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Inhalt

Missionsstation wird Zentrum vieler Hilfen

Die Missionsstation Sogra in der Diözese Simdega ist innerhalb kürzester Zeit zu einer Anlaufstelle für die Menschen in der Region geworden. Die Schwestern werden mit offenen Armen empfangen, denn die Lebensbedingungen sind hart und rufen nach Hilfe. Mangel und Not herrschen überall, viele haben keinen Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung. Die Hoffnungslosigkeit zeigt sich im weit verbreiteten Alkoholmissbrauch. Ethnische Gruppen und besonders auch christliche Dalits, die in der gesellschaftlichen Hierarchie ganz unten stehen, erleben täglich Benachteiligungen und gewaltsame Übergriffe.

© missio / Friedrich Stark

Schularbeit und Krankenstation

Zurzeit arbeitet eine der Schwestern als Lehrerin. In der von Jesuiten geleiteten Schule werden rund 1.000 Mädchen und Jungen unterrichtet, die zumeist aus armen Familien kommen. Eine wichtige Aufgabe sieht die Ordensschwester deshalb in ihren Hausbesuchen, bei denen sie die Eltern bestärkt, die Kinder möglichst lange auf die Schule, und nicht zur Arbeit auf die Felder zu schicken.

Eine der Schwestern leistet in der Gesundheitsstation des Konvents medizinische Hilfe. So konnten im vergangenen Jahr 4.000 Kranke versorgt werden, 100 besonders bedürftige Personen wurden kostenfrei behandelt. Mit zahlreichen Aufklärungsprogrammen versucht die Schwester, unter den Dorfbewohnern ein Bewusstsein für gesunde Lebensführung und Nahrung zu schaffen. Dies ist umso bedeutender, da nur wenige Menschen in der Region über Strom und sauberes Wasser verfügen.

Gemeinde-Pastoral für Benachteiligte

Die Pfarrgemeinde von Sogra wird von Jesuiten geleitet, zu ihr gehören 26 Dörfer und rund 700 Familien. Eine Schwester ist in der Gemeindearbeit engagiert. Sie macht Hausbesuche, organisiert Gruppen, in denen die Menschen gemeinsam ihre Probleme angehen, gründet Selbsthilfegruppen für Frauen und entwickelt Ideen für Einkommen schaffende Maßnahmen in den Dörfern. Zu ihrer Arbeit zählen auch die Vorbereitung der Kinder auf die erste Heilige Kommunion und der Jugendlichen auf die Firmung.

Mit dem Bau des kleinen Konvents ist die Missionsstation Sogra zu einem Zentrum für zahlreiche soziale, medizinische, schulische und pastorale Aktivitäten geworden. Ohne finanzielle Unterstützung hätten die Schwestern dies nicht geschafft. Jetzt hofft die kleine, aber starke Gemeinschaft darauf, dass bald zwei weitere Schwestern in den jungen Konvent ziehen und sie dann zu sechst das Evangelium in Sogra leben können.

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