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PRESSEMITTEILUNG

missio begrüßt Frieden zwischen Äthiopien und Eritrea

Aachen - missio-Präsident Prälat Klaus Krämer begrüßt das Friedensabkommen zwischen Äthiopien und Eritrea. Er hofft, dass sich auch die Lage der Flüchtlinge an der Grenze zwischen beiden Ländern verbessert.

Foto: missio / Johannes Seibel

„Das ist für Äthiopien und Eritrea ein wichtiger Schritt in eine bessere Zukunft und stabilisiert die gesamte ostafrikanische Region.“ So begrüßt Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in Aachen, das aktuelle Friedensabkommen der beiden lange Jahre verfeindeten Länder. Der über 20-jährige Kriegszustand ist damit beendet. missio Aachen ist Projektpartner der katholischen Kirche in beiden Ländern. In diesem Jahr wird auf Einladung von missio eine Delegation der katholischen Kirche Äthiopiens Deutschland zur Kampagne des Monats der Weltmission und zum Weltmissionssonntag im Herbst besuchen.

missio unterstützt Flüchtlingspastoral in Äthiopien

Prälat Krämer hofft, „dass sich durch das Friedensabkommen auch die Lage der Flüchtlinge an der äthiopisch-eritreischen Grenze verbessert“. Äthiopien ist nach Uganda das zweitgrößte Aufnahmeland für Flüchtlinge in Afrika. Rund 900.000 Menschen, vor allem aus dem Südsudan, Somalia und Eritrea, fanden bisher hier Zuflucht. Kirchliche Mitarbeiter betreuen die Flüchtlinge. missio unterstützt diese Flüchtlingspastoral ».

„Die Kirche in Äthiopien und Eritrea hat das Friedensabkommen positiv begleitet“, sagte Prälat Krämer weiter. Denn trotz der politischen Konflikte und unter schwierigen Bedingungen haben sich Vertreter der katholischen Kirche von Äthiopien und Eritrea in den vergangenen Jahrzehnten weiter getroffen. „Die Kirchen in den beiden Länder haben den Gesprächsfaden nie abreißen lassen“, so Krämer.

Nachtrag: 12.07.2018: Zum Friedensschluss zwischen Äthiopien und Eritrea finden Sie auch ein Interview mit Hans-Peter Hecking (missio-Ostafrika-Referent) bei Domradio.de    .


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