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Inhalt

DR Kongo

Kongo, Krieg und unsere Handys

Die schöne Welt der Mobiltelefone hat eine dunkle, blutige Seite. Rebellengruppen im Ostkongo erobern Coltanminen und verkaufen illegal das seltene Erz, das für die Herstellung von Handys benötigt wird. Die Zivilbevölkerung wird brutal vertrieben. Vergewaltigungen werden als Kriegswaffe eingesetzt, kritisiert der kongolesische Erzbischof François-Xavier Maroy.

„Wenn man weiß, dass man Coltan verwendet oder kauft, für das eine ganze Dorfgemeinschaft niedergemetzelt worden ist, dann muss uns das zum Umdenken bringen“, fordert Erzbischof Maroy. Die Stimmen für saubere Handys werden lauter. So enthüllt der dänische Filmemacher Frank Poulsen in seiner Dokumentation „Blood in the mobile“ die Verbindung zwischen unseren Mobiltelefonen und dem Krieg im Kongo.

Kampf um Bodenschätze

In den vergangenen Jahren haben die Spannungen im Ost-Kongo stetig weiter zugenommen. In den Kampf um Bodenschätze, nämlich besonders Coltan für Mobil-Telefone, Gold und Diamanten, haben sich neben diversen ethnischen Gruppen dieser Grenzregion auch das kongolesische Militär und bald darauf aus dem benachbarten Ausland auch paramilitärische Verbände eingeschaltet.

„Nein zu Blut-Telefonen!“

In Afrika ist es anders als bei uns üblich, nicht mit Demonstrationen, sondern mit T-Shirt-Aufdrucken auf Missstände aufmerksam zu machen. So hat die Justitia & Pax Kommission der Erzdiözese Bukavu beschlossen, T-Shirts mit Aufdrucken wie „Ja zu Rohstoffen für unsere Entwicklung – Nein zu Blut-Rohstoffen, die Kriege finanzieren!“ oder „Ja zu Mobil-Telefonen – Nein zu Blut-Telefonen!“ drucken zu lassen. Auf die Probleme aufmerksam machen möchte die Kommission auch mit Theaterstücken und Radiosendungen, um so möglichst viele Menschen aufklären zu können.

Zum Gedenken der Opfer

Anfang 2012 hat es in dem kleinen Ort Bunyakiri wegen seiner Bodenschätze ein schreckliches Massaker gegeben. 32 Menschen sind dabei ums Leben gekommen, die Hinterbliebenen sind komplett ausgeraubt worden. Die Justitia & Pax Kommission möchte hier helfen. Zum einen möchten sie ein Gemeinschaftsgrab mit einem Gedenkstein mit den Namen der Toten angelegt werden, zum anderen möchten sie auch den Überlebenden helfen. Dies soll symbolisch in Form von Lebensmitteln, Töpfen oder Geschirr geschehen, damit die Menschen wenigstens das Nötigste haben.

Erst wenn die Handy-Unternehmen kein illegales Coltan mehr verwenden, werden keine Menschen mehr für dieses Erz vergewaltigt und vertrieben. Bis dahin möchte missio dieses Projekt mit 17.800 Euro fördern. Bitte helfen Sie dabei!

Linktipp:
Aktion "Saubere Handys"

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Projektbeschreibung (PDF, 0.17 MB)
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