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PRESSEMITTEILUNG

Lob aus Afrika für das Lieferkettengesetz

Aachen - missio und Projektpartner aus dem Kongo begrüßen den Koalitionsbeschluss

Foto: Christian Schnaubelt / missio
Beim Katholikentag 2018 in Münster sprach Pfarrer Justin Nkunzi (re.) von „Justice & Peace“ aus der DR Kongo mit Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (li.).

Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerks missio in Aachen, und der kongolesische Menschenrechtsaktivist und missio - Partner Pfarrer Justin Nkunzi begrüßen die erfolgreiche Initiative von Bundesminister Gerd Müller für ein Lieferkettengesetz. „Dieser Koalitionsbeschluss ist ein Schritt in die richtige Richtung und wird die Arbeitsbedingungen für Menschen im globalen Süden nachhaltig verbessern“, erklärt der Präsident von missio in Aachen.

Auf positive Resonanz stößt die Entscheidung der deutschen Politikerinnen und Politiker in der Demokratischen Republik Kongo. „Das deutsche Lieferkettengesetz ist für uns im Kongo ein wichtiges Signal“, sagt Pfarrer Justin Nkunzi, Direktor der katholischen Menschenrechtsorganisation „Justice & Peace“. „Denn aus unserem Land kommen die wertvollen Mineralien, die bei der Herstellung von Smartphones und anderen Geräten verwendet werden“, so der katholische Priester. „Die Rebellen haben von bislang von diesen ‚Blutmineralien‘ profitiert, während die Bevölkerung ausgebeutet und terrorisiert wurde. Ich habe bei meinem letzten Deutschlandbesuch mit Bundesminister Gerd Müller über die Lieferketten zwischen dem Kongo und der westlichen Welt gesprochen. Ich bin dem Minister und missio dankbar für diese Unterstützung des Kongos“.

Mit der Aktion Schutzengel » setzt sich missio für Frieden in der Demokratischen Republik Kongo ein. Verbunden damit ist der Appell an die Smarthone-Hersteller, die Herkunft der in den Handys verbauten Mineralien eindeutig nachzuweisen.

missio unterstützt die Arbeit von Justice & Peace » in der Erzdiözese Bukavu seit vielen Jahren und hat dabei die Einrichtung von Traumzentren für Überlebende des Bürgerkriegs mit Spenden aus Deutschland ermöglicht.

Das Internationale Katholische Hilfswerk missio gehört zu den Organisationen, die sich der Initiative „Lieferkettengesetz“     angeschlossen haben.


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Jörg Nowak

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