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PRESSEMITTEILUNG

Gewalt im Namen der Religionen – welche Verantwortung trägt der Journalismus?

Einladung zu einer Videokonferenz mit Workshops, Podiumsdiskussion und Polittalk am 19. August 2021

Welche Verantwortung trägt der Journalismus? Fotomontage: W.W.S.! / missio
Welche Verantwortung trägt der Journalismus?

„Gewalt im Namen der Religionen – welche Verantwortung trägt der Journalismus?”

Zu einer Videokonferenz mit Workshops, Podiumsdiskussion und Polittalk lädt das katholische Hilfswerk missio Aachen am 19. August 2021 ein. Mit dabei sind unter anderem Wolfgang Bauer (Die Zeit), Jürgen Erbacher (ZDF), Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, oder Professor Fadi Daou, Leiter der christlich-muslimischen Adyan-Stiftung im Libanon. Anlass ist der „Internationale Tag zum Gedenken an die Opfer von Gewalt aufgrund von Religion oder Glauben“ der Vereinten Nationen drei Tage später am 22. August. Mitveranstalter sind die Katholische Journalistenschule ifp, das Internetportal katholisch.de und das Magazin kontinente.

Für Journalistinnen und Journalisten sind die Workshops „Macht religiöse Minderheiten nicht zu Bürgern zweiter Klasse und wehrlosen Opfern!“ und „Zahlen lügen nicht! Oder doch? Was sagen Berichte und Ranglisten über Verletzungen von Religionsfreiheit wirklich aus“ konzipiert. Professor Fadi Daou informiert, wie Christen und Muslime im Nahen Osten beispielsweise die Berichterstattung über islamistische Terroranschläge bewerten und welche Narrative zur Stigmatisierung von Minderheiten beitragen. Dr. Katja Voges, Referentin für Menschenrechte und Religionsfreiheit bei missio Aachen, stellt verschiedene Formen des Monitorings und Berichte von Verletzungen der Religionsfreiheit vor und ordnet ihre Aussagekraft – mit Blick zum Beispiel auf Opfer- oder Täterzahlen – ein.

Alle Interessierten können die Podiumsdiskussion mit Wolfgang Bauer (Die Zeit), Jürgen Erbacher (ZDF), Ulrich Pick (SWR) und Beatrix Gramlich (kontinente) verfolgen. Sie diskutieren Fragen wie:

  • Welche Rolle spielen Klischees und Stereotype bei der Berichterstattung über Gewalt im Namen der Religionen?
  • Wird das Storytelling der Wirklichkeit gerecht oder bedient es Erwartungen von Redaktionen und Publikum in Deutschland?
  • Kann Journalismus religiöse Konflikte befeuern oder befrieden?

Für alle Interessierten offen ist auch das Gespräch von Markus Grübel mit Dr. Gregor von Fürstenberg, Vize-Präsident von missio Aachen, über die aktuelle Lage der Religionsfreiheit weltweit. Moderator Steffen Zimmermann, Berlin-Korrespondent des Internet-Portal katholisch.de, spricht mit ihnen beispielsweise über Gefahren der Sozialen Medien für die Religionsfreiheit oder die Bedeutung des interreligiösen Dialoges zur Prävention von Gewalt.

Anmeldungen für die Workshops und weitere Informationen über Programm und Zugangsmöglichkeiten für die Videokonferenz sind unter www.missio-hilft.de/journalistenkonferenz » möglich.



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Johannes Seibel

Leiter der Abteilung Kommunikation & Presse
Tel.: +49 (0)241 / 75 07 - 286
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