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PRESSEMITTEILUNG

„Wichtiges Signal für das Engagement gegen moderne Sklaverei“

Aachen - Weimarer Menschenrechtspreis geht nach Malawi | Auszeichnung für langjährigen missio-Partner Jozef Kuppens und Felicia Monjeza

Father Jozef Jan Michel Kuppens M. AFR. und Felicia K. Monjeza Fotos: privat / missio
Father Jozef Jan Michel Kuppens M. AFR. und Felicia K. Monjeza (beide Malawi), Träger/-in des Menschenrechtspreises 2020 der Stadt Weimar

Für ihr Engagement gegen die Ausbeutung von rund 78.000 Kindern auf Tabakplantagen in Malawi erhalten der niederländische Pater Jozef Kuppens vom Orden der Afrikamissionare Weiße Väter und die Aktivistin Felicia Monjeza auf Vorschlag des katholischen Hilfswerks missio Aachen den Weimarer Menschenrechtspreis 2020. „Mit diesem Menschenrechtspreis geht von Weimar ein wichtiges Signal für das Engagement gegen moderne Sklaverei aus“, freut sich missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener über die Auszeichnung für die missio-Partner. „Malawi steht stellvertretend für immer mehr Länder, in denen moderne Sklaverei in ihren vielfältigsten Erscheinungsformen alltäglich ist. Wir müssen diesem Unrecht etwas entgegensetzen und werden das Thema in den kommenden Jahren noch stärker begleiten“, sagte Pfarrer Bingener. Der Menschenrechtspreis wird am 10. Dezember unter der Schirmherrschaft von Gundula Gause in Weimar verliehen.

Als Gründer der Menschenrechtsorganisation „Center for Social Concern“ engagiert sich Pater Jozef Kuppens seit vielen Jahren für die ausgebeuteten Menschen auf den Plantagen. Auch nachdem er 2018 die Leitung der katholischen Organisation an den jüngeren Pater James Ngahy übergab, gehört der 78-Jährige weiterhin zu den wichtigsten Stimmen für die Menschenrechte in Malawi. Die 24-jährige Felicia Monjeza engagiert sich intensiv für Menschenrechte und den Schutz von Mädchen und Frauen. Für sie steht der Kampf gegen sexuelle Ausbeutung und Gewalt auf den Tabakplantagen im Mittelpunkt. Jozef Kuppens und Felcia Monjeza wollen sich gemeinsam mit Pater James Ngahy und Jere Tobias vom „Center for Social Concern“ sowie mit internationaler Unterstützung verstärkt für die Beendigung der modernen Sklaverei auf dem Tabakplantagen einsetzen.


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Johannes Seibel

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