Subnavigation und Schnelleinstieg

Ihre Ansprechpartnerin

Angela Mispagel ,
Leiterin Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-333
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Uta Arendt ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Birgit Leclerc ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Petra Gessenich ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Sylvia Plettenberg ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Vera Schaffmann ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Goethestr. 43 , 52064 Aachen

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Katrin Scherb ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Inhalt

Das Papstwort Laudato Si mit Leben füllen

Im indischen Bundesstaat Jharkhand ist die Armut weit verbreitet. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung gilt als arm, jeder Dritte kann nicht lesen und schreiben. Dabei ist die Region reich an Bodenschätzen, denn hier liegen die größten Kohleabbaugebiete in Indien. Um die Kohle fördern zu können, müssen Menschen umgesiedelt werden – und das geschieht häufig gegen ihren Willen.

In Jharkhand leben 32 verschiedene ethnische Volksgruppen, jede hat ihre eigene Sprache, Regeln und Kultur. Traditionell leben sie in Einklang mit der Natur. Jetzt aber zerstört der Abbau der Kohle die Lebensgrundlagen der Menschen. Illegale Landnahme vertreibt die Bewohner aus ihren Dörfern, Rebellengruppen terrorisieren die Menschen mit Kindesentführungen und Menschenhandel – und die Polizei schaut tatenlos zu. Mit der Vertreibung aus ihren Dörfern verlieren die Menschen ihre Wurzeln, die bäuerliche Arbeit und das Familieneinkommen. Die bisher intakten Strukturen in den Dörfern und Familien lösen sich auf.

Bildungsprogramm gegen Umweltzerstörung

Mit einem landesweiten Bildungsprogramm in zwei Schritten will die regionale Bischofskonferenz das Bewusstsein für eine gerechte Verteilung der Ressourcen und des Landes, für Ökologie und gegen die zunehmende Wegwerfkultur und Plastikvermüllung schärfen. Zuerst werden landesweit 72 Personen als Multiplikatoren geschult, darunter Vertreter aus jeder Diözese, Ordensschwestern, Priester und Mitarbeiter der kirchlichen Sozial-, Erziehungs- und Frauendienste. Anschließend finden zweitägige Schulungen in jeder der neun Diözesen in Jharkland statt. An diesen nehmen bis zu 60 Personen teil, Katechisten, Lehrer, Ordensleute, Priester, Direktoren, aber auch Jugendliche, Frauen und Männer aus Gemeinden. Auf Grundlage der Papst-Enzyklika „Laudato Si“ werden Fragen der Gerechtigkeit und des Umweltschutzes sowie aktuelle ökologische Herausforderungen beraten.

Kirchliche Dienste als Schneeballsystem

Ziel ist, dass die mehr als 500 Teilnehmer in den Workshops sinnvolle Maßnahmen entwickeln, die in den verschiedenen Diensten der Kirche umgesetzt werden können – in der Sozialarbeit, in den Einrichtungen für Erziehung und Gesundheit und den Kirchengemeinden. Gleich einem Schneeballsystem soll es gelingen, mit Bewusstseinswandel und Bildungsprogrammen die Umwelt- und Lebenssituation der Menschen in den Gemeinden und Dörfern weiter zu entwickeln und zu verbessern.

© 2009-2017 missio Aachen