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Inhalt

Lehrjahre im Slum

Die Yarumal-Missionare leben, lernen und arbeiten im größten Slum Afrikas. Kibera, am Rande von Kenias Hauptstadt Nairobi ist ein Meer aus Wellblechhütten, durchzogen von staubigen Gassen und stinkenden Abwasserrinnen. Etwa eine Million Menschen leben hier. Und täglich kommen neue hinzu auf der Suche nach Arbeit und einem besseren Leben.

Für die meisten geht dieser Traum nicht in Erfüllung. Stattdessen stranden sie in schäbigen Bruchbuden, für die Landlords horrende Mieten kassieren, hausen in Staub, Schmutz und Elend und halten sich mit Gelegenheitsjobs mühsam über Wasser. Mitten unter ihnen: die Yarumal-Missionare, eine aus Kolumbien stammende Gemeinschaft, die Erstevangelisierung und den Dienst an den Armen zu ihren vorrangigen Aufgaben zählt. Sie teilen das Leben der Menschen in Kibera und wollen ihnen Perspektiven eröffnen.

Befreiung aus Armut und Abhängigkeit

Zum Beispiel mit der Mikrokredit-Initiative „Bank of Trust“, der „Vertrauens-Bank“, die Missionare ins Leben gerufen haben. Sie vermittelt den Slumbewohnern nicht nur günstige Geldanleihen, sondern auch Selbstvertrauen. Schon etliche konnten sich mit Hilfe der „Vertrauens-Bank“ selbständig machen, kleine Läden eröffnen und sich so aus extremer Armut und Abhängigkeit befreien. Mitglieder der Ordensgemeinschaft kümmern sich auch um HIV-positive Menschen, besuchen die Kranken in ihren Hütten, engagieren sich in der Gefängnisseelsorge, in Kleinen Christlichen Gemeinschaften und im christlich-muslimischen Dialog. Die Ausbildungshäuser der Yarumal-Missionare stehen mitten im Slum. „In Kibera zu leben, ist die beste Schule für uns“, sagt Seminarleiter Pater Jairo Alberto. „Wir wachsen durch den Kontakt zu den Armen.“

Praxisnahe Ausbildung

Vier Novizen und 30 Studenten aus verschiedenen afrikanischen Ländern bereiten sich hier auf das Leben im Orden vor. Sie studieren an den Hochschulen von Nairobi und arbeiten gleichzeitig in den sozialen Projekten. „Training in Context“ nennt das der Orden. Durch die praxisnahe Ausbildung erfahren die jungen Männer Sorgen und Alltagsprobleme der Slumbewohner hautnah. Sie erleben, was es heißt, arm zu sein, wo Hilfe gebraucht wird und am wirksamsten ansetzt.

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