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PRESSEMITTEILUNG

Gemeinsame Sorge für das Wohl der Menschen verbindet Religionen

Monat der Weltmission offiziell eröffnet – Christlich-muslimische Delegation aus Nigeria zu Gast

Foto: missio / Christian Schnaubelt
Das katholische Hilfswerk missio Aachen, das Bistum Essen und Gäste aus Nigeria haben am Sonntag, 3. Oktober, den Monat der Weltmission 2021 für Deutschland in einem Festgottesdienst in Essen offiziell eröffnet.

Das katholische Hilfswerk missio Aachen, das Bistum Essen und Gäste aus Nigeria haben am Sonntag, 3. Oktober, den Monat der Weltmission 2021 für Deutschland in einem Festgottesdienst in Essen offiziell eröffnet. Im Mittelpunkt der missio-Aktion 2021 stehen unter dem biblischen Leitwort „Werdet nicht müde, das Gute zu tun“ christlich-muslimische Initiativen für Verständigung und Frieden in Nigeria. Die größte globale katholische Solidaritätsaktion in über 100 Ländern schließt am 24. Oktober mit dem Weltmissionssonntag ab.

Solidarität endet nicht an den Grenzen der eigenen Religion“

„Das diesjährige Leitwort für den Monat der Weltmission ist hier in der Pfarrei St. Gertrud genauso Programm wie bei unseren Brüdern und Schwestern in Nigeria. Es prägt hier in der Essener Innenstadt den gemeinsamen Alltag vieler Menschen unterschiedlicher kultureller und religiöser Herkunft“, sagte der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck in der Messe. „Indem wir immer wieder miteinander Gutes tun, setzen wir so ein deutliches Zeichen, dass Geschwisterlichkeit und Solidarität nicht an den Grenzen der eigenen Religion enden.“ Bewusst hatten sich missio und das Ruhrbistum für die Kirche am Nordrand der Essener Innenstadt als Ort des Eröffnungsgottesdienstes entschieden. Dort ist auch die englischsprachige afrikanische Gemeinde beheimatet, deren Mitglieder die Festmesse aktiv mitgestaltet haben.

Botschaft des Weltmissionssonntages: Gemeinsame Sorge für das Wohl der Menschen ist Schlüssel für Verständigung“

Vor der offiziellen Eröffnung besuchten in den vergangenen Tagen die Gäste aus Nigeria und missio Aachen die Merkez-Moschee und das Sozialpastorale Zentrum Petershof in Duisburg-Marxloh. Christinnen und Christen setzen sich dort gemeinsam mit Musliminnen und Muslimen für Menschen in Not, Chancengerechtigkeit, Bildung und interreligiösen Dialog ein. „Unsere Gäste aus Nigeria waren überrascht, wie sehr sich im interreligiösen Zusammenleben die Herausforderungen in Deutschland und Nigeria ähneln. Die christlich-muslimischen Initiativen im Ruhrgebiet und in Nigeria teilten die Erfahrung, dass die gemeinsame Sorge für das Wohl der Menschen der Schlüssel für Verständigung, soziale Gerechtigkeit und Frieden ist. Diese Erfahrung ist die stärkste und hoffnungsvollste Botschaft, die von der Eröffnung des Monats der Weltmission 2021 hier in Essen ausgeht“, sagte Pfarrer Dirk Bingener.

Gäste des Eröffnungsgottesdienstes waren der Emir aus der zentral-nigerianischen Region Wase, Seine Königliche Hoheit Alhaji Muhammadu Samo Haruna, der Erzbischof der Hauptstadt Abuja, Ignatius Kaigama sowie Bischof Stephen Mamza (Bistum Yola) und Weihbischof Ludger Schepers (Bistum Essen). Darüber hinaus nahmen auch Priester und Ordensfrauen, die im interreligiösen Dialog in Nigeria aktiv sind, teil.

Der Monat der Weltmission  »unter dem biblischen Leitwort „Werdet nicht müde, das Gute zu tun“ endet am 24. Oktober mit dem Weltmissionssonntag. Dann sammelt die katholische Kirche in Gottesdiensten in über 100 Ländern eine Kollekte für die Arbeit der Kirche in den ärmsten Regionen der Welt. In Deutschland wurden dafür 2020 rund 3,4 Millionen Euro gespendet, weltweit knapp 53 Millionen Euro.

Hinweis für die Medien:

Pressebilder des Eröffnungsgottesdienstes im Bistum Essen können angefordert werden bei:
Christian Schnaubelt, Tel.: 0177-3077106, .

Desweiteren stehen eine digitale Pressemappe zum Monat der Weltmission 2021 » sowie Informationen, Bilder und Videos auf der Website www.missio-hilft.de/wms » zur Verfügung.



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