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Das eigenhändige Testament

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Ein eigenhändiges Testament muss vollständig mit der Hand geschrieben sein. Darüber hinaus muss es Ort und Datum der Niederschrift enthalten und mit Vor- und Familiennamen unterzeichnet sein. Bei mehrseitigen Testamenten empfiehlt es sich, die einzelnen Blätter zu nummerieren und einzeln zu unterschreiben.

Für die Verwahrung von Testamenten gibt es keine Vorschrift. Ihr Testament muss zum einen sicher vor Missbrauch und Fälschung aufbewahrt werden, zum anderen zum Zeitpunkt Ihres Todes schnell auffindbar sein. Sie sollten daher eine Person Ihres Vertrauens über den Aufbewahrungsort informieren sowie das Testament bei einem Notar/Rechtsanwalt in Ihrer Nähe oder direkt bei dem für Sie zuständigen Amtsgericht in Verwahrung geben.

Sie können Ihren letzten Willen jederzeit ändern oder widerrufen, entweder mit einer handschriftlichen Ergänzung mit Datum und Unterschrift oder durch ein neues Testament.

Ein eigenhändiges Testament verursacht keine Kosten. Wenn Sie nur einen Erben einsetzen möchten, reicht diese Form der testamentarischen Verfügung in aller Regel aus. Um allerdings möglichen Unklarheiten über das Testament zu entgehen, ist eine notarielle Beurkundung dem eigenhändigen Testament in den meisten Fällen vorzuziehen.

Information über die Kosten eines Erbscheins.

Wenn ein eigenhändiges Testament vorliegt, müssen die Erben in der Regel einen Erbschein beantragen. Seine Erteilung kann einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen. Die Kosten eines Erbscheins richten sich nach dem Wert des Vermögens und bewegen sich in etwa im gleichen Rahmen wie die Notariatsgebühren.

Aus finanzieller Sicht liegt der Unterschied zwischen einem eigenhändigen und einem notariellen Testament also lediglich im Zeitpunkt, zu dem die Kosten anfallen.

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