missio - glauben.leben.geben

missio Aachen unterstützt Weltsynode-Initiative zu Schutz von Ordensfrauen

Klerikaler Missbrauch an Ordensfrauen: Weltsynode mit viel Applaus für Beiträge zum Thema Safeguarding. Das Anliegen muss ins Schlussdokument der Synode.

Gruppenfoto von neun Personen in formeller Kleidung, die in einem Innenraum stehen. Im Hintergrund ist eine Wand mit historischem Mauerwerk zu sehen. Rechts steht ein Banner des internationalen katholischen Missionswerks "missio" mit dem Slogan "glauben.leben.geben."
Das katholische Hilfswerk missio Aachen veranstaltete am Rande der Weltsynode 2024 in Rom Begegnungen zwischen weltkirchlichen Partnerinnen und Partnern mit Gästen aus Deutschland (von links nach rechts): Martin Stauch, Falk Hamann, Bischof Dariusz Kałuża (Papua-Neuguinea), Sr. Maria Nirmalini (Indien), Estela Padilla (Phillipinnen), Kardinal Charles Bo (Myanmar), Father Anthony Makunde (Kenia), Birgit Mock (Vize-Präsidentin Zentralkomitee der deutschen Katholiken) und Professor Thomas Söding. Hier wurde auch die Rolle der Frau in der Kirche diskutiert.

Das Hilfswerk missio Aachen begrüßt ausdrücklich die Initiative, den Auftrag zu einem wirksamen Schutz für Ordensfrauen vor klerikalem Machtmissbrauch ins Schlussdokument der zweiten Sitzung der Weltsynode aufzunehmen. „Das wäre ein großer Erfolg für Ordensfrauen weltweit. Ihr Kampf gegen sexualisierte und andere Formen von Gewalt durch Kleriker fände damit weltkirchlich Anerkennung. Sie könnten so noch offensiver als bisher Präventionsmaßnahmen in den einzelnen Diözesen der Weltkirche einfordern“, unterstrich Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen, die Bedeutung eines solchen Schrittes. Das Hilfswerk begleitet die Synode in Rom mit einem eigenen Büro. 

Konferenz mit 120 Ordensfrauen aus ganz Afrika in Togo 

Sheila Leocádia Pires, Sekretärin der Kommunikationskommission der Weltsynode hatte zuvor über „viel Aufmerksamkeit und Applaus“ während der Weltsynode für Beiträge zum Thema Machtmissbrauch an Ordensfrauen berichtet.     Das Thema sei so gewichtig, dass es tatsächlich in das Schlussdokument der Weltsynode aufgenommen werden könne. Wie missio Aachen aus dem Umfeld der Synode erfuhr, war auch der Beitrag des deutschen Hilfswerkes im Kampf gegen den Missbrauch an Ordensfrauen weltweit während der Beratungen hervorgehoben und gewürdigt worden. Zuletzt hatte missio Aachen Anfang September in Togo gemeinsam mit der Vereinigung der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM) eine Tagung mit rund 120 Ordensfrauen aus ganz Afrika zum Thema Safeguarding organisiert. 

Missio Aachen förderte in vergangenen fünf Jahren 77.500 Ordensfrauen in Afrika, Asien und Ozeanien 

Von 2019 bis 2024 förderte missio Aachen 318 Aus-, Weiterbildungs- und Safeguardingprogramme für Ordensfrauen in Afrika, Asien und Ozeanien mit insgesamt knapp 14,6 Millionen Euro. Davon profitierten rund 77.500 Ordensfrauen.


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