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Marion Havenith

Marion Havenith ,
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Häufig gestellte Fragen zur Testamentsgestaltung

© Fotolia, stockWERK

Welche Aufgaben hat ein Testamentsvollstrecker?

Zum Testamentsvollstrecker können Sie im Testament grundsätzlich jede Person benennen, der oder die geschäftsfähig ist. Ein Testamentsvollstrecker sorgt dafür, dass Ihre Erbschaft optimal verwaltet und schnell in Ihrem Sinne aufgeteilt wird. Es ist also nicht zwingend erforderlich, dass die Person ein Jurist ist. Sinnvollerweise sollte ein Testamentsvollstrecker aber ein Basiswissen im Erbrecht haben und sich mit Bankunterlagen, Steuern, Immobilien und Versicherungen auskennen. Sie können auch eine Institution wie missio mit der Testamentsvollstreckung beauftragen, die wir kostenfrei übernehmen.

Vom Nachlassgericht erhält der Testamentsvollstrecker ein so genanntes Testamentsvollstreckerzeugnis. Hiermit kann er sich etwa gegenüber Banken und Behörden ausweisen.

Wenn Sie den Aufgabenbereich des Testamentsvollstreckers nicht einschränken, hat er weitgehend freie Hand, Ihren letzten Willen zu erfüllen. Er muss sein Amt jedoch redlich und ordnungsgemäß verwalten und den Erben Rechenschaft ablegen. Der Testamentsvollstrecker kann für die Ausübung seines Amtes eine angemessene Vergütung verlangen.

Lesen Sie hier mehr über Testamentsvollstreckung.

Wie kann ich Messintentionen stiften?

Fordern Sie einen Messstiftungsvertrag über das Kontaktformular an. Zunächst übersenden wir Ihnen einen Entwurf, den Sie mit Ihren Wünschen und Angaben ergänzen. So legen Sie zum Beispiel fest, welche Summe pro Heilige Messe Sie geben möchten, wie häufig, zu welchem besonderen Jahrestag und für welche Anliegen für Sie und Ihre Angehörigen gebetet werden soll. Auch bestimmen Sie, ob die Heiligen Messen sofort oder erst nach Ihrem Tod gelesen werden sollen. Wenn Sie Ihre Entscheidungen an missio zurückmelden, stellen wir den Originalvertrag in zweifacher Ausfertigung aus und senden ihn Ihnen zu.

Sobald Sie ein Exemplar unterschrieben an uns zurücksenden und den festgelegten Betrag auf das missio-Konto überweisen, wird der Vertrag gültig. missio berechnet die jährliche Summe für Ihre Messintentionen. Wir sorgen dafür, dass dieser Betrag an Priester und Klöster in unseren Partnerländern Jahr für Jahr überwiesen wird, bis dass das Kapital aufgebraucht ist. Die Zinserträge setzen wir für die Gebühren der Auslandsüberweisungen ein und decken damit unseren Verwaltungsaufwand der Messstiftung.

Selbstverständlich erhalten unsere Partner eine jährliche Übersicht mit allen Details Ihrer Gebetsanliegen. Unsere Partner sind dankbar, dass sie durch ihr Gebetsgedenken etwas an Sie zurückgeben können. Gleichzeitig stellt die finanzielle Hilfe gerade für kontemplative Orden oftmals die einzige Einnahmequelle dar. Und Sie können sich mit den zumeist armen und jungen Priestern in einer weltweiten Gebetsgemeinschaft verbunden wissen.

Lesen Sie hier mehr über Messintentionen.

Kann ich missio meine Immobilie anvertrauen?

Wenn Sie missio Ihre Eigentumswohnung oder Ihr Haus im Testament zuwenden, werden wir uns um alles kümmern: über das Einholen eines Gutachtens, die Beauftragung eines Maklers bis zur Vorbereitung des Kaufvertrages. Solange missio Eigentümer ist, übernehmen wir alle Kosten wie Steuern, Versicherungen und notwendige Reparaturen. Wir sorgen dafür, dass Ihre Immobilie möglichst zeitnah einen neuen Eigentümer findet. Der Erlös aus dem Verkauf fließt in dringende missio-Projekte.

© Dan Race / fotolia.com

Wie verhält es sich mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung?

Für den Fall, dass Sie nicht mehr in der Lage sind ein selbstbestimmtes Leben zu führen, empfehlen wir eine Vorsorgevollmacht. Mit ihr benennen Sie eine Person Ihres Vertrauens als Betreuer. Dies kann eine Person aus der Familie oder aber ein amtlich bestellter Betreuer sein, den das Betreuungsgericht auswählt. Die Vollmacht sollte auf jeden Fall schriftlich erfolgen.

Patientenverfügungen tragen dem Recht des Patienten auf Selbstbestimmung Rechnung. Mit einer solchen Verfügung legt ein Mensch zu einem Zeitpunkt, zu dem es ihm noch gut geht, fest, welche Behandlung er in bestimmten Krankheitssituationen wünscht, in denen er selbst seinen Willen nicht mehr bilden oder äußern kann. Die Deutsche Bischofskonferenz aktualisiert aufgrund gesetzlicher Veränderungen ihre Handreichung zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht (PDF-Datei).

Die Deutsche Bischofskonferenz bietet außerdem auch eine Handreichung zu Hirntod und Organspende an. Die Orientierungshilfe möchte Menschen helfen, sich eine Meinung zum Thema Organspende zu bilden und die eigene Entscheidung schriftlich festzuhalten.

Was ist der Pflichtteil?

Der Gesetzgeber sichert den engsten Familienangehörigen den sogenannten Pflichtteil zu. Pflichtteilsberechtigt sind Ihr Ehegatte, Ihre Kinder und Ihre Eltern. Sind die Kinder des Erblassers bereits tot, rücken deren Kinder, also die Enkel des Erblassers, nach. Der Pflichtteil besteht in einem Geldanspruch in Höhe der Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Der gesetzliche Erbteil wiederum ist von der gesetzlichen Erbfolge abhängig.

Nachdem ein Pflichtteilberechtigter vom Erbfall erfahren hat, bleiben ihm drei Jahre Zeit, um seine Ansprüche geltend zu machen. Dies geschieht meistens über einen Anwalt, automatisch wird nichts ausgezahlt.

Wer Familienmitgliedern später weniger vererben will, hat jedoch die Möglichkeit, den Wert seines Nachlasses durch rechtzeitige Schenkungen zu reduzieren, vom Auto über Schmuck und größere Geldbeträge bis hin zu Immobilien. Dabei zählt jedes Jahr. Hat eine Schenkung nur ein Jahr vor dem Erbfall stattgefunden, wird sie zu 100 Prozent bei der Berechnung mit berücksichtigt. Im zweiten Jahr jedoch nur noch zu 90 Prozent, im dritten Jahr zu 80 Prozent usw. Sind seit der Schenkung mehr als zehn Jahre verstrichen, bleibt sie komplett außen vor.

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