Das katholische Hilfswerk missio Aachen ruft die Christen in Deutschland auf, in ihren Gottesdiensten für die pakistanische Christin Asia Bibi und einen guten Ausgang der Berufungsverhandlung gegen ihr Todesurteil zu beten. Dazu bietet missio Aachen ein eigens gestaltetes Solidaritätskissen an, mit dem im Gottesdienst ein Platz für die wegen angeblicher Blasphemie verurteilte Christin freigehalten werden kann. Der Oberste Gerichtshof in Pakistan hat angekündigt, noch im Oktober seine Entscheidung der Berufungsverhandlung zu verkünden, ob das Urteil gegen Asia Bibi aufgehoben, die Strafe gemildert oder die Todesstrafe bestätigt wird.
Asia Bibi symbolisch in die Mitte der Menschen in Deutschland holen
„Mit unserer Gebetsaktion wollen wir Asia Bibi symbolisch in unsere Mitte holen, für ihre Freiheit und für ein gutes Urteil beten. Durch unsere Solidarität im Gebet können alle, die mitmachen, Asia Bibi, ihrer Familie und den Christen in Pakistan den Rücken stärken“, sagte Prälat Klaus Krämer, Präsident von missio Aachen.
Unterstützt wird der Gebetsaufruf auch von Erzbischof Giovanni Pietro Dal Toso, Präsident aller rund 150 Päpstlichen Missionswerke weltweit, zu denen auch missio Aachen und das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ gehören. Erzbischof Dal Toso besucht zurzeit beide Werke in Aachen.
missio Aachen hatte 2014 für die Freilassung von Asia Bibi 18.425 Unterschriften gesammelt.