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missio Aachen: Ausgeglichenes Jahresergebnis 2024

Der Jahresbericht 2024 von missio Aachen stellt die Hilfe für Menschen in über 60 Ländern in Afrika, Asien und Ozeanien vor.

Ein Stapel von Jahresberichten für 2024 ist auf einem Tisch angeordnet. Auf jedem Bericht sind einige Menschen abgebildet, die in einem Boot auf einem Gewässer sitzen. Sie tragen helle Hüte und sind freundlich lächelnd abgebildet. Das Logo "missio" ist sichtbar.
Geschichten, Zahlen, Fakten - der Jahresbericht 2024 von missio Aachen informiert ausführlich über die Arbeit des Hilfswerkes.

Das Internationale Katholische Hilfswerk missio Aachen blickt mit Einnahmen von 53,55 Millionen Euro auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurück. Während sich die Einnahmen aus Nachlässen und die Kollekten leicht rückläufig entwickelten, verzeichnete missio Aachen bei den Direktspenden einen Anstieg um 9,6 Prozent. Inklusive der Zuwendungen der „Stiftung pro missio“ konnten die allgemeinen und zweckgebundenen Spenden um 19,2 Prozent über dem Vorjahr ausgewiesen werden. „Wir freuen uns, dass es bei missio gelungen ist, sich auf dem deutschen Spendenmarkt zu behaupten. Gerade in Zeiten von Kriegen, globalen Krisen und Unsicherheit ist Solidarität von Menschen über alle Grenzen hinweg wichtiger denn je. Dafür danke ich unseren Unterstützerinnen und Unterstützern“, erklärte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen, bei der Vorstellung des Jahresberichtes 2024 ».

982 Projekte in mehr als 60 Ländern

Im vergangenen Jahr stellte das Hilfswerk seinen kirchlichen Partnerorganisationen knapp 36 Millionen Euro für die Realisierung und fachkundige Begleitung ihrer Hilfsprojekte in Afrika, Asien, dem Nahen Osten und Ozeanien zur Verfügung. Derzeit fördert es 982 Projekte in mehr als 60 Ländern, die zum Teil über mehrere Jahre laufen. 

„Im Krieg schenkt die Kirche den Menschen Hoffnung“

In der Auslandsprojektarbeit wird die Unterstützung von Partnerinnen und Partnern in Kriegsregionen immer dringlicher. Das ist eine der aktuellen Tendenzen in der weltkirchlichen Zusammenarbeit. Beispiele sind Myanmar, die palästinensischen Gebiete, der Libanon, Israel, Sudan und die Demokratische Republik Kongo. „Einrichtungen und Mitarbeitende der Kirche sind in diesen Ländern selbst von Krieg und Gewalt betroffen. Dennoch bleiben sie bei den Menschen vor Ort, um ihnen zu helfen. Dafür brauchen sie unsere Unterstützung“, erläuterte Pfarrer Bingener eine der zentralen Herausforderungen. „Im Krieg kann die Kirche den Menschen Hoffnung schenken und auf Frieden und Versöhnung hinwirken. Dies hat auch Papst Leo XIV. mit seinen Friedensinitiativen immer wieder betont “, sagte Pfarrer Bingener.

6,5 Millionen Euro für weltkirchliche Bildungsarbeit in Deutschland

In Deutschland vertritt missio Aachen die Interessen seiner Partnerinnen und Partner durch Gebetssolidarität, politische Lobbyarbeit und weltkirchliche Bildungs- und Menschenrechtsarbeit. Dafür wurden 2024 rund 6,5 Millionen Euro aufgewendet.

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) stuft den Kostenanteil für Werbung und Verwaltung bei missio Aachen als „angemessen“ ein.


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Johannes Seibel

Leiter der Stabsstelle Presse & Kommunikation
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