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PRESSEMITTEILUNG

500.000 alte Handys für den guten Zweck

missio Aachen sammelte bisher 500.000 Handys für den guten Zweck. Dafür gab es auf dem Katholikentag in Erfurt ein dickes Dankeschön.

Eine Personengruppe zeigt alte Handys für den guten Zweck Foto: Christian Schnaubelt/missio
Auf dem Katholikentag in Erfurt verkündete missio mit seinen Partnerinnen und Partnern aus katholischen Verbänden den Zwischenstand seiner Handyspenden-Aktion: 500.000 Altgeräte wurden seit Start der Aktion für den guten Zweck gesammelt.

500.000 alte Smartphones für den guten Zweck, so lautet die Zwischenbilanz der missio Handyspenden-Aktion. Dies gab das katholische Hilfswerk missio gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern am 30. Mai 2024 vor dem Rathaus in Erfurt während des Katholikentags bekannt. Für die Unterstützung dankte missio-Vizepräsident Dr. Gregor von Fürstenberg der Zdk-Vizepräsidentin des Zentralkomitees der Katholiken (ZdK), Claudia Nothelle als Repräsentantin des Katholikentags, Mechthild Heil, Bundesvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB), Kolping und allen Spenderinnen und Spendern von ausgemusterten Altgeräten. Mit dabei war in Erfurt auch der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Nikola Eterović.  

Gregor von Fürstenberg wies in seinen Dank auf dem Katholikentag darauf hin, dass in Deutschland ein Goldschatz lagere, der sich in allen ausgemusterten Handys befinde. „Rund 6.000 Kilogramm Gold beinhalten die Altgeräte insgesamt, die in deutschen Schubladen verstauben“, sagte von Fürstenberg. „Dieses Gold und ebenso das wertvolle Mineral Coltan stammen vielfach aus der DR Kongo, wo ein blutiger Krieg um diese Bodenschätze wütet, wie unsere Projektpartnerin Thérèse Mema berichtet. Sie betreut seelsorgerisch die traumatisierten Opfer des Krieges und macht uns hier in Deutschland auf eine der Ursachen des Konflikts aufmerksam.“ 

In der globalisierten Welt stellt deutscher Elektroschrott Afrika vor Probleme

Ein weiteres Problem in der globalisierten Welt sei das steigende Aufkommen von Elektroschrott, der teilweise in Afrika lande. Projektpartnerinnen und Partner von missio berichten über die katastrophale Situation auf der Elektroschrotthalde in Ghanas Hauptstadt Accra. Alte Handys, Computer mit deutschen Tastaturen und defekte Fernseher seien dort zu finden. 

„Wir engagieren uns gemeinsam mit den Verbänden gegen diese Ausbeutung und für die Bewahrung der Schöpfung. Auf dem Katholikentag 2016 hat missio die Handyspendenaktion gestartet, jetzt können wir die Zwischenbilanz von 500.000 Handys verkünden. Der Dank gilt allen Unterstützenden und Kooperationspartnern“, sagte Gregor von Fürstenberg.

Neben den oben genannten Vertreterinnen und Vertreter der Kooperationspartner waren in Erfurt auch Ronja Rose, Sophie Unter und Judith Böckle von der KLJB, BDKJ-Bundesvorsitzende Daniela Hottenbacher, BDKJ-Bundespräses Dr. Stefan Ottersbach, DPSG-Bundesvorsitzende Annkathrin Meyer und DPSG.Bundesvorsitzender Joschka Hench mit dabei. 

Weitere Informationen zu der Aktion finden sich unter www.missio-hilft.de/handyspenden     

 

 


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Jörg Nowak

stv. Pressesprecher / Team „Aktion Schutzengel”
Tel.: +49 (0)241 / 7507 - 216
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