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Inhalt

Hilfe für Gewaltopfer und Frauen auf der Flucht

Die Frauen und Mädchen, die bei den Schwestern vom Guten Hirten in Damaskus Zuflucht finden, haben Schreckliches hinter sich. Sie waren jahrelang häuslicher Gewalt ausgesetzt, wurden missbraucht, verschleppt, entführt, vergewaltigt. Seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien 2011 hat sich die Situation für Frauen und Mädchen weiter verschärft. In den Kriegswirren haben Übergriffe und Gewalt, Missbrauch, Entführungen und Vergewaltigungen drastisch zugenommen.

© missio-Projektpartner

Viele Frauen und Mädchen werden nach erlittenem Unrecht ein zweites Mal Opfer – weil sie als diejenigen gelten, die die Familienehre beschmutzt haben. Oft werden sie von ihren engsten Angehörigen verstoßen oder gar mit dem Tod bedroht, müssen fliehen und sich verstecken.

Zentren des Zuhörens

Bei den Schwestern vom Guten Hirten sind die Frauen und Mädchen in Sicherheit. Aber es dauert oft lange, bis sie in der Lage sind, über das Erlebte zu sprechen. „Centre d’Ecoute“, ein Zentrum des Zuhörens, haben die Ordensfrauen ihre Einrichtung in der Altstadt von Damaskus genannt. Über eine landesweite Telefon-Hotline können sich Frauen in Not hierhin wenden – gleich, welcher Herkunft oder Religion. Hier finden alle ein offenes Ohr und jemanden, der ihnen hilft, Tabus und das erdrückende Schweigen zu brechen. Hier erhalten sie psychologische und konfessionsspezifische juristische Unterstützung.

Schutz für Frauen und ihre Kinder

Darüber hinaus haben die Ordensschwestern hinter den schützenden Mauern ihres Konvents ein Frauenhaus eingerichtet, wo sie die Gewaltopfer mit deren Kindern aufnehmen – unter ihnen zahlreiche weibliche Hausangestellte aus ost- und südasiatischen Ländern sowie aus Afrika. Aber auch immer mehr Frauen, die durch den Krieg traumatisiert sind oder ihr Zuhause verloren haben, suchen bei den Schwestern Zuflucht.

Arbeit im Bürgerkrieg fortsetzen

Täglich wenden sich 20 bis 25 Hilfesuchende an das „Centre d’Ecoute“. Die Ordensfrauen haben umfassende Unterstützung durch Sozialarbeiter/-innen, Psycholog/-innen, Ärzt/-innen und Anwält/-innen organisiert. Sie versorgen die Frauen mit Lebensmitteln, Kleidung, Medikamenten und den anderen notwendigen Dingen, begleiten sie bei Behördengängen und helfen ihnen, ihre Ausbildung fortzusetzen. Inmitten der Kriegswirren leisten die Schwestern vom Guten Hirten dringend notwendige Hilfe für Flüchtlingsfrauen, Gewaltopfer und deren Kinder. Da die Förderung durch Syrer aufgrund des Bürgerkriegs nicht mehr möglich ist, ist die Unterstützung existenziell.

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