Subnavigation und Schnelleinstieg

Ihre Ansprechpartnerin

Angela Mispagel ,
Leiterin Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-333
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Uta Arendt ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Birgit Leclerc ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Petra Gessenich ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Sylvia Plettenberg ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Vera Schaffmann ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Goethestr. 43 , 52064 Aachen

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Katrin Scherb ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Inhalt

Südsudan

Kirchliche Mitarbeiter beruflich qualifizieren

© Hartmut Schwarzbach

In dem Haus, in dem Bischof Edward Hiiboro Kussala wohnt und arbeitet, hat der Krieg seine Spuren hinterlassen. Sein Bistum Tombura-Yambio ist so groß wie Österreich. Die Mitarbeiter seiner Diözese sind engagiert und willig, benötigen aber dringend eine Weiterbildung in Buchhaltung und Finanzwesen, um eine gute und transparente Verwaltung aufbauen zu können. Das ist im Bürgerkriegsland Südsudan aber gar nicht so einfach.

Die Bevölkerung der Diözese war schon nach dem Friedensvertrag mit dem Sudan 2005 durch heimkehrende Flüchtlinge sprunghaft angestiegen. Heute kommen immer mehr Binnenflüchtlinge hinzu, die vor dem seit 2013 herrschenden Bürgerkrieg Schutz suchen. Von den derzeit etwa 1,7 Millionen Menschen kann nur jeder Fünfte Lesen und Schreiben. Die Kirche ist stark gefordert. 40 Diözesanpriestern, einige Ordensleuten und mehr als 400 Katechisten betreuen die 19 Pfarrgemeinden. Das Bistum wird unter einfachsten Bedingungen vom Bischofshaus in Yambio aus verwaltet. Die Mitarbeiter haben bisher keinerlei Ausbildung in Buchhaltung und Finanzverwaltung erhalten.

Schulung durch ausländischen Experten

Die Verwaltung des Bistums leidet sehr unter der fehlenden Ausbildung des Personals. Durch eine berufliche Qualifikation sollen sie in der Anwendung eines computerbasierten Finanzmanagements geschult werden. Dies soll eine transparente Buchhaltung im Bistum gewährleisten. Weil es aber im Südsudan für derartige Weiterbildungsmaßnahmen keine Fachleute gibt, muss ein Finanzexperte aus Uganda für den Kurs engagiert werden.

Kirchlicher Einsatz für die leidende Bevölkerung

Zunächst sollen in dem Kurs 15 Mitarbeiter des Bistums intensiv in den Grundlagen von Finanzverwaltung geschult werden. Außerdem werden sie mit einer Buchhaltungssoftware vertraut gemacht. Die Absolventen des Kurses werden anschließend in die Pfarreien des Bistums reisen, um den Verantwortlichen dort die neuen Standards zu erläutern. Wer den Kurs absolviert, ist für mindestens fünf Jahre an das Bistum als Arbeitgeber gebunden, um nicht von anderen Unternehmen abgeworben werden zu können. Bischof Kussala hofft, mit diesem Qualifikationsprogramm für seine Mitarbeiter zeitgemäße Verwaltungsstrukturen aufzubauen. Die Maßnahme wird für Transparenz in den internen finanztechnischen Verwaltungsabläufe des Bistums sorgen und damit auch für die Verbesserung der Projektzusammenarbeit des Bistums mit externen Hilfsorganisationen wie missio.

Ihre Spende hilft, die Mitarbeiter der Diözese Tombura-Yambio weiterzubilden und den kirchlichen Einsatz für die Bevölkerung zu langfristig stärken. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Downloads

Projektbeschreibung (PDF, 96.41 kB)
Icon: PDF
© 2009-2017 missio Aachen