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Inhalt

Indien

Hilfe für inhaftierte Christen

© A. Spyra

Im August 2008 wüteten Hindu-Nationalisten gegen Christen im indischen Bundesstaat Orissa. Mehr als 400 Dörfer wurden zerstört. Auslöser war der Mord an einem Hindu-Geistlichen. Sieben Christen sitzen für diesen Mord nachweislich unschuldig im Gefängnis. Für sie und ihre Familien setzt sich missio ein und braucht Ihre Hilfe.

Zu dem Mord an dem Hindu-Geistlichen 2008 bekannten sich maoistische Rebellen. Doch Hindu-Fanatiker machten Christen für den Mord verantwortlich und riefen zu Racheakten auf. Sie brannten Häuser und Kirchen nieder, vergewaltigten, töteten und vertrieben 56.000 Menschen der Region Kandhamal aus ihren Dörfern. Regierung und Behörden ließen zu, dass Hindu-Propagandisten in der Krisenregion weiter Gewalt schürten. Viele Opfer sind schwer traumatisiert und warten bis heute vergeblich auf Gerechtigkeit.

Hilfe für unschuldig Verurteilte

Die sieben Christen, die für den angeblichen Mord an dem Hindu-Geistlichen zu lebenslanger Haft verurteilt sind, warten bis heute vergeblich auf ein Berufungsverfahren. Eine Menschenrechtsorganisation, die missio unterstützt, kümmert sich vor Ort um Rechtsbeistand für diese Männer. Sie sorgt auch für deren Familien, damit sie nicht in Armut abgleiten und ihre Kinder zur Schule gehen können.

Friedliches Zusammenleben fördern

Weitere 120 Opfer der Pogrome erhalten psychosoziale Hilfe und damit die Chance, ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Darüber hinaus fördern die missio-Partner interreligiösen Dialog und zivilgesellschaftliche Kooperation für ein friedliches Miteinander, um so neue Gewalt zu verhindern.

  • 2.200 Euro kosten Unterhaltshilfe und Bildungsmaßnahmen pro Familie
  • 68 Euro kostet die psychosoziale Hilfe für einen traumatisierten Menschen

Ihre Spende stärkt die Opfer der anti-christlichen Programme und fördert den Frieden in Indiens Bundesstaat Orissa. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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Projektbeschreibung (PDF, 0.11 MB)
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