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Inhalt

Eine Zukunft für junge Menschen im Irak

Viele junge Menschen im Irak haben von klein auf nichts anderes als Krieg erlebt. Die Sicherheitslage ist instabil, die Arbeitslosigkeit hoch, die Armut wächst. Seit der so genannte Islamische Staat (IS) im Sommer 2014 gewaltsam die Stadt Mossul und die christlichen Dörfer in der Niniveh-Ebene eroberte und zehntausende Jesiden ermordet und vertrieben wurden, ist das Leben für nicht-sunnitische Bevölkerungsgruppen in dem von IS gehaltenen Gebieten unerträglich. Schiiten, Jesiden und der Glaubensgemeinschaft der Schabak droht der Tod, Christen werden durch Enteignungen, Demütigungen und Sondersteuern zu Menschen zweiter Klasse degradiert. Es herrschen Angst, Misstrauen, oft sogar offene Feindschaft.

Lernen, friedlich zusammenzuleben

Unser Projektpartner im Irak will den Menschen neue Perspektiven für ein friedliches Miteinander eröffnen. Er will ihnen zeigen, wie Veränderung Schritt für Schritt gelingen und den sozialen Zusammenhalt von Angehörigen unterschiedlicher Religion und Volksgruppen stärken kann. Das breit angelegte Programm beinhaltet Workshops und Kurse für Schüler, sozial engagierte Jugendliche und Erwachsene bis zum Alter von 40 Jahren.

Flüchtlinge betreuen und unterstützen

Die Teilnehmer lernen, wie sie Flüchtlinge, die oft Traumatisches erlebt haben, psychologisch und sozial gut betreuen, wie sie freiwillige Hilfskomitees für die Flüchtlingslager organisieren und Gruppen bei der Betreuung von Alten und Kranken wirkungsvoll unterstützen können. Darüber hinaus umfasst das Projekt die Ausbildung zu ehrenamtlichen Sozialarbeitern, zu Multiplikatoren für Friedens- und Versöhnungsarbeit sowie Kurse für Schüler und Jugendliche, die in Klassenzimmern und in der Nachbarschaft als Konfliktlöser arbeiten und für Integration und Zusammenarbeit von Menschen verschiedener religiöser und ethnischer Herkunft werben sollen.

Tausende profitieren

Das Programm erreicht 280 Mädchen, Jungen, Frauen und Männer direkt. Von deren Ausbildung profitieren indirekt Tausende. Dabei ist allen Aktivitäten eins gemeinsam: Auf der Grundlage von christlichen und humanitären Werten wollen sie ehrenamtliches Engagement fördern und so den sozialen Zusammenhalt, den interreligiösen Frieden und das Bewusstsein stärken, dass jeder zum Aufbau eines gelingenden Gemeinwesens beitragen kann – damit der Irak eine Zukunft hat.

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