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Inhalt

Demokratische Republik Kongo

Hilfe für schwer verletzte Frauen

© Wolfgang Karremann

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo tobt seit mehr als zehn Jahren ein blutiger Bürgerkrieg. Systematisch setzen die Rebellen Vergewaltigungen, oft verbunden mit brutalen Verstümmelungen, als Kriegswaffe ein. Die Kommission Justitia und Pax der Erzdiözese Bukavu hat Traumazentren aufgebaut, um den Gewaltopfern zu helfen. Aber sie braucht dringend ein Auto, um die verletzten Frauen ins Krankenhaus zu bringen.

Im Kampf um Bodenschätze wie Gold und Coltan schrecken die verfeindeten Rebellengruppen im Kongo vor nichts zurück: Sie morden, brandschatzen, zerstören die Dörfer und vertreiben deren Bewohner, um die Kontrolle über die wertvollen Rohstoffe zu erhalten, mit denen sie ihren blutigen Krieg finanzieren. Sexuelle Gewalt ist eine ihrer Waffen. Sie wissen, dass sie damit nicht nur die Frauen, sondern auch die soziale Gemeinschaft zerstören. Denn vergewaltigte Frauen werden häufig von ihren Familien verstoßen und damit doppelt Opfer.

Hilfe für traumatisierte Opfer

Zuflucht und Hilfe finden die betroffenen Frauen in vier Traumzentren, die die Kommission Justitia & Pax in der Erzdiözese Bukavu mit Unterstützung von missio aufgebaut hat. 500 bis 600 Gewaltopfer werden hier jährlich behandelt. Fachkräfte helfen ihnen dabei, die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten und den Alltag wieder zu bewältigen.

Lange Leidensgeschichte

„Wenn sich die Frauen verzweifelt bei uns im Zentrum melden, haben sie oft eine lange Leidensgeschichte hinter sich“, berichtet die Sozialarbeiterin und missio-Projektpartnerin Thérèse Mema. „Häufig müssen wir sie erst einmal ins nächstgelegene Krankenhaus bringen, um die Verletzungen zu behandeln. Erst danach kann die Heilung der Seele beginnen.“

Schneller Transport ins Krankenhaus

Damit die an Körper und Seele schwer verwundeten Frauen und Kinder medizinisch so schnell wie möglich versorgt werden können, brauchen Thérèse Mema und ihre Helfer dringend ein neues Fahrzeug. Ein Geländewagen, der auf den schlechten Straßen in der Region gut vorankommt und bis zu 13 Personen transportieren kann, wird vielen Gewaltopfern helfen, das rettende Krankenhaus rechtzeitig zu erreichen. Darüber hinaus soll der Wagen Mitarbeiter des Traumazentrums in entlegene Pfarreien bringen, um die Dorfgemeinschaften für das Thema sexuelle Gewalt und den Umgang mit den Opfern zu sensibilisieren.

Ihre Spende hilft, dass die Opfer sexueller Gewalt im Kongo schnell medizinisch versorgt werden können. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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