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            <title>Missio - Pressemitteilungen</title>
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            <language>de-DE</language>
            
            <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 08:33:28 +0200</pubDate>
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                                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 09:14:06 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Schändung eines christlichen Kreuzes im Südlibanon</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-verurteilt-schaendung-eines-christlichen-kreuzes-im-suedlibanon-durch-israelischen-soldaten/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Pfarrer Bingener verurteilt Tat eines israelischen Soldaten. Umfassende Aufklärung und Entschuldigung gefordert. 5.000 christliche Familien abgeschnitten. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das katholische Hilfswerk </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen verurteilt „aufs Schärfste die Schändung eines christlichen Kreuzes im Südlibanon durch einen israelischen Soldaten“.</strong> Das erklärte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, der sich derzeit mit einer <i>missio</i>-Gruppe in Ägypten aufhält und dort auch Partner aus dem Libanon trifft. „Wir hoffen, dass die israelische Regierung die angekündigte Aufklärung umfassend vorantreibt, die notwendigen Maßnahmen ergreift und eine Entschuldigung erfolgt“, sagte Pfarrer Bingener heute Morgen. <strong>Die Bundesregierung solle sich ebenfalls für eine solche Aufklärung bei der Regierung Israels und den Schutz der Zivilbevölkerung einsetzen.&nbsp;</strong></p>
<p>„Dieses Bild der Schändung hat auch bei unseren Partnern aus dem Libanon, die ich hier treffe, großes Entsetzen ausgelöst“, berichtet Pfarrer Bingener. Zugleich stehe es sinnbildlich für das Schicksal von rund 5.000 christlichen Familien im Südlibanon. „<strong>Diese Familien sind derzeit vom übrigen Libanon abgeschnitten, und wir wissen nicht genau, wie es ihnen geht“, so Pfarrer Bingener. Die </strong><i><strong>missio</strong></i><strong>-Partner versuchten mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, diese Familien wieder zu erreichen und ihnen zu helfen. </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen unterstützt die Versorgung dieser Familien finanziell.</strong></p><h4 class="rte-headline">Große Angst bei christlichen Familien im Südlibanon</h4><p>Grundsätzlich begrüßt <i>missio</i> Aachen die Waffenruhe, die nun auch für den Südlibanon gelten soll. Gleichzeitig hat Pfarrer Bingener in Ägypten Hinweise erhalten, dass im Südlibanon gezielt Häuser abgerissen und Land zerstört würden – auch durch private Unternehmen –, um die Region für eine Rückkehr der Bevölkerung unbewohnbar zu machen. „Derzeit scheinen noch keine christlichen Dörfer betroffen zu sein. Doch dieses Vorgehen schürt bei unseren Partnern große Ängste“, berichtet Pfarrer Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 07:55:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Neuer Themenfonds zur Bewahrung der Schöpfung</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/neuer-themenfonds-zur-bewahrung-der-schoepfung/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die Stiftung pro missio hat einen Papst-Franziskus-Fonds mit 500.000 Euro eingerichtet. Damit werden Projekte im globalen Süden für Klimagerechtigkeit unterstützt.  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die <i>Stiftung pro missio</i> des katholischen Hilfswerks <i>missio</i> Aachen hat den <a href="/online-spenden/stiftung-pro-missio/zustiftung-themenfonds/#c41932">Papst-Franziskus-Fonds&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> in Höhe von 500.000 Euro aufgelegt. Die Zustiftungen in diesen Fonds unterstützen langfristig Projekte im globalen Süden zum Umwelt- und Klimaschutz und zur Milderung der sozialen Folgen des Klimawandels. Der Fonds erinnert an den vor einem Jahr am 21. April 2025 verstorbenen Papst Franziskus und dessen Umweltenzyklika <i>Laudato si</i>.&nbsp;</p>
<p><strong>„Mit dem Fonds stärken wir unsere kirchlichen Partner nachhaltig und verlässlich in ihrem Einsatz für Klimagerechtigkeit. Die Bewahrung der Schöpfung ist aus christlicher Perspektive fester Bestandteil unserer Verantwortung gegenüber den Ärmsten in der Welt“</strong>, erklärt <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener.&nbsp;</p>
<p>Papst Franziskus setzte während seines Pontifikats Akzente für Ökologie, soziale Gerechtigkeit und den Kampf gegen den Klimawandel. Auch sein Nachfolger Papst Leo XIV. betont die Verantwortung aller Getauften für die Bewahrung der Schöpfung. Die <i>Stiftung pro missio</i> greift diesen Auftrag mit dem Papst-Franziskus-Fonds auf. <strong>Sie unterstützt besonders Menschen im globalen Süden, die stark unter den Folgen des Klimawandels leiden, obwohl sie kaum zu dessen Entstehung beigetragen haben.</strong> Dazu gehören auch viele Projektpartner von <i>missio </i>Aachen in Afrika, Asien und Ozeanien.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">„Verantwortung über Generationen hinweg übernehmen“</h4><p>Dr. Christoph Berndorff, Kuratoriumsvorsitzender der <i>Stiftung pro missio</i>, ist der Ideengeber des neuen Fonds. „Das Anliegen von <i>Laudato si</i> bleibt hochaktuell. Gerade als Stiftung können wir langfristig wirken und Verantwortung über Generationen hinweg übernehmen“, sagt Dr. Berndorff.&nbsp;</p>
<p>Als Förderstiftung, die im vergangenen Jahr 25 Jahre alt wurde, engagiert sich die <i>Stiftung pro missio</i> weltweit für nachhaltige Hilfsprojekte. Die Zustiftungen sind langfristig angelegt und schaffen eine verlässliche finanzielle Grundlage für die Projektarbeit. <strong>Neben dem neuen Papst-Franziskus-Fonds gibt es acht weitere </strong><a href="/online-spenden/stiftung-pro-missio/zustiftung-themenfonds/#c41932"><strong>Themenfonds</strong>&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a><strong>: zur Ausbildungsförderung, Priesterausbildung, Hilfe in Notsituationen, Kinderhilfe, Frauenförderung, Alterssicherung, akademischen Ausbildung sowie für die Aktion PRIM. </strong><a href="/online-spenden/stiftung-pro-missio/zustiftung-themenfonds/"><strong>Zustiftungen in den Kapitalstock</strong>&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a><strong> oder die </strong><a href="/online-spenden/stiftung-pro-missio/stiftungsfonds/"><strong>Einrichtung eines eigenen Fonds</strong>&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a><strong> sind ebenfalls möglich.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 12:33:02 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Papst Leo setzt in Kamerun kraftvolles Zeichen für Frieden</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/papst-leo-setzt-in-kamerun-kraftvolles-zeichen-fuer-frieden/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die Krise um den anglophonen Teil Kameruns forderte bisher 6.500 Tote und 500.000 Vertriebene. missio-Partner erhoffen sich vom Papstbesuch diplomatische Impulse zur Lösung des Konflikts. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Papst Leo setzt ein kraftvolles und unübersehbares konkretes Zeichen für Frieden, Dialog und Versöhnung als einzige Alternative zu Gewalt und Krieg. So würdigt das katholische Hilfswerk missio Aachen die aktuelle Afrikareise von Papst Leo, der morgen in Kamerun auch das Epizentrum eines seit zehn Jahren dauernden blutigen Konfliktes besucht. <strong>„Angesichts der Auseinandersetzungen mit Politikern wie Donald Trump und in einer Zeit weltweiter Spannungen erinnert der Friedenspapst mit dieser Visite nicht allein mit Worten an einen weltweit vergessenen Krisenherd. Seine persönliche Präsenz dort ruft ganz konkret die Mächtigen dazu auf, ihre Verantwortung wahrzunehmen“, sagte missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener am heutigen Mittwoch.</strong></p>
<p>Papst Leo wird morgen (16. April 2026) mit der Stadt Bamenda eine Region besuchen, in der seit rund zehn Jahren Kämpfe zwischen der frankophon dominierten Regierung und bewaffneten Gruppen im englischsprachigen Nordwesten und Südwesten Kameruns toben. Dabei kamen nach Angaben der Vereinten Nationen bisher rund 6.500 Menschen ums Leben, mehr als 500.000 wurden vertrieben.</p><h4 class="rte-headline">Deutschland und Europa müssen aktivere Rolle spielen&nbsp;</h4><p>„Für die Kirche in Kamerun ist dieser pastorale Besuch ein historischer Moment, der einen neuen politischen Dialog in Gang setzen kann. Unsere Partner erhoffen sich insbesondere von Deutschland und Europa eine aktivere politische Rolle, um zwischen den Konfliktparteien zu vermitteln und Friedensgespräche international abzusichern“, sagte Pfarrer Bingener weiter. Zugleich müssten Deutschland und die Europäische Union ihre wirtschaftliche und entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit Kamerun stärker an guter Regierungsführung, Fortschritten bei den Menschenrechten und dem Schutz der Zivilgesellschaft ausrichten.</p>
<p><strong>missio-Regionalbüro Kamerun: Hoffnung auf Freilassung politischer Gefangener</strong></p>
<p>„Deutschland und die Europäische Union sollten daran mitwirken, dass die von Papst Leo angestoßene Hoffnung auf Frieden in eine dauerhafte Stabilität für alle Kameruner verwandelt wird“, sagte Sr. Marie Anne Ngono, Leiterin des Regionalbüros von missio Aachen in Kamerun, ebenfalls am Mittwoch.<strong> „Mit seinem Besuch in Bamenda rückt Papst Leo endlich das Leid der Zivilbevölkerung ins weltweite Rampenlicht. Das ist das stärkste Signal seiner Reise. Hoffentlich erkennen die Konfliktparteien, welche Chance dieser Papstbesuch für eine dauerhafte Versöhnung bietet“, sagt die Ordensfrau.</strong></p>
<p>Kirche und Zivilgesellschaft in Kamerun verbinden mit der Visite des Papstes darüber hinaus die Erwartung, dass sie ganz konkret zur Freilassung politischer Gefangener und inhaftierter Demonstranten beiträgt, wie Sr. Marie Anne Ngono berichtet.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 10:16:06 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen: Waffenruhe muss auch für Südlibanon gelten</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-waffenruhe-muss-auch-fuer-suedlibanon-gelten/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Pfarrer Dirk Bingener fordert Schutz für rund 5.000 christliche Familien im Südlibanon und diplomatischen Druck auf USA, Israel und Iran. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir begrüßen grundsätzlich die angekündigte Waffenruhe von 14 Tagen zwischen den USA, Israel und Iran. Aber sie muss auch für den Südlibanon gelten“, fordert Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerkes <i>missio</i> Aachen. Er reagiert auf die Ankündigung des israelischen Präsidenten Benjamin Netanjahu, dass die Waffenruhe nicht für den Südlibanon gelte und er dort weiterkämpfen wolle.&nbsp;&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Zerstörte Infrastruktur macht Versorgung der Menschen schwierig</h4><p>„Nur wenn alle beteiligten Akteure zu einer befristeten Feuerpause bereit sind, kann <strong>Raum für humanitäre Hilfe, Schutz der gesamten Zivilbevölkerung und neue politische Gespräche</strong> entstehen“, sagte Pfarrer Bingener. Das Hilfswerk ist auch in großer Sorge um rund 5.000 christliche Familien, die noch im Südlibanon leben. Wegen der bisher zerstörten Infrastruktur kann die Versorgung nur sehr schwer aufrechterhalten werden, berichten <i>missio</i>-Partner aktuell aus der Region.</p><h4 class="rte-headline">Libanesischen Staat bei der Entwaffnung der Hisbollah unterstützen</h4><p>Deshalb fordert <i>missio</i> Aachen die Bundesregierung und die Europäische Union auf, ihren diplomatischen Einfluss auf die USA, Israel und den Iran gleichermaßen zu nutzen, damit die vereinbarte Waffenruhe auch im Südlibanon durchgesetzt wird. Darüber hinaus sollten sie diplomatische Initiativen starten, die Wege und Partner findet, um den libanesischen Staat bei der Entwaffnung der Hisbollah zu unterstützen. <strong>„Diese für die Sicherheit Israels und des Libanons notwendige Entwaffnung darf nicht in eine neue innere Zerreißprobe des Landes führen. Nötig sind Diplomatie, international abgestimmte Sicherheitsgarantien und ein klarer Wille, den Libanon vor einem weiteren Absturz zu bewahren“, so Pfarrer Bingener.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>„Wer Frieden im Nahen Osten will, darf den Südlibanon nicht ausklammern“, sagt Bingener.</strong> „Die internationale Gemeinschaft muss jetzt alles daransetzen, dass aus einer begrenzten Feuerpause ein umfassender Prozess der Deeskalation wird.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 16:14:53 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Irankrieg: Christen im globalen Süden befürchten Anschläge an Ostern</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/irankrieg-christen-im-globalen-sueden-befuerchten-anschlaege-an-ostern/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Umfrage unter 20 missio-Partnern in Afrika und Asien. Wirtschaftskrise trifft Arme. Partner fordern Europa zu Diplomatie und Hilfen für erneuerbare Energien auf. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Krieg zwischen Iran, Israel und den USA schürt kurz vor Ostern Ängste unter bedrängten Christen in Afrika und Asien vor Anschlägen. <strong>In Ländern wie Nigeria oder Pakistan verschärfen sie die Sicherheitsmaßnahmen, weil islamistische Extremisten die Eskalation im Nahen Osten nutzen könnten, um Christen als vermeintliche Verbündete der USA oder Israels zu brandmarken.</strong> Das ergab eine Umfrage des katholischen Hilfswerks <i>missio&nbsp;</i>Aachen unter 20 Partnern der Kirche im globalen Süden.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Pfarreien in Nigeria verstärken Sicherheitsmaßnahmen</h4><p>In Nigeria berichtet Dr. Augustine Akhobga, Sekretär für Flüchtlingsarbeit der katholischen Bischofskonferenz, von alarmierenden Nachrichten aus dem Norden und der Mitte des Landes. Islamisten bereiten sich offenbar auf Aktionen zu Ostern vor. Bischof Stephen Dami Mamza aus dem Bistum Yola reagiert mit einem neuen Sicherheitskonzept: <strong>Die Diözese arbeitet enger mit den Sicherheitsbehörden zusammen, schult Freiwillige für Zugangskontrollen und erweitert die Kameraüberwachung. Auch die Gottesdienstzeiten wurden angepasst, um die Sicherheit zu erhöhen.</strong> Gleichzeitig sucht die Diözese den Dialog mit muslimischen Würdenträgern, um Spannungen zu entschärfen. „Wir sind alarmiert, handeln aber besonnen und bleiben hoffnungsvoll“, sagt <i>missio</i>-Partner Bischof Mamza. Andere Partner berichten von ähnlichen Vorkehrungen.</p><h4 class="rte-headline">Europas Diplomatie stärkt Glaubwürdigkeit im globalen Süden</h4><p><strong>Die befragten </strong><i><strong>missio</strong></i><strong>-Partner fordern Deutschland und Europa auf, sich entschlossener für einen Waffenstillstand und politische Verhandlungen im Nahen Osten einzusetzen.</strong> „Je mehr wir in Nigeria von Europas Ablehnung des Krieges und seinen Bemühungen um Frieden hören, desto besser“, schreibt Bischof Bulus Dauwa Yohanna aus der Diözese Kontagora. Ein solcher Einsatz stärke Europas Glaubwürdigkeit im globalen Süden. Ähnlich äußern sich andere Partner.</p><h4 class="rte-headline">Pakistanischer Bischof ruft Europa zur Unterstützung auf&nbsp;</h4><p><strong>Bischof Yousaf Sohan aus Multan in Pakistan fordert europäische Politiker auf, die Vermittlungsbemühungen Pakistans zwischen Iran, den USA und Israel zu unterstützen. „Das würde ihre Wirksamkeit erheblich steigern“, erklärt er in der </strong><i><strong>missio</strong></i><strong>-Umfrage.&nbsp;</strong></p><h4 class="rte-headline">Irankrieg belastet Wirtschaft: Kirchen fordern Investitionen in erneuerbare Energien&nbsp;</h4><p>Mit großer Sorge blicken die missio-Partner auf die wirtschaftlichen Folgen des Krieges. V<strong>iele Länder des globalen Südens hängen stark von importiertem Öl und Gas ab. Steigende Energiepreise treiben Inflation, Lebensmittelkosten, Düngemittelpreise und Transportkosten in die Höhe. Das trifft die ärmsten Bevölkerungsgruppen. Auch die Kirchen stehen unter Druck: Sie müssen mehr Seelsorge, Sozialarbeit und Überlebenshilfe leisten, während die Ausgaben für Pfarrzentren, Schulen, Universitäten, Krankenhäuser und Flüchtlingsarbeit explodieren.</strong> Deshalb fordern sie im <i>missio</i>-Stimmungsbild von Europa umfangreiche humanitäre Hilfe sowie eine stärkere Zusammenarbeit in Friedensarbeit, interreligiösem Dialog und dem Schutz religiöser Minderheiten.&nbsp;</p>
<p><strong>Mehrere Partner drängen zudem auf europäische Unterstützung beim Ausbau erneuerbarer Energien. Nur so könnten Länder des globalen Südens ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aus dem Nahen Osten verringern und widerstandsfähiger gegen geopolitische Krisen werden.</strong> „Europa kann zur Stabilität in Asien beitragen, wenn es in erneuerbare Energien investiert. Das schützt uns künftig vor solchen Folgen“, sagt Mickey Paul Gonsalves aus der katholischen Erzdiözese Chattogram in Bangladesch.</p>
<p><i>Hinweis: Unter Downloads unter dieser Pressemitteilung können Sie acht ausgewählte Interviews von missio-Projektpartnern zu den Folgen des Irankrieges herunterladen und unter Verweis auf die missio-Aachen-Umfrage für Ihre Berichterstattung verwenden.&nbsp;</i></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 22:33:26 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen und Kirche in Ghana fordern Handypfand von Umweltminister Schneider </title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-und-kirche-in-ghana-fordern-handypfand-von-umweltminister-schneider/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Gemeinsame Aktion für Menschenrechte und Umweltschutz mit kirchlichen Aktivisten aus Ghana in Accra auf der Elektroschrotthalde Agbogbloshie. 1.000 Teilnehmende. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen und Vertreter der Kirche in Ghana haben während einer gemeinsamen Aktion in Accra die Einführung eines Handypfands in Deutschland gefordert.<strong> „Wir appellieren an Bundesumweltminister Carsten Schneider, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, damit Deutschland endlich die EU-Recycling-Quote erfüllt. Die Einführung eines Handypfands wäre dazu ein entscheidender Beitrag“, erklärte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen, auf der Elektroschrotthalde Agbogbloshie in Accra.</strong> Das Hilfswerk hat am Rande der Schrotthalde ein Projekt aufgebaut, das Mädchen und Jungen vor Kinderarbeit unter extrem gesundheitsschädlichen Bedingungen schützt.</p><h4 class="rte-headline">Recycling statt illegaler Export nach Afrika</h4><p>„Gerade am Beispiel der Smartphones wird deutlich, wie wichtig Recyceln und Wiederaufbereiten für eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen ist. <strong>Es geht aber nicht nur um Umweltschutz, sondern auch um Menschenrechte, wenn man etwa sieht, wie die Menschen hier auf dieser Schrotthalde arbeiten“, so Pfarrer Bingener. </strong>Gegenwärtig haben sich in Deutschland aufgrund des bislang fehlenden Handypfands rund 200 Millionen Handys angesammelt. Die darin enthaltenen Materialien würden ausreichen, um den Rohstoffbedarf aller neuen Smartphones der kommenden zehn Jahre zu decken, so eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Ordensschwester Mercy Benson fordert Umdenken in Deutschland</h4><p>Unterstützt wird die Forderung nach einem Handypfand von Projektpartnern von <i>missio</i> Aachen wie von der ghanaischen Ordensschwester Schwester Mercy Benson. „Je mehr in Deutschland recycelt wird, desto weniger illegale Elektroschrott-Exporte gibt es, die meine Heimat Ghana verschmutzen“, so die Ordensschwester, die bereits bei der Europäischen Union und in Deutschland an Gesprächen zum Thema Recycling teilgenommen hat. <strong>Im Mai wird sie auf dem </strong><a href="/mitmachen/katholikentag-2026/"><strong>Katholikentag in Würzburg</strong>&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a><strong> bei der </strong><a href="/mitmachen/veranstaltungskalender/2026-05-14-podium-handy-katholikentag/"><strong>Podiumsdiskussion „Handys, Krieg und Elektroschrott“</strong>&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a><strong> sprechen.</strong></p><h4 class="rte-headline">„Wir brauchen Handys mit Gold-zurück-Garantie“</h4><p><i>missio</i> Aachen macht mit seiner Kampagne für ein Handypfand und eine Recycling-Wende insbesondere auf die Verbindungen zwischen Smartphones und Menschenrechtsverletzungen aufmerksam.<strong> „Es ist oft unser Gold aus Afrika, das für die Herstellung der Geräte verwendet wird. Es stammt aus ausbeuterischen Minen in Ghana, deren Chemikalien die Umwelt und die Menschen vergiften. Und es stammt aus den Bürgerkriegsregionen der Demokratischen Republik Kongo“, so Schwester Mercy Benson.</strong></p>
<p><a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/handypfand/">„Wir brauchen Handys mit Gold-zurück-Garantie“&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, fordert Pfarrer Bingener. Mit einem Handypfand könne das Gold alter Handys wieder verwendet werden. Aktuell sollen laut Rechnungen etwa 6.000 Kilogramm Gold, das in Mobiltelefonen verbaut ist, in alten Handys in deutschen Schubladen schlummern.</p><h4 class="rte-headline">Von Papst Leo gesegnetes „Recyclingkreuz“ bei der Messe in Accra&nbsp;</h4><p><strong>Als Symbol für die Forderung nach einem Handypfand präsentierte Pfarrer Dirk Bingener das von Papst Leo XIV. gesegnete </strong><a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/elektroschrott/recyclingkreuz/"><strong>„Recyclingkreuz“</strong>&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a><strong> bei einem Gottesdienst mit über 1.000 Teilnehmenden in der Kathedrale von Accra. </strong>Das Kreuz besteht auf der einen Seite aus dem Messing defekter Klimaanlagen von der Elektroschrotthalde Agbogbloshie. Die andere Seite zeigt alte Handys mit Fotos von Menschen aus Ghana und der DR Kongo. Mit dem Recyclingkreuz wird <i>missio</i> Aachen auch anderorts für die Einführung eines Handypfands werben. Geplant sind Termine unter anderem in Brüssel und Berlin.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sat, 28 Mar 2026 11:01:10 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen in großer Sorge um Christen im Südlibanon</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-in-grosser-sorge-um-christen-im-suedlibanon/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Rund 5.000 Familien von Kämpfen zwischen Israel und Hisbollah betroffen. Europas Politik muss deeskalieren, sonst droht ein zweites Gaza.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen ist in großer Sorge vor einer weiteren Eskalation der Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah im Süden des Libanon. Nach Gesprächen mit Partnern in der Region ruft <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener die Politik in Deutschland und Europa auf, ihren politischen Einfluss auf die USA, Israel und auch den Iran stärker zu nutzen. Nötig seien eine Waffenruhe, der Schutz der Zivilbevölkerung und deutlich mehr humanitäre Hilfe. Dies sagte er für einen Gastbeitrag auf dem Portal katholisch.de</p>
<p>Den Beitrag auf katholisch.de<a href="https://katholisch.de/artikel/67842-der-sueden-des-libanon-darf-nicht-zu-einem-zweiten-gaza-werden" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link"> können Sie hier nachlesen&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 10:06:29 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Irankrieg: Europa muss drohende Katastrophe im Libanon verhindern</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/irankrieg-europa-muss-drohende-katastrophe-im-libanon-verhindern/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio bewilligt weitere 100.000 Euro humanitäre Hilfe für Kirche im Libanon. Pfarrer Bingener fordert: Endlich Willen zum Dialog zeigen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen unterstützt die humanitäre Hilfe der Kirche im Libanon mit weiteren 100.000 Euro. „Der leidgeprüfte Libanon steht vor einer seiner schwersten Bewährungsproben und humanitären Krisen. Ein drohender Bodenkrieg im Süden könnte Zustände hervorrufen, wie wir sie aus Gaza kennen. Zehntausende Familien sind in akuter Gefahr. Sie leben gleichermaßen in Angst vor einer israelischen Bodenoffensive wie vor der Präsenz der Hisbollah und ihrer Kämpfer. Für unsere Partner vor Ort ist das sehr dramatisch“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio </i>Aachen.</p><h3 class="rte-headline">Derzeitige Kriegsdynamik trifft unschuldige Menschen</h3><p>„Europa muss jetzt seinen gesamten diplomatischen Einfluss geltend machen, um das Schlimmste zu verhindern“, sagte Bingener. Zugleich verwies er auf ein Dilemma, dem sich auch die Debatte in Deutschland stellen müsse: <strong>Einerseits wäre eine Schwächung oder ein Ende des mörderischen Regimes im Iran für die Region und für den Schutz Israels ein wichtiger Fortschritt. Andererseits trifft die derzeitige Kriegsdynamik unschuldige Menschen, verursacht massive zivile Zerstörungen und schafft im Libanon eine politisch gefährliche Fragilität. </strong>„Angesichts dessen stellt sich mit großer Dringlichkeit die Frage nach der Verhältnismäßigkeit der Mittel und nach dem Willen zum Dialog, den Papst Leo anmahnt“, so Bingener.</p><h3 class="rte-headline">Viele christliche Familien sind erschöpft</h3><p>Mit der zusätzlichen Hilfszusage unterstützt <i>missio</i> Aachen seine Partner bei der <strong>Versorgung von rund 5.200 Familien im Süden des Libanons mit Lebensmitteln und Treibstoff. </strong>Diese überwiegend christlichen Familien wollen den Evakuierungsaufrufen der israelischen Regierung nicht länger folgen. Viele sind erschöpft und haben entschieden, ihre Heimat, ihren Besitz und ihre Dörfer nicht noch einmal zu verlassen.</p>
<p>Darüber hinaus <strong>helfen die </strong><i><strong>missio</strong></i><strong>-Partner mehr als 1.000 christlichen und muslimischen Familien, die nach Beirut oder in das angrenzende Berggebiet geflohen sind.</strong> Sie werden dort in kirchlichen Einrichtungen versorgt.</p>
<p>Auch weitere 500 Familien, überwiegend schiitischen Glaubens, die im Bekaa-Tal in Richtung Syrien in der Region Deir el Ahmar Zuflucht gefunden haben, sind auf Unterstützung angewiesen. Sie werden ebenfalls von kirchlichen Einrichtungen aufgenommen und betreut.</p><h3 class="rte-headline">Libanon braucht Hilfe, politische Solidarität und das Gebet</h3><p><strong>„In einer solchen Anspannung habe ich unsere Partner im wahrlich krisenerprobten Libanon selten erlebt.</strong> Sie brauchen nicht nur materielle Hilfe, sondern auch wirksame internationale politische Solidarität und unser Gebet“, sagte Pfarrer Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 13:27:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Christliche Minderheit durch iranische Angriffe im Irak betroffen</title>
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                        <description>Partner von missio Aachen berichten von Drohneneinschlägen in chaldäischer Pfarrei in der Nähe von Erbil. Gespannte Ruhe.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Durch iranische Angriffe auf Ziele im Irak ist auch die christliche Minderheit des Landes in Mitleidenschaft gezogen worden. Das berichteten irakische Partner dem katholischen Hilfswerk <i>missio</i> Aachen am vergangenen Wochenende.<strong> Besonders betroffen ist die mehrheitlich christlich geprägte Stadt Ankawa nahe dem Flughafen Erbil im kurdischen Autonomiegebiet.</strong> Dort gingen auch iranische Drohnen auf dem Gelände der chaldäisch-katholischen Pfarrei St. Peter und Paul nieder und zerstörten mehrere Einrichtungen.</p><h4 class="rte-headline">Sorge vor wirtschaftlicher Krise</h4><p>Ziele iranischer Drohnen und Raketen sind nach Angaben der Partner militärische Stützpunkte der USA sowie das US-Konsulat in der Umgebung von Ankawa. <strong>Darüber hinaus berichten die </strong><i><strong>missio</strong></i><strong>-Partner von Schäden an Anlagen zur Ölförderung und -verarbeitung sowie Gasfelder im kurdischen Autonomiegebiet und der Region um Dohuk.</strong> Zudem sei von dort die Ölausfuhr in Richtung Türkei gestoppt worden. Dies alles wirke sich bereits auf die Stromversorgung in der Region aus. Zugleich wachse die Sorge vor einer wirtschaftlichen Krise.</p>
<p>„Der Irak möchte nicht in diesen Krieg hineingezogen werden. Bislang sind auch noch keine Fluchtbewegungen wie im Libanon zu beobachten. <strong>Sollten jedoch kurdische Einheiten in die Kämpfe verwickelt werden oder Menschen aus dem Iran in den mehrheitlich schiitischen Süden des Iraks fliehen, könnte sich die Lage weiter zuspitzen.</strong> Hier hoffen wir auf äußerste Zurückhaltung der kriegführenden Parteien“, erläutert Johannes Seibel, Pressesprecher von <i>missio</i> Aachen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 12:56:56 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Frauen: Doppelt diskriminiert wegen Geschlecht und Religion</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/frauen-doppelt-diskriminiert-wegen-geschlecht-und-religion/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Zum Weltfrauentag fordert missio Aachen die Bundesregierung auf, mehr gegen diese Benachteiligung von Frauen im globalen Süden zu tun. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Hilfswerk <i>missio</i> Aachen fordert mehr Aufmerksamkeit in der deutschen Außen- und Entwicklungspolitik für die doppelte Diskriminierung, die viele Frauen aufgrund ihres Geschlechts und ihres Glaubens erfahren. Besonders Mädchen und Frauen im globalen Süden, die religiösen Minderheiten angehören, litten oft unter Benachteiligungen und Gewalt.<strong> „Dieses Problem erfordert einen integrativen Ansatz, der Frauenrechte, Minderheitenschutz und Religionsfreiheit miteinander verbindet. Hierfür braucht es ein stärkeres Problembewusstsein und mehr Engagement in der deutschen Außen- und Entwicklungspolitik“, appellierte </strong><i><strong>missio</strong></i><strong>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener mit Blick auf den Weltfrauentag am 8. März an die Bundesregierung.</strong></p><h4 class="rte-headline">Rechtliche Benachteiligung von Frauen aus religiösen Minderheiten</h4><p>Beispiele aus Afrika, dem Nahen Osten und Asien verdeutlichen die Dringlichkeit dieser Forderung: Dazu gehören die rechtliche Benachteiligung von Frauen aus religiösen Minderheiten, etwa bei Heirat und Scheidung oder im Sorge- und Vormundschaftsrecht. Hinzu kommen oft<strong> Nachteile im Bildungswesen, auf dem Arbeitsmarkt oder beim Zugang zu staatlichen Leistungen. Mädchen und Frauen aus religiösen Minderheiten werden auch überproportional oft Opfer von Menschenhandel, Entführungen, Zwangskonversionen oder Zwangsehen.</strong> Nicht selten wird sexualisierte Gewalt gezielt eingesetzt, um Minderheiten einzuschüchtern. Dabei gehen die Täter in vielen Fällen straffrei aus.</p><h4 class="rte-headline">missio unterstützt Frauenhäuser und Schutzzentren</h4><p><i>missio</i> Aachen hat gemeinsam mit kirchlichen Partnerinnen und Partnern im globalen Süden <a href="/online-spenden/projekte-foerdern/frauenprojekte/">zahlreiche Hilfsangebote für betroffene Frauen&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> geschaffen. Dazu gehören Frauenhäuser, Schutz- und Traumazentren sowie Bildungs- und Berufsprogramme. <strong>„Diese Angebote helfen Mädchen und Frauen aus religiösen Minderheiten, ihre Fähigkeiten zu entfalten und so selbstbewusster zu werden. Das stärkt sie auch gegen die verschiedenen Formen der Diskriminierung, denen sie ausgesetzt sind“,</strong> sagte Pfarrer Bingener.</p><h4 class="rte-headline">Wirksame Strafverfolgung nach geschlechtsspezifischen Verletzungen der Religionsfreiheit</h4><p>„Politisch muss noch deutlich mehr getan werden“, betonte Bingener weiter. Die Bundesregierung müsse das Thema auf internationaler Ebene ansprechen, etwa in der Entwicklungszusammenarbeit oder bei Regierungsgesprächen. Besonders wichtig sei es, im Zusammenhang geschlechtsspezifischer Verletzungen der Religionsfreiheit auf klare rechtliche Regelungen und eine wirksame Strafverfolgung hinzuwirken. <strong>„Länder wie Indien, Nigeria oder Pakistan werden für Deutschland immer bedeutsamer. Das bietet die Möglichkeit, sich stärker für die Rechte von Frauen, besonders aus religiösen Minderheiten, einzusetzen. Ein solcher Einsatz ist auch zentral für die politische Glaubwürdigkeit Deutschlands im globalen Süden“,</strong> so Pfarrer Bingener.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 08:09:19 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen startet Hilfsaktion für 6.000 Familien im Libanon</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-startet-hilfsaktion-fuer-6000-familien-im-libanon/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Folgen des Irankrieges katastrophal für den Libanon. Mehr als 60.000 Menschen auf der Flucht. missio-Partner helfen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen hat eine <a href="/online-spenden/projekte-foerdern/naher-osten/libanon/libanon-hilfe-fuer-christen-im-nahen-osten/">Hilfsaktion für 6.000 Familien im Libanon&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> gestartet. Mit den Spendengeldern aus Deutschland unterstützt die christliche <i>missio</i>-Partnerorganisation CNEWA (Catholic Near East Welfare Association) vor Ort die Versorgung der Betroffenen mit Unterkünften, Lebensmitteln, Medikamenten, Heizmaterial oder Hygienesets. <strong>Nach Angaben der CNEWA sind im Libanon derzeit knapp 60.000 Menschen, also rund 13.000 Familien, in mehr als 320 Notunterkünften registriert. Dazu zählen Schulen, Pfarreien oder auch Einrichtungen von Universitäten.</strong></p><h4 class="rte-headline">Mehr als 120 Dörfer im Südlibanon unter Evakuierungsdruck</h4><p>Michel Constantin, Regionaldirektor der CNEWA, berichtete gestern Abend gegenüber <i>missio</i> Aachen, dass im Süden des Libanons weitere 30 Dörfer, darunter auch einige mit christlicher Bevölkerung, vor drohenden Kriegshandlungen gewarnt worden seien. Insgesamt seien inzwischen mehr als 120 Dörfer von den militärischen Auseinandersetzungen zwischen der israelischen Luftwaffe und den von Iran unterstützten Hisbollah-Milizen betroffen.<strong> Die Familien stehen vor einem schrecklichen Dilemma. „Entweder sie müssen sofort fliehen, oder sie bleiben und leben in ständiger Angst“, sagt Constantin. So hätten etwa die christlichen Bewohnerinnen und Bewohner des Dorfes Alma al-Shaab nachts die Kirchenglocken geläutet, um zu zeigen, dass sie bleiben wollen, obwohl der Krieg näher rückt.</strong> „Explosionen, Drohnen und Evakuierungsdrohungen gehören inzwischen zum Alltag“, so Constantin.</p><h4 class="rte-headline">Lage in der Region Deir El-Ahmar spitzt sich zu</h4><p>Besonders in der Region Deir El-Ahmar in der Bekaa-Ebene spitzt sich die Lage derzeit zu. <strong>Dort haben rund 8.000 Binnenflüchtlinge aus dem Süden des Landes Zuflucht gesucht.</strong> Schulen, Pfarreien und Privathäuser sind zu Notunterkünften geworden. Helferinnen und Helfer der maronitischen Erzdiözese Baalbek–Deir El-Ahmar kümmern sich um die Menschen vor Ort. „Alle Straßen in unserer Region sind derzeit unpassierbar. Gleichzeitig kommen immer mehr Vertriebene zu uns. Wir fürchten, dass unsere Vorräte an Lebensmitteln und Medikamenten bald nicht mehr ausreichen“, berichtet Marianne Rahme vom Entwicklungsbüro der Erzdiözese gegenüber <i>missio</i> Aachen. Der <i>missio</i>-Partner hat in der Vergangenheit bereits Geflüchtete aus Syrien und anderen Regionen des Nahen Ostens unterstützt.</p><h4 class="rte-headline">Ausweitung des Iran-Krieges gefährdet politische Stabilität des Libanons</h4><p>Die Ausweitung des Iran-Krieges auf den gesamten Nahen Osten bedroht den Libanon nicht nur humanitär, sondern auch politisch. Nachdem die libanesische Regierung die Hisbollah aufgefordert hat, keine weiteren militärischen Aktionen von libanesischem Boden aus zu starten, stellt sich die Frage, wie diese Aufforderung konkret umgesetzt werden kann. <strong>Bei den </strong><i><strong>missio</strong></i><strong>-Partnern wächst daher die Sorge vor inneren Unruhen und Konflikten, die die Sicherheit im gesamten Libanon gefährden könnten.</strong> „Wir haben derzeit eine höchst instabile und volatile Lage“, fasst Michel Constantin zusammen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 12:54:17 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Gebetsaktion für den Nahen Osten</title>
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                        <description>missio Aachen ruft Kirchengemeinden, Gruppen und Einzelne zum Friedensgebet für die Menschen und Christen im Nahen und Mittleren Osten auf.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen ruft Kirchengemeinden, Gruppen und Einzelpersonen in Deutschland zum Gebet für die Menschen im Nahen und Mittleren Osten auf. Auf seiner Website <a href="/mitmachen/glauben-teilen/impulse-durch-das-jahr/gebet-fuer-den-frieden-im-nahen-osten/"><i>missio-hilft.de</i>&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a><i>&nbsp;</i>stellt das Werk ab sofort das Gebet „Hoffnung in Zeiten des Krieges“ zur Verfügung. <strong>Zudem haben Gläubige die Möglichkeit, in einer digitalen Gebetskapelle virtuelle Solidaritätskerzen zu entzünden und eigene Gebete zu formulieren.</strong></p><h4 class="rte-headline">Daraus kann ein dauerhaftes Friedensgebet erwachsen</h4><p>„Gerade in Zeiten von Krieg und Eskalation fehlen oft die Worte. Das Gebet kann Hoffnung schenken. Es verbindet Menschen über Grenzen hinweg und hält die Zuversicht wach, dass Frieden möglich ist“, erklärt Johannes Seibel, Pressesprecher von <i>missio </i>Aachen. „Wenn daraus in den kommenden Wochen ein dauerhaftes Friedensgebet in Deutschland erwächst, wäre das ein sichtbares Zeichen gelebter Solidarität. <strong>Neben der materiellen Hilfe stärkt dies die Menschen und insbesondere die bedrängten Christen im Nahen und Mittleren Osten spürbar“</strong>, so Seibel weiter.</p>
<p>Nach den militärischen Angriffen der USA und Israels auf Ziele im Iran sowie den anhaltenden Vergeltungsschlägen des Irans leben Millionen Menschen in der Region in großer Sorge vor weiterer Gewalt, Verlust und Zerstörung. Das Gebetsangebot von <i>missio</i> Aachen möchte in dieser Situation ein Zeichen der Hoffnung und der geistlichen Verbundenheit setzen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 14:46:34 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Krieg im Nahen Osten große Gefahr für christliche Minderheiten</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/krieg-im-nahen-osten-grosse-gefahr-fuer-christliche-minderheiten/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Krieg zwischen USA, Israel und Iran: missio-Partner warnen vor unkalkulierbaren Risiken. Lage im Libanon unübersichtlich und gefährlich. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach den schweren Angriffen der USA und Israels auf den Iran und der Ausweitung der Kämpfe auf weitere Länder der Region <strong>ruft das katholische Hilfswerk </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen eindringlich zur Deeskalation, zum Schutz der Zivilbevölkerung und zur Ermöglichung humanitärer Hilfe auf. </strong>Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, warnt zugleich vor erheblichen Gefahren für christliche Minderheiten in der Region. „Jede weitere Eskalation versetzt viele christliche Familien im Libanon, in Gaza, im Westjordanland, im Irak und in Syrien in Angst. Sie geraten schnell zwischen die Fronten und brauchen in den kommenden Monaten unsere Solidarität“, erklärt Bingener.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Libanon: Flucht in christliche Dörfer – Kirche bereitet Nothilfe vor&nbsp;</h4><p>Ein Projektpartner von <i>missio</i> Aachen berichtet aus dem Libanon, dass die weitere Entwicklung nicht absehbar sei. <strong>Die mit dem Iran verbundene Hisbollah stelle, auch wenn sie aktuell über keine klare Führungsstruktur verfügt, einen „unberechenbaren Faktor“ dar. Ein unbedachtes Vorgehen könne gefährliche innenpolitische Dynamiken auslösen, bis hin zu einem Bürgerkrieg.&nbsp;</strong></p>
<p>Der Partner schildert, dass die Raketenangriffe der Hisbollah auf Israel eine schnelle und harte Reaktion nach sich gezogen hätten. Betroffen seien unter anderem schiitische Stadtteile im Süden Beiruts sowie etwa 50 Dörfer in der nördlichen Bekaa-Ebene. <strong>„Die Menschen hatten kaum Zeit, ihre Dörfer zu verlassen, und suchten auch in christlichen Dörfern Zuflucht“, so der Projektpartner. Derzeit sei es gefährlich, in der betroffenen Region rund um Baalbek in der Bekaa-Ebene Hilfe zu leisten.&nbsp;</strong>&nbsp;</p>
<p>Die Projektpartner von <i>missio</i> Aachen bereiten Akuthilfe mit Lebensmitteln, Medikamenten und Heizmaterial vor. „Es ist immer noch sehr kalt“, erklärt der <i>missio</i>-Partner. Im Jahr 2025 hat <i>missio</i> Aachen Projekte im Nahen Osten in Höhe von knapp drei Millionen Euro bewilligt. Das Hilfswerk unterstützt gerade dort, wo staatliche Strukturen schwach sind und internationale Unterstützung, etwa seitens der USA, zurückgegangen ist.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 11:50:07 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen gratuliert Dr. Heiner Wilmer SCJ zur Wahl des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-gratuliert-dr-heiner-wilmer-scj-zur-wahl-des-vorsitzenden-der-deutschen-bischofskonferenz/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Am 24. Februar 2026 wurde der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt. missio Aachen bietet die weltkirchliche Zusammenarbeit an. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das internationale katholische Hilfswerk <i>missio </i>Aachen gratuliert Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ (Bistum Hildesheim) zu seiner Wahl zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK).<strong> „Wir wünschen Bischof Wilmer für dieses verantwortungsvolle Amt alles Gute, Kraft und Gottes Segen“, sagt Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen.</strong></p><h4 class="rte-headline">Bewährte fachliche Zusammenarbeit im Bereich Weltkirche</h4><p>Das Hilfswerk bietet dem neuen Vorsitzenden die bewährte fachliche Zusammenarbeit im Bereich Weltkirche an. „Die Sicht unserer Partner aus dem globalen Süden ist unverzichtbar, wenn wir als Kirche voneinander lernen und solidarisch handeln wollen. Sie lässt uns über den Tellerrand der Kirche in Deutschland schauen hin zu einer wirklich katholischen Perspektive“, so Bingener. <i>missio</i> Aachen bringt dafür seine Erfahrungen aus Projekten und Begegnungen mit den Ortskirchen in Afrika, Asien und Ozeanien ein.</p>
<p><strong>Zugleich erhofft sich </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen von der Deutschen Bischofskonferenz weitere Impulse für die Stärkung von Religionsfreiheit weltweit.</strong> „Gerade unter den neuen geopolitischen Bedingungen bedarf das Thema Religionsfreiheit unserer erhöhten Aufmerksamkeit“ betont Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 09:53:40 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>50.000 Euro Soforthilfe für Kirche in Madagaskar nach Zyklon</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/50000-euro-soforthilfe-fuer-kirche-in-madagaskar-nach-zyklon/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Erhebliche Schäden im Erzbistum Toamasina. Rund 18.000 Wohnhäuser zerstört. Die Kirche hilft den Ärmsten. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen unterstützt das schwer getroffene Erzbistum Toamasina in Madagaskar nach dem <strong>Wirbelsturm Gezani</strong> mit 50.000 Euro Soforthilfe. <strong>Laut Behörden starben an der Ostküste fast 40 Menschen, etwa 400 wurden verletzt, 12.000 sind obdachlos und bis zu 18.000 Häuser zerstört.</strong> Die Zahlen können noch steigen. Strom, Wege und Versorgung sind in den betroffenen Gebieten teils stark beeinträchtigt.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">„Eine Spur der Verwüstung“</h4><p>„Der Zyklon hat bei uns eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Es wird Monate dauern, bis wir wieder so etwas wie Normalität erreichen. Besonders betroffen sind die Armen, um die wir uns kümmern“, berichtete Pater Joseph Thomas, Ökonom des Erzbistums Toamasina, an <i>missio</i> Aachen. Auch Infrastruktur für Seelsorge und Sozialarbeit des Erzbistums sei betroffen. <strong>„90 Prozent der Stadt Toamasina sind verwüstet. Alle kämpfen ums Überleben“, schrieb die Ordensfrau und </strong><i><strong>missio</strong></i><strong>-Partnerin Sr. Marie Odette.&nbsp;</strong></p><h4 class="rte-headline">Kirche hilft, wo staatliche Versorgung zusammenbricht</h4><p>Mit der Soforthilfe können die <i><strong>missio</strong></i><strong>-Partner vor Ort schnell Lebensmittel, Medikamente, Hygieneartikel und andere lebenswichtige Dinge beschaffen und an betroffene Familien verteilen.</strong> Die Organisation erfolgt über Pfarreien und kirchliche Einrichtungen, die die Lage in den Gemeinden genau kennen und besonders verletzliche Menschen erreichen. In vielen Regionen sind kirchliche Einrichtungen oft die ersten Anlaufstellen, wenn Häuser zerstört sind, die Versorgung zusammenbricht und Menschen dringend Schutz und Unterstützung brauchen.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Madagaskar ist 2026 Gast in Deutschland zum Monat der Weltmission</h4><p>Über die akute Hilfe hinaus zeigt <i>missio</i> Aachen langfristige Solidarität: Im Oktober besucht eine Delegation der katholischen Kirche aus Madagaskar Deutschland, um mit dem Hilfswerk den Monat der Weltmission zu feiern. Das ist die größte Solidaritätsaktion der katholischen Kirche weltweit. Auch Gäste aus dem vom Wirbelsturm betroffenen Gebiet reisen nach Deutschland, um über die Folgen der Katastrophe zu berichten und die Wirkung der deutschen Solidarität zu zeigen. Geplant sind rund 150 Begegnungen, Gottesdienste und Gesprächsabende, die Leid sichtbar machen und Hoffnung stärken. Mehr dazu unter <a href="/mitmachen/wms-2026/">www.missio-hilft.de/wms&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 06 Feb 2026 12:42:07 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Deutliche Fortschritte im Einsatz gegen sexualisierte Gewalt an Ordensfrauen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/deutliche-fortschritte-im-einsatz-gegen-sexualisierte-gewalt-an-ordensfrauen-in-afrika-und-asien/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen stellt seine Bilanz der Safeguarding-Arbeit für Ordensfrauen im globalen Süden von 2020 bis 2025 vor. Kultur des Schweigens bricht auf. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen und seine Partner sehen deutliche Fortschritte im Einsatz gegen sexualisierte Gewalt an Ordensfrauen in Afrika und Asien. „Die Kultur des Schweigens bricht auf. Insbesondere wo Ordensfrauen zu Akteurinnen werden, sich vernetzen und den Wandel einfordern, ändert sich etwas“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, am Freitag (6. Februar 2026) bei einem Pressegespräch. An dem Gespräch nahmen auch Pater Hans Zollner SJ, Leiter des Instituts für Anthropologie in Rom, sowie <i>missio</i>-Projektpartnerinnen aus Togo, Indien und den Philippinen teil.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Mit rund 17,5 Millionen Euro Projekte unterstützt</h4><p>Zwischen 2020 und 2025 unterstützte <i>missio</i> Aachen mit rund 17,5 Millionen Euro Projekte im globalen Süden, die Ordensfrauen stärken und vor Missbrauch schützen. Damit wurden rund 80.000 Ordensfrauen erreicht. <strong>Pater Hans Zollner SJ, führender Experte für Missbrauchsprävention (Safeguarding) in der Kirche, würdigte die Arbeit von </strong><i><strong>missio</strong></i><strong>:</strong><i><strong> </strong></i><strong>„Schutz vor Gewalt und Machtmissbrauch gehört weltweit ins Zentrum kirchlicher Verantwortung. Die Safeguarding-Arbeit von missio Aachen mit Ordensfrauen zeigt, wie dieser Auftrag konkret und wirksam umgesetzt werden kann.“</strong></p>
<p>Die Projektpartnerinnen stellten gemeinsam mit Johanna Streit, Leiterin der Stabsstelle Safeguarding bei <i>missio</i> Aachen, Strategien und Projekte vor, um die Situation der Ordensfrauen im globalen Süden zu verbessen. Damit diese sicher leben und arbeiten könnten, brauche es ein Bündel an Maßnahmen: <strong>Aus- und Weiterbildungen, Anwaltschaft sowie internationale Vernetzung. Schutzkonzepte müssten weltweit in Bistümern und Ordensgemeinschaften umgesetzt werden. Dazu gehörten Melde- und Beschwerdestellen, Schutzzentren sowie eine konsequente Aufarbeitung von Missbrauchsfällen.&nbsp;</strong></p>
<p>„Die Unterstützung durch <i>missio</i> – finanziell und in der persönlichen Begleitung – ist enorm wichtig. Viele Ordensschwestern vor Ort sind Einzelkämpferinnen und leisten schwierige, aber unverzichtbare Arbeit“, sagte Johanna Streit. Gemeinsam mit rund 25 Ordensfrauen und weiteren Expertinnen und Experten aus dem globalen Süden hat sie ein entsprechendes Netzwerk aufgebaut.</p><h4 class="rte-headline">Sr. Mary Lembo mahnte an, dass Schutzkonzepte auch tatsächlich umgesetzt werden</h4><p>Schwester Mary Lembo CSC aus Togo, die aktuell in Rom Psychologie und Safeguarding unterrichtet, sagte während des Pressegesprächs, dass die Bereitschaft, aufzustehen und offen über sexualisierte Gewalt zu sprechen, in der Kirche deutlich zugenommen habe. Zugleich mahnte sie an, Schutzkonzepte auch umzusetzen, indem einheitliche, verbindliche Verfahren und Verhaltenskodexe eingerichtet sowie Schutzzentren für Betroffene und Überlebende geschaffen würden.</p>
<p><strong>Rojean Charian Macalalad, Geschäftsführerin des Catholic Safeguarding Institute in Manila, unterstrich die Bedeutung qualifizierender Bildungsangebote: „Ordensfrauen entwickeln eine Spiritualität der Selbstachtung und Selbstsorge. Das macht sie fähig, sichere Beziehungen zu gestalten und ihr Umfeld als sicheren Ort aufzubauen.“</strong></p>
<p>Anlass des Pressegesprächs war der Rückblick auf die <a href="/informieren/presse/pressemitteilungen/missbrauch-an-ordensfrauen/">Umfrage „Missbrauch an Ordensfrauen“&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, die <i>missio </i>Aachen 2020 unter kirchlichen Projektpartnern in Afrika, Asien und Ozeanien durchgeführt hat. Rund 70 Prozent stuften das Thema damals als sehr drängend ein. <i>missio</i> Aachen richtete daraufhin eine entsprechende Arbeitsgruppe und die Stabsstelle Safeguarding ein, um Ordensfrauen gezielt zu unterstützen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 27 Jan 2026 11:15:06 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen kritisiert EU-Abkommen mit Indien</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-kritisiert-eu-abkommen-mit-indien/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Religionsfreiheit und Menschenrechte kein Thema beim Handel mit Indien. Europas Glaubwürdigkeit gefährdet. Es muss nachverhandelt werden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aachen<i> (27. Januar 2026)</i> Vor der Unterzeichnung des Handelsabkommens zwischen der Europäischen Union (EU) und Indien <strong>kritisiert das internationale katholische Hilfswerk </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen, dass bei den Verhandlungen das Thema Religionsfreiheit und Menschenrechte anscheinend keine Rolle gespielt hat.</strong> Kirchliche Partner von <i>missio </i>Aachen berichten seit Jahren von zunehmender Diskriminierung, rechtlicher Unsicherheit und Gewalt gegen religiöse Minderheiten, zumeist Christen und Muslime.</p><h4 class="rte-headline">„Schweigen wird häufig als Zustimmung interpretiert“</h4><p>„<strong>Für Menschen, die aufgrund ihres Glaubens ausgegrenzt oder bedroht werden, ist das Verhalten internationaler Partner wie der Europäischen Union von großer Bedeutung“</strong>, so Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen. „Schweigen wird häufig als Zustimmung interpretiert. Eine klare, sachliche Haltung kann hingegen Schutz bieten und Dialogräume offenhalten“, so Bingener weiter.&nbsp;</p>
<p><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen fordert, dass die EU</strong> auch nach der Unterzeichnung des Handelsabkommens <strong>gegenüber Indien menschenrechtliche Risiken ernsthaft benennt</strong>, regelmäßige und strukturierte Menschenrechtsdialoge führt, sowie wirksame Monitoring-Mechanismen unter Einbeziehung zivilgesellschaftlicher und religionsbasierter Akteure verankert.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Langfristige Partnerschaften bauen auf Menschenrechte</h4><p>Dem katholischen Hilfswerk <i>missio</i> Aachen sei durchaus bewusst, dass Indien unter den aktuellen geopolitischen Bedingungen ein wichtiger strategischer und wirtschaftlicher Partner für Europa ist. <strong>„Aber es geht um eine wertebasierte europäische Politik, die langfristige Partnerschaften auf Vertrauen, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und gesellschaftlicher Stabilität aufbaut und damit auch die internationale Glaubwürdigkeit der EU stärkt“, erklärte Pfarrer Bingener. </strong>„Zu diesen fundamentalen europäischen Werten zählt eben auch der Einsatz für Religionsfreiheit, der hier fehlt“, ergänzte Pfarrer Bingener.</p>
<p>Ein neuer pragmatischer Realismus in der europäischen Außenpolitik dürfe nicht bedeuten, dass in internationalen Beziehungen Menschenrechte angesichts einer Welt, in der das Recht des Stärkeren die Stärke des Rechts verdrängt, zunehmend keine Rolle mehr spielen. „Darüber müssen wir endlich eine Debatte führen“, forderte Pfarrer Bingener weiter.&nbsp;</p>
<p>Zuletzt hatte <i>missio</i> Aachen an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor dessen Indienreise Mitte Januar <a href="/informieren/presse/pressemitteilungen/kanzler-merz-soll-auf-indienreise-hindunationalistische-gewalt-gegen-christen-und-muslime-klar-ansprechen/">appelliert&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, sich für bedrängte Christen und Muslime einzusetzen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 18:02:11 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Bildungskatastrophe in Nigeria droht: Schule St. Mary schließt</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/bildungskatastrophe-in-nigeria-droht-schule-st-mary-schliesst/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Rund 50 Dörfer im Nordwesten Nigerias sind wegen Sicherheitslage von Schulversorgung abgeschnitten. Im November weltweite Aufmerksamkeit wegen Entführungsfall St. Mary, aber jetzt reagiert Regierung nicht.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die katholische Schule St. Mary im Nordwesten Nigerias, die im November durch die Entführung von etwa 320 Schülern und Lehrern weltweit Schlagzeilen machte, muss jetzt wegen der unsicheren Lage auf unbestimmte Zeit geschlossen werden. Dies teilte Bischof Bulus Yohanna Dauwa von der Diözese Kontagora im Bundesstaat Niger dem katholischen Hilfswerk missio Aachen mit.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Geschlossene Schule nimmt Jugendlichen aus 50 Dörfern Chance auf Zukunft</h4><p><strong>Besonders tragisch ist, dass allein St. Mary als eine Art Gesamtschule in der abgelegenen Ortschaft Papiri den Kindern und Jugendlichen einer armen, dünn besiedelten Region gute Bildung und höhere Abschlüsse bietet.</strong> „Mit der Schließung verlieren junge Menschen aus rund 50 Dörfern ihre einzige Chance, der Armut zu entkommen. Kriminelle Banden können diese jungen Menschen dann leicht für ihre Zwecke gewinnen“, warnte Bischof Bulus vor diesem Teufelskreis von Armut und Kriminalität. Zurzeit besuchen und 600 Schülerinnen und Schüler St. Mary.</p>
<p>Bischof Bulus <strong>sorgt sich vor allem um die Schüler an St. Mary, die kurz vor ihren Abschlussprüfungen stehen</strong>, diese aber nun nicht ablegen können. Die Diözese sucht dringend nach einer Übergangslösung und prüft, ob sie in Kontagora Schulen finden kann, an denen die Schüler weiterlernen können. Andernfalls verlieren sie ein ganzes Schuljahr und ihre Abschlusschance. „Wir haben derzeit weder genügend Unterkünfte noch Klassenräume. Die Lage ist wirklich äußerst schwierig“, sagte Bischof Bulus.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Bischof Bulus fordert Sicherheitsgarantieren der Zentralregierung Nigerias</h4><p>Bischof Bulus beklagt, dass sich nach der international begrüßten Freilassung der entführten Kinder und Lehrer von St. Mary kurz vor Weihnachten, die durch Verhandlungen der nigerianischen Regierung mit den Entführern erreicht wurde, an der Sicherheitslage nichts verbessert hat. Zwar entsandte man Dutzende Polizisten in die Region, so Bischof Bulus, doch diese sind schlecht ausgerüstet und können die Bevölkerung nicht wirksam schützen.&nbsp;</p>
<p>„Die lokalen Behörden und Sicherheitskräfte tun zu wenig, obwohl die Bedrohung für die Bevölkerung und die Dörfer weiterhin hoch ist. Eigentlich aber liegt die Verantwortung bei der Bundesregierung, für Sicherheit zu sorgen“, fordert Bischof Bulus eindringlich verbindliche Sicherheitsgarantien der nigerianischen Zentralregierung für die Schule und die umliegenden Gemeinden. <strong>Dabei setzt er weiter auf die internationale Aufmerksamkeit. „Diese Unterstützung brauchen wir mehr denn je“, sagte Bischof Bulus.</strong></p>
<p>Hier ist unser <a href="/blog/missio-in-aller-welt/wir-brauchen-die-unterstuetzung-der-welt-bischof-aus-nigeria-zur-massenentfuehrung-der-schueler/">Blog-Beitrag zur damaligen Entführung von 320 Schülern und Lehrkräften&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> aus St. Mary zu sehen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 10:05:02 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Bildungsarbeit der Kirchen in Kriegsregionen schützen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/bildungsarbeit-der-kirchen-in-kriegsregionen-schuetzen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Am 24. Januar ist internationaler Tag der Bildung. Die Partnerorganisationen von missio bieten Bildung dort, wo Gewalt und Flucht den Alltag prägen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Internationalen Tag der Bildung am 24. Januar würdigt das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen die kirchliche Bildungsarbeit für Menschen in Konfliktregionen des globalen Südens. <strong>„In Gebieten, wo Krieg, Gewalt und Flucht den Alltag prägen, bieten kirchliche Einrichtungen oft die einzige Möglichkeit für Unterricht und Ausbildung“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen.&nbsp;</strong></p>
<p>Besonders betroffen sind Länder wie <strong>Myanmar, der Südsudan, Gaza, Syrien und der Libanon</strong>. Dort zerstören Krieg und Gewalt die Zukunftsaussichten von Millionen junger Menschen. Oft bleibt ihnen über Monate oder Jahre der Zugang zu Bildung verwehrt. „Wenn staatliche Bildungssysteme zusammenbrechen, hat oft eine ganze Generation keinen Zugang zu Bildung mit langfristig destabilisierenden Folgen für diese Gesellschaften“, warnte Bingener.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Schutz von Bildungseinrichtungen in Kriegsregionen völkerrechtlich konsequent durchsetzen</h4><p>Die <a href="/online-spenden/projekte-foerdern/bildungsprojekte/">Partnerorganisationen von <i>missio</i> Aachen&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> arbeiten daran, diese Lücken zu füllen. Sie bieten Schulunterricht, berufliche Qualifizierung und außerschulische Bildungsangebote an. Doch sie stoßen zunehmend an finanzielle und politische Grenzen. <strong>„Humanitäre Hilfe allein reicht auf Dauer nicht aus. Bildung muss systematisch als Teil einer dauerhaften und nachhaltigen Friedenspolitik betrachtet und integriert werden. Dabei gilt es, die Zusammenarbeit mit Kirchen und Religionsgemeinschaft zu verstärken“</strong>, forderte Bingener.&nbsp;</p>
<p><i>missio</i> Aachen ruft daher die Bundesregierung, die Europäische Union und die internationale Gemeinschaft auf, Bildungsprogramme in Konfliktregionen des globalen Südens verlässlich und langfristig zu finanzieren und den Schutz von Bildungseinrichtungen völkerrechtlich konsequent durchzusetzen.&nbsp;</p>
<p>Der Internationale Tag der Bildung wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen. In diesem Jahr richten sie den Fokus auf rund 250 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit, die keine Schule besuchen können. Ein großer Teil von ihnen lebt in Kriegs- und Fluchtkontexten.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 16:29:27 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Michael Ziemons beim missio-Neujahrsempfang</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/michael-ziemons-beim-missio-neujahrsempfang/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Aachener Oberbürgermeister würdigt Arbeit der Hilfswerke in Aachen. Optimismus statt Untergangsstimmung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Aachener Oberbürgermeister Dr. Michael Ziemons (CDU) hat die Arbeit der katholischen international tätigen Hilfswerke in Aachen als „prägenden und unverzichtbaren Bestandteil für unsere gemeinsame Vision von internationaler Verständigung und Frieden“ gewürdigt. <strong>Diese seien für die Identität Aachens und der Region sehr wichtig, sagte er beim Neujahrsempfang des internationalen katholischen Hilfswerkes </strong><i><strong>missio&nbsp;</strong></i><strong>Aachen.</strong></p>
<p><strong>Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von </strong><i><strong>missio&nbsp;</strong></i><strong>Aachen</strong>, dankte der Stadt Aachen für die Unterstützung in den vergangenen Jahren. „Mit Papst Leo sieht sich die Kirche als weltweite Friedensstifterin. Das verbindet uns mit dem Engagement der Stadt Aachen“, sagte er. Er betonte die aktuellen weltpolitischen Entwicklungen, in denen das Recht des Stärkeren und die „Wir zuerst“-Mentalität zunehmen. <strong>„Unsere Aufgabe ist es, unseren Werten treu zu bleiben und dem mit gelebter Nächstenliebe zu begegnen. Wir setzen uns weiter für die Menschenrechte ein und verlieren dabei die nicht aus dem Blick, die keine Stimme haben,</strong>“ fügte Pfarrer Bingener hinzu.&nbsp;</p>
<p>Gemeinsam forderten Ziemons und Bingener die Menschen in Deutschland auf, nicht auf „Untergangspropheten“ dieser Zeit zu hören, sondern mit <strong>Optimismus und Hoffnung die Solidarität mit anderen Menschen in den Mittelpunkt des Engagements zu stellen</strong>.&nbsp;</p>
<p>In Aachen sind neben <i>missio</i> auch das Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ und das bischöfliche Hilfswerk Misereor ansässig, die eng mit Partnern im globalen Süden oder Osteuropa kooperieren.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sat, 10 Jan 2026 10:26:26 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Kanzler Merz soll in Indien Gewalt gegen Christen klar ansprechen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/kanzler-merz-soll-auf-indienreise-hindunationalistische-gewalt-gegen-christen-und-muslime-klar-ansprechen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Merz vom 11. bis 13. Januar in Indien. missio-Präsident fordert: Religionsfreiheit muss im Gespräch mit Premier Modi Thema sein.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen fordert Bundeskanzler Friedrich Merz vor seiner Indienreise auf, sich bei den Gesprächen mit Premierminister Narendra Modi für einen stärkeren Schutz von Christen, Muslimen und Angehörigen anderer Minderheiten im Land einzusetzen. Diese leiden seit Jahren unter hindunationalistischer Diskriminierung und Gewalt.<strong> „Religionsfreiheit ist ein unveräußerliches Menschenrecht und muss in strategischen Partnerschaften als solches klar benannt werden. Wenn Deutschland enge politische und wirtschaftliche Beziehungen mit Indien pflegt, darf dabei das Thema Menschenrechte nicht vernachlässigt werden“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen, am Samstag.</strong></p><h4 class="rte-headline">Restriktive indische Visavergabepraxis für kirchliche Organisationen und Medien aus Deutschland</h4><p><i>missio</i> Aachen hofft, dass Bundeskanzler Merz auch die restriktive Visavergabepraxis Indiens gegenüber kirchlichen Organisationen und Medien aus Deutschland anspricht. „Es wird für uns immer schwieriger, Visa zu erhalten, um unsere kirchlichen Partner in Indien zu besuchen. Solche Schikanen erschweren die Zusammenarbeit zwischen den Hilfswerken und der Kirche in Indien erheblich. Die Reise des Bundeskanzlers bietet eine Gelegenheit, dieses Problem auf höchster diplomatischer Ebene zu thematisieren“, so Pfarrer Bingener.</p><h4 class="rte-headline">Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) fordert ebenfalls Ende der Gewalt gegen religiöse Minderheiten in Indien</h4><p>In diesem Zusammenhang verweist <i>missio</i> Aachen auf den <a href="https://www.zdk.de/positionen/2025-2/religionsfreiheit-weltweit-schuetzen-beispiel-indien" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Beschluss der Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK)&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> vom vergangenen November, der einen stärkeren deutschen Einsatz für Religionsfreiheit in Indien fordert. Darin ruft das ZdK die Bundesregierung auf, „sich für ein Ende von Gewalt, Diskriminierung und Einschüchterung“ religiöser Minderheiten in Indien einzusetzen. <strong>„Der Bundeskanzler hat nun die Chance, diese Erwartung der katholischen Zivilgesellschaft in Deutschland zu erfüllen“, sagte Pfarrer Bingener.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Im Vorfeld der Reise hatte missio Aachen eine Anfrage an das Bundespresseamt gestellt, ob und in welcher Form Bundeskanzler Merz in Indien das Thema Religionsfreiheit und Visavergabepraxis ansprechen wolle. Diese Anfrage blieb bislang unbeantwortet.&nbsp;</strong></p>
<p>Bundeskanzler Merz reist mit einer Wirtschaftsdelegation vom 11. bis 13. Januar nach Indien. Laut Bundespresseamt trifft die Delegation Premierminister Modi in Ahmedabad, der Hauptstadt Gujarats. Von Oktober 2001 bis Mai 2014 war Modi Ministerpräsident von Gujarat. 2002 kam es dort zu einer Gewaltattacke von Hindunationalisten gegen Muslime, bei der über 1.000 Menschen starben. Auslöser war der Brand eines Zuges mit hinduistischen Pilgern, für den Muslime verantwortlich gemacht wurden. In Gujarat gibt es zudem immer wieder anti-christliche Gewaltakte.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 08 Jan 2026 10:14:54 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Kriminelle Banden lösen im Nordwesten Nigerias Panik und Flucht aus</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/kriminelle-banden-loesen-im-nordwesten-nigerias-panik-und-flucht-aus/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Bischof Bulus fordert sichtbare Sicherheitsmaßnahmen der Regierung. Rund 40 Tote, Angriffe auf Christen und Muslime, Entführungen.  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kriminelle Banden terrorisieren im Nordwesten Nigerias erneut die Region Kontagora, in der erst kurz vor Weihnachten 320 Schüler und Lehrkräfte einer katholischen Schule nach einer Entführung freigekommen waren.<strong> „Die Regierung Nigerias muss entschlossen handeln und sichtbare Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, damit die Menschen nicht weiter fliehen und in ihre Dörfer zurückkehren können. Auch die internationale Gemeinschaft darf nicht wegsehen“,</strong> fordert der Bischof des Bistums Kontagora, Bulus Dauwa Yohanna, heute gegenüber dem katholischen Hilfswerk <i>missio </i>Aachen.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">“Viele fliehen auf das Gelände der Kathedrale in Kontagora”</h4><p>Laut einem Bistumssprecher <strong>töteten zwischen dem 28. Dezember und 3. Januar bewaffnete, motorisierte Banden etwa 40 Christen und Muslime. Sie entführten eine unbekannte Zahl an Zivilisten, raubten Geld und Haustiere, zerstörten Häuser, kirchliche Einrichtungen und einen großen Markt.</strong> „Noch in 15 Kilometern Entfernung war eine riesige Rauchsäule zu sehen“, berichtet Bischof Bulus. „In den Dörfern herrscht Panik. Viele fliehen auf das Gelände unserer Kathedrale in Kontagora", fügte er in einem Telefonat mit <i>missio</i> Aachen hinzu. <strong>In einigen Pfarreien seien Priester und Gemeinden aufgefordert worden, sich an sichere Orte zurückzuziehen, </strong>da unklar ist, ob und wann die Angreifer erneut zuschlagen könnten. Besonders tragisch ist, dass die kurz vor Weihnachten freigekommenen Schüler und ihre Familien durch die Angriffe erneut traumatisiert werden.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Kurz vor Weihnachten befreiten 320 Schüler und Lehrer erneut traumatisiert</h4><p>Am 21. November des vergangenen Jahres hatten bewaffnete Gruppen rund 320 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der katholischen Schule St. Mary im Bistum Kontagora entführt. Der Vorfall erregte internationale Aufmerksamkeit. Nach Verhandlungen der Regierung waren kurz vor Weihnachten alle Entführten frei. Ob dabei Lösegeld gezahlt wurde, welche Absprachen mit den Entführern getroffen wurden oder ob sie strafrechtlich verfolgt werden, blieb unklar. Umso erschreckender ist es, dass solche kriminellen Banden nach Weihnachten wieder ungehindert in der Region agieren konnten.<strong> „Hätte man die Täter damals zur Rechenschaft gezogen, wäre die Lage heute nicht so eskaliert“, ist sich Bischof Bulus sicher.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 19:52:58 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Religion prägt 2026 zunehmend internationale Politik</title>
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                        <description>Themen wie Christenverfolgung nicht Populisten überlassen. Deutsche Außenpolitik ignoriert globale religiöse Dynamik. missio-Chef stößt Debatte an.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema Religion in Afrika, Asien und im Nahen Osten gewinnt für die internationalen Beziehungen zunehmend an Bedeutung. Für das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen zählt dies zu den zentralen globalen Entwicklungen des Jahres 2025. „In Deutschland wird weiterhin unterschätzt, wie sehr religiöse Dynamiken künftige Fragen der Außen- und Innenpolitik vieler Staaten mitbestimmen werden. Eine breite, offene Debatte darüber ist überfällig“, betont <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener in Aachen zum Jahresende.</p><h4 class="rte-headline">Schlimme Realität für Christen in vielen Ländern: Deutschland sieht das nicht ausreichend</h4><p>Besonders deutlich zeigt sich dies beim Thema Christenverfolgung, das 2025 weltweit größere Aufmerksamkeit erhielt, nicht zuletzt als die US-Regierung Nigeria wegen des unzureichenden Schutzes christlicher Gemeinschaften militärische Maßnahmen androhte und an Weihnachten tatsächlich zwei Bombenangriffe auf Islamisten flog. Auch wenn so das Thema immer wieder droht, instrumentalisiert zu werden, bleibt die schlimme Realität: In einer ganzen Reihe von Ländern des globalen Südens erleben Christen Diskriminierung, Bedrohung und teils extreme Gewalt. „Während das Thema die internationale Politik beschäftigt, wird es in Deutschland noch nicht ausreichend gesehen oder von Rechtspopulisten für die eigenen politischen Zwecke missbraucht. Dies verhindert eine ausgewogene Debatte“, macht Bingener deutlich.</p><h4 class="rte-headline">Differenzierte Auseinandersetzung mit Ursachen für die Bedrohung von Christen</h4><p>Daher fordert <i>missio</i> Aachen eine differenzierte Auseinandersetzung mit den vielfältigen Ursachen für die Bedrohung von Christen im globalen Süden: politische Instabilität, soziale Ungleichheit, Korruption, zerfallende Sicherheitsstrukturen und der Einfluss extremistischer Netzwerke. Hierauf müsse Europa noch entschlossener reagieren – durch den Kampf gegen Armut und Staatsversagen, den Ausbau internationaler Schutzmechanismen für religiöse Minderheiten und das Stoppen von Finanzströmen, die Terrorgruppen stärken. „Auch die deutsche Außen- und Entwicklungspolitik braucht hier eine entsprechende Expertise und Ressourcen. Nur dann kann sie bedrängten Christen und anderen Opfern der Verletzungen von Religionsfreiheit langfristig helfen“, betont Bingener.</p><h4 class="rte-headline">Mit dem Wahrheitsanspruch von Religion so umgehen, dass sie andere nicht abwertet</h4><p>Ferner hält <i>missio</i> Aachen das offene Gespräch zwischen Kirchen, Religionsgemeinschaften, Politik und Zivilgesellschaft darüber für unabdingbar, wie Gläubige mit dem Wahrheitsanspruch ihrer Religion umgehen können, damit sie andere nicht abwerten oder ausgrenzen. „Die Erfahrung lehrt, dass ein religiöses Überlegenheitsgefühl Hass gegen andere Gläubige nährt“, so Pfarrer Bingener. Das gilt für alle Religionen gleichermaßen. Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben, die Intensivierung des interreligiösen Dialogs und die Begegnung von Menschen unterschiedlicher Weltanschauung ist gerade jetzt wichtiger denn je.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Islamisten, Hindunationalisten oder christliche Nationalisten drohen das Thema für ihre Zwecke zu vereinnahmen</h4><p>„Wenn wir diese Debatten nicht in der Breite führen, drohen extremistische Kräfte – von islamistischen Terroristen im Nahen Osten und Afrika über hindufundamentalistische Bewegungen in Indien bis hin zu christlichen Nationalisten in den USA – das Thema zu dominieren und für ihre Zwecke zu vereinnahmen. Das werden wir auch in Deutschland gesellschaftlich immer stärker spüren“, warnt Pfarrer Bingener. „Solche Vereinnahmungen zu verhindern, hilft bedrängten Christen weltweit, aber auch allen, die eine liberale Demokratie und Politik der Mitte bewahren wollen“, blickt Pfarrer Bingener auf das Jahr 2026 voraus.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sat, 20 Dec 2025 19:35:50 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Nigeria: Freilassung weiterer 115 entführter Kinder</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/nigeria-bischof-bestaetigt-gegenueber-missio-aachen-freilassung-weiterer-115-entfuehrter-kinder/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Bischof Bulus im missio-Telefonat: Alle 320 am 21. November aus der katholischen Schule in St. Mary entführten Kinder sind damit frei.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Weitere 115 entführte Kinder aus der katholischen Schule St. Mary im Bundesstaat Niger in Nigeria sind jetzt freigekommen. Dies bestätigte heute Abend (20. Dezember 2025) der katholische Bischof Bulus Yohanna Dauwa gegenüber dem katholischen Hilfswerk <i>missio</i> Aachen, in dessen Diözese Kontagora die Schule liegt.<strong> „Ich bin sehr glücklich und sehr erleichtert. Es ist wie ein kleines Wunder kurz vor Weihnachten“, sagte Bischof Bulus im Telefonat mit </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen.</strong> Nach seiner Einschätzung handelt es sich „sehr wahrscheinlich“ um die letzte Gruppe der rund 320 verschleppten Kinder und Lehrkräfte, die noch festgehalten worden waren.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Rund 310 missio-Mails an Nigerias Präsidenten für die Freilassung</h4><p><strong>„Wir freuen uns mit den Kindern und ihren Familien. Wir danken auch Bischof Bulus Yohanna Dauwa für seinen Einsatz an der Seite der verzweifelten Familien“,</strong> sagte Johannes Seibel, Pressesprecher von <i>missio</i> Aachen, am Samstagabend. Das Hilfswerk hatte vor zwei Wochen eine E-Mail-Aktion an den Präsidenten Nigerias gestartet, in der er aufgefordert wurde, alle Entführten sicher zu ihren Familien zurückzubringen und die Sicherheit an Weihnachten für Nigerias Christen zu garantieren. Mehr als 310 Unterstützerinnen und Unterstützer von <i>missio</i> Aachen schickten bis heute Abend diese Mail an den Präsidenten.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Kinder sollen am Sonntag oder Montag zu ihren Familien kommen</h4><p>Die jetzt freigekommenen Kinder würden nach ihrer Freilassung zunächst von staatlichen Stellen in Obhut genommen, medizinisch untersucht und betreut, bevor die Übergabe an die Familien erfolgt. Die Kirche begleitet diese Familien. Die Kinder sollen am morgigen Sonntag, den 21. Dezember, oder am Montag zu ihren Familien zurückkehren, so Bischof Bulus.</p>
<p>Nach seiner Kenntnis erfolgte die Freilassung der Kinder nach Verhandlungen durch die nigerianische Regierung. Zu den Details könne er jedoch keine Angaben machen. „Ich weiß nicht, wie genau die Verhandlungen geführt wurden", sagte Bischof Bulus gegenüber <i>missio</i> Aachen. „Diese Informationen liegen uns nicht vor.“</p>
<p><strong>Bisher war berichtet worden, dass es noch 165 Geiseln gebe. Demnach würden nach der heute bestätigten Freilassung von 115 Kindern weitere rund 50 Kinder von den Geiselnehmern festgehalten. Diese ursprünglich höhere Zahl müsse jedoch korrigiert werden, so Bischof Bulus, weil einige Eltern ihre Kinder unmittelbar nach dem Angriff am 21. November in Sicherheit gebracht hatten, ohne die Kirche oder die Behörden zu informieren. </strong>„Es ist eine sehr ländliche Gegend, und die Kommunikation ist dort sehr schwierig“, sagte Bischof Bulus gegenüber <i>missio </i>Aachen. Er hoffe inständig, dass nun alle Kinder tatsächlich wieder bei ihren Familien sind. „Ich bete, dass keine Familie kommt und sagt: ‚Ich habe mein Kind nicht gesehen‘“, erklärte er gegenüber <i>missio</i> Aachen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 14:16:51 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Weitere 100 entführte Kinder der katholischen Schule St. Mary in Nigeria frei</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/weitere-100-entfuehrte-kinder-der-katholischen-schule-st-mary-in-nigeria-frei/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Zuständiger Bischof Dauwa hofft auf weitere Freilassungen im größten Entführungsfall seit Jahren. Auf internationalen Druck handelt die Regierung Nigerias. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bischof Bulus Yohanna Dauwa aus Nigeria hat heute Vormittag (8. Dezember 2025)<strong> gegenüber dem katholischen Hilfswerk </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen Meldungen bestätigt, dass weitere 100 Kinder von rund 320 Entführten aus der katholischen Schule St. Mary seiner Diözese Kontagora unmittelbar vor der Rückkehr zu ihren Familien stehen.</strong> „Die Kinder sind nicht mehr bei den Entführern. Ihren genauen Aufenthaltsort kennen wir aktuell nicht. Sie werden von Regierungsbehörden betreut und sollen jetzt in Gruppen zu ihren Familien zurückkehren. Dies will die Regierung organisieren“, sagte Bischof Bulus telefonisch heute Vormittag <i>missio&nbsp;</i>Aachen. Demnach sind die Kinder auf dem Weg in die Hauptstadt des Bundesstaates Niger und werden dort vom Generalvikar der Diözese Kontagora abgeholt.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Hoffnung auf baldige weitere Freilassungen</h4><p>Am 21. November hatten Unbekannte die katholische Schule St. Mary im Bundesstaat Niger überfallen. Sie entführten 320 Kinder und Lehrer. 50 Kinder konnten sehr schnell fliehen. Jetzt werden 100 weitere Kinder freikommen. Damit sind immer noch 165 Kinder und Lehrer in der Hand der Entführer. Bischof Bulus Yohanna Dauwa hofft, dass die Verhandlungen der Regierung bald zu weiteren Freilassungen führen. „Wir kennen nicht den Aufenthaltsort der Verschleppten, die Regierung hat jetzt alles in die Hand genommen, es liegt jetzt alles in ihrer Verantwortung“, berichtet Bischof Dauwa weiter. Ob Lösegeld gezahlt wurde, konnte er nicht sagen.<strong> „Die meisten Kinder kommen aus ganz armen Familien. Sie haben manchmal nicht genug zu essen. Die Entführer können von diesen Familien unmöglich Lösegeld fordern und bekommen“, so Bischof Dauwa.</strong></p><h4 class="rte-headline">Oberster Nationaler Sicherheitsberater Nigerias greift ein</h4><p>Laut Bischof Dauwa hat der oberste Nationale Sicherheitsberater (NSA) der Bundesregierung Nigerias die Koordination der Aktion zur Befreiung der Kinder übernommen. Am vergangenen Samstag hatte er sich auch mit Bischof Dauwa getroffen. Die Eltern seien über den Fortgang der Bemühungen laufend informiert worden.<strong> „Der Druck der internationalen Gemeinschaft und die Berichterstattung in internationalen Medien hat die Regierung in Nigeria dazu gebracht, ihre Verantwortung zu übernehmen, und alles für die Freilassung der Kinder zu tun“</strong>, ist der Kirchenmann überzeugt.</p>
<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen ist über die Freilassung der 100 Kinder hoch erfreut. Gleichzeitig startete <i>missio</i> Aachen heute die <a href="/mitmachen/hilfe-fuer-verfolgte-christen/eilaktion-weihnachten-2025-nigeria/">E-Mail-Aktion „Sichere Weihnachten für Nigerias Christen“&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>. Über die Website von missio Aachen können Unterstützerinnen und Unterstützer eine E-Mail an Nigerias Präsidenten Bola Ahmed Tinubu schicken, und ihn auffordern, alles für die Sicherheit der Christen an Weihnachten in Nigeria zu tun und alle entführten Kinder aus der Schule St. Mary zu ihren Familien zurückzubringen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-1025</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 09:37:58 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Sichere Weihnachten für Nigerias Christen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/sichere-weihnachten-fuer-nigerias-christen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Aufruf zur Teilnahme an E-Mail-Aktion von missio. Alle können Nigerias Präsident Tinubu schreiben und mehr Einsatz für den Schutz von Christen fordern.   </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen ruft zur Teilnahme an der <a href="/mitmachen/hilfe-fuer-verfolgte-christen/eilaktion-weihnachten-2025-nigeria/"><strong>Aktion „Sichere Weihnachten für Nigerias Christen“</strong>&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> auf. Teilnehmende können auf der Website des Hilfswerks eine vorbereitete E-Mail an Nigerias Präsidenten Bola Ahmed Tinubu senden.<strong> „Angesichts der angespannten Sicherheitslage im Land bitten wir den Präsidenten, Maßnahmen zu ergreifen, damit die Christen in Nigeria ohne Angst vor Entführungen oder Angriffen Weihnachten feiern können“, erklärte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen.</strong> Die Aktion startet am heutigen Montag als Beitrag zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember. In der Vergangenheit waren Weihnachtsgottesdienste in Nigeria mehrmals Ziel von Anschlägen.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Konkrete Schutzmaßnahmen für Schulen, Kirchen, Pfarreien, Gemeinden und Wohnviertel</h4><p>Hintergrund der Aktion ist auch die Entführung von rund 320 Kindern und Lehrern aus der katholischen Schule St. Mary am 21. November. Rund 150 Schüler konnten mittlerweile aus den Händen der Entführer zu ihren Familien zurückkehren.<strong> </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen fordert Präsident Tinubu und die Regierung Nigerias auf, alles zu tun, um alle entführten Kinder und Lehrkräfte unversehrt zu ihren Familien zurückzubringen. Zudem müsse die Regierung wirksame Schritte anordnen, damit christliche Gemeinden über Weihnachten geschützt werden</strong> – durch eine starke Präsenz staatlicher Sicherheitskräfte und konkrete Schutzmaßnahmen für Schulen, Kirchen, Pfarreien, Gemeinden und Wohnviertel.&nbsp;</p>
<p><strong>„Die Menschen in Nigeria brauchen jetzt ein sichtbares Zeichen internationaler Solidarität. Dazu will unsere Aktion beitragen“, so Bingener. „Ein sicheres Weihnachtsfest muss in Nigeria höchste politische Priorität haben.“&nbsp;</strong></p>
<p><i>missio</i> Aachen steht den Menschen in Nigeria seit Jahren solidarisch zur Seite. Die E-Mail-Aktion läuft bis zum 26. Dezember 2025, dem Fest des heiligen Stephanus, des ersten Märtyrers der Kirche. <i>missio</i> Aachen wird alle Teilnehmenden der Aktion über die weiteren Entwicklungen in Nigeria informieren.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sat, 06 Dec 2025 17:47:47 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Christen fordern politische Teilhabe in Syrien ein</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/christen-fordern-politische-teilhabe-in-syrien-ein/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Am ersten Jahrestag des Assad-Sturzes in Syrien zieht missio Aachen eine ernüchternde Bilanz. Syriens Christen sehen keine Fortschritte bei Reformen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Jahr nach dem Sturz des Assad-Regimes in Syrien am 8. Dezember 2024 <strong>sieht das katholische Hilfswerk missio Aachen immer noch große Defizite bei der politischen Teilhabe aller Religions- und Bevölkerungsgruppen.</strong> „Wir ziehen eine eher ernüchternde Bilanz. Zwar sind die Kirchen geöffnet und Christen können ihren Glauben leben, doch fühlen sie sich wie Bürger zweiter Klasse, die vom Aufbau eines neuen Syriens ausgeschlossen sind“, sagte missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener in Aachen.&nbsp;</p>
<p>„In einigen Regionen gaben die Behörden beschlagnahmten Kirchenbesitz zurück und kooperieren mit Kirchenvertretern. Das sind aber leider nur Einzelfälle. Insgesamt bezweifeln die Christen im Land den Reformwillen der neuen Regierung“, berichtet Bingener weiter. Auch die Wahlen im vergangenen Herbst hätten das Vertrauen nicht gestärkt, da kaum Christen im Parlament vertreten seien.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Konservativ-islamistische Kräfte prägend zunehmend die Öffentlichkeit</h4><p>Die Christen in Syrien beobachten zunehmend, dass konservativ-islamistische Kräfte mit radikalen Ansichten das öffentliche Leben in Bildungseinrichtungen und Verwaltung prägen. <strong>Zwar ist dies in großen Städten bisher weniger spürbar, aber im ländlichen Raum stehen Christen und andere Minderheiten deutlich unter Druck.</strong> Die neue Regierung konnte auch Gewalt, die islamistische Gruppen gegen Christen und andere Minderheiten verüben, nicht verhindern. In der Provinz Suwayda etwa wurden 36 Dörfer geräumt, Häuser geplündert und Kirchen niedergebrannt. Sechs Dörfer sind völlig zerstört.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Christen sehnen sich nach Stabilität und Sicherheit</h4><p>„Die Christen in Syrien sehnen sich nach Stabilität, Sicherheit und politischer Teilhabe. <strong>Diese Punkte sind Prüfsteine für die neue Regierung ein Jahr nach dem Sturz Assads. Gelingt es ihr nicht, die Lage glaubwürdig und spürbar zu verbessern, werden noch mehr Christen überlegen, ob sie in diesem Land bleiben können</strong>“, warnt Pfarrer Bingener.&nbsp;</p>
<p>Syrien leidet weiterhin unter dem wirtschaftlichen Zusammenbruch, einem schwachen Arbeitsmarkt, hohen Lebenshaltungskosten und einem kaum funktionierenden Bildungs- und Gesundheitssystem. <strong>„Der Wiederaufbau wird nur schrittweise gelingen. Voraussetzung dafür ist die Reformbereitschaft der neuen Regierung. Die internationale Politik muss diese daher immer wieder einfordern</strong>", ist Pfarrer Bingener überzeugt.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sat, 06 Dec 2025 17:26:14 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio bittet Kanzler Merz um Solidarität mit Christen im Heiligen Land</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-bittet-kanzler-merz-um-solidaritaet-mit-christen-im-heiligen-land/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Kurz vor Weihnachten 2025 besucht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Israel und Jordanien. Christen im Westjordanland brauchen internationale Solidarität.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen appelliert an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), während seiner Reise nach Israel und Jordanien am 6. und 7. Dezember 2025 auch Solidarität mit den Christen im Heiligen Land zu bekunden. <strong>„Ein Besuch im Westjordanland so kurz vor Weihnachten hätte starke symbolische Kraft gehabt. Leider steht das anscheinend nicht auf dem Reiseplan des Kanzlers“, bedauerte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen, am heutigen Samstag, 6. Dezember.</strong></p>
<p>Auch die christlichen Gemeinden im Westjordanland leiden unter den Folgen des Krieges in Gaza und der militärischen Auseinandersetzungen in der gesamten Region, die durch den Terrorangriff der Hamas auf Israel vor zwei Jahren ausgelöst wurden. Der Waffenstillstand ist brüchig, und auch die wirtschaftliche und soziale Lage im Westjordanland ist weiter angespannt. Die Christen dort sehen sich zudem zunehmenden Anfeindungen ausgesetzt. „Das alles erzeugt enormen Auswanderungsdruck.<strong> Sie brauchen dringend das Gefühl, von der Welt und Europa wahrgenommen zu werden</strong>“, ergänzte Pfarrer Bingener.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Deutschland und Europa muss die Christen im Heiligen Land sehen</h4><p>Pfarrer Bingener hofft, dass der Kanzler, auch wenn er das Westjordanland nicht besucht, zumindest an anderer Stelle auf seiner Reise Vertreter der Kirchen und der christlichen Zivilgesellschaft trifft.<strong> „Es </strong>braucht jetzt ein Zeichen, dass Deutschland und Europa auch die Christen und ihre Situation im Heiligen Land sehen und sie unterstützen“, sagte Pfarrer Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 09:13:27 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Deutsche Bischofskonferenz und missio zur Lage der Christen in Nigeria</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/deutsche-bischofskonferenz-und-missio-zur-lage-der-christen-in-nigeria/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Deutsche Bischofskonferenz informiert mit Broschüre über bedrängte Christen in Nigeria. missio-Expertin Bettina Tiburzy hat daran mitgearbeitet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem unmissverständlichen <strong>Appell zur Freilassung der mehr als 300 entführten Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der katholischen St. Mary’s School</strong> im nigerianischen Papiri, hat die Deutsche Bischofskonferenz am 3. Dezember 2025 ein neues Element der Initiative „Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen unserer Zeit“ vorgestellt. Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Bertram Meier (Augsburg),<strong> sprach angesichts der sich häufenden Gewalttaten in Nigeria von „abscheulichen Verbrechen, die man aufs Schärfste verurteilen muss und für die keine Entschuldigungsgründe angeführt werden dürfen“</strong>. Erkennbar habe sich die „Spirale der Gewalt“ in Nigeria in letzter Zeit „in dramatischer Weise beschleunigt“. Das Land erlebe bereits seit Langem „religiös unruhige Zeiten“. An der Broschüre hat auch missio-Expertin Bettina Tiburzy mitgearbeitet. missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener erläuterte bei der Pressekonferenz die friedensstiftende Kraft interreligiöser Projekte in Nigeria.</p><h4 class="rte-headline">Bischof Meier: Mehr Engagement der internationalen Gemeinschaft gefordert</h4><p>Bischof Meier äußerte sich bei einem Online-Pressegespräch zur Vorstellung einer neuen Arbeitshilfe, die die Situation der Christen in Nigeria beleuchtet und Teil der Initiative für verfolgte Christen ist. Im Norden des Landes, so Bischof Meier, seien islamistische Terroristen noch immer aktiv, obwohl die Organisation Boko Haram zurückgedrängt werden konnte. In anderen Teilen Nigerias verknüpften sich ethnische, politische und soziale Konflikte mit Fragen religiöser Zugehörigkeit. Nachdrücklich forderte Bischof Meier ein verstärktes Engagement der nigerianischen Regierung:<strong> „Wenn das bevölkerungsreichste und spannungsgeladene Land nicht in eine Großkrise hineinschlittern soll, ist entschiedenes Handeln auf der Grundlage von Rechtsstaatlichkeit und Respekt für alle Religionen dauerhaft geboten.“</strong> Bischof Meier beklagte, dass auch die internationale Gemeinschaft in den zurückliegenden Jahren bei der Lösung der Probleme zu wenig aktiv gewesen sei. An die deutsche Bundesregierung gewandt, forderte er vermehrte Anstrengungen zur Stabilisierung Nigerias. Hoffnungszeichen sieht der Bischof in Bemühungen der Religionen um einen friedlichen Austrag von Konflikten. Besondere Bedeutung maß er dabei dem Engagement von Graswurzelinitiativen bei, von denen er einige bei seinem Besuch in Nigeria (Januar 2025) kennengelernt hatte.</p><h4 class="rte-headline">Erzbischof Kaigama warnt vor einer “Politisierung der Religion”</h4><p>Der <strong>Erzbischof der Hauptstadt Abuja, Dr. Ignatius Ayau Kaigama, berichtete aus seinen umfassenden Erfahrungen als Erzbischof von Jos (2000–2019) und Abuja (seit 2019).</strong> Er charakterisierte das Handeln der Politik und die Frage der Good Governance als zentrale Faktoren für eine Lösung vermeintlich religiöser Konflikte. Viele von diesen würden durch eine „Politisierung der Religion“ und eine „Religionisierung der Politik“ verursacht; <strong>Religion werde als politisches Argument von Politikern jeder Glaubensgemeinschaft ausgenutzt, um Gläubige von ihrer Wahl zu überzeugen. Anschließend lasse man die Wähler aber mit gebrochenen Wahlversprechen zurück. Um ihre Ambitionen zu sichern, würden manche Politiker Christen und Muslime sogar gegeneinander aufhetzen</strong>, beklagte Erzbischof Kaigama. Er warnte die eigene Bevölkerung eindringlich davor, den Versprechungen dieser Politiker Glauben zu schenken. Es sei eine stärkere interreligiöse Zusammenarbeit gefordert. Viel könne erreicht werden, „wenn wir auf dieser neuen Grundlage gegen unsere gemeinsamen Gegner – Armut, Unwissenheit und Fundamentalismus – vorgehen und uns auf unsere menschlichen Werte besinnen.“</p><h4 class="rte-headline">Pfarrer Bingener wirbt für den interreligiösen Dialog</h4><p>Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Hilfswerkes Missio Aachen und des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ gab Einblick in mehrere Projekte der Kirche in Nigeria, die der <strong>Gewaltprävention in kritischen Landesteilen</strong> dienen. <strong>Besondere Aufmerksamkeit wird dabei auf die Mitwirkung von Frauen gelegt, „die mit ihrer Arbeit an der Basis Gewalt verhindern und zerrissene Gemeinschaften heilen können“. </strong>Zusammenfassend stellte Pfarrer Bingener fest: „All diese Projekte zeigen, dass wir die Ursachen der Gewalt und Verfolgung von Christen in Nigeria beseitigen müssen. Unsere Partnerinnen und Partner vor Ort können am besten einschätzen, wie das konkret gelingen kann. Dafür benötigen sie aber unsere Unterstützung.“ Für Frieden und den Zusammenhalt der Gesellschaft seien „interreligiöser Dialog, eine an der Basis ansetzende Friedens- und Versöhnungsarbeit sowie der umfassende Einsatz für Religionsfreiheit“ essenziell.</p>
<p>Die neue Arbeitshilfe bietet eine differenzierte Darstellung der aktuellen Lage der Christen und der Religionsfreiheit in Nigeria. Sie richtet sich an Interessierte in Politik und Gesellschaft, vor allem auch an die Kirchengemeinden, und will zur Solidarität mit den Opfern religiös motivierter Diskriminierung und Gewalt ermutigen. Die mehrheitlich nigerianischen Autorinnen und Autoren beleuchten verschiedene Aspekte der Gesamtproblematik: die diversen Konflikte im Land, den islamistischen Terror und die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Hirten und Bauern im Middle Belt sowie die Frage der Armut, die Bedeutung der Frauen für die Überwindung gewaltsamer Konflikte und die Verantwortung von Politikern und Religionsführern in Nigeria für die Verwirklichung des Menschenrechts der Religionsfreiheit.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 09:01:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Ökumenisches Friedensgebet 2026 für Madagaskar</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/oekumenisches-friedensgebet-2026-fuer-madagaskar/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die Initiative ruft seit über 20 Jahren zur Solidarität und Fürbitte für Länder auf, die Gewalt, Unterdrückung und humanitäres Leid erleben. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Madagaskar steht im Fokus des Ökumenischen Friedensgebets 2026. Gemeinsam geben <i>missio</i> Aachen, missio München und die Evangelische Mission Weltweit (EMW) das Gebet heraus.</p>
<p>Das <strong>diesjährige Ökumenische Friedensgebet kommt aus Madagaskar, einem Inselstaat vor der afrikanischen Südostküste.</strong> Die Mehrheit der knapp 32 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner lebt von der Landwirtschaft. Allerdings bedrohen die illegale Abholzung der Wälder und der Raubbau an der reichhaltigen Natur die Lebensgrundlagen der Menschen. Zudem belasten wiederkehrende politische Krisen, extreme Armut und die Folgen des Klimawandels die Bevölkerung stark. Kirchliche Hilfswerke engagieren sich für Frieden und Versöhnung, Gesundheitsversorgung und die Bewahrung der Schöpfung, um das Leben der Menschen zu verbessern.</p>
<p><strong>Verfasst wurde das Ökumenische Friedensgebet 2026 von Schwester Marie Odette Baomazava. Die Ordensfrau wurde 1970 in Toamasina in Madagaskar geboren. Seit 1998 gehört sie zur Kongregation der Töchter der Weisheit. Seit 2018 ist sie Leiterin des Kultur- und Sozialzentrums Filles Tanamakoa in Toamasina, einem Zentrum für technische und berufliche Bildung.</strong> Ziel des Zentrums ist es, arbeitslose Jugendliche, junge Frauen und Menschen mit Behinderung bei der Arbeitssuche zu unterstützen. Zudem verhilft sie Kindern und Jugendlichen ohne Schulbildung zu einer besseren Zukunft. Darüber hinaus ist Schwester Marie Odette Leiterin der Pfadfinderinnen der Diözese.</p>
<p>Seit dem Jahr 2003 bieten die EMW, <i>missio</i> Aachen und missio München das Ökumenische Friedensgebet für Friedensveranstaltungen oder Gottesdienste von Gemeinden, Verbänden und Initiativen an. Es kann in deutscher Sprache bei <a href="/mitmachen/glauben-teilen/impulse-durch-das-jahr/oekumenisches-friedensgebet/"><i>missio</i> Aachen in Papierform kostenlos bestellt oder digital heruntergeladen werden&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> - weitere Informationen auch unter <a href="https://www.oekumenisches-friedensgebet.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.oekumenisches-friedensgebet.de/&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 08:00:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Kirche in Nigeria dankt Deutschland für Solidarität nach einer Massenentführung</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/kirche-in-nigeria-dankt-deutschland-fuer-solidaritaet-nach-einer-massenentfuehrung/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>265 Schüler und Lehrer einer katholischen Schule im Bundesstaat Niger weiter vermisst. Bischof Bulus Yohana fordert im missio-Gespräch mehr Sicherheit. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Fall der Massenentführung von rund 320 Schülern und Lehrern einer katholischen Schule in Nigeria dankt Bischof Bulus Yohana Dauwa (Bistum Kontagora) für die Solidarität aus Deutschland.<strong> „Gebete und Unterstützung sind entscheidend, um unsere Kinder und Lehrkräfte zu befreien“, sagte er im Gespräch mit dem katholischen Hilfswerk </strong><i><strong>missio&nbsp;</strong></i><strong>Aachen, das eng mit der Kirche in Nigeria kooperiert.&nbsp;</strong></p><h4 class="rte-headline">Angriff hat ursprünglich Ordensschwestern gegolten</h4><p>Bischof Bulus Yohana Dauwa berichtete, der Angriff am 21. November auf die Schule und das Internat St. Mary, das auf dem Gelände eines Frauenordens in Papiri im Bundesstaat Niger liegt, habe ursprünglich den Ordensschwestern gegolten. Die Täter hätten jedoch sich kurzfristig umentschieden und 303 Jungen und Mädchen sowie zwölf Lehrkräfte in der Hoffnung auf Lösegeld entführt. 265 Kinder sind noch in Gefangenschaft, nachdem 50 Schüler entkommen konnten. <strong>„Keiner der zwölf Lehrkräfte wurde bisher freigelassen. Wir haben keinen direkten Kontakt zu den Entführern und konnten noch keine Kommunikation aufbauen“, erklärte Bischof Bulus Yohana gegenüber </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen.&nbsp;</strong></p><h4 class="rte-headline">Bischof: Es gab keine Sicherheitswarnungen der Behörden</h4><p>Bischof Bulus Yohana <strong>weist mit neuen Hintergründen Vorwürfe der Behörden zurück</strong>, die Schule habe Sicherheitswarnungen vor der Massenentführung ignoriert. „Es gab keine offiziellen Warnungen. Weder der Bildungssekretär der Diözese noch die Schulleitung haben entsprechende Mitteilungen erhalten, wie sie mir persönlich bestätigten“, betonte er im <i>missio</i>-Gespräch.<strong> „Hätten wir konkrete Warnungen erhalten, hätten wir sofort reagiert. </strong>Bei früheren Gerüchten über Überfälle schlossen wir die Schule, um die Sicherheitslage neu zu bewerten, bevor wir den Unterricht fortsetzten“, erläuterte Bischof Bulus Yohana. <strong>Bereits 2022 verstärkten Diözese und Schule nach einem weiteren konkreten Entführungsgerücht die Sicherheitsmaßnahmen</strong> durch den Bau einer Umfriedungsmauer und zusätzliches Sicherheitspersonal. „All das geschah aus eigener Initiative“, so Bischof Bulus Yohana.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Nigeria braucht konsequente strafrechtliche Verfolgung der Täter</h4><p>Im <i>missio</i>-Gespräch warnt Bischof Bulus Yohana davor, durch „polarisierende und eskalierende Aussagen“ die gesellschaftliche Stimmung in seiner Heimat anzuheizen. „Seit Jahren bemühen wir uns, Vertrauen zu den Behörden und unseren nichtchristlichen Nachbarn aufzubauen. Dieses fragile Verhältnis dürfen wir nicht gefährden“, mahnte er.<strong> „Was uns wirklich helfen würde, wären verlässliche Geheimdienstinformationen, die Identifizierung extremistischer Gruppen und eine konsequente strafrechtliche Verfolgung der Täter“,</strong> sagte Bischof Bulus Yohana im <i>missio</i>-Gespräch mit Blick auf die politische Führung Nigerias. Sie sei verantwortlich, die Sicherheit aller Menschen in seiner Heimat zu gewährleisten.&nbsp;</p>
<p>Gleichzeitig sei es notwendig, dass Christen im mehrheitlich muslimischen Bundesstaat Niger nicht weiter <strong>„stiller Diskriminierung“</strong> beispielsweise beim Erwerb von Land für kirchliche Gebäude ausgesetzt sind. „Solche strukturellen Benachteiligungen müssen abgebaut werden, damit christliche Gemeinschaften frei und sicher leben können“, forderte Bischof Bulus Yohana gegenüber <i>missio&nbsp;</i>Aachen.</p>
<p><i>Das Gespräch mit Bischof Bulus Yohana führte missio-Volontärin Nataliia Datskevych.</i></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 10:50:35 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Papstreise in den Libanon: Hoffnung für junge Christen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/papstreise-in-den-libanon-hoffnung-fuer-junge-christen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Papst Leo XIV. begegnet im Libanon jungen Christen. Er ermutigt sie zum Bleiben. Der Heilige Vater auch in einem missio-Projekt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen hofft, dass von der Reise Papst Leos XIV. in den Libanon ein wichtiger Impuls für die christliche Gemeinschaft in dem Land ausgeht. Seit der Finanzkrise 2019 ist die wirtschaftliche Lage im Libanon extrem angespannt.<strong> „Der Libanon ist das letzte Land im Nahen Osten, in dem es eine starke christliche Präsenz gibt. Diese trägt in der aktuellen Situation wesentlich zur Stabilität bei, weil kirchliche Akteure an vielen Stellen die soziale Versorgung übernehmen und dort präsent sind, wo staatliche Unterstützung fehlt“,</strong> sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen.&nbsp;</p>
<p>Ein wichtiger Programmpunkt der Reise von Papst Leo ist ein Treffen mit jungen Christen auf dem Platz vor dem maronitischen Patriarchat in Bkerké. <strong>„Unsere Partner berichten, dass dieses Treffen mit dem Papst für die jungen Christinnen und Christen enorm wichtig ist. Es motiviert sie, nicht zu resignieren, und bestärkt sie darin, sich für die Verbesserung der Lage in ihrer Heimat einzusetzen“,</strong> sagte Pfarrer Bingener. Gerade für junge Menschen im Libanon ist der Auswanderungsdruck angesichts der wirtschaftlichen und politischen Krise enorm.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Papst Leo würdigt im Libanon Einsatz der Kirche für die Ärmsten</h4><p>Ebenfalls wird Papst Leo eines der Krankenhäuser besuchen, das von der Kongregation der Franziskanerinnen vom Kreuz in der Nähe von Beirut betrieben wird. Die Schwestern sind Projektpartner von <i>missio</i> Aachen und bieten medizinische Versorgung besonders für Arme und Benachteiligte. „<strong>Die Franziskanerinnen vom Kreuz leisten einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung in der Region. Sie kümmern sich hingebungsvoll um die Ärmsten, um Behinderte und alte Menschen, die sonst allein gelassen würden. Dass Papst Leo gerade ein Krankenhaus dieser Kongregation besuchen wird, unterstreicht die Bedeutung des Dienstes an den Armen, den kirchliche Akteure im Libanon tagtäglich vollbringen“,</strong> sagte Pfarrer Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 11:51:01 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen drängt auf stärkeren Schutz von Frauen im Krieg </title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-draengt-auf-staerkeren-schutz-von-frauen-im-krieg/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Der 25. November ist der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt an Frauen. Besonders von Krieg betroffene Frauen wie im Südsudan brauchen Hilfe. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen appelliert an die Verantwortlichen deutscher Außenpolitik, sich stärker für Mädchen und Frauen in Kriegs- und Krisengebieten einzusetzen. „Sie leiden am meisten: Sie sind auf der Flucht, werden Opfer sexualisierter Gewalt, tragen oft allein die Verantwortung für die Familie. Diese Fakten müssen in den Gesprächen mit Konfliktparteien höchste Priorität haben“, erklärte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen, anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen.&nbsp;</p>
<p>Der Schutz von Frauen in bewaffneten Konflikten ist entscheidend, wie folgende Zahlen zeigen: Laut Vereinten Nationen hat sich die Zahl der getöteten oder vergewaltigten Frauen in Kriegen von 2022 auf 2023 verdoppelt. 60 bis 70 Prozent der Geflüchteten sind Frauen.&nbsp;</p>
<p>Pfarrer Bingener hob besonders die Lage in Ländern hervor, die aktuell nicht im Fokus internationaler Medien stehen, wie dem Südsudan. Seit der Unabhängigkeit 2011 prägen Armut und Gewalt das Land. Allein 2024 wurden über 1.500 Zivilisten getötet, viele davon Mädchen und Frauen. Zwei Millionen Menschen sind Binnenvertriebene. Ohne eine entsprechende Begleitung und Behandlung können Traumata schwerwiegende chronische Folgen haben. Wegen des Stopps der USAID-Förderung und der finanziellen Engpässe bei den UN-Hilfswerken mussten drei Viertel der UN-Schutzräume für Frauen und Mädchen schließen. „Die Bundesregierung muss dieses Thema auf die internationale Agenda setzen. Während sich viele staatliche Organisation zurückziehen, bleibt die Kirche im Südsudan“, sagt Pfarrer Bingener.&nbsp;</p>
<p>Mit Unterstützung von <i>missio</i> Aachen werden in der Diözese Rumbek 1.600 Mädchen unterrichtet, die von Krieg und Flucht gezeichnet sind. Ordensschwestern bauen im Nordwesten des Landes mit Hilfe von missio Aachen einen neuen Konvent, der zugleich ein Zentrum für Frauen und Mädchen in Not beherbergen soll. „Die Frauen und Mädchen müssen spüren, dass sie nicht allein sind. Sie brauchen Hoffnung, Schutz und verlässliche Partner an ihrer Seite“, betont Pfarrer Dirk Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 14:55:39 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Über 100 Krippen aus aller Welt: Ausstellung „Pilger der Hoffnung“ in Aachen eröffnet </title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/ueber-100-krippen-aus-aller-welt-ausstellung-pilger-der-hoffnung-in-aachen-eroeffnet/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die Ausstellung im Laden „Weltweit am Dom“ zeigt handgefertigte Krippen aus über 30 Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Ozeaniens – von filigranen Miniaturen in Walnussschalen bis zu meterlangen Kunstwerken. Sie läuft bis zum 6. Januar 2026.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die 31. internationale Krippenausstellung des Ladens „Weltweit am Dom“ in Aachen ist eröffnet. Am Münsterplatz 28, direkt neben dem Aachener Dom, zeigt der Weltladen Krippen aus Naturmaterialien aus Peru, Nepal, Mexiko, Vietnam, Ghana und anderen Ländern – zum Anschauen und Kaufen. Träger des Ladens sind die das Hilfswerk missio Aachen, das Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ und das Bistum Aachen.&nbsp;</p>
<p>Das Motto der Ausstellung lautet „Pilger der Hoffnung“ und stellt die Armen und Benachteiligten in den Mittelpunkt. Die Krippen verdeutlichen, dass echte Hoffnung nicht aus Reichtum, sondern aus Nähe, Mitgefühl und Solidarität erwächst.&nbsp;</p>
<p>„Die Krippendarstellungen erinnern uns daran, dass wir nicht nur als Menschen unterwegs sind, sondern auch als Pilger aufmerksam sein sollten, was rechts und links geschieht“, betonte Dompropst Rolf-Peter Cremer bei der Eröffnung.&nbsp;</p>
<p>Unter den Gästen waren Dr. Ralf Otten, der Bürgermeister von Aachen, und Markus Offner, Leiter der Stabsabteilung Kirche im Dialog des Bistums und Diözesandirektor der päpstlichen Missionswerke missio im Bistum Aachen. Sie hoben die Bedeutung der Ausstellung für Handwerkskunst, Solidarität und die Unterstützung von Partnern in Krisenregionen hervor. Auch die ehrenamtliche Arbeit des Ladenteams spiegelte das diesjährige Motto wider.&nbsp;</p>
<p>„Die Stadt würdigt dieses ehrenamtliche Projekt sehr, denn Ehrenamt verbindet uns. Die Krippe zeigt, wie aus Kleinem Großes entstehen kann – und wie wichtig Zusammenhalt in der Gemeinschaft ist“, sagte Ralf Otten.&nbsp;</p>
<p><strong>Infos:</strong></p><ul><li>Ausstellung „Krippen der Einen Welt“</li><li>Vom 24. November 2025 bis 6. Januar 2026 im Laden „weltweit am Dom“ am Münsterplatz 28 (am Möschebrunnen), Aachen</li><li>Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10–18 Uhr, in der Adventszeit zusätzlich sonntags 11–17 Uhr.</li><li>Schließzeiten: 24.–26. Dezember 2025 und 31. Dezember 2025 – 1. Januar 2026.</li><li>Der Eintritt ist frei.</li><li>Mehr Informationen und Bilder der Krippen finden Sie <a href="/blog/missio-direkt/notizen-aus-der-fair-trade-krippenausstellung/">hier&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 11:54:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Nigeria muss für mehr Sicherheit für Christen sorgen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/nigeria-muss-fuer-mehr-sicherheit-fuer-christen-sorgen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Überfall auf katholische Schule am 21. November mit über 300 Entführungsopfern: Angst der Christen endlich ernst nehmen. Die deutsche Außenpolitik soll sich darum kümmern.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio&nbsp;</i>Aachen <strong>fordert die Bundesregierung auf, die Sicherheitslage in Nigeria noch heute (22. November 2025) beim G-20-Gipfel in Südafrika und in seiner künftigen Afrikapolitik zu thematisieren</strong>. „In Johannesburg versammeln sich führende Industrienationen, Schwellenländer des Globalen Südens, die Europäischen Union und die Afrikanische Union. Sie können Einfluss auf Nigeria nehmen, um die Sicherheit aller Bürger und Christen zu gewährleisten. Sie müssen die Angst der Christen endlich ernst nehmen. Bundeskanzler Friedrich Merz sollte hier die Initiative ergreifen“, erklärte Dirk Bingener, Präsident von <i>missio </i>Aachen. Das Hilfswerk kooperiert eng mit der katholischen Kirche in Nigeria.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">„Unsere Gedanken sind bei den Entführten der Familien“</h4><p>Der Anlass für diese Forderung ist ein Überfall auf das katholische Internat St. Mary im Bundesstaat Niger in der Nacht auf Freitag. Nach Angaben von <i>missio</i>-Partnern werden 303 Schülerinnen und Schüler sowie zwölf Lehrer vermisst (Stand: 22. November, 12 Uhr). Weitere Fälle werden von den Behörden geprüft. „Unsere Gedanken sind bei den Familien der Entführten. U<strong>nsere Partner hoffen auf Solidarität der internationalen Gemeinschaft und der Kirche weltweit und bitten um Gebete für ihre Heimat und alle Entführungsopfer</strong>“, sagte Bingener.&nbsp;</p>
<p>In den <strong>jüngsten Wochen erschütterte eine Welle krimineller und terroristischer Gewalttaten Nigeria</strong>. Eine Art Entführungsmafia terrorisiert die Menschen, weil sich damit eine hohe Summe Geld verdienen lässt. Gleichzeitig werden ethnische Konflikte religiös aufgeladen. Dies nutzen auch islamistische Gruppen. Zuletzt entführten Täter 25 Mädchen aus einer Schule im Bundesstaat Kebi und den katholischen Priester Bobbo Paschal. Am 18. November attackierten Angreifer die „Christ Apostolic Church“ im Bundesstaat Kebbi, entführten knapp 40 Gläubige und ermordeten einige Angehörige der Gemeinde. Bei Zusammenstößen mit dschihadistischen Terroristen starb zudem Armeegeneral Muhamad Uba im Bundesstaat Borno.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Partner von missio fordern stärkere internationale Unterstützung</h4><p>Partner von <i>missio</i> Aachen, darunter Erzbischof Ignatius Kaigama, forderten zuletzt stärkere internationale Unterstützung. Dazu gehören <strong>Maßnahmen, um die Sicherheitsstrukturen des Landes auszubauen und zu reformieren. Die USA und der Westen sollten Nigeria helfen, die Sponsoren von Terrorgruppen wie Boko Haram oder ISWA zu identifizieren und deren Geldflüsse zu stoppen.</strong> Zudem müssen Korruption und Armut bekämpft werden, da sie junge Menschen in die Arme von Kriminellen und Terroristen treiben.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sat, 15 Nov 2025 08:18:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Aufarbeitung sexualisierter Gewalt deutscher Priester im Ausland</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/aufarbeitung-sexualisierter-gewalt-deutscher-priester-im-ausland/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholische Hilfswerke bringen Vertreterinnen und Vertreter von Betroffenen, der Bischofskonferenz, Diözesen, Orden und Verbände an einen Tisch. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie kommt man bei der Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt, die von deutschen Priestern im Ausland verübt wurde, voran? Diese Frage bildete den <strong>Ausgangspunkt einer Fachtagung in Frankfurt am Main, die missio Aachen, die Bischöfliche Aktion Adveniat und das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ organisiert hatten.</strong> Eingeladen waren Vertreterinnen und Vertreter der Betroffenen, der Deutschen Bischofskonferenz, der Diözesen, der Orden und katholischer Verbände.&nbsp;</p>
<p>Die insgesamt <strong>rund 60 Teilnehmenden</strong> waren sich einig, dass eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit kirchlicher Institutionen untereinander und über nationale Grenzen hinweg für die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt unabdingbar ist. Dabei müssten Interessen der Betroffenen im Vordergrund stehen. Die Vortragenden waren Dr. Bettina Janssen, Autorin mehrerer Gutachten zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt, der Geschäftsführer des Vereins Eckiger Tisch, Matthias Katsch, Bischof Bob John H. Koroma aus Sierra Leone und der Kirchenrechtler Professor Peter Platen.</p><h4 class="rte-headline">Gemeinsame Runde ist ein „wichtiger Pilot“</h4><p>Die Rechtsanwältin und Mediatorin <strong>Dr. Bettina Janssen</strong> würdigte die Initiative der drei Hilfswerke als „wichtigen Piloten“ und <strong>erklärte, dass ihre Erfahrungen mit dem Bemühen kirchlicher Akteure um Aufarbeitung ein differenziertes Bild ergäben. Bei diesen treffe man teils auf proaktive Kooperationsbereitschaft, teils aber auch auf Zurückhaltung bis hin zur faktischen Verweigerung der Mitarbeit.</strong> Mit Blick auf die weltkirchliche Dimension des Themas brauche es insgesamt eine Stärkung der transparenten, interinstitutionellen wie auch transnationalen Zusammenarbeit, so Janssen.</p>
<p><strong>Matthias Katsch warb unter anderem für mehr internationale Unterstützung von unabhängigen Betroffeneninitiativen im Globalen Süden. Wichtig sei, dass Betroffene selbst zu Akteuren werden könnten.</strong> Ein erstes Projekt mit diesem Ansatz fördert bereits Adveniat im Rahmen der Menschenrechtsarbeit in Ecuador. Zudem brachte Katsch die<strong> Idee eines „globalen Opfergenesungswerks“ </strong>ins Spiel, in dem Betroffene von sexualisierter Gewalt professionelle Hilfe erhalten könnten.</p><h4 class="rte-headline">Sexualisierte Gewalt ausländischer Priester in Afrika führt zu generationenübergreifenden Traumata</h4><p>Bischof Koroma schilderte eindringlich die Folgen sexualisierter <strong>Gewalt durch ausländische Priester in Afrika. Diese habe zu „generationenübergreifenden Traumata“ und einer „Zerstörung von Familien und Gemeinschaften“ geführt.</strong> Bischof Koroma appellierte deshalb an die Kirche in Deutschland, Betroffene mit Programmen zur traumasensiblen Beratung und medizinischen Hilfen zu unterstützen. <strong>Auch die Frage nach finanziellen Entschädigungen müsse gestellt werden, so der Bischof.</strong></p>
<p><strong>Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen und des Kindermissionswerks, zog zum Abschluss der Tagung ein positives Resümee:</strong> „Die Hilfswerke unterstützen zahlreiche Projekte ihrer weltkirchlichen Partner in den Bereichen Prävention und Intervention – von der Erstellung institutioneller Schutzkonzepte, über die Schulung von kirchlichen Mitarbeitenden bis hin zum Aufbau von Traumazentren. Darüber hinaus hat die Tagung zahlreiche neue Impulse erbracht, die wir weiterverfolgen werden. Gewinnbringend war insbesondere, dass hier alle kirchlichen Akteure und Vertreter von Betroffenen in den Austausch getreten sind. Klar ist, dies darf kein einmaliges Ereignis bleiben.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 17:31:34 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Senegal: Vorbild für friedliches Zusammenleben der Religionen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/senegal-vorbild-fuer-friedliches-zusammenleben-der-religionen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Christen und Muslime haben im Senegal eine gute Kultur des gesellschaftlichen Zusammenhalts entwickelt. Der „Länderbericht Religionsfreiheit“ von missio Aachen gibt dem Senegal eine sehr gute Note.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Während islamistischer Terror und Machtkämpfe Westafrika erschüttern, <strong>bleibt der Senegal eine bemerkenswerte Ausnahme. Das Land wahrt weitgehend die Religionsfreiheit, religiöse Toleranz und gesellschaftlicher Zusammenhalt prägen den Alltag.</strong> Zu diesem Schluss kommt das <a href="/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/religionsfreiheit/laenderberichte/#c42217">Heft „Senegal“ aus der Reihe „Länderbericht Religionsfreiheit“&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> des Internationalen katholischen Hilfswerks <i>missio</i> Aachen, das heute vorgestellt wurde.&nbsp;</p>
<p>„Der interreligiöse Dialog und das politische Modell Senegals sichern eine außergewöhnliche Stabilität. Doch angesichts aktueller Herausforderungen müssen sie sich bewähren“, betont Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Ein tief verwurzeltes Miteinander von Muslimen und Christen</h4><p>Im Gegensatz zu Nachbarstaaten wie Mali, Burkina Faso, Tschad oder Nigeria bleibt der Senegal – mit rund 19 Millionen Einwohnern – von religiös motivierter Gewalt weitgehend verschont. <strong>Das Fundament dieser Stabilität bildet laut Länderbericht ein tief verwurzelter Geist des Miteinanders zwischen Muslimen und Christen, geprägt durch den Sufismus, eine spirituelle Strömung des Islams. </strong>Die Mehrheit der sunnitischen Bevölkerung gehört solchen sufistischen Gemeinschaften an, die Frieden, Spiritualität und Gottesnähe in den Mittelpunkt stellen. Diese sogenannten Bruderschaften prägen das öffentliche Leben und fördern Offenheit sowie gegenseitigen Respekt. Christen, eine kleine Minderheit, sind selbstverständlich in die Gesellschaft integriert und gestalten das öffentliche Leben aktiv mit.&nbsp;</p>
<p><strong>„Die senegalesische Ausnahme ist das Ergebnis eines jahrzehntelangen Austauschs eines ganzen Volkes in der Begegnung mit unterschiedlichsten Ideen“, erklärt Sr. Anne Béatrice Faye aus Dakar, Autorin des Länderberichts. </strong>Religiöse Führungspersönlichkeiten hätten einen „Geist der Koexistenz“ geschaffen, der bis heute trägt. Auch die Politik unterstützt diese Haltung: 2023 stellte der damalige Präsident Macky Sall klar, radikaler Islamismus habe im Senegal „keinen Platz“.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Interreligiöser Dialog prägt Alltagskultur</h4><p>Diese Kultur bewährt sich vor allem im Alltag, wie die Autorin des Berichtes betont: Geistliche verschiedener Religionen agieren als „Brückenbauer“, beraten einander, vermitteln in Konflikten und treten gemeinsam bei öffentlichen Veranstaltungen auf. Schulen und Universitäten fördern an ihren Bildungseinrichtungen zielgerichtet das Zusammenleben der Religionen.<strong> In der kommunalen Jugendarbeit arbeiten Muslime und Christen Hand in Hand. Ein starkes Symbol dieser Kultur ist für Sr. Anne Béatrice das gemeinsame Fastenbrechen (Ndogou) im Ramadan – „ein Ort der Begegnung und freiwilligen Solidarität“.&nbsp;</strong></p>
<p>Trotz aller Stabilität sieht sie aber auch Handlungsbedarf, ein Beispiel: Kinder traditioneller Koranschulen (Daaras) leiden oft unter Armut und Ausbeutung. Da ihre Ausbildung staatlich kaum anerkannt wird, fehlen berufliche Perspektiven. Hier seien Reformen dringend nötig, auch um eine mögliche Radikalisierung dieser jungen Menschen vorzubeugen.&nbsp;</p>
<p><i>missio </i>Aachen unterstützt die Kirche im Senegal in der interreligiösen Zusammenarbeit, der Seelsorge und sozialen Projekten. In den vergangenen fünf Jahren stellte <i>missio</i> dafür rund 950.000 Euro bereit.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 07 Nov 2025 13:29:55 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Änderung des Recycling-Gesetzes reine Kosmetik</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/aenderung-des-recycling-gesetzes-reine-kosmetik/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die Bundesregierung muss die Sammel- und Recyclingquote von Elektroschrott wesentlich erhöhen. Dazu reicht das bisherige Gesetz nicht. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen kritisiert die gestern vom Bundestag verabschiedete Gesetzesnovelle zur Vereinfachung der Rückgabe alter Elektrogeräte. <strong>„Die beschlossene Kennzeichnungspflicht für Rückgabestellen im Handel bleibt leider rein kosmetischer Natur, wenn nicht weitere Schritte zu einer wirklichen Recyclingwende folgen“, </strong>sagte missio-Vizepräsident Dr. Gregor von Fürstenberg heute in Aachen.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Stärkere finanzielle Anreize für Verbraucher</h4><p>„Dazu zählen zum Beispiel stärkere finanzielle Anreize für die Verbraucher, ihre alten Geräte auch tatsächlich zurückzugeben, und die Vereinfachung der Vorschriften für die Wiederverwertung“, ergänzte Dr. Gregor von Fürstenberg.&nbsp;</p>
<p>Derzeit sammelt <i>missio</i> Aachen mit einer <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/elektroschrott/">Petition „Recyclingwende jetzt“&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> Unterschriften für eine Erhöhung der Sammel- und Wiederverwertungsquoten von Elektroschrott. <strong>„Dass wir in Deutschland zu wenig Elektroschrott recyclen, befördert faktisch illegale Müllexporte nach Afrika. Dort verwerten Frauen, Männer und Kinder die Geräte unter menschenunwürdigen Bedingungen. Das muss sich ändern“</strong>, so Dr. von Fürstenberg.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 13:27:04 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Nigeria: Erzbischof Kaigama warnt vor US-Militärschlag</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/nigerias-katholischer-hauptstadtbischof-ignatius-kaigama-warnt-vor-us-militaerschlag/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Präsident Trump soll stattdessen diplomatische Initiativen starten. missio Aachen: Militäreinsatz würde Lage der Christen verschlimmern.

</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk<strong> </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen und seine Partner in Nigeria sind besorgt über die von US-Präsident Donald Trump angedrohte militärische Intervention.</strong> Dieser begründete seine Drohung mit der Verfolgung von Christen in dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas. „Es ist gut, dass das Thema auf die internationale Agenda kommt. Aber wenn Bomben fallen, sind die Kollateralschäden unabsehbar. Das Zusammenleben von Christen und Muslimen wäre auf Dauer gefährdet“, sagte Ignatius Kaigama, Erzbischof der Diözese Abuja in Nigeria, gegenüber <i>missio&nbsp;</i>Aachen. Er ist Träger mehrerer Friedenspreise und Gründer interreligiöser Dialogzentren.</p>
<p><strong>„Die USA sollten statt militärischer Interventionen wirksame Mittel der Diplomatie wählen, um die Sicherheitsarchitektur des Landes auszubauen und zu reformieren. Wir müssen evaluieren, warum unsere Sicherheitskräfte seit 15 Jahren keine Fortschritte im Kampf gegen diese vielfältige Gewalt machen“, fordert Kaigama.</strong> Nigeria brauche zudem professionelle Sicherheitskräfte, die Geiseln bei Entführungen befreien und Gefahren durch Anti-Terror-Einsätze abwehren könnten. Bei deren Ausbildung wäre die Unterstützung der USA sehr wünschenswert.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">US-Regierung soll Sponsoren von Terrorgruppen und Nutznießer von Korruption identifizieren</h4><p>„Die US-Regierung kann Nigeria auch dabei helfen, die Sponsoren von Terrorgruppen wie <i>Boko Haram</i> oder den <i>Islamic State West Africa</i> (ISWA), im In- und Ausland zu identifizieren, um die Geldflüsse an diese Gruppen zu unterbinden. Das wäre wesentlich zielführender als ein Militäreinsatz“, so der Erzbischof mit Sitz in Nigerias Hauptstadt.<strong> „Schließlich sollte die US-Regierung bei der Bekämpfung von Korruption in Nigeria mitwirken. Sie ist der Hauptgrund für die grassierende Armut, die junge Menschen in die Arme von Kriminellen und Terroristen treibt“, mahnt </strong><i><strong>missio</strong></i><strong>-Partner Kaigama.</strong> „Wir müssen diejenigen identifizieren, die sich die Reichtümer Nigerias aneignen und ins Ausland schaffen. Die US-Regierung muss dafür sorgen, dass diese Gelder, die der Bevölkerung Nigerias gehören, wieder zurückgeführt werden. Das würde uns mehr helfen als jeder großinszenierte Militärschlag“, merkt Kaigama an.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">missio Aachen: US-Militäreinsatz würde lokale Friedensinitiativen zerstören</h4><p><i>missio</i> Aachen unterstützt die Forderungen von Erzbischof Kaigama ausdrücklich. <strong>„Unsere Partner sind dankbar, dass die prekäre Lage der Christen in Nigeria ins öffentliche Bewusstsein gerückt wird. Aber sie haben Angst, dass ein US-Truppeneinsatz auf heimischem Boden die Lage der Christen verschlimmert. Diese könnten dann als Kollaborateure einer fremden Macht gelten, was sie mittelfristig noch stärker zur Zielscheibe von Gewalt macht. Diese Angst nehmen wir sehr ernst“, sagte Dr. Gregor von Fürstenberg, Vizepräsident von </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen</strong>, nach Gesprächen des Hilfswerkes mit weiteren Partnern.&nbsp;</p>
<p><i>missio</i> Aachen betont, dass die katholische Kirche in Nigeria seit Jahren durch lokale Friedensinitiativen und interreligiöse Projekte ein gutes Zusammenleben von Christen und Muslimen in den Kommunen aufgebaut hat. Wo diese Initiativen stark sind, entziehen sie Extremisten und Kriminellen den Boden. „Hier hat missio Aachen umfangreiche Mittel zur Verfügung gestellt. <strong>Diese Kultur des friedlichen Miteinanders an der Basis rettet Leben und darf durch einen US-Militäreinsatz nicht gefährdet werden.</strong> Unsere Partner brauchen mehr Unterstützung für Dialog, Versöhnung und gut ausgebildete, lokale Sicherheitskräfte“, fordert von Fürstenberg.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Sicherheitslage der Christen in Nigeria kann nicht allein durch Religion erklärt werden</h4><p>Die <strong>Sicherheitslage der Christen in Nigeria ist sehr komplex und kann nicht allein durch Religion erklärt werden.</strong> Es gibt vor allem im Norden und Nordosten des Landes islamistische Terrorgruppen wie <i>Boko Haram</i> oder den <i>Islamic State West Africa</i> &nbsp;(ISWA), die Angriffe gegen Christen und moderate Muslime starten. Daneben herrscht ein ethnischer Konflikt zwischen Viehnomaden, die zumeist Muslime sind, und Bauern, größtenteils Christen, um Weideland und Wasserressourcen. Schließlich existieren kriminelle Banden, die Entführung zu ihrem Geschäft gemacht haben und zu deren Opfern auch Priester, Ordensleute und andere Christen gehören. Deshalb ist die Frage der Sicherheit für Christen wie auch für alle anderen Bürger des Landes entscheidend.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 12:25:56 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Heinrich-Hahn-Verein fördert Ordensschwestern in Myanmar</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/heinrich-hahn-verein-foerdert-ordensschwestern-in-myanmar/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>50.000 Euro bis 2028 für ein Mädchenförderprojekt der Schwestern vom Guten Hirten in Myanmar. Der Gründer des Aachener Hilfswerkes Heinrich Hahn hinterlässt Spuren. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Aachener Heinrich Hahn (1800–1882) zeigt nun auch in Myanmar Gesicht: der&nbsp;Gründer des Hilfswerks <i>missio</i> Aachen schmückt künftig mit seinem Porträt das <a href="/online-spenden/projekte-foerdern/asien/myanmar/myanmar-junge-frauen-staerken/">Mädchenförderzentrum <i>Rose Virgine</i>&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> in Mandalay, das von den Schwestern vom Guten Hirten geleitet wird.</p>
<p><strong>Am Montagabend (27. Oktober 2025) überreichten Johann-Andreas Werhahn und Hildegard Velling-Wagner, Vorsitzender und Geschäftsführerin des Heinrich-Hahn-Vereins, eine entsprechende Plakette an Schwester Felix Chaw Su Su Aung aus dem Zentrum in Myanmar. Mit der symbolischen Geste verbunden ist eine Förderzusage über 50.000 Euro bis 2028 für das dortige Projekt. Der Verein unterstützt das Zentrum über </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen bereits seit 2023</strong>.</p><h4 class="rte-headline">&nbsp;Einsatz für benachteiligte Mädchen</h4><p>Die Schwestern vom Guten Hirten in Mandalay gehören zu den langjährigen Projektpartnerinnen von <i>missio</i> Aachen. Sie setzen sich in dieser benachteiligten Region&nbsp;für zunächst wenig gebildete&nbsp;und sonst&nbsp;benachteiligte Mädchen und junge Frauen ein, die im Zentrum handwerkliche Fähigkeiten und Bildung sowie Nähen, Kochen oder Friseurhandwerk erlernen – Fertigkeiten, mit denen sie später ein eigenes und ausreichendes&nbsp;Einkommen erwirtschaften können.</p>
<p><strong>„Junge Frauen müssen ihr Leben eigenständig und selbstbestimmt gestalten können – das ist überall auf der Welt entscheidend. Dieses Projekt ist dafür beispielhaft“, erklärte Johann-Andreas Werhahn bei dem Treffen in Aachen. „Mich beeindruckt die persönliche Begegnung mit Schwester Felix Chaw. Sie hat eine so tatkräftige, zupackende Art – genau das brauchen wir heute“, ergänzte Hildegard Velling-Wagner. Beide sind übrigens direkte Nachfahren Heinrich Hahns</strong>.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Verbindungen mit historischem Bezug</h4><p>Hinter der Initiative steht zugleich eine Geschichte mit historischem Bezug: Heinrich Hahn war 1832 nicht nur Gründer des Hilfswerks <i>missio</i>, sondern auch Arzt und engagierter Sozialpolitiker. Er sah das Elend der einfachen Menschen in seiner Heimatstadt Aachen und handelte. Im 19. Jahrhundert holte er Ordensfrauen der Schwestern vom Guten Hirten nach Aachen, um dort Mädchen und junge Frauen in der aufstrebenden Industriestadt zu begleiten und zu fördern – genau das, was der Orden heute in Myanmar fortführt.</p>
<p><strong>„Wir werden unseren Mädchen und jungen Frauen erzählen, wer Heinrich Hahn war und wie er </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen gegründet hat. Das wird unsere Verbundenheit mit </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> und Aachen zusätzlich&nbsp;noch vertiefen“,</strong> bedankte sich Schwester Felix Chaw für die Plakette und Förderzusage.</p>
<p>Die Ordensfrau ist derzeit auf Einladung von missio Aachen zum Monat der Weltmission in Deutschland zu Gast und berichtet auf mehreren Veranstaltungen über ihre Arbeit in Myanmar.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 10:33:59 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Einsatz für Religionsfreiheit weltweit intensivieren</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/einsatz-fuer-religionsfreiheit-weltweit-intensivieren/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Vatikanerklärung Nostra Aetate über den interreligiösen Dialog 60 Jahre alt. missio Aachen im Einsatz für Frieden zwischen Glaubensgemeinschaften. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum 60. Jahrestag der Erklärung <i>Nostra Aetate</i> des Zweiten Vatikanischen Konzils ruft das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen dazu auf, den <a href="/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/religionsfreiheit/">Einsatz für Religionsfreiheit sowie den interreligiösen Dialog&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> weltweit zu intensivieren.<strong> Die Erklärung vom 28. Oktober 1965 markiert einen Wendepunkt im Verhältnis der katholischen Kirche zu anderen Religionen wie dem Judentum oder dem Islam. </strong>Sie betont die gleiche Würde aller Menschen und ruft zum interreligiösen Dialog auf. Diese beiden Punkte sind angesichts globaler Spannungen und einer Zunahme religiös motivierter Gewalt heute aktueller denn je.</p>
<p><strong>„In einer Welt, in der Religion immer öfter für politische oder ideologische Zwecke missbraucht wird, bleibt </strong><i><strong>Nostra Aetate</strong></i><strong> ein Leuchtzeichen für gegenseitigen Respekt und Verständigung“, erklärt Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen. „Dialog ist dabei keine Schwäche, sondern die stärkste Antwort auf Hass und Ausgrenzung.</strong>“ <i>missio&nbsp;</i>Aachen setzt sich mit seinen kirchlichen Partnern in Afrika, Asien und Ozeanien dafür ein, Religionsfreiheit zu schützen und Vertrauen zwischen Glaubensgemeinschaften zu schaffen. In zahlreichen Regionen unterstützt das Hilfswerk Projekte, die interreligiöse Begegnung, Friedensarbeit und Versöhnung fördern.</p><h4 class="rte-headline">Drei Entwicklungen gefährden heute Religionsfreiheit</h4><p>Nach Einschätzung von missio Aachen ist die Religionsfreiheit heute besonders auf drei Ebenen gefährdet: erstens durch islamistischen Terrorismus und <strong>religiösen Fundamentalismus</strong>, die etwa im Nahen Osten sowie in Ländern wie Nigeria, Burkina Faso oder Mali immer wieder zu Anschlägen auf Kirchen und Moscheen führen; zweitens durch <strong>autoritäre Regime</strong> wie China oder Nordkorea, die religiöse Minderheiten überwachen, unterdrücken und den freien Ausdruck des Glaubens einschränken; und drittens durch <strong>nationalistische Bewegungen</strong>, die Religion für ihre politischen Anliegen instrumentalisieren – so etwa im Hindu-Nationalismus oder zunehmend auch im christlichen Nationalismus, wie er derzeit in den USA zu beobachten ist.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Religionsfreiheit bleibt ein universelles Menschenrecht</h4><p>„Religionsfreiheit ist ein universelles Menschenrecht“, unterstreicht Pfarrer Bingener. „Sie zu verteidigen heißt, die Würde jedes Menschen zu achten – unabhängig von Glauben, Herkunft oder Überzeugung.“ <strong>Zum Jubiläum von </strong><i><strong>Nostra Aetate</strong></i><strong> lädt </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen dazu ein, die bleibende Aktualität dieser Erklärung neu zu entdecken und Wege zu suchen, wie religiöser Dialog und gegenseitiger Respekt Frieden in einer zerrissenen Welt fördern können.&nbsp;</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 13:45:31 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Nigeria: Gewalt gegen Christen nach Blasphemievorwürfen neue Gefahr</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/nigeria-gewalt-gegen-christen-nach-blasphemievorwuerfen-neue-gefahr/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen fordert stärkere internationale Unterstützung bei Initiativen zur Abschaffung von Blasphemiegesetzen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk missio Aachen fordert die Abschaffung der Blasphemiegesetze in Nigeria. <strong>„Diese Gesetze werden oft als Waffe gegen Christen, andere religiöse Minderheiten wie Sufis, Humanisten oder politische Gegner eingesetzt. Sie führen zu unkontrollierter Mob-Gewalt, die meist juristisch nicht geahndet wird.</strong> Unsere Partner fühlen sich dadurch zunehmend bedroht“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen, nach Berichten von Projektpartnern aus Nigeria.&nbsp;</p>
<p>„Politische Bemühungen zur Abschaffung der Blasphemiegesetze laufen. Es braucht aber weiter die Unterstützung seitens der internationalen Politik, damit sich wirklich etwas ändert“, so Pfarrer Bingener. Das Europäische Parlament verabschiedete 2023 eine entsprechende Resolution. Im April 2025 forderte der Gerichtshof der afrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS die Aufhebung oder Änderung der Blasphemiegesetze im nigerianischen Bundesstaat Kano.<strong> Im September 2025 begann der Oberste Gerichtshof Nigerias mit der Anhörung im Fall Yahaya Sharif-Aminu, einem Sufi, der wegen dem Inhalt einer WhatsApp-Nachricht zum Tode verurteilt wurde. Beobachter hoffen, dass dies den Anstoß zur Aufhebung aller Blasphemiegesetze geben könnte.</strong></p><h4 class="rte-headline">Christliche Studentin gesteinigt</h4><p><strong>Zwischen 1999 und 2002 führten zwölf Bundesstaaten mit überwiegend muslimischer Bevölkerung im Norden Nigerias die Sharia-Strafgerichtsbarkeit ein.</strong> Im Bundesstaat Kano droht bei Beleidigung des Propheten Mohammed oder des Korans sogar die Todesstrafe. Zu Anfang spielten Blasphemievorwürfe eine untergeordnete Rolle. Seit 2020 verzeichnen Menschenrechtsorganisationen aber eine Zunahme der Gewalt nach solchen Anklagen oder Verdächtigungen. Im Mai 2022 wurde etwa eine christliche Studentin im Bundesstaat Sokoto aufgrund von Blasphemievorwürfen von ihren Kommilitonen gesteinigt. Im Januar 2025 brannten Unbekannte das Haus eines christlichen Hochschullehrers in Katsina nieder, dem ebenfalls Blasphemie unterstellt wurde.<strong>&nbsp;</strong></p><h4 class="rte-headline">Christen arbeiten mit Muslimen gegen Mob-Gewalt nach Blasphemievorwürfen zusammen</h4><p><strong>„Die Blasphemiegesetze in Nigeria diskriminieren systematisch Christen und führen zu willkürlichen Festnahmen. Besonders gefährlich ist die daraus resultierende, unkontrollierbare Mob-Gewalt“, sagt Pater Maurice Kwairanga, Direktor der Justice Development and Peace Commission (JDPC) der Diözese Yola, die eng mit </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen zusammenarbeitet.</strong> Die Verantwortlichen der Diözese halten engen Kontakt mit muslimischen Autoritäten, um solche Gewalt zu verhindern. „Es gibt auch muslimische Nachbarn, die Christen in Gefahr helfen“, berichtet Pater Kwairanga. Neben diesem neueren Phänomen der Blasphemiegesetzen leiden Christen in Nigeria weiterhin auch unter der Gewalt islamistischer Terrorgruppen wie Boko Haram, Konflikten um Weideland zwischen mehrheitlich muslimischen Hirten und christlichen Bauern, Entführungen sowie dem fehlenden Schutz durch Militär und Polizei.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 07:57:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Christliche Präsenz in Palästina bedroht</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/christliche-praesenz-in-palaestina-bedroht/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Humanitäre Lage in Gaza, Bethlehem und Westjordanland auch nach Waffenstillstand weiter angespannt. missio hilft den Familien.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen zeigt sich <strong>tief besorgt über die anhaltend kritische humanitäre Lage im Gazastreifen und Westjordanland</strong>. „Trotz der Waffenruhe kommt die humanitäre Hilfe nur schleppend voran. Auch die kleine christliche Gemeinschaft leidet unter Zerstörung, Vertreibung und Traumata“, sagt Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen. Er fasst aktuelle Berichte von Projektpartnern zusammen. „Viele Familien haben alles verloren – ihr Zuhause, ihre Arbeit, ihre Hoffnung. Ihr Leben ist weiter geprägt von Hunger, Erschöpfung und der Angst um die Zukunft ihrer Kinder“, ergänzt Bingener. <strong>Von den 200 Familien in Gaza konnten demnach nur acht Familien überhaupt noch Reste ihrer Häuser finden.&nbsp;</strong></p><h4 class="rte-headline">Humanitären Korridor nach Gaza offenhalten</h4><p>Nach dem Waffenstillstandsabkommen, das die Freilassung israelischer Geiseln und ein weitgehendes Schweigen der Waffen brachte, fordert Bingener verstärkte Anstrengungen, um die Menschen in Palästina besser zu versorgen. Er appelliert an die Beteiligten des Abkommens, den humanitären Korridor über den Grenzübergang Rafah offen zu halten, damit mehr Hilfsgüter nach Gaza gelangen. <strong>Nach Angaben der </strong><i><strong>missio</strong></i><strong>-Partner erreichten seit Dienstag </strong>(14. Oktober 2025)<strong> nur rund 300 Lastwagen mit humanitärer Hilfe Gaza, obwohl Israel die Durchfahrt von 600 Lastwagen pro Tag zugesagt hatte</strong>.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Besonders dramatisch ist die Lage in Bethlehem</h4><p>Besonders dramatisch ist die Lage in Bethlehem, wo der Tourismus fast vollständig zusammengebrochen ist. Auch im Westjordanland verschärft sich die Situation laut Berichten der <i>missio</i>-Partner. Neue Checkpoints und Absperrungen schränken die Bewegungsfreiheit ein. <strong>Zudem behindert zunehmende Gewalt durch Siedler die Olivenernte.</strong> „Viele Landwirte kommen nicht mehr zu ihren Feldern – das trifft Familien, die ohnehin ums Überleben kämpfen“, erklärt Bingener.&nbsp;</p>
<p>Neben der Sicherheitslage <strong>belasten die Folgen des Klimawandels die Menschen immer stärker</strong>:<strong> Hitze und Dürren führen zu Ernteausfällen</strong>. Viele Familien können kaum noch für Nahrung, Transport oder Schulgebühren aufkommen. <i>Missio</i> Aachen warnt vor einer weiteren Abwanderung junger Christen. Seit Kriegsbeginn verließen, so die <i>missio</i>-Partner, rund 160 christliche Familien das Westjordanland, hunderte weitere bereiten ihre Ausreise vor.&nbsp;&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">missio Aachen fördert Nothilfe und psychosoziale Begleitung</h4><p>Das Hilfswerk unterstützt seine Partnerorganisationen neben der Nothilfe mit <strong>Programmen zur Resilienzbildung, psychosozialen Begleitung und spirituellen Stärkung der Christen in Gaza, dem Westjordanland und Bethlehem</strong>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 11:06:19 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Katholische Kirche in Madagaskar ruft zu Gesprächen mit Militär auf</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/katholische-kirche-in-madagaskar-ruft-zu-gespraechen-mit-militaer-auf/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Nach der Machtübernahme der Militärs in Madagaskar appelliert missio Aachen an internationale Gemeinschaft, den Inselstaat zu unterstützen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Machtübernahme der Militärs in Madagaskar rufen Vertreter der katholischen Kirche in dem Inselstaat die internationale Gemeinschaft auf, auf zivile und militärische Führer in Madagaskar einzuwirken. Ziel muss es sein, humanitäre Hilfe zu sichern, Gewalt zu vermeiden und die demokratische Verfassung des Staates zu wahren. Dies erklärte <strong>Bischof Marie Fabien Raharilamboniaina, Vorsitzender der Bischofskonferenz Madagaskars, gestern Abend (14. Oktober 2025) gegenüber dem katholischen Hilfswerk </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen</strong>.&nbsp;</p>
<p>Nach monatelangen Protesten, vor allem junger Menschen gegen die Regierung wegen der katastrophalen Versorgungslage, floh Präsident Andry Nirina Rajoelina am vergangenen Wochenende ins Ausland. Gestern verkündete der Chef einer militärischen Sondereinheit, Michael Randrianirina, vor dem Präsidentenpalast in Antananarivo die Machtübernahme. Seitdem herrscht Unklarheit.&nbsp;</p>
<p><strong>Bischof Raharilamboniaina würdigte gegenüber </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen das Militär, das sich auf die Seite der Demonstranten stelle und deren Versammlungs- und Meinungsfreiheit schütze.</strong> Doch die Menschen in dem bitterarmen Land fragten sich, ob weitere Machtkämpfe drohten und ob das Militär dauerhaft regieren wolle. Gestern sei nach Einschätzung von Bischof Raharilamboniaina und weiterer <i>missio</i>-Partner die Lage verhältnismäßig ruhig gewesen und es seien keine Schießereien bekannt geworden.</p><h4 class="rte-headline">Pfarrer Bingener: „Demokratische, freie und faire Wahlen müssen das Ziel sein“</h4><p>Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, unterstützt den Appell des Bischofs. „Die jungen Menschen in Madagaskar protestierten gegen Korruption und für eine bessere Zukunft und die Bewahrung der Demokratie. Sie dürfen jetzt nicht enttäuscht werden. Demokratische, freie und faire Wahlen müssen das Ziel sein, damit alle Madagassen ihr Land mitgestalten können“, sagte Pfarrer Bingener heute. <strong>„Die Europäische Union und Deutschland sollten diesen Prozess unterstützen“</strong>, fügte er hinzu.&nbsp;</p>
<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen hilft der Kirche in Madagaskar, die ärmsten, vor allem die beim Rohstoffabbau ausgebeuteten Menschen zu unterstützen. Insbesondere der Rohstoff Mica, der unter anderem für die Produktion von Kosmetik weltweit gefragt ist, spielt hier eine wichtige Rolle. Im nächsten Monat der Weltmission 2026 des katholischen Hilfswerkes wird Madagaskar im Mittelpunkt der Aktionen in Deutschland stehen. <strong>„Wir hoffen, dass die internationale Gemeinschaft nun die Lage der Armen in unserem Land beachtet, die erneut die ersten Opfer der Krise zu werden drohen“</strong>, schrieb Bischof Raharilamboniaina weiter an <i>missio</i> Aachen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 11:08:50 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen erleichtert über Freilassung der israelischen Geiseln</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-erleichtert-ueber-freilassung-der-israelischen-geiseln/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Versöhnungsinitiativen zwischen Israel und Gaza sind eine wichtige Zukunftsaufgabe.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen ist erleichtert über die Freilassung der israelischen Geiseln und teilt die große Freude ihrer Angehörigen nach dem Waffenstillstand in Gaza. „Wir denken an die Männer und Frauen, die nach zwei Jahren voller Ungewissheit und Angst ihre Lieben wieder umarmen können. Das ist ein guter Tag für alle in Israel und dem Nahen Osten. Möge er der Beginn eines echten Friedens sein“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, heute.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Christen bereit für Versöhnungsinitiativen</h4><p>„Wir danken allen Politikerinnen und Politikern sowie Staaten, die den Waffenstillstand ermöglicht haben. Auch Deutschland hat seinen Beitrag geleistet und Unterstützung für den Wiederaufbau in Gaza zugesagt. Das ist erfreulich“, fügte Pfarrer Bingener hinzu. „Weitere Schritte müssen folgen, denn die Lage bleibt für die Menschen in Israel und Gaza prekär. Neben materieller Hilfe sind nachhaltige Versöhnungsinitiativen zwischen den Konfliktparteien entscheidend für die Zukunft des Heiligen Landes. Hier werden die Christinnen und Christen, unterstützt von uns, eine wichtige Rolle spielen“, betonte Pfarrer Bingener.</p>
<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen wird weiter <a href="/informieren/wo-wir-helfen/naher-osten/gaza-palaestina/">seine Projektpartner in Gaza&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> mit Akuthilfe unterstützen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 10:03:43 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Christen in Syrien haben große Angst</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/christen-in-syrien-haben-grosse-angst/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Pfarrer Bingener fordert von Bundesregierung mehr Einsatz für Religionsfreiheit und religiöse Minderheiten in Syrien.

</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine aktuelle Umfrage des katholischen Hilfswerks <i>missio</i> Aachen unter seinen syrischen Partnern zeigt: <strong>Die Christen in Syrien verlieren das Vertrauen in den Reformwillen ihrer Regierung und haben große Angst vor der Zukunft. </strong>Die von der Regierung als politischer Neuanfang dargestellten jüngsten Wahlen, empfinden viele Christen als Enttäuschung und weiteren Schritt in Richtung Marginalisierung, Recht- und Schutzlosigkeit. <strong>„Wir fühlen uns wie Fremde im eigenen Land“,</strong> geben die <i>missio</i>-Partner die derzeitige Stimmung in den christlichen Gemeinden wieder.</p><h4 class="rte-headline">Appell an Religionsfreiheits-Beauftragten Thomas Rachel</h4><p><strong>Vor diesem Hintergrund fordert </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen die Europäische Union und die Bundesregierung auf, sich stärker für Christen und andere religiöse Minderheiten in Syrien einzusetzen.</strong> „Bei politischen Gesprächen zum Wiederaufbau muss Syrien die volle Religionsfreiheit für alle religiösen Minderheiten garantieren“, betont Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, am Sonntag. Er richtet seinen Appell insbesondere an das deutsche Außenministerium und den Beauftragten für Religionsfreiheit weltweit, Thomas Rachel (CDU).</p><h4 class="rte-headline">Kirchen niedergebrannt und Häuser geplündert</h4><p>Von 210 Parlamentssitzen wurden bei den syrischen Wahlen rund ein Drittel vom Präsidenten selbst besetzt. Bei 23 Millionen Einwohnern gaben nur wenige Tausend ihre Stimme ab. Frauen und Christen sind kaum vertreten. <strong>In Regionen wie Homs, Hama und Suwayda ist die Lage nach Angaben der </strong><i><strong>missio</strong></i><strong>-Partner besonders dramatisch: In der Provinz Suwayda wurden 36 Dörfer geräumt, Häuser geplündert und Kirchen niedergebrannt. Sechs Dörfer sind völlig zerstört.</strong></p><h4 class="rte-headline">Radikale Gruppen prägen zunehmend das öffentliche Leben</h4><p><strong>Das Fehlen spürbarer Reformen stärkt extremistische Kräfte, warnen Kirchenvertreter in der Umfrage.</strong> Radikale Gruppen mit islamistischen Ansichten prägen demnach zunehmend das öffentliche Leben, Bildungseinrichtungen und die Verwaltung – was den Auswanderungsdruck auf Christen erhöht. Dennoch setzen sich die Partner von <i>missio</i> weiterhin für Versöhnung, Bürgerrechte und Hoffnung in der syrischen Gesellschaft ein, wie sie im Gespräch mit <i>missio </i>betonen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 11:59:42 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Dilexi te“ trifft Kern der Arbeit von missio</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/dilexi-te-trifft-kern-der-arbeit-von-missio/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Das katholische Hilfswerk missio in Aachen begrüßt ausdrücklich das erste Lehrschreiben von Papst Leo XIV. „Dilexi te“ über die Liebe zu den Armen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> in Aachen begrüßt ausdrücklich das erste Lehrschreiben von Papst Leo XIV. <a href="https://www.vatican.va/content/leo-xiv/de/apost_exhortations/documents/20251004-dilexi-te.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">„Dilexi te“&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> über die Liebe zu den Armen. „Das Schreiben trifft den Kern unserer Projektarbeit in den ärmsten Diözesen Afrikas, Asiens und Ozeaniens. Papst Leo macht deutlich, dass tätige Nächstenliebe, der Einsatz für die Armen und Ausgegrenzten weltweit, nicht einfach Wohltätigkeit ist, sondern zum Wesenskern der kirchlichen Sendung gehört. Das prägt auch unser Selbstverständnis als katholisches Missionswerk,“ sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen.</p>
<p>In dem Schreiben weist Papst Leo darauf hin, dass Hilfe für armen Menschen vor allem darin bestehen müsse, diese zu befähigen, ihre Fähigkeiten zu entfalten, um so ein Leben in Würde führen zu können. „Unsere Projektarbeit folgt dem Prinzip ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘. Menschen brauchen eine gute Ausbildung und gerade in schwierigen Situationen eine professionelle sozio-pastorale Begleitung, um ihr Leben selbstbestimmt zum Besseren zu wenden. Zusammen mit unseren kirchlichen Partnerinnen und Partnern vor Ort versuchen wir, diese Art von Hilfe zu leisten,“ betonte Pfarrer Bingener.</p>
<p>Zugleich begrüßte der <i>missio</i>-Präsident die Erinnerung Papst Leos daran, dass Arme und sozial Ausgegrenzte nicht als bloße Hilfsempfänger betrachtet werden dürften, sondern Subjekte mit einer eigenen Perspektive auf die Wirklichkeit sind. „Meist lässt sich aus der Ferne schwer beurteilen, was wirklich hilft. Die Menschen vor Ort dagegen kennen ihre Situation und die lokalen Gegebenheiten am besten. Für uns bedeutet dies, dass wir unsere Partner und Partnerinnen immer mehr bei Projektentscheidungen einbeziehen. Eine nachhaltige Projektarbeit ist ohne diese Art von Subsidiarität undenkbar,“ sagte Pfarrer Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 09:19:58 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen leistet 50.000 Euro Soforthilfe nach Erdbeben auf den Philippinen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-leistet-50000-euro-soforthilfe-nach-erdbeben-auf-den-philippinen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Partner unterstützen rund 300 Familien mit Essen, Unterkünften und psychologischer Hilfe.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem schweren Erdbeben Ende September auf den Philippinen unterstützt das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen die katholische Kirche in der betroffenen Region Cebu mit 50.000 Euro Soforthilfe. Damit helfen die <i>missio</i>-Partner rund 300 betroffenen Familien. <strong>„Wir trauern mit den Familien und Angehörigen der Menschen, die zu Tode gekommen sind. Jetzt kommt es darauf an, die Kirche vor Ort zu unterstützen, weil sie für viele Menschen die erste Anlaufstelle für schnelle Hilfen ist“</strong>, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen.&nbsp;</p>
<p>Die katholische Ordensfrau und <i>missio</i>-Partnerin Schwester Ailyn Binco berichtet in einem Telefonat mit dem Hilfswerk direkt aus der Krisenregion: <strong>„Die dringendsten Bedürfnisse sind Nahrungsmittel und Hygienesets – besonders für Frauen und Kinder. Außerdem besteht ein großer Bedarf an Notunterkünften, da viele Familien nach der Zerstörung ihrer Häuser derzeit auf der Straße leben.“</strong> Es herrsche eine große Angst vor Nachbeben.</p><h4 class="rte-headline">Beben forderte über 70 Todesopfer - Tendenz steigend</h4><p>Das Beben forderte nach bisherigen Angaben der Behörden über 70 Todesopfer, Tendenz steigend. Hunderte Menschen wurden verletzt, viele Häuser und Kirchen beschädigt.<strong> Besonders betroffen sind das Heiligtum Santa Rosa de Lima in Daanbantayan und der Glockenturm einer jahrhundertealten Kirche auf Bantayan Island. </strong>Der Erzbischof von Cebu, Alberto S. Uy, rief die Pfarreien auf, ihre Kirchengebäude zunächst nicht zu nutzen, bis Fachleute deren Sicherheit geprüft haben.</p>
<p>Zerstörte Straßen und Brücken erschweren die Hilfe, Fahrzeuge kommen nicht durch, und in abgelegenen Regionen ist Unterstützung nur begrenzt möglich, wie Schwester Ailyn weiter berichtet. „Die Menschen müssen oft zu Fuß zu Behörden oder Hilfsstellen gehen“, so die Ordensfrau. Neben materieller Hilfe sei seelischer Beistand nötig. <strong>Vor Ort leisten kirchliche Teams psychologische Hilfe, um Angst und Trauma zu lindern. „Wir stehen solidarisch an der Seite der Opfer. Jede Hilfe mindert das Leid der Überlebenden“, betont Schwester Ailyn.&nbsp;</strong></p>
<p><i>missio</i> steht in engem Kontakt mit den kirchlichen Partnern auf den Philippinen, die die Nothilfe koordinieren, und hat dafür einen Spendenfonds eingerichtet.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 28 Sep 2025 11:48:33 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Solidarität und Hoffnung: Bischof Overbeck eröffnet Monat der Weltmission in Essen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/solidaritaet-und-hoffnung-bischof-overbeck-eroeffnet-monat-der-weltmission-in-essen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Größte katholische weltweite Hilfsaktion des katholischen Hilfswerks missio Aachen startet am 28. September 2025 mit Gästen aus Myanmar.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="xmsonormal">Gemeinsam mit dem katholischen Hilfswerk <i>missio</i> Aachen und Gästen aus Myanmar hat Bischof Franz-Josef Overbeck am Sonntag (28. September 2025) in Essen den bundesweiten Eröffnungsgottesdienst zum Monat der Weltmission gefeiert. <strong>Im Fokus stehen am Beispiel von Myanmar Solidarität, humanitäre Hilfe und die Stärkung der Hoffnung für Menschen in Not.</strong></p><h4 class="rte-headline">Christliche Hoffnungsbotschaft auf extreme Weise herausgefordert</h4><p class="xmsonormal">Mit einem Appell an die solidarische Kraft der christlichen Hoffnung hat der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck heute gemeinsam mit dem katholischen Hilfswerk missio Aachen den Monat der Weltmission eröffnet. <strong>„Wir leben in Zeiten eines enthemmten Populismus, der unablässig apokalyptische Krisenszenarien entwirft, um bestimmte Menschengruppen mit Gewalt zu vertreiben, zu vernichten und insgesamt zu entmenschlichen. Dadurch ist die christliche Hoffnungsbotschaft auf eine extreme Weise herausgefordert“,</strong> sagte Overbeck beim bundesweiten Eröffnungsgottesdienst in der Essener Kirche St. Bonifatius, an dem auch Gäste aus Myanmar teilnahmen.</p><h4 class="rte-headline">Zeugnis der Kirche in Myanmar belebt Kirche in Deutschland</h4><p class="xmsonormal">Bürgerkrieg, Menschenrechtsverletzungen, wirtschaftliche Not und ein katastrophales Erdbeben belasten Myanmar. Die Kirche dort hilft den Menschen wo und wie sie kann, obwohl sie selbst von all dem betroffen ist. <strong>„Die Kirche in Myanmar steht den Menschen bei, leistet humanitäre Hilfe und schenkt so Hoffnung, die in dieser schweren Zeit trägt. Unsere Gäste aus Myanmar sind Vorbilder, weil man an ihnen erkennen kann, was es heißt, Pilger der Hoffnung zu sein. Ihr Zeugnis wird auch die Kirche hier bei uns beleben“</strong>, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen.</p>
<p class="xmsonormal">Der Monat der Weltmission wird weltweit gefeiert und endet am 26. Oktober mit einer Spendenaktion in etwa 120 Ländern für die Arbeit der katholischen Kirche in den ärmsten Regionen. Missio Aachen sammelte im vergangenen Jahr rund 2,45 Millionen Euro in Deutschland für diese Aktion. Dieses Jahr lud missio Aachen Erzbischof Marco Tin Win mit Priestern, Ordensleuten und Laien aus Myanmar zum Monat der Weltmission ein. Nach der Eröffnung in Essen reisen sie durch Deutschland, um über ihre Arbeit zu berichten.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 23:28:38 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Herausforderungen für ausländische Ordensfrauen in Deutschland</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/herausforderungen-fuer-auslaendische-ordensfrauen-in-deutschland/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Rund 40 Ordensfrauen und Fachleute aus Afrika, Asien und Europa kommen in Bonn zusammen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ausländische Ordensfrauen bereichern die deutsche Gesellschaft, sei es in der Pflege, in sozialen Einrichtungen oder in der pastoralen Arbeit der Kirche. Um Erfahrungen und Perspektiven auszutauschen, kamen am 25. September 2025 rund 40 Ordensfrauen und Fachleute aus Afrika, Asien und Europa zu einer <strong>Tagung mit dem Titel „Gelingendes Ordensleben in Deutschland“ zusammen. Eingeladen hatten das internationale katholische Hilfswerk </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen und die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK</strong>).&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Wunsch nach stärkerer Einbindung in die pastorale Arbeit in Deutschland</h4><p>Die Tagung zeigte, dass Ordensfrauen die Kirche in Deutschland aktiv mitgestalten wollen. Ihr Ordensverständnis verbindet grenzüberschreitende Solidarität, spirituelle Tiefe und gesellschaftliches Engagement. Doch in Vorträgen, Workshops und Gesprächen wurde auch deutlich:<strong> An manchen Stellen fühlen sich ausländische Ordensfrauen übersehen oder nicht eingebunden.</strong> „Ich brauche eine Gemeinschaft, die mich so akzeptiert, wie ich bin, und in der ich ganz ich selbst sein kann“, sagte Sr. Daisy Panikulam, eine der Mitwirkenden. Der Wunsch nach einer stärkeren Einbindung in die pastorale Arbeit vor Ort wurde von einigen geäußert. Immer wieder betonten die Referentinnen die Bedeutung echter Teilhabe, offener Kommunikation und den Fokus auf Gemeinsamkeiten. <strong>Eine Teilnehmerin fasste es so zusammen: „Die Herausforderung besteht darin, sich gut zu integrieren, ohne die eigene Identität zu verlieren.“</strong></p><h4 class="rte-headline">Offenheit, Dialog und gegenseitiger Respekt sollen den Alltag prägen</h4><p>Auch deutsche Ordensfrauen, die längere Zeit im Ausland gelebt und gewirkt haben, kamen zu Wort. Die Teilnehmenden sprachen unter anderem über die geistliche Motivation eines Einsatzes im Ausland und der Umgang miteinander, wenn Mitschwestern aus dem Ausland nach Deutschland kommen. <strong>Das Ordensleben kann eine „Heimat ohne Grenze“ sein, wenn Offenheit, Dialog und gegenseitiger Respekt den Alltag prägen – so das Fazit der Tagung.</strong> „Ordensleben gelingt, wenn ich als Ordensfrau Gutes für andere bewirken kann – und es mir dabei auch selbst gut geht“, erklärte die stellvertretende Vorsitzende der DOK, Generaloberin Sr. Maria Thoma Dikow. Johanna Streit, Tagungsverantwortliche seitens <i>missio</i> Aachen, ergänzte: „Die Tagung zeigt, wie wichtig Räume für Austausch sind – um voneinander zu lernen, Anliegen sichtbar zu machen und gemeinsam Lösungen zu finden.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 17:08:53 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Gemeinsam gegen illegalen Elektroschrott-Export nach Ghana</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/gemeinsam-gegen-illegalen-elektroschrott-export-nach-ghana/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Partnerin Schwester Mercy Benson und CDU-Europaabgeordneter Peter Liese fordern in Brüssel höhere Sammelquote für Elektroschrott in Europa.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die katholische Ordensfrau Schwester Mercy Benson aus Ghana und das Hilfswerk missio Aachen fordern die Europäische Union auf, den illegalen Export von Elektroschrott nach Afrika zu stoppen.<strong> In Brüssel (10. September 2025) sprachen sie mit dem CDU-Europaabgeordneten Dr. Peter Liese über Wege, die Sammlung, Rücknahme und das Recycling von Elektronikgeräten in Europa zu verbessern.&nbsp;</strong></p>
<p>Ein Hauptproblem: Zu wenige Altgeräte wie Tablets, Smartphones, Computer oder auch Waschmaschinen landen in Europa und Deutschland auf Wertstoffhöfen oder bei Rücknahmestellen. Laut EU-Vorgaben müssen jährlich mindestens 65 Prozent des Gesamtgewichts aller verkauften Elektrogeräte der letzten drei Jahre gesammelt werden. Deutschland verfehlt diese Quote um mehr als die Hälfte. Deshalb hat die EU ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet. Diese niedrige Sammelquote verhindert, dass Altgeräte ordnungsgemäß in Europa und Deutschland recycelt werden können, und stattdessen in Afrika landen.</p><h4 class="rte-headline">„Mehr Transparenz über Wege von Altgeräten“</h4><p><strong>„Wir müssen den Verbrauchern in Europa klarmachen, dass Elektroschrott nicht einfach verschwindet, wenn er nicht gesammelt wird – er richtet großen Schaden an“, betonte Schwester Mercy in Brüssel.</strong> „Es reicht nicht, nur die Recyclingquote zu betrachten. Entscheidend ist, wie viel tatsächlich gesammelt und fachgerecht behandelt wird. Unsachgemäß entsorgte Geräte belasten entweder Europa oder – noch schlimmer – Länder wie Ghana,“ ergänzte Peter Liese den Appell von Schwester Mercy.<strong> „Wir brauchen mehr Transparenz über die Wege von Altgeräten. Denn wenn sie in Afrika auftauchen, müssen sie ja zuvor irgendwo aus den Privathaushalten in Europa abgegeben worden sein. Genau diese Schlupflöcher müssen wir identifizieren“, empfahl Liese.</strong> Er sicherte zu, das Thema mit in seine Arbeit im Europäischen Parlament zu nehmen, denn: „Unsere Kinder und Enkel verlieren wertvolle Ressourcen. Das kann nicht sein.“</p>
<p>Schwester Mercy schilderte in Brüssel auch eindringlich die Zustände in Agbogbloshie, einem Stadtteil von Accra, der Hauptstadt Ghanas. Dort liegt eine der größten Elektroschrott-Deponien der Welt, auch mit Geräten aus Deutschland, die illegal dorthin gekommen sein müssen. Kinder und Erwachsene arbeiten unter lebensgefährlichen Bedingungen, verbrennen Kabel oder zerlegen Geräte, um Metalle zu gewinnen. Für viele ist dies überlebenswichtig, doch die Folgen sind verheerend: massive Umweltverschmutzung und schwere Gesundheitsschäden.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">missio-Recyclingkreuz macht Station in Brüssel</h4><p>Als Zeichen der Hoffnung brachte Schwester Mercy das sogenannte missio-Recyclingkreuz mit – ein Kunstwerk aus Elektroschrott, das Papst Leo XIV. Ende August gesegnet hatte. Es steht für den Wunsch nach Umkehr in unserem Konsumverhalten und globaler Verantwortung. <strong>Peter Liese erhielt als Erinnerung ein kleines Kreuz, das auf der Schrotthalde gefertigt wurde.&nbsp;</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 07 Sep 2025 09:18:12 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Christen warnen vor Katastrophe in Westjordanland</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/christen-warnen-vor-katastrophe-in-westjordanland/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen fordert Ende der Gewalt in Gaza und Westjordanland. Partner organisieren Hilfskonvois.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen warnt vor einer neuen Gewaltspirale, die Verhandlungslösungen zwischen Israel und Palästinensern unmöglich machen könnte. „<strong>Die anhaltenden Kämpfe und die humanitäre Katastrophe in Gaza, aber auch die militärisch wie sozial angespannte Lage im Westjordanland fördern zunehmend Radikalisierung und Extremismus, wie uns unsere Partner vor Ort berichte</strong>n“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, am Sonntag.&nbsp;</p>
<p>Neben der katastrophalen Lage in Gaza seien die Partner von missio Aachen über die<strong> aktuelle Schwäche der palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland sehr besorgt.</strong> „<strong>Radikale Gruppierungen haben so freie Bahn, um neue Mitglieder zu rekrutieren und Ressourcen zu mobilisieren, was besonders für die dort lebenden Christen eine große Gefahr darstellt</strong>“, erläutert Pfarrer Bingener. Die Arbeitslosigkeit in dem Gebiet befinde sich mittlerweile auf einem Rekordhoch, so dass man vor Ort inzwischen vom Entstehen einer Klasse von „Neuen Armen“ spreche. Viele Familien, die sonst wirtschaftlich unabhängig waren, seien nun für ihre Grundbedürfnisse auf humanitäre Hilfe angewiesen.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">missio-Partner organisieren Hilfskonvois</h4><p>Aus Gaza berichten die missio-Partner von unerträglichen Lebensbedingungen.<strong> Jüngste Abrissarbeiten durch die israelische Armee nahe der katholischen Pfarrei zur Heiligen Familie verstärkten nun die Angst vor einer bevorstehenden Bodenoffensive. </strong>Trotz der schwierigen Umstände gelang es <i>missio</i>-Partnerorganisationen, in den vergangenen Monaten vier humanitäre Hilfskonvois nach Gaza zu bringen. Ein fünfter sei bereits unterwegs. Diese Lieferungen sicherten das Überleben nicht nur der christlichen Gemeinschaft, sondern auch ihrer Nachbarn.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Aktuelle Militärstrategie der israelischen Regierung ungeeignet</h4><p>„Das Sicherheitsinteresse Israels nach dem Terroranschlag der Hamas 2023 ist unbestritten. Die Hamas muss die israelischen Geiseln sofort freilassen. <strong>Die aktuelle Militärstrategie der israelischen Regierung scheint jedoch ungeeignet, eine weitere Gewalteskalation zu verhindern.</strong> Dafür braucht es zeitnahe Verhandlungen, einen dauerhaften Waffenstillstand und den raschen Zugang zu humanitärer Hilfe “, ist Pfarrer Bingener überzeugt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                                        <pubDate>Wed, 27 Aug 2025 10:46:24 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen schenkt Papst Leo XIV. in Rom Recyclingkreuz</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-schenkt-papst-leo-xiv-in-rom-recycling-kreuz-von-afrikanischer-schrotthalde/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Papst Leo empfängt am 27. August 2025 missio-Delegation mit Barbara Wussow und Schwester Mercy. Gemeinsam für eine Recycling-Wende. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Papst Leo XIV</strong>. hat heute (27. August) bei der Generalaudienz in Rom die Kampagne des katholischen Hilfswerks <i>missio</i> Aachen gegen illegale Elektroschrottexporte nach Ghana gewürdigt. Er segnete ein <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/elektroschrott/recyclingkreuz/">großes Recyclingkreuz von <i>missio</i>&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, gefertigt aus einem Messingrohr einer entsorgten Klimaanlage auf einer Müllhalde in der Hauptstadt Accra. Die <i>missio</i>-Delegation mit Vizepräsident Dr. Gregor von Fürstenberg, der ghanaischen Ordensfrau Mercy Benson und Schauspielerin Barbara Wussow überreichte dem Papst zudem ein kleines persönliches Brustkreuz aus Materialien derselben Schrotthalde.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Von Fürstenberg: „Deutschland verfehlt seit Jahren die von der EU geforderte Recyclingquote für Elektroschrott“</h4><p>Diese Recycling-Kreuze sind das Symbol der <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/elektroschrott/">Aktion Schutzengel von <i>missio</i> für eine Recycling-Wende&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> und die <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/handys-spenden/">Handyspenden-Aktion des Hilfswerkes&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>. <strong>„Deutschland verfehlt seit Jahren die von der EU geforderte Recyclingquote für Elektroschrott. Stattdessen wird der Müll illegal, etwa nach Ghana, exportiert. Deshalb haben wir das Umweltministerium aufgefordert, endlich eine Recycling-Wende einzuleiten“, erklärte von Fürstenberg in Rom. </strong>„Wir würden gerne mit Bundesumweltminister Carsten Schneider sprechen, doch auf unsere Anfrage haben wir noch keine Antwort erhalten“, fügte er hinzu. Eine <i>missio</i>-Petition für diese Recycling-Wende läuft.</p>
<p>Von Fürstenberg hatte im vergangenen Jahr die Schrotthalde Agbogbloshie in Ghana besucht. „Diese giftige und feuerschwelende Müllhalde gefährdet das Leben der Menschen, die dort mit bloßen Händen unseren Schrott zerlegen und in der Nähe leben. Das darf nicht so weitergehen. Der heutige Tag mit Papst Leo ist eine große Ermutigung – für die Menschen in Ghana und für uns“, betonte er.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Schwester Mercy Benson: „Afrika darf nicht zur Schrotthalde der Welt werden“</h4><p>Schwester Mercy Benson, die in Accra in einem <a href="/online-spenden/projekte-foerdern/afrika/ghana/ghana-hilfe-fuer-die-kinder-der-elektroschrotthalde/">Projekt&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> arbeitet, das von <i>missio</i> Aachen und der ZDF-Aktion „Ein Herz für Kinder“ unterstützt wird, hilft Menschen, die unter den Lebensbedingungen nahe der Schrotthalde Agbogbloshie leiden. „Afrika darf nicht zur Müllhalde der Welt werden. <strong>Deshalb war die Audienz bei Papst Leo ein so wichtiger Tag – für uns Afrikaner, für Ghana und besonders für die Familien an der Elektroschrotthalde. Wir brauchen diese Solidarität im Kampf gegen illegale Müllexporte“, sagte sie nach der Audienz.</strong>&nbsp;</p>
<p>Stolz zeigte sie sich auch über die Segnung des <strong>missio-Recyclingkreuzes. Es entstand in Zusammenarbeit der Künstler Till-Martin Köster aus Deutschland und Iddriss Salifu aus Ghana</strong>. Salifu fertigte zudem das kleine Brustkreuz, das Papst Leo überreicht wurde. Er hat weitere Schmuckkreuze aus Elektroschrott hergestellt, die <i>missio</i> Aachen nun in Deutschland anbietet. „Damit zeigen wir der Welt, wie widerstandsfähig und kreativ wir sind und welche Talente wir beim Recyceln unter schwierigsten Bedingungen besitzen“, ergänzte Schwester Mercy.</p><h4 class="rte-headline">Barbara Wussow: „Große Ehre, die Aktion von Schwester Mercy und missio zu unterstützen“</h4><p><strong>„Für mich war es eine große Ehre, Papst Leo zu treffen und die Aktion von Schwester Mercy und missio zu unterstützen. Der Heilige Vater war sichtlich beeindruckt“, sagte Schauspielerin Barbara Wussow nach der Generalaudienz.</strong> Sie engagiert sich seit langem für das Aachener Hilfswerk. „Ich trage das kleine Schmuckkreuz aus Ghana mit Freude. Es zeigt auf schöne und eindringliche Weise, wie jeder von uns Solidarität mit Afrika leisten kann. Der Verkauf des Charity-Schmucks sichert den Recycling-Künstlern einen fairen Lohn, und ein Teil des Erlöses fließt in das Hilfsprojekt in Ghana“, warb Wussow für die Kampagne.&nbsp;</p>
<p>Das missio-Recyclingkreuz wird in den kommenden Monaten durch Deutschland reisen, um auf das Thema Recycling und die Lage in Afrika aufmerksam zu machen. Am 12. September wird es beim Kreuzfest in Limburg mit Bischof Georg Bätzing zu sehen sein.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 20 Aug 2025 09:24:52 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Digitale Verfolgung von Christen in Pakistan</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/digitale-verfolgung-religioeser-minderheiten-in-pakistan-nimmt-zu/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Weibliche Fake-Accounts auf Facebook, Insta oder WhatsApp locken junge Männer in die Blasphemie-Falle. Dahinter stecken radikale Islamisten in Pakistan.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen warnt vor einer neuen digitalen Verfolgung religiöser Minderheiten in Pakistan, die Experten als „Honigfalle“ bezeichnen. Weibliche Fake-Accounts auf Facebook, Instagram oder WhatsApp locken vor allem junge Männer, um pornografische oder angeblich blasphemische Inhalte zu teilen. Anschließend werden sie der Blasphemie bezichtigt, die in Pakistan strafbar ist. Betrieben werden diese Fake-Accounts von radikalen Islamisten. „Facebook, Instagram und WhatsApp tragen dafür eine Mitverantwortung. Sie müssen diese neue Form der digitalen Christenverfolgung in Pakistan analysieren und stoppen“, fordert Dr. Gregor von Fürstenberg, Vizepräsident von missio Aachen, zum <strong>Internationale Tag zum Gedenken an die Opfer von Gewalt aufgrund von Religion oder Glauben am 22. August.&nbsp;</strong></p>
<p>„Unsere Projektpartner schulen verstärkt junge Christinnen und Christen im Umgang mit Social Media, um solche Situationen zu vermeiden. Diese Arbeit der Kirche wird wichtiger, um die Religionsfreiheit in Pakistan zu sichern. Wir unterstützen die pakistanische Ortskirche dabei “, fügt Dr. von Fürstenberg hinzu.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Bericht: Dramatischer Anstieg der Blasphemie-Anklagen in Pakistan</h4><p>Die <a href="https://nchr.gov.pk/wp-content/uploads/2024/10/Blasphemy-Report-Oct-2024.pdf" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Nationale Menschenrechtskommission Pakistans (NCHR)&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> dokumentiert in einem <strong>Bericht Ende 2024 einen dramatischen Anstieg der Inhaftierungen nach Blasphemie-Anklagen: von elf im Jahr 2020 auf 767 Mitte 2024. </strong>Ein Großteil dieser Fälle folgt laut dieser Untersuchung dem Muster der digitalen Anstiftung zur Blasphemie durch „Honigfallen“.&nbsp;</p>
<p>Die Menschenrechtskommission beschreibt, wie junge Männer, meist zwischen 17 und 33 Jahren, von Profilen vermeintlich attraktiver Frauen kontaktiert werden. Diese bauen Vertrauen auf und verleiten die Männer dazu, pornografische oder strafrechtlich relevante vermeintliche blasphemische Inhalte zu teilen beziehungsweise davon Screenshots zu erstellen. Sobald die Männer dies tatsächlich tun, laden ihre virtuellen Bekanntschaften sie zu einem realen Treffen ein. Dort erwartet die Männer aber nicht eine junge Frau, sondern ein mehrköpfiges Überfallkommando, die sie an die Polizei mit dem Vorwurf der Blasphemie übergeben. Die Ordnungshüter nehmen die Männer in Gewahrsam, da solche Anschuldigungen in Pakistan offiziell untersucht werden müssen. <strong>„Allein diese Inhaftierung aufgrund digital fingierter Blasphemievorwürfe birgt große Gefahr für die Männer und ihre Familien. Sie werden sozial ausgegrenzt oder von einem Mob bedroht. Deshalb müssen wir digitale Verletzungen der Religionsfreiheit ernst nehmen und die Plattformbetreiber zum Handeln bewegen“</strong>, mahnt Dr. von Fürstenberg.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Meta könnte jetzt schon die gefährliche Praxis der „Honigfallen“ in Pakistan unterbinden</h4><p>Facebook, Instagram und WhatsApp könnten jetzt schon gezielt gegen „Honigfallen-Netzwerke“ in Pakistan vorgehen und die Fake-Accounts sperren, da die Richtlinien des Betreiberkonzerns Meta solches Verhalten verbieten. Um solche Accounts zu erkennen, könnten die Plattformen beispielsweise auffällige Kommunikationsmuster identifizieren. Zudem könnte Meta kontextsensitive Warnhinweise einführen, die Nutzer von Facebook, Instagram oder WhatsApp in Pakistan warnen, wenn andere Accounts Inhalte anfordern, die Blasphemievorwürfe auslösen. „Es gibt bereits solche technischen Möglichkeiten, mit denen der Weltkonzern die digitalen Honigfallen in Pakistan austrocknen kann. Hier muss endlich etwas geschehen“, schließt Dr. von Fürstenberg.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 19 Aug 2025 09:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen: Ausgeglichenes Jahresergebnis 2024</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-ausgeglichenes-jahresergebnis-2024/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Der Jahresbericht 2024 von missio Aachen stellt die Hilfe für Menschen in über 60 Ländern in Afrika, Asien und Ozeanien vor. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Internationale Katholische Hilfswerk <i>missio </i>Aachen blickt mit Einnahmen von 53,55 Millionen Euro auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurück. Während sich die Einnahmen aus Nachlässen und die Kollekten leicht rückläufig entwickelten, verzeichnete <i>missio</i> Aachen bei den Direktspenden einen Anstieg um 9,6 Prozent. Inklusive der Zuwendungen der „Stiftung pro missio“ konnten die allgemeinen und zweckgebundenen Spenden um 19,2 Prozent über dem Vorjahr ausgewiesen werden. „Wir freuen uns, dass es bei <i>missio</i> gelungen ist, sich auf dem deutschen Spendenmarkt zu behaupten. Gerade in Zeiten von Kriegen, globalen Krisen und Unsicherheit ist Solidarität von Menschen über alle Grenzen hinweg wichtiger denn je. Dafür danke ich unseren Unterstützerinnen und Unterstützern“, erklärte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, bei der <a href="/ueber-missio/transparenz-und-kontrolle/foerderkriterien-und-rechenschaft/jahresberichte/#c41437">Vorstellung des Jahresberichtes 2024&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p><h4 class="rte-headline">982 Projekte in mehr als 60 Ländern</h4><p>Im vergangenen Jahr stellte das Hilfswerk seinen kirchlichen Partnerorganisationen knapp 36 Millionen Euro für die Realisierung und fachkundige Begleitung ihrer Hilfsprojekte in Afrika, Asien, dem Nahen Osten und Ozeanien zur Verfügung. Derzeit fördert es 982 Projekte in mehr als 60 Ländern, die zum Teil über mehrere Jahre laufen.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">„Im Krieg schenkt die Kirche den Menschen Hoffnung“</h4><p>In der Auslandsprojektarbeit wird die Unterstützung von Partnerinnen und Partnern in Kriegsregionen immer dringlicher. Das ist eine der aktuellen Tendenzen in der weltkirchlichen Zusammenarbeit. Beispiele sind Myanmar, die palästinensischen Gebiete, der Libanon, Israel, Sudan und die Demokratische Republik Kongo. „Einrichtungen und Mitarbeitende der Kirche sind in diesen Ländern selbst von Krieg und Gewalt betroffen. Dennoch bleiben sie bei den Menschen vor Ort, um ihnen zu helfen. Dafür brauchen sie unsere Unterstützung“, erläuterte Pfarrer Bingener eine der zentralen Herausforderungen. „Im Krieg kann die Kirche den Menschen Hoffnung schenken und auf Frieden und Versöhnung hinwirken. Dies hat auch Papst Leo XIV. mit seinen Friedensinitiativen immer wieder betont “, sagte Pfarrer Bingener.</p><h4 class="rte-headline">6,5 Millionen Euro für weltkirchliche Bildungsarbeit in Deutschland</h4><p>In Deutschland vertritt <i>missio</i> Aachen die Interessen seiner Partnerinnen und Partner durch Gebetssolidarität, politische Lobbyarbeit und weltkirchliche Bildungs- und Menschenrechtsarbeit. Dafür wurden 2024 rund 6,5 Millionen Euro aufgewendet.</p>
<p>Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) stuft den Kostenanteil für Werbung und Verwaltung bei <i>missio</i> Aachen als „angemessen“ ein.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 04 Aug 2025 10:29:06 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen fordert besseren Schutz für Opfer von Hexenwahn</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-fordert-besseren-schutz-fuer-opfer-von-hexenwahn/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die Stigmatisierung von Frauen als vermeintliche Hexen nimmt weltweit zu. Mittlerweile sind 46 Länder betroffen. missio Aachen hilft den Opfern.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div class="OutlineElement Ltr SCXW96548138 BCX8"><p class="Paragraph SCXW96548138 BCX8"><span class="TextRun SCXW96548138 BCX8 NormalTextRun">Das katholische Hilfswerk </span><i><span class="TextRun SCXW96548138 BCX8 NormalTextRun">missio </span></i><span class="TextRun SCXW96548138 BCX8 NormalTextRun">Aachen warnt vor einer besorgniserregenden Zunahme von Gewalt gegen Frauen, Kinder und ältere Menschen, die als vermeintliche Hexen stigmatisiert werden. <strong>„Dieses schreckliche Thema gehört keineswegs der Vergangenheit an – es ist bittere Realität für tausende Menschen weltweit. Wir brauchen eine professionelle Betreuung der Betroffenen, gute Präventionsarbeit und den politischen Willen von Regierungen, diesen Menschenrechtsverletzungen entgegenzuwirken“, fordert Dr. Gregor von Fürstenberg, Vizepräsident von missio Aachen,</strong> anlässlich des Internationalen Tags gegen Hexenwahn am 10. August.&nbsp;</span><span class="EOP SCXW96548138 BCX8">&nbsp;</span></p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW96548138 BCX8"><p class="Paragraph SCXW96548138 BCX8"><span class="TextRun SCXW96548138 BCX8 NormalTextRun">„Wenn es in den betreffenden Ländern Gesetze gibt, die solche Taten unter Strafe stellen, müssen sie konsequent angewendet werden. Die Täter müssen bestraft werden und die Opfer dürfen nicht vergessen werden“, ergänzte Dr. von Fürstenberg.&nbsp;</span><span class="EOP SCXW96548138 BCX8">&nbsp;</span></p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW96548138 BCX8"><h4 class="rte-headline">Internationaler Tag gegen Hexenwahn – missio-Projekte schützen rund 3.300 Betroffene&nbsp;</h4></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW96548138 BCX8"><p class="Paragraph SCXW96548138 BCX8"><span class="TextRun SCXW96548138 BCX8 NormalTextRun"><strong>Zum Internationalen Tag gegen Hexenwahn (10. August) präsentiert</strong></span><i><span class="TextRun SCXW96548138 BCX8 NormalTextRun"><strong> </strong></span><span class="TrackedChange SCXW96548138 BCX8 TextRun NormalTextRun"><strong>missio</strong></span></i><span class="TextRun SCXW96548138 BCX8 NormalTextRun"><strong> Aachen eine aktualisierte Weltkarte, die Gewalttaten gegen vermeintliche Hexen in 46 Ländern verzeichnet.</strong> Neu hinzugekommen ist Niger, wo nun ebenfalls solche Fälle nachgewiesen wurden. Im Juli starteten kirchliche Partner von </span><i><span class="TextRun SCXW96548138 BCX8 NormalTextRun">missio</span></i><span class="TextRun SCXW96548138 BCX8 NormalTextRun"> Aachen ein Projekt in dem Land, bei dem über 800 Betroffene betreut werden. In den vergangenen sechs Jahren hat das Hilfswerk mit rund 660.000 Euro Projekte gegen Hexenwahn gefördert, beispielsweise in Papua-Neuguinea, Benin, Ghana, Tansania oder Niger. Über 3.300 Menschen erhielten Schutz, medizinische Versorgung, Unterkunft oder psychosoziale Hilfe – für viele war es buchstäblich eine Rettung in letzter Minute.</span><span class="EOP SCXW96548138 BCX8">&nbsp;</span></p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW96548138 BCX8"><h4 class="rte-headline">In Papua-Neuguinea rettet Schwester Lorena über 350 Frauen aus Lebensgefahr&nbsp;</h4></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW96548138 BCX8"><p class="Paragraph SCXW96548138 BCX8"><span class="TextRun SCXW96548138 BCX8 NormalTextRun">Ein Beispiel für wirksame Hilfe ist das „House of Hope“ in Papua-Neuguinea. Unter der Leitung von Schwester Lorena Jenal hat das Team bereits über 350 Frauen aus Lebensgefahr gerettet. Das Schutzhaus bietet rund um die Uhr medizinische und psychologische Betreuung. <strong>In Benin engagiert sich der missio-Projektpartner </strong></span><span class="TextRun SCXW96548138 BCX8 NormalTextRun SpellingErrorV2Themed"><strong>Père</strong></span><span class="TextRun SCXW96548138 BCX8 NormalTextRun"><strong> Auguste mit 100 Freiwilligen für sogenannte Hexenkinder, die von ihren Familien verstoßen oder bedroht werden.</strong> Gemeinsam haben sie ein Schutzgesetz durchgesetzt, das Täter abschreckt und Dörfer befriedet. „Mutige Männer und Frauen aus der Kirche im globalen Süden stehen an der Seite der Betroffenen. Sie leisten Außergewöhnliches – oft unter Lebensgefahr. Dafür brauchen sie unsere Solidarität, im Gebet und auch ganz praktisch. Wir bei missio Aachen werden weiterhin Projekte gegen Hexenwahn fördern“, sagte Dr. von Fürstenberg.&nbsp;</span><span class="EOP SCXW96548138 BCX8">&nbsp;</span></p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW96548138 BCX8"><h4 class="rte-headline">Experte: Seit 1960 mindestens 55.000 Menschen wegen vermeintlicher Hexerei getötet&nbsp;</h4></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW96548138 BCX8"><p class="Paragraph SCXW96548138 BCX8"><span class="TextRun SCXW96548138 BCX8 NormalTextRun">Das Ausmaß dieser Art von Menschenrechtsverletzung ist noch zu wenig bekannt, meint Dr. Werner </span><span class="TextRun SCXW96548138 BCX8 NormalTextRun SpellingErrorV2Themed">Tschacher</span><span class="TextRun SCXW96548138 BCX8 NormalTextRun">. Laut dem Historiker wurden seit 1960 weltweit mindestens 55.000 Menschen wegen angeblicher Hexerei getötet – mehr als während der Zeit der neuzeitlichen Hexenprozesse in Europa. In Papua-Neuguinea starben in den vergangenen zwei Jahrzehnten rund 3.000 Menschen nach solchen Vorwürfen. <strong>„Angesichts von Klimakrise, Ressourcenkämpfen, Epidemien und Hunger erwarte ich steigende Opferzahlen, da in unter Druck stehenden Gesellschaften Sündenböcke gesucht und gefunden werden“, prognostiziert der Historiker in einem Interview mit </strong></span><span class="TrackedChange SCXW96548138 BCX8 TextRun NormalTextRun"><strong>missio</strong></span><span class="TextRun SCXW96548138 BCX8 NormalTextRun"><strong> Aachen.</strong></span></p></div>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 03 Aug 2025 10:24:16 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen wirbt auf Zukunftskongress der afrikanischen Kirche für stärkeren Schutz von Ordensfrauen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-wirbt-auf-zukunftskongress-der-afrikanischen-kirche-fuer-staerkeren-schutz-von-ordensfrauen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Pfarrer Bingener zur 20. Vollversammlung der nationalen Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar eingeladen. Kirche in Afrika spielt entscheidende Rolle für den Kontinent.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die wachsende katholische Kirche in Afrika wird für die zukünftige Entwicklung des Kontinents eine entscheidende Rolle spielen. Dies wurde auf der 20. Vollversammlung der nationalen Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM) in Ruandas Hauptstadt Kigali deutlich. Auf der Agenda stand die Entwicklung von Arbeitsschwerpunkten für die kommenden 25 Jahre.</p><h4 class="rte-headline">Pfarrer Bingener: Afrikanische Bischöfe treten für Frieden und Gerechtigkeit ein</h4><p><strong>„Es war spürbar, dass die anwesenden Bischöfe sich ihrer Verantwortung bewusst waren, für Frieden und Gerechtigkeit einzutreten. Den Herrschenden gilt es ins Gewissen zu reden, Hindernisse für Friedensprozesse sind zu benennen und gleichzeitig ist auf einer breiten Basis die Friedensbildung der Bevölkerung zu intensivieren.“ </strong>Dies berichtet Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerks <i>missio</i> Aachen, der auf Einladung der SECAM an der Konferenz teilnahm, aus dem Plenum in Kigali. „Zu viele Menschen leiden unter Krieg, Vertreibung und Flucht. Die Geschichte Ruandas weiß um das, was Menschen einander antun können. Das Land steht nach den Schrecken des Genozids im Jahre 1994 aber auch für die Bemühungen um Versöhnung“, so Bingener weiter.</p>
<p>Das Leitwort der Vollversammlung in Kigali lautet „Jesus Christus – Quelle der Hoffnung, Versöhnung und des Friedens“. Pfarrer Bingener bezeichnete dies in seiner Ansprache vor den Vertretern der afrikanischen Bischofskonferenzen als „kraftvolle Botschaft“ für die Weltkirche.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Bischöfe hören den Ordensfrauen aufmerksam zu</h4><p>Der Präsident von <i>missio</i> Aachen warb in Kigali auch für den stärkeren Schutz von Ordensfrauen vor Ausbeutung und Missbrauch. <strong>„Ich bin Kardinal Ambongo, dem Vorsitzenden der Konferenz, dankbar, dass dieses Thema bei der Vollversammlung Raum fand und die Bischöfe den Ordensfrauen, die missio Aachen unterstützt, aufmerksam zugehört haben“,</strong> berichtet Pfarrer Bingener. Hintergrund: Im vergangenen September hatten die SECAM und missio Aachen in Togo einen großen Kongress mit 120 Ordensfrauen aus 30 afrikanischen Ländern veranstaltet, bei dem über das Empowerment von Ordensfrauen gesprochen wurde. Dort wurden auch die Themen Missbrauch und Ausbeutung thematisiert, woraufhin die SECAM eine Delegation der Ordensfrauen zu ihrer jetzigen Generalversammlung in Kigali eingeladen hatte.</p><h4 class="rte-headline">Umgang der afrikanischen Kirche mit polygamen Beziehungen</h4><p>Weitere Themen der Konferenz, die noch bis zum heutigen Sonntag andauert, waren die Frage des Umgangs der Kirche mit polygamen Beziehungen. Die Bischöfe des afrikanischen Kontinents waren auf der Weltsynode gebeten worden, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und Wege der pastoralen Begleitung aufzuzeigen. „Es war interessant zu beobachten, wie differenziert die Bischöfe zunächst bereit waren, die Realität zu benennen und im Austausch nach angemessenen Wegen des pastoralen Umgangs zu suchen“, sagt Pfarrer Bingener.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">missio Aachen langjähriger Partner der Kirche in Afrika</h4><p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen ist ein langjähriger Partner der Kirche in Afrika. Gemeinsam mit afrikanischen Partnerinnen und Partnern werden Projekte der Ausbildung, der Seelsorge, der kirchlichen Sozialarbeit, des interreligiösen Dialoges, des Aufbaus von Infrastruktur und akuter Hilfen in Notlagen entwickelt und betreut. Dafür stellte missio Aachen 2024 der Kirche in Afrika knapp 17,9 Millionen Euro in rund 30 Ländern zur Verfügung.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 29 Jul 2025 09:55:46 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen warnt vor Rückzug des Westens im Kampf gegen Menschenhandel</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-warnt-vor-rueckzug-des-westens-im-kampf-gegen-menschenhandel/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Am 30. Juli 2025 ist der Internationale Tag gegen Menschenhandel. Die Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien ist das Rückgrat des Kampfes gegen moderne Sklaverei. Sie brauchen mehr politische Solidarität.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Hilfswerk <i>missio</i> Aachen warnt vor einem Rückzug des Westens im Kampf gegen moderne Sklaverei und Menschenhandel. Die Debatten über das deutsche und europäische Lieferkettengesetz verdeutlichen dies. Bürokratieabbau und Wirtschaftsinteressen der Industrieländer stehen im Fokus. „<strong>Der Schutz vor Ausbeutung und Versklavung, das eigentliche Ziel dieser Gesetze, gerät in den Hintergrund. Besonders für den globalen Süden ist das fatal. Wirtschaftsinteressen und Menschenrechte dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden; wir müssen beides solidarisch vereinen“</strong>, mahnte Johannes Seibel, Pressesprecher von <i>missio</i> Aachen, anlässlich des Internationalen Tages gegen den Menschenhandel (30. Juli).&nbsp;</p>
<p>In Afrika, dem Nahen Osten, Asien und Ozeanien spielt die katholische Kirche eine Schlüsselrolle im dortigen Kampf gegen Menschenhandel und moderne Sklaverei. Mitarbeitende der Kirche bauen effektive Netzwerke zur Prävention und Hilfe für Betroffene auf und sind oft das Rückgrat zivilgesellschaftlichen Engagements, wo staatliche Strukturen versagen. „Unsere Partner äußern häufig die Sorge, dass Industrieländer ihre Solidarität im Kampf gegen Menschenhandel aufgeben. Das erschwert ihre Arbeit erheblich. Wir nehmen das ernst“, betonte Seibel.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Strafverfolgungs- und Verurteilungsrate der Täter ist sehr gering</h4><p>Wenn zum Beispiel das Bewusstsein für die gemeinsame Verantwortung von Industrie- und Entwicklungsländern im Kampf gegen Menschenhandel weiter schwindet und nur noch nationale Interessen zählen, sinkt die Strafverfolgungs- und Verurteilungsrate der Täter weiter. Internationale Experten schätzen, dass nur ein Fünftel der gemeldeten Fälle tatsächlich zu einer Verurteilung führt. „Das ist für unsere Partnerorganisationen ein echtes Problem“, so Seibel.</p>
<p><strong>Angesichts dieser zunehmenden politischen Zurückhaltung im Kampf gegen Menschenhandel ist weltkirchliche Solidarität umso wichtiger.</strong> „Papst Franziskus hat dieses Engagement als große soziale Aufgabe der Kirche bezeichnet. Sein Nachfolger führt diese Linie fort. Das können wir selbstbewusst in die deutsche und europäische Politik einbringen“, so Seibel. „Gleichzeitig sind wir unseren Unterstützern in Deutschland dankbar, die Projekte unserer Partner gegen Menschenhandel verlässlich fördern. Das ist ein wichtiges Signal.“</p><h4 class="rte-headline">38 Prozent aller Betroffenen sind Minderjährige</h4><p><strong>Der jüngste Bericht der UN-Behörde für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNDOC) zeigt für 2022 mit 75.000 Fällen von Menschenhandel einen Anstieg um 25 Prozent im Vergleich zu 2019.</strong> Von den im Zeitraum 2020 bis 2023 identifizierten etwas mehr als 200.000 Opfern waren 38 Prozent Minderjährige. 42 Prozent aller identifizierten Opfer litten unter Arbeitsausbeutung, 36 Prozent unter sexueller Ausbeutung.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 28 Jul 2025 11:40:46 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Terroranschlag auf Christen in der Demokratischen Republik Kongo</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/terroranschlag-auf-christen-in-der-demokratischen-republik-kongo/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen trauert mit den Opfern, ihren Familien und Bekannten auf eine katholische Kirche im Osten des Kongos. Am 26. Juli 2025 starben mehr als 40 Menschen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen zeigt sich tief erschüttert über den jüngsten islamistischen Anschlag auf eine katholische Kirche im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Medien berichten von mindestens 40 Toten nach dem nächtlichen Überfall am Sonntag (26. Juli 2025).<strong> „Unser tief empfundenes Mitgefühl und aufrichtiges Beileid gelten den Familien und Angehörigen der Opfer. Wir stehen solidarisch an der Seite der Menschen, der Gläubigen und der christlichen Kirchen in diesem geschundenen Land. Auch in Deutschland bitten wir um Gebete für die Hinterbliebenen, um Frieden und Versöhnung“,</strong> erklärte Johannes Seibel, Pressesprecher von <i>missio</i>, am Montagmorgen in Aachen.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">„Wir fordern effektive Schutzmaßnahmen für die christliche Zivilbevölkerung“</h4><p>Der Anschlag folgte kurz nach dem durch die USA und Katar vermittelten Friedensabkommen zwischen Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo Ende Juni. Damit sollen Kämpfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo befriedet werden. „Wir hoffen, dass dieser Anschlag die Friedensbemühungen nicht untergräbt und keine neuen, größere Kämpfe entfacht“, fügte Seibel hinzu. „Seit Jahren versuchen islamistische Kräfte, den Kampf um Rohstoffe und ethnische Konflikte im Osten des Kongos auch religiös zu schüren. Diese Strategie darf nicht aufgehen“, warnte Seibel. „Wir fordern sofort effektive Schutzmaßnahmen für die christliche Zivilbevölkerung im Osten der Demokratischen Republik Kongo.<strong> Bei allen künftigen Friedensgesprächen und politischen Verhandlungen muss der Schutz religiöser Einrichtungen und Gemeinschaften vor Gewalt stets Thema sein“, appellierte Seibel an die Verantwortlichen in der Demokratischen Republik Kongo, Ruanda, der Afrikanischen Union und weiteren beteiligten Staaten.&nbsp;</strong></p><h4 class="rte-headline">Die islamistische Gruppe ADF tötete seit 2020 mehr als 2.000 Personen</h4><p>Medienberichten zufolge geht der Anschlag von Sonntag auf das Konto der islamistischen Miliz Allied Democratic Forces (ADF). Die 1995 in Uganda gegründete Gruppe steht dem „Islamischen Staat“ nahe und hat in den vergangenen fünf Jahren mehrere Überfälle auf christliche Kirchen im Osten der Demokratischen Republik Kongo verübt. Zuletzt zerstörte die ADF im Februar 2025 in Nord-Kivu eine protestantische Kirche und tötete über 70 Menschen. Seit 2020 haben die ADF und verwandte Gruppen laut einem Bericht des Europäischen Parlaments mehr als 2.000 Menschen getötet.<strong> „Die Afrikapolitik der Bundesregierung und der Europäischen Union muss besser auf die Gefahr des islamistischen Terrors in Ostafrika reagieren und mit den betroffenen Ländern gemeinsam Konzepte entwickeln, um den politischen Einfluss der Islamisten zu begrenzen“, schloss Seibel.</strong></p>
<p>Im Osten des Kongos gibt es seltene Erden und andere wertvolle Rohstoffe. Unzählige Milizen versuchen, über die Abbaugebiete Kontrolle zu erhalten, um sich mit dem illegalen Verkauf der Rohstoffe zu finanzieren. Dabei werden diese Kämpfe mit besonderer Grausamkeit gegen die Zivilbevölkerung geführt. Sexuelle Gewalt spielt dabei eine entscheidende Rolle. Katholische Organisationen helfen den Opfern dieser Gewalt.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 25 Jul 2025 12:50:18 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen ist tief besorgt: USA heben Sanktionen gegen Myanmar auf</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-ist-tief-besorgt-usa-hebt-sanktionen-gegen-myanmar-auf/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen kritisiert die Aufhebung der Sanktionen gegen Myanmar durch die USA. Der Druck auf die Militärjunta soll weiter aufrechterhalten werden. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen ist tief besorgt über die Aufhebung von Sanktionen der USA gegen das Militärregime in Myanmar. <strong>Angesichts der katastrophalen Menschenrechtslage fordert </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> die Europäische Union (EU) auf, ihre Sanktionen gegen das Regime beizubehalten, die zunächst bis zum 30. April 2026 gelten.</strong> Mit EU-Sanktionen sind 106 Einzelpersonen und 22 Organisationen belegt.&nbsp;</p>
<p>„Die Aufhebung der Sanktionen durch die USA aus allem Anschein nach wirtschaftlichen Interessen sendet ein verheerendes Signal an die Menschen in Myanmar“, sagt <i>missio</i>-Pressesprecher Johannes Seibel. „Seit dem Putsch 2021 führt das Regime einen brutalen Krieg gegen die eigene Bevölkerung, vertreibt Hunderttausende, verübt Gewalt gegen Minderheiten und verletzt systematisch Menschenrechte, einschließlich der Religionsfreiheit. “&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Der Alltag ist durch Angst und Gewalt geprägt</h4><p>Junge Menschen leiden besonders unter der willkürlichen Einberufung zum Militärdienst, der oft mit Fronteinsätzen und Tod endet. Ihr Alltag ist von Perspektivlosigkeit, Angst und Gewalt geprägt. Nicht zuletzt ein verheerendes Erdbeben hat die humanitäre Lage für die Menschen dramatisch verschlechtert. <a href="/mitmachen/wms-2025/">Zum weltweiten Monat der Weltmission im Oktober stellt missio Aachen die Arbeit der katholischen Kirche in Myanmar in den Mittelpunkt.&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> Dabei werden Gäste aus Myanmar in Deutschland berichten, wie sie Menschen vor Ort in Not helfen.</p>
<p><i><strong>missio </strong></i><strong>Aachen betont, dass die bisherigen Sanktionen der USA und der EU nicht gegen die Bevölkerung gerichtet sind.</strong> Vielmehr zielen sie auf Personen, Firmen und Organisationen aus dem militärisch-industriellen Bereich, die das Regime stützen und von seiner Gewalt profitieren.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Menschen in Myanmar brauchen ein klares Zeichen der Solidarität</h4><p>„Jetzt brauchen die Menschen in Myanmar klare Zeichen der Solidarität und Unterstützung aus der Weltgemeinschaft“, fügt Seibel hinzu. <strong>„Deshalb fordern wir die Bundesregierung und die EU auf, öffentlich Stellung zu nehmen zur Aufhebung der Sanktionen durch die USA und sich weiter für die Wiederherstellung der Demokratie und Schutz der Menschenrechte in Myanmar einzusetzen“</strong>, so Seibel.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 16:57:45 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Angriff auf Kirche in Gaza ist nicht akzeptabel</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/angriff-auf-kirche-in-gaza-ist-nicht-akzeptabel/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Es braucht nach israelischem Angriff auf die einzige katholische Kirche in Gaza am 17. Juli 2025 eine eindeutige Reaktion der Bundesregierung, fordert das katholische Hilfswerk missio Aachen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ und das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen verurteilen den heutigen (17. Juli 2025) israelischen Angriff auf eine katholische Kirche in Gaza-Stadt entschieden. Es soll mindestens zwei Tote und mehrere Verletzte geben. „Menschen, die in einer Kirche Schutz suchen zu bombardieren, stellt einen eklatanten Bruch internationalen Rechts dar und ist durch nichts zu rechtfertigen“, sagt Pfarrer Dirk Bingener, Präsident der beiden Aachener Hilfswerke. „Dieser Vorfall stellt einen weiteren Tiefpunkt im Handeln der israelischen Regierung dar. Es braucht eine eindeutige und spürbare Reaktion der Bundesregierung auf diese andauernden, inakzeptablen Vorfälle. Wir sind der immer gleichen Erklärungen und Rechtfertigungen der israelischen Regierung überdrüssig. Unsere Solidarität und unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen, die unter den Folgen dieses Angriffs leiden. Wir beten für sie.“</p>
<p>Betroffen von dem Angriff war nach Informationen der Projektpartner der Aachener Werke die einzige katholische Kirche in Gaza, die Pfarrei der Heiligen Familie im Zentrum der Stadt. <a href="/online-spenden/projekte-foerdern/naher-osten/palaestina/ihre-spende-fuer-christen-in-gaza/" title="Projekt für Christen in Gaza">Auf dem Gelände der Pfarrei sollen rund 500 Flüchtlinge Schutz gesucht haben.&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> Getötet wurden ein Gemeindearbeiter der Pfarrei und seine Mutter, der Gemeindepfarrer wurde verletzt.</p>
<p>Zuletzt unterstützte<i> missio</i> Aachen die Hilfe der katholischen Kirche in Gaza für Geflüchtete und Betroffene der Gewalt mit 100.000 Euro. Das Kindermissionswerk hatte jüngst eine Nothilfe zur Versorgung von 500 Familien mit Grundnahrungsmitteln in Gaza-Stadt in Höhe von rund 54.000 Euro bereitgestellt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 11:10:13 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Jubiläum der Aktion Schutzengel</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/jubilaeum-der-aktion-schutzengel-25-jahre/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Kampagne stellt sich den Herausforderungen in Zeiten moderner Sklaverei</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Seit über 25 Jahren macht die Aktion Schutzengel mit außergewöhnlichen Maßnahmen auf Notlagen in den Ländern des Südens aufmerksam und hat seitdem das Interesse mehrerer hunderttausend Menschen gewinnen können“, erklärte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen, am Rande der Jubliläumsveranstaltung der <i>missio</i>-Kampagne. Rund 150 geladene Gäste gehörten zu den Teilnehmenden – darunter Projektpartner, Politiker, Kooperationspartner, katholische Verbände, Unterstützer und Vertreter der Wirtschaft. Mit wechselnden Schwerpunkten macht die Aktion Schutzengel seit 1999 auf das Engagement weltkirchlicher Partnerinnen und Partner aufmerksam: Den Start bildete die Schutzengel-<a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/bisherige-themenschwerpunkte/gegen-sextourismus-und-kinderprostitution/">Kampagne gegen Sextourismus und Kinderprostitution&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>. Es folgte das Thema <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/bisherige-themenschwerpunkte/aids-kinder/">„Aids &amp; Kinder“&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, das erstmalig von dem <i>missio</i>-Truck begleitet wurde. Das Engagement der katholischen Kirche in der Demokratischen Republik Kongo stand im Mittelpunkt, bevor <i>missio</i> Aachen nun seinen Fokus auf <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/moderne-sklaverei/">„Eine Welt. Keine Sklaverei.“&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> setzt.</p><h3 class="rte-headline">Morddrohungen gegen missio-Projektpartnerin</h3><p>Wie gefährlich der Kampf gegen moderne Sklaverei sein kann, machte auf der Schutzengel-Veranstaltung die <i>missio</i>-Projektpartnerin Thérèse Mema aus der Demokratischen Republik Kongo deutlich. „Weil ich Vergewaltigungen durch Rebellen und Regierungstruppen angeprangert habe, will man mich töten,“ sagte die Menschenrechtsaktivistin. Wegen der Morddrohungen gegen sie, hat Thérèse Mema aktuell in Deutschland Zuflucht gefunden.</p><h3 class="rte-headline">Moderne Sklaverei: missio kritisiert Ausbeutung in dem Kosmetik-Minen</h3><p>Vor großen Herausforderungen steht <i>missio</i> Aachen nach Einschätzung von Pfarrer Bingener auch bei der neusten Kampagne der Aktion Schutzengel. „Wir nehmen aktuell die sklavenartigen Bedingungen in Minen in Madagaskar und Indien in den Blick. Kinder, Frauen und Männer werden ausgebeutet für das vielen bislang noch kaum bekannte Mineral Mica, das Lippenstifte und Autolacke glänzen lässt“, so Bingener.</p>
<p>Die Aktion Schutzengel mit ihrem Schwerpunkt <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/moderne-sklaverei/">„Eine Welt. Keine Sklaverei.“&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> werde mehr als je zuvor in Deutschland und den Projektländern benötigt. „Denn nie zuvor waren so viele Menschen Opfer von Sklaverei wie heute.“, sagte Pfarrer Dirk Bingener. „Ein großer Teil jener Produkte, die wir für unser tägliches Leben kaufen, stammt aus Ländern, die von Ausbeutung und unfairen Handelsbeziehungen betroffen sind – sei es unsere Kleidung, unser Obst aus Afrika oder unsere Handys. missio Aachen wird verstärkt die Stimme jener Projektpartnerinnen und -partner in die Öffentlichkeit bringen, die sich mit ganzer Kraft gegen moderne Sklaverei einsetzen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 13 Jun 2025 15:13:29 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Gewalt gegen Priester im globalen Süden schüchtert Christen ein</title>
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                        <description>Priester in Indien, Nigeria oder Kenia werden grausam überfallen. Kriminelle Energie verbindet sich mit religiösen Ressentiments. Das besorgt missio Aachen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im globalen Süden häufen sich Angriffe auf katholische Priester, berichtet das Hilfswerk missio Aachen.<strong> „Kriminelle Energie verbindet sich mit religiöser Rechtfertigung. Zunehmend nutzen Täter die Gewalt gegen Geistliche auch dafür, um christliche Gemeinschaften einzuschüchtern und ihre Religionsfreiheit zu beschneiden.</strong> Diese Entwicklung beunruhigt uns“, sagte <i>missio</i>-Pressesprecher Johannes Seibel am Sonntag (15. Juni 2025) in Aachen.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">„Das sind keine einfachen Diebstähle“</h4><p>Anfang Juni überfielen Kriminelle im indischen Bundesstaat Jharkand drei Priester. Sie raubten nicht nur das Pfarrbüro aus, sondern zwangen die Geistlichen mit Waffengewalt, nicht-christliche religiöse Parolen zu rezitieren. Kurz zuvor erpressten Täter im Bundesstaat Orissa Geld von zwei Priestern und misshandelten sie brutal. <strong>„Das sind keine einfachen Diebstähle. Es ist eine gezielte Verfolgung, um christliche Gemeinschaften zu stören und ihre Arbeit zu behindern“</strong>, erklärte anschließend Erzbischof Anil Joseph Thomas Couto, Generalsekretär der Indischen Bischofskonferenz, gegenüber dem Portal AsiaNews.&nbsp;</p>
<p>In Indien breitet sich seit Jahren eine hindu-nationalistische Ideologie aus, die nur Hindus als rechtmäßige Bürger Indiens anerkennen will. Christen oder Muslimen wird vorgeworfen, Hindus bekehren zu wollen. Einige Bundesstaaten haben entsprechende Anti-Konversions-Gesetze erlassen. Auf diesem Hintergrund entfalten Überfälle auf Priester eine besondere Wirkung.</p><h4 class="rte-headline">Banden in Nigeria geben sich einen religiösen Anstrich</h4><p>Auch in Nord- und Nordwestnigeria kidnappen Kriminelle Priester, um Lösegeld zu erpressen.<strong> „Viele Priester werden entführt, weil Terroristen und Banditen sie für wohlhabend und leicht angreifbar halten“, sagte Erzbischof Fortunatus Nwachukwu gegenüber Vatican News</strong>. Er ist in Nigeria geboren und Sekretär des Dikasteriums für Evangelisierung im Vatikan, das die Arbeit der rund 120 Päpstlichen Missionswerke weltweit koordiniert, zu denen auch missio Aachen gehört. Nwachukwu beobachtet, dass Banden sich zunehmend einen religiösen Anstrich geben, um von religiösen Ressentiments zu profitieren, was christliche Gemeinden und Priester noch verwundbarer macht.<strong> „Kriminalität bedroht die Religionsfreiheit der Christen in Nigeria“</strong>, schätzt Seibel die Lage ein.&nbsp;</p>
<p>In <strong>Kenia kam es jüngst zu Überfällen auf Priester; zwei Gemeindepfarrer wurden Ende Mai im Kerio-Tal getötet. Danach hat ein Frauenorden in der Region vorübergehend seine Arbeit eingestellt.</strong> Maurice Muhatia Makumba, Erzbischof von Kisumu und Vorsitzender der Kenianischen Bischofskonferenz, verweist auf weitere Fälle ermordeter Priester in der Vergangenheit und fordert eine staatliche Aufklärung.</p>
<p><strong>Anfang Juni sorgte die Nachricht für Aufsehen, dass der Leichnam des seit 2013 in Syrien vermissten Jesuitenpaters Paolo Dall'Oglio in einem Massengrab des „Islamischen Staates“ gefunden worden sei. Eine Bestätigung dafür steht noch aus.</strong> Er galt als Vermittler zwischen den Religionen und förderte die Freundschaft zwischen Christen und Muslimen.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Zwischen 2014 und 2024 wurden im globalen Süden rund 160 katholische Priester getötet</h4><p>Laut dem <strong>Nachrichtendienst Fides der Päpstlichen Missionswerke, zu denen </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen gehört, wurden zwischen 2014 und 2024 in Afrika, Asien, Ozeanien und Lateinamerika rund 160 katholische Priester getötet.</strong>&nbsp;</p>
<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen fördert unter anderem die Ausbildung von Priestern der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 12 Jun 2025 09:16:17 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Kirche im Südsudan fordert neue Friedensinitiative</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/kirche-im-suedsudan-fordert-neue-friedensinitiative/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Der Südsudan leidet unter einer politischen und humanitären Krise. missio Aachen fördert Friedensprojekte und gibt den Menschen eine Stimme.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bischof Christian Carlassare MCCJ ruft zu einer neuen politischen Friedensinitiative im Südsudan auf.</strong> Die Kirche sei bereit, „den Dialog zwischen den ethnischen Gruppen zu fördern, Frieden zu stiften und Konflikte zu lösen“, erklärte der Comboni-Missionar gegenüber dem katholischen Hilfswerk <i>missio</i> Aachen. „Als Christen verpflichten wir uns der Versöhnung im Land“, betonte Carlassare. Der Bischof von Bentiu im Südsudan arbeitet seit Langem mit <i>missio </i>Aachen zusammen.</p><h4 class="rte-headline">„Machtkampf um die komplette Kontrolle über die Ressourcen des Landes“</h4><p>Carlassare sieht die politische Gewalt im Südsudan, die aus dem „Machtkampf um die komplette Kontrolle über die Ressourcen des Landes“ resultiert, als Grund für die Verschärfung der humanitären Krise. „Es geht nicht mehr nur um Regierungsposten“, sagte er. In diesem Zusammenhang könne er auch die Intervention militärischer Kräfte aus Uganda nicht verstehen. <strong>„Wir brauchen dringend einen umfassenden nationalen Dialog, der alle einbezieht. Stattdessen unterdrückt man jede oppositionelle Stimme, was das Regime nur autoritärer macht“,</strong> warnte Carlassare. Demokratische Wahlen wurden mehrfach verschoben und sollen nun im Dezember 2026 stattfinden.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Armut, Inflation, Korruption und Kürzung der US-Hilfsgelder</h4><p>„Politische Führer im und außerhalb des Südsudans müssen dem Frieden eine Chance geben. Sie sollten aufhören, gewaltsame Machtkämpfe zu unterstützen, und stattdessen Brücken bauen“, forderte Bischof Carlassare. „Die Menschen im Südsudan verdienen es, in Freiheit zu leben, statt Gefangene im eigenen Land zu sein“, fügte er hinzu.&nbsp;</p>
<p>Die Bevölkerung leidet unter Armut, Inflation, Korruption, Überschwemmungen und der Kürzung der US-Hilfsgelder. <strong>Zudem beherbergt das Land etwa eine Million Flüchtlinge aus dem Sudan. </strong>Das Elend im Südsudan zählt zu den vergessenen humanitären Krisen der Welt. Das katholische Hilfswerk missio Aachen unterstützt Projekte zur Friedens- und Gesundheitsförderung im Südsudan. Beispielsweise wird ein Projekt der Maria Ward-Schwestern in der Diözese Rumbek gefördert, das Schülerinnen und Schüler unterschiedlichster Ethnien zu gemeinsamen Friedensmärschen befähigt.&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 05 Jun 2025 09:28:18 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Christen in Gaza kämpfen ums Überleben</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/christen-in-gaza-kaempfen-ums-ueberleben/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die Lage in Gaza ist auch für Christen dramatisch. missio Aachen bereitet weitere Nothilfe vor.

</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio&nbsp;</i>Aachen ist entsetzt über die aktuellen Zustände im Gaza Streifen. <strong>„Die Situation ist unerträglich und zu den Zuständen darf man nicht mehr schweigen. Die Schilderungen erschüttern mich – wie viele Menschen in Deutschland - zutiefst“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aache</strong>n, heute Morgen (5. Juni 2025) in Aachen.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">„Christen sagen, sie sterben lieber hier mit ihren Kindern, als weiter durch Gaza zu irren“</h4><p>George Akroush, <i>missio</i>-Partner und Direktor des Projektentwicklungsbüros im Lateinischen Patriarchat von Jerusalem, beschreibt gestern Abend (4. Juni 2025) im Gespräch mit dem Hilfswerk die dramatische humanitäre Lage. <strong>„Alles wird angegriffen. Absolut alles. Es herrscht Chaos. Die Christen&nbsp;sagen, sie sterben lieber hier mit ihren Kindern, als weiter durch Gaza zu irren – es gibt keinen einzigen sicheren Ort mehr“</strong>,&nbsp;schildert Akroush die Verzweiflung.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Dialysepatienten warten auf den Tod</h4><p>Dialysepatienten&nbsp;würden auf den Tod warten, weil sie keine Behandlung mehr erhalten.&nbsp;<strong>Nahrung, Treibstoffe, medizinische Versorgung und vor allem&nbsp;Medikamente fehlten. Statt der notwendigen 500 bis 600 Hilfstransporte pro Tag gelangten aktuell kaum 90 Lastwagen in das Gebiet.</strong></p>
<p>In&nbsp;den beiden katholischen Schulen des Patriarchats – einer der wenigen verbliebenen Zufluchtsorte&nbsp;für Christen in Gaza– fehle&nbsp;es an allem, berichtet der <i>missio</i>-Projektpartner. Gekocht&nbsp;werde&nbsp;noch zweimal pro Woche. Es ständen nur noch&nbsp;Reis, Bohnen, Mehl und Spaghetti auf dem Speiseplan.&nbsp;</p>
<p>Die von den Vereinigten Staaten organisierte private humanitäre Hilfe stehe in der Kritik. <strong>In sogenannten „sicheren Zonen“ kommt es laut Akroush immer wieder zu Übergriffen und tödlichen Zwischenfällen bei der Verteilung&nbsp;der&nbsp;Lebensmittel. Schwache, Alte oder&nbsp;Menschen mit Behinderung hätten keine Chance auf Hilfe.&nbsp;</strong></p><h4 class="rte-headline">Papst Leo XIV. gibt Christen in Gaza Hoffnung&nbsp;</h4><p><strong>„In Gaza ist alles verloren,&nbsp;bis auf die&nbsp;Würde der Menschen und&nbsp;die&nbsp;Hoffnung, dass dieser hässliche Krieg ein Ende hat“, verweist Georg Akroush gleichzeitig auf die Widerstandskraft der christlichen Gemeinschaft und Menschen in Gaza.</strong> Er hofft, dass&nbsp;Papst Leo XIV. die Linie von Papst Franziskus fortsetzt, der täglich die Gemeinde in Gaza anrief und sich nach der Lage erkundigte.&nbsp;„Der neue Papst ist klug, kennt die Lage und erinnert ja ständig an unser Schicksal. Wir verfolgen täglich, was er sagt, das ermutigt uns. Wir hoffen, dass er einen Wandel bewirken kann“, sagte Akroush gegenüber <i>missio</i> Aachen.&nbsp;</p>
<p><i>missio</i> Aachen unterstützt die katholische Kirche im Heiligen Land&nbsp;und bereitet derzeit <a href="/online-spenden/projekte-foerdern/naher-osten/palaestina/ihre-spende-fuer-christen-in-gaza/">weitere Hilfen für Gaza &nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>vor. Derzeit haben die&nbsp;notfallmedizinische Versorgung und Lebensmittelhilfe&nbsp;Priorität in der Zusammenarbeit.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 28 May 2025 11:44:36 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen gratuliert neuem Beauftragten der Bundesregierung für Religionsfreiheit weltweit</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-gratuliert-neuem-beauftragten-der-bundesregierung-fuer-religionsfreiheit-weltweit/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen bietet Thomas Rachel (CDU) eine enge Zusammenarbeit in Fragen weltweiter Religionsfreiheit an. Davon profitieren verfolgte Christen und Angehörige aller religiösen Minderheiten. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk missio Aachen<strong> gratuliert Thomas Rachel (CDU) zu seinem neuen Amt als Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit im Auswärtigen Amt. </strong>„Wir wünschen Herrn Rachel alles Gute und Gottes Segen für diese wichtige Aufgabe und werden ihn nach Kräften unterstützen“, sagte missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener am Mittwoch in Aachen.</p>
<p><strong>„Die neue Verortung des Beauftragten im Auswärtigen Amt bietet die Chance, Fragen der Religionsfreiheit stärker als bisher in den diplomatischen Austausch zwischen den Regierungen zu integrieren. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie deutlich sich der Beauftragte als Teil des Auswärtigen Amtes zukünftig äußern kann“,</strong> betonte Bingener weiter. &nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Große Herausforderung: Religion wird zur Rechtfertigung autoritärer Politik missbraucht</h4><p>Thomas Rachel engagiert sich seit Jahren beim Thema Religionsfreiheit, zum Beispiel im Stephanuskreis der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. <strong>Er kennt die Lage bedrängter Christen und religiöser Minderheiten im Nahen Osten, Afrika und Asien gut.</strong> Für sein neues Amt sei zudem hilfreich, dass der aus dem nordrhein-westfälischen Düren kommende Politiker im aktuellen Bundestag ordentliches Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist. Der neue Beauftragte steht vor großen Herausforderungen.</p>
<p>missio Aachen beobachtet weltweit,<strong> dass Religion immer mehr zur Rechtfertigung autoritärer Politik, Nationalismus, Krieg und Gewalt missbraucht wird. „Christen und Angehörige aller Religionen leiden darunter gleichermaßen. Viele Staaten verletzen entweder selbst das Recht auf Religionsfreiheit oder ahnden entsprechende Verstöße nicht “</strong>, so Pfarrer Bingener.&nbsp;</p>
<p>Das Amt des Beauftragten für Religionsfreiheit wurde 2018 auf Initiative der CDU und CSU im Entwicklungsministerium eingerichtet und wird nun ins CDU-geführte Auswärtige Amt verlagert. Wichtigste Aufgabe ist die Vorlage eines Berichts zur Lage der Religionsfreiheit weltweit.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sat, 24 May 2025 08:08:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Wegen Klimafolgen: Schuldenerlass für Länder im globalen Süden</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/wegen-klimafolgen-schuldenerlass-fuer-laender-im-globalen-sueden/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Zum 10. Jahrestag der Umweltenzyklika „Laudato si“ unterstützen wir mit Papst Leo XIV. Forderung nach Schuldenerlass für Länder in Afrika, Asien und Ozeanien.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen unterstützt <strong>Forderungen nach einem Schuldenerlass für Länder im globalen Süden, die von den sozialen und ökologischen Folgen des Klimawandels besonders schwer betroffen</strong> sind. Zuletzt hatte Papst Leo XIV. mit Blick auf den zehnten Jahrestag der Umweltenzyklika „Laudato si“ an diese Idee erinnert. <strong>„Die Länder des globalen Südens tragen am wenigsten zur Erderwärmung bei, leiden aber am heftigsten unter ihren Folgen. Die oftmals überschuldeten Staaten können den Menschen kaum helfen. Deshalb ist ein Schuldenschnitt für sie so wichtig“</strong>, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen.</p><h3 class="rte-headline">Afrika, Asien und Ozeanien sind doppelt bestraft</h3><p>Der Lebensstil und die Wirtschaftsordnung des Westens sowie der Schwellenländer wie China und Indien trügen hauptsächlich zum menschengemachten Klimawandel bei. Zugleich beuteten Firmen aus diesen Staaten in Afrika oder Ozeanien Rohstoffe aus, die etwa für eine Mobilitätswende hin zu klimafreundlicheren Antrieben notwendig seien. <strong>„Der globale Süden leidet somit in mehrfacher Hinsicht. Er muss die gravierenden Folgen des Klimawandels bewältigen und gleichzeitig mit seinen Rohstoffvorkommen den größten Verbrauchern fossiler Energien bei ihrer ökologischen Wende helfen. Auch daraus erwächst die Verantwortung für einen Schuldenschnitt“,</strong> sagte Pfarrer Bingener.</p><h3 class="rte-headline">Zusammenhang von ökologischer und sozialer Gerechtigkeit</h3><p>Die <strong>Enzyklika Laudato si wurde am 24. Mai 2015, vor zehn Jahren, vom damaligen Papst Franziskus veröffentlicht.</strong> Papst Leo XIV. hat mit Blick auf die kommende Weltklimakonferenz in Brasilien den Zusammenhang von sozialer und ökologischer Gerechtigkeit betont. Die Idee eines möglichen Erlasses von Staatsschulden nannte Papst Leo XIV. eine „Botschaft von großer Bedeutung“. Dies betonte er jetzt in einer Videobotschaft an die Teilnehmer einer Tagung der Päpstlichen Katholischen Universität von Rio de Janeiro.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 23 May 2025 13:41:05 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Pfarrer Bingener trifft Papst Leo XIV. in Rom</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/pfarrer-bingener-trifft-papst-leo-xiv-in-rom/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Pfarrer Dirk Bingener hat den neuen Papst Leo XIV. in Rom getroffen. Der neue Pontifex würdigt die Arbeit von missio Aachen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, hat am 22. Mai 2025 in Rom erstmals Papst Leo XVI. getroffen. Der neue Pontifex würdigte die Arbeit von <i>missio</i> Aachen im Rahmen der Generalversammlung aller 132 Nationaldirektorinnen und Direktoren der Päpstlichen Missionswerke weltweit. Zu diesem Netzwerk gehört auch <i>missio</i> Aachen. „Ich gebe dieses ehrliche, offene und herzliche Dankeschön des Papstes gerne an unsere Spenderinnen und Spender weiter“, sagte Pfarrer Bingener im Anschluss an den Empfang gegenüber dem Portal Vatican News.</p>
<p><strong>„Ich habe den Eindruck, der Papst ist sehr besorgt über die vielen Kriege und Auseinandersetzungen. Zu Recht. Denn mit dabei in Rom sind auch missio-Nationaldirektoren aus Ländern wie Myanmar, dem Südsudan oder anderen Regionen, die Krieg und Gewalt erleben müssen. Wenn diese Kolleginnen und Kollegen über ihre Lage erzählen, bekommt man eine Ahnung davon, warum der Papst gerade das Thema Frieden so sehr thematisiert“</strong>, berichtete <a href="/blog/missio-unterwegs/papst-leo-xiv-eine-missionarische-kirche-soll-eine-versoehnende-kraft-sein/">Pfarrer Bingener gegenüber Vatican News&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> weiter.</p><h3 class="rte-headline">Papst Leo XIV.: Eine missionarische Kirche soll eine versöhnende Kraft sein</h3><p>Papst Leo XIV. habe zudem die Bedeutung einer missionarischen Kirche hervorgehoben, die zu den Menschen gehe und ihnen in ihrer konkreten Not helfe.<strong> „Unsere Welt, die durch Krieg, Gewalt und Ungerechtigkeit verwundet ist, hat es nötig, die Botschaft des Evangeliums von der Liebe Gottes zu hören und die versöhnende Kraft der Gnade Christi zu erfahren“</strong>, sagte Papst Leo XIV. in der Audienz für das weltweite Netz der missio-Werke.</p>
<p>Für Papst Leo XIV. sei jedoch nicht allein das Thema Frieden wichtig, sondern auch Bildung. „Er versteht, dass Menschen gerade in der Kirche gut ausgebildet sein müssen, damit Veränderungen möglich sind.“ <strong>Für die Arbeit eines Hilfswerkes wie missio Aachen bedeute das: Gerade in Kriegs- und Krisengebieten brauche es Experten, Traumatherapeuten, Ärzte, Lehrer und „gute Bischöfe, die für ihre Aufgaben umfassend ausgebildet sind“,</strong> so Bingener gegenüber der Katholischen Nachrichtenagentur KNA in Rom.</p>
<p>In der Frage der Förderung von Frauen und Ordensfrauen in der Kirche sieht Pfarrer Bingener „positive Zeichen“ von Papst Leo XIV. ausgehen. Dass er beispielsweise eine weibliche Doppelspitze beim Dikasterium für das Ordensleben im Vatikan eingerichtet habe, sei sehr zu begrüßen.</p><h4 class="rte-headline">„Man spürt beim Papst eine große Ruhe und Zugewandtheit“</h4><p>Pfarrer Bingener beschrieb nach dem Treffen mit Papst Leo XVI. gegenüber KNA seine Eindrücke vom neuen Pontifex. „Man spürt beim Papst eine große Ruhe und Zugewandtheit, er ist sehr aufmerksam und konzentriert.<strong> Er stellt sich selbst nicht in den Vordergrund. In einer Zeit, in der viele Politikerinnen und Politiker populistische Dinge sagen und tun, ist das ein gutes Beispiel, wie man auf andere Weise die Welt zum Frieden hin verändern kann“</strong>, so Pfarrer Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 08 May 2025 20:32:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Päpstliches Missionswerk missio Aachen freut sich über Wahl von Papst Leo XIV.</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/paepstliches-missionswerk-missio-aachen-freut-sich-ueber-wahl-von-papst-leo-xiv/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Präsident Pfarrer Bingener: Er wird sich weltweit für den Schutz der Menschenrechte und interreligiösen Dialog einsetzen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aachen (8. Mai 2025) Das internationale katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen freut sich über die Wahl von Papst Leo XIV. „Wir wünschen dem Heiligen Vater viel Kraft und Gottes Segen für sein neues Amt und versichern ihm unsere volle Unterstützung. Menschen in der Weltkirche wollen nichts sehnlicher als Frieden. Wir sind überzeugt, dass der Papst in diesem Sinne wichtige Impulse geben wird“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, am heutigen Donnerstag.</p>
<p>„Als Amerikaner wird er die kirchliche Situation in den westlichen Ländern kennen. Seine Tätigkeiten in Rom und Peru machen ihn darüber hinaus zu einem Papst, der weltkirchliche Erfahrung mitbringt. Papst Leo XIV. wird die Autorität seines Amtes sicher nutzen, um sich weltweit für ein friedliches Miteinander der Religionen und den Schutz der Menschenrechte einzusetzen“, betonte Pfarrer Bingener. Die erste Ansprache des Papstes, in der er die Bedeutung der Mission hervorhob, bestärkt <i>missio</i> Aachen als Päpstliches Missionswerk in seinem Wirken.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 21 Apr 2025 10:29:01 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen trauert um Papst Franziskus</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-trauert-um-papst-franziskus/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Globalisierung der Nächstenliebe bleibt Vermächtnis von Papst Franziskus. missio Aachen hat seine tiefe Wertschätzung in persönlichen Begegnungen erlebt.

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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Internationale Katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen trauert um Papst Franziskus. „Als erster Papst aus dem globalen Süden hat sich Franziskus unermüdlich für die Armen und Ausgegrenzten eingesetzt. Mit seinen Botschaften und Reisen hat er ihnen Stimme und Hoffnung gegeben. Für uns ist sein Auftrag einer Globalisierung der Nächstenliebe das bleibende Vermächtnis seines Pontifikats. Wir werden Papst Franziskus nicht vergessen!“, würdigte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, den Verstorbenen.&nbsp;</p>
<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen gehört zum weltweiten Netzwerk der Päpstlichen Missionswerke, die Teil des Dikasteriums für die Evangelisierung sind. „Mit der Kurienreform im Jahr 2022 übernahm Papst Franziskus selbst die Leitung des Dikasteriums und zeigte damit, wie wichtig ihm die Arbeit der Päpstlichen Missionswerke war. Auch in persönlichen Begegnungen haben wir seine tiefe Wertschätzung für unsere Arbeit gespürt“, sagte Pfarrer Bingener.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 18 Apr 2025 10:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Myanmar braucht jetzt ein Zeichen unseres Mitgefühls“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/myanmar-braucht-jetzt-ein-zeichen-unseres-mitgefuehls/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen bietet an Ostern die Gelegenheit zur Gebetssolidarität für Myanmar. Die Kirche dort muss ihre Gottesdienste im Freien feiern. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk<strong> </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen bittet zu Ostern die Gläubigen in Deutschland um Solidarität im Gebet und den Fürbitten für die Kirche in Myanmar. </strong>„Neben aller materiellen Hilfe brauchen die Menschen dort jetzt ein Signal unseres Mitgefühls, das deutlich macht: Wir vergessen euch nicht“, lädt <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener zur österlichen Gebetsgemeinschaft mit dem südostasiatischen Land ein. Dazu hat missio Aachen eine digitale Gebetskapelle eingerichtet.</p>
<p>Nach dem heftigen Erdbeben Ende März brauchen die Menschen in den Regionen Sagaing, Mandalay, Inle Lake und Taungoo weiter Hilfe zum Überleben. <strong>So versorgten beispielsweise Hilfsteams der Diözese Mandalay bisher rund 30.000 Personen und 3.000 Haushalte mit dem Nötigsten. </strong><i><strong>Missio</strong></i><strong> Aachen hat in den vergangenen Wochen rund 360.000 Euro Soforthilfe für mehrere Projektpartner zur Verfügung gestellt.</strong> Erschwert wird die Versorgung durch den anhaltenden Krieg der Militärjunta gegen Widerstandsgruppen unter dem die Zivilbevölkerung besonders leidet.</p><h4 class="rte-headline">Gemeinden feiern unter freiem Himmel</h4><p>Neben dieser Überlebenshilfe <strong>steht die Kirche in diesen Regionen vor der Herausforderung, das kirchliche Leben zu Ostern trotz zerstörter Kirchen und Gemeindehäuser aufrechtzuerhalten</strong>. „Außer bis auf drei oder vier können von unseren 23 Kirchen keine mehr genutzt werden. Aber unsere Priester gehen in die zerstörten Regionen und Notunterkünfte, um bei den Menschen zu sein“, schreibt das Hilfsteam der Erzdiözese Mandalay. Das kirchliche Personal selbst muss zu großen Teilen in Notunterkünften schlafen. Auch das Bischofshaus ist beschädigt.</p><h4 class="rte-headline">Erzbischof spendet Schwerverletzten Trost</h4><p>Das Erzbistum übermittelte missio Aachen Bilder, die zeigen, dass die Menschen vor zerstörten Kirchen Gottesdienst feiern. Erzbischof Mark Tin Win besuchte vom Beben hart getroffene Orte in der Erzdiözese, um den Menschen - besonders den Schwerverletzten – persönlich Trost zu spenden. <strong>„Das alles zeigt den Geist der Verbundenheit in Jesus Christus während dieser herausfordernden Zeiten“, schreibt das Erzbistum Mandalay.</strong> Um diese Verbundenheit bittet missio Aachen zu Ostern nun auch die Gläubigen in Deutschland.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 13 Apr 2025 10:12:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen ruft kurz vor Ostern zu dauerhafter Solidarität mit Myanmar auf</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-ruft-kurz-vor-ostern-zu-dauerhafter-solidaritaet-mit-myanmar-auf/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>„Menschen erleben einen anhaltenden Karfreitag“ - Einsatz lokaler Hilfe für Erdbebenopfer entscheidend – 360.000 Euro für Kirche in Myanmar</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aachen (13. April 2025). Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen ruft kurz vor Ostern zu dauerhafter Solidarität mit den Erdbebenopfern in Myanmar auf. „Die Militärjunta behindert Hilfsorganisationen, die aus anderen Ländern kommen. Bei dieser humanitären Krise ist deshalb der Einsatz lokaler Kräfte entscheidend. Dazu leistet auch die katholische Kirche in Myanmar einen wichtigen Beitrag. Sie braucht weiter dringend unsere Hilfe, damit sie die Erdbebenopfer versorgen kann“, appellierte <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener an die Hilfsbereitschaft der Menschen in Deutschland. Bisher stellte <i>missio</i> Aachen seinen Partnern in Myanmar rund 360.000 Euro für die Versorgung der Erdbebenopfer zur Verfügung.</p><h3 class="rte-headline">missio-Partner vor Ort finden trotz Militärjunta Wege der Hilfe</h3><p>„Das Netzwerk der ortskundigen, einheimischen Helfer der Kirche in Myanmar erreicht auch die Menschen, die von internationaler Hilfe abgeschnitten sind. Unsere Partner vor Ort finden trotz anhaltender militärischer Kämpfe, heftiger Regenfälle und den willkürlichen Regeln der Militärjunta für das Krisenmanagement Wege, um zu helfen“, würdigte Pfarrer Bingener den Einsatz der Kirche in Myanmar seit Ende März. So sind die Ordensschwestern, Priester, Bischöfe und Gläubigen selbst von den Folgen des Erdbebens und mehrerer Nachbeben hart getroffen. Sie müssen auf der Straße und in improvisierten Unterkünften schlafen. Mit der Unterstützung von <i>missio</i> Aachen organisieren sie Lebensmittel, Wasser, Hygieneartikel, Zelte oder andere Unterkünfte für die Erdbebenopfer. Dabei arbeiten sie auch mit buddhistischen Organisationen, der Mehrheitsreligion in Myanmar, zusammen.</p><h3 class="rte-headline">Zwei Dutzend Pfarrkirchen, Kathedrale, Haus des Erzbischofs, Schulen, Krankenstifte zerstört</h3><p>Nach einer ersten Zählung sind in der am stärksten betroffenen Erzdiözese Mandalay rund ein Dutzend Pfarrkirchen, die Kathedrale, das Haus des Erzbischofs, ein Priester- und Pastoralzentrum, zwei Schulen und ein Senioren- und Krankenstift zum Teil schwer beschädigt. Neben der Katastrophenhilfe erhält die Kirche auch die Seelsorge für die Christinnen und Christen aufrecht. Gemeinsame Gebete, Gottesdienste und Gespräche helfen den Betroffenen, mit den psychologischen Folgen der Katastrophe zurecht zu kommen. In einer anderen Region, in der es Kämpfe zwischen der Militärjunta und Widerstandsgruppen gibt, wurde vor wenigen Tagen nach örtlichen Agenturberichten eine katholische Kirche durch die Armee zerstört.</p><h3 class="rte-headline">Myanmar ist Schwerpunktland des Monats der Weltmission im Oktober</h3><p>„Die Bevölkerung und die Kirche in Myanmar erleben gerade wirklich einen anhaltenden Karfreitag. Sie brauchen Zeichen der Hoffnung in dieser schweren Zeit“, sagte Pfarrer Bingener, der das Land noch im Januar besucht hatte. <a href="/mitmachen/wms-2026/">Myanmar ist in diesem Jahr der Schwerpunkt des Monats der Weltmission in Deutschland.&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> Das ist die größte weltkirchliche Solidaritätsaktion, die rund 120 <i>missio</i>-Werke weltweit veranstalten. Dann wird auch eine Delegation der Kirche aus Myanmar auf Einladung von <i>missio</i> Aachen im Oktober Deutschland besuchen.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 09 Apr 2025 17:27:05 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen begrüßt Erhalt des Religionsfreiheits-Beauftragten im Koalitionsvertrag</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-begruesst-erhalt-des-religionsfreiheits-beauftragten-im-koalitionsvertrag/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Pfarrer Bingener: „Ein wichtiges Signal der Solidarität“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aachen (9. April 2025). Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen begrüßt die Fortsetzung des Amtes des Beauftragten der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, wie sie CDU, CSU und SPD im heute vorgelegten Koalitionsvertrag verankert hat. „Das ist eine wirklich gute Botschaft für alle, die sich weltweit für Religionsfreiheit und interreligiösen Dialog engagieren. Damit setzt Deutschland in seiner Menschenrechtspolitik einen Akzent, der im globalen Süden positiv wahrgenommen wird“, würdigte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, den vorliegenden Koalitionsvertrag. „Für bedrängte Christen und Angehörige anderer Religionen, deren Menschenrecht auf freie Ausübung ihres Glaubens verletzt wird, ist das ein wichtiges Signal der Solidarität,“ ergänzte Pfarrer Bingener. Während der Koalitionsverhandlungen hatten auch mehrere Bischöfe der katholischen Kirche aus Afrika und dem Nahen Osten gemeinsam mit <i>missio</i> Aachen für den Erhalt des Religionsfreiheits-Beauftragten geworben.</p>
<p><i>missio</i> Aachen geht davon aus, dass das Amt des Bundesbeauftragten für Religions- und Weltanschauungsfreiheit beim Entwicklungsministerium verbleibt. „Hier muss es aber besser ausgestattet und ressortübergreifend vernetzt sein“, sagte Pfarrer Bingener weiter. „Die alte und vermutlich neue Ministerin Svenja Schulze kann aus den bisher gemachten Erfahrungen sicherlich lernen und stärker religionspolitische Akzente setzen“, meinte Pfarrer Bingener.</p>
<p>Sollte das Amt mit seinen Kompetenzen allerdings in das neue, von der CDU geführte Auswärtige Amt integriert werden, müsse es „Beinfreiheit“ haben, forderte Bingener. „Länder wie China, Indien, Pakistan oder arabische Staaten verletzen das Menschenrecht auf Religionsfreiheit in oft empfindlicher Weise, sind aber für die deutsche Außenpolitik in den derzeitigen geostrategischen Umwälzungen politisch und ökonomisch wichtig. Dadurch kann es mit Blick auf Religionsfreiheit sicherlich zu Interessenskonflikten kommen, die den Einsatz für dieses zentrale Menschenrecht nicht schwächen darf“, gibt Pfarrer Bingener zu bedenken.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 02 Apr 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen stellt Kirche in Myanmar 144.000 Euro für Erdbebenopfer zur Verfügung</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-stellt-kirche-in-myanmar-144000-euro-fuer-erdbebenopfer-zur-verfuegung/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Schnelle Überlebenshilfe über eigenes Netzwerk der Kirche vor Ort – Militärjunta behindert ausländische Hilfstrupps </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aachen/Myanmar (2. April 2025). Das katholische Hilfswerk <i>missio </i>Aachen hat am Mittwoch seinen kirchlichen Partnern in Myanmar rund 144.000 Euro für die Versorgung der Betroffenen des großen Erdbebens zur Verfügung gestellt. Die <i>missio</i>-Partner verteilen damit über das kirchliche Netzwerk in Myanmar Wasser, Lebensmittel, Hygiene-Artikel, Mückennetze und Medikamente. Sie bieten zudem psychologische Erste Hilfe für traumatisierte Menschen an. Mittelfristig wollen die <i>missio</i>-Partner die Menschen auch bei der Rückkehr in ihre Häuser unterstützen. Damit konnte <i>missio</i> Aachen aus dem Hilfsfonds für Myanmar das erste Projekt finanzieren. Weitere Projekte sind derzeit in Bearbeitung, für die <i>missio</i>-Partner gerade ihre Bedarfe melden.</p>
<p><strong>Zusammenarbeit auch mit buddhistischen Mönchen</strong><br><br>Die schnelle Hilfe der kirchlichen <i>missio</i>-Partner in Myanmar über die eigenen Netzwerke ist auch deshalb so wichtig, weil die Militärjunta, der anhaltende Krieg und eine erheblich beschädigte Infrastruktur die Arbeit ausländischer Hilfstrupps erschwert. Die <i>missio</i>-Partner verteilen die Überlebensgüter im Gebiet der am stärksten betroffene Region um Mandalay und Sagaing. Sie arbeiten dabei eng mit den Diözesen Mandalay und Pyay, Ordenskongregationen, kirchlichen Sozialorganisationen, der lokalen Caritas und örtlichen Gemeindepfarrern, Schwestern und buddhistischen Mönchen zusammen.</p>
<p><strong>Anhaltende Luftangriffe der Militärjunta behindert Hilfe</strong><br><br>Nach neuen Informationen der <i>missio</i>-Partner wird die Region weiterhin von Nachbeben erschüttert. Zu den am stärksten betroffenen Regionen gehören Mandalay, Bago, Nay Pyi Taw, Sagaing und der südliche Shan-Staat. Die Katastrophe hat bisher über 3.000 Todesopfer, etwa 4.500 Verletzte und knapp 500 Vermisste gefordert. Die Zahlen werden voraussichtlich weiter steigen. In den betroffenen Gebieten leben rund 19,5 Millionen Menschen, knapp 20 Prozent der Bevölkerung Myanmars. Das Erdbeben hat die vielfachen Krisen in Myanmar weiter verstärkt. Dabei behindern nicht zuletzt die anhaltenden Luftangriffe der Militärjunta auf Gebiete, die weitestgehend von Widerstandsgruppen kontrolliert werden, die Hilfsmaßnahmen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 30 Mar 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Appell katholischer Bischöfe aus dem globalen Süden an Union und SPD: Einsatz für Religionsfreiheit und Entwicklungszusammenarbeit nicht schwächen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/appell-katholischer-bischoefe-aus-dem-globalen-sueden-an-union-und-spd-einsatz-fuer-religionsfreiheit-und-entwicklungszusammenarbeit-nicht-schwaechen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Partner des katholischen Hilfswerkes missio Aachen mit gemeinsamer Erklärung – missio-Präsident Bingener: Beauftragter für Religionsfreiheit braucht Beinfreiheit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aachen (30. März 2025). Prominente katholische Bischöfe aus Afrika und dem Nahen Osten appellieren gemeinsam mit dem katholischen Hilfswerk <i>missio </i>Aachen an Union und SPD, in einer künftigen Bundesregierung &nbsp;das Amt des Beauftragten für Religionsfreiheit fortzuführen, gut auszustatten und unabhängig arbeiten zu lassen. Daneben warnen die Bischöfe und <i>missio</i>-Projektpartner aus dem globalen Süden vor einem Rückfahren der Entwicklungszusammenarbeit.</p>
<p>„Unsere Partner leben in Regionen, in denen interreligiöser Dialog Menschenleben rettet. Sie setzen sich dort für den Schutz von Christen und Angehöriger anderer Religionen ein. Dafür brauchen sie weiter die uneingeschränkte Solidarität der Bundesregierung“, unterstrich <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Präsident von <i>missio</i> Aachen, das Anliegen der Projektpartner des Hilfswerkes.</p>
<p><strong>Bischof Berardi, Nördliches Arabien: „Wir zählen auf eine starke Stimme, die das Recht auf Religionsfreiheit verteidigt“</strong><br><br>So meinte etwa Antoine Audo SJ, Bischof von Aleppo der Chaldäisch-katholischen Kirche in Syrien, dass „eine Schwächung des Beauftragten für Religionsfreiheit ein Rückschritt in der internationalen Zusammenarbeit auf der Grundlage der Menschenrechte wäre“. Ebenso meldete sich Bischof Aldo Berardi OSsT, Apostolischer Vikar im Nördlichen Arabien, zu Wort: „Wir unterstützen die Existenz des Bundesbeauftragten für Religions- und Weltanschauungsfreiheit von ganzem Herzen. In einer unruhigen Welt ist die Einschränkung der Freiheit sehr ernst. Wir zählen auf eine starke Stimme, die das Recht auf Religionsfreiheit und Überzeugung verteidigt.“</p>
<p><strong>Erzbischof Kaigama, Nigeria: Friedensstiftendes Potenzial deutscher Politik nicht gefährden</strong><br><br>„Ich besuchte zweimal mit dem muslimischen Emir von Wase Deutschland und führte dabei auch Gespräche im Entwicklungsministerium und dem Büro des Beauftragten für Religionsfreiheit. Das waren für uns herzliche und für unsere Arbeit vor allem nützliche Kontakte“, weist Erzbischof Ignatius Kaigama, der die nigerianische Hauptstadtdiözese Abuja leitet, auf das friedensstiftende Potenzial bisheriger deutscher Politik hin. Dieser Einsatz dürfe nicht geschwächt werden.</p>
<p><strong>Bischof Mamza, Nigeria: „Es ist ein moralischer Imperativ, Menschen in Not zu helfen“</strong><br><br>Bischof Steven Dami Mamza aus der Diözese Yola im Nordosten Nigerias sähe im weniger effektiven Einsatz der deutschen Politik für Religionsfreiheit und Entwicklungszusammenarbeit nicht allein „einen Rückschritt im gemeinsamen Engagement für die Geltung der Menschenrechte weltweit“, sondern damit würde Deutschland auch den Herausforderungen weit verbreiteter Armut, Ungleichheit und humanitärer Krisen wie etwa im Nordosten Nigerias nicht gerecht. Union und SPD schreibt er ins Koalitionsbuch: „Es ist ein moralischer Imperativ, Menschen in Not in den verletzlichsten Regionen der Welt mit einer nachhaltigen Entwicklungspolitik zu unterstützen. Als Bischof bin ich oft genug Augenzeuge davon, wie diese Entwicklungshilfe den ärmsten Menschen ein besseres Leben ermöglicht.“</p>
<p><i><strong>missio</strong></i><strong>-Präsident Pfarrer Bingener: Wer für Religionsfreiheit weltweit etwas erreichen will, braucht Beinfreiheit</strong><br><br>Hintergrund der Debatte ist, dass bei Union und SPD die Weiterführung des Amtes eines Bundesbeauftragten für Religionsfreiheit offenbar durchaus gewünscht ist, aber in das Auswärtige Amt integriert werden könnte. Gleichzeitig droht das Entwicklungsministerium, an dem das Amt zuletzt angegliedert war, seine Eigenständigkeit zu verlieren. „Wer für die Religionsfreiheit weltweit etwas erreichen will, braucht Beinfreiheit. Diese genoss der Bundesbeauftragte bisher im Entwicklungsministerium“, sagte Pfarrer Bingener. Im Auswärtigen Amt dagegen müsse er wesentlich mehr auf diplomatische Befindlichkeiten Rücksicht nehmen. Das gelte etwa gegenüber Ländern, in denen die Religionsfreiheit in schwerer Weise verletzt werde, die aber etwa wie Indien, China oder Pakistan für die politischen und wirtschaftlichen Interessen Deutschlands bedeutsam seien. &nbsp;</p>
<p>Abschließend betont Pfarrer Bingener: „Das Amt braucht ausreichend Personal, Ressourcen und eine verbesserte Einbindung in das Regierungshandeln. Denn unsere internationalen Partner zählen hier auf Deutschland“, sagte Pfarrer Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sat, 29 Mar 2025 12:00:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Kirche in Myanmar versorgt unter schwierigsten Bedingungen Betroffene des Erdbebens</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/kirche-in-myanmar-versorgt-unter-schwierigsten-bedingungen-betroffene-des-erdbebens/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Partner des katholischen Hilfswerkes missio Aachen berichten von beschädigter Klinik und Pastoralzentrum – „Wir schlafen alle auf der Straße“ – Pfarrer Bingener: „Unser Mitgefühl ist bei den Familien der zu Tode gekommenen“ </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aachen/Mandalay (29. März 2025). Das Ausmaß der Zerstörungen nach dem Erdbeben in Myanmar wird nach und nach erst sichtbar. Nach offiziellen Angaben wurden bisher mehr als 1.000 Tote geborgen. Vertreter der Kirche in Myanmar und Projektpartner des katholischen Hilfswerkes <i>missio</i> Aachen konnten jetzt weitere Aktualisierungen der Lage übermitteln. „Unsere Gedanken und Mitgefühl sind zuerst bei den Familien der zu Tode gekommenen Menschen, deren Zahl vermutlich weiter steigt. Unsere Solidarität gilt unseren Partnern in Myanmar, die von dieser Katastrophe selbst hart getroffen sind und dennoch unbeirrt den Menschen helfen. Wir sind auch im Gebet verbunden“, sagte <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Präsident von <i>missio</i> Aachen, heute Morgen. Für Myanmar hat <i>missio </i>Aachen einen Hilfsfonds eingerichtet.</p>
<p>Franziskus-Hospital des katholischen Erzbistums Mandalay erheblich beschädigt<br>Nach aktuellen Berichten von <i>missio</i>-Partnern aus dem katholischen Erzbistum Mandalay sei dort das Franziskus-Hospital des Erzbistums erheblich beschädigt, was die Versorgung von Verletzten erschwere. Auch das sechsstöckige Pastoralzentrum des Erzbistums könne nicht mehr genutzt werden. Die Mitarbeitenden schlafen demnach in einer Halle neben dem ebenfalls vom Beben getroffenen Bischofshaus. Zudem sei das Zentrum für höhere Bildung des Erzbistums auf einem Kirchengelände eingesackt und dabei einige Personen verletzt worden. Daneben seien weitere Kirchen teilweise erheblich in Mitleidenschaft gezogen.</p>
<p><strong>Kirchenmitarbeiter schlafen auf der Straße, versorgen aber Menschen mit Nahrung und Wasser</strong><br><br>Die Büros von <i>missio</i>-Partnern könnten derzeit nicht genutzt werden, da sie einsturzgefährdet seien. Ein <i>missio</i>-Partner beschreibt seinen Einsatz in einer E-Mail heute Morgen: „Wir schlafen alle auf der Straße. Viele sind tot und viele verwundet. Wir versuchen dennoch, so gut als möglich die Menschen mit Nahrung und Wasser zu versorgen. Gerade Wasser ist schwer zu bekommen. Um unsere Büros, das Pastoralzentrum oder das Bischofshaus des Erzbistums können wir uns später kümmern, jetzt müssen wir die Menschen versorgen.“</p>
<p><strong>Keine Elektrizität, unterbrochene Telefon- und Internetleitungen</strong><br><br>Eine weitere <i>missio</i>-Partnerin spricht in einer E-Mail neben den über 1.000 Toten auch von knapp 2.400 Verletzten. Da die Telefon- und Internetleitungen oft unterbrochen seien, es keine Elektrizität gebe und sich die Bergung von Menschen schwierig gestalte, sei vermutlich mit weiter steigenden Zahlen zu rechnen. „Viele Gebäude einschließlich Tempel, Kirchen, Moscheen oder Universitäten wurden zerstört“, berichtet sie. In ihrem Heimatort seien 25 Menschen gestorben.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 28 Mar 2025 12:40:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Hilfswerk missio Aachen legt Hilfsfonds für Myanmar nach Erdbeben auf</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/hilfswerk-missio-aachen-legt-hilfsfonds-fuer-myanmar-nach-erdbeben-auf/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Naturkatastrophe trifft auch Kirchen und kirchliche Einrichtungen – Kirche ist für die Menschen in Not da</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aachen (28. März 2025). Ein schweres Erdbeben in Myanmar hat auch die katholische Kirche in dem südostasiatischen Land getroffen. Dies bestätigten heute Projektpartner gegenüber dem katholischen Hilfswerk <i>missio</i> Aachen. „Es gab größere Zerstörungen an Kirchen und kirchlichen Einrichtungen in Zentral-Myanmar. Die Menschen sind verängstigt. Auch in den Flüchtlingslagern spürten die Geflüchteten das Beben“, berichtete <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener heute Vormittag. Mittlerweile hat <i>missio</i> Aachen einen Hilfsfonds für Myanmar zur Akuthilfe eingerichtet. Die Höhe bestimmt sich nach dem Bedarf der <i>missio</i>-Partner, den sie jetzt vor Ort ermitteln.</p>
<p>Pfarrer Bingener war mit einer <i>missio</i>-Delegation Anfang Januar in Myanmar und auch in Mandalay gewesen. „Die Kirche arbeitet dort unter schwierigen Umständen. Die Menschen sind vom Regime der Militärjunta und den Folgen des Krieges ohnehin erschöpft. Das Erdbeben gefährdet nun die sehr prekäre Versorgungslage. Unsere Partner brauchen dringend unsere Hilfe“, appellierte Pfarrer Bingener. &nbsp;„Ich habe bei meinem Besuch mutige Christen getroffen, die für die Menschen in allen ihren Nöten da sind. Wir werden die Pfarreien auch jetzt nicht im Stich lassen“, sagte Bingener. &nbsp;</p>
<p>Das Zentrum des Erdbebens mit der Stärke 7,7, was als „großes Erdbeben“ gilt, lag knapp 40 Kilometer von Mandalay, der zweitgrößten Stadt Myanmars entfernt. Nach örtlichen Medienberichten wurden beispielsweise Teile des historischen Königspalastes in dieser Stadt beschädigt. In der Region Sagaing sei eine historische Brücke eingebrochen. Auf den Bildern örtlicher Medien sind auch eingeknickte Häuser zu sehen.</p>
<p>Myanmar ist das Partnerland von <i>missio</i> Aachen für die kommende Kampagne des Hilfswerkes zum <a href="/mitmachen/wms-2026/">Monat der Weltmission&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> im Oktober. Dann kommen Gäste der Kirche aus Myanmar nach Deutschland, um ihre Arbeit in dem Land vorzustellen, das von einer Militärjunta regiert wird.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 25 Mar 2025 11:00:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen veröffentlicht Abschlussbericht zum Fall Leonhard Meurer</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-abschlussbericht-fall-leonhard-meurer/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Das katholische Hilfswerk missio Aachen hat heute den Abschlussbericht der im April 2024 beauftragten unabhängigen Untersuchung zu seiner Zusammenarbeit mit Pfarrer Leonhard Meurer veröffentlicht.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Aachen, 25. März 2025) Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen hat heute den Abschlussbericht der im April 2024 beauftragten unabhängigen Untersuchung zu seiner Zusammenarbeit mit Pfarrer Leonhard Meurer (*1916, †1991) veröffentlicht. Die Untersuchung wurde von der Kölner Rechtsanwältin und Mediatorin Dr. Bettina Janssen durchgeführt. Leonhard Meurer wird glaubhaft vorgeworfen, von 1948 (oder früher) bis 1987 mehrfach minderjährige Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Er wurde für diese Taten nie zur Rechenschaft gezogen.</p>
<p>Leonhard Meurer war Priester des Bistums Aachen, arbeitete ab 1941 als Kaplan, ab 1955 als Pfarrer in verschiedenen Gemeinden der Diözese. 1961 versetzte ihn das Bistum Aachen in den Ruhestand. Von da an bis zu seinem Tod 1991 lebte und arbeitete Meurer in den Bistümern Fulda und Trier sowie im Erzbistum Köln. Eine Rückkehr in das Bistum Aachen erfolgte nicht.&nbsp;</p><h3 class="rte-headline">Zusammenarbeit missio Aachen mit Leonhard Meurer</h3><p>Zwischen 1978 und 1988 arbeitete <i>missio</i> Aachen mit Leonhard Meurer punktuell zusammen, ohne dass dieser angestellt war: <i>missio</i> Aachen setzte ihn als Redner bei sogenannten Missionssonntagen ein, finanzierte eine Reise nach Westafrika und übernahm von ihm eine umfangreiche Sammlung von Artefakten („Sammlung Africana“), die in Teilen bis April 2023 bei <i>missio</i> Aachen ausgestellt war. In der Untersuchung sollte geklärt werden, ob bei <i>missio</i> Aachen zum Zeitpunkt der Zusammenarbeit die Vorwürfe gegen Meurer bekannt waren und wie darauf reagiert wurde. Zudem sollte der Umgang mit dem Erbe Meurers, insbesondere mit der Sammlung beleuchtet werden.&nbsp;</p><h3 class="rte-headline">Aussagen der Betroffenen wichtiger Beitrag für effektive Präventionsarbeit</h3><p>Die Untersuchung enthält Aussagen von Betroffenen sexuellen Missbrauchs, die auf beklemmende Weise das Ausmaß des erlittenen Leids, die Schwere der Verbrechen Meurers sowie deren lebenslangen Auswirkungen für Betroffene deutlich machen. Allen sieben Frauen, die sich an der Untersuchung beteiligt und ihre Geschichte erzählt haben, gebührt größter Dank und Respekt. Ihre Aussagen sind ein wichtiger Beitrag für eine zukünftig effektivere Präventionsarbeit.</p><h3 class="rte-headline">Verantwortung von missio Aachen</h3><p>Der Abschlussbericht zeigt, dass die damals bei <i>missio</i> Aachen Verantwortlichen spätestens 1978 Kenntnis von den Missbrauchstaten Meurers gehabt haben mussten und sich dennoch für eine Zusammenarbeit mit ihm entschieden. <i>missio</i> Aachen war damals somit Teil eines kirchlichen Systems des absichtlichen Wegschauens und der Vertuschung. Insbesondere die 1979 von <i>missio</i> Aachen finanzierte Reise Meurers nach Westafrika sowie sein Einsatz bei den Missionssonntagen lasten diesbezüglich schwer. Denn man nahm hier die Gefahr möglicher weiterer Missbrauchstaten durch Meurer in Kauf. Diese damals getroffenen Entscheidungen waren falsch. <i>missio</i> Aachen bedauert dies zutiefst.</p>
<p>Der Umgang von <i>missio</i> Aachen mit der 1979 über Meurer geliehenen bzw. erworbenen Sammlung von Artefakten war aufgrund unzureichender personeller und finanzieller Ressourcen, mangelnder Fachkompetenz und Nachlässigkeit nicht angemessen. Über viele Jahre hinweg ist <i>missio</i> Aachen so auch seiner Verantwortung gegenüber den Artefakten der Sammlung angesichts ihrer kulturellen und spirituellen Bedeutung nicht gerecht geworden.&nbsp;</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist auch der teilweise intransparente Umgang von <i>missio</i> Aachen mit der Erzdiözese Koupéla (Burkina Faso), die nach aktuellem Kenntnisstand bis 2005 Eigentümer der Sammlung Africana war, kritisch zu bewerten. Aus diesem Grund sollen gemäß den Empfehlungen von Frau Dr. Janssen die Eigentumsverhältnisse der Sammlung erneut juristisch geprüft werden. Gemeinsam mit Betroffenen sowie Expertinnen und Experten wird über den weiteren Umgang mit der Sammlung beraten.&nbsp;</p>
<p>Für die Vorgänge 2011/2012 rund um die Bitte von Betroffenen bezüglich der Ausstellung in den Räumlichkeiten von <i>missio</i> Aachen trägt die damalige Leitung in unterschiedlicher Weise Verantwortung. Insgesamt wurde mit der durch das Bistum Aachen vermittelten Anfrage, Masken bzw. Skulpturen sowie den Namen Meurers aus der Ausstellung zu entfernen, in Teilen inadäquat und nicht sorgsam genug umgegangen. Zu jener Zeit existierten noch keine transparenten Strukturen und Vorgehensweisen für derartige Fälle im Haus.&nbsp;</p><h3 class="rte-headline">Umsetzung der Empfehlungen</h3><p>Die Feststellung von Frau Dr. Janssen, dass <i>missio</i> Aachen in jüngster Vergangenheit in der Aufklärung des Falls Meurer umsichtig agiert hat, ermutigt dazu, den eingeschlagenen Weg der Aufarbeitung sowie der Interventions- und Präventionsarbeit konsequent fortzusetzen. Dies betrifft die Prüfung und Umsetzung der Empfehlungen aus dem Abschlussbericht ebenso wie den weltkirchlichen Einsatz in diesem Themenfeld. Zum Stand der Umsetzung der Empfehlungen wird <i>missio</i> Aachen voraussichtlich im Frühjahr 2026 informieren.&nbsp;</p><h3 class="rte-headline">Dank</h3><p>Der Dank von <i>missio</i> Aachen gilt vor allem den Betroffenen für ihre Mitwirkung. Außerdem dankt missio Aachen Frau Dr. Janssen und ihrem Team sowie allen Personen, die diese Untersuchung unterstützt haben.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 19 Mar 2025 11:10:59 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Bundesregierung braucht beide Beauftragten für Menschenrechte und für Religionsfreiheit</title>
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                        <description>„Bittere Pointe, wenn ausgerechnet Christ- und Sozialdemokraten das Amt des Religionsfreiheitsbeauftragten jetzt beerdigen würden“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das internationale katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen appelliert anlässlich der derzeitigen Koalitionsverhandlungen an Union und SPD, die beiden Ämter der Beauftragten für Menschenrechte und für Religionsfreiheit beizubehalten. „Menschenrechtliche Kompetenzen und religionspolitische Sensibilität sind auch aufgrund des Erstarkens autokratischer Regierungen für eine wirkungsvolle Außen- und Entwicklungspolitik unabdingbar. Diese Politik muss aus christlicher Sicht den Marginalisierten, Minderheiten und Armen dienen und dann erst unseren weiteren Interessen“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, am Mittwoch in Aachen.</p>
<p>Bingener erinnerte daran, dass das Amt des Beauftragten für Religions- und Weltanschauungsfreiheit 2018 auf Initiative von Volker Kauder (CDU) und Andrea Nahles (SPD) eingerichtet wurde. Zudem hatte erst kürzlich die Unionsfraktion einen Antrag in den Bundestag eingebracht, mit dem ein nächster Bericht zur Lage der Religionsfreiheit und die Fortführung des Amtes angemahnt wurden. „Es wäre eine bittere Pointe, wenn ausgerechnet Christ- und Sozialdemokraten dieses Amt jetzt beerdigen würden“, mahnte Bingener.</p>
<p>Die bisherigen Beauftragten Markus Grübel (CDU) und Frank Schwabe (SPD) leisteten im Entwicklungsministerium eine außerordentlich gute Arbeit. „Sie waren eine hervorragende Lobby für den interreligiösen Dialog und das Friedenspotenzial der Religionen in internationalen Konflikten. Und sie setzten sich wirksam für Menschen ein, die aufgrund ihres Glaubens verfolgt sind“, würdigte Pfarrer Bingener die bisherige Arbeit.</p>
<p>Zu Bestrebungen, das Amt des Religionsfreiheitsbeauftragten unter das Amt des Menschenrechtsbeauftragten zu subsumieren, betonte Bingener: „Die grundlegenden Herausforderungen zur Religionsfreiheit können durch das Amt eines Menschenrechtsbeauftragten, das im Auswärtigen Amt verortet ist, allein nicht bewältigt werden. Es braucht beide Beauftragten, und zwar mit ausreichend personeller und finanzieller Ausstattung sowie einer besseren Verzahnung in die jeweiligen Ministerien“, appellierte Bingener an Union und SPD.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 07 Mar 2025 17:19:45 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Frauen leiden am stärksten unter Krieg</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/frauen-leiden-am-staerksten-unter-krieg/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen fordert am Weltfrauentag 2025 Durchsetzung internationaler Schutzregeln von Frauen und Mädchen im Krieg. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Frauen und Mädchen sind eine der Gruppen, die am schwersten von Kriegen und bewaffneten Konflikten betroffen sind. Das erleben wir weltweit – in Myanmar, der Ukraine und auch im Ostkongo. Die internationale Staatengemeinschaft hat dieses Leid noch viel zu wenig im Blick. Das muss sich ändern</strong>“, fordert Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerkes missio Aachen, zum Weltfrauentag am 8. März.</p><h4 class="rte-headline">Opfer von sexualisierter Gewalt&nbsp;</h4><p>„Frauen und Mädchen werden Opfer von sexualisierter Gewalt, haben keinen Zugang zu Gesundheitseinrichtungen und erleiden schwerste Traumata ohne die Möglichkeit einer psycho-sozialen Betreuung. Oft organisieren sie Flucht und Unterbringung und tragen zugleich den enormen Stress, ihre Familien unter Lebensgefahr zusammenhalten und versorgen zu müssen“, berichtet Pfarrer Bingener aus Gesprächen mit Betroffenen auf Auslandsprojektreisen.<strong> „Die Kirche in Afrika und Asien hilft diesen Frauen und Mädchen nach besten Kräften, obwohl ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst bedroht sind. Vor der Arbeit unserer Partnerinnen und Partner in Kriegsgebieten habe ich deshalb höchsten Respekt.</strong> Wir werden in unserer Auslandsprojektförderung auf den erhöhten Bedarf von Frauen und Mädchen in Krisenregionen reagieren“, kündigt Bingener an.</p><h4 class="rte-headline">Vor 25 Jahren wurde der Schutz von Frauen geregelt</h4><p>Vor 25 Jahren wurde die Resolution 1325 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen verabschiedet. Diese stellt unter anderem den Schutz von Frauen und Mädchen in Kriegen und kriegerischen Auseinandersetzungen in den Fokus und ächtet sexualisierte Gewalt gegen Frauen als Kriegswaffe.<strong> „Die Europäische Union und die kommende Bundesregierung kündigen an, gemeinsame militärische Anstrengungen für unsere Sicherheit zu verstärken. Zu unserer Verantwortung für eine neue globale Sicherheitsarchitektur gehört aber auch, die internationalen Regeln zum Schutz von Frauen und Mädchen in Krieg umzusetzen. Auch dafür müssen sie den politischen Willen haben und Geld in die Hand nehmen“,</strong> fordert Pfarrer Bingener.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Zahl der im Krieg getöteten oder vergewaltigten Frauen innerhalb eines Jahres verdoppelt</h4><p>Nach Angaben der Vereinten Nationen (UN), des renommierten Uppsala Conflict Data Programm (UCDP) und anderer Friedensforschungsinstitute sind von den derzeit weltweit zwischen 50 und 60 gezählten bewaffneten Auseinandersetzungen <strong>schätzungsweise rund 1,5 Milliarden Menschen direkt oder indirekt betroffen.</strong> Die Zahl der getöteten oder vergewaltigten Frauen hat sich dabei von 2022 auf 2023 laut UN-Angaben verdoppelt . Zudem sind 60 bis 70 Prozent der vor Krieg und Gewalt geflüchteten Menschen weiblich.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 21 Feb 2025 12:00:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio kritisiert Hungerlöhne in Kosmetik-Minen</title>
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                        <description>Aktion Schutzengel: Kampagne „Fair schminken“ startet zur Karnevalssaison</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><i>missio</i> Aachen kritisiert die Ausbeutung von Menschen für Kosmetik Produkte und startet zu Karneval die Kampagne ‚Fair schminken‘. „Lediglich einen Hungerlohn bekommen die Familien, die in Madagaskar in gefährlichen Gruben und Schächten nach Mica suchen. Auf dem Weg der internationalen Lieferketten werden dagegen horrende Profite erwirtschaftet“, erklärt <i>missio</i>-Präsident <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.&nbsp;</p>
<p>Mica ist ein weltweit genutztes Glitzermineral, dass in vielen Produkten verwendet wird. „Mica verleiht etwa Karnevalsschminke, Lippenstiften und Autolacken ihren besonderen Glanz. Das geht jedoch aktuell oftmals auf Kosten notleidender Familien im Globalen Süden“, so Pfarrer Bingener.&nbsp;<br><br>„Pro Jahr exportiert Madagaskar rund 50 000 Tonnen Mica. Der größte Teil davon wird nach China verschifft“, erklärte Pfarrer Bingener. <i>missio</i> Aachen liegen Informationen von Arbeitern in Mica-Minen vor, die berichten, wie sie von den chinesischen Händlern ausgebeutet werden. Für 100 Kilogramm des wertvollen Minerals bekämen sie nach tagelanger Arbeit umgerechnet zwei bis fünf Euro. Auch Kinder seien am körperlich zehrenden Abbau von Mica beteiligt. Nachfragen von <i>missio</i> Aachen bei Online-Anbietern in Fernost, ob bei der Herstellung ihrer Mica-Produkte keine Kinder beteiligt seien, blieben unbeantwortet.&nbsp;<br><br>Um den Menschen in Madagaskar zu helfen, hat <i>missio</i> in Aachen ein Hilfsprogramm gestartet. „Mit Unterstützung von Spenderinnen und Spendern aus Deutschland konnten wir unsere Projektpartner unterstützen, die ersten 35 Mütter mit ihren Kindern aus dieser Mine herauszuholen“, sagte Pfarrer Bingener.&nbsp;</p>
<p>Das Engagement von <i>missio</i> gegen die Ausbeutung in den Mica-Minen ist Teil der <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/">Kampagne „Eine Welt. Keine Sklaverei“ der Aktion Schutzengel&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>. „<i>missio</i> Aachen wird zur aktuellen Karnevalsaison mit dem Motto „Fair schminken“ dazu aufrufen, die Ausbeutung in den Kosmetik-Minen zu stoppen, und an Unternehmen appellieren, faire Mica-Produkte anzubieten“, so Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 09 Feb 2025 10:45:24 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Myanmar: Angst und Isolation lassen die Hoffnung schwinden</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/myanmar-angst-und-isolation-lassen-die-hoffnung-schwinden/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Präsident Pfarrer Bingener besucht Myanmar. Stopp von US AID ist großes Problem.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Myanmar leidet weiterhin unter der brutalen Herrschaft eines allgegenwärtigen Militärregimes.<strong> „Wir konnten in den vergangenen Tagen als eines von wenigen Hilfswerken Myanmar besuchen. Die Menschen dort leben in einer gespenstischen Atmosphäre der Angst und der Ungewissheit. Wichtig ist vor allem, die Isolation der Bevölkerung zu durchbrechen, denn Presse und Social-Media-Kanäle werden überwacht. Die Öffentlichkeit soll nicht erfahren, was in Myanmar wirklich passiert“, berichtet Pfarrer Dirk Bingener,</strong> Präsident des katholischen Hilfswerkes <i>missio</i> Aachen, nach seiner Rückkehr. Die internationale Gemeinschaft müsse dringend den Druck auf das Militärregime erhöhen und die internationale Hilfe verstärken.</p><h4 class="rte-headline">Stopp US AID: missio Aachen ersetzt ausbleibende Gelder für Gesundheitsstation</h4><p>Dies gelte umso dringlicher nach der überraschenden Abwicklung der amerikanischen internationalen Entwicklungsbehörde US AID unter der Regierung Trump, die ihre Hilfsgelder weltweit gestoppt hat. Das trifft beispielsweise auch eine Gesundheitsstation in einem Flüchtlingslager an der Grenze Thailands zu Myanmar, die die <i>missio</i>-Delegation besuchte. <strong>„US AID stoppte die Finanzierung von einem Tag auf den anderen. Unsere Partner wissen nun nicht, wie sie die Kranken weiter versorgen sollen. Wir konnten konkret sehen, welche grausamen Folgen die Politik Trumps hat“,</strong> schildert Pfarrer Bingener seine Eindrücke. <i>missio</i> Aachen wird die Arbeit der Gesundheitsstation nun zunächst für die kommenden drei Monate finanzieren. „Auf die weltweite humanitäre Zusammenarbeit und Entwicklungspolitik kommen schwere Zeiten zu, es ist kaum möglich die Hilfe der Amerikaner dauerhaft zu ersetzen“, so Pfarrer Bingener.</p><h4 class="rte-headline">Myanmars Militärregime bombardiert gnadenlos Zivilisten</h4><p>Als eines der schwierigsten Probleme in Myanmar sieht Pfarrer Bingener die Lage der Geflüchteten. Das Militärregime hat sich vor allem in den größeren Städten festgesetzt, die Gegner des Regimes kontrollierten überwiegend ländliche Gebiete. <strong>Strategie des Militärs sei, diese Gebiete und die Zivilbevölkerung dort aus der Luft zu bombardieren oder mit Artillerie zu beschießen, um direkte Gefechte zu vermeiden. Die betroffene Zivilbevölkerung sei gezwungen zu flüchten. „Das Militärregime leugnet dabei konsequent die Existenz von Flüchtlingen, was sie in die Illegalität treibt“, berichtet Pfarrer Bingener.&nbsp;</strong></p><h4 class="rte-headline">Erzwungene Illegalität von Geflüchteten in Myanmar erschwert Versorgung</h4><p>Die erzwungene Illegalität der Geflüchteten erschwere erheblich die Arbeit auch der katholischen Kirche für diese Menschen. Gerade junge Menschen, Männer wie Frauen, leben in Angst, weil sie jederzeit von der Straße weg zum Militärdienst rekrutiert werden können. <strong>„Wer kann, kauft sich vom Militärdienst frei, wer das nicht kann, bezahlt oftmals mit seinem Leben. Schlecht ausgebildet werden diese jungen Leute sofort an der Front eingesetzt. Entweder ist dies ihr Todesurteil, oder es gelingt ihnen zu desertieren“, beschreibt Pfarrer Bingener die Lage.</strong>&nbsp;</p>
<p>„Wir müssen die Bevölkerung in Myanmar weiter und intensiver unterstützen. Dies gelingt nicht zuletzt in den Strukturen der Kirche, die unter den gegebenen Umständen Großartiges leistet“, fasst Pfarrer Bingener seine Eindrücke zusammen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 29 Jan 2025 13:53:47 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Kämpfe im Ostkongo treffen katholische Kirche heftig</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/kaempfe-im-ostkongo-treffen-katholische-kirche-heftig/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen und seine Partnerorganisationen fordern schnellstmöglich Friedensverhandlungen. Humanitäre Katastrophe in Goma.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die internationale Gemeinschaft muss nach den aktuellen Kämpfen im Osten der Demokratischen Republik Kongo schnellstmöglich Friedensverhandlungen auf den Weg bringen. Vor Ort schwelt schon seit Jahrzehnten einer der blutigsten vergessenen Kriege um Rohstoffe auf dem Rücken der lokalen Bevölkerung.</strong> Unsere Partnerinnen und Partner vor Ort appellieren an die Verantwortung der Afrikanischen Union, der Europäischen Union und der USA. Sonst droht ein militärischer Flächenbrand mit katastrophalen humanitären Folgen“, <strong>forderte Dr. Gregor von Fürstenberg,</strong> Vize-Präsident des katholischen Hilfswerkes missio Aachen, am 29. Januar 2025. Heute will die Afrikanische Union in Kenia entsprechende Initiativen starten.&nbsp;&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Katholische Krankenhäuser, Klöster und Kirchen zerstört</h4><p><i><strong>Missio</strong></i><strong>-Partnerorganisationen und katholische Journalisten aus dem Osten des Landes berichteten heute in Gesprächen mit </strong><i><strong>missio </strong></i><strong>Aachen über grassierende Plünderungen und Zerstörungen, die auch katholische Krankenhäuser, Klöster und Kirchen trafen.</strong> Die Kämpfe dauerten weiter an. In den vergangenen zwei Tagen habe die katholische Kirche in Goma aufgrund der angespannten Lage kaum noch Lebensmittel und Wasser verteilen können, sagte <i>missio</i> Aachen ein Journalist direkt aus der Stadt. Eine hohe Zahl an Waffen in der Region führten zu noch mehr unkontrollierbarer Gewalt, etwa von Jugendbanden. <strong>Insbesondere die Versorgung der geflüchteten Menschen in Goma, in der sich jetzt nach Angaben von Monsignore Donatien Nshole, Generalsekretär der Bischofskonferenz der Demokratischen Republik Kongo, drei Millionen Menschen aufhalten sollen, ist kaum noch möglich.</strong> Eines der größten Flüchtlingslager in der Stadt ist bei den Kämpfen zerstört worden, bestätigen <i>missio</i>-Partnerinnen und Partner.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">„Meine Freunde sterben in Goma“</h4><p>Diese Beobachtungen bestätigte Ingrid Janisch von der <i>missio</i>-Partnerorganisation Capacitar, die in Goma seit Jahrzehnten Traumatisierte psychologisch behandelt. Sie hält sich derzeit in Deutschland auf und ist in engem Kontakt mit Capacitar in Goma. So sei etwa eine Entbindungsstation des katholischen Krankenhauses „La charité maternélle“ zerstört und neugeborene Babys getötet worden.<strong> Auch die Mitarbeitenden von Capacitar und anderer kirchlicher Einrichtungen seien selbst bedroht. „Meine Freunde in Goma sterben und eine Gruppe aus meiner Gemeinde auch. Wir sind sehr enttäuscht über die Reaktion der internationalen Gemeinschaft“, sagte Janisch gegenüber </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen.</strong> „Die Großen dieser Welt denken nur daran, wie sie sich an den Mineralien des Kongo bereichern können, und die Menschen, die dort leben, werden vergessen.“&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Katholiken und Protestanten planen Friedensforum&nbsp;</h4><p><strong>Monsignore Donatien Nshole von der Bischofskonferenz befürchtete gegenüber </strong><i><strong>missio </strong></i><strong>Aachen eine direkte Konfrontation der Demokratischen Republik Kongo mit Ruanda.</strong> Dies hätte nicht mehr kalkulierbare katastrophale Folgen.<strong> „Von der internationalen Gemeinschaft erwarten wir, dass sie sich viel wirksamer als bisher für die Schaffung eines dauerhaften Friedens einsetzt“, sagte Monsignore Nshole.</strong> „Die Bodenschätze, insbesondere Coltan, sind der Grund für die Bündnisse, die den Konflikt schüren und zur Finanzierung des Krieges beitragen“, ergänzte er. <strong>Die katholische und protestantische Kirche im Kongo planen einen „Sozialpakt für Frieden und ein gutes Zusammenleben in der Demokratischen Republik Kongo und der grenzüberschreitenden Region der großen Seen“, um ein nationales Friedensforum auf den Weg zu bringen. </strong>Dafür wolle die Bischofskonferenz ihre Anstrengungen angesichts der Lage in Goma weiter verstärken.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Menschenrechtsaktivistin: Schlüssel für Frieden ist legale Nutzung der Rohstoffe</h4><p>Die katholische Menschenrechtsaktivistin Therese Mema warnt vor einer Ausweitung des Konfliktes auch in Richtung von Bukavu, einer angrenzenden Region zu Goma. <strong>Gemeinsam mit </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen hatte Mema in der Vergangenheit Traumazentren insbesondere für Frauen aufgebaut. „Frauen gehören zu den ersten Opfern dieses Kriegs, sie sind am verwundbarsten. Sie brauchen besondere Hilfe“, sagte sie heute gegenüber </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen.</strong> Den Schlüssel für einen Frieden sieht sie in einer gerechten und legalen Nutzung der Rohstoffe wie Coltan in der Region, deren illegaler Handel für die Herstellung elektronischer Geräte weltweit ein Grund des Krieges ist.<strong> „Was mich erschreckt, ist die Untätigkeit und der fehlende Wille der internationalen Gemeinschaft, diesen Konflikten, die eher wirtschaftlicher und politischer Natur sind, ein Ende zu setzen“,</strong> sagte Mema.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 16 Jan 2025 16:59:39 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Man bewegt nichts in der Welt, wenn man Religion nicht versteht“</title>
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                        <description>Online-Podium vor der Bundestagwahl zur politischen Bedeutung der Religion</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wie hältst du es mit der Religion“ lautete der Titel der Online-Podiumsdiskussion mit Bundestagsabgeordneten, zu der das katholische Hilfswerk <i>missio</i> <i>Aachen</i> und DOMRADIO.DE am 15. Januar eingeladen hatten. Lamya Kaddor (Grüne), Armin Laschet (CDU), Frank Schwabe (SPD) und Prälat Karl Jüsten (Katholisches Büro Berlin) sprachen über das Amt des Religionsfreiheitsbeauftragten, Religion in der Außerpolitik und die rechtspopulistische Vereinnahmung des Themas Religionsfreiheit. „Ich freue mich sehr, dass es hier einen breiten, parteiübergreifenden Konsens im Hinblick auf die Bedeutung der Religion in verschiedensten Politikbereichen und des Engagements für Religionsfreiheit gab“, resümierte missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener nach der Veranstaltung.&nbsp;</p>
<p>Zur Zukunft des Amts des Beauftragten für Religions- und Weltanschauungsfreiheit zeigte sich der amtierende Beauftragte, Frank Schwabe, zuversichtlich. Er betonte, wie viel durch dieses Amt bewirkt werden kann und das trotz des vergleichsweisen kleinen Mitarbeiterstabs. Auch Armin Lachet äußerte, dass es das Amt weiterhin brauche und geben solle. Allerdings gehe die politische Bedeutung des Themas Religion weit über dieses einzelne Amt hinaus. Es sei wichtig zu verstehen, dann man „nichts in der Welt bewegt, wenn man die Religion nicht versteht“, so Laschet. Entsprechend beklagte Lamya Kaddor, dass es im politischen Berlin „zu wenig Sensibilität für Religion und für eine politische Sicht auf Religion“ gebe.&nbsp;</p>
<p>Flankiert wurde die Diskussion durch kurze Statements von Expertinnen und Experten. So berichtete etwa Romina Elbracht, Nahostreferentin bei missio Aachen, über die große Bedeutung der Kirchen und religiösen Gemeinschaften in Ländern wie Syrien. Diese hätten eine Schlüsselrolle gerade in der aktuellen Notsituation bei der humanitären Hilfe.&nbsp;</p>
<p>Die 90minütige Online-Diskussion kann auf <a href="https://youtu.be/RSQa3lw4k-8" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Youtube&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> aufgerufen werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 15 Jan 2025 16:02:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Historisches Foto für die Stadt Aachen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/historisches-foto-fuer-die-stadt-aachen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen lobt das Engagement von missio Aachen und den Sternsingern.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zwei außergewöhnliche Bilder hat das katholische Hilfswerk <i>missio</i> der Stadt Aachen geschenkt, die jene Verbindung zwischen der Geschichte der Kaiserstadt und dem heutigen Engagement der Hilfsorganisation verbildlichen. „Im Jahre 1649 wurde in Aachen ein 13jähriges Mädchen als vermeintliche Hexe angeklagt. Von diesem Kind, das als Justizopfer in die Geschichte Aachens eingegangen ist, haben wir weder einen Namen noch bislang ein Bild“, erklärte Pfarrer Dirk Bingener, der Präsident von <i>missio</i> Aachen und des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘ gegenüber der Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. „Dank künstlicher Intelligenz ist es möglich, Bilder zu erschaffen, die sich der Wirklichkeit annähern können. Gerne überreichen wir Ihnen dieses Motiv, welches zeigt, wie dieses Mädchen ausgesehen haben könnte.“</p>
<p>Das zweite Foto stammt aus einem <i>missio</i>-Projekt in Benin, wo aktuell Kinder gerettet werden konnten, nachdem sie als angebliche „Hexenkinder“ in Lebensgefahr waren. „Dieses Foto aus Benin schenken wir Ihnen gerne, weil es zeigt, dass dieser Brückenschlag zwischen der Stadt Aachen und <i>missio</i> in Aachen von Hoffnung getragen ist. Wir können aus der Geschichte lernen und viel Gutes bewirken“, erklärte Pfarrer Dirk Bingener.&nbsp;</p>
<p>Die Oberbürgermeisterin war zum Neujahrsempfang eingeladen und lobte bei dieser Gelegenheit das Engagement von <i>missio</i> Aachen und des Kindermissionswerks. Als positives Beispiel nannte sie unter anderem die <i>missio</i>-Aktion „Nächstenliebe gegen rechts“ und bezeichnete die Sternsinger als die größte Friedensbewegung der Welt.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 13:58:10 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio kritisiert Vergaben der Fußball-WM an Saudi-Arabien</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-kritisiert-vergaben-der-fussball-wm-an-saudi-arabien/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Saudi-Arabien trägt 2034 die Fußball-Weltmeisterschaft aus. Diese Entscheidung der FIFA und des DFB geht auf Kosten der Menschenrechte und Arbeitsmigranten. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <strong>missio Aachen kritisiert die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft (WM) 2034 an Saudi-Arabien durch die FIFA als grobes Foul gegen den weltweiten Einsatz für Menschenrechte</strong>. Besonders enttäuscht ist missio-Präsident, Pfarrer Dirk Bingener, von der Haltung des Deutschen Fußballbundes (DFB). Dieser werbe einerseits mit teuren Kampagnen für Fairness und Antirassismus im Sport, unterstütze nun aber diese Vergabe ausdrücklich. <strong>“Das Argument des DFB, dass durch die Vergabe der Blick der Weltöffentlichkeit auf Saudi-Arabien gelenkt werde und damit im Land gesellschaftliche Veränderungen ausgelöst werden könnten, ist schlicht unglaubwürdig. Das wurde schon bei der WM in Katar 2022 oder in Russland 2018 behauptet. Im Nachhinein wissen wir aber, dass eine Verbesserung der Menschenrechtslage in diesen Ländern nicht eingetreten ist,”</strong> so Pfarrer Bingener.</p><h4 class="rte-headline">Besonders prekär ist die Lage der Arbeitsmigranten&nbsp;</h4><p>Insgesamt gelten im sunnitischen Saudi-Arabien Menschenrechte unter dem Vorbehalt, dass sie mit der Scharia vereinbar sind. <strong>Sämtliche nichtmuslimische Religionsgemeinschaften wie auch die schiitische Minderheit im Land sind von Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung betroffen. </strong>Besonders prekär ist die Lage der Arbeitsmigrantinnen und -migranten, die unter anderem für die großen Bauvorhaben Saudi-Arabiens ins Land geholt werden. Von ihnen sind auf Baustellen bereits mehrere tausend ums Leben gekommen. Auch in saudischen Haushalten leiden Migrantinnen und Migranten unter ausbeuterischen Verhältnissen. <strong>Sie leben in einer Art moderner Sklaverei.</strong> Nein, diese Vergabe der WM an Saudi-Arabien verdient wirklich eine Rote Karte.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 10 Dec 2024 10:17:23 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Tag der Menschenrechte: Kampf gegen Folter wegen angeblicher Hexerei</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/tag-der-menschenrechte-kampf-gegen-folter-wegen-angeblicher-hexerei/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die katholische Ordensschwester Lorena Jenal fordert verstärkte Anstrengungen weltweit gegen Hass und Gewalt, die durch den Vorwurf der Hexerei ausgelöst werden. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="paragraph">Die <strong>katholische Ordensschwester Lorena Jenal fordert anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember 2024 einen verstärkten Kampf gegen Hass und Gewalt im Zeichen des Hexenwahns</strong>. „Bislang wurde kaum wahrgenommen, dass<strong> in 45 Ländern der Welt Menschenrechtsverletzungen verbunden mit dem Vorwurf der angeblichen Hexerei verübt werden</strong>“, erklärte die missio-Projektpartnerin. Die 74jährige Ordensschwester hat in Papua-Neuguinea in den vergangenen Jahren über 200 Frauen aus den Fängen der Folterer befreit.&nbsp;</p>
<p class="paragraph">Mit <strong>Spenden von missio konnte die Ordensfrau ein Schutzzentrum für die geretteten Frauen aufbauen</strong>. „Wir helfen den Überlebenden durch einen ganzheitlichen Heilungsprozess, der unter anderem die medizinische und seelsorgerische Unterstützung umfasst. Erschreckend ist, dass jede zweite Frau mir berichtete, sie sei während des sogenannten Hexenprozesses vergewaltigt und sexuell gefoltert worden.“&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Weltkarte zur Verbreitung von Verbrechen im Namen des Hexenwahns</h4><p class="paragraph">Einmal im Jahr veröffentlicht das katholische Hilfswerk missio die Weltkarte zum Thema Hexenwahn. Hier werden <strong>Länder wie Ghana, Benin, Tansania und die Demokratische Republik Kongo</strong> aufgelistet, in denen Frauen, Kinder und Männer in Gefahr sind, als angebliche Hexen stigmatisiert, gefoltert und getötet zu werden.</p>
<p class="paragraph"><strong>„Diese Recherche zu den Menschenrechtsverletzungen von missio ist sehr wichtig, weil deutlich wird, es sind keine Einzelfälle, sondern es handelt sich um einen weltweitern Flächenbrand von Hass und Gewalt im Zeichen des Hexenwahns“, erklärte die Ordensfrau. </strong>Schwester Lorena Jenal wurde in diesem Oktober mit dem Pauline-Jaricot-Preis geehrt und im Jahre 2018 mit dem Weimarer Menschenrechtspreis für ihre Engagement zum Schutz von Frauen in Papua-Neuguinea ausgezeichnet. Anlässlich des 30jährigen Jubiläums des Weimarer Menschenrechtspreises hält sie sich in Deutschland auf, bevor sie wieder nach Papua-Neuguinea zurückkehren wird.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Bilderausstellungen in Aachen und Weimar</h4><p class="paragraph">Aktuell sind in Aachen und Weimar Bilderausstellungen zu sehen, die den Kampf gegen Hexenwahn in Papua-Neuguinea, Ghana und Benin dokumentieren. Weitere Informationen finden sich unter <a href="/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/gegen-hexenverfolgung/">www.missio-hilft.de/hexenwahn&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 10 Dec 2024 09:57:36 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Ökumenisches Friedensgebet 2025 lenkt den Blick auf Myanmar</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/oekumenisches-friedensgebet-2025-lenkt-den-blick-auf-myanmar/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die Evangelische Mission Weltweit (EMW), missio Aachen und missio München stellen Material für Solidaritätsaktion mit dem Bürgerkriegsland Myanmar zur Verfügung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam geben die <strong>Evangelische Mission Weltweit</strong> (EMW) sowie die Internationalen Katholischen Missionswerke <i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen</strong> und <strong>missio München</strong> das <strong>Ökumenische Friedensgebet</strong> heraus. Es ruft seit über 20 Jahren jährlich zu Solidarität und Fürbitte für Länder auf, die von Gewalt, Unterdrückung und humanitärem Leid geprägt sind.</p>
<p>Das diesjährige Ökumenische Friedensgebet kommt aus <strong>Myanmar.</strong> Der Vielvölkerstaat in Südostasien ist ein Land, in dem über 55 Millionen Menschen leben. Es steht seit Jahrzehnten unter enormen politischen und gesellschaftlichen Spannungen. Nach einer langen Phase der Militärdiktatur und ersten Ansätzen der Demokratisierung wurde das Land <strong>2021erneut von einem Militärputsch erschüttert. Seitdem tobt ein blutiger Bürgerkrieg </strong>zwischen der Regierungsarmee und einem breiten Bündnis bewaffneter Widerstandsgruppen.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Rund drei Millionen Binnenflüchtlinge</h4><p>Die <strong>humanitäre und wirtschaftliche Lage ist katastrophal</strong>: Rund drei Millionen Menschen sind Binnenflüchtlinge, und unzählige leiden unter Verzweiflung und Perspektivlosigkeit.&nbsp;</p>
<p><strong>Verfasst wurde das diesjährige Friedensgebet vom Seelsorge-Team des Myanmar Institute of Theology (MIT), Yangon.</strong> Diese renommierte theologische Einrichtung bietet nicht nur Gottesdienste an der Fakultät an, sondern unterstützt auch Studierende in allen Fragen, die ihr Wohlergehen betreffen. Das Team <strong>steht damit für Hoffnung und Gemeinschaft inmitten einer von Konflikten zerrissenen Gesellschaft</strong>. Zu den Mitgliedern gehört auch die Präsidentin des MIT, Dr. Naw Eh Tar Gay, die mit ihrem Engagement ein Zeichen für Frieden und Versöhnung setzt.</p><h4 class="rte-headline">Gebet steht zum Download zur Verfügung</h4><p>Seit 2003 bieten die drei Werke das Ökumenische Friedensgebet für Friedensveranstaltungen oder Gottesdienste von Gemeinden, Verbänden und Initiativen an. Es kann in deutscher Sprache bei den drei Werken in Papierform kostenlos und in größeren Auflagen bestellt werden und steht ab sofort auch digital unter <a href="https://www.oekumenisches-friedensgebet.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.oekumenisches-friedensgebet.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> zum Download zur Verfügung.&nbsp;</p>
<p>Neben der deutschen Version sind viele weitere Sprachen in der Umsetzung, darunter Ukrainisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Englisch und Französisch. Diese werden nach und nach zum Download zur Verfügung stehen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 08 Dec 2024 13:43:08 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Syrien: Bisher keine Übergriffe gegen Christen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/syrien-bisher-keine-uebergriffe-gegen-christen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Appell der missio-Partner für einen geordneten Übergang in Syrien und Schutz der religiösen Minderheiten nach Sturz des Assad-Regimes. 

</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach den dramatischen Ereignissen in Syrien <strong>steht das katholische Hilfswerk </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen in engem Kontakt mit seinen Projektpartnern in dem Land</strong>. „Wir sind erleichtert, dass es <strong>derzeit nach unseren Informationen bisher keine Gewalt gegen die christliche Minderheit gegeben hat</strong>“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen. <strong>„In dieser unübersichtlichen und dynamischen Lage gilt es besonders auf den Schutz von Minderheiten zu achten. Denn nicht zuletzt auch an der Frage, ob sie eine Zukunft in Syrien haben, wird deutlich, ob sich die Situation im Land zum Besseren wendet.</strong>“ Die Bundesregierung und die westliche Diplomatie sollten insbesondere auf den türkischen Präsidenten Erdogan mit Blick auf den Schutz der Minderheiten aufgrund seines Einflusses auf die Kräfte in der Region einwirken.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Notwendig ist ein geordneter, friedlicher Übergang</h4><p>Der Experte für Syrien und <i>missio-</i>Partner Robert Chelhod berichtete heute Morgen von seinen Gesprächen mit <i>missio</i>-Partnern in Aleppo, Homs und Damaskus. Demnach beobachteten sie „derzeit keine Gewalt gegen Minderheiten“. Sie seien sich einig, dass Syrien nun in eine „neue politische Phase“ eingetreten sei. Dabei befürchteten sie eine Teilung Syrien in verschiedene Einflusszonen.<strong> „Jetzt ist es wichtig, eine politische Leitfigur zu finden, die das Land regieren kann, alle Teile der Gesellschaft vereint und sich jedem Versuch, das Land zu spalten, widersetzt“, sagte Chelhod gegenüber </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen.</strong> Die internationale Staatengemeinschaft solle sich für die „Einheit Syriens“ einsetzen. Nötig sei ein geordneter, friedlicher Übergang, in dem Syrerinnen und Syrer über ihre Zukunft selbst entscheiden können.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 05 Dec 2024 11:01:36 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen hilft Menschen in Gaza mit 100.000 Euro</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/hilfswerk-missio-aachen-stellt-100000-euro-fuer-menschen-in-gaza-zur-verfuegung/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Hilfsfonds unter anderem für Lebensmittel und Hygieneartikel aufgelegt. Besuch des Lateinischen Patriarchen von Jerusalem in Aachen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk missio Aachen <strong>unterstützt das Lateinische Patriarchat von Jerusalem mit 100.000 Euro zur Versorgung der traumatisierten Bevölkerung in Gaza unter anderem mit Nahrungsmittel und Hygieneartikel</strong>. Diesen Hilfsfonds vereinbarte <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener mit dem Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Pierbattista Kardinal Pizzaballa, bei einem Treffen am 4. Dezember 2024 in Aachen.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">„Christen im Heiligen Land leisten Großartiges“</h4><p><strong>„Die Menschen in Gaza kämpfen ums Überleben. Sie brauchen unsere Hilfe. Christinnen und Christen im Heiligen Land leisten als humanitäre Helfer und Brückenbauer zwischen allen verfeindeten Gruppen Großartiges“, bedankte sich Pfarrer Bingener bei Kardinal Pizzaballa.</strong> Neben der Akuthilfe werde missio Aachen sie dabei in ihrem langfristigen Engagement vor allem für Kinder, Jugendliche und Frauen im Heiligen Land weiterhin unterstützen.&nbsp;</p>
<p><strong>„Wir erleben erste kleine Gesten der privaten Verständigung und gegenseitigen Hilfe zwischen Menschen aus der traumatisierten jüdischen und muslimischen Gemeinschaft. Das ist neu und macht uns Hoffnung im Heiligen Land. </strong>Für diesen einsetzenden beginnenden Dialog an der Basis stehen wir Christen als Begleiter zur Verfügung“, <strong>sagte Kardinal Pizzaballa.</strong> „Die Kirche im Heiligen Land bleibt bei den Menschen. Wir bemühen uns inmitten von Hass und Gewalt mit aller Kraft, den Menschen in unseren Gemeinden eine Zukunftsperspektive zu eröffnen,“ versprach er.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Die einfachen Menschen sind Hoffnung für Friedensbemühungen im Alltag</h4><p>Kardinal Pizzaballa berichtete von einer <strong>nie gekannten Abschottung der Religionsgemeinschaften voneinander und einer toxischen Freund-Feind-Logik</strong>. Jede Konfliktpartei habe ihr eigenes Narrativ, verharre in der exklusiven Opferrolle und schaffe es nicht, sich in die Lage des anderen zu versetzen. „Der Hass ist so allgegenwärtig. Das lässt jede politische, internationale oder multilaterale Lösung derzeit beinahe aussichtlos scheinen. <strong>Umso wichtiger ist es, die einfachen Menschen in ihren Nachbarschaften oder Gemeinden vor Ort dabei zu unterstützen, sich über religiöse und politische Grenzen hinweg im Alltag zu helfen. </strong>Die kleinen Taten der Nächstenliebe schaffen Vertrauen. Jedes noch so kurze Gespräch kann helfen, den Hass zu überwinden“, unterstrich Kardinal Pizzaballa.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Kardinal Pizzaballa: Rückschlag für den interreligiösen Dialog auf offizieller Ebene</h4><p>Dieser Krieg sei insbesondere <strong>für den interreligiösen Dialog im Heiligen Land ein Rückschlag</strong>. Bisher sei er eher akademisch oder zwischen führenden Vertretern der Religionsgemeinschaften geführt worden. Das reiche längst nicht mehr. <strong>„Künftig muss das Gespräche zwischen den Religionen an der Basis geführt und in der Praxis im Zusammenleben der Menschen geübt werden.</strong> Dieser Dialog muss alle Menschen erreichen. Hier müssen die offiziellen Vertreter der Religionsgemeinschaften in den Gemeinden eine größere Rolle spielen“, sagte Kardinal Pizzaballa.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 28 Nov 2024 14:21:39 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Religionsfreiheit gefährdet: Burkina Faso weltweit am meisten von Terror betroffen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/religionsfreiheit-gefaehrdet-burkina-faso-weltweit-am-meisten-von-terror-betroffen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen analysiert im neuen &quot;Länderbericht Religionsfreiheit&quot; den Terrorismus in Burkina Faso. Er gefährdet den interreligiösen Dialog. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der neue<strong> “Länderbericht Religionsfreiheit”</strong> des katholischen Hilfswerks <i>missio</i> Aachen analysiert die <strong>Lage in Burkina Faso</strong>, das laut „Global Terrorism Index“ weltweit am meisten von Terror betroffen ist. Dies sei eine der größten Gefahren für die Religionsfreiheit im Land, schreibt der Autor P. Augustin Sawadogo. <a href="https://www.missio-hilft.de/missio/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/religionsfreiheit-menschenrechte/laenderberichte-religionsfreiheit/laenderbericht-60-burkina-faso.pdf" target="_blank" class="external-link">Die Studie kann hier heruntergeladen werden.&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a></p><h4 class="rte-headline">Bedrohte Jugend vor Radikalisierung bewahren</h4><p>Burkina Faso können auf eine <strong>lange Tradition der Pluralität und Religionsfreiheit</strong> zurückblicken, die auch heute noch Bestand habe. “Jedoch wird das <strong>Land stark vom Terrorismus erschüttert, der versucht, sich zur Rechtfertigung seiner grausamen Taten auf den Islam zu berufen</strong>”, erläutert Sawadogo. Wichtigstes Ziel des interreligiösen Dialoges sei es deshalb, dieses Narrativ der Terroristen zu entlarven und vor allem die von Armut und Perspektivlosigkeit bedrohte Jugend vor Radikalisierung zu bewahren. <strong>Dabei müssten in dieses Gespräch der Religionen noch stärker die Angehörigen der traditionellen afrikanischen Religionen eingebunden werden, um gesellschaftlich wirksam zu werden.</strong></p><h4 class="rte-headline">Terror sät Angst und Misstrauen</h4><p>In dem Land, in dem Menschen unterschiedlichen Glaubens bisher friedlich zusammenlebten, droht dennoch der soziale Zusammenhalt dramatisch zu erodieren. “Der Terror sät Misstrauen und Angst voreinander. <strong>Nur um zu überleben, schließen sich beispielsweise jüngere Menschen radikalislamistischen Gruppen an”</strong>, sagt Dr. Katja Voges, <i>missio</i>-Expertin für Menschenrechte und Religionsfreiheit. &nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Millionen Binnenflüchtlinge</h4><p>Die Regierung Burkina Fasos hat im Kampf mit Terrorgruppen die Kontrolle über die Hälfte des Landes. Seit August 2015 haben nach Angaben des Länderberichtes islamistische Rebellen mindestens 10.000 Zivilisten getötet, Millionen Menschen wurden vertrieben, <strong>6.000 Schulen wurden geschlossen und rund eine Million Kinder haben keinen Zugang mehr zu Bildung.&nbsp;</strong></p>
<p>In den vergangenen fünf Jahren hat <i>missio</i> Aachen <strong>47 Projekte in Burkina Faso mit insgesamt 2,8 Millionen Euro unterstützt.</strong> Damit wurden beispielsweise vor dem Terror geflüchtete Menschen betreut oder kirchliches Personal für die besonderen Anforderungen der Pastoral mit Geflüchteten geschult.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 27 Nov 2024 15:21:59 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Missio Aachen begrüßt Waffenruhe im Libanon als überlebenswichtig</title>
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                        <description>Traumatisierte Menschen im Libanon brauchen psychosoziale Begleitung. missio stellt 50.000 Euro zur Verfügung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die nun vereinbarte Waffenruhe ist für die schwer unter Krieg und Gewalt leidenden Menschen im Libanon vor dem nahenden Winter überlebenswichtig. Diese positive Entwicklung schenkt der Bevölkerung des Libanon Hoffnung“,</strong> begrüßte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerkes <i>missio&nbsp;</i>Aachen, das gestern Abend (26. November) zwischen Israel und der Hisbollah getroffene Abkommen.<strong> „Entscheidend für die Zukunft ist, dass tatsächlich der in der Vereinbarung angestrebte dauerhafte Waffenstillstand umgesetzt wird, ohne den ein Wiederaufbau nicht möglich ist. </strong>Dafür müssen alle Beteiligten nun alles tun“, forderte Pfarrer Bingener.&nbsp;</p>
<p>Gleichzeitig gilt es den Libanon auch dabei zu unterstützen, die traumatisierten Menschen psychosozial gut zu begleiteten. „Wie sehr Krieg und Flucht lebenslang Seelen verletzen, können wir uns kaum vorstellen“, sagte Pfarrer Bingener und rief zu internationaler Solidarität auf.</p><h4 class="rte-headline">Psychologen und Begleiter helfen rund 500 Kindern und ihren Müttern</h4><p><i><strong>missio </strong></i><strong>Aachen stellt deshalb weitere 50.000 Euro für die psychosoziale Unterstützung vertriebener Kinder und ihrer Mütter in der Erzdiözese Baalbek zur Verfügung.</strong> Der Orden der „Schwestern der Liebe vom Guten Hirten“ betreut mit dieser Hilfe 500 vom Krieg betroffene Mädchen und Jungen. Zum Team der Ordensschwestern in <strong>Deir Al-Ahmar</strong> gehören 19 für psychosoziale Begleitung ausgebildete Betreuer, zwei Psychologen und Logistikpersonal. In der Region lebten ursprünglich rund 25.000 Menschen, die aktuell rund 7.000 Binnenflüchtlinge aus dem Südlibanon aufgenommen haben – zusätzlich zu den geflüchteten Menschen aus Syrien, die dort schon seit mehreren Jahren untergekommen sind. <strong>Mit dem genannten Projekt beläuft sich die Unterstützung von missio Aachen für Libanon auf rund 240.000 Euro.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 22 Nov 2024 08:30:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Krippen tragen die Botschaft von Weihnachten in die Herzen der Menschen“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/krippen-tragen-die-botschaft-von-weihnachten-in-die-herzen-der-menschen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Jubiläums-Ausstellung in Aachen präsentiert 100 Krippen zum Bewundern und Kaufen zu Preisen zwischen 4,90 und 3450 Euro. Die Verkaufsausstellung im Laden „Weltweit am Dom“ ist bis zum 6. Januar 2025 geöffnet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="paragraph">Aachen. Im kirchlichen Weltladen „Weltweit am Dom“ in Aachen wurde die 30. internationale Krippenausstellung eröffnet. Rund 100 Krippenvarianten aus 20 Ländern können am Münsterplatz 28 bewundert und erworben werden. Träger des Weltladens sind das Bistum Aachen sowie die Hilfswerke <i>missio</i> und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“.&nbsp;</p>
<p class="paragraph">Zur Eröffnung der Verkaufsausstellung kamen neben zahlreichen Kooperationspartnern der bekannte Pater Anselm Grün. Er ist Mönch der Benediktinerabtei Münsterschwarzach, die ebenfalls Krippen für die Ausstellung beisteuert. „Krippen tragen die Botschaft von Weihnachten in die Herzen der Menschen“, sagte Pater Anselm Grün.</p>
<p class="paragraph">Die internationale Bedeutung dieser Ausstellung in Aachen erläuterte <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/gregor-von-fuerstenberg/">Gregor von Fürstenberg&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Vorstandsmitglied der Hilfsorganisationen <i>missio </i>und die „Sternsinger“. In dem kirchlichen Weltladen „Weltweit am Dom“ werden Krippen und viele andere Produkte angeboten, die aus jenen Ländern stammen, in denen die missio und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ Hilfsprojekte unterstützen“, sagte Gregor von Fürstenberg. „Wir wissen, wie herausfordernd die Lebenssituation in Afrika, Asien und Lateinamerika ist. Deswegen ist der Verkauf dieser Artikel ein wichtiger Beitrag für die Hilfe zur Selbsthilfe“.</p>
<p class="paragraph">Die Ausstellung kann bis zum 6. Januar im Weltladen im Schatten des Doms besucht werden. Weltweit am Dom ist eine Station auf dem Aachener Krippenweg, der in diesem Jahr zum 25. Mal in Aachen und der Euregio stattfindet. „Durch die Krippen öffnet sich ein Fenster in die Welt, und kulturelle Vielfalt wird erfahrbar“, sagte Markus Offner vom Bistum Aachen bei der Eröffnung. Hilde Scheidt, Bürgermeisterin der Stadt Aachen, ergänzte, dass der Krippenweg und Weltweit am Dom ein Ruhepol für alle Menschen im hektischen Treiben der Weihnachtszeit seien</p>
<p class="paragraph"><strong>Ausstellung „Krippen der Einen Welt“</strong></p>
<p class="paragraph">Weltweit am Dom, Münsterplatz 28 (am Möschebrunnen)</p>
<p class="paragraph">21.11.24 bis 06.01.25</p>
<p class="paragraph">Montags bis samstags, 10 bis 18 Uhr</p>
<p class="paragraph">In der Adventszeit auch sonntags 11 bis 17 Uhr,</p>
<p class="paragraph">geschlossen vom 24.12.24 bis 26.12.24 und 31.12.24 bis 01.01.25</p>
<p class="paragraph">Weltweit am Dom ist eine der Hauptstationen des Aachener Krippenwegs und zeigt eine Krippendarstellung in der Aachener Bahnhofsmission (Gleis 1).&nbsp;<br><br><strong>Hinweis an die Medien:</strong><br><br>Das u.g. Pressefoto steht zur freien Verfügung bereit.&nbsp;<br><br>Bildunterschrift (v.l.n.r.):&nbsp;<br><strong>Anke Reerman</strong>n, <i>missio</i>-Diözesanreferentin, Geschäftsführung Weltweit am Dom, <strong>Ingo Jungen</strong>, Landesgemeinschaft der Krippenfreunde im Rheinland und Westfalen e.V., <strong>Pfarrer Dirk Bingener</strong>, Präsident <i>missio</i> Aachen e.V. und Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘, <strong>Thomas Bürgerhausen</strong>, Leiter Weltweit am Dom, Organisator der Ausstellung, <strong>Markus Offner</strong>, Leiter der Stabsabteilung Kirche im Dialog im Bischöflichen Generalvikariat, <strong>Pater Dr. Anselm Grün OSB</strong>, Benediktinerabtei Münsterschwarzach, <strong>Hilde Scheidt</strong>, Bürgermeisterin der Stadt Aachen, <strong>Caroline Weber</strong>, Kulturbüro Rheinstil, Aachener Krippenweg, <strong>Dr. Gregor von Fürstenberg</strong>, Vorstandsmitglied von <i>missio</i> Aachen e.V. und dem Kindermissionswerk die „Sternsinger“. Foto: Jörg NowaK / <i>missio</i></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 21 Nov 2024 09:24:49 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Ordensschwestern schützen Mädchen und Frauen effektiv vor Gewalt</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/ordensschwestern-schuetzen-maedchen-und-frauen-effektiv-vor-gewalt/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholische Frauenorden organisieren Schutzhäuser, Traumazentren und juristische Beratung für Frauen in Not. missio unterstützt das in Afrika, Asien und Ozeanien. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen würdigt den Einsatz von Ordensschwestern für Mädchen und Frauen, die verschiedensten Formen von Gewalt ausgesetzt sind.<strong> „Ordensfrauen betreiben in Afrika, Asien oder Ozeanien effektive Netzwerke der Prävention und Hilfe. Sie sind oft das Rückgrat des zivilgesellschaftlichen Schutzes von Frauen, wo staatliche Strukturen versagen. Das verdient auch in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit Anerkennung und Unterstützung“,</strong> so Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerkes missio Aachen, zum „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ am 25. November.</p><h4 class="rte-headline">Lobby für Frauen gegen Diskriminierung in Gesellschaft und Kirche</h4><p>Ordensfrauen im globalen Süden betreiben Frauenschutzhäuser, unterstützen als Trauma-Therapeutinnen oder Juristinnen Frauen mit Gewalterfahrungen. <strong>Sie kämpfen gegen Phänomene wie </strong><a href="/online-spenden/projekte-foerdern/afrika/aethiopien/genitalverstuemmelung-stoppen-maedchen-in-aethiopien-schuetzen/"><strong>Genitalverstümmelung</strong>&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a><strong> oder den </strong><a href="/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/gegen-hexenverfolgung/"><strong>Hexenwahn</strong>&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a><strong>.</strong> Innerhalb von Kirche und Gesellschaft organisieren sie eine Lobby für Mädchen und Frauen gegen Diskriminierung und Benachteiligung.<strong> „Die Stärkung von Ordensfrauen ist ein direkter und unmittelbar wirksamer Beitrag gegen die Gewalt an Frauen.</strong> Deshalb ist die professionelle Ausbildung von Ordensfrauen und die Förderung ihrer Projekte einer der Schwerpunkte von missio. Das werden wir weiter ausbauen “, sagte Pfarrer Bingener.</p><h4 class="rte-headline">Ordensfrauen auch selbst von Missbrauch und Ausbeutung betroffen</h4><p>Am „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ <strong>erinnert missio Aachen aber auch an das Schicksal von Ordensfrauen, die selbst von Missbrauch und Ausbeutung betroffen sind.</strong> „Hier stehen wir an der Seite der Ordensfrauen. Die Botschaft ist klar: Dieser Missbrauch muss aufhören, die betroffenen Ordensfrauen brauchen eine umfassende Begleitung, Machtstrukturen müssen sich ändern, Interventions- und Präventionsarbeit gestärkt werden.“, sagte Pfarrer Bingener.</p><h4 class="rte-headline">missio Aachen fördert rund 530 Projekte für Ordensfrauen</h4><p>Insgesamt<strong> förderte missio Aachen in den vergangenen fünf Jahren 318 Aus-, Weiterbildungs- und Safeguarding-Programme für Ordensfrauen mit 14.56 Millionen Euro.</strong> Davon <strong>profitierten knapp 77.500 Schwestern und Novizinnen.</strong> Daneben wurden im gleichen Zeitraum 217 Projekte der Seelsorge und Sozialarbeit von Ordensschwestern mit 10,1 Millionen Euro unterstützt. Die <a href="/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/ordensfrauen-weltweit-staerken/"><strong>Stärkung von Ordensfrauen</strong>&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> ist ein Schwerpunkt der missio-Auslandsarbeit.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 25 Oct 2024 11:29:29 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Aufruf zu Spenden für größte weltweite katholische Solidaritätsaktion am 27. Oktober 2024</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/aufruf-zu-spenden-fuer-groesste-weltweite-katholische-solidaritaetsaktion-am-27-oktober-2024/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>2023 rund 2,53 Millionen Euro erlöst. missio-Präsident Pfarrer Bingener zieht positive Bilanz von rund 200 Aktionen vor dem Weltmissionssonntag 2024.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Hilfswerk missio Aachen ruft am kommenden <strong>Sonntag, 27. Oktober, zu Spenden für die größte weltweite katholische Solidaritätsaktion auf. Am Weltmissionssonntag wird in über 120 Ländern für die Seelsorge der Kirche in den ärmsten Regionen Afrikas, Asiens und Ozeaniens eine Kollekte gesammelt. </strong>In Deutschland erlöste missio Aachen im vergangenen Jahr rund 2,53 Millionen Euro.</p>
<p>„Der kommende Sonntag bietet eine gute Gelegenheit, ganz konkret im Gebet und mit dem, was man geben kann, solidarisch zu sein. Die Herausforderungen für viele Mitchristen und ihre Gemeinden sind übermächtig.<strong> Unsere Hilfe ist in dieser Situation ein Zeichen der Hoffnung</strong>“, so Pfarrer Bingener, Präsident von missio Aachen.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Gäste aus dem Pazifik platzierten Forderung nach Klimagerechtigkeit bei politischen Gesprächen in Berlin</h4><p>Katholische Pfarreien, Verbände und Diözesen in Deutschland luden im Oktober zu über 200 Veranstaltungen ein, und riefen zur Solidarität mit der Kirche im globalen Süden auf. Im Mittelpunkt stand dabei die Arbeit der Kirche in Papua-Neuguinea und den Solomon-Islands.&nbsp;</p>
<p><strong>Pfarrer Bingener zog eine erste positive Bilanz der Aktionen zum Weltmissionssonntag.</strong> „Unsere Gäste aus dem Pazifik berichten von einem großen Interesse in Deutschland. Besonders beeindruckt waren sie von den kreativen Solidaritätsaktionen der vielen Engagierten in den Pfarreien und Schulen, die sie besuchten. Diese weltkirchlichen Begegnungen stärken auch in Deutschland den Glauben“, sagte Pfarrer Bingener.<strong> „Gleichzeitig konnten wir mit unseren Partnern aus dem Pazifik im politischen Berlin die Forderung nach Klimagerechtigkeit platzieren."&nbsp;</strong></p>
<p>Die katholische Aktivistin Helen Hakena und Kardinal John Ribat, Vorsitzender der Bischofskonferenz von Papua-Neuguinea und den Solomon-Islands, sprachen in Berlin dazu unter anderem mit <strong>Vertretern des Außenministeriums, der deutsch-pazifischen Parlamentariergruppe des Bundestages sowie Mechthild Heil, CDU-Bundestagsabgeordnete und Präsidentin der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und CDU-Bundestagsmitglied Anja Karliczek, Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB</strong>).</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 23 Oct 2024 15:31:25 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Libanon: Akuthilfe zum Überleben</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/libanon-akuthilfe-zum-ueberleben/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk missio Aachen stockt seine Akuthilfe für den Libanon um weitere 50.000 Euro auf.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen stockt seine Akuthilfe für den Libanon um weitere 50.000 Euro auf</strong>. Damit versorgt der Flüchtlingsdienst der Jesuiten (JRS), Partner von <i>missio&nbsp;</i>Aachen, in Beirut <strong>rund 3.500 Familien</strong>, die vor dem anhaltenden Krieg fliehen mussten. Der JRS hilft vorzugsweise Menschen, die keine Möglichkeit anderer Unterstützung etwa durch Verwandte haben. Darunter sind vor allem Frauen, Kinder und ältere Menschen.</p><h4 class="rte-headline">Zerstörung von Wasserversorgungssystemen stellt Helfer und Helferinnen vor Probleme</h4><p>Im Libanon lebten vor dem Krieg schon vier von fünf Menschen in Armut. Jetzt ist die Lage weitaus dramatischer. Insbesondere die Zerstörung wichtiger Teile der Wasserversorgungssysteme stellt die Arbeit der <i>missio</i>-Partner vor große Probleme. „Da geht es jetzt einfach nur noch ums blanke Überleben“, beschreibt Romina Elbracht, stellvertretende Leiterin der Auslandsabteilung bei <i>missio&nbsp;</i>Aachen, die Lage im Libanon und Nahen Osten. <strong>„Die Kirche ist in vielen Ländern, in denen staatliche Strukturen überfordert sind oder nicht mehr funktionieren, ein unverzichtbarer Akteur, der die Menschen versorgen kann“, sagte die Nahost-Referentin des katholischen Hilfswerkes. Dies treffe zusehends auch für den Libanon zu.</strong></p><h4 class="rte-headline">Kirchliche Hilfsorganisationen im Libanon stoßen an Belastungsgrenzen</h4><p>Allerdings stoßen die Mitarbeitenden der Kirchen im Libanon und ihren Hilfsorganisationen an ihre Belastungsgrenzen. <strong>Gegenüber </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen berichten Verantwortliche des JRS, dass seine rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter Schlafmangel, starkem Stress und erhöhter Angst litten.</strong> „Nur mit der Solidarität und Ermutigung der Menschen in Deutschland und Europa können wir in unseren Einrichtungen überhaupt noch das Notwendigste für die Geflüchteten bereitstellen“, bekräftigte Pater Daniel Corrou SJ, Regionaldirektor des JRS im Nahen Osten und Nordafrika, die Notwendigkeit von Spenden. Wenn der Krieg noch weiter eskaliere, <strong>drohe eine für den Libanon bisher kaum gekannte humanitäre Katastrophe</strong>.</p>
<p><strong>Zwischen dem 23. September und 18. Oktober unterstützte der JRS – &nbsp;jetzt auch mit Hilfe von </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen - nach eigenen Angaben fast 10.800 geflüchtete Menschen im Libanon.</strong> Sie erhielten demnach <strong>2.500 Mahlzeiten</strong>, <strong>1.400 Lebensmittelpakete</strong>, <strong>800 Hygienesets</strong>, etwas mehr als <strong>1.100 Decken, Kissen oder Matratzen</strong> und rund <strong>drei Tonnen Trinkwasser</strong>. Der missio-Partner unterhält in Beirut zwei Zentren zur Versorgung der Geflüchteten. Zuvor hatte <i>missio</i> Aachen auch schon der Partnerorganisation CNEWA bereits rund 90.000 Euro für 2.325 geflüchtete Familien im Südlibanon zur Verfügung gestellt.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2024 14:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Berge von Elektroschrott steigen dramatisch</title>
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                        <description>Appell aus Ghana und Deutschland an Umweltministerin Steffi Lemke: Kritik an niedriger Recycling-Quote und an illegalen Exporten von Elektroschrott nach Afrika und Kinderarbeit  - Hilfsprojekt von missio und „Ein Herz für Kinder“ bringt über 100 Mädchen und Jungen von der Müllhalde in eine saubere Kindertagesstätte</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Aachen, 17.10.2024) Die katholische Hilfsorganisation <i>missio</i> in Aachen hat mit afrikanischen und deutschen Kooperationspartnern an Umweltministerin Steffi Lemke appelliert, die <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/elektroschrott/">Initiative für eine Recycling-Wende&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> und gegen Ausbeutung in der Einen Welt zu ergreifen. „Die weltweite Lawine von Elektroschrott vergrößert sich dramatisch“, erklärt <i>missio</i>-Vizepräsident <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/gregor-von-fuerstenberg/">Gregor von Fürstenberg&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> während einer Reise in Ghana mit Verweis auf den aktuellen UN-Bericht „Gobal-E-Waste-Monitor“.&nbsp;<br><br>„Die Elektroschrotthalde Agbogbloshie in der Hauptstadt Accra symbolisiert wie kein anderer Ort der Welt die apokalyptische Flut von alten Handys, Computern und anderen Geräten.“ Nach eigenen Angaben hat <i>missio</i> dort zwischen Tonnen Elektroschrott unter anderem Computer-Tastaturen den deutschen Buchstaben “Ä” und “Ö”, unzählige defekte Smartphones und einen ausgeschlachteten PKW mit Londoner Kennzeichen entdeckt.</p>
<p>„Wertvolle Mineralien wie Gold und Coltan stammen nicht selten aus dem Bürgerkrieg im Kongo, um dann für unsere Handys verwertet zu werden. Wenn die Geräte dann einige Zeit benutzt und ausgemustert werden, landen sie im Müll oder in den Schränken“, kritisiert Gregor von Fürstenberg. „Weil sich in Deutschland so viel Elektroschrott ansammelt, der nicht recycelt wird, fördert dies illegale Müllexporte auch nach Afrika.“&nbsp;<br><br>Der <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/elektroschrott/">Appell von <i>missio</i>&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> und den Kooperationspartnern an die Umweltministerin konzentriert sich auf folgende Forderungen „Wir brauchen eine Recycling-Wende. Deswegen appellieren wir an Sie, Frau Lemke: Leiten Sie Maßnahmen ein, damit die EU-Quote für das Recyceln von Elektroschrott eingehalten wird. Machen Sie es möglich, dass die 6000 Kg Gold endlich aus den ausgemusterten 210 Millionen Smartphones in Deutschland herausgeholt werden und mehr Geräte wieder aufbereitet werden. Wir unterstützen gerne dabei, haben wir doch bislang über 500.000 Handys dem Recyceln und Wiederverwerten zuführen können.“<br><br>Afrikanische Kooperationspartnerinnen wie Schwester Mercy Benson und Schwester Angelina Gerharz weisen auf die dramatische Situation in Ghana hin. „Wir wollen nicht, dass Afrika zur Müllhalde der Welt wird“, erklären die Steyler Missionsschwestern. Sie leisten mit ihrem Team konkrete Hilfe und haben Dank Unterstützung von <i>missio</i> und der ZDF-Spendengala „Ein Herz für Kinder“ eine Kindertagesstätte eröffnet. Über 100 Mädchen und Jungen kommen von der Elektroschrotthalde weg und können an einem sauberen Ort spielen und lernen.&nbsp;<br><br>Seit seiner Kindheit arbeitet der heute 30jährige Mohammed Yaro Seidu auf der Elektroschrotthalde in Accra und unterstützt nebenbei die Hilfsmaßnahmen der Ordensfrauen. Er begrüßt den Appell für eine Recycling-Wende und bietet gleichzeitig seine Hilfe an. „Ich habe gehört, dass es Deutschland schwer fällt die vielen alten Elektrogeräte zu recyceln und die wertvollen Mineralien zu gewinnen. Hier in Agbogbloshie haben wir eine Recyclingquote von 100 Prozent. Ich kann gerne helfen und Tipps geben, wie effektiver mit Elektroschrott umgangen wird“, sagt der Ghanaer, der seit 20 Jahren alte Computer und Handys ausschlachtet.&nbsp;<br><br>Der <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/elektroschrott/">Appell für eine Recycling-Wende&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> wird unterstützt von kirchlichen Partnerinnen und Partnern in Ghana, der <a href="https://www.kfd-bundesverband.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd)&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>, dem <a href="https://www.bdkj.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ)&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> und der<a href="https://www.dpsg.de/de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link"> Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG)&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>
<p>Ebenso gehört die Handy-Aktion Baden-Württemberg zu den Unterstützern, die getragen wird von den evangelischen Landeskirchen Baden und Württemberg, Evangelisches Jugendwerk Württemberg, Aktion Hoffnung, Deutsches Institut für ärztliche Mission / difäm, Diakonisches Werk Württemberg, Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg und dem Entwicklungspädagogisches Informationszentrum / EPIZ. Die Handy-Aktion Baden-Württemberg hat bisher über 200 000 Handys gesammelt und einem geordneten Recycling und Wiederverwertung zugeführt.</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie auf unserer Kampagnenseite:&nbsp;<br><a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/elektroschrott/">www.missio-hilft.de/elektroschrott&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 16 Oct 2024 11:51:45 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen unterstützt Weltsynode-Initiative zu Schutz von Ordensfrauen</title>
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                        <description>Klerikaler Missbrauch an Ordensfrauen: Weltsynode mit viel Applaus für Beiträge zum Thema Safeguarding. Das Anliegen muss ins Schlussdokument der Synode.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Hilfswerk missio Aachen<strong> begrüßt ausdrücklich die Initiative, den Auftrag zu einem wirksamen Schutz für Ordensfrauen vor klerikalem Machtmissbrauch ins Schlussdokument der zweiten Sitzung der Weltsynode aufzunehmen.</strong> „Das wäre ein großer Erfolg für Ordensfrauen weltweit. Ihr Kampf gegen sexualisierte und andere Formen von Gewalt durch Kleriker fände damit weltkirchlich Anerkennung. <strong>Sie könnten so noch offensiver als bisher Präventionsmaßnahmen in den einzelnen Diözesen der Weltkirche einfordern“, unterstrich Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen, die Bedeutung eines solchen Schrittes.</strong> Das Hilfswerk begleitet die Synode in Rom mit einem eigenen Büro.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Konferenz mit 120 Ordensfrauen aus ganz Afrika in Togo&nbsp;</h4><p><a href="https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2024-10/vatikan-katholische-kirche-welt-synode-synodalitaet-presse-info.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Sheila Leocádia Pires, Sekretärin der Kommunikationskommission der Weltsynode hatte zuvor über „viel Aufmerksamkeit und Applaus“ während der Weltsynode für Beiträge zum Thema Machtmissbrauch an Ordensfrauen berichtet.&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> Das Thema sei so gewichtig, dass es tatsächlich in das Schlussdokument der Weltsynode aufgenommen werden könne. <strong>Wie missio Aachen aus dem Umfeld der Synode erfuhr, war auch der Beitrag des deutschen Hilfswerkes im Kampf gegen den Missbrauch an Ordensfrauen weltweit während der Beratungen hervorgehoben und gewürdigt worden.</strong> Zuletzt hatte missio Aachen Anfang September in Togo gemeinsam mit der Vereinigung der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM) eine Tagung mit rund 120 Ordensfrauen aus ganz Afrika zum Thema Safeguarding organisiert.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Missio Aachen förderte in vergangenen fünf Jahren 77.500 Ordensfrauen in Afrika, Asien und Ozeanien&nbsp;</h4><p>Von <strong>2019 bis 2024 förderte missio Aachen 318 Aus-, Weiterbildungs- und Safeguardingprogramme für Ordensfrauen in Afrika, Asien und Ozeanien mit insgesamt knapp 14,6 Millionen Euro</strong>. Davon profitierten rund 77.500 Ordensfrauen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 13 Oct 2024 16:55:08 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Frauen schützen vor Beschneidung und Hexenwahn</title>
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                        <description>Pauline-Jaricot-Preis 2024 von missio Aachen: Auszeichnungen für Rakieta Poyga aus Burkina Faso und Schwester Lorena Jenal aus Papua-Neuguinea / Schweiz

missio-fordert mehr Einsatz gegen Genitialverstümmelung und Hexenwahn</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Aachen / Köln 13.10.2024) Im Rahmen des Pauline-Jaricot-Preises 2024 hat das katholische Hilfswerk <i>missio</i> zwei Frauen der Weltkirche in Köln ausgezeichnet, die sich mit außergewöhnlichem Engagement und Mut für Menschenrechte einsetzen. Geehrt wurde <strong>Rakieta Poyga aus Burkina Faso</strong> für ihren Einsatz gegen Genitalverstümmelung und für mehr Schutz und Rechte von Frauen und Mädchen.&nbsp;<br><br>Mit ihrem Verein "Bangr-Nooma" – auf Deutsch „Es gibt nichts Besseres als Wissen" - verfolgt die 64-Jährige mit ihrem Team das Ziel: ‚Kein Mädchen soll mehr beschnitten werden‘, heißt es in der Laudatio der Musikerin Patricia Kelly. Rakieta Poyga und ihr Verein haben nicht nur das Bewusstsein für die Problematik der Genitalverstümmelung in ihrer Gesellschaft geschärft, sie haben Leben verändert. Betroffene finden Hilfe, Beschneiderinnen eine andere Beschäftigung und Straßenkinder können in einem Ausbildungszentrum des Vereins einen Beruf erlernen. Rakieta Poyga berichtete, dass sie mit ihrem Verein in den vergangenen Jahren rund 51.000 Mädchen vor der Beschneidung bewahren konnte.&nbsp;<br><br>Mit dem <i>missio</i>-Preis für ihr Lebenswerk wurde <a href="/mitmachen/glauben-teilen/ausstellungen/glaubenszeugen/lorena-jenal/"><strong>Schwester Lorena Jenal</strong>&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> gewürdigt, die gegen Gewalt und Mord im Zeichen des Hexenwahns in Papua-Neuguinea kämpft. Wie lebensgefährlich diese Mission für die Ordensfrau ist, betonte in seiner Laudatio <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/gregor-von-fuerstenberg/">Gregor von Fürstenberg&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Vize-Präsident von <i>missio</i> in Aachen. Mit „scharfkantigen Macheten“ sei die gebürtige Schweizerin bedroht worden, wenn sie Frauen aus den Fängen der Folterer befreit habe. Bei der Preisverleihung forderte der missio-Vize-Präsident Gregor von Fürstenberg mehr Einsatz gegen Genitalverstümmelung und Hexenwahn in aller Welt.</p>
<p>Während der Veranstaltung bedankte sich die 74jährige Schwester Lorena für die Auszeichnung. „Ganz speziell möchte ich mich bei <i>missio</i> und all den Spenderinnen und Spendern bedanken, mit deren Hilfe ich das Frauenschutzzentrum "House of Hope" in Papua-Neuguinea aufbauen konnte. Durch diese Unterstützung von missio konnte bis heute 270 Frauen retten.“<br><br>Überreicht wurde der Pauline-Jaricot-Preis von Weihbischof Ludger Schepers, der wie Patricia Kelly zu der Jury gehört.<br><br>Der Pauline-Jaricot-Preis von <i>missio </i>Aachen geht zurück auf die gleichnamige Französin, die von 1799 bis 1862 lebte. Anlässlich der Seligsprechung Pauline Jaricots am 22. Mai 2022 in Lyon lobte <i>missio</i> erstmals den gleichnamigen Preis aus. Mit dem Preis werden Frauen in Afrika, Asien oder Ozeanien ausgezeichnet, die aus der Haltung der Nächstenliebe neue Wege gehen, um andere zu unterstützen und zu fördern. Frauen, die so visionär und innovativ handeln wie <a href="/ueber-missio/ueberblick/geschichte/pauline-marie-jaricot/">Pauline Jaricot&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.<br><br>Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 09 Oct 2024 09:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen: 90.000 Euro Akuthilfe für Kirche im Libanon</title>
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                        <description>missio-Präsident Bingener fordert „sofortige Waffenruhe“ – missio-Partner: Mittlerweile eine Million Geflohene</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aachen/Beirut (9. Oktober 2024). Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen stellt seiner Partnerorganisation CNEWA in Beirut 90.000 Euro Akuthilfe zur Verfügung. Damit werden 2.325 besonders gefährdete christliche Familien im Südlibanon versorgt, die von den anhaltenden Kriegshandlungen betroffen sind. Neben der Infrastruktur ist im Süden auch die Olivenernte zu großem Teil zerstört, was den Menschen die Lebensgrundlage entzieht. Das Hilfswerk bereitet weitere Hilfen für seine Partner im Libanon vor.</p>
<p>„Wir stehen dauernd in Kontakt mit unseren Partnern im Libanon. Ihr wichtigstes Anliegen ist eine sofortige Waffenruhe. &nbsp;Die Lage im Libanon war für die Menschen ohnehin schon schwierig, jetzt aber übersteigt sie das Erträgliche“, unterstrich <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Präsident von <i>missio</i> Aachen, den Ernst der Lage.</p>
<p>„Die Lage ist sehr schwierig, und das Land steht unter großem Druck. Die Libanesen leben in einem Zustand der Angst und Unsicherheit vor dem, was das Heute bringen wird. Wir haben kaum noch Kraft, an das Morgen zu denken. Mit jedem Tag, an dem keine Waffenruhe herrscht, nimmt das Elend im Land dramatisch zu“, sagte Michel Constantin, Leiter von CNEWA, gegenüber <i>missio</i> Aachen.</p>
<p>Neben dem Süden des Libanons und Beirut ist auch die Bekaa-Ebene stark betroffen. Die maronitische Diözese Deir el-Ahmar, mit der <i>missio</i> Aachen zusammenarbeitet, nahm bisher knapp 5000 geflüchtete Menschen aus dem Süden des Landes auf. Die Pfarreien und Ordenshäuser, die seit Jahren auch schon geflüchtete Syrer versorgen, geraten an ihre Kapazitätsgrenzen. Neben einer Unterkunft und Lebensmitteln brauchen insbesondere die Kinder psychologische Betreuung. Die „Schwestern vom guten Hirten“ in Deir el Ahmar betreuen 500 Geflüchtete mit einem Team von 20 Ehrenamtlichen und zwei Psychologen.</p>
<p>Die jüngsten Eskalationen, unter anderem hervorgerufen durch die gestartete Bodenoffensive und iranische Raketenangriffe auf Israel, haben nach Einschätzung des <i>missio</i>-Partners CNEWA dazu geführt, dass mittlerweile über eine Million Menschen geflohen seien – eine Zahl, die bereits die Zahl der Vertriebenen aus dem Krieg 2006 erreicht habe, mit steigender Tendenz. In ihrer Verzweiflung suchten 100.000 Menschen sogar Zuflucht im kriegsgezeichneten Syrien. Die humanitäre Lage verschlechtere sich weiter, während der Libanon mit Herausforderungen konfrontiert sei, die so gravierend seien wie nie zuvor.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 08 Oct 2024 14:51:18 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Klimakonferenz: missio-Partnerin für Frauensolidarität</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/berliner-klimakonferenz-missio-partnerin-appelliert-an-frauensolidaritaet-ueber-alle-grenzen-hinweg/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Helen Hakena aus Papua-Neuguinea fordert auf Konferenz des Auswärtigen Amtes am 8. Oktober 2024 Maßnahmen gegen Erderwärmung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="x_xmsonormal">Die katholische Klimaaktivistin<strong> Helena Hakena aus Papua-Neuguinea</strong> hat heute (8. Oktober 2024) auf der <strong>Berliner Klima- und Sicherheitskonferenz des Außwärtigen Amtes </strong>die <strong>Industrienationen </strong>an ihre <strong>Verantwortung im Kampf gegen die Erderwärmung</strong> erinnert. „Es liegt an ihnen, wie es uns im Pazifik geht“, unterstrich Helen Hakena, die derzeit als <strong>Gast des katholischen Hilfswerkes missio Aachen zu politischen Gesprächen in Berlin und Veranstaltungen der Aktion „Monat der Weltmission“</strong> unterwegs ist. Sie schilderte, wie durch die Folgen des Klimawandels im Pazifik Meeresinseln überspült werden, die Landwirtschaft Schaden nimmt, Klimaflüchtlinge versorgt werden müssen und insbesondere Frauen gefährdet sind.</p><h4 class="rte-headline">Helen Hakena empfiehlt in Konflikten Zusammenarbeit von Frauen über alle Grenzen hinweg</h4><p class="x_xmsonormal">Helen Hakena schilderte zudem die <strong>Lage in ihrer Heimatregion Bougainville</strong>, das in den neunziger Jahren von einem Bürgerkrieg heimgesucht worden war. Zu dessen Ende hatte Helen Hakena als Friedensbotschafterin maßgeblich mit beigetragen. Sie empfahl Frauen in ähnlichen Konfliktsituationen die Zusammenarbeit mit anderen Frauen über alle Grenzen hinweg zu suchen. <strong>„Wir haben in Bougainville alle Frauen zusammengeführt, gleich welcher Kirche, Ethnie oder welchem Familienverbund sie angehörten. Das war das Erfolgsrezept. Wir arbeiten über alle Grenzen zusammen, weil wir alle den gleichen Herausforderungen gegenüberstehen“, erklärte Helen Hakena auf ihrem Panel.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 02 Oct 2024 11:40:01 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen gratuliert Prälat Dr. Klaus Krämer zur Ernennung als neuem Bischof von Rottenburg-Stuttgart</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-gratuliert-praelat-dr-klaus-kraemer-zur-ernennung-als-neuem-bischof-von-rottenburg-stuttgart/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Prälat Dr. Klaus Krämer war von 2008 bis 2019 Präsident von missio Aachen und von 2010 bis 2019 Präsident des Kindermissionswerkes ,Die Sternsinger&#039;. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <strong>missio Aachen</strong> und das Kindermissionswerk<strong> ,Die Sternsinger‘</strong> <strong>gratulieren ihrem ehemaligen Präsidenten Prälat Dr. Klaus Krämer herzlich zu seiner Ernennung als neuem Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart.</strong> „Wir wünschen Klaus Krämer für seine neue Aufgabe Kraft und Gottes Segen. <strong>Wir freuen uns, dass die Diözese Rottenburg-Stuttgart mit Prälat Krämer einen Bischof bekommt, der über eine große weltkirchliche Expertise verfügt.</strong> Denn die Vernetzung und der Austausch zwischen den verschiedenen Ortkirchen gewinnt immer größere Bedeutung, wie nicht zuletzt die derzeitige Weltsynode in Rom zeigt“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen und Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘. <strong>Prälat Krämer war von 2008 bis 2019 Präsident von missio Aachen sowie von 2010 bis 2019 des Kindermissionswerks ,Die Sternsinger‘.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 25 Sep 2024 14:17:24 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Christliche Gemeinschaft steht im Libanon unter Schock</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/christliche-gemeinschaft-steht-im-libanon-unter-schock/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Partnerorganisationen des katholischen Hilfswerks missio Aachen geben Lagebericht nach intensiven Luftkämpfen. Hoher humanitärer Druck. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>christliche Gemeinschaft im Libanon steht durch die aktuellen intensiven Luftkämpfe zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz unter Schock und hohem humanitärem Druck</strong>. „Wir wissen nicht, ob sich der Konflikt zu einem Krieg mit allen Mitteln ausweitet, oder ob es einen Waffenstillstand geben wird. Diese Ungewissheit macht den Menschen in den christlichen Dörfern und Stadtteilen große Angst“, sagte Michel Constantin am heutigen Dienstag gegenüber der katholischen Hilfsorganisation missio Aachen. Er leitet die Partnerorganisation CNEWA in Beirut, eine christliche Hilfsorganisation. Mehr als ein Drittel der Menschen im Libanon gehören christlichen Konfessionen an.</p><h4 class="rte-headline">Lage für christliche Schulen ist katastrophal</h4><p><strong>Besonders betroffen von Luftschlägen sind der Süden des Libanons, die nördliche Bekaa-Ebene und der Süden der Hauptstadt Beirut.</strong> <strong>Christliche Diözesen, Pfarreien, Schulen und Klöster leisten dort schon umfangreiche Hilfen für Menschen in Not, wie Constantin weiter berichtet.</strong> „Sie nehmen Geflüchtete auf, verteilen Essen, Getränke und leisten medizinische Erstversorgung, auch wenn sie sich selbst in einer gefährlichen Lage befinden“, schilderte Constantin. „Vor allem für die Schülerinnen und Schüler der christlichen Schulen ist die Lage katastrophal, sie können zum Teil schon längere Zeit nicht unterrichtet werden“, wies Constantin auf ein weiteres Problem hin. Die christliche Gemeinschaft hofft, dass die Gespräche am gestrigen Dienstag zwischen Unterhändlern aus Katar, Ägypten, der Türkei und Frankreich Erfolg haben. „Deshalb hatte das Bombardement auch ein wenig nachgelassen, wie wir vermuten“, sagte Constantin. <strong>Er hoffe insbesondere, dass sich Luftangriffe nicht noch stärker auf die Gebirgskette des Mount Libanon ausweiten, in der sehr viele Christinnen und Christen leben. &nbsp;</strong></p><h4 class="rte-headline">Ordensschwestern aus der Bekaa-Ebene bitten um Gebet für den Libanon</h4><p>Wie in der südlichen Grenzregion liegen auch in der <strong>Bekaa-Ebene mehrheitlich christliche Dörfer oft neben mehrheitlich schiitischen Dörfern</strong>, in denen die Hisbollah-Miliz präsent ist. So sind <strong>auch Christinnen und Christen von Angriffen betroffen</strong>. Dort helfen beispielsweise die Ordensschwestern und missio-Partner der maronitischen Kongregation der <strong>„Sisters of the Forsaken Jesus“. </strong>Schwester Sr. Jovanna Abillama versicherte heute im Gespräch mit missio Aachen, dass sie weiter an der Seite der Menschen bleiben und dort helfen, wo sie gebraucht werden. <strong>„Es ist schwer, die Angst in den Augen der Menschen und Kinder zu sehen und auszuhalten. Es ist eine große Herausforderung, ihnen Hoffnung und die Aussicht auf Frieden zu vermitteln, während gleichzeitig das Geräusch explodierender Bomben und Raketen ihren gesamten Tag, ihren Schlaf, und selbst ihr Atmen durchdringt“</strong>, sagte Sr. Jovanna. Die missio-Projektpartnerin bittet „insbesondere um das<strong> Gebet für den Libanon</strong> und wir werden darauf vertrauen, dass Gott uns letzten Endes Frieden schenken wird. Das ist meine Botschaft an die Menschen in Deutschland.“</p><h4 class="rte-headline">Pfarrer Dirk Bingener: „Wir sind tief betroffen von den Ereignissen im Libanon“</h4><p><strong>„Wir sind tief betroffen von den Ereignissen im Libanon und hoffen, dass es nicht zu einem zweiten Gaza kommt. Der Mut unserer Partnerinnen und Partner, von denen wir viele seit langen Jahren kennen, verdient höchsten Respekt. Wir werden gemeinsam mit unseren Unterstützerinnen und Unterstützern weiterhin solidarisch sein</strong>“, erklärte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 24 Sep 2024 19:01:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Hilfswerk missio Aachen stellt 80.000 Euro für Fluthilfe in Myanmar zur Verfügung</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/hilfswerk-missio-aachen-stellt-80000-euro-fuer-fluthilfe-in-myanmar-zur-verfuegung/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Bekämpfung der Ursachen des Klimawandels darf auf der politischen Tagesordnung nicht nach hinten geschoben werden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aachen/Myanmar (24. September 2024) Derzeit richten weltweit Extremregenwetter und Taifune mit Überflutungen schwere Schäden an. Sie machen in Osteuropa, Teilen Afrikas und Asiens mehrere hunderttausend Menschen obdachlos. Partner von <i>missio</i> Aachen leiden darunter insbesondere in Myanmar. Als Akuthilfe stellt das katholische Hilfswerk seinen Partnern 80.000 Euro zur Verfügung.&nbsp;</p>
<p>In dem von einem Bürgerkrieg betroffenen Myanmar sind nach Angaben der lokalen Behörden und der Vereinten Nationen mindestens 65.000 Häuser zerstört, knapp 280 Menschen starben und rund 630.000 Menschen mussten fliehen. Die Projektpartnerinnen und Partner der Kirche in Myanmar unterstützen damit auch Menschen, die aufgrund des Bürgerkrieges schon einmal zu Binnenflüchtlingen geworden waren.&nbsp;</p>
<p><strong>Pfarrer Bingener: Wer Nächstenliebe wirklich ernst nimmt, muss die Erderwärmung stoppen</strong></p>
<p>„Papst Franziskus hat auf seiner jüngsten Reise in den Pazifik und Papua-Neuguinea eindringlich für den Schutz der Schöpfung geworben. Die Bekämpfung der Ursachen des Klimawandels darf bei uns nicht auf der politischen Tagesordnung nach hinten geschoben werden. Das zeigen diese Katastrophen“, appellierte <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Präsident von <i>missio</i> Aachen.</p>
<p><i>missio </i>Aachen erwartet im Oktober Gäste aus Papua-Neuguinea und den Solomon-Islands zum Monat der Weltmission. Sie werden auf über 200 Veranstaltungen über ihre Arbeit berichten. Auch sie kämpfen gegen Überflutungen ihrer Heimatinseln und Schäden in der Landwirtschaft durch den steigenden Meeresspiegel. Grund dafür ist die kontinuierliche Erderwärmung. „Der Klimawandel ist nichts Abstraktes. Er hat konkrete Folgen für Menschen. Wer den Primat der Nächstenliebe ernst nimmt, unterstützt die Anstrengungen, die Erderwärmung zu stoppen“, sagte Pfarrer Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 18 Sep 2024 10:12:16 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Schwester Lorena trifft Papst Franziskus</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/schwester-lorena-trifft-papst-franziskus-auf-reise-in-papua-neuguinea/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Projektpartnerin Lorena Jenal trifft Papst Franziskus in Papua-Neuguinea. Ermutigung für den Kampf gegen Hexenwahn.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Papst Franziskus hat auf seiner Reise nach Papua-Neuguinea die mutige Schwester Lorena Jenal getroffen und mit ihr über das Engagement gegen Menschenrechtsverletzungen im Zeichen des Hexenwahns gesprochen.</strong> Die missio-Projektpartnerin berichtete dem Papst über das Ausmaß der Gewalt und über Foltermorde an Frauen, aber auch Männern und Kindern. „Ich selber wurde geschlagen und mit dem Tode bedroht“, so die Ordensfrau gegenüber Papst Franziskus. Dennoch<strong> konnte Schwester Lorena in den vergangenen Jahren 251 Frauen aus den Fängen der Folterer retten</strong>. Mit Spenden von missio aus Deutschland baute die 74jährige ein Zentrum auf, in dem die Überlebenden versorgt werden.&nbsp;Schwester Lorena Jenal wird am 13. Oktober in Köln mit dem missio-Ehrenpreis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 16 Sep 2024 18:05:45 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Afrikanische Ordensfrauen kämpfen für ihre Interessen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/afrikanische-ordensfrauen-kaempfen-fuer-ihre-interessen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen und SECAM organisieren in Togo Konferenz afrikanischer Frauenorden mit 120 Schwestern aus 30 Ländern. Ein Thema ist Missbrauchsprävention.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vertreterinnen diözesaner afrikanischer Frauenorden können erstmals ihre Interessen direkt bei der nächsten Generalversammlung aller afrikanischen Bischofskonferenzen vertreten. Das versicherte ihnen Bischof Lucio Muandula, Vize-Präsident der<strong> „Vereinigung der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar" (SECAM)</strong>, bei einer <strong>viertägigen Konferenz mit rund 120 Schwestern aus 30 Ländern in Lomé. Sie berieten dort intensiv über mehr finanzielle Unabhängigkeit, Ausbildung von Führungskräften und besseren Schutz vor Ausbeutung oder Missbrauch an Ordensfrauen.</strong></p><h4 class="rte-headline">Dirk Bingener: „Prävention von Missbrauch liegt in der ganzen Dringlichkeit auf dem Tisch“</h4><p>Diese<strong> kontinentale Konferenz lokaler Frauenorden in Afrika organisierten das katholische Hilfswerk </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen, die SECAM und afrikanische Expertinnen gemeinsam</strong>. „Die Ordensfrauen bekommen im nächsten Jahr direkt Zugang zur wichtigsten Versammlung afrikanischer Bischöfe. Sie können ihnen dort ein realistisches Bild ihrer Lage vermitteln.<strong> Das ist ein Erfolg dieser Konferenz. Wir hoffen insbesondere, dass dadurch die Bischöfe künftig die Prävention von Missbrauch an Ordensfrauen nachhaltig unterstützen.</strong> Das Thema ist jetzt in der ganzen Bandbreite und Dringlichkeit auf dem Tisch“, bilanzierte <strong>Pfarrer Dirk Bingener</strong>, Präsident von<i> missio&nbsp;</i>Aachen, seine Eindrücke in Lomé.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Schwester Mary Lembo: „Ich will meine Berufung als Ordensfrau mit Freude leben“</h4><p>„Ich liebe meine Berufung als Ordensfrau. Ich liebe mein Leben vor Gott. Ich liebe meine Kirche und Afrika. Das alles will ich mit Freude leben. Deshalb wollen wir alles, was diese Freude beeinträchtigt, beim Namen nennen und es ändern. <strong>Wenn wir Themen wie finanzielle Unabhängigkeit, Ausbeutung oder Missbrauch ansprechen, tun wir das aus Liebe zu unserer Berufung, zu Gott und der Kirche</strong>“, formulierte<strong> Sr. Mary Lembo CSC</strong> ihre Botschaft, die von Lomé ausgehen soll.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Johanna Streit: „Das Netzwerk der Tagung wird Langzeitwirkung haben“</h4><p><strong>Schwester Mary Lembo CSC (Togo/Rom) war neben Schwester Jacinta Ondeng SSND (Kenia), Schwester Florence Wanjiku (Kenia) und Schwester Marie Josée Ngalula (Demokratische Republik Kongo) eine der vier Trainerinnen der Konferenz.</strong> Die afrikanischen Expertinnen für Intervention und Prävention von Missbrauch (Safeguarding) gaben die Impulse und leiteten die Workshops. Die <strong>Partnerinnen von </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen</strong> informierten, welche Formen und Risikofaktoren des Missbrauchs an Kindern oder Erwachsenen es gibt, welche rechtlichen und kirchenrechtlichen Möglichkeiten Ordensschwestern haben, solchen Missbrauch anzuzeigen, wie Überlebende am besten begleitet werden und wie eine wirkungsvolle Prävention aufgebaut wird. <strong>„Wir konnten rund 120 Ordensfrauen aus ganz Afrika mit Leitungsverantwortung als Anwältinnen für das Thema Safeguarding stärken. Sie tragen das Thema in die Breite und bilden damit ein neues Netzwerk. Das wird Langzeitwirkung haben“</strong>, fasste Johanna Streit, Leiterin der Stabsstelle Safeguarding, ihr Fazit der Tagung zusammen.</p>
<p>Missio Aachen war mit einem fünfköpfigen Team und Präsident Pfarrer Bingener bei der <strong>Konferenz „Empowerment of Women Religious Congregations in Africa“ in Lomé</strong> vertreten. Neben dem Kongressthema stand das missio-Team den Ordensfrauen auch für Projektgespräche im Bereich Stärkung von Ordensfrauen, Ausbildung von Führungspersonal und Safeguarding in Afrika zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 12 Sep 2024 13:12:38 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Kostenlose Serviceangebote zum Thema Testamente</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/kostenlose-serviceangebote-zum-thema-testamente/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Das Hilfswerk missio Aachen informiert Interessierte zum Thema Testamentsspende mit umfangreichem Material.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="xmsonormal">Anlässlich des<strong> internationalen Tages des Testaments </strong>am 13. September macht das katholische Hilfswerk <i>missio</i> in Aachen auf Serviceangebote zum Thema Testamentsspenden aufmerksam. Für Interessierte bietet das Hilfswerk unter <a href="/online-spenden/testamente-nachlaesse/">www.missio-hilft.de/testament&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> <strong>umfangreiche Informationsmaterialien und persönliche Beratung</strong> an.&nbsp;</p>
<p class="xmsonormal">„Das eigene Testament ist immer etwas sehr persönliches,“ weiß<strong> Miriam Adediwura, Expertin für gemeinnütziges Vererben bei </strong><i><strong>missio</strong></i><strong>.</strong> „Unser Service richtet sich an Menschen, die mit uns die Welt nach den eigenen Überzeugungen gestalten wollen,“ so Adediwura. <strong>2023 konnte missio 4,8 Millionen Euro aus Testamenten und Nachlässen für Projekte in Afrika und Asien zur Verfügung stellen.</strong></p>
<p class="xmsonormal"><i>missio</i> Aachen hat sich mit anderen katholischen Hilfswerken zu der „Erbschaftsinitiative“ zusammengeschlossen, die regelmäßig Info-Veranstaltungen online und in Präsenz anbietet. Bei diesen Vorträgen informieren Juristen ehrenamtlich. Der <strong>nächste Termin ist am 23. September 2024, um 18 Uhr,</strong> ein Online-Vortrag zum Thema: Wie schreibe ich mein Testament?</p>
<p class="xmsonormal">Weitere Informationen sind unter <a href="https://www.erbschaftsinitiative.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.erbschaftinitiative.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> einsehbar. Ansprechpartnerin für diese Fragen ist Miriam Adediwura unter 0241 / 75 07 - 264.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 04 Sep 2024 15:45:21 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Solidaritätsaktion für Burkina Faso</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/solidaritaetsaktion-fuer-burkina-faso/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die Lage in Burkina Faso ist aufgrund von Terror und Gewalt extrem angespannt, besonders für Christen. missio Aachen möchte mit der Aktion „Gemeinsam stark mit Herz“ ein Zeichen der Solidarität setzen. Durch das Beschriften von Herzen soll das Bewusstsein für die Situation in Burkina Faso geschärft werden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland zeigt Herz für Burkina Faso. Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen will bis Ende 2025 rund 3.000 Botschaften der Solidarität mit dem geschundenen Land im Sahel sammeln. „Schon die kleinste Geste herzlicher Verbundenheit stärkt Menschen in Not. Das kennen wir aus eigener Erfahrung. Ein solches Zeichen brauchen jetzt dringend vor allem bedrängte Christinnen und Christen in Burkina Faso“, ruft Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, zu einer breiten Teilnahme an der Aktion „Gemeinsam stark mit Herz“ auf.<br><br>„Es ist so wichtig für uns, in unseren Herzen diesen Zusammenhalt zwischen den Menschen in Deutschland und uns spüren zu dürfen. Wenn wir aneinander denken und füreinander beten, dann gibt uns das Kraft, mit ganzem Herzen das Beste für die Menschen in Burkina Faso zu geben“, hofft <i>missio</i>-Projektpartnerin und burkinische Ordensfrau Schwester Thérèse Millogo auf möglichst viele Herzen aus Deutschland.<br><br>Für die Aktion beschriften die Menschen in Deutschland online ein Herzsymbol mit ihrem Namen und mit Wünschen für die Bewohner Burkina Fasos. Daraus entsteht ein gedrucktes „Buch der Herzen“, das nach Ende der Aktion auf eine Reise durch <i>missio</i>-Projekte in Burkina Faso geht.&nbsp;</p>
<p>Rund um die Aktion „Gemeinsam stark mit Herz“ werben <i>missio</i> Aachen und seine Partnerinnen und Partner auch mit Bildungsveranstaltungen, politischer Lobbyarbeit, Berichten zur Lage der Religionsfreiheit um Sympathie und Unterstützung für Burkina Faso.&nbsp;<br><br>Zum Hintergrund der Aktion: Seit 2015 breiten sich militante islamistische Terrorgruppen vor allem im Norden und Osten Burkina Fasos aus. Nach zwei Putschen 2021 und 2022 regiert eine Militär-Junta das Land. Sie kontrolliert nur noch etwa zwischen 60 und 70 Prozent des Staatsgebietes. Die Menschen im Sahel leiden unter Terror, sexualisierter Gewalt, Menschenrechtsverletzungen und Vertreibungen. Das in Burkina Faso traditionell friedliche Zusammenleben der verschiedenen Ethnien und Religionen ist in Gefahr. Christinnen und Christen stehen in Burkina Faso unter hohem Druck. Angriffe auf Kirchen, Tötungen und Entführungen von Priestern und Ordensleuten gehören zum Alltag. Sie brauchen unsere Solidarität, auf die die Aktion „Gemeinsam stark mit Herz“ hinweist.</p>
<p>(2.400 Zeichen)</p>
<p>Weitere Informationen zu der Mitmachaktion und zu Burkina Faso finden Sie unter: <a href="/mitmachen/hilfe-fuer-verfolgte-christen/solidaritaetsaktion-burkina-faso/">www.missio-hilft.de/aktionherz&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a></p>
<p><span class="btn-wrap"><a href="/mitmachen/hilfe-fuer-verfolgte-christen/solidaritaetsaktion-burkina-faso/" class="btn btn-editor">„Gemeinsam stark mit Herz“</a></span><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 21 Aug 2024 10:16:50 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Islamismus und Rechtsextremismus schaukeln sich wechselseitig hoch</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/islamismus-und-rechtsextremismus-schaukeln-sich-wechselseitig-hoch/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Internationaler Gedenktag an die Opfer von Gewalt aus Gründen der Religion oder des Glaubens am 22. August. Solidarität mit verfolgten Christen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Der politische Missbrauch von Religion für ideologisch motivierte Gewalt ist ein zunehmendes Problem weltweit. Das gilt für den globalen Süden wie auch für Europa einschließlich Deutschlands“, warnte Dr. Gregor von Fürstenberg, Vize-Präsident des katholischen Hilfswerkes missio Aachen</strong>, zum Internationalen Gedenktag an die Opfer von Gewalttaten aus Gründen der Religion oder des Glaubens der Vereinten Nationen am 22. August.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Verfolgte Christen brauchen Solidarität</h4><p>Islamistischer Terror in der Sahelregion, der Segen der russisch-orthodoxen Kirche für den Überfall auf die Ukraine, der Missbrauch von Blasphemie-Gesetzen in Pakistan oder die Diskriminierung anderer Religionen durch Hindunationalisten in Indien sind augenfällige Beispiele der Instrumentalisierung von Religion für politische Zwecke weltweit. Deshalb gehört die <strong>Förderung des interreligiösen Dialoges, die Aufklärung über Verletzungen der Religionsfreiheit und der Schutz der Menschen vor religiös legitimierter Gewalt „schon seit vielen Jahren zu einem der wichtigsten Projekte von missio Aachen</strong>. Als katholisches Hilfswerk arbeiten wir dabei eng mit unseren christlichen Glaubensgeschwistern in Afrika, dem Nahen Osten und Asien zusammen. Verfolgte Christen brauchen unsere Solidarität“, unterstrich von Fürstenberg.</p><h4 class="rte-headline">In Deutschland Teufelskreis der Radikalisierung durchbrechen</h4><p>Große Sorgen macht sich missio Aachen auch um die Lage in Europa. Hier schaukeln sich Islamismus und Rechtsextremismus zunehmend wechselseitig hoch. Das war gerade bei entsprechenden Ausschreitungen in England zu beobachten. <strong>„Auch in Deutschland schüren Rechtsextreme politische Vorurteile gegen Muslime und verunglimpfen sie pauschal als vermeintliche ,Terroristen‘. Dies nutzen Islamisten dann ihrerseits, um vor allem junge Muslime in Deutschland zu radikalisieren. Diesen Teufelskreis müssen wir durchbrechen“</strong>, forderte von Fürstenberg für eine entsprechende Debatte in Deutschland.</p>
<p>Mehr Infos unter <a href="http://www.missio-hilft.de/religionsfreiheit" target="_blank" class="external-link">www.missio-hilft.de/religionsfreiheit&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 20 Aug 2024 09:32:10 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Sexuelle Online-Ausbeutung im globalen Süden ist moderne Sklaverei</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/sexuelle-online-ausbeutung-im-globalen-sueden-ist-moderne-sklaverei/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Philippinische missio-Projektpartnerin Rhoy Dizon braucht Unterstützung für erfolgreiche Präventionsarbeit gegen Missbrauch im Internet. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Sexueller Online-Missbrauch von Kindern und Jugendlichen ist ein Verbrechen, eine moderne, virtuelle Form des Menschenhandels und der Sklaverei, die uns im globalen Süden trifft. Wir alle müssen energisch dagegen vorgehen.“</strong> Das fordert Rhoy Dizon, <a href="/online-spenden/projekte-foerdern/asien/philippinen/kinder-vor-cybersex-schuetzen/">Projektpartnerin des katholischen Hilfswerkes <i>missio</i> Aachen&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> aus den Philippinen, zum <strong>„Internationalen Tag der Erinnerung an den Sklavenhandel und dessen Abschaffung“</strong> am 23. August.</p><h4 class="rte-headline">Sexuelle Online-Ausbeutung ist eine globale Pandemie</h4><p>Sexuelle Online-Ausbeutung ist laut einer Studie der Universität Edinburgh zu einer globalen Pandemie geworden, der <strong>über 300 Millionen Mädchen und Jungen </strong>zum Opfer fallen. Internationale Netzwerke und Zuhälter locken in Ländern wie den Philippinen Kinder in die Falle. „Diese Täter versprechen den Mädchen und Jungen in den Slums einen Hamburger, wenn sie mitgehen und sich vor einen Computer setzen“, berichtet Rhoy Dizon weiter. Dann würden sie <strong>unter Druck gesetzt, sich vor der Webcam auszuziehen, um Inhalte für den kinderpornographischen Weltmarkt zu produzieren</strong>. <strong>Weil sie schockiert war von dieser Form moderner Sklaverei, startete Rhoy Dizon mit Spenden von </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen ein Aufklärungs- und Präventionsprogramm in der philippinischen Millionenstadt Cebu.&nbsp;</strong></p><h4 class="rte-headline">Bislang 8000 Mädchen und Jungen mit Präventionsprojekt in den Philippinen erreicht</h4><p>Bislang haben über 8000 Mädchen und Jungen an dem Programm teilgenommen und sind so vor den Tricks der Zuhälter gewarnt worden. <strong>Rhoy Dizon und ihr Team haben inzwischen ein Netzwerk mit Politikern und Anwälten im Kampf gegen sexuelle Online-Ausbeutung aufgebaut.</strong> An den Präventions-Programmen nehmen gleichzeitig viele Eltern teil, weil bereits deren Babys in Gefahr sind. „Eine Mutter berichtete mir, dass sie einen Engländer im Internet kennengerlernt habe und er sie aufforderte, ihren Säugling vor der Kamera auszuziehen und perverse Handlungen vorzunehmen“, weiß Rhoy Dizon. Die philippinische Mutter hat sofort den Kontakt zu dem Ausländer abgebrochen.&nbsp;</p>
<p><strong>Die Täter von sexuellem Online-Missbrauch, die einen Markt für diese Form moderner Sklaverei schaffen, &nbsp;können sich hinter ihren Computer zumeist in Sicherheit vor Strafverfolgung wähnen.</strong> Nur selten gibt es ausreichend Beweise oder Zeugenaussagen. Im Jahre 2021 sorgte der Fall eines Deutschen für Aufmerksamkeit, der von München aus mehrere Kinder in Asien online missbrauchen ließ. Er wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Das Team von Rhoy Dizon will das Präventionsprogramm fortführen, um weitere Mädchen und Jungen vor den Gefahren des sexuellen Online-Missbrauchs zu bewahren. Dabei ist <i>missio</i> Aachen auf Spenden angewiesen, um <a href="/online-spenden/projekte-foerdern/asien/philippinen/kinder-vor-cybersex-schuetzen/">dieses wichtige Projekt gegen moderne Sklaverei im Internet weiter zu ermöglichen&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 19 Aug 2024 10:14:10 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Amt des Bundesbeauftragten für Religionsfreiheit weltweit muss erhalten bleiben</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/amt-des-bundesbeauftragten-fuer-religionsfreiheit-weltweit-muss-erhalten-bleiben/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Debatte um Auflösung Entwicklungsministerium schadet dem Einsatz für Religionsfreiheit weltweit. Für kirchliche Hilfswerke unverzichtbar. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk missio Aachen ist in Sorge um das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit weltweit. Anlass sind anhaltende Überlegungen innerhalb der FDP, das Entwicklungsministerium, in dem der Religionsbeauftragte angesiedelt ist, aufzulösen und in das Außenministerium zu integrieren.<strong> „Religion bestimmt umfassend den Alltag der Menschen im globalen Süden und hat immer auch eine politische Dimension. Fragen der Religion und Religionsfreiheit sind für eine erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit grundlegend. Das Entwicklungsministerium hat dafür hervorragende Kompetenzen entwickelt. Diese drohen im Außenministerium verloren zu gehen“</strong>, sagte <strong>Dr. Gregor von Fürstenberg</strong>, Vize-Präsident von missio Aachen, am Montag, den 19. August 2024.</p><h4 class="rte-headline">Bewusstsein in Deutschland für Menschen, die aus religiösen Gründen verfolgt werden, geschärft</h4><p><strong>Dr. von Fürstenberg würdigte die bisherige Arbeit der Beauftragten der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit</strong>, Markus Grübel (CDU, 2018 bis 2022) und Frank Schwabe (SPD, seit 2022), als sehr wertvoll. „Das Amt hat das Bewusstsein in Deutschland für Menschen, die weltweit wegen ihrer religiösen Zugehörigkeit diskriminiert, bedrängt oder gar verfolgt werden, wesentlich geschärft. Das gilt nicht allein für Christinnen und Christen, sondern für Angehörige aller Religionen. <strong>Auch der jüngste Akzent, die Menschenrechte indigener Menschen im globalen Süden zu verteidigen, zeigt Wirkung</strong>“, sagte Dr. von Fürstenberg. Dafür sorge auch der <strong>zweijährige Bericht zur Lage der Religions- und Weltanschauungsfreiheit</strong> des Bundesbeauftragten.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Auf kluge Weise Instrumentalisierung von Religion für ausgrenzende Politik verhindert</h4><p>Wichtig sei zudem, dass die beiden bisherigen Amtsinhaber dem interreligiösen Dialog eine so hohe Bedeutung beigemessen hätten. <strong>„Sie haben auf kluge Weise eine Instrumentalisierung von Religion und Religionsfreiheit für eine ausgrenzende Politik in Deutschland verhindert,“</strong> unterstrich Dr. von Fürstenberg. <strong>„Für die kirchlichen Hilfswerke in Deutschland, die die Interessen der Menschen im globalen Süden vertreten, ist dieses Amt unverzichtbar geworden“</strong>, bekräftigte Dr. von Fürstenberg.</p>
<p>Schließlich sei es auch mit Blick auf den<strong> „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer von Gewalthandlungen aufgrund der Religion oder der Weltanschauung“ der Vereinten Nationen am 22. August</strong> kein gutes Zeichen, das Amt des Bundesbeauftragten für Religionsfreiheit aufs Spiel zu setzen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 13 Aug 2024 12:16:14 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Ein Jahr nach Gewaltexzess gegen Christen in Pakistan endlich Täter verfolgen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/ein-jahr-nach-gewaltexzess-gegen-christen-in-pakistan-endlich-taeter-verfolgen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Am 16. August 2023 zerstörte ein Mob in Jaranwala rund 25 Kirchen und 80 Häuser. missio Aachen: 170.000 Euro für Wiederaufbau. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auch ein Jahr nach dem verheerenden Gewaltexzess gegen Christen im pakistanischen Jaranwala stockt die juristische Verfolgung der Täter.<strong> „Das traumatisiert die christliche Gemeinschaft dort ein zweites Mal. Die deutsche Regierung sollte ihren Einfluss auf Pakistan nutzen, damit die Menschen von Jaranwala endlich Gerechtigkeit erfahren“, forderte Dr. Gregor von Fürstenberg,</strong> Vize-Präsident des katholischen Hilfswerkes <i>missio</i> Aachen, am Dienstag.&nbsp;</p>
<p>Am <strong>16. August 2023 hatte ein islamistisch aufgestachelter Mob das christliche Viertel nahe der Stadt Faisalabad angegriffen</strong>. Anlass war die angebliche Verunglimpfung des Koran. Schätzungsweise <strong>knapp 25 Kirchen sowie mehr als 80 Häuser und Geschäftsgebäude sind niedergebrannt worden</strong>. Dies war einer der heftigsten Gewaltausbrüche der vergangenen Jahre in Pakistan gegen die dortige christliche Minderheit.</p><h4 class="rte-headline">Insbesondere christliche Jugendliche brauchen Hilfe</h4><p>Den Wiederaufbau muss die christliche Gemeinschaft in Jaranwala weitestgehend ohne staatliche Unterstützung stemmen.<strong> 26 Häuser und 19 Kirchen haben die Bewohner mittlerweile – zumindest zum Teil – wieder nutzbar gemacht</strong>. Insbesondere die christlichen Jugendlichen brauchen Hilfe, damit sie eine Perspektive in ihrer Stadt haben. <strong>Dafür stellte </strong><i><strong>missio&nbsp;</strong></i><strong>Aachen im vergangenen Jahr rund 32.000 Euro zur Verfügung. Weitere 135.000 Euro werden jetzt bewilligt. Damit werden 25 Häuser in Stand gesetzt.&nbsp;</strong></p><h4 class="rte-headline">Von mehr als 300 Tatverdächtigen nur noch fünf in Haft</h4><p>Beim Wiederaufbau in Jaranwala arbeitet <i>missio&nbsp;</i>Aachen mit dem <strong>Bistum Faisalabad, der örtlichen Caritas und der bischöflichen Kommission Gerechtigkeit und Frieden</strong> zusammen. Das Hilfswerk ist zudem mit christlichen Nicht-Regierungsorganisationen vernetzt. Nach Informationen der <i>missio</i>-Partner wurden zwar nach den Ausschreitungen in Jaranwala mehr als 300 Tatverdächtige identifiziert. Diese seien aber in der überwiegenden Mehrzahl bald wieder – oft gegen Kaution – entlassen worden. V<strong>on zuletzt 22 Strafanzeigen habe die Polizei lediglich fünf tatsächlich registriert. Aktuell seien noch fünf potenzielle Täter im Gefängnis.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Gleichzeitig seien auch mehrere Christen von der Polizei verhaftet worden, weil ihnen beispielsweise Plünderei unterstellt worden war</strong>. „Das war reine Schikane und sollte die christliche Gemeinschaft weiter einschüchtern. Sie hat dies als besonders diskriminierend empfunden,“ berichtet Dr. von Fürstenberg. Mindestens einer der festgenommenen Christen ist nach Informationen der <i>missio</i>-Partner immer noch in Haft.</p><h4 class="rte-headline">Missio-Partner fordern staatliche Entschädigungen für Betroffene von Gewalt nach Blasphemievorwürfen</h4><p>Die <i>missio</i>-Partner fordern<strong> stärkere Bemühungen der Regierung für eine Reform der Blasphemiegesetze in Pakista</strong>n, die den massiven Missbrauch dieser Gesetzgebung stoppen. Dazu brauche es auch eine entsprechende staatliche Studie, die empirische Daten über die Auswirkungen dieser Gesetze sammelt. Ganz konkret sollten zudem Maßnahmen, wie die Unterbindung von Provokationen über Lautsprecher in Dörfern und Stadtteilen, das Verbot extremistischer Organisationen oder die Beschlagnahme hasserfüllter Literatur gegenüber religiösen Minderheiten intensiviert und evaluiert werden, um ihre Wirksamkeit sicherzustellen. <strong>„Gleichzeitig wünschen sich unsere Partner, dass Betroffene solcher Gewaltexzesse im Umfeld von Blasphemievorwürfen endlich auch staatliche Entschädigungen für erlittene wirtschaftliche, soziale und psychologische Schäden erhalten. Das könnten die Menschen in Jaranwala jetzt gut gebrauchen“, unterstützt Dr. von Fürstenberg dieses Anliegen.&nbsp;</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 08 Aug 2024 16:45:10 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Aberglaube und Gewalt in 45 Ländern</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/aberglaube-und-gewalt-in-45-laendern/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>10. August 2024: Internationaler Tag gegen Hexenwahn</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In 45 Länder geraten Frauen, Kinder und Männer in Lebensgefahr, weil sie als angebliche „Hexen“ verfolgt werden. Dies geht aus Recherchen und einer Weltkarte hervor, die die katholische Hilfsorganisation <i>missio</i> in Aachen anlässlich des Internationalen Tags gegen Hexenwahn am 10. August 2024 präsentiert.</p>
<p>„Aberglaube wird als Rechtfertigung für Gewalttaten eingesetzt“, berichtet Gregor von Fürstenberg, Vizepräsident von <i>missio</i> in Aachen. „Habgier, Hass und die Suche nach Sündenböcken sind die Motive der Täter, warum sie unschuldige Menschen an den Pranger stellen. Gegen diese weltweiten Menschenrechtsverletzungen muss stärker gekämpft werden“.</p>
<p>In Papua-Neuguinea engagiert sich die <i>missio</i>-Projektpartnerin Schwester Lorena Jenal seit Jahren gegen den Hexenwahn. Sie riskiert ihr Leben, wenn sie wehrlose Frauen aus den Fängen der Folterer befreit. 251 Überlebende konnte die Ordensfrau in den vergangenen Jahren retten und in dem von <i>missio</i> finanzierten Schutzzentrum betreuen. Anfang September wird Papst Franziskus sich auf seiner Papua-Neuguinea-Reise mit der mutigen Ordensschwester treffen. Aufgrund ihres großen Engagements gegen den Hexenwahn wird die 74jährige am 13. Oktober 2024 in Köln mit dem <i>missio</i>-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.</p>
<p>Eine Ausstellung in Aachen mit Bildern der renommierten Fotografin Bettina Flitner dokumentiert das Engagement und die Erfolge im Kampf gegen diese Menschenrechtsverletzungen in Ländern wie Ghana, Benin und Papua-Neuguinea. Ergänzt wird die Galerie durch historische Motive, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz geschaffen wurden. So ist das Gesicht eines 13jährigen Mädchens zu sehen, das im Jahre 1649 als angebliche „Hexe“ auf einem Scheiterhaufen in Aachen hingerichtet wurde.</p>
<p>Weitere Informationen auf: <a href="/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/gegen-hexenverfolgung/">www.missio-hilft.de/hexenwahn&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 29 Jul 2024 09:38:43 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Pfarrer Bingener zu zweiter Amtszeit als Präsident von missio Aachen und Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ berufen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/pfarrer-bingener-zu-zweiter-amtszeit-als-praesident-von-missio-aachen-und-kindermissionswerk-die-sternsinger-berufen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Pfarrer Dirk Bingener: Gerechte Welt braucht konkrete Solidarität weltweit und Bewusstseinswandel in Deutschland. Zweite Amtszeit läuft bis 2029. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Dikasterium für die Evangelisierung im Vatikan und die Deutsche Bischofskonferenz haben Pfarrer Dirk Bingener (52) für eine zweite Amtszeit von weiteren fünf Jahren zum Präsidenten des Internationalen Katholischen Missionswerkes <i>missio</i> Aachen und des Kindermissionswerkes ,Die Sternsinger‘ berufen.<strong> „Ich bedanke mich für das Vertrauen, das mir durch die erneute Ernennung entgegengebracht wird“</strong>, sagte Pfarrer Bingener.</p>
<p>&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Angesichts so vieler Krisen Menschen nicht im Stich lassen</h4><p>In über 90 Ländern, in denen beide Werke Projekte unterstützen, litten die Menschen weiterhin unter politischen und wirtschaftlichen Krisen, Kriegen, Flucht, Hunger und den Folgen des Klimawandels. <strong>„Diese Menschen nicht im Stich zu lassen, ist mir wichtig. Für sie ist die Kirche in ihrer Heimat oft der einzige Hoffnungsschimmer“</strong>, bekräftigte Bingener. In den kommenden Jahren werde es darauf ankommen, weiterhin dort Hilfe zu organisieren, wo sie am nötigsten ist. Dabei werde <i>missio</i> Aachen die Entscheidungsverantwortung für Projekte stärker den kirchlichen Partnern in Afrika, Asien und Ozeanien übertragen. Gleichzeitig soll in Deutschland die weltkirchliche Bildungsarbeit weiter profiliert werden. <strong>„Veränderung hin zu einer gerechteren und friedlicheren Welt braucht konkrete Solidarität, aber eben auch den Bewusstseinswandel hier bei uns“</strong>, skizzierte Pfarrer Bingener die zentrale Aufgabe für <i>missio </i>Aachen und das Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ in den kommenden fünf Jahren.</p>
<p>&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">„Sternsingen ist ein Schatz, der uns anvertraut ist“</h4><p>„Für das Kindermissionswerk ist das Sternsingen ein Schatz, der uns anvertraut ist. Für uns gilt es diese Tradition zu bewahren, das großartige Engagement der ehrenamtlich aktiven Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen bestmöglich zu unterstützen und zugleich die Aktion behutsam weiterzuentwickeln“, führte Pfarrer Bingener weiter aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><i>Das Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ verfügte im vergangenen Jahr über Mittel von rund 71 Millionen Euro, missio Aachen über knapp 50 Millionen Euro für die Auslandsprojektarbeit sowie die weltkirchliche Bildungsarbeit und Kampagnen in Deutschland. Dazu zählen etwa die bundesweite Sternsingeraktion im Januar und bei missio Aachen die Aktion Schutzengel und der Monat der Weltmission. In der Auslandsarbeit liegen die Schwerpunkte des Kindermissionswerkes ,Die Sternsinger‘ auf Projekten im globalen Süden und Osteuropa, die die Lage von Kindern in den Bereichen Bildung und Gesundheit verbessern. Für missio Aachen stehen in Afrika, Asien und Ozeanien pastorale und soziale Projekte sowie die Aus- und Weiterbildung kirchlichen Personals im Mittelpunkt. Davon profitieren insbesondere Ordensfrauen. Ein weiterer Schwerpunkt im globalen Süden und Deutschland ist der Einsatz für Religionsfreiheit. Zusammen fördern beide Werke derzeit rund 2.500 Auslandsprojekte.</i></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 19 Jul 2024 09:28:16 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Jahresbericht: 49,8 Millionen Euro für die Solidarität mit der Kirche im globalen Süden</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/jahresbericht-498-millionen-euro-fuer-die-solidaritaet-mit-der-kirche-im-globalen-sueden/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk steigert 2023 Mittel für Aus- und Weiterbildung erheblich. Förderschwerpunkt Frauen und Ordensfrauen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dem katholischen Hilfswerk <i>missio</i> Aachen standen im vergangenen Jahr <strong>etwas mehr als 49,8 Millionen Euro für die Solidarität mit der Kirche in Afrika, dem Nahen Osten, Asien und Ozeanien zur Verfügung</strong>. Davon flossen knapp<strong> 41,7 Millionen Euro in die Realisierung von Projekten der Seelsorge, Sozialarbeit, Qualifizierung des Personals und Infrastruktur seiner Partnerinnen und Partner in 50 Ländern, sowie in die weltkirchliche Bildungsarbeit in Deutschland.</strong> Insbesondere die Mittel für Aus- und Weiterbildung in der Auslandsarbeit wurden von knapp 10,9 Millionen Euro auf etwas mehr als 13,4 Millionen Euro erheblich erhöht. Davon profitierten vorrangig Ordensfrauen. <strong>Derzeit fördert missio Aachen rund 1.300 kirchliche Projekte im globalen Süden</strong>, die teils mehrere Jahre laufen.</p>
<p><strong>„Ordensfrauen sind in Afrika, Asien und Ozeanien das Rückgrat des kirchlichen Lebens und der sozialen Arbeit. Sie helfen Menschen in Not am wirksamsten.</strong> Ohne sie würde in einigen armen und instabilen Regionen das Gesundheits- oder Bildungswesen zusammenbrechen”, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, bei der Vorstellung des Jahresberichtes 2023. „Dabei sind die Ordensfrauen selbst von Überforderung, Ausbeutung und Missbrauch bedroht. Um das zu ändern, <strong>brauchen sie dauerhaft professionelle Qualifizierung und Begleitung</strong>, Strukturen müssen sich verändern. Hier konnten wir 2023 schon vieles mit der Hilfe unserer großartigen Unterstützerinnen und Unterstützer bewegen. Dafür sind wir sehr dankbar”, unterstrich Pfarrer Bingener.</p>
<p>&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Politik in Deutschland muss sich stärker für Religionsfreiheit weltweit einsetzen</h4><p>Ein weiterer Schwerpunkt von <i>missio</i> Aachen lag 2023 auf dem <strong>Einsatz für Religionsfreiheit und den interreligiösen Dialog</strong>. Das Hilfswerk brachte beispielsweise bedrängte Christinnen und Christen aus Myanmar oder Pakistan mit Mitgliedern des Bundestages oder Vertretern der Bundesregierung ins Gespräch. Insgesamt konnte das Berlin-Büro von <i>missio</i> Aachen 24 Veranstaltungen organisieren.<strong> „Viele Angehörige religiöser und ethnischer Minderheiten in Afrika, Asien und im Nahen Osten leiden unter religiösem Fundamentalismus, Nationalismus, Hassrede und autoritären Regimen. Sie brauchen unbedingt mehr Unterstützung aus der Politik in Deutschland und Europa. Hier lassen wir nicht nach”</strong>, betonte Pfarrer Bingener.</p>
<p>&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Institutionelle Solidarität der Kirche in Deutschland mit dem globalen Süden bleibt wichtig</h4><p>„Unsere erfolgreiche Arbeit ist uns 2023 vor dem Hintergrund <strong>einer nicht ganz einfachen Spendensituation</strong> gut gelungen. Denn viele Menschen hatten im vergangenen Jahr weniger Geld in der Tasche. Umso mehr bin ich all denen dankbar, die an die Anliegen von <i>missio</i> gedacht haben”, so Pfarrer Bingener. Die <i>missio</i>-Einnahmen in Höhe von rund 49,8 Millionen Euro bewegen sich zwar auf dem Vorjahresniveau. Sie setzen sich aus Spenden, Testamenten und Nachlässen, Kirchensteuer- und öffentlichen Mitteln sowie Erträgen und Zinsen zusammen. Der Anteil der Spenden und Gottesdienst-Kollekten ging aber um knapp 1,5 Millionen Euro auf rund 22,3 Millionen Euro zurück.</p>
<p>Knapp 13,9 Millionen Euro der Einnahmen stammen aus Kirchensteuermitteln. <strong>„Wichtig ist, dass gerade in der jetzigen Zeit mit ihren großen kirchlichen und globalen Herausforderungen die institutionelle Solidarität der Kirche in Deutschland, der Diözesen und Bischofskonferenz mit der Ortskirche in Afrika, Asien und Ozeanien dauerhaft anhält”</strong>, betonte Pfarrer Bingener zum Schluss.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 04 Jul 2024 09:25:19 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Bundesregierung muss von Pakistan Schutz christlicher Minderheit fordern</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/bundesregierung-muss-von-pakistan-schutz-christlicher-minderheit-fordern/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die Gewalt islamistischer Mobs in Pakistan gegen Christen und andere Minderheiten nimmt zu. Die Polizei sorgt nicht ausreichend für ihre Sicherheit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland muss in der entwicklungspolitischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit Pakistan den Schutz christlicher und anderer religiöser Minderheiten stärker thematisieren.<strong> „Deutschland ist innerhalb der Europäischen Union der größte Handelspartner Pakistans, nutzt diese Zusammenarbeit aber unzureichend, um den Schutz der christlichen Minderheit im Land einzufordern. Man kann nicht Handel treiben, ohne fundamentale Menschenrechtsfragen zu benennen“, so Pfarrer Dirk Bingener,</strong> Präsident von missio Aachen, nach Gesprächen mit der pakistanischen Partnerorganisation CLAAS. Diese betreut Betroffene religiös motivierter Diskriminierung und Verfolgung in dem mehrheitlich muslimischen Land.</p><h4 class="rte-headline">Pakistanische Partner: Gewalt durch radikalisierte islamistische Mobs großes Problem</h4><p>CLAAS berichtete in Aachen von schwerer Gewalt gegen Christen in Pakistan durch radikalisierte islamistische Mobs. Anlass seien zumeist<strong> Vorwürfe der Blasphemie gegen Angehörige der Minderheiten</strong>. Die<strong> Polizei greife oft zu spät ein oder verfolge die Täter angesichts des islamistischen Drucks nicht energisch genug.</strong> Ihr fehle Ausbildung, ausreichende Ausstattung und genaue Instruktionen für das angemessene Verhalten zum Schutz der Minderheiten. Hier müssten die zuständigen Ministerien unbedingt aktiv werden, Vorschriften erlassen und diese auch durchsetzen. Das sei ein erster konkreter Schritt, um Christen und andere Minderheiten besser zu schützen.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Pfarrer Bingener: Was Gewalt mit Christen anrichtet, ist kaum zu beschreiben</h4><p>Pfarrer Bingener schloss sich diesem Appell nach einer Reform der Polizeiarbeit in Pakistan an. „Die Bundesregierung muss bei Gesprächen mit Pakistan immer wieder die Frage der Gewalt gegen die christliche Gemeinschaft und andere Minderheiten auf die Tagesordnung setzen“, sagte Bingener. Er hatte im vergangenen Jahr das asiatische Land besucht.<strong> „Ich habe Opfer von Überfällen, Brandschatzung und Todesdrohungen getroffen. Was diese Gewalt mit Menschen anrichtet, ist kaum zu beschreiben. Sie brauchen endlich wirksamen Schutz“</strong>, sagte Pfarrer Bingener.</p><h4 class="rte-headline">Kirchen niedergebrannt, christlicher Unternehmer erschlagen, Polizeistation überrannt</h4><p>Wie wichtig das Anliegen ist, die Gewalt einzudämmen, verdeutlichen drei Ereignisse aus jüngster Zeit: Im August 2023 wurde die christliche Gemeinschaft in Jaranwala im Bezirk Faisalabad überfallen. 26 Kirchen und zahlreiche Häuser wurden niedergebrannt.<strong> Am 25. Mai dieses Jahres wurde Lazar Gill, ein christlicher Unternehmer, nach Blasphemievorwürfen auf offener Straße gesteinigt und verstarb im Krankenhaus.</strong> Im Juni überrannte ein islamistischer Mob eine Polizeistation. Die Menge erschoss und verbrannte einen Mann, dem Blasphemie unterstellt worden war.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 02 Jun 2024 02:04:13 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Liane Bednarz warnt Konservative vor Übernahme rechtspopulistischer Propaganda</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/liane-bednarz-warnt-konservative-vor-uebernahme-rechtspopulistischer-propaganda/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Auf dem Katholikentag in Erfurt veranstalten missio Aachen und Justitia et Pax ein Podium über Religionsfreiheit und Populismus.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frank Schwabe (SPD), Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, geht fest vom Weiterbestand dieses Amtes aus.</strong> „Ich will meinen Teil dazu beitragen, dass es im Menschenrechtsdiskurs fest verankert bleibt. Eine Abschaffung kann ich mir nicht vorstellen”, sagte Schwabe am Samstagabend, 1. Juni, auf dem Katholikentag in Erfurt. Es gibt politische Debatten und haushaltspolitische Überlegungen, die das Amt des Bundesbeauftragten für Religions- und Weltanschauungsfreiheit in Frage stellen oder in anderen Strukturen aufgehen lassen wollen. Frank Schwabe war Gast des vom katholischen Hilfswerk <i>missio</i> Aachen und Justitia et Pax veranstalteten Podiums „Religionsfreiheit und Populismus”.</p><h4 class="rte-headline">Frustrierte Konservative sind für Populismus anfällig</h4><p>Die Publizistin Liane Bednarz warnte eindringlich vor einem Missbrauch des Menschenrechtes auf Religionsfreiheit durch Rechtspopulisten und die AfD. Das gelte auch für die Themen Abtreibung, Gender und Islamisierung. „Frustrierte Konservative sind dafür anfällig”, sagte sie. Aber In dem Moment, in dem Konservative die rechtspopulistischen Narrative aufgriffen, normalisierten und legitimierten sie es.<strong> „Würde die konservative, demokratische Mitte dabei nicht mitmachen, dann hätte diese populistische Vereinnahmung keine Chance”,</strong> sagte sie.&nbsp;</p>
<p>Bednarz zeigte am Beispiel der Diskussion um Abtreibung die gefährliche Strategie der AfD. So inszeniere sich die rechtspopulistische Partei zwar als Lobbyist gegen Abtreibung, tue dies aber nur, „soweit es um deutsche Kinder geht”, sagte Bednarz. „Im christlichen Verständnis gilt aber der Lebensschutz für alle Menschen ohne Einschränkung”, fuhr sie fort. „Diese Propaganda der AfD ist für viele Konservative nicht sichtbar”, warnte Bednarz.</p>
<p><strong>Petra Pau (Linke), Bundestagsvizepräsidentin, stellte sich der religionskritischen Vergangenheit der DDR und der SED, aus der die Linke hervorgegangen ist. </strong>Gegenwärtig wolle sie sich deshalb besonders für die Rehabilitierung von Schülerinnen und Schülern in der damaligen DDR einsetzen, die wegen ihres christlichen Glaubens verfolgt worden waren.&nbsp;</p>
<p>Professor Heiner Bielefeldt, Experte auf dem Gebiet der Religionsfreiheit, warnte insbesondere vor der Vereinnahmung des Menschenrechtes auf Religionsfreiheit durch autoritäre Regime wie etwa das Russland Putins.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sat, 01 Jun 2024 11:08:25 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Bundesministerin Svenja Schulze schickt missio-Truck auf Tour</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/bundesministerin-svenja-schulze-schickt-missio-truck-auf-tour/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Entwicklungsministerin Svenja Schulze hat auf dem Katholikentag in Erfurt am 1. Juni 2024 den missio-Truck „Eine Welt. Keine Sklaverei.” eingeweiht. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Entwicklungshilfeministerin&nbsp;Svenja Schulze hat den <i>missio</i>-Truck „Eine Welt. Keine Sklaverei.” auf dem Katholikentag in Erfurt am 1. Juni eingeweiht. Das multimediale Infomobil thematisiert am Beispiel von Alltagsobjekten wie Smartphones, Orangensaft, Tee und wertvollen Mineralien, wie verbreitet ausbeuterische Verhältnisse sind, unter denen mehr als 50 Millionen Menschen leiden. <strong>„Es hat auch etwas mit uns in den reichen Ländern zu tun, dass Millionen Menschen weltweit von Zwangsarbeit, Zwangsheirat, Zwangsrekrutierung als Kindersoldat oder sexueller Ausbeutung betroffen sind”, erklärte die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Svenja Schulze.</strong>&nbsp;</p>
<p>„Um darauf aufmerksam zu machen, haben wir die Erstellung dieses Infomobils unterstützt. Die Ausstellung nimmt besonders das Schicksal von Frauen und Kindern in den Blick, denn sie treffen die Folgen moderner Sklaverei besonders hart. <strong>Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit setzt sich ein für ein menschenwürdiges Leben in Kriegs- und Krisengebieten, für faire Lieferketten und für Geschlechtergerechtigkeit - und wirkt so ausbeuterischen Strukturen entgegen</strong>”, sagte Schulze. Sie präsentierte den Truck gemeinsam mit <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener und missio-Projektpartnerin Schwester Rose Paite aus Nordost-Indien auf dem Katholikentag. „Der <i>missio</i>-Truck macht nicht nur den dramatischen Lebensalltag von Menschen, die heute in sklavenähnlichen Verhältnissen leben, erfahrbar und sensibilisiert so Besucherinnen und Besucher für dieses drängende Thema. <strong>Er zeigt zugleich auch Wege auf, wie jeder einzelne von uns einen Beitrag zu einer gerechteren Welt leisten kann”, erklärte Pfarrer Bingener.</strong></p>
<p>Der <i>missio</i>-Truck wird in den kommenden Monaten durch Deutschland touren und zum Beispiel in Schulen halt machen. So können Schülerinnen und Schüler hautnah nachempfinden, wie <i>bis heute </i>moderne Sklaverei in Indien, Ghana und Madagaskar existiert. Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen fördert in diesen Ländern Hilfsprojekte, die Auswege aus Ausbeutung und Menschenhandel bieten.&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen finden sich unter <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/missio-truck/">www.missio-hilft.de/truck&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sat, 01 Jun 2024 00:16:54 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Arbeitsminister Heil und missio Aachen rufen zu mehr Einsatz gegen moderne Sklaverei auf</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/arbeitsminister-heil-missio-aachen-rufen-zu-mehr-einsatz-gegen-moderne-sklaverei-auf/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Menschlich handeln statt Menschenhandel fordert ein Podium von missio Aachen auf dem Katholikentag in Erfurt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerks<i> missio</i> Aachen, haben am Freitagabend (31. Mai 2024) auf dem Katholikentag in Erfurt zu verstärktem Einsatz gegen moderne Sklaverei aufgerufen. Davon sind laut Vereinten Nationen rund 50 Millionen Menschen betroffen. Die neue Lieferkettenrichtlinie der Europäischen Union und ein Lieferkettengesetz in Deutschland könnten dazu einen guten Beitrag leisten. <strong>„Dafür braucht unsere Politik den Rückenwind der Zivilgesellschaft”, plädierte Pfarrer Bingener.</strong></p>
<p>Arbeitsminister Heil<strong> lobte den Einsatz der Kirchen</strong>, die ein breites Bündnis, auch mit den Gewerkschaften, eingegangen seien, um einen Durchbruch bei der globalen Unternehmensverantwortung zu erreichen. „Ohne dieses große Engagement hätten wir keine EU-Lieferkettenrichtlinie. Ich bin froh, Teil dieses Bündnisses für Menschenrechte und gute Arbeit weltweit zu sein”, so Heil.</p><h4 class="rte-headline">Ausmaß von Kinder- und Zwangsarbeit ist bedrückend</h4><p>„Das Ausmaß von Kinder- und Zwangsarbeit in der Welt ist bedrückend. Wir dürfen uns damit nicht abfinden: <strong>Wer global Profite macht, muss auch global Verantwortung übernehmen. Das ist nicht zuletzt eine Frage des christlichen Menschenbildes</strong>”, plädierte Arbeitsminister Heil. „Wir können es nicht hinnehmen, dass Menschen, die fast nichts haben, von anderen Menschen mit viel Fantasie auch noch das Allerletzte genommen wird”, sagte Pfarrer Bingener. Christinnen und Christen im globalen Süden bräuchten weiter die Solidarität der Weltkirche, um sich gegen die Folgen moderner Sklaverei einsetzen zu können.&nbsp;</p>
<p>Heil äußerte sich bei dem<strong> Podium „Menschlich handeln statt Menschenhandel”, das </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen auf dem Katholikentag veranstaltete</strong>. Dort berichtete unter anderem <i>missio</i>-Projektpartnerin Sr. Rose Paite MSMHC über moderne Sklaverei auf Teeplantagen in Assam und ihre Programme, die Menschen davor zu bewahren. Sie forderte die Europäische Union und die Bundesregierung, Druck auf Indien zu machen, dass dort die Arbeitsgesetze verbessert werden. Pfarrer Peter Kossen prangerte Formen moderner Sklaverei in Deutschland an. Die Europaparlamentarierin Anna Cavazzini, Vorsitzende des Ausschusses für Binnenmarkt und Verbraucherschutz, war maßgeblich an der EU-Lieferkettenrichtlinie beteiligt.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 30 May 2024 16:25:15 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>KI-Foto erinnert an Erfurter Geschichte</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/ki-foto-erinnert-an-erfurter-geschichte/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Fotoausstellung auf dem Katholikentag zum Thema Hexenwahn zwischen Thüringen und Papua</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> hat mit Hilfe von künstlicher Intelligenz ein Bild gestaltet, welches eine Vorstellung davon gibt, wie die historische Person Anna Martha Hausburg ausgesehen haben könnte, die als angebliche Hexe in Erfurt hingerichtet wurde. Das Foto ist Teil der Ausstellung „Hexenwahn zwischen Thüringen und Papua“, die auf dem Katholikentag in Erfurt bis zum 1. Juni zu sehen ist.&nbsp;<br><br>Vor 320 Jahren war die Gänsehüterin Anna Martha Hausmann auf dem Scheiterhaufen in Erfurt verbrannt worden. Die Bilderausstellung vermittelt Parallelen zwischen der historischen Hexenverfolgung und heutigen Menschenrechtsverletzungen im Zeichen von Aberglauben.&nbsp;</p>
<p>Aktuell sind in 45 Ländern Frauen, Kinder und Männer davon bedroht, Opfer von Hass und Hexenwahn zu werden, berichtet das katholische Hilfswerk <i>missio</i>. So zeigt die Ausstellung Bilder von der mutigen <i>missio</i>-Projektpartnerin Schwester Lorena Jena. Sie hat in Papua-Neuguinea 220 Frauen vor dem Foltertod gerettet.</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie auf der Website:<br><a href="/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/gegen-hexenverfolgung/">www.missio-hilft.de/hexenwahn&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>
<p>Öffnungszeiten an den Standorten Gemeindehaus St. Lorenz (Pilse 30) und in den Kavaten an den Domstufen des Erfurter Doms:&nbsp;<br><br>30. Mai 2024: 11:30 bis 18:00 Uhr<br>31. Mai 2024: 10:30 bis 18:00 Uhr<br>01. Juni 2024: 10:30 bis 18:00 Uhr</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 30 May 2024 15:52:38 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>500.000 alte Handys für den guten Zweck</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/500000-alte-handys-fuer-den-guten-zweck/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen sammelte bisher 500.000 Handys für den guten Zweck. Dafür gab es auf dem Katholikentag in Erfurt ein dickes Dankeschön.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>500.000 alte Smartphones für den guten Zweck, so lautet die Zwischenbilanz der missio Handyspenden-Aktion. Dies gab das katholische Hilfswerk <i>missio</i> gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern am 30. Mai 2024 vor dem Rathaus in Erfurt während des Katholikentags bekannt. <strong>Für die Unterstützung dankte missio-Vizepräsident Dr. Gregor von Fürstenberg der Zdk-Vizepräsidentin des Zentralkomitees der Katholiken (ZdK), Claudia Nothelle als Repräsentantin des Katholikentags, Mechthild Heil von der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB), Kolping </strong>und allen Spenderinnen und Spendern von ausgemusterten Altgeräten. Mit dabei war in Erfurt auch der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Nikola Eterović. &nbsp;</p>
<p>Gregor von Fürstenberg wies in seinen Dank auf dem Katholikentag darauf hin, dass in Deutschland ein Goldschatz lagere, der sich in allen ausgemusterten Handys befinde. <strong>„Rund 6.000 Kilogramm Gold beinhalten die Altgeräte insgesamt, die in deutschen Schubladen verstauben“, sagte von Fürstenberg.</strong> „Dieses Gold und ebenso das wertvolle Mineral Coltan stammen vielfach aus der DR Kongo, wo ein blutiger Krieg um diese Bodenschätze wütet, wie unsere Projektpartnerin Thérèse Mema berichtet. Sie betreut seelsorgerisch die traumatisierten Opfer des Krieges und macht uns hier in Deutschland auf eine der Ursachen des Konflikts aufmerksam.“&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">In der globalisierten Welt stellt deutscher Elektroschrott Afrika vor Probleme</h4><p>Ein weiteres Problem in der globalisierten Welt sei das steigende Aufkommen von Elektroschrott, der teilweise in Afrika lande. Projektpartnerinnen und Partner von <i>missio</i> berichten über die katastrophale Situation auf der Elektroschrotthalde in Ghanas Hauptstadt Accra. Alte Handys, Computer mit deutschen Tastaturen und defekte Fernseher seien dort zu finden.&nbsp;</p>
<p><strong>„Wir engagieren uns gemeinsam mit den Verbänden gegen diese Ausbeutung und für die Bewahrung der Schöpfung. Auf dem Katholikentag 2016 hat missio die Handyspendenaktion gestartet, jetzt können wir die Zwischenbilanz von 500.000 Handys verkünden. Der Dank gilt allen Unterstützenden und Kooperationspartnern“, sagte Gregor von Fürstenberg.</strong></p>
<p>Weitere Informationen zu der Aktion finden sich unter&nbsp;<a href="http://www.missio-hilft.de/handyspenden" target="_blank" class="external-link">www.missio-hilft.de/handyspenden&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-724</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Tue, 28 May 2024 12:36:03 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Papst ruft missio-Werke zu mehr Gemeinschaft, Kreativität und Beharrlichkeit auf</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/papst-ruft-missio-werke-zu-mehr-gemeinschaft-kreativitaet-und-beharrlichkeit-auf/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Papst Franziskus hat die Leiter aller rund 120 missio-Werke weltweit in Rom empfangen. Darunter Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Papst Franziskus hat die rund 120 Päpstlichen Missionswerke weltweit zu mehr „Gemeinschaft, Kreativität und Beharrlichkeit“ aufgerufen. Dies sagte er während der <strong>gegenwärtigen Versammlung aller Nationaldirektoren</strong> dieser Werke in Rom. Darunter ist auch <strong>Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen</strong>.</p>
<p><strong>Papst Franziskus appellierte an die </strong><i><strong>missio</strong></i><strong>-Werke, „mit unerschöpflicher Phantasie neue Wege der Evangelisierung und des Dienstes am Nächsten, insbesondere an den Ärmsten zu gehen“.</strong> Die Werke sollten sich von Schwierigkeiten und Hindernissen nicht entmutigen lassen. Die Mission „ist ein unermüdliches Zugehen auf die ganze Menschheit, um sie zur Begegnung und zur Gemeinschaft mit Gott einzuladen“, so Papst Franziskus.</p>
<p>Die Tagung der nationalen Leiter der <i>missio</i>-Werke weltweit dauert bis kommenden Freitag.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 28 May 2024 09:57:21 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Ministerin Schulze besucht missio beim Demokratiefest</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/ministerin-schulze-besucht-missio-beim-demokratiefest/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Beim Demokratiefest zum 75. Geburtstag des Grundgesetzes war missio Aachen am 25. und 26. Mai 2024 in Bonn und Berlin dabei.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Beim Fest der Demokratie in Bonn war <i>missio</i> Aachen mit einem Stand zum Thema Moderne Sklaverei vertreten. Auch <strong>Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) informierte sich über verschiedene Formen der Modernen Sklaverei.</strong> Mit <i><strong>missio</strong></i><strong>-Projektpartnerin Sr. Rose Paite aus Nordost-Indien</strong> und dem <strong>Leiter der Aktion Schutzengel</strong> bei <i>missio</i> Aachen, <strong>Dr. Martin Stauch</strong>, tauschte sie sich über deren Arbeit aus. Die Ordensfrau aus Indien berichtete von ihrer Arbeit für junge Mädchen und Frauen aus den Teegärten von Assam, die dort leicht Opfer von Ausbeutung und Menschenhandel werden. Sr. Rose Paite befähigt sie mit ihren Ausbildungs- und Empowerment-Kursen, nicht mehr länger Opfer zu sein.</p><h4 class="rte-headline">Moderne Sklaverei auf ganz anderem Weg erfühlen</h4><p>Besonderes Interesse am Stand von <i>missio</i> Aachen in Bonn fand die „Fühlbox". Dort liegen Gegenstände, die man nicht sehen kann, aber einen Bezug zu moderner Sklaverei haben. Wer die Gegenstände befühlt, muss erraten, welcher Zusammenhang das ist. Familien ließen sich gerne vor dem Banner der Aktion Schutzengel von <i>missio</i> fotografieren.&nbsp;</p>
<p>Auch die Tablets mit Filmen in Augmented Reality kamen gut an. Die Filme sind Teil der rollenden Ausstellung im missio-Truck, der beim Katholikentag in Erfurt am 1. Juni offiziell durch die Entwicklungsministerin eingeweiht wird.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Frank Kraus berichtet in Berlin über katholische Friedensinitiativen im globalen Süden</h4><p>Beim <strong>Demokratiefest in Berlin war </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen am Stand der katholischen Kirche</strong> vertreten. Gemeinsam mit dem <strong>Zentralrat der Juden in Deutschland</strong>, der<strong> evangelischen Kirche</strong>, dem <strong>Zentralrat der Sinti und Roma</strong> und dem <strong>Sozialdienst Muslimischer Frauen</strong> bespielten die missio-Referenten Mark Draser und Milan Ivic eines der großen Ausstellungszelte. Neben einer Vielzahl von Besucherinnen und Besuchern waren auch politische Repräsentantinnen und Repräsentanten vor Ort. Unter anderem besuchte <strong>Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) das Zelt</strong> und den Stand der katholischen Kirche.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Über Religionsfreiheit im Gespräch mit der Antidiskriminierungbeauftragten des Bundes</h4><p><i>missio </i>Aachen stellte dabei seine Arbeit für Religionsfreiheit und interreligiösen Dialog weltweit vor. <strong>Darüber kam Milan Ivic etwa mit der Antidiskriminierungsbeauftragten des Bundes, Ferda Ataman, ins Gespräch.</strong> Von besonders hohem Interesse für die Besucherinnen und Besucher war die <strong>Lage der Religionsfreiheit</strong> in der Ukraine.</p>
<p>Schließlich war in Berlin Frank Kraus, Leiter der Abteilung Auslandsprojekte bei <i>missio</i> Aachen, Gast auf einem Podium mit Erzbischof Heiner Koch (Berlin) und Eva Maria Welskop-Deffaa, Präsidentin der Caritas. Frank Kraus schilderte, wie im globalen Süden die katholische Kirche Friedensinitiativen unterstützt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 27 May 2024 16:02:21 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen sagt Kirche in Papua-Neuguinea nach Erdrutsch-Katastrophe Hilfe zu</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/trauer-um-opfer-erdrutsch-katastrophe-auf-papua-neuguinea/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk missio Aachen trauert um Opfer. Mitgefühl für Angehörige. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen trauert mit der Kirche in Papua-Neuguinea um die Toten und noch Vermissten mehrerer Erdrutsche im Hochland des Inselstaates. Es soll mehrere hunderte Tote und noch rund 2.000 Vermisste geben. <strong>„Unser Mitgefühl gilt denen, die von der Katastrophe in der Provinz Enga betroffen sind. Wir schließen in unser Gebet die Verstorbenen ein und alle, die nun leiden”,</strong> sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen.</p>
<p><i>missio</i> Aachen ist Partner der von der Katastrophe mit betroffenen katholischen Diözese Wabag. „Unsere Partner gehen von weiteren Opfern aus. Sie helfen vor Ort bei den Rettungsarbeiten. Wir haben der Diözese unsere Hilfe zugesichert”, sagte Pfarrer Bingener weiter.</p><h4 class="rte-headline">Papua-Neuguinea ist 2024 Partnerland im Monat der Weltmission</h4><p>Papua-Neuguinea ist das Partnerland der diesjährigen Kampagne zum Monat der Weltmission, der größten weltweiten katholischen Solidaritätsaktion in über 120 Ländern. In Deutschland wird diese Aktion von missio organisiert. <strong>Im kommenden Oktober besuchen mehrere missio-Partnerinnen und Partner aus Papua-Neuguinea Deutschland, um über ihre Arbeit und die Herausforderungen durch die Veränderungen des Klimas für ihre Heimat zu berichten.</strong></p>
<p><a href="/jetzt-spenden/sicher-online-spenden/?tw_target_id_fix=VCI24009&amp;cHash=5fd4a7218edb0e50b1dae47528e1763c"><strong>JETZT SPENDEN</strong>&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 22 May 2024 16:23:27 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Deutschland feiert Grundgesetz: missio in Berlin mit dabei</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-feiert-in-aachen-das-grundgesetz-auf-buergerfest-mit/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die Deutsche Bischofskonferenz, missio Aachen und der Caritasverband vertreten die katholische Kirche auf dem Bürgerfest in Berlin. Anlass ist der 75. Geburtstag des Grundgesetzes.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Als <strong>zivilgesellschaftliche Stimme ist die Deutsche Bischofskonferenz für die katholische Kirche – zusammen mit dem Deutschen Caritasverband und dem Hilfswerk </strong><i><strong>missio </strong></i><strong>Aachen in Vertretung für alle kirchlichen Hilfswerke – mit einer eigenen Präsentation beim Demokratiefest der Bundesregierung in Berlin vertreten.</strong> Rund um das Bundeskanzleramt und den Deutschen Bundestag wird sich die katholische Kirche mit ihrer Arbeit vorstellen und zwei Podien für eine öffentliche Debatte anbieten. Das Demokratiefest findet vom <strong>24. bis 26. Mai 2024 </strong>statt.</p><h4 class="rte-headline">Frank Kraus diskutiert mit Erzbischof Heiner Koch und Eva Maria Welskop-Deffaa</h4><p>Am 26. Mai 2024 werden um 17.30 Uhr <strong>Erzbischof Dr. Heiner Koch (Berlin), Eva Maria Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes (DCV, Freiburg) und Frank Kraus, Leiter der Auslandsabteilung von missio Aachen über das Thema „Frieden im Lichte des Grundgesetzes“ diskutieren.</strong> Das Podium blickt auf Bedingungen von und für Frieden und beleuchtet den Beitrag der katholischen Kirche, des Caritasverbandes sowie der katholischen Hilfswerke. Um 18.00 Uhr beginnt das Podium „Entwicklungen der Demokratie in Deutschland“, bei dem Bischof Dr. Gerhard Feige (Magdeburg) und die Journalistin Dr. Ursula Weidenfeld (Berlin) der Frage nachgehen, wie mit einer gesamtdeutschen Perspektive Lösungen für gegenwärtige Herausforderungen gerade angesichts eines erstarkenden Rechtsradikalismus gefunden werden können. Die Diskussionen werden von Dr. Thomas Arnold (Dresden) moderiert.</p><h4 class="rte-headline">Dirk Bingener: Schutz der universalen Menschenrechte aktueller denn je</h4><p><strong>Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen, betont: „Die katholischen Hilfswerke der Kirche in Deutschland arbeiten eng mit ihren Partnerinnen und Partnern in Afrika, Asien, Lateinamerika, Ozeanien und Osteuropa zusammen. Sie engagieren sich gemeinsam für die Würde jedes einzelnen Menschen, unabhängig von dessen Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung. Missio Aachen präsentiert auf dem Bürgerfest seine Menschenrechtsarbeit im Bereich der Religionsfreiheit. Wir wollen zeigen, dass das Grundgesetz an seinem 75. Geburtstag mit seinem Anliegen des Schutzes der universalen Menschenrechte aktueller denn je ist.“&nbsp;</strong></p>
<p>Die Präsidentin des DCV, Eva Maria Welskop-Deffaa, erklärt: „In Verantwortung vor Gott und den Menschen haben die Mütter und Väter des Grundgesetzes 1949 eine demokratische Verfassung gestaltet. Sie war Grundlage dafür, dass in Deutschland nach den Schrecken der Nazizeit ein echter Neuanfang möglich wurde. Mit diesem Grundgesetz tragen wir bis heute Verantwortung für Frieden und Gerechtigkeit in einem geeinten Europa. Deshalb würdigen wir als größter deutscher Verband der Wohlfahrtspflege an diesem Wochenende unser Grundgesetz.“&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Bischof Bätzing: Grundgesetz ist ein kostbarer Schatz</h4><p>Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, fügt mit Blick auf das Jubiläum hinzu: „Das Grundgesetz ist ein kostbarer Schatz. Es wurde als Gegenentwurf zu einem totalitären System formuliert, darum benennt es ganz zu Anfang zurecht die Bezugspunkte aller Verantwortung: Gott und die Menschen. Auf dem Fundament dieser Verantwortung steht unsere freiheitliche Demokratie. Die darin verankerten Grundrechte und Prinzipien sind für mich zeitlos und unverrückbar.<strong> Als Bürgerinnen und Bürger tragen wir Verantwortung dafür, das Grundgesetz und seine Normen zu achten und zu schützen. Wir dürfen dieses Pfund nicht als selbstverständlich gegeben hinnehmen, sondern wir müssen uns jeden Tag neu darum bemühen.“</strong></p><h4 class="rte-headline">Unterhaltsames Lernspiel für die Gamer-Szene</h4><p>Der Stand der Deutschen Bischofskonferenz, missio Aachen und dem DCV stellt zwei Game-Projekte vor. Als besonderes Angebot für Kinder und Jugendliche rückt der Kooperationspartner QM Interactive mit dem Computergame <strong>„Captain Hog’s Inselabenteuer“, einem unterhaltsamen Lernspiel, die Themen Nachhaltigkeit, Verantwortung für die Umwelt und Schutz der Schöpfung altersgerecht und spielerisch in den Blickpunkt. Auch das zweite Game „Oddy und die Suche nach der Quelle“ von der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) veranschaulicht Jugendlichen auf spielerische Art und Weise die Bedeutung von Solidarität und Kooperation.</strong> „Unser Ziel ist es, ohne erhobenen Zeigefinger und humorvoll gesellschaftlich relevante Themen wie Zwischenmenschlichkeit, Klimawandel oder Umweltzerstörung subtil zu vermitteln. Die ansprechende Comicwelt unseres Protagonisten Captain Hog bietet eine harmonische Umgebung mit einem niedrigschwelligen Angebot zur optimalen Wissensvermittlung“, sagt Quirin Münch, Geschäftsführer der QM Interactive. „Gerade so etwas beim Demokratiefest in Berlin zu zeigen, ist eine Chance, wo Kirche überall präsent ist und wie vielfältig demokratische Werte vermittelt werden können.“</p>
<p><i>Diese </i><a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/katholische-kirche-beim-demokratiefest-in-berlin-vertreten" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link"><i>Pressemitteilung wurde von der Deutschen Bischofskonferenz</i>&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a><i> herausgegeben und von missio Aachen mit einer Umstellung übernommen.&nbsp;</i></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 15 May 2024 11:58:35 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen beauftragt externe Untersuchung zu Pfarrer Leonhard Meurer</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-beauftragt-externe-untersuchung-zu-pfarrer-leonhard-meurer/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Das katholische Hilfswerk missio Aachen beauftragt externe Untersuchung zu Pfarrer Leonhard Meurer. Die unabhängige Untersuchung führt die Rechtsanwältin und Mediatorin Dr. Bettina Janssen (Köln) durch.  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="paragraph"><span class="normaltextrun">Das katholische Hilfswerk </span><i><span class="normaltextrun">missio</span></i><span class="normaltextrun"> Aachen hat eine externe Untersuchung seiner Zusammenarbeit mit dem 1991 verstorbenen Pfarrer Leonhard Meurer, Priester des Bistums Aachen, in Auftrag gegeben. Das Hilfswerk hatte Pfarrer Leonhard Meurer, der nicht in einem hauptamtlichen Verhältnis mit </span><i><span class="normaltextrun">missio</span></i><span class="normaltextrun"> stand, zwischen 1978 bis 1988 mit verschiedenen Aufgaben beauftragt.&nbsp;</span></p>
<p class="paragraph"><span class="normaltextrun">Das Bistum Aachen hatte im vergangenen Jahr – auch auf Bitte von </span><i><span class="normaltextrun">missio</span></i><span class="normaltextrun"> Aachen hin – den Namen von Pfarrer Leonhard Meurer veröffentlicht, dem sexueller Missbrauch an minderjährigen Mädchen in mehreren Fällen vorgeworfen wird, und Betroffene wie Zeitzeugen gebeten, sich zu melden. Die bekannten Vorwürfe betreffen einen Zeitraum von 1955 bis 1987.</span></p>
<p class="paragraph"><span class="normaltextrun"><strong>Veröffentlichung der Ergebnisse nach Abschluss der Untersuchung</strong></span></p>
<p class="paragraph"><span class="normaltextrun">Die unabhängige Untersuchung, für die eine Dauer von rund zehn Monaten veranschlagt wird, führt die Rechtsanwältin und Mediatorin Dr. Bettina Janssen (Köln) durch.</span></p>
<p class="paragraph"><span class="cf01">Die Untersuchung hat das Ziel, das Verhältnis und die Zusammenarbeit zwischen </span><i><span class="cf01">missio&nbsp;</span></i><span class="cf01">Aachen und Pfarrer Leonhard Meurer von 1978 bis 1991 aufzuarbeiten.&nbsp;</span><span class="normaltextrun">Sie soll klären, ob in diesem Zeitraum die Vorwürfe des mehrfachen sexuellen Missbrauchs an minderjährigen Mädchen gegen Pfarrer Leonhard Meurer bei </span><i><span class="normaltextrun">missio</span></i><span class="normaltextrun"> Aachen bekannt waren und falls ja, wie damit umgegangen wurde.&nbsp;</span><span class="cf01">Zudem soll mit der Untersuchung der Umgang mit dem Erbe von Pfarrer Leonhard Meurer hinterfragt werden.&nbsp;</span><span class="normaltextrun">Nach Abschluss der Untersuchung werden die Ergebnisse und Empfehlungen veröffentlicht.</span></p>
<p class="paragraph"><span class="normaltextrun"><strong>Präsident von missio Aachen: „Transparente und umfängliche Aufarbeitung unumgänglich für Arbeit von missio Aachen.“</strong></span></p>
<p class="paragraph"><span class="normaltextrun">Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von </span><i><span class="normaltextrun">missio</span></i><span class="normaltextrun"> Aachen, sagte anlässlich der Beauftragung der externen Untersuchung: „Eine transparente und umfängliche Aufarbeitung der Rolle von </span><i><span class="normaltextrun">missio</span></i><span class="normaltextrun"> Aachen während und nach der Zusammenarbeit mit Pfarrer Leonhard Meurer ist unumgänglich. Wir müssen uns unserer Vergangenheit stellen, um Betroffenen gerecht zu werden und um für unsere zukünftige Arbeit zu lernen.“&nbsp;</span></p>
<p class="paragraph"><span class="normaltextrun"><strong>Zusammenarbeit von </strong></span><i><span class="normaltextrun"><strong>missio</strong></span></i><span class="normaltextrun"><strong> Aachen mit Pfarrer Leonhard Meurer</strong></span></p>
<p class="paragraph"><span class="normaltextrun">Nach bisherigen Erkenntnissen wurde Pfarrer Leonhard Meurer von </span><i><span class="normaltextrun">missio&nbsp;</span></i><span class="normaltextrun">Aachen unter anderem als Gastredner im Rahmen der „missio-Sonntage“ in verschiedenen Diözesen eingesetzt. Zudem hat er in den 1970er und 1980er Jahren die „Sammlung Africana“ zusammengestellt. Diese Sammlung umfasst rund 2.500 indigene Artefakte aus verschiedenen westafrikanischen Ländern, die sich heute im Besitz von </span><i><span class="normaltextrun">missio</span></i><span class="normaltextrun"> Aachen befinden. Das Hilfswerk prüft derzeit Möglichkeiten des weiteren Umgangs mit der Sammlung, die nicht mehr öffentlich zugänglich ist.&nbsp;</span></p>
<p class="paragraph"><span class="normaltextrun"><strong>Zum Hintergrund</strong></span></p>
<p class="paragraph"><span class="normaltextrun">Im November 2020 veröffentlichte das Bistum Aachen ein Gutachten zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, in dem Pfarrer Leonhard Meurer anonymisiert genannt wird. Das Gutachten erwähnte auch Reisen des Pfarrers in Länder Westafrikas, vor allem nach Burkina Faso. Daraufhin stellte </span><i><span class="normaltextrun">missio</span></i><span class="normaltextrun"> Aachen Anfang 2021 eigene Recherchen im </span><i><span class="normaltextrun">missio</span></i><span class="normaltextrun">-Archiv zum Verhältnis des Hilfswerks zu Pfarrer Leonhard Meurer an. Im September 2021 nahm </span><i><span class="normaltextrun">missio</span></i><span class="normaltextrun"> Aachen in der Angelegenheit erstmals Kontakt zum Bistum Aachen auf, steht seitdem mit dem Bistum im Austausch und hat dieses gebeten, weitere Betroffene im Fall von Pfarrer Leonhard Meurer öffentlich aufzurufen, sich zu melden. Dies erfolgte dann 2023. Neben der jetzt beauftragten, unabhängigen Untersuchung ist </span><i><span class="normaltextrun">missio</span></i><span class="normaltextrun"> Aachen zudem mit dem Bistum Koupéla in Burkina Faso im Gespräch, in das Pfarrer Leonhard Meurer öfter gereist war.&nbsp;</span></p>
<p class="paragraph"><span class="normaltextrun"><strong>Betroffene, frühere Mitarbeitende und Zeitzeugen sollen sich melden</strong></span></p>
<p class="paragraph"><span class="cf01">Es haben sich bereits Betroffene des Aachener Pfarrers Leonhard Meurer bei Dr. Bettina Janssen gemeldet, die die Untersuchung begleiten werden. Weitere&nbsp;</span><span class="normaltextrun">Betroffene, frühere Mitarbeitende und/oder Zeitzeugen, die sich an der unabhängigen Untersuchung mit ihren Erfahrungen und Informationen beteiligen möchten, können sich ab dem 27. Mai 2024 bei Dr. Bettina Janssen unter&nbsp;</span><a href="mailto:info@bettina-janssen.de" class="email-link">info@bettina-janssen.de&nbsp;<span class="email-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a><span class="normaltextrun"> melden.&nbsp;</span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-716</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Mon, 13 May 2024 18:43:41 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Aktion „Nächstenliebe gegen Rechts”</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/aktion-naechstenliebe-gegen-rechts-startet/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen startet mit prominenter Unterstützung Aktion „Nächstenliebe gegen Rechts”. Aufruf zur Europawahl am 9. Juni.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen startet mit prominenter Unterstützung die Aktion „Nächstenliebe gegen Rechts” zur Europawahl und den kommenden Landtagswahlen. So unterstützen beispielsweise der Essener Weihbischof Ludger Schepers, die Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Lena Bloemacher, oder die <i>missio</i>-Botschafterin Patricia Kelly den Wahlaufruf, Parteien der demokratischen Mitte zu wählen. <strong>„Rechtsextremismus trennt. Nächstenliebe verbindet. Du hast die Wahl”</strong>, lautet ihre Botschaft.<span class="xapple-converted-space">&nbsp;</span></p>
<p>„Machen sie ihr Kreuz bei Parteien, die für eine offene, vielfältige Gesellschaft und die Menschenwürde jedes einzelnen Menschen eintreten. Das ist die Basis unseres Zusammenlebens. <strong>Rechtspopulisten und Extremisten sprechen mit ihrer menschenfeindlichen Ideologie</strong> anderen Gruppen dies alles ab. Das bedroht unsere Demokratie und ist das genaue Gegenteil christlicher Nächstenliebe”, appelliert Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio </i>Aachen, an die Wählerinnen und Wähler.</p><h4 class="rte-headline">Solidarität der Kirche aus dem globalen Süden</h4><p>Das katholische Hilfswerk kann dabei auch auf die Solidarität der Kirche im globalen Süden zählen, mit der <i>missio</i> Aachen eng zusammenarbeitet. So unterstützen Bischof Steven Dami Mamza aus Nigeria sowie Pfarrer Firmin Koffi aus Kenia die Aktion. Koffi war 2022 einer der Gäste der <i>missio</i>-Aktion zum Monat der Weltmission in Deutschland, ein Jahr zuvor Bischof Mamza. <strong>„Im globalen Süden leiden die Menschen zunehmend unter extremistischen, autoritären oder nationalistischen politischen Bewegungen. Hass und Gewalt sind die Folgen. Gemeinsam wollen wir verhindern, dass Populismus und Extremismus in Europa und Deutschland ähnliche Folgen haben. Für diese weltkirchliche Solidarität bin ich zutiefst dankbar”</strong>, sagte Pfarrer Bingener.</p>
<p>Die <i>missio</i>-Aktion wird über die die Social Media-Kanäle von <i>missio</i> Aachen und die Webseite gespielt. Dort finden sich die <strong>Stellungnahmen aller Unterstützerinnen und Unterstützer der Aktion von Patricia Kelly bis zu den Politikerinnen Monika Grütters und Lamya Kaddor,</strong> warum sie sich gegen Rechtsextremismus und für Nächstenliebe einsetzen. Die Webseite wird bis zur Europawahl mit zusätzlichen Angeboten jeweils aktualisiert.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 18 Apr 2024 11:43:50 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Wahlen in Indien entscheiden über Zukunft der Menschenrechte in größter Demokratie der Welt</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/wahlen-in-indien-entscheiden-ueber-zukunft-der-menschenrechte-in-groesster-demokratie-der-welt/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk missio Aachen fordert Bundesregierung zu stärkerem Einsatz für Religionsfreiheit in Indien auf – Auch Gespräche mit Opposition und Religionsgemeinschaften suchen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aachen (18. April 2024). Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen fordert von der Bundesregierung einen stärkeren Einsatz für Religionsfreiheit in Indien, wo zwischen dem morgigen 19. April und 4. Juni ein neues Parlament gewählt wird. Meinungsforscher rechnen mit einem Sieg der hindunationalistischen Regierungspartei BJP und Premierminister Narendra Modi. „Indien hat sich zu einem der wirtschaftlich und geostrategisch wichtigsten Länder der Welt entwickelt. Es ist wichtig, dass Deutschland gute Beziehungen zu dem Land pflegt. Gleichzeitig muss die Bundesregierung bei politischen Treffen die prekäre Lage der religiösen Minderheiten in dem mehrheitlich hinduistischen Land noch entschiedener ansprechen“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, vor den Wahlen.</p>
<p><strong>Religiöse Minderheiten vor gewalttätigen Übergriffen schützen</strong></p>
<p>Insbesondere Christen, Muslime oder Sikhs leiden unter gewalttätigen Übergriffen von Hindunationalisten, die von den staatlichen Behörden nicht verhindert und nur unzureichend geahndet werden. „Der indische Staat muss die Unversehrtheit von Leib und Leben der Menschen sowie den Schutz der Siedlungen und religiösen Stätten von Muslimen, Christen und den Angehörigen anderer nicht-hinduistischer Religionen garantieren. Es geht hier um elementare Menschenrechte. Darauf muss die Bundesregierung bei politischen Gesprächen die BJP und Modi hinweisen, auch öffentlich“, forderte Pfarrer Bingener.</p>
<p><strong>Bundesregierung zieht Vertreter der Kirchen in Indien kaum in zivilgesellschaftlichen Dialog ein</strong></p>
<p>Derartige Kritik an der Menschenrechtslage empfinden Teile der indischen Politik und Gesellschaft jedoch als Fortsetzung einer westlich-kolonialen Politik. „Die Bundesregierung sollte in ihren Gesprächen mit der indischen Regierung dafür werben, dass ein glaubwürdiger Schutz von Menschenrechten wie dem auf Religionsfreiheit oder Presse- und Meinungsfreiheit letztlich das Ansehen Indiens weltweit stärken kann“, ergänzte Pfarrer Bingener.</p>
<p>Politische Analysten warnen vor einer Entwicklung Indiens zu einem religiös-autoritären Staat und sehen die gesellschaftliche Vielfalt und Demokratie in Gefahr. Die anstehenden Parlamentswahlen können in dieser Hinsicht entscheidende Weichenstellungen sein. „Die Bundesregierung sollte auch das Gespräch mit der politischen Opposition und Zivilgesellschaft in Indien nicht vernachlässigen. Wir sehen mit Sorge, dass das Auswärtige Amt und das Entwicklungsministerium die Vertreterinnen und Vertreter der indischen Kirchen oder anderer Religionen kaum in ihren zivilgesellschaftlichen Dialog einbeziehen“, merkte Pfarrer Bingener abschließend an.</p>
<p>Mehr Informationen zur Lage der Religionsfreiheit in Indien finden Sie im <a href="/missio/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/religionsfreiheit-menschenrechte/laenderberichte-religionsfreiheit/laenderbericht-045-indien.pdf" class="download-link">Länderbericht „Religionsfreiheit Indien”&gt;&nbsp;<span class="download-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 12 Apr 2024 11:29:27 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Religionsfreiheit: Demokratische Mitte muss Rechtspopulisten entgegentreten</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/religionsfreiheit-demokratische-mitte-muss-rechtspopulisten-entgegentreten/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholische Organisationen missio Aachen und Justitia et Pax werben in Berlin für zivilgesellschaftliche Bündnisse – Parlamentarischer Abend mit Schirmherr Professor Lars Castellucci (SPD)</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Berlin/Aachen (12. April 2024). Einen stärkeren Einsatz der demokratischen Mitte in Deutschland für Religionsfreiheit weltweit fordern das internationale katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen und die Deutsche Kommission Justitia et Pax (Gerechtigkeit und Frieden) der katholischen Kirche. Darüber diskutierten beide Organisationen am Donnerstagabend in Berlin mit rund 50 Bundestagsabgeordneten, Mitarbeitenden aus Abgeordnetenbüros und Parteien sowie Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft.&nbsp;</p>
<p><strong>Pfarrer Bingener: Im politischen Berlin ist die Bedeutung der Religionsfreiheit zu wenig präsent</strong></p>
<p>„Das Menschenrecht auf Religions- und Weltanschauungsfreiheit ist ein Grundpfeiler jeder offenen Gesellschaft und rechtsstaatlichen Demokratie. Das ist im politischen Berlin noch zu wenig präsent. Wenn sich Parteien und zivilgesellschaftliche Kräfte der demokratischen Mitte dafür vernehmbarer einsetzen, nimmt das Rechtspopulisten und Extremisten den Wind aus den Segeln. Hier müssen wir wesentlich aktiver werden“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen.</p>
<p><strong>Jörg Lüer: Rechtspopulisten und Extremisten missbrauchen Thema Religionsfreiheit für Identitätspolitik</strong></p>
<p>„Rechtspopulisten und Extremisten missbrauchen das Thema Religionsfreiheit für ihre politische Agenda und Identitätspolitik. Sie wollen damit in christlichen Milieus Stimmen gewinnen und schüren beispielsweise Islamophobie. Wir können aber Verletzungen der Religionsfreiheit weltweit nur bekämpfen, wenn sich dafür Angehörige aller Religionsgemeinschaften und auch säkulare Humanisten einsetzen. Für solche zivilgesellschaftlichen Bündnisse werben wir“, sagte Dr. Jörg Lüer, Geschäftsführer von Justitia et Pax.&nbsp;</p>
<p><i>missio</i> Aachen und Justitia et Pax diskutierten beim Parlamentarischen Abend mit den Gästen unterschiedlichste Vorschläge. So sollten etwa vor der Europawahl sowie den Landtagswahlen im Herbst Politikerinnen und Politiker Veranstaltungen zum Thema Religions- und Weltanschauungsfreiheit initiieren, um rechtspopulistischen und extremistischen Bestrebungen hier nicht das Feld zu überlassen.</p>
<p><strong>Schwächung des Amtes des Bundesbeauftragten für Religions- und Weltanschauungsfreiheit wäre ein Rückschritt</strong></p>
<p>Wichtig sei auch, das Amt des Bundesbeauftragten für Religions- und Weltanschauungsfreiheit über die Legislaturperiode hinaus zu garantieren und seine Arbeit zu verstetigen. Eine Schwächung oder Abschaffung des Bundesbeauftragten wäre ein Rückschritt und würde eine Lücke in diesem Bereich der Menschenrechte auftun. Das Thema würde von Populisten und Rechtsextremen besetzt und missbraucht werden. Nicht zuletzt sollten mit Blick auf die Lagen der Religionsfreiheit weltweit Diplomaten und Diplomatinnen des Auswärtigen Amtes auch endlich in ihrer Ausbildung besser auf die Rolle der Religionen in ihren kommenden Einsatzländern vorbereitet werden.&nbsp;</p>
<p>Schirmherr des Parlamentarischen Abends war Professor Lars Castellucci, Beauftragter für Kirchen und Religionsgemeinschaften der SPD-Bundestagsfraktion.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 06 Mar 2024 11:17:30 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Weltfrauentag: Katholische Ordensfrauen wollen andere Führungskultur in der Kirche des globalen Südens</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/weltfrauentag-katholische-ordensfrauen-wollen-andere-fuehrungskultur-in-der-kirche-des-globalen-suedens/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Video-Clips mit Partnerinnen des Hilfswerks missio Aachen – Klerikalismus den Boden entziehen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aachen (6. März 2024). Katholische Ordensfrauen aus dem globalen Süden wollen eine andere Führungskultur in ihrer Kirche etablieren. Dafür werben sie zum Internationalen Weltfrauentag am 8. März in kurzen Videoclips auf den Social Media Kanälen des katholischen Hilfswerkes <i>missio</i> Aachen. „Wir fördern einen solchen Kulturwandel, wo wir können. Er entzieht dem Klerikalismus den Boden, der die Kirche lähmt und Gleichberechtigung verhindert. Deshalb bilden wir Ordensfrauen gezielt für Leitungspositionen der Kirche in Afrika, Asien oder Ozeanien aus“, unterstreicht Dr. Katja Voges, Theologin und Menschenrechts-Expertin von <i>missio</i> Aachen. &nbsp;</p><h3 class="rte-headline">„Ich bin als Frau ein Ebenbild Gottes. Deshalb möchte ich führen wie eine Frau”</h3><p>Schwester Rosalia Sakayombo aus Sambia ist Ordensobere der Schwestern vom Heiligen Geist und Präsidentin der Vereinigung der Ordensfrauen in Ost- und Zentralafrika (ACWECA), einer langjährigen <i>missio</i>-Partnerorganisation. „Ich stimme nicht mit den Menschen überein, die mir sagen, ich müsste führen wie ein Mann”, sagt die frühere Schulleiterin im <i>missio</i>-Clip. „Ich bin als Frau ein Ebenbild Gottes. Deshalb möchte ich führen wie eine Frau, und zwar mit den Eigenschaften, die mir als Frau Gott gegeben hat”, führt die gelernte Lehrerin für Landwirtschaft, Biologie und Religion weiter aus. Dazu zählen für sie die Fähigkeiten des Mitleidens, der menschlichen Nähe und Wärme und der Liebe zu allen Menschen. Diese Werte will sie in Kirche und Gesellschaft nachhaltig verankern.</p><h3 class="rte-headline">„Wir Frauen müssen in uns selbst die Kraft entdecken, die in uns steckt”</h3><p>Schwester Maria Nirmalini leitet die Vereinigung der Ordensoberinnen und -oberen aller indischen katholischen Orden. Die missio-Partnerin steht damit an der Spitze von rund 130.000 Ordensfrauen und Ordensmännern. „Frauen und Ordensfrauen in Indien können nicht allein am Weltfrauentag darauf stolz sein, was sie alles zur Entwicklung des Landes beitragen”, betont sie im <i>missio</i>-Clip. Das gilt für jeden Tag. Sie ermutigt die Frauen in ihrem Land, selbstbewusst ihre eigene Identität zu entwickeln und dafür im Alltag einzustehen. „Wir Frauen müssen in uns selbst die Kraft entdecken, die in uns steckt, damit wir den entscheidenden Unterschied in Kirche und Gesellschaft ausmachen können”, formuliert sie eine ihrer Lieblingsmaximen dazu, wie sie Führungskultur versteht.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 01 Mar 2024 15:16:44 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen begrüßt Freispruch für Christen in Pakistan nach Blasphemievorwurf</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-begruesst-freispruch-fuer-christen-in-pakistan-nach-blasphemievorwurf/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Behörden müssen jetzt die Sicherheit der Brücker Rocky Masih und Raja Masih weiter garantieren</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aachen (1. März 2024). Die wegen angeblicher Verunglimpfung des Korans in Pakistan inhaftierten christlichen Brüder Rocky Masih und Raja Masih sind jetzt von einem Gericht freigesprochen worden. Dies bestätigte heute die Partnerorganisationen CLAAS dem katholischen Hilfswerk <i>missio</i> Aachen. Der Fall hatte Mitte August 2023 gewalttätige Übergriffe auf die christliche Gemeinschaft in Jaranwala im Bezirk Faisalabad durch islamistische Mobs ausgelöst. Dies hatte zu weltweitem Entsetzen geführt.</p>
<p>„Wir freuen uns außerordentlich über diesen Freispruch. Er ist ein wichtiges Zeichen und Ermutigung dafür, sich weiter für Menschenrechte und religiöse Minderheiten in Pakistan einzusetzen“, begrüßte Katja Voges, Menschenrechtsexpertin von <i>missio</i> Aachen, den Freispruch. „Jetzt geht es darum, dass die pakistanischen Behörden die Sicherheit der beiden Brüder garantieren. Ihr Leben ist weiter bedroht. Zudem müssen diejenigen, die die beiden Brüder angezeigt und damit ihre Verhaftung und Ausschreitungen ausgelöst haben, juristisch belangt werden“, forderte Voges.</p>
<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen hatte sich für die Brüder mit einer <a href="/mitmachen/hilfe-fuer-verfolgte-christen/pakistan-schutz-christliche-gemeinden/">Brief-Aktion an den Innenminister von Pakistan, an den pakistanischen Botschafter in Berlin und an den deutschen Botschafter in Pakistan&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> eingesetzt. „Wir sind froh über die Unterstützung durch Politikerinnen und Politiker, denen wir über den Fall berichtet hatten. Das zeigt, wie wichtig politische Lobbyarbeit in Deutschland für bedrängte Christen weltweit und für die Religionsfreiheit ist“, sagte Voges.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 19 Feb 2024 16:11:44 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen warnt nach Massaker vor weiterer Gewalt in Papua-Neuguinea</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-warnt-nach-massaker-vor-weiterer-gewalt-in-papua-neuguinea/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholische Kirche vermittelt – Frauen und Kinder als Leidtragende</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Aachen, 19. Februar 2024). Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen warnt vor einer weiteren Zunahme der Gewalt zwischen lokalen ethnischen Gruppen und Familienverbünden auf Papua-Neuguinea. Nach heutigen Medienberichten sollen am Wochenende im Hochland der Provinz Enga bei einer solchen Fehde mehr als 50 Menschen getötet worden sein. „Wir trauern um die Opfer und ihre Angehörigen. Für unsere Partnerinnen und Partner der Kirche in Papua-Neuguinea ist das eine schwierige Lage. Ihre Vermittlungsversuche zwischen rivalisierenden Gruppen werden prekärer. Die Leidtragenden unter der grassierenden Gewalt sind nicht zuletzt Frauen und Kinder. Das wird leider zu schnell vergessen,“ sagte Johannes Seibel, Pressesprecher von <i>missio</i> Aachen, am Montag.</p>
<p>Die Gewalt zwischen ethnischen Gruppen und Familienverbünden im Hochland Papua-Neuguineas hat eine lange Geschichte. Polizeiliche oder militärische Maßnahmen konnten sie bis heute nicht entscheidend eindämmen. Die Frage der Gewalt zwischen ethnischen Gruppen und Familienverbünden ist eine politische Zukunftsfrage für die Entwicklung des Landes. Die Kirche versucht in ihrer Seelsorge und Sozialarbeit, der Gewalt vorzubeugen und bei Konflikten zu vermitteln. „Neu sind die Grausamkeit und Regellosigkeit, mit der die Konflikte ausgetragen werden, wie unsere Partnerinnen und Partner berichten“, erklärte Seibel. „Gründe dafür sehen sie in der zunehmenden Verfügbarkeit automatischer Waffen, dem dramatisch steigenden Konsum gewaltverherrlichender Videos auf Internetplattformen, Drogen- und Alkoholsucht und den überdauernden patriarchalischen Strukturen“, führte Seibel weiter aus.</p>
<p>Wenn es zu solchen Fehden kommt, hat dies auch für die Frauen und Kinder in den Siedlungen massive Folgen. Sie können dann zum Teil wochenlang nicht aus dem Haus gehen. Die Frauen können nicht auf den Feldern arbeiten. Für die Kinder fällt die Schule aus. Das erschwert den Alltag und die Entwicklung der jeweiligen Region. „Die Vertreterinnen katholischer Frauenverbände berichten uns, dass sie versuchen, auf die Männer Einfluss zu nehmen, um sie vom Kämpfen abzuhalten. Dies sei aber nur in sehr geringem Maße möglich“, sagte Seibel. Für <i>missio</i> Aachen ist die Stärkung der Frauen und weitere Professionalisierung der kirchlichen Frauenarbeit in Papua-Neuguinea ein wichtiges Projektfeld. Manchmal entsendet die katholische Kirche auch Vertreter in sogenannte Streitschlichtungskomitees. „Aber auch diese Arbeit wird immer gefährlicher und unberechenbarer“, berichtet Seibel.</p>
<p>Im vergangenen Herbst hatte eine Delegation von <i>missio</i> Aachen das Hochland in Papua-Neuguinea besucht. Gäste der Kirche aus dem Land in Ozeanien werden im kommenden Oktober zum <a href="/mitmachen/wms-2026/">Monat der Weltmission&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> nach Deutschland kommen, um über ihre Arbeit zu berichten. Die grassierende Bandenkriminalität in Städten wie Port Moresby, die Konflikte zwischen ethnischen Gruppen und Familienverbünden im Hochland, die Gewalt gegen Frauen, die der <a href="/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/gegen-hexenverfolgung/">vermeintlichen Hexerei&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> beschuldigt werden, und die Folgen des Klimawandels sind grundlegende Herausforderungen für die Arbeit der Kirche in Papua-Neuguinea.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 04 Feb 2024 09:31:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Präsident der Päpstlichen Missionswerke fordert solidarischen Lebensstil</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/praesident-der-paepstlichen-missionswerke-fordert-solidarischen-lebensstil/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Erzbischof Emilio Nappa besucht in Aachen das katholische Hilfswerk missio Aachen und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger”</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Christinnen und Christen in Deutschland und Europa sollen die internationale weltkirchliche Solidarität noch stärker als persönlichen sinnstiftenden Auftrag begreifen. Dazu ermutigte Erzbischof Emilio Nappa, Präsident der Päpstlichen Missionswerke, bei einem zweitägigen Arbeitsbesuch der katholischen Hilfswerke <i>missio</i> Aachen und Kindermissionswerk „Die Sternsinger” in Aachen. Die beiden Werke gehören zum Netzwerk von rund 120 Päpstlichen Missionswerken weltweit, dem Erzbischof Nappa am Dikasterium für die Evangelisierung im Vatikan vorsteht.</p>
<p class="MsoNormal">Die weltkirchliche Arbeit solle unterschiedlichste Formate für den persönlichen und digitalen Austausch zwischen Menschen aus allen Teilen der Erde entwickeln. Solche Begegnung ermögliche den Menschen die Erfahrung, dass sie sich trotz unterschiedlichster Herkunft und Lebenssituation wechselseitig bereichern. Ein „solidarischer Lebensstil” mache glücklicher als bloßes individuelles Streben nach einem „immer mehr und mehr”, betonte Erzbischof Nappa. „Gutes zu tun, tut gut” sei eine der zentralen Botschaften der Christinnen und Christen. Damit könnten die weltkirchlichen Werke Unterstützung für den benachteiligten globalen Süden mobilisieren und für sinnsuchende Menschen im Westen attraktiv sein. Dabei spiele eine Kommunikation, die die Menschen auch emotional erreicht, eine wichtige Rolle. Hier sei die Öffentlichkeitsarbeit der Kirche und weltkirchlichen Werke gefordert.</p>
<p>Erzbischof Nappa besuchte in Aachen unter anderem den <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/missio-truck/"><i>missio</i>-Truck „Eine Welt. Keine Sklaverei.”&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>. Die rollende Ausstellung bezeichnete er als „sehr, sehr originell und anregend”. Erzbischof Nappa dankte den Mitarbeitenden von <i>missio</i> Aachen und dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger” für ihren Einsatz und feierte mit ihnen einen Gottesdienst. Daneben standen Gespräche mit Pfarrer Dirk Bingener, Dr. Gregor von Fürstenberg und Anne Wunden aus den Vorständen der beiden Werke sowie mit Mitarbeitenden auf dem Programm.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 26 Jan 2024 15:51:17 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Hilfswerk missio Aachen trauert um seinen früheren Präsidenten Pater Hermann Schalück OFM</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/hilfswerk-missio-aachen-trauert-um-seinen-frueheren-praesidenten-pater-hermann-schalueck-ofm/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Pater Hermann Schalück OFM leitete von 1997 bis 2008 missio Aachen. Der Franziskaner ist am 26. Januar 2024 im Alter von 84 Jahren verstorben.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Das Internationale Katholische Missionswerk <i>missio</i> Aachen trauert um seinen früheren Präsidenten Pater Dr. Hermann Schalück OFM. Er verstarb heute, den 26. Januar, im Alter von 84 Jahren. <strong>„Der weltweite Einsatz für die Armen und die Bewahrung der Schöpfung waren sein Lebenswerk. Sein Wirken wurzelte in einer tiefen franziskanischen Spiritualität. Wir sind zutiefst dankbar für sein Wirken, das missio bis heute nachhaltig prägt. Unser ganzes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen“</strong>, sagte Dr. Gregor von Fürstenberg, Vize-Präsident von <i>missio</i> Aachen.</p>
<p class="MsoNormal">Der aus St. Vit bei Rheda-Wiedenbrück stammende Westfale leitete das Hilfswerk knapp elf Jahre vom November 1997 bis April 2008. In seiner Amtszeit profilierte er den Begriff der Mission neu, modernisierte die Kampagnenarbeit von <i>missio</i> Aachen und förderte in der Auslandsarbeit insbesondere die Idee der Kleinen Christlichen Gemeinschaften. <strong>Pater Hermann Schalück OFM rückte mit innovativen Ideen das Schicksal und die Rechte der Armen und Ausgegrenzten weltweit ins Licht der Öffentlichkeit.</strong> So entwickelte <i>missio</i> Aachen beispielsweise den „Aids-Truck“, der durch Deutschland tourte. Die mobile Ausstellung informierte über das Engagement der Kirche im globalen Süden für die Betroffenen der Krankheit. Bis heute sind Nachfolgemodell des <i>missio</i>-Trucks unterwegs – aktuell der Truck zum Thema Menschenhandel.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Bekennender Fan des Fußballvereins Schalke 04</h4><p class="MsoNormal">Der bekennende Fan des Fußballvereins Schalke 04 suchte auch die Zusammenarbeit mit dem Fußball in Deutschland. Mit der „Aktion Volltreffer“ beispielsweise erreichte <i>missio</i> Aachen zehntausende Fans und andere Interessierte, um sie zum Engagement für sogenannte Kindersoldaten in Afrika und Asien zu mobilisieren. <strong>„Die große Vision des Christentums ist es, dass alle Menschen der Gesellschaft an einem Tisch versammelt sind“</strong>, lautete das Vermächtnis von Pater Hermann Schalück OFM zu seiner Verabschiedung von <i>missio</i> 2008. Diesem Vermächtnis bleibt <i>missio</i> Aachen verpflichtet.</p>
<p class="MsoNormal">Pater Hermann Schalück OFM war vor seiner Tätigkeit als Präsident von <i>missio</i> auch in zahlreichen Leitungsfunktionen der weltweiten Franziskaner-Gemeinschaft tätig, zuletzt von 1991 bis 1997 als Generaloberer. Zuletzt lebte Pater Hermann Schalück OFM in Paderborn.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 10 Jan 2024 15:00:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Neujahrsempfang beim Aachener katholischen Hilfswerk missio</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/neujahrsempfang-beim-aachener-katholischen-hilfswerk-missio/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Segen der Sternsinger von der Grundschule Höfchensweg – Generalsekretärin der Bischofskonferenz dankt missio-Mitarbeitenden</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zwei besondere Gäste begrüßte das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen am Mittwoch bei seinem Neujahrsempfang in der Goethestraße: Dr. Beate Gilles, Generalsekretärin der <a href="http://www.dbk.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Deutschen Bischofskonferenz&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>, und die Sternsinger der <a href="https://www.kgs-hoefchensweg.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">katholischen Grundschule Höfchensweg&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.&nbsp;</p>
<p>Frau Gilles hob die besondere Bedeutung von<i> missio</i> Aachen für die internationale Zusammenarbeit der Kirche in Deutschland mit der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien hervor. „Sie sorgen dafür, dass die Kirche im globalen Süden mit professioneller Seelsorge und Sozialarbeit vor allem den Menschen an den Rändern der Gesellschaft ein Leben in Würde ermöglicht. Für dieses Engagement danke ich ihnen im Namen der Bischofskonferenz von Herzen“, sagte sie den Mitarbeitenden des Hilfswerks in der Goethestraße.&nbsp;</p>
<p>„Wir wissen die Solidaritätsmittel aus Kirchensteuern bei ihnen in guten Händen. Dank ihrer Auslandsprojektarbeit hat die Kirche weltweit wirklich Zukunft“, unterstrich die Generalsekretärin. Dem gaben die Sternsinger der katholischen Grundschule Höfchensweg ihren Segen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 28 Dec 2023 12:45:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen trauert mit der Kirche in Nigeria</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-trauert-mit-der-kirche-in-nigeria/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Mehr als 100 Tote und hunderter Verletzter nach Überfällen auf Christen an Weihnachten – missio-Partner fordern wirksamen staatlichen Schutz</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen teilt mit der katholischen Kirche in Nigeria die Trauer über mehr als 100 Tote und hunderter Verletzter nach den Überfällen auf vorwiegend christliche Dörfer in Nigerias Bundesstaat Plateau an Weihnachten. „Wir sind in Gebet und Solidarität mit den Angehörigen der Opfer, unseren Partnern und Glaubensgeschwistern in Nigeria verbunden“, sagte <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener,&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> Präsident von <i>missio</i> Aachen. „Seit Jahren kommt es immer wieder zu solchen Gewalttaten. Insbesondere an den Weihnachtsfeiertagen hätte es von Seiten der nigerianischen Sicherheitsbehörden eines wirksamen Schutzes bedurft“, erklärte Pfarrer Bingener.</p>
<p>Partner von <i>missio</i> Aachen in Nigeria fordern jetzt endlich wirksame staatliche Sicherheitsgarantien. „Dazu gehören die Einführung strengerer Sicherheitsmaßnahmen, die strafrechtliche Verfolgung von Gewalttätern und die Beseitigung der Ursachen für religiöse Spannungen im Land“, sagte Bischof Steven Mamza aus dem nordostnigerianischen Yola gegenüber <i>missio</i> Aachen.</p>
<p>„Die Sicherheitsbedrohungen, denen Christen in Nigeria ausgesetzt sind, werden durch die unzureichende Reaktion der Regierung auf dieses Problem tatsächlich verschärft“, erklärte Bischof Mamza. Trotz zahlreicher Aufrufe zum Handeln gibt es seiner Meinung nach berechtigte Kritik an der Regierung, den wachsenden religiösen Extremismus im Land nicht wirksam zu bekämpfen. „Dies hat dazu geführt, dass sich viele Christen verletzlich und ungeschützt fühlen und wenig Hoffnung auf eine rasche Lösung der Krise haben“, warnte Bischof Mamza.<br><br>Gleichzeitig müssen seiner Meinung nach „die religiösen Führer die interreligiöse Zusammenarbeit fördern. Nur durch gemeinsame Anstrengungen können wir hoffen, diese Herausforderung zu bewältigen und die Sicherheit aller Bürger in Nigeria zu gewährleisten.“</p>
<p>Erzbischof Ignatius Kaigama aus Nigerias Hauptstadt Abuja, der selbst zwischen 2000 und 2019 Erzbischof von Jos im jetzt betroffenen Bundesstaat Plateau war, macht die wirtschaftliche Krise und die schlechte Regierungsführung für die andauernd politisch-religiös motivierte Gewalt verantwortlich. „Auf der offiziellen politischen Bühne sind die Parteiführer und Parteien derzeit allein mit dem Kampf um die Konsolidierung ihrer politischen Macht nach den Wahlen und den entsprechenden laufenden Gerichtsurteilen beschäftigt“, sagte er gegenüber <i>missio</i> Aachen. „Unsere Kirchen müssen angemessen geschützt werden.“</p>
<p>Hintergrund der Überfälle: Immer wieder kommt es im Mittelgürtel Nigerias und im Nordwesten des Landes zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen muslimischen Viehhirten und Bauern, die mehrheitlich Christen sind. Der jahrzehntelange Konflikt um den Zugang zu Land und Wasser mit tausenden Toten hat sich in den zurückliegenden Jahren verschärft. Zunehmend wird die Zugehörigkeit zur jeweiligen Religion für den Konflikt instrumentalisiert und nimmt dadurch mittlerweile auch eine religiöse Färbung an. Hinzu kommt, dass die Täter nicht zur Verantwortung gezogen werden. Viele Menschen in Nigeria haben jegliches Vertrauen in den Staat verloren, der seine Bürgerinnen und Bürger nicht schützt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 18 Dec 2023 08:47:02 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Ozeanien: Industrienationen sollen Klimawandel gerecht gestalten</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/industrienationen-sind-fuer-gerechten-klimawandel-in-ozeanien-verantwortlich/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Helena Hakena aus Papua-Neuguinea ist enttäuscht vom Weltklimagipfel. Sie wirbt auf missio-Plakat für den Weltmissionssonntag 2024.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Katholische Umweltschützerinnen und Frauenrechtlerinnen in Papua-Neuguinea und Ozeanien sind von den Beschlüssen der Weltklimakonferenz in Dubai enttäuscht. „Wir fahren mit einem schweren Herzen nach Hause. Unsere Stimmen wurden nicht gehört“, sagte Helen Hakena am Samstag gegenüber dem katholischen Hilfswerk missio Aachen.<strong> „Menschen in meiner Heimat, die selbst nichts zum Klimawandel beitragen, keinen oder wenig Strom verbrauchen, leiden am meisten unter der Gier und dem Verbraucherverhalten des größten Teils der Welt“,</strong> erklärte die Präsidentin des katholischen Frauenverbandes auf der Inselgruppe Bougainville. Sie war Teil der Delegation Papua-Neuguineas der Weltklimakonferenz, und ist auf dem Aktionsplakat der kommenden <i>missio</i>-Kampagne 2024 zum Monat der Weltmission zu sehen.</p><h4 class="rte-headline">Rohstoffabbau für Energiewende in Ozeanien verantwortlich für Umweltzerstörung</h4><p>Helen Hakena warnte insbesondere vor den <strong>Folgen des Abbaus von Kupfer, Lithium, Nickel und seltenen Erden in Papua-Neuguinea</strong>, die für neue Technologien der Energiewende in der westlichen Welt gebraucht werden. „Dieser <strong>Abbau führt in meiner Heimat zu Zerstörungen der Umwelt und traditionellen Lebensweise der Menschen.</strong> Der Erlös des Abbaus kommt nicht bei den einfachen Menschen an. Damit wird nur der Wohlstand von einigen Unternehmen und Politikern gesichert. Wir brauchen aber einen gerechten Wohlstand für alle“, erinnerte sie bei der grünen Energiewende an die Verantwortung des Westens für den globalen Süden.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Erste Klimaflüchtlinge müssen umgesiedelt werden</h4><p>Helene Hakena berichtete auf der Weltklimakonferenz über die Folgen des Klimawandels für die Menschen in Bougainville und Ozeanien. Der steigende Meeresspiegel hat bereits jetzt gravierende „Auswirkungen auf viele Gemeinschafen im Pazifik. Von der Inselgruppe der Caterets Islands <strong>mussten die ersten Klimaflüchtlinge nach Bougainville umgesiedelt werden. Gemeinschaften und ihr kulturelles Erbe werden zerstört</strong>“, erläuterte Helena Hakena.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 11 Dec 2023 08:57:05 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>50.000 Euro für Familien im Südlibanon</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/50000-euro-fuer-familien-im-suedlibanon/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Angst vor Ausweitung des Gaza-Krieges – Hilfe für Menschen, die nicht fliehen können</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen stellt Betroffenen des Nahostkonfliktes im Südlibanon 50.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung. Damit werden rund 400 christliche Familien an der libanesisch-israelischen Grenze unterstützt. Dort ist die Situation nach dem Terroranschlag der islamistischen Hamas auf Israel Anfang Oktober und dem sich anschließenden Krieg in Gaza sehr angespannt. Dies teilte missio Aachen am 11. Dezember 2023 mit.</p>
<p class="MsoNormal">„Die Sorge ist groß, dass die Hisbollah-Miliz aus dem Südlibanon heraus eine zweite Front gegen Israel eröffnen könnte, um die verbündete Hamas zu unterstützen, und sich der Krieg so auf den Libanon ausweitet“, erklärte <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener. Immer wieder kommt es zu einzelnen Gefechten zwischen der Hisbollah und der israelischen Armee. Auch christlich geprägte Dörfer wie Rmeisch, Ain Eben oder Yaroun gerieten bereits unter Beschuss.</p>
<p>Rund 20.000 Menschen sind bislang aus der Grenzregion im Süden des Libanon geflohen. „Unsere Soforthilfe ist vor allem für diejenigen bestimmt, die nicht fliehen können und in der Grenzregion ausharren müssen“, so Pfarrer Bingener. Michel Constantin, Regionaldirektor der CNEWA, eines päpstlichen Hilfswerks für den Nahen Osten, koordiniert die Hilfsleistungen für <i>missio</i> vor Ort.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 08 Dec 2023 11:56:07 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Mehr Anerkennung der Menschenrechtsarbeit der Kirche</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/mehr-anerkennung-der-menschenrechtsarbeit-der-kirche/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>75 Jahre Menschenrechtserklärung: Mehr Respekt der westlichen Zivilgesellschaft und Politik für kirchliche Aktivistinnen und Aktivisten im globalen Süden. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Das katholische Hilfswerk missio Aachen <strong>dankt der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien für ihren Menschenrechtseinsatz</strong> in den vergangenen Jahrzehnten. Aus <strong>Anlass des 75. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte am 10. Dezember</strong> verschickt das Werk ein entsprechendes Solidaritätsschreiben an 75 Partnerinnen und Partner. Sie stehen stellvertretend für alle Mitarbeitenden der Kirche, mit denen missio Aachen im globalen Süden gemeinsame Projekte unterhält.&nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;</p><h4 class="rte-headline">Internationale Aufmerksamkeit schützt Aktivistinnen und Aktivisten</h4><p class="MsoNormal">„So viele Frauen und Männer, Ordensleute, Priester und Bischöfe, mit denen wir zusammenarbeiten, verteidigen unter schwierigsten Bedingungen die Würde des Menschen. Das sind <strong>stille Heldinnen und Helden der Menschenrechte</strong>, die wir im Westen kaum kennen. <strong>Sie verdienen für ihren Menschenrechtseinsatz wesentlich mehr öffentliche Anerkennung als bisher</strong>“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen. „Die Politik und die Zivilgesellschaften des Westens sollten sich noch wesentlich stärker mit der Menschenrechtsarbeit der Kirchen im globalen Süden vernetzen“, appellierte Pfarrer Bingener. „Diese internationale Aufmerksamkeit schützt die oft sehr gefährdeten Aktivistinnen und Aktiven und darüberhinaus können wir von deren Wissen und Praxis lernen“, unterstrich Pfarrer Bingener.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;</p><h4 class="rte-headline">Einsatz für alle Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Religion</h4><p class="MsoNormal">Missio-Partner in Afrika, dem Nahen Osten, Asien und Ozeanien setzen sich beispielsweise für die Religions- und Weltanschauungsfreiheit, den interreligiösen Dialog sowie die Meinungs- und Versammlungsfreiheit aller Menschen unabhängig von deren Herkunft, Geschlecht, Religion oder politischen Überzeugungen ein. Sie stehen <strong>an der Seite der Menschen, wo deren Recht auf Leben, körperliche und seelische Unversehrtheit, das Recht auf die Abwesenheit von Sklaverei und Folter oder die Gleichheit vor dem Gesetz gefährdet sind</strong>.&nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;</p>
<p class="MsoNormal">„Sie kämpfen gegen die Diskriminierung von ethnischen und religiösen Minderheiten in Pakistan, gegen die Ausbeutung und Entrechtung indigener Völker auf den Philippinen, gegen Genitalverstümmelung oder Zwangsehe in Kenia oder gegen die Inhaftierung von Bloggern, die die Regierung in Vietnam öffentlich kritisieren. Das sind nur wenige konkrete Beispiele dafür, wie unsere Partnerinnen und Partner arbeiten. Das verdient Respekt“, bekräftigte Pfarrer Bingener.&nbsp;&nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 08 Dec 2023 11:47:37 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Ökumenisches Friedensgebet 2024 lenkt den Blick auf Papua-Neuguinea </title>
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                        <description>Drei Hilfswerke der katholischen und evangelischen Kirchen geben das Ökumenische Friedensgebet 2024 heraus.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Das ökumenische Friedensgebet steht im <strong>Zeichen weltweiter Solidarität und Fürbitte</strong> und lenkt 2024 den Blick auf Papua-Neuguinea. Es wird von der Evangelischen Mission Weltweit (EMW) mit den internationalen katholischen Missionswerken missio Aachen und missio München herausgegeben. Seit 2003 bieten die drei Werke dieses Gebet für Friedensveranstaltungen oder Gottesdienste von Gemeinden, Verbänden und Initiativen an.&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Das diesjährige <strong>Ökumenische Friedensgebet kommt aus Papua-Neuguinea</strong>. Das Land leidet unter den Zwängen der Globalisierung. Multinationale Unternehmen beuten die Rohstoffe aus und gefährden die Umwelt. Das nicht eingelöste Versprechen auf Wohlstand durch staatliches Missmanagement frustriert die Bevölkerung. Dazu kommt die zunehmende <strong>Bedrohung durch die Folgen des Klimawandels</strong>.&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Verfasst hat das Gebet Helen Oa</strong>. Sie stammt aus einer Siedlung in Port Moresby mit viel Kriminalität, Gewalt und Prostitution. Sie arbeitet für die Katholische Bischofskonferenz von Papua-Neuguinea und den Salomonen und engagiert sich in der Vereinigung des „Divine Mercy Apostolate“, an dessen Weltkongressen in Bogota und Samoa sie als gewählte Repräsentantin von Ozeanien teilnahm. Die Bewegung gibt es weltweit. Aktivitäten sind zum Bespiel <strong>„prayer walks“ in Armenvierteln</strong>, die insbesondere traumatisierte Frauen dazu ermutigen, über ihre Probleme zu sprechen, und „adopt a youth“-<strong>Programme für gefährdete Jugendliche</strong>.</p>
<p class="MsoNormal">Das Ökumenische Friedensgebet kann in deutscher Sprache bei den drei Werken in Papierform kostenlos und in größeren Auflagen bestellt werden und steht ab sofort auch digital unter <a href="http://www.oekumenisches-friedensgebet.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.oekumenisches-friedensgebet.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> zum Download zur Verfügung. Neben der deutschen Version sind viele weitere Sprachen in der Umsetzung, darunter Ukrainisch, Spanisch, Russisch, Polnisch, Englisch und Französisch. Diese werden nach und nach zum Download zur Verfügung stehen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 28 Nov 2023 13:30:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Von Fürstenberg für weitere fünf Jahre Vizepräsident von missio Aachen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/von-fuerstenberg-fuer-weitere-fuenf-jahre-vizepraesident-von-missio-aachen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Dr. Gregor Frhr. von Fürstenberg ist seit 2004 Vizepräsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes in Aachen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aachen (28. November 2023). Dr. Gregor Frhr. von Fürstenberg (58) ist für weitere fünf Jahre zum Vizepräsidenten des Internationalen Katholischen Missionswerks <i>missio</i> in Aachen bestellt worden. Das hat am heutigen Dienstag, 28. November 2023, der Verwaltungsrat des katholischen Hilfswerkes beschlossen. <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/gregor-von-fuerstenberg/">Von Fürstenberg&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), ist seit 2004 Vizepräsident des Werkes. Der Diplom-Theologe und promovierte Soziologe war Vorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Münster gewesen, bevor er 1995 zu <i>missio</i> nach Aachen wechselte. Seit 2023 ist er zudem Vorstandsmitglied beim <a href="http://www.sternsinger.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> in Aachen.&nbsp;<br><br>Von Fürstenberg, der mit seiner Frau und vier Kindern in Geilenkirchen lebt, verantwortet bei <i>missio</i> Aachen unter anderem die Bereiche Fundraising, Budget- und Personalplanung. Er engagiert sich daneben für das Schicksal von bedrängten Christen, für die Bewahrung der Schöpfung und für einen missionarischen Aufbruch der Kirche weltweit.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 13:00:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen begrüßt Bericht der Bundesregierung zur weltweiten Lage der Religionsfreiheit</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-begruesst-bericht-der-bundesregierung-zur-weltweiten-lage-der-religionsfreiheit/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk in Sorge um weltweit zunehmende Verletzungen des Menschenrechts</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aachen (22.11.2023). Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen begrüßt den Bericht zur weltweiten Lage der Religions- und Weltanschauungsfreiheit der Bundesregierung, der heute vorgelegt wurde.<br><br>„Der Bericht schildert die weltweit zunehmenden Verletzungen des Menschenrechts auf Religionsfreiheit differenziert und mit Blick auf die Angehörigen aller Religionen. Begrüßenswert ist, dass der Bericht nunmehr für 41 Länder darstellt, wie es dort um die Religionsfreiheit bestellt ist“, sagte <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener,&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> Präsident von <i>missio</i> Aachen. „Es wird nun darum gehen, den Bericht aufmerksam zu studieren und von Seiten der Politik Handlungsoptionen zur Verbesserung der Situation stärker als bisher in den Blick zu nehmen. Denn hinter dem Bericht stehen Schicksale insbesondere auch von Christinnen und Christen, die enorm unter vielfältiger Diskriminierung leiden, was uns nicht egal sein kann.“</p>
<p>Das katholische Hilfswerk fühlt sich durch den Bericht, der in besonderer Weise die Situation von indigenen Völkern thematisiert, in seinem Engagement bestärkt. „Denn in unseren regelmäßigen Länderberichten Religionsfreiheit wird auch die Situation indigener Völker dargestellt. Diese sind oft mehrfacher Diskriminierung ausgesetzt“, sagte Pfarrer Bingener. So seien etwa die Karen in Myanmar eine ethnische Minderheit und mehrheitlich christlich, weshalb sie ins Visier des Militärregimes gerieten. In Indien würden die indigenen Adivasi, die zugleich Christen seien, ebenfalls durch Hindunationalisten aufgrund dieser doppelten Identität diskriminiert.</p>
<p>Der Präsident des katholischen Hilfswerks zeigte sich sehr erfreut über die Ankündigung der Bundesregierung im Bericht, zukünftig die Rolle der Religionen im globalen Süden noch stärker in der Außen- und Entwicklungspolitik zu berücksichtigen. „In diesen Ländern bestimmt die Religion den Alltag der Menschen. Entwicklung, Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit lassen sich hier nicht erreichen, wenn die Außen- und Entwicklungspolitik den Faktor Religion vernachlässigt“, so Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 21 Nov 2023 16:22:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen fordert politischen Einsatz für bedrängte Christen in Pakistan</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-fordert-politischen-einsatz-fuer-bedraengte-christen-in-pakistan/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Missbrauch der Blasphemiegesetze am gefährlichsten – Katholisches Hilfswerk auf Solidaritätsreise</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Aachen (21. November 2023). Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen fordert einen stärkeren politischen Einsatz für die von Blasphemievorwürfen betroffenen Christen und anderen Minderheiten in Pakistan. Dies sagte <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener nach der Rückkehr von einer Solidaritätsreise zu katholischen Partnerinnen und Partnern in der islamischen Republik. „Die ständige Angst vor dem Vorwurf der Blasphemie bestimmt den Alltag der Minderheiten in Pakistan und verhindert ihre gesellschaftliche Teilhabe. Das war für mich die erschreckendste Erfahrung auf unserer Solidaritätsreise“, so Bingener.</p>
<p class="MsoNormal">„Wir haben Familien von Beschuldigten einer sogenannten Gotteslästerung vor Ort getroffen, deren Angehörige in Todesgefahr sind, selbst wenn sie vom Gericht freigesprochen werden. Diese Familien erleiden einen sozialen Tod“, sagte Pfarrer Bingener weiter. „Die Außen- und Entwicklungspolitik der Bundesregierung und Europäischen Union muss alle Gesprächskanäle nutzen, um bei den Verantwortlichen in Pakistan einen besseren Schutz der Betroffenen durch Polizei und Justiz anzumahnen“, forderte Pfarrer Bingener. „Der pakistanische Staat muss effizienter gegen den Missbrauch der Blasphemiegesetze zur Unterdrückung von Minderheiten durch Islamisten vorgehen,“ so Pfarrer Bingener.</p>
<p class="MsoNormal">Blasphemievorwürfe im christlichen Viertel Jaranwala im Distrikt Faisalabad lösten im vergangenen Sommer eine Gewaltorgie eines islamistischen Mobs aus. Mehr als 460 Familien sind betroffen und mussten zum Teil fliehen. Mehr als 100 christliche Häuser und über 20 Kirchen wurden niedergebrannt. Pfarrer Bingener besuchte die betroffenen Familien in Jaranwala und <a href="/mitmachen/hilfe-fuer-verfolgte-christen/pakistan-schutz-christliche-gemeinden/">versicherte den Christen dort die Solidarität und Hilfe&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> durch <i>missio</i> Aachen.</p>
<p>Stationen der <i>missio</i>-Solidaritätsreise in Pakistan waren die Diözesen in Multan, Faisalabad und Lahore. Neben dem Thema Blasphemievorwürfe standen der interreligiöse Dialog und Besuch einer Moschee, Treffen mit Menschenrechtsaktivisten, Gespräche in Gemeinden und pastoralen Ausbildungseinrichtungen der Kirche sowie die Arbeit der pakistanischen Kirche für benachteiligte Mädchen und Frauen, die unter anderem von Zwangskonversion und Zwangsehe bedroht sind, auf dem Programm. „Trotz aller Bedrängnis haben wir eine glaubensstarke Kirche erlebt, die sich für eine gerechtere Gesellschaft und die Gleichberechtigung aller Minderheiten mit ganzer Kraft einsetzt. Das hat uns tief beeindruckt“, so Pfarrer Bingener abschließend.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 20 Nov 2023 09:30:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen teilt mehr Verantwortung in Auslandsprojektarbeit mit Ortskirchen im globalen Süden</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-teilt-mehr-verantwortung-in-auslandsprojektarbeit-mit-ortskirchen-im-globalen-sueden/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk missio Aachen überträgt Teile der Projektarbeit an Ortskirchen im globalen Süden - Neues Modell für Auslandsprojektarbeit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Aachen (20. November 2023). &nbsp;Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen teilt in seiner Auslandsprojektarbeit mehr Verantwortung mit den Ortskirchen im globalen Süden. Dafür werden in den Partnerländern Regionalteams mit einheimischen Mitarbeitenden aufgebaut, die von der Antragstellung bis zur Auswertung Projekte der <i>missio</i>-Partner begleiten. Die Teams übernehmen damit Aufgaben, die bisher allein von der <i>missio</i>-Zentrale in Aachen wahrgenommen wurden. Ein entsprechender Pilot startet jetzt mit Teams in Kamerun, der Demokratischen Republik Kongo, Burundi und der Zentralafrikanischen Republik. Dazu zählen neun Laien, Ordensschwestern und Priestern aus diesen Ländern, die jetzt vier Wochen lang bei <i>missio</i> Aachen auf ihre Aufgaben vorbereitet wurden.</p>
<p class="MsoNormal">„Wir wollen die Zusammenarbeit auf Augenhöhe verbunden mit dem Sozialprinzip der Subsidiarität noch mehr stärken. Deshalb strukturieren wir unsere Auslandsprojektarbeit um, indem wir die Entscheidungsfindung und Projektbegleitung stärker in unsere Partnerländer selbst verlagern“, sagte <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Präsident von <i>missio</i> Aachen. „Die Regionalteams kennen die Verhältnisse vor Ort am besten, um die Notwendigkeit, Fragen der finanziellen Ausstattung und Wirksamkeit von Projekten gut beurteilen zu können“, so Bingener weiter.</p>
<p class="MsoNormal">Die Regionalteams sollen zudem Partnerinnen und Partner von <i>missio</i> begleiten, denen personellen Ressourcen für Projektanträge und deren Abwicklung fehlen. „Wir hoffen, dass wir damit kirchliche Akteure in politisch und ökonomisch prekären Regionen noch mehr ermutigen, Projekte mit uns durchzuführen“, sagte Pfarrer Bingener weiter. „Solche Projekte erreichen ja oft gerade die Menschen, die am nötigsten Hilfe brauchen.“</p>
<p class="MsoNormal">Die Regionalteams sollen zudem künftig auch Ansprechpartnerinnen und Partner für die Aufklärungs- und Bildungsarbeit von <i>missio</i> Aachen in Deutschland sein. „Die Authentizität von Informationen wird heute immer wichtiger, damit wir für unsere Partner Lobby und Sprachrohr in Deutschland sein können“, sagte Pfarrer Bingener.</p>
<p class="MsoNormal">Da die Auslandsprojektarbeit in der weltkirchlichen Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren immer stärker digitalisiert wurde, sollen die neuen Regionalteams nicht zuletzt die Partnerinnen und Partner bei der digitalen Projektabwicklung beraten und unterstützen.</p>
<p class="MsoNormal">Die Regionalteams sind an den Bischofskonferenzen oder Ordensoberen-Konferenzen in den jeweiligen Ländern angegliedert. Die betreffenden Ortskirchen und <i>missio</i> Aachen teilen sich die Finanzierung des Piloten.</p>
<p class="MsoNormal">2022 konnte missio Aachen insgesamt rund 42,2 Millionen Euro für Auslandsprojektarbeit sowie für die Aufklärungs- und Bildungsarbeit in Deutschland einsetzen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 13 Nov 2023 15:22:38 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Hilfswerk missio Aachen übergibt Petition gegen Zwangskonversion und Zwangsheirat in Pakistan an Bundesregierung</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/petition-gegen-zwangskonversion-zwangsheirat-pakistan-bundesregierung/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Frank Schwabe, Beauftragter für Religionsfreiheit weltweit, nimmt Thema auf Pakistanreise mit – Knapp 2.400 Unterschriften in Solidarität mit Mädchen aus religiösen Minderheiten – missio-Präsident Dirk Bingener: „Praxis der Rechtlosigkeit“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Die Bundesregierung wird sich für das Schicksal von Frauen und Mädchen religiöser Minderheiten in Pakistan einsetzen, die Opfer von Zwangskonversion und Zwangsheirat sind. Dies sagte Frank Schwabe (SPD), Beauftragter der Bundesregierung für Religionsfreiheit weltweit, bei der Übergabe der Petition „Stoppt Zwangsehe!“ durch das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen. <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener und die pakistanische Theologin Sana Iqbal überreichten am Montag in Berlin knapp 2.400 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern aus Deutschland.</p>
<p class="MsoNormal">Nach konservativen Schätzungen werden jährlich rund 1.000 junge Christinnen und weibliche Angehöriger anderer Minderheiten aus ihren Familien entführt und an meist ältere muslimische Männer verheiratet. Sie sind dabei sexuellem Missbrauch, Vergewaltigung und anderen Formen körperlicher und seelischer Gewalt ausgesetzt. Ihre Familien können sich dagegen kaum wehren.</p><h3 class="rte-headline">Pfarrer Bingener: Anspruch auf wertegeleitete Außen- und Entwicklungspolitik einlösen</h3><p class="MsoNormal">Pfarrer Bingener fordert deshalb von der Bundesregierung, sich dafür einzusetzen, dass in Pakistan schon bestehende Gesetze, die diese Praxis eigentlich unter Strafe stellen, auch endlich dann angewandt werden, wenn Mädchen und junge Frauen aus religiösen Minderheiten stammen. „Die jungen Frauen empfinden ihr Schicksal oft als lebenslange Hölle. Sie werden unter Druck zum Islam konvertiert und zwangsverheiratet. Selbst wenn sie ihrem Peiniger entkommen, ist eine Rückkehr in ein normales Leben kaum möglich. Dagegen stehen die Blasphemiegesetze des Landes, die nicht erlauben, seinen bisherigen Glauben wieder anzunehmen“, sagte Pfarrer Bingener, der gerade von einer Pakistanreise zurückgekehrt ist. „Diese Praxis der Rechtlosigkeit von Minderheiten hat Auswirkungen auf das Leben aller Christen in Pakistan. Im Zweifelsfall sind sie immer Bürger zweiter Klasse, die willkürlichen Repressalien ausgesetzt sind. Die Bundesregierung sollte ihren Anspruch auf eine wertegeleitete Außen- und Entwicklungspolitik auch in diesen Fällen einlösen“, so Pfarrer Bingener.</p><h3 class="rte-headline">Frank Schwabe: Schutz von Religionsfreiheit und Rechte von Frauen und Mädchen gehören zusammen</h3><p class="MsoNormal">„Frauen und Mädchen religiöser Minderheiten sind deutlich häufiger von Diskriminierung und Gewalt betroffen. So auch Christinnen sowie Angehörige der Hindu und der Sikh in Pakistan, von denen uns erschreckende Berichte über Zwangskonversion und Zwangsheirat erreichen“, bedankte sich Schwabe für die Initiative von missio Aachen. „Als Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit werde ich dies im Rahmen politischer Gespräche und während meiner Reise nach Pakistan im nächsten Jahr thematisieren. Schutz der Religionsfreiheit sowie Rechte von Frauen und Mädchen gehören zusammen“, sicherte er den Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern der Petition bei der Übergabe zu.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 29 Oct 2023 12:00:43 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Afrika darf nicht die Elektroschrotthalde der Welt sein“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/afrika-darf-nicht-die-elektroschrotthalde-der-welt-sein/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Im ZDF-Fernsehgottesdienst mit der katholischen Ordensschwester Angelina Gerharz aus Ghana werden alte Handys zur Wiederverwertung gesammelt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die katholische Steyler Ordensschwester Angelina Gerharz aus Ghana fordert in Deutschland und Europa ein Umdenken beim Umgang mit Elektroschrott. „Dieser Schrott muss in den Herkunftsländern recycelt und wiederverwertet werden. Afrika darf nicht die Elektroschrotthalde der Welt sein“, sagte Schwester Angelina am Sonntag im ZDF-Fernsehgottesdienst. Er wurde gemeinsam von der Pfarrei Christus unser Friede in Herzogenrath-Kohlscheid und dem Hilfswerk <i>missio </i>Aachen gestaltet.</p>
<p>Schwester Angelina und ihr Team betreuen Kinder, die auf einer Elektroschrotthalde in Ghanas Hauptstadt Accra arbeiten müssen, und ermöglicht ihnen eine schulische Ausbildung. Als Zeichen gegen den Export von Elektroschrott nach Afrika sammelten die Pfarrei Christus unser Friede und missio Aachen im ZDF-Fernsehgottesdienst rund 120 alte Handys. Im Vorfeld wurden weitere 555 Handys für diesen Gottesdienst abgegeben. Eine solche Handykollekte in einem Gottesdienst wurde in Deutschland erstmals veranstaltet. Die Alt-Handys werden im Rahmen der seit 2016 laufenden <i>missio</i>-Handyspendenaktion in Deutschland wiederverwertet. Seit Start der Aktion sind rund 470.000 Handys zum Recyclen gesammelt worden.</p>
<p><a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Präsident von <i>missio</i> Aachen, ermutigte in dem ZDF-Fernsehgottesdienst Christinnen und Christen zum Gebet und zur Solidarität mit Menschen, die am Rand der Gesellschaft stehen. „Wo wir dem Nächsten und seinen Erlebnissen, seinen Wunden nicht ausweichen, begegnen wir Gott, lieben wir ihn und den Nächsten. Es ist wichtig, sich das vor Augen zu halten. Denn es ist die Weise der Gottesbegegnung im Hier und Jetzt unseres Lebens“, sagte er in dem Gottesdienst. Um die Realitäten des Lebens tatsächlich zu spüren, empfahl er mit den Worten einer Teilnehmerin der aktuellen Weltsynode der Kirche, „barfuß“ zu gehen.</p>
<p><strong>Hinweis für die Medien:</strong><br><br>Es stehen Ihnen auf dieser Seite drei Pressebilder zur freien Verwendung zur Verfügung.&nbsp;<br>Fotocredit: Christian Schnaubelt / <i>missio</i></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 26 Oct 2023 11:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Katholisches Hilfswerk missio Aachen startet Online-Gebetsaktion für Frieden im Nahen Osten</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/katholisches-hilfswerk-missio-aachen-startet-online-gebetsaktion-fuer-frieden-im-nahen-osten/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Das katholische Hilfswerk missio Aachen startet am 27. Oktober ein Online-Friedensgebet für die Menschen im Nahen Osten. Es schließt sich damit dem Aufruf von Papst Franziskus an, der für den 27. Oktober einen Tag des Gebets und Fastens gegen den Krieg und für Frieden ausgerufen hat. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Besucherinnen und Besucher der Plattform <a href="/mitmachen/glauben-teilen/gebetsgemeinschaft/missio-betet/">missio-hilft.de/betet&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> können ein Gebet von Rabbi Sheila Weinberg beten, eine virtuelle Kerze entzünden und eigene Gedanken mitteilen.&nbsp;</p>
<p>Das Hilfswerk nimmt dabei auch einen Wunsch seiner Partnerinnen und Partner aus dem Libanon und Syrien auf, die ein Übergreifen des Konflikts auf ihre Heimat nach dem terroristischen Angriff der islamistischen Hamas auf Israel und den damit verbundenen unabsehbaren Folgen befürchten.&nbsp;</p>
<p>Die <i>missio</i>-Partnerinnen und Partner bitten die Menschen in Deutschland um Solidarität im Gebet. <i>missio</i> Aachen wird seinen Partnerinnen und Partnern im Nahen Osten die Gebete aus Deutschland übermitteln.</p>
<p><a href="/mitmachen/glauben-teilen/gebetsgemeinschaft/missio-betet/">www.missio-hilft.de/betet&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 23 Oct 2023 09:12:49 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Libanesische Sozialarbeiterin feiert Weltmissionssonntag in Münster</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/libanesische-sozialarbeiterin-feiert-weltmissionssonntag-in-muenster/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die libanesische Sozialarbeiterin Nayiri Arslanian und Pfarrer Bingener haben in Münster den Gottesdienst zum Weltmissionssonntag am 22. Oktober mit einer Friedensbotschaft gefeiert. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Sie habe in der Woche, in der sie im Bistum Münster zu Gast war, unvergessliche Momente erlebt. Für den Respekt und die Anerkennung, die ihr bei ihren Begegnungen entgegengebracht wurde, sei sie sehr dankbar. <strong>„I never felt, that I was far from home.“ – „Ich habe mich niemals gefühlt, als sei ich weit weg von Zuhause.“</strong> Das sagt Nayiri Arslanian, die zum Abschluss ihres Besuchs im Rahmen des <i>missio</i>-Weltmissionsmonats den <a href="/mitmachen/wms-2026/">Weltmissionssonntag&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> am 22. Oktober in der Markt- und Stadtkirche St. Lamberti in Münster feierte. Auch <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener war nach Münster gekommen.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Schutz vor Menschenhandel</h4><p class="MsoNormal">Sie setze sich für die Menschen ein, die ihre Hilfe benötigten – unabhängig von Religion oder Nationalität, betonte die 39-Jährige, die aus der libanesischen Hauptstadt Beirut kommt, im Gottesdienst. Besonders kümmert sich die Sozialarbeiterin um Frauen und Mädchen im Libanon, auch um geflüchtete; hilft, sie vor Menschenhandel, Gewalt und Zwangsehe zu schützen, klärt auf, bestärkt.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Pfarrer Bingener: Wir denken an die Menschen im Libanon, Israel und Gaza</h4><p class="MsoNormal">&nbsp;„Wir denken besonders in der aktuellen Situation sehr an die Menschen im Libanon, ebenso in Israel und in Gaza“, sagt Pfarrer <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> und gibt Nayiri Arslanian mit auf den Weg: <strong>„Nehmen sie das mit in Ihre Heimat. Wir sind in Gedanken und Gebeten bei Ihnen.“</strong> Auch die Solidaritätskerze, die im Rahmen des Gottesdienstes entzündet wurde, sei ein Zeichen dafür. Zuvor hatte der <i>missio</i>-Präsident betont, dass Gott das Wohl aller Menschen wolle. „Auch andere Religionen können uns Wichtiges und Wahres über Gott sagen, niedergeschrieben ist das in der Erklärung ‚Nostra Aetate‘ des Zweiten Vatikanischen Konzils in den 1960er-Jahren“, erklärte er. Auch diese Offenheit und Einsicht seien es, die für die Arbeit von <i>missio</i> in den vielen Projekten wichtig seien.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Carolin Therling, </strong><i><strong>missio-</strong></i><strong>Diözesanbeauftragte des Bistums Münster,</strong> blickt auf eine intensive und menschlich bewegende Woche mit Nayiri Arslanian zurück: <strong>„Wir waren zum Beispiel in Schulen, haben in der Ehe-, Familien- und Lebensberatung über religionssensible Beratung gesprochen, haben uns mit Frauen in Senden getroffen. Das, was Nayiri erzählt hat von ihrer Arbeit, die für sie Mission und Passion ist, bewegt. Sie ist eine starke, beeindruckende Frau.“</strong></p>
<p class="MsoNormal"><i>Hinweis: Der Text wurde uns freundlicherweise von Jule Geppert, </i><a href="https://www.bistum-muenster.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link"><i>Bistum Münster</i>&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a><i>, zur Verfügung gestellt.</i></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-629</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 13:30:21 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Länderbericht Religionsfreiheit Ukraine im Bundestag</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/laenderbericht-religionsfreiheit-ukraine-im-bundestag/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Renovabis und missio Aachen haben ihren Länderbericht Ukraine im Bundestag vorgestellt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die katholischen Hilfswerke Renovabis und missio Aachen haben am 19. Oktober in Berlin den Länderbericht Religionsfreiheit zur Ukraine im Bundestag vorgestellt. Eingeladen hatte dazu die deutsch-ukrainische Parlamentariergruppe mit ihrem Vorsitzenden Robin Wagener MdB.&nbsp;</p>
<p>Wagener (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) betonte, dass gerade angesichts der Instrumentalisierung von Religionsfreiheit durch die russische Propaganda ein fachlicher Blick auf das Thema wichtig sei. Die Autorinnen des Berichtes, Dr. Iryna Fenno und Dr. Regina Elsner, sprachen über die zum Teil gezielte Zerstörung religiöser Stätten durch die russische Armee und die Verfolgung in den besetzten Gebieten und gingen auch auf den Umgang der ukrainischen Behörden mit der Ukrainisch Orthodoxen Kirche, die zum Moskauer Patriachart gehörte, ein.</p>
<p>Der <a href="https://www.missio-hilft.de/missio/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/religionsfreiheit-menschenrechte/laenderberichte-religionsfreiheit/laenderbericht-059-ukraine.pdf" target="_blank" class="link link--internal">Länderbericht Religionsfreiheit Ukraine</a> wurde gemeinsam von Renovabis und missio Aachen herausgegeben. Ziel ist es, zum einen auf einige unter den Bedingungen des Krieges erfolgte, kritische Entwicklungen in Fragen der Religions- und Gewissensfreiheit in der Ukraine hinzuweisen. Zum anderen geht es darum, manche Vorwürfe und Behauptungen der russischen Propagande zu entkräften.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 18 Oct 2023 19:48:56 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Zukunft der Kirche hängt von der Frauenfrage ab</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/zukunft-der-kirche-haengt-von-der-frauenfrage-ab/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen bringt auf der Weltsynode Frauen aus Afrika, Asien, Lateinamerika, Schweiz und Deutschland zusammen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">„Die Zukunft der Kirche hängt davon ab, welche Antwort sie auf die Frauenfrage gibt“, sagte die <strong>Ordensschwester Dr. Anne-Beatrice Fayé </strong>bei einer Gesprächsrunde des katholischen Hilfswerkes missio Aachen in Rom am Rande der Weltsynode. Sie empfinde es als etwas „Revolutionäres“, dass Frauen jetzt auch zu den „Möglichmacherinnen“ der Weltsynode zählten, so Schwester Faye, die selbst Synodale ist. „Es bewegt sich was, aber es braucht Zeit“, zog sie ihr Zwischenfazit während des <strong>Gesprächsformats missio@TheSynod.</strong></p>
<p class="MsoNormal">Ihr pflichtete <strong>Helena Jeppessen-Spuhler</strong> von der Schweizer Fastenaktion bei.<strong> „Die Rolle der Frau bei der Weltsynode ist nicht kosmetischer Natur. Die Frauen schlagen sich gut, sie sprechen aus, was sie bewegt, sie zeigen Gesicht“</strong>, so die Synodale.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Entscheidungsfrage ist die Beteiligung von Frauen an Leitung</h4><p class="MsoNormal">Auch die missionsärztliche Schwester<strong> Birgit Weiler</strong>, die in <strong>Peru</strong> arbeitet, sieht Fortschritte, aber noch längst nicht die Ziele der Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche erreicht. In der Weltsynode sei zu beobachten, dass „etwas Neues“ anbreche. Aber das, was jetzt anfange, brauche eine Fortsetzung, weitere Nachfolgeformate. „<strong>Die Herausforderung besteht nun darin, die Strukturen so zu verändern, dass Frauen künftig tatsächlich an kirchlichen Entscheidungen beteiligt und Entscheiderinnen sind</strong>“, so Weiler. „Frauen müssen an Leitung beteiligt werden“, forderte sie.</p>
<p class="MsoNormal">Die <strong>pakistanische Theologin Sana Iqbal</strong> brachte die <strong>unterschiedlichen kulturellen Kontexte bei der Überlegung der Rolle der Frauen in der Kirche</strong> der Zukunft ins Spiel. Pakistan sei eine sehr patriarchale und von traditioneller islamischer Kultur geprägte Gesellschaft. Das färbe auch auf das Verständnis der Rolle der Frau in den christlichen Gemeinden ab. Deshalb sei vor allem <strong>Bildung der Frauen der Schlüssel für mehr Geschlechtergerechtigkeit </strong>und Stärkung der Frauen. „Wir sind noch nicht so weit wie die Frauen in der Kirche in Lateinamerika, wir haben noch einen langen Weg vor uns, bis der Einfluss der Frauen in der Kirche in Pakistan wirklich fühlbar ist“, so Sana Iqbal.</p><h4 class="rte-headline">Verletzung der Geschlechtergerechtigkeit und sexueller Missbrauch</h4><p class="MsoNormal"><strong>Regina Heyder vom Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB)</strong> stellte die <strong>Position des Synodalen Weges</strong> in Deutschland vor. Die Theologin erläuterte den Zuhörerinnen aus der Weltkirche zunächst, dass der Ausgangspunkt aller Überlegungen zur Rolle der Frau die Taufe aller Gläubigen ungeachtet ihres Geschlechts sei. Das mache alle Getauften gleich. Dies sei das unhintergehbare Fundament der Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche. So seien im Kern die Verletzung der Geschlechtergerechtigkeit und ungleiche Geschlechterverhältnisse eine der wichtigsten Ursachen für den sexuellen Missbrauch von Frauen in der Kirche. Das ins Bewusstsein zu bringen, sei dem Synodalen Weg sehr wichtig, weil das für die Zukunft der Kirche mit entscheidend sei.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 17 Oct 2023 17:07:04 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Weltsynode: Systemische Ursachen des Missbrauchs in den Blick nehmen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/weltsynode-soll-systemische-ursachen-des-missbrauchs-in-der-katholischen-kirche-in-den-blick-nehmen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Das ist der Tenor des Gesprächsabends „Safeguarding and child protection“ am Rande der Weltsynode in Rom.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Für die katholische Kirche weltweit <strong>bleibt die Prävention und Aufarbeitung des Missbrauchs von Kindern und Erwachsenen durch Kleriker eine zentrale Aufgabe</strong>. Diese Botschaft müssen die Teilnehmenden der Weltsynode in den Blick nehmen, insbesondere sofern es die systemischen Ursachen des Missbrauchs betrifft. Aber auch das individuelle Leid jedes Betroffenen muss grundsätzlich Beachtung finden. <strong>Weiterer Missbrauch in seinen vielfältigen Formen ist durch die Intensivierung der Präventionsarbeit zu verhindern.</strong> Weltweit gilt es, von den Erfahrungen der jeweiligen Ortskirchen gegenseitig zu lernen. So lässt sich der Tenor des Gesprächsabends am 16. Oktober von missio@TheSynod zum Thema „Safeguarding and child protection“ am Rande der Weltsynode zusammenfassen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Johannes Norpoth, Sprecher des Betroffenenbeirats der Deutschen Bischofskonferenz,</strong> sah es als eine <strong>„vertane Chance“</strong> an, dass <strong>keine Betroffenen als Teilnehmende zur Weltsynode eingeladen wurden.</strong> Wenn Papst Franziskus Synodalität wirklich als Zuhören begreife, dann müsse das spätestens im kommenden Jahr in der zweiten Phase der Weltsynode geschehen. Betroffene seien Teil der Kirche und wollten an der Zukunft der Kirche mitwirken. Wenn der Missbrauch innerhalb der Kirche nicht aufgearbeitet werden, drohe ihr zumindest in Zentraleuropa die Marginalisierung, so Norpoth.</p><h4 class="rte-headline">Aufarbeitung in verschiedenen Kulturen unterschiedlich angehen</h4><p class="MsoNormal"><strong>Schwerpunkt der Diskussion war die Frage, inwieweit die gesamte Weltkirche schon die Notwendigkeit der Aufarbeitung und Prävention von Missbrauch erkannt und entsprechende Schritte unternommen habe.</strong> Hier berichtete etwa <strong>Erzbischof Bejoy Nicephorus D’Cruze OMI aus Dhaka</strong> von einem Projekt der Bischofskonferenz von Bangladesch. Die Bischofskonferenz hatte mit Unterstützung von missio Aachen extern untersuchen lassen, ob sie in diesem Bereich bereits gut aufgestellt sind beziehungsweise wo noch Defizite bestehen, und aus den Ergebnissen der Evaluation Lehren für die zukünftige Präventionsarbeit gezogen.&nbsp;&nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;</p>
<p class="MsoCommentText"><strong>Das Thema Missbrauch sei in Bangladesch anfangs lediglich als Problem des Westens abgetan worden, berichtete Erzbischof D’Cruze. Aber die gemeinsame Beschäftigung mit dem Thema habe die Einsicht bestärkt: „Wir müssen auch bei uns mehr tun, auch wenn es ein langer Weg ist“,</strong> sagte Erzbischof D’Cruze, der Teilnehmer der Weltsynode ist.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;</p>
<p class="MsoNormal">Der Jesuit A. Emmanuel Orobator SJ aus Nigeria wies darauf hin, dass es in der Kultur seiner Heimat <strong>ein gesellschaftliches Tabu sei, über religiöse Sexualmoral und Klerikalismus als systemische Ursachen für den Missbrauch zu sprechen. </strong>Genau das aber sei der Fall. Stattdessen würde Missbrauch, wenn er offenkundig wird, eher als individuelle Verfehlung eines Klerikers dargestellt.</p><h4 class="rte-headline">Ordensschwestern sind auch Ziel von Ausbeutung und Missbrauch</h4><p class="MsoNormal">Mit bei der Gesprächsrunde waren unter anderen auch <strong>Johanna Streit, Safeguarding-Referentin bei missio Aachen,</strong> und ihre Kollegin <strong>Susanne Brenner-Büker vom Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ </strong>in Aachen. Sie stellte dar, dass es für jede Projektzusammenarbeit mit einem Partner eine Kindesschutzstrategie vorliegen müsse. „Das darf aber kein bloßes Papier bleiben, sondern soll tatsächlich eine Bewusstseinsänderung und konkrete Präventionsmaßnahmen anstoßen“, so Brenner-Büker. Das brauche einen langen Atem.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;</p>
<p class="MsoNormal">Johanna Streit wies darauf hin, dass neben dem Schutz von Kindern vor Missbrauch auch <strong>dringend mehr für den Schutz von Ordensfrauen vor Ausbeutung und Missbrauch in der Weltkirche getan werden muss.</strong> „Dafür ist das Bewusstsein noch nicht stark genug entwickelt“, sagte sie.&nbsp;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 16 Oct 2023 10:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>ZDF-Fernsehgottesdienst mit Handykollekte</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/zdf-fernsehgottesdienst-mit-handykollekte/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen und Pfarrei Christus unser Friede laden am 29. Oktober in die Kirche St. Katharina Kohlscheid ein</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen und die katholische Pfarrei „Christus unser Friede” laden am Sonntag, 29 Oktober, in die Kirche St. Katharina in Herzogenrath-Kohlscheid, Am Markt 3, alle Bürgerinnen und Bürger zum Besuch des ZDF-Fernsehgottesdienstes (Beginn 9.30 Uhr, Einlass bis 9 Uhr) ein.&nbsp;</p>
<p>„Nächstenliebe, die bleibt“ ist das Thema der katholischen Messe, die vom ZDF live in Deutschland und Österreich ausgestrahlt wird. Besonderer Gast ist Ordensschwester Angelina Gerharz aus Ghana. Sie hilft dort in der Hauptstadt Accra gemeinsam mit <i>missio </i>Aachen Familien, die unter widrigsten Bedingungen Elektroschrott aus Europa ausschlachten müssen.&nbsp;</p>
<p>Besucherinnen und Besucher können ausgediente Handys oder Smartphones in den Gottesdienst mitbringen und sie bei einer Handykollekte spenden. <i>missio</i> Aachen sorgt dafür, dass die Elektrogeräte in Deutschland recycelt werden und somit nicht auf einer Elektroschrotthalde wie in Ghana landen müssen.&nbsp;</p>
<p>Im Anschluss an den Gottesdienst laden die Veranstalter zum Umtrunk und Besichtigen des <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/missio-truck/"><i>missio</i>-Trucks&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> ein. Den Gottesdienst zelebrieren Pfarrer Rainer Thoma und <i>missio</i>-Präsident <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 12:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Synodale Impulse für die Evangelisierung</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/synodale-impulse-fuer-die-evangelisierung/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen organisiert internationalen Austausch am Rande der Weltsynode</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Rom/Aachen, 13.10.2023). Wenn die Kirche den Glauben für andere Menschen attraktiv leben will, dann sind in den kommenden Jahren die persönliche Begegnung und die Nutzung der Medien gleichermaßen wichtig. Das ist die Botschaft einer vom katholischen Hilfswerk <i>missio</i> Aachen in Rom ausgerichteten internationalen Gesprächsrunde der Reihe „<i>missio</i>@TheSynod“ am Rande der Weltsynode.<br><br>Zum Thema „Evangelisierung und Synodalität“ diskutierten unter anderen Erzbischof Emilio Nappa, Präsident der Päpstlichen Missionswerke weltweit, Schwester Houda Fadoul aus dem syrischen Kloster Mar Musa, José Manuel de Urquidi aus den USA und der Apostolische Vikar von Istanbul, Monsignor Massimiliano Palinuro.&nbsp;<br><br>Erzbischof Nappa betonte, dass es heute darauf ankomme, Medien und insbesondere die Sozialen Medien in einer konstruktiven Weise statt polarisierend und stigmatisierend zu nutzen. So könnten sie ein Werkzeug der Synodalität sein. Medienarbeit müsse die Kirche verlebendigen und Menschlichkeit befördern. Dies sei für die Evangelisierung weltweit eine Herausforderung, die die Päpstlichen Missionswerke mit Priorität annehmen müssten, erklärte Nappa.<br><br>Auch der Gründer des digitalen Juan Diego Network, José Manuel de Urquidi, verwies eindrücklich auf die Bedeutung des Internets als Ort der Evangelisierung. „Dort treffen wir die Menschen, dort sprechen wir mit ihnen, dort können wir einander zuhören. Dafür müssen wir aber die Sprache der Medien wirklich sprechen lernen, so wie wir früher für die Evangelisierung andere Sprachen lernen mussten“, appellierte de Urquidi.&nbsp;<br><br>Ganz gleich, ob in der analogen oder digitalen Welt – die Runde war sich einig, dass gleichzeitig die persönliche Begegnung und das persönliche Zeugnis Herzstück der Evangelisierung sind und bleiben.&nbsp;<br><br>Die zugewandte, offene zwischenmenschliche Begegnung über religiöse und politische Grenzen hinweg ist für Schwester Houda Foudal vom syrischen Kloster Mar Musa die wichtigste Voraussetzung gelingender Evangelisierung. Sie lebt in ihrer Gemeinschaft Ökumene und den interreligiösen Dialog zwischen Christen und Muslimen gleichermaßen. „Es sind die kleinen Gesten, die große Wirkung haben. Wir bieten für christliche und muslimische Kinder Musikunterricht an, das ist wunderbar“, berichtete sie. Die Muslime in ihrer Umgebung spürten, dass die Christinnen und Christen in Mar Musa sie nicht konvertieren wollten. „Sie sollen sich einfach bei uns zu Hause fühlen können, das ist das Wichtigste“, so Schwester Houda.<br><br><a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Präsident von <i>missio</i> Aachen und Gastgeber der Gesprächsrunde würdigte das gemeinsame weltkirchliche Anliegen der Evangelisierung in den sehr unterschiedlichen politischen und kulturellen Kontexten. „Wenn die Vielfalt der Lebenssituation, in die das Evangelium hineingesprochen wird, Berücksichtigung findet, wird sehr deutlich, wie bedeutsam der Glaube für viele Menschen sein kann“, so Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 10 Oct 2023 12:25:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Naher Osten: missio Aachen teilt Sorgen seiner Partner im Libanon und Syrien</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/naher-osten-missio-aachen-teilt-sorgen-seiner-partner-im-libanon-und-syrien/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Nach terroristischem Angriff der Hamas auf Israel sind auch Folgen für Gastländer des Monats der Weltmission zu befürchten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem terroristischen Angriff der Hamas auf Israel teilt das katholische Hilfswerk <i>missio </i>Aachen die großen Sorgen seiner Projektpartner im Nahen Osten. Derzeit stehen insbesondere der Libanon und Syrien als Gastländer des <a href="/mitmachen/wms-2026/">Monats der Weltmission&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> in Deutschland im Fokus. „Die Menschen und mit ihnen die Christen im Libanon leiden aufgrund von Wirtschaftskrise, Korruption und Missmanagement der Politik schon seit so langer Zeit. Kriegerische Auseinandersetzungen würden das kleine Land weiter destabilisieren und mit ihr die christliche Präsenz im Nahen Osten“, sagte <i>missio</i>-Präsident <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>
<p>Auch wenn unsere Projektpartner weiter entfernt von der libanesisch-israelischen Grenze arbeiten, sind sie durch die „aktuellen Ereignisse stark beunruhigt“, so Bingener. Denn die Christen drohen zwischen die Fronten zu geraten, falls die durch den Terrorangriff der Hamas ausgelösten kriegerischen Auseinandersetzungen auf den Libanon übergreifen. „Dann wird der Auswanderungsdruck für die christlichen Gemeinden noch einmal enorm ansteigen. Sie sind die Konflikte und die Radikalisierung der politischen Lage leid, sie wollen einfach nur Frieden“, sagte Pfarrer Bingener.</p>
<p><strong>Mitgefühl und Gebet gelten Familien der Opfer</strong><br><br>Eine Ausweitung der Kriegszone könnte auch Syrien treffen. „Unsere Partnerinnen und Partner müssen immer noch die Folgen eines jahrzehntelangen Bürgerkrieges und des jüngsten Erdbebens verkraften. Wenn der gesamte Nahe Osten noch weiter destabilisiert wird, dann werden auch für sie die Lebensbedingungen noch prekärer“, so Bingener.</p>
<p>„Der terroristische Angriff der Hamas auf Israel ist durch nichts zu rechtfertigen. Unser Mitgefühl und unser Gebet gelten den Familien der Opfer, gemeinsam hoffen wir auf Rettung der Verschleppten. Niemand darf das Existenzrecht Israels in Frage stellen. Das muss bei allen Bemühungen um Frieden unmissverständlich klar sein“, sagte Pfarrer Dirk Bingener abschließend. &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 06 Oct 2023 16:45:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen in direkter Nachbarschaft zur Weltsynode in Rom</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-in-direkter-nachbarschaft-zur-weltsynode-in-rom/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Mehr als 60 Projektpartnerinnen und Projektpartner des katholischen Hilfswerks sind Teil der Synode</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen hat in direkter Nachbarschaft zum Tagungsort der Weltsynode ein Begegnungszentrum im Campo Santo Teutonico unter dem Motto „<i>missio</i>@TheSynod“ eingerichtet und lädt dort zu Gespräch und Begegnung ein. „Mehr als 60 Projektpartnerinnen und -partner von <i>missio</i> sind Teil der Synode, und wir sehen unsere Aufgabe darin, sie alle untereinander und auch mit Akteurinnen und Akteuren aus Deutschland ins Gespräch zu bringen“, sagte <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener,&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> Präsident von <i>missio</i> Aachen, in Rom.</p>
<p>Am Donnerstagabend fand die erste Gesprächsrunde bei „<i>missio</i>@TheSynod“ statt, weitere werden folgen. Erzbischof Ignatius Kaigama aus Nigeria, Kardinal Oswald Gracias aus Indien, die philippinische Theologin Estela Padilla, der Bibelwissenschaftler Paul Béré aus Burkina Faso, der Pastoraltheologe Professor Christian Bauer und Birgit Mock, Vize-Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, tauschten sich über ihre Erwartungen an das synodale Geschehen aus.<br><br>„Bei der Diskussion ist deutlich geworden, dass es offensichtlich in den ersten Tagen nicht so sehr um das ,Was‘, sondern um das ,Wie‘ der Synode geht. Breits ein Blick in die Synodenaula macht deutlich, dass es Fortschritte im Zusammensein gibt: Runde Tische, internationale Zusammensetzung der Gruppen und die Beteiligung von Laiinnen und Laien inklusive Stimmrecht machen schon jetzt einen wichtigen Unterschied zu früher. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieses Miteinander auf die drängenden Themen der Weltkirche auswirkt“, sagte Pfarrer Bingener.</p>
<p>Darüber hinaus war es den Teilnehmenden des Gesprächs bei <i>missio</i> anzumerken, dass sie es mit dem Hören der anderen Positionen ernst meinen. „Wie anders soll sich auch Veränderung ereignen? Mich hat das überzeugt und ich vertraue darauf“, so Pfarrer Bingener. „Nur in einer Veränderung unserer Haltung werden wir eine glaubwürdigere, engagiertere, missionarische Kirche erleben, die für Menschen attraktiv ist.“</p>
<p>Angesprochen wurden an dem Abend auch die vatikanischen Richtlinien zur medialen Berichterstattung über die Synode. „Ich kann verstehen, dass auch die Teilnehmenden der Synode geschützte Räume zur Diskussion brauchen. Gleichzeitig muss dann aber sehr sorgsam abgewogen werden, dass es ein berechtigtes Interesse der Öffentlichkeit gibt. Besonders derer, die sich aktiv an dem weltweiten synodalen Prozess der vergangenen beiden Jahre beteiligt haben“, erklärte Pfarrer Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 01 Oct 2023 11:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Freiburger Appell: Im Nahen Osten nicht mit Hass, Not und Leid abfinden</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/freiburger-appell-im-nahen-osten-nicht-mit-hass-not-und-leid-abfinden/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Erzbistum Freiburg und missio Aachen eröffnen größte katholische globale Solidaritätsaktion – Libanon, Syrien und Ägypten im Fokus - Verständnis für Geflüchtete gefordert</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Freiburg/Aachen/München (1. Oktober 2023) Zur Unterstützung der Christinnen und Christen im Nahen Osten haben heute das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen und das Erzbistum Freiburg aufgerufen. Sie eröffneten im Freiburger Münster für Deutschland die größte globale katholische Solidaritätsaktion in über 100 Ländern, den Monat der Weltmission. „Es geht um eine neue Ordnung in dieser Welt, die sich mit Unterdrückung, Hass, Ausgrenzung, Not und Leid nicht abfindet, sondern diese mit Christus zu überwinden sucht”, sagte Erzbischof Stephan Burger im Freiburger Münster.<br><br>„Wirtschaftliche Not, Gewalt und politisches Versagen machen den Menschen im Nahen Osten das Leben zunehmend schwer, auch den Christen. Trotzdem helfen sie dort, wo sie können, den Ärmsten und Schwächsten unabhängig von deren Religionszugehörigkeit. Sie alle brauchen unsere konkrete Hilfe und unsere Solidarität im Gebet”, sagte <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/" target="_top">Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Präsident von <i>missio</i> Aachen. Gleichzeitig rief er zu mehr Verständnis für Geflüchtete auf. „Kein Mensch verlässt seine Heimat ohne Not. Die Geflüchteten haben schlimmste Erlebnisse hinter sich. Dies konnten wir bei unseren Begegnungen im Libanon, Syrien und hier in Deutschland erfahren. Sie brauchen unsere Unterstützung, damit ihre Wunden heilen können“”, sagte Pfarrer Bingener.<br><br>Den Eröffnungsgottesdienst feierte eine Delegation aus Bischöfen, Ordensleuten und Laien aus dem Libanon und Syrien mit. Unter dem Motto „Ihr seid das Licht der Welt” berichten sie in den kommenden Wochen auf rund 200 Veranstaltungen bundesweit über ihre Arbeit. Der Monat der Weltmission wird für Deutschland mit dem Weltmissionssonntag am 22. Oktober von <i>missio </i>München im Bistum Speyer auch mit Gästen aus Ägypten beendet.<br><br>Am <a href="/mitmachen/wms-2026/">Weltmissionssonntag&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> sammeln <i>missio</i>-Hilfswerke in über 100 Ländern Spenden für die Arbeit der Kirche in den ärmsten und politisch instabilsten Regionen der Welt. Diese größte weltweite katholische Solidaritätsaktion wird seit 1926 durchgeführt.</p>
<p><i>missio</i> Aachen: <a href="/mitmachen/wms-2026/">www.missio-hilft.de/wms&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 26 Sep 2023 09:49:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Krieg in der Ukraine bedroht Religionsfreiheit</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/krieg-in-der-ukraine-bedroht-religionsfreiheit/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen und Renovabis stellen gemeinsamen Länderbericht vor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><i>missio</i> Aachen und Renovabis haben gemeinsam einen neuen Länderbericht Religionsfreiheit vorgelegt. Die beiden Autorinnen Dr. Regina Elsner und Dr. Iryna Fenno benennen darin die Auswirkungen des Krieges auf die Religion und nehmen die verschiedenen christlichen Konfessionen in den Blick. Auch wenn ein solcher Bericht angesichts der rechtlich schwierigen und äußerst instabilen Situation in der Ukraine eine besondere Herausforderung ist, haben sich die beiden Hilfswerke bewusst für diesen Bericht entschieden. „In unseren Medien werden immer häufiger Fragen zur Glaubens- und Gewissensfreiheit in der Ukraine gestellt“, konstatieren <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener und Renovabis-Hauptgeschäftsführer Pfarrer Prof. Dr. Thomas Schwartz. Politische, kirchliche und zivilgesellschaftliche Akteure seien auf seriöse Informationen angewiesen. „Diesen Informationsbedarf nehmen wir ernst und tragen mit unserem gemeinsamen Bericht zu einer Versachlichung der Debatte bei.“</p>
<p>Elsner und Fenno betonen, dass es in den von Russland besetzten Gebieten bereits vor dem Jahr 2022 zu erheblichen Verletzungen der Religionsfreiheit gekommen sei, die sich nun massiv verschärften: „Geistliche und Gläubige werden durch die russischen Besatzer schikaniert, verfolgt und im Kontext kriegerischer Auseinandersetzungen getötet“, so die Autorinnen.</p><h3 class="rte-headline">Umgang der ukrainischen Regierung mit der Ukrainischen Orthodoxen Kirche (UOK)</h3><p>Die pro-russische Haltung des Moskauer orthodoxen Patriarchen Kyrill I. und seine Verklärung des Angriffs als „metaphysischer Kampf“ hatten bereits früh die Frage nach der Rolle der Religion im Kontext des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine aufgeworfen. Der Bericht bewertet auch den Umgang der ukrainischen Regierung mit der Ukrainischen Orthodoxen Kirche (UOK), die seit 2022 versucht, sich immer mehr von der Russischen Orthodoxen Kirche (ROK) zu lösen. Die ukrainische Regierung verdächtigt die UOK, mit der ROK zu kollaborieren und sich nicht vom russischen Aggressor zu distanzieren. In der russischen Kriegspropaganda wiederum ist der Vorwurf zentral, die Ukraine verletze mit ihrem Druck auf die UOK die Religionsfreiheit.</p><h3 class="rte-headline">Zerstörte Kirchen widerlegen russische Kriegspropaganda</h3><p>Elsner und Fenno liefern neueste Daten zu zerstörten und beschädigten religiösen Gebäuden. Die Anzahl der zerstörten Gotteshäuser seit Februar 2022 bis zur Drucklegung des Berichts beläuft sich auf mehr als 450; auch gezielte Angriffe auf Kirchen soll es gegeben haben. Bei diesen handle es sich meist um orthodoxe Einrichtungen beider Kirchen. Dies widerlege eindeutig die russische Propaganda, wonach es Präsident Putin um die „Rettung der orthodoxen Zivilisation“ gehe.</p>
<p>Dass der Krieg vor allem den Druck auf religiöse Organisationen erhöht, die bisher in enger Gemeinschaft mit Moskau standen, analysieren die Autorinnen ebenfalls. Sie verweisen auf die restriktiven Maßnahmen, die der ukrainische Staat in Bezug auf den Einfluss des Moskauer Patriarchats ergriffen hat, und stellen fest: „Die Einhaltung internationaler Rechtsstandards und die Begrenzung öffentlicher Stigmatisierung einzelner Religionsgemeinschaften bedarf besonderer Aufmerksamkeit.“</p><h3 class="rte-headline">Hoffnung durch Dialoginitiativen</h3><p>Dialoginitiativen auf institutioneller, lokaler und persönlicher Ebene, auch zwischen Gläubigen und Priestern der beiden konkurrierenden orthodoxen Kirchen machen Elsner und Fenno Hoffnung. Diese Initiativen leisteten einen wichtigen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben in der Ukraine, zumal da „die Russische Orthodoxe Kirche und der russische Staat die historische Verbindung zur ukrainischen Orthodoxie gezielt vereinnahmen“. Der russischen Staatskirche gehe es darum, Dialoge und Versöhnung in der Ukraine zu verhindern.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 18 Sep 2023 11:59:56 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Auswärtiges Amt reagiert auf Appell von missio</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/auswaertiges-amt-reagiert-auf-appell-von-missio/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio: „Internationaler Jugendaustausch soll einfacher werden“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach Angaben des Internationalen Katholischen Missionswerks <i>missio</i> in Aachen hat das Auswärtige Amt auf den Appell reagiert, internationale Jugendbegegnungen einfacher zu ermöglichen. „Noch im vergangenen Jahr mussten wir <a href="/mitmachen/veranstaltungskalender/botschaft-verhindert-internationalen-jugendaustausch-zum-monat-der-weltmission/">öffentlich protestieren&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, weil die Deutsche Botschaft in Nairobi eine Begegnung zwischen jungen Menschen aus Kenia und Deutschland verhinderte, da den Partnerinnen und Partnern die Visa verweigert wurden”, berichtet Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> in Aachen. „Jetzt hat Berlin uns über neue ergänzende Kriterien für die Visavergabe informiert. Ich sehe das als ein erstes positives Ergebnis unserer Gespräche im Auswärtigen Amt und bin sehr dankbar dafür.” Gemeinsam mit <i>missio</i> hatten sich der Bundesjugendring, der BDKJ und die Naturfreundejugend Deutschland bei Terminen in Berlin für eine Veränderung der Visa-Praxis eingesetzt.</p>
<p>Zentraler Punkt bei den neuen zusätzlichen Kriterien des Auswärtigen Amts betreffen Informationen zum „Rückkehrwillen”. Bisher wurde der Rückkehrerwille von jungen Menschen aus dem Ausland oft daran festgemacht, ob sie eine familiäre oder materielle Verwurzelung, also Ehepartner, eigene Kinder oder eben finanzielle Ressourcen nachweisen konnten. „Dies war für viele nicht möglich, weil es nicht ihrer Lebensphase entsprach”, so Bingener. Neu hinzu kommen sind deshalb jetzt „Nachweise zur immateriellen Verwurzelung”. Konkret gemeint sind damit „Referenzen zum Beispiel über ehrenamtliches Engagement oder aktive Mitgliedschaften in Vereinen sowie Kirchengemeinden”, heißt es in dem Papier des Auswärtigen Amts, das zukünftig als Merkblatt den Auslandsvertretungen als Hilfestellung dient. „Genau um solche jungen Menschen geht es <i>missio</i>, die sich beispielsweise in Afrika in Kirchengemeinden engagieren und dort ja auch verwurzelt sind”, erläutert der <i>missio</i>-Präsident.&nbsp;</p>
<p>Ob die ergänzenden Kriterien den internationalen Jugendaustausch in der Praxis erleichtern, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. „Wir haben eine junge Mitarbeiterin einer kirchlichen Partnerorganisation aus dem Nahen Osten zum Monat der Weltmission eingeladen”, sagt Pfarrer Dirk Bingener. „Ein erster Visa-Antrag wurde abgelehnt, jetzt wird ein zweiter Antrag unter Berücksichtigung der neuen zusätzlichen Kriterien eingereicht. Wir sind gespannt, ob unser Gast zum <a href="/mitmachen/wms-2026/">Monat der Weltmission&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> in Aachen sein darf.”</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 11 Sep 2023 10:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen und das Erzbistum Freiburg eröffnen Monat der Weltmission</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-uerzbistum-freiburg-monat-der-weltmission/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Das katholische Hilfswerk missio Aachen und das Erzbistum Freiburg eröffnen am 1. Oktober den traditionsreichen Monat der Weltmission. Sie rufen unter dem biblischen Leitwort „Ihr seid das Salz der Erde“ (Mt 5,13) zur Solidarität mit den Christinnen und Christen im Libanon und Syrien auf. Bischöfe, Ordensfrauen und Laien der Kirche aus beiden Ländern werden bis zum Weltmissionssonntag am 22. Oktober auf rund 200 Veranstaltungen in Deutschland über ihre Arbeit, Sorgen und Hoffnungen sprechen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h3 class="rte-headline">Unter schwierigen Bedingungen die alte christliche Tradition bewahren</h3><p>„Die Auswirkungen des Krieges in Syrien und die politisch-wirtschaftliche Krise im Libanon stellen mehr und mehr Christen vor immer größere Herausforderungen. Dennoch suchen sie in beiden Ländern ihre Jahrhunderte alte christliche Tradition zu bewahren. Sie entwickeln eine bemerkenswerte Widerstandskraft. Ihr vitaler Glaube steckt an. Ich wünsche mir, dass wir das in Deutschland erleben dürfen“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen.</p>
<p>„Wir freuen uns in Freiburg auf die weltkirchliche Begegnung mit den Gästen aus dem Libanon und Syrien. Sie arbeiten in ihrer Heimat an Perspektiven, damit Menschen eine Zukunft haben. Sie sind da, wo Kirche sein muss: bei den Schwachen, bei den Misshandelten, bei den Benachteiligten. Ich wünsche mir, dass der Monat der Weltmission und unsere weltkirchliche Arbeit Brücken baut und Verständnis schafft für Menschen in Bedrängnis“, so Erzbischof Stephan Burger.</p><h3 class="rte-headline">Gäste berichten von Dramen und Wundern in Beirut</h3><p>Die <i>missio</i>-Aktion mit dem Höhepunkt am 22. Oktober stellt Frauen und Männer vor, die sich unter schwierigsten Bedingungen in den Dienst der Ärmsten und sozial schwächsten stellen. Ein Beispiel dafür ist die kirchliche Initiative „Drames et Miracles“, Dramen und Wunder, die sich seit der Hafenexplosion in Beirut im August 2020 um Menschen in ihrer Nachbarschaft kümmert. Eine andere ist die Klostergemeinschaft von Mar Musa in Syrien. Über religiöse Grenzen hinweg schuf sie in der Wüste einen Ort der Begegnung und des Friedens. Jetzt nach neun Jahren des Krieges und der Isolation hat Mar Musa seine Pforten wieder geöffnet.</p><h3 class="rte-headline">Weltweit größte katholische Solidaritätsaktion</h3><p>Die Kampagne zum Weltmissionssonntag am 22. Oktober ist die größte weltweite katholische Solidaritätsaktion von rund 100 Päpstlichen Missionswerken weltweit. Dann spenden Gläubige in über 100 Ländern der Welt für die Arbeit der katholischen Kirche in den 1.100 ärmsten und politisch-wirtschaftlich am meisten unter Druck stehenden Ländern. In Deutschland organisieren die beiden Päpstlichen Missionswerke <i>missio</i> Aachen und <i>missio</i> München die Aktion. <i>missio</i> München feiert den Abschluss der Aktion mit dem Weltmissionssonntag am 22. Oktober im Bistum Speyer und hat dazu auch Gäste aus Ägypten eingeladen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hinweis zum Eröffnungsprogramm in Freiburg:</strong></p>
<p>Die Delegation der Christinnen und Christen aus dem Libanon und Syrien ist vom 29. September bis zum 1. Oktober im Erzbistum Freiburg zu Gast. Höhepunkt ist das Pontifikalamt zur Eröffnung des Monats der Weltmission am Sonntag, 1. Oktober, 10 Uhr, im Freiburger Münster. Daneben ist die Öffentlichkeit auch eingeladen zum gemeinsamen Taizé-Gebet am 29. September, 18 bis 19 Uhr, Konviktkirche, Schoferstraße 1, 79098 Freiburg und zur Frauengebetskette am 30. September, 14 Uhr, Maria-Magdalena-Kirche Rieselfeld, Maria-von Rudloff-Platz 1, 79111 Freiburg.</p>
<p>Weitere Informationen zum Monat der Weltmission finden sich unter <a href="/informieren/presse/pressemappe/" target="_blank">www.missio-hilft.de/pressemappe&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-580</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Wed, 30 Aug 2023 14:42:30 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen fördert Klimaneutralität</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-foerdert-klimaneutralitaet/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Internationaler Tag der Vereinten Nationen der sauberen Luft für einen blauen Himmel: Das Aachener Hilfswerk missio setzt seit 1996 auf Sonnenenergie, unterstützt Solarprojekte in Afrika und gleicht jährlich 151 Tonnen CO2 aus.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Internationale Katholische Missionswerk <i>missio</i> Aachen förderte 2022 sechs Solarprojekte seiner Partner im globalen Süden mit rund 280.000 Euro. Damit kompensierte das Hilfswerk 151,3 Tonnen klimaschädliches CO<sub>2</sub>, die bei ihm im vergangenen Jahr durch Flüge in Projektländer sowie den Heizungs- und Stromverbrauch in der Aachener Zentrale verursacht wurden. „Das ist ein wichtiger Beitrag zur Klimaneutralität unseres Hauses und zum globalen Klimaschutz. Zugleich stärken wir so die finanzielle Unabhängigkeit unserer Partnerinnen und Partner im globalen Süden“, sagte Dr. Gregor von Fürstenberg, Vizepräsident von <i>missio</i> Aachen anlässlich des Internationalen Tags der sauberen Luft für einen blauen Himmel. Die Vereinten Nationen haben am 7. September 2020 diesen Tag ins Leben gerufen, um auf die weltweite Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen. Nach Schätzungen der UN sterben durch Schadstoffe in der Luft rund sieben Millionen Menschen vorzeitig. Betroffen von diesen Todeszahlen ist vorrangig die Bevölkerung in den Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen.</p><h4 class="rte-headline">Bewahrung der Schöpfung wird in Aachener missio-Zentrale konkret praktiziert</h4><p>„Die Umstellung auf erneuerbare Energien im Sinne der Schöpfungsbewahrung treiben wir auch bei uns selbst voran“, erklärte von Fürstenberg. Bereits seit 1996 nutzt missio Solarstromanlagen auf dem Dach der <i>missio</i>-Zentrale in Aachen. Sie erzeugen pro Jahr 38.500 Kilowattstunden und decken 18 Prozent des gesamten Stromverbrauches des Hauses ab. Mittlerweile sind 60 Prozent der missio-Zentrale mit energieeffizienter Beleuchtung ausgestattet und zwei Elektro-Dienstfahrzeuge im Einsatz.</p><h4 class="rte-headline">Eigene Stromerzeugung verleiht Partnern größere Unabhängigkeit</h4><p>Für die Partner von <i>missio</i> im globalen Süden mache angesichts einer vielerorts maroden staatlichen Infrastruktur die eigenständige Stromerzeugung durch erneuerbare Energien die Energieversorgung ihrer Gebäude, Gärten oder Werkstätten sicherer. Zusätzlich könnten sie so steigende Kosten für fossile Brennstoffe einsparen. „Wir möchten insbesondere diözesane Frauenorden, die nicht vom Netzwerk international tätiger Orden profitieren, dabei unterstützen, mehr erneuerbare Energien zu nutzen. Die Ordensfrauen gewinnen so ein Stück mehr Freiheit, da sie weniger vom Budget der für sie zuständigen Diözese abhängig sind“, erklärte von Fürstenberg.</p>
<p>Der <i>missio</i>-Vizepräsident wies zudem darauf hin, dass durch Solarprojekte im globalen Süden junge Menschen vor Ort auch eine Ausbildung und Arbeit erhielten. Lokale Unternehmen würden angeregt, mehr Fachkräfte für die Installation und Wartung der Anlagen auszubilden und einzustellen. „Deshalb begrüßen wir als missio die Initiativen der Bundesregierung, in der Entwicklungszusammenarbeit mit afrikanischen Ländern dem Ausbau erneuerbarer Energien größeres Gewicht zu geben. Hier sollten aber auch die christlichen Kirchen und NGOs vor Ort stärker einbezogen werden“, so von Fürstenberg weiter.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 29 Aug 2023 10:05:39 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio fordert Pakistan zum Schutz verfolgter Christen auf </title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-fordert-pakistan-zum-schutz-verfolgter-christen-auf/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Eilbrief an Pakistans Innenminister. Zentralkomitee der deutschen Katholiken unterstützt die Aktion. Jede und jeder kann mitmachen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen fordert in einem Eilbrief von der pakistanischen Regierung den Schutz der christlichen Minderheit nach einer Welle der Gewalt. Der Appell kann über die Seite <a href="/mitmachen/hilfe-fuer-verfolgte-christen/pakistan-schutz-christliche-gemeinden/">www.missio-hilft.de/eilaktion&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> verschickt werden. Er richtet sich an den Innenminister Pakistans sowie den pakistanischen Botschafter in Berlin.<strong> „Unsere Partner bitten in einer sehr kritischen Lage um unsere Solidarität und Unterstützung. Sie sind darauf angewiesen, dass sich möglichst viele Menschen bei der pakistanischen Regierung für sie einsetzen. Sie brauchen jetzt wirksamen Schutz, damit sie nicht Opfer von Fanatikern werden “, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen.</strong></p><h4 class="rte-headline">ZdK-Präsidentin: Religion darf nicht als Brandbeschleuniger für Konflikte missbraucht werden</h4><p>Unterstützt wird die Eilbrief-Aktion vom Zentralkomitee der deutschen Katholischen (ZdK). <strong>„Wo Religion als Brandbeschleuniger missbraucht wird, zerstört das eine Gesellschaft nachhaltig – weltweit. Deshalb finde ich es wichtig, sich aktuell für die bedrohte christliche Minderheit in Pakistan einzusetzen“, sagte ZdK-Präsidentin Dr. Irme Stetter-Karp.</strong> Auch Bischof Dr. Bertram Meier, Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, begrüßt das Engagement. <strong>„Die Staatengemeinschaft ist aufgerufen, religiöse Intoleranz zu bekämpfen und sicherzustellen, dass diejenigen, die aufgrund ihrer Glaubensüberzeugungen leiden, angemessenen Schutz und Unterstützung erhalten“, so Bischof Meier.</strong></p>
<p>Hintergrund der Eilbrief-Aktion: Am 16. August brannten Fanatiker Häuser und Kirchen der christlichen Gemeinden in der Stadt Jaranwala in der Region Faisalabad nieder und vertrieben die Menschen. Anlass war die angebliche Verunglimpfung des Korans durch die jungen christlichen Brüder Rocky und Raja Masih. Die beiden wurden der Blasphemie angeklagt und der Polizei überstellt. <strong>missio-Partner fürchten, dass sich die Angriffe auf Christen auf andere Städte ausweiten und den interreligiösen Dialog erschweren.</strong> Die Ausschreitungen lösten weltweit Entsetzen aus.</p><h4 class="rte-headline">Angriffe aufklären, fairen Prozess garantieren</h4><p><a href="/mitmachen/hilfe-fuer-verfolgte-christen/pakistan-schutz-christliche-gemeinden/">Deshalb fordert&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> <i>missio</i> Aachen neben dem Schutz der Christen gegenüber dem pakistanischen Innenminister, die Angriffe auf die christliche Gemeinschaft in Jaranwala aufzuklären und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Gleichzeitig soll eine faire und objektive Verhandlung für die der Blasphemie bezichtigten Brüder Rocky und Raja Masih garantiert werden, in der Polizei und Justiz geschützt vor dem Druck von Islamisten arbeiten können. Schließlich soll Pakistans Regierung dafür sorgen, dass die Blasphemiegesetze des Landes nicht als Mittel zur Einschüchterung religiöser Minderheiten missbraucht werden.</p><h4 class="rte-headline">Beauftragter der Bundesregierung für Religionsfreiheit: „Werden den Prozess genau beobachten“</h4><p><strong>„Die Angriffe auf Christinnen und Christen im pakistanischen Jaranwala sind zutiefst verstörend. Den jetzigen Prozess gegen die beiden jungen Männer werden wir genau beobachten,“ versicherte Frank Schwabe (SPD), Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit weltweit, gegenüber missio Aachen.</strong></p>
<p>Das Hilfswerk missio Aachen arbeitet mit der Kirche und Nichtregierungsorganisationen in Pakistan eng zusammen. Es fördert den interreligiösen Dialog und setzt sich für die Rechte aller Minderheiten im Land ein. <strong>„Wir schätzen die Bemühungen der pakistanischen Regierung um interreligiöse Harmonie und wissen, dass es nicht einfach ist, radikale islamistische Organisationen in Schach zu halten. Umso mehr hoffen wir, dass die Regierung jetzt diese Ausschreitungen zum Anlass nimmt, alles dafür zu tun, dass auch die Minderheiten in Pakistan in Frieden und Sicherheit leben können“, so Pfarrer Bingener.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 17 Aug 2023 13:28:27 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio erwartet noch mehr Gewalt gegen Christen in Pakistan</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-erwartet-noch-mehr-gewalt-gegen-christen-in-pakistan/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Partner von missio berichtet von traumatisierten Christen in Pakistan nach Gewaltexzess am 16. August 2023. Regierung soll für Sicherheit sorgen.  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die gewalttätigen Übergriffe gegen christliche Gemeinden in der pakistanischen Region Punjab am 16. August 2023 mit der Zerstörung von Kirchen und Friedhöfen drohen sich auf andere Städte und Regionen auszuweiten. Dies berichtete heute (Donnerstag, 17. August) ein pakistanischer Projektpartner gegenüber dem katholischen Hilfswerk <i>missio</i> Aachen. Demnach sind die evangelischen, katholischen und anglikanischen Christen in der Region in höchstem Maß verängstigt und fliehen aus Furcht vor weiteren Attacken. <strong>„Im ökumenischen Geist versichern wir unsere Solidarität mit den Betroffenen. Wir fordern das Auswärtige Amt auf, sich unverzüglich gegenüber der Regierung in Pakistan dafür einzusetzen, dass alle notwendigen Maßnahmen für die Sicherheit der Christen in der betroffenen Region ergriffen werden. Darum hat uns unser Partner ausdrücklich gebeten“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen.</strong></p><h5 class="rte-headline">Vorwurf der Blasphemie Auslöser für Unruhen</h5><p>Am gestrigen Mittwoch (16. August 2023) fanden gewalttätige Übergriffe fanatisierter muslimischer Mobs gegen christliche Gemeinden in Jaranwala im Punjab statt. Die Region ist eines der Zentren der christlichen Minderheit in Pakistan. Anlass war der Vorwurf der Koran-Schändung gegen zwei junge Christen.&nbsp;</p><h5 class="rte-headline">Mob fordert sofortige Hinrichtung von zwei Christen</h5><p>Laut dem <i>missio</i>-Partner skandierten die Angreifer bei den Gewaltexzessen Parolen der extremistischen Islam-Organisationen Tehreek-e-Labbaik and Khatam-e-Nabuwat und forderten die sofortige Hinrichtung der beiden jungen Angeklagten. „Um ihre Sicherheit machen wir uns die größten Sorgen. Es besteht ein hohes Risiko, dass sie getötet werden“, berichtet der <i>missio</i>-Partner. <strong>„Wir sind in ständigem Kontakt mit den Menschen in der betroffenen Region und versuchen, ihnen zu helfen“, so der Partner weiter.&nbsp;</strong></p>
<p>Heute (Donnerstag, 17. August) treffen sich seinen Angaben zufolge Vertreter von Nichtregierungsorganisationen bei der Hohen Menschenrechtskommission von Pakistan, um eine Gruppe in das Punjab zu entsenden, die die Fakten zu den Angriffen dokumentieren soll.</p>
<p>Blasphemie steht in der islamischen Republik unter Strafe. Entsprechende Vorwürfe lösen in Pakistan regelmäßig Gewalt gegen Christen aus. <strong>Todesurteile wurden in der Vergangenheit zwar verhängt, allerdings noch nicht vollstreckt. </strong>Die jetzigen Übergriffe sind die schwerwiegendsten in der jüngeren Zeit.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 10 Aug 2023 08:46:24 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>10. August: Internationaler Tag gegen Hexenwahn</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/gewalt-hexenwahn-44-laender/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio ruft zum verstärkten Engagement gegen Menschenrechtsverletzungen im Zeichen des Aberglaubens auf und unterstützt internationale Hilfsprojekte. Zum Thema „Hexenwerk und Teufelsbund“ bereitet das Centre Charlemagne eine Ausstellung vor, die neben der historischen Dimension im Aachener Raum gleichzeitig die aktuelle Situation in Papua-Neuguinea beleuchtet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach Recherchen des Internationalen Katholischen Missionswerks <i>missio</i> in Aachen sind Menschenrechtsverletzungen durch Aberglauben und Hexenwahn weltweit verbreitet. „In 44 Ländern der Welt laufen Frauen, Kinder und Männer Gefahr, als vermeintliche Hexen oder Hexer stigmatisiert, gefoltert und getötet zu werden”, erklärt Dr. Gregor von Fürstenberg, Vizepräsident von <i>missio</i> Aachen.&nbsp;</p>
<p>Anlässlich des Internationalen Tags gegen Hexenwahn am 10. August veröffentlicht <i>missio</i> eine Weltkarte (<a href="/missio/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/religionsfreiheit-menschenrechte/hexenwahn/missio-hilft-karte-hexenwahn-2023.pdf" class="download-link">PDF&nbsp;<span class="download-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>), auf der alle betroffenen Länder verzeichnet sind. Dazu gehören auch Benin, Ghana, Papua-Neuguinea und die Demokratische Republik Kongo. Bei der Recherche griff <i>missio</i> Aachen auf zahlreiche Quellen wie etwa Menschenrechtsorganisationen, wissenschaftliche Studien und Augenzeugenberichte zurück. „Wir dürfen unsere Augen nicht vor diesen Diskriminierungen und Gewaltverbrechen verschließen, die in diesen Ländern Tag für Tag verübt werden”, fordert von Fürstenberg. Auf den dramatischen Anstieg und das weltweite Ausmaß dieser Gewaltverbrechen weisen auch Experten wie Dr. Werner Tschacher. „In den letzten 60 Jahren wurden weltweit mehr Menschen als vermeintliche Hexen und Hexer getötet als in circa 350 Jahren europäischer Hexenjagden zusammen”, erklärt der Historiker, der sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem Thema beschäftigt. Aus diesem Grund richtet <i>missio</i> einen Appell an die Politik, Strafverfolgung und an die Zivilgesellschaft in den betroffenen Ländern, das Engagement gegen Menschenrechtsverletzungen im Zeichen des Aberglaubens zu verstärken.&nbsp;</p>
<p>In Papua-Neuguinea hat <a href="/mitmachen/glauben-teilen/ausstellungen/glaubenszeugen/lorena-jenal/">Schwester Lorena Jenal&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Projektpartnerin von <i>missio</i>, mit ihrem Team in den vergangenen Jahren 220 Frauen vor dem Foltertod gerettet und einem Schutzzentrum untergebracht. Das Zentrum wurde mit Hilfe von Spenden aus Deutschland und der Schweiz aufgebaut. „Mutige Menschen wie Schwester Lorena verdienen unsere Unterstützung”, sagt der Vizepräsident des Hilfswerks.&nbsp;</p>
<p>Schockiert über die Menschenrechtsverletzungen zeigen sich Dilara Uygun-Mrozek und Lars Neugebauer, Kuratoren und Mitarbeiter des Kulturbetriebs der Stadt Aachen. „Es ist&nbsp;erschreckend, dass aktuell in 44 Ländern Menschen als angebliche Hexen verfolgt werden. Das ist mit einer der Gründe, warum sich das Centre Charlemagne entschieden hat, die Ausstellung »Mit Feuer zu strafen! Hexenwerk und Teufelsbund im Aachener Raum« zu zeigen. Zu sehen sein werden dort auch Bilder der Fotografin Bettina Flitner aus Papua-Neuguinea, wo sie eine moderne Hexenverfolgung dokumentiert hat”, erklären die Kuratoren über die Ausstellung, die ab dem 4. November 2023 im neuen <a href="https://centre-charlemagne.eu/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Stadtmuseum Aachen „Centre Charlemagne”&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> zu sehen sein wird. Die Fotos, die bis zum 25. Februar 2024 im Aachener Museum ausgestellt werden, entstanden bei einer Reportagereise zu dem <i>missio</i>-Projekt.&nbsp;</p>
<p>Die <i>missio</i>-Weltkarte zum Thema Hexenwahn weist ebenfalls auf brutale Menschenrechtsverletzungen in dem westafrikanischen Land Benin hin. Dort werden sogar Neugeborene Opfer von Aberglauben und Hexenwahn, wenn sie etwa durch eine Steißgeburt oder eine Frühgeburt im achten Monat zur Welt kommen. Die Zahl acht gilt insbesondere in Nordbenin vielen Menschen als böses Omen. „In einigen Regionen wurde jedes zehnte Baby getötet”, weiß der Franziskaner Père Auguste, ein weiterer Projektpartner von <i>missio</i> und dem Kindermissionswerk Die Sternsinger. Der Ordensmann hat bereits vor den Vereinten Nationen über diese Kindsmorde berichtet und in Benin an einem Gesetz mitgewirkt, das diese verhindern soll. Dank <i>missio</i> und dem Kindermissionswerk konnte Père Auguste zudem ein Kampagnen-Team mit 100 Freiwilligen aufbauen, das in den Dörfern gegen den Aberglauben und Gewalt kämpft. Nach Angaben von Père Auguste ist die Todesrate in den meisten Regionen inzwischen auf ein bis zwei Prozent gesunken.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 02 Aug 2023 16:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>10. August: Internationaler Tag gegen Hexenwahn</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/10-august-internationaler-tag-gegen-hexenwahn/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Gewalt und Hexenwahn in 44 Ländern: missio ruft zum verstärkten Engagement gegen Menschenrechtsverletzungen im Zeichen des Aberglaubens auf - Erfolgreicher Kampf gegen Kindsmorde in Benin</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach Recherchen des Internationalen Katholischen Missionswerks <i>missio</i> in Aachen sind Menschenrechtsverletzungen durch Aberglauben und Hexenwahn weltweit verbreitet. „In 44 Ländern der Welt laufen Frauen, Kinder und Männer Gefahr, als vermeintliche Hexen oder Hexer stigmatisiert, gefoltert und getötet zu werden“, erklärt Dr. Gregor von Fürstenberg, Vizepräsident von <i>missio</i> Aachen.&nbsp;</p>
<p>Anlässlich des <a href="/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/gegen-hexenverfolgung/">Internationalen Tags gegen Hexenwahn am 10. August&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> veröffentlicht <i>missio</i> eine Weltkarte, auf der alle betroffenen Länder verzeichnet sind. Dazu gehören auch Benin, Ghana, Papua-Neuguinea und die Demokratische Republik Kongo. Bei der Recherche griff <i>missio</i> Aachen auf zahlreiche Quellen wie etwa Menschenrechtsorganisationen, wissenschaftliche Studien und Augenzeugenberichte zurück. „Wir dürfen unsere Augen nicht vor diesen Diskriminierungen und Gewaltverbrechen verschließen, die in diesen Ländern Tag für Tag verübt werden“, fordert von Fürstenberg. Auf den dramatischen Anstieg und das weltweite Ausmaß dieser Gewaltverbrechen weisen auch Experten wie Dr. Werner Tschacher. „In den letzten 60 Jahren wurden weltweit mehr Menschen als vermeintliche Hexen und Hexer getötet als in circa 350 Jahren europäischer Hexenjagden zusammen“, erklärt der Historiker, der sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem Thema beschäftigt. Aus diesem Grund richtet <i>missio</i> einen Appell an die Politik, Strafverfolgung und an die Zivilgesellschaft in den betroffenen Ländern, das Engagement gegen Menschenrechtsverletzungen im Zeichen des Aberglaubens zu verstärken.&nbsp;</p>
<p>In Papua-Neuguinea hat Schwester Lorena Jenal, Projektpartnerin von <i>missio</i>, mit ihrem Team in den vergangenen Jahren 220 Frauen vor dem Foltertod gerettet und einem Schutzzentrum untergebracht. Das Zentrum wurde mit Hilfe von Spenden aus Deutschland und der Schweiz aufgebaut. „Mutige Menschen wie Schwester Lorena verdienen unsere Unterstützung“, sagt der Vizepräsident des Hilfswerks.&nbsp;</p>
<p>In Benin werden sogar Neugeborene Opfer von Aberglauben und Hexenwahn, wenn sie etwa durch eine Steißgeburt oder eine Frühgeburt im achten Monat zur Welt kommen. Die Zahl Acht gilt insbesondere in Nordbenin vielen Menschen als böses Omen. „In einigen Regionen wurde jedes zehnte Baby getötet“, weiß der Franziskaner Père Auguste, ein weiterer Projektpartner von <i>missio</i> und dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger”. Der Ordensmann hat bereits vor den Vereinten Nationen über diese Kindsmorde berichtet und in Benin an einem Gesetz mitgewirkt, das diese verhindern soll. Dank <i>missio</i> und dem Kindermissionswerk konnte Père Auguste zudem ein Kampagnen-Team mit 100 Freiwilligen aufbauen, das in den Dörfern gegen den Aberglauben und Gewalt kämpft. Nach Angaben von Père Auguste ist die Todesrate in den meisten Regionen inzwischen auf ein bis zwei Prozent gesunken.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 01 Aug 2023 11:07:45 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Koran-Verbrennungen gefährden Christen im Nahen Osten</title>
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                        <description>missio Aachen kritisiert islamfeindliche Aktionen in Skandinavien: „Die inszenierte Verbrennung des Korans ist in keiner Weise geeignet, einen Diskursraum zu öffnen.”</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Öffentliche Verbrennungen und Schändungen des Korans wie der aktuelle Fall in Schwedens Hauptstadt Stockholm gefährden auch Christinnen und Christen im Nahen Osten. Darauf weist das Internationale Katholische Missionswerk <i>missio</i> Aachen eindringlich hin. „Sie werden in ihrer Heimat schnell für solche Aktionen in Mitverantwortung genommen und von politischen Scharfmachern als eine Art fünfte Kolonne des Westens denunziert und angefeindet. Das macht uns große Sorgen“, sagte <i>missio</i>-Vizepräsident Dr. Gregor von Fürstenberg.</p>
<p>Von Fürstenberg betont, dass in demokratischen Gesellschaften grundsätzlich auch dann öffentliche Meinungsäußerungen toleriert werden müssten, wenn diese religiöse Gefühle verletzten. „Die inszenierte Verbrennung des Korans aber ist in keiner Weise geeignet, einen Diskursraum zu öffnen. Sie erstickt vielmehr jeden Dialog und erschwert eine echte, konstruktive Auseinandersetzung mit den Problemen von religiös motiviertem Hass und Gewalt“, so von Fürstenberg.&nbsp;</p>
<p>Ursache von Diskriminierung und Gewalt gegen Andersdenkende seien nicht religionsstiftende Schriften, sondern Akteure, die Religion ideologisch und politisch für ihre Zwecke missbrauchten. „Solchen Vereinnahmungen der Religion müssen wir klar und entschieden entgegentreten: Fundamentalistische Äußerungen dürfen öffentlich nicht unwidersprochen bleiben und Menschenrechtsverletzungen müssen geahndet werden,“ sagte der Vizepräsident. Zugleich sollten diejenigen Stimmen in allen Religionen unterstützt werden, die für interreligiöse Verständigung eintreten.</p>
<p>Schon Ende Juni hatte der irakische Bürger Salman Momika, der seit 2018 in Schweden lebt, den Koran in der Nähe einer Stockholmer Moschee verbrannt. Mitte Juli trat er einen Koran vor der irakischen Botschaft mit Füßen. In Dänemark verbrannten Ende Juli mutmaßlich Rechtspopulisten einen Koran. Seitdem erleben der Irak und andere Staaten im Nahen Osten Massenproteste, die schwedische Botschaft in Bagdad wurde verwüstet.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 28 Jul 2023 14:27:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Militärputsch im Niger auch für Christen gefährlich</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/militaerputsch-niger-christen-gefahr/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk missio Aachen befürchtet langfristige Destabilisierung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen befürchtet in Niger nach dem Militärputsch eine langfristige politische Destabilisierung, von der auch die christliche Minderheit betroffen ist. „Zurzeit mag es dort relativ ruhig sein. Unsere Erfahrung mit Militärputschen im Sahel und Afrika aber ist, dass danach die Sicherheitslage immer schlechter wird. Organisierte Kriminalität, unkontrollierte Kämpfe um Rohstoffe, Zunahme der Binnenflucht und Korruption nehmen zu. Das kann für die Menschen sehr gefährlich werden“, sagte Frank Kraus, Leiter der <i>missio</i>-Auslandsabteilung, am Freitag in Aachen.</p>
<p>„Die Kirchen und christliche Organisationen wirkten in der noch jungen Demokratie des Landes aktiv beim Aufbau einer pluralen Zivilgesellschaft und interreligiöser Verständigung mit. Wir hatten die Hoffnung, dass, wenn das in Niger gelingt, ein Vorbild für andere Staaten sein kann. Diese Hoffnung ist enttäuscht“, sagte Kraus.</p>
<p>Die Partnerinnen und Partner von <i>missio</i> stehen an der Seite der verwundbarsten Menschen in einem der ärmsten Länder der Welt. Sie vertreten ihre Menschenrechte etwa im Kampf gegen Zwangsheirat oder für die Rechte der Frauen. Sie bringen bei lokalen Konflikten die Angehörigen verschiedener Ethnien und Religionen an einen Tisch. „Durch entsprechende staatliche Programme, die von westlichen Staaten oder der Europäischen Union unterstützt wurden, konnten sie relativ unabhängig agieren. Diese Freiheit steht jetzt wieder auf dem Spiel. Das macht uns große Sorgen“, sagte Kraus.</p>
<p>„Viele Projekte der Kirche im Niger werden von Christinnen und Christen aus unterschiedlichsten afrikanischen Ländern unterstützt oder geleitet. Was der Militärputsch für sie bedeutet, ist noch unklar. Wir hoffen, ihre Sicherheit ist nicht gefährdet und sie können bleiben“, so Kraus weiter.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 19 Jul 2023 11:27:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Bundesregierung muss für religiöse Toleranz werben</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/bundesregierung-muss-fuer-religioese-toleranz-werben/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Bundeswirtschaftsminister Habeck zu Wirtschaftsgesprächen in Indien. Christliche und muslimische Minderheiten schützen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Lage religiöser Minderheiten in Indien wird immer schwieriger. Die Bundesregierung sollte dafür werben, dass die staatliche Garantie religiöser Toleranz wirtschaftliche Zusammenarbeit erleichtert“, fordert Johannes Seibel, Pressesprecher des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio Aachen. Derzeit ist Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) drei Tage zu Wirtschaftsgesprächen im mehrheitlich hinduistischen Indien.</p>
<p>&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Interessengeleitete und wertebasierte Wirtschaftspolitik kein Widerspruch</h4><p>Hindunationalistischen Bewegungen, die Premierminister Narendra Modi nahestehen, setzen vor allem christliche und muslimische Minderheiten immer stärker unter Druck. Staatliche Maßnahmen wie <b>sogenannte Antikonversionsgesetze</b> in einzelnen Bundesstaaten, politisch gezielt gesteuerte <b>lokale gewalttätige, angeblich spontane Übergriffe</b> gegen Menschen und Einrichtungen religiöser Minderheiten sowie die <b>Zurückhaltung von Polizei und Justiz</b> bei der Prävention und Ahndung solcher Straftaten haben eine gesellschaftliche Atmosphäre der Einschüchterung geschaffen. „<b>Der hindunationalistische Missbrauch von Religion verletzt nicht allein die Menschenrechte von Christen, Muslimen oder anderer Minderheiten, sondern destabilisiert dauerhaft die öffentliche Sicherheit. Dies wiederum schreckt ausländische Investoren ab.</b> Diesen Zusammenhang sollte die Bundesregierung den indischen Gesprächspartnern klarmachen, um Anreize für den Schutz von Minderheiten zu setzen. Interessengeleitete und wertebasierte Außen- und Wirtschaftspolitik müssen kein Widerspruch sein, sondern sollten sich im Fall des aufstrebenden und gegenüber dem Westen selbstbewusster werdenden Indiens ergänzen“, so Seibel.</p><h4 class="rte-headline">Konflikt im Bundesstaat Manipur eskaliert</h4><p>Aktuell erschüttern im nordostindischen Bundesstaat Manipur ökonomisch verursachte ethnische Konflikte das Land. Die Gruppen der mehrheitlich christlichen Naga und Kuki sowie der vorwiegend hinduistischen Meitei streiten um Landrechte. Hindunationalisten versuchen dabei, den historisch schon länger schwelenden Konflikt religiös aufzuladen. <b>Dabei wurden unter anderem christliche Dörfer und Kirchen angegriffen und zerstört.</b> Zuletzt eskalierte die Lage und eine Christin der Naga ist nach Angaben örtlicher Aktivisten am 15. Juli von Meitei-Gruppen enthauptet worden. Derzeit versuchen Vertreter der katholischen Kirche und missio-Partner, in dem Konflikt zu vermitteln. <b>„Auch hier spielen Entscheidungen der Regierung, der Justiz und das Nichthandeln staatlicher Organe wie der Polizei eine wichtige Rolle. Die Bundesregierung muss das Thema zur Sprache bringen“,</b> sagte Seibel.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 12 Jul 2023 12:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen und Kindermissionswerk „Die Sternsinger” stärken Zusammenarbeit</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-und-kindermissionswerk-die-sternsinger-staerken-zusammenarbeit/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Personalveränderungen in den Vorständen der beiden katholischen Hilfswerke</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/anne-wunden/">Anne Wunden&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Geschäftsführerin des Kindermissionswerks „Die Sternsinger”, und <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/gregor-von-fuerstenberg/">Dr. Gregor von Fürstenberg&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Vize-Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes <em>missio</em> Aachen, unterstützen zukünftig die Vorstandsarbeit des jeweils anderen Hilfswerkes. <b>Die Verwaltungsräte der beiden katholischen Werke wählten Wunden und von Fürstenberg jetzt als jeweils drittes Vorstandsmitglied.</b> Gregor von Fürstenberg folgt im Kindermissionswerk Magnus Brüning, der turnusgemäß aus dem Vorstand ausgeschieden ist. Als Leiter der Auslandsabteilung bleibt Brüning dem Werk jedoch erhalten. Anne Wunden nimmt bei missio den zuletzt nicht besetzten, dritten Vorstandsposten ein. Präsident beider Häuser ist seit 2019 <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p><h4 class="rte-headline">Ressourcen bündeln, wo es sinnvoll ist</h4><p><b>„missio Aachen und das Kindermissionswerk arbeiten bereits seit vielen Jahren eng zusammen. Ich freue mich, dass wir diese vertrauensvolle Zusammenarbeit nun auch auf Ebene der Geschäftsleitungen weiter intensivieren können“, so Pfarrer Bingener. </b>„Wir werden die Vielzahl der wachsenden Herausforderungen, die sich beiden Hilfswerken stellen, gut bewerkstelligen, wenn wir da, wo es sinnvoll ist, noch enger kooperieren und unsere Ressourcen bündeln. Das Konstrukt der personenidentischen Vorstände ermöglicht die Eigenständigkeit des jeweiligen Werkes und gleichzeitig eine enge Kooperation beider Häuser. Ich bin dankbar, dass Anne Wunden und Gregor von Fürstenberg diese zusätzliche Aufgabe nun übernehmen“, so Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 05 Jul 2023 15:31:09 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Engere Zusammenarbeit in der Religionspolitik nötig</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/engere-zusammenarbeit-in-der-religionspolitik-noetig/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen begrüßt Religionsfreiheitsbericht der Deutschen Bischofskonferenz und Evangelischen Kirche in Deutschland. Appell an Bundesregierung. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der Veröffentlichung des <a href="https://www.dbk-shop.de/de/publikationen/gemeinsame-texte/3-oekumenischer-bericht-religionsfreiheit-weltweit-2023-eine-christliche-perspektive-universelles-menschenrecht.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">3. Ökumenischen Berichts zur Lage der Religionsfreiheit&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> weltweit <b>fordert </b>der Präsident des katholischen Hilfswerks <em>missio</em> Aachen, <b>Pfarrer Dirk Bingener</b>, <b>von der Ampel-Koalition, „in Fragen von Religionsfreiheit, Menschenrechten und interreligiösem Dialog wieder enger mit kirchlichen Akteuren und Vertretern anderer Religionsgemeinschaften zusammenarbeiten“.</b> Er begrüße deshalb den Ökumenischen Bericht, der am Mittwoch (5. Juli 2023) von der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland veröffentlicht wurde, als einen „wichtigen Beitrag zum allgemeinen Menschenrechtsdiskurs und ein überzeugendes Angebot an die Politik in Deutschland“, so Bingener.</p><h4 class="rte-headline">missio beobachtet zunehmende religionspolitische Zurückhaltung der Bundesregierung</h4><p>Der <em>missio</em>-Präsident wies darauf hin, dass man eine zunehmende religionspolitische Zurückhaltung der Bundesregierung in Fragen der Außenpolitik und Entwicklungszusammenarbeit wahrnehme. „Die lange Jahre bewährte Zusammenarbeit mit der Politik auch in Fragen der Religionsfreiheit gestaltet sich aktuell schwierig. <b>Die Stimmen unserer Partnerinnen und Partner aus dem globalen Süden werden weniger gehört. Dabei sind gerade sie es, die die Situation vor Ort am besten einschätzen können und über Informationen verfügen, die sonst kaum zugänglich sind</b>“, sagte Bingener.</p>
<p>Diese Zurückhaltung seitens der Politik wird oft damit begründet, so die Beobachtung Bingeners, dass diejenigen, die sich in der Vergangenheit öffentlichkeitswirksam zum Thema Religionsfreiheit und Menschenrechte zu Wort gemeldet hätten, dies primär allein mit Blick auf verfolgte Christinnen und Christen getan hätten. In dieser Richtung äußerte sich zuletzt Lamya Kaddor, religionspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen.</p><h4 class="rte-headline">Kirchliche Akteure vertreten einen universalen Menschenrechtsansatz</h4><p>„Das ist mit Blick auf unsere Arbeit als katholisches Hilfswerk eine stark verzerrte Wahrnehmung“, kommentierte Pfarrer Bingener den Vorwurf. „Der jetzt vorgestellte Ökumenischen Religionsbericht zeigt, dass es nicht um eine Fixierung auf das Schicksal bedrängter Christinnen und Christen geht.“ <b>Die beiden großen Kirchen in Deutschland und ihre Hilfswerke verträten vielmehr einen inklusiven, universalen Menschenrechtsansatz, der jeden Menschen ungeachtet seiner Herkunft und Religion im Blick hat.</b> Dies gelte insbesondere für die freie Ausübung des eigenen Glaubens beziehungsweise der eigenen Weltanschauung aller Menschen.</p>
<p>Nicht zuletzt stellt der Bericht der beiden großen Kirchen fest, <b>dass das Thema Religionsfreiheit inzwischen vermehrt durch rechtspopulistische Parteien für eigene politische Zwecke instrumentalisiert wird</b>. „Das ist ein wichtiger Hinweis. Gerade in dieser Situation müssen Zivilgesellschaft, demokratische Parteien und kirchliche Akteure stärker zusammenarbeiten und sich nicht in Fragen der Religionsfreiheit auseinanderbringen lassen. Für eine zukünftig engere Zusammenarbeit gibt der jetzt veröffentliche Ökumenische Bericht wertvolle Impulse“, betonte Pfarrer Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 26 May 2023 11:57:56 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Kritik an Katars frauenfeindlicher Justiz</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/kritik-an-katars-frauenfeindlicher-justiz/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>kfd und missio richten Appell an Annalena Baerbock </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Besuch von Außenministerin Baerbock in Katar fordern <em>missio </em>Aachen und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) – Bundesverband e.V. die Ministerin dazu auf, die feministische Außenpolitik konsequent umzusetzen und sich verstärkt gegen die frauenfeindliche Justiz in dem Golfstaat auszusprechen. „Einheimische Frauen, Migrantinnen und Ausländerinnen sind in Katar doppelt in Gefahr. Wer Opfer von sexueller Gewalt wird, muss befürchten, keinerlei Hilfe zu erhalten. Im Gegenteil, erstatten diese Frauen Anzeige, laufen sie sogar Gefahr, selbst vor Gericht gestellt zu werden“, kritisiert Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <em>missio </em>Aachen.</p>
<p>Dahinter stecke ein frauenverachtendes Denken, erläutert Mechthild Heil, Bundesvorsitzende der kfd. „Für Frauen besteht das Risiko, dass in Katar die Vergewaltigung als ‚außerehelicher Geschlechtsverkehr‘ interpretiert wird.“ Sogar nach dem Staatsbesuch von Annalena Baerbock in Katar warnt das Auswärtige Amt auf seiner Website weiterhin davor (Stand 19. Mai 2023), dass es bei „Anzeige einer Vergewaltigung zur strafrechtlichen Verfolgung des Opfers wegen ‚außerehelichen Geschlechtsverkehrs‘“ kommen könne. Wie dramatisch diese frauenfeindliche Rechtsprechung auch für Ausländerinnen und Touristinnen in Katar sein kann, darüber berichtet die aktuelle Ausgabe der kfd-Mitgliederzeitschrift <em>Junia</em> in dem Artikel „Die Scheichs, das Geld und die Frauen“.</p>
<p>Mechthild Heil empfindet es als absurd, dass der Golfstaat gleichzeitig mit einer Tourismuskampagne ausländische Urlauberinnen und Urlauber in das Land locken wolle, und weist auf die Anzeige eines Reiseanbieters hin, in dem es heißt: „Erleben Sie einzigartige Abenteuer in Katar“<em>. </em>Dies kritisiert die kfd-Bundesvorsitzende scharf: „Was für ein Zynismus, was für eine Verschleierung der Realität. Viele Frauen – ob Urlauberinnen oder Arbeitsmigrantinnen – treffen in Wirklichkeit auf ein Land, in dem Frauenrechte mit Füßen getreten werden.“</p>
<p>Als besonders schutzlos sieht <em>missio </em>Aachen in dem Golfstaat die Situation der zahlreichen Migrantinnen aus Ländern wie den Philippinen und Indien. Offiziell machen sie die Bevölkerungsmehrheit in Katar aus, aber faktisch stehen sie ohne Rechte da.</p>
<p>Experten befürchten, dass neun von zehn dieser Frauen unter Ausbeutung, Missbrauch und sexueller Gewalt in Katar leiden. „Stoppt diese Rechtsprechung. Hebt dieses Gesetz auf“, fordert daher die <em>missio</em>-Projektpartnerin Schwester Mary John Mananzan, die sich seit vielen Jahren von den Philippinen aus für den Schutz von Migrantinnen einsetzt und auch im Verband der kfd vielerorts über die katastrophalen Bedingungen und ihre Hilfsangebote berichtet hat.</p>
<p>Aufgrund dieser massiven Menschenrechtsverletzungen in Katar appellieren <em>missio </em>Aachen und die kfd mit einer Petition an die Außenministerin, sich verstärkt für den Schutz von Frauen in dem Golfstaat einzusetzen. Weitere Informationen finden sich <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/bisherige-themenschwerpunkte/katar/">hier&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 03 May 2023 09:17:46 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Kämpfe im Sudan wirken sich auf humanitäre Lage im Südsudan aus</title>
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                        <description>Appell an Bundesregierung: Lage der Geflüchteten im Südsudan nicht vergessen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio </em>Aachen ist in großer Sorge, dass die anhaltenden Kämpfe im Sudan die Lage für Geflüchtete im angrenzenden Südsudan erheblich verschlechtert. „Wir appellieren an die Bundesregierung, die humanitäre Hilfe für Geflüchtete im Südsudan auch auf die Tagesordnung bei den internationalen Bemühungen zur Beendigung der Kämpfe im Sudan zu setzen“, sagte <em>missio</em>-Pressesprecher Johannes Seibel heute in Aachen.</p>
<p><em>missio </em>Aachen arbeitet mit der katholischen Diözese Malakal im Südsudan zusammen. Diese Diözese besitzt die längste Grenze im Land mit dem Sudan. In der Region tobten während des jahrzehntelangen Unabhängigkeitskrieges heftige Kämpfe, an dessen Ende 2011 die Unabhängigkeit des Südsudans vom Sudan stand. Projektpartner berichten <em>missio </em>nun, dass derzeit Südsudanesen, die seit dem damaligen Krieg als Geflüchtete im Sudan lebten, jetzt angesichts der neuen Gewalt wieder in ihre alte Heimat zurückkehren – und gleichzeitig viele Sudanesen versuchen, ebenfalls in den Südsudan zu kommen. „Unsere Partner berichten, dass diese plötzliche Entwicklung die staatlichen Strukturen im Südsudan überfordern und die humanitäre Lage schrecklich ist. Es fehlt an Nahrungsmitteln, Unterkünften und Transportmitteln für die Geflüchteten“, so Seibel. <em>missio </em>Aachen prüft derzeit gemeinsam mit den Verantwortlichen der Diözese Möglichkeiten, deren Flüchtlingsarbeit zu unterstützen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sat, 08 Apr 2023 12:07:02 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio ruft an Ostern zur Solidarität mit Christen im Nahen Osten auf</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-ruft-an-ostern-zur-solidaritaet-mit-christen-im-nahen-osten-auf/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener bittet an Ostern 2023 um Gebet und politischen Einsatz für die orientalischen Kirchen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk missio Aachen ruft in seiner Osterbotschaft zur Solidarität mit den Christinnen und Christen im Nahen Osten auf. <b>„Wirtschaftlicher Niedergang und politische Instabilität stellen viele vor die verzweifelte Entscheidung auszuwandern oder unter schwierigen Umständen zu bleiben. Die orientalischen Kirchen und ihre Gläubigen brauchen unsere Unterstützung, unser Gebet und unseren politischen Einsatz, damit sie die Hoffnung auf eine Zukunft in ihrer Heimat nicht verlieren“,</b> sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen.</p><h5 class="rte-headline">Christen wollen in ihrer jahrtausendealten Heimat bleiben</h5><p>Denn die Christen in den Ländern zwischen dem Libanon und dem Irak wollten trotz aller Schwierigkeiten in ihrer jahrtausendealten Heimat bleiben. „Sie spüren ihre Verantwortung für eine Region, die die Wiege des Christentums ist. <b>Sie wollen weiter Zeugen für Nächstenliebe, Frieden und Versöhnung sein. Sie nehmen ihre Aufgabe als interreligiöse und ökumenische Brückenbauer sehr ernst, von der alle Menschen im Nahen Osten profitieren können</b>“, sagte Pfarrer Bingener. Dies sei ihm bei seinem jüngsten Besuch im Libanon immer wieder signalisiert worden. „Ohne den Beitrag der Kirchen im Nahen Osten beispielsweise für das Bildungs- und Gesundheitssystem sähe die Perspektive vieler Menschen dort düster aus“, so Pfarrer Bingener.</p><h5 class="rte-headline">Langzeitfolgen des Erdbebens in Syrien erschweren das Leben der Menschen</h5><p>Dies gilt nicht zuletzt mit Blick auf die Langzeitfolgen des Erdbebens in der türkisch-syrischen Grenzregion, die das Leben der Menschen in dieser Region weiter erschweren. &nbsp;</p>
<p>Im Oktober stehen Christinnen und Christen aus dem Libanon und Syrien im Mittelpunkt der Aktion zum Monat und Sonntag der Weltmission. Sie werden in Deutschland über ihr Leben berichten, Pfarreien und Diözesen besuchen und auch mit Vertretern der Politik und Zivilgesellschaft ins Gespräch kommen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 17 Mar 2023 11:20:05 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Situation in Rohingya-Flüchtlingslager verschlimmert sich </title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/situation-in-rohingya-fluechtlingslager-verschlimmert-sich/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Aachen. Vor einer weiteren Verschärfung der Lage für die Flüchtlinge aus Myanmar in Bangladesch warnt Erzbischof Lawrence Subrato Howlader bei seinem Besuch im katholischen Hilfswerk missio in Aachen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Menschen brauchen medizinische Versorgung, Bildung und Internate für Kinder, die auf dem Land wohnen und dort keine Möglichkeiten haben, zur Schule zu gehen,“ sagte er kurz vor dem Unabhängigkeitstag Bangladeschs am 26. März. Bangladesch nimmt aus dem Nachbarland Myanmar seit Jahren vor allem muslimische Rohingya als Flüchtlinge auf. Rund eine Million von ihnen leben mittlerweile in der Erzdiözese Chittagong. Das Flüchtlingslager steht unter der Leitung der örtlichen staatlichen Behörden, dennoch ist die Kirche in Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Organisationen vor Ort tätig. Chittagongs Erzbischof Howlader und seine Teams organisieren beispielsweise soziale Aktivitäten und seelsorgerische Angebote, die das Zusammenleben verbessern sollen, und unterhalten eine Krankenstation, die jede Woche einen anderen Abschnitt des Lagers versorgt. Allerdings werde die Situation immer schwieriger, da die Zahl der Menschen im Lager immer weiter steige und die Kapazität nicht mehr ausreicht. Gleichzeitig leide die einheimische Bevölkerung unter der Lage, da die Lebensmittelpreise stark steigen und die Behörden zur Vergrößerung der Lager teilweise Land beschlagnahmten.</p>
<p>Zuletzt brachen in den Flüchtlingscamps größere Feuer aus. „Das ist keine Seltenheit“, sagte Erzbischof Howlader. Alle Gebäude in den Flüchtlingslagern seien aus Bambus gebaut und während der aktuellen Trockenheit leicht entflammbar. Wenn ein Brand ausbreche, gebe es keine Feuerlöscher und kein Wasser, um sie zu löschen. Wenn ein Feuer einmal entfacht sei, breite es sich rasend schnell aus und zerstöre alles. „Es gleicht einem Wunder, dass keine Menschen verletzt wurden. Alle warnen sich gegenseitig und verlassen schnellstmöglich den Bereich des Lagers“, schilderte Erzbischof Howlader die Lage.&nbsp;Gemeinsam mit der Caritas unterstützt <i>missio</i> Aachen die Arbeit des Erzbischofs und die Hilfe für die Menschen in Bangladesch.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 14 Mar 2023 13:46:14 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Religionsfreiheit in Pakistan unter Druck</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/bischofskonferenz-und-missio-stellen-broschuere-zur-religionsfreiheit-in-pakistan-vor/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die Deutsche Bischofskonferenz stellt mit missio Arbeitshilfe zur Situation der Christen in Pakistan vor. Eine Forderung: Stoppt Zwangsehen!</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>missio-Präsident <strong>Pfarrer Dirk Bingener </strong>hob bei der Vorstellung des Berichts am 14. März 2023 vor Journalisten in Berlin mit Blick auf die Lage religiöser Minderheiten und dem Einsatz für Religionsfreiheit hervor: „Für unser Engagement ist der enge Austausch mit unseren Partnerinnen und Partnern in Afrika, Asien und Ozeanien zentral. Nur sie können einschätzen, welche Art der Unterstützung die Menschen vor Ort wirklich brauchen, und wie es möglich ist, das sensible Thema Religionsfreiheit zur Sprache zu bringen, ohne Menschen zu gefährden.“</p>
<p>Derzeit steht im Rahmen der missio-Kampagne zu Pakistan das Thema „Zwangsehe und Zwangskonversion” im Zentrum. <strong>„Menschenrechtsorganisationen im In- und Ausland schätzen, dass in Pakistan jährlich etwa 1.000 Mädchen und junge Frauen religiöser Minderheiten betroffen sind. Sie werden von meist deutlich älteren Männern entführt, vergewaltigt und missbraucht, müssen ihre Peiniger heiraten und zum Islam konvertieren. Ihre Familien haben kaum Möglichkeiten, gegen diese Verbrechen vorzugehen und die eigenen Kinder zu schützen.“ </strong>Gesetzesinitiativen, die den Schutz religiöser Minderheiten verbessern sollen, sind wiederholt gescheitert. Zu diesem Thema haben <strong>Johannes Seibel und Katja Voges von missio Aachen Interviews mit pakistanischen Experten für die Broschüre der Bischofskonferenz</strong> geführt.</p><h4 class="rte-headline">Bischof Meier: Minderheiten werden verfolgt</h4><p>Bischof Dr. Bertram Meier, Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, erklärte: „Pakistan hat seit seiner Gründung im Jahr 1947 immer wieder mit religiösen Konflikten zu kämpfen. Die Mehrheit der Bevölkerung ist muslimisch, aber es gibt eine bedeutende christliche Minderheit von etwa 1,3 Prozent der Gesamtbevölkerung. Nach den Hindus sind die Christen die drittgrößte religiöse Gruppe. Obwohl die Verfassung die Religionsfreiheit garantiert, sind Christen wie andere religiöse Minderheiten Diskriminierung und Verfolgung ausgesetzt.“ Grundsätzlich sei leider ein negativer Trend wahrzunehmen: <strong>„Extremistische Interpretationen des Islam, die Wahrheits- und Geltungsansprüche für alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens erheben, haben in den vergangenen Jahren an Unterstützung gewonnen.“</strong></p><h4 class="rte-headline">Dialoginitiativen setzen sich trotzdem für ein tolerantes Miteinander ein</h4><p>Doch trotz eines schwieriger werdenden gesellschaftlichen Umfelds gebe es auch Veränderungen, die Mut machten: <strong>„Seitdem wir uns im Jahr 2011 das erste Mal diesem Land gewidmet haben, ist das Bewusstsein für die Bedeutung lokaler und regionaler Dialoginitiativen in allen Religionen gewachsen. Die daran Beteiligten wollen gemeinsam die Gräben überwinden, die von extremistischen Gruppen und von einer auf Spaltung gerichteten Politik vertieft werden. </strong>Viele Dialoginitiativen von Christen, Hindus und Muslimen setzen sich für ein tolerantes Miteinander und für gegenseitigen Respekt auf allen Ebenen der Gemeinschaft ein“, fasste Bischof Meier die Gespräche mit pakistanischen Bischöfen zusammen, die er in den vergangenen Monaten geführt hat.</p><h4 class="rte-headline">Kardinal Coutts: Von den Blasphemiegesetzen geht Gefahr aus</h4><p>Kardinal Joseph Coutts, emeritierter Erzbischof von Karachi, wies auf die komplexe politische Situation hin. Seit einiger Zeit werde das Land von einer Regierung geführt, die nur kommissarisch im Amt sei. Weitreichende Impulse für eine Verbesserung der Situation seien aus dieser Richtung nicht zu erwarten. „Unter dem wachsenden Einfluss der islamistischen Gruppen leiden nicht nur die Christen. Alle, die sich als Muslime, Hindus oder Christen für Toleranz einsetzen, werden angegriffen. Die Regierung bemüht sich jedoch im Rahmen ihrer Möglichkeiten um Schutz und Sicherheit auch für die Christen.“<strong> Im Umgang mit den Blasphemiegesetzen zeige sich die Gefahr, die von den Extremisten ausgehe. „Emotionen der Menschen werden von Populisten geschürt und sie erzeugen damit einen gesellschaftlichen Druck, der auf weitere Verschärfung gerichtet ist. Die Behörden können dem nur wenig entgegensetzen.“</strong> In diesem Umfeld sei es nicht sehr aussichtsreich, mit Initiativen auf eine Abmilderung der rigiden Gesetze hinzuwirken.</p><h4 class="rte-headline">Pakistan ist ein multi-ethnisches Land</h4><p>Boris Wilke, Politikwissenschaftler und Pakistan-Experte, ordnete diese Probleme in den Kontext der politischen Kultur des Landes ein: „Das multiethnische Pakistan in Südasien ist historisch und kulturell eng mit seinen Nachbarn Iran, Afghanistan und Indien verbunden.“ Das Land sei als parlamentarische Demokratie gegründet worden, habe jedoch wiederholt Militärputsche erlebt. „Während der Regierungszeit des islamistischen Präsidenten Zia-ul-Haq-Regi (1977–1988) kam es immer häufiger zu gewaltsamen Übergriffen auf Andersgläubige, darunter Christen, Hindus und muslimische Minderheiten.“ Dieser Trend setze sich bis heute fort. <strong>„Die Grenzregion zu Afghanistan ist zu einem Zufluchtsort für Mitglieder verschiedener militanter islamistischer Gruppen geworden, zu denen seit der westlichen Invasion in Afghanistan im Jahr 2001 auch die Taliban gehören“, so Wilke zu den Ursachen der Probleme.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 12 Mar 2023 10:30:50 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Estela Padilla: „Es gibt mehrere Wege der Synodalität“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/estella-padilla-es-gibt-mehrere-wege-der-synodalitaet/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die philippinische missio-Partnerin war vom 8. bis 11. März zu Gast bei der fünften Synodalversammlung in Frankfurt. Im #strongbymissio-Podcast berichtet sie von ihren Eindrücken.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Estela Padilla zeigte sich beeindruckt von der Synodalversammlung in Frankfurt, die für sie schon in ihrer Struktur ein Ausdruck von Dialog und gemeinsamer Verantwortungsübernahme sei. Inhaltlich attestierte sie dem Synodalen Weg, wichtige Themen „nicht allein für die Kirche in Deutschland, sondern für die Weltkirche“ zu bearbeiten. Neu war für die Leiterin des Bukal ng Tipan Centers auf den Philippinen, die auch Mitglied der theologischen Kommission der Weltsynode ist, aber die Form des Austauschs. „Ich habe in kirchlichen Prozessen, insbesondere bei der Synode, noch nie Debatten und Abstimmungen gesehen,“ sagte Padilla. Von den Philippinen und anderen asiatischen Ortskirchen kenne sie eher die Form des geistlichen Gesprächs in kleinen Gruppen. Letztlich gebe es aber „mehrere Wege der Synodalität“, so Padilla.</p>
<p>Die philippinische Theologin fragte sich jedoch, ob die Debatten der zentralen Synodalversammlung auch auf der lokalen Ebene, in den Gemeinden und Bistümern, geführt würden und was deren Rolle in der Erneuerung der Kirche in Deutschland sei. Padilla betonte aus Ihrer Sicht die Wichtigkeit der Gemeinden, wenn es – über die Rückgewinnung von Glaubwürdigkeit hinaus – um die Zukunft der Kirche geht: „Die grundlegende Aufgabe der Gemeinden vor Ort ist es, den Glauben an Gott in den Menschen wachsen zu lassen,“ sagte sie. Ihre Hoffnung sei, dass durch den Synodalen Weg nicht nur die Glaubwürdigkeit der Institution, sondern auch der Glauben der Menschen wieder gestärkt werde. &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;</p>
<p>Die englischsprachige Folge des Podcasts mit Estela Padilla ist auf allen Streaming-Plattformen unter dem Folgentitel „Als Beobachterin bei der fünften Synodalkonferenz”, unter dem Hashtag #strongbymissio oder diesem Link <a href="https://strongbymissio.podbean.com/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">#strongbymissio - Grenzen sprengen, Brücken bauen | a podcast by strongbymissio (podbean.com)&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> verfügbar.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 02 Mar 2023 09:42:20 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio-Stipendien für die Zukunft der Kirche im globalen Süden</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-stipendien-fuer-die-zukunft-der-kirche-im-globalen-sueden/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Frauen und Männer der Kirche aus dem globalen Süden brauchen eine gute akademische Ausbildung. Dafür sorgt das Missionswissenschaftliche Institut im missio e.V. mit einem Stipendienprogramm.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für <b>Führungskräfte der Zukunft in den Kirchen des globalen Südens hat das Missionswissenschaftliche Institut im missio e.V. (MWI) zwischen 2017 und 2022 Stipendien in Höhe von rund 5,6 Millionen Euro </b>vergeben. Damit konnten 360 Männer und 130 Frauen ihre Master- oder Doktorarbeiten an katholischen Hochschulen schreiben. Dies teilte missio Aachen zum Treffen der aktuellen MWI-Stipendiatinnen und Stipendiaten in Rom vom 3. bis 5. März mit.</p>
<p>Die Stipendien nehmen großenteils Priesteramtskandidaten, Priester, Ordensfrauen sowie Laientheologinnen und Theologen in Anspruch. Das MWI vergibt die Stipendien auf Antrag. <b>„Eine klare Priorität in den kommenden Jahren ist für uns die Förderung von Frauen und Ordensfrauen durch Stipendien. Das kommunizieren wir in die Kirchen im globalen Süden, damit von dort auch mehr entsprechende Anträge gestellt werden</b>“, sagte Dr. Thomas Fornet-Ponse, Direktor des MWI. „Akademisch gut ausgebildete Frauen und Ordensfrauen können im globalen Süden die theologische Debatte stärken und Interessen der Frauen besser vertreten. Sie können als Führungskräfte in die Entscheidungen ihrer Ortskirchen und Orden stärker eingreifen und den Diskurs zur Veränderung der Kirche von innen beeinflussen“, so Fornet-Ponse weiter.</p><h4 class="rte-headline">Beispiel: Ordensfrau studiert Kirchenrecht, um Betroffenen von sexualisierter Gewalt zu helfen</h4><p>Beispielsweise promoviert eine Ordensfrau aus dem globalen Süden mit Hilfe des Stipendiums in Kirchenrecht, um in ihrer Heimat die Betroffenen von sexualisierter Gewalt besser vertreten zu können. Beim <b>aktuellen Treffen der Stipendiatinnen und Stipendiaten in Rom stehen Themen wie Möglichkeiten der kirchenrechtlichen Verfolgung von Klerikern in Afrika, die Kinder missbraucht haben, oder ethische Grundlagen für die Gleichberechtigung von Mann und Frau in Indien auf der Tagesordnung.</b> „Bei der Auswahl der Studienfächer folgen wir dem Antragsprinzip, geben also weder die zu wählenden Disziplinen noch die Themen der Arbeiten vor. Wir legen jedoch Wert auf die Bedeutung der Arbeiten für den kirchlichen Alltag und bevorzugen in Zukunft Themen, die für Frauen und Ordensfrauen relevant sind“, ergänzte Fornet-Ponse.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 01 Mar 2023 15:01:51 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>13.000 Unterschriften gegen sexuelle Online-Ausbeutung</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/13000-unterschriften-gegen-sexuelle-online-ausbeutung/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Mehr als 13.000 Menschen appellieren mit missio an die Bundesregierung, den Einsatz gegen sexuelle Online-Ausbeutung zu intensivieren. Die Petition wurde am 28. Februar im Bundesinnenministerium in Berlin übergeben. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Einen verstärkten Kampf gegen sexuelle Online-Ausbeutung von Kindern in der globalisierten Welt haben die katholische Hilfsorganisation missio Aachen und die philippinische Projektpartnerin Rhoy Dizon gefordert. 750.000 pädosexuelle Täter surfen in diesem Moment im Internet auf der Suche nach Kindern, so die Einschätzung der UN und des FBI.</p><h4 class="rte-headline">Experten-Gespräch im Bundesinnenministerium</h4><p>„<em>missio </em>appelliert zusammen mit vielen tausend Unterstützerinnen und Unterstützern an die deutsche Bundesregierung, den Einsatz gegen sexuelle Online-Ausbeutung zu intensivieren“, erklärte der <em>missio</em>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener anlässlich eines Experten-Gespräch zu diesem Thema im Bundesinnenministerium in Berlin. <b>Dabei übergab <em>missio</em> eine Petition, die von über 13.000 Menschen unterstützt wird. „Die drei Forderungen umfassen eine verstärkte Strafverfolgung und eine aktivere Rolle der Internetplattformen wie Facebook sowie eine sinnvolle Datenspeicherung, damit mehr pädosexuelle Täter gefasst werden können“, erläuterte der Präsident von m<em>issio </em>Aachen. </b>Die Petition gegen sexuelle Online-Ausbeutung wird unter anderem unterstützt von&nbsp;der<b> Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), dem Kolpingwerk, SOLWODI, dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und kirchlichen Akteuren in Afrika und Asien wie Pater Shay Cullen und Schwester Mary John Mananzan</b>.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Rhoy Dizon baut in den Philippinen ein Präventionsprogramm auf</h4><p>Die <b><em>missio</em>-Projektpartnerin Rhoy Dizon</b> berichtete gegenüber dem Innenministerium, wie in den Philippinen in den Armenvierteln Kinder und Frauen in die Falle gelockt werden, um sie im Internet an Täter auch aus Deutschland zu vermitteln. „Diese Cyber-Zuhälter gehen zu den hungrigen Kindern und versprechen ihnen einen Hamburger, wenn sie eine kleine Aufgabe erledigen“, erläutert Rhoy Diozon. „Dann setzen sie die ahnungslosen Mädchen und Jungen vor eine Computer-Kamera. Teilweise sind diese Kinder acht Jahre alt.“</p>
<p><b>Rhoy Diozon und ihr Team haben in den Philippinen auf diese Gefahren reagiert. „Dank der Hilfe von <em>missio</em> haben wir ein Präventionsprogramm aufgebaut, durch das tausende Mädchen und Jungen sowie deren Eltern vor den Fängen dieser Sex-Mafia bewahrt werden konnten“.</b></p><h4 class="rte-headline">Für Deutsche kaum Strafverfolgung für begangene Straftaten in den Philippinen</h4><p>Zu den <b>Experten des Gesprächs im Innenministerium gehörte ebenfalls Manfred Paulus</b>. Als <b>Kriminalhauptkommissar</b> hat er viele Jahre gegen Menschenhandel und Rotlicht-Kriminalität gekämpft.&nbsp; „Bei den von Deutschen begangenen Straftaten in Ländern wie den Philippinen ist die Situation besonders dramatisch, weil es kaum eine Strafverfolgung gibt. Hier nehmen wir ein Dunkelfeld hin, das zwischen 1 zu 1000 und 1 und 10.000 liegt“, kritisiert der <b>Autor des Buches „Menschenhandel und Sexsklaverei“.</b> Das bedeutet, dass bei 10.000 Verbrechen es nur ein Täter gefasst wird.</p>
<p>&nbsp;„Solche Präventionsprogramme wie das von <em>missio</em> geförderte Projekt von Rhoy Dizon sind so wichtig, weil so Kinder vor diesen Gefahren gewarnt werden und Straftaten verhindert werden können“, so Manfred Paulus.</p>
<p><em>missio </em>will auch zukünftig mit <a href="https://www.missio-hilft.de/online-spenden/projekte-foerdern/asien/philippinen/kinder-vor-cybersex-schuetzen/" target="_blank" class="external-link">Spenden aus Deutschland dieses Präventionsprogramm gegen sexuelle Online-Ausbeutung fördern&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 27 Feb 2023 11:10:40 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen und missio München mit gemeinsamer Strategie für Frauenförderung</title>
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                        <description>missio Aachen und missio München stellen zum Weltfrauentag am 8. März eine gemeinsame Förderstrategie für mehr Rechte, Ressourcen und Repräsentation von Frauen und Ordensfrauen im globalen Süden vor. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die neue gemeinsame missio-Frauenförderpolicy nutzt und bündelt unsere vielfältigen Möglichkeiten, um <b>Frauen zu stärken und ihre Teilhabe an gesellschaftlichen und kirchlichen Entscheidungsprozessen kontinuierlich auszubauen</b>. Indikatoren werden die Erfolge dieser Strategie zukünftig messbar und damit überprüfbar machen. Wir wollen so wirkungsvoll an der Seite unserer Projektpartnerinnen stehen“, sagte <b>Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen</b>, auf einer gemeinsamen Online-Pressekonferenz zum Weltfrauentag. „Entscheidend ist dabei, dass Frauen und Ordensfrauen ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Wir wollen sie stärken, ihre Grundrechte, Freiheiten und Verantwortung zu kennen und diese in Kirche und Gesellschaft einzufordern und einzubringen. Wir können in einer gemeinsamen Ausrichtung unserer Förderstrategie für Frauen-Projektarbeit gemeinsam mehr bewirken als allein“, sagte Monsignore Wolfgang Huber, Präsident von missio München.</p><h4 class="rte-headline">„Unsere Schwäche ist die Unkenntnis unserer eigenen Macht“</h4><p>In die konkrete Situation für Frauen in Kirche und Gesellschaft im afrikanischen und asiatischen Raum führten die Ordensschwestern und missio-Projektpartnerinnen Sr. Nirmalini Nazareth, Generaloberin der Apostolic Carmel-Schwestern und mehrfach preisgekrönte Aktivistin für Frauen in Kirche und Gesellschaft, sowie <b>Sr. Jacinta Ondeng SSND, Expertin für Missbrauchs-Prävention, aus Kenia</b> ein.<b> </b></p>
<p>„Unsere Bildungseinrichtungen sind Zentren für Wandel und Empowerment. Unsere medizinischen Einrichtungen geben allen eine heilende Berührung, unsere Sozialarbeitszentren wirken als Werkzeuge für Gerechtigkeit, Freiheit und Würde für die Geringsten und Verlorenen in der Gesellschaft. Wir Ordensfrauen spielen eine bedeutende Rolle in der Gesellschaft, aber leider haben wir unsere Stärken nicht erkannt oder unsere Würde als von Gott auserwählte Frauen behauptet. Wir Ordensfrauen stellen mehr als 1000 Ärztinnen, Hunderte von Anwältinnen, Tausende von Lehrerinnen, mehrere Ingenieurinnen, Sozialarbeiterinnen, Psychologinnen und andere Fachleute. Und doch bleiben wir abhängig, hilflos und gehorsam. Unsere Stärke ist unsere Fähigkeit, andere zu verändern, und unsere Schwäche ist unsere Unkenntnis unserer eigenen Macht", erläuterte Sr. Nirmalini Nazareth.</p><h4 class="rte-headline">„Wir fordern in Afrika alle Bildungsmöglichkeiten wie die Männer“</h4><p>„Seit Jahrzehnten<b> leben die Frauen in Afrika benachteiligt in patriarchalischen Gesellschaften. Aufgrund von Armut, Korruption und kultureller Prägung haben sie kaum Zugang zu Bildung. Das diskriminiert sie sozial und wirtschaftlich, was schlimme psychologische Folgen hat.</b> Wir Frauen in der Kirche und in der Gesellschaft Afrikas, und natürlich wir Ordensfrauen, fordern alle Bildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, die Männer auch haben. Die wenigen gut ausgebildeten Frauen leisten Hervorragendes im Gesundheitsweisen, in den Kommunen, in der Kirche und in der Wirtschaft. Davon brauchen wir noch viel mehr. Deshalb ist die Initiative von missio Aachen und missio München genau richtig“, sagte Jacinta Ondeng SSND.</p>
<p>Die <b>beiden Missionswerke werden in ihrer Auslands-Projektarbeit künftig verstärkt den Fokus auf die Ausbildung von Frauen und Ordensfrauen</b> legen. Sie wollen zudem Maßnahmen fördern, die Mitsprache und Teilhabe von Frauen besser ermöglichen sowie Frauen in Führungspositionen bringen. Auch der körperliche und geistige Schutz von Frauen wird ein weiteres Kriterium künftiger Projektarbeit sein. Dabei sind besonders gefährdete Gruppen wie marginalisierte und geflüchtete Frauen, von Zwangsheirat und weiblicher Geschlechtsverstümmelung bedrohte Mädchen und Frauen, Prostituierte, Suchtkranke und Frauen im Gefängnis im Blick. Weitere Schwerpunkte werden die Stärkung medizinischer Versorgung speziell für Frauen sowie Investitionen in Infrastruktur und Mobilität sein, die die Teilhabe von Frauen sicherstellen.</p>
<p>Schon bisher <b>profitieren von allen Projekten von missio Aachen und missio München mehrheitlich Frauen.</b> Den <b>Anteil spezifischer Frauenförderprojekte</b> wollen die beiden Hilfswerke von rund einem Sechstel <b>auf ein Drittel aller Projekte bis 2030 verdoppeln</b>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 23 Feb 2023 11:08:11 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Wahlen in Nigeria: Mehr Frauen in die Politik</title>
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                        <description>Aachener Friedenspreisträgerin aus Nigeria vor Wahlen: Frauenquote in der Politik des afrikanischen Landes muss steigen. Schwester Veroncia Onyeanisi warnt im missio-Interview vor ethnisch-religiöser Polarisierung und Benachteiligung von Christen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Das Thema Frauen spielt bei den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Nigeria am kommenden Samstag (25. Februar) keine Rolle – dies beklagt die Ordensfrau Schwester Veronica Ifeyinwa Adaeze Onyeanisi, Geschäftsführerin der christlich-muslimischen „Women Interfaith Council – Mütter für den Frieden“, aus Kaduna im Norden Nigerias gegenüber dem katholischen Hilfswerk missio Aachen. Schwester Veronica und die „Mütter für den Frieden“ sind Preisträgerinnen des renommierten Aachener Friedenspreises 2021. Das Interview führten Sabrina Wiesen und Bettina Tiburzy vom katholischen Hilfswerk missio Aachen. </b></p>
<p class="Default"><em>Schwester Veronica, bei den Präsidentschaftswahlen in Nigeria am 25. Februar treten mit Alhaji Bola Ahmed Tinubu (70) ein Muslim aus dem Süden für die regierende Partei APC und mit Alhaji Atiku Abubakar (76) ein Muslim aus dem Norden für die andere große Partei PDP an. Westlichen Medien zufolge sind sie die aussichtsreichsten Kandidaten. Was bedeutet es für die Christinnen und Christen in Nigeria, dass die beiden größten Parteien jeweils einen Muslim als Präsidentschaftskandidaten aufstellen, zumal bei früheren Wahlen auch immer Christen als Kandidaten aus dem Süden nominiert wurden? Was bedeutet das für die Christinnen und Christen im Land?</em></p>
<p class="Default">Die Christinnen und Christen befürchten, dass es einen gezielten Plan gibt, den christlichen Glauben an den Rand zu drängen und sie zu Bürgern zweiter Klasse in ihrem eigenen Land zu machen. Als die Regierungspartei das muslimisch-muslimische Ticket wählte, äußerte die Christian Association of Nigeria (CAN) die Befürchtung, dass ein Teil der politischen Führung das Gespür für die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der nigerianischen Bevölkerung verloren hat. Die Interessen der Christinnen und Christen vor allem im Norden sind bei politischen Entscheidungen kaum beachtet worden, da der Norden im allgemeinen Bewusstsein eher als ein Land der Muslime wahrgenommen wird. Dabei ist die christliche Bevölkerung lediglich geographisch stärker zerstreut.</p>
<p class="Default">Deutlich zeigt die mangelnde Repräsentation von Christinnen und Christen ein Blick auf die Parteistruktur der Regierungspartei APC, in der es im gesamten Norden mit der Ausnahme eines stellvertretenden Sekretärs keinen einzigen Christen auf der Führungsebene gibt. Auch in der Bundesregierung Nigerias sind nur zwei Christen vertreten, die aus dem Norden stammen und Minister sind. Diese Beispiele zeigen, wie Christen aus dem politischen Raum der nationalen Regierung ausgeschlossen wurden.</p>
<p class="Default">Seit der Rückkehr zur Demokratie im Jahr 1999 gab es eine Art stillschweigende Übereinkunft, dass sich in politischen Ämtern die Vertreter der verschiedenen Religionen abwechseln, um der Vielfalt an Religionen und Ethnien in Nigeria gerecht zu werden. So übergab beispielsweise der frühere Präsident Olusegun Obansanjo, ein Christ aus dem Süden, das Amt an einen Muslim aus dem Norden, nämlich den mittlerweile verstorbenen früheren Präsidenten Musa Yaradua, um für Ausgleich zu sorgen. So erwarten eigentlich die Christinnen und Christen, dass nach einer achtjährigen, zwei Amtszeiten umfassenden muslimischen Regierung in Nigeria auch bei uns im Norden stärker Christinnen und Christen politisch mit einbezogen werden, um den Menschen für das „Projekt Nigeria“ ein Bewusstsein von Partnerschaft und Zugehörigkeit zu vermitteln. Angesichts der tiefen Spaltung des Landes entlang religiöser Linien fällt es Christinnen und Christen eher schwer, daran zu glauben, dass ein muslimischer Politiker ihre Interessen angemessen vertritt.</p><h4 class="rte-headline">Der interreligiöse Dialog kann schwerer werden</h4><p class="Default"><em>Welche Bedeutung hat es für den interreligiösen Dialog, wenn die beiden größten Parteien muslimische Kandidaten aufstellen?</em></p>
<p class="Default">Die Tatsache, dass die beiden größten Parteien in einem Land, in dem es etwa gleich viele Christen und Muslime gibt, muslimische Kandidaten aufstellen, zeigt dies einen Mangel an politischer Inklusion aller Gruppen an. Der interreligiöse Dialog gilt als eines der Mittel zur Förderung des friedlichen Zusammenlebens, der für Respekt, Gleichberechtigung und Integration sorgen kann. In der Regierung von Präsident Muhammad Buhari sind Muslime im Vergleich zu Christen überproportional vertreten. Jetzt fährt die Regierungspartei auf einem muslimisch-muslimischen Ticket. Das könnte dazu führen, dass die Besetzung interreligiöser Plattformen und gleichgewichtigen Repräsentation aller Gruppen künftig schwerer werden.</p>
<p class="Default"><em>Neben diesen beiden Kandidaten ist auch der Christ Peter Obi aus dem Südosten Nigerias von der Labour Party ein Kandidat. In den westlichen Medien wird er als hoffnungsvoller Kandidat gesehen, vor allem für die Christinnen und Christen im Land? Wie schätzen Sie das ein?</em></p>
<p class="Default">Peter Obi steht für einen Ausgleich zwischen den drei großen ethnischen Gruppen. Angesichts der Tatsache, dass ein Muslim kurz vor dem Ende seiner zweiten Amtszeit steht, würden sich die Christen im Land Nigeria angenommener und repräsentierter fühlen, wenn ein Christ Präsident wird. Die meisten Christinnen und Christen im Land glauben, dass er frischen Wind bringen kann und er die größten Chancen bietet, damit das Land aus einem Sumpf gezogen werden kann, in dem immer wieder Politiker aus der gleichen Klasse an der Macht sind, die das Land seit der Unabhängigkeit regiert haben. Im Volksmund gelten die beiden großen Parteien im Land als zwei Seiten einer Medaille.</p><h4 class="rte-headline">Der prozentuale Anteil der Frauen in der Politik sinkt kontinuierlich</h4><p class="Default"><em>Welche Rolle spielen die Rechte der Frauen in diesem Wahlkampf? Werden die Präsidentschaftswahlen etwas an der Situation der Frauen ändern?</em></p>
<p class="Default">Im Wahlkampf sind die Kandidaten bisher nicht dadurch aufgefallen, dass sie den Schutz von Frauenrechte auf die Tagesordnung setzen. Der prozentuale Anteil von Frauen an den Wahlkandidaten ist in den vergangenen drei Wahlen weiter gesunken. Aus den Aufzeichnungen der Unabhängigen Wahlkommission geht hervor, dass 2015 der Anteil der weiblichen Kandidaten für den Senat und das Repräsentantenhaus 17 beziehungsweise 15 Prozent betrug. Im Jahr 2019 lag der Prozentsatz bei 12,3 Prozent für den Senat und 11,6 Prozent für das Repräsentantenhaus. Bei den Wahlen zum Senat und zum Repräsentantenhaus im Jahr 2023 standen nur neun Prozent Frauen zur Wahl, was den Mangel an Frauen in der Politik verdeutlicht. Der Präsidentschaftskandidat Peter Obi zeigt jedoch mehr Interesse als die anderen Kandidaten daran, den Status der Frauen zu erhöhen. In seine Wahlkampagne sind mehr Frauen und auf eine andere Art einbezogen.</p>
<p class="Default"><em>Welche Rolle spielen Ethnie und Religion in diesem Wahlkampf? Offenbar wird die ethnische und religiöse Zugehörigkeit immer wichtiger?</em></p>
<p class="Default">In Nigeria sind die ethnische Zugehörigkeit und die Religion die wichtigsten Quellen für politische Stimmungen. Alle Präsidentschaftskandidaten haben ein politisches Programm, aber es wird nicht als Grundlage für den Wahlkampf verwendet oder von der Öffentlichkeit rezipiert. Der Wahlkampf ist vielmehr von persönlichen Angriffen und dem Aufgreifen ethnischer Ressentiments geprägt. Im Wahlkampf werden wesentlich nur Fragen der Zugehörigkeit zur Religion oder ethnische Gefühle befeuert und materielle Versprechungen eingesetzt, um politische Unterstützung zu gewinnen.</p>
<p class="Default"><em>Sind nach Ihrer Einschätzung rund um die Wahlen gewalttätige Ausschreitungen zu erwarten? Wie ist die Sicherheitslage?</em></p>
<p class="Default">Die Wahlen in der Vergangenheit waren von Gewalt geprägt, da die Ergebnisse von Wahlunregelmäßigkeiten beeinflusst waren. Es ist nicht auszuschließen, dass es bei den Wahlen 2023 zu Gewalt kommen kann. Im bisherigen Wahlkampf gab es vereinzelte gewalttätige Übergriffe auf Parteianhänger, aber auch Drohungen mit körperlicher Gewalt und andere Formen der Einschüchterung. Dies deutet darauf hin, dass bestimmte Gruppen zu Gewalt greifen, wenn für sie das Ergebnis ungünstig ist. Die Unabhängige Wahlkommission hat jedoch neue elektronische Systeme für die Walkakkreditierung und Ergebnisübermittlung eingeführt, die das Wahlergebnis fälschungssicherer und nachvollziehbarer machen.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Christinnen und Christen sollen alle zur Wahl gehen</h4><p class="Default"><em>Welches sind die drei wichtigsten Themen für die katholische Kirche in diesem Wahlkampf? Haben Sie den Eindruck, dass sie für die Präsidentschaftskandidaten eine Rolle spielen?</em></p>
<p class="Default">Die katholische Kirche in Nigeria ist davon überzeugt, dass die derzeitige Lage im Land, die von schlechter Regierungsführung und wirtschaftlichen Problemen geprägt ist, durch eine bessere Politik verändert werden kann. Die Kirche ruft alle Gläubigen auf, in möglichst großer Zahl zur Wahl zu gehen und Politikerinnen und Politiker zu wählen, die integer sind, über gute fachliche Expertise verfügen und schon politische Erfolge für die Mehrheit der Menschen nachweisen können, um unser Land aus seiner derzeitigen soziopolitischen und wirtschaftlichen Flaute herausführen zu können – und das unabhängig von der Partei-, Religions- oder ethnischen Zugehörigkeit.</p>
<p class="Default"><em>Was erhofft sich die katholische Kirche in Nigeria von ihrem neuen Präsidenten?</em></p>
<p class="Default">Die katholische Kirche hofft auf eine Verbesserung der Sicherheitslage sowie auf die Unterbindung der Aktivitäten von Terroristen und Aufständischen, Entführern und Banditen. Angriffe auf Reisende und Gläubige in Kirchen und anderen Gotteshäusern sind zu häufig geworden, und Priester sind nach wie vor Opfer von Angriffen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 22 Feb 2023 12:50:46 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen startet Friedensbanner-Aktion für die Ukraine</title>
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                        <description>missio Aachen startet zum ersten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine eine Friedensbanner-Aktion. Die Papstbotschaft kann an Außenfassaden von Kirchen und Gebäuden angebracht werden. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten Jahrestag des Überfalls der russischen Armee auf die Ukraine am 24. Februar vergangenen Jahres bietet das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen christlichen Gemeinden und anderen Einrichtungen in Deutschland ein Friedensbanner für Außenfassaden von Kirchen und Gebäuden an. Auf dem drei mal fünf Meter großen Banner ist die Mahnung von <b>Papst Franziskus „Seien wir Menschen des Friedens – im Gebet und in der Tat“</b> aufgedruckt. Heute am Aschermittwoch ist es an der Fassade von <em>missio</em> Aachen aufgezogen und von den Mitarbeitenden des Hilfswerkes mit dem <b>Ökumenischen Friedensgebet 2023</b> begrüßt worden.</p><h4 class="rte-headline">Eines Tages muss es zu Wiederaufbau und Versöhnung kommen</h4><p>„Wir hoffen mit den Menschen in der Ukraine, dass der <b>völkerrechtswidrige russische Angriffskrieg</b> gegen ihr Land bald endet und schnellstmöglich wieder Friede werden kann. Dafür glauben wir Christinnen und Christen auch an die <b>Kraft des Gebetes</b>. Es darf nicht allein um Waffenlieferungen gehen, so wichtig diese im Augenblick sind. Wir müssen uns jetzt darauf vorbereiten und darauf hinwirken, dass diplomatische Lösungen – so aussichtslos sie derzeit auch erscheinen mögen – möglich werden und es eines Tages zu Wiederaufbau und zu einer Versöhnung der Menschen kommt“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerkes <em>missio</em> Aachen.</p><h4 class="rte-headline">Die Ukrainerinnen und Ukrainer verteidigen ihre Demokratie und Freiheit</h4><p>„Die Ukrainerinnen und Ukrainer verteidigen ihre Demokratie, ihre Freiheit, ihr Leben. Die <b>Solidarität mit der Ukraine</b> hat deshalb aus christlicher Perspektive und aus gesellschaftspolitischer Verantwortung oberste Priorität und verdient unseren langen Atem “, sagte Pfarrer Bingener.</p>
<p>Pfarrer Bingener wies zudem auf die weitreichenden <b>humanitären Folgen des russischen Angriffskrieges für die Menschen in Afrika, Asien und Ozeanien</b> hin. „Der Krieg hat beispielsweise die Lebensmittel- und Energiekrise in Ostafrika wesentlich verschärft. Die Folgen sind Hunger und Flucht. Unsere kirchlichen Partnerinnen und Partner begleiten die Menschen in diesen Krisen. Auch sie hoffen auf baldigen Frieden in der Ukraine“, so Bingener.</p><h4 class="rte-headline">Autoritäre Regime dürfen durch Russlands Vorbild nicht weiter ermutigt werden</h4><p>„Nicht zuletzt wirkt sich der russische Angriffskrieg auch auf andere Gewaltschauplätze in der Welt aus. Er ermutigt autoritäre Regime in Afrika und Asien, nach diesem Vorbild vorzugehen“, sagte Bingener. In Myanmar etwa führe das Militärregime seinen Kampf gegen muslimische und christliche Minderheiten auch mit russischen Waffen. In der Zentralafrikanischen Republik oder in Mali wachse der Einfluss Russlands enorm. Dazu kommen zahlreiche Bürgerkriegsschauplätze wie im Südsudan. „Das muss auch dem Westen zu denken geben. Wir brauchen neue Initiativen, um mit einer <b>wertegeleiteten Außenpolitik</b> die Menschen und die Demokratie im globalen Süden besser zu unterstützen“, so Bingener. „Wir wollen mit dem Friedensbanner ein Zeichen des Friedens setzen und darauf hinweisen, dass <b>überall auf der Welt Menschen von Krieg und Gewalt betroffen</b> sind. Sie dürfen nicht vergessen werden.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 16 Feb 2023 14:52:20 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Akuthilfe für Erdbebenopfer in Syrien</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/akuthilfe-fuer-erdbebenopfer-in-syrien/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Ohne lokale Selbsthilfe geht im syrischen Erdbebengebiet gar nichts. Das Netzwerk Ordensfrauen gegen Menschenhandel begleitet 100 Familien in Latakia. missio Aachen hilft. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Betroffenen des Erdbebens in Syrien bleiben trotz mittlerweile stärkerer internationaler Unterstützung auf die Selbsthilfe der Zivilgesellschaft angewiesen, um nicht vollständig zu verzweifeln. Dies gilt insbesondere für entlegene Gebiete. „Binnenflüchtlinge, die in Folge des Krieges in den vergangenen Jahren ihre Heimatdörfer verlassen mussten, und seitdem schon in schwierigen Verhältnissen und schmutziger Armut leben mussten, sind die am meisten Betroffenen“, berichtete jetzt Maria Rouman vom internationalen Netzwerk von Ordensfrauen gegen Menschenhandel „Talitha Kum“ gegenüber dem katholischen Hilfswerk <em>missio</em> Aachen. Das Hilfswerk stellt seinem Partner zunächst 20.000 Euro Akuthilfe für die Versorgung von 100 Familien in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche in der Region Latakia zur Verfügung.</p><h4 class="rte-headline">„Inflation und Sanktion erschöpfen unsere Widerstandsfähigkeit“</h4><p>„Die Inflation und die internationalen Sanktionen haben die Widerstandsfähigkeit des syrischen Volkes bereits erschöpft, und die durch das Erdbeben verursachte massive Zerstörung und Angst vor neuen Beben drohen, jeden Hoffnungsschimmer auszulöschen, so dass eine rasche humanitäre Hilfe vor Ort für die betroffenen Gemeinschaften und Familien dringend erforderlich ist“, berichtete <em>missio</em>-Partnerin Maria Rouman weiter.</p><h4 class="rte-headline">Allein 80 Schulen in der Region Latakia versorgen Betroffene</h4><p>Schulen, christliche Gemeinden, Moscheen und Sporthallen seien als lokale Aufnahmestationen für obdachlos gewordene Familien bereits stark überfüllt. Allein 80 Schulen seien in der Region Latakia für den Schulbetrieb geschlossen, da dort die Menschen versorgt werden müssten. „Diese lokalen Akteure brauchen dringende Unterstützung, damit sie weitere Unterkünfte zur Verfügung und die Versorgung der Menschen sicher stellen können. Ansonsten besteht die große Gefahr, dass sie zur Migration gezwungen sind und dabei Opfer von Menschenhandel werden“, so Maria Rouman weiter.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 06 Feb 2023 19:05:33 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>50.000 Euro missio-Soforthilfe für syrische Erdbebenopfer</title>
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                        <description>missio Aachen stellt 50.000 Euro Soforthilfe für Erdbebenopfer in Syrien zur Verfügung. missio-Partner berichten von schrecklicher Angst der Menschen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen stellt für seinen Partner Pontifical Mission Beirut (CNEWA) 50.000 Euro Soforthilfe für Betroffene in Syrien nach dem heutigen verheerenden Erdbeben zur Verfügung. „Diese Naturkatastrophe verschlimmert die bereits bestehende humanitäre Krise für die Menschen vor allem in Syrien. Diese brauchen jetzt unsere Solidarität und unser Gebet. Wir sind mit unseren Partnern in ständigem Kontakt und werden in den kommenden Tagen sehen, welche Hilfen darüber hinaus notwendig sind“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <em>missio</em> Aachen.</p><h3 class="rte-headline">Der kalte Winter setzt den Menschen zu</h3><p>„Die Situation ist dramatisch. Wir können noch nicht absehen, wie viele Menschen getötet wurden. Wir öffnen gerade die Türen unseres Klosters für hunderte Familien, die ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben. Der kalte Winter setzt ihnen zusätzlich zu“, berichtete Bruder Georges Sabe vom Orden der Maristen gegenüber CNEWA. Der Orden beherbergt gemeinsam mit Franziskanern und Salesianern derzeit rund 600 Familien. <b>CNEWA berichtet gegenüber missio Aachen, dass insgesamt voraussichtlich über 1.000 Familien betreut werden müssen.</b></p><h3 class="rte-headline">Zum Glück keine Todesopfer unter missio-Partnern</h3><p>Robert Chelhod von der Organisation „Seeds of Hope”, vor Ort Koordinator der <em>missio</em>-Projekte in Syrien, berichtete am Telefon, dass von den Partnerinnen und Partnern des Aachener Hilfswerks nach bisherigem Stand niemand gestorben, die Lage aber sehr ernst sei.<b> „Vor allem in Aleppo, das eine alte Bausubstanz hat, sind sehr viele Gebäude in sich zusammengestürzt. Die Menschen verbringen die Nacht draußen in der Kälte, obwohl sie schon so müde sind. Viele haben schreckliche Angst vor Nachbeben“, sagte Chelhod. </b>Die maronitische Erzeparchie von Aleppo unter Erzbischof Joseph Tobji organisiere schon Hilfen für Betroffene des Erdbebens. „Wie stark die christlichen Gemeinden in Syrien betroffen sind, können wir morgen genauer erfahren, aber sie helfen schon allen Menschen“, so Chelhod weiter.</p>
<p>Heute hat ein sehr starkes Erdbeben vor allem die Türkei und Syrien getroffen. Auch im Libanon, Jordanien und Zypern waren Auswirkungen zu spüren. Behörden sprechen derzeit von über 2.400 Toten.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 02 Feb 2023 08:48:45 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„missio hat mir das Leben gerettet“</title>
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                        <description>Eine Überlebende des Bürgerkriegs berichtet Papst Franziskus während seiner Reise in die Demokratische Republik Kongo über ihre Genesung.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Kongolesin Emerida Nfundiko ist am 1. Februar von Papst Franziskus in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, empfangen worden, um über den Bürgerkrieg in ihrer Heimat und die Hilfe zu berichten, die sie in einem vom katholischen Hilfswerk missio Aachen finanzierten Traumazentrum erhalten hat. Kurz vor ihrer Hochzeit war die junge Frau von Rebellen entführt und vergewaltigt worden. „Missio hat mir das Leben gerettet“, sagte Nfundiko. <b>Zuflucht, Hilfe und seelsorgerische Begleitung fand sie bei der missio-Projektpartnerin Thérèse Mema Mapenzi, die mehrere solcher Zentren aufgebaut hat.</b></p><h5 class="rte-headline">"Ich bin so stolz auf diese Frauen"</h5><p>„Ich bin so stolz, dass so viele Frauen, mit denen wir in unserem Zentrum gearbeitet haben, Papst Franziskus heute treffen und direkt mit ihm sprechen durften. Deshalb danke ich allen, die uns geholfen haben, die Lage der Frauen zu verbessern“, erklärte die <b>katholische Sozialarbeiterin Thérèse Mema Mapenzi.</b> „Ich erinnere mich noch an einen Tag in Aachen, als ich sagte, dass wir den Überlebenden aller dieser Gräueltaten und in erster Linie den Frauen ein Forum bieten müssen, um mit politischen und kirchlichen Verantwortlichen in aller Welt sprechen zu können. Denn sie waren nach den erlittenen Gewalttaten doppelt getroffen: Sozial diskriminiert und Opfer einer Weltöffentlichkeit, die schweigt. Das hat sich geändert“, so Mapenzi weiter.</p><h5 class="rte-headline">Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer der Traumazentren</h5><p>„Der heutige Tag hat wieder einmal gezeigt, wie wichtig die Arbeit unserer Projektpartner ist. <b>Mein Respekt gilt zuallererst den Frauen, die nach all dem Leid ihre Stimme erheben.</b> Und ich danke all denen, die sie dabei unterstützen. Wir sind froh, Teil dieser Bewegung zu sein“, sagte <b>missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener.</b></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 24 Jan 2023 12:05:26 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Schwerste Menschenrechtsverletzungen an religiösen Minderheiten in Myanmar Zweiter Jahrestag des Militärputsches</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/schwerste-menschenrechtsverletzungen-religioese-minderheiten-myanmar-zweiter-jahrestag-militaerputsch/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen ruft zur Solidarität auf und äußert sich zu den Menschenrechtsverletzungen in Myanmar. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen wirft dem Militärregime in Myanmar bei der anhaltenden gewaltsamen Unterdrückung der Demokratiebewegung auch schwere Menschenrechtsverletzungen an Christen, Muslimen und Angehörigen anderer ethnisch-religiöser Minderheiten vor. „Die Militärs bombardieren ihre Dörfer und brennen ihre Äcker nieder, was zu einer massiven Verarmung beiträgt. Sie töten und vertreiben die Menschen. Die Soldaten setzen Anti-Personen-Minen ein, zerstören Kirchen und andere Gebetsstätten“, sagte Dr. Gregor von Fürstenberg, Vize-Präsident von <em>missio</em> Aachen, aus Anlass des kommenden Jahrestages des Militärputsches am 1. Februar 2021 in dem südostasiatischen Land.</p>
<p>Neben den muslimischen Rohingya geraten nach Beobachtungen von <em>missio</em> Aachen verstärkt christliche und andere Minderheiten in den nördlichen Regionen unter Beschuss, in denen das Militärregime eigene wirtschaftliche Interessen verfolgt. „Es geht hier um Tropenhölzer, Bodenschätze oder Edelsteine wie Jade, die das Militärregime gemeinsam mit chinesischen Interessensvertretern zu Geld machen will. Die Folge sind Umweltverschmutzung, Menschenrechtsverletzungen und eine Etikettierung der ethnischen Minderheiten als Terroristen oder vermeintliche Rebellen, wenn sie Widerstand leisten“, so Fürstenberg weiter.</p>
<p>Zivilgesellschaftliche Initiativen zur Konfliktvermittlung schlägt das Militärregime „gnadenlos nieder“, sagte Fürstenberg. So wurde etwa das Heimatdorf von Kardinal Charles Bo, der als moralische Autorität im Land immer wieder zur Gewaltlosigkeit aufgerufen hat, von der burmesischen Armee dem Erdboden gleichgemacht. „Die Gewalt in Myanmar ist aus dem Blick der Weltöffentlichkeit geraten. Die Menschen brauchen aber unsere Solidarität. Deshalb müssen die Europäische Union und Deutschland wieder stärker politisch aktiv werden, um die Demokratiebewegung und die Minderheiten zu unterstützen“, forderte Fürstenberg.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 12 Jan 2023 18:09:30 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Synodaler Weg rührt nicht an Dogmen der Kirche</title>
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                        <description>Der Synodale Weg im Spiegel der Weltkirche: Aachener Bischof Dieser auf einem Symposium von missio Aachen und domradio.de </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für den Aachener Bischof Helmut Dieser rühren die im Synodalen Weg der Kirche in Deutschland verhandelten sexualethischen Fragen „nicht am Dogma der Kirche“. Dies sagte er am 12. Januar auf der <b>Konferenz „Der Synodale Weg im Spiegel der Weltkirche“, die das Internationale Katholische Missionswerk missio Aachen und das Kölner domradio.de gemeinsam mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Deutschland, den Philippinen, Argentinien, Nigeria und Kamerun veranstaltet haben</b>. Bischof Dieser zeigte sich zudem zuversichtlich, dass es zu einer Zusammenkunft zwischen der römischen Kurie und dem erweiterten Synodalpräsidium kommen könnte.</p>
<p>Pfarrer <b>Dirk Bingener</b>, Präsident von <em>missio</em> Aachen, betonte, dass die <b>Themen des Synodalen Weges in Deutschland die gesamte Weltkirche betreffen und dort auch verhandelt würden. Deshalb sei ein intensiver Austausch zwischen den Ortskirchen über Kontinente hinweg notwendig, der kulturelle Unterschiede berücksichtige und sich Zeit nehme.</b> Missio Aachen betrachte es als seine Aufgabe und sei dafür gut gerüstet, dieses Gespräch zu organisieren, „weil wir als Missionswerk über ausgezeichnete Kontakte in die Ortskirchen in Afrika, Asien und Ozeanien verfügen“.</p><h4 class="rte-headline">Verschiedener Umgang mit dem Problem des Missbrauchs in der Weltkirche </h4><p>Auch Bischof Dieser betonte im Gespräch mit Moderatorin Susanne Becker-Huberti die internationale Dimension des Synodalen Wegs: „Die Themen, die wir in Deutschland besprechen, finden sich auch in den Texten, die in die kontinentale Phase der Weltsynode eingehen“, so Dieser. <b>Die Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Birgit Mock, sieht den Synodalen Weg ebenfalls als „Teil einer inzwischen weltweiten synodalen Bewegung“. Hier gelte es die Spannungen zwischen verschiedenen Teilen der Weltkirche auszuhalten, da sie Teil der modernen Welt seien, so Mock.</b> In diesem Zusammenhang erinnerte Bischof Dieser daran, dass die MHG-Studie zum sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche in Deutschland mit ihrem Hinweis auf die systemischen Ursachen des Missbrauchs die Themen des Synodalen Wegs vorgegeben habe. Dass Ortskirchen in anderen Ländern wie den USA oder Irland mit den Fragen des sexuellen Missbrauchs anders umgingen, müsse man anerkennen.</p><h4 class="rte-headline">Forderungen des Synodalen Wegs wollen Dogma der Kirche nicht verändern</h4><p>Als Vorsitzende des Forums „Sexualität und Partnerschaft“ des Synodalen Wegs sprachen Dieser und Mock besonders zu den Themen Sexualmoral und Gleichberechtigung von Frauen. Die in diesem Synodal-Forum verhandelten sexualethischen Fragen beträfen aus seiner Sicht, so Bischof Dieser, „nicht den Kern des katholischen Dogmas“. Vielmehr gehe es darum, „in der Anthropologie die Lehre der Kirche neu zu durchdenken“. <b>Er brachte deshalb die Hoffnung zum Ausdruck, dass auf der kommenden Synodalversammlung der Weg für die Segnung homosexueller und wiederverheirateter Paare in Deutschland freigemacht werde. Mit Blick auf die Frage nach Frauen in Weiheämtern müsse Rom prüfen, ob diese Frage „offen oder bereits entschieden ist“. Die entsprechende Entscheidung Johannes Paul II., dass das Priesteramt Männern vorbehalten sei, habe nicht zur Befriedung in diesem Punkt geführt. </b></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sat, 31 Dec 2022 11:10:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio trauert um Papst em. Benedikt XVI.</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-trauert-um-papst-em-benedikt-xvi/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Dankbarkeit für Einsatz für ehemalige Kindersoldaten und deren Rehabilitation</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Internationale katholische Missionswerk <em>missio</em> Aachen trauert um den verstorbenen Papst em. Benedikt XVI. „Er war als Papst ein wichtiger Förderer der rund 120 Päpstlichen Missionswerke <em>missio</em> weltweit.”, würdigte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <em>missio</em> Aachen, den Verstorbenen.</p>
<p>Mit Dankbarkeit erinnere sich <em>missio</em> Aachen an den Einsatz von Benedikt XVI. für ehemalige Kindersoldaten und deren Rehabilitation. So empfing er im Februar 2008 in Audienz China Keitetsi, eine ehemalige Kindersoldatin, den damaligen <em>missio</em>-Präsidenten Pater Hermann Schalück OFM und Gundala Gause. „Diese Audienz hat uns sehr geholfen, diese Menschenrechtsverletzung noch stärker in das Bewusstsein der Weltöffentlichkeit zu bringen”, so Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 21 Dec 2022 11:57:15 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Solidarität mit verfolgten Christen an Weihnachten</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/solidaritaet-mit-verfolgten-christen-an-weihnachten/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Zu Weihnachten stehen Christinnen und Christen im Nahen Osten unter hohem Auswanderungsdruck. In Afrika oder Asien sind Gottesdienste gefährdet. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir dürfen kurz vor Weihnachten Christinnen und Christen weltweit nicht vergessen, die zwischen die Fronten politischer und gesellschaftlicher Konflikte geraten sind“, ruft Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerkes <i>missio</i> Aachen, zur Solidarität im Gebet und durch konkrete Hilfe auf. „Diese Verbundenheit stärkt unserer Partnerinnen und Partner ungemein, wie wir aus vielen Rückmeldungen wissen“, so Bingener.</p>
<p>Dies gelte in diesem Jahr insbesondere für den Nahen Osten, wo Weihnachten in den orientalischen Kirchen teilweise auch am 6. Januar gefeiert wird. „<strong>Aufgrund schwelender militärischer Konflikte und langanhaltender wirtschaftlicher Krisen machen sich dort die Gläubigen große Sorgen um die Zukunft des Christentums und fürchten im Winter eine humanitäre Krise mit unabsehbaren Folgen.</strong> Der Auswanderungsdruck ist außerordentlich hoch, das beschäftigt unsere Partner kurz vor Weihnachten“, sagte Pfarrer Bingener.</p><h5 class="rte-headline">Verfolgte Christen brauchen langfristige politische Unterstützung</h5><p>Die Kirchen in Syrien und im Libanon beispielsweise würden zurzeit alle Reserven aufbieten, um angesichts des Versagens staatlicher Stellen humanitäre Hilfe zu leisten, Friedensinitiativen zu starten und den Menschen Hoffnung zu geben. „Dafür brauchen sie langfristig unsere Hilfe und politische Unterstützung“, so Bingener.</p><h5 class="rte-headline">"Hoffentlich können Menschen ohne Angst Weihnachten feiern"</h5><p>Angesichts früherer Anschläge auf Weihnachtsgottesdienste erinnert <i>missio</i> Aachen auch an die Situation von Christinnen und Christen in Ländern Afrikas und Asiens wie beispielsweise Nigeria, Burkina Faso, Pakistan oder Indien. <strong>„Religiös-nationaler Fundamentalismus oder schlicht die Verbindung von Kriminalität und Terror sind vor Ort oft Auslöser solcher Anschläge oder Entführungen“</strong>, sagte Bingener. „Wir hoffen, dass die Sicherheit der Gottesdienste durch die jeweils zuständigen Behörden garantiert ist und die Menschen ohne Angst Weihnachten feiern können“, so Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                                        <pubDate>Tue, 06 Dec 2022 15:59:15 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Baerbock muss in Indien Minderheiten- und Frauenrechte ansprechen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/baerbock-muss-in-indien-minderheiten-und-frauenrechte-ansprechen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Außenministerin Baerbock besucht Indien. Hindu-Nationalisten diskriminieren christliche und muslimische Minderheiten. Frauen leiden besonders. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk missio Aachen erhofft sich vom aktuellen Besuch von Außenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) in Indien „ein Signal für die Stärkung der Rechte der Minderheiten in der größten Demokratie der Welt“, sagte missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener am 6. Dezember in Aachen.</p>
<p>„<b>Deutschland würdigt zu Recht die wachsende weltpolitische Rolle Indiens und spricht von einer strategischen Partnerschaft. Unter solchen Partnern sollte man die Frage der sexuellen Gewalt gegen Frauen und der Diskriminierung von Minderheiten aber auch offen ansprechen können. Wenn Annalena Baerbock zivilgesellschaftliche Organisationen in Indien getroffen hat, dann sollte davon ein deutliches Zeichen gegen sexuelle Gewalt und für eine nachhaltige Unterstützung der Dalits und Adivasi ausgehen</b>“, so Pfarrer Bingener. Missio Aachen fördert unter anderem Programme von Partnerinnen und Partnern der katholischen Kirche in Indien, die Frauen helfen, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind.</p><h5 class="rte-headline">Hindu-nationalistische Übergriffe enden auch tödlich</h5><p>Denn im Namen eines radikalen Hindu-Nationalismus erlebten christliche und muslimische Minderheiten eine hohe gesellschaftliche Diskriminierung. Betroffen seien darunter insbesondere die Gruppe der Dalits, die als sogenannte Kastenlose und Unberührbare ausgegrenzt werden, sowie Adivasi als ethnische Minderheit. „Es kommt immer wieder zu Übergriffen, die auch tödlich enden. Die Behörden und Polizei müssen diese Minderheiten stärker vor Hindu-Nationalisten schützen“, so Pfarrer Bingener. <b>Doppelt gefährlich sei die Situation für Frauen, die diesen Minderheiten angehörten. Hindu-Nationalisten setzen nach Erkenntnissen von missio-Partnerorganisationen Vergewaltigungen systematisch als Waffe ein,</b> um Andersgläubige und diese Minderheiten einzuschüchtern. Sie träten dabei so massiv auf, dass 90 Prozent vergewaltigter Dalit-Frauen aus Angst vor Ächtung und der Erfahrung erlebter Straflosigkeit keine Anzeige gegen die Täter stellen würden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 02 Dec 2022 11:23:09 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Einsatz für Frauenrechte in Katar auch nach WM-Aus</title>
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                        <description>Deutschland ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft ausgeschieden. Die missio-Kampagne für Frauenrechte in Katar geht aber weiter. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Einen stärkeren entwicklungspolitischen und zivilgesellschaftlichen Austausch zwischen Deutschland, Katar und den weiteren arabischen Golfstaaten hat der Islamwissenschaftler und Golf-Experte Sebastian Sons empfohlen. Dies betonte er in einem Parlamentariergespräch des katholischen Hilfswerkes missio Aachen in Berlin.</p><h5 class="rte-headline">missio-Petition „Frauen schützen in Katar“ geht in Verlängerung</h5><p>missio-Präsident <strong>Pfarrer Dirk Bingener begrüßte „jede Form des zivilgesellschaftlichen Dialoges, um mehr voneinander zu erfahren.</strong> Dieser ist dringend notwendig und daran beteiligen wir uns insbesondere auch im Hinblick auf den interreligiösen Dialog sehr gerne“. Zugleich bekräftigte er, „dass <strong>menschenrechtliche Fragestellungen, wie beispielsweise die diskriminierende Gesetzgebung bei sexueller Gewalt gegen Arbeitsmigrantinnen in Katar hier nicht ausgespart bleiben</strong> dürfen. Für diese Themen werden wir auch dann eintreten, wenn das Scheinwerferlicht der Weltmeisterschaft längst abgeschaltet ist. Unsere Forderungen gehen also in die Verlängerung!“: Die Petition „Frauen schützen in Katar“ an Außenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) läuft bis Ende November 2023.</p><h5 class="rte-headline">„Doppelmoral, Rassismus und Eurozentrismus“</h5><p>Sebastian Sons, Autor der <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/bisherige-themenschwerpunkte/katar/">missio-Menschenrechtsstudie „Die Fußballweltmeisterschaft in Katar: Menschenrechte, Arbeitsmigration und Außenpolitik“&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, ist gerade aus Katar zurückgekehrt. Der Ärger der Katarer über die internationale öffentlichkeitswirksame Kritik an der Menschenrechtslage in dem Golfstaat konzentriere sich vor allem auf Deutschland, dem „Doppelmoral, Rassismus und Eurozentrismus“ gegenüber den Golfstaaten vorgeworfen werde. <strong>„Die Weltmeisterschaft hat das Selbstbewusstsein in Katar und den angrenzenden Golfstaaten erheblich erhöht. Die Regierung, die Medien und die Bürgerinnen und Bürger üben eine deutlich offenere Kritik am Westen“</strong>, sagte Sons. Der Islamwissenschaftlicher plädierte dafür, die Polarisierung zu überwinden und neue Gesprächsformate und Gesprächskanäle für den Dialog zu finden. Europa und Deutschland müssten neue Wege gehen, um ihre wirtschaftlichen Interessen und ihre Prinzipien der Menschenrechte in den Golfstaaten gleichzeitig vertreten zu können.</p>
<p>Die Ordensfrau <strong>Schwester Mary-John Mananzan OSB</strong> aus den Philippinen engagiert sich gegen Ausbeutung und sexuelle Gewalt an Arbeitsmigrantinnen aus ihrem Heimatland in Katar und den Golfstaaten. <strong>Sie forderte die Regierung in Katar auf, endlich die Männer, die sexuelle Gewalt gegen Arbeitsmigrantinnen verüben, auch als Täter zu behandeln und zu bestrafen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 14 Nov 2022 13:58:39 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Rechtspopulisten vereinnahmen Themen Religionsfreiheit und Christenverfolgung</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/rechtspopulisten-vereinnahmen-themen-religionsfreiheit-und-christenverfolgung/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die deutsche Kommission Justitia et Pax und missio Aachen fordern Religionsgemeinschaften, Zivilgesellschaft und Politik zum Widerspruch auf. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vor einer Instrumentalisierung des Menschenrechts auf Religionsfreiheit durch rechtspopulistische Bewegungen für die Legitimation autokratischer Politik weltweit warnen die <a href="https://www.justitia-et-pax.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Deutsche Kommission Justitia et Pax&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> und das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen. Dies erklärten am 14. November 2022 Dr. Jörg Lüer, Geschäftsführer von Justitia et Pax, und Dr. Gregor von Fürstenberg, Vizepräsident von missio Aachen, auf der gemeinsam organisierten Fachkonferenz „Religionsfreiheit und Populismus“.</p><h3 class="rte-headline">Populisten verzerren das Konzept der Religionsfreiheit</h3><p>„Der moderne politische Populismus macht sich Religion nicht wie früher zum Feind, sondern zum vorgeblichen Weggefährten. Diese Entwicklung in Deutschland und weltweit beobachten wir mit Sorge“, so von Fürstenberg. <b>„Gerade rechtspopulistische Kräfte versuchen, Themen wie Religionsfreiheit und Christenverfolgung für sich zu vereinnahmen. Sie spielen Religionen gegeneinander aus, propagieren Feindbilder und polarisieren die Gesellschaft. Dabei verzerren sie das Konzept der Religionsfreiheit und lösen es aus dem Kontext des originären Menschenrechtsansatzes“, warnt von Fürstenberg</b>. „Politik, Religionsgemeinschaften und Zivilgesellschaft müssen eng zusammenarbeiten, um allen Versuchen dieser populistischen Vereinnahmung entgegenzuwirken“, forderte von Fürstenberg.</p><h3 class="rte-headline">Kirche muss echte Alternativen zu Scheinlösungen der Populisten bieten</h3><p>Für Lüer geht es am Beispiel von Religionsfreiheit „um einen von populistischen, extremistischen und revisionistischen Kräften angestoßenen Deutungskampf, der alle Menschenrechte in ihrem Charakter als universelle Freiheitsrechte grundsätzlich in Frage stellt“. Hier komme den Kirchen eine besondere Verantwortung zu. <b>„Wir sind gefordert, mit aller Deutlichkeit entsprechenden Narrativen und Ressentiments zu widersprechen und über die Problematik dieser Muster aufzuklären. Nicht nur, aber insbesondere auch dann, wenn diese Muster sich in kirchlichen Kreisen breitmachen“, sagte Lüer.</b> Die Kirche müsse Menschen, „die in einer von zahlreichen Krisen geprägten Zeit auf der Suche nach Sinn, Orientierung und Gemeinschaft sind, eine echte Alternative zu den falschen Versprechungen und Scheinlösungen der Populisten bieten“, ergänzte Lüer.</p>
<p>Die Konferenz „Religionsfreiheit und Populismus“ analysiert die Vereinnahmungsstrategien der Themen Religionsfreiheit und bedrängte Christen durch rechtspopulistische Kräfte in Deutschland, Dänemark, Brasilien, Ungarn und Russland sowie deren Auswirkungen auf den Globalen Süden. Dabei diskutiert unter anderen <a href="https://religionsfreiheit.bmz.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Frank Schwabe, Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>, mit.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sat, 12 Nov 2022 13:07:53 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Solidarität zum Welttag der Armen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/solidaritaet-zum-welttag-der-armen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Sechs katholische Hilfswerke mahnen: Armut in Deutschland nicht gegen Armut weltweit ausspielen. Papst Franziskus ruft zu mehr Gemeinschaftssinn auf.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum „Welttag der Armen“ am 13. November fordern sechs katholische Hilfswerke in Deutschland die unteilbare Solidarität mit den Betroffenen der Armutstreiber Krieg, Flucht, Vertreibung und menschengemachter Erderwärmung. Adveniat, MISEREOR, <b>missio Aachen</b>, missio München, das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und Renovabis unterstützen den diesjährigen Aufruf von Papst Franziskus, die Option Jesu für die Armen tatsächlich zu leben.</p>
<p class="x">„Solidarität bedeutet nämlich genau das: das Wenige, das wir besitzen, mit denen zu teilen, die nichts haben, damit niemand leidet. <b>Je mehr der Sinn für die Gemeinschaft und das Miteinander als Lebensform wächst, desto mehr Solidarität entwickelt sich</b>“, schreibt <b>Papst Franziskus</b> in seiner diesjährigen<b> Botschaft zum „Welttag der Armen“</b>, der 2016 von der katholischen Weltkirche eingeführt wurde.</p><h5 class="rte-headline">Kirche im Globalen Süden, die mit den Armen lebt, ist Vorbild für Deutschland</h5><p class="x">Das nehmen die Sprecherinnen und Sprecher der Hilfswerke auf. Gemeinsam erklären sie: „Wir spüren in Deutschland zunehmend, was Armut bedeutet. Hier steht die Kirche an der Seite der betroffenen Menschen. Und das ist gut so. Gleichzeitig rufen wir Politik und Bürgerinnen und Bürger auf, die Not der Menschen im Globalen Süden und in Osteuropa nicht zu vergessen. Dort leben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirche und Zivilgesellschaft mit und bei den Armen, um Netzwerke der Hilfe zu schaffen. Sie sind für uns als Kirche in Deutschland Vorbild und brauchen gleichzeitig unsere Unterstützung. <b>Wir dürfen Armut in Deutschland nicht gegen Armut weltweit ausspielen, sondern wir müssen gemeinsam überall gegen Armut kämpfen. Solidarität ist unteilbar.</b>“</p><ul> 	<li><span><span>Adveniat, MISEREOR, missio Aachen, missio München, das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und Renovabis unterstützen Ortskirchen und Nichtregierungsorganisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa und Ozeanien durch gemeinsame Projekte in den Bereichen Seelsorge, Sozialarbeit, Aufbau von kirchlicher Infrastruktur und Entwicklungszusammenarbeit sowie Bildungs- und Aufklärungsarbeit in Deutschland. </span></span></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 25 Oct 2022 15:31:51 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Petition gegen frauenfeindliche Justiz in Katar</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/petition-gegen-frauenfeindliche-justiz-in-katar/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Das katholische Hilfswerk missio fordert ein Ende der frauenfeindlichen Rechtsprechung in Katar im Zusammenhang mit sexueller Gewalt. Wer in dem WM-Land Opfer einer Vergewaltigung werde, riskiere dabei, selber angeklagt zu werden, erklärte der Präsident von missio in Aachen, Pfarrer Dirk Bingener am Montag bei einer Pressekonferenz. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Besonders betroffenen und wehrlos seien Migrantinnen, die als Haushälterinnen oder Pflegerinnen in Privathaushalten in Katar arbeiteten, berichtete die philippinische <em>missio</em>-Projektpartnerin Schwester Mary John Mananzan. Sie seien häufig sexuellen Belästigungen, Übergriffen und Vergewaltigungen ausgesetzt.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Die Kritik an der frauenfeindlichen Rechtsprechung wird von der ehemaligen Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin&nbsp;unterstützt. „Es darf nicht sein, dass die Opfer von Vergewaltigungen vor Gericht gestellt werden und ihnen zynisch »außerehelicher Geschlechtsverkehr« vorgeworfen wird. Das ist perverse Männerjustiz und hat mit den hehren Grundsätzen des Islam nichts zu tun.“</p>
<p>Aus diesem Grund hat <em>missio</em> eine Petition gestartet, die sich an die Außenministerin Annalena Baerbock mit folgendem Appell richtet: „Setzen Sie sich beim Emir von Katar dafür ein, dass die juristische Praxis beendet wird, mit deren Hilfe Frauen nach einer Vergewaltigung vor Gericht wegen »außerehelichen Geschlechtsverkehrs« angeklagt werden können.“</p>
<p>Ausführliche Informationen zum Thema liefert die <em>missio</em>-Studie „Die Fußballweltmeisterschaft in Katar: Menschenrechte, Arbeitsmigration und Außenpolitik“, die der Experte Sebastian Sons verfasst hat. Er beschreibt, dass das sogenannte Sportswashing im Falle von Katar nicht funktioniert hat. Es sei nicht gelungen, von den Missständen abzulenken. Im Gegenteil, der Druck nach Reformen steige an.</p>
<p>Die Menschenrechtsstudie ist kostenlos bei <em>missio </em>erhältlich. Weitere Informationen und die Petition sind unter <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/bisherige-themenschwerpunkte/katar/">www.missio-hilft.de/katar&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> zu finden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 23 Oct 2022 15:42:28 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Pauline-Jaricot-Preis: Weltweit gegen die Marginalisierung von Frauen kämpfen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/pauline-jaricot-preis-weltweit-gegen-die-marginalisierung-von-frauen-kaempfen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Drei starke Frauen aus der Weltkirche erhielten am Weltmissionssonntag in Mönchengladbach den Pauline-Jaricot-Preis. Sie setzen auf die Fähigkeiten jedes einzelnen Menschen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen hat am heutigen Sonntag der Weltmission drei Frauen aus dem Globalen Süden für ihre innovative und nachhaltige kirchliche Arbeit mit dem Pauline-Jaricot-Preis ausgezeichnet. <b>Die Sozialarbeiterin Nathalie Dakuo (Burkina Faso), die Theologin Dr. Nontando Hadebe (Südafrika) und die Ordensfrau Schwester Mary John Mananzan OSB (Philippinen) erhielten den mit jeweils 5.000 Euro dotierten Preis in einer Feierstunde am 23. Oktober im Montforts-Quartiert in Mönchengladbach.</b> Schwester Mary John Mananzan OSB konnte leider nicht persönlich an der von Gisela Steinhauer moderierten Preisverleihung teilnehmen.</p><h5 class="rte-headline">"Kein Mann darf eine Frau schlagen oder geringachten"</h5><p>Die Preisträgerinnen Nathalie Dakuo und Dr. Nontando Hadebe appellierten an Gesellschaft und Kirchen weltweit, sich gegen die Marginalisierung von Frauen in ihren jeweiligen Kulturen und Heimatländern einzusetzen. Diese Marginalisierung habe vielfältige Ursachen. Die südafrikanische Theologin Dr. Hadebe wies auf die hohe Gewaltrate gegen Frauen in ihrer Heimat hin. Diese resultiere aus einem unhinterfragten gesellschaftlichen Bewusstsein, das Frauen die Rolle zuspreche, sich Männern unterzuordnen und auch in schlimmsten Situationen zu Hause auszuhalten. „Aufgabe der Theologie ist es, diese Rollenbilder aufzubrechen und das Bewusstsein zu verändern, damit sich etwas verändert. Genau das machen wir“, sagte Dr. Hadebe in Mönchengladbach. Sie nahm dabei auch die Kirche in die Pflicht.<b> „Die Kirche in Südafrika hat zur Zeit der Apartheid gesagt, dass dies gegen den Willen Gottes verstößt. Genauso verstößt die Geringachtung, die Unterordnung und Gewalt gegen Frauen gegen den Willen Gottes. Kein Mann darf eine Frau schlagen“, so Dr. Hadebe.</b> Die Kirche heute müsse das mit aller Entschiedenheit sagen und so handeln, dass Frauen die gleichen Rechte haben - auch in der Kirche selbst. „Sie müssen alles machen können, was auch Männer in der Kirche machen“, so die Preisträgerin.</p><h5 class="rte-headline">In Burkina Faso können bis zu 400.000 Mädchen nicht zur Schule gehen</h5><p>Nathalie Dakuo berichtete aus Burkina Faso von den Folgen der jüngsten gewalttätigen, bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen in dem Land. Zwischen 300.000 und 400.000 Mädchen könnten nicht mehr zur Schule gehen. <b>„Das Recht auf Bildung steht in der Verfassung von Burkina Faso, wird aber nicht umgesetzt. Darunter leiden junge Frauen und Mädchen am meisten. Dem müssen wir entgegentreten und es ändern“, sagte die katholische Sozialarbeiterin in Mönchengladbach. </b>Durch ihre Arbeit wolle sie insbesondere junge Frauen mit Kindern fördern und ihnen Selbstbewusstsein und die Fähigkeit vermitteln, durch eine Berufsausbildung selbst Geld verdienen auf eigenen Beinen stehen zu können. „Es kommen immer mehr Binnenflüchtlinge zu uns in unser Haus, darunter meistens Frauen. Sie brauchen jetzt Hilfe, das ist eine Herausforderung für uns“, so Dakuo.</p><h5 class="rte-headline">Schwester Mary John Mananzan OSB: Weiter für die Rechte der Frauen Seite an Seite eintreten</h5><p>Schwester Mary John Mananzan OSB bedankte sich mit einem kurzen Video für den Pauline-Jaricot-Preis. Sie rief alle Frauen und Ordensfrauen in der Weltkirche auf, weiter Seite an Seite für die Menschenwürde und Rechte der Frau einzutreten.</p><h5 class="rte-headline">missio-Präsident Bingener: "Not sehen, und nicht nicht damit abfinden"</h5><p>Missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener dankte allen Preisträgerinnen für deren Einsatz. <b>„Mit dem Pauline-Jaricot-Preis wollen wir Frauen der Weltkirche sichtbar machen, die Not sehen und sich nicht damit abfinden. Sie bilden Netzwerke, um den Menschen zu helfen. Sie setzen auf die Fähigkeiten und Kräfte jedes einzelnen Menschen, um das Leben aller zu verbessern“, so Pfarrer Bingener.</b> „Wir spüren heute angesichts des Krieges in der Ukraine so viel Ohnmacht. Wir können etwas gegen diese Ohnmacht tun, wenn wir solidarisch sind. Für diese Hoffnung stehen die von uns ausgezeichneten Frauen“, sagte der missio-Präsident weiter.</p><h5 class="rte-headline">Begründung der Jury: Preisträgerinnen handeln aus "intensiver Nächstenliebe zu anderen Menschen"</h5><p>Im Namen der Jury dankte Annkathrin Meyer aus dem Bundesvorstand der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) allen drei ausgezeichneten Frauen. <b>„Was den Einsatz der Preisträgerinnen für mich aber noch einmal hervorhebt ist, dass sie aus ihrem tiefen Glauben, der intensiven Nächstenliebe zu anderen Menschen und rastlos selbstlos handeln“, so Meyer. </b>Die Jury durfte aus 19 Bewerbungen für den Preis auswählen. „In unseren Gesprächen wurde schnell deutlich, dass jede der Frauen mindestens einen Preis verdient hat und dass wir jede von ihnen hätten auszeichnen können. Mir ist deshalb an dieser Stelle wichtig zu betonen, dass wir uns nicht gegen die Ehrung der Nominierten, sondern für das Hervorheben von drei Projekten entschieden haben“, so Meyer.</p><h5 class="rte-headline">Preis ist benannt nach der seliggesprochenen Pauline Jaricot</h5><p>Der neue missio-Preis ist benannt nach der Französin Pauline-Marie Jaricot (1799 bis 1862), die im Mai dieses Jahres seliggesprochen wurde. Mit etwa 18 Jahren initiierte sie eine stetig wachsende Bewegung, die Spenden für die Mission in Afrika und Asien sammelte und dabei auch neue Methoden der Missionspublizistik nutzte. Aus diesem sozialen, missionarischen Netzwerk sind die heutigen rund 120 weltweiten Internationalen Katholischen Missionswerke missio hervorgegangen. Mit dem Pauline-Jaricot-Preis würdigt missio Frauen aus Afrika, Asien und Ozeanien, die mit Erfindungsreichtum die befreiende Kraft des christlichen Glaubens als „Paulines Schwestern“ leben und das Leben der Menschen langfristig verbessern.</p><h4 class="rte-headline">Hier mehr Informationen zu den Preisträgerinnen, den vorschlagenden Organisationen und der Jury:</h4><p><em>Nathalie Dakuo baut ein Haus der Hoffnung für Alleinerziehende</em></p>
<p>Nathalie Dakuo aus Burkina Faso leitet das „Haus Yorosin“ (Haus der Hoffnung). Sie wollte es nicht länger hinnehmen, dass alleinerziehende und unverheiratete Mütter in ihrer Gesellschaft diskriminiert und angefeindet werden. Sie war überzeugt, dass diese Frauen Hilfe brauchen und sich gegenseitig besser unterstützen können. So baute sie das „Haus Yorosin“ auf. Die Jury überzeugte ihr Einsatz als Laie im Sinne Pauline Jaricots, die konkrete Hilfe vor Ort leistet. Die Pfarrei Maria Himmelfahrt aus Königstein hat Nathalie Dakuo für den Preis vorgeschlagen.</p>
<p><em>Dr. Nontando Hadebe ist Theologin und Aktivistin aus Südafrika. </em></p>
<p>Sie arbeitet als internationale Koordinatorin der interreligiösen Bewegung für Geschlechtergerechtigkeit „Side by Side: Faith Movement for gender justice“ und begleitet in der Diözese Johannesburg den Vorbereitungsprozess für die Weltsynode der katholischen Kirche 2023. Während der Corona-Pandemie hat die Preisträgerin mit wöchentlichen Radiosendungen Menschen Mut zugesprochen und sie aus ihrer Einsamkeit geholt. Die Jury beeindruckt, dass Dr. Nontando Hadebe ein ständig wachsendes Netz an Theologinnen aufgebaut hat, um das Thema Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche zu etablieren und dabei zwischen verschieden Positionen und Glaubenstraditionen klug vermittelt. Vorgeschlagen wurde die Preisträgerin durch Dr. Regina Heyder (KDFB) und Dr. Margit Eckholt (Universität Osnabrück).</p>
<p><em>Schwester Mary John Mananzan OSB ist Kämpferin für Menschenrechte</em></p>
<p>Schwester Mary John Mananzan OSB setzt sich seit über 60 Jahren auf den Philippinen gegen soziale Ungerechtigkeit und für Demokratie, Geschlechtergerechtigkeit und Menschenrechte in ihrer Heimat Philippinen ein. Beispielsweise mit einer eigenen Fernsehshow erreicht sie Millionen von Menschen. Der Kampf gegen sexuelle Gewalt an Frauen ist ihr ein besonderes Anliegen. Ihr politische Einsatz hat die missio-Partnerin auch schon oft in persönliche Gefahr gebracht. Wie Pauline Jaricot zu ihrer Zeit nutzt Schwester Mary John Mananzan OSB neue Methoden der Mobilisierung einer Bewegung und der Kommunikation, wie die Jury hervorhob. Vorgeschlagen für den Preis wurde sie vom Deutschen Komitee des Weltgebetstags der Frauen (Stein).</p>
<p><em>Jury mit Patricia Kelly wählt Paulines Schwestern aus</em></p>
<p>Insgesamt wurden aus Deutschland 19 Vorschläge für den Pauline-Jaricot-Preis eingereicht. Die Jury aus Patricia Kelly (Sängerin), Dr. Maria Flachsbarth (KDFB), Mechthild Heil (kfd), Schwester Aloisia Höing SMMP, Annkathrin Meyer (DPSG), Weihbischof Ludwig Schepers (Essen) und missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener, hat die Vorschläge bewertet und die drei Preisträgerinnen ausgewählt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 14 Oct 2022 15:26:20 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Muezzin-Ruf an Kölner Moschee auch Weckruf für Religionsfreiheit in der Türkei</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/oeffentlicher-muezzin-ruf-an-koelner-moschee-soll-auch-weckruf-fuer-religionsfreiheit-in-der-tuerkei-sein/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Erster öffentlicher Gebetsaufruf von einer Moschee in Deutschland zeigt: Religionsfreiheit gilt überall. DITIB soll sich dafür auch in der Türkei einsetzen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen sieht die heutige deutschlandweite Premiere eines öffentlichen Muezzins-Rufs zum Gebet an der Kölner Zentralmoschee der Türkisch-Islamischen Union (DITIB) „als Zeichen von Normalität in einer offenen Gesellschaft, in der das Menschenrecht auf Religionsfreiheit für alle gleichermaßen gilt“, so missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener. &nbsp;</p>
<p><b>„Weil das Recht auf Religionsfreiheit immer und überall gilt, erwächst für die DITIB gleichzeitig die politische Verantwortung, sich als Teil der türkischen Religionsbehörde für dieses Menschenrecht und die gesellschaftliche Akzeptanz von Christinnen und Christen und anderen religiösen Minderheiten in der Türkei einzusetzen“, fordert Pfarrer Bingener.</b> „Hierzu hätte ich mir ein deutliches Zeichen an diesem Tag gewünscht“, so der missio-Präsident weiter.</p><h5 class="rte-headline">„Christinnen und Christen fühlen sich in der Türkei oft als Bürger zweiter Klasse“</h5><p>Beispielsweise sei das Recht christlicher Gemeinschaften auf die Ausbildung ihres theologischen Personals in der Türkei für die eigene Seelsorge stark eingeschränkt. Diese Ausbildung müsse im Ausland erfolgen. Es gebe keine christlichen theologischen Fakultäten. Zudem seien die Angehörigen religiöser Minderheiten in der Schule mit Blick auf den Religionsunterricht oder der Darstellung in Schulbüchern benachteiligt.</p>
<p><b>„Darunter leidet das kirchliche Leben. Christinnen und Christen fühlen sich im Alltag oft zurückgesetzt und als Bürger zweiter Klasse“, sagte Pfarrer Bingener.</b> Aufgrund des gesellschaftlichen Klimas erlebten Angehörige von christlichen Gemeinschaften und anderer Minderheiten etwa in Sozialen Medien zunehmend Hassrede, die in der Realität zu gewalttätigen Übergriffen führten.</p><h5 class="rte-headline">Trotz Verbesserungen können viele religiöse Minderheiten keine eigenen Kirchen oder Gebetsstätten bauen</h5><p>Missio Aachen erkenne an, dass sich in Fragen der Rückgabe von kirchlichen Immobilien, des Baus oder Renovierung von Kirchen sowie des Erwerbs von Grundstücken in den vergangenen Jahren einiges zum Besseren verändert habe. „Aber das gilt nur für einzelne christliche Konfessionen und Minderheiten, andere stehen hier immer noch vor unüberwindbaren bürokratischen Hürden, die ihre Religionsfreiheit einschränken“, so Pfarrer Bingener.</p>
<p><b>„Wir hoffen, dass der erste öffentliche Ruf eines Muezzins an einer Moschee in Deutschland auch zum Weckruf für das umfassende Recht auf Religionsfreiheit von religiösen Minderheiten in der Türkei wird“, </b>sagte Pfarrer Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 02 Oct 2022 15:46:33 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Solidarität der Kirche mit den Bedürftigen weltweit“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/monat-der-weltmission-eroeffnet/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Bischof Timmerevers und katholisches Hilfswerk missio Aachen eröffnen für Deutschland größte globale katholische Solidaritätsaktion in über 100 Ländern</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="x"><strong>Mit einem Appell zur „Solidarität der Kirche mit den Bedürftigen weltweit“ haben in Dresden Bischof Heinrich Timmerevers und das katholische Hilfswerk missio Aachen den Monat der Weltmission für Deutschland eröffnet. Die weltweite Aktion in über 100 Ländern endet am 23. Oktober mit dem Weltmissionssonntag. In den kommenden drei Wochen sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirche aus Kenia zu Gast in Deutschland, die auf rund 300 Veranstaltungen ihre Arbeit vorstellen.</strong></p><h3 class="rte-headline">Bischof Timmerevers: „Die wichtigen Fragen unserer Zeit können nur global beantwortet werden“</h3><p class="x">„Der Monat der Weltmission ist eine gute Gelegenheit, bei allen Problemen, mit denen wir in unserem Alltag konfrontiert sind, den Blick dennoch über den eigenen Tellerrand hinauszurichten. Unsere Welt vernetzt sich mehr und mehr. Die wichtigen Fragen unserer Zeit können nur global beantwortet werden“, sagte Bischof Timmerevers am heutigen Sonntag im Festgottesdienst zum Start der Kampagne. „Dazu stellt der Sonntag der Weltmission ein Zeichen der Solidarität der Kirche mit den Bedürftigen weltweit dar. Dass wir den Auftakt dazu in diesem Jahr in unserem Bistum begehen konnten und dazu auch viele <i>missio</i>-Gäste aus Afrika begrüßen durften, freut mich ganz besonders“, blickte der Bischof von Dresden-Meißen auf ein gelungenes Eröffnungswochenende des Monats der Weltmission zurück.</p><h3 class="rte-headline">missio-Präsident Bingener: „Christinnen und Christen müssen sich den Realitäten des Lebens stellen“</h3><p class="x">Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, bedankte sich beim Bistum Dresden-Meißen für die Gastfreundschaft der vergangenen Tage. Die Menschen sollten auch in den weltkirchlichen Begegnungen der kommenden drei Wochen „wirklich spüren, dass die Kirche Hoffnung und Zukunft hat, in Kenia, weltweit und vor allem auch hier bei uns in Deutschland“. Dies gelinge, „wenn die Christinnen und Christen sich den Realitäten des Lebens stellen und nicht resignieren, sondern sich um das Gemeinwohl bemühen“, so Bingener.</p><h3 class="rte-headline">Pater Firmin Koffi aus Kenia: „Die Kirche muss den Menschen zuhören“</h3><p class="x"><a href="https://www.domradio.de/video/pater-firmin-koffi-zur-eroeffnung-des-weltmissionsmonats" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Die Predigt hielt im Eröffnungsgottesdienst Pater Firmin Koffi.&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> Der Yarumal-Missionar lebt und arbeitete in einem der größten Slums Ostafrika. Für ihn gehöre es zur Mitte des Christentums, mit und für die Menschen am Rande der Gesellschaft zu leben. „Um ihnen zu helfen, musss die Kirche zuhören, mit ihnen leben, auf sie zugehen, nach ihren Nöten fragen und dann nach konkreten Lösungen für ihre Probleme suchen“, so der Seelsorger und Sozialarbeiter.</p><h3 class="rte-headline">Weltweite Kollekte kommt den ärmsten Regionen in Afrika, Asien und Ozeanien zu Gute</h3><p class="x">Der Monat der Weltmission wird in Deutschland von den katholischen Hilfswerken missio Aachen und missio München organisiert. Der Erlös der Kollekten aus den katholischen Gottesdiensten am 23. Oktober in über 100 Ländern kommt der Arbeit der Kirche in den ärmsten Regionen Afrikas, Asiens und Ozeaniens zugute.</p>
<p>Mehr zum Monat der Weltmission von missio Aachen finden Sie im Web unter <a href="/mitmachen/wms-2026/">www.missio-hilft.de/wms&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> und von missio München unter <a href="http://www.missio.com" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.missio.com&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>
<p>_____<br>Die nachfolgenden Fotos stehen Ihnen lizenzfrei über die Berichterstattung zum Monat der Weltmission zur Verfügung; Fotonachweis: Ralf Simon / missio</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 29 Sep 2022 17:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Botschaft verhindert internationalen Jugendaustausch zum Monat der Weltmission </title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/botschaft-verhindert-internationalen-jugendaustausch-zum-monat-der-weltmission/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Das katholische Hilfswerk missio Aachen und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) fordern Ende der diskriminierenden Visa-Praxis aufgrund des Lebensalters – Generalvikar des Bistums Dresden-Meißen „riesig enttäuscht“. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen fordert das Auswärtige Amt erneut auf, die gängige diskriminierende Praxis der Verweigerung von Visa für junge Menschen aus dem Globalen Süden im internationalen Jugendaustausch durch deutsche Botschaften zu beenden. Dies unterstützt jetzt auch der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).</p>
<p>Anlass ist die endgültige Verweigerung von Visa für sieben junge Menschen aus der <i>missio</i>-Partnerorganisation YOUNIB in Kenia durch die deutsche Botschaft in Nairobi. Sie waren zum bundesweiten Auftakt des <a href="/mitmachen/wms-2026/">Monats der Weltmission&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> an diesem Wochenende in Dresden eingeladen und wollten nach weiteren Begegnungen in Deutschland wieder zurück in ihre Heimat fliegen. <span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">„</span>Wir hatten in den vergangenen Tagen ein Gespräch mit Botschafter Sebastian Groth und haben neu angeforderte Dokumente sofort nachgereicht. Dennoch wurde uns nun die endgültige Ablehnung der Visa mitgeteilt. Offensichtlich war es aufgrund der Bestimmungen aus Berlin nicht möglich, anders zu entscheiden. Es handelt sich also um eine politische Frage. Das Auswärtige Amt unter der Leitung von Annalena Baerbock möchte keine jungen, vermeintlich armen Gäste aus Afrika und macht das auch unmissverständlich deutlich.<span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">“</span> "Das beschämt mich<span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">“</span>, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio </i>Aachen, in Dresden. <span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">„</span>Die jungen Menschen aus Kenia erfahren so: Dir kann man nicht trauen, wir wollen Dich hier nicht, trotz aller Garantien.“</p>
<p><strong>Generalvikar des Bistums-Dresden Meißen: </strong><span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">„</span><strong>Wir versuchen Brücken zu bauen und hier werden Grenzen errichtet</strong><span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">“</span><br><br>Der Generalvikar des Bistums Dresden-Meißen, Andreas Kutschke, ist ebenfalls <span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">„</span>riesig enttäuscht<span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">“</span>, dass wir unsere jungen Gäste aus Kenia nicht hier zum Auftakt des Monats der Weltmission empfangen dürfen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig der persönliche Austausch für Christinnen und Christen weltweit ist. <span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">„</span>Wir versuchen Brücken zu bauen und hier werden Grenzen errichtet<span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">“</span>, sagte er in Dresden.</p>
<p><strong>Wer ähnliche Erfahrungen im Jugendaustausch macht, soll sich mit </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen in Verbindung setzen</strong><br><br><span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">„</span>Was wir jetzt erleben, ist vermutlich nur die Spitze des Eisberges. Wir haben in den letzten Tagen eine Reihe von Rückmeldungen von Organisationen aus Deutschland erhalten. Sie mussten in den vergangenen Jahren ähnliche Erfahrungen mit deutschen Botschaften im Globalen Süden machen. Wer also ähnliche Erfahrungen gemacht hat, möge sich gerne bei uns melden<span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">“</span>, so Pfarrer Bingener weiter.</p>
<p><strong>Lena Bloemacher (BDKJ): </strong><span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">„</span><strong>Junge Menschen nicht unter Generalverdacht stellen</strong><span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">“</span><br><br>Das bestätigt Lena Bloemacher, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der 17 katholische Jugendverbände vertritt. <span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">„</span>Internationale Jugendarbeit und Verständigung ist ein wichtiger Arbeitsbereich unserer Jugendverbände. Das funktioniert am besten über Austausche, in denen junge Menschen die Heimatländer und Kulturen ihrer Partnerorganisationen kennenlernen. Während deutsche Jugendliche in andere Nationen meist ohne Schwierigkeiten einreisen dürfen, erleben wir es immer wieder, dass ausländischen Jugendlichen, besonders aus afrikanischen Ländern, die Einreise nach Deutschland verwehrt bleibt. Und oft wird eben mangelnde Rückreisewilligkeit unterstellt<span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">“</span>, so Bloemacher.<br><br>Sie habe beispielsweise in diesem Sommer erlebt, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Jugendbegegnung des Ludwig-Wolker-Vereins aus Kenia nach Berlin nicht einreisen durften, obwohl sie ein Einladungsschreiben des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und der Initiative Engagement Global hatten, die im Auftrag der Bundesregierung unter anderem solche Besuchsprogramme koordiniert.</p>
<p><span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">„</span>Die Ablehnung der Visa kam vier Tage vor geplanter Abreise in Kenia, das Beschwerdeverfahren ist noch unbearbeitet, die Jugendbegegnung aber nun lange vorbei. Es kann nicht sein, dass Jugendliche diskriminiert werden, weil die Kriterien für eine Rückreisewilligkeit wie zum Beispiel Immobilienbesitz, eigene Familien und Kinder schlicht nicht zu ihrer Lebensphase passen<span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">“</span>, kritisiert Bloemacher eine solche Praxis deutscher Botschaften.</p>
<p><span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">„</span>Internationale Austausche schaffen Gemeinsinn, fördern Verständnis, helfen historische Wunden zu schließen und stärken die Demokratie, diesen Werten muss unsere Regierung bei der Praxis der Visa-Bewilligung Rechnung tragen und nicht junge Menschen unter Generalverdacht stellen<span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">“</span>, stellt Bloemacher fest.</p>
<p><br><strong>Hinweis an die Medien:</strong></p>
<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen und das katholische Bistum Dresden-Meißen eröffnen an diesem Wochenende für Deutschland die größte globale katholische Solidaritätsaktion <span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">„</span>Monat der Weltmission<span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun NormalTextRun">“</span>, die in rund 100 Ländern stattfindet. Dazu waren junge Christinnen und Christen aus Kenia zur Begegnung mit jungen Menschen aus Deutschland u.a. zum Start der Aktion in Dresden eingeladen. Die deutsche Botschaft in Kenia hat den jungen Menschen aber trotz aller Bemühungen kurz vor Abreise mitgeteilt, dass die Visa zum Jugendaustausch verweigert werden. Dazu nehmen <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener, der Generalvikar des Bistums Dresden-Meißen und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Stellung. Es zeigt sich, dass dies kein Einzelfall ist, sondern offenbar gängige Praxis deutscher Botschaften im globalen Süden, unter dem alle Jugendorganisation leiden, die internationalen Jugendaustausch organisieren. Wir hatten dazu schon am 19. September <a href="/informieren/presse/pressemitteilungen/deutsche-botschaften-in-nigeria-und-kenia-diskriminieren-missio-gaeste/">hier&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> berichtet.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 19 Sep 2022 07:08:48 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Deutsche Botschaften in Nigeria und Kenia diskriminieren missio-Gäste</title>
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                        <description>missio lädt junge Menschen aus Kenia nach Deutschland zum Austausch ein. Die Botschaft verweigert die Visa. Diese Praxis muss aufhören, fordert missio.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h4 class="rte-headline">Jungen Menschen aus dem Globalen Süden wird pauschal fehlende Rückkehrbereitschaft unterstellt</h4><p class="xmsotitle">Das katholische Missionswerk missio Aachen wirft den deutschen Botschaften in Nigeria und Kenia Diskriminierung junger Afrikanerinnen und Afrikaner vor, die keine Visa für kirchliche Jugendbegegnungen in Deutschland erhalten. „Wir haben kirchlich engagierte junge Menschen aus diesen Ländern nach Deutschland eingeladen. <strong>Während Visa für Ältere erteilt werden, trifft es immer die jungen Leute. Ihnen wird, weil sie jung sind, pauschal eine fehlende Rückkehrbereitschaft unterstellt. Die Vorgehensweise der Botschaften variiert: Mal gibt es erst gar keinen Termin bei der Botschaft, die Echtheit der Dokumente wird angezweifelt, man verlangt immer weitere Dokumente oder der Ermessensspielraum des jeweiligen Botschaftsmitarbeiters wird angeführt. Das Ergebnis aber lautet immer: Keine Visa, obwohl alle Garantien aus Deutschland vorliegen.</strong> Diese Schikanen, diese diskriminierende Praxis aufgrund des Lebensalters muss endlich aufhören. Das Auswärtige Amt und an ihrer Spitze Frau Ministerin Baerbock sind hier in der Pflicht“, fordert Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen.</p>
<p class="xmsotitle">Im vergangenen Jahr waren davon Jugendliche aus einem missio-Partnerprojekt in Nigeria betroffen. In diesem Jahr trifft es junge Menschen des kenianischen missio-Partners YOUNIB, der katholische Jugendsozialarbeit in den Armenvierteln von Nairobi betreibt. <strong>Die ehrenamtlich in dem Projekt Engagierten sollten zum Monat der Weltmission nach Deutschland kommen. Dort wollten sie mit Mitgliedern der missio-Jugendinitiative #strongbymissio über soziale Gerechtigkeit, Jugendsozialarbeit, demokratische Bildungsarbeit und ihren Glauben ins Gespräch kommen.</strong></p><h4 class="rte-headline">22-jährige Gloria Munyiva Wambua aus Kenia: „Wir sollten Brücken bauen, und nicht Grenzen errichten“</h4><p class="xmsotitle">Die 22-jährige Gloria Munyiva Wambua ist eine der Betroffenen. „Ich bin zutiefst traurig und untröstlich. Monatelang haben wir die Begegnung vorbereitet. Wir haben alle Anforderungen des Visaprozesses erfüllt. Trotzdem wurden sie abgelehnt, das ist eine <strong>große Ungerechtigkeit</strong>“, sagt Gloria Wambua. „<strong>Wir lieben Afrika und wir sind dieses Afrika. Wir haben unsere Familien, die Gesellschaft und die Kirche hier in Kenia, die uns brauchen und die wir brauchen</strong>. Wir wollen durch interkulturelle, generationenübergreifende und interreligiöse Begegnungen Brücken bauen, und nicht Grenzen errichten. Wir wollen ein starkes, modernes Kenia aufbauen. Wir wollen bei uns Zusammenarbeit, Heilung, Vergebung und Hoffnung fördern, damit sich alle für das Gemeinwohl einsetzen. Deshalb wäre die Erfahrung des Jugendaustausches mit Deutschland für unsere jungen Menschen aus den Slums in Nairobi so wichtig. Wir wollten in Deutschland voneinander lernen und unsere Erfahrungen teilen“, fährt Munyiva fort.</p><h4 class="rte-headline">„Ablehnung der Visa hat bei mir die Wunde der kolonialen Schrecken neu aufgebrochen“</h4><p class="xmsotitle"><strong>„Wir sind junge Afrikanerinnen und Afrikaner und leiden unter den kolonialen Schrecken der Vergangenheit. In einer Zeit, in der die Begegnung mit anderen Kulturen beispielsweise in Deutschland diese Wunde heilen könnte, hat die Ablehnung der Visa diese Wunde aber bei mir verschlimmert und sie ist neu aufgebrochen“</strong>, berichtet die 22-Jährige weiter. Sie kann nicht verstehen, dass junge Menschen aus Deutschland in diesem Jahr problemlos YOUNIB in Nairobi besuchen konnten, umgekehrt aber nicht. „Diese Verweigerung der Visa tut mir im Herzen richtig weh. Vielleicht aber ändern die deutschen Behörden doch noch ihre Vorgehensweise“, hofft Gloria Munyiva.&nbsp;&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">„Wir können es uns nicht mehr leisten, Begegnung junger Menschen für eine bessere Welt staatlich zu verhindern“</h4><p>Diese von missio jetzt mehrmals gemachte Erfahrung mit deutschen Botschaften im Globalen Süden teilen in den vergangenen Jahren auch andere zivilgesellschaftliche Organisationen in Deutschland.<strong> Selbst nach dem Regierungswechsel änderte sich diese Praxis offenbar nicht, auch wenn in der Vergangenheit von Bündnis 90/Die Grünen genau diese Praxis zu Recht kritisiert wurde.</strong> „Angesichts der Notwendigkeit des Austauschs in dieser unfriedvollen Zeit und aufgrund der sowieso schon gegebenen Corona-Reiseeinschränkungen der vergangenen beiden Jahre, können wir es uns schlicht nicht mehr leisten, die internationale Begegnung junger Menschen, die sich für eine bessere Welt einsetzen, staatlich zu verhindern“, so Pfarrer Bingener.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><h3 class="rte-headline">Stellungnahme vom 20. September 2022</h3><h4 class="rte-headline">Katholisches Hilfswerk missio Aachen widerspricht der Stellungnahme des Auswärtigen Amtes zum Vorwurf der Diskriminierung junger Afrikanerinnen und Afrikaner bei Visa-Vergabe für kirchliche Jugendtreffen</h4><p><i>Am 20.September 2022 wies das Auswärtige Amt die Vorwürfe von missio Aachen auf dem </i><a href="https://www.katholisch.de/artikel/41070-visavergabe-auswaertiges-amt-weist-vorwuerfe-von-missio-aachen-zurueck" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link"><i>Nachrichtenportal katholisch.de</i>&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a><i> zurück. Dazu hat missio Aachen folgende Stellungnahme veröffentlicht:</i></p>
<p>Das katholische Hilfswerk missio Aachen widerspricht der Stellungnahme des Auswärtigen Amtes auf dem Nachrichtenportal katholisch.de zum Vorwurf der Diskriminierung von jungen Afrikanerinnen und Afrikanern bei der Vergabe von Visa für den kirchlichen Jugendaustausch.</p>
<p>So betont das Auswärtige Amt gegenüber katholisch.de, dass zwar von den Botschaften die finanzielle und familiäre Verwurzelung der Antragstellerinnen und Antragsteller in ihrem Heimatland geprüft werde. Dabei sei das Alter der antragstellenden Person aber kein Entscheidungskriterium für die Visa-Vergabe.</p><ul><li><span>Dazu stellt missio Aachen fest: <strong>Wer als junger Mensch keinen Ehepartner und keine eigenen Kinder gegenüber der Botschaft nachweisen kann und nicht über finanzielle Rücklagen, beispielsweise einen Immobilienbesitz, verfügt, dem wird offenbar pauschal eine fehlende Rückkehrbereitschaft unterstellt. Diese Kriterien aber zum Maßstab der Rückkehrbereitschaft und damit zur Erteilung der Visa zu machen, ist vollkommen widersinnig, weil junge Menschen in dieser Lebensphase in der Regel weder verheiratet sind noch eigene Kinder haben.</strong> De facto werden so junge Menschen aufgrund ihres Lebensalters diskriminiert. Diese diskriminierende Praxis muss aufhören. Damit greift missio Aachen unter anderem frühere Forderungen von Bündnis 90/die Grünen zur Praxis der Visa-Vergabe auf.</span></li></ul><p>Auf Unverständnis stößt auch die Einlassung des Auswärtigen Amtes, „die Verpflichtungserklärung könne nicht als Nachweis der Rückkehrwilligkeit des Antragsstellenden herangezogen werden.“</p><ul><li><span>Dies ist natürlich richtig, aber darum geht es dabei auch nicht. <strong>Bei der Verpflichtungserklärung bestätigt die einladende Organisation auch dann für Kosten aufzukommen, sollte der Eingeladene nicht in sein Heimatland zurückkehren. Ohne diese weitreichenden Garantien wäre ein Visabegehren sowieso aussichtlos.</strong></span></li></ul><p>Des Weiteren gibt das Auswärtige Amt an, bereits Visa für den Weltmissionsmonat erteilt zu haben.</p><ul><li><span>Damit aber bestätigt das Auswärtige Amt indirekt die Darstellung </span><i><span>missios</span></i><span>.Tatsächlich sind Visa erteilt worden, aber eben nur für ältere Teilnehmende. So hat der das Jugendprojekt YOUNIB begleitende Pfarrer ein Visum erhalten, aber eben nur er.</span></li></ul><p>Zum Hintergrund: Missio Aachen hat kirchlich engagierte junge Leute aus der katholischen Jugendinitiative YOUNIB in Kenia zum Monat der Weltmission nach Deutschland eingeladen. Sie stellten Anfang August ihren Visaantrag. Üblicherweise werden die Visaanträge in einem Zeitraum von zwei bis drei Wochen bearbeitet. Eine junge Frau hat in dieser Zeitspanne auch wegen angeblich fehlender Rückkehrbereitschaft zweimal einen Ablehnungsbescheid erhalten. Andere Teilnehmenden dagegen warten seit Anfang August vergeblich auf eine Antwort der Botschaft in Kenia. Sie sollten kommende Woche nach Deutschland reisen. „Hier gibt es also einfach keine Entscheidung. Sogar die Option eines Einspruchs gegen eine mögliche Ablehnung ist uns somit de facto verwehrt“, so Pfarrer Bingener.</p>
<p><strong>Wie bereits erwähnt: Die Gründe und Vorgehensweisen der Behörden sind unterschiedlich. Im Ergebnis führen sie aber immer dazu, dass keine Visa für unsere jungen Gästen aus afrikanischen Ländern erteilt werden.</strong></p>
<p><strong>Hier können Sie sich ein</strong><a href="https://www.domradio.de/audio/ein-interview-mit-pfarrer-dirk-bingener-praesident-von-missio" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link"><strong> Interview von Pfarrer Dirk Bingener mit domradio.de zu dem Thema ansehen</strong>&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a><strong> und den </strong><a href="https://www.domradio.de/artikel/missio-praesident-sieht-diskriminierung-visa-vergabe" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link"><strong>Text des Interviews im Wortlaut </strong>&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a><strong>nachlesen.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 12 Sep 2022 10:43:28 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Pauline-Jaricot-Preis für drei Frauen der Kirche aus dem Globalen Süden</title>
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                        <description>Nathalie Dakuo (Burkina Faso), Dr. Nontando Hadebe (Südafrika) und Mary John Mananzan OSB (Philippinen) für ihre inspirierende Arbeit ausgezeichnet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun"><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">Das katholische Hilfswerk </span><em><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">missio</span></em><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> Aachen zeichnet drei Frauen aus dem Globalen Süden für ihre innovative und nachhaltige kirchliche Arbeit mit dem Pauline-</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Jaricot</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">-Preis aus. Die Sozialarbeiterin Nathalie </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Dakuo</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> (Burkina Faso), die Theologin Dr. </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Nontando</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Hadebe</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> (Südafrika) und die Ordensfrau Schwester Mary John </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Mananzan</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> OSB (Philippinen) erhalten den mit jeweils 5.000 Euro dotierten Preis in einer Feierstunde am 23. Oktober in Mönchengladbach. Dies teilte </span><em><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">missio</span></em><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> Aachen am Montag mit.</span></span></p><h4 class="rte-headline">Preisträgerinnen lassen anderer Frauen ihre Stärken entdecken</h4><p class="Paragraph SCXW245402577 BCX9"><span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun"><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">„<b>Die Preisträgerinnen</b> unterstützen eine Vielzahl von Frauen, die eigenen Stärken zu entdecken und sich zu vernetzen, um gemeinsam in der Gesellschaft für Gerechtigkeit, Zusammenhalt, Frieden und Versöhnung zu kämpfen. Sie <b>lassen sich wie die Namensgeberin des Preises</b></span><b><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">,</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> Pauline&nbsp;</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Jaricot</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">,</span></b><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"><b> von ihren Überzeugungen leiten, beweisen langen Atem, überwinden Widerstände und vertrauen dabei fest auf die Kraft des Glaubens.</b> Sie sind im besten Sinne<b> Paulines Schwestern</b></span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">. Sie </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">wissen, dass es darauf ankommt, vielen Menschen die Möglichkeit zu eröffnen</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> und sie zu inspirieren, </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">Gutes zu tun und so die Welt zu verändern“</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">,</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> fasst Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von </span><em><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">missio</span></em><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> Aachen, die Beweggründe für die Auswahl der Preisträgerinnen zusammen.</span></span></p>
<p class="Paragraph SCXW245402577 BCX9"><span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun"><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">Die Jury hat dabei <b>drei gleichberechtigte Preisträgerinnen</b> ausgewählt, „da jede Frau auf ihrem Gebiet der sozial-pastoralen Arbeit, der Wissenschaft und des politisch-gesellschaftlichen Einsatzes Außergewöhnliches leistet“, so Pfarrer Bingener weiter. </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">Hier sind die drei Preisträgerinnen im Kurzporträt:</span></span></p><h4 class="rte-headline">Nathalie Dakuo baut ein Haus der Hoffnung für Alleinerziehende</h4><p class="Paragraph SCXW245402577 BCX9"><span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun"><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">Nathalie </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Dakuo</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> aus Burkina Faso leitet das „Haus </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Yorosin</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">“ (Haus der Hoffnung). <b>Sie wollte es nicht länger hinnehmen, dass alleinerziehende und unverheiratete Mütter in ihrer Gesellschaft diskriminiert und angefeindet werden.</b> Sie war überzeugt, dass diese Frauen Hilfe brauchen und sich gegenseitig besser unterstützen können. So baute sie das „Haus </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Yorosin</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">“ auf. Die Jury überzeugte ihr Einsatz als Laie im Sinne Pauline&nbsp;</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Jaricots</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">, die konkrete Hilfe vor Ort leistet. Die Pfarrei Maria Himmelfahrt aus Königstein hat Nathalie </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Dakuo</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> für den Preis vorgeschlagen.</span></span></p><h4 class="rte-headline">Dr. Nontando Hadebe koordiniert interreligiöse Bewegung für Geschlechtergerechtigkeit</h4><p class="Paragraph SCXW245402577 BCX9"><span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun"><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">Dr. </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Nontando</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Hadebe</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> ist Theologin und Aktivistin aus Südafrika. Sie arbeitet als internationale Koordinatorin der interreligiösen Bewegung für Geschlechtergerechtigkeit „Side </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">by</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> Side: Faith Movement </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">for</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">gender</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">justice</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">“ und begleitet in der Diözese Johannesburg den Vorbereitungsprozess für die Weltsynode der katholischen Kirche 2023. Während der Corona-Pandemie hat die Preisträgerin mit wöchentlichen Radiosendungen Menschen Mut zugesprochen und sie aus ihrer Einsamkeit geholt. <b>Die Jury beeindruckt, dass Dr. </b></span><b><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Nontando</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Hadebe</span></b><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"><b> ein ständig wachsendes Netz an Theologinnen aufgebaut hat, um das Thema Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche zu etablieren und dabei zwischen verschieden Positionen und Glaubenstraditionen klug vermittelt.</b> Vorgeschlagen wurde die Preisträgerin durch Dr. Regina Heyder (KDFB) und Dr. Margit </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Eckholt</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> (Universität Osnabrück).</span></span></p><h4 class="rte-headline">Schwester Mary John Mananzan OSB ist Kämpferin für Menschenrechte</h4><p class="Paragraph SCXW245402577 BCX9"><span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun"><b><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">Schwester Mary John </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Mananzan</span></b><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"><b> OSB setzt sich seit über 60 Jahren auf den Philippinen gegen soziale Ungerechtigkeit und für Demokratie, Geschlechtergerechtigkeit und Menschenrechte in ihrer Heimat Philippinen ein. Beispielsweise mit einer eigenen Fernsehshow erreicht sie Millionen von Menschen</b>. Der Kampf gegen sexuelle Gewalt an Frauen ist ihr ein besonderes Anliegen. Ihr politische Einsatz hat die </span></span><em class="BCX9 SCXW245402577 TextRun" data-contrast="auto"><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">missio</span></em><span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun"><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">-Partnerin auch schon oft in persönliche Gefahr gebracht. Wie Pauline </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Jaricot</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> zu ihrer Zeit nutzt Schwester Mary John </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Mananzan</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> OSB neue Methoden der Mobilisierung einer Bewegung und der Kommunikation, wie die Jury hervorhob. Vorgeschlagen für den Preis wurde sie vom Deutschen Komitee des Weltgebetstags der Frauen (Stein).</span></span></p><h4 class="rte-headline">Die selige Pauline&nbsp;Jaricot als Namensgeberin des Preises</h4><p class="Paragraph SCXW245402577 BCX9"><span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun"><b><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">Der neue </span><em><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">missio</span></em><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">-Preis ist benannt nach der Französin Pauline-Marie </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Jaricot</span></b><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"><b> (1799 bis 1862), die im Mai dieses Jahres seliggesprochen wurde</b>. Mit etwa 18 Jahren initiierte sie eine stetig wachsende Bewegung, die Spenden für die Mission in Afrika und Asien sammelte und dabei auch neue Methoden der Missionspublizistik nutzte. Aus diesem sozialen, missionarischen Netzwerk sind die heutigen rund 120 weltweiten Internationalen Katholischen Missionswerke </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">missio</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> hervorgegangen.<b> Mit dem Pauline</b></span><b><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">-</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Jaricot</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">-Preis würdigt </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">missio</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> Frauen aus Afrika, Asien und Ozeanien, die mit Erfindungsreichtum die befreiende Kraft des christlichen Glaubens als „Paulines Schwestern“ leben und Veränderungen herbeiführen.</span></b></span></p><h4 class="rte-headline">Jury mit Patricia Kelly wählt Paulines Schwestern aus</h4><p class="Paragraph SCXW245402577 BCX9"><span class="BCX9 SCXW245402577 TextRun"><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">Insgesamt wurden aus Deutschland 19 Vorschläge für den Pauline</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"> </span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Jaricot</span><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577">-Preis eingereicht.<b> Die Jury aus Patricia Kelly (Sängerin), Dr. Maria </b></span><b><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577 SpellingErrorV2Themed">Flachsbarth</span></b><span class="BCX9 NormalTextRun SCXW245402577"><b> (KDFB), Mechthild Heil (kfd), Schwester Aloisia Höing SMMP, Annkathrin Meyer (DPSG), Weihbischof Ludwig Schepers (Essen) und Pfarrer Dirk Bingener,</b> hat die Vorschläge bewertet und die drei Preisträgerinnen ausgewählt.</span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 09 Sep 2022 14:01:06 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Synodaler Weg braucht weltkirchliche Vernetzung</title>
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                        <description>Katholisches Hilfswerk missio Aachen und Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen veranstalten internationalen Digitalkongress.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag, den 29. September 2022, wird von 9 bis 19 Uhr der Digitalkongress „Synodalität weltweit“ stattfinden. <strong>Erstmals bieten damit das Internationale Katholische Hilfswerk </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen und die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen als Einladende ein öffentliches Forum, um über die Reformvorhaben und synodalen Prozesse der katholischen Kirche auf verschiedenen Kontinenten ins Gespräch zu kommen.</strong> Anlass ist der von Papst Franziskus initiierte Prozess Synodale Kirche mit Abschluss im kommenden Jahr.</p><h4 class="rte-headline">Wie wollen wir künftig in der Kirche zu Entscheidungen kommen?</h4><p><strong>„Im Herzen Europas, in Leipzig, werden wir am 29. September Menschen aus der Weltkirche einladen, um miteinander darüber zu diskutieren, auf welche Weise wir künftig in der Kirche zu Entscheidungen kommen wollen und welchen Themen sich die Gläubigen jetzt widmen sollten“, sagt Pfarrer Dirk Bingener,</strong> Präsident von missio Aachen. Neben einer Keynote von Kardinal Jean-Claude Hollerich sind knapp 20 Referent*innen aus 13 Ländern mit dabei, um ihre Erfahrungen zu teilen. Abschluss der Digitalkonferenz wird ein Podium unter anderem mit Bischof Bertram Meier, Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, sein. Dieses Podium findet zugleich als öffentliche Abendveranstaltung in der Propstei in Leipzig statt.</p><h4 class="rte-headline">Große Sehnsucht nach mehr Partizipation</h4><p>Der Direktor der Katholischen Akademie, <strong>Dr. Thomas Arnold: „Es ist eine Chance eines Aufbruchs, weil sich alle nach mehr Partizipation sehnen, aber viele nicht wissen, wie sie es konkret ausbuchstabieren werden. Im Fokus stehen Erfahrungen, wie in der Weltkirche in synodalen Prozessen über unterschiedliche Positionen Konsens gefunden werden kann.</strong> Wir laden Sie herzlich dazu ein!“</p>
<p>Neben dem Thema synodaler Prozesse ist die Eröffnung des Monats der Weltmission vom 30. September bis 2. Oktober durch <i>missio</i> Aachen und das Bistum Dresden-Meißen in Dresden und Leipzig Anlass für den Kongress.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 09 Sep 2022 09:49:44 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Petition für Schutz junger Frauen vor Zwangsehe in Pakistan gestartet</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/petition-fuer-schutz-junger-frauen-vor-zwangsehe-in-pakistan-gestartet/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Mädchen und Frauen aus religiösen Minderheiten sind in der islamischen Republik besonders betroffen. Bundesregierung soll sich einschalten. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Das katholische Hilfswerk missio Aachen startet eine Petition für den Schutz von Mädchen und jungen Frauen vor Zwangskonversion und Zwangsehe in Pakistan. <strong>Darin wird der Religionsbeauftragte der Bundesregierung, Frank Schwabe (SPD), aufgefordert, sich bei der pakistanischen Regierung gegen diese Praxis einzusetzen.</strong></p>
<p class="paragraph"><strong>„Gesetze, die Entführung, Kinder- und Zwangsehen unter Strafe stellen, werden in der islamischen Republik Pakistan bislang nicht umgesetzt, wenn die Betroffenen religiösen Minderheiten angehören. Gesetzentwürfe, die das ändern wollen, werden verschleppt“,</strong> sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen. „Das ist eine eklatante Verletzung des Menschenrechts auf Religionsfreiheit, darauf muss die Bundesregierung in Gesprächen mit Pakistan hinweisen“, forderte Bingener.&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="paragraph">„Pakistanische Nichtregierungs-Organisationen und auch unsere Partnerinnen und Partner der Kirche weisen schon lange auf diese Menschenrechtsverletzungen hin. Sie helfen den betroffenen Kindern und jungen Frauen, müssen das aber sehr diskret tun, da radikale Islamisten sie unter Druck setzen. Deshalb ist internationaler Einsatz so wichtig, damit die pakistanische Regierung handelt“, sagte Bingener.&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Jährlich mindestens 1.000 Mädchen und junge Frauen betroffen</h4><p class="paragraph">Zum Hintergrund: Nach konservativen Schätzungen sind jährlich rund 1.000 Mädchen und junge Frauen religiöser Minderheiten in Pakistan von Zwangskonversion und Zwangsehe betroffen. Die oft minderjährigen Christinnen, Hinduistinnen und Ahmadiyya-Musliminnen werden aus ihren Familien entführt, unter Zwang konvertiert und an fremde, meist deutlich ältere islamische Männer verheiratet. Auch Angehörige des Sikhismus und der Kalash-Religion sind betroffen. <strong>Die Mädchen und jungen Frauen sind sexuellem Missbrauch, Vergewaltigung und anderen Formen körperlicher und seelischer Gewalt ausgesetzt. Ihre Familien haben kaum Möglichkeiten, gegen diese menschenverachtenden Verbrechen vorzugehen und die eigenen Kinder zu schützen. </strong>Die meisten Betroffenen stammen aus den Provinzen Sindh und Punjab, in denen auch die größte Anzahl pakistanischer Christinnen und Christen lebt.&nbsp;&nbsp;</p><h4 class="rte-headline">Viele Gerichte wenden Vorschriften einfach nicht an</h4><p class="paragraph">Die Betroffenen fühlen sich machtlos. Zwar ist in Pakistan das gesetzliche Heiratsalter für Mädchen auf 16 Jahre und für Jungen auf 18 Jahre, in der Provinz Sindh für Mädchen und Jungen gleichermaßen auf 18 Jahre festgelegt. Der Geschlechtsverkehr mit einem Mädchen unter 16 Jahren gilt nach dem pakistanischen Strafgesetzbuch zudem als Vergewaltigung und wird mit der Todesstrafe oder eine Mindeststrafe von zehn Jahren Haft geahndet.<strong> Pakistanische Gerichte entscheiden aber in vielen Fällen von Zwangsehen von nichtmuslimischen Mädchen nach islamischen Rechtsvorschriften, die besagen, dass Minderjährige nach Erreichen der Pubertät verheiratet werden können. Zudem veranlassen die Strafverfolgungsbehörden nach der Vorlage einer Konversions- und Heiratsurkunde eine Begnadigung der Täter.</strong> „Diese Praxis kann nicht länger geduldet werden“, so Pfarrer Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                                        <pubDate>Sun, 21 Aug 2022 10:13:21 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Autoritäre politische Systeme bedrohen Religionsfreiheit</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/autoritaere-politische-systeme-bedrohen-religionsfreiheit/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen fordert weltweit stärkeren Einsatz für pluralistische Gesellschaften. Vereinte Nationen erinnern am 22. August an Opfer von Verletzungen der Glaubensfreiheit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;„Autoritäre, nationalistische und populistische politische Systeme bedrohen weltweit immer stärker das Menschenrecht auf Religionsfreiheit.“ Davor warnt Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerks missio Aachen, zum „Internationaler Tag zum Gedenken an die Opfer von Gewalt aufgrund von Religion oder Glauben“ der Vereinten Nationen am 22. August. <span class="strong">„Deshalb ist der zivilgesellschaftliche Einsatz für freiheitliche und pluralistische Gesellschaften ein kaum zu überschätzender Beitrag, um Menschen vor Diskriminierung oder gar Verfolgung aufgrund ihres Glaubens zu schützen“</span>, so Pfarrer Bingener weiter.</p>
<p>In Myanmar beispielsweise verfolge die Militärjunta religiöse Minderheiten wie Christen, Muslime oder Hindu, aber auch Buddhisten, die sich für Demokratie und Freiheit einsetzen. „Wer nicht eine nationalistische Lesart des Buddhismus teilt, wird ausgegrenzt, ist konkreter Verfolgung ausgesetzt“, so Bingener.</p><h5 class="rte-headline">Politischer Populismus auf den Philippinen gefährdet Christen</h5><p>Auf den Philippinen knüpfe die neue Regierung Marcos jr. an den politischen Populismus der Regierung Duterte an. „In dem mehrheitlich katholischen Land geraten oppositionelle Christinnen und Christen, die für Pluralismus und Menschenrechte kämpfen, immer stärker unter Druck. Sie werden zu sogenannten Terroristen oder Kommunisten abgestempelt, was sie in große Gefahr bringt“, sagt Pfarrer Bingener.</p>
<p><span class="strong">Wie sehr der zivilgesellschaftliche Einsatz der Kirche gegen autoritäre Regime aktive Christinnen und Christen mittlerweile gefährde, zeige aktuell das Beispiel Nicaragua: </span>Dort spitzt sich mit der jüngsten Verhaftung von Bischof Rolando José Álvarez Lagos durch das Ortega-Regime die Lage weiter zu. „Zuletzt sind auch katholische Fernsehsender und Radiostationen geschlossen worden, der Versuch, die Menschen mundtot zu machen“, so Pfarrer Bingener.</p><h5 class="rte-headline">missio macht sich große Sorgen um Lage in Indien</h5><p>„Große Sorgen bereitet uns auch der politische und ideologische Missbrauch von Religion“, so Pfarrer Bingener weiter. In Indien beispielsweise nehme der politische Einfluss des Hindu-Nationalismus immer stärker zu. Darunter litten insbesondere Christen und Muslime.</p>
<p>In mehrheitlich muslimisch geprägten Ländern und Regionen stelle der politische Islam und <span class="strong">islamistisch gerechtfertigter Terror nach wie vor ein großes Problem</span> für religiöse Minderheiten dar, darunter Christinnen und Christen.</p><h5 class="rte-headline">Interreligiöser Dialog muss sich für Unteilbarkeit der Menschenrechte einsetzen</h5><p>„Deshalb ist es wichtig, dass auch in solchen Regionen und Ländern der zivilgesellschaftliche Einsatz für Demokratie, Freiheit und die Unteilbarkeit der Menschenrechte von Angehörigen verschiedener Religionen durch den interreligiösen Dialog gefördert werden“, erklärte Pfarrer Bingener.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 17 Aug 2022 16:10:35 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Jugendarbeit in Kenia gegen politische Gewalt</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/jugendarbeit-in-kenia-gegen-politische-gewalt/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Nach den Präsidentschaftswahlen in Kenia befürchteten Experten Ausschreitungen. missio-Partnerorganisationen wie YOUNIB haben ein Rezept dagegen: Zivilgesellschaft stärken!</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Katholischen Basisgruppen in Kenia rufen nach den Präsidentschaftswahlen in dem ostafrikanischen Land zum Ende des Hasses in den Sozialen Medien auf. Sie verweisen gleichzeitig auf zivilgesellschaftliche Erfolge beim Kampf gegen Gewalt. „Die verbalen Scharmützel zwischen den Anhängern der verschiedenen Präsidentschaftskandidaten haben soziale Spannungen verursacht und soziale Gräben verbreitert, die die nationale Einheit bedrohen“, sagte beispielsweise Ndemo Wycklife von der katholischen Jugendorganisation YOUNIB gegenüber dem katholischen Hilfswerk <i>missio </i>Aachen. Die Partnerorganisation des Hilfswerks wird im kommenden Herbst gemeinsam mit einer Delegation der Kirche aus Kenia Gast des Monats der Weltmission von <i>missio</i> in Deutschland sein.</p>
<p>In Kenia hat nach Erklärung des Vorsitzenden der Wahlkommission der bisherige Vizepräsident William Ruto hauchdünn die Wahlen vom 9. August gewonnen. Der unterlegene Kandidat Raila Odinga legte dagegen beim Obersten Gerichtshof am 16. August Beschwerde ein. Dennoch glauben die Partnerinnen und Partner von <i>missio</i> Aachen nicht, dass es in Kenia zu solchen länger anhaltenden, großflächigen Gewaltausbrüchen wie nach den Wahlen 2007 mit rund 1.000 Toten kommen wird.</p><h5 class="rte-headline">Wesentlich weniger Jugendliche lassen sich für Machtspiele missbrauchen</h5><p><strong>„Wesentlich weniger Jugendliche als früher lassen sich von Politikern für deren Machtspiele missbrauchen und sie weigern sich, in deren Auftrag Unruhen anzustacheln“, beobachtet Ndemo Wycklife, Redakteur des YOUNIB-Fernsehkanals. </strong>Er führt das auch auf ein stärkeres Friedensengagement der Zivilgesellschaft und kirchliche Initiativen in Kenia zurück. „Künstler, Politiker, religiöse Führer und andere haben Friedenskonzerte oder Friedensmärsche in den vergangenen Wochen veranstaltet. Diese Erfahrungen, dass wir uns über Politik auch friedlich austauschen können und die Menschen eine friedliche Zivilgesellschaft wollen, hat Wirkung entfaltet“, sagte Wycklife gegenüber <i>missio </i>Aachen.</p>
<p>Zudem zeige sich, so Wycklife weiter, <strong>dass gegenüber früheren Wahlen die Frage der ethnischen Zugehörigkeit der Kandidaten eine immer geringere Rolle spiele</strong>. „Die Wahlentscheidung der Bürgerinnen und Bürger wird immer stärker davon beeinflusst, welcher sozialen Klasse sie angehören – und nicht, welcher Ethnie sie zugehören. Das ist signifikant“, so Wycklife weiter.</p><h5 class="rte-headline">Katholische Basisorganisationen werben für gewaltfreie Kommunikation</h5><p>Katholische Basisorganisationen wie YOUNIB haben in den vergangenen Wochen den Wahlkampf genutzt, um<strong> für gewaltfreie politische Kommunikation und demokratische Kompromisse</strong> zu werben. „Wir haben keine Wahlempfehlungen gegeben, sondern darüber diskutiert, wie wir mit unterschiedlichen politischen Meinungen umgehen“, erklärt Wycklife den Ansatz des <i>missio</i>-Partners YOUNIB.</p>
<p>Dass Raila Odinga den Höchsten Gerichtshof in Kenia anrufen will, wertet eine anderer Projektpartnerin von <i>missio</i> Aachen als Zeichen demokratischer Reife. Sie glaubt auch nicht, dass es zu Gewalttaten auf den Straßen wie 2007 kommen wird. <strong>„Der Hass zwischen den verschiedenen Gruppen äußert sich eher über Social Media. Das ist schlecht. Unsere Nation braucht Heilung“,</strong> sagt sie gegenüber<i> missio</i> Aachen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 09 Aug 2022 17:40:06 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Hexenwahn 2022: Aberglaube und Gewalt in 43 Ländern </title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/hexenwahn-2022-aberglaube-und-gewalt-in-43-laendern/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Internationaler Tag gegen Hexenwahn (10. August) - missio präsentiert in Kooperation mit der Hochschule katho NRW die Weltkarte Hexenwahn 2022 in Aachen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des <a href="/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/gegen-hexenverfolgung/">Internationalen Tages gegen Hexenwahn (10. August)&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> hat <i>missio </i>Aachen – gemeinsam mit der katho NRW – ein Update der <a href="/missio/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/religionsfreiheit-menschenrechte/hexenwahn/missio-hilft-karte-hexenwahn-2022.pdf" class="download-link">Weltkarte Hexenwahn 2022 (PDF)&nbsp;<span class="download-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>&nbsp;veröffentlicht. Nach Recherchen des katholischen Hilfswerkes hat sich die Zahl der Länder, in denen zumeist Frauen als vermeintliche Hexen verfolgt sowie in Folge des Hexenwahns physisch und psychisch leiden, um zwei Länder vergrößert. Neu hinzugekommen sind die Länder <strong>Sierra Leone</strong> und <strong>Simbabwe</strong>. Weitere Länder, wie Botswana und Mosambik, stehen auf einer „Beobachtungsliste”. Daher kann es sein, dass sich die Zahl der Länder bis zum Internationalen Tag gegen Hexenwahn 2023 noch weiter erhöhen wird.</p>
<p>„In <strong>43 Ländern</strong> sind Menschen von Gewalt, Folter und Tod bedroht, weil sie als angebliche Hexen an den Pranger gestellt werden”, berichtet Jörg Nowak von <i>missio</i> bei der Präsentation der Weltkarte Hexenwahn 2022 heute in Aachen. „Hass, Aberglaube und die Suche nach Sündenböcken sind die Motive, warum in Ländern wie Ghana, DR Kongo und Indien solche Menschenverbrechen verübt werden”.<br><br><i>missio</i> unterstützt Hilfsprojekte im <strong>Kampf gegen Hexenwahn</strong> in zahlreichen Ländern, wie Papua-Neuguinea. Dort kämpft <a href="/mitmachen/glauben-teilen/ausstellungen/glaubenszeugen/lorena-jenal/">Schwester Lorena Jenal&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> im „House of Hope” für den Schutz von Frauen und riskiert dabei sogar ihr Leben. Die Schweizer Ordensfrau und Missionarin wurde für ihren Einsatz gegen Hexenverfolgung am 3. August 2022 <a href="/informieren/presse/pressemitteilungen/gemeinsamer-kampf-gegen-hexenwahn/">von Papst Franziskus in Rom empfangen&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>. Der Heilige Vater segnete Sr. Lorena und unterstützte damit ihren unerschrockenen Kampf gegen den Hexenwahn.<br><br>Nach Aussage von <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/gregor-von-fuerstenberg/">Dr. Gregor von Fürstenberg&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Vizepräsident von <i>missio</i> Aachen, wird das katholische Hilfswerk „auch in Zukunft den wichtigen Kampf gegen den Hexenwahn unterstützen”.<br><br><strong>Kooperation mit der Katholischen Hochschule NRW</strong></p>
<p>Beim Update der Weltkarte Hexenwahn 2020 hat <i>missio </i>mit der <a href="https://katho-nrw.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Katholischen Hochschule NRW (katho)&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> kooperiert, federführend mit Dr. Norbert Frieters-Reermann, Professor aus dem Fachbereich Bildungs- und Erziehungswissenschaften des katho – Standortes Aachen.</p>
<p>„Hexenwahn heute hat viele Facetten.<strong> Aberglaube, Sexismus und Gewalt</strong> vermengen sich dabei auf gefährliche Art und Weise. Um der Hexenverfolgung zu begegnen, werden nicht nur Gesetze gegen Diskriminierung und das Schließen von Gesetzeslücken benötigt, sondern auch eine Justiz und Polizei, die die Opfer verlässlich schützt und nicht die Täter deckt”, sagte der Friedens- und Konfliktforscher Frieters-Reermann bei der heutigen Präsentation der <strong>Weltkarte Hexenwahn 2022</strong> bei <i>missio</i> in Aachen.<br><br><strong>Hinweis für die Medien:</strong><br><br>Weitere Informationen gibt es auf der Webseite <a href="/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/gegen-hexenverfolgung/">www.missio-hilft.de/hexenwahn&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.<br><br>Die <a href="/missio/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/religionsfreiheit-menschenrechte/hexenwahn/missio-hilft-karte-hexenwahn-2022-presse.pdf" class="download-link">Presseversion der Weltkarte Hexenwahn 2022 (PDF)&nbsp;<span class="download-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>&nbsp;kann in Medien unter Nennung von „missio Aachen” als Quelle verwendet werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 05 Aug 2022 16:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Gemeinsamer Kampf gegen Hexenwahn</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/gemeinsamer-kampf-gegen-hexenwahn/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio und Schwester Lorena am 3. August 2022 bei Papst Franziskus in Rom.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Vorfeld des <a href="/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/gegen-hexenverfolgung/">Internationalen Tags gegen Hexenwahn&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> am 10. August hat Papst Franziskus in Rom Schwester Lorena Jenal und Dr. Gregor von Fürstenberg, den Vizepräsidenten von <i>missio</i> in Aachen, empfangen. „Es war sehr bewegend Papst Franziskus zu treffen. Wir konnten ihm vom dem Internationalen Tag gegen Hexenwahn berichten”, sagte Gregor von Fürstenberg.</p>
<p>Dieser Gedenktag geht zurück auf die Befreiung der unschuldigen Christina Pakuma in Papua-Neuguinea, deren Fall bis heute für internationales Entsetzen sorgt.</p>
<p>Die junge Mutter war während eines sogenannten Hexenprozesses mehrere Tage brutal gefoltert. Durch einen Trick konnte Christina Pakuma sich aus den Fängen der Folterer befreien und wurde von Schwester Lorena in Sicherheit gebracht. Mit Hilfe von <i>missio</i> konnte die Schweizer Missionarin ein Frauenschutzzentrum aufbauen. „210 Fälle gab es den letzten Jahren in meiner Region, 195 Frauen konnte ich das Leben retten”, berichtet die 72jährige. Die anderen Opfer konnten nicht befreit werden und wurden zu Tode gefoltert.<br><br>Papst Franziskus lobte das Engagement von <i>missio</i> und Schwester Lorena. In Rom segnete und signierte er das Bildmotiv des Internationalen Tags gegen Hexenwahn auf dem die <i>missio</i>-Projektpartnerin mit der befreiten Christina Pakuma zu sehen ist. Beide Frauen sind zu Symbolfiguren für alle Menschen geworden, die weltweit unter Hass und Hexenwahn leiden.<br><br>Für Schwester Lorena ist die Begegnung mit Papst Franziskus eine „spirituelle Stärkung”, aus der sie Kraft schöpft, wenn sie in diesem Monat wieder nach Papua-Neuguinea zurückkehrt und ihre gefährliche Mission fortsetzt. Als „reale Gewaltpornografie” bezeichnet die Ordensfrau jene Gewalttaten, weil die Frauen vielfach nackt auf dem Dorfplatz an den Pranger gestellt werden und teilweise mit glühenden Buschmessern vergewaltigt werden.<br><br>Wegen ihrer Menschenrechtsarbeit wird Schwester Lorena selber mit dem Tod gedroht. „Bei einer der letzten Befreiungsaktion hielten mir die Täter ein Buschmesser an die Kehle”, berichtet sie.</p>
<p>Nach Aussage von Gregor von Fürstenberg wird <i>missio</i> auch in Zukunft diesen wichtigen Kampf gegen den Hexenwahn unterstützen.<br><br>Weitere Informationen zum Internationalen Tag gegen Hexenwahn 2022 am 10. August gibt es auf der Website <a href="/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/gegen-hexenverfolgung/">www.missio-hilft.de/hexenwahn&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>
<p><strong>____________________</strong><br><strong>Hinweis an die Medien:</strong></p>
<p>Das Pressefoto von der Generalaudienz mit Papst Franziskus am 3. August kann unter dieser Pressemitteilung heruntergeladen laden; Fotocredit: Vatican Media.&nbsp;<br><br>Am Dienstag, 9. August 2022, findet um 11:00 Uhr ein Pressegespräch bei <i>missio</i> in Aachen statt. In diesem Rahmen wird das katholische Hilfswerk auch die neue<strong> „Weltkarte Hexenwahn – Aberglaube und Gewalt 2022“ </strong>vorstellen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Interviews mit Vertretern von <i>missio</i>. Für weitere Informationen und zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an: <a href="mailto:christian.schnaubelt@missio-hilft.de" class="email-link">christian.schnaubelt@missio-hilft.de&nbsp;<span class="email-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 02 Aug 2022 11:59:55 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Myanmars Militär greift auch christliche Dörfer an</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/myanmars-militaer-greift-auch-christliche-doerfer-an/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Militärjunta in Myanmar nimmt ethnische und religiöse Minderheiten ins Visier. Bundesregierung muss handeln. missio bewilligt Projektgelder. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="paragraph">Das Militärregime in Myanmar verstärkt nach Beobachtungen des katholischen Hilfswerkes <i>missio</i> Aachen seine militärischen Angriffe auf ethnische und religiöse Minderheiten im Land. „Der Westen nimmt im Windschatten des Russland-Krieges gegen die Ukraine diese Kriegsverbrechen zu wenig wahr. Die Bundesregierung und die Europäische Union müssen den Druck auf das Militärregime verstärken, damit diese Verbrechen aufhören und neue politische Initiativen starten“, forderte Gregor von Fürstenberg, Vize-Präsident des katholischen Hilfswerkes <i>missio</i> Aachen.<strong>&nbsp;</strong></p>
<p class="paragraph">„Die Militärs werfen Bomben auf Kirchen, Moscheen, Tempel oder indigene Heiligtümer. Dörfer werden angegriffen, niedergebrannt und die Menschen aufgrund ihrer ethnischen und religiösen Zugehörigkeit vertrieben. Das trifft Christen, Muslime, Hindu und Angehörige indigener Religionen gleichermaßen“, so von Fürstenberg weiter. „Selbst buddhistische Einrichtungen und Organisationen werden angegriffen, wenn ihnen das Militär in dem mehrheitlich buddhistischen Land vorwirft, nicht ihre nationalistische Lesart des Buddhismus vorbehaltlos zu unterstützen“, so von Fürstenberg.&nbsp;</p>
<p class="paragraph">Ziel der Militärs ist es auch, dort den Druck auf ethnische und religiöse Minderheiten zu erhöhen, wo attraktive wirtschaftliche Ressourcen ausgebeutet werden können. So liegen etwa im Kachin-State, dessen indigene Bevölkerung mehrheitlich christlichen Kirchen angehören, große Minen für Jade, Rubine, andere Edelsteine oder Gold und wertvolle Wälder. <strong>„Unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung geht es um Macht und Geld für die Militärs und ihre Cliquen“, erklärt von Fürstenberg.</strong></p>
<p class="paragraph"><strong>Zunehmende interreligiöse Kooperation ist für das Militärregime ein Problem</strong></p>
<p class="paragraph">Allerdings haben der Druck der Militärregierung auf ethnische und religiöse Minderheiten und die Folgen der Corona-Pandemie die interreligiöse Akzeptanz und Kooperation gestärkt, beobachtet <i>missio</i> ebenfalls. „Christen, Muslime, Hindu, gemäßigte Buddhisten oder Angehörige von indigenen Religionen unterstützen sich gegenseitig. Sie betreuen gemeinsam Vertriebene oder Kranke. Sie organisieren zivilen Widerstand gegen die Junta. Sie besorgen Lebensmittel für alle. <strong>Das wäre vor einigen Jahren in diesem Umfang nicht möglich gewesen. Das ist für das Militärregime ein Problem</strong>“, so von Fürstenberg.</p>
<p class="paragraph">Seit dem Putsch des Militärs in Myanmar im Februar 2021 hält der massive Protest der Bevölkerung an. „Unabhängig von ihrer ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit wollen die Menschen in Myanmar auf keinen Fall eine erneute Militärherrschaft, und kämpfen vor aller für die Zukunft ihrer Kinder“, sagte von Fürstenberg.&nbsp;</p>
<p class="paragraph">Nach der systematischen Zerschlagung des zivilen Widerstands durch das Militär greifen auch einzelne Kräfte der Minderheiten zu Gewalt. Das Militär reagiert mit Flächenbombardements, Erschießungen, Verhaftungen, Folter, Zerstörung medizinischer Einrichtungen und Medienzensur. Zuletzt wurden vier Todesurteile gegen Oppositionelle vollstreckt. Am gestrigen Montag starb ein Fotograf im Gefängnis, der den Widerstand dokumentierte.</p>
<p class="paragraph"><i><strong>missio </strong></i><strong>Aachen leistet Hilfe für die Betroffenen der Militäraktionen</strong></p>
<p class="paragraph"><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen selbst bewilligte für die katholische Kirche in Myanmar 2021 und 2022 Projektgelder in Höhe von 1,245 Millionen Euro. </strong>Davon wird unter anderem akute Hilfe für die Betroffenen der Militäraktionen, für Geflüchtete in Flüchtlingslagern an der Grenze von Thailand und Myanmar, das Aufrechterhalten der kirchlichen Arbeit oder Ausbildung und Unterhalt von Priestern, Ordensleuten sowie Katechistinnen und Katechisten finanziert. Gerade Katechistinnen und Katechisten – vergleichbar in Deutschland mit Gemeindereferentinnen und Referenten in Pfarrgemeinden – unterstützen die Menschen in entlegenen Regionen mit dem Lebensnotwendigen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 26 Jul 2022 12:11:53 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Rund 2.000 afrikanische Ordensfrauen fordern zur Weltbischofssynode 2023 mehr Teilhabe</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/rund-2000-afrikanische-ordensfrauen-fordern-zur-weltbischofssynode-2023-mehr-teilhabe/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Papst Franziskus hat zur Synode aller Bischöfe weltweit im Herbst 2023 eingeladen. Ordensschwestern aus Afrika nehmen das Angebot zum Mitmachen ernst.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio </em>Aachen fördert ein außergewöhnliches Projekt: Rund 2.000 Ordensfrauen aus zehn afrikanischen Ländern wollen zur Generalversammlung aller Bischöfe weltweit im Oktober 2023 ihre Forderungen zur gerechten Teilhabe in der Kirche in einem eigenen Dokument einbringen. Koordiniert wird die Initiative vom <em>missio</em>-Partner „Vereinigung der Ordensfrauen in Ost- und Zentralafrika“ (ACWECA).</p><h5 class="rte-headline">ACWECA-Generalsekretärin Sr. Bridgita S. Mwawasi SSJ: Ordensfrauen sind oft nicht in die lokalen und regionalen Entscheidungsstrukturen eingebunden </h5><p>Papst Franziskus hat die Weltversammlung der Bischöfe im Herbst kommenden Jahres unter das Thema „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung“ gestellt. In einer zweijährigen Vorbereitungszeit sind alle Katholikinnen und Katholiken eingeladen, ihre Anliegen einzubringen. <b>„Wir sind besorgt, dass der Aufruf von Papst Franziskus, die gesamte Kirchengemeinschaft in den Synodenprozess einzubeziehen, die Stimmen der Ordensfrauen zu überhören droht.</b> Er möchte von der ganzen Kirche wissen, was auch auf der lokalen Ebene geschieht. Dort arbeiten die Ordensfrauen, aber oft sind sie nicht in die lokalen und regionalen Organisations- und Entscheidungsstrukturen der Kirche eingebunden, weshalb sie schnell übersehen werden“, begründet Schwester Bridgita S. Mwawasi SSJ, Generalsekretärin der ACWECA, die Notwendigkeit dieses Projektes. „Wir koordinieren rund 30.000 Schwestern aus über 300 Kongregationen. Es ist zu hoffen, dass das Schlussdokument der Synode durch diese Initiative reicher sein wird, da es die Bandbreite der Kirche besser repräsentiert, indem es die Stimmen der Schwestern der Region aufnimmt“, so Schwester Bridgita weiter.</p><h5 class="rte-headline">missio-Vizepräsident von Fürstenberg: Ordensfrauen stehen zumeist an vorderster Front kirchlicher Arbeit, ihre Erfahrungen werden aber kaum gewürdigt</h5><p><b>"Dieses Projekt vertritt vor allem die Interessen von jungen, kleinen und diözesanen Orden. Sie verfügen kaum über internationale Vernetzungen. Gemeinsam mit den Schwestern wollen wir ihre Stimme in der lokalen Kirche und in der Weltkirche stärken. Das ist eine der künftigen Prioritäten für unsere Zusammenarbeit mit Ordensfrauen in Afrika, Asien und Ozeanien“</b>, erklärte <em>missio</em>-Vizepräsident Dr. Gregor von Fürstenberg.</p>
<p>„Diese Ordensfrauen stehen oft an vorderster Front im Einsatz der Kirche gegen Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Unfrieden. Sie sind mit extremer Armut und politischer Instabilität konfrontiert und helfen den betroffenen Menschen. Gleichzeitig werden aber ihre Leistungen und Erfahrungen kaum wahrgenommen und sie haben zu wenig Mitspracherechte in der Kirche. Das wollen wir ändern“, so von Fürstenberg weiter.</p><h5 class="rte-headline">ACWECA organisiert bis Dezember sechs Webinare für Ordensfrauen, produziert Broschüren und sammelt Fragebögen zur Weltsynode</h5><p>Die ACWECA koordiniert dieses synodale Teilhabe-Projekt in Eritrea, Äthiopien, Uganda, Kenia, Malawi, Südsudan, Sudan, Tansania, Sambia und Simbabwe. Die ACWECA produziert 300 Poster, 50.000 Broschüren und 15 Großbanner. Diese werben dafür, die Stimme im laufenden Synodenprozess zu erheben. <b>Bis Dezember werden sechs Webinare für 2.000 Ordensschwestern organisiert, Fragebögen versandt und ausgewertet. Bis Ende des Jahres entsteht daraus dann ein Dokument, dass in Rom überreicht werden soll.</b></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 15 Jul 2022 09:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Du wirst als nächste Hexe verbrannt“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/du-wirst-als-naechste-hexe-verbrannt/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Papua-Neuguinea: Morddrohungen gegen Ordensfrau - Internationaler Tag gegen Hexenwahn am 10. August</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Der Internationale Tag gegen Hexenwahn am 10. August macht darauf aufmerksam, wie verbreitet Hass und Aberglaube bis heute sind. In über 40 Ländern befinden sich Frauen, aber auch Männer und Kinder in Lebensgefahr, weil sie als angebliche Hexen verteufelt und verfolgt werden. Die katholische Ordensschwester Lorena Jenal rettet Frauen aus den Fängen der Folterer und muss selbst um ihr Leben fürchten.</b></p>
<p>Wenn Eltern sich für jenen Namen entscheiden, den sie ihrem Kind geben, sind damit zumeist prägende Geschichten und Assoziationen verbunden. Der ursprünglich aus dem Lateinischen stammende Name Lorena verbreitet sich seit Jahren im entlegenen Hochland von Papua-Neuguinea. „Über 50 Mädchen wurden auf meinen Namen getauft”, berichtet die Schweizer Missionarin Lorena Jenal. Genau in diesen Dörfern hat die Ordensfrau einen tiefen Eindruck hinterlassen als selbstlose Helferin der Nächstenliebe.&nbsp; Als „Mutter Teresa von Papua-Neuguinea” wurde sie in einem Zeitungsartikel bezeichnet. Sie selbst mag diesen Vergleich nicht, aber es zeigt, wie die Menschen sie sehen und schätzen. Bei so viel Anerkennung hatte sich Schwester Lorena Papua-Neuguinea immer sicher und respektiert gefühlt.</p>
<p>Mit Sorge und Schrecken sieht sie, wie sich in den letzten Jahren die gefährliche Mischung von Aberglauben, Hass und Gewalt verbreitet. Oft bleibt im Verborgenen, welche Gräueltaten in den Dörfern verübt werden. Vor sechs Wochen hörte Schwester Lorena zuletzt, dass ein Prozess vorbereitet würde. „Als ich ankam, brannte schon das Feuer und zwei Frauen waren als Hexen angeklagt”. Die ganze Dorfgemeinschaft stand gaffend um die gefesselten Opfer herum. Schwester Lorena ging und sagte: „Lasst die Frauen frei”. Einer der Folterer stürmte auf die Nonne zu und hielt ihr ein Buschmesser an die Kehle. „Ihr dürft diesen Frauen keine Gewalt antun”, entgegnete Schwester Lorena. „Euch alle hat eine Frau zur Welt gebracht. Legt die Messer weg”. Die frommen Worte entwickeln aus ihrem Munde eine charismatische Stärke. Wie durch ein Wunder schafft es Schwester Lorena die Situation unter Kontrolle zu bringen.</p>
<p>205 solcher Fälle hat Schwester Lorena in den letzten fünf Jahren allein in der Provinz der Stadt Mendi gezählt. Für 15 Frauen kam jede Hilfe zu spät. Sie starben an den brutalen Folterungen. 190 Frauen konnten fliehen oder wurden befreit. Doch einmal als Hexe angeklagt, kann es die Betroffenen immer wieder treffen. Weil sie nicht mehr sicher sind, hat Schwester Lorena mit Hilfe von <em>missio</em> in Aachen ein Frauenschutz-Zentrum aufgebaut, wo die Überlebenden seelsorgerisch betreut werden.</p>
<p>Bei jeder Rettungsaktion riskiert die engagierte Ordensschwester ihr Leben. Die Polizei hat sie schon oft um Hilfe gebeten. Doch nie ist etwas passiert. Im Gegenteil. Zuletzt drohte ihr die Polizei: „Wenn du weiter den Frauen hilfst, wirst du am Ende selbst als Hexe verbrannt”.</p>
<p>Auf wessen Seite die Polizisten stehen, weiß Schwester Lorena auch auf Grund eines anderen Vorfalls. Auf ihrem Computer sind Beweisfotos gespeichert, die ihr zugespielt wurden. Beim brutalen Hexenprozess gegen die junge Mutter Christina Pakuma standen in der Menschenmenge mehrere Polizisten, die nicht eingriffen. Durch einen Trick konnte Christina fliehen. Ihren Fall hat <em>missio</em> in einer Menschenrechtsstudie dokumentiert. Aktuell ist Schwester Lorena auf Heimaturlaub in der Schweiz und will von dort auf die bedrohliche Situation aufmerksam machen, hofft den Papst zu treffen, einen Termin bei den Vereinten Nationen zu bekommen oder mit der Menschenrechts-Anwältin Amal Clooney in Kontakt treten zu können. Sie will Gott und die Welt in Bewegung setzen, damit dieser Hexenwahn endlich aufhört und die Täter vor Gericht kommen. Mitte August reist sie wieder zurück nach Papua-Neuguinea, um sich weiter um Frauen in ihrem Zentrum zu kümmern. Und sie wird wieder in Situationen geraten, in denen sie den Folterern gegenübersteht und mit Messern bedroht wird. „Fünf bis sechs Mal im Jahr passiert das”, sagt sie.</p>
<p>Mit ihrer Aufklärungskampagne geht Schwester Lorena in die Schulen und versucht die Kinder zu gewinnen, damit sie nicht von dem Hexenwahn infiziert werden. Schwester Lorena hofft einen Beitrag leisten können, damit hier eine Generation heranwächst, für die Hexen nur noch ein Märchen aus uralten Zeiten sind.</p><h4 class="rte-headline">Internationaler Tag gegen Hexenwahn am 10. August 2022</h4><p>Der weltweite Gedenktag macht auf die Menschenrechtsverletzungen in über 40 Ländern aufmerksam, bei denen vielfach Frauen, aber auch Männer und Kinder als vermeintliche Hexen beschuldigt, verfolgt oder getötet werden. Experten befürchten, dass in den letzten Jahrzehnten mehr Menschen im Zeichen des Hexenwahns getötet wurden als in den Jahrhunderten zuvor.</p>
<p>Die Motive für die aktuellen Gewaltverbrechen zeigen deutliche Paralallen zwischen den jeweiligen Ländern wie auch zwischen den Epochen auf. Meist sind es Katastrophen, Krankheiten oder Kriege, die Menschen dazu verleiten, Sündenböcke zu suchen und brutale Gewalt auszuüben.</p>
<p>Organisationen wie <em>missio</em> in Aachen unterstützen Hilfsprojekte und Aufklärungskampagnen in Ländern wie Papua-Neuguinea, Ghana, Benin und der DR Kongo. Weitere Informationen finden sich unter <a href="/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/gegen-hexenverfolgung/">www.missio-hilft.de/hexenwahn&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 29 May 2022 12:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Über 1.000 Handys auf dem Katholikentag für den guten Zweck gespendet</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/ueber-1000-handys-auf-dem-katholikentag-fuer-den-guten-zweck-gespendet/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>#goldhandy: Hilfswerk missio und der Katholikentag setzten in Stuttgart ein Zeichen für nachhaltigen Konsum</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist der 102. <strong>Katholikentag </strong>zu Ende gegangen. Rund 27.000 Katholikinnen und Katholiken haben teilgenommen und dabei auch eine „gute Tat” bewirkt: Denn im Rahmen der „Woche der Goldhandys 2022” wurden vom 25.-28. Mai über 1.000 alte Handys, Smartphones und Tablets in Stuttgart gespendet. Damit setzten das katholische Hilfswerk <i>missio </i>gemeinsam mit dem Katholikentag ein Zeichen für nachhaltigen Konsum. Gleichzeitig unterstützt jedes recycelte Handy Hilfsprojekte in derDemokratischen Republik (DR) Kongoo und in den Philippinen.</p>
<p>„Jede Handyspende trägt dazu bei, dass weniger Ressourcen benötigt bzw. die vorhandenen Ressourcen nachhaltig recycelt werden. Daher freuen wir uns über jedes <strong>#goldhandy</strong>, dass beim 102. Katholikentag in Stuttgart gespendet wurde”, betonte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen.</p>
<p>„Wir kümmern uns gemeinsam mit<i> missio</i> darum, dass alle beim Katholikentag gespendeten Handys sinnvoll und nachhaltig entsorgt und recycelt werden”, betonte Roland Vilsmaier, Geschäftsführer des Katholikentages. Dazu kooperiert <i>missio</i> mit der Firma „Mobile-Box” in Köln, die auch mit einer Delegation am Katholikentag 2022 teilgenommen hat.</p>
<p>„Wir danken der Katholikentags-Leitung für die Unterstützung der Aktion Schutzengel von <i>missio</i>”, ergänzte Pfarrer Dirk Bingener. Denn an allen Infopoints des Katholikentages sowie an den <i>missio</i>-Ständen in Stuttgart wurden insgesamt 1.059 Altgeräte gespendet und damit „gute Taten” ermöglicht. Denn mit jedem recycelten Handy werden Hilfsprojekte gegen moderne Sklaverei in der der Demokratischen Republik (DR) Kongo und in den Philippinen unterstützt.</p>
<p><strong>„Woche der Goldhandys 2022</strong>”</p>
<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> führt in diesem Jahr vom 25.-31. Mai die &lt;„Woche der Goldhandys 2022” durch. Dabei gibt es zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer: Dazu gehören neben dem Katholikentag auch katholische Verbände, wie der Bund der Deutschen Katholischen Jugend, die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg, die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands und Kolping. Zudem unterstützen viele Bistümer mit eigenen Annahmestellen die Aktion <strong>#goldhandy</strong>.</p>
<p>Hintergrund der bundesweiten Aktion ist, dass in Deutschland schätzungsweise 200 Millionen Altgeräte in Schubladen schlummern. Allein 6.000 Kilogramm Gold stecken in den ausgemusterten Handys, Smartphones und Tablets. Durch Recycling kann daher ein wichtiger Beitrag für nachhaltigen Konsum gesetzt werden.</p>
<p>Denn die Kehrseite schilderte <i>missio</i>-Projektpartnerin Schwester Angelina Gerharz in einem <a href="https://youtu.be/ZlslZ1gcYS4" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Videoappell&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>: Menschen müssen auf der Elektroschrotthalde Agbogbloshie in Ghana „unter gesundheitsschädlichen und umweltschädlichen Bedingungen” auch Elektroschrott aus Deutschland (wie Handytastaturen mit deutscher Beschriftung) bearbeiten, um Geld fürs pure Überleben zu verdienen.</p>
<p>Weitere Informationen zur „Woche der Goldhandys 2022” können der Webseite <s>www.missio-hilft.de/goldhandys</s> entnommen werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 26 May 2022 20:17:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>#goldhandy: „Woche der Goldhandys 2022” eröffnet</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/goldhandy-woche-der-goldhandys-2022-eroeffnet/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Das katholische Hilfswerk missio und der Katholikentag setzen ein Zeichen für nachhaltigen Konsum – Engelsflügel-Skulptur des Künstlers Till-Martin Köster verdeutlicht in Stuttgart, dass in den rund 200 Millionen alten Handys, die in Deutschland in Schubladen schlummern, rund 6.000 Kilogramm Gold stecken. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen des 102. Katholikentages wurde in Stuttgart die <strong>„Woche der Goldhandys 2022</strong>” eröffnet. Das katholische Hilfswerk <i>missio </i>ruft dabei vom 25.-31. Mai dazu auf, alte Handys, Smartphones und Tablets aus den Schubladen zu holen und an bundesweit rund 700 Annahmestellen zu spenden. Jede Handyspende ist ein Beitrag zu nachhaltigem Konsum und unterstützt zudem Hilfsprojekte der <i>missio</i>-Kooperationspartnerinnen und -Projektpartner in der Demokratischen Republik (DR Kongo) und in den Philippinen.</p>
<p>„Jede Handyspende trägt dazu bei, dass weniger Ressourcen benötigt bzw. die vorhandenen Ressourcen nachhaltig recycelt werden. Daher freuen wir uns über jedes <strong>#goldhandy</strong>, dass beim 102. Katholikentag in Stuttgart und bundesweit bis zum 31. Mai bei der Woche der Goldhandys 2022 an den zahlreichen Annahmestellen in den Diözesen abgeben wird”, betonte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen.</p>
<p>Anlässlich des 102. Katholikentages eröffnete Pfarrer Bingener, gemeinsam mit Monsignore Wolfgang Huber, Präsident von <i>missio </i>München, die diesjährige „Woche der Goldhandys 2022” in Stuttgart. Höhepunkt der Eröffnung war die Enthüllung einer zweieinhalb Meter großen Engelsflügel-Skulptur. Der <a href="https://www.till-martin-koester.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Künstler Till-Martin Köster&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> aus Solingen hat sich auf kreative Weise mit dem Thema beschäftigt, das in den rund 200 Millionen alten Handys in Deutschland rund 6.000 Kilogramm Gold schlummern. Die daraus entstandene goldene Engelsflügel-Skulptur greift das Logo der Aktion Schutzengel des katholischen Hilfswerks <i>missio</i> Aachen auf.</p>
<p>Bischof Georg Bätzing, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), betonte auf dem Katholikentag die Bedeutung der Aktion: „Es geht um viel und daher müssen wir etwas tun: In dem wir Verantwortung für die Menschen in Afrika übernehmen. Denn die Menschen dort leiden unter unserem Wohlstand.” Mit der Spende eines alten Handys könne Jeder und Jede zeigen, „dass wir zusammengehören”, betonte der Bischof von Limburg anlässlich der Eröffnung der „Woche der Goldhandys 2022” in Stuttgart.</p>
<p><strong>Hilferuf aus Ghana</strong></p>
<p>Die <i>missio</i>-Projektpartnerin Schwester Angelina Gerharz (Ghana) richtete einen eindringlichen Videoapell an die Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland: <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/handys-spenden/">Auf der Webseite&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZlslZ1gcYS4" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">auf dem YouTube-Kanal&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> betonte sie: Durch Recycling der Altgeräte kann verhindert werden, dass Elektroschrott nach Ghana verschifft wird und dort in Agbogbloshie von Menschen „unter gesundheitsschädlichen und umweltschädlichen Bedingungen” bearbeitet werden muss.</p>
<p><i><strong>missio</strong></i><strong>, Katholikentag und katholische Verbände rufen zu Handyspenden auf</strong></p>
<p>Die „Woche der Goldhandys 2022” hat zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer: Dazu gehören neben dem Katholikentag auch große katholische Verbände, wie der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) und Kolping. Zudem unterstützen viele Bistümer mit eigenen Annahmestellen die Aktion <strong>#goldhandy</strong>. Alle Standorte können der Webseite <s>www.missio-hilft.de/goldhandys</s> entnommen werden.</p>
<p>„Wir danken der Katholikentagsleitung und den katholischen Verbänden wie DPSG, BDKJ, KLJB und Kolping für die Unterstützung der Aktion Schutzengel von <i>missio</i>”, betonte Pfarrer Dirk Bingener. Denn nach dem Katholikentag 2018 in Münster ruft auch die Geschäftsführung des Katholikentages 2022 mit Handyspenden zu nachhaltigem Konsum auf.</p>
<p>An allen Infopoints des Katholikentages in Stuttgart sowie an den <i>missio</i>-Ständen am Oberen Schlossplatz und auf dem Karlsplatz können bis zum 28. Mai (19 Uhr) Altgeräte gespendet werden. Aber auch nach dem Katholikentag besteht die Möglichkeit, #goldhandys an einer der rund 700 bundesweiten Annahmestellen abzugeben oder per Post an <i>missio</i> Aachen zu senden.</p>
<p>Die gespendeten Handys werden von der Firma „Mobile-Box” einem umweltgerechten Recycling zugeführt. Für jedes wiederverwertete Handy, Smartphone oder Tablet erhält <i>missio</i> eine Spende. Mit dieser werden direkt Hilfsprojekte gegen moderne Sklaverei in der Demokratischen Republik (DR) Kongo und in den Philippinen unterstützt. Weitere Informationen stehen dazu <s>im Web zur Verfügung</s>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-456</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Mon, 23 May 2022 15:54:13 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Glaube – Hoffnung – Liebe</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/glaube-hoffnung-liebe/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen präsentiert sich beim Katholikentag vielfältig – gemeinsam mit dem Katholikentag ruft das katholische Hilfswerk zu Handyspenden auf – Eröffnung der „Woche der Goldhandys 2022” mit Skulptur-Enthüllung in Stuttgart</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„leben teilen”, so lautet das Leitwort des 102. Deutschen Katholikentages, der vom 25.-29. Mai in Stuttgart stattfinden wird. Das katholische Hilfswerk </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen wird das Programm der fünftägigen Zusammenkunft von Katholikinnen und Katholiken in der Diözese Rottenburg-Stuttgart aktiv mitgestalten. Zudem findet im Rahmen des Katholikentages auch die Eröffnung der bundesweiten „Woche der Goldhandys 2022” (25.-31. Mai) mit einer Skulptur-Enthüllung in Stuttgart statt.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Informations- und Mitmachstände, der <i>missio</i>-Truck, ein Open-Air-Konzert „Glaube – Hoffnung – Liebe“, die Aktion #goldhandy, Meditationen, Workshops und (Groß-) Podien. Das Programm von <i>missio</i> Aachen ist vielfältig und will dabei eine Brücke zwischen den Kirchen in Afrika, Asien, Ozeanien und Deutschland schlagen.</p>
<p>Den Auftakt bildet am Donnerstag, 26. Mai um 11:30 Uhr die <strong>Eröffnung der „Woche der Goldhandys 2022”</strong>&nbsp;auf dem Schlossplatz in Stuttgart. Gemeinsam mit dem Katholikentag und katholischen Verbänden wie BDKJ, DPSG, KFD, KLJB und Kolping wird im Rahmen der Aktion Schutzengel dabei eine „Engelsflügel”-Skulptur enthüllt werden. Der Künstler Till-Martin Köster hat sich auf kreative Weise mit der Tatsache beschäftigt, dass 6.000 Kilogramm Gold in den ausgemusterten Smartphones in Deutschland verstauben. Die Enthüllung der Skulptur bildet den Startschuss für die bundesweite „Woche der Goldhandys 2022”, die vom 25.-31. Mai stattfindet. Weitere Informationen zur Aktionswoche finden Sie auf: <s>www.missio-hilft.de/goldhandys</s>.</p>
<p>Ein besonderes Highlight ist das <strong>Konzert „Glaube – Hoffnung – Liebe“</strong>, welches am Donnerstag, 26. Mai, ab 19:00 Uhr, im Schlossgarten Stuttgart stattfinden wird. Das Open-Air-Konzert findet in Kooperation mit der Band „Koenige &amp; Priester” statt. „Uns ist es wichtig, sich für Frieden einzusetzen und Brücken zu bauen zwischen verfeindeten Fronten. Genau das macht <i>missio</i> auch und wir bewundern diese Arbeit”, betont Thomas Enns, Mitglied der sechsköpfigen Band, die auch einen der Songs zum Katholikentag erstellt hat. Weitere Informationen zum Konzert und zur Kooperation mit <i>missio</i> Aachen gibt es im Web auf <a href="/blog/missio-unterwegs/katholikentag-2022-missio-konzert-von-koenige-priester/">www.missio-hilft.de/koenigeundpriester&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>
<p>Beim <strong>Großpodium „Religion im Kugelhagel – Die Utopie eines Nahen Ostens ohne Terror” </strong>wird – auf Einladung von <i>missio</i> Aachen – unter anderem Frank Schwabe (MdB), Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religions- und Weltanschauungsfreiheit, teilnehmen. Die Diskussionsveranstaltung zum Themenfeld <strong>Religionsfreiheit und Menschenrechte</strong> findet am Samstag, 28. Mai, um 14:00 Uhr, in der Liederhalle in Stuttgart statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Web: www.missio-hilft.de/mitmachen/veranstaltungskalender/2022-05-28-podium-religionsfreiheit.</p>
<p>Beim <strong>Podium „Schwester, wir hören dich” </strong>wird <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener an einer Diskussionsveranstaltung zum Thema <strong>„Einsatz gegen Missbrauch an Ordensfrauen weltweit”</strong> teilnehmen. Diese findet ebenfalls am Samstag, 28. Mai, allerdings um 16:30 Uhr im „Haus der Wirtschaft“ in Stuttgart statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Web: www.missio-hilft.de/mitmachen/veranstaltungskalender/2022-05-28-podium-missbrauch-an-ordensfrauen.<br><br>Das komplette Programm von <i>missio</i> Aachen beim Katholikentag in Stuttgart ist auf der <i>missio</i>-Website zu finden: <a href="/mitmachen/katholikentag-2022/">www.missio-hilft.de/katholikentag&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>
<p><i><strong>missio</strong></i><strong> und Katholikentag rufen zu Handyspende auf</strong></p>
<p>Wie bereits beim Katholikentag 2018 in Münster kooperiert <i>missio</i> Aachen mit dem Katholikentag 2022 in Stuttgart und ruft gemeinsam zu Handyspenden auf. „Kommen Sie zum Katholikentag nach Stuttgart und bringen Sie ihr altes Smartphone mit. Wir kümmern uns gemeinsam mit <i>missio</i> darum, dass es sinnvoll und nachhaltig entsorgt und recycelt wird!”, betont Roland Vilsmaier, Geschäftsführer des Katholikentages. Annahmestellen für die <strong>#goldhandys </strong>wird es in zahlreichen Bereichen des Katholikentags, wie an den Infostellen und am<i> missio</i>-Stand und beim <i>missio</i>-Truck, geben.</p>
<p>Die gespendeten Handys werden von der Firma „Mobile-Box” einem umweltgerechten Recycling zugeführt. Für jedes wiederverwertete Handy, Smartphone oder Tablet erhält <i>missio</i> eine Spende von „Mobile-Box”. Mit dieser werden direkt <strong>Hilfsprojekte gegen moderne Sklaverei </strong>in der <strong>Demokratischen Republik (DR) Kongo</strong> und auf den <strong>Philippinen </strong>unterstützt. Weitere Informationen finden Sie im Web unter: <s>www.missio-hilft.de/schutzengel-projekte</s>.</p>
<p>Auf dem Karlsplatz in Stuttgart wird sich <i>missio</i> – gemeinsam mit den anderen katholischen Hilfswerken – während des Katholikentages in der <strong>„Zeltstadt Weltkirche“ </strong>mit einem Informations- und Mitmachstand präsentieren.</p>
<p>Nicht weit entfernt wird in der Stuttgarter Innenstadt der <i><strong>missio</strong></i><strong>-Truck</strong> mit einer multimedialen Ausstellung über die Situation von „Menschen auf der Flucht“ informieren. Weitere Informationen zum <i>missio-</i>Truck finden Sie auf dieser Website: <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/missio-truck/">www.missio-hilft.de/truck&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 18 May 2022 17:40:07 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Patricia Kelly bewundert neue missio-Selige Pauline Jaricot</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/patricia-kelly-bewundert-neue-missio-selige-pauline-jaricot/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die Sängerin Patricia Kelly besucht am 22. Mai die Seligsprechung von Pauline Jaricot in Lyon und übernimmt Schirmherrschaft für den Pauline Jaricot-Preis.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Sängerin Patricia Kelly besucht am 22. Mai die Seligsprechung der französischen Katholikin Pauline Jaricot (1799 – 1862) in Lyon.<b> „Sie ist eine Powerfrau der Nächstenliebe, die mich als Christin ungemein inspiriert“,</b> sagte Patricia Kelly, Botschafterin des Internationalen Katholischen Missionswerkes <em>missio</em> Aachen, vor der Seligsprechung. Dabei übernimmt Patricia Kelly auch die Schirmherrschaft für den neu ausgeschriebenen Pauline Jaricot-Preis von <em>missio</em> Aachen. Die Auszeichnung würdigt couragierte Frauen der Kirche aus Afrika, Asien und Ozeanien und wird am 23. Oktober zum Weltmissionssonntag in Mönchengladbach vergeben.&nbsp;</p>
<p>Pauline Jaricot gilt als Gründermutter der rund 120 katholischen Hilfswerke <em>missio</em> weltweit. Sie bat Anfang des 19. Jahrhunderts in Lyon einfache Menschen um ein Gebet, einen kleinen Geldbetrag und Ansprache weiterer Unterstützer für die Arbeit der Kirche in Afrika und Asien. Daraus entstand 1822 in Lyon das erste „Werk der Glaubensverbreitung“. Nach diesem Vorbild gründeten Katholikinnen und Katholiken in Europa weitere so genannte Missionsvereine: 1832 auch in Aachen und 1838 in München. Daraus sind das Internationale Katholische Missionswerk <em>missio</em> Aachen und das Internationale Katholische Missionswerk Ludwig Missionsverein München hervorgegangen. Beide <em>missio</em>-Werke in Deutschland sind heute enge Kooperationspartner der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien.</p><h4 class="rte-headline">Pauline Jaricot setzt eine unglaubliche Kraft der Solidarität frei</h4><p><b>„Pauline Jaricot baut auf den Glauben und die Tatkraft einfacher Menschen. Sie verbindet diese Menschen über alle nationalen Grenzen hinweg. Es ist gleichgültig, woher jemand kommt, was er besitzt oder was er kann</b>. Jeder Mensch ist für sie wichtig, weil jeder Mensch für Gott wichtig ist. Das setzt eine unglaubliche Kraft und Solidarität frei, wie die Geschichte der missio-Werke weltweit zeigt. Das fasziniert mich. Davon können wir alle heute noch lernen“, so Patricia Kelly.</p><h4 class="rte-headline">Live ab 14 Uhr</h4><p>Die Seligsprechung am kommenden Sonntag, 22. Mai, wird in Deutschland vom katholischen Fernsehsender EWTN.TV und DOMRADIO.DE in Kooperation mit missio Aachen und missio München übertragen. Die Sendungen beginnen auf EWTN.TV und domradio.de um 14 Uhr mit einem Vorprogramm mit Patricia Kelly, Pfarrer Dirk Bingener (Präsident missio Aachen) und Monsignore Wolfgang Huber (Präsident von missio München). EWTN.TV ist empfangbar über Satellit, Internet-Livestream, per App und bei regionalen Kabelanbietern. Außerdem wird die Übertragung auf dem <a href="https://youtu.be/vaBc304TdGg" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Youtube-Kanal von EWTN.TV&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> verfügbar sein.</p>
<p>Weitere Infos bei missio zu Pauline Jaricot finden Sie hier.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 11 Apr 2022 08:39:27 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Christliche Menschenrechtler in Algerien über politische Entwicklung enttäuscht</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/christliche-menschenrechtler-in-algerien-ueber-politische-entwicklung-enttaeuscht/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Neuer missio-Länderbericht Religionsfreiheit zeigt: Verfassung Algeriens schützt Gewissensfreiheit nicht mehr. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im neuen „Länderbericht Religionsfreiheit: Algerien“ von <i>missio</i> Aachen zeigen sich christliche Menschenrechtler über die politische Entwicklung des nordafrikanischen Landes enttäuscht. Algerien erhält als Land mit hohen Erdgasvorkommen als potentieller Energielieferant für Deutschland neue Bedeutung. Nach dem durch eine breite Protestbewegung erzwungenen Rücktritt des Präsidenten Bouteflikas 2019 habe es keinen „radikalen Bruch mit der bisherigen Politik und ein entschiedenes Eintreten gegen Klientelismus und Korruption“ gegeben, so die Autoren.</p>
<p>Vielmehr sei beispielsweise die neue algerische Verfassung von 2021 „mit Blick auf das Thema Religionsfreiheit als ein deutlicher Rückschritt zu bezeichnen. So wurde etwa der Schutz der Gewissensfreiheit und weitere Bezüge zur religiösen Freiheit gestrichen“, wie es in dem Bericht heißt. Auch die Präsidentschaftswahlen 2019 und Parlamentswahlen 2021 hätten keinen „Neubeginn“ in dem nordafrikanischen Land gebracht.</p>
<p>Nicht-muslimische Bürgerinnen und Bürger werden laut Bericht vor allem im Familien- und Erbrecht benachteiligt. Dies gelte etwa für Mütter oder Ehefrauen nicht-muslimischer Herkunft, die beim Tod ihres Ehemannes keinen Anspruch auf ein Erbe, die Wohnung, den Zugang zu Konten oder das Sorgerecht hätten. Daneben beobachten die Autoren auch einen wachsenden Druck auf säkulare Bewegungen und Bürgerinnen und Bürger mit atheistischen Ansichten, die in Algerien immer präsenter würden.</p><h4 class="rte-headline">Algerische Behörden behandeln katholische Kirche überwiegend korrekt</h4><p>Gleichzeitig machen die Autoren deutlich, dass sich trotz der politischen Schwierigkeiten die „algerische Gesellschaft und die Religionsgemeinschaften vor Ort für ein friedliches Zusammenleben in Freiheit einsetzen“. Dies eröffne neue Dialogchancen zwischen den Angehörigen verschiedener Religionen und lokaler Initiativen.</p>
<p>Laut Bericht leben in Algerien rund 12.000 katholische Christinnen und Christen, die über das ganze Land in vier Diözesen verteilt sind. Dazu gibt es noch zwei offiziell anerkannte katholische Verbände. Die katholische Kirche werde von den algerischen Behörden korrekt behandelt. So habe sich der Staat an der Restaurierung von Gebetsstätten finanziell beteiligt und katholische Veranstaltungen logistisch unterstützt.</p>
<p>Dagegen würden die algerischen Behörden eher die protestantische Kirche Algeriens mit rund 20.000 Gläubigen mit Schikanen belegen. „Einer der Hauptgründe scheint die Tatsache zu sein, dass die Protestanten überwiegend Algerier sind, die vom Islam konvertierten“, so die Autoren.</p>
<p>Die Autoren leben und arbeiten in Algerien, möchten aber aus Sicherheitsgründen anonym bleiben.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 05 Apr 2022 11:46:35 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Globale Lebensmittelkrise durch Ukraine-Krieg: Solidaritätsfonds für Afrika und Asien</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/globale-lebensmittelkrise-durch-ukraine-krieg-solidaritaetsfonds-fuer-kirche-in-afrika-asien-und-naher-osten/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Der russische Angriff gegen die Ukraine hat weltweite Auswirkungen. In Afrika, Asien und dem Nahen Osten werden Lebensmittel knapp. missio legt einen Solidaritätsfonds für Partnerinnen und Partner auf, die Menschen in Not sofort helfen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen richtet für die Kirche in Afrika, Asien und dem Nahen Osten einen <a href="/online-spenden/projekte-foerdern/solidaritaetsfonds-gegen-folgen-des-ukraine-krieges/">Solidaritätsfonds&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> ein. Die <em>missio</em>-Projektpartnerinnen und Partner sollen mit der Akuthilfe die Not der Menschen lindern, die unter enorm gestiegenen Lebensmittelpreisen und Lebenshaltungskosten als Auswirkung des Krieges in der Ukraine leiden. „Wir erhalten von unseren Partnerinnen und Partnern drängende Hilferufe. In einigen Regionen wie etwa im Norden Kenias, in Madagaskar oder dem Nahen Osten droht eine Verschärfung der ohnehin schon prekären Versorgungslage. <b>Der steigende Preis für Weizen und Versorgungsengpässe aufgrund ausbleibender Exporte aus der Ukraine und Russland trifft die Ärmsten mit voller Wucht</b>“, erklärte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen.</p>
<p>Die Höhe des <em>missio</em>-Solidaritätsfonds ist nicht gedeckelt, sondern richtet sich nach dem Bedarf der Projektpartner. „Wir werden alle Anträge unbürokratisch bearbeiten, damit diese globalen Auswirkungen des russischen Krieges gegen die Ukraine so gering als möglich bleiben. Die Kirche im globalen Süden kann mit ihrer gut organisierten Struktur schnell und zielgerichtet Hilfe leisten“, so Pfarrer Bingener.</p><h4 class="rte-headline">Warum Ägypten, der Libanon oder Nigeria akute Hilfe brauchen</h4><p>Pfarrer Boules Nassief, zuständig für die sozialpastorale Arbeit der koptisch-katholischen Kirche im ägyptischen Minya, schreibt beispielsweise an <em>missio</em> Aachen: „Der Anstieg der Weizenpreise belastet vor allem die armen Bevölkerungsschichten in Oberägypten. Wir benötigen dringend Hilfe, um diesen Familien ein Leben in Würde zu ermöglichen.“&nbsp;</p>
<p>Im Libanon belastet die Preissteigerung für Weizen die Bevölkerung noch dramatischer, da das Land in einer schweren Finanzkrise steckt und nach der Explosion riesiger Silos im Beiruter Hafen 2020 die Lagerkapazitäten stark eingeschränkt sind. Professor Ziad Fahed, Direktor des Missionsbüros der Universität Notre-Dame-Louaize in Beirut, hofft, dass die Weltgemeinschaft den Libanon nicht vergisst.<b> „Wir müssen jetzt nicht allein unseren Studierenden helfen, ihr Studium fortzusetzen. Wir müssen zunächst einmal dafür sorgen, dass sie was zu Essen haben und sich richtig ernähren können“</b>, berichtet Professor Zuid.</p>
<p>Partner aus verschiedenen Ländern berichten zudem, dass die Benzinpreise beispielsweise in Nigeria um bis zu 300 Prozent in die Höhen schnellten. Das erschwert auch die Seelsorge und soziale Arbeit der Pfarreien und katholischen Einrichtungen, weil sie auf Autos und Motorräder angewiesen sind, um die Menschen zu erreichen. &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 25 Mar 2022 14:43:59 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Solarenergie für den guten Zweck</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/solarenergie-fuer-den-guten-zweck/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen finanzierte die Solaranlage des Bildungszentrum Centre Béthel in Bakara, nun folgt in Zusammenarbeit mit ENcome die Überwachung der Anlage.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>ENcome startet 2022 ein herausragendes Projekt: Wir realisieren die kostenlose Überwachung einer PV-Solaranlage für ein Bildungszentrum in der Republik Tschad. Bereits 2017 von <i>missio</i>, SolarKapital, IBC Solar und anderen Sponsoren initiiert, freut sich ENcome, dieses gemeinnützige Projekt zu unterstützen.</p>
<p>Eine umweltfreundliche, zuverlässige und bezahlbare Stromversorgung für das Bildungszentrum „Centre Béthel“ in Bakara: Dieses wichtige Ziel hat das <i>missio</i>-Projekt im Tschad, einem der ärmsten Länder der Welt, bereits vor einigen Jahren erreicht. Dank der Solaranlage können Schulungen, Exerzitien und Seminare durchgeführt und bis zu 70 Personen untergebracht werden. Die brummenden Dieselgeneratoren werden nur noch als Backup benötigt und obwohl der Ort nicht an das Stromnetz angeschlossen ist, können die Schwestern des katholischen Zentrums verschiedene Veranstaltungen durchführen. Die Solardachanlage liefert nicht nur Strom für die gesamte Einrichtung, sondern trägt auch zur finanziellen Unabhängigkeit bei. „Wir sind sehr dankbar für die Solaranlage. Wir profitieren sehr davon, wir haben frisches Wasser, unsere Gefriertruhen und Ventilatoren funktionieren reibungslos und unsere Gäste können in Ruhe arbeiten“, sagt Elisabeth Kanyere Mbolu, Oberin der Schwestern Orantes de l'Assomption.</p>
<p>Anknüpfend an dieses frühere Projekt von SolarKapital beschloss das ENcome Management-Team anlässlich der Weihnachtszeit 2021, dieses gemeinnützige Projekt zu unterstützen, anstatt Weihnachtskarten und Geschenke zu verschicken. „Es war uns eine große Freude und Ehre, einen Beitrag zu diesem wertvollen Solarprojekt zu leisten“, sagt Andreas Leimbach.</p>
<p>Ziel war es, die Solaranlage des&nbsp;<strong>„</strong>Centra Béthel<strong>”</strong>&nbsp;in unser Monitoringsystem zu integrieren und damit die ständige Überwachung und Fehlererkennung der PV-Anlage zu ermöglichen. Aufgrund der schwierigen technischen Bedingungen vor Ort konnte dies nicht von einem Tag auf den anderen geschehen. Bevor mit der Solarüberwachung begonnen werden konnte, musste eine Internetverbindung hergestellt werden und ENcome koordinierte alle notwendigen technischen Arbeiten vor Ort. Nachdem die Solaranlage nun erfolgreich integriert wurde, wird unser Competence Center Monitoring die Leistung der Anlage kontinuierlich überwachen, was die Effizienz des Zentrums erhöht und zu einer stabilen Energieproduktion beiträgt.</p>
<p>Ein besonderer Dank für die gute Zusammenarbeit geht an <i>missio </i>und die Schwestern des katholischen Bildungszentrums in Bakara. Weitere Updates werden im Laufe des Jahres folgen.</p>
<p><i>Über ENcome:</i><br>Die ENcome-Gruppe ist ein führender unabhängiger Dienstleister für den technischen Betrieb von Photovoltaik-Kraftwerken und das Angebot von entsprechenden Ingenieur- und Beratungsleistungen. Bei der Betriebsführung der anvertrauten Kraftwerke konzentriert sich der Service der ENcome-Gruppe auf die Maximierung der kurzfristigen Verfügbarkeit, der Produktionsleistung sowie der langfristigen Wertschöpfung.</p>
<p>Weitere Informationen zu möglichen Solar- / CO2-Kompensationsprojekten finden Sie <a href="/online-spenden/als-unternehmen-helfen/kompensationsprojekt/">hier&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 24 Mar 2022 13:19:40 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Stoppt den Krieg gegen die Ukraine: Appell an die Russisch-Orthodoxe Kirche</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/stopp-den-krieg-gegen-die-ukraine-appell-an-die-russisch-orthodoxe-kirche/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen und profilierte Friedensaktivisten aus Afrika, Asien und Ozeanien fordern gemeinsam ein Ende der russischen Invasion in der Ukraine. Aachener Friedensappell an Moskauer Patriarchen Kyril I.  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2 class="rte-headline">Aachener Friedensappell an die Russisch-Orthodoxe Kirche</h2><p><em>Partnerinnen und Partner des katholischen Hilfswerkes missio Aachen aus Afrika, dem Nahen Osten, Asien und Ozeanien fordern am 24. März 2022 die Russisch-Orthodoxe Kirche und den Moskauer Patriarchen Kyrill I. auf, sich endlich bei der russischen Regierung für Frieden mit der Ukraine einzusetzen. Darunter sind zum Beispiel Erzbischof Ignatius Kaigama (Nigeria), Kardinal Louis Raphael Sako (Irak) oder Thérèse Mema Mapenzi (Demokratische Republik Kongo). Hier der gemeinsame Aachener Friedensappell von missio Aachen und seiner Projektpartner im Wortlaut: </em></p>
<p><b>Seine Heiligkeit, Kyrill I. Gundjajev, Patriarch von Moskau und ganz Russland, </b></p>
<p>als Christinnen und Christen, die weltweit über konfessionelle Grenzen hinweg in der Aufgabe der Verkündigung der Frohen Botschaft Jesu Christi von Gerechtigkeit und Frieden verbunden sind, beten wir für den Frieden in der Ukraine, für die von Tod und Zerstörung getroffenen Menschen in der Ukraine und für die Menschen in Russland.</p>
<p><span class="strong">Wir kennen bei uns in Afrika, dem Nahen Osten und Asien Hass, Gewalt und Krieg nur zu gut aus eigener leidvoller Erfahrung.</span></p>
<p>Wir wissen nur zu gut, dass letzten Endes allein der regelbasierte internationale Dialog sowie die Bereitschaft zu Frieden und Versöhnung über ethnische und nationale Grenzen hinweg Konflikte lösen und die Menschen vor Tod und Zerstörung bewahren können. Dieses Wissen um die Kraft des Friedens und des Dialoges leitet insbesondere uns Christen und Christinnen.</p>
<p><span class="strong">Wir nehmen zur Kenntnis, sehr geehrter Patriarch Kyrill I., dass Sie die Begründung der Regierung der Russischen Föderation unter Präsident Vladimir Putin für den militärischen Angriff auf die Ukraine, der das Völkerrecht verletzt, teilen.</span> Wir nehmen zur Kenntnis, dass Sie diesen Angriff mit den Verweisen rechtfertigen, dass aus ihrer Sicht die kulturelle Integrität Russlands gefährdet und Russland militärisch bedroht sei. Sie sprechen von einer metaphysischen Bedeutung des Krieges.</p>
<p>Wir meinen: Diese Ängste und metaphysischen Überlegungen rechtfertigen keinen einzigen Toten und kein einziges zerstörtes Gebäude in der Ukraine.</p>
<p><span class="strong">Wir erinnern an das fünfte Gebot, das für alle Christen gilt: Du sollst nicht töten!</span></p>
<p>Wir meinen: Russische Christen dürfen nicht auf ukrainische Christen schießen und bomben. Die bestehenden Konflikte können nur in einem friedlichen gesellschaftlichen, ökumenischen und interreligiösen Dialog aufgearbeitet werden.</p>
<p><span class="strong">Bitte bedenken Sie zudem: Dieser Krieg hat auch gefährliche Folgen für die Bürgerinnen und Bürger in Afrika, dem Nahen Osten und Asien aufgrund der dadurch ausgelösten weltwirtschaftlichen Turbulenzen und einer destabilisierten internationalen Ordnung. Sie leiden jetzt schon unter stark gestiegenen Lebensmittelpreisen und Nahrungsmittelknappheit. Ihnen droht Hunger.</span></p><h3 class="rte-headline">Deshalb bitten wir Sie aus ganzem Herzen in christlicher Verbundenheit:</h3><ul> 	<li><b>Setzen Sie sich bei der Regierung der Russischen Föderation und Präsident Vladimir Putin dafür ein, dass alle militärischen Handlungen durch die Streitkräfte der Russischen Föderation in der Ukraine sofort eingestellt werden und die Russische Föderation zu ernsthaften und belastbaren Verhandlungen mit der Regierung der Ukraine über einen gerechten Frieden zusammenkommt. </b></li> 	<li><b>Setzen Sie sich bei der Regierung der Russischen Föderation und Präsident Vladimir Putin dafür ein, dass humanitäre Hilfe für die Menschen in der Ukraine durch internationale Hilfsorganisationen möglich wird und diese Missionen vor militärischer Gewalt durch Streitkräfte der Russischen Föderation geschützt sind.&nbsp;&nbsp; </b></li> 	<li><b>Setzen Sie sich bei der Regierung der Russischen Föderation und Präsident Vladimir Putin dafür ein, dass die Streitkräfte der Russischen Föderation keine völkerrechtlich geächtete Munition einsetzen und Angriffe auf zivile Einrichtungen gestoppt werden. </b></li> 	<li><b>Verlassen Sie nicht den Weg des Friedens, wie ihn uns allen Jesus Christus vorgelebt hat und von uns erwartet. Wir bleiben im Gebet für einen gerechten Frieden verbunden. </b></li> </ul><p>Diese Bitten äußern wir gemeinsam mit dem Internationalen Katholischen Missionswerk missio e.V. in Aachen / Deutschland.</p>
<p><span class="strong">Und nicht zuletzt appellieren wir an die Bürgerinnen und Bürger, Politikerinnen und Politiker in aller Welt: So wie die Ukraine brauchen so viele Konflikte und Kriege in Afrika, dem Nahen Osten und Asien eine friedliche Lösung. Vergessen Sie diese Konflikte und Kriege nicht!</span></p>
<p><em>Die Erst-Unterzeichnenden:</em></p>
<p><em>Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen,</em></p>
<p><em>Dr. Gregor von Fürstenberg, Vize-Präsident von missio Aachen,</em></p>
<p><em>Johannes Seibel, Pressesprecher von missio Aachen,</em></p>
<p><em>Erzbischof Ignatius Kaigama (Abuja, Nigeria),</em></p>
<p><em>Kardinal Louis Raphael Sako (Erzbischof von Bagdad, Irak),</em></p>
<p><em>Thérèse Mema Mapenzi (Friedens- und Frauenaktivistin, Demokratischen Republik Kongo),</em></p>
<p><em>Erzbischof Bejoy N. D’Cruze OMI (Erzdiözese Dhaka, Bangladesh),</em></p>
<p><em>Ben Mendoza, (Programmdirektor Catholic Office for Emergency Relief and Refugees COERR, Thailand),</em></p>
<p><em>Bischof Bernard Paul D.D. (Präsident Caritas Malaysia),</em></p>
<p><em>Charles Bertille (Generalsekretär Caritas Malaysia),</em></p>
<p><em>John Kardinal Ribat MSC KBE (Erzbischof von Port Moresby, Papua-Neuguinea).</em></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 11 Mar 2022 15:17:58 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Internetzensur behindert Friedensarbeit der Kirche</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/internetzensur-behindert-friedensarbeit-der-kirche/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Internetzensur durch autoritäre Regierungen kriminalisiert zivilgesellschaftliches und kirchliches Engagement. Besonders schlimm in Russland und Myanmar.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Internetzensur durch autoritäre Regime erschwert den Einsatz der Zivilgesellschaft, besonders auch der Kirche, im Einsatz für Meinungs- und Religionsfreiheit“, erklärte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident das katholischen Hilfswerkes <i>missio</i> Aachen, zum <strong>Welttag gegen Internetzensur</strong> an diesem Samstag (12. März).</p>
<p>Aktuell gilt dies für die Internetzensur in Russland, die einerseits die militärische Gewalt gegen Zivilisten in der Ukraine verschleiert, andererseits die Arbeit der russischen Zivilgesellschaft einschüchtern und vereinzeln möchte. Ähnliches gilt aber auch im Hinblick auf die Internetzensur beispielsweise in <a href="/informieren/wo-wir-helfen/asien/myanmar/">Myanmar&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>
<p><strong>„Nach dem Militärputsch vor rund einem Jahr ist durch das Abschalten des Internets die Vernetzung des zivilen Widerstands und auch die Kommunikation der Partner von </strong><i><strong>missio</strong></i><strong>, die Frieden vermitteln wollen, erheblich erschwert“,</strong> sagte <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>. „Wir brauchen internationalen Druck auf Myanmar, dass das dortige sogenannte Cybersicherheitsgesetz zurückgenommen wird. Es kriminalisiert zivilgesellschaftliche Friedensarbeit. Dieses Gesetz setzt die Unterdrückung der Bevölkerung im digitalen Raum fort“, so Pfarrer Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 06 Mar 2022 10:22:26 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Geringschätzung von Frauen führt zu schweren Menschenrechtsverletzungen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/geringschaetzung-von-frauen-fuehrt-zu-schweren-menschenrechtsverletzungen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Zum Internationalen Frauentag am 8. März fordert das Hilfswerk missio Aachen: Männer müssen stärker als bisher für Frauenrechte eintreten. Dafür arbeiten die missio-Partnerinnen und Partner im globalen Süden. Von dieser Erfahrung kann auch die staatliche Entwicklungszusammenarbeit profitieren.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Mädchen und Frauen sind im globalen Süden vielfältigen Formen gesellschaftlicher Geringschätzung ausgesetzt. Die Folge sind schwere Menschenrechtsverletzungen wie sexuelle Gewalt, Zwangsheirat, Genitalverstümmelung oder der Menschenhandel“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerkes <em>missio</em> Aachen, zum Internationalen Frauentag der Vereinten Nationen am kommenden Dienstag (8. März). <b>„Deshalb müssen wir neben der unmittelbaren Hilfe für die Betroffenen eine Bildungs- und Aufklärungsarbeit forcieren, die diskriminierende Verhaltensmuster aufbricht, das Selbstbewusstsein von Mädchen und Frauen stärkt und Männer stärker als bisher für Frauenrechte sensibilisiert“, </b>forderte Pfarrer Dirk Bingener.</p>
<p>Die <em>missio</em>-Partnerinnen und Partner der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien „leisten hier wertvolle Arbeit in der Prävention und Intervention. Sie haben Einfluss und Expertise bis in die lokalen Gesellschaften hinein, von der auch die staatliche Entwicklungszusammenarbeit profitieren kann“, sagte Pfarrer Bingener.</p>
<p><b>Pfarrer Bingener nennt als Beispiel die <em>missio</em>-Partnerinnen des katholischen Frauenordens der „Loreto Sisters“ beim Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung in Kenia. </b>Sie verstärken die Ansprache und Schulung von Männern, zivilen, traditionellen und religiösen Führungspersönlichkeiten sowie Lehrerinnen und Lehrern. Die Ordensfrauen klären in ihren Programmen über die kulturellen Hintergründe der weiblichen Genitalverstümmelung auf, zeigen, welche schlimmen Folgen diese Praxis hat und werben für alternative christliche Übergangsriten. „Dieses Programm sorgt für einen Bewusstseinswandel in der gesamten lokalen Gesellschaft, nimmt die Führungspersönlichkeiten mit und involviert Frauen und Männer im Kampf für Menschenrechte. Die Forderungen werden ernstgenommen, sodass die Praxis der Genitalverstümmelung merklich zurück geht“, sagte Pfarrer Bingener.</p>
<p>Der Internationale Frauentag der Vereinten Nationen findet jedes Jahr am 8. März statt. 2022 steht er unter dem Motto „Each for Equal“ – „Jede und jeder für Gleichberechtigung".&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 01 Mar 2022 12:08:40 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Katholische Hilfswerke: Lage der Religionsfreiheit in Russland „besorgniserregend“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/katholische-hilfswerke-lage-der-religionsfreiheit-in-russland-besorgniserregend/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen und Renovabis stellen neuen Länderbericht Religionsfreiheit vor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Die katholischen Hilfswerke <em>missio</em> Aachen und Renovabis schätzen die Lage der Religions- und Gewissensfreiheit in Russland als </b>„<b>besorgniserregend</b>“<b> ein.</b> Auf dem Hintergrund der allgemeinen Verschlechterung der Menschenrechtslage in dem Land sind insbesondere religiöse Minderheiten wie evangelische Freikirchen, die Zeugen Jehovas oder muslimische Gruppen und religionskritische Bewegungen „großem Druck“ ausgesetzt. Dies geht aus dem neuen <b><a href="/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/religionsfreiheit/laenderberichte/">„Länderbericht Religionsfreiheit: Russland”&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a></b>&nbsp;der beiden Hilfswerke hervor, der jetzt vorgestellt wurde.</p>
<p><b>Religionen sollen </b>„<b>loyale Gesellschaft</b>“<b> fördern</b></p>
<p>Der Länderbericht sieht ein wichtiges Motiv für die Einschränkungen der Religionsfreiheit in der politischen Absicht, „Kritik an den aktuellen politischen und sozialen Verhältnissen zu unterbinden und eine möglichst homogene und loyale Gesellschaft zu konstruieren“. Dabei erfährt die Russische Orthodoxe Kirche eine besondere Privilegierung. Der russische Staat stellt Religionen in den Dienst einer „verbindenden russischen Identität“ und öffnet damit das Tor für die willkürliche Behandlung von Religionsgemeinschaften, die nach staatlicher Lesart diese Identität vermeintlich untergraben. Das russische Gesetz über die Gewissensfreiheit und religiösen Vereinigungen legt beispielsweise fest, dass die Gewissens- und Religionsfreiheit zum Schutz von Verfassung, Sittlichkeit, Gesundheit, Rechten sowie zur Verteidigung des Landes und der Sicherheit des Staates begrenzt werden darf.</p>
<p><b>Verletzungen der Religionsfreiheit auf der Krim</b></p>
<p>Der Länderbericht untersucht auch Verletzungen der Religionsfreiheit auf der 2014 von Russland okkupierten ukrainischen Halbinsel Krim. Dort mussten sich alle religiösen Organisationen neu nach russischem Recht registrieren lassen. Unter anderem betraf dies die römisch-katholischen und die lutherischen Gemeinden, die Verbindungen zu ukrainischen Stellen wie Bistümern oder Verwaltungen aus ihren Statuten entfernen mussten. Die Gemeinden der Ukrainischen Orthodoxen Kirche, die nicht dem Moskauer Patriarchat angehören, verweigern die Registrierung nach russischem Recht. Ihre Gottesdienste werden darum regelmäßig durch Polizei und Sicherheitskräfte abgebrochen, wie der Länderbericht festhält.</p>
<p>Der Länderbericht stellt nicht zuletzt „xenophobe gesellschaftliche Tendenzen“ in Russland fest, die insbesondere Muslime und Juden betreffen. Dabei ist auch „die Verbindung von nationalistischen und ultrarechten Bewegungen mit orthodoxen Akteuren“ ein Problem.</p><ul> 	<li><b>Informationen zu den Herausgebern:</b><br> 	Das Internationale Katholische Missionswerk <em>missio</em> Aachen ist ein Päpstliches Missionswerk, das mit der Ortskirche in Afrika, Asien und Ozeanien zusammenarbeitet. <em>missio</em> Aachen setzt sich für Religionsfreiheit und den interreligiösen Dialog weltweit ein.<br> 	<a href="https://www.renovabis.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Renovabis&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> ist die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa.<br> 	&nbsp;</li> 	<li><b>Informationen zum Heft:</b><br> 	Regina Elsner, Religionsfreiheit: Russland, hrsg. Vom Internationalen Katholischen Missionswerk <em>missio</em> e.V. und von Renovabis e.V. (Länderberichte Religionsfreiheit 55), Aachen 2022.</li> </ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 21 Feb 2022 10:00:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Ausbildung ist der Schlüssel im Kampf gegen Ausbeutung“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/ausbildung-ist-der-schluessel-im-kampf-gegen-ausbeutung/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Welttag der sozialen Gerechtigkeit: Katholisches Hilfswerk missio Aachen fordert Deutschland und Europäische Union zu Ausbildungspartnerschaft mit Afrika, Asien und Ozeanien auf</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Länder des Globalen Südens brauchen stärkere Unterstützung Deutschlands und der Europäischen Union im Bildungsbereich und der handwerklichen Ausbildung junger Menschen“, fordert Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerks <em>missio</em> Aachen, anlässlich des&nbsp; „Welttages der sozialen Gerechtigkeit“ der Vereinten Nationen am 20. Februar. Dies sollte auch Thema auf dem aktuellen EU-Afrika-Gipfel sein.</p>
<p>„Wer im Globalen Süden von Tag zu Tag mit wechselnden Gelegenheitsjobs die Familie über Wasser halten muss, wird leicht Opfer von Ausbeutung oder Menschenhandel. Deshalb setzt sich unsere Aktion Schutzengel ausdrücklich gegen alle Formen moderner Sklaverei ein“, sagte Pfarrer Bingener. Laut der Internationalen Arbeitsorganisation ILO sind rund 40 Millionen Menschen weltweit von vielfältigen Formen moderner Sklaverei betroffen.</p>
<p>„Die qualifizierte Ausbildung junger Menschen in Afrika, Asien und Ozeanien ist der Schlüssel dafür, dass sie geregelte Arbeit finden. So können sie aus dem Teufelskreis von Ausbeutung, Verelendung, Unfreiheit, Gewalt und Verletzung der Menschenwürde ausbrechen. Ausbildung schafft soziale Gerechtigkeit“, erklärte Pfarrer Bingener. „Unsere Partnerinnen und Partner der katholischen Kirche in diesen Ländern haben das erkannt und leisten insbesondere in der beruflichen Qualifikation junger Frauen und Männer im Handwerk hervorragende Arbeit“, ergänzte Pfarrer Bingener. „Auch die Kirche selbst schafft dort neue Arbeitsplätze, die jungen Menschen eine Perspektive bieten“, so Bingener. „Zudem fördern wir die akademische Ausbildung von kommenden Führungskräften der Kirche im Globalen Süden, die aus allen sozialen Schichten kommen. Auch das ist ein Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit“, ergänzte Bingener.</p>
<p>Den diesjährigen Welttag der sozialen Gerechtigkeit haben die Vereinten Nationen unter das Motto „Soziale Gerechtigkeit durch formelle Beschäftigung“ gestellt. Geregelte und sozial abgesicherte Arbeitsplätze seien wichtig, um Armut und Ungleichheit zu verringern, argumentiert die Organisation.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 10 Feb 2022 17:26:24 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Bundesregierung muss Kleinwaffenhandel effektiv stoppen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/bundesregierung-muss-kleinwaffenhandel-effektiv-stoppen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Dieser Handel ist eine der Hauptursachen, warum Kinder und Jugendliche gezwungen werden können, als Soldaten in Armeen und bewaffneten Gruppen zu kämpfen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Export von Kleinwaffen in Krisenregionen des Globalen Südens muss endlich wirksam unterbunden werden. Die Verfügbarkeit dieser Waffen macht es erst möglich, dass dort Kinder und Jugendliche zum Kämpfen in Armeen oder bewaffneten Gruppen gezwungen werden“, appelliert Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerkes <em>missio</em> Aachen, anlässlich des <b>Internationalen Tages gegen den Einsatz von Kindersoldaten</b> (12. Februar) an Bundesregierung und Europäische Union. Damit unterstützt <em>missio</em> Aachen am sogenannten Red Hand-Day eine der Hauptforderungen des „Deutschen Bündnisses Kindersoldaten“, in dem das Hilfswerk Mitglied ist.</p>
<p>In <b>mindestens 16 Ländern Lateinamerikas, des Nahen Ostens, Afrikas und Asiens werden nach Schätzungen der Vereinten Nationen derzeit rund 250.000 Kindersoldaten eingesetzt. </b>Sie werden indoktriniert, manipuliert und zu bedingungslosem Gehorsam gezwungen. „Diese Gewalt zerstört die jungen Menschen seelisch und körperlich. Kirchliche und zivilgesellschaftliche Einrichtungen bemühen sich, diese Traumata zu heilen“, berichtet Pfarrer Bingener. In Sierra Leone und der Demokratischen Republik Kongo unterstützt <em>missio </em>Aachen kirchliche Rehabilitierungsprogramme. <b>„Unsere Partnerinnen und Partner versuchen, das Selbstwertgefühl der ehemaligen Kindersoldaten zu stärken und sie wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Das ist eine sehr schwierige Arbeit, die unsere Unterstützung braucht“, sagte Pfarrer Bingener. </b></p>
<p>Abschließend betont er: „Angesichts der Schicksale dieser Jungen und Mädchen muss die neue Bundesregierung dringend Maßnahmen ergreifen, den Kleinwaffenhandel effektiv zu stoppen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 04 Feb 2022 10:26:33 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Männer stärker in Kampf gegen Genitalverstümmelung einbeziehen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/maenner-staerker-in-kampf-gegen-genitalverstuemmelung-einbeziehen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Vizepräsident Dr. Gregor von Fürstenberg: „Diese grausame Praxis muss beendet werden“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Im Kampf gegen Mädchenbeschneidung weltweit müssen stärker als bisher männliche Jugendliche und Männer einbezogen werden“, sagte Dr. Gregor von Fürstenberg, Vize-Präsident des katholischen Hilfswerks <i>missio </i>Aachen, vor dem Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung am kommenden Sonntag, 6. Februar. Das gelte für staatliche Programme, kirchliche Initiativen und die Arbeit anderer Nichtregierungsorganisationen gleichermaßen.</p>
<p>Dies zeige beispielhaft die Arbeit der <i>missio</i>-Projektpartnerin und katholischen Ordensfrau Sr. Ephigenia Gachiri in Kenia. Die Loreto-Schwester mache die Erfahrung, dass viele Mädchen und Frauen von ihren zukünftigen Ehemännern oder Vätern zu dieser schmerzhaften und oft tödlichen Tradition genötigt werden. Vor allem junge Männer wollten damit beweisen, dass sie vollwertige Mitglieder der Gesellschaft seien. Deshalb integriere die <i>missio</i>-Partnerin diese Männer in die Projektarbeit. Sie können dort über ihre Rolle, ihre Sexualität, ihr Verhältnis zu Frauen und ihre Verantwortung reflektieren. „So lernen Frauen und Männer, sich gemeinsam gegen die Praxis der Genitalverstümmelung und für die Rechte von Mädchen und Frauen einzusetzen.&nbsp;Dadurch wird das öffentliche Bewusstsein langfristig stärker verändert, als die Genitalverstümmelung allein als ein Problem der Frauen zu behandeln“, erklärte von Fürstenberg.</p>
<p>Die jungen Männer lernen beispielsweise alternative Übergangsriten, mit der sie die Praxis der weiblichen Genitalverstümmelung in ihren Heimatorten ablösen können. Zivile, traditionelle und religiöse Führungspersönlichkeiten, die meistens Männer sind, werden zu Themen wie kulturellem Wandel, Rechte von Frauen oder Nebenwirkungen der Beschneidung geschult. Lehrerinnen und Lehrer erhalten Trainings, um ihre Schüler zum Thema Genitalverstümmelung aufzuklären. „Nur mit Hilfe der gesamten Gesellschaft kann die Praxis der weiblichen Genitalverstümmelung beendet werden“, sagte von Fürstenberg.</p>
<p>In Kenia ist mehr als jede dritte Frau im Alter zwischen 15 und 19 Jahren von Genitalverstümmelung betroffen. Die gesundheitlichen Folgen dieser Praxis wie etwa Infektionen, chronische Schmerzen, Unfruchtbarkeit oder Probleme bei der Schwangerschaft begleiten die betroffenen Frauen häufig ein Leben lang. In nicht wenigen Fällen endet eine Beschneidung tödlich. Schwester Ephigenia Gachiri betreut betroffene Mädchen und Frauen und vermittelt ärztliche Hilfe. „Wir werden weiter an der Seite von katholischen Aktivistinnen wie Schwester Ephigenia in Kenia stehen, um den Kampf gegen Mädchenbeschneidung fortzusetzen. Diese grausame Praxis muss beendet werden“, verdeutlichte von Fürstenberg.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 21 Jan 2022 08:59:26 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Politische und humanitäre Katastrophe in Myanmar nicht verdrängen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/politische-humanitaere-katastrophe-myanmar/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen: Übergriffe des Militärs gegen christliche Minderheit immer gnadenloser</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Westen darf die politische und humanitäre Katastrophe in Myanmar nicht verdrängen und von der Agenda der internationalen Diplomatie nehmen“, fordert Gregor von Fürstenberg, Vize-Präsident des katholischen Hilfswerkes <em>missio</em> Aachen am heutigen Freitag, 21. Janua 2022.</p>
<p>„Die Übergriffe des Militärs in Myanmar gegen die Bevölkerung und gegen die christliche Minderheit werden immer gnadenloser und die Lage der Flüchtlinge an der Grenze zu Thailand zusehends schwieriger“, sagte von Fürstenberg. So berichteten Partner von <em>missio</em> Aachen, dass auch Dörfer mit vorwiegend christlicher Bevölkerung angegriffen würden. Kirchen und kirchliche Infrastruktur würden zerstört. Bewohner, Ordensschwestern und Priester müssten flüchten. „Die Menschen stehen nicht allein materiell vor dem Nichts. Gewalt und Misstrauen werden lange nachwirken. Die Gesellschaft ist traumatisiert. Die Kirche bereitet sich auf eine langfristige psychologische Begleitung der Menschen und Versöhnungsarbeit vor“, fasst von Fürstenberg jüngste Berichte der <em>missio</em>-Partner zusammen.</p>
<p><b>Zugang zu Flüchtlingscamps für humanitäre Helferinnen und Helfer oft gesperrt</b></p>
<p>Partnerinnen und Partner von <em>missio </em>Aachen sprechen zudem von einer verschärften Lage für Flüchtlinge aus Myanmar an der Grenze zu Thailand. Vor allem Frauen, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen hätten Zuflucht auf thailändischer Seite der Grenze gefunden. Die thailändische Armee kontrolliere dort die Flüchtlingscamps engmaschig und schirme sie ab. Der Zugang für humanitäre Helferinnen und Helfer werde oft verhindert. „Wir fördern unsere Partnerinnen und Partner mit Mitteln für akute Hilfen, doch sie müssen immer wieder neue und teilweise unorthodoxe Wege finden, um die Notleidenden auch tatsächlich versorgen zu können. Davor haben wir größten Respekt“, so von Fürstenberg.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 07 Jan 2022 08:31:11 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen stiftet Pauline-Jaricot-Preis für visionäre Frauen der Kirche aus Afrika, Asien oder Ozeanien</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-stiftet-pauline-jaricot-preis/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Anlass: Seligsprechung der Gründerin der modernen katholischen Missionsbewegung Pauline Marie Jaricot am 22. Mai – Kirchengemeinden, Verbände und weltkirchliche Initiativen zur Nominierung aufgerufen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das internationale katholische Missionswerk <i>missio</i> Aachen schreibt 2022 erstmals den mit 5.000 Euro dotierten <strong>Pauline-Jaricot-Preis</strong> für couragierte und visionäre Frauen der Kirche aus Afrika, Asien oder Ozeanien aus. Dazu können Kirchengemeinden, Verbände oder andere kirchliche Initiativen und Gruppierungen bis zum 31. Mai 2022 Kandidatinnen bei <i>missio</i> Aachen nominieren. Die Preisträgerin erhält im Beisein der nominierenden Gruppe bei einem Festakt im Oktober 2022 zum Monat der Weltmission den Pauline-Jaricot-Preis.</p>
<p><strong>Frauen, die dem Beispiel Pauline-Marie Jaricots folgen, verändern die Welt</strong></p>
<p>„Uns begegnen in der täglichen Arbeit so viele Frauen aus Afrika, Asien oder Ozeanien, die in ihrer Heimat selbstbewusst zukunftsweisende Ansätze für eine befreiende Kirche leben. Sie fördern die Potenziale anderer Menschen, setzen sich für das Gemeinwohl und gerechte Teilhabe aller ein. Sie bringen Menschen zusammen, die aus Nächstenliebe die Welt verändern. Diese <strong>Frauen aus dem Globalen Süden</strong> und ihre Verbündeten an der Basis der Kirche hier in Deutschland sind noch zu wenig bekannt. Das wollen wir mit dem Preis ändern“, erklärte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, zum 160. Todestag (9. Januar) der Namensgeberin für den Preis.</p>
<p>Anlass für die Stiftung des Preises ist die Seligsprechung von Pauline-Marie Jaricot (1799 – 1862) durch Papst Franziskus am 22. Mai 2022. Die Tochter eines Unternehmers in Lyon gründete Anfang des 19. Jahrhunderts eine missionarische Bewegung einfacher gläubiger Christinnen und Christen für die Kirche und Menschen in Afrika und Asien. Sie sammelten kleine Geldbeträge und riefen zur Solidarität im Gebet über alle Grenzen hinweg auf. Daraus entstand 1822 die Société de la propagation de la foi, die weltweit erste Missionsvereinigung. Aus dieser von Pauline-Marie Jaricot maßgeblich geprägten Bewegung sind die heutigen rund 100 katholischen Hilfswerke <i>missio</i> weltweit hervorgegangen. Pauline-Marie Jaricot führte zudem nach den Ansätzen der katholischen Soziallehre zwischen 1845 und 1852 ein Hüttenwerk und setzte sich für gerechte Arbeitsbedingungen ein.</p>
<p><strong>„Wir suchen Paulines Schwestern heute“</strong></p>
<p>„Wir möchten Frauen aus unseren Partnerländern vorstellen, die so visionär und innovativ handeln wie Pauline-Marie Jaricot. Wir suchen gleichsam Paulines Schwestern heute“, so Pfarrer Bingener abschließend.</p>
<p>Mehr Informationen zur Teilnahme am Pauline-Jaricot-Preis und die Möglichkeit für den Vorschlag von Kandidatinnen im Internet unter <a href="/ueber-missio/ueberblick/geschichte/pauline-marie-jaricot/pauline-jaricot-preis/">www.missio-hilft.de/pjp&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> oder unter Telefon 0241/7507-215 oder -333.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 05 Jan 2022 15:53:37 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Gemeinsam das Potential des interreligiösen Dialoges ausschöpfen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/gemeinsam-das-potential-des-interreligioesen-dialoges-ausschoepfen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk missio Aachen gratuliert Frank Schwabe (SPD) zur Berufung als neuer Beauftragter der Bundesregierung für Religionsfreiheit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen gratuliert dem Bundestagsabgeordneten Frank Schwabe (SPD) zu seiner Berufung als neuer Beauftragter der Bundesregierung für Religionsfreiheit weltweit. „Mit unseren Partnerinnen und Partnern der Kirche in Afrika, dem Nahen Osten und Asien freuen wir uns auf eine gute Zusammenarbeit, um die Religionsfreiheit für alle Menschen ungeachtet ihrer ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit im Globalen Süden zu stärken und das Potential des interreligiösen Dialoges auszuschöpfen“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <em>missio</em> Aachen.</p>
<p>„Wir unterstützen den neuen Beauftragten dabei, das Recht auf Religionsfreiheit immer im Zusammenhang mit dem Einsatz für andere Rechte wie die auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu sehen. Wo ein Menschenrecht verletzt ist, sind zumeist auch die anderen Rechte für die einzelnen Bürgerinnen und Bürger eingeschränkt. Wer sich für Religionsfreiheit engagiert, muss sich auch für alle anderen Menschenrechte einsetzen“, so Pfarrer Bingener weiter. „Wir begrüßen zudem, dass Herr Schwabe beim Monitoring von Verletzungen der Religionsfreiheit einen Ansatz verfolgen möchte, der verhindert, dass verschiedene Religionen gegeneinander ausgespielt werden können“, meinte Pfarrer Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 03 Jan 2022 16:54:33 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Das ökumenische Friedensgebet 2022 lenkt den Blick auf Kenia</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/oekumenisches-friedensgebet-2022-kenia/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Das Gebet steht im Zeichen weltweiter Solidarität. Seit 2003 bieten missio Aachen, missio München und die Evangelische Mission Weltweit (EMW) dieses Gebet für Friedensveranstaltungen oder Gottesdienste von Gemeinden, Verbänden und Initiativen an.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Im Gebet sich und die Welt verändern“: Das ökumenische Friedensgebet steht im Zeichen weltweiter Solidarität und lenkt 2022 den Blick auf Kenia. Es ist jetzt von den Internationalen katholischen Missionswerken <i>missio</i> Aachen und <i>missio</i> München sowie der Evangelischen Mission Weltweit (EMW) herausgegeben worden. Seit 2003 bieten die drei Werke dieses Gebet für Friedensveranstaltungen oder Gottesdienste von Gemeinden, Verbänden und Initiativen an.</p>
<p>Das diesjährige Ökumenische Friedensgebet kommt aus Kenia. Die anstehenden Präsidentschaftswahlen, der Klimawandel, die weiter anhaltende Bedrohung durch die Corona-Pandemie, große soziale Ungleichheiten, Terrorismus oder Heuschreckenplagen bedrohen das friedliche Zusammenleben in Ostafrika. Verfasst hat das Gebet die kenianische Ordensschwester Mary Grace Sawe. Die 47-jährige Ordensfrau der&nbsp;<i>Missionsschwestern vom Kostbaren Blut</i>&nbsp;kam 2010 als Krankenschwester nach Deutschland. In diesem Jahr beginnt sie ihre Arbeit als ausgebildete Krankenhausseelsorgerin im Erzbistum Paderborn. Der friedliche Ablauf der Präsidentschaftswahlen in ihrem Heimatland im Sommer 2022 ist ihr ein besonderes Anliegen, da es nach den vergangenen Präsidentschaftswahlen zu blutigen Ausschreitungen in ihrem Heimatland gekommen war.</p>
<p>Weitere Informationen sowie das Gebet stehen unter <a href="https://www.oekumenisches-friedensgebet.de" target="_blank" title="Ökumenisches Friedensgebet" rel="noreferrer" class="external-link">www.oekumenisches-friedensgebet.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> zum Download bereit. Bei den drei Werken kann das Gebet in Papierform kostenlos und in größeren Auflagen bestellt werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 20 Dec 2021 16:05:44 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Ankündigung: Afrikatag 2022 -  Kollekte für Ordensfrauen mit Mut zum Neuanfang</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/afrikatag-2022-kollekte-fuer-ordensfrauen-mit-mut-zum-neuanfang/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Schirmherrin Gundula Gause: „Neue Wege im Leben und Glauben aus lähmenden Routinen gehen“ – Kollekte zwischen 1. und 16. Januar in katholischen Gottesdiensten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Sperrfrist: 27. Dezember 2021</b></p>
<p>Das Hilfswerk <em>missio</em> Aachen sammelt zum Afrikatag 2022 zwischen dem 1. und 17. Januar in den katholischen Gottesdiensten in Deutschland Spenden für die Ausbildung von Seelsorgerinnen und Seelsorgern in Afrika. Im vergangenen Jahr wurden bei dieser Kollekte rund 650.00 Millionen Euro erlöst. Schirmherrin des Afrikatages unter dem Leitwort „Damit sie das Leben haben“ ist Journalistin und Fernsehmoderatorin Gundula Gause.</p>
<p>In diesem Jahr illustrieren drei Ordensfrauen aus der Demokratischen Republik Kongo, Ghana und Niger das Anliegen der ältesten weltweiten Solidaritätsaktion der katholischen Kirche: Schwester Angélique Namaika, Schwester Stan Mumuni und Schwester Marie Catherine Kingbo haben neue Orden gegründet, um den Ärmsten und am meisten Benachteiligten in ihrer Heimat zu helfen. Dafür brauchen sie gut ausgebildete Mitschwestern. Das Hilfswerk <em>missio </em>Aachen fördert diese Ausbildung, da die jungen, einheimischen Orden noch kaum über eigene finanzielle Mittel dafür verfügen. Zu dieser Förderung zählen etwa Berufs- und Managementkurse, Kurse in Pastoralarbeit, katechetische Ausbildungsprogramme, pastoral-psychologische Fortbildungen oder gesellschafts- und friedenspolitische Schulungen.</p>
<p><b>Pfarrer Bingener: „Ordensschwestern zu starken Persönlichkeiten machen“</b></p>
<p>„Mit seiner Spende zum Afrikatag kann jede und jeder dazu beitragen, dass Ordensschwestern zu starken Persönlichkeiten werden, die unter oft schwierigsten Bedingungen Menschen professionell helfen und sich für ihre Rechte einsetzen können. Dafür stehen Schwester Angélique, Schwester Stan und Schwester Marie Catherine beispielhaft“, ruft <em>missio</em>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener zum Afrikatag 2022 auf.</p>
<p><b>Gundula Gause: „Bildung als Schlüssel zum Erfolg“</b></p>
<p>„Diese Ordensfrauen gehen neue, unkonventionelle Wege. Sie investieren in die Bildung als Schlüssel zum Erfolg. Jede Spende zum Afrikatag unterstützt sie dabei und ist ein großartiges Zeichen der Solidarität“, sagt Gundula Gause. Was der <em>missio</em>-Botschafterin jedoch ebenso wichtig ist: „Solidarität ist keine Einbahnstraße. Die Ordensfrauen ihrerseits inspirieren uns Christinnen und Christen hier in Deutschland, neue Wege aus lähmenden Routinen in unserem Leben und Glauben zu gehen. Sie schenken uns Mut und Hoffnung“, so Gundula Gause.</p>
<p>Die Kollekte zum Afrikatag ist die älteste Solidaritätsinitiative der Weltkirche. 1891 zur Bekämpfung der Sklaverei in Afrika eingeführt, unterstützt sie heute die Ausbildung von Ordensleuten, Priestern und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kirche, die sich ein Leben lang in den Dienst ihrer Mitschwestern stellen.</p>
<p>Das <a href="/missio/mitmachen/afrikatag/2022/missio-hilft-afrikatag-2022-plakat.jpg" target="_blank" class="download-link">Plakatbild zum Afrikatag 2022&nbsp;<span class="download-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> zeigt Schwester Angélique Namaika aus der Demokratischen Republik Kongo.</p>
<p>Weitere Informationen auf&nbsp;www.afrikatag.de.</p>
<p><b>Für Medien halten wir auf </b><b><a href="/informieren/presse/pressemappe/">www.missio-hilft.de/pressemappe&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a></b><b> zudem eine digitale Pressemappe zum Afrikatag 2022 bereit. Bitte beachten Sie die Sperrfrist am 27. Dezember 2021. </b></p>
<p><b>_____</b></p><h3 class="rte-headline">Kollektentermine zum Afrikatag 2022</h3><p>Die Kollekten zum Afrikatag 2022 werden in den jeweiligen (Erz)-Bistümern an folgenden Sonn- und Feiertagen gehalten. Dazu können Sie dieser Übersicht auch das Ergebnis des Afrikatages 2021 des jeweiligen (Erz)-Bistums mit Stand 9. Dezember 2021 entnehmen.</p><h3 class="rte-headline">Samstag, 1. Januar 2022</h3><ul> 	<li><span><span><span><span>Bistum <b>Dresden-Meißen</b> <b><span>(Kollekten-Ergebnis zum Afrikatag 2021: 12.957 Euro)</span></b></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span>Bistum <b><span>Essen </span></b><b>(Kollekten-Ergebnis zum Afrikatag 2021: 14.045 Euro)</b></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span>Bistum <b>Fulda</b> <b><span>(Kollekten-Ergebnis zum Afrikatag 2021: 16.442 Euro)</span></b></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span>Bistum <b>Osnabrück</b> <b><span>(Kollekten-Ergebnis zum Afrikatag 2021: 16.997 Euro)</span></b></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span>Bistum <b>Rottenburg-Stuttgart</b> <b><span>(Kollekten-Ergebnis zum Afrikatag 2021: 85.964 Euro)</span></b></span></span></span></span></li> </ul><h3 class="rte-headline">Sonntag, 2. Januar 2022</h3><ul> 	<li><span><span><span><span>Bistum <b><span>Aachen (Kollekten-Ergebnis zum Afrikatag 2021: 18.114 Euro)</span></b></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span>Erzbistum <b><span>Berlin (Kollekten-Ergebnis zum Afrikatag 2021: 22.750 Euro)</span></b></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span>Bistum <b>Görlitz</b> <b><span>(Kollekten-Ergebnis zum Afrikatag 2021: 5.552 Euro)</span></b></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span>Bistum <b><span>Hildesheim (Kollekten-Ergebnis zum Afrikatag 2021: 42.564 Euro)</span></b></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span>Erzbistum <b><span>Paderborn (Kollekten-Ergebnis zum Afrikatag 2021: 33.671 Euro)</span></b></span></span></span></span></li> </ul><h3 class="rte-headline">Donnerstag, 6. Januar 2022</h3><ul> 	<li><span><span><span><span>Erzbistum </span></span></span></span><b><span><span><span><span>Freiburg (<span>Kollekten-Ergebnis zum Afrikatag 2021: 98.812 Euro)</span></span></span></span></span></b></li> 	<li><span><span><span><span>Erzbistum </span><b><span>Köln (Kollekten-Ergebnis zum Afrikatag 2021: 46.198 Euro)</span></b></span></span></span></li> </ul><h3 class="rte-headline">Sonntag, 9. Januar 2022</h3><ul> 	<li><span><span><span><span>Bistum <b>Erfurt (<b><span>Kollekten-Ergebnis zum Afrikatag 2021: 3.999 Euro)</span></b></b></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span>Bistum </span><b><span>Limburg </span></b><span>(<b><span>Kollekten-Ergebnis zum Afrikatag 2021: 26.314 Euro)</span></b></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span>Bistum </span><b><span>Magdeburg (Kollekten-Ergebnis zum Afrikatag 2021: 7.491 Euro)</span></b></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span>Bistum </span><b><span>Mainz (Kollekten-Ergebnis zum Afrikatag 2021: 34.891 Euro)</span></b></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span>Bistum </span><b><span>Trier (Kollekten-Ergebnis zum Afrikatag 2021: 43.984 Euro)</span></b></span></span></span></li> </ul><h3 class="rte-headline">Sonntag, 16. Januar 2022</h3><ul> 	<li><span><span><span><span>Erzbistum <b>Hamburg</b> (<b><span>Kollekten-Ergebnis zum Afrikatag 2021: 21.197 Euro)</span></b></span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span>Bistum </span><b><span>Münster </span></b><span>(<b><span>Kollekten-Ergebnis zum Afrikatag 2021: 72.217 Euro)</span></b></span></span></span></span></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 16 Dec 2021 13:38:26 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Beauftragter der Bundesregierung für Religionsfreiheit weltweit arbeitet weiter</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/beauftragter-der-bundesregierung-fuer-religionsfreiheit-weltweit-arbeitet-weiter/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen begrüßt mit rund 30 prominenten Kirchenvertreterinnen und Vertretern aus Afrika und dem Nahen Osten die angekündigte Religionsfreiheits-Initiative der neuen Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD). Auch das Amt des Beauftragten für Religionsfreiheit weltweit bleibt erhalten, was in der Bundestagsdebatte am 16. Dezember bestätigt wurde. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen <b>begrüßt gemeinsam mit prominenten Vertreterinnen und Vertretern von Kirchen aus Afrika und dem Nahen Osten die Initiative der neuen Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD), sich vermehrt für Religionsfreiheit weltweit einzusetzen und mit Vertretern verschiedener Religionen zu sprechen</b>. „Die Ankündigung der Ministerin, den Einsatz für Religionsfreiheit weltweit auch durch eine intensivere Vernetzung der Akteure zu forcieren, hat uns sehr gefreut. Insbesondere eine stärkere Abstimmung mit dem Auswärtigem Amt ist notwendig, um den Anliegen Nachdruck zu verleihen“, sagte <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>. „Ebenso freuen wir uns auf die stärkere Einbeziehung aller Religionsgemeinschaften. <em>missio</em> Aachen wird insbesondere die Anliegen unserer Partnerinnen und Partner im Globalen Süden einbringen“, so Pfarrer Bingener.<br> <br> <b><em>missio</em> und seine Partnerinnen und Partner stehen für Gespräche zur Verfügung</b></p>
<p>„Dazu passt, dass das Amt des oder der Beauftragten der Bundesregierung für Religionsfreiheit weltweit wieder besetzt wird. Diese Arbeit hilft vor allem unseren Partnerinnen und Partnern im Globalen Süden, die in ihren Heimatländern von Verletzungen des Menschenrechtes auf Religionsfreiheit betroffen sind und die sich im interreligiösen Dialog engagieren“, sagte Pfarrer Bingener weiter.<br> <br> „Sie wollen gemeinsam mit der Politik in Deutschland einen wertvollen Beitrag zur Entwicklungszusammenarbeit, zur internationalen Krisenprävention, Friedens- und Menschenrechtsarbeit leisten. Für Gespräche stellen wir gerne unsere Erfahrungen und Kontakte in Afrika, dem Nahen Osten und Asien zur Verfügung“, fügte Pfarrer Dirk Bingener an.</p>
<p><b>Reaktionen aus der Weltkirche</b></p>
<p>Mehr als 30 Projektpartnerinnen und Partner meldeten sich bei <em>missio</em> Aachen und zeigten sich erleichtert über die Ankündigung der Bundesregierung, den Themen Religionsfreiheit weltweit und interreligiöser Dialog weiterhin eine hohe Priorität einzuräumen. Darunter sind beispielsweise <b>Ignatius Kaigama</b>, Erzbischof von Abuja (Nigeria), <b>Martin Kmetec</b> OFMConv, Erzbischof von Izmir (Türkei), <b>Schwester Claire Hantouche fmm</b>, Leiterin des Kulturzentrums Casablanca (Marokko), <b>Paul Hinder OFMCap</b>, Apostolischer Vikar Südliches Arabien und Apostolischer Administrator Nördliches Arabien, <b>Souraya Bechealany</b>, Professorin und Direktorin des Forschungszentrums Religionswissenschaften an der Universität St. Joseph Beirut (Libanon), <b>Yousif Thomas Mirkis OP</b>, chaldäischer Erzbischof von Kirkuk und Sulaymaniyah (Irak) oder <b>Fadi Daou</b>, Pfarrer, Professor und Mitgründer der christlich-muslimischen Adyan-Stiftung in Beirut (Libanon).</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 14 Dec 2021 16:07:44 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Europa muss in Sachen Religionsfreiheit gegenüber China mit einer Stimme sprechen“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/europa-muss-in-sachen-religionsfreiheit-gegenueber-china-mit-einer-stimme-sprechen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Markus Grübel MdB (CDU), scheidender Beauftragter der Bundesregierung für Religionsfreiheit weltweit, im Bilanz-Interview mit dem katholischen Hilfswerk missio Aachen – „Verhalten optimistisch“ in der Frage, ob neue Bundesregierung das Amt fortführt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der scheidende Beauftragte der Bundesregierung für Religionsfreiheit weltweit, Markus Grübel MdB, zeigt sich „verhalten optimistisch“, dass die neue Ampel-Koalition dieses Amt weiterführt. Dies sagte er heute in einem Interview auf dem Blog des katholischen Hilfswerkes <em>missio</em> Aachen. „Es gibt auch in der SPD, in der FDP und bei Bündnis 90/Die Grünen Expertinnen und Experten, die für diese Position hervorragend geeignet sind“, so Grübel auf dem <em>missio</em>-Blog. Er selbst werde vermutlich im Januar verabschiedet. Danach werde er sich weiterhin im Stephanuskreis der CDU/CSU im Bundestag engagieren, der sich mit dem Menschenrecht auf Religionsfreiheit beschäftigt.</p>
<p><b>Europäische Union muss mit einer Stimme zum Thema Religionsfreiheit sprechen</b></p>
<p>In seinem <em>missio</em>-Interview zur Bilanz seiner Amtszeit kritisierte Grübel, dass die Stelle des Beauftragten für Religionsfreiheit in der Europäischen Union immer noch unbesetzt sei. Die Union sei „nicht gut aufgestellt im Kampf gegen die Verletzung des Rechts auf Religionsfreiheit“ und müsse endlich „mit einer Stimme“ sprechen, damit sie mit ihrem menschenrechtsbasierten Ansatz im Einsatz für Religionsfreiheit auch von Amerika oder China gehört werde, so Grübel.</p>
<p>Der neuen Bundesregierung empfahl Grübel eine stärkere Vernetzung derjenigen Arbeitsbereiche, die sich im Kanzleramt, im Auswärtigen Amt, im Entwicklungsministerium, im Verteidigungsministerium und in den Bundesländern mit dem Thema Religion und Religionsfreiheit weltweit beschäftigen. „Hier kann man Kräfte bündeln und sich besser koordinieren“, so Grübel auf dem <em>missio</em>-Blog.</p>
<p><b>„Ich war Ansprechpartner für alle Religionsgemeinschaften“</b></p>
<p>Grübel betonte, dass der Beauftragte der Bundesregierung für Religionsfreiheit weltweit keine Klientelpolitik betreiben dürfe. „Ich habe mein Amt immer so verstanden, dass meine Klientel alle Menschen sind, die wegen ihrer Religion benachteiligt oder verfolgt werden. In diesem Sinne habe ich schon Klientelpolitik gemacht, aber eben für alle, die betroffen sind. Ich war Ansprechpartner für alle Religionsgemeinschaften“, sagte Grübel auf dem <em>missio</em>-Blog. Vorwürfe der AfD, man kümmere sich zu wenig um verfolgte Christen, habe er immer entkräften können.</p>
<p>Seine Arbeit habe ihn sehr ausgefüllt, so Grübel. Zwei Berichte der Bundesregierung zur Lage der Religionsfreiheit weltweit seien herausgegeben worden, ein dritter sei in Vorbereitung. Er habe sehr viele beeindruckende Begegnungen mit Menschen unterschiedlichster Religionen gehabt, die mit Mut und Entschlossenheit für ihr Recht auf Religionsfreiheit kämpften. Das stimme optimistisch. Für die weltweite Lage der Religionsfreiheit sieht der CDU-Bundestagsabgeordnete allerdings „eine deutliche Verschlechterung“, so Grübel im Interview mit <em>missio</em>. Ursache dafür seien in erster Linie islamistischer Terror, die Menschenrechtsverletzungen autoritärer Regierungen und neue gesellschaftliche Konflikte etwa in Folge der Klimakrise, die religiös aufgeladen würden. Wichtig sei in Zukunft neben dem interreligiösen Dialog die Stärkung des Gesprächs zwischen moderaten und radikalen Kräften innerhalb einer Religion, um Gewalt zu verhindern.</p>
<p>Ob die neue Bundesregierung weiterhin einen Beauftragten für Religionsfreiheit weltweit einsetzt, ist unklar. Im Koalitionsvertrag sind keine einschlägigen Aussagen enthalten. Der religionspolitische Sprecher der FDP, Benjamin Strasser, hatte zwischenzeitlich gegenüber katholisch.de betont, dass niemand in der Ampel-Koalition das Amt in Frage gestellt habe. Am kommenden Donnerstag wird die CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine Anfrage nach der Zukunft des Beauftragten der Bundesregierung für Religionsfreiheit in den Bundestag einbringen.</p>
<p>Das komplette Interview mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Religionsfreiheit weltweit, Markus Grübel MdB, <a href="/blog/verfolgte-christen/interview-religionsfreiheitsbeauftragter-bundesregierung-markus-gruebel/">finden Sie hier&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 09 Dec 2021 11:34:30 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Bundesregierung muss stärker gegen Menschenrechtsverletzungen autoritärer Regierungen in Asien vorgehen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/bundesregierung-muss-staerker-gegen-menschenrechtsverletzungen-autoritaerer-regierungen-in-asien-vorgehen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Tag der Menschenrechte: missio Aachen fordert von der Bundesregierung am Beispiel von Myanmar, Indien und den Philippinen, sich stärker gegenüber populistischen und autoritären Regierungen in Asien zu positionieren, die die Menschenrechte religiöser und ethnischer Minderheiten verletzen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen <strong>warnt vor dem</strong> <strong>Erstarken populistischer und autoritärer Regierungen im Globalen Süden, die Menschenrechte missachten und verletzen</strong>. „In Asien zum Beispiel leiden unter dieser Entwicklung immer stärker die Angehörigen von ethnischen und religiösen Minderheiten. Hass und Gewalt nehmen zu. Das macht uns große Sorgen. Wir hoffen, dass die neue Bundesregierung in ihrer Asienpolitik dieses Problem zum Thema macht,“ sagte <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember.</p>
<p>Pfarrer Bingener wies auf die jüngsten Entwicklungen in Myanmar, Indien oder auf den Philippinen hin. „<strong>Das Militärregime in Myanmar geht mit immer größerer Brutalität gegen christliche und muslimische Gemeinschaften im Land vor.</strong> Es zerstört zum Beispiel Kirchen oder kirchliche Gesundheitseinrichtungen, in denen Menschen mit Corona-Erkrankungen behandelt werden“, sagte Pfarrer Bingener. „Auch die aktuellen Schauprozesse eines Sondergerichts der Militärregierung gegen die Friedensnobelpreisträgerin, frühere Regierungschefin und Außenministerin Aung San Suu Kyi und den früheren Präsidenten Win Myint darf die internationale Staatengemeinschaft nicht einfach so hinnehmen“, forderte Pfarrer Bingener.</p>
<p><strong>Zunahme hindu-nationalistischer Gewalt in Indien</strong></p>
<p>In Indien beobachtet <i>missio</i> Aachen die weitere <strong>Zunahme hindu-nationalistischer Gewalt unter der populistischen Regierung Narendra Modri und seiner Partei BJP gegen Christen, Muslime und die Anhänger traditioneller Religionen vor allem aus indigenen Gemeinschaften</strong>. „Die BJP versucht in von ihnen geführten Bundesstaaten, sogenannte Konversionsgesetze durchzusetzen, um die Rechte von Christen, Muslimen und Anhängern traditioneller Religionen weiter einschränken zu können“, so Pfarrer Bingener. „Menschenrechtler in Indien befürchten, dass die hindu-nationalistische Bewegung den säkularen Charakter der Verfassung der größten Demokratie der Welt aushebeln will“, berichtete Pfarrer Bingener weiter.</p>
<p><strong>Außergerichtliches Töten und Hassrede auf den Philippinen</strong></p>
<p>Nicht zuletzt <strong>bereitet </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen die Menschenrechtslage auf den Philippinen große Sorgen</strong>. „Die autoritäre Regierung Dutertes verletzt durch die Praxis des außergerichtlichen Tötens im vermeintlichen Kampf gegen Drogenkriminalität und das Einschüchtern von politischen Gegnern durch Hassrede in Sozialen Medien elementare Menschenrechte“, sagte Pfarrer Bingener. „Viele unserer kirchlichen Partnerinnen und Partner in dem mehrheitlich christlichen Land leiden unter diesem Regime und seiner Gewaltpraxis“, so Pfarrer Bingener weiter.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 03 Dec 2021 18:09:33 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen begrüßt FDP-Bekenntnis zum Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Religionsfreiheit weltweit </title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-begruesst-fdp-bekenntnis-zum-amt-des-beauftragten-der-bundesregierung-fuer-religionsfreiheit-weltweit/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Benjamin Strasser, religionspolitischer Sprecher der FDP, hat sich heute (3. Dezember 2021) zum Erhalt des Amts des Beauftragten der Bundesregierung für Religionsfreiheit weltweit bekannt. missio Aachen begrüßt dieses Signal der Solidarität mit seinen Partnerinnen und Partnern im Globalen Süden. Der bisherige Beauftragte, Markus Grübel (CDU), besuchte heute missio in Aachen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen begrüßt die heutige&nbsp;<b>Versicherung von Benjamin Strasser, dem religionspolitischen Sprecher der FDP, dass das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für Religionsfreiheit weltweit auch unter der Ampelkoalition weitergeführt werde.</b> Dies sagte er auf dem Portal <a href="https://www.katholisch.de/artikel/32236-strasser-niemand-fordert-aus-fuer-religionsfreiheitsbeauftragten" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">katholisch.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>. „Das ist eine gute Nachricht, die hoffentlich bald auch offiziell bestätigt wird“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <em>missio</em> Aachen. <b>„Wenn die neue Bundesregierung die Bedeutung der Religionsfreiheit und des interreligiösen Dialoges für eine erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit, Außenpolitik und Menschenrechtsarbeit auf diese Weise absichert und stärkt, dann ist das vor allem für unsere Partnerinnen und Partner im Globalen Süden ein ermutigendes Signal“</b>, erklärte Bingener.</p><h3 class="rte-headline">„Ich hoffe, wir haben in Markus Grübel weiterhin einen Verbündeten für Religionsfreiheit weltweit“ </h3><p>Der bisherige Beauftragte der Bundesregierung für Religionsfreiheit, Markus Grübel (CDU), besuchte heute <em>missio</em> in Aachen zu Gesprächen über die Bedeutung des Themas Religionsfreiheit und der kirchlichen Menschenrechtsarbeit in der internationalen Politik. „<b>Markus Grübel hat sein Amt kommunikativ, überkonfessionell und über alle Religionsgrenzen hinweg ausgeübt.</b> In der deutschen Politik und Zivilgesellschaft konnte er das <b>Bewusstsein stärken, wie wichtig Religionen für die zivile Krisenprävention und Friedensförderung in Afrika, dem Nahen Osten und Asien</b> sind. Dabei setzte er sich für Angehörige aller Religionen und Weltanschauungen ein, deren Menschenrecht auf Religionsfreiheit verletzt wurde. Unsere Partnerinnen und Partnern im Globalen Süden schätzen seine Arbeit sehr“, würdigte Pfarrer Bingener den CDU-Politiker. „Ich hoffe, dass wir in Markus Grübel auch weiterhin einen Verbündeten im Kampf für die Religionsfreiheit weltweit haben werden“, so Bingener.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 02 Dec 2021 09:00:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Katholisches Hilfswerk missio Aachen arbeitet klimaneutral</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/katholisches-hilfswerk-missio-aachen-arbeitet-klimaneutral/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Klimafreundliche Projekte in Afrika, Asien und Ozeanien mit 82.000 Euro gefördert</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen hat im vergangenen Jahr rund 41.200 Kilowattstunden Strom durch Photovoltaik an seinem Standort in Aachen erzeugt. Das entspricht einer Minderung des Ausstoßes von klimaschädlichem Kohlendioxid um rund 16 Tonnen. Gleichzeitig förderte das Hilfswerk sieben <em>missio</em>-Projekte zur klimafreundlichen Energieerzeugung an kirchlichen Gebäuden seiner Partner in Afrika, Asien und Ozeanien mit rund 82.000 Euro und kompensiert dadurch seinen Verbrauch an Kohlendioxid.<br> <br> „Wir arbeiten durch diese Maßnahmen klimaneutral. Der Schwerpunkt unserer Maßnahmen lag jetzt im Ausbau unserer Photovoltaik-Anlage am Standort Aachen. Wir werden unsere Anstrengungen im Bereich regenerativer Energien und Energieeinsparung weiter fortsetzen,“ sagte<em> </em><a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/gregor-von-fuerstenberg/"><em>missio</em>-Vizepräsident Dr. Gregor von Fürstenberg&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>&nbsp;bei der Vorstellung der Bilanz. „Viele einzelne technisch intelligente Maßnahmen helfen, Ressourcen und die Umwelt zu schonen“, so von Fürstenberg weiter.<br> <br> Mit dem regenerativen Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage erzeugt <em>missio </em>Aachen zum Beispiel das Warmwasser in seinem Dienstgebäude und den Strom für zwei Elektro-Dienstwagen. Die Wärmeversorgung des energetisch sanierten Gebäudes, das zu einem größeren Teil aus denkmalgeschütztem Altbau besteht, erfolgt durch ein Blockheizkraft der Stadtwerke Aachen AG (STAWAG). Die Beleuchtung in den Büros steuert energiesparend ein Gebäudeleitsystem. In den drei Aufzügen des Hauses wurde ein neuer regenerativer Antrieb „ReGen“ eingebaut. Dieser speist überschüssige Energie beispielsweise aus voll besetzten Abwärtsfahrten und leeren Aufwärtsfahrten zurück in das hausinterne Stromnetz. Nicht zuletzt wurde auf dem gesamten Gelände von missio Aachen ein neues Regenwasserversickerungssystem angelegt, das die Grundwasser-Neubildung fördert.<br> <br> Aufgrund der Corona-Pandemie unternahm <em>missio</em> Aachen 2020 keine Flüge nach Afrika, Asien oder Ozeanien zu Projektpartnerinnen und Partnern. 2019 kompensierte missio Aachen 184.000 Flugkilometer, die 570 Tonnen Kohlendioxid erzeugten, mit der Investition von 13.000 Euro in <em>missio</em>-Kohlendioxid-Kompensationsprojekte.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 01 Dec 2021 10:27:12 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Bischofskonferenz und missio stellen Broschüre zur Religionsfreiheit in Vietnam vor</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/bischofskonferenz-und-missio-stellen-broschuere-zur-religionsfreiheit-in-vietnam-vor/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Bischof Dr. Bertram Meier (Augsburg), Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, hat heute für die Deutsche Bischofskonferenz am 1. Dezember 2021 eine Arbeitshilfe zur Situation der Christen in Vietnam vorgestellt. missio Aachen hat an der Arbeitshilfe mitgearbeitet. Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen, war bei der Vorstellung mit dabei.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Die Deutsche Bischofskonferenz hat heute (1. Dezember 2021) eine Arbeitshilfe zur Situation der Christen in Vietnam vorgestellt. Die Veröffentlichung ist Teil der jährlichen Initiative <em>Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit</em>, in deren Mittelpunkt ein bundesweiter Gebetstag am 26. Dezember steht. Zu der Vorstellung der Arbeitshilfe können Sie auch einen <a href="/blog/verfolgte-christen/zur-situation-der-christen-in-vietnam/">Beitrag von Pfarrer Dirk Bingener im missio-Blog&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> lesen. </b></p>
<p><b>Bischof Dr. Bertram Meier (Augsburg), Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz</b>, erklärte zur Situation in Vietnam: „In der vietnamesischen Verfassung sind zwar Grundrechte wie Presse- und Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und Religions- und Glaubensfreiheit festgeschrieben. Diese Grundrechte sind jedoch durch staatliche Restriktionen und Sonderbefugnisse der Behörden deutlich eingeschränkt.“ Grundsätzlich müsse man zur Lage der Christen in Vietnam deshalb feststellen: <b>„Während Glaubensgemeinschaften in Städten wie Ho-Chi-Minh-Stadt oder Hanoi weniger unter staatlichen Repressionen zu leiden haben, erfahren sie insbesondere in entlegeneren Gegenden im Süden und Norden Vietnams erhebliche Diskriminierung durch die ansässigen Behörden. Dazu gehören auch Auseinandersetzungen um kirchliches Eigentum an Grund und Boden. Die schlagartige Zerstörung und der Abriss von Kirchen und Klöstern sind immer wieder Teil der staatlichen Unterdrückung.“</b> Darüber hinaus werde die Arbeit katholischer Priester und Katechisten unter den von der vietnamesischen Regierung als separatistisch angesehenen indigenen Völkern behindert. So solle die in den letzten Jahrzehnten fortgeschrittene Konversion von Indigenen zum Christentum aufgehalten werden. Auch Priester und Gläubige, die gegen die zunehmende Umweltverschmutzung protestierten oder sich gegen die stark verbreitete Korruption im Land zur Wehr setzten, würden von der Polizei belangt. Den Grund all dieser Einschränkungen führte Bischof Meier auf das Festhalten der kommunistischen Führung an einem Prinzip zurück: „Religiöse Aktivitäten sind nur unter der Kontrolle des Staates erlaubt. Der Machtanspruch der Kommunistischen Partei Vietnams wird konsequent durchgesetzt.“</p>
<p><b>Ungeachtet der staatlichen Kontrolle leiste die Kirche in Vietnam jedoch schon seit Jahrzehnten einen wertvollen Beitrag im Gesundheits- und Bildungswesen des Landes.</b> Dazu gehöre auch der beispielhafte Dienst der Kirche an der Seite der Menschen während der aktuellen vierten Welle der Corona-Pandemie in Vietnam: „Viele katholische Ordensfrauen und Priester betreuen freiwillig in Krankenhäusern Corona-Patienten und riskieren dabei oft selbst eine Ansteckung mit dem Virus. Zudem mobilisiert die Ortskirche ihre Gemeinden, um Bedürftige in Quarantäne mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Priester und Laien sammeln Geld, um denjenigen zu helfen, die ihren Unterhalt aufgrund des Lockdowns nicht mehr bezahlen können“, erläuterte der Vorsitzende der Kommission Weltkirche. Auch die kommunistische Regierung respektiere das Vertrauen, das von der Bevölkerung der Kirche und den vielen Freiwilligen entgegengebracht wird. So stelle die Kirche in Vietnam einmal mehr ihre lebendige Kraft unter Beweis.</p>
<p>Der <b>Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks Missio in Aachen, Pfarrer Dirk Bingener,</b> skizzierte in seinem Statement unter anderem die von Missio unterstützte Projektarbeit in Vietnam, die Menschen in den ärmsten Gebieten des Landes hilft: <b>„Eines dieser Projekte ist ein Zentrum für die Ausbildung von Ordensleuten – insbesondere Schwestern – in der Diözese Vinh im nördlichen Zentralvietnam. Für ihre pastorale Arbeit in den abgelegenen und benachteiligten Gebieten des Landes benötigen sie dringend theologisches und psychologisches Grundwissen, das letztlich den besonders vulnerablen Bevölkerungsgruppen zugutekommt.“</b> Missio sei davon überzeugt, dass das Engagement dieser Ordensschwestern letztlich zu mehr Freiheiten sowohl für Männer als auch für Frauen führe: „Eine umfassende Bildung kann die Menschen dazu befähigen, ihre Rechte zu erkennen und mutig für sie einzutreten.“ Schließlich sollten, so Pfarrer Bingener, alle Menschen – vollkommen unabhängig von Religion, ethnischer Zugehörigkeit oder Geschlecht – in den verschiedenen Ländern dieser Welt eine geeignete und würdevolle Heimat finden, in der sie ihren Glauben in Freiheit bekennen können – ohne Angst vor Unterdrückung oder gar Verfolgung. <b>Pfarrer Bingener forderte in diesem Zusammenhang, dass die künftige Bundesregierung das Amt des Bundesbeauftragten für Religionsfreiheit weltweit erhalten müsse.&nbsp; </b></p>
<p><b>Dr. Gerhard Will (Berlin), Gastwissenschaftler der Forschungsgruppe Asien der Stiftung Wissenschaft und Politik, </b>unterstrich in seinem Beitrag zur vietnamesischen Zivilgesellschaft, dass die Sozialistische Republik Vietnam in der Tradition eines von Lenin propagierten Staats- und Gesellschaftsverständnisses stehe, das<b> alle staatlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten dem Führungs- und Gestaltungsanspruch der Kommunistischen Partei unterwerfe.</b> Dies bedeute, so Dr. Will, dass Journalisten, Blogger und Internet-Gruppierungen, die dieses Prinzip offen infrage stellten und auf ihrem – von der Verfassung formell garantierten – Recht auf freie Meinungsäußerung und Organisationfreiheit bestünden, mit willkürlichen Verhaftungen und mehrjährigen Gefängnisstrafen rechnen müssten. Dementsprechend alarmierend schilderte Dr. Will die damit verbundenen Herausforderungen zivilgesellschaftlicher Akteure in Vietnam: <b>„Zivilgesellschaftliche Gruppierungen sind ständig gefordert, ihre Handlungsspielräume zu verstetigen und wann immer möglich, zu erweitern. Sie müssen darüber hinaus auch stets alle weitergehenden politischen Implikationen ihres Handelns berücksichtigen und dem teils sehr hohen Erwartungsdruck ihrer Anhänger gerecht werden.“ </b>Da das politische und gesellschaftliche System Vietnams, das Stabilität und Geschlossenheit absoluten Vorrang einräumt, jedoch über wenig Erfahrung, Mittel und Wege verfüge, um mit solchen Konflikten konstruktiv umzugehen, sei dieser Zustand für die Zukunft der vietnamesischen Zivilgesellschaft besorgniserregend: „Konflikte, die bereits über einen längeren Zeitraum schwelen, können auf einmal eskalieren und eine Beendigung der Konflikte erfolgt meist nicht durch eine friedliche Beilegung bzw. einen für beide Seiten annehmbaren Kompromiss, sondern durch ein massives Eingreifen des staatlichen Repressionsapparates“, so der Asien-Experte.</p><h4 class="rte-headline">Hintergrund Die Arbeitshilfe Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit – Vietnam gibt einen Überblick über die Situation der Christen in dem südostasiatischen Küstenstaat. Die Arbeitshilfe erläutert aktuelle Konfliktlinien innerhalb der Gesellschaft, analysiert die Hintergründe und lässt Mitglieder der Ortskirche zu Wort kommen.</h4><p>Die Initiative <em>Solidarität mit verfolgten und bedrängten Christen in unserer Zeit</em> wurde von den deutschen Bischöfen 2003 ins Leben gerufen, um für die Lage bedrohter Glaubensgeschwister zu sensibilisieren. Mit Publikationen, liturgischen Handreichungen und öffentlichen Veranstaltungen wird auf die teilweise dramatischen Verhältnisse christlichen Lebens in verschiedenen Teilen der Welt aufmerksam gemacht. Zusätzlich pflegen die Bischöfe mit Solidaritätsreisen den Kontakt zu den unter Druck stehenden Ortskirchen. In Deutschland sucht die Bischofskonferenz auch immer wieder das Gespräch mit Politikern und gesellschaftlichen Akteuren, um auf bedrohliche Entwicklungen hinzuweisen. Jährlicher Höhepunkt der Initiative ist der Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen am 26. Dezember (Stephanustag), der in allen deutschen Diözesen begangen wird.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 24 Nov 2021 18:42:53 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Koalitionsvertrag: missio in großer Sorge um Schutz der Religionsfreiheit</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/koalitionsvertrag-missio-in-grosser-sorge-um-schutz-der-religionsfreiheit/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Der Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP sagt wenig zum Schutz der Religionsfreiheit und zum interreligiösen Dialog weltweit. Das katholische Hilfswerk missio Aachen befürchtet Rückschritte im Kampf um dieses Menschenrecht. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir haben die Sorge, dass der Schutz der Religionsfreiheit weltweit für die kommende Bundesregierung in den Hintergrund rückt“, kommentierte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerkes <i>missio</i> Aachen, den heute vorgelegten Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis/Die Grünen und FDP. „Daraus geht nicht hervor, ob es weiterhin den Beauftragten der Bundesregierung für Religionsfreiheit weltweit geben wird, der bisher im Entwicklungsministerium angesiedelt war. Sollte es diesen Beauftragten nicht mehr geben, dann ist das ein erheblicher Rückschritt im Einsatz für Religionsfreiheit für alle Menschen und den interreligiösen Dialog weltweit“, so Pfarrer Bingener.</p><h4 class="rte-headline">Religion ist ein Schlüssel zum Verständnis des Globalen Südens: Davon steht nichts im Koalitionsvertrag</h4><p>„Religion und der interreligiöse Dialog sind ein Schlüssel zum Verständnis der Gesellschaften im Globalen Süden und für die internationale Zusammenarbeit mit Afrika und Asien. Wenn die neue Koalition die zivile Krisenprävention und Friedensförderung stärken will, dann sind Religionen und Kirchen wichtige Partner. Im Koalitionsvertrag ist davon nicht die Rede. Hier würde die neue Regierung hinter das bisher Erreichte zurückfallen“, warnte Pfarrer Bingener.</p><h4 class="rte-headline">Positiv: Ampelkoalition will Kampf gegen Menschenhandel verstärken</h4><p>Positiv bewertet <i>missio</i> Aachen die angekündigte Intensivierung des Kampfes gegen den Menschenhandel. „Die Menschen im Globalen Süden leiden unter vielen Formen moderner Sklaverei. Unsere Partnerinnen und Partner helfen ihnen. Für sie ist diese Ankündigung eine gute Botschaft“, sagte Pfarrer Bingener.</p><h4 class="rte-headline">Erhalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung begrüßt</h4><p>Der Präsident von <i>missio</i> Aachen begrüßt zudem den Erhalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. „Dass die Unterstützung der ärmsten Länder des Globalen Südens und die Entwicklungszusammenarbeit weiter gesichert bleiben, ist ein wichtiges Signal für unsere Partnerinnen und Partner“, so Bingener.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 19 Nov 2021 12:22:47 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Eine Talentschmiede für die Theologie des Globalen Südens feiert 50. Geburtstag</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/eine-talentschmiede-fuer-die-theologie-des-globalen-suedens-feiert-50-geburtstag/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Ein einflussreiches Netzwerk der Theologie des Globalen Südens verändert das Gesicht der Weltkirche bis heute: Vor fünfzig Jahren wurde das Missionswissenschaftliche Institut im missio e.V. (MWI) in Aachen gegründet. Das MWI feierte das Jubiläum mit einem dreitägigen Kongress, der am Freitag, 19. November 2021, endete.
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das MWI, eine Einrichtung des katholischen Hilfswerkes <em>missio</em> Aachen, fördert junge Theologinnen und Theologen aus Afrika, Asien und Ozeanien bei der Promotion und Forschungsvorhaben. In diesem Jahr wurden für 78 Stipendien rund 840.000 Euro bewilligt. Sie studieren und forschen damit sowohl in ihren Heimatländern, als auch an Universitäten in Europa. Daneben organisiert das MWI internationale Konferenzen, beteiligt sich an interkulturellen Forschungsprojekten, der Verbesserung der Ausstattung von kirchlichen Universitäten und Bibliotheken oder vergibt Druckkostenzuschüsse. So begleitete das MWI in den vergangenen Jahren die Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien auf dem Weg von einer zunächst durch europäische Missionare geprägten Kirche hin zu einer Kirche, in der das Christentum neu und stärker aus der eigenen Kultur und Tradition begründet wurde.</p><h4 class="rte-headline">MWI-Stipendiat Kardinal Tagle leitet heute die Kongregation für die Evangelisierung der Völker</h4><p>Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <em>missio</em> Aachen, würdigt zum 50-jährigen Jubiläum die Arbeit des MWI als eine „besondere, eine einmalige Institution für den akademischen Austausch der Weltkirche, der aber nie nur akademisch ist“. Denn die Stipendiatinnen und Stipendiaten sind junge talentierte Menschen aus dem Globalen Süden, die durch diese Förderung ihrer Ausbildung zukünftig Einfluss auf die kirchliche und gesellschaftliche Entwicklung in ihrer Heimat haben, damit sich das Leben aller Bürgerinnen und Bürger verbessert. „Genau das gehört zum Grundanliegen von <em>missio</em>“, so Bingener.</p><h4 class="rte-headline">Frauen mit MWI-Förderung drängen in Männerdomänen vor</h4><p>Der Erfolg dieser Förderung hat prominente Gesichter. Luis Antonio Kardinal Tagle aus den Philippinen zum Beispiel war ein Stipendiat des MWI und leitet heute als Kardinalpräfekt die Kongregation für die Evangelisierung der Völker in Rom. Die MWI-Stipendiatin Souraya Bechealany war in einer von Männern geprägten Welt die erste Generalsekretärin im „Ökumenischen Rat der Kirchen im Nahen und Mittleren Osten“ (MECC). Als erste afrikanische Frau und Ordensschwester wurde die MWI-Partnerin Dr. Josée Ngaula aus dem Kongo kürzlich in die „Internationale Theologische Kommission“ des Vatikans berufen. So soll die Vision des Institutes Schritt für Schritt Wirklichkeit werden: „Die Führungskräfte der Kirche von morgen leben in Afrika und Asien“. Weitere MWI-Stipendiatinnen und Stipendiaten sind heute als Universitätslehrerinnen und Lehrer, Bischöfe oder in anderen leitenden Positionen in Kirche und Gesellschaft tätig.</p><h4 class="rte-headline">MWI-Direktor Professor Suermann: Kulturelle Vielfalt des Christentums nicht als Gefahr, sondern Chance sehen</h4><p>„Die Debatten darüber, welches Gesicht die Kirche in einem jeweils anderen kulturellen Kontext auf der Welt haben und wie das Christentum auf ganz vielfältige Art gelebt werden kann, inspirierten und verbanden uns in den vergangenen 50 Jahren. Ich hoffe, dass uns das auch in den nächsten 50 Jahren verbindet und die kulturelle Vielfalt des Christentums nicht als Gefahr, sondern als Chance gesehen wird“, sagte Professor Harald Suermann, Direktor des MWI, zum Jubiläum. „Wenn ich unsere jungen Stipendiatinnen und Stipendiaten sehe, dann bin ich da aber voller Hoffnung“, so Suermann.</p><h4 class="rte-headline">MWI-Stipendien für den Kampf gegen den Missbrauch an Minderjährigen in der Kirche</h4><p>Gegründet wurde das MWI im November 1971 in der Aufbruchstimmung des Zweiten Vatikanischen Konzils. In den 1970er Jahre machte das MWI die theologischen und philosophischen Aufbrüche in Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien in Europa bekannt. In den 1980er Jahren vernetzte das Aachener Institut Theologinnen und Theologen über alle Kontinente hinweg. Seit der Jahrtausendwende widmet sich das MWI verstärkt den Auswirkungen der Globalisierung und thematisiert Fragen wie die des Verhältnisses von Religion und Gewalt, den Folgen von Migration oder dem Einfluss indigener Theologien in einer zunehmend vereinheitlichten Weltgesellschaft. Heute stehen Themen wie die Förderung von Frauen in der Weltkirche oder die Prävention des Missbrauchs von Minderjährigen auf der Agenda. Hier arbeitet das MWI verstärkt mit dem Institut für Anthropologie und interdisziplinäre Studien unter Pater Hans Zollner SJ zusammen. Mit Hilfe von MWI-Stipendien können dort junge Theologinnen und Theologen aus dem Globalen Süden forschen, um beispielsweise im Kirchenrecht und anderen Fächern ein Fachwissen zu erlangen, sodass sie in ihren Ortskirchen den Kampf gegen den Missbrauch vorantreiben können.</p>
<p>Seinen 50. Geburtstag feierte das MWI mit einem dreitägigen Kongress, der am Freitag, 19. November, endete. Moderiert hat den Kongress die frühere ZDF-Journalistin Michaela Pilters. Thema war „Vom Sinn und Zweck der Theologie. Kontexte und Methoden theologischer Vermittlung in Afrika und Asien“.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sat, 13 Nov 2021 10:00:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Mutiger Einsatz gegen Hass, Gewalt und Extremismus</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/mutiger-einsatz-gegen-hass-gewalt-und-extremismus/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Aachener Friedenspreis: missio gratuliert Preisträgerinitiativen aus Hanau und Kaduna </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Der Einsatz gegen Hass, Extremismus und Gewalt ist mutig und verdient die höchste Anerkennung. Ich bin dankbar, dass sich Menschen dieser schweren Aufgabe annehmen – in Deutschland und in Nigeria“, erklärte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerkes <i>missio </i>Aachen, und beglückwünscht die drei Preisträgerinitiativen. „Von Herzen gratuliere ich den Preisträgerinnen und Preisträgern aus Hanau und Kaduna zum Aachener Friedenspreis 2021.“<br><br><i>missio </i>Aachen hatte das „Women’s Interfaith Council“ aus Kaduna im Norden Nigerias für den Preis vorgeschlagen. In der auch „Mütter für den Frieden“ genannten Bewegung haben sich mehr als 12.000 christliche und muslimische Frauen zusammengeschlossen. Viele von ihnen sind Witwen oder haben Kinder durch Gewalt und Terror verloren. Sie betreuen Opfer der Gewalt, führen Programme zur Gewaltprävention durch und setzen sich gemeinsam gegen die Instrumentalisierung von Religion für politische und wirtschaftliche Zwecke zur Wehr. Gleichzeitig treten sie in Nigeria als wichtige zivilgesellschaftliche Stimme auf.<br><br>Mit dem „Women‘s Interfaith Council“ sind auch die „Initiative 19. Februar Hanau“ und „Bildungsinitiative Ferhat Unver“ aus Hanau ausgezeichnet worden. Am 19. Februar 2020 sind in Hanau neun Mitbürgerinnen und Mitbürger einem rassistischen Anschlag zum Opfer gefallen. Die Angehörigen der getöteten Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kenan Kurtović, Vili-Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov haben daraufhin Initiativen gegründet, die an das Verbrechen erinnern, Aufklärung verlangen oder mit Bildungsinitiativen gegen Rassismus vorgehen.<br><br>In einem Glückwunschschreiben an die beiden Hanau-Initiativen betonte <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> das Verbindende zwischen den drei Initiativen: „Viele der Frauen des „Women’s Interfaith Council“ haben selbst Angehörige und Freunde durch Gewalt verloren. Wie Sie fordern die „Mütter für den Frieden“ Gerechtigkeit für Betroffene. Wie Sie treten sie für die Würde des Menschen ein und wenden sich gegen jede politische oder ideologische Instrumentalisierung von Herkunft, Geschlecht oder Religionszugehörigkeit. Dieser Weg ist mühsam, mit Rückschlägen verbunden, aber der einzig richtige. Diese Haltung und dieses Engagement verbinden alle drei Preisträgerinnen und -träger des Aachener Friedenspreises 2021.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 12 Nov 2021 12:00:36 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„An der Seite der Armen, wo staatliche Strukturen versagen“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/an-der-seite-der-armen-wo-staatliche-strukturen-versagen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen würdigt am „Welttag der Armen“ die Arbeit seiner Partnerinnen und Partner in Afrika, Asien und Ozeanien</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen würdigt zum „Welttag der Armen“ am kommenden Sonntag den Einsatz seiner Partnerinnen und Partner im Globalen Süden. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien leben gemeinsam mit den Armen. Durch ihre soziale Arbeit und Seelsorge helfen sie Menschen in Not auch dort, wo die staatlichen Strukturen versagen oder wo Menschen durch internationale Programme nicht erreicht werden“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <em>missio</em> Aachen. „Unsere Partner lindern nicht allein die materielle Not, sondern fördern die Fähigkeit der Menschen, ihre Interessen selbstbestimmt zu vertreten“, so Pfarrer Bingener weiter.</p>
<p>„Stellen wir uns stärker an die Seite Gottes, indem wir an der Seite der Armen stehen!“, appelliert Pfarrer Bingener zum diesjährigen „Welttag der Armen“, den die Kirche auf Initiative von Papst Franziskus seit dem Jahre 2016 begeht.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>In diesem Jahr heißt das Leitwort „Die Armen habt ihr immer bei euch“ aus dem Markus-Evangelium. In diesem Sinne ruft Papst Franziskus die Gläubigen auf, arme Menschen nicht als Bittsteller zu behandeln, sondern als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft, von der die Kirche lernen kann.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 10 Nov 2021 13:39:25 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Gisela Steinhauer liest in der City-Kirche Aachen über schräge Vögel</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/gisela-steinhauer-liest-in-der-city-kirche-aachen-ueber-schraege-voegel/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>WDR-Moderatorin und Autorin arbeitete von 1987 bis 1990 für das damalige Magazin „missio aktuell“.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die bekannte WDR-Moderatorin und Autorin Gisela Steinhauer schreibt in ihrem neuen Buch „Der schräge Vogel fängt mehr als den Wurm“ über Menschen mit Mut zum Neuanfang. Auf Einladung des katholischen Hilfswerkes <em>missio</em> Aachen spricht sie am Dienstag, 16. November, 19.30 Uhr, in der <a href="https://www.citykirche.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">City-Kirche Aachen&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> mit Angela Maas über ihr Buch und liest Passagen. <em>missio</em>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener führt in die Lesung ein.</p>
<p>Die Einladung von <em>missio</em> hat einen besonderen Grund: Gisela Steinhauer arbeitete von 1987 bis 1990 für das damalige Magazin „<em>missio aktuell</em>“ des katholischen Hilfswerkes. Was sie dabei erlebte, auch das findet auf verschlungene Weise Eingang in ihr neues Buch. Der Eintritt ist frei.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 05 Nov 2021 10:45:05 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Gemeinsam Gutes tun</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/gemeinsam-gutes-tun/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>12.500 Euro für Mädchen und junge Frauen in Myanmar</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im vergangenen Jahr konnten erfolgreich 12.500 Euro mit der Charity-Schmuckkollektion „Mauritia Mack by Leonardo“ für das internationale Katholische Missionswerk e.V. </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> eingenommen werden. Mauritia Mack setzt sich bereits seit vielen Jahren für Kinder ein. Deshalb war es ihr eine besondere Freude, die großzügige Spende gemeinsam mit den Inhabern von Leonardo Bianca und Oliver Kleine sowie ihrem Ehemann Jürgen Mack vergangene Woche persönlich zu überreichen. Bereits seit 2010 arbeitet die Dipl.-Ing. Architektin mit dem europaweit führenden Glas- und Schmuckunternehmen zusammen. Gemeinsam wählen die Familienunternehmen jährlich ein soziales Projekt aus, dem der Erlös gespendet wird. So wurden bereits 250.000 Euro für nationale und internationale Kinderhilfsprojekte gespendet.</strong></p>
<p>Die Lebenssituation von Mädchen und jungen Frauen in Myanmar ist prekär. Anstatt die Schule zu besuchen sind viele gezwungen, zum Unterhalt der Familie beizutragen. Oft werden sie Opfer von Missbrauch und Menschenhandel. missio unterstützt seit 2016 im Erzbistum Mandalay in Nordmyanmar ein berufliches Ausbildungszentrum. Dort sollen die Mädchen und jungen Frauen eine fundierte Ausbildung erhalten. Auch die Familien und Dorfgemeinschaften werden in das Programm mit einbezogen. Der Europa-Park sowie Leonardo unterstützen dieses Engagement mit den Charity-Schmuckkollektionen <i>Mauritia Mack by Leonardo</i>. Bereits seit vielen Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen Deutschlands größtem Freizeitpark und dem Internationalen Katholischen Missionswerk,&nbsp;<i>missio</i> Aachen. Seit nun schon 15 Jahren sammelt die Kirche im Europa-Park bei allen Taufen und Hochzeiten Spenden für die vielseitigen Projekte des Hilfswerks. Der Inhaberfamilie Mack ist es ein besonderes Anliegen sich für Bedürftige einzusetzen und sich für das Gemeinwohl stark zu machen.</p>
<p>Mauritia Mack, Ehefrau des Europa-Park Inhabers Jürgen Mack: „Leider ist das Recht auf Bildung nicht überall auf der Welt so selbstverständlich wie in Deutschland. Gerade als Mutter ist es mir wichtig, die benachteiligten Mädchen und jungen Frauen darin zu ermutigen, eine fundierte Ausbildung zu absolvieren, damit sie eine selbstbestimmte Zukunft führen können. Deshalb freue ich mich sehr, dass die Inhaber von Leonardo Bianca und Oliver Kleine sowie mein Mann und ich, dem Katholischen Missionswerk diesen Scheck in Höhe von 12.500 Euro überreichen konnten. Die Spende ist hier sehr gut aufgehoben und leistet einen wichtigen und nachhaltigen Beitrag.“ Sigrid Hillebrand, Referentin des Katholischen Missionswerks, freute sich über die Hilfe: „Ich möchte mich herzlich für diese großzügige Unterstützung und das Vertrauen, das Frau Mack uns damit entgegenbringt, bedanken. Wir werden mit dieser Spende sorgfältig umgehen und den Mädchen und jungen Frauen in Myanmar damit viel ermöglichen können“.</p>
<p>Bianca Kleine, Inhaberin und Geschäftsführerin von Leonardo, zum jüngsten Förderprojekt: „Wir freuen uns, dass wir mit dem Erlös der Mauritia Mack by Leonardo Schmuckkollektion 2020 dazu beitragen können, Menschen eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Jeder sollte die Möglichkeit haben, eine fundierte Ausbildung zu genießen. Leider gehört das für Mädchen und junge Frauen in Myanmar noch nicht zum Alltag. Die Spende soll das ändern“.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 25 Oct 2021 13:53:01 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Kirchliche Hilfswerke sind Bündnispartner im Kampf gegen menschengemachten Klimawandel </title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/kirchliche-hilfswerke-sind-buendnispartner-im-kampf-gegen-menschengemachten-klimawandel/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Rechte von Kindern und Jugendlichen werden durch Umweltzerstörungen massiv verletzt - Kindermissionswerk und missio Aachen würdigen Klima- und Umweltschutzbericht der Deutschen Bischofskonferenz</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Der neue Bericht der Bischofskonferenz macht deutlich, wie sehr die Kirche weltweit und die kirchlichen Hilfswerke Bündnispartner im Kampf gegen den menschengemachten globalen Klimawandel sind. Sie können auf Grundlage ihrer Spiritualität und Theologie Menschen motivieren, die Schöpfung zu bewahren und sich aktiv am Klima- und Umweltschutz zu beteiligen“, würdigte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerks <em>missio</em> Aachen und des Kindermissionswerkes <em>Die Sternsinger</em>, den heute vorgestellten Klima- und Umweltschutzbericht 2021 der Deutschen Bischofskonferenz.&nbsp;</p>
<p>„Diese Einsicht ist in Afrika, Asien oder Ozeanien schon sehr viel verbreiteter als in Deutschland. Hier können wir voneinander lernen“, so Pfarrer Bingener weiter. Deshalb habe <em>missio</em> Aachen in dem Bericht auch seine Initiative vorgestellt, Angehörige unterschiedlicher Religionen über Kontinente hinweg zur Schöpfungstheologie ins Gespräch zu bringen. „Es ist schon beeindruckend, wie Aktivistinnen und Aktivisten für den Klimaschutz im globalen Süden aus ihrem Glauben heraus Kraft für ihren Einsatz finden“, sagte Pfarrer Bingener.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Das Kindermissionswerk <em>Die Sternsinger</em>&nbsp;mache in dem Bericht darauf aufmerksam, „dass Umweltzerstörungen fundamentale Rechte von Kindern und Jugendlichen im globalen Süden verletzen“, so Pfarrer Bingener weiter. Deshalb sei der Klima- und Umweltschutz stärker in den Fokus der Projektarbeit des Hilfswerkes gerückt. Viele Projektpartner der Sternsinger setzten sich für Umwelterziehung, Naturschutz, gesunde Ernährung und Kinderpartizipation ein. Sie unterstützten junge Menschen, die sich für Umweltschutz und ein Umdenken in der Klimapolitik engagieren. Sie zeigten Schülern, Lehrern und Erziehern, wie man Ressourcen schonen, Müll vermeiden und nachhaltig wirtschaften kann.</p>
<p><b>Hinweis an die Redaktionen:</b><br> Den Klima- und Umweltschutzbericht 2021 der Deutschen Bischofskonferenz finden Sie unter <a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/deutsche-bischofskonferenz-legt-dokumentation-zum-schoepfungsengagement-in-den-erz-bistuemern-vor" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.dbk.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 24 Oct 2021 12:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Weltmissionssonntag 2021: missio Aachen appelliert zur Überwindung kulturell-religiöser Grenzen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/weltmissionssonntag-2021-missio-aachen-appelliert-zur-ueberwindung-kulturell-religioeser-grenzen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Festgottesdienst im Aachener Dom zum Abschluss des Monats der Weltmission 2021 – Pfarrer Bingener bedankt sich bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Aktion für unübersehbare Zeichen der Toleranz</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen hat am Sonntag mit einem Festgottesdienst im Aachener Dom seine Aktion zum Weltmissionssonntag 2021 beendet. „Wir bedanken uns bei den Menschen in Deutschland, dass sie sich so zahlreich am interreligiösen Dialog in unserer Aktion beteiligt haben. Sie haben damit ein unübersehbares Zeichen für Toleranz, Zusammenhalt und Solidarität gesetzt“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen. Hauptzelebrant des Festgottesdienstes war der Aachener Dompropst Rolf-Peter Cremer.</p>
<p>In den vergangenen drei Wochen waren christliche und muslimische Gäste aus Nigeria für <i>missio</i> Aachen in Deutschland unterwegs, um auf rund 300 Veranstaltungen über ihre Friedens- und Versöhnungsarbeit in dem westafrikanischen Land zu berichten.„Die Arbeit unserer Projektpartner überwindet kulturell-religiöse Grenzen, reduziert Menschen nicht auf ihre Bedürftigkeit, sondern sieht in jeder und jedem von ihnen eine Person mit eigenen Wünschen aus eigenem Recht“, so Pfarrer Bingener in seiner Predigt. Das schütze die Würde des Menschen und lasse sie in Frieden miteinander leben.</p>
<p>Am Weltmissionssonntag, in diesem Jahr am 24. Oktober, wird in den katholischen Gottesdiensten in über 100 Ländern für die Arbeit der Kirche in den 1.100 ärmsten Diözesen der Welt eine Kollekte gesammelt. In Deutschland schließt er den Monat der Weltmission im Oktober ab, der von <i>missio</i> Aachen und <i>missio</i> München organisiert wird.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 22 Oct 2021 14:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Internationale Digitale Konferenz zum Dialog der Religionen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/internationale-digitale-konferenz-zum-dialog-der-religionen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener: „Alle Religionen eint der Wille zum friedlichen Zusammenleben“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bei der Internationalen Digitalen Konferenz zum Dialog der Religionen diskutierten auf Einladung des katholischen Hilfswerks </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen rund 100 Expertinnen und Experten über die Rolle von Religion in Konflikten. Eines der Ergebnisse: Für die Jugendarbeit wird der interreligiöse Dialog immer wichtiger.</strong><br><br>„Alle Religionen eint der Wille zum friedlichen Zusammenleben“, betonte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, zum Auftakt der zweitägigen Internationalen Konferenz zum Dialog der Religionen. Von Aachen aus schaltete das katholische Hilfswerk <i>missio</i> – gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern - rund 100 Expertinnen und Experten aus der ganzen Welt virtuell zusammen.<br><br>Erzbischof Ludwig Schick hob dabei die Rolle der Religionen für den weltweiten Frieden hervor. „Dazu müssen die Religionen den interreligiösen Dialog fördern“, betonte Schick, der bis Ende September Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) gewesen war, in einem Statement in Bamberg. „Religionen können Brandherde von Konflikten sein, diese aber auch löschen“, ergänzte Markus Grübel (CDU), der Beauftragte der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit.</p>
<p><strong>Fortschritte in der Jugendarbeit: Interreligiöser Dialog wächst</strong></p>
<p>Eine der wichtigsten Erkenntnisse der Tagung war, dass Bildung der Schlüssel für die Überwindung von religiösen Konflikten oder gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wie dem Antisemitismus ist. Das gelte nicht allein für die Schule, sondern auch für die Jugendarbeit, wie beispielsweise Anja Baukmann von der Katholischen Jugendagentur Düsseldorf berichtete. „Interreligiöse Angebote werden von jungen Menschen in Deutschland gut angenommen. Es sind aber noch viele kleine Schritte notwendig, um ein stärkeres Bewusstsein für andere Religionen zu schaffen“, verdeutlichte sie. „Dazu gehören Angebote zur Sensibilisierung sowie eine stärkere Förderung von Angeboten und Personal.“<br><br>„Wir begrüßen solche Fortschritte beim interreligiösen Dialog in der Jugendarbeit, sehen aber noch weiteren Handlungsbedarf“, verdeutlichte <i>missio-</i>Präsident Pfarrer Dirk Bingener. Daher hat das katholische Hilfswerk in diesem Jahr Aktion <i>#strongbymissio</i> gestartet. Dabei steht aktuell die Förderung des Dialogs zwischen jungen Menschen in Nigeria und Deutschland im Mittelpunkt.<br><br>Im Rahmen des bis zum 24. Oktober 2021 stattfindenden Monats der Weltmission, der in diesem Jahr im Fokus des interreligiösen Dialogs steht – beleuchteten bei der zweitätigen Digitalkonferenz Expertinnen und Experten aus Kirche, Politik, Wissenschaft in Podiumsdiskussionen und Workshops die Frage, welche Herausforderungen und Möglichkeiten die Religionen in den Konflikten weltweit haben.</p>
<p>Die Förderung des Interreligiösen Dialogs ist für <i>missio</i> Aachen seit vielen Jahren ein wichtiges Anliegen. Zuletzt förderte <i>missio</i> Aachen knapp 60 solcher Projekte, mit denen in Afrika, Asien und Ozeanien rund 1,93 Millionen Menschen erreicht wurden.</p>
<p>Die Konferenz zum Dialog der Religionen stand am 20./21. Oktober 2021 unter dem Motto „Zwischen Vision und Wirklichkeit“ und wurde durchgeführt von:</p><ul><li>Katholisches Hilfswerk <i>missio</i> in Aachen,</li><li>Agiamondo in Köln,</li><li>Abrahamisches Forum in Darmstadt,</li><li>christlich-islamische Begegnungs- und Dokumentationsstelle der Deutschen Bischofskonferenz, kurz CIBEDO, in Frankfurt am Main,</li><li>Katholische Hochschulen in Nordrhein-Westfalen,</li><li>Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule Aachen, mit dem Institut für katholische Theologie.</li><li>Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK9 und seinem Gesprächskreis Christen und Muslime,</li><li>Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein-Westfalen,</li><li>Engagement Global.</li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 18 Oct 2021 14:24:08 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Hilfswerk missio Aachen zieht positive Bilanz des Monats der Weltmission</title>
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                        <description>Aufruf zur Gottesdienstkollekte am 24. Oktober – Gäste aus Nigeria werben für christlich-muslimische Zusammenarbeit – missio kritisiert Verweigerung der Visa für junge Christen aus Nigeria durch deutsches Generalkonsulat</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen ruft am Weltmissionssonntag, den 24. Oktober, zur Teilnahme an der weltweit größten katholischen Solidaritätsaktion auf. Dann wird in den Gottesdiensten in über 100 Ländern eine Kollekte für die Seelsorge und soziale Arbeit der Kirche in den 1.100 ärmsten Diözesen in Afrika, Asien und Ozeanien gehalten. „Unsere Solidarität unterstützt Christinnen und Christen, trotz Gewalt, sozialer Ungleichheit und Armut Hoffnungsträger zu sein“, so Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen.</p>
<p>Als Beispiel für die Arbeit der Kirche unter schwierigen gesellschaftlichen und politischen Bedingungen aufgrund von Korruption und Terror sind in diesem Jahr Ordensschwestern, Priester, Bischöfe und muslimische Partnerinnen aus dem Norden Nigerias in Deutschland zu Gast von missio Aachen. Der Weltmissionssonntag schließt den Monat der Weltmission im Oktober ab.</p>
<p><strong>Religion ist „Schlüssel für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Frieden“</strong></p>
<p>„Die Botschaft ist angekommen! Eine vertrauensvolle christlich-muslimische Zusammenarbeit ist einer der entscheidenden Faktoren für den Zusammenhalt und den ersehnten Frieden in Nigeria“, so Pfarrer Bingener weiter. In ganz Deutschland berichteten die Gäste aus Nigeria über ihre interreligiöse Arbeit, die immer die konkreten Nöte der Menschen in den Blick nimmt. Sie besuchten auch kirchliche und soziale christlich-muslimische Initiativen in Deutschland. „In diesen Begegnungen lernten Engagierte im interreligiösen Dialog aus beiden Ländern enorm voneinander“, so Pfarrer Bingener.</p>
<p>So waren der Emir von Wase, Dr. Mohammed Sambo Haruna – einer der angesehensten muslimischen Autoritäten in Nigeria –, und Erzbischof Ignatius Kaigama gemeinsam mehr als zwei Wochen zu politischen Gesprächen, Medieninterviews und Treffen mit interreligiösen Initiativen gemeinsam in Deutschland unterwegs. Sie sprachen unter anderem mit Vertreterinnen und Vertretern des Auswärtigen Amtes, des Bundespräsidialamtes und Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für Religionsfreiheit.</p>
<p><strong>Emir von Wase und Erzbischof Kaigama fordern stärkere deutsche politische Unterstützung des interreligiösen Dialoges in Nigeria</strong></p>
<p>Die beiden Friedensstifter baten um stärkere politische Unterstützung Deutschlands für die junge Generation in Nigeria beispielsweise durch Bildungs- und Ausbildungsprojekte. Dabei empfahlen sie den Politikerinnen und Politikern, in die deutsch-nigerianische Entwicklungszusammenarbeit stärker als bisher die Zivilgesellschaft und damit auch die religiösen Autoritäten und Gemeinschaften der Christen, Muslime und traditionellen Religionen in Nigeria bei der konkreten Umsetzung von Projekten einzubeziehen. Sie könnten mit ihrem Einfluss und Wissen vor Ort dafür sorgen, dass die Hilfe tatsächlich ankommt.</p>
<p><strong>missio kritisiert: Deutsches Generalkonsulat verweigert jungen Christen aus Nigeria Einreise nach Deutschland</strong></p>
<p>Verärgert zeigte sich dagegen Pfarrer Bingener über die Entscheidung des deutschen Generalkonsulates in Nigeria, zwei jungen Erwachsenen aus dem westafrikanischen Land ohne Angabe von Gründen ein Einreisevisum nach Deutschland zu verweigern. Sie waren von <i>missio</i> zum Jugendevent #strongbymissio nach Essen eingeladen worden waren. „Wir beobachten mit Unverständnis, dass dies kein Einzelfall ist. Wenn jungen Menschen aus dem globalen Süden kaum mehr Visa für Jugendbegegnungen in Deutschland erteilt werden, dann schadet das der internationalen Verständigungsarbeit der Kirche und anderer Nichtregierungsorganisationen enorm“, kritisierte der <i>missio</i>-Präsident diese Praxis. „Wir wünschen uns, dass die deutsche Politik dieses Vorgehen überdenkt und so nicht weiter Jugendliche von Begegnungen ausschließt“, so Pfarrer Bingener.</p>
<p>Der Weltmissionssonntag 2021 steht unter dem biblischen Leitwort „Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“ (Gal 6,9).</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 12 Oct 2021 13:17:26 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio-Gäste aus Nigeria freuen sich auf Rückgabe der Benin-Bronzen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-gaeste-aus-nigeria-freuen-sich-auf-rueckgabe-der-benin-bronzen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Stiftungsjubiläum pro missio im Rautenstrauch-Joest-Museum mit Symbolkraft</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich bin sehr froh, dass die Benin-Bronzen an Nigeria zurückgegeben werden“, erklärte der katholische Erzbischof von Abuja, Ignatius Kaigama. Gleichzeitig äußerte der 63-Jährige die Sorge, die Artefakte könnten in Nigeria nach einer Rückgabe gefährdet sein: „Ich möchte nicht, dass diese wertvollen Artefakte verloren gehen. Die Gefahr besteht, wenn die Rückgabe übereilt geschieht. Wir müssen uns ernsthaft darum bemühen, dass diese Artefakte sicher aufbewahrt und für die Öffentlichkeit gut erhalten werden. Damit sie für die nächsten Jahrhunderte unsere Geschichte erzählen können.“</p>
<p>Zusammen mit dem muslimischen Emir von Wase, Mohammed Sambo Haruna, besuchte der Erzbischof von Abuja anlässlich des zwanzigjährigen Stiftungsjubiläum <i>pro missio</i> das Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln. Coronabedingt war die Jubiläumsfeier der Stiftung <i>pro missio</i> um ein Jahr verschoben worden. Die Direktorin des Museums, Nanette Jacomijn Snoep, führte die beiden religiösen Führer durch die Ausstellung der Benin-Bronzen. Sie erklärte, dass zurzeit Gespräche über eine Rückführung im nächsten Jahr mit zuständigen Vertretern in Nigeria geführt würden, und erläuterte die grundsätzliche Bereitschaft des Museums zur Rückführung der Artefakte nach Nigeria.</p>
<p>Im Anschluss an die Führung trafen, die beiden Religionsführer mit <i>missio</i>-Spendern zusammen und berichteten ihnen von ihrer gemeinsamen Friedensarbeit in Nigeria. Der Emir und der Erzbischof zeigten sich von dem Museum als einem Ort der Begegnung mit anderen Kulturen sichtlich beeindruckt. „Dieser Ort ist ziemlich bemerkenswert. Bei <i>missio</i> geht es darum, auf Menschen zuzugehen, es geht um eine Begegnung mit anderen. Das ist die Mission“, sagte Kaigama. „In diesem Museum sind die Kunstwerke vieler Kulturen vertreten. Ein Treffen an diesem Ort mit Menschen, die die Arbeit von missio sehr unterstützen, ist sehr symbolisch. Und durch die Möglichkeit, die Benin-Bronzen hier an diesem Ort in Augenschein zu nehmen, hat die Museumsleitung und <i>missio</i> die Herzen der Nigerianer, unsere Herzen, berührt.“</p>
<p>Erzbischof Ignatius Kaigama und der Emir von Wase, Mohammed Sambo Haruna, sind im Rahmen der <i>missio</i>-Aktion zum Weltmissionssonntag in Deutschland unterwegs und berichten über ihre gemeinsame Friedens- und Versöhnungsarbeit in Nigeria. Der Weltmissionssonntag steht unter dem biblischen Leitwort „Werdet nicht müde, das Gute zu tun“ und endet am 24. Oktober mit dem Weltmissionssonntag. Dann sammelt die katholische Kirche in Gottesdiensten in über 100 Ländern eine Kollekte für die Arbeit der Kirche in den ärmsten Regionen der Welt. In Deutschland wurden dafür 2020 rund 3,4 Millionen Euro gespendet, weltweit knapp 53 Millionen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 07 Oct 2021 10:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Wirksamer Schutz von Kindern und Jugendlichen weltweit</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/wirksamer-schutz-von-kindern-und-jugendlichen-weltweit/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Kindermissionswerk und missio Aachen verstärken Zusammenarbeit mit IADC</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Kindermissionswerk <em>Die Sternsinger</em>&nbsp;und das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen verstärken ihre Arbeit zum Schutz von Kindern und Jugendlichen weltweit. In Rom unterzeichnete Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von Kindermissionswerk und <em>missio</em> Aachen, am Dienstag, 5. Oktober 2021,&nbsp;gemeinsam mit Jesuitenpater Prof. Dr. Hans Zollner, Leiter des Instituts für Anthropologie (IADC) an der Päpstlichen Universität Gregoriana, eine entsprechende Absichtserklärung. In dem <em>Memorandum of Understanding</em>&nbsp;beschließen die beiden Hilfswerke eine enge Zusammenarbeit mit dem IADC für die kommenden fünf Jahre und erklären, weiterhin den Schutz von Kindern und vulnerablen Personen zu fördern und zu verbessern.</p>
<p>„Wir wollen den Schutz von Minderjährigen und vulnerablen Personen weltweit vorantreiben. Deshalb fördern wir als Hilfswerke verstärkt die Einrichtung entsprechender Ausbildungsorte und Fortbildungsmaßnahmen“, sagt Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von Kindermissionswerk und <em>missio</em> Aachen. „Wir freuen uns über die zukünftige, intensive Zusammenarbeit mit Pater Zollner und dem IADC. Denn die Sicherheit und das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen ist uns ein zentrales Anliegen“, so Bingener.</p>
<p>Das Institut für Anthropologie – Interdisziplinäre Studien zu Menschenwürde und Sorge für schutzbedürftige Personen (<a href="https://iadc.unigre.it/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">IADC&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>) geht aus dem bisherigen Kinderschutzzentrum CCP hervor, das Pater Hans Zollner bereits leitete. Schon in den vergangenen Jahren haben die beiden Aachener Hilfswerke mit dem CCP kooperiert. Die zukünftige Zusammenarbeit mit dem neuen IADC beinhaltet beispielsweise die Durchführung von nationalen und internationalen Konferenzen im Bereich Safeguarding und die Unterstützung entsprechender Ausbildungs- und Forschungsprogramme. Ein weiteres Anliegen ist die Förderung von CCP-Ablegern in verschiedenen Weltregionen, die in den jeweiligen Kulturräumen Forschungsarbeit betreiben und Expertinnen und Experten ausbilden sollen – unter anderem in Peru, Indien und Kroatien. „Wir sind dankbar für die langjährige Zusammenarbeit, die Unterstützung und das konstruktive Gespräch mit dem Kindermissionswerk <em>Die Sternsinger</em>&nbsp;und <em>missio</em> Aachen“, sagte Pater Zollner bei der Unterzeichnung in Rom. „Nur gemeinsam können wir unsere Kirche und unsere Welt sicher machen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 04 Oct 2021 14:15:58 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Zeichen gegen Nationalismus</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/zeichen-gegen-nationalismus/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Papst Franziskus unterzeichnet Seligsprechung von Pauline Jaricot - Gründerin der katholischen missio-Bewegung weltweit Pauline Marie Jaricot - Pfarrer Dirk Bingener: Große Freude bei missio Aachen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Papst Franziskus hat am Wochenende offiziell die Seligsprechung von Pauline-Marie Jaricot unterzeichnet. Die Gründerin der Missionsbewegung katholischer Laien im 19. Jahrhundert wird am 22. Mai 2022 in Lyon seliggesprochen, wie aus dem Vatikan <a href="https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2021-10/frankreich-laienmissionarin-pauline-jaricot-seligsprechung-lyon.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">verlautete&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>. Aus dieser Bewegung gingen die heutigen rund 100 Päpstlichen Missionswerke hervor, zu denen in Deutschland das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen gehört.</p>
<p>„Wir freuen uns sehr und gerade jetzt im Monat der Weltmission ist das eine großartige &nbsp;Motivation für uns”, sagte Pfarrer&nbsp;Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen. „Mit der Seligsprechung wird eine Frau ausgezeichnet, die aus der Haltung der Nächstenliebe heraus internationale Solidarität und weltkirchliche Verbundenheit vorgelebt hat, in einer Epoche als Europa von Nationalismen geprägt war”, sagte Pfarrer Bingener weiter. „Heute brauchen wir mehr denn je christliches Engagement, also die innovative Kraft von Frauen und Männern, die Welt im Sinne Jesu umzugestalten und so Not zu lindern. Dafür steht Pauline-Marie Jaricot”, sagte Bingener.</p>
<p>Pauline-Marie Jaricot gründete 1822 ein Werk, das unter den einfachen Menschen um kleine Spenden und Gebete für die Kirche in Afrika und Asien bat. Der Aachener Arzt <a href="/ueber-missio/ueberblick/geschichte/heinrich-hahn/">Heinrich Hahn&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> nahm diese Idee auf und gründete den Franziskus-Xaverius-Verein, den Vorläufer von <i>missio</i> Aachen heute.</p>
<p><span class="btn-wrap"><a href="/ueber-missio/ueberblick/geschichte/pauline-marie-jaricot/" class="btn btn-editor">Pauline-Marie Jaricot</a></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 03 Oct 2021 11:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Gemeinsame Sorge für das Wohl der Menschen verbindet Religionen</title>
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                        <description>Monat der Weltmission offiziell eröffnet – Christlich-muslimische Delegation aus Nigeria zu Gast</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio </i>Aachen, das Bistum Essen und Gäste aus Nigeria haben am Sonntag, 3. Oktober, den Monat der Weltmission 2021 für Deutschland in einem Festgottesdienst in Essen offiziell eröffnet. Im Mittelpunkt der <i>missio</i>-Aktion 2021 stehen unter dem biblischen Leitwort „Werdet nicht müde, das Gute zu tun“ christlich-muslimische Initiativen für Verständigung und Frieden in Nigeria. Die größte globale katholische Solidaritätsaktion in über 100 Ländern schließt am 24. Oktober mit dem Weltmissionssonntag ab.<br><br>„<strong>Solidarität endet nicht an den Grenzen der eigenen Religion“</strong><br><br>„Das diesjährige Leitwort für den Monat der Weltmission ist hier in der Pfarrei St. Gertrud genauso Programm wie bei unseren Brüdern und Schwestern in Nigeria. Es prägt hier in der Essener Innenstadt den gemeinsamen Alltag vieler Menschen unterschiedlicher kultureller und religiöser Herkunft“, sagte der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck in der Messe. „Indem wir immer wieder miteinander Gutes tun, setzen wir so ein deutliches Zeichen, dass Geschwisterlichkeit und Solidarität nicht an den Grenzen der eigenen Religion enden.“ Bewusst hatten sich <i>missio </i>und das Ruhrbistum für die Kirche am Nordrand der Essener Innenstadt als Ort des Eröffnungsgottesdienstes entschieden. Dort ist auch die englischsprachige afrikanische Gemeinde beheimatet, deren Mitglieder die Festmesse aktiv mitgestaltet haben.</p>
<p><strong>Botschaft des Weltmissionssonntages: </strong>„<strong>Gemeinsame Sorge für das Wohl der Menschen ist Schlüssel für Verständigung“</strong></p>
<p>Vor der offiziellen Eröffnung besuchten in den vergangenen Tagen die Gäste aus Nigeria und missio Aachen die Merkez-Moschee und das Sozialpastorale Zentrum Petershof in Duisburg-Marxloh. Christinnen und Christen setzen sich dort gemeinsam mit Musliminnen und Muslimen für Menschen in Not, Chancengerechtigkeit, Bildung und interreligiösen Dialog ein. „Unsere Gäste aus Nigeria waren überrascht, wie sehr sich im interreligiösen Zusammenleben die Herausforderungen in Deutschland und Nigeria ähneln. Die christlich-muslimischen Initiativen im Ruhrgebiet und in Nigeria teilten die Erfahrung, dass die gemeinsame Sorge für das Wohl der Menschen der Schlüssel für Verständigung, soziale Gerechtigkeit und Frieden ist. Diese Erfahrung ist die stärkste und hoffnungsvollste Botschaft, die von der Eröffnung des Monats der Weltmission 2021 hier in Essen ausgeht“, sagte Pfarrer Dirk Bingener.</p>
<p>Gäste des Eröffnungsgottesdienstes waren der Emir aus der zentral-nigerianischen Region Wase, Seine Königliche Hoheit Alhaji Muhammadu Samo Haruna, der Erzbischof der Hauptstadt Abuja, Ignatius Kaigama sowie Bischof Stephen Mamza (Bistum Yola) und Weihbischof Ludger Schepers (Bistum Essen). Darüber hinaus nahmen auch Priester und Ordensfrauen, die im interreligiösen Dialog in Nigeria aktiv sind, teil.<br><br>Der Monat der Weltmission unter dem biblischen Leitwort „Werdet nicht müde, das Gute zu tun“ endet am 24. Oktober mit dem Weltmissionssonntag. Dann sammelt die katholische Kirche in Gottesdiensten in über 100 Ländern eine Kollekte für die Arbeit der Kirche in den ärmsten Regionen der Welt. In Deutschland wurden dafür 2020 rund 3,4 Millionen Euro gespendet, weltweit knapp 53 Millionen Euro.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 01 Oct 2021 17:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>WMS-Gäste besuchen soziale Projekte und Moschee in Duisburg </title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/wms-gaeste-besuchen-soziale-projekte-und-moschee-in-duisburg/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Delegation aus Nigeria hat sich am 01. Oktober 2021 im Sozialpastoralen Zentrum Petershof und in der Merkez-Moschee über das interreligiöse Zusammenleben im Ruhrgebiet informiert. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei ihrem Besuch im Bistum Essen zur Eröffnung des Monats der Weltmission 2021 standen für die deutsch-nigerianische Delegation des katholischen Hilfswerks <i>missio</i> am Freitag verschiedene Treffen in religiösen und sozialen Einrichtungen in Duisburg auf dem Programm. So besuchten die Gäste unter der Leitung des katholischen Erzbischofs der nigerianischen Hauptstadt Abuja, Ignatius Kaigama, und des muslimischen Emirs der zentralnigerianischen Region Wase, Alhaji Muhammadu Samo Haruna, am Vormittag zunächst das Sozialpastorale Zentrum Petershof in Marxloh. Dort informierten sich die Besucher über die multikulturelle soziale Arbeit rund um die Kirche St. Peter und über die Initiative „Frauen aller Länder laden ein“, die regelmäßig christliche und muslimische Frauen im Duisburger Norden zusammenbringt.&nbsp;<br><br><strong>Friedensstiftende Kraft der interreligiösen Zusammenarbeit</strong>&nbsp;<br><br>Das Hilfswerk <i>missio</i> möchte in diesem Jahr am Beispiel Nigerias insbesondere die friedensstiftende Kraft verdeutlichen, die aus der Zusammenarbeit von Christen und Muslimen entstehen kann, wie sie Erzbischof Kaigama und der Emir von Wase pflegen. So stand auch bei den Besuchen in Duisburg diese interreligiöse Perspektive im Fokus und die Frage, was die Menschen im Ruhrgebiet und in Nigeria voneinander lernen können, wenn es um ein friedliches Zusammenleben unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen geht.&nbsp;<br><br><strong>Intensive Begegnung in der Merkez-Moschee</strong>&nbsp;<br><br>Beeindruckt zeigten sich die nigerianischen Gäste am Mittag beim Besuch der benachbarten Merkez-Moschee – nicht nur angesichts der&nbsp;<br>Architektur des repräsentativen muslimischen Gotteshauses, sondern auch mit Blick auf die soziale Arbeit dort. Rund um das Freitagsgebet nahmen sich Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde viel Zeit, den Christen ihren Glauben und den nigerianischen Gästen die Art des Zusammenlebens in Duisburg zu erläutern.&nbsp;<br><br>Nach weiteren Besuchen an Rhein und Ruhr eröffnet <i>missio</i> am Sonntag den bundesweiten Monat der Weltmission um 10 Uhr mit einer Messe in der Essener St.-Gertrud-Kirche. Dieser Gottesdienst wird von den Sendern domradio.de und EWTN.TV live ins Internet übertragen.&nbsp;<br><br><a href="https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/missio-gaeste-besuchen-soziale-projekte-in-duisburg" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Pressemitteilung des Bistum Essen vom 1. Oktober 2021&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a></p>
<p>Hinweis an die Medien: Über den folgenden Link des Bistums Essen können Sie sich Fotos von den Besuchen im Petershof und in der Merkez-Moschee herunterladen, die Sie bei Nennung des jeweiligen Quellenhinweises (siehe Bildinfo) einmalig kostenfrei für Ihre Berichterstattung verwenden können: <a href="https://bistum.ruhr/211001missio" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">https://bistum.ruhr/211001missio&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 30 Sep 2021 15:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Monat der Weltmission 2021 startet mit Empfang im Rathaus Essen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/monat-der-weltmission-2021-startet-mit-empfang-im-rathaus-essen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Gäste aus Nigeria werben für christlich-muslimische Verständigung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Den diesjährigen Monat der Weltmission hat das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen mit seinen Gästen aus Nigeria am Donnerstag, 30. September, in Essen mit einem Besuch bei Oberbürgermeister Thomas Kufen eröffnet. Thema dieser größten katholischen globalen Solidaritätsaktion ist der interreligiöse Dialog in Nigeria. An der Spitze der afrikanischen Delegation stehen der katholische Erzbischof Ignatius Kaigama aus der Hauptstadt Abuja und der muslimische Emir von Wase, Seine Königliche Hoheit Alhaji Muhammadu Samo Haruna. Den beiden Religionsführern ist es ein Herzensanliegen, gemeinsam zur christlich-muslimischen Verständigung in ihrer von zahllosen Konflikten erschütterten Heimat beizutragen.</p>
<p>Bei der Begegnung im Essener Rathaus berichteten der Erzbischof und der Emir von der starken religiösen Prägung der nigerianischen Bevölkerung. Nigeria ist mit über 200 Millionen Menschen das bevölkerungsreichste Land Afrikas, Christen und Muslime sind mit gut 40 Prozent gleich stark vertreten, auch traditionelle afrikanische Religionen haben noch ihre Anhänger. Im Land herrschen Korruption, Kriminalität und bittere Armut. Allzu oft aber werden das unterschiedliche Bekenntnis zu Islam oder Christentum und Fragen der Religion dazu missbraucht, um bestehende Konflikte eskalieren zu lassen.&nbsp;&nbsp;<br><br>Der Emir distanzierte sich im Namen des Islam von der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram. „Der wirkliche Islam verdammt Gewal““, sagte der Emir. Für ihn ist eine zu geringe Bildung im Durchschnitt der Bevölkerung eine der zentralen Ursachen für den Missbrauch seiner Religion durch Boko Haram. „Wir brauchen Bildung, damit Muslime und Christen ihre Religion tatsächlich verstehen können“. Erzbischof Kaigama betonte, im Friedensprozess gehe es nicht darum, akademische Statements abzugeben, sondern, „uns mit unseren Leben gegenseitig zu berühren und im Alltag gegenseitig zu helfen“. Mit <i>missio</i> arbeitet der Erzbischof schon viele Jahre zusammen. Das Hilfswerk unterstützte im Jahr 2020 mit rund einer Million Euro 28 Projekte der katholischen Kirche in Nigeria. Während des Deutschlandbesuchs wollen die Nigerianer und ihre Gastgeber nun den persönlichen Kontakt weiter pflegen.&nbsp;&nbsp;<br><br>„Es ist ein wichtiges Zeichen, dass Erzbischof Kaigama und der Emir von Wase eine gemeinsame Reise nach Deutschland machen, und wir jetzt hier mit dabei sind“, sagte <i>missio</i>-Präsident <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>. „Sie geben uns ein Beispiel gegen die Ohnmacht und für die Hoffnung in Nigeria, wenn Religionen ihr Friedenspotential leben.“ Pfarrer Bingener freut sich auf die persönliche Begegnung der Gäste aus Nigeria mit den Menschen in Deutschland. Oberbürgermeister Thomas Kufen sagte, der christlich-islamische Dialog sei nicht die Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner, sondern geschehe auf Augenhöhe und mit Respekt: „Sie setzen einen guten Akzent gegen diejenigen, die die Gesellschaft spalten wollen, indem sie Hass und Terror säen.“ Der Essener Weihbischof Ludger Schepers, der im Bistum Essen unter anderem die Themenfelder Weltkirche und Mission verantwortet, betonte bei der Begrüßung der Gäste aus Nigeria: „Wir lernen von der Weltkirche“, sagte Schepers, „dabei unterstützt uns <i>missio</i>.“&nbsp;&nbsp;<br><br>In den kommenden Tagen wird die nigerianische Delegation durch das Ruhrgebiet reisen und dabei auch katholische Sozialprojekte oder die Merkez-Moschee in Duisburg besuchen. Am Sonntag um zehn Uhr feiern die Gäste dann gemeinsam mit Bischof Franz-Josef Overbeck den bundesweiten Eröffnungsgottesdienst zum Monat der Weltmission 2021, der am 24. Oktober mit dem Weltmissionssonntag endet, in der Kirche St. Gertrud in Essen, in der auch die muttersprachliche Afrikanische Gemeinde zu Hause ist.&nbsp;&nbsp;<br><br><a href="https://www.bistum-essen.de/pressemenue/artikel/erzbischof-und-emir-aus-nigeria-berichten-in-essen-ueber-ihre-arbeit" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Pressemitteilung vom 30.09.2021&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a></p>
<p>Hinweis an die Medien:&nbsp;&nbsp;<br>Pressebilder vom Empfang im Rathaus Essen können bei <a href="mailto:christian.schnaubelt@missio-hilft.de" class="email-link">christian.schnaubelt@missio-hilft.de&nbsp;<span class="email-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> angefordert werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 21 Sep 2021 11:44:43 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Auszeichnung ist großartige Ermutigung für mehr als 12.000 christliche und muslimische Frauen in Nigeria“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/aachener-friedenspreis-2021/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener würdigt Wahl des Aachener Friedenspreises 2021: die interreligiöse Fraueninitiative „Women’s Interfaith Council” aus Nigeria.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>interreligiöse Fraueninitiative „Women’s Interfaith Council” aus Nigeria</strong>, auch <strong>„Mütter für den Frieden”</strong> genannt, erhält den Aachener Friedenspreis 2021. Im nigerianischen Bundesstaat Kaduna setzen sich die mehr als 12.000 Christinnen und Musliminnen, die sich in der Initiative zusammengeschlossen haben, für ein friedliches Zusammenleben in ihren Dörfern und Stadtvierteln ein. Das „Women’s Interfaith Council” ist eine vom Internationalen Katholischen Missionswerk <i>missio</i> e.V. unterstützte Initiative.</p>
<p>„Wir freuen uns sehr, dass unsere Projektpartnerinnen und ihre Arbeit mit dem <strong>Aachener Friedenspreis</strong> ausgezeichnet werden. Die Auszeichnung ist eine großartige Ermutigung für mehr als 12.000 christliche und muslimische Frauen. Wir gratulieren sehr herzlich“, erklärte <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener nach der Bekanntgabe der Preisträgerinnen am 21. September in Aachen. „Einige der Frauen konnte ich selbst in Nigeria treffen. Viele von ihnen haben durch die gewaltsamen Konflikte enge Familienangehörige verloren. Sie hätten Grund gehabt aufzugeben, aber sie haben sich anders entschieden. Sie setzen sich für Versöhnung ein, sie haben eine Passion für den Frieden. Die Frauen sind Vorbilder für uns und ihre Arbeit ist ein wichtiger Baustein für eine friedliche Zukunft Nigerias.”</p>
<p>Die „Mütter für den Frieden” setzen sich seit 2010 in ihrem Bundesstaat <strong>für ein gewaltfreies Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen</strong> ein. Der Bundesstaat Kaduna gehört zu den Krisenregionen des Landes. Oft geht es bei den Konflikten um Land, Weiderechte oder den Zugang zu Wasser. Der Streit zwischen Bauern und Viehhirten ist in den letzten Jahren eskaliert. Gehören die Streitparteien unterschiedlichen Religionen an, nehmen die Konflikte schnell eine religiöse Färbung an. Immer öfter begegnen sich die Menschen mit Misstrauen. Genau diesem Misstrauen möchten die Frauen mit ihrer Arbeit für den Frieden entgegenwirken.</p>
<p>Gezielt wenden sich die Christinnen und Musliminnen der Friedensinitiative auch gegen den Missbrauch ihrer Religion für politische Zwecke. Und sie fordern mehr Mitsprache für Frauen, denn Frauen sind in der patriarchalen Gesellschaft Nigerias an Entscheidungen meist nicht beteiligt, aber oft die Leidtragenden.</p>
<p>Das „Women’s Interfaith Council”, besteht aus <strong>23 christlichen und muslimischen Frauenverbänden</strong>. Es ist eine von Laiinnen getragene Initiative. Nach Anschlägen auf Dorfgemeinschaften oder Einzelpersonen suchen christliche und muslimische Frauen der Initiative gemeinsam Betroffene auf und kümmern sich um die Opfer. Sie leisten emotionalen Beistand und organisieren Hilfe – soweit ihnen das ihre begrenzten Mittel ermöglichen.</p>
<p>Neben diesen Einsätzen vor Ort organisiert das „Women’s Interfaith Council“ jedes Jahr ein umfangreiches Programm mit zahlreichen Workshops für Frauen, Jugendliche und Religionsführer, um präventiv Gewalt zu verhindern. Themen sind Friedensbildung, Konfliktanalyse und -transformation sowie interreligiöse Verständigung.</p>
<p>Der Bundesstaat Kaduna mit der gleichnamigen Landeshauptstadt liegt im mittleren Norden Nigerias. Im Norden des Bundesstaates leben überwiegend Muslime, im Süden Christen. Seit mehr als vierzig Jahren kommt es immer wieder zu ethnisch-religiösen Konflikten mit Tausenden Toten. So führte die Einführung der Scharia für Gebiete mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung im Jahr 2000 zu einer Serie langanhaltender Auseinandersetzungen. Aktuell ist der Bundesstaat neben dem Konflikt zwischen muslimischen Viehhirten und überwiegend christlichen Bauern stark von Entführungen krimineller Banden betroffen. Immer wieder werden Schulkinder und Studierende entführt, mit dem Ziel hohe Lösegeldforderungen zu stellen. Die Entführungswelle betrifft auch Seminaristen und Priester der katholischen Kirche.</p>
<p>Die Verleihung des Aachener Friedenspreises 2021 erfolgt am 13. November in Aachen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 02 Sep 2021 11:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Bundestagswahl entscheidet über Rolle Deutschlands in globaler Menschenrechtspolitik</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/bundestagswahl-entscheidet-ueber-rolle-deutschlands-in-globaler-menschenrechtspolitik/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Wahlaufruf des internationalen katholischen Hilfswerks missio – Präsident Bingener fordert stärkere Beachtung der Rolle der Religionen in der Politik</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Bürgerinnen und Bürger entscheiden mit ihrer Stimme, ob Deutschland künftig eine starke politische und diplomatische Rolle in der internationalen Zusammenarbeit zum Schutz der Menschenrechte weltweit spielt“, ruft <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Präsident des internationalen katholischen Hilfswerkes <i>missio</i> Aachen, zur Teilnahme an der Bundestagswahl am 26. September auf. „Wichtig ist uns, dass der kommende Bundestag stärker als bisher die Beiträge der Religionen für eine globale Menschenrechtspolitik, Frieden und Versöhnung in seine Arbeit einbezieht und dieses Potenzial nutzt“, sagte Bingener weiter. „Wir bitten alle Wählerinnen und Wähler, diese Fragen bei ihrer Stimmabgabe zu berücksichtigen“, so Bingener. Dazu hat <i>missio</i> Aachen heute einen Wahlcheck der Parteien veröffentlicht.</p>
<p>Das Hilfswerk <i>missio</i> Aachen arbeitet mit der katholischen Kirche in Afrika, dem Nahen Osten, Asien und Ozeanien zusammen. „Die Menschen dort leiden unter Verletzungen der Religionsfreiheit, der Meinungsfreiheit oder entwürdigenden Formen moderner Sklaverei. Unsere kirchlichen Partnerinnen und Partner stehen an ihrer Seite. Auch Christen werden diskriminiert, bedrängt oder gar verfolgt. Für die Kirchen und Menschen im globalen Süden ist Deutschland ein wichtiger politischer internationaler Akteur, der sie im Kampf um ihre Rechte unterstützen kann. Mit unserem Wahlcheck wollen wir ihren Anliegen eine Stimme geben“, sagte Pfarrer Bingener weiter.</p>
<p>Der <i>missio</i>-Wahlcheck hat an die Parteien acht Fragen zu den Themenfeldern Religionsfreiheit, interreligiöser Dialog, moderne Sklaverei, Rassismus, Diskriminierung von Frauen oder Umgang mit der deutschen Kolonialvergangenheit gestellt. Er soll den Wählerinnen und Wählern als Orientierung dienen, insbesondere bei den Themen, die für missio sowie für die kirchlichen Partnerinnen und Partnern relevant sind. Geantwortet auf die Fragen haben CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und die LINKE. Die AfD hat die Anfrage bisher nicht beantwortet.</p>
<p><strong>Der </strong><i><strong>missio</strong></i><strong>-Wahlcheck ist auf folgender Website abrufbar: </strong><s><strong>www.missio-hilft.de/bundestagswahl</strong></s><strong>.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sat, 28 Aug 2021 13:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Samuel Koch betet mit missio Aachen für Afghanistan</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/samuel-koch-betet-mit-missio-aachen-fuer-afghanistan/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Zum Gebet für die Menschen in Afghanistan rufen der Schauspieler und Autor Samuel Koch und Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerkes missio Aachen, auf. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Gebet für die Menschen in Afghanistan rufen der Schauspieler und Autor Samuel Koch, Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerkes <em>missio </em>Aachen, und Christoph Konopka, Vorstand der Jakob Christian Adam Stiftung, auf.<br> <br> „Du, Gott, bist ein Vorbild für Versöhnung par excellence. Dafür danken wir Dir. Du weißt aber auch um das Gegenteil in der Welt, all' den Streit, Gewalt und Krieg. Deshalb möchten wir in diesen Tagen an die Menschen in Afghanistan denken, die dort sterben und unermessliche Not leiden. Wir bitten Dich Gott, dass Du dort präsent bist“, betete Samuel Koch in Meckenheim. Samuel Koch zitierte im Gebet für Afghanistan die Jahreslosung 2021 nach dem Evangelisten Lukas, die alle leiten sollte: „Seid barmherzig, wie auch Euer Vater barmherzig ist.“<br> <br> „Wir dürfen über alle Religionsgrenzen hinweg im Einsatz für den Frieden und die Würde des Menschen nicht resignieren. Das gilt für Afghanistan und so viele andere Orte in der Welt. Deshalb beten wir für Frauen und Männer, die immer wieder neu Wege aus Gewalt und Unrecht suchen“, sagte Pfarrer Bingener. Die Gebetssolidarität mit den Menschen in Afghanistan gelte auch allen Mitarbeitenden der Hilfsorganisationen im Land und allen Soldatinnen und Soldaten, die bis zur letzten Minute Menschenleben retteten.<br> <br> „Wir möchten auch für alle Menschen beten, die jetzt aus Afghanistan fliehen müssen. Wir hoffen, dass sie eine neue Heimat finden, in der sie sich eine neue Zukunft aufbauen können“, sagte Christoph Konopka, Vorstand der Jakob Christian Adam Stiftung.<br> <br> In Meckenheim wurde am Samstag das Gründungsfest der Jakob Christian Adam Stiftung gefeiert. Samuel Koch und Pfarrer Dirk Bingener waren zu einem Talk über das Thema „Versöhnung. Selig, die Frieden stiften“ eingeladen.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 23 Aug 2021 13:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>#strongbymissio: Studierende in Nigeria bei Unruhen zu Tode gekommen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/strongbymissio-studierende-in-nigeria-bei-unruhen-zu-tode-gekommen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Auch katholische junge Erwachsene unter Opfern - Ausgangssperre in Jos in Zentralnigeria – Katholisches Hilfswerk missio Aachen bittet um Gebetssolidarität</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In der Stadt Jos in Zentralnigeria sind vergangene Woche Ausgangssperren verhängt worden. Nach Unruhen waren mehrere Menschen zu Tode gekommen. Dies berichteten katholische Studentinnen und Studenten gegenüber der Aktion <i>#strongbymissio</i> des katholischen Hilfswerkes <i>missio</i> Aachen. <i>#strongbymissio</i> bietet derzeit mit der nigerianischen katholischen Bildungsagentur SELL in Jos jungen Erwachsenen aus Deutschland und Nigeria eine Plattform, um über Fragen des Glaubens, der Politik oder der Zukunftsgestaltung in ihren Ländern zu diskutieren. Die jungen Erwachsenen aus Nigeria bitten um das Gebet der Menschen in Deutschland für ihre Lage.</p>
<p>Nach Auskunft der nigerianischen Partnerinnen und Partner waren die Unruhen nach Überfällen auf Dörfer rund um Jos ausgebrochen. Zudem seien Studentinnen und Studenten an der Universität in Jos überfallen und ermordet worden, darunter auch katholische Studierende. Danach seien in der Hauptstadt des Bundesstaates Plateau State Demonstrationen vor allem junger Menschen gegen die Regierung organisiert worden, die von den staatlichen Stellen einen stärkeren Einsatz für öffentliche Sicherheit forderten. Die Demonstrationen seien allerdings von der nigerianischen Armee aufgelöst worden, wobei es ebenfalls zu Zusammenstößen gekommen sei. Als Folge verhängten die Behörden eine Ausgangssperre.</p>
<p>Derzeit seien an der Universität Jos alle Prüfungen abgesagt und das Semester ausgesetzt worden. Es herrsche große Unsicherheit, wie sich die Lage entwickelt, so die Partnerinnen und Partner gegenüber <i>#strongbymissio</i>.</p>
<p>Nigeria ist das diesjährige Partnerland von <i>missio</i> zum Weltmissionssonntag. Im Oktober ist eine Delegation der katholischen Kirche aus Nigeria nach Deutschland eingeladen, um über ihre Arbeit auf rund 300 Veranstaltungen zu berichten. Eröffnet wird die Aktion am 3. Oktober in Essen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 20 Aug 2021 10:15:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Afghanistan-Desaster hat schwerwiegende Folgen für den Nahen Osten</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/afghanistan-desaster-hat-schwerwiegende-folgen-fuer-den-nahen-osten/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Libanesischer Menschenrechtler Fadio Daou und katholisches Hilfswerk missio Aachen warnen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der libanesische Priester und Menschenrechtler Professor Fadi Daou und das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen warnen vor schwerwiegenden Folgen des Afghanistan-Desasters für den Nahen Osten. „Das Vertrauen in die USA, Europa und den politischen Westen ist nach den dramatischen Ereignissen in Afghanistan sehr stark geschwunden, das ist auch für die Christinnen und Christen im Nahen Osten gefährlich“, sagte Professor Daou, der die christlich-muslimische Adyan-Stiftung im Libanon leitet, bei einer <em>missio</em>-Veranstaltung. „Unsere Partnerinnen und Partner der christlichen Kirchen im Nahen Osten, die sich für Menschenrechte, den interreligiösen Dialog und eine funktionierende Zivilgesellschaft einsetzen, haben Angst, dass radikale islamistische Kräfte Afghanistan als Blaupause für eigene neue Gewaltinitiativen nutzen“, sagte <em>missio</em>-Vizepräsident <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/gregor-von-fuerstenberg/">Dr. Gregor von Fürstenberg&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>
<p>Professor Daou beobachtet besonders unter jungen Menschen im Nahen Osten, die sich für eine demokratische Entwicklung in ihren Heimatländern engagieren, eine „große Enttäuschung“ angesichts der Ereignisse in Afghanistan. „Die Meinung ist: Der politische Westen kann und will noch nicht einmal selbst die Werte der Demokratie verteidigen, wie sollen sie dann uns helfen“, berichtete Daou. So sei etwa von den USA am 9. und 10. Dezember ein weltweiter „Gipfel für Demokratie“ geplant und dazu auch sehr viele Organisationen aus dem Nahen Osten eingeladen. Die Vorbereitungen dazu laufen. „Wie ernst aber können wir dann einen solchen Gipfel noch nehmen, wenn wir jetzt sehen, was in Afghanistan passiert“, gab Daou die Fragen vieler junger Menschen wieder.</p>
<p>Auch innerhalb eines Teils der christlichen Hierarchien im Nahen Osten sei die Angst „extrem groß“, weil diese Hierarchien immer noch von den Erfahrungen des 19. Jahrhunderts geprägt seien und die früheren europäischen Kolonialmächte wie England oder Frankreich – und damit der politische Westen – weiterhin als „Schutzmächte“ angesehen würden, die jetzt ausfielen und auf die man sich nicht mehr verlassen könne, erklärte Daou. Die radikalen islamistischen Kräfte im Nahen Osten feierten dagegen Afghanistan unabhängig von ihrer Ausrichtung oder Konkurrenz „als großen Sieg und das ist extrem gefährlich“, so Daou weiter. „Sie verbreiten auf allen Kanälen die Nachricht, dass sie jetzt auch überall im Nahen Osten endlich islamische Emirate etablieren könnten“, sagte Daou.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 18 Aug 2021 15:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Politik muss interreligiösen Dialog weltweit stärker fördern, um Menschenleben zu retten“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/politik-muss-interreligioesen-dialog-weltweit-staerker-foerdern-um-menschenleben-zu-retten/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Internationaler Tag zum Gedenken an die Opfer von Gewalt aufgrund von Religion oder Glauben – Katholisches Hilfswerk missio Aachen fördert im globalen Süden rund 60 Projekte</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen mahnt zu stärkeren Anstrengungen im weltweiten interreligiösen Dialog. „Wenn von Gewalt im Namen der Religionen die Rede ist, stehen dahinter meistens politische oder wirtschaftliche Interessen. Religion wird missbraucht. Wer stattdessen in solchen Konflikten das Gespräch, den Ausgleich und die Versöhnung zwischen den Religionen sucht, rettet Menschenleben“, sagte <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/gregor-von-fuerstenberg/">Dr. Gregor von Fürstenberg,&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> Vize-Präsident von missio Aachen, aus Anlass des „Internationalen Tages zum Gedenken an die Opfer von Gewalt aufgrund von Religion oder Glauben“ der Vereinten Nationen.<br><br>„Der interreligiöse Dialog des Lebens ist keine akademische Angelegenheit, sondern findet konkret mitten im Alltag der Menschen statt“, so von Fürstenberg weiter. Das Hilfswerk <i>missio</i> Aachen unterstützt in Afrika, dem Nahen Osten und Asien mit rund 2,5 Millionen Euro knapp 60 Dialogprojekte seiner kirchlichen Partnerinnen und Partner. Rund 290.000 Multiplikatorinnen erreichen etwa 1,9 Millionen Menschen. „Der interreligiöse Dialog schützt auch bedrängte Christinnen und Christen“, sagte von Fürstenberg.<br><br>Für den Erfolg des interreligiösen Dialogs gibt es vier Erfolgsgaranten. In Konflikten müssen die Autoritäten der verschiedenen Religionen kooperieren. Vor allem junge Frauen und Männer im globalen Süden brauchen eine gute Ausbildung, um in ihren Dörfern und Stadtvierten in Konflikten deeskalieren zu können. Dann braucht der Dialog eine verlässliche Infrastruktur und eine gute internationale Vernetzung. „Hier arbeitet die Kirche im globalen Süden schon gut mit Hilfswerken und den Kirchen in Deutschland und Europa zusammen. Die staatliche Entwicklungszusammenarbeit sollte den interreligiösen Dialog aber noch wesentlich stärker fördern“, sagte von Fürstenberg. „Auch in der internationalen politischen Diplomatie werden die Vertreterinnen und Vertreter der Religionen noch zu wenig in Vermittlungs- und Versöhnungsinitiativen eingebunden“, meint von Fürstenberg.<br><br>„Für die Bedeutung des interreligiösen Dialoges ist die Arbeit der Kirche in Nigeria ein gutes Beispiel“, erläuterte von Fürstenberg weiter. Der islamistische Terror von Boko Haram, Entführungskriminalität, ethnische Konflikte oder der Kampf um schrumpfende Land- und Wasserressourcen aufgrund des Klimawandels führen zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. „Die politischen und wirtschaftlichen Profiteure dieser Konflikte hetzen Muslime und Christen gegeneinander auf. Unsere Partnerinnen und Partner kämpfen gemeinsam mit muslimischen Würdenträgern und christlich-muslimischen Basisbewegungen zum Beispiel betroffener Mütter oder Jugendlicher genau gegen diese Instrumentalisierung“, so von Fürstenberg.<br><br>Im Oktober erwartet <i>missio</i> Aachen zum Monat der Weltmission eine Delegation der Kirche aus Nigeria, die über diese Arbeit in rund 300 Veranstaltungen bundesweit berichten wird.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 05 Aug 2021 09:48:41 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Gewalt im Namen der Religionen – welche Verantwortung trägt der Journalismus?</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/gewalt-im-namen-der-religionen-welche-verantwortung-traegt-der-journalismus/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Einladung zu einer Videokonferenz mit Workshops, Podiumsdiskussion und Polittalk am 19. August 2021</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Gewalt im Namen der Religionen – welche Verantwortung trägt der Journalismus?”</strong></p>
<p>Zu einer Videokonferenz mit Workshops, Podiumsdiskussion und Polittalk lädt das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen am 19. August 2021 ein. Mit dabei sind unter anderem Wolfgang Bauer (Die Zeit), Jürgen Erbacher (ZDF), Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, oder Professor Fadi Daou, Leiter der christlich-muslimischen Adyan-Stiftung im Libanon. Anlass ist der „Internationale Tag zum Gedenken an die Opfer von Gewalt aufgrund von Religion oder Glauben“ der Vereinten Nationen drei Tage später am 22. August. Mitveranstalter sind die Katholische Journalistenschule <i>ifp</i>, das Internetportal <i>katholisch.de</i> und das Magazin <i>kontinente</i>.</p>
<p>Für Journalistinnen und Journalisten sind die Workshops „Macht religiöse Minderheiten nicht zu Bürgern zweiter Klasse und wehrlosen Opfern!“ und „Zahlen lügen nicht! Oder doch? Was sagen Berichte und Ranglisten über Verletzungen von Religionsfreiheit wirklich aus“ konzipiert. Professor Fadi Daou informiert, wie Christen und Muslime im Nahen Osten beispielsweise die Berichterstattung über islamistische Terroranschläge bewerten und welche Narrative zur Stigmatisierung von Minderheiten beitragen. Dr. Katja Voges, Referentin für Menschenrechte und Religionsfreiheit bei <i>missio</i> Aachen, stellt verschiedene Formen des Monitorings und Berichte von Verletzungen der Religionsfreiheit vor und ordnet ihre Aussagekraft – mit Blick zum Beispiel auf Opfer- oder Täterzahlen – ein.</p>
<p>Alle Interessierten können die Podiumsdiskussion mit Wolfgang Bauer (Die Zeit), Jürgen Erbacher (ZDF), Ulrich Pick (SWR) und Beatrix Gramlich (kontinente) verfolgen. Sie diskutieren Fragen wie:</p><ul><li><span>Welche Rolle spielen Klischees und Stereotype bei der Berichterstattung über Gewalt im Namen der Religionen?</span></li><li><span>Wird das Storytelling der Wirklichkeit gerecht oder bedient es Erwartungen von Redaktionen und Publikum in Deutschland?</span></li><li><span>Kann Journalismus religiöse Konflikte befeuern oder befrieden?</span></li></ul><p>Für alle Interessierten offen ist auch das Gespräch von Markus Grübel mit Dr. Gregor von Fürstenberg, Vize-Präsident von <i>missio</i> Aachen, über die aktuelle Lage der Religionsfreiheit weltweit. Moderator Steffen Zimmermann, Berlin-Korrespondent des Internet-Portal <i>katholisch.de</i>, spricht mit ihnen beispielsweise über Gefahren der Sozialen Medien für die Religionsfreiheit oder die Bedeutung des interreligiösen Dialoges zur Prävention von Gewalt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 03 Aug 2021 12:40:58 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Deutschsprachige Theologie hat viele Fans im globalen Süden</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/deutschsprachige-theologie-hat-viele-fans-im-globalen-sueden/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen veranstaltet Sprach- und Kulturkurs für 21 Priesteramtskandidaten aus Afrika, Asien und Ozeanien in Zusammenarbeit mit Bischofskonferenz und Auswärtigem Amt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die deutschsprachige Theologie und Philosophie sind für junge Theologen aus Afrika, Asien, Ozeanien und Lateinamerika weiterhin ein Schlüssel für ein besseres Verständnis unserer Gegenwart. Dies sagen jedenfalls 21 Priesteramtskandidaten aus zehn Ländern des globalen Südens, die an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom studieren. Sie absolvierten gerade von Ende Juni bis Anfang August einen Kurs zur deutschen Sprache und Kultur, der vom katholischen Hilfswerk <em>missio</em> Aachen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bischofskonferenz und mit finanzieller Förderung des Auswärtigen Amtes organisiert wurde.</p>
<p><b>„Kirchenrecht ohne Deutschkenntnisse nicht zu verstehen“</b></p>
<p>„Unsere Lehrer im Kirchenrecht betonen ständig, wenn wir diese Materie wirklich verstehen wollen, müssen wir neben Latein vor allem Deutsch können, weil die besten und systematischsten Kommentare dazu in Deutsch verfasst sind. Mich interessiert daneben die politische Theologie deutscher Autoren, sie bringt mich persönlich weiter“, sagt etwa ein Student aus Osttimor. Dogmatik, biblische Theologie und Pastoraltheologie sind die weiteren meistgenannten Fächer, von denen die zukünftigen Priester glauben, dass ihnen die Lektüre deutschsprachiger Theologie im Original theologische Innovation ermöglicht. Alle Teilnehmer des Kurses bereiten sich auf den Master oder die Promotion vor.</p>
<p><b>„Deutschland ist für den Südsudan Vorbild für Staat-Kirche-Verhältnis“</b></p>
<p>Ein angehender Priester aus dem Südsudan dagegen lernt aus anderen Gründen Deutsch. „Ich persönlich bin überzeugt von der Art und Weise, wie in Deutschland Kirche und Staat zum Wohl der Menschen zusammenarbeiten. Indem ich Deutsch lerne, will ich die theologischen, philosophischen und kulturellen Hintergründe dieser Zusammenarbeit im Original studieren. In meiner Heimat brauchen wir so ein konstruktives Verhältnis zwischen den Religionsgemeinschaften und dem Staat“, erklärt er seine Lust auf Deutsch.</p>
<p><b>„Ich will den Synodalen Prozess in Deutschland verstehen“</b></p>
<p>Eine ungewöhnliche Erklärung seiner Passion für das Deutsche hat ein künftiger Priester aus Samoa. Ein Teil des heutigen Landes war als Deutsch-Samoa bis 1914 eine deutsche Kolonie. Seine Tante ist mit einem Samoa verheiratet, der deutsche Vorfahren hat. „Von ihm und seinem Bruder habe ich immer wieder einige Brocken Deutsch gehört“, erzählt er. Auch sein Ur-Ur-Ur-Großvater hat 1879 mit Deutschen politische Verhandlungen geführt. Diese Familiengeschichte möchte er näher erforschen und lernt dafür Deutsch. Allerdings nennt er auch einen theologischen Grund: „Ich interessiere mich sehr für den Synodalen Prozess der katholischen Kirche in Deutschland, der neue Wege für die lokalen Kirchen und die universale Kirche diskutiert. Die Debatten möchte ich im Original verstehen können“, sagt er.</p>
<p><b>Hoffentlich bald Angebot für Theologinnen</b></p>
<p>„Der Kurs verbindet das Sprachenlernen mit kulturellen Exkursionen. Er fand in Heidelberg und Aachen statt. Für uns ist er auch als ein Beitrag gedacht, um künftigen Führungspersonen der Kirche des globalen Südens zu zeigen, wie wichtig es ist, dass junge Menschen aus ihrer Heimat ebenfalls solche Programme durchlaufen können. Wir hoffen, dass wir dieses Angebot bald auch für Theologinnen machen können“, sagte Professor Harald Suermann, Leiter des Missionswissenschaftlichen Institutes im <em>missio</em> e.V., der mit seinem Team den Kurs vorbereitete und durchführte.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 29 Jul 2021 10:42:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Aberglaube und Gewalt in 41 Ländern</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/aberglaube-und-gewalt-in-41-laendern/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>10. August: Internationaler Tag gegen Hexenwahn - Ordensschwester hilft Überlebenden und fürchtet um ihr Leben</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach Angabe des Katholischen Hilfswerks <em>missio</em> in Aachen sind Menschen in 41 Staaten der Welt massiv in Gefahr, Opfer von Aberglauben und Gewalt zu werden. „Frauen, aber auch Männer und Kinder werden als angebliche Hexen verfolgt, gefoltert und getötet“, berichtet der <em>missio</em>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener. Papua-Neuguinea, Ghana, Kongo, Indien und Südafrika gehören zu den betroffenen Ländern, wie aus der Weltkarte in der <em>missio</em>-Menschenrechtsstudie hervorgeht, die anlässlich des Internationalen Tags gegen Hexenwahn am 10. August veröffentlicht wird.</p>
<p>Bei der Recherche sind zahlreiche Quellen wie die Vereinten Nationen, wissenschaftliche Studien und Augenzeugenberichte berücksichtigt. „Die übersichtliche Weltkarte ist so wichtig, weil in der Vergangenheit diese Menschenrechtsverletzungen in Verbindung von Aberglauben und Hexenwahn kaum wahrgenommen wurden“, erklärt Pfarrer Dirk Bingener. In der aktualisierten Karte mit dem Stand von Juli 2021 sind im Unterschied zum letzten Jahr die Länder Senegal, Togo, Elfenbeinküste, Namibia und Liberia hinzugekommen.</p>
<p>Nach Einschätzung von Experten wie dem Historiker Dr. Werner Tschacher wurden in den letzten 60 Jahren weltweit mehr Menschen als vermeintliche Hexen und Hexer getötet als in circa 350 Jahren europäischer Hexenverfolgung zusammen. Die aktuelle <em>missio</em>-Weltkarte zu den Menschenrechtsverletzungen im Zeichen des Hexenwahns basiert auf konservativen Bewertungen. Daneben gibt es andere Auflistungen, die einzelne Fälle der letzten Jahre in unter anderem den USA, England und Italien berücksichtigen und so auf bis zu 60 betroffene Staaten kommen.</p>
<p><em>missio</em> konzentriert sich auf Länder wie Papua-Neuguinea mit besonders prekären Situationen für die betroffenen Menschen. So berichtet die <em>missio</em>-Projektpartnerin Schwester Lorena Jenal von ihrer gefährlichen Hilfe für gerettete Frauen. „Selbst wenn wir eindeutige Beweise über die Täter haben, so würde ich es nicht überleben, wenn ich die Folterer anzeigen würde“. Der Glaube an die Hexerei ist unter der Dorfbevölkerung, bei der Polizei und Justiz stark verbreitet. Dies gilt ebenso für viele afrikanische Länder, die auf der <em>missio</em>-Karte verzeichnet sind. Laut Umfragen glauben in Kamerun, Ghana und Malawi rund drei Viertel der Menschen an Hexerei.</p>
<p>Hinweise auf einen verstärkten Hexenwahn gibt es unter anderem aus der Demokratischen Republik Kongo. „Seit der Corona-Pandemie werden immer mehr Menschen der Hexerei beschuldigt und die Zahl der Gewaltopfer erhöht sich“, berichtet Therese Mema, die sich in der Region der Stadt Bukavu um Überlebende kümmert. Das Aufflammen des Hexenwahns in Zeiten von Krankheiten, Kriegen und Katastrophen bildet ein Leitmotiv der jahrhundertelangen Geschichte dieser Menschenrechtsverletzungen.</p>
<p><b>Mit dem Internationalen Tag gegen Hexenwahn am 10. August macht missio seit dem Jahr 2020 auf diese weltweiten Menschenrechtsverletzungen aufmerksam</b></p>
<p>Das Datum bezieht sich auf einen Fall aus Papua-Neuguinea, der für internationale Aufmerksamkeit sorgt. Eine wehrlose Mutter namens Christina Pakuma wurde im August 2012 als angebliche Hexe über mehrere Tage gefoltert. Durch einen Trick konnte sie sich befreien und wurde von Ordensfrauen in Sicherheit gebracht. Die Schweizer Missionarin Schwester Lorena kümmerte sich um die überlebende Christina und hat den Fall gemeinsam mit <em>missio</em> bei den Vereinten Nationen vorgebracht.</p>
<p>„In diesem Juli hat uns die traurige Nachricht erreicht, dass Christina an einem Krebsleiden verstorben ist“, berichtet Pfarrer Dirk Bingener. „Wir verlieren einen lieben Mitmenschen und eine starke Kämpferin. Doch durch den Internationen Tag gegen Hexenwahn bleibt ihre Geschichte und das Schicksal so vieler anderer Betroffener unvergessen“.</p>
<p>Ein wichtiges Signal kommt aktuell auch von den Vereinen Nationen. Erstmalig in der Geschichte der UN gibt es eine Resolution zur Beseitigung von Gewalttaten im Zusammenhang mit Anschuldigungen angeblicher Hexerei. „Jetzt müssen der Resolution die entsprechenden Taten folgen. <em>missio</em> wird die Projekte gegen Hexenwahn weiterhin verstärkt unterstützen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 23 Jul 2021 09:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Corona: Kirchenvertreter aus 25 Ländern im globalen Süden fordern mit missio Aachen globale Impfgerechtigkeit</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/corona-kirchenvertreter-aus-25-laendern-im-globalen-sueden-fordern-mit-missio-aachen-globale-impfgerechtigkeit/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Industriestaaten müssen ihren wachsenden Überschuss an Impfdosen teilen – Eigene Produktionsstätten in Afrika, Asien und Ozeanien aufbauen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir fordern gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien globale Impfgerechtigkeit im weltweiten Kampf gegen das Corona-Virus“, appelliert Pfarrer Dirk Bingener, Präsident das katholischen Hilfswerks <em>missio</em> Aachen, an die Solidarität der reichen Industrienationen. Dieser Appell ist das Ergebnis einer Umfrage, an der sich <em>missio</em>-Partner aus rund 25 Ländern beteiligten. „Die Industrienationen sollen ihren wachsenden Überschuss an Impfdosen schneller und stärker mit den Ländern des globalen Südens teilen. Gleichzeitig brauchen vor allem Afrika und Asien dringend mehr eigene Produktionsstätten für die Herstellung von Impfstoffen. Das sind die zwei wichtigsten Forderungen unserer Partner“, fasst Pfarrer Bingener die <em>missio</em>-Umfrage zusammen.<br> <br> Bingener begrüßte die jüngste Ankündigung der Bundesregierung, 30 Millionen nicht mehr nachgefragter Impfdosen aus Deutschland über das globale Verteilungsprogramm Covax an Länder im globalen Süden zu geben. Dies ist eine Initiative der Weltgesundheitsorganisation WHO und anderer Organisationen. „Für unsere weltkirchlichen Partner ist dabei wichtig, dass die Impfdosen-Lieferungen aus dem Westen, China oder Russland politisch nicht instrumentalisiert werden und zu Abhängigkeiten führen“, sagte Pfarrer Bingener. Die <em>missio</em>-Partner kritisierten beispielsweise den hohen Preisunterschied zwischen billigeren chinesischen oder russischen und teureren Impfstoffen aus dem Westen, die aber höhere Akzeptanz in der Bevölkerung genießen. „Faire Preise für alle Impfstoffe, gleichgültig woher sie stammen, sind für unsere Partner sehr wichtig“, so Bingener. Gleichzeitig müssten die Geberländer den Eindruck vermeiden, dass sie Impfstoffe zweiter Klasse oder nicht gebrauchte „Reste“ lieferten. <em>missio</em>-Partner berichten, dass solche Befürchtungen in ihren Ländern weit verbreitet seien und Verschwörungstheorien oder Impfskepsis befeuerten.<br> <br> <b>Zusammenarbeit beim Impfen darf nicht zu neuen Abhängigkeiten führen</b><br> <br> „Das alles kann aber nur ein erster Schritt hin zu weltweiter Impfgerechtigkeit sein. Wichtiger für unsere Partner ist, dass in Afrika, Asien oder Ozeanien ein dichtes Netz an eigenen Produktionsstätten für Impfstoffe gegen Covid 19 und andere Krankheiten entsteht“, sagte Pfarrer Bingener. Für die <em>missio</em>-Partner, die in armen Ländern oft die wichtigsten Akteure im Gesundheitswesen sind, seien dafür freiwillige und faire Lizenzvereinbarungen zwischen den Inhabern der Patentrechte in der globalen Forschung und pharmazeutischen Industrie aus dem Westen, Chinas oder Russlands mit interessierten Produzenten aus dem globalen Süden Voraussetzung. „Eine Lösung muss im Rahmen fairer, multilateraler Welthandelsbeziehungen gefunden werden, damit der globale Süden bei dem Aufbau eigener Standorte für die Impfproduktion nicht wiederum in einseitige politische Abhängigkeiten gerät“, unterstreicht Pfarrer Bingener den Hinweis der Partner des Hilfswerkes.<br> <br> So berichteten beispielsweise Kirchenvertreter aus Bangladesch und Nepal gegenüber <em>missio</em> Aachen, dass ihre Regierungen schon früh Lieferverträge mit indischen Firmen und einem europäischen Impfstoffhersteller, der in Thailand produziert, getroffen hätten, dann aber die Lieferungen nicht erfolgt oder mit kaum erfüllbaren Forderungen versehen worden seien. „Diese Abhängigkeiten müssen abgebaut werden“, so Pfarrer Bingener. <em>missio</em>-Partner in Bangladesch verwiesen weiter darauf, dass es in ihrem Land eine hohe Zahl an pharmazeutischen Firmen gäbe, die für ärmere Länder Medizin zu erschwinglichen Preisen produzierten. Sie könnten auch Impfstoffe gegen das Corona-Virus herstellen, wenn das politisch gewollt sei.<br> <br> <b>Globaler Gesundheitsschutz ist neben Klimaschutz die neue Herausforderung</b><br> <br> „Die entscheidende Frage der globalen Impfgerechtigkeit ist zunehmend nicht mehr eine Frage der Verfügbarkeit des Impfstoffes, sondern der Verteilungsgerechtigkeit. Hier stehen die reichen Industrienationen in globaler Verantwortung“, fasst Bingener die Erwartungen der <em>missio</em>-Partner zusammen. „Letzten Endes geht es hier auch nicht mehr allein um Impfgerechtigkeit. Die reichen Industriestaaten haben den globalen Gesundheitsschutz vernachlässigt, der eine ähnlich große Herausforderung wie der Klimaschutz ist. Die Folgen spüren wir alle, ob in Deutschland, Nigeria oder Bangladesch. Wir brauchen für diesen globalen Gesundheitsschutz neue internationale Allianzen“, sagte Pfarrer Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 20 Jul 2021 13:15:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Flutkatastrophe: Bewegende Gebetssolidarität der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/flutkatastrophe-bewegende-gebetssolidaritaet-der-kirche-in-afrika-asien-und-ozeanien/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk missio Aachen erhält zahlreiche Solidaritätsschreiben seiner Partnerinnen und Partner aus dem globalen Süden – Aufruf: Klimawandel stoppen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen erreichen derzeit zahlreiche Solidaritätsadressen seiner kirchlichen Partnerinnen und Partner aus Afrika, Asien und Ozeanien für die Flutopfer in Deutschland. „Sie sorgen sich um die Menschen in Deutschland und Westeuropa, weil sie selbst in ihrem Alltag solche Katastrophen erleben müssen und wissen, was das für die Betroffenen bedeutet. Sie beten für die Opfer und ihre Angehörigen. Für mich ist das ein bewegendes Zeichen weltkirchlicher Solidarität“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <em>missio</em> Aachen, am Dienstag. „Unsere Partnerinnen und Partner fordern auch, dass die Regierungen weltweit ihren Kampf gegen die Klimaerwärmung forcieren, weil sie einen entscheidenden Anteil an solchen Katastrophen hat. Das geben wir an die Bundesregierung weiter“, so Pfarrer Bingener weiter. &nbsp;</p>
<p>Shay Cullen beispielsweise, <em>missio</em>-Projektpartner der Preda-Stiftung in den Philippinen, versichert „den Menschen in Deutschland in Zeiten des Leids unsere Solidarität und Freundschaft“. Er kenne zwar solche Unwetter und ihre Folgen von den Philippinen, hätte aber nie gedacht, dass dies auch Deutschland heimsuchen könne. „Deshalb müssen wir alle gemeinsam unsere Regierungen und die Europäische Union mit Nachdruck daran erinnern, jetzt tatsächlich etwas gegen die Klimaerwärmung zu unternehmen“, forderte Shay Cullen.</p>
<p>Auch Franklin Menezes, langjähriger <em>missio</em>-Partner aus dem indischen Kalkutta, spricht in seinem Schreiben davon, „jetzt endlich gegen den Klimawandel zusammenzuarbeiten“. Gleichzeitig ist es ihm ein Anliegen, in dieser Not trotz aller Hilflosigkeit etwas von der Solidarität zurückzugeben, die die Menschen seit Jahrzehnten mit den Benachteiligten und Leidenden im globalen Süden zeigten. „Jetzt sind wir mit ganzem Herzen bei den Opfern der Flut in Deutschland, ihren Angehörigen und allen, die ihre Existenz verloren haben. Nur Gott weiß, was sie durchmachen müssen. Wir beten jeden Tag für sie“, so Franklin Menezes.</p>
<p><em>missio</em> Aachen erreichten auch Schreiben von Bistümern aus aller Welt. Sie zeigen, wie sehr das Netzwerk der Weltkirche Christinnen und Christen in der Sorge um die Menschen verbindet. Die katholische Diözese Wabag in Papua-Neuguinea etwa hat alle ihre Priester, Ordensleute und Gläubigen aufgerufen, in den kommenden Tagen für die Opfer der Flut in Deutschland zu beten.</p>
<p>Nicht zuletzt sorgen sich die <em>missio</em>-Partnerinnen und Partner auch um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hilfswerkes selbst, weil in den Medien in ihren Heimatländern vor allem über die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen berichtet und dabei immer wieder Aachen als geographischer Bezugspunkt genannt worden war.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 05 Jul 2021 16:02:24 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen trauert um indischen Menschenrechtsaktivisten Pater Stan Swamy SJ</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-trauert-um-indischen-menschenrechts-aktivisten-pater-stan-swamy-sj/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener: „Verantwortlich für seinen Tod ist staatliche Willkür“ – Seit Oktober 2020 unter falscher Anklage</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit großer Bestürzung hat heute das Internationale Katholische Missionswerk <i>missio</i> Aachen die Nachricht vom Tod des indischen Jesuiten und Menschenrechtsaktivisten Pater Stan Swamy SJ erfahren. „Wir trauern um einen außergewöhnlichen Menschen, der im lebenslangen Einsatz für sozial ausgegrenzte und indigene Bevölkerungsgruppen in Indien gestorben ist. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und auch allen Christinnen und Christen in Indien, die einen starken Glaubenszeugen verlieren“, so Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen. „Verantwortlich für seinen Tod ist staatliche Willkür. Das dürfen wir nicht vergessen“, fügte Pfarrer Bingener an.</p>
<p>Pater Stan Swamy SJ engagierte sich insbesondere für die sogenannten Adivasi, die indigene Bevölkerung Indiens, und die sogenannten Dalits, die von der indischen Gesellschaft als vermeintlich „Unberührbare“ ausgegrenzt werden. Häufig sind Adivasi und Dalits Angehörige christlicher Konfessionen. Father Stan wurde am 8. Oktober 2020 unter dem Vorwurf der Verbreitung maoistisch-terroristischer Propaganda verhaftet. Unter anderem wurden ihm Verbindungen zu Ausschreitungen im westindischen Bundesstaat Maharashtra an Silvester 2017 vorgeworfen, in deren Folge schon zuvor weitere indische Menschenrechtsaktivisten inhaftiert worden waren. Father Stan wies eine Beteiligung an diesen Ausschreitungen und den Vorwurf der Propaganda oder der Sympathie für den Maoismus entschieden zurück. Der Vorwurf der maoistisch-terroristischen Propaganda ist ein oft eingesetzter Vorwand der hindu-nationalistischen Politik in Indien, um Regierungskritikerinnen und Kritiker mundtot zu machen.</p>
<p><i>missio</i> Aachen hatte mit anderen Organisationen zusammen eine Petition für Pater Stan Swamy gestartet. Trotz zahlreicher internationaler Proteste sind Anhörungen des gesundheitlich angeschlagenen Jesuiten immer wieder verzögert oder verschoben worden. Bis zuletzt war nicht klar, ob und wann Pater Stan Swamy von den vorgeschobenen und ungerechtfertigten Vorwürfen der Unterstützung maoistisch-terroristischer Propaganda freigesprochen werden würde. Eine weitere Anhörung war einen Tag vor seinem Tod angesetzt worden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 23 Jun 2021 16:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Verbrechen gegen die Menschlichkeit&quot; (Papst Franziskus): missio-Partner fordern: Moderne Sklaverei mit fairem Welthandel bekämpfen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/verbrechen-gegen-die-menschlichkeit-papst-franziskus-missio-partner-fordern-moderne-sklaverei-mit-fairem-welthandel-bekaempfen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Internationale Fachkonferenz „Eine Welt. Keine Sklaverei&quot; beendet: Rund 300 Teilnehmende diskutierten mit internationaler Unterstützung über moderne Sklaverei – Petition an die Bundesregierung gestartet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Allen Formen von moderner Sklaverei entschieden entgegenwirken", das forderten die Teilnehmenden der Internationalen Fachkonferenz „Eine Welt. Keine Sklaverei", die das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen am 22./ 23. Juni durchgeführt hat. Unter Schirmherrschaft von Bundesminister Gerd Müller diskutierten rund 300 Teilnehmende aus Afrika, Asien und Europa mit Expertinnen und Experten, darunter Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi. Zudem startete <i>missio</i> die Petition „Meine Stimme gegen Online-Missbrauch", die an die Bundesregierung appelliert, sich gegen Online-Missbrauch von Minderjährigen einzusetzen.</p>
<p>„Afrika füttert die Welt. Wir produzieren Produkte wie Bananen, Kaffee und Kakao, aber wir kriegen nicht einen fairen Lohn dafür. Auch bei Gold und Coltan, die für die Handyproduktion notwendig sind, diktiert der Weltmarkt den Preis, ohne den Einsatz der Menschen bei der Produktion im Kongo zu berücksichtigen. Das ist eine Form moderner Sklaverei", betonte <i>missio</i>-Projektpartnerin Thérèse Mema Mapenzi aus der Demokratischen Republik (DR) Kongo. Die Direktorin des Centre Olame in Bukavu war eine der 19 internationalen Expertinnen und Experten, die während der (Online-) Konferenz verschiedene Formen moderner Sklaverei aufzeigten und anprangerten.</p>
<p>&nbsp;„Besonders Kinder sind von moderner Sklaverei betroffen", verdeutlichte Schwester Mary John Mananzan aus Manila. Nach UNICEF – Untersuchungen sind auf den Philippinen acht von zehn Kindern durch Online-Missbrauch gefährdet. „85 Prozent der weiblichen Opfer haben zudem einen sexuellen Missbrauch bereits im Kindesalter erlebt", betonte die <i>missio</i>-Projektpartnerin. „Gerade Minderjährige brauchen unseren Schutz und wir müssen Anwälte für ihre Zukunft sein."</p>
<p>„<strong>Moderne Sklaverei hat heute vielfältige Erscheinungsweisen</strong>"<strong> (Pfarrer Dirk Bingener)</strong></p>
<p>Die beiden Beispiele sind nur ein Ausschnitt aus den „vielfältigen Erscheinungsweisen moderner Sklaverei", wie <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener betonte. Denn während der zweitägigen Fachkonferenz wurde deutlich, dass beispielsweise auch in der Textilindustrie, bei der Kakao-Ernte oder beim Blumenpflücken Menschen in vielen Ländern der Welt unter sklavenähnlichen Verhältnissen leiden.</p>
<p>Gegen diese Formen moderner Sklaverei wendet sich das katholische Hilfswerk <i>missio</i> mit seiner „Aktion Schutzengel". Unterstützung erhält das päpstliche Missionswerk aus der Politik und von Non-Profit-Organisationen. Bundesminister Gerd Müller, Schirmherr der Konferenz „Eine Welt. Keine Sklaverei", betonte die Wichtigkeit des missio-Engagements, „welches auf den christlichen Werten beruht." Entscheidend sei dabei der Schutz der Würde der Menschen.</p>
<p>„Wir folgen dem Appell von Papst Franziskus und bekämpfen Sklaverei als ‚Verbrechen gegen die Menschlichkeit‘. Dabei erheben wir gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern in Afrika und Asien unsere Stimme", verwies <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener auf die am 22. Juni im Rahmen der Konferenz „Eine Welt. Keine Sklaverei" gestartete Petition gegen Online-Missbrauch Minderjähriger.</p>
<p>Wie wichtig solche Aktionen und das internationale Engagement gegen moderne Sklaverei sind, verdeutlichte Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi aus Indien. „Wir nutzen die Menschen aus und wir können nicht einfach wegwischen oder vergessen. Unglücklicherweise gibt es keine Gesetze, um diese Online-Ausbeutung zu stoppen." Der Friedensnobelpreisträger verdeutlichte dies eindrucksvoll: „Ich habe Kinder gesehen, die Kakao-Bohnen geerntet, aber noch nie Schokolade gegessen haben. Oder Kinder, die Fußbälle nähen aber nur davon träumen können, einmal mit einem richtigen Fußball zu spielen." Dies dürfe nicht weiter zugelassen werden, betonten auch <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener und Bundesminister Gerd Müller in einer Videoschaltung zwischen Aachen, Berlin und Neu-Delhi.&nbsp; &nbsp;<br>&nbsp;<br>Die <i>missio</i> - Petition „Schützt Kinder vor sexuellem Online-Missbrauch" kann ab sofort digital unterzeichnet werden auf <a href="http://www.missio-hilft.de/schutzengel-petition" target="_blank" class="external-link">www.missio-hilft.de/schutzengel-petition&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>
<p><strong>Hinweis für die Medien:</strong><br><br>Weitere Informationen zur Konferenz „Eine Welt. Keine Sklaverei" sind verfügbar auf <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/moderne-sklaverei/internationale-fachkonferenz-eine-welt-keine-sklaverei/" class="external-link">https://www.missio-hilft.de/mitmachen/aktion-schutzengel/konferenz-eine-welt-keine-sklaverei/&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>
<p>Presseinformationen und Pressebilder können hier abgerufen werden: <a href="/informieren/presse/pressemitteilungen/" class="external-link">https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>
<p>Für Rückfragen oder weitere Informationen können Sie sich gerne an Christian Schnaubelt (Tel.: 0241 / 75 07-347, <a href="mailto:christian.schnaubelt@missio-hilft.de" class="email-link">christian.schnaubelt@missio-hilft.de&nbsp;<span class="email-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>) in der <i>missio</i>-Pressestelle wenden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 22 Jun 2021 14:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio fordert verstärkten Kampf gegen sexuellen Online-Missbrauch</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-fordert-verstaerkten-kampf-gegen-sexuellen-online-missbrauch/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Internationale (Online-) Fachkonferenz „Eine Welt. Keine Sklaverei&quot;: Petition an die Bundesregierung gestartet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Einen verstärkten Kampf gegen sexuelle Online-Ausbeutung von Kindern fordert das katholische Hilfswerk <i>missio</i> in Aachen und erhält dabei Unterstützung von Expertinnen sowie Experten aus Afrika, Asien und Europa. Die Petition „Schützt Kinder vor Online-Missbrauch" wurde am 22. Juni auf der (Online-) Konferenz „Eine Welt. Keine Sklaverei" in Aachen mit internationaler Unterstützung gestartet.</p>
<p>„Die neueste Form der modernen Sklaverei ist Online-Missbrauch. Die Mehrheit der Opfer sind Kinder", kritisierte Schwester Mary John Mananzan aus Manila. „Die Präventionsarbeit und Hilfe für die Opfer vor Ort ist enorm wichtig", sagt <i>missio</i>-Präsident Dirk Bingener. „Aber das allein reicht nicht. Das Problem ist so groß, dass verstärkt internationales Handeln gefordert ist. Alle sind dabei gefragt: Strafverfolgung, Politik und die Internet-Dienste-Anbieter."</p>
<p>Aus diesem Grund fordert das katholische Hilfswerk in der heute gestarteten Petition „Meine Stimme gegen sexuellen Online-Missbrauch" ganz konkrete Änderungen: „Plattformen wie Facebook in die Pflicht nehmen, mehr Zeit für die Ermittlungen durch die Sicherung von Daten und mehr Ermittelnde, das sind die Forderungen unserer Petition. Beteiligen Sie sich daran, jede Stimme zählt!", betonte Bingener.&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>
<p>„Moderne Sklaverei hat heute vielfältige Erscheinungsweisen. Mit dem Start der Online-Petition der ‚Aktion Schutzengel‘ appellieren wir an die Bundesregierung dem Kinderschutz auf Internet-Plattformen die oberste Priorität einzuräumen." Zu den Erstunterzeichnenden der Petition gehören neben Expertinnen und Experten aus den Philippinen, Belgien, Ghana und der DR Kongo unter anderem in Deutschland die kfd-Bundesvorsitzende Mechthild Heil, BDKJ-Bundespräses Stefan Ottersbach, DPSG-Bundeskurat Matthias Feldmann und Pfarrer Peter Kossen.</p>
<p><i>missio </i>unterstützt in den Philippinen Projektpartner im Kampf gegen sexuelle Ausbeutung und Online-Missbrauch. Mit einem Aufklärungs- und Schutzprogramm in der Millionenstadt Cebu konnten über 6.000 Kinder und Eltern vor den Fängen der Internettäter bewahrt werden. In dem PREDA-Zentrum des <i>missio</i>-Projektpartners Pater Shay Cullen erhalten inzwischen Opfer von sexuellem Online-Missbrauch seelsorgerisch-therapeutische Hilfe. Das 13-jährige philippinische Mädchen Paloma konnten dank einer Polizeirazzia aus den Fängen der Zuhälter befreit werden und bei PREDA Zuflucht finden. Zuvor war sie online von mehreren tausend Männern sexuell missbraucht worden. Nach Angaben des FBI sind jeden Moment im Internet rund 750.000 pädosexuelle Täter auf der Jagd nach Kindern.</p>
<p>Die meisten von ihnen bleiben unentdeckt, obwohl sie vielfach gewöhnliche Internetkanäle verwenden. So kamen die Strafverfolgungsbehörden im April 2021 nur durch Zufall einem Deutschen auf die Spur. Er hatte vom Computer aus über Skype befohlen, wie ein fünfjähriges Mädchen in den Philippinen sexuell missbraucht werden sollte. Er wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt. Die <i>missio</i>-Projektpartner in den Philippinen sind alarmiert, weil sich die Zahl der Opfer in vergangenen Jahren verdoppelt und verdreifacht hat.</p>
<p>Die an die Bundesregierung gerichtete Petition von <i>missio</i> umfasst drei zentrale Forderungen: Erstens eine Schutzpflicht, mit der Facebook und anderer Plattformen verpflichtet werden, nach Online-Darstellungen von Kindesmissbrauch aktiv zu suchen und diese zu melden. Zweitens eine sinnvolle Datenspeicherung, damit mehr Fälle strafrechtlich verfolgt werden können und drittens eine höhere Zahl an Ermittelnden beim BKA im Bereich des Online-Kindesmissbrauchs.</p><h3 class="rte-headline">„Eine Welt. Keine Sklaverei"</h3><p>Der Kampf gegen sexuellen Online-Missbrauch gehört zu dem Themenspektrum der Aktion Schutzengel mit dem Titel „Eine Welt. Keine Sklaverei". Auf der gleichnamigen Internationalen (Online-) Konferenz berichten am 22./23. Juni 2021 zahlreiche Experten über Formen moderner Sklaverei in Ghana, Kongo, Indien und den Philippinen. Zu Wort kamen unter anderem der Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi und Schirmherr Bundesminister Gerd Müller, der betonte: „Jetzt ist die Zeit zum Handeln. Der Beschluss des Lieferkettengesetzes durch den Bundestag war ein wichtiger Meilenstein, aber es ist noch viel zu tun. Hilfswerke wie <i>missio</i> leisten dabei einen wichtigen Beitrag." Dies unterstrich auch Kailash Satyarthi, der verdeutlichte: „Kinder leiden heute in vielen Ländern unter moderner Sklaverei".<br><br>„Wir folgen dabei dem Appell von Papst Franziskus und bekämpfen Sklaverei als ‚Verbrechen gegen die Menschlichkeit". Dabei erheben wir gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern in Afrika und Asien unsere Stimme“, verdeutlichte <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener am 22. Juni in Aachen.</p>
<p>Die Petition „Schützt Kinder vor sexuellem Online-Missbrauch" kann ab sofort digital unterzeichnet werden auf <a href="https://www.missio-hilft.de/schutzengel-petition" target="_blank" class="external-link">www.missio-hilft.de/schutzengel-petition&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 02 Jun 2021 11:45:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>#strongbymissio: Junge Menschen aus Nigeria und Deutschland starten gemeinsames Projekt</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/strongbymissio-junge-menschen-aus-nigeria-und-deutschland-starten-gemeinsames-projekt/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk missio Aachen bietet neue digitale Begegnungsplattform an</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen bringt Jugendliche und junge Erwachsene aus afrikanischen oder asiatischen Ländern und Deutschland auf der neuen digitalen Begegnungsplattform <i>#strongbymissio</i> zusammen. „Sie können dort über ihren Alltag reden, Freundschaften schließen, Einblicke in andere Lebenswelten bekommen und gemeinsame Aktionen starten", sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, zum Auftakt des Projektes.</p>
<p><i>#strongbymissio</i> startet mit jungen Friedensaktivistinnen und Aktivisten aus dem Nordosten Nigerias. Angela Fom, Haruna Sylvester Joel, Onyekachi Ezinne Chidi und Yussuf Fidelis studieren oder sind in der Ausbildung. In ihrer Freizeit engagieren sie sich in einer katholischen Friedensinitiative. Sie gehen in Dörfer und Stadtviertel, um Gewalt unter jungen Menschen zu verhindern. Blutige Konflikte sorgen in ihrer Heimat immer wieder für Spannungen zwischen Angehörigen verschiedener Religionen und Volksgruppen. Beim Start von <i>#strongbymissio</i> begegnen sie beispielsweise Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus internationalen Freiwilligendiensten oder der katholischen Jugendarbeit in Deutschland. „Wir laden alle jungen Menschen ein, die Friedensaktivisten aus Nigeria auf Facebook und Instagram kennenzulernen und mit ihnen eine Community aufzubauen, die auch eigene Aktionen entwickelt", so Pfarrer Bingener. Geplant sind schon ein gemeinsames Gebet, ein Kochevent und eine Jugendaktion am 2. und 3. Oktober im Bistum Essen.</p>
<p>Pfarrer Robert Psinon ist <i>missio</i>-Partner und leitet die nigerianische Friedensinitiative. „Ich glaube, dass<strong> </strong><i>#strongbymissio</i> für die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Christinnen und Christen in unserem Projekt hier enorm wichtig ist. Mich überzeugt, dass <i>missio</i> das Leben junger Menschen in Nigeria nicht auf Krieg und Katastrophen reduzieren, sondern ihre ganze Lebenswirklichkeit ernst nimmt. Ich freue mich auf die Begegnungen und gemeinsame Aktionen", so Pfarrer Psinon.</p>
<p>An dem Projekt kann sich jeder und jede unter www.strongbymissio.de, <a href="https://www.facebook.com/strongbymissio" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">facebook.com/strongbymissio&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> und <a href="https://www.instagram.com/strongbymissio/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">instagram.com/strongbymissio/&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> beteiligen.</p>
<p>Wenn Sie an <strong>Videos</strong> interessiert sind, melden Sie sich bitte bei der <a href="/informieren/presse/">missio-Pressestelle&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>
<p><strong>Bilder</strong> von der Eröffnung finden Sie unten dieser Pressemeldung zum Download (Foto: Christian Schnaubelt / missio).</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 01 Jun 2021 16:15:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„6.000 Kilo Gold in ausgedienten Handys“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/6000-kilo-gold-in-ausgedienten-handys/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio ruft zur Woche der Goldhandys auf: Recycling für einen guten Zweck</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Katholische Hilfswerk <i>missio</i> ruft zwischen dem 19. und 27. Juni zur „Woche der Goldhandys 2021” auf. Ausgemusterte Geräte können bundesweit für einen guten Zweck gespendet werden. Zeitgleich zu der Solidaritätsaktion lädt <i>missio</i> zur <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/moderne-sklaverei/internationale-fachkonferenz-eine-welt-keine-sklaverei/">Internationalen Online-Konferenz „Eine Welt. Keine Sklaverei“&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> ein, die am 22. und 23. Juni unter Schirmherrschaft von Minister Gerd Müller stattfindet. Dabei geht es um moderne Formen der Sklaverei, unter anderem um ausbeuterische Lieferketten bei Smartphones.</p>
<p>„Jedes alte und ausgemusterte Handy kann ein kleiner und wichtiger Beitrag für den Umweltschutz und gegen weltweite Ausbeutung sein“, erklärt Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen, anlässlich der Woche der Goldhandys 2021. Die Solidaritätsaktion findet in diesem Jahr zwischen dem 19. und 27. Juni statt. „Die ausgedienten Mobiltelefone sind im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert. Denn in den ca. 200 Millionen Altgeräten in Deutschland befinden sich insgesamt rund 6.000 Kilogramm Gold!“, so Bingener.</p>
<p>Wer sein altes Gerät für einen guten Zweck spenden möchte, für den gibt es zwei Möglichkeiten. Erstens können ausgemusterte Handys an vielen hundert bundesweiten Annahmestellen abgegeben werden. Eine Onlinekarte mit Adressen sowie Informationen zur Woche der Goldhandys finden sich unter <s>www.missio-hilft.de/goldhandys</s>.</p>
<p>Zweitens kann das alte Handy – am besten zusammen mit Altgeräten von Freunden und Verwandten – per Post an <i>missio </i>in Aachen geschickt werden. Unter den Handyspendern verlost missio ein fair produziertes Smartphone. Die genauen Teilnahmebedingungen und die Kontaktdaten sind auf der <i>missio</i>-Website <s>www.missio-hilft.de/goldhandys</s> veröffentlicht. Der <i>missio</i>-Kooperationspartner „Mobile-Box“ recycelt die Rohstoffe und bereitet noch nutzbare Geräte zur Wiederverwendung auf. Für jedes Handy erhält missio einen Anteil des Erlöses für Hilfsprojekte im Kampf gegen moderne Sklaverei.</p>
<p>„Ein Welt. Keine Sklaverei,“ lautet auch der Titel der Internationalen Online-Konferenz, zu der Schirmherr Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und <i>missio</i> am 22. und 23. Juni 2021 gemeinsam einladen. Dabei geht es unter anderem um die ausbeuterische Lieferkette für Smartphones von der Mine bis zu Müllhalde in Afrika. Aus der Bürgerkriegsregion der DR Kongo stammen vielfach die sogenannten Blutmineralien für die weltweit über fünf Milliarden Smartphones. Am Ende der Nutzung landet Elektroschrott teilweise wieder in Afrika, wie auf den Müll- und Recyclinghalden in Ghana. Insgesamt 20 Expertinnen und Experten zu den Themen Moderne Sklaverei, Gerechtigkeit in der Einen Welt und faire Lieferketten kommen auf der Konferenz zu Wort, darunter der indische Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi, Pfarrer Peter Kossen, Schwester Mary John Mananzan, Pater Shay Cullen und Kriminalhauptkommissar a.D. Manfred Paulus.</p>
<p>Weitere Informationen zur internationalen Konferenz „Eine Welt. Keine Sklaverei“ gibt es unter <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/moderne-sklaverei/internationale-fachkonferenz-eine-welt-keine-sklaverei/">www.missio-hilft.de/schutzengel-konferenz&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.<br><br><strong>Hinweis für Journalistinnen und Journalisten:</strong></p>
<p><strong>Es besteht die Möglichkeit, sich zur Teilnahme an der Online-Konferenz zu akkreditieren. Die Anmeldung ist online verfügbar auf:</strong><a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/moderne-sklaverei/internationale-fachkonferenz-eine-welt-keine-sklaverei/"><strong> www.missio-hilft.de/schutzengel-konferenz</strong>&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a><strong>.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 31 May 2021 09:43:04 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Christliche Mission, Kolonialismus und außereuropäische Kirchengeschichte</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/christliche-mission-kolonialismus-und-aussereuropaeische-kirchengeschichte/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Videotagung von Kirchenhistorikerinnen und Historikern – Offen für alle Interessierten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Verknüpfung mit dem Kolonialismus prägt bis heute negativ das Bild der christlichen Mission. Freiwilligkeit und Zwang, Erfolg und Misserfolg, Schuld und Befreiung sind Aspekte dieser Mission, die historisch aufzuarbeiten sind. Dazu möchte am 5. Juni die Videokonferenz „Missionsgeschichte und außereuropäische Kirchengeschichte“ ihren Beitrag leisten. Veranstalter sind das Missionswissenschaftliche Institut im <em>missio</em> e.V. (MWI), die Arbeitsgemeinschaft der Kirchenhistorikerinnen und Kirchenhistoriker im deutschen Sprachraum und die Missionsbibliothek und katholische Dokumentationsstelle (mikado) von <em>missio</em> Aachen. Die Tagung ist für alle Interessierten offen.</p>
<p>„Die Geschichte der Mission muss heute epochenübergreifend stark interdisziplinär erforscht werden. Politische, ökonomische, kulturelle und soziale Aspekte spielen eine wichtige Rolle, aber auch die Entwicklungen der Theologie sind von Bedeutung. Nicht nur die Missionare und ihre Arbeit sind Gegenstand der Erforschung, sondern auch die Missionierten und ihre Reaktion sowie die Kommunikation zwischen den Missionaren und ihren Mutterkirchen“, erklärt Professor Harald Suermann (MWI) den Fokus der Tagung.</p>
<p>Einen öffentlichen Vortrag im Rahmen der Tagung hält Klaus Kokorschke am 5. Juni, 9 Uhr, über das Thema „Das Christentum als globale Bewegung und die westlichen Missionen“.</p>
<p>Weitere Informationen und Einwahlmöglichkeit finden Sie unter <a href="https://www.mwi-aachen.org/veranstaltungen/details/article/tagung-missionsgeschichte-und-aussereuropaeische-kirchengeschichte/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">https://www.mwi-aachen.org/veranstaltungen/details/article/tagung-missionsgeschichte-und-aussereuropaeische-kirchengeschichte/&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 20 May 2021 10:20:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Indischen Menschenrechtler Pater Stan Swamy SJ endlich aus Haft entlassen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/indischen-menschenrechtler-pater-stan-swamy-sj-endlich-aus-haft-entlassen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk missio Aachen befürchtet Corona-Infektion des 84-Jährigen im Gefängnis – Appell vor heutiger Haftprüfung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der in Untersuchungshaft sitzende prominente indische katholische Menschenrechtler und Jesuitenpater Stan Swamy hat sich möglicherweise mit dem Coronavirus infiziert. Das befürchten seine Familie und Angehörige des Jesuitenordens, obwohl staatliche Stellen angeben, dass er gegen Corona geimpft worden sei. Pater Swamy ist jetzt in ein Hospital eingeliefert worden und wird dort behandelt. Heute soll dann über seinen Antrag zur Aufhebung der Untersuchungshaft entschieden werden. Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen unterstützt diesen Antrag des 84-Jährigen. „Father Stan Swamy ist durch sein hohes Alter und seine Parkinson-Erkrankung schon stark geschwächt. Wenn er nun auch noch an Corona erkrankt, droht unmittelbare Gefahr für sein Leben“, so Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen. „Wir fordern das zuständige Gericht in Mumbai deshalb auf, heute dem Antrag von Father Stan auf Aufhebung der Untersuchungshaft stattzugeben, um sein Leben nicht zu gefährden.“ Die neuartige Corona-Variante, die momentan in Indien wütet, hat auch das Taloja-Zentralgefängnis erreicht, in dem Father Stan inhaftiert ist. Der Jesuit klagt seit Tagen über Fieber sowie Erkältungssymptome.</p>
<p>Stan Swamy sitzt seit Oktober 2020 in Untersuchungshaft. Ihm werden maoistische Propaganda und Terrorismus vorgeworfen. Die Anschuldigungen sind haltlos und sollen die Menschenrechtsarbeit, die der Jesuit seit Jahrzehnten für sozial Ausgegrenzte und indigene Bürgerinnen und Bürger in Indien leistet, diskreditieren. Da eine Anhörung vor Gericht immer wieder verschoben und eine Freilassung aus der Untersuchungshaft auf Kaution wiederholt abgelehnt wurde, sitzt Father Stan seit knapp acht Monaten im Gefängnis.</p>
<p><strong>Petition für Stan Swamy SJ mit bereits 1.800 Unterstützerinnen und Unterstützern</strong></p>
<p>Die Jesuiten in Indien haben nun eine neue Initiative gestartet, um Stan Swamy aus dem Gefängnis zu bekommen: Heute am 20. Mai findet eine erneute Anhörung zur Freilassung auf Kaution statt. „Wir können nur hoffen, dass das Gericht die schlechte gesundheitliche Verfassung von Father Stan zum Anlass nimmt, dem Antrag stattzugeben“, so Pfarrer Bingener.<br>&nbsp;<br><i>missio</i> Aachen setzt sich ebenfalls weiterhin für die Freilassung von Father Stan Swamy ein. Die <i>missio</i>-Petition hat bereits 1.800 Unterstützerinnen und Unterstützer.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 07 May 2021 09:58:51 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen richtet Solidaritätsfonds für Corona-Kampf der Kirche in Indien ein</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/solidaritaetsfonds-corona-kirche-indien/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Versorgung und medizinische Behandlung der ganz Armen - Hilfswerk unterstützt Aufruf von Papst Franziskus</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen hat einen Corona-Solidaritätsfonds für die Kirche in Indien angesichts der dramatischen Lage während der zweiten Pandemie-Welle eingerichtet. „Wir haben unsere Partnerinnen und Partner informiert, dass sie unbürokratisch Hilfen für ihren Kampf gegen Corona abrufen können, wenn sie schnell reagieren müssen“, sagte Dr. Gregor von Fürstenberg, Vizepräsident von <em>missio</em> Aachen. <em>missio</em> Aachen unterstützt damit auch den Solidaritätsaufruf von Papst Franziskus für Indien.</p>
<p><b>Viele staatliche Krankenhäuser lehnen Covid-19-Patienten ab</b></p>
<p><em>missio</em>-Partnerinnen und Partner berichten, dass sich vor allem Menschen aus den ärmeren Bevölkerungsschichten an die Pfarrgemeinden und kirchlichen Krankenhäuser wenden, um dort versorgt und behandelt zu werden. Pater Ambrose Pitchaimuthu, Präsident von <em>missio</em> Indien (PMO India), ist verzweifelt, weil viele staatliche Krankenhäuser Covid-19-Patienten ablehnten. Die Zahl der Betroffenen ist nach seiner Einschätzung dreifach höher als die staatlichen Angaben. „Die Krankenhäuser stehen unter einem unglaublichen Druck. Kirchliche Einrichtungen behandeln die ganz Armen“, so Pater Ambrose.</p>
<p><b>Indische Kirche gibt traumatisierten Menschen Halt</b></p>
<p>„Die Kirche hilft in dieser Krisensituation durch ihre Seelsorger und Seelsorgerinnen, dass die traumatisierten Menschen ein wenig Halt finden. Die kirchlichen Einrichtungen brauchen medizinischen Sauerstoff, lebenswichtige Medikamente und Beatmungsgeräte. Ärztinnen, Ärzte und das Pflegepersonal haben große Mühe, allen Bedürftigen zu helfen“, so von Fürstenberg weiter. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirche leisten hier großartige Arbeit für alle Menschen in Indien, auch wenn sie selbst leider häufig Opfer der Pandemie werden“, sagte von Fürstenberg. „Gleichzeitig brauchen die Pfarrgemeinden und Orden unsere Hilfe, damit sie die Menschen mit Nahrung und hygienischen Artikeln in den Stadtvierteln und Dörfern versorgen können, das ist eine echte Ausnahmesituation“, so von Fürstenberg.</p>
<p>&nbsp;</p><h3 class="rte-headline">Weitere Informationen zum&nbsp;Corona-Solidaritätsfonds</h3>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 02 May 2021 11:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Indien: Corona-Pandemie fordert auch in der Kirche Opfer</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/indien-corona-pandemie-fordert-auch-in-der-kirche-opfer/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Präsident Bingener dankt Bundesregierung und fordert Impfstoffe für Indien – „Machen uns große Sorgen um kirchliche Helferinnen und Helfer“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die katholische Kirche in Indien hat in den vergangenen Monaten Großartiges geleistet, um in der Corona-Pandemie den Menschen zu helfen. Jetzt machen wir uns große Sorgen um die kirchlichen Helferinnen und Helfer selbst,“ berichtet Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerkes <em>missio</em> Aachen, von beunruhigenden Nachrichten der indischen Projektpartnerinnen und Partner. „Es sterben in der aktuellen zweiten äußerst intensiven Corona-Welle so viele Menschen, auch in den Pfarreien. Darunter sind viele engagierte Ehrenamtliche, Priester oder Ordensleute“, so Pfarrer Bingener.</p>
<p>So berichtete jetzt etwa ein Projektpartner, dass in seinem lokalen Umfeld in der Diözese Dumka im Bundesstaat Jharkand in wenigen Tagen allein knapp ein Dutzend Laien, vier Priester und fünf Ordensschwestern verstorben seien. Knapp 30 Mitglieder eines Ordens seien in kurzer Zeit positiv getestet worden. „Wir leben alle in Angst und Schrecken“, schreibt der Projektpartner an <em>missio</em>. „Unsere Indien-Referentinnen berichten von weiteren solcher Mails“, sagte Pfarrer Bingener.</p>
<p>„Wir begrüßen deshalb die Initiative der Bundesregierung, Indien bei der Produktion von Sauerstoff für die Versorgung der schwer Erkrankten zu unterstützen“, sagte Pfarrer Bingener. „Indien braucht jede internationale Unterstützung und vor allem Impfstoffe, um diese schreckliche zweite Corona-Welle zu stoppen“, fordert Pfarrer Bingener.</p>
<p><b><em>missio</em> Aachen berät derzeit mit seinen indischen Projektpartnerinnen und Partnern, wo sie welche akuten Hilfen brauchen, um mit ihrer kirchlichen Arbeit gezielt die Folgen der zweiten Corona-Welle an den Hotspots lindern und die Menschen unterstützen zu können.</b></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 20 Apr 2021 08:40:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Nigeria: Katholischer Bischof baut ein Dorf für geflüchtete Christen und Muslime</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/nigeria-katholischer-bischof-baut-ein-dorf-fuer-gefluechtete-christen-und-muslime/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Hilfswerk missio Aachen unterstützt Bau von Wohnhäusern, Schule und Kirche - Diözese Yola finanziert auch eine Moschee</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="paragraph">Der katholische Bischof und <em>missio</em>-Partner Stephen Dami Mamza setzt im Nordosten Nigerias ein außergewöhnliches&nbsp;politisches Zeichen:&nbsp;Er&nbsp;baut ein Dorf für christliche und muslimische Binnenflüchtlinge. Dabei finanziert das katholische Bistum Yola sogar eine Moschee, das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen unterstützt den Bau einer Kirche, Schule und von 86 Wohnhäusern. Mit einer großen Feier haben die Geflüchteten jetzt das Dorf bezogen. Das Projekt sorgt in Nigeria landesweit für Aufsehen.</p>
<p class="paragraph">„Das Dorf gibt nicht allein Geflüchteten eine neue Heimat, sondern bringt Christen und Muslime in einer schwierigen gesellschaftlichen Lage zusammen, damit sie Vorurteile, Ängste und Traumatisierungen gemeinsam abbauen und überwinden können“, sagt Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <em>missio</em> Aachen. „Damit zeigt Bischof Mamza eindrucksvoll, wie Religion aktiv zu&nbsp;Versöhnung und Frieden beitragen kann“, so Bingener weiter.</p>
<p class="paragraph">Der Vielvölkerstaat Nigeria wird derzeit von den Folgen des Terrors der islamistischen Gruppe Boko Haram, intensiver Entführungs- und Bandenkriminalität oder religiös aufgeladener Gewalt zwischen verschiedenen Ethnien erschüttert. Insbesondere im Norden prägen Spannungen und Misstrauen das Zusammenleben von Christen und Muslimen.</p>
<p class="paragraph">„Deshalb ist das Projekt ein außerordentliches Zeichen praktisch gelebten interreligiösen Dialoges. Unsere kirchlichen Partner hoffen, dass sich durch ihre Geste des Moscheebaus nun auch muslimische Autoritäten und Politiker ermutigt fühlen, ihrerseits offener auf christliche Gemeinschaften zuzugehen und deren Alltag zu erleichtern“, sagt Pfarrer Bingener. Denn die Christinnen und Christen erleben im Norden immer wieder Diskriminierung, Behörden verhindern beispielsweise die Errichtung von Kirchen.</p>
<p class="paragraph">Der Bau der Moschee in dem neuen Dorf durch die katholische Diözese Yola löste in der Öffentlichkeit und den Sozialen Medien Nigerias landesweite Debatten aus. „Seit einigen Tagen diskutieren wir heftig“,&nbsp;berichtet Bischof&nbsp;Mamza&nbsp;gegenüber&nbsp;missio Aachen.&nbsp;Auch unter Christinnen und Christen&nbsp;sei das Projekt teils umstritten. Er gebe darauf immer folgende Antwort, so Bischof Mamza: „Ich bin&nbsp;ein&nbsp;Christ, ein Bischof und ein Seelsorger&nbsp;und deshalb&nbsp;darf&nbsp;ich niemandem das Recht verweigern,&nbsp;seinen Glauben auf seine Weise&nbsp;zu praktizieren.“ Die muslimischen Familien in der neuen Dorfgemeinschaft hätten das Recht, in einer Moschee ihren Glauben zu praktizieren.&nbsp;„Das ist eine Frage der Religionsfreiheit, die in dem säkularen Staat Nigeria garantiert ist, dafür setzen wir uns ein“,&nbsp;so&nbsp;Bischof&nbsp;Mamza&nbsp;weiter.&nbsp;Das gelte für Muslime und Christen gleichermaßen.&nbsp;„Es gibt viele Regionen in Nigeria, in denen Christen keine Kirchen bauen oder Land erwerben können,&nbsp;das darf auch nicht sein – und deshalb will ich mit dem Moscheebau ein Zeichen setzen, dass auch dies möglich wird“, betont Bischof&nbsp;Mamza in seinen Debattenbeiträgen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p class="paragraph">Zum Hintergrund: Vor wenigen Jahren nahm Bischof&nbsp;Mamza&nbsp;rund 3.000 vor dem Terror von Boko Haram geflüchtete christliche und muslimische Familien auf dem Kirchengelände seines Bistums in Yola auf. Für die Binnenflüchtlinge wurde auch mit Unterstützung von&nbsp;<em>missio</em>&nbsp;Aachen ein provisorisches Camp errichtet. Mittlerweile konnte eine Mehrzahl der Geflüchteten wieder in ihre Heimatdörfer zurückkehren. Es gab aber noch 86 Familien, die aus Gebieten kommen, in denen Boko Haram immer noch sehr aktiv ist. Für sie ist nun das Dorf mit 86 Wohnhäusern, einer Schule, einer Kirche und einer Moschee errichtet worden. Das Dorf ist an ein schon bestehendes Dorf angegliedert worden.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Pfarrer Bingener selbst war zur Eröffnung des Dorfes eingeladen, konnte aber wegen der Corona-Pandemie nicht nach Nigeria reisen. Er schickte dafür eine Video-Grußbotschaft. Im Januar 2020 hatte er den Baubeginn des Dorfes noch in Nigeria selbst erlebt.</p>
<p>_____<br> <em>Hinweis: Wir stellen Ihnen gerne Interviewpartner und weitere Hintergründe zu diesem außergewöhnlichen Projekt für Ihre Berichterstattung zur Verfügung. Druckfähiges Bildmaterial finden Sie nachfolgend.</em></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 28 Mar 2021 12:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Anschlag auf Kirche in Indonesien kommt nicht überraschend“</title>
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                        <description>Katholisches Hilfswerk missio Aachen drückt den Opfern Anteilnahme aus – Islamistische Radikalisierung bedroht traditionelle interreligiöse Toleranz</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir drücken den Verletzten und ihren Angehörigen unsere Anteilnahmen aus und wünschen baldige Genesung“, erklärte Johannes Seibel, Sprecher des Internationalen Katholischen Missionswerkes <em>missio</em> Aachen, nach dem heutigen mutmaßlichen islamistischen Selbstmord-Attentat auf den Palmsonntagsgottesdienst in der Kathedrale der Stadt Makkasar in der indonesischen Provinz Südsulawesi. Berichte sprechen von 14 Verletzten. Noch größerer Schaden konnte verhindert werden, weil lokale Sicherheitskräfte verhinderten, dass die Attentäter in die Kirche vordrangen.</p>
<p>„Für die katholische Kirche und die Christinnen und Christen in Indonesien kommt dieser Anschlag nicht überraschend. Denn der Einfluss radikaler islamistischer Gruppen, die durch Aufenthalte in Saudi-Arabien ideologisiert worden sind, oder an Kämpfen des sogenannten Islamischen Staates in Syrien und dem Irak teilgenommen hatten, steigt seit Jahren“, so Seibel. Dies zeige auch der Länderbericht Religionsfreiheit Indonesien von missio Aachen, der erst vergangene Woche veröffentlicht wurde.</p>
<p>„Gleichzeitig ist in Indonesien die Solidarität der Mehrzahl der Muslime mit der christlichen Minderheit im Alltag und auf lokaler Ebene immer noch spürbar ausgeprägt“, meinte Seibel weiter. Das sei etwa zum zurückliegenden Jahreswechsel in besonderer Weise sichtbar geworden: Sowohl der indonesische Staat als auch zivilgesellschaftliche Organisationen im Land ergriffen während des Weihnachts- und Neujahrsfestes besondere Sicherheitsmaßnahmen, um die Besucherinnen und Besucher christlicher Kirchen zu schützen. In einigen Regionen unterstützte eine große Anzahl muslimischer Jugendlicher zum wiederholten Male die örtlichen Sicherheitskräfte bei der Bewachung christlicher Gotteshäuser. „Deshalb hoffen wir, dass der aktuelle Anschlag in Makkasar nicht sein Ziel erreicht, einen Keil zwischen die muslimische Mehrheitsgesellschaft und die religiösen Minderheiten zu treiben. Er darf die in Indonesien traditionell pflegte interreligiöse Toleranz nicht untergraben“, sagte Seibel.</p>
<p>Allerdings werde diese traditionelle interreligiöse Toleranz seit einigen Jahren auch durch einen vermehrten Missbrauch der indonesischen Blasphemiegesetze für die Unterdrückung der Religions- und Meinungsfreiheit von Angehörigen religiöser Minderheiten missbraucht, wie der neue Länderbericht Religionsfreiheit Indonesien zeige. „Das macht uns Sorgen. Hier muss die indonesische Regierung stärker an ihre Verantwortung erinnert werden“, forderte Seibel.</p>
<p>Rund 87 Prozent der Einwohner Indonesiens sind Muslime. Rund 10,7 Prozent sind Christen.</p>
<p>Der aktuell erschienene <b>Länderbericht Religionsfreiheit Indonesien</b> steht als <a href="/missio/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/religionsfreiheit-menschenrechte/laenderberichte-religionsfreiheit/laenderbericht-052-indonesien.pdf" class="download-link">PDF-Datei zum Download&nbsp;<span class="download-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> zur Verfügung..</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 24 Mar 2021 15:36:33 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Hilfswerk missio Aachen fordert Initiative für internationale Friedenskonferenz für Myanmar</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/hilfswerk-missio-fordert-initiative-fuer-internationale-friedenskonferenz-myanmar/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Nach dem arabischen Frühling droht zweite Demokratiebewegung mit globaler Symbolkraft zu scheitern – Gewalt gegen kirchliche Einrichtungen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen fordert die Bundesregierung und Europäische Union zur Initiative für eine internationale Friedenskonferenz zur Lage in Myanmar auf. „Wir unterstützen damit die verzweifelten Friedensaufrufe der Kirche in Myanmar und Asien“, so <em>missio</em>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener.</p>
<p>„Die Lage in Myanmar ist dramatisch. Der Ruf nach Freiheit und Zukunft der Bevölkerung wird mit militärischer Gewalt brutal unterdrückt. Hier scheitert nach dem durch Krieg und Terror erstickten arabischen Frühling vor zehn Jahren zum zweiten Mal eine von jungen Menschen getragene Demokratiebewegung mit globaler Symbolkraft, wenn die internationale Politik keine diplomatischen Wege zur Befriedung findet“, ist <em>missio</em>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener in großer Sorge. „Dies wäre erneut ein herber Rückschlag für alle demokratischen Kräfte, die sich im globalen Süden gegen autoritäre Systeme wehren müssen“, meinte Pfarrer Bingener weiter.&nbsp;</p>
<p><b>Angriffe auf kirchliche Gemeinden</b></p>
<p>Projektpartner von <em>missio</em> aus Myanmar berichten mittlerweile auch von Gewalt gegen kirchliche Einrichtungen. „Die Armee attackiert Tag und Nacht die Menschen. Junge Menschen werden jeden Tag getötet. Mädchen und junge Frauen werden vergewaltigt. Drei Angehörige meiner Pfarrei sind inhaftiert worden. Eine Angehörige hat im Auge ein Gummigeschoss der Polizei abbekommen. Das Auge ist zerstört. Ganze Familien werden aus unserem Viertel vertrieben. Unsere Pfarrei ist dreimal beschossen worden. Wir versuchen trotzdem, die Menschen mit Kochöl, Zwiebeln, Bohnen und Suppe zu versorgen. Unsere Vorräte reichen noch für zwei Wochen“, schrieb am vergangenen Dienstag ein Gemeindepfarrer an missio.</p>
<p>Die katholische Kirche in Myanmar zählt nur rund ein Prozent der Bevölkerung. Sie unterstützt die friedliche Protestbewegung gegen das Militärregime, das nach den jüngsten Wahlen die Regierung übernommen hat. Charles Kardinal Bo aus Yangon spricht heute in einem dramatischen öffentlichen Aufruf von einem „historischen Opfer der Protestbewegung für die Werte der Demokratie, der Gewaltlosigkeit, der Gleichheit, Solidarität und Gerechtigkeit“.</p>
<p><b>Kardinal Bo warnt Militärregime, junge Menschen in bewaffneten Kampf zu treiben</b></p>
<p>Kardinal Bo „verurteilt bedingungslos jede Gewalt gegen unbewaffnete Zivilisten“ und befürchtet gleichzeitig, dass das Militärregime durch seine brutale Vorgehensweise und die Tötung von Protestierenden die jungen Menschen zum „bewaffneten Kampf“ treiben könnte. „Ich weiß um Euren Schmerz, Eure Wut und Euer Trauma. Aber bitte geht nicht den Weg der Gewalt und bleibt entschieden und diszipliniert beim gewaltlosen Widerstand“, appellierte er eindringlich an die Menschen in Myanmar. „Ich werde meinen Einsatz für alle Friedensbemühungen aufrechterhalten und bin für jeden offen, der eine gewaltlose Lösung will“, sagte Kardinal Bo.</p>
<p>Die Vereinigung der asiatischen Bischofskonferenzen (FABC) mit Sitz in Hongkong verabschiedete am 19. März eine Resolution an das „Militär, die Politiker, die Protestbewegung, alle religiösen Führer und die Kirche“ in Myanmar mit dem Aufruf: „Frieden, Frieden, Frieden. Frieden ist möglich. Frieden ist notwendig“. Dabei erinnert die FABC beschwörend an die Aufrufe der Vereinten Nationen, der Konferenz der südostasiatischen Staaten (ASEAN) und von Papst Franziskus zu Dialog, Versöhnung und der Rückkehr zur Normalität.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 15 Mar 2021 10:24:35 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Digitale Fachkonferenz: Wie können Berichte über Verletzungen des Menschenrechts auf Religionsfreiheit verbessert werden?</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/digitale-fachkonferenz-wie-koennen-berichte-ueber-verletzungen-des-menschenrechts-auf-religionsfreiheit-verbessert-werden/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen und Justitia et Pax laden unter anderen Markus Grübel, Religionsbeauftragter der Bundesregierung, Professor Heiner Bielefeldt und Evelyn Finger („Die Zeit”) ein – Empirische Qualitätsstandards, politische Folgen und Fallstricke</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie können Berichte über Verletzungen des Menschenrechts auf Religionsfreiheit verbessert werden? Welche politischen Folgen haben solche Berichte? Diese Fragen diskutieren am kommenden Mittwoch, 17. März, 14.30 Uhr, unter anderen Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für Religionsfreiheit, Professor Heiner Bielefeldt, langjähriger Berichterstatter der Vereinten Nationen für Religionsfreiheit, und Evelyn Finger, Redakteurin der Wochenzeitung „Die Zeit“. Die digitale Fachkonferenz wird vom Internationalen Katholischen Missionswerk <em>missio</em> Aachen und der Deutschen Kommission Justitia et Pax veranstaltet.&nbsp;</p>
<p>„Die Konferenz soll vor allem dem Austausch und der Vernetzung zwischen verschiedenen wissenschaftlichen, politischen und zivilgesellschaftlichen Akteuren dienen, die sich für Religionsfreiheit einsetzen“, erklärt Katja Voges, Referentin für Religionsfreiheit und Menschenrechte bei <em>missio</em> Aachen und Mitorganisatorin der Veranstaltung. „Wichtig ist, dass die Einschränkungen von Religionsfreiheit, die wir weltweit beobachten, möglichst sachgerecht dokumentiert und in der Öffentlichkeit thematisiert werden“, so Voges weiter.</p>
<p>Die Fachkonferenz ergänzt die Reihe „Aachener Gespräche“, die <em>missio </em>Aachen<em> </em>im Jahr 2019 initiiert hat, um mit anderen Organisationen zum Thema Religionsfreiheit ins Gespräch zu kommen und Erfahrungswerte auszutauschen.</p>
<p>_______________</p>
<p><b>Programm:&nbsp;</b><b>Fachkonferenz „Berichtsformate zur Religionsfreiheit“</b></p>
<p class="MsoTitleCxSpLast"><b>Mittwoch, 17. März 2021</b>, online per <em>Zoom</em>*<br> <b>– vorläufiges Programm –</b></p>
<p>Im Rahmen der Fachkonferenz erarbeiten wir gemeinsam Optimierungsmöglichkeiten für die Berichtserstattung zur Religions- und Weltanschauungsfreiheit und tragen damit zur Stärkung dieses Menschenrechts bei. Die Konferenz ist eine Kooperationsveranstaltung der Deutschen Kommission Justitia et Pax und des Internationalen Katholischen Missionswerks missio und Fortführung der „Aachener Gespräche“, die missio im Jahr 2019 initiiert hat, um ein Netzwerk zivilgesellschaftlicher Akteure zum Thema Religionsfreiheit zu schaffen.</p>
<p><b>Programm:</b></p>
<p class="MsoNoSpacing"><b>1. Teil </b>Moderation:<b> </b><em>Dr. Katja Voges</em></p>
<p class="MsoNoSpacing"><b>14:30&nbsp;&nbsp; Eröffnung und Vernetzung</b></p><ul> 	<li class="MsoNoSpacing"><span><span><span>Begrüßung: <em>Pfarrer Dirk Bingener</em> <em>(Präsident missio Aachen) und Dr. Jörg Lüer (Geschäftsführer Justitia et Pax)</em></span></span></span></li> 	<li class="MsoNoSpacing"><span><span><span>Vernetzung</span></span></span></li> </ul><p class="MsoNoSpacing"><b>15:00&nbsp;&nbsp; Überblick über mögliche Berichtsformate</b></p><ul> 	<li class="MsoNoSpacing"><span><span><span>Berichte zur Religionsfreiheit – Typologie der Ziele und Formate<br> 	<em>Prof. Dr. Dr. h.c. Heiner Bielefeldt</em> </span></span></span></li> 	<li class="MsoNoSpacing"><span><span><span>Menschenrechtsberichte – Empirische Qualitätsstandards und typische Fallstricke<br> 	<em>Prof. Dr. Katrin Kinzelbach</em></span></span></span></li> 	<li class="MsoNoSpacing"><span><span><span>Der Bericht des Pew Forums zur Religionsfreiheit –Stärken und Schwächen<br> 	<em>Dr. des. Bernd Hirschberger (Justitia et Pax)</em></span></span></span></li> 	<li class="MsoNoSpacing"><span><span><span>Gemeinsame Diskussion der Impulsvorträge</span></span></span></li> </ul><p><b>16:30&nbsp;&nbsp; Pause</b></p>
<p><b>2. Teil </b>Moderation:<b> </b><em>Prof. Dr. Michelle Becka</em></p>
<p class="MsoNoSpacing"><b>18:00&nbsp;&nbsp; Der Bericht der Bundesregierung zur weltweiten Lage der Religionsfreiheit</b><br> Diskussion des Berichts - Resonanz, Auswirkungen, Perspektiven</p><ul> 	<li class="MsoNoSpacing"><span><span><em><span>Markus Grübel MdB, Beauftragter der Bundesregierung für die weltweite Religionsfreiheit</span></em></span></span></li> 	<li class="MsoNoSpacing"><span><span><em><span>Prof. Dr. Dr. h.c. Heiner Bielefeldt, Dr. Katja Voges &amp; Dr. des. Bernd Hirschberger</span></em></span></span></li> </ul><p><b>18:50&nbsp;&nbsp; Wie geht es weiter? Was sind Verbesserungspotentiale innerhalb bestehender Berichtsformate? - Eine offene Diskussion aus unterschiedlichen Perspektiven</b></p><ul> 	<li><span><span><span><span>Podium</span></span></span></span> 	<ul> 		<li><span><span><span><em><span>Markus Grübel (für die Politik)</span></em></span></span></span></li> 		<li><span><span><span><em><span>Dr. Jochen Motte (für die Zivilgesellschaft)</span></em></span></span></span></li> 		<li><span><span><span><em><span>Evelyn Finger (für die Medien)</span></em></span></span></span></li> 		<li><span><span><span><em><span>Prof. Dr. Heimbach-Steins (für die Wissenschaft)</span></em></span></span></span></li> 	</ul> 	</li> 	<li><span><span><span><span>Diskussion</span></span></span></span></li> </ul><p><b>19:45&nbsp;&nbsp; Stimmungsbild: Welche Themen sind in Zukunft relevant?</b></p>
<p><b>20:00&nbsp;&nbsp; Schluss</b></p>
<p>_______________</p>
<p>Wir laden Journalistinnen und Journalisten herzlich zur Berichterstattung ein, bitten Sie aber um Anmeldung bis zum morgigen <b>Dienstagabend, 16. März, 18 Uhr</b>, an&nbsp;<a href="mailto:johannes.seibel@missio-hilft.de" class="email-link">johannes.seibel@missio-hilft.de&nbsp;<span class="email-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>, um Ihnen den Link für die Veranstaltung zuschicken zu können.</p>
<p>Bitte melden Sie sich mit diesen Angaben an:</p><ul> 	<li>Betreff:&nbsp;<b>Fachkonferenz „Berichtsformate zur Religionsfreiheit“</b></li> 	<li><span><span><span><span>Name: </span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span>Medium: ­­­­­­­­­­­</span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span>E-Mail-Adresse: </span></span></span></span></li> 	<li><span><span><span><span>An den folgenden Teilen der Fachkonferenz „Berichtsformate zur Religionsfreiheit“ nehme ich teil (Unzutreffendes bitte löschen):</span></span></span></span><br> 	<span><span><span><span><span><span>Teil 1: Überblick über mögliche Berichtsformate (14:30-16:30 Uhr)</span></span></span></span></span></span><br> 	Teil 2: Diskussion zum Bericht der Bundesregierung zur weltweiten Lage der Religionsfreiheit (18:00-20:00 Uhr)</li> </ul><p>_______________</p>
<p class="MsoPlainText"><b>*Wichtiger Hinweis zum Datenschutz:</b></p>
<p class="MsoPlainText">Die Veranstaltung wird mithilfe des Dienstes <em>Zoom</em>&nbsp;durchgeführt. Informationen zu den Datenschutzvorkehrungen des Dienstes entnehmen Sie bitte der Website des Betreibers: <a href="https://zoom.us/de-de/privacy.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">https://zoom.us/de-de/privacy.html&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a></p>
<p>Aufgrund des hohen Interesses an unserer Veranstaltung planen wir Teile der Online-Veranstaltung aufzuzeichnen (Vorträge + Diskussionen zwischen den Referentinnen und Referenten), um die entsprechenden Inputs auch interessierten Personen zugänglich machen zu können, die während der Veranstaltung terminlich verhindert sind. Die Aufnahmen sind ausschließlich zur Veröffentlichung auf den Websites und Social-Media-Auftritten (Facebook, Twitter, Instagram und YouTube) der Veranstalter Deutsche Kommission Justitia et Pax und missio Aachen sowie in (Print-)Publikationen der Veranstalter vorgesehen. Sie dienen ausschließlich der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter sowie der Dokumentation der Veranstaltung. Zu Beginn der Aufzeichnung wird jeweils Ihr Einverständnis zur Aufzeichnung abgefragt. Stimmen Sie zu, akzeptieren Sie die hier aufgeführten Bedingungen. Lehnen Sie ab, verlassen Sie automatisch den Konferenzanruf.&nbsp; Sollten für Sie mit diesem Vorgehen Probleme verbunden sein, bitten wir Sie, im Vorfeld mit uns Kontakt unter folgender Adresse aufzunehmen: <a href="mailto:af@jupax.de" class="email-link">af@jupax.de&nbsp;<span class="email-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 05 Mar 2021 09:19:28 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Voices of Faith und missio Aachen geben Ordensfrauen zum Weltfrauentag eine Stimme gegen Machtmissbrauch</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/voices-of-faith-und-missio-aachen-geben-ordensfrauen-zum-weltfrauentag-eine-stimme-gegen-machtmissbrauch/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Ordensfrauen aus aller Welt fordern stärkere innerkirchliche Gleichberechtigung - Social Media-Aktion #sisterwhatdoyousay und Videokonferenz „Sisters … Unvail your Truths“ zum Weltfrauentag am 8. März</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Lebenserfahrungen von Ordensfrauen und ihre Forderung nach stärkerer innerkirchlicher Gleichberechtigung stellen das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen und die <strong>Initiative </strong><i><strong>Voices of Faith</strong></i> in den Mittelpunkt des <strong>Internationalen Frauentages am 8. März</strong>. Dazu haben die beiden Organisationen eine gemeinsame Social-Media-Kampagne #sisterwhatdoyousay (auf Deutsch: #SchwesterWirHörenDich) gestartet und veranstalten am 8. März eine gemeinsame <strong>Videokonferenz mit dem Titel „Sisters … Unvail your Truths“ mit Ordensfrauen aus aller Welt</strong>. Mit dabei ist auch Mary McAleese, die frühere Präsidentin Irlands.</p>
<p>„Was den Ordensschwestern in der Kirche angetan wird, die Verschwendung ihres Potenzials und die Geringschätzung ihrer großartigen Arbeit, die sie leisten – in vielen Fällen unentgeltlich – darf nicht mehr akzeptiert werden. Sie sind Teil der Kirche als einer Gemeinschaft von Gläubigen, in der wir alle füreinander verantwortlich sind. Deshalb wollen wir noch stärker auf die Stimmen der Ordensfrauen hören und das Schweigen beenden, um gemeinsam die Verhältnisse in unserer Kirche zu ändern“, sagt Chantal Götz, Geschäftsführerin der Fidel Götz Stiftung, die Voices of Faith initiiert hat.</p>
<p>„<strong>Die Ordensfrauen in Afrika, Asien und Ozeanien zählen mit zu unseren wichtigsten weltkirchlichen Projektpartnerinnen. Sie sind das Rückgrat der wachsenden Kirche im globalen Süden. Ihre Arbeit stärkt das Potenzial so vieler Menschen am Rand der Gesellschaft</strong>“, sagt Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen.</p>
<p>Mit Sorge sehe <i>missio</i> Aachen, wie Ordensfrauen in ihrer Arbeit unter vielfältigem Machtmissbrauch leiden, was eine Umfrage in den Partnerländern von <i>missio</i> im vergangenen Jahr gezeigt habe. „Die Ordensfrauen fordern in der Umfrage die Enttabuisierung des Themas in ihren Ortskirchen und in den Gesellschaften, in denen sie leben“, so Pfarrer Bingener. „Sie formulieren einen großen Bedarf an Vernetzung, Aus- und Weiterbildung, psychologischer und rechtlicher Unterstützung, um selbstbestimmt diese Probleme angehen zu können“, sagte Pfarrer Bingener weiter. Hier wird <i>missio</i> Aachen in den kommenden Jahren die Ordensschwestern stärker unterstützen. „Deshalb freuen wir uns über die gemeinsame Aktion mit <i>Voices of Faith</i>. Wir brauchen viele Partnerinnen und Partner für diese Aufgabe“, so Bingener.</p>
<p>Mehr Infos unter <a href="https://voicesoffaith.org/de-home" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">voicesoffaith.org/de-home&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> und zur Teilnahme an der <strong>Videokonferenz „Sisters … Unvail your Truths“</strong> unter <a href="https://www.facebook.com/events/862009964639876/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">facebook.de/missio.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 04 Mar 2021 09:35:08 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Claudia Roth zum Papstbesuch im Irak: „Seine Mission wird es sein, Brücken zu bauen“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/claudia-roth-zum-papstbesuch-im-irak-seine-mission-wird-es-sein-bruecken-zu-bauen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk missio Aachen bringt Bundestagsabgeordnete mit Vertretern der irakischen Kirche zusammen – Längerfristige politische Zusammenarbeit gefordert</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen), Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, stuft den anstehenden Besuch von Papst Franziskus im Irak als eine „ganz, ganz wichtige Reise ein. Seine Mission wird es sein, Brücken zu bauen“. Dies sagte sie bei einem Parlamentariergespräch des katholischen Hilfswerks missio Aachen zwischen Bundestagsabgeordneten und Kirchenvertretern aus dem Irak. Deutschland sei gefordert, längerfristige Initiativen zum Wiederaufbau des Iraks zu unterstützen, um vor allem den jungen Menschen eine Zukunftsperspektive zu eröffnen. Sie begrüße das Engagement der Kirchen im Irak, mit ihrer Arbeit und ihren Einrichtungen allen Bürgerinnen und Bürgern ungeachtet ihrer religiösen Zugehörigkeit zu helfen.</p>
<p>Markus Grübel (CDU), Religionsbeauftragter der Bundesregierung, sprach das Thema der strafrechtlichen Verfolgung von Verbrechen des sogenannten „Islamischen Staates“ im Irak an. Irakische Kirchenvertreter berichteten, dass es dazu jetzt nach fünf Jahren eine Initiative im Parlament der Zentralregierung des Iraks gebe, um solche Prozesse anzustreben. „Versöhnung setzt voraus, dass Verbrechen benannt und die Schuldigen daran zur Verantwortung gezogen werden“, sagte Grübel.</p>
<p>Die irakischen Kirchenvertreter baten die Parlamentarier um eine stärker nachhaltige und langfristige Unterstützung des Iraks durch Deutschland und die Europäische Union. Dies gelte besonders bei der Wirtschaftsförderung, der Bildungszusammenarbeit und der Förderung des interreligiösen Dialoges. „Unsere Zukunft auch als Christinnen und Christen im Irak hängt davon, ob wir Arbeitsplätze schaffen können. Wenn der irakische Staat dem nicht nachkommen kann, dann brauchen beispielsweise kirchliche Initiativen Unterstützung, die Arbeitsplätze im Gesundheitsbereich, an Schulen oder in sozialen Einrichtungen aufbauen“, so etwa Erzbischof Bashar Warda.</p>
<p>Erzbischof Yousif Thomas Mirkis wies auf die schwierige Lage der jungen Menschen im Irak hin. 60 Prozent der Bevölkerung des Iraks sei unter 35 Jahren. Angesichts weitverbreiteter Korruption, dem Missbrauch von Religion für politische Zwecke und der Spaltung der Gesellschaft gingen sie auf die Straßen und protestierten. „Sie protestieren als Irakerinnen und Iraker, nicht mehr als Angehörige einer religiösen oder ethnischen Gruppe. Sie wollen einen neuen Zusammenhalt der Gesellschaft, das ist das Neue an den Protesten, das müssen wir stärken“, so Mirkis.</p>
<p>Mirkis warb für gemeinsame Anstrengungen der Hilfswerke, der Nicht-Regierungsorganisationen und der internationalen Politik, im Irak zivilgesellschaftliche Strukturen und „Thinktanks“ zu entwickeln, um die Voraussetzungen zur Überwindung von konfessionellen, religiösen, ethnischen und politischen Gräben im Irak zu schaffen. „Das ist auch für Zukunft der Christinnen und Christen eine entscheidende Frage“, so Mirkis.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 03 Mar 2021 09:34:19 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Wir verpflichten uns zur religionsübergreifenden Zusammenarbeit“</title>
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                        <description>Katholisches Hilfswerk missio Aachen unterzeichnet mit 28 Organisationen unterschiedlicher Religionen und Konfessionen gemeinsame Botschaft zur Reise von Papst Franziskus in den Irak</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen hat mit 28 weiteren Hilfsorganisationen unterschiedlicher Religionen und Glaubensrichtungen, die im Irak tätig sind, eine „Interreligiöse Botschaft zum Besuch von Papst Franziskus im Irak“ am kommenden Wochenende unterzeichnet (s.u.). Diese Botschaft wird <em>missio</em> Aachen heute auch bei einem Parlamentariergespräch zwischen Bundestagsabgeordneten und Vertretern der Kirchen im Irak vorstellen.</p>
<p>In der gemeinsamen Botschaft bekennen sich <em>missio</em> Aachen und die anderen Organisationen dazu, „im Irak den Menschen allein aufgrund ihrer Bedürfnisse zu helfen und dabei jede Form von Diskriminierung zurückzuweisen“. Alle Hilfsorganisationen wollen in ihrer Arbeit „die kulturellen Werte und religiösen Überzeugungen der verschiedenen Gruppen achten und jedes Sektierertum und jeden Proselytismus im Handeln und in Partnerschaften ausschließen“. Sie möchten weiter „religionsübergreifende Initiativen und Ansätze stärken, die zum sozialen Zusammenhalt beitragen“. Und die Organisationen verpflichten sich, „die Zusammenarbeit untereinander zu stärken, um allen zu helfen, die in Not sind und die gemeinsame Berufung zur Solidarität im Alltag zu leben“.</p>
<p>Die Unterzeichner der interreligiösen Botschaft sehen in den interreligiösen Initiativen von Papst Franziskus und seiner Botschaft „Ihr seid alle Brüder“ zur Irakreise die notwendige Voraussetzung dafür, „die Wunden der Vergangenheit zu heilen und eine gemeinsame Zukunft für alle unterschiedlichen Gemeinschaften im Irak aufzubauen“.</p>
<p>Der Irak sei eine Wiege der Menschheit und ein wunderschönes, kulturell reiches Land mit einer großen religiösen Vielfältigkeit. Seit Jahrhunderten lebten im Irak viele verschiedene Ethnien und Glaubensgemeinschaften friedlich zusammen. In den vergangenen Jahrzehnten habe der Irak aber unter Krieg, Unsicherheit, Instabilität und zuletzt unter dem Aufstieg des sogenannten „Islamischen Staates“ gelitten. „Diese dauernde Abfolge von Konflikten hat die Beziehungen der verschiedenen Gemeinschaften stark belastet“, schreiben die Autoren. Deshalb sei der Besuch von Papst Franziskus ein wichtiges Zeichen – und die geschwisterliche Zusammenarbeit unabdingbar.</p>
<p>Folgende Organisationen haben die Botschaft unterzeichnet:</p><ul> 	<li><span><span><span>Adyan Foundation</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Ankawa Humanitarian Committee</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Associazione Comunità Papa Giovanni XXIII</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Assyrian Aid Society Iraq</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Caritas Czech Republic</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Caritas Germany</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Caritas Iraq</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Catholic Relief Services</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Christian Aid</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Christian Aid Program – CAPNI</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>CNEWA / Pontifical Mission</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Cordaid</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Dan Church Aid</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Dorcas</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>FOCSIV</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Fondazione AVSI</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Fraternité en Irak</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Hungarian Interchurch Aid</span></span></span></li> 	<li><span><span><span><a href="/blog/verfolgte-christen/interreligioeser-aufruf-fuer-den-irak/">Internationales Katholisches Missionswerk missio Aachen – Pontifical Mission Society&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a></span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Islamic Relief Worldwide</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Jesuit Refugee Service</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Lutheran World Federation</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Lutheran World Relief</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Malteser International</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Masarat</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Norwegian Church Aid</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>Stand With Iraqi Christians</span></span></span></li> 	<li><span><span><span>World Vision International</span></span></span></li> 	<li><span><span>ZOA</span></span></li> </ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-330</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Tue, 02 Mar 2021 10:30:05 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Papstreise in den Irak überwindet religiöse Gräben</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/papstreise-in-den-irak-ueberwindet-religioese-graeben/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Parlamentariergespräch am Mittwoch mit irakischen missio-Partnern – Petition an die EU</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen erhofft sich von der Papstreise in den Irak am kommenden Wochenende „eine politische Botschaft der Hoffnung, die nicht allein die Christinnen und Christen, sondern alle Menschen in der Region so dringend brauchen“, sagte <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener in Aachen.</p>
<p>Die Reiseplanung und Auswahl der Gesprächspartner zeige, dass Papst Franziskus „den Finger in die Wunde der Instrumentalisierung von Religion für Machtpolitik legt, auf interreligiösen Dialog und Ökumene setzt“, so Pfarrer Bingener weiter. Das sei die Voraussetzung für eine Versöhnungs- und Friedensarbeit, die religiöse und konfessionelle Gräben überwindet. „Indem er seine Sorge für alle Menschen im Irak zum Ausdruck bringt, wird der Einsatz für die bedrängten Christinnen und Christen in diesem geschundenen Land umso glaubwürdiger“, ist Pfarrer Bingener überzeugt. „Die orientalischen Christinnen und Christen haben nur eine Zukunft, wenn unsere weltkirchliche Solidarität und unsere politische Lobbyarbeit über alle religiösen Grenzen hinweg Hand in Hand gehen“, sagte Pfarrer Bingener vor der Reise.</p>
<p>Das Hilfswerk <i>missio</i> Aachen bringt am morgigen Mittwoch bei einer Videokonferenz Parlamentarier des Bundestages mit Repräsentanten der Christinnen und Christen aus dem Irak ins Gespräch, um sie über die Papstreise und die Anliegen der irakischen Christen zu informieren.</p>
<p>Gleichzeitig fordert <i>missio</i> Aachen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit einer Petition auf, sich bei der irakischen Zentralregierung für einen zehnjährigen Stopp der Neuverteilung von Landbesitz in der Ninive-Ebene im Norden des Iraks einzusetzen.</p>
<p>Hintergrund ist, dass seit dem Irak-Krieg von 2003 und dem Terror des sogenannten „Islamischen Staates“ der Auswanderungsdruck auf Christinnen und Christen in der Ninive-Ebene stark zugenommen hat. Zuletzt seit 2014 mussten Zehntausende aus ihrer Heimat flüchten. Dadurch sind die Eigentumsverhältnisse von Land- und Hausbesitz oftmals ungeklärt. Die Zentralregierung im Irak verteilt nun dieses Land an neue Besitzer. In der Ninive-Ebene sind davon neben christlichen Gebieten auch andere Gruppen wie die Jesiden betroffen. Kompliziert wird die Situation dadurch, dass die irakische Zentralregierung mit der kurdischen Autonomiebehörde ins Einvernehmen kommen muss, zu der Teile christlicher Siedlungsgebiete gehören.</p>
<p>„Unsere kirchlichen Partnerinnen und Partner fordern einen Stopp dieser staatlichen Neuverteilung von Landbesitz für zehn Jahre, um die Besitzverhältnisse klären und das Katasterwesen modernisieren zu können. Das ist die Voraussetzung für die Rückkehr von Vertriebenen und Geflüchteten. Dafür soll sich die Europäische Union einsetzen“, so Pfarrer Bingener.</p>
<p>Die Petition ist unter www.missio-hilft.de/irakpetition freigeschaltet.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 15 Feb 2021 11:00:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Lob aus Afrika für das Lieferkettengesetz</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/lob-aus-afrika-fuer-das-lieferkettengesetz/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio und Projektpartner aus dem Kongo begrüßen den Koalitionsbeschluss</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerks <i>missio</i> in Aachen, und der kongolesische Menschenrechtsaktivist und <i>missio</i>-Partner Pfarrer Justin Nkunzi begrüßen die erfolgreiche Initiative von Bundesminister Gerd Müller für ein Lieferkettengesetz. „Dieser Koalitionsbeschluss ist ein Schritt in die richtige Richtung und wird die Arbeitsbedingungen für Menschen im globalen Süden nachhaltig verbessern“, erklärt der Präsident von <i>missio</i> in Aachen.<br><br>Auf positive Resonanz stößt die Entscheidung der deutschen Politikerinnen und Politiker in der Demokratischen Republik Kongo. „Das deutsche Lieferkettengesetz ist für uns im Kongo ein wichtiges Signal“, sagt Pfarrer Justin Nkunzi, Direktor der katholischen Menschenrechtsorganisation <strong>Justice &amp; Peace</strong>. „Denn aus unserem Land kommen die wertvollen Mineralien, die bei der Herstellung von Smartphones und anderen Geräten verwendet werden“, so der katholische Priester. „Die Rebellen haben von bislang von diesen ‚Blutmineralien‘ profitiert, während die Bevölkerung ausgebeutet und terrorisiert wurde. Ich habe bei meinem letzten Deutschlandbesuch mit Bundesminister Gerd Müller über die Lieferketten zwischen dem Kongo und der westlichen Welt gesprochen. Ich bin dem Minister und <i>missio</i> dankbar für diese Unterstützung des Kongos“.<br><br>Mit der <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/"><strong>Aktion Schutzengel</strong>&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> setzt sich <i>missio</i> für Frieden in der Demokratischen Republik Kongo ein. Verbunden damit ist der Appell an die Smarthone-Hersteller, die Herkunft der in den Handys verbauten Mineralien eindeutig nachzuweisen.</p>
<p><i>missio</i> unterstützt die Arbeit von <strong>Justice &amp; Peace</strong> in der Erzdiözese Bukavu seit vielen Jahren und hat dabei die Einrichtung von Traumzentren für Überlebende des Bürgerkriegs mit Spenden aus Deutschland ermöglicht.</p>
<p>Das Internationale Katholische Hilfswerk <i>missio</i> gehört zu den Organisationen, die sich der <a href="https://lieferkettengesetz.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link"><strong>Initiative „Lieferkettengesetz“</strong>&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> angeschlossen haben.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 12 Feb 2021 10:50:55 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Hilfswerk missio fordert: Zehnjähriger Stopp der Neuverteilung von Landbesitz im Nord-Irak</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-fordert-zehnjaehrigen-stopp-der-neuverteilung-von-landbesitz-im-irak/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Vor allem christliche Gebiete betroffen – Petition an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: Einfluss auf Regierung im Irak nehmen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Internationale katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen fordert mit einer Petition EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf, sich bei der irakischen Zentralregierung für einen <strong>zehnjährigen Stopp der Neuverteilung von Landbesitz in der Niniveh-Ebene</strong> im Norden des Iraks einzusetzen. „Die Europäische Union soll ihren Einfluss auf die irakische Zentralregierung geltend machen, die anhaltende Umwidmung vor allem christlicher Gebiete in dieser Region an andere Gruppen zu verhindern. Unsere kirchlichen Partnerinnen und Partner leiden unter dieser Neuverteilung und wünschen sich einen stärkeren Einsatz der europäischen Politik“, so Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen. Unterstützerinnen und Unterstützer können die Petition unter www.missio-hilft.de/irakpetition unterschreiben, um ihre Solidarität mit den Christinnen und Christen im Irak auszudrücken.</p>
<p>Hintergrund ist, dass seit dem <strong>Irak-Krieg von 2003</strong> und dem <strong>Terror des sogenannten „Islamischen Staates“</strong> der Auswanderungsdruck auf Christinnen und Christen in der Niniveh-Ebene stark zugenommen hat. Zuletzt seit 2014 mussten Zehntausende aus ihrer Heimat flüchten. Dadurch sind die <strong>Eigentumsverhältnisse von Land- und Hausbesitz oftmals ungeklärt</strong>. Die Zentralregierung im Irak verteilt nun dieses Land an neue Besitzer. <strong>In der Niniveh-Ebene sind davon neben christlichen Gebieten auch andere Gruppen wie die Jesiden betroffen.</strong> Kompliziert wird die Situation dadurch, dass die irakische Zentralregierung auch mit der kurdischen Autonomiebehörde ins Einvernehmen kommen muss, zu der auch Teile christlicher Siedlungsgebiete gehören.</p>
<p>„Unsere kirchlichen Partnerinnen und Partner fordern einen <strong>Stopp dieser staatlichen Neuverteilung von Landbesitz für zehn Jahre</strong>, um die Besitzverhältnisse klären und das Katasterwesen modernisieren zu können. Das ist die Voraussetzung für die Rückkehr von Vertriebenen und Geflüchteten“, so Pfarrer Bingener weiter. Nach Angaben der <i>missio</i>-Partner sind <strong>seit 2014 erst 8.000 christliche Familien in die Niniveh-Ebene zurückgekehrt</strong>. „Wir beobachten seit einigen Jahren einen massiven <strong>Exodus von Christinnen und Christen</strong> aus dieser Region in andere Gebiete des Iraks oder ins Ausland“, so Bingener. <strong>Die Niniveh-Ebene ist eine der traditionellen Siedlungsgebiete der Christinnen und Christen im Irak.</strong> „Das christliche Erbe dieses Landes droht verloren zu gehen“, so Pfarrer Bingener.</p>
<p>Pfarrer Bingener begrüßt den angekündigten <strong>Besuch von Papst Franziskus vom 5. bis 8. März im Irak und in der Niniveh-Ebene</strong>, der dort mit Vertretern des Staates, der christlichen Kirchen und anderen religiösen Gruppen sprechen wird. „Nur in gegenseitigem Respekt und in Toleranz können die Probleme des Iraks gelöst werden“, so Bingener.</p>
<p>„Ohne einen vorübergehenden <strong>Stopp der Landverteilung</strong> werden die religiösen Spannungen im Land weiter angefacht“, erklärt Romina Elbracht, stellvertretende Leiterin der <i>missio</i>-Auslandsabteilung und Referentin für den Nahen und Mittleren Osten, einen weiteren Hintergrund der <i>missio</i>-Petition. „Zudem stellt der <strong>christliche Exodus aus dem Irak eine dramatische Gefahr für den irakischen Staat</strong> selbst dar,“ so Elbracht weiter. „Die <strong>christlichen Gruppen im Irak</strong> bilden einen wichtigen und stabilisierenden gesellschaftlichen Faktor. Ihr gänzliches Verschwinden wäre verheerend für die Zukunft des Iraks“, glaubt Elbracht. Daneben verdiene der Irak in der internationalen Politik mehr Aufmerksamkeit, da er für die Stabilität des Nahen und Mittleren Ostens sehr wichtig sei.</p>
<p>Die Petition und weitere Informationen finden Sie hier: www.missio-hilft.de/irakpetition</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 03 Feb 2021 18:00:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Katholische Kirche in Myanmar: Sanktionen nach dem Militärputsch schaden dem Volk</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/katholische-kirche-in-myanmar-sanktionen-nach-dem-militaerputsch-schaden-dem-volk/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk missio Aachen liegt Hirtenwort von Kardinal Bo, Vorsitzender der Bischofskonferenz in Myanmar vor – Aufruf zum Dialog statt Gewalt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kardinal Charles Maung Bo, Präsident der Katholischen Bischofskonferenz von Myanmar, fordert die internationale Staatengemeinschaft nach dem Putsch des Militärs in Myanmar auf, keine Sanktionen gegen das Land zu verhängen. Dies sagte er heute in einer Botschaft an das Volk und das Militär in Myanmar, die auch dem Internationalen Katholischen Missionswerk <em>missio</em> Aachen vorliegt. Kardinal Bo ist Projektpartner von <em>missio</em> Aachen. „Sanktionen riskieren, die Wirtschaft zusammenbrechen zu lassen und Millionen in die Armut zu stürzen,“ schreibt er. Stattdessen müssten Lösungen auf dem Verhandlungsweg gefunden werden. Diese Forderung unterstützt auch <em>missio</em> Aachen.</p>
<p>Kardinal Bo forderte die Bevölkerung auf, die Ruhe zu bewahren. „Es gibt immer gewaltfreie Wege, unsere Proteste auszudrücken“, so Bo. Er forderte die Vertreter der Religionen und die Leiter der katholischen Gemeinden auf, die Menschen „zu einer friedlichen Reaktion auf diese Ereignisse zu animieren“.</p>
<p>An das Militär in Myanmar appellierte Kardinal Bo, auf Gewalt gegenüber dem Volk in Myanmar zu verzichten. Die von der Militärführung als Grund für die Machtübernahme geäußerten Vorwürfe des Wahlbetrugs würden eine gewaltsame Machtübernahme nicht rechtfertigen, sondern diese Vorwürfe hätten in einem Dialogprozess in „Anwesenheit von neutralen Beobachtern gelöst werden können“, so der Kirchenmann. Kardinal Bo bat die Militärführung eindringlich, die Rechte der inhaftierten Politiker, Schriftsteller, Aktivisten und Jugendlichen „zu respektieren und sie so schnell wie möglich freizulassen“. Sie seien „keine Kriegsgefangenen“.</p>
<p>Kardinal Bo brachte auch zum Ausdruck, dass er für die inhaftierte Aung San Suu Kyi beten werde, „dass sie wieder inmitten ihres Volkes wandeln und es aufrichten kann“. Sie werde „immer die Stimme unseres Volkes sein“, so Kardinal Bo.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 01 Feb 2021 12:00:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen fordert Bundesregierung und Europäische Union zum Einsatz für Aung San Suu Kyi in Myanmar auf</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-fordert-bundesregierung-und-europaeische-union-zum-einsatz-fuer-aung-san-suu-kyi-in-myanmar-auf/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Nach dem Militärputsch große Sorgen um Zukunft des Landes – Kardinal Bo lehnt militärische Lösungen ab</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir machen uns mit unseren Partnerinnen und Partnern große Sorgen um die Menschen und Entwicklung in Myanmar“, reagiert <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/gregor-von-fuerstenberg/">Dr. Gregor von Fürstenberg&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Vize-Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes <em>missio</em> Aachen, auf die Machtübernahme des Militärs in dieser Nacht in dem asiatischen Land. „Wir bitten die Bundesregierung und Europäische Union, sich mit allen diplomatischen Mitteln für die Befreiung der De-Facto-Regierungschefin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, Präsident Win Myint und andere inhaftierte Regierungsmitglieder und Menschenrechtler einzusetzen“, so von Fürstenberg weiter. „Unsere Partnerinnen und Partner der Kirche in Myanmar sprechen von einer unübersichtlichen Situation“, berichtet von Fürstenberg.</p>
<p>Nachdem im November bei den Wahlen in Myanmar die regierende Nationale Liga für Demokratie (NLD) gewonnen hatte, sprachen hohe Militärvertreter von Wahlbetrug. Damit rechtfertigen sie die jetzige Machtübernahme. Noch <a href="/blog/missio-in-aller-welt/der-putsch-in-myanmar/">am 25. Januar&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> hatte Kardinal Charles Maung Bo, Erzbischof von Yangun und <em>missio</em>-Partner, in einem „dringenden, geschwisterlichen Aufruf für Frieden und Versöhnung“ vor einem solchen militärischen Schritt gewarnt. Er bezeichnete die Wahlen darin als „weitestgehend frei und fair anerkannt“. Er setzte sich in dem Appell auch für eine „Demilitarisierung Myanmars“ ein, da Gewalt allein „Bitterkeit, Entzweiung und Verwundungen zur Folge haben, die Jahrzehnte zur Heilung“ brauchen. „Die Geschichte, Diplomaten und Friedensstifter lehren uns, dass ein politischer Konflikt niemals militärisch gelöst werden kann“, schrieb Kardinal Bo weiter. Daneben forderte er ein Ende der ethnischen Diskriminierung und die Fortsetzung der Reformen im Land im Bereich Justiz, Erziehung, Sozialstaat und Gesundheitssystem. „Wir bestärken Kardinal Bo darin, sich weiter auf friedlichem Weg für ein besseres Myanmar einzusetzen. Umso wichtiger ist es, dass die jetzige Situation politisch gelöst wird“, so Dr. von Fürstenberg.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 22 Jan 2021 08:54:22 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen ruft zum Gebetsgedenken für die Toten in der Corona-Pandemie weltweit auf</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-ruft-zum-gebetsgedenken-fuer-die-toten-in-der-corona-pandemie-weltweit-auf/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Beitrag zur „Gebetswoche für die Einheit der Christen“ – „Die Toten und ihre Angehörigen nicht vergessen“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen ruft für kommenden Sonntag, 24. Januar 2021, 12 Uhr, zu einem Gebetsgedenken für mittlerweile mehr als zwei Millionen Corona-Tote weltweit und ihre Angehörigen auf. „Wir bitten die Christinnen und Christen aller Kirchen und Konfessionen in Deutschland, ein Zeichen der Solidarität im Gebet zu setzen, damit diese Toten und ihre Angehörigen nicht vergessen werden“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <em>missio</em> Aachen. „Für unsere Partnerinnen und Partner der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien bedeutet diese Gebetssolidarität sehr viel. Sie gibt ihnen Kraft. Umgekehrt beten auch sie für uns in Deutschland, weil sie wissen, wie schwierig die Lage für uns ist“, so Pfarrer Bingener weiter.</p>
<p>Mit dem Gebetsaufruf möchte <em>missio</em> Aachen auch einen Beitrag zum Abschluss der internationalen „Gebetswoche für die Einheit der Christen“ leisten, die am kommenden Sonntag unter dem Leitwort „Bleibt in meiner Liebe“ endet. „Die Sorge um die Kranken und der Trost für die Trauernden gehören zu den christlichen Werken der Barmherzigkeit, die alle Christinnen und Christen weltweit gerade jetzt unter den Bedingungen der Pandemie eint“, so Pfarrer Bingener. Mit dem Leitwort „Bleibt in meiner Liebe“ dieser Gebetswoche ist auch das <em>missio</em>-Gebet im Gedenken an die Corona-Toten und ihre Angehörigen überschrieben.</p>
<p>Das Gebet steht zum Download und zum Verteilen auf Social Media auf der Seite <a href="https://www.missio-betet.de/gemeinschaft/gebet/?e=195" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.missio-betet.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> bereit.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 14 Jan 2021 10:00:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio-Neujahrsempfang: Digitale Seelsorge und Gemeindeleben vor Ort vernetzen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-neujahrsempfang-digitale-seelsorge-und-gemeindeleben-vor-ort-vernetzen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholischer Kommunikationsexperte ermutigt Hilfswerk missio Aachen, Plattform für ein digitales, globales „Sinnfluencing“ zu werden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Kirche wird „vermutlich“ auch nach der Corona-Pandemie ihre Seelsorge und die Orte der Seelsorge verstärkt digitalisieren und vernetzen müssen. Dies erklärte Michael Unland, Direktor des „Catholic Media Council“, beim Neujahrsempfang des Internationalen Katholischen Missionswerkes <em>missio</em> Aachen.</p>
<p>In vielen Bereichen, wie beim Home Office, E-Learning oder im Online-Shopping verliere der Ort, an dem man sich befinde, an Bedeutung. Man könne das auch eine „Entwertung des Ortes“ nennen, so Unland. Diese durch die Digitalisierung ausgelöste Entwicklung betreffe auch die kirchliche Gemeindearbeit. Es werde für die Glaubenspraxis in Zukunft wichtiger sein, auch auf eine Gemeinschaftsbildung und soziale Interaktion der Gläubigen zu setzen, die digital und über soziale Medien verbunden sind.</p>
<p>Daraus sollten die Ortskirchen beispielsweise die Konsequenz ziehen, den Fokus nicht auf die Zusammenlegung von Pfarreien zu legen, sondern auf deren Vernetzung. In der Kirche müssten verstärkt Fragen wie „Wer ist eigentlich mein Nächster im digitalisierten globalen Dorf?“ diskutiert werden.</p>
<p>Unland plädierte dafür – und ermutigte dazu auch das Hilfswerk <em>missio</em> Aachen –, Laieninitiativen auf Social Media-Kanälen stärker zu unterstützen und als weltkirchlicher Akteur eine Art Plattform für ein digitales globales „Sinnfluencing“ zu werden. „Sie können digitale Begegnungsmöglichkeiten zwischen Gläubigen in Afrika, Asien, Ozeanien und Europa schaffen, die dadurch gemeinsam Zeugnis von ihrem Glauben ablegen können“, so Unland.</p>
<p>Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <em>missio</em> Aachen, nahm die Impulse gerne auf. Es brauche gute und innovative digitale weltkirchliche Angebote, aber gleichzeitig müsse man sich bewusst bleiben, dass eine drohende „Entwertung des Ortes“ den Bedürfnissen vieler Menschen nicht gerecht werde, so Bingener. „Viele verspüren die Sehnsucht nach einer konkreten Gemeinde vor Ort, in der sie Begegnungen haben und beheimatet sind. Es braucht sicher beides: Das Gemeindeleben vor Ort und eine stärkere digitale Vernetzung“, sagte Pfarrer Bingener.</p>
<p>Der Neujahrsempfang von <em>missio</em> Aachen fand 2021 komplett digital statt. Der Segen der Sternsinger wurde mit einem Video eingespielt.&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p>
<p>Hinweis: Das Catholic Media Council ist eine gemeinnützige Beratungsorganisation für kirchliche Medien im globalen Süden mit Sitz in Aachen. Mehr dazu unter <a href="http://www.cameco.org" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.cameco.org&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 21 Dec 2020 12:30:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen vor Weihnachten in Sorge um bedrängte Christinnen und Christen im globalen Süden</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-vor-weihnachten-in-sorge-um-bedraengte-christinnen-und-christen-im-globalen-sueden/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Lage in Nigeria, Pakistan, Indien, Syrien und dem Irak angespannt – missio-Präsident Pfarrer Bingener ruft zur Teilnahme am „Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen“ am 26. Dezember auf</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bedrängte Christinnen und Christen im globalen Süden stehen vor schwierigen Weihnachten. Dies ergab eine Umfrage des katholischen Hilfswerks <em>missio</em> Aachen unter seinen Partnerinnen und Partnern in Afrika, Asien, dem Nahen und Mittleren Osten. „Sie fürchten Anschläge oder verstärkte staatliche Repressionen. Dabei ist der Druck durch die Corona-Pandemie unvermindert hoch. Zudem spitzen sich humanitäre Notlagen zu. Wir machen uns Sorgen“, sagte <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Präsident von <em>missio</em> Aachen. „Neben der materiellen Hilfe durch unsere Projektarbeit bitten unsere Partnerinnen und Partner ausdrücklich um unsere Solidarität im Gebet“, ruft Pfarrer Bingener zur Teilnahme am „<b>Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen</b>“ der <a href="https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/gebetstag-fuer-verfolgte-und-bedraengte-christen-am-26-dezember-2020" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Deutschen Bischofskonferenz&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> am 26. Dezember auf.<br> <br> Insbesondere die Lage in Nigeria, Pakistan, Indien, Syrien und dem Irak ist angespannt. „In Nigeria ist Weihnachten das größte Familienfest des Landes. Die Kirchen sind gut gefüllt. Die Menschen reisen zu dieser Zeit sehr viel. Kriminelle hoffen, dass sie durch Entführungen Geld verdienen können. Und Boko Haram könnte das für öffentlichkeitswirksame Attacken nutzen. Wir müssen sehr wachsam sein,“ berichtet Erzbischof Ignatius Kaigama gegenüber <em>missio</em> Aachen.<br> <br> Die Christinnen und Christen in Pakistan sind vor Weihnachten wegen der grassierenden Corona-Pandemie, der politischen Instabilität des Landes mit angekündigten Großdemonstrationen in den kommenden Tagen und der Reaktion der Islamisten auf die Äußerungen des französischen Präsidenten Emanuel Macron nach den Anschlägen in Frankreich beunruhigt. „Die Alarmstufe vor den Weihnachtsfeiertagen ist hoch. Die Regierung bereitet derzeit alles dafür vor, dass die Sicherheit der Minderheiten in Pakistan an Weihnachten gewährleistet ist. Wir instruieren derzeit auch unsere jungen Mitglieder der Kirche, wie sie sich verhalten sollen und für Sicherheit sorgen können“, so Erzbischof Joseph Arshad gegenüber <em>missio</em> Aachen. Für die Feier der Gottesdienst müssen zudem alle Hygieneanforderungen erfüllt werden.<br> <br> In Indien stehen derzeit die Christinnen und Christen verstärkt unter Druck der Hindunationalisten und staatlichen Repressionen. <em>missio</em> Aachen hat für den unter fadenscheinigen Begründungen inhaftierten Menschenrechtler und Jesuiten Stan Swamy SJ derzeit eine Petition zu seiner Freilassung gestartet. Auch in Indien müssen die christlichen Gemeinden ihre Sicherheitsvorkehrungen für die Weihnachtsfeiertage erhöhen.<br> <br> In Syrien leiden die Christinnen und Christen vor Weihnachten wie die gesamte Bevölkerung vor allem unter der humanitären Krise nach Jahren des Krieges. „Syrien steht vor enormen Herausforderungen. Ohne eine wirtschaftliche Erholung, Währungsstabilisierung sowie Investitionen in die Sektoren Bildung, Gesundheit, Strom und Wasser ist ein Wiederaufbau undenkbar“, erläutert <em>missio</em>-Expertin Romina Elbracht im <a href="/blog/verfolgte-christen/irak-und-syrien-brauchen-frieden/"><em>missio</em>-Blog&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.<br> <br> Im Irak hat sich die politische Lage zwar gegenüber den Vorjahren leicht stabilisiert. Dennoch schließen die <em>missio</em>-Partnerinnen und Partner zu Weihnachten Anschläge nicht aus.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 17 Dec 2020 10:30:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Nigeria-Schülerentführung: Mindestens vier junge Christen unter den Opfern</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/nigeria-schuelerentfuehrung-mindestens-vier-junge-christen-unter-den-opfern/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Partner des katholischen Hilfswerkes missio Aachen berichten nähere Einzelheiten – Entführungsort Kankara im Norden des Landes in den vergangenen Monaten „Epizentrum“ von Gewalt </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter den rund 530 entführten Schülern einer staatlichen Schule in der nord-nigerianischen Stadt Kankara im Bundesstaat Katsina befinden sich mindestens vier junge Christen, drei davon katholisch. Dies bestätigte heute die örtliche katholische Pfarrgemeinde in Kankara gegenüber dem katholischen Hilfswerk <i>missio</i> Aachen. Rund 99 Prozent der Schüler der überfallenen Schule sind Muslime. Über 300 Schüler würden noch vermisst.<br><br>Die <i>missio</i>-Partner teilten weitere Einzelheiten der Entführung vom vergangenen Freitag mit. Der Überfall auf die Schule mit Internat habe sich zwischen 22.30 und 23 Uhr ereignet. Nach Zeugenberichten hätte sich eine erste Gruppe der Entführer ein Feuergefecht mit dem Sicherheitsdienst der Schule geliefert, während eine zweite Gruppe dies ausgenutzt habe, um die Schüler im Schlaf zu überraschen und aus ihren Schlafsälen zu holen. Sie hätten sich dabei zuerst als Lehrer ausgegeben und so die Schüler überrumpelt.<br><br>Die <i>missio</i>-Partner beunruhige, dass der Sicherheitszaun rund um die Schule vermutlich erst am Morgen des Überfalltages repariert worden sei. So scheiterte die Flucht einiger Schüler, die bekannte Lücken des Zaunes nutzen wollten, dies dann aber nicht mehr konnten. Man frage sich, ob die Reparatur Zufall oder geplant gewesen sei.<br><br>Nach Angaben der <i>missio</i>-Partner vor Ort sei die Stadt Kankara in den vergangenen Monaten ein „Epizentrum“ von Entführungen und Überfällen krimineller Banden gewesen. Die Bevölkerung sei verzweifelt, weil sie sich durch die Polizei und den Staat nicht mehr geschützt fühle. Das Leben in der Region sei brutal, schrecklich und kurz.<br><br>Mittlerweile reklamiert die islamistische Terrorgruppe Boko Haram die Entführung für sich. Ob dies tatsächlich zutrifft, kann nicht endgültig verifiziert werden. Auch kriminelle Gruppen haben in Videos erklärt, sie hätten die Schuljungen entführt.<br><br>Der Bundesstaat Katsina, in der die Schule gelegen ist, gehört zum katholischen Bistum Sokoto.<br><br><strong>Hintergrund der Entführungen in Nigeria</strong><br><br>Die jüngste Entführung von Schülern in Kankara erinnert an die der 276 Schulmädchen aus Chibok, die Boko Haram 2014 international in die Schlagzeilen brachte. Bis heute befinden sich mindestens einhundert der Mädchen immer noch in der Gewalt der Terrormiliz. 2018 entführte die Gruppe in einem Ort namens Dapchi, Bundesstaat Yobe, 110 Schulmädchen. Sie kamen nach geheimen Verhandlungen mit der Regierung und vermutlichen Zahlung einer hohen Geldsumme wieder frei. Alle bis auf ein Mädchen. Die einzige Christin unter ihnen: Leah Sharibu. Das Mädchen weigerte sich, zum Islam zu konvertieren und befindet sich bis heute in Gefangenschaft.<br><br><strong>Keine offiziellen Statistiken über Entführte</strong><br><br>Niemand weiß genau, wie viele Menschen entführt oder getötet wurden. Denn die nigerianische Regierung spricht am liebsten nicht über das Ausmaß von Entführungen und Mord in ihrem Land. „Statistiken dazu gibt es nicht. Für uns religiöse Führer ist es nicht möglich, diese Zahlen zu bekommen“, erklärt der Erzbischof von Abuja, Ignatius Kaigama. „Nur wenn wir von unseren Leuten in ländlichen Gemeinden informiert werden, wenn sie Alarm schlagen, erfahren wir von Überfällen und Entführungen. Ich bin sicher, dass viele Menschen entführt werden. Wir wissen nicht, wer sie sind, wohin sie verschwinden. Statistiken sind schwer zu bekommen. Aber wir wissen, etwas Hässliches, etwas Böses geht vor“, so Erzbischof Kaigama.</p>
<p>Lesen Sie dazu auch den Blogbeitrag <a href="/blog/missio-in-aller-welt/wir-wissen-etwas-haessliches-etwas-boeses-geht-vor/" class="external-link">https://www.missio-hilft.de/blog/missio-in-aller-welt/wir-wissen-etwas-haessliches-etwas-boeses-geht-vor/&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 11 Dec 2020 10:51:41 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Rauchen im Westen gefährdet Gesundheit in Afrika</title>
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                        <description>Weimarer Menschenrechtspreis: missio-Partner Pater Jozef Kuppens und Felicia Monjeza kritisieren Sklaverei auf den Tabakplantagen in Malawi</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Das Rauchen in der westlichen Welt gefährdet die Gesundheit und Menschenrechte in Afrika“, kritisiert Gundula Gause die Zigarettenindustrie und die westliche Lebensweise in ihrer Laudatio für die Preisträger des Weimarer Menschenrechtspreises 2020. Ausgezeichnet wurden Pater Jozef Kuppens und Felicia Monjeza, Partner des Internationalen Katholischen Missionswerks <em>missio</em> in Aachen, am 10. Dezember in der deutschen Botschaft in Malawi. Sie werden aufgrund der Corona-Pandemie erst im kommenden Jahr persönlich in Weimar sein können.</p>
<p>Auf den Tabakplantagen in Malawi würden ausbeuterische und giftige Arbeitsbedingungen herrschen, erklärte die Fernsehjournalistin „Durch den Hautkontakt mit den Tabakblättern gelangen pro Tag über 50 Milligramm Nikotin in die Körper der Kinder, Frauen und Männer. Experten sagen, das entspreche der Menge von 50 Zigaretten pro Tag“.</p>
<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> hatte Partner Pater Jozef Kuppens und Felicia Monjeza für den renommierten Menschenrechtspreis vorgeschlagen. „Die beiden Auszuzeichnenden setzen sich gegen massive Menschenrechtsverletzungen und für die Beendigung von moderner Sklaverei auf Tabakplantagen in Malawi ein“, begründet die Vergabekommission in Weimar ihre Entscheidung. Der <em>missio</em>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener wies in seiner nach Afrika übertragenen Grußbotschaft auf die drei zentralen Missstände hin, die die kirchlichen Partner bei der Zigarettenproduktion anprangern. „Erstens die menschenverachtenden und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen auf den Tabakplantagen; zweitens die gesundheitlichen Gefahren durch die toxischen Wirkungen der Tabakblätter für die Arbeiterinnen und Arbeiter und nicht zuletzt die Gefahren für Mädchen und Frauen, auf den Plantagen Opfer sexueller Gewalt und Ausbeutung zu werden“.</p>
<p>Mit konkreten Zahlen dokumentierte Pater Josef Kuppens in seiner Dankesrede die sklavenartige Abhängigkeit der Familien auf den Tabakplantagen. „Der Plantagenbesitzer zahlt einer Familie, die im Schweiße ihres Angesichts schuftet, am Ende des Jahres umgerechnet nicht viel mehr als 40 Euro inklusive der Kinderarbeit“. Tabak aus Malawi gelangt über die Lieferketten auch in europäische Länder. Die Zigarettenindustrie in Deutschland erwirtschaftete im Jahr 2019 einen Umsatz von 22,5 Milliarden Euro.</p>
<p>Pater Josef Kuppens berichtete, der Widerstand gegen Ausbeutung im globalen Welthandel mit Tabak aus Malawi würde wachsen. „Der Internationale Tabakkonzern Britsh American Tabacco wird von der in London ansässigen Menschenrechtsorganisation ‚Leigh day‘ angeklagt“. Dabei betonte Felicia Monjeza, „wir sind bereit, mehr zu unternehmen für die Menschenrechte, aber wir sind dabei auf internationale Unterstützung angewiesen“.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 09 Dec 2020 08:19:42 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen fordert Freiheit für inhaftierten indischen Jesuiten Pater Stan Swamy SJ</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-fordert-freiheit-fuer-inhaftierten-indischen-jesuiten-pater-stan-swamy-sj/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk startet Petition für Menschenrechtsaktivisten - missio-Präsident Pfarrer Bingener bittet Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung um Unterstützung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit einem eindringlichen Appell am Tag der Menschenrechte wendet sich das Internationale Katholische Missionswerk </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen an Dr. Bärbel Kofler, Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung. „Frau Kofler möge sich für die Freilassung des indischen Jesuiten-Paters Stan Swamy SJ bei der indischen Regierung einsetzen“, fordert Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen. Er bittet Unterstützerinnen und Unterstützer in Deutschland, sich an einer heute gestarteten </strong><i><strong>missio</strong></i><strong>-Petition unter</strong> www.missio-hilft.de/petition <strong>für den Jesuiten zu beteiligen. Sobald 3.000 Unterschriften gesammelt sind, sollen sie an Frau Kofler übergeben werden. </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen erklärt mit der Petition auch seine Solidarität mit der Jesuitenmission in Deutschland, die sich beim Auswärtigen Amt für den indischen katholischen Menschenrechtsaktivisten einsetzt.</strong></p>
<p>Pater Stanislaus Lourduswamy SJ ist Angehöriger des katholischen Jesuitenordens in Indien, kurz meist Father Stan genannt. Der landesweit bekannte Menschenrechts-Aktivist engagiert sich insbesondere für die sogenannten Adivasi, die indigene Bevölkerung Indiens, und die sogenannten Dalits, die von der indischen Gesellschaft als vermeintlich „Unberührbare“ ausgegrenzt werden. Häufig sind Adivasi und Dalits Angehörige christlicher Konfessionen.</p>
<p>Father Stan wurde am 8. Oktober 2020 unter dem Vorwurf der Verbreitung maoistisch-terroristischer Propaganda verhaftet. Unter anderem werden ihm Verbindungen zu Ausschreitungen im westindischen Bundesstaat Maharashtra an Silvester 2017 vorgeworfen, in deren Folge schon zuvor weitere indische Menschenrechtsaktivisten inhaftiert worden waren. Father Stan weist eine Beteiligung an diesen Ausschreitungen und den Vorwurf der Propaganda oder der Sympathie für den Maoismus entschieden zurück. Der Vorwurf der maoistisch-terroristischen Propaganda ist ein oft eingesetzter Vorwand der hindu-nationalistischen Politik in Indien, um Kritikerinnen und Kritiker mundtot zu machen.</p>
<p>„Wir halten die Vorwürfe gegen Father Stan für unbegründet und politisch motiviert. Deshalb starten wir eine Petition für Father Stan, um die Bundesregierung und die Öffentlichkeit in Deutschland für seine schnellstmögliche Freilassung zu mobilisieren. Für Father Stan, der schon 83 Jahre alt ist, ist ein längerer Gefängnisaufenthalt auch eine große Gefahr für seine Gesundheit“, so Pfarrer Bingener. Er hoffe auf die Unterstützung der Menschen in Deutschland. „Jede Stimme zählt. Sobald wir 3.000 Unterschriften für Father Stan gesammelt haben, wollen wir sie der Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung übergeben, die Zeit drängt“, sagte Pfarrer Bingener. „Wir unterstützen damit auch unsere Partner der Jesuitenmission, die an Außenminister Heiko Maas appelliert haben, sich für Father Stan einzusetzen“, so Pfarrer Bingener weiter.</p>
<p>Pfarrer Bingener sieht die Verhaftung von Father Stan auch im Kontext der hindu-nationalistischen Politik in Indien, die seit Jahren die Religionsfreiheit, die Meinungsfreiheit und die Rechte der indigenen Bevölkerung unter Druck setzt. „Religiöse Minderheiten wie Christen und Muslime geraten durch die Politik, Schikanen der Behörden und gesellschaftliche Anfeindungen immer stärker unter Druck“, erläuterte Bingener. „Auch unsere Partnerinnen und Partner der Kirche in Indien leiden darunter, weshalb wir unter anderem Projekte gegen die Diskriminierung und für den interreligiösen Dialog fördern“, sagte Bingener.</p>
<p>Erst im vergangenen Jahr trug <i>missio</i> Aachen mit seiner Petition <strong>#freeourhusband</strong>s mit dazu bei, dass sieben zu Unrecht verurteilte Christen im indischen Bundesstaat Odisha freigelassen wurden. Sie hatten mehr als zehn Jahre im Gefängnis gesessen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 04 Dec 2020 12:09:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Nigeria: Entführter Priester aus Abuja wieder frei</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/nigeria-entfuehrter-priester-aus-abuja-wieder-frei/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Sicherheitslage in Nigeria vor Weihnachten zunehmend schlecht - missio-Präsident Bingener hofft, dass Menschen die Gottesdienste ohne Sorge um ihr Leben besuchen können</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach zehn Tagen in der Gewalt seiner Geiselnehmer ist der katholische Pfarrer Matthew Dajo aus dem Erzbistum Abuja in Nigeria am 2. Dezember freigekommen. Das bestätigte der Erzbischof der Diözese, Ignatius Kaigama, in einem Telefonat gegenüber dem katholischen Hilfswerk <em>missio </em>Aachen. „Ich bin froh und erleichtert, dass mein Priester freigelassen wurde und habe ihn zur Sicherheit zu einem Check-up in ein Krankenhaus bringen lassen,“ berichtete Kaigama.</p>
<p>Matthew Dajo war am 22. November von Bewaffneten aus seinem Pfarrhaus in Yangoji, Abuja, entführt worden. „Wir freuen uns sehr, dass Pfarrer Dajo unversehrt in Freiheit ist. Gleichzeitig machen wir uns große Sorgen um die Menschen in Nigeria, die besonders in der Weihnachtszeit befürchten müssen, Opfer krimineller Überfälle, Entführungen oder terroristischer Angriffe zu werden“, erklärte <em>missio</em>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener, der Anfang des Jahres Nigeria selbst besucht hat. Er hoffe, dass die nigerianische Regierung sich mehr für die Sicherheit der Menschen engagiere. „Ich wünsche mir, dass alle Menschen an Weihnachten ohne Sorge um ihr Leben ihre Familien und die Weihnachtsmessen besuchen können.“</p>
<p>Die Sicherheitslage in dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas war bereits vor der Coronakrise schlecht und hat sich durch die Pandemie weiter verschärft. Millionen Menschen haben ihre Arbeit verloren und leiden an Hunger. Anschläge, Überfälle, Erpressungen und Terrorangriffe durch islamistische Sekten wie Boko Haram gehören für viele Menschen in Nigeria schon lange zu ihrem Alltag.</p>
<p>Erzbischof Kaigama: „Weihnachtszeit ist für kriminelle Banden der Anlass, Leute zu überfallen, auszurauben und zu entführen“</p>
<p>Auch die Entführungen von katholischen Priestern und Seminaristen haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Einen Grund dafür sieht Erzbischof Kaigama auch in der internationalen Aufmerksamkeit, die solche Entführungen mit sich bringen. „Das Kidnapping von katholischen Führungskräften macht weltweit Schlagzeilen. Die Entführer erhoffen sich ein höheres Lösegeld“, erklärte Kaigama und betonte gleichzeitig, dass die katholische Kirche in Nigeria grundsätzlich „keine Lösegelder zahle, weder für Priester, Schwestern und auch nicht für Bischöfe. Wir wollen keine Nachahmer ermutigen.“</p>
<p>Doch nicht allein religiöse Führer sind zum Ziel einer ganzen Entführungsindustrie geworden. Immer öfter trifft es auch andere Menschen aus der Bevölkerung, Christen und Muslime genauso wie Anhänger traditioneller Religionen. „Weihnachten ist das größte Fest in Nigeria, an dem viele Menschen ihre Familien besuchen. Ich befürchte, dass kriminelle Banden die Weihnachtszeit nutzen, um Leute zu überfallen, auszurauben und zu entführen“, erklärte der 62-jährige Erzbischof in der nigerianischen Hauptstadt. Zudem müsse man immer mit Anschlägen auf Gottesdienste rechnen, wie sie in der Vergangenheit oft zu religiösen Festtagen durch islamistische Gruppen wie Boko Haram erfolgt seien. Trotzdem hofft der Erzbischof auf ein friedliches Weihnachtsfest: „Wir wünschen uns, dass Weihnachten der Beginn einer neuen, besseren Zeit sein wird, in der wir alle wieder sicher leben können. Dafür beten wir.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 02 Dec 2020 15:00:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Er war ein großer Friedensstifter“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/er-war-ein-grosser-friedensstifter/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk missio Aachen und Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ trauern um Imam Kobine Layama aus der Zentralafrikanischen Republik</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Internationale Katholische Missionswerk <em>missio</em> Aachen und das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ trauern um Imam Kobine Layama aus der Zentralafrikanischen Republik, der am 29. November im Alter von 62 Jahren verstorben ist. Gemeinsam mit dem katholischen Erzbischof von Bangui, Dieudonné Kardinal Nzapalainga, und dem evangelischen Pastor Pastore Nicolas Guérékoyaméné-Gbango gründete er die Interreligiöse Plattform, die von <em>missio</em> Aachen und dem Kindermissionswerk unterstützt wird. Für dieses Engagement erhielten die drei Geistlichen auch den Aachener Friedenspreis. Zuletzt im März 2019 waren alle drei Vertreter der Interreligiösen Plattform in Berlin zu gemeinsamen Gesprächen mit Politikern und Kirchenvertretern gereist.<br> <br> „Wir drücken unser tiefempfundenes Beileid der Familie des verstorbenen Imams und der muslimischen Gemeinschaft in der Zentralafrikanischen Republik aus. Sie haben einen tief geistlich geprägten Menschen verloren, der sich unermüdlich für Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit engagiert hat. Wir trauern um einen großen Friedensstifter und werden sein Andenken pflegen“, kondoliert <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Präsident von <em>missio</em> Aachen und Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘. Imam Kobine Layama habe in seiner bürgerkriegsgeschüttelten Heimat unter extrem schwierigen Bedingungen einen weltzugewandten und modernen Islam vorgelebt, der über ethnische und religiöse Grenzen hinweg für gesellschaftlichen Zusammenhalt warb. „Mit Imam Kobine Layama verlieren wir weltweit ein Vorbild für den interreligiösen Dialog“, so Pfarrer Bingener.<br> <br> Ende 2012 waren in der Zentralafrikanischen Republik Kämpfe zwischen Milizen ausgebrochen, die versuchen, Muslime gegen Christen und umgekehrt auszuspielen. Im Zentrum der Konflikte stehen weniger religiöse Motive als vielmehr die Kontrolle über Weidegebiete und Rohstoffe wie Diamanten, Gold und Uran. Das Land kommt seither nicht zur Ruhe. Die von Imam Kobine Layama und den beiden christlichen Religionsführern gegründete Interreligiöse Plattform ist eine wichtige Institution geworden, die Friedensbemühungen unterstützt.</p>
<p><b>Gemeinsame Pressemitteilung von missio Aachen und dem Kindermissionswerk 'Die Sternsinger'</b></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 24 Nov 2020 10:30:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Nach Nizza, Paris und Wien: katholisch.de und missio veröffentlichen Erklärfilm „Religion und Gewalt“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/nach-nizza-paris-und-wien-katholischde-und-missio-veroeffentlichen-erklaerfilm-religion-und-gewalt/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Wie lässt sich Terror im Namen der Religion verhindern? – Angebot für Schulen, Hochschulen, Verbände oder Pfarrgemeinden </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dresden, Paris, Nizza und Wien – die islamistisch motivierten Terrorakte in den jüngsten Wochen stellen drängend die Frage, die für alle Glaubensrichtungen gilt: Liegt es an der Religion, wenn in ihrem Namen Terror verübt wird? Dazu haben das Portal <a href="http://www.katholisch.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">katholisch.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> und das Internationale katholische Missionswerk <em>missio</em> Aachen gemeinsam einen <a href="https://youtu.be/oQIh4hT1Ptc" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Erklärfilm mit Titel „Religion und Gewalt“&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> produziert. Er startet am 24. November und kann in Schulen, Hochschulen, Verbänden, Pfarrgemeinden oder auch für die persönliche Information genutzt werden. Der Film will Impuls und Einstieg für eine breite gesellschaftliche Debatte bieten.<br> <br> Der Film zeigt: Religion und Gewalt haben durchaus ein zwiespältiges Verhältnis zueinander. Obwohl Frieden und Gewaltlosigkeit die Kernbotschaften vieler Religionen sind, wird im Namen des Glaubens weltweit Gewalt verübt. Denn: Religionen stiften Identität. Das kann den sozialen Zusammenhalt fördern, aber auch zu Abgrenzung führen.<br> <br> So lassen sich letztlich die Mehrzahl der Konflikte, für die Religion als Rechtfertigung dient, auf ethnische, ökonomische oder politische Interessenskonflikte zurückführen. Religion als identitätsstiftende Kraft wird dann missbraucht, um diese Konflikte zu befeuern. Für diese Zwiespältigkeit zeigt der Film Beispiele aus der Geschichte oder heute etwa aus Nigeria am Beispiel der Terrorgruppe Boko Haram.<br> <br> In einem zweiten Teil gibt der Film Hinweise, wie die Angehörigen der Religionen die Ausbreitung von Gewalt im Namen der Religionen und damit ihre Instrumentalisierung verhindern können. Dazu zählen zum Bespiel Bildung, Aufklärung und religionsübergreifende Konfliktprävention in der Schule und im Alltag der Menschen. Aber auch gemeinsam von verschiedenen Religionen getragene Versöhnungsinitiativen, der gemeinsame Einsatz gegen soziale Ungerechtigkeit oder der gemeinsame Einsatz für gesellschaftlichen Zusammenhalt.<br> <br> Der <a href="https://youtu.be/oQIh4hT1Ptc" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Film&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> kann genutzt werden über <a href="/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/religionsfreiheit/frieden-zwischen-den-religionen/religion-und-gewalt/">www.missio-hilft.de/religionundgewalt&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> und <a href="https://www.katholisch.de/video/28038-kurz-erklaert-das-verhaeltnis-von-religion-und-gewalt" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">https://www.katholisch.de/video/28038-kurz-erklaert-das-verhaeltnis-von-religion-und-gewalt&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 22 Nov 2020 10:30:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Internationaler Tag der Bibel - Hilfswerk missio fördert Bibelarbeit in Afrika, Asien und Ozeanien mit rund 530.000 Euro - Befreiender Glaube</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/internationaler-tag-der-bibel-hilfswerk-missio-foerdert-bibelarbeit-in-afrika-asien-und-ozeanien-mit-rund-530000-euro-befreiender-glaube/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Internationaler Tag der Bibel am 23. November - Präsident Pfarrer Dirk Bingener: „Unverzichtbares Instrument der sozial-pastoralen Arbeit, das einen befreienden Glauben ermöglicht“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen hat in den vergangenen fünf Jahren die katholische Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien mit rund 530.000 Euro für den Druck, Kauf oder Übersetzungen von Bibeln und besondere Bibelprogramme unterstützt. „Das stärkt Christinnen und Christen beispielsweise dort, wo sie wie etwa in Pakistan als Minderheiten leben“, teilte <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/"><em>missio</em>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> zum „Internationalen Tag der Bibel“ am 23. November mit. „Professionelle Bibelarbeit hilft in diesen Situationen auch, dass bedrängte Christinnen und Christen einerseits ihre Identität stärken können, andererseits aber auch für den interreligiösen Dialog befähigt werden. Das ist uns ein wichtiges Anliegen“, so Pfarrer Bingener.</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt dieser Förderung ist die Übersetzung der Bibel in lokale Sprachen. Das ist vor allem für die Kirche in Afrika mit seiner Vielzahl an Volksgruppen und deren Sprachen wichtig. „So können immer mehr Menschen die Bibel in ihrer eigenen Sprache und Kultur verstehen und für die Orientierung in ihrem konkreten Alltag nutzen“, sagte Pfarrer Bingener weiter. „Unsere Partnerinnen und Partner inspirieren Menschen, die Geschichten der Bibel mit ihrem eigenen Leben und ihren konkreten Fragestellungen in Verbindung zu bringen. Dies gibt ihnen Orientierung, zeigt Wege und stiftet Gemeinschaft“, erklärt Pfarrer Bingener weiter.</p>
<p>„Der Internationale Tag der Bibel erinnert daran, dass die Heilige Schrift eine frohe Botschaft ist, den Menschen hilft und uns alle verbindet. Unsere Partnerinnen und Partner leben das auf eine zeitgemäße und engagierte Weise. Die Bibel ist heute im globalen Süden ein unverzichtbares Instrument der sozial-pastoralen Arbeit, die einen befreienden Glauben ermöglicht“, unterstreicht Pfarrer Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sat, 21 Nov 2020 10:30:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title> Hilfswerk missio Aachen: Humanitäre Helfer im Tigray-Konflikt schützen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/hilfswerk-missio-aachen-humanitaere-helfer-im-tigray-konflikt-schuetzen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Militärkonflikt im Norden Äthiopiens eskaliert – missio-Präsident Bingener: „Unsere Partner haben Angst um ihr Leben“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen fordert den Schutz der humanitären Helfer seines Partners Jesuit Refugee Service (JRS) und der eritreischen Flüchtlinge im Norden Äthiopiens in der Region Tigray. Sie sind zwischen die Fronten militärischer Kämpfe geraten. „Die Nahrungsmittel gehen aus, weil unserer Partnerinnen und Partner von Versorgungswegen nach Äthiopien abgeschnitten sind. Sie brauchen geschützte Straßen- und Flugrouten“, fordert <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/"><em>missio</em>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> am Samstag. Zudem stammen viele der humanitären Helferinnen und Helfer aus anderen Teilen des Vielvölkerstaates Äthiopien und gehören Volksgruppen an, gegen die sich gewalttätige Angriffe richten. „Sie haben Angst um ihr Leben und befürchten auch, dass die eritreischen Flüchtlinge selbst zu Kampfhandlungen herangezogen werden, um den Konflikt zu schüren“, so Bingener weiter.<br> <br> Derzeit eskaliert die lange schwelende Auseinandersetzung zwischen der äthiopischen Zentralregierung und den Verbänden der Volksbefreiungsfront von Tigray (TPLF) in der Region Tigray an der Grenze zu Eritrea militärisch. In den vergangenen Jahren sind dort vier große Camps für Flüchtlinge aus Eritrea entstanden. Hier leben rund 39.000 der 167.000 eritreischen Flüchtlinge insgesamt, darunter im Camp Mai-Aini. Hier unterstützt <em>missio</em> Aachen den Jesuit Refugee Service JRS bei der seelsorgerlichen und psycho-sozialen Betreuung der Geflüchteten. „Wir wollen alles dafür tun, dass diese Betreuung auch während der Kämpfe aufrechterhalten werden kann. Für die Geflüchteten ist die Gewalt extrem belastend“, sagte Pfarrer Bingener.<br> <br> Projektpartner von <em>missio</em> Aachen sind auch zutiefst besorgt über die Auswirkungen des Konflikts in Tigray auf den Vielvölkerstaat Äthiopien und die politische Stabilität in Ostafrika. „Wir hoffen, dass der militärische Einsatz ohne größere Zerstörungen und zivile Opfer zu Ende geht“, setzt <em>missio</em>-Partner Tesfaye Petros, Generalvikar des Apostolischen Vikariates Gambella im Süden des Landes, auf eine baldige Lösung des Konflikts.<br> <br> Mehr dazu unter <a href="/blog/missio-in-aller-welt/der-drohende-buergerkrieg-in-aethiopien/">www.missio-hilft.de/blog&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 12 Nov 2020 16:56:07 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Die „Kultur des Schweigens“ durchbrechen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/die-kultur-des-schweigens-durchbrechen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Neue Podcast-Folge widmet sich dem Missbrauch an Ordensfrauen in der Weltkirche</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Podcast der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen „Mit Herz und Haltung“ greift in seiner aktuellen Folge das Thema des sexuellen Missbrauchs an Ordensfrauen auf. Das ist ein Problem, dem sich die katholische Kirche weltweit stellen muss. Gesprächspartner im Podcast sind Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerkes <em>missio</em> Aachen, und Katja Heidemanns, Missionstheologin und Leiterin der Abteilung Spenderservice bei <em>missio</em>.</p>
<p>Anlass für das Podcast-Interview ist das Erscheinen einer Umfrage von <em>missio</em> Aachen Anfang September 2020 unter dem Titel „Missbrauch an Ordensfrauen“. Diese dokumentiert die Ergebnisse einer ersten Erhebung zum Thema, die <em>missio</em>&nbsp;mit seinen Partnerorganisationen in Afrika, Asien und Ozeanien 2019 durchgeführt hat. Pfarrer Bingener und Katja Heidemanns erläutern im Interview Gründe und Risikofaktoren, die Missbrauch an Ordensfrauen begünstigen, zeigen auf, welche Präventionsmaßnahmen notwendig sind und wie internationale Hilfswerke wie <em>missio</em>&nbsp;diese unterstützen können.</p>
<p>Die Podcast-Folge erscheint begleitend zur Tagung „Gefährliche Seelenführer? Geistiger und geistlicher Missbrauch“ der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen. Diese Tagung, bei der die katholische Kirche in Deutschland erstmals umfassend das Phänomen geistlichen Missbrauchs in den Blick nimmt, findet als digitale Veranstaltung am 12./13. November 2020 statt.</p>
<p>Für <em>missio</em> Aachen war laut Präsident Bingener der letzte Anstoß, eine Umfrage zu sexuellem Missbrauch an Ordensfrauen unter den Partnerorganisationen in Afrika, Asien und Ozeanien durchzuführen, die Aussagen von Papst Franziskus von 2019, der das Phänomen des Missbrauchs an Ordensfrauen in der Weltkirche „auf die Agenda gesetzt“ habe. <em>missio</em> wolle Papst Franziskus dabei unterstützen, dass dieses Thema nicht wieder versande. Der Missbrauch an Ordensfrauen in der Weltkirche müsse, so der <em>missio</em>-Präsident, endlich auf „breiter Basis“ thematisiert werden. Schließlich könne keineswegs „von Einzelfällen gesprochen werden“. Bingener führt aus, 69 Prozent der an der Umfrage Beteiligten hätten angegeben, „dass das Thema Missbrauch an Ordensfrauen in ihren Augen eine hohe oder sehr hohe Relevanz“ habe. Für Pfarrer Bingener hängt das auch damit zusammen, dass das Thema sexueller Missbrauch von den Befragten als sehr „schambesetzt“ geschildert und den betroffenen Ordensfrauen oft „nicht geglaubt“ werde.</p>
<p>Die Umfrage zeigt, so Heidemanns, dass für die Ordensfrauen der „moralische und seelische Beistand“ sehr wichtig sei und sie Orte brauchen, in denen ihnen vorurteilsfrei zugehört werde. Für die <em>missio</em>-Partnerinnen und Partner, die diesen Ordensfrauen helfen wollen, steht die Förderung von&nbsp; „Präventionsmaßnahmen“ sowie „Fortbildungs-, Aufklärungs- und Dialogveranstaltungen“ im Vordergrund, berichtet Heidemanns. So könne auch die „jahrzehnte- oder gar jahrhundertelangen Tradition der Unterordnung im Selbstverständnis der Ordensfrauen als Dienerinnen“ überwunden werden, die die Kultur des Schweigens mit begünstige.</p>
<p>Pfarrer Bingener sieht nicht zuletzt im Klerikalismus eine Praxis, die den Missbrauch begünstige. Auch in afrikanischen oder asiatischen Ländern besäßen Priester „eine große geistliche und weltliche Macht“, die anfällig dafür ist, „für eigene Zwecke“ missbraucht zu werden. Es gelte, die „Machstrukturen auf[zu]brechen“, damit letztendlich ein Dialog auf Augenhöhe „zwischen Ordensgemeinschaften, Bischöfen und Priestern in Gang gesetzt“ werde. Dazu gehörten beispielsweise Fragen wie die, „welche Möglichkeiten Ordensfrauen“ hätten, „ihr geistliches Lebens stärker selbst zu gestalten“, um weniger abhängig von „Beichtvätern“ zu werden, die sie missbrauchen könnten.&nbsp;</p>
<p>Für Heidemanns steht fest, dass Veränderungen in den jeweiligen Ländern vor Ort „von unten kommen“ müssen, also „aus den Regionen selbst, aus den Ordensgemeinschaften und aus bereits bestehenden Netzwerken“. <em>missio</em> Aachen wolle diese Prozesse unterstützen. Dazu zähle unter anderem eine stärker professionelle „Ausbildung von Ordensfrauen“ oder Priesterseminaristen, die das Thema Missbrauch oder Sexualität behandele und die missio fördert.</p>
<p>Bingener sieht es jedoch zunächst als erste Aufgabe von <em>missio</em> an,&nbsp; „die psychologische, spirituelle und juristische Begleitung von Ordensfrauen, die Missbrauch erfahren mussten“, zu fördern. <em>missio</em> werde sich dazu mit den Partnerorganisationen eng abstimmen, „was konkrete nächste Schritte sein könnten“. In jedem Fall ergäbe sich „aus dem Vertrauen“, welches missio „in der Umfrage geschenkt wurde“, eine Verpflichtung, „gemeinsam Konkretes umzusetzen“.</p>
<p><b>Podcast „Mit Herz und Haltung“</b></p>
<p>Im Podcast „Mit Herz und Haltung“ der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen nehmen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sowie Expertinnen und Experten verschiedener Fachdisziplinen Stellung zu den wissenschaftlichen, gesellschaftlichen, kulturellen und kirchlichen Fragestellungen. Neue Folgen erscheinen in regelmäßigen Abständen auf Spotify, Deezer, Apple Podcasts, YouTube sowie auf den Websites der Akademie (<a href="https://www.lebendig-akademisch.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.lebendig-akademisch.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>) und des Bistums (<a href="https://www.bistum-dresden-meissen.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.bistum-dresden-meissen.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>).&nbsp;Bislang sind 38 Folgen erschienen.</p>
<p><b>Das ganze Gespräch zum Nachhören finden Sie <a href="https://lebendig-akademisch.podigee.io/39-missbrauch-an-ordensfrauen" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">hier&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</b></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 09 Nov 2020 12:30:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Die Aufmerksamkeit für die Armen ist dringender denn je“</title>
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                        <description>Zum „Welttag der Armen“ am 15. November: Katholische Hilfswerke rufen im Sinne von Papst Franziskus zu Solidarität mit den Ärmsten der Welt auf</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>„Streck dem Armen deine Hand entgegen“:</b> So lautet das Leitwort des Welttages der Armen im Jahr 2020, das dem Alten Testament (Sir 7,32) entnommen ist. „Der Einsatz für die Armen ist keine bloße Option, sondern eine Notwendigkeit für authentischen Glauben“, hat Papst Franziskus in seiner Botschaft zum Welttag der Armen geschrieben.<br> <br> „Angesichts der Corona-Pandemie ist dieser Satz eine klare Ansage: Wir dürfen die Armen nicht vergessen!“, betont Pfarrer Christian Hartl, der Sprecher der katholischen weltkirchlichen Hilfswerke (Misereor, Adveniat, Renovabis, <em>missio</em> Aachen und München, Caritas international und des Kindermissionswerks ,Die Sternsinger‘). Auch für Hartl „zeigt sich der Glaube im Tun“.<br> <br> Pfarrer Hartl, der zugleich die Osteuropa-Solidaritätsaktion Renovabis leitet, ruft anlässlich des Welttages der Armen zu verstärkter Solidarität und Anteilnahme mit den Notleidenden in aller Welt auf: „Natürlich leiden wir alle unter persönlichen Einschränkungen, haben womöglich Existenzängste. Doch um wieviel mehr kämpfen die Ärmsten der Armen?“<br> <br> Sein Kollege, Adveniat-Hauptgeschäftsführer Pater Michael Heinz, bestätigt: „Das Corona-Virus trifft die Armen besonders stark, diese Menschen brauchen unsere Hilfe mehr denn je.“ Insbesondere die Landbevölkerung in Lateinamerika und der Karibik sei dem Virus aufgrund von Armut, chronischen Leiden an Infektionskrankheiten sowie der schlechten Ernährungssituation oft schutzlos ausgeliert. Deshalb rückt das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat mit seiner diesjährigen Weihnachtsaktion unter dem Motto „ÜberLeben auf dem Land“ die Sorgen und Nöte der armen Landbevölkerung in den Blickpunkt.<br> <br> Alle katholischen Hilfswerke und ihre Partner rund um den Globus bemühten sich nach Kräften, die Not zu lindern und den Betroffenen zur Seite zu stehen, zeigt sich Pfarrer Hartl überzeugt. „Lassen Sie uns jetzt diesen Welttag der Armen zum Anlass nehmen, unsere Anstrengungen noch einmal zu verstärken – und zu helfen, wo auch immer es uns möglich ist“, so Pfarrer Hartl weiter: „Denn, um es mit den Worten des Papstes zu sagen, die Armen im Blick zu behalten, 'ist schwierig, aber notwendiger denn je', selbst dann, wenn das Virus einmal eingedämmt worden ist.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 06 Nov 2020 10:30:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Hilfswerk missio Aachen fordert freie und faire Wahlen in Myanmar</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/hilfswerk-missio-aachen-fordert-freie-und-faire-wahlen-in-myanmar/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Minderheiten benachteiligt – missio-Präsident Bingener: „Rund 1,2 Millionen Menschen das Recht zu wählen verweigert“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio </em>Aachen fordert von der Regierung in Myanmar, dass alle ethnischen und religiösen Minderheiten im Land an den kommenden Wahlen am 8. November teilnehmen können. „Rund 1,2 Millionen Menschen wird derzeit das Recht zu wählen verweigert. Darunter sind etwa 600.000 muslimische Rohingya, aber auch christliche Minderheiten. Das sind keine freien und fairen Wahlen“, kritisiert Pfarrer <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Präsident von <em>missio</em> Aachen. „Wir machen uns auch große Sorgen, weil vor diesen Wahlen neben dem Menschenrecht auf Religionsfreiheit auch weitere Grundrechte wie das der Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit massiv eingeschränkt wurden“, so Bingener weiter.<br> <br> Die Wahlkommission von Myanmar hatte Mitte Oktober einzelne Regionen mit Berufung auf die Sicherheitslage von den Wahlen ausgeschlossen. In diesen Regionen leben vor allem benachteiligte Menschen, die ethnischen und religiösen Minderheiten angehören. Dazu zählen neben den Rohingya auch Karen, Kayah, Chin, Kachin, Shan und andere. Sie stehen wirtschaftlichen Interessen des Staates und von Großkonzernen im Wege. „Es wird in unserer blutenden Nation keinen Frieden geben, solange nicht die Ressourcen des Landes zum Wohle aller und insbesondere der armen und marginalisierten Bevölkerung eingesetzt werden. Die Wahlen sind dafür ein entscheidendes Signal“, sagte Kardinal Charles Maung Bo, Erzbischof von Yangon, gegenüber <em>missio</em> Aachen. Zudem hatte der Wahlausschuss in Myanmar Ende September allein noch regierungsnahen Medien erlaubt, über die Wahlen zu berichten. Wahlspots für Radio und Fernsehen wurden im Vorhinein zensiert.<br> <br> Einen Blogbeitrag können Sie dazu unter <a href="/blog/missio-in-aller-welt/die-wahlen-in-myanmar-eine-farce-der-demokratie/">www.missio-hilft.de/blog&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> lesen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 28 Oct 2020 13:41:35 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Bundesregierung mit richtiger Strategie im Einsatz für Religionsfreiheit</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/bundesregierung-mit-richtiger-strategie-im-einsatz-fuer-religionsfreiheit/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Präsident Bingener: „Das hilft Millionen Betroffenen weltweit“ – Bericht der Regierung zur weltweiten Lage der Religionsfreiheit vorgestellt – Verhandlungen jetzt mit Pakistan und Indonesien führen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen begrüßt den heute vorgestellten zweiten Bericht der Bundesregierung zur weltweiten Lage der Religionsfreiheit als einen „wichtigen Fortschritt und mutiges Signal“, sagte <em>missio</em>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener. „Die Bundesregierung hat die richtige Strategie entwickelt, um mit Pragmatismus, einem ausdrücklichen politischen Willen und im Geist des interreligiösen Dialoges Millionen Betroffenen weltweit zu helfen, die wegen ihres Glaubens diskriminiert, bedrängt oder verfolgt werden“, so Pfarrer Bingener weiter.</p>
<p><b>Bericht entspricht den Erfahrungen der Kirche in Afrika, dem Nahen Osten und Asien </b></p>
<p>Der Bericht setze zu Recht den Schwerpunkt auf die Probleme Blasphemie- und Antikonversionsgesetze, Hassrede in Sozialen Medien und gruppenbezogene Diskriminierung von Religionen in staatlicher Bildungsarbeit, um dort Verbesserungen in direkten Verhandlungen mit den verantwortlichen Staaten zu erreichen. „Das entspricht genau den konkreten Erfahrungen und Erwartungen unserer kirchlichen Partner in Afrika, dem Nahen Osten und Asien“, so Pfarrer Bingener.</p>
<p><b>Missbrauch von Blasphemiegesetzen verhindern</b></p>
<p>Dies gelte insbesondere im Bereich der Blasphemiegesetze wie beispielsweise in Pakistan oder Indonesien, unter denen Christinnen und Christen, aber auch Angehörige anderer Religionen leiden. „Es ist derzeit in vielen Staaten nicht realistisch, dass dort die Blasphemiegesetze abgeschafft werden, sagen unsere Partner“, so Pfarrer Bingener. Aber wenn die Bundesregierung in dem Bericht Verhandlungen direkt mit solchen Staaten ankündige, damit diese die Blasphemiegesetze reformierten und ihre Umsetzung so veränderten, dass Menschenrechte nicht mehr verletzt und es keine Inhaftierungen oder gar Todesstrafen mehr gibt, dann sei „das für unsere Partner ein erster konkreter, spürbarer Fortschritt. Diese internationale politische Solidarität hilft ihnen und uns, diese Forderungen nach und nach umzusetzen“, sagte Pfarrer Bingener. „Hier hoffen wir, dass die Bundesregierung tatsächlich und mit spürbarem Erfolg vor allem mit Pakistan und Indonesien verhandelt, um dort wie von unseren Partnern gefordert den Missbrauch der Blasphemiegesetze künftig zu verhindern“, sagte Pfarrer Bingener.</p>
<p><b>Wichtig: Verschiedene Religionen werden nicht gegeneinander ausgespielt</b></p>
<p>Der Bericht stelle ausdrücklich fest, dass Christen als weltweit größte Religionsgemeinschaft auch am stärksten von Verletzungen der Religionsfreiheit betroffen sind. Gleichzeitig mache die Bundesregierung deutlich, dass ebenso Angehörige anderer Religionen und in steigendem Maße auch Atheisten unter Verletzungen der Religionsfreiheit litten. „Es ist wichtig, dass hier nicht verschiedene Religionen gegeneinander ausgespielt werden, sondern deutlich wird, dass im interreligiösen Dialog das Menschenrecht auf Religionsfreiheit für alle und eben auch für Christinnen und Christen am besten geschützt wird. Das ist eine zukunftsfähige Botschaft“, sagte Pfarrer Bingener weiter. „Insgesamt sehen wir uns durch diesen Bericht in unserer Arbeit bestätigt und ermutigt.“</p>
<p>Verantwortlich für den Bericht ist Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit. Zu dem Bericht (<a href="http://www.bmz.de/religionsfreiheit/de/der-bericht/Zweiter-Religionsfreiheitsbericht.pdf" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">PDF&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>) steuerte auch <em>missio</em> Aachen seine Expertise bei.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 23 Oct 2020 13:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Katholisches Hilfswerk missio Aachen warnt vor Eskalation der Gewalt in Nigeria</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/katholisches-hilfswerk-missio-aachen-warnt-vor-eskalation-der-gewalt-in-nigeria/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Präsident Dirk Bingener: Nigerias Regierung muss auf junge Menschen zugehen – missio-Partner prangern Korruption an</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir trauern mit den Angehörigen der Opfer und sind sehr besorgt über die Lage in Nigeria“, warnt <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Präsident des katholischen Hilfswerks <i>missio</i> Aachen, vor einer Eskalation der Gewalt in dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas. Mindestens ein Dutzend Menschen sind bei Demonstrationen gegen Polizeigewalt in der südlichen Metropole Lagos getötet worden.<br><br><strong>Nigeria steht im Mittelpunkt des Weltmissionssonntages am 25. Oktober</strong></p>
<p>„Unsere Partner berichten von gesellschaftlichen Spannungen im gesamten Land, weil die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie vor allem junge Menschen auf die Straßen treibt“, so Pfarrer Bingener weiter. „Wir hoffen, dass die Regierung auf die jungen Menschen zugeht, den friedlichen Dialog sucht und das Demonstrationsrecht garantiert“, fordert Pfarrer Bingener kurz vor dem Weltmissionssonntag am 25. Oktober, mit dem <i>missio</i> auf die Arbeit der Kirche in den ärmsten Regionen des globalen Südens aufmerksam macht. Nigeria und die Region Westafrika stehen mit ihrem Kampf für Frieden und Zusammenhalt während der Corona-Pandemie im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion.</p>
<p><strong>Bischof Mamza: </strong>„<strong>Es scheint wie eine Revolution zu sein</strong>“</p>
<p><i>missio</i>-Partner Bischof Stephen Dami Mamza aus Yola im Nordosten des Landes berichtet gegenüber <i>missio </i>Aachen von Demonstrationen vor allem junger Menschen gegen jüngste massive Preiserhöhungen für Benzin und Strom. „Es scheint wie eine Revolution zu sein. Wir beten, dass sich alles zum Guten wendet“, schildert er die Lage.</p>
<p>Der langjährige <i>missio</i>-Partner und Erzbischof von Abuja, Ignatius Kaigama, macht eine gesellschaftliche Atmosphäre der Gier und Korruption für die Spannungen verantwortlich. Dies sei der Grund, weshalb die jungen Menschen Nigerias eine Veränderung wollten. „Die Jugendlichen, die sich müde, niedergeschlagen, verzweifelt, frustriert und demoralisiert fühlen, fordern: Stoppt die Brutalität, sorgt für eine gute Regierungsführung, entfernt das Monster der Korruption“, solidarisiert er sich mit diesen Anliegen. „Jeder von uns ist mit Schuld daran, was in Nigeria und den Nigerianern gerade geschieht, aber wir können zusammen daran arbeiten, dass es sich ändert. Solange es Leben gibt, gibt es auch Hoffnung“, schreibt Erzbischof Kaigama in einer Botschaft an seine Landsleute.</p>
<p><i>missio</i> berichtet am Sonntag unter anderem über die Lage in Nigeria zum Weltmissionsonntag in dem Livestream missio@home live unter <a href="https://www.facebook.com/missio.de/posts/10157932176413111" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">https://www.facebook.com/missio.de/posts/10157932176413111&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 20 Oct 2020 17:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„200 Millionen Handys könnten recycelt werden“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/200-millionen-handys-koennten-recycelt-werden/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk missio ruft zur Woche der Goldhandys 2020 auf</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwischen dem 7. und 15. November findet die bundesweite Woche der Goldhandys 2020 statt. Das katholische Hilfswerk </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> ruft zum Spenden von ausgemusterten Mobiltelefonen für einen guten Zweck auf. Bundesminister Gerd Müller unterstützt die Aktion.</strong></p>
<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> in Aachen ruft zum Spenden von ausgemusterten Mobiltelefonen auf, die für einen guten Zweck recycelt werden. Den Höhepunkt der Aktion bildet in diesem Jahr die Woche der Goldhandys 2020, die zwischen dem 7. und 15. November stattfindet. Bundesweit besteht dabei an Abgabestellen die Möglichkeit, alte Handys abzugeben oder per Post an <i>missio</i> zu schicken.</p>
<p>„Über 200 Millionen Smartphones könnten recycelt werden, denn diese Anzahl verstaubt aktuell in den deutschen Haushalten“, erklärt <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Präsident von <i>missio</i> in Aachen. Wie wertvoll diese sogenannten „Goldhandys“ mit ihren Mineralien sind, zeigt die Zwischenbilanz. „Bislang wurden für missio rund 154.000 Mobiltelefone gespendet. Mit den Recycling-Erlösen, die wir erhalten haben, konnten wir Hilfsprojekte in der Demokratischen Republik Kongo unterstützen. Insgesamt profitierten über 13.000 Frauen, Männer und Kinder bislang durch psychologische Hilfe, Traumarbeit, Akuthilfe und Aufklärungsprogramme von dem Erlös der Aktion“, so der <i>missio</i>-Präsident.</p>
<p>„Mehr als 40 Rohstoffe sind in einem normalen Handy verbaut. Gold ist der wertvollste davon“, sagt Bundesentwicklungsminister Gerd Müller. Der engagierte Bundespolitiker kennt von seinen Reisen in Länder wie der Demokratischen Republik Kongo die Lieferketten der Smartphones. „Am Anfang des Goldes stehen aber leider oft Kinderarbeit, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung. Deswegen setze ich mich für Nachhaltigkeit und Verantwortung in unseren Lieferketten ein. Das umfasst auch das Recycling der wertvollen Rohstoffe. Daher unterstütze ich die Recycling-Aktion „Woche der Goldhandys“, damit Gold und andere wertvolle Ressourcen aus über 200 Millionen deutschen Althandys wiederverwendet werden“, betont Müller. Würde die Anzahl der ausgemusterten Mobiltelefone übereinandergestapelt, so würde rund 200 Mal die Höhe des Mount Everest erreicht werden und einen riesigen Berg von Elektroschrott bilden.</p>
<p><i>missio</i> will gerade den Menschen helfen, die in jener Region im Ostkongo dringend Unterstützung benötigen, wo ein blutiger Krieg um die wertvollen Mineralien wütet. Um hier auch in Zukunft helfen zu können, bittet das katholische Hilfswerk um Handyspenden für den guten Zweck.</p>
<p>Alle Informationen zur Woche der Goldhandys 2020, dem Recycling und den Hilfsprojekten finden Sie online unter <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/handys-spenden/">www.missio-hilft.de/handyspenden&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>
<p>Zu sehen ist dort auch eine Online-Karte mit jenen Annahmestellen, an denen Handys gespendet werden können. Darunter befinden sich Gemeinden, Schulen, Eine-Welt-Läden, Rathäuser und viele anderen Orte. Abgeben oder per Post senden kann man die ausgemusterten Mobiltelefone auch bei <i>missio</i> in Aachen. &nbsp;</p>
<p>Unter den Handyspendern verlost <i>missio</i> zudem ein fair produziertes Smartphone. Die genauen Teilnahmebedingungen sind auf der <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/handys-spenden/handyverlosung/">missio-Webseite&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> zu finden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 20 Oct 2020 11:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener beim interreligiösen Weltfriedensgebet in Rom mit Papst Franziskus</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-praesident-pfarrer-dirk-bingener-beim-interreligioesen-weltfriedensgebet-in-rom-mit-papst-franziskus/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>„Meine Gedanken gehen in Rom besonders nach Nigeria und zu den Opfern des Terrors von Boko Haram“ – Treffen der Gemeinschaft Sant‘Egidio</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Niemand rettet sich allein – für Frieden und Geschwisterlichkeit“ lautet das Motto des interreligiösen Weltfriedensgebetes der Gemeinschaft Sant‘ Egidio mit Papst Franziskus am heutigen Dienstag in Rom. Mit dabei ist auch das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen. „Das Leitwort spricht mir aus dem Herzen. Es wird ja deutlich, dass wir einen langen Atem brauchen, um die Corona-Pandemie zu überwinden und die vielfältigen weltweiten Konflikte zu befrieden. Da ermutigt ein solches Zeichen der Hoffnung durch die Religionen“, sagt <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/"><i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, der in Rom an dem Treffen teilnimmt.</p>
<p>„Wir werden im gemeinsamen Gebet innehalten und die Trauer all derer mittragen, die einen Menschen durch die Corona-Pandemie oder die andauernden Konflikte verloren haben.“ So will Pfarrer Bingener die Anliegen der <i>missio</i>-Partnerinnen und Partner in Afrika, Asien und Ozeanien beim Weltfriedenstreffen einbringen. „Meine Gedanken gehen in Rom besonders nach Nigeria und zu den Opfern des Terrors von Boko Haram, aber auch nach Syrien und in die vielen Länder der Erde, in denen unsere Partner täglich für den Frieden einstehen und den interreligiösen Dialog im Alltag leben“, so Bingener weiter. &nbsp;</p>
<p><strong>Weltmissionssonntag setzt Botschaft des Weltfriedensgebetes um</strong><br><br>Das Weltfriedensgebet findet kurz vor dem Weltmissionssonntag am 25. Oktober statt, den <i>missio</i> in Deutschland unter dem Leitwort „Selig, die Frieden stiften – Solidarisch für Frieden und Zusammenhalt“ feiert. Dann sammeln Katholikinnen und Katholiken eine Kollekte für die Arbeit der Kirche in den ärmsten Regionen der Welt. In diesem Jahr steht die Arbeit der Kirche in Westafrika unter den Bedingungen der Corona-Pandemie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Blickpunkt. „Wir fühlen uns durch das Weltgebetstreffen in dieser Botschaft gestärkt. Der Weltmissionssonntag setzt das konkret um, wofür wir heute in Rom mit Vertretern anderer Religionen beten“, so Pfarrer Bingener.</p>
<p>Das Weltfriedensgebet wird von der Gemeinschaft Sant’Egidio organisiert. Daran nehmen neben Papst Franziskus auch hochrangige Vertreter anderer Religionen und der Politik wie der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella teil. Wegen der Corona-Pandemie können in diesem Jahr nur wenige Gäste persönlich teilnehmen. Das Ereignis wird per Livestream übertragen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 09 Oct 2020 13:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Aachener Friedenskonferenz appelliert: Religionen, Zivilgesellschaft und Politik sollen in der internationalen Friedensarbeit stärker zusammenarbeiten</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/aachener-friedenskonferenz-appelliert-religionen-zivilgesellschaft-und-politik-sollen-in-der-internationalen-friedensarbeit-staerker-zusammenarbeiten/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Dreitägige Konferenz geht am Freitag zu Ende – Versöhnungskraft der Religionen stärker nutzen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die die dreitägige Aachener Konferenz „Selig, die Frieden stiften“ ist am Freitag mit einem Appell zu einem engeren Bündnis zwischen den Kirchen, anderen Religionsgemeinschaften, Zivilgesellschaft und Politik in der internationalen Friedensarbeit zu Ende gegangen. „Wir brauchen angesichts der Komplexität der Konflikte weltweit ein stärkeres und tragfähigeres Netzwerk an Willigen, die beharrlich Frieden einfordern, gewaltfreie Wege dafür suchen und konkrete Friedensprozesse begleiten. Das ist für uns eines der wichtigsten Ergebnisse dieser Konferenz“, sagte Professor Norbert Frieters-Reermann, einer der Organisatoren.</p>
<p>„Um Frieden zu machen, braucht es eine globale, wissenschaftliche und religiöse Perspektive“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerks <em>missio</em> Aachen. Er verwies auf gelungene Beispiele des interreligiösen Dialoges in Westafrika, die <em>missio</em> fördere. Christliche und muslimische Führungspersönlichkeiten und Basisinitiativen arbeiteten gemeinsam gegen die Instrumentalisierung der Religion für politische Zwecke und betrieben so effektive Gewaltprävention und Versöhnung.</p>
<p>Insgesamt forderte die Konferenz die Kirchen und Religionsgemeinschaften auf, noch stärker ihre Möglichkeiten auszuschöpfen, zwischen unterschiedlichen Interessen, Konfliktparteien, Tätern und Opfern zu vermitteln. „Die Religionsgemeinschaft liefern tragfähige Beziehungsangebote“, sagte Frederike Repnik von der Organisation AGIAMONDO, die die internationale Zusammenarbeit von kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen etwa in Friedensprozessen koordiniert. In Konflikten müssten sich andere Organisationen häufig zurückziehen, die Kirche und Religionsgemeinschaften blieben. Das schaffe Vertrauen. „Deshalb ist es in Prozessen der Versöhnung nach Gewaltereignissen zentral, Religionsgemeinschaften mit einzubeziehen und bewusst zu fördern. Die Weltkirche verfügt hier über einen großen Erfahrungsschatz“, so Repnik.</p>
<p>Herausgestellt hat die Konferenz zudem die Aufgabe, jeden einzelnen Menschen dabei zu unterstützen, die Haltung des Friedens als prägendes Moment seiner eigenen persönlichen Identität kultivieren zu können. „Wir können versuchen, die Friedensidentitäten von Menschen zu fördern. Menschen sollen sich als handelndes Subjekt verstehen, das zum Frieden beitragen kann. Eine der schönsten und schwierigsten Aufgaben ist es, diese Identitäten zu stärken“, sagte Professor Uli Jäger von der Berghof Foundation in Berlin.</p>
<p>„Frieden ist möglich durch Beharrlichkeit, Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft. Wir brauchen Begegnung auf Augenhöhe und sollten uns noch stärker auf die jeweilige spirituelle Kraft besinnen, die uns alle jenseits der Religionszugehörigkeit trägt“, fasste Anke Reermann, die für <em>missio</em> und das Bistum Aachen die Konferenz mit organisiert hat, den Aachener Appell zusammen. &nbsp;</p>
<p>Die Konferenz wurde von einem Trägerbündnis aus dem katholischen Hilfswerk <em>missio</em> Aachen, dem Bistum Aachen, der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Pax Christi, Engagement Global und AGIAMONDO organisiert. 45 Referentinnen und Referenten aus zwölf Ländern debattierten drei Tage mit rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern über neue Friedenswege.</p>
<p>Mehr zur #friedenskonferenz&nbsp;finden Sie auf der Webseite <a href="/mitmachen/veranstaltungsberichte/internationale-friedenskonferenz-7-9-oktober-2020-in-aachen-und-online/">www.missio-hilft.de/friedenskonferenz&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 04 Oct 2020 12:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Friedenskreuz 2020“ von Renovabis an missio übergeben</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/friedenskreuz-2020-von-renovabis-an-missio-uebergeben/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Symbol für das gemeinsames Jahresthema „Frieden leben. Partner für die Eine Welt“ der katholischen weltkirchlichen Hilfswerke und Weltkirche-Referate der Bistümer auf der letzten Etappe des Kirchenjahres 2020</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Sperrfrist Sonntag, 4. Oktober, 13 Uhr</b></p>
<p>„Frieden leben. Partner für die Eine Welt“ – so lautet im Kirchenjahr 2020 das Jahresthema für die weltkirchlichen Aktionen der katholischen Hilfswerke und Weltkirche-Referate der Bistümer in Deutschland. Symbol dieser übergreifenden Aktion ist das „Friedenskreuz 2020“ des Eichstätter Künstlers Raphael Graf. Mit der Eröffnung des Monats der Weltmission am Sonntag (4. Oktober) durch das Bistum Mainz, die Hilfswerke <em>missio</em> Aachen und <em>missio</em> München geht es auf die letzte Etappe seiner Mission. Markus Ingenlath, Geschäftsführer des Osteuropa-Hilfswerkes Renovabis, übergab es im Mainzer Dom an Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerkes <em>missio</em> Aachen. „Jetzt reihen wir uns in das globale Friedensnetzwerk der Weltkirche ein, das in diesen Zeiten so dringend gebraucht wird“, bedankte sich Pfarrer Bingener bei der Übergabe. <em>missio</em> Aachen nimmt das Kreuz mit zur Eröffnung der internationalen digitalen Friedenskonferenz „Selig, die Frieden stiften“ vom 7. bis 9. Oktober in Aachen.</p>
<p>„Das Friedenskreuz ist nicht nur Symbol einer weltkirchlichen Zusammenarbeit, sondern auch eines deutschlandweiten Zusammenhalts in schwierigen Zeiten geworden“, sagte Ingenlath bei der Übergabe. Er wünsche <em>missio</em> bei der Ausrichtung des Monats der Weltmission in den kommenden Wochen die Solidarität der Menschen in Deutschland für die Menschen in Afrika, Asien und Ozeanien. „Gemeinsam geht es uns darum, mit Gottes Geist und menschlicher Kreativität solidarisch in einer nach Frieden und Gerechtigkeit suchenden Welt zu wirken“, sagte Ingenlath.</p>
<p>Die katholischen Hilfswerke Misereor, Adveniat, Renovabis,<em> missio</em> Aachen und <em>missio</em> München, das Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ und Caritas International sowie die Weltkirche-Referate der 27 deutschen Bistümer stellten im Kirchenjahr 2020 ihre Aktionen für die Partnerinnen und Partner in Afrika, Asien, Lateinamerika, Ozeanien und Osteuropa erstmalig unter das gemeinsame Jahresthema „Frieden leben. Partner für die Eine Welt.“ Die weltweite Friedensförderung war der verbindende thematische Schwerpunkt aller Aktionen. Das Jahresthema startete im Advent 2019 mit der Eröffnung der Adveniat-Aktion im Erzbistum Freiburg und endet jetzt mit der Eröffnung des Monats der Weltmission im Oktober. Dabei begleitete das Friedenskreuz 2020 unter anderem auch die Misereor-Fastenaktion in Erfurt und die Pfingstaktion von Renovabis in Berlin.</p>
<p>Weitere Informationen zum Monat der Weltmission 2020 finden Sie auf den Websites www.missio-hilft.de/wms und <a href="https://missio.com/aktuelles/sonntag-der-weltmission" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.missio.com/aktuelles/sonntag-der-weltmission&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 04 Oct 2020 10:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Monat der Weltmission: Größte globale katholische Solidaritätsaktion eröffnet</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/monat-der-weltmission-groesste-globale-katholische-solidaritaetsaktion-eroeffnet/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Bischof Kohlgraf und missio-Präsident Bingener: „Neue Enzyklika von Papst Franziskus macht Mut“ – Appell zu weltweiter Solidarität in Corona-Zeiten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><em><b>Sperrfrist Sonntag, 4. Oktober, 11 Uhr</b></em></p>
<p>Mit einem Appell zu globaler Solidarität als Auftrag für alle Christinnen und Christen ist am Sonntag im Bistum Mainz bundesweit der Monat der Weltmission 2020 des internationalen katholischen Hilfswerkes <em>missio</em> offiziell eröffnet worden. „Die biblische Botschaft ist zutiefst politisch: Gerechtigkeit, Frieden, Solidarität, Nächstenliebe sind Begriffe, die für den glaubenden Menschen ihr Fundament in ihrem Gottesglauben haben“, sagte <a href="https://bistummainz.de/organisation/bischof-kohlgraf/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Bischof Peter Kohlgraf&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> beim Eröffnungsgottesdienst der größten globalen katholischen Solidaritätsaktion. In diesem Jahr steht die Arbeit der Kirche in Westafrika während der Corona-Pandemie im Mittelpunkt.<br> &nbsp;<br> <b>Leitwort „Selig, die Frieden stiften – Solidarisch für Frieden und Zusammenhalt“</b><br> <br> Das Leitwort der Aktion heißt „Selig, die Frieden stiften – Solidarisch für Frieden und Zusammenhalt“. <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/">Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>, Präsident von <em>missio</em> Aachen, würdigte die Arbeit der Kirche in Westafrika. Sie helfe den Menschen, die in dieser Region unter der Corona-Pandemie, politischer Instabilität und Terrorgefahr leide. In dieser Gemengelage setzten sich westafrikanische missio-Partnerinnen und Partner unermüdlich für sozialen Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. „Wir sind alle dazu berufen, Friedensstifterinnen und Friedenstifter zu sein“, sagte Pfarrer Bingener.<br> &nbsp;<br> <b>Bischof Kohlgraf und Pfarrer Bingener begrüßen neue Enzyklika von Papst Franziskus</b><br> <br> Bischof Kohlgraf und Pfarrer Bingener begrüßten beide die neue Enzyklika von Papst Franziskus „Fratelli tutti“ („Wir sind alle Geschwister“), die am Tag der Eröffnung des Monats der Weltmission in Assisi veröffentlicht wird. Die Corona-Pandemie, die Flüchtlingsfrage, die Bekämpfung des Hungers, die Suche nach Frieden und die ökologische Krise seien nur in weltweiter Zusammenarbeit in den Griff zu bekommen, so Bischof Kohlgraf. „Nicht nur nationale Egoismen verhindern wirksame Lösungen, sondern auch die Isolierung dieser Fragen, als hätten sie nichts miteinander zu tun. Auf diese Wirklichkeit weist Papst Franziskus hin“, sagte der Mainzer Bischof.<br> <br> „Durch das Ausbleiben der Kollekte bei unseren Partnern im globalen Süden aufgrund der Corona-Pandemie muss man wohl von einer doppelten Katastrophe sprechen. Die Not verschärft sich und die Mittel, diese Not zu bekämpfen, schwinden. Gleichzeitig aber kann auf große Not unsere Antwort unsere besondere Großzügigkeit sein. Das meint für mich Zusammenhalten“, sagte Pfarrer Bingener. „Der Monat der Weltmission setzt also konkret um, was Papst Franziskus in seiner neuen Enzyklika der Kirche ans Herz legt“, so Bingener.<br> &nbsp;<br> Der Monat der Weltmission endet in über 100 Ländern am 18. Oktober, in Deutschland am 25. Oktober mit dem Weltmissionssonntag. Dann sammeln rund eine Milliarde Katholikinnen und Katholiken in ihren Gottesdiensten eine Kollekte für die Arbeit der Kirche in den ärmsten Regionen der Welt. Dabei werden jährlich weltweit zwischen 80 und 90 Millionen Euro erlöst. Der Weltmissionssonntag wird von rund 120 <em>missio</em>-Werken weltweit organisiert. In Deutschland sind das <em>missio</em> Aachen und <em>missio</em> München, das den Abschluss der Aktion am 25. Oktober in Passau feiert. missio Aachen konnte 2019 für diese Solidaritätsaktion rund 3,54 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Damit ist diese Aktion die größte globale katholische Solidaritätsaktion.<br> <br> Weitere Informationen zum Monat der Weltmission 2020 finden Sie auf den Websites www.missio-hilft.de/wms und <a href="https://missio.com/aktuelles/sonntag-der-weltmission" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">https://missio.com/aktuelles/sonntag-der-weltmission&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 02 Oct 2020 10:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Über den eigenen Tellerrand hinausschauen“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/ueber-den-eigenen-tellerrand-hinausschauen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Eröffnung des missio-Weltmissionssonntag 2020 mit Gottesdienst im Mainzer Dom - Zelebrant: Bischof Peter Kohlgraf</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf hat im Vorfeld der diesjährigen <em>missio</em>-Aktion zu konkret gelebter, globaler Solidarität für die Arbeit der Kirche in den ärmsten Regionen Afrikas, Asiens und Ozeaniens aufgerufen. „Es ist wichtig, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und die Menschen in diesen Ländern nicht zu vergessen“, sagte Kohlgraf am Donnerstagnachmittag, 1. Oktober, vor Journalisten im Haus am Dom in Mainz. Konkret informiert <em>missio</em> im diesjährigen Weltmissionsmonat über die westafrikanischen Länder Nigeria, Niger, Ghana und Burkina Faso.</p>
<p>Das diesjährige Leitwort lautet „Selig, die Frieden stiften - Solidarisch für Frieden und Zusammenhalt“. Die offizielle Eröffnung der diesjährigen <em>missio</em>-Aktion findet am Sonntag, 4. Oktober, um 10.00 Uhr mit einem Gottesdienst im Mainzer Dom statt. Die Feier, für die bereits alle Plätze vergeben sind, wird vom Kölner Domradio (<a href="http://www.domradio.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.domradio.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>) live gestreamt.</p>
<p>Kohlgraf wies auf die Förderung des interreligiösen Dialoges durch <em>missio</em> in Afrika, Asien und Ozeanien hin: „In Zeiten, in denen Religion für gesellschaftliche Spaltung oder sogar als Rechtfertigung für Terror missbraucht wird, ist das eine der wichtigsten weltkirchlichen Aufgaben der Zukunft überhaupt. Wir dürfen dem Nationalismus, dem Populismus und der Spaltung der Menschen nicht tatenlos zusehen, weil das das globale Zusammenleben vergiftet. Das ist eine weitere Botschaft des Weltmissionssonntages.“</p>
<p><b>Bundesweite Kollekte am 25. Oktober</b></p>
<p>Zum Weltmissionssonntag am 25. Oktober wird in Deutschland in allen Gottesdiensten für die Arbeit des Katholischen Hilfswerkes <em>missio </em>gesammelt. Bereits am 18. Oktober wird in über 100 weiteren Ländern gesammelt. Damit ist der Weltmissionssonntag die größte globale katholische Solidaritätsaktion. Im vergangenen Jahr hatte die Kollekte von <em>missio</em> Aachen zum Weltmissionssonntag rund 3,5 Millionen Euro erbracht. Aufgrund der Corona-Pandemie werden viele Gemeinden ihre diesjährige Kollekte nur einge-schränkt halten können, so dass <em>missio</em> in diesem Jahr zu einer besonderen Solidarität aufruft.</p>
<p>Der Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes <em>missio</em> Aachen, Pfarrer Dirk Bingener, verwies auf „die wichtige Rolle der katholischen Kirche in Westafrika“. Wörtlich sagte er: „Mit ihrem Netzwerk ist sie fast in jedem Dorf präsent. Sie findet Gehör bei den Menschen, die oft kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr vertrauen als ihren Regierungen. Die Kirche stellt irreführenden Falschmeldungen klar, informiert, wie man sich vor Ansteckung schützt. In vielen Ländern Westafrikas verteilen Kirchenvertreter Lebensmittel und Hygieneartikel. Kaum eine andere Organisation kann durch ihr starkes Netzwerk der Solidarität so vielen Menschen zur Seite stehen und Mut machen wie die katholische Kirche.“ Da es in Westafrika keine Kirchensteuer gebe, werde die Arbeit der dortigen Kirche mit der Kollekte des Weltmissionssonntages finanziert. Bingener betonte: „Die Solidaritätskollekte am Weltmissionssonntag ist für die Kirche in den ärmsten Regionen der Welt überlebenswichtig. Ohne sie wäre die Arbeit wie jetzt in der Corona-Pandemie zu großen Teilen nicht möglich.“</p>
<p>Bei der Pressekonferenz wurde außerdem ein Video-Statement von Ignatius Kaigama, dem Erzbischof von Abuja in Nigeria gezeigt, der über die aktuelle Situation in Nigeria berichtete. Coronabedingt ist es dem Hilfswerk nicht möglich gewesen, Gäste aus der Weltkirche für die diesjährige <em>missio</em>-Aktion einzuladen.</p>
<p>Hinweis: Diese Pressemitteilung wurde auch von der <a href="https://bistummainz.de/pressemedien/pressestelle/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Pressestelle des Bistums Mainz&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> veröffentlicht. Weitere Informationen zum Monat der Weltmission finden Sie auf der Website www.missio-hilft.de/wms.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 01 Oct 2020 09:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Neue Perspektiven der globalen Friedensarbeit </title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/neue-perspektiven-der-globalen-friedensarbeit/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Internationaler digitaler Kongress in Aachen lädt zur kostenfreien Teilnahme ein – 45 Friedensstifterinnen und -Stifter aus zwölf Ländern stellen ihre Arbeit vor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Neue Perspektiven der globalen Friedensarbeit zeigen vom 7. bis 9. Oktober 45 Referentinnen und Referenten aus zwölf Ländern in einer internationalen digitalen Konferenz auf, die von Aachen aus organisiert wird. Unter dem biblischen Leitwort „<b>Selig, die Frieden stiften</b>“ sind Interessierte zu Online-Referaten und Online-Workshops eingeladen, „um mit uns darüber zu diskutieren, wie wir weltweiten Gewaltkontexten mit Mut, Kreativität und großem Engagement aktiv begegnen können“, so Professor Norbert Frieters-Reermann, einer der Organisatoren der Konferenz.<br> <br> Der Kongress ist auch ein Beitrag zum Monat der Weltmission des katholischen Hilfswerks <em>missio</em> Aachen. Während des gesamten Oktobers über stellt <em>missio</em> in Deutschland Christinnen und Christen der Kirche aus Westafrika vor, die sich in ihren durch die Corona-Pandemie erschütterten Gesellschaft für Frieden und Zusammenhalt einsetzen.<br> <br> Weiter wird auf dem Kongress beispielsweise Friedens- und Versöhnungsarbeit in Nigeria, Afghanistan, dem Nahen Osten oder dem Südkaukasus dargestellt, der aktuell durch den Konflikt zwischen Armenien und Aserbeidschan erschüttert wird. Zudem werden auch philosophisch-religiöse Dimensionen des Themas verhandelt.<br> <br> Die Konferenz stellt Menschen vor, die Friedensvisionen verbreiten, Friedens-, Dialog- und Versöhnungsprozesse gestalten und mit anderen Friedensarbeit lernen wollen. Sie präsentieren Konzepte gegen vielfältige Formen der Diskriminierung, Rassismus und Gewalt, die in vielen Teilen der Welt für gesellschaftliche Spaltungen, Zerstörung, Flucht, Ausgrenzung und unermessliches menschliches Leid verantwortlich sind.<br> Die Referentinnen und Referenten kommen aus der Entwicklungszusammenarbeit, der christlichen Friedensarbeit, der Sozialen Arbeit und der Bildungsarbeit.<br> <br> Träger des digitalen Kongresses sind das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen, das Bistum Aachen, die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (KatHO NRW), Pax Christi (Diözesanverband Aachen und Deutsche Sektion), Engagement Global sowie AGIAMONDO.</p>
<p>Die digitale Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Die Teilnahme ist sowohl für den gesamten Zeitraum als auch zu ausgewählten Workshops und Elementen möglich. Die Anmeldung ist online unter <a href="/mitmachen/veranstaltungsberichte/internationale-friedenskonferenz-7-9-oktober-2020-in-aachen-und-online/">www.missio-hilft.de/friedenskonferenz&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> erbeten. Hier sind auch nähere Informationen zu erhalten.</p>
<p>Hinweis: Professor Dr. Norbert Frieters-Reermann steht vorab für Interview- oder Pressetermine zur Verfügung. Anfragen dazu bitte an Carmen Nos M.A., Telefon 0241/60003-8005, <a href="mailto:c.nos@katho-nrw.de" class="email-link">c.nos@katho-nrw.de&nbsp;<span class="email-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 11 Sep 2020 12:25:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Katholisches Hilfswerk missio Aachen stärkt Arbeit seiner Partner gegen Missbrauch an Ordensfrauen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missbrauch-an-ordensfrauen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Umfrage: 69 Prozent der Befragten in Afrika, Asien und Ozeanien messen dem Thema hohe bis sehr hohe Bedeutung bei – missio richtet Koordinationsbüro ein - Präsident Dirk Bingener: „Initiativen gegen den Missbrauch dürfen nicht versanden“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen stärkt die Prävention und Arbeit seiner kirchlichen Partnerorganisationen gegen den Missbrauch an Ordensfrauen durch Kleriker in Afrika, Asien und Ozeanien. Dafür richtet das Hilfswerk ein neues Koordinationsbüro mit einer hauptamtlichen Stelle ein. In dessen Arbeit fließen die Ergebnisse einer extern begleiteten <i>missio</i>-Umfrage unter kirchlichen Organisationen im globalen Süden ein, die Einschätzungen und Erfahrungen mit dem Thema Missbrauch an Ordensfrauen abfragte. Danach messen 69 Prozent der 101 Befragten aus 19 Ländern vor allem in Afrika und Asien dem Thema eine hohe bis sehr hohe Bedeutung bei. Die Ergebnisse der Umfrage und das Profil des neuen Koordinationsbüros stellte <i>missio </i>Aachen am Freitag vor.</p>
<p><strong>Herausforderung patriarchalische Machtstrukturen</strong><br><br>„Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Umfrage berichten von Angst, Scham, einer Kultur des Schweigens und der Vertuschung, denen missbrauchte Ordensfrauen in den Gesellschaften und Ortskirchen in Afrika oder Asien ausgesetzt sind. Sie beklagen eine Stigmatisierung der Opfer, wenn Kleriker gegenüber Ordensfrauen übergriffig wurden. Für sie sind patriarchalische Machtstrukturen und ein überkommener Klerikalismus die größten Herausforderungen. Die Umfrage macht deutlich, dass es sich hier nicht um Einzelfälle handelt“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> Aachen. „Wir müssen das Leid der missbrauchten Ordensfrauen sehen, anerkennen und es zum Thema in der Weltkirche machen, das ist eines der wichtigsten Anliegen unserer Partner“, so Pfarrer Bingener.<br><br>In der Umfrage wurden die Partnerinnen und Partner gefragt, wie <i>missio</i> ihre Arbeit gegen den Missbrauch unterstützen kann. Danach wünschen sie sich vor allem die Förderung ihrer Workshops und Trainings, mit denen sie Ordensfrauen, Priester und kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Problem des Missbrauchs sensibilisieren. Die Partner sehen <i>missio</i> in einer aktiven Rolle bei der Stärkung der Rechte von Ordensfrauen und dem Aufbau von Netzwerken.</p>
<p><strong>Psychologische, spirituelle und juristische Begleitung der Ordensfrauen</strong><br><br>„Zuerst genießt für uns die psychologische, spirituelle und juristische Begleitung der Ordensfrauen, die unter den Folgen von Missbrauch leiden, eine hohe Priorität. Wir werden dabei helfen, Schutzräume aufzubauen und Beschwerdestellen einzurichten. Entsprechende Projekte unserer Partner behandeln wir mit Vorrang“, sagte Pfarrer Bingener.</p>
<p>Einen weiteren Schwerpunkt will <i>missio</i> bei der Ausbildung setzen. Das gilt sowohl für die theologische und kirchenrechtliche Qualifizierung der Ordensfrauen, als auch für die Ausbildung von Priestern und Seminaristen. „Wir möchten helfen, dass auch die Priester selbst und die kirchlichen Hierarchien vor Ort noch stärker Teil einer Bewegung sind, die den Missbrauch beendet“, erklärte Pfarrer Bingener. &nbsp;<br><br><i>missio </i>Aachen gehört zu rund 120 Päpstlichen Missionswerken weltweit, die die Kirche im globalen Süden fördern. „Wie dieses Leid der Ordensfrauen beendet werden kann, werden wir in Rom und im Netzwerk der <i>missio</i>-Werke zum Thema machen und so die Initiative von Papst Franziskus gegen den Missbrauch unterstützen“, kündigte Pfarrer Bingener weiter an. &nbsp;</p>
<p><strong>Koordinationsbüro erarbeitet konkrete Maßnahmen</strong><br><br><i>missio</i> richtet jetzt ein Koordinationsbüro mit einer hauptamtlichen Stelle und einer Arbeitsgruppe ein, die konkrete Maßnahmen erarbeiten. „Wir wollen sowohl in der Weltkirche, als auch in Deutschland ein Netzwerk aufbauen, das das Thema Missbrauch von Ordensfrauen dauerhaft auf die Tagesordnung setzt. Wir laden dazu auch die Bistümer, Hilfswerke und andere Organisationen in Deutschland zur Mitarbeit ein“, sagte Pfarrer Bingener. „Durch ein breites Netzwerk wollen wir erreichen, dass die Initiativen gegen den Missbrauch nicht versanden“, betonte Pfarrer Bingener.<br><br>Die <i>missio</i>-Umfrage steht Journalistinnen und Journalisten unter dieser Pressemitteilung zum <a href="/missio/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/ordensfrauen-weltweit-staerken/missio-hilft-auswertungsbericht-2020-missbrauch-an-ordensfrauen.pdf" class="download-link">Download&nbsp;<span class="download-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> zur Verfügung.</p>
<p>Für Rückfragen steht Ihnen <i>missio</i>-Pressesprecher Johannes Seibel unter <a href="mailto:johannes.seibel@missio-hilft.de" class="email-link">johannes.seibel@missio-hilft.de&nbsp;<span class="email-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> oder Telefon 0241/7507-286 oder mobil unter 0163/14 54 691 zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 08 Sep 2020 11:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Gemeinsamer Kurzfilm aller missio-Werke weltweit angesichts der Corona-Pandemie</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/gemeinsamer-kurzfilm-aller-missio-werke-weltweit-angesichts-der-corona-pandemie/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>#Zusammenhalten - Die rund 120 katholischen Hilfswerke missio weltweit stehen in Zeiten der Corona-Pandemie verlässlich an der Seite der Ärmsten. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>#Zusammenhalten</strong> – so heißt die deutsche Fassung eines von <i>missio</i>-Werken weltweit produzierten <strong>Kurzfilms</strong>, der am heutigen 8. September 2020 gemeinsam online gestellt wird. Kirchliche Mitarbeitende und Verantwortliche aus allen Kontinenten erheben in dem Film ihre Stimme. Kern ihrer Botschaft ist die Zusage, angesichts der Folgen der Corona-Pandemie verlässlich an der Seite der Menschen zu bleiben und das weltkirchliche Netzwerk gerade für die Ärmsten tragfähig zu halten.<br><br>Angesichts der Corona-Pandemie ist die Kernaufgabe der rund 120 Internationalen Päpstlichen Missionswerke weltweit wichtiger denn je: das globale Netzwerk der katholischen Kirche und die Menschen, die es tragen, zu stärken. Gerade in Ländern, in denen staatliche Strukturen fehlen oder versagen, sind die kirchlichen Anlaufstellen für die gesundheitlich und wirtschaftlich hart von der Pandemie getroffene Bevölkerung unersetzlich. <strong>#Zusammenhalten</strong> ist eine Botschaft der Hoffnung, die lebenswichtig ist.</p>
<p>Zugleich ist der <strong>Kurzfilm</strong> der <i>missio</i>-Werke ein dringender Appell für die Kollekte zum <strong>Sonntag der Weltmission</strong>. Er wird in diesem Jahr am <strong>25. Oktober 2020</strong> gefeiert.</p>
<p>Der Weltmissionssonntag ist die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Um die im 19. Jahrhundert entstandenen missionarischen Initiativen besser zu koordinieren, rief Papst Pius XI. 1926 erstmals den Weltmissionssonntag aus. Jedes Jahr wird seither in rund 100 Ländern für die soziale und pastorale Arbeit der katholischen Kirche in den 1.100 ärmsten Diözesen der Welt gesammelt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-274</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Wed, 02 Sep 2020 12:15:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Sonntag der Solidarität in der Corona-Krise am kommenden Wochenende</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/sonntag-der-solidaritaet-in-der-corona-krise-am-kommenden-wochenende/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Aufruf zur Corona-Kollekte am 06. September 2020 - Bischof Bätzing: „Seien wir praktisch solidarisch“</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Wochenende begeht die katholische Kirche in Deutschland den „Weltkirchlichen Sonntag des Gebets und der Solidarität mit den Leidtragenden der Corona-Pandemie“. In allen Gottesdiensten wird eine Sonderkollekte abgehalten, zu der die Bischöfe bereits in der vergangenen Woche aufgerufen haben.<br> <br> Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, schreibt in einem Brief an die Pfarrgemeinden über den globalen Charakter der Corona-Pandemie und die damit einhergehende Verantwortung der Christen. „Wenn Menschen ihr Leben als bedroht und gefährdet erleben, ist Seelsorge besonders wichtig. Und nie dürfen wir Christinnen und Christen es an der Nächstenliebe fehlen lassen. Allen, die in den Monaten der Krise anderen geholfen und sie die christliche Hoffnung haben spüren lassen, gebührt großer Dank“, so Bischof Bätzing. Er betont, dass die Katholiken in Deutschland über Jahrzehnte hinweg gelernt hätten, ihren Blick auch auf die Not in anderen Teilen der Welt zu richten. „Corona trifft die Ärmsten oft mit aller Wucht. Nur schwer können sie sich vor dem Virus schützen, sie haben kaum Zugang zu Gesundheitseinrichtungen, Millionen und Abermillionen droht Hunger, weil sie nicht mehr für ihren Lebensunterhalt sorgen können. Die Menschen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa brauchen Hilfe. Sie sollten sich auf unsere weltkirchliche Solidarität verlassen können.“<br> <br> Die Pfarrgemeinden und alle Gläubigen sind eingeladen, sich am kommenden Wochenende dem „Weltkirchlichen Sonntag des Gebets und der Solidarität mit den Leidtragenden der Corona-Pandemie“ anzuschließen. „Ich bitte Sie: Begehen Sie diesen Tag in Ihrer Gemeinde, vor allem im Gottesdienst. Beten wir für die Armen weltweit, die von der Pandemie und ihren wirtschaftlichen und sozialen Folgen schwer gebeutelt werden – und beten wir mit ihnen! Seien wir auch in ganz praktischer Weise solidarisch, indem wir die Corona-Kollekte an diesem Tag und die begleitende Spendenaktion zu einem Erfolg machen“, so Bischof Bätzing in seinem Brief.<br> <br> Unter <a href="http://www.weltkirche.de/corona-kollekte" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.weltkirche.de/corona-kollekte&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> werden umfangreiche Materialien zur Aktion (Wort-Bild-Marke, Gebetszettel, Informationsflyer und Plakat, Social Media-Vorlagen) angeboten. Dort finden sich auch liturgische Hilfen (Fürbitten und Predigtvorschläge) für die Gestaltung der Gottesdienste am 6. September 2020 und der Aufruf der deutschen Bischöfe zum Corona-Sonntag.<br> <br> Für die Aktion ist ein Sonderkonto für Spenden eingerichtet (Verband der Diözesen Deutschlands, Stichwort: Corona-Kollekte 2020, IBAN DE53 4006 0265 0003 8383 03, GENODEM1DKM, Darlehnskasse Münster).</p>
<p>Mit dem Erlös fördert die Kirche in Deutschland die Arbeit ihrer weltkirchlichen Werke und der Orden, die in der internationalen Corona-Hilfe aktiv sind.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 24 Aug 2020 10:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Jahresbilanz 2019: Katholisches Hilfswerk missio Aachen steigert Projekt- und Kampagnenvolumen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/jahresbilanz-2019-katholisches-hilfswerk-missio-aachen-steigert-projekt-und-kampagnenvolumen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Interreligiöser Dialog rückt stärker in den Blickpunkt – missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener ruft wegen Corona zu besonderer Solidarität am Weltmissionssonntag im Oktober auf</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen hat 2019 sein Projekt- und Kampagnenvolumen gegenüber 2018 um knapp 900.000 Euro auf 47,4 Millionen Euro gesteigert. Dies geht aus dem Jahresbericht 2019 hervor, der am 24. August vorgestellt wurde. Danach unterstützte <i>missio</i> Aachen in 68 Ländern die Aus- und Weiterbildung, Seelsorge, kirchliche Sozialarbeit, den Unterhalt und das gesellschaftliche Engagement der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien mit 946 Projekten. Insgesamt verfügte das Hilfswerk im vergangenen Jahr über einen ausgeglichenen Haushalt von 52,35 Millionen Euro.<br>&nbsp;<br><strong>missio-Präsident Pfarrer Bingener: </strong>„<strong>Unsere Partner in Afrika, Asien und Ozeanien befrieden Konflikte und machen Versöhnung möglich.</strong>“</p>
<p>„Einer der Schwerpunkte unserer Arbeit lag 2019 in der Förderung des interreligiösen Dialoges“, sagte <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/dirk-bingener/" target="_top">Präsident Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> bei der Vorstellung des Berichtes. Hier wurden 2019 in 20 Ländern 58 Projekte mit rund 2,6 Millionen Euro finanziert. „Unsere Partner im globalen Süden arbeiten oft unter sehr schwierigen Bedingungen, die durch Armut, Gewalt und Ungerechtigkeit geprägt sind. So entstehen Konflikte, in denen die Religion für politische Zwecke missbraucht wird. Für unsere Partner ist der interreligiöse Dialog eine immer wichtigere Voraussetzung, um Konflikten vorzubeugen und sie zu befrieden. Deshalb werden wir in den kommenden Jahren unsere Zusammenarbeit auf diesem Feld weiter ausbauen“, so Pfarrer Bingener.<br>&nbsp;<br><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen konnte 2019 seine Einnahmen auf 52,35 Millionen Euro steigern – Erstmalige Kooperation mit der Katholischen Zentralstelle für Entwicklungshilfe (KZE)</strong></p>
<p>Insgesamt konnte <i>missio</i> Aachen 2019 seine Einnahmen um rund 1,325 Millionen Euro gegenüber 2018 auf 52,35 Millionen Euro steigern. Dies ist vor allem der erstmaligen Kooperation mit der Katholischen Zentralstelle für Entwicklungshilfe (KZE) und höheren Vermächtnissen aus Testamenten und Nachlässen zu verdanken. Gegen den Trend der zurückgehenden Spendenbereitschaft für kirchliche Organisationen konnten die allgemeinen und zweckgebundenen Spenden leicht gesteigert und damit stabilisiert werden. Der Anteil der laufenden Werbe- und Verwaltungsausgaben von<i> missio</i> Aachen betrug 2019 entsprechend den Regularien des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) 9,58 Prozent. Das DZI stuft Ausgaben in diesem Bereich von weniger als zehn Prozent als „niedrig“ ein.</p>
<p><strong>Angesichts von Corona ist die Kollekte des Weltmissionssonntages im Oktober, die für die Kirche in den ärmsten Regionen der Welt bestimmt ist, eine besondere Herausforderung</strong></p>
<p>Gesunken sind die Einnahmen aus den Gottesdienstkollekten zum <a href="/mitmachen/wms-2026/">Weltmissionssonntag&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> und zum <a href="/mitmachen/afrikatag-2026/">Afrikatag&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>. Dies geht insbesondere auf die zurückgehende Zahl der Gottesdienstbesucher zurück. „Angesichts von Corona wird die Kollekte im Oktober zum Weltmissionssonntag für uns zu einer besonderen Herausforderung, weil wir noch nicht absehen können, wie dann der Gottesdienstbesuch ist“, sagte Pfarrer Bingener. Schwerwiegende Einbrüche bei dieser Kollekte am 25. Oktober „hätten für unsere Partner schlimme Folgen, weil die ärmsten Regionen der Welt gerade in Zeiten von Corona unsere Solidarität dringender denn je brauchen“, so Pfarrer Bingener. „Deshalb sind wir zum <a href="/mitmachen/wms-2026/">Weltmissionssonntag&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> in diesem Jahr besonders auf die Solidarität der Menschen in Deutschland angewiesen“, unterstrich Bingener.<br>&nbsp;<br>Neben der Projektarbeit fördert <i>missio</i> Aachen durch Kampagnen, Lobbyarbeit und Gebetssolidarität das weltkirchliche Bewusstsein, um den Anliegen der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien in Deutschland Gehör zu verschaffen.<br>&nbsp;<br><strong>Den kompletten Jahresbericht 2019 von </strong><i><strong>missio </strong></i><strong>Aachen können Sie nachlesen unter </strong><a href="/ueber-missio/transparenz-und-kontrolle/foerderkriterien-und-rechenschaft/jahresberichte/" target="_top"><strong>www.missio-hilft.de/jahresbericht</strong>&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-272</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Wed, 12 Aug 2020 16:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Hexenwahn in 36 Ländern</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/hexenwahn-in-36-laendern/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio stellt Menschenrechtsstudie vor und unterstützt Hilfsprojekte im Kampf gegen Hexenverfolgung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Internationale Katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen prangert weltweite Menschenrechtsverletzungen unter dem Vorwurf angeblicher Hexerei an. „In 36 Ländern gibt es diesen menschenverachtenden Aberglauben“, erklärt <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/gregor-von-fuerstenberg/"><em>missio</em>-Vizepräsident Dr. Gregor von Fürstenberg&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>. Dies geht aus einer Weltkarte mit dem Stand August 2020 hervor, die <em>missio</em> in der Menschenrechtsstudie „Hexenwahn in Papua-Neuguinea: Fallstudie Christina“ präsentiert. &nbsp;</p>
<p>Die Studie von Professor Phil Gibbs rekonstruiert den Fall einer betroffenen Frau aus Papua-Neuguinea. Christina wurde im August 2012 als Hexe beschuldigt und über mehrere Tage gefoltert. Durch einen Trick konnte sich die schwer verletzte Frau aus den Fängen der Folterer befreien. Von der <em>missio</em>-Projektpartnerin <a href="/mitmachen/glauben-teilen/ausstellungen/glaubenszeugen/lorena-jenal/">Schwester Lorena Jenal&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> wurde sie in Sicherheit gebracht. Die Studie zeigt auf, wer die Akteure dieser Gewaltverbrechen sind und erklärt Faktoren, die diese Menschenrechtsverletzungen begünstigen. „Die Studie analysiert nicht nur die Problemlage, sondern schaut auch, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um diese Gewalt zu stoppen“, erläutert Katja Nikles, Referentin für Religionsfreiheit und Menschenrechte bei <em>missio</em> Aachen. „Durch die Studie können Opfer der Gewaltverbrechen Gerechtigkeit erfahren“. Der Fall von Christina steht exemplarisch für zehntausende Fälle weltweit. „Wir wollen diesen Hexenwahn beenden und den wehrlosen Opfern eine Stimme geben“ betont von Fürstenberg. Denn die Folterer von Christina befinden sich seit acht Jahren auf freiem Fuß.</p>
<p>Auf das weltweite Ausmaß und den dramatischen Anstieg dieser Gewaltverbrechen weisen auch Experten wie Dr. Werner Tschacher von der Universität Luxemburg hin. „In den letzten 60 Jahren wurden weltweit mehr Menschen als vermeintliche Hexen und Hexer getötet als in circa 350 Jahren europäischer Hexenjagden zusammen“, erklärt der Historiker, der sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem Thema beschäftigt.<br> <br> Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> unterstützt seit vielen Jahren die Arbeit von Projektpartnern in zahlreichen Ländern, die sich diesem Hexenwahn entgegenstellen. Neben Aufklärungsarbeit geht es darum, Schutzräume für misshandelte und verstoßene Frauen sowie Kinder zu schaffen. In Papua-Neuguinea möchte Schwester Lorena Jenal ein <a href="/online-spenden/projekte-foerdern/ozeanien/papua-neuguinea/hoffnung-fuer-die-menschen-des-versinkenden-tulun-atolls/">Haus der Hoffnung&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> errichten, in denen Frauen wie Christina Zuflucht finden und neue Perspektiven bekommen. Um auch hierzulande ein Zeichen gegen den Hexenwahn zu setzen und Solidarität mit den Betroffenen zu demonstrieren, ruft <em>missio</em> die Aktion <a href="/mitmachen/glauben-teilen/ausstellungen/glaubenszeugen/lorena-jenal/meine-stimme-fuer-christina/">„Meine Stimme für Christina“&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> ins Leben.<br> <br> Weitere Informationen und die Menschenrechtsstudie zum Download finde Sie online unter <a href="/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/gegen-hexenverfolgung/">www.missio-hilft.de/hexenwahn&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-271</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Tue, 04 Aug 2020 15:28:41 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Internationaler Tag gegen Hexenwahn</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/internationaler-tag-gegen-hexenwahn/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Erstmals am 10. August 2020 | Hexenwahn in 36 Ländern | missio präsentiert Menschenrechtsstudie</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Erstmalig ruft das Internationale Katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen am <b>10. August 2020</b> den <b>Internationalen Tag gegen Hexenwahn</b> aus und macht damit auf weltweite Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang angeblicher Hexerei aufmerksam. „Zu lange wurde übersehen und dazu geschwiegen, dass ein <b>menschenfeindlicher Aberglaube</b> benutzt wird, um wehrlose Frauen, Kinder und Männer zu Sündenböcken für gesellschaftliche Probleme zu machen“, erklärt der <em>missio</em>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener. In mindestens 36 Ländern der Welt <b>werden Menschen als vermeintliche Hexen beschuldigt, verfolgt und in vielen Fällen getötet</b>.</p>
<p>Berichte über solche Hexenverfolgungen kommen hauptsächlich aus Afrika, Asien, Ozeanien sowie aus Lateinamerika. Dies geht aus der Weltkarte „Hexenwahn in 36 Ländern“ hervor, die <em>missio</em> in der <b>Menschenrechtsstudie „Hexenwahn in Papua-Neuguinea: Fallstudie Christina“</b> präsentiert. Die Studie rekonstruiert den Fall einer Frau namens Christina und erklärt exemplarisch, wie solche Denunziationen und Menschenrechtsverbrechen entstehen. Die Wahl des 10. August als Internationalen Tag gegen Hexenwahn geht auf ihren Fall zurück, der für internationale Aufmerksamkeit sorgte und über den unter anderem <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/heute/gejagt-gefoltert-getoetet-frauen-in-papua-neuguinea-werden-als-hexen-verfolgt-100.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">das ZDF berichtete&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>. Die wehrlose Mutter wurde im August 2012 als angebliche Hexe beschuldigt und über mehrere Tage gefoltert. Durch einen Trick konnte sie sich befreien und wurde von Ordensfrauen in Sicherheit gebracht. Seitdem kümmert sich die Schweizer Ordensschwester Lorena Jenal um die Überlebende und kämpft für Gerechtigkeit für Christina. Sie rettet Dutzenden von Menschen das Leben und baut mit Unterstützung von <em>missio</em> ein Hilfsprojekt auf. 2018 wurde sie für ihr mutiges Engagement gegen diese Menschenrechtsverletzungen mit dem <b>Weimarer Menschenrechtpreis</b> ausgezeichnet.</p>
<p>Der Fall von Christina steht stellvertretend für zehntausende Fälle weltweit. Mit dem <b>Internationalen Tag gegen Hexenwahn</b> will <em>missio</em> auf ihr Schicksal aufmerksam machen und den Betroffenen eine Stimme geben. „Wir wollen aufklären und zeigen: Hexenwahn ist kein Problem von gestern und vorgestern“, erklärt Pfarrer Bingener und betont: „Das Thema muss in der <b>Menschenrechtsarbeit</b> stärker beachtet werden, ebenso in der Entwicklungszusammenarbeit.“</p>
<p>Auf den dramatischen Anstieg und das weltweite Ausmaß dieser Gewaltverbrechen weisen auch Experten wie Dr. Werner Tschacher von der Universität Luxemburg hin. „In den letzten 60 Jahren wurden weltweit mehr Menschen als vermeintliche Hexen und Hexer getötet als in circa 350 Jahren europäischer Hexenjagden zusammen“, erklärt der Historiker, der sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem Thema beschäftigt.</p>
<p>Aus einigen der betroffenen Länder melden sich Stimmen anlässlich des 10. August 2020 zu Wort. „Es ist wichtig, den Internationalen Tag gegen Hexenwahn zu begehen, denn in der DR Kongo werden seit Jahren viele Frauen und Kinder Opfer von Misshandlungen, nachdem sie der Hexerei beschuldigt wurden“, sagt die katholische Seelsorgerin Thérèse Mema, die in ihrer Heimat gegen diese Menschenrechtsverletzungen kämpft.</p>
<p>Weitere Informationen zum Internationalen Tag gegen Hexenwahn und zur Solidaritätsaktion finden sich unter <span class="MsoHyperlink"><a href="/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/gegen-hexenverfolgung/">www.missio-hilft.de/hexenwahn&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 03 Aug 2020 11:46:46 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Weltkirchlicher „Sonntag des Gebets und der Solidarität mit den Leidtragenden der Corona-Pandemie“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/weltkirchlicher-sonntag-des-gebets-und-der-solidaritaet-mit-den-leidtragenden-der-corona-pandemie/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Erstes Material für den 6. September 2020 verfügbar</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNoSpacingCxSpFirst">Die Solidaritätsaktion der katholischen Kirche in Deutschland für die Leidtragenden der Corona-Pandemie, in deren Mittelpunkt der „Sonntag des Gebets und der Solidarität“ am 6. September 2020 steht, läuft an. Für die Aktion gibt es ab sofort unter <span class="MsoHyperlink">www.weltkirche.de/corona-kollekte</span> erste Materialien zum Herunterladen. Dort stehen die Wort-Bild-Marke der Aktion, ein Gebetszettel, ein Informationsflyer und ein Plakat zur Verfügung. Die Materialien werden im August auch direkt den Pfarrgemeinden zugeschickt. Ab dem 25. August 2020 werden auf der Internetseite außerdem liturgische Hilfen bereitgestellt.</p>
<p class="MsoNoSpacingCxSpMiddle">Die Solidaritätsaktion wird von der Deutschen Bischofskonferenz, den (Erz-)Diözesen, den weltkirchlichen Hilfswerken und den Ordensgemeinschaften getragen. Zentraler Bestandteil ist eine Sonderkollekte in den Gottesdiensten am 6. September 2020. Darüber hinaus werden auch auf anderen Wegen Spenden zur Finanzierung internationaler Corona-Projekte eingeworben.</p>
<p class="MsoNoSpacingCxSpMiddle">Die Aktion ergänzt die Hilfsprogramme, die bereits in den zurückliegenden Monaten von Bistümern, Werken und Orden aufgelegt wurden. Dabei konnten erhebliche finanzielle Mittel mobilisiert werden. Andererseits konnten mehrere weltkirchliche Kollekten seit März wegen der coronabedingten Einschränkungen öffentlicher Gottesdienste nicht oder nur in begrenzter Form stattfinden.</p>
<p class="MsoNoSpacingCxSpMiddle">Die katholische Kirche in Deutschland thematisiert in der Woche vor dem „Sonntag des Gebets und der Solidarität“ verstärkt die Hintergründe der Aktion: Das Corona-Virus betrifft alle Menschen weltweit. Während jedoch die meisten europäischen Staaten die Pandemie derzeit unter relativer Kontrolle haben, bedeutet das Virus in Lateinamerika, Afrika und Asien, aber auch im Osten Europas Krankheit, Hunger, Arbeitslosigkeit und einen Kampf ums Überleben. Es droht eine gesundheitliche, soziale und ökonomische Katastrophe. Die überall auf der Welt tätigen Partner der Kirche in Deutschland bilden ein dichtes Netzwerk der Solidarität. So kann den Ärmsten in den von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Gebieten direkt geholfen werden.</p>
<p>Für die Aktion ist ein Sonderkonto für Spenden eingerichtet (Verband der Diözesen Deutschlands, Stichwort: Corona-Kollekte 2020, IBAN DE53 4006 0265 0003 8383 03, GENODEM1DKM, Darlehnskasse Münster). Mit dem Erlös fördert die Kirche in Deutschland die Arbeit ihrer weltkirchlichen Werke und der Orden, die in der internationalen Corona-Hilfe aktiv sind.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 22 Jul 2020 12:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Weltkirchlicher „Sonntag der Solidarität“ für die Leidtragenden der Corona-Pandemie</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/weltkirchlicher-sonntag-der-solidaritaet-fuer-die-leidtragenden-der-corona-pandemie/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Bischofskonferenz, Bistümer, weltkirchliche Hilfswerke und Orden rufen zu Spenden auf – Sonderkollekte am 6. September 2020</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der dramatischen globalen Auswirkungen der Corona-Pandemie starten die Deutsche Bischofskonferenz, die (Erz-) Diözesen, die weltkirchlichen Hilfswerke und die Ordensgemeinschaften eine gemeinsame internationale Solidaritätsaktion für die Leidtragenden der Pandemie.<br><br>Im Mittelpunkt steht dabei der <strong>erste Sonntag im September (6. September 2020)</strong>, den die <a href="http://www.dbk.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Deutsche Bischofskonferenz&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> zum „<strong>Sonntag der Solidarität</strong>“ ausgerufen hat. An diesem Tag soll in allen Gottesdiensten eine <strong>Sonderkollekte</strong> abgehalten werden. Darüber hinaus werden Spenden zur Finanzierung internationaler Projekte eingeworben.<br>&nbsp;<br>Diese Solidaritätsaktion ergänzt die Hilfsprogramme, die bereits in den zurückliegenden Monaten von den Bistümern, den weltkirchlichen Werken - wie <i>missio</i> - und den Orden aufgelegt wurden. Dabei konnten erhebliche finanzielle Mittel mobilisiert werden. Allerdings konnten auch mehrere weltkirchliche Kollekten seit März wegen der coronabedingten Einschränkungen öffentlicher Gottesdienste nicht oder nur in begrenzter Form stattfinden.<br>&nbsp;<br>Die im September vorgesehene Solidaritätsaktion umfasst drei Dimensionen<strong>: Gebet, Information und Spenden / Kollekten</strong>. Die Deutsche Bischofskonferenz versteht den „Sonntag der Solidarität“ ausdrücklich auch als geistliches Ereignis, das die Verbundenheit der deutschen Katholiken mit den notleidenden Menschen in aller Welt zum Ausdruck bringt. Die weltkirchliche Solidarität gehört zum Selbstverständnis der Kirche und setzt das Evangelium Jesu Christi in die Tat um.<br>&nbsp;<br>Die Pfarrgemeinden erhalten im August Plakate, Flyer und Gebetszettel zur Solidaritätsaktion. Ab 20. August 2020 stehen dann auf der Aktions-Homepage <s>www.weltkirche.de/corona-kollekte</s> weitere Informationen, Beispiele für Hilfsprojekte der (Erz-) Diözesen, weltkirchlichen Hilfswerke und Orden sowie das Corona-Gebet, Fürbitten und andere liturgische Hilfen zum Herunterladen für die Gestaltung von Gottesdiensten am 6. September 2020 zur Verfügung.<br>&nbsp;<br>Die katholische Kirche in Deutschland thematisiert in der Woche vor dem „Sonntag der Solidarität“ verstärkt die Hintergründe der Aktion: Das <strong>Corona-Virus</strong> betrifft alle Menschen weltweit. Während jedoch die meisten europäischen Staaten die Pandemie derzeit unter Kontrolle haben, bedeutet das Virus in L<strong>ateinamerika, Afrika und Asien</strong>, aber auch im <strong>Osten Europas</strong> Krankheit, Hunger, Arbeitslosigkeit und einen Kampf ums Überleben. Es droht eine gesundheitliche, soziale und ökonomische Katastrophe. Die Partner der Kirche in Deutschland erreichen diese Regionen mit einem dichten Netzwerk. Damit kann den Ärmsten in den von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Gebieten direkt geholfen werden. &nbsp;<br>&nbsp;<br>Für die Aktion ist ein <strong>Sonderkonto</strong> eingerichtet worden, auf das ab sofort Spenden eingehen können (Darlehnskasse Münster, IBAN DE53 4006 0265 0003 8383 03, GENODEM1DKM). Mit dem Erlös fördert die Kirche in Deutschland die Arbeit ihrer weltkirchlichen Partnerorganisationen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 17 Jul 2020 13:20:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Wichtiges Signal für das Engagement gegen moderne Sklaverei“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/menschenrechtspreis-weimar-2020/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Weimarer Menschenrechtspreis geht nach Malawi | Auszeichnung für langjährigen missio-Partner Jozef Kuppens und Felicia Monjeza</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für ihr Engagement gegen die Ausbeutung von rund 78.000 Kindern auf Tabakplantagen in Malawi erhalten der niederländische Pater Jozef Kuppens vom Orden der Afrikamissionare Weiße Väter und die Aktivistin Felicia Monjeza auf Vorschlag des katholischen Hilfswerks <em>missio</em> Aachen den Weimarer Menschenrechtspreis 2020. „Mit diesem Menschenrechtspreis geht von Weimar ein wichtiges Signal für das Engagement gegen moderne Sklaverei aus“, freut sich <em>missio</em>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener über die Auszeichnung für die <em>missio</em>-Partner. „Malawi steht stellvertretend für immer mehr Länder, in denen moderne Sklaverei in ihren vielfältigsten Erscheinungsformen alltäglich ist. Wir müssen diesem Unrecht etwas entgegensetzen und werden das Thema in den kommenden Jahren noch stärker begleiten“, sagte Pfarrer Bingener. Der Menschenrechtspreis wird am 10. Dezember unter der Schirmherrschaft von Gundula Gause in Weimar verliehen.</p>
<p>Als Gründer der Menschenrechtsorganisation „Center for Social Concern“ engagiert sich Pater Jozef Kuppens seit vielen Jahren für die ausgebeuteten Menschen auf den Plantagen. Auch nachdem er 2018 die Leitung der katholischen Organisation an den jüngeren Pater James Ngahy übergab, gehört der 78-Jährige weiterhin zu den wichtigsten Stimmen für die Menschenrechte in Malawi. Die 24-jährige Felicia Monjeza engagiert sich intensiv für Menschenrechte und den Schutz von Mädchen und Frauen. Für sie steht der Kampf gegen sexuelle Ausbeutung und Gewalt auf den Tabakplantagen im Mittelpunkt. Jozef Kuppens und Felcia Monjeza wollen sich gemeinsam mit Pater James Ngahy und Jere Tobias vom „Center for Social Concern“ sowie mit internationaler Unterstützung verstärkt für die Beendigung der modernen Sklaverei auf dem Tabakplantagen einsetzen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 09 Jul 2020 13:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Ein guter Tag für das Menschenrecht auf Religionsfreiheit“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/ein-guter-tag-fuer-das-menschenrecht-auf-religionsfreiheit/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Entscheidung revidiert: Europäische Union verlängert doch Mandat für Sonderbeauftragten für Religionsfreiheit – missio Aachen begrüßt Entscheidung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen begrüßt die Entscheidung der Europäischen Kommission, das zunächst beendete Mandat des Sonderbeauftragten für die Religions- und Weltanschauungsfreiheit außerhalb der EU doch zu verlängern und einen neuen Sonderbeauftragten zu ernennen. „Die Tatsache, dass man dieses Mandat zunächst nicht verlängern wollte, zeigt, wie wichtig es ist, auf die Notwendigkeit einer starken Vertretung dieses fundamentalen Menschenrechtes zu drängen“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <em>missio</em> Aachen. „Deshalb ist diese revidierte Entscheidung ein wichtiges Signal auch für unsere Projektpartner der Kirche in Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten sowie Asien und ein guter Tag für das Menschenrecht auf Religionsfreiheit“, sagte Pfarrer Bingener.</p>
<p>Religion präge den gesamten Alltag der Menschen in Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten sowie Asien. Verletzungen der Religionsfreiheit hätten deshalb unmittelbare Auswirkungen auf gesellschaftliche und politische Konflikte. Die <em>missio</em>-Projektpartnerinnen und Partner leisteten dort durch ihren Einsatz für Religionsfreiheit einen wichtigen Beitrag zur Konfliktprävention und Konfliktlösung. Sie zählten auf die Unterstützung durch die Europäische Union. Auch für die von Verletzungen der Religionsfreiheit betroffenen Menschen weltweit sei die Weiterführung des Mandates ein „Signal, dass das Vertrauen der Menschen stärkt, die wegen ihrer Religionszugehörigkeit diskriminiert, bedrängt oder verfolgt werden“, so Pfarrer Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 25 Jun 2020 16:45:13 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen fordert Außenminister Maas zum Einsatz für mit dem Tod bedrohte philippinische Ordensfrau auf</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-fordert-aussenminister-maas-zum-einsatz-fuer-mit-dem-tod-bedrohte-philippinische-ordensfrau-auf/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Missionsbenediktinerin Schwester Mary John Mananzan ist von Duterte-Regierung als Terroristin eingestuft worden</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die philippinische Duterte-Regierung hat die prominente philippinische Ordensfrau und Frauenrechtlerin <strong>Schwester Mary John Mananzan als Terroristin bezeichnet</strong>. Dadurch ist die 80-jährige Missionsbenediktinerin <strong>in Lebensgefahr</strong> geraten, weil Killerkommandos dies als Aufruf zur Tötung der langjährigen Projektpartnerin des katholischen Hilfswerkes <i>missio</i> Aachen verstehen. „Wir fordern Außenminister Heiko Maas auf, unverzüglich Einfluss auf die philippinische Regierung zu nehmen, damit das Leben von Schwester Mary John geschützt wird”, sagte <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener in Aachen.</p>
<p>Auf den Philippinen hat die autoritäre Regierung Duterte in den vergangenen Jahren katholische Kritiker der staatlichen Menschenrechtsverletzungen direkt oder indirekt bedroht. Nach diesen Drohungen sind nach Informationen von <i>missio </i>Aachen <strong>bisher vier katholische Priester durch Killerkommandos getötet</strong> worden. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter katholischer Organisationen, darunter auch Bischöfe, befinden sich in akuter Lebensgefahr. „<strong>Die Menschenrechtssituation auf den Philippinen ist sehr prekär.</strong> Unter dem Deckmantel der Drogen- und Terrorismusbekämpfung geschehen zahllose außergerichtliche Tötungen. Kritiker und Opposition aus christlichen, muslimischen oder säkularen Gruppen werden eingeschüchtert. Die Regierung Duterte schreckt dabei vor Morden nicht zurück. Diese Menschenrechtsaktivisten brauchen eine stärkere internationale Solidarität”, appellierte Pfarrer Bingener.</p>
<p>Schwester Mary John Mananzan ist auf den Philippinen mit eigenen Fernsehsendungen präsent, mischt sich in politische und öffentliche Debatten ein und vernetzt Ordensangehörige in der Menschenrechtsarbeit. Sie fördert auch mit Hilfe von <i>missio</i> Aachen Mädchen- und Frauenprojekte, initiiert Bewusstseinsprojekte zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen und ist dabei auch im interreligiösen Dialog tätig. Innerhalb der katholischen Kirche setzt sie sich für Reformen ein. 2018 <a href="/informieren/presse/pressemitteilungen/ordensschwester-hilft-kindern-am-dreckigsten-ort-der-welt/">präsentierte&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> Schwester Mary John Mananzan in der ZDF-Spendengala bei Johannes B. Kerner ein <i>missio</i>-Projekt aus den Philippinen. Wegen ihres Engagements für die Menschenrechte wurde sie 2011 von der Organisation „Woman deliver” in den Kreis der 100 einflussreichsten Frauen der Welt <a href="https://www.google.com/search?q=womendeliver+2011+mananzan&amp;rlz=1C1CHBF_deDE730DE730&amp;oq=womendeliver+2011+mananzan&amp;aqs=chrome..69i57.11923j0j7&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">aufgenommen&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 05 Jun 2020 10:37:09 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Corona fordert zum globalen solidarischen Handeln auf</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/corona-fordert-zum-globalen-solidarischen-handeln/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Der Tropenmediziner Professor August Stich hebt die Rolle der Kirche bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie in Afrika hervor. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die christlichen Kirchen spielen bei der Eindämmung der Corona-Pandemie in Afrika eine systemrelevante Rolle und brauchen dafür internationale Solidarität. Darauf hat der Infektiologe und Tropenmediziner Professor Dr. August Stich im Gespräch mit dem katholischen Hilfswerk <em>missio</em> Aachen hingewiesen. Er unterstrich auch die Verantwortung der Kirchen, sich gegen Desinformation im Zusammenhang der Corona-Pandemie zu wenden.</p>
<p>„Global gesehen spielt die Kirche eine weitaus wichtigere Rolle, als wir uns das hier vorstellen können. Sie hat ein Netzwerk, das viele andere Organisationen sich nur wünschen können“, sagte der Würzburger Mediziner gegenüber<em> missio</em>. Als Beispiel führte er das Verhalten der katholischen Kirche während einer Ebola-Epidemie im Ost-Kongo 2019 an. Die Weltgesundheitsorganisation habe sich gewundert, warum die Bevölkerung zunächst nicht bereit gewesen war, die notwendigen Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Erst als Priester, Ordensangehörige und Gemeindearbeiterinnen und Mitarbeiter in den Dörfern und Städten die Notwendigkeit der Hygienemaßnahmen offensiv bewarben, gingen die Fallzahlen massiv zurück. „Das Beispiel im Kongo zeigt, welche Kraft hinter der Kirche als Struktur stehen kann, wenn sie ihre Kräfte bündelt. Und so ist es jetzt auch eine Chance, die wir mit der Corona-Pandemie haben“, so Professor Stich.</p>
<p>Die Menschen und Politiker in Deutschland müssten verstehen, dass es nicht nur um Mundschutz, Besuch von Restaurants oder Öffnung von Biergärten gehe, sondern dass die Corona-Pandemie „eine Bedrohung für die Ärmsten dieser Welt ist und damit eine solidarische Aufgabe für uns alle“, sagte Professor Stich gegenüber<em> missio</em> Aachen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 18 May 2020 12:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen würdigt Papst Johannes Paul II. zum 100. Geburtstag</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-wuerdigt-papst-johannes-paul-ii-zum-100-geburtstag/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener: Engagement für interreligiösen Dialog inspiriert uns bis heute</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Papst Johannes Paul II. hat mit großem persönlichem Engagement den interreligiösen Dialog weltweit gefördert. Das inspiriert bis heute unsere Arbeit bei <em>missio</em>.“ So würdigt Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerkes <em>missio</em> Aachen, Papst Johannes Paul II. zu dessen 100. Geburtstag am 18. Mai. Er begründete etwa 1986 die interreligiösen Friedenstreffen in Assisi. „Papst Johannes Paul II. hat in den achtziger und neunziger Jahren frühzeitig die Chancen der Globalisierung erkannt, und so die Bedeutung der weltkirchlichen Arbeit über nationale und religiöse Grenzen hinweg gestärkt. Dieser Auftrag zu einer Globalisierung der Liebe gegen alle Gleichgültigkeit und über alle Grenzen hinweg bleibt“, sagte Pfarrer Bingener weiter.<br> <br> Papst Johannes Paul II. hatte die Mitarbeitenden von <em>missio</em> Aachen am 3. September 2001 zu einer persönlichen Audienz empfangen. Er nannte das Hilfswerk damals ein „Meisterstück der missionarischen Kirche“. Sein Auftrag sei die Verkündigung des Evangeliums „in Wort und Leben“ für die Menschen, die auf der Suche nach Freiheit, Sinn und Fülle des Lebens seien. Dazu zähle der Einsatz für die „Befreiung der Bedrängten“ aus materieller Not, der Einsatz für Gerechtigkeit und Menschenrechte. Eine missionarische Kirche aber müsse ebenso das „Lechzen nach Gott“ der Menschen ernst nehmen, <a href="/blog/missio-direkt/zum-100-geburtstag-von-papst-johannes-paul-ii/">so Papst Johannes Paul II. damals&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.<br> <br> „Wenn wir heute unsere Partner in Afrika, Asien und Ozeanien dabei unterstützen, Seelsorge, soziale Arbeit und den Einsatz für soziale Gerechtigkeit zu verbinden und dabei mit allen Menschen guten Willens zusammenzuarbeiten, dann ist das ganz in diesem Sinne Verkündigung in Wort und Leben“, so Pfarrer Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 13 May 2020 10:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Katholisches Hilfswerk missio ruft mit Papst Franziskus zu interreligiösem Corona-Gebet am Donnerstag auf</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/katholisches-hilfswerk-missio-ruft-mit-papst-franziskus-zu-interreligioesem-corona-gebet-am-donnerstag-auf/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk unterstützt interreligiöse Initiative von Papst Franziskus und Großimam Ahmad al-Tayyeb </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Gebet für die Opfer und Helfenden in der Corona-Pandemie ruft das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen am Donnerstag, 14. Mai, um 19.30 Uhr, auf. Dann können alle Unterstützerinnen und Unterstützer ein Corona-Gebet im Geist des <i>missio-</i>Gründers Heinrich Hahn beten. Die <i>missio</i>-Aktion ist ein Beitrag zur interreligiösen Corona-Solidaritätsinitiative von Papst Franziskus und Großimam Ahmad al-Tayyeb, Scheich der al-Azhar-Moschee in Kairo.</p>
<p><strong>Interreligiöse Solidarität hilft die Corona-Herausforderung bestehen</strong><br><br>„Das Corona-Virus gefährdet alle Menschen, gleichgültig, wo sie auf der Erde leben oder welcher Religion sie angehören. Deshalb ist diese christlich-muslimische Initiative ein wichtiges Zeichen interreligiöser Solidarität, um die Herausforderung gemeinsam zu bestehen“, sagt <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener in seinem Aufruf.</p>
<p><i><strong>missio</strong></i><strong> will etwas von der Gebetssolidarität seiner Partner zurückgeben</strong><br><br>„Als die Corona-Pandemie vor zwei Monaten in Deutschland ausbrach, erreichten uns so viele Gebete und besorgte Anfragen unserer kirchlichen Partnerinnen und Partner aus Afrika, Asien und Ozeanien. Das hat uns richtig gut getan. Jetzt können wir etwas von dieser Gebetssolidarität zurückgeben“, so Pfarrer Bingener weiter.</p>
<p>„Unsere Partnerinnen und Partner schildern uns jeden Tag eindringlich, wie sehr die Pandemie und das Herunterfahren des öffentlichen Lebens die Menschen bedroht. Sie leiden unter dem Verlust ihrer Arbeit, unter Hunger, hygienischen Missständen und ungenügender medizinischer Versorgung“, erklärte Bingener. „Sie berichten aber auch, wie die Zusammenarbeit so vieler Menschen guten Willens Kräfte freisetzt, um die gesundheitlichen und sozialen Folgen der Pandemie für die Verletzlichsten zu lindern“, so der <i>missio</i>-Präsident. „Unser Gebet soll die Menschen in dieser Arbeit stärken.“</p>
<p><strong>Donnerstag, 19.30 Uhr: Möglichst viele sollen ein Corona-Gebet im Sinne des </strong><i><strong>missio</strong></i><strong>-Gründers Heinrich Hahns beten</strong><br><br><i>missio</i> Aachen stellt allen Unterstützerinnen und Unterstützern für diese Aktion ein <strong>Corona-Gebet</strong> (s.u.) zur Verfügung. Inspiriert ist es von dem Gründer von <i>missio</i> Aachen, dem Arzt Heinrich Hahn. Solidarität war auch für ihn der Leitfaden seines Handelns. Während der Choleraepidemie Mitte des 19. Jahrhunderts kümmerte er sich als Arzt in Aachen um die Kranken und wurde so zum Hoffnungsboten für viele Menschen.</p>
<p>Gebetet werden kann auch <a href="/mitmachen/glauben-teilen/gebetsgemeinschaft/missio-betet/">in unserer digitalen Gebetsgemeinschaft&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>
<p>Das Gebet lautet:</p>
<p><i>Guter Gott</i></p>
<p><i>in Zeiten der Sorge</i><br><i>um unsere Gesundheit</i><br><i>bist Du unsere Hoffnung.</i><br><i>In Zeiten bedrohlich</i><br><i>klingender Medienberichte</i><br><i>bist Du unsere Zuversicht.</i><br><i>In Zeiten der Corona-Pandemie</i><br><i>bist du unsere Stärke.</i><br><i>Der Aachener Arzt Heinrich Hahn,</i><br><i>der vor 180 Jahren unermüdlich</i><br><i>Kranke pflegte und dabei</i><br><i>die Menschen in Afrika und Asien</i><br><i>nicht vergaß, legte den Grundstein</i><br><i>für unser Hilfswerk missio Aachen.</i><br><i>Sein Vorbild vor Augen</i><br><i>bitten wir Dich heute:</i><br><i>Um Gesundheit für uns</i><br><i>und unsere Familien,</i><br><i>um die Erfahrung,</i><br><i>dass die Solidarität uns stark macht,</i><br><i>um Hoffnung und Zuversicht</i><br><i>in Zeiten der Corona-Krise,</i><br><i>um den Glauben, dass Du auch</i><br><i>in schwierigen Tagen bei uns bist,</i><br><i>um die Liebe, die uns mit</i><br><i>den Menschen weltweit verbindet</i><br><i>und um das unendliche Vertrauen,</i><br><i>dass Du ein Gott des Lebens bist.</i><br><i>Amen.</i></p>
<p>Hintergrund:<br>Angeregt wurde der gemeinsame Gebetstag vom „Hohen Ausschuss für menschliche Geschwisterlichkeit“, der sich nach dem historischen Besuch Papst Franziskus in den Vereinigten Arabischen Emiraten im vergangenen Jahr gegründet hatte. In ihm wollen sich Christen und Muslime gemeinsam für Frieden und die Wahrung der Menschenrechte einsetzen. Der Aufruf des Komitees richtet sich „an alle unsere Geschwister, die an Gott den Schöpfer glauben“, und an „alle unsere Geschwister der Menschheit weltweit“. In der Erklärung heißt es: „Zurzeit wird unsere Welt wegen der weiten Verbreitung des Coronavirus COVID-19 mit einer großen Gefahr konfrontiert, die das Leben von Millionen von Menschen global bedroht. Wir betonen hier unsere Überzeugung von der hochrelevanten Rolle der Medizin und der wissenschaftlichen Forschung bei der Bekämpfung dieser Epidemie. Gleichzeitig darf man in dieser ernsten Krise nicht vergessen, sich an Gott den Schöpfer zu wenden.“ Die Gläubigen aller Religionen und Konfessionen sind aufgerufen, sich an diesem Tag mit Gebet, Fasten und guten Taten Gott zuzuwenden und ihn um seine Hilfe anzurufen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 13 Apr 2020 11:23:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Kirche weltweit braucht in der Corona-Pandemie Unterstützung</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/kirche-weltweit-braucht-in-der-corona-pandemie-unterstuetzung/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Ostern heißt konkret: Die Armen in Afrika, dem Nahen Osten und Asien in der Corona-Krise zu unterstützen. Appell von Papst Franziskus in die Tat umsetzen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen unterstützt den Osteraufruf von Papst Franziskus an die internationale Staatengemeinschaft, in der Corona-Pandemie insbesondere die Armen in Afrika, Asien und im Nahen Osten zu unterstützen und den betroffenen Staaten Schulden zu erlassen. „Dieser Aufruf des Papstes richtet sich aber auch an jede und jeden von uns“, schreibt <em>missio</em>-Präsident Dirk Bingener in einem <a href="/blog/standpunkt-ostern-in-der-corona-krise/">Osteraufruf&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>. „Das heißt konkret der Kirche in ihrem weltweiten Einsatz gegen das Virus und für die Menschen zu helfen.“ Denn die Gläubigen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirche in Afrika, im Nahen und Mittleren Osten oder in Asien seien „jetzt in einer Person Seelsorger, Sozialarbeiter und Krisenmanager und so für die Ärmsten und Schwächsten da. Sie nicht mit leeren Händen dastehen zu lassen, ist unser Auftrag“, meinte Pfarrer Bingener.</p>
<p>Dabei werde die Kirche weltweit ihre Verantwortung zur Überwindung der Krise wahrnehmen und ihre Stärken ausspielen können, sagte Pfarrer Bingener weiter. Sie sei über Diözesen, Pfarreien und Ordensniederlassungen in weiten Teilen der einen Welt gut vernetzt. „So erreicht sie die Menschen auch dort, wo es kaum oder keine staatlichen Strukturen gibt. Sie ist hier Rückgrat der Infrastruktur im Gesundheits- und Bildungsbereich“, erklärte Pfarrer Bingener. Jetzt schon arbeite die Kirche in diesen Ländern bis an ihre Kapazitätsgrenzen, um fehlende staatliche Unterstützung zu ersetzen.</p>
<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen hat einen Corona-Solidaritätsfonds in Höhe von 1,5 Millionen Euro aufgelegt. Spenden für die Arbeit der Kirche in Afrika, dem Nahen Osten und Asien in der Corona-Arbeit sind unter www.missio-hilft.de/coronahilfe möglich.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 08 Apr 2020 14:15:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Bibelteilen gegen Corona: missio Aachen startet zu Ostern Video-Solidaritätsaktion mit Afrika und Asien</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/bibelteilen-gegen-corona-missio-aachen-startet-zu-ostern-video-solidaritaetsaktion-mit-afrika-und-as/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Erzbischof Ludwig Schick und zehn missio-Partner aus sechs Ländern teilen Videobotschaften zu Ostern</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bibelteilen gegen Corona: Unter diesem Leitwort steht eine weltkirchliche Video-Solidaritätsaktion des katholischen Hilfswerks <i>missio</i> Aachen zu Ostern, die am kommenden Sonntag um 6 Uhr startet. Zehn <i>missio</i>-Projektpartner aus Tansania, den Philippinen, Nigeria, der Demokratischen Republik Kongo, Kenia und Burkina Faso machen mit. Erzbischof Ludwig Schick (Bamberg) und <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener sind auch dabei.</p>
<p>Angesichts der weltweiten Corona-Pandemie haben sie kurze Videos aufgenommen. Sie schildern darin, vor welche Herausforderungen sie Corona gerade stellt, woraus sie ihre Kraft schöpfen oder welches Bibelwort an Ostern sie besonders anspricht. So sollen Mut machende Gedanken der Auferstehung gerade zu Corona-Zeiten lebendig werden.</p>
<p>Alle Videos werden am Ostersonntag um 6 Uhr auf <strong>www.missio-hilft.de/ostern</strong> live geschaltet. Auf Facebook unter <a href="https://www.facebook.com/missio.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.facebook.com/missio.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> stimmt Erzbischof Schick mit seiner Botschaft am Samstagabend, 17 Uhr, auf die Aktion ein. Erzbischof Schick ist Vorsitzender der Kommission Weltkirche bei der Deutschen Bischofskonferenz.</p>
<p><i>missio</i> Aachen knüpft mit der Aktion an die Arbeit der Kleinen Christlichen Gemeinschaften in Afrika und Asien an, die das Hilfswerk unterstützt. In diesen Gemeinschaften teilen die Christinnen und Christen die Sorgen des Alltags, lesen die Bibel mit Blick darauf, was ihnen das Wort Gottes genau in dieser Lebenssituation, in der sie sich befinden, sagen möchte. <i>missio</i> Aachen möchte damit zu Ostern ein Band der Solidarität zwischen den Menschen in Deutschland, Afrika und Asien knüpfen.</p>
<p>Die Videosolidariätsaktion gibt es ab Ostersonntagmorgen, 6.00 Uhr, auf <strong>www.missio-hilft.de/ostern</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 03 Apr 2020 16:16:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Corona-Solidaritätsfonds: 1,5 Millionen Euro für Afrika und Asien </title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/corona-solidaritaetsfonds-15-millionen-euro-fuer-afrika-und-asien/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen legt für seine Projektpartner in Afrika, Asien und Ozeanien einen Corona-Solidaritätsfonds in Höhe von 1,5 Millionen Euro auf. Er steht zum Beispiel für Überlebenshilfen, Sozialarbeit und Seelsorge für von Corona betroffene Menschen zur Verfügung. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen hat einen Corona-Solidaritätsfonds in Höhe von 1,5 Millionen Euro aufgelegt. Damit wird der Einsatz der <em>missio</em>-Projektpartner in Afrika, Asien und Ozeanien bei der Corona-Bekämpfung unterstützt. <b>„Unsere kirchlichen Partner sind jetzt Seelsorger, Sozialarbeiter und Krisenmanager in einer Person. Sie helfen in der Corona-Krise den ärmsten, sozial benachteiligten und unter Krieg, Flucht und Menschenrechtsverletzungen leidenden Menschen“</b>, so Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <em>missio </em>Aachen.</p><h3 class="rte-headline">Existenzbedrohende Ausmaße</h3><p>„Wir erhalten von unseren Partnern alarmierende Berichte“, sagte Pfarrer Bingener weiter.<b> Insbesondere in Indien und seinen Nachbarstaaten, dem Nahen Osten, den Philippinen und afrikanischen Ländern wie der Zentralafrikanischen Republik, die unter Bürgerkrieg leiden, drohe das Corona-Virus „existenzbedrohende Ausmaße“ anzunehmen</b>. Auch um Nigeria als das bevölkerungsreichste Land Afrikas „machen wir uns große Sorgen“, so Pfarrer Bingener.</p><h3 class="rte-headline">Kirche in Afrika und Asien muss in Corona-Krise staatliche Aufgaben ersetzen</h3><p>„Die Kirche in Afrika und Asien ist für die Eindämmung der Corona-Krise und das Überleben der Menschen systemrelevant, deshalb braucht sie jetzt unsere volle Solidarität“, erklärte Pfarrer Bingener. Entweder sei das staatliche Gesundheits- und Sozialsystem überfordert und erreiche nicht alle Menschen. Oder der Staat setze seine Anti-Corona-Maßnahmen mit Gewalt durch, die vor allem die Ärmsten trifft, Menschenrechte verletzt und soziale Unruhen schüren könnte. <b>„Viele der Aufgaben, die der Staat in der Corona-Krise leisten müsste, übernimmt jetzt die Kirche“,</b> ergänzte Pfarrer Bingener. „Gleichzeitig brechen der Kirche durch die Corona-Krise Einnahmen aus lokalen Kirchenkollekten weg, um Infrastruktur und Personal für ihre Arbeit zu finanzieren, auch hier helfen wir“, so Pfarrer Bingener.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 18 Mar 2020 10:30:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Corona-Pandemie: missio Aachen weiter für seine Partner tätig</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/corona-pandemie-missio-aachen-weiter-fuer-seine-partner-taetig/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Präsident Pfarrer Bingener: Weltweit solidarisch bleiben – Weltkirchliches Portal www.missio-betet.de für internationale Gebetssolidarität</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen ist unter den veränderten Bedingungen der weltweiten Corona-Pandemie weiter für seine Projektpartner in Afrika, Asien und Ozeanien tätig. Gleichzeitig bleibt das Hilfswerk für seine Unterstützerinnen und Unterstützer in Deutschland Ansprechpartner. Dafür arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überwiegend mobil von zu Hause aus. Dies teilte das Hilfswerk am Mittwoch mit.</p>
<p>„Wir haben von Partnern eine ganze Reihe von Solidaritätsadressen mit dem Wunsch erhalten, dass die Menschen in Deutschland von größeren Schäden verschont bleiben. Sie haben uns versichert, dass sie für uns beten und an uns denken. Dafür bin ich sehr dankbar“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <em>missio</em> Aachen. „Ich möchte umgekehrt auch an die Menschen in Deutschland appellieren, weiterhin in Solidarität mit den Menschen und der Kirche in Afrika, Ozeanien und Asien verbunden zu bleiben,“ sagte er weiter. „Diese weltkirchliche Verbundenheit ist für uns alle in dieser Zeit Ermutigung, gemeinsam in Ruhe und mit Augenmaß diese globale Herausforderung zu bestehen“, so Pfarrer Bingener weiter. <em>missio</em> stellt dafür das Portal <a href="http://www.missio-betet.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.missio-betet.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> zur Verfügung.</p>
<p>„Wir bei <em>missio</em> sind in Gedanken auch bei allen unseren Spenderinnen und Spendern hier in Deutschland, die unsere Arbeit in nicht selten jahrzehntelanger Treue ermöglichen. Als Christinnen und Christen sind wir im Gebet mit ihnen verbunden. Der gemeinsame Glaube ist uns eine Stütze, um füreinander da zu sein. Und ich bin fest überzeugt, dass wir in dieser Verbundenheit uns untereinander stärken können und diese Krise meistern“, glaubt Pfarrer Bingener.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 06 Mar 2020 17:00:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen veröffentlicht neue Berichte zur Religionsfreiheit</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-veroeffentlicht-neue-berichte-zur-religionsfreiheit/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Thailand, Kasachstan und der Tschad stehen im Blickpunkt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Internationale Katholische Missionswerk <i>missio</i> Aachen hat in seiner Reihe <strong>„Länderberichte Religionsfreiheit“</strong> drei neue Studien zu <strong>Thailand, Kasachstan und Tschad</strong> veröffentlicht. „Die Themen Religionsfreiheit und interreligiöser Dialog werden für <i>missio</i> immer wichtiger. Das gilt nicht allein für unsere Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Afrika, Asien und Ozeanien, sondern auch hier in Deutschland. Unsere Länderberichte wollen zu einer gut informierten Diskussion beitragen“, sagte <i>missio-</i>Präsident Pfarrer Dirk Bingener.<br><br><strong>Thailand</strong> sei vielen Deutschen vor allem als exotisches Urlaubsziel bekannt, so Katja Nikles,<i> missio</i>-Referentin für Religionsfreiheit und Menschenrechte, die die Reihe betreut. Über die religiöse Vielfalt des Landes wüssten aber nur Wenige etwas. So gibt es in dem südostasiatischen Staat neben der Mehrheit an Buddhisten auch Minderheiten von Hindus, Muslimen, Christen und Sikhs. Zwar ist der Buddhismus keine Staatsreligion, aber er wird von staatlicher Seite deutlich mehr gefördert als alle anderen Religionen. „Die thailändische Identität ist eng mit dem buddhistischen Glauben verbunden. Andere Religionen werden dadurch an den Rand der Gesellschaft gedrängt“, heißt es in dem Bericht. &nbsp;<br><br>Der Länderbericht zur Situation in <strong>Kasachstan</strong> entstand in Kooperation mit dem katholischen Osteuropa-Hilfswerk <a href="https://www.renovabis.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Renovabis&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>. Nach der langen Phase der Unterdrückung religiösen Lebens zu Zeiten der Sowjetunion erlebe der Glaube in Kasachstan momentan eine Renaissance, so Nikles. „Die lange und enge Verbindung zu Russland drückt sich vor allem dadurch aus, dass neben der großen Anzahl an Muslimen auch rund ein Drittel der Bevölkerung dem orthodoxen Christentum anhängt.“ Katholiken und Protestanten stellen dagegen nur eine sehr kleine Minderheit dar, die sich vor allem gegen staatliche Repressionen wehren müsse.<br><br>Im <strong>Tschad</strong>, wo <i>missio </i>bereits 2018 eine Konferenz zur Situation der Christen abgehalten hatte, gebe es, wie in vielen Regionen Afrikas, Spannungen zwischen der muslimischen und der stark anwachsenden christlichen Bevölkerung. „Die Konflikte sind aber größtenteils nicht zuerst religiös motiviert, sondern werden durch wirtschaftliche Probleme und staatliches Versagen ausgelöst“, heißt es dazu im Bericht. Der Tschad, wo auch traditionelle afrikanische Religionen noch weit verbreitet sind, sei schon immer eine Region der religiösen und kulturellen Vielfalt gewesen. „Diese multireligiöse Identität darf nicht aufgrund von Staatsversagen oder der Armut im Land verloren gehen“, fordert Nikles.</p>
<p>Bibliographische Angaben:</p><ul><li>Naortangar, Rodrigue M./Wayna, Souk Allag, <strong>Religionsfreiheit: Tschad</strong>,<br>in: Internationales Katholisches Missionswerk missio e.V. (Hrsg.): Länderberichte Religionsfreiheit (Heft 46), Aachen 2020.</li><li>Helm, Thomas, <strong>Religionsfreiheit: Kasachstan</strong>,<br>in: Internationales Katholisches Missionswerk missio e.V./Renovabis e.V. (Hrsg.): Länderberichte Religionsfreiheit (Heft 47), Aachen 2020.</li><li>Hutter, Manfred, <strong>Religionsfreiheit: Thailand</strong>,<br>in: Internationales Katholisches Missionswerk missio e.V. (Hrsg.): Länderberichte Religionsfreiheit (Heft 48), Aachen 2020.</li></ul><p><strong>Alle Länderberichte sind im </strong><a href="https://shop.missio-hilft.de/informieren/landerberichte-religionsfreiheit.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link"><strong>missio-Onlineshop</strong>&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a><strong> erhältlich.</strong></p>
<p>Weitere Informationen gibt es außerdem auf der <a href="/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/religionsfreiheit/laenderberichte/">Webseite „Länderberichte Religionsfreiheit”&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> und bei Katja Voges unter der Telefonnummer 0241 / 75 07-366 oder per <a href="mailto:katja.voges@missio-hilft.de" class="email-link">E-Mail&nbsp;<span class="email-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 03 Feb 2020 11:00:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Interreligiöser Dialog in Nigeria überlebensnotwendig“ </title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/interreligioeser-dialog-in-nigeria-ueberlebensnotwendig/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Terror in Nigeria - Hilfswerk missio fordert Bundesregierung zu Gespräch mit Nigeria wegen Sicherheitslage auf - Interreligiöser Dialog überlebensnotwendig</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><i><strong>missio</strong></i><strong>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener warnt vor einem „Klima der Angst, Unsicherheit und Gewalt” – Katholisches Hilfswerk fordert nach Reise in das westafrikanische Land Bundesregierung zu Gesprächen mit Nigeria wegen Sicherheitslage auf – Pfarrer Bingener lädt hohen muslimischen Würdenträger Emir von Wase und katholischen Erzbischof Kaigama als Zeichen für christlich-muslimische Friedensarbeit nach Deutschland ein – </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> unterstützt Binnenflüchtlinge in Nigeria mit Bauprojekt</strong></p>
<p><strong>„</strong>Derzeit schüren islamistische Terroristen, Kriminelle und politische Profiteure in Nigeria ein Klima der Angst, Unsicherheit und Gewalt. Dem nigerianischen Staat gelingt es nicht, seine Bürgerinnen und Bürger wirksam davor zu schützen, das sorgt unsere Partner in Nigeria sehr<strong>”</strong> , warnte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes <i>missio</i> Aachen, nach der Rückkehr mit einer <i>missio</i>-Delegation aus dem westafrikanischen Land. <strong>„</strong>Die Kirche in Nigeria weiß in dieser Situation um die friedensstiftende Kraft des interreligiösen Dialoges und lässt nicht zu, dass Christen und Muslime gegeneinander ausgespielt werden. Gemeinsam stehen sie gegen den Terror von Boko Haram und für eine aktive Friedensarbeit. Im Vielvölkerstaat Nigeria ist dies überlebensnotwendig. Dafür braucht die Kirche aber stärkere Unterstützung<strong>”</strong>, forderte Pfarrer Dirk Bingener.</p>
<p><i><strong>missio</strong></i><strong>-Partner verlieren Freunde durch Entführungen und Ermordungen</strong><br><br><strong>„</strong>Unsere Partner haben durch Entführungen und Ermordungen in jüngster Zeit Freunde und Mitstreiter im interreligiösen Dialog verloren<strong>”</strong>, sagte Pfarrer Bingener. Deshalb steht in den Gesprächen auch immer wieder das Thema der öffentlichen Sicherheit im Vordergrund. <strong>„</strong>Die Bundesregierung sollte dies gegenüber Nigeria stärker zur Sprache bringen<strong>”</strong>, forderte der Präsident des Hilfswerkes <i>missio</i> weiter. &nbsp;</p>
<p>Als Zeichen der Solidarität lud Pfarrer Bingener im nigerianischen Jos den Emir von Wase, den höchsten muslimischen Würdenträger im dortigen Bundesstaat Plateau State, und Erzbischof Ignatius Kaigama persönlich zum Weltmissionssonntag im Oktober nach Deutschland ein. Beide arbeiten schon sehr lange und eng zusammen. Sie verhindern gemeinsam, dass sich junge Menschen radikalisieren oder es größere Konflikte zwischen Christen und Muslimen gibt.</p>
<p><strong>Christinnen und Muslima gehen gemeinsam gegen Boko Haram auf die Straße</strong><br><br><strong>„</strong>Imponiert haben mir bei unserem Besuch auch zwei Christinnen und eine Muslima, die sich gemeinsam im interreligiösen Rat der Frauen in Kaduna für ein friedliches Zusammenleben einsetzen und sich gegen den Missbrauch ihrer Religion als Rechtfertigung für Gewalt engagieren<strong>”</strong>, berichtet Pfarrer Bingener weiter. <strong>„</strong>Der Terror tötet christliche und muslimische Söhne und Töchter gleichermaßen, also wollen die Frauen auch gemeinsam dem Terror den Boden entziehen<strong>”</strong>, erzählt Pfarrer Bingener.</p>
<p><i><strong>missio</strong></i><strong> unterstützt Neuansiedlung von 600 Binnenflüchtlingen</strong><br><br>Die <i>missio</i>-Delegation traf auch Bischof Stephen Dami Mamza in der Diözese Yola. Der <i>missio</i>-Partner beherbergt seit rund sechs Jahren etwa 600 Menschen in provisorischen Unterkünften, die vor der islamistischen Terrorsekte Boko Haram geflohen sind. Er baut jetzt feste Häuser für einen großen Teil der Flüchtlinge etwa eine Autostunde von Yola entfernt. <i>missio</i> unterstützt das Projekt maßgeblich. <strong>„</strong>Der Bischof hat ein Dorf gefunden, in dem Menschen der gleichen Ethnie wie die der Geflüchteten leben. Wenn dort jetzt eine neue Siedlung gebaut wird, ist die Integration wesentlich einfacher<strong>”</strong>, erläutert Pfarrer Bingener. <strong>„</strong>Bischof Mamza erzählte mir, dass er, als er von <i>missio</i> die Zusage für die Unterstützung erhalten hat, vor Freude die ganze Nacht nicht schlafen konnte. Das hat mich sehr berührt.<strong>”</strong> Die Diözese Yola betreut sowohl christliche als auch muslimische Terroropfer. <strong>„</strong>Auch das ist ein wichtiges, öffentliches Zeichen<strong>”</strong>, so Bingener.</p>
<p>Die <i>missio</i>-Aktion zum Weltmissionssonntag im kommenden Oktober will zeigen, warum der interreligiöse Dialog einer der wichtigsten Bausteine für den Frieden in Westafrika ist. Die <i>missio</i>-Aktion zum Weltmissionssonntag ist eine der größten katholischen Solidaritätsaktion weltweit.</p>
<p>Mehr zum Weltmissionssonntag 2020 unter <a href="/mitmachen/wms-2026/">www.missio-hilft.de/wms&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 10 Jan 2020 14:35:39 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen macht sich große Sorgen um Christen im Nahen Osten</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-macht-sich-grosse-sorgen-um-christen-im-nahen-osten/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Iranisch-amerikanischer Konflikt bringt Christen zwischen die Fronten – Bundesregierung und Europäische Union müssen diplomatische Initiativen verstärken – Zivilgesellschaftliche Bewegungen scheitern</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir machen uns große Sorgen um die Christen im Nahen Osten, weil sie der geostrategische Konflikt zwischen Iran und USA zu zerreiben droht, wenn keine nachhaltige Entspannung erreicht wird“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerkes <em>missio</em> Aachen, am Freitag. Er appellierte an die Bundesregierung und die Europäische Union, dass sie jetzt ihre aufgenommenen diplomatischen Initiativen verstärken müssen, und dabei nicht nur Regierungen und Militärs, sondern auch die Zivilgesellschaft einbeziehen müssen.</p>
<p>Auch wenn es nach der Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani durch einen amerikanischen Drohnenangriff und iranische Vergeltungsschläge Entspannungssignale gebe, könne sich die Lage jederzeit wieder zuspitzen, so Bingener.</p>
<p><b>Gratwanderung, sich dem machtpolitischen Ringen zu entziehen</b></p>
<p>Schon bisher sei es für die bedrängten Christen in der Region eine Gratwanderung gewesen, sich den Folgen des machtpolitischen Ringens zwischen sunnitischen und schiitischen Kräften zu entziehen. Gleichzeitig müssten sich die orientalischen Christen gegen Vorwürfe wehren, sie seien Handlanger der Interessen Amerikas oder Russlands. Gerade Russland spiele im syrischen Bürgerkrieg geschickt die Karte einer christlichen Schutzmacht aus. Zudem litten nicht allein die Christen in der Region seit Jahrzehnten unter der extremen Konfessionalisierung der Politik, die Menschen nicht als Bürgerinnen und Bürger des Landes, sondern zuerst als Anhänger einer bestimmten Religion betrachteten. Dies verhindere das Wachsen einer Zivilgesellschaft über religiöse, konfessionelle und soziale Grenzen hinweg.</p>
<p><b>„Die religiösen Regime und konfessionellen Milizen sitzen wieder fest im Sattel“</b></p>
<p>„Die jüngsten konfessions- und religionsübergreifenden Demonstrationen im Libanon und im Irak waren deshalb auch für Christinnen und Christen Zeichen der Hoffnung“, erklärte Pfarrer Bingener weiter. Die Demonstranten setzten sich für eine Politik ein, die Korruption, soziale Ungleichheit und Konfessionalismus überwindet, die Rechte der Bürger in den Mittelpunkt stellt – und nicht die Interessen von Regimen, die Religion für ihren Machterhalt missbrauchen. Selbst im Iran gingen über Wochen Menschen auf die Straße. „Alle diese Bewegungen drohen jetzt zu scheitern. Schlimmer noch: Die religiösen Regime und konfessionellen Milizen sitzen wieder fest im Sattel. Sie zementieren die Feindbilder“, warnte Pfarrer Bingener.</p>
<p>Der Patriarch der chaldäisch-katholischen Kirche im Irak, Kardinal Louis Raphaël I. Sako, appelliere dringend an die internationale Gemeinschaft, Maßnahmen zur Deeskalation zu ergreifen. Er schlägt einen runden Tisch vor, der alle Parteien zum Dialog und zum gegenseitigen Verstehen zusammenbringen solle. „Diese Forderung unterstützt <em>missio</em>“, sagte Pfarrer Bingener. Sonst werde der Auswanderungsdruck für Christen immer stärker.<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-236</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Sat, 28 Dec 2019 10:37:27 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio in großer Sorge um Christen im Norden Nigerias</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-in-grosser-sorge-um-christen-im-norden-nigerias/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Nach Medienberichten über Angriffe auf Christen im Norden Nigerias ist missio in großer Sorge. missio-Partner Erzbischof Ignatius Kaigama bestätigt die Meldungen und warnt vor den Folgen der Propaganda islamistischer Terrorgruppen. missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener: &quot;Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Opfern und ihren Familien.&quot;</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Wir sind mit unseren Partnern nach diesem terroristischen Angriff und der islamistischen Propaganda in großer Sorge um die Menschen und Christen im Norden Nigerias“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerkes missio Aachen, heute in Aachen. „Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Opfern und ihren Familien“, so Bingener. Laut Medienberichten zeigt ein Video einer islamistischen Terrorgruppe die Ermordung entführter Christen im Norden Nigerias zu Weihnachten. Der nigerianische Erzbischof Ignatius Kaigama bestätigte auf Anfrage von missio Aachen am Freitagabend die Meldungen.</strong></p>
<p>Erzbischof Kaigama bezeichnete den Angriff und das Video als „gezielte Attacke durch islamistische Terroristen, um das Christentum zu schwächen“ und zugleich einen „barbarischen Akt gegen die Menschlichkeit, den alle Menschen guten Willens verurteilen sollten“. <strong>Die islamistische Terrorgruppe versuche, mit der Veröffentlichung des Videos genau an Weihnachten weltweit öffentlichkeitswirksame Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, um eine Reaktion der Christen zu provozieren.</strong> Die Terroristen wollten durch ihre Propaganda die Christen in Nigeria demütigen und frustrieren, um sie ihrerseits in eine Frontstellung und einen Art Krieg gegen Muslime zu treiben, so Kaigama weiter. „Wir werden alles uns Mögliche tun, damit diese Strategie der Eskalation und des Missbrauchs von Religion nicht aufgeht“, sagte Kaigama, der gleichzeitig davor warnte, angesichts solcher Attacken alle Muslime unter einen terroristischen Generalverdacht zu stellen. „Das spielt den Terroristen nur in die Karten“, so Kaigama.</p>
<p>Erzbischof Kaigama steht auch in Kontakt mit der betroffenen Diözese Maiduguri im Norden Nigerias. Dort werde derzeit noch die genaue Zahl der Getöteten und um welche Personen es sich konkret handelt, verifiziert, so Kaigama.</p><h3 class="rte-headline">missio: Wir unterstützen die Kirche weiter im interreligiösen Dialog</h3><p>„Wir werden die Kirche in Nigeria weiter im interreligiösen Dialog, der die beste Konfliktprävention ist, unterstützen, damit die Strategie der islamistischen Terroristen unterlaufen werden kann“, versicherte missio-Präsident Bingener. Er bittet auch die <strong>Öffentlichkeit und Medien in Deutschland, „differenziert über solche Vorfälle zu berichten, der islamistische Propaganda keine Plattform zu bieten, um so den bedrängten Christinnen und Christen in Nigeria zu helfen“</strong>.</p>
<p>Zur diesjährigen Aktion zum Weltmissionssonntag im kommenden Oktober werden Erzbischof Kaigama, weitere Kirchenvertreter aus Nigeria und muslimische Gäste nach Deutschland kommen und über diese Arbeit berichten.</p>
<p><strong>Durch islamistischen Terror in Nigeria sind seit 2009 zwischen 20.000 und 30.000 Menschen gestorben. Unter den Opfern sind gleichermaßen Christen und Muslime.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 17 Dec 2019 08:51:07 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Afrikatag 2020 steht im Zeichen der Arbeit von Ordensschwestern</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/afrikatag-2020-steht-im-zeichen-der-arbeit-von-ordensschwestern/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Afrikatag 2020: Die älteste Kollekte der katholischen Weltkirche startet am 1. Januar und dauert bis 19. Januar. Schirmherrin ist Gundula Gause. 2019 wurde für die Ausbildung von Priestern und Ordensschwestern rund 1,1 Millionen Euro gespendet. Der Afrikatag 2020 stellt das Engagement von Ordensschwestern in Ghana in den Mittelpunkt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die wachsende Kirche in Afrika braucht Ordensleute und Priester, die als Seelsorger und Sozialarbeiter den Menschen ganz konkret und professionell im Alltag helfen können“, ruft Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes&nbsp;<em>missio</em>&nbsp;Aachen, zu Spenden für den Afrikatag 2020 auf. Sie sind für die <b>Ausbildung und Arbeit dieser Ordensleute und Priester an den Orten gedacht, wo die Not am größten ist.</b> Die Kollekte wird zwischen dem 1. und 19. Januar in katholischen Gottesdiensten gesammelt. „Damit sie das Leben haben”, lautet das Leitwort dieser ältesten gesamtkirchlichen Kollekte der Welt. Sie erbrachte 2019 knapp 1,1 Millionen Euro.</p>
<p>Im <b>Blickpunkt des Afrikatages 2020 steht die Kirche in Ghana</b>. In Aiyinasi-Awiaso im Südwesten des Landes engagiert sich Schwester Irene Ama Serwah Nkromah als Schulleiterin, Lehrerin und Sozialarbeiterin. Für ihre Schützlinge hat sie immer ein offenes Ohr und sie weiß, <b>wie wichtig Bildung für das Vorankommen der Kinder im Leben ist</b>. Deshalb hilft sie, wo sie kann, um Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen, unterrichtet selbst Mathematik, Religion und Moral, und fährt jeden Morgen mit dem Schulbus mit, um die Kinder von zu Hause abzuholen. Sie ist eines der Lichter der Hoffnung, die unsere Unterstützung brauchen.</p><h3 class="rte-headline">Gundula Gause:&nbsp;„Es ist wichtig, dass das Engagement von missio für die Ausbildung einheimischer Ordensschwestern unterstützt wird.”</h3><p><b>Von dem Engagement afrikanischer Ordensschwester zeigt sich Gundula Gause beeindruckt.</b> „Ich habe kürzlich in meinem Sender die Ordensfrau Angelina Gerharz gesehen, die in der ZDF-Spendengala&nbsp;<em>Ein Herz für Kinder</em>&nbsp;ein missio-Hilfsprojekt auf einer Elektro-Schrotthalde in Ghana vorgestellt hat“, so die Schirmherrin des Afrikatags. „Diese Missionarin arbeitet in einem guten Team, aber sie ist bereits 76 Jahre alt. Daher ist es wichtig, dass das Engagement von missio für die Ausbildung einheimischer Ordensschwestern unterstützt wird. Nur so können afrikanischen Ordensfrauen einmal in die Fußstapfen von Schwester Angelina treten“.&nbsp;</p>
<p>Das Plakatbild zum Afrikatag 2020 ist auf dem Markt in Aiyinasi-Awiaso aufgenommen worden und zeigt Schwester Irene Ama Serwah Nkromah zusammen mit Kindern im dichten Marktgeschehen.&nbsp;&nbsp;</p><h3 class="rte-headline">&nbsp;</h3><h3 class="rte-headline">Weitere Informationen unter&nbsp;www.afrikatag.de.</h3><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 11 Dec 2019 16:25:17 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Gegen Sklaverei und Sexterrorismus</title>
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                        <description>Menschenrechtskonferenz in Weimar</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zu einem verstärkten Kampf für Menschenrechte und gegen „Sexterrorismus, moderne Sklaverei und Menschenhandel” hat Pater Shay Cullen aufgerufen, Projektpartner des Internationalen Katholischen Missionswerkes <i>missio</i> Aachen. Sexuelle Ausbeutung und Menschenhandel seien ein Milliardengeschäft der organisierten Kriminalität, der besonders Frauen und minderjährige Mädchen zum Opfer fielen.„Sklaverei im 21. Jahrhundert” lautete einer der thematischen Schwerpunkte der Konferenz, die zwischen dem 9. und 11. Dezember anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Weimarer Menschenrechtspreises stattfand, an der auch <i>missio</i> Aachen beteiligt war.</p>
<p>Der Direktor des PREDA-Kinderschutz-Zentrums, Pater Shay Cullen, benutzte in seiner Rede bewusst den Begriff „Sexterrorismus” anstatt des verharmlosenden Wortes „Sextourismus”. Seit vielen Jahren betreut er Opfer sexueller Gewalt, darunter Mädchen, die auch von deutschen Tätern missbraucht wurden. Ein dreijähriges Mädchen sei das jüngste Opfer gewesen, das in dem von missio geförderten Kinderschutz-Zentrum aufgenommen wurde.</p>
<p>Neun Experten und Preisträger des Weimarer Menschenrechtspreises kamen bei der Konferenz zu Wort und machten in ihren Reden Parallelen zwischen den Situationen in den jeweiligen Ländern deutlich. Moderne Sklaverei sei in zahlreichen Staaten zu beobachten, wie die Vertreter aus Mauretanien, der Demokratischen Republik Kongo und den Philippinen berichteten.<br><br>Auf sexuelle Gewalt im Zusammenhang mit Hexenverfolgung in Papua Neuguinea wies <i>missio</i>-Projektpartnerin Schwester Lorena Jenal hin. Zu dieser bislang weiterestgehend unbekannten Form von Menschenrechtsverletzungen ist aktuell in Weimar eine <a href="/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/gegen-hexenverfolgung/">Fotoausstellung&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> zu sehen, die im kommenden Jahr in weiteren deutschen Städten zu sehen sein wird.</p>
<p>Im Rahmen der Veranstaltung wurden Ihsan Fagiri aus dem Sudan und Leila Fakhouri aus der Westsahara mit dem Weimarer Menschenrechtspreis 2019 ausgezeichnet.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 10 Dec 2019 11:01:55 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Oberster Gerichtshof Indien: Freispruch für fünf unschuldig verurteilte Christen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/oberster-gerichtshof-indien-freispruch-fuer-fuenf-unschuldig-verurteilte-christen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Petition mit 6.000 Unterschriften erfolgreich – „Wunderbare Nachricht am Tag der Menschenrechte“ – missio fordert weitere juristische Aufarbeitung der Pogrome von Odisha</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Das ist ein großer Erfolg für die Religionsfreiheit, die Zivilgesellschaft und den Rechtsstaat in Indien. Das ist eine wunderbare Nachricht am Tag der Menschenrechte.“ So reagierte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerkes <i>missio</i> Aachen, auf die Aufhebung des Urteils für fünf aus politischen Gründen zu lebenslanger Haft verurteilter Christen durch den Obersten Gerichtshof in Indien. <i>missio</i>-Partner bestätigten heute, dass die fünf Christen tatsächlich in Freiheit sind. Zwei weitere Verurteilte waren schon vor mehreren Monaten entlassen worden. „Ich freue mich besonders für die Familien, die jetzt wieder vereint sind“, sagte Pfarrer Bingener.</p>
<p><strong>6.000 Unterschriften für missio-Petition #freeourhusbands</strong></p>
<p>Rund 6.000 Unterstützerinnen und Unterstützer hatten auch eine <i>missio</i>-Petition #freeourhusbands für die Freigekommenen unterschrieben. „Ich danke allen, die mit ihrer Unterschrift diesen Männern und ihren Familien eine Stimme gegeben haben. Sie wurde gehört. Wir sind im Engagement für die Menschenrechte weltweit nicht ohnmächtig, das ist die Botschaft heute“, so Pfarrer Bingener weiter.</p>
<p>Den sieben Christen war vorgeworfen worden, im August 2008 in der Region Kandhamal im Bundesstaat Odisha einen Geistlichen der Hindu ermordet zu haben. Sie gehören der indigenen Bevölkerung der Adivasi und den sozial ausgegrenzten sogenannten Dalits an. Obwohl die Anschuldigungen fingiert waren und maoistische Rebellen die Verantwortung für die Tat übernommen hatten, wurden die Christen dennoch verurteilt. &nbsp;</p>
<p><strong>Pogrome von Odisha endlich umfassend juristisch aufarbeiten</strong></p>
<p>Der Mord an dem Hindu-Geistlichen war 2008 der Auslöser für mehrere Pogrome vor elf Jahren gegen die christliche Bevölkerung der Region Kandhamal. Diesen hindu-nationalistischen Gewaltausbrüchen fielen etwa 100 Menschen zum Opfer, rund 400 Dörfer wurden zerstört und 56.000 Christen vertrieben, 395 Kirchen niedergebrannt. Bis heute wird die juristische Aufarbeitung der Pogrome von den Behörden verschleppt. „Hier werden wir weiter darauf drängen, dass die Verbrechen gegen die Christen in Odisha endlich umfassend aufgearbeitet, alle Betroffenen entschädigt und die Täter verurteilt werden“, kündigte Bingener an.</p>
<p><strong>Betroffene Familien sagen missio Danke für die jahrelange Unterstützung</strong></p>
<p><i>missio</i> hat mit seinen Projektpartnern in den vergangenen Jahren den Familien durch juristische Beratung, einkommensschaffende Maßnahmen und der Unterstützung der Kinder in der Schule geholfen. Die kirchlichen Betreuer der betroffenen Familien berichteten gegenüber <i>missio</i>, dass das Leben der inhaftierten Christen in Gefahr gewesen sei. „Wir danken <i>missio</i> und unseren Freunden in Deutschland für die unermüdliche Unterstützung der unschuldig Verurteilten, das ist wahre Solidarität“, schreiben die Betreuer.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 10 Dec 2019 09:39:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>katholisch.de und missio Aachen setzen sich gemeinsam für Religionsfreiheit ein</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/katholischde-und-missio-aachen-setzen-sich-gemeinsam-fuer-religionsfreiheit-ein/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Gemeinsames Video startet zum Tag der Menschenrechte</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>Verfolgte Christen, Anschläge auf Synagogen, Moscheen unter Beschuss – weltweit gerät das Menschenrecht auf Religionsfreiheit unter Druck. Warum ist das so? Und was bedeutet Religionsfreiheit überhaupt?</b> Darüber klären jetzt <a href="https://www.katholisch.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">katholisch.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>, das Internetportal der Katholischen Kirche in Deutschland, und das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen mit einem gemeinsam produzierten Video <b>„Im Einsatz für Religionsfreiheit“</b> auf. Die Koproduktion startet am heutigen Tag der Menschenrechte.</p>
<p>Zwar schreiben die <b>Allgemeine Erklärung der Menschenrechte</b> (1948) und der <b>Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte</b> (1966) der Vereinten Nationen die Religionsfreiheit als universales und unteilbares <b>Menschenrecht</b> fest. Auch im deutschen <b>Grundgesetz</b> ist es verbrieft.&nbsp;</p>
<p>Aber in rund 145 Ländern wird die <b>Religionsfreiheit</b> sehr stark oder stark verletzt. Unter Verletzungen der Religionsfreiheit leiden Angehörige aller Religionen. Die Täter können andere gesellschaftliche Gruppen oder staatliche Akteure sein. Ihre Motive sind zumeist Fanatismus, Nationalismus und die Angst autoritärer Staaten vor Religion als Konkurrenz. Dabei wird Religion zumeist für ideologische und politische Machtfragen missbraucht.</p>
<p>Das Video zeigt, wie Mitglieder aller Religionen von <b>Diskriminierung, Repressionen oder gar Verfolgung</b> betroffen sind. Deshalb wird der <b>interreligiöse Dialog</b> als ein Instrument dargestellt, mit dem sich religionsverbindend das Menschenrecht auf Religionsfreiheit verteidigen lässt.&nbsp;</p>
<p>Das Video richtet sich an interessierte Personen und Gruppen, die sich mit den Themen <b>Menschenrechte</b> und <b>Religionsfreiheit</b> beschäftigen. Auch für Schulklassen im Rahmen des Unterrichts oder von Projektwochen ist das Video eine gute Möglichkeit, um einen ersten Zugang zu dem Thema zu ermöglichen.</p><h3 class="rte-headline">Sehen Sie hier das Video.</h3>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 29 Nov 2019 13:00:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Das Gebet gehört zur DNA eines katholischen Hilfswerkes&quot;</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-startet-interaktives-gebetsportal-gebetsanliegen-der-missio-partner-unterstuetzen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen startet ein interaktives Gebetsportal. Es verbindet Ordensleute, Laien, Priester, Bischöfe und Gläubige aus der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien mit Menschen in Deutschland. Eine grenzenlose Gebetsgemeinschaft soll wachsen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>„</b>Christinnen und Christen in Afrika, Asien und Ozeanien bitten uns immer wieder um unser Gebet für ihre Anliegen, weil sie das Gefühl dieser intensiven, persönlichen Verbundenheit über Kontinente hinweg im Alltag stärkt.<b>”</b> So startete Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes <em>missio</em> Aachen, die neue digitale und interaktive Gebetsgemeinschaft <a href="http://www.missio-betet.de." target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.missio-betet.de.&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> <b>„</b>Auch im digitalen Zeitalter gehört das Bewusstsein einer Gebetsgemeinschaft zur DNA eines katholischen Hilfswerkes<b>”</b>, meinte Pfarrer Bingener. <b>„</b>Unsere Gründerin Pauline Jaricot setzte ja auch vor 200 Jahren schon auf die Kraftquelle des Gebetes, um die Solidarität mit der Kirche damals in Afrika zu stärken<b>”</b>, sagte der <em>missi</em>o-Präsident.</p>
<p><a href="http://www.missio-betet.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.missio-betet.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> bietet Nutzern vor allem die Möglichkeit, Gebetsanliegen von <em>missio</em>-Projektpartnerinnen und Partner zu unterstützen, selbst Gebetsanliegen zu formulieren, für die die <em>missio</em>-Partner beten oder per Social Media Gebetsanliegen zu teilen. Diese Anliegen können die Nutzer aber auch wieder in ihre Gemeinden, Verbände oder andere Gruppen im <b>„</b>realen Leben<b>”</b> einbringen. <b>„</b>Begegnung und persönliche Beziehungen zwischen unseren Partnern und den Menschen in Deutschland digital zu ermöglichen, wird für <em>missio</em> in den kommenden Jahren ein Schwerpunkt der Arbeit sein<b>”</b>, meinte Pfarrer Bingener.</p>
<p><a href="http://www.missio-betet.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.missio-betet.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> ist eine Initiative der <em>missio</em>-Kampagne „Glauben Teilen.Weltweit<b>”</b>.<br> &nbsp;<br> Mehr Informationen finden Sie auf der Website <a href="http://www.missio-betet.de." target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.missio-betet.de.&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 28 Nov 2019 17:00:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>&quot;Frieden auf Erden&quot; - Ausstellung Krippen der Einen Welt in Aachen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/frieden-auf-erden-ausstellung-krippen-der-einen-welt-in-aachen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Frieden ist ein wertvolles Gut. Und doch leiden viele Menschen weltweit unter Krieg und Vertreibung. „Um so wichtiger ist es, Frieden zum Thema zu machen”, sagt Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio und des Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ anlässlich der Eröffnung der 25. Krippenausstellung in Aachen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam mit <em>missio</em>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener eröffneten Bürgermeisterin Hilde Scheidt sowie Harald Hüller, Leiter der Hauptabteilung Pastoral / Schule / Bildung im Bischöflichen Generalvikariat Aachen, die Ausstellung im Laden <b>„</b>weltweit am Dom<b>”</b> in Aachen. <b>„</b>Da, wo Familie zusammenkommt, da fängt das Thema Frieden im Kleinen an<b>”</b>, das mache jede Krippenszene immer wieder deutlich, betont Harald Hüller. Und Pfarrer Dirk Bingener fügt hinzu: <b>„</b>In den Darstellungen der Krippe wird deutlich, dass Gott aussteigt aus dem Unfrieden und dass er uns Frieden schenkt. Mit Weihnachten wird deutlich: Gott kommt in einem wehrlosen Kind zur Welt und dieses Kind ist der Friedensfürst, der Frieden stiften möchte.<b>”</b><br> <br> Der Laden <b>„</b>weltweit am Dom<b>”</b> wird von den Aachener Hilfswerken <em>missio</em> und Kindermissionswerk <b>„</b>Die Sternsinger<b>”</b> sowie dem Bistums Aachen getragen. Auf kleinem Raum zeigt die Ausstellung über 170 Krippenszenen aus über 30 Ländern der Einen Welt. <b>„</b>weltweit am Dom<b>”</b> ist zudem eine der Hauptstationen des Aachener Krippenwegs. Die Ausstellung ist dort bis zum 20. Januar jeweils montags bis samstags 10 bis 18 Uhr, in der Adventzeit montags bis sonntags 10 bis 18 Uhr, geöffnet.</p>
<p><b>Weltkrippenkongress 2020 in Aachen</b><br> <br> Zum 25. Jubiläum der Krppenausstellung und in Vorschau auf den Weltkrippenkongress, der im Januar 2020 in Aachen stattfinden wird, zeigen die Initiatoren eine Sonderausstellung „Die Seele im Stein“ in der Aachener Annastraße 14-16, die vom 1. Dezember bis 6. Januar sowie 15. bis 20. Januar geöffnet ist. Der Eintritt ist frei.&nbsp;<br> <br> Diese Meldung wurde erstellt mit freundlicher Unterstützung des <a href="https://www.bistum-aachen.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Bistum Aachen&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 26 Nov 2019 10:30:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Friedensnobelpreisträger und missio appellieren an Handy-Hersteller</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/friedensnobelpreistraeger-und-missio-appellieren-an-handy-hersteller/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>60.000 Unterschriften der Petition für „Saubere Handys” wurden im Beisein von Friedensnobelpreisträger Dr. Denis Mukwege (DR Kongo) übergeben</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Friedensnobelpreisträger Dr. Denis Mukwege (DR Kongo) und der Präsident von <i>missio</i> Aachen Pfarrer Dirk Bingener haben gemeinsam mit 60.000 Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition für „Saubere Handys” die Smartphone-Hersteller aufgefordert zu garantieren, dass keine direkten oder indirekten Geschäfte mit Rebellen gemacht werden. „Diese Unternehmen müssen die Menschenrechte einhalten”, appellierte Dr. Denis Mukwege am Montag in Berlin im Rahmen der <i>missio</i>-Konferenz „Demokratisierung in der Krise? – Situation und Perspektiven in der DR Kongo”.</p>
<p><i>missio</i>-Präsident Pfarrer Bingener wies darauf hin, dass „es nicht geht, dass jeder ein Smartphone hat, aber dass niemand sich dafür interessiert, wie die Materialien dafür nach Deutschland kommen. Daher bin ich den 60.000 Menschen für ihre Unterstützung der Petition sehr dankbar. Denn mit dieser wollen wir von den Handy-Herstellern die Herkunft der Mineralien klar benannt bekommen.”</p>
<p>Dr. Denis Mukwege lud die Unternehmen ein, Geschäfte in der Demokratischen Republik zu machen, aber auf legalem Wege, unter Einhaltung der Gesetze, Menschenrechte und mit einheimischen Arbeitskräften. „Wenn sie das machen, wird sich vielleicht der Kaufpreis unserer Smartphones um 10 bis 15 Prozent erhöhen, aber das ist es wert, damit der Krieg nicht mehr gefördert wird und nicht auf dem Rücken der Frauen ausgetragen wird”.</p>
<p>Eine neue Perspektive zeigte im Rahmen der zweitägigen <i>missio</i>-Konferenz der EU-Politiker Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsausschusses des Europaparlaments, auf. Im Jahre 2021 wird eine Verordnung zur Sorgfaltspflicht hinsichtlich dieser Konfliktmineralien in Kraft treten. „Wir wollen nicht, dass Blut an dem Gold und an den anderen Mineralien klebt”, so Bernd Lange.&nbsp; &nbsp;</p>
<p><i>missio</i> fördert seit vielen Jahren im Rahmen der Aktion Schutzengel die Hilfe für jene Menschen, die Opfer sexueller Gewalt in der Bürgerkriegsregion im Ost-Kongo geworden ist. Die Projektpartner Therese Mema und Father Justin Nkunzi bringen die überlebenden Frauen, Männer und Kinder zuerst in das Krankenhaus von Dr. Denis Mukwege. Danach erhalten sie seelsorgerisch-psychologische Hilfe in den durch Spenden aus Deutschland aufgebauten Trauma-Zentren.</p>
<p>Die Konferenz „Demokratisierung in der Krise? – Situation und Perspektiven in der DR Kongo” findet am 25./26. November in der Katholischen Akademie Berlin statt. Zahlreiche internationale Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft und Kirche suchen dabei nach Perspektiven für eine friedliche Zukunft des afrikanischen Landes. Die Rolle der Smartphone-Hersteller in Verbindung mit den sogenannten Konfliktmineralien rückt im Rahmen der <i>missio</i>-Konferenz dabei besonders in den Mittelpunkt.</p>
<p>Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie im <a href="/missio/mitmachen/veranstaltungen/missio-hilft-programmflyer-konferenz-berlin-demokratisierung-in-der-krise-november-2019.pdf" class="download-link">Programmflyer&nbsp;<span class="download-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.<br>Zudem steht Ihnen ein Pressefoto von der Petitionsübergabe am 25. November 2019 in Berlin zur freien Verwendung zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 20 Nov 2019 16:45:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Friedensnobelpreisträger Dr. Mukwege in Berlin </title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/friedensnobelpreistraeger-dr-mukwege-in-berlin/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>25. November 2019: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen | Vortrag von Dr. Denis Mukwege im Rahmen der missio-Konferenz zur DR Kongo in Berlin</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>„</b>Traumatisierte Opfer und straffreie Täter - der bleibende Skandal im Kongo<b>”</b> lautet der Titel des Vortrags, den der Friedensnobelpreisträger Dr. Denis Mukwege am Montag, den 25. November, in Berlin halten wird. Die Veranstaltung findet um 20 Uhr im Hörsaal im Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 59, statt. Im Anschluss an die Rede gibt es eine Gesprächsrunde, an der die <em>missio</em>-Projektpartnerin Thérèse Mema Mapenzi aus der Demokratischen Republik Kongo und der Präsident des World Health Summit, Prof. Dr. med. Detlev Ganten, teilnehmen werden.<br> <br> Die Mission der beiden Kongolesen gehört zu den gefährlichsten der Welt. Auf der einen Seite ist da Thérèse Mema, die in der Bürgerkriegsregion des afrikanischen Landes für schwer verletzte und traumatisierte Frauen eine erste Anlaufstelle ist. Sie bringt die Opfer in das Panzi-Krankenhaus von Dr. Denis Mukwege. <b>„</b>In den vergangenen 20 Jahren habe ich über 50.000 Frauen operiert<b>”</b>, berichtet der renommierte Arzt, der 2012 nur knapp einem Mordanschlag entging. All diese Frauen und Mädchen wurden Opfer von sexueller Gewalt in einem Konflikt um wertvolle Mineralien, die für die Herstellung von Smartphones verwendet werden. Nach der medizinischen Behandlung durch Dr. Mukwege leistet Thérèse Mema in den von <em>missio</em> finanzierten Trauma-Zentren psychologische Hilfe.<br> <br> Die öffentliche Abendveranstaltung wird eingebettet in die zweitägige <em>missio</em>-Konferenz <b>„</b>Demokratisierung in der Krise? Situation und Perspektiven in der DR Kongo<b>”</b>. Schirmherr ist Bundesminister Gerd Müller. Zahlreiche internationale Experten aus Politik, Wirtschaft, Kirche etc. suchen nach Perspektiven für eine friedliche Zukunft des afrikanischen Landes. Die Rolle der Smartphone-Hersteller in Verbindung mit den sogenannten Konfliktmineralien rückt im Rahmen der Konferenz in den Mittelpunkt. Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <em>missio</em> Aachen, wird die „Petition für Saubere Handys”&nbsp;mit 60.000 Unterschriften überreichen.<br> <br> Der Eintritt zur <em>missio</em>-Veranstaltung mit dem Friedensnobelpreisträger Dr. Denis Mukwege ist frei. Die Teilnahme ist nur nach Anmeldung per E-Mail unter <a href="mailto:information@katholische-akademie-berlin.de" class="email-link">Information@Katholische-Akademie-Berlin.de&nbsp;<span class="email-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> oder online unter <a href="http://www.katholische-akademie-berlin.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.katholische-akademie-berlin.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> möglich.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 15 Nov 2019 09:25:45 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Kameruns zivile Friedenskräfte brauchen internationale Unterstützung</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/kameruns-zivile-friedenskraefte-brauchen-internationale-unterstuetzung/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Im Südwesten Kameruns sind Priester entführt worden. Dort schwelt ein vergessener blutiger Konflikt. missio ruft die Bundesregierung auf, diplomatische Initiativen zur Beilegung des Konflikts zu stärken. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen <span class="strong">fordert die Bundesregierung auf, sich im Rahmen ihrer Afrikapolitik stärker für die Stabilisierung Kameruns einzusetzen</span> und schon bestehende Kontakte zu intensivieren. „Im Südwesten des Landes schwelt einer der schlimmsten vergessenen Konflikte Afrikas, in der die katholische Kirche als Vermittler und Friedensstifter zusehends in Bedrängnis gerät“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <em>missio</em> Aachen. „Aufgrund der ungelösten politischen Probleme droht sich nach Berichten unserer Partner mittlerweile auch die christliche Gemeinschaft zu spalten“, so Bingener weiter.</p>
<p>Seit Jahren kämpfen im englischsprachigen Südwesten des ansonsten französischsprachigen Landes Rebellen für einen unabhängigen Staat. Das Militär Kameruns unterdrückt diesen Konflikt mit Gewalt. <span class="strong">Mehrere Dörfer in der Region sind zerstört, 530.000 Menschen sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen innerhalb Kameruns auf der Flucht, rund 36.000 Menschen sind ins Nachbarland Nigeria geflohen. Knapp 2.000 Todesopfer forderten die Kämpfe bereits.</span> Die katholische Kirche vermittelt in diesem Konflikt und kritisiert sowohl die Gewalt der Rebellen als auch die der Polizei und des Militärs.</p><h3 class="rte-headline">Bischof: Priester mit Wissen der Gemeinde entführt und ermordet</h3><p>Gegenüber <em>missio</em> <span class="strong"><a href="/blog/missio-in-aller-welt/priester-im-suedwesten-von-kamerun-in-gefahr/">berichtete nun der Bischof&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> der Diözese Mamfe, Andrew Nkea, dass er seine Priester aus den am meisten gefährdeten Dörfern zurückgezogen habe.</span> Das Bistum liegt im Herzen der Unruheregion. Anlass seien zwei Entführungen und zwei versuchte Entführungen von Priestern Ende Oktober und Anfang November gewesen. Zudem sei dort vor einem Jahr schon ein Priester getötet worden. Auch er selbst, so der Bischof weiter, werde bedroht.</p>
<p>Die Angreifer seien junge Männer aus diesen Dörfern, die politisch aufgewiegelt worden seien, und sich als Separatisten bezeichneten. Sie werfen Bischof Nkea dessen Teilnahme an nationalen Einigungs- und Friedensgesprächen in der Hauptstadt Kameruns vor. Für ihn sei es besonders schmerzlich, dass Mitglieder der christlichen Gemeinden von den Entführungsplänen gewusst hätten, und die Priester nicht warnten. <span class="strong">Deshalb sehe er sich gezwungen, die Priester solange aus den Gemeinden zurückziehen, bis die jungen Separatisten ihre Waffen niederlegten und die Gemeinden sich wieder gewaltlos und konstruktiv für eine Lösung des Konflikts einsetzten, so Bischof Nkea.</span></p>
<p>„Dass sich Bischof Nkea zu diesem Schritt gezwungen sieht, zeigt die Dringlichkeit, mit der dieser vergessene Konflikt auf die internationale politische Agenda muss“, sagte Pfarrer Bingener. <em>missio</em> Aachen <a href="/online-spenden/projekte-foerdern/afrika/kamerun/kamerun-hilfe-fuer-traumatisierte-menschen/">unterstützt in der Diözese Mamfe die Betreuung von Flüchtlingen&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.&nbsp;</p>
<p>Hinweis: Am 26. März 2019 <a href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw12-de-abschliessende-beratungen-628788" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">lehnte der Bundestag einen Antrag der Fraktion Die Grünen&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> zur Konfliktprävention in Kamerun ab.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 13 Nov 2019 08:22:11 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Woche der Goldhandys</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/woche-der-goldhandys/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Recycling: missio ruft zwischen dem 23. und 29.11.2019 zur Handy-Spendenaktion für einen guten Zweck auf </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel <strong>„Woche der Goldhandys“</strong> ruft das katholische Hilfswerk <i>missio</i> zwischen dem 23. und 29. November zum Spenden von ausgemusterten Handys auf. „Wir wenden uns mit der Mitmach-Aktion an alle Menschen, die ein altes Handy besitzen“, erklärt Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <i>missio</i> in Aachen. „Denn in deutschen Schubladen verstauben über 124 Millionen alte Geräte, die Gold wert sind“. Das Mitmachen bei der Aktion ist einfach: Aktuell gibt es über 400 öffentliche Stellen, an denen alte Handys gespendet werden können. Ebenso stellt <i>missio</i> kostenlose Aktionspakete für die Durchführung der Spendenaktion in Schulen, Gemeinden, Vereinen und Unternehmen zur Verfügung. Natürlich können ausgemusterte Handys auch direkt an missio geschickt werden.</p>
<p>Wie sinnvoll solche Recycling-Maßnahmen sind, zeigt die Tatsache, dass in 41 Smartphones so viel Gold enthalten ist wie in einer Tonne Golderz. Der Gesamtwert der Rohstoffe in allen Altgeräten in Deutschland beträgt mehr als 250 Millionen Euro. Inzwischen sind große Elektrofachmärkte ebenfalls auf die Idee des Recyclings aufmerksam geworden und testen sogenannte „Sell &amp; Go-Automaten“, mit denen Altgeräte gekauft werden. Doch dieses kommerzielle Modell unterscheidet sich fundamental von <i>missio</i>s <strong>Woche der Goldhandys</strong>. Anders als im Einzelhandel fließt bei <i>missio</i> ein Teilerlös des Recyclings als Spende in Hilfsprojekte im Kongo.</p>
<p>Der Termin der Aktionswoche wurde bewusst gewählt, da der 25. November der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“ ist. Dieser Tag soll darauf aufmerksam machen, dass sexuelle Gewalt im Kongo als Kriegswaffe von Rebellen eingesetzt wird, während sie gezielt die Regionen mit den wertvollen Mineralien erobern, die für die Produktion von Smartphones benötigt werden.</p>
<p><i>missio</i> ruft seit 2017 zum dritten Mal die Woche der Goldhandys aus. Bislang wurden über 125.000 alte Smartphones gespendet. Rund 16.000 der Altgeräte konnten wiederaufbereitet werden, die übrigen Handys wurden recycelt. Daraus wurden 2,5 Kilogramm Gold, 17 kg Silber und 835 kg Kupfer zurückgewonnen.</p>
<p>Das Recycling erfolgt ausschließlich in Europa, wo die wiederaufbereiteten Geräte der <i>missio</i>-Kooperationspartner Mobile-Box auf den Markt bringt.</p>
<p>Unter allen Teilnehmern der Handyspenden-Aktion verlost <i>missio</i> als Hauptpreis ein fair hergestelltes „Shiftphone“, als zweiten Preis ein wiederaufbereitetes Smartphone von „Futurephones“. Weitere Informationen zur „Woche der Goldhandys“ und eine Deutschlandkarte mit den Orten, wo Handys abgegeben werden können, sind zu finden unter <s>www.missio-hilft.de/goldhandys</s></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 05 Nov 2019 14:00:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Hexenjagd in Papua-Neuguinea</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/hexenjagd-in-papua-neuguinea/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Foto-Ausstellung macht auf dramatische Menschenrechtsverletzungen aufmerksam</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fotoausstellung <b>„Hexenjagd in Papua-Neuguinea“</b> von Bettina Flitner dokumentiert den Kampf der Menschenrechtspreisträgerin Schwester Lorena Jenal gegen Hass und Gewalt. Zwischen dem 7. und 29. November werden die Bilder im Hause des Katholischen Hilfswerks <em>missio</em> in der <a href="https://www.google.de/maps/place/missio+-+Internationales+Katholisches+Missionswerk+e.V./@50.7616138,6.0732605,17z/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x47c09bd18b4d6745:0x75b8ae31e705a161!8m2!3d50.7616104!4d6.0754492" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Goethestraße in Aachen&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> präsentiert. „Wir wollen mit dieser Ausstellung auf die neue Welle von Menschenrechtsverletzungen in aktuell 29 Ländern aufmerksam machen, wo wehrlose Menschen als angebliche Hexen an den Pranger gestellt werden“, erläutert der Präsident von <em>missio</em> Aachen, Pfarrer Dirk Bingener. Während der Vernissage am 8. November wird die <em>missio</em>-Projekt-Partnerin <b>Schwester Lorena Jenal</b> über ihre Hilfsmaßnahmen berichten, mit den sie den bedrohten Menschen hilft. Auf einem Motiv ist eine Frau zu sehen, die gerettet werden konnte und die von der Ordensfrau psychologisch betreut wurde. Die Verbindungen zwischen den <b>Menschenrechtsverletzungen</b> in Ländern wie <b>Papua-Neuguinea</b> und der Geschichte der Hexenverfolgung in Aachen wird der Historiker Dr. Werner Tschacher aufzeigen.</p>
<p>Seit September war die Ausstellung in der Schweiz in dem historischen Anna-Göldi zu sehen, welches nach jener Frau begannt wurde, die 1782 im Rahmen der Hexenverfolgung getötet wurde. Nach Aachen werden die Bilder in Weimar präsentiert werden, wo Schwester Lorena 2018 mit dem Weimarer Menschenrechtspreis geehrt wurde.</p>
<p>Die Ausstellung bei <em>missio</em> wird ergänzt durch ein thematisches Angebot der Bibliothek im Hause <em>missio</em> mit rund 300 Publikationen zum Thema <b>Hexenverfolgung</b> und <b>Hexenglauben</b>.</p>
<p>Zu sehen sind die Bilder in dem <em>missio</em>-Gebäude in der Goethestraße 43, Eingang Anton-Kurze-Allee zu folgenden Öffnungszeiten: montags bis donnerstag 8 bis 17 Uhr und freitags 8 bis 13 Uhr. Der Eintritt ist frei, Schwester Lorena freut sich allerdings über Spenden für ihr <em>missio</em>-Projekt für die betroffenen Menschen. Weitere Informationen finden sich unter <a href="/online-spenden/projekte-foerdern/ozeanien/papua-neuguinea/hoffnung-fuer-die-menschen-des-versinkenden-tulun-atolls/">www.missio-hilft.de/hexen&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 17 Oct 2019 08:44:13 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio hilft christlichen Gemeinden in Nordsyrien</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-hilft-christlichen-gemeinden-in-nordsyrien/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen hilft christlichen Gemeinden in Nordsyrien zunächst mit 10.000 Euro. Weitere Hilfen werden geprüft. Die Lage in Nordsyrien ist bedrückend.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen stellt zunächst&nbsp;10.000 Euro Akuthilfe <b>für drei christliche Gemeinden der chaldäischen Kirche in der umkämpften Region Nordsyrien </b>zur Verfügung. Weitere Hilfen werden&nbsp;geprüft. Dies teilte&nbsp;<em>missio</em> Aachen heute mit.</p>
<p>„Wir sind mit unseren Partnern in Kontakt, für sie ist die Lage sehr unübersichtlich, sie schicken uns bedrückende Berichte“, so <em>missio</em> Aachen-Präsident Pfarrer Dirk Bingener. „Die Bundesregierung und die Europäische Union müssen alle diplomatischen Mittel ergreifen,&nbsp;um den Krieg jetzt endlich zu stoppen“, fordert Pfarrer Bingener.</p>
<p>Gegenüber <em>missio</em> Aachen berichtet der chaldäische Bischof Antoine Audo, dass bereits <b>Komitees zur Versorgung von Flüchtlingen gebildet</b> wurden, die kurdische, arabische und christliche Familien betreuen. Die christlichen Familien versuchten noch so weit als möglich auszuharren.</p><h3 class="rte-headline">Angst vor Gräueltaten</h3><p>Der syrisch-katholische Patriarch Ignace Youssef III. Younan von Antiochien, der für die syrisch-katholischen Gemeinden in der Region zuständig ist, drückt gegenüber <em>missio</em> Aachen die Befürchtung aus, dass „terroristische Banden aus Hass und Rache Gräueltaten gegen Zivilisten begehen“. Aus Gefängnissen entkommene Kämpfer des „Islamischen Staates“ stellten eine große Gefahr dar. Sie versuchten „eine <b>Atmosphäre der Angst, der Not und des Chaos</b> zu schaffen, bis es in unserer abgeschnittenen Region keine Christen mehr gibt“, so Patriarch Ignace Yousseff III. Younan.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 15 Oct 2019 11:43:11 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio fordert Ende der Kämpfe in Nordsyrien</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-fordert-ende-der-kaempfe-in-nordsyrien/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen fordert das Ende der Kämpfe in Nordsyrien. Die Bundesregierung soll diplomatische Initiativen starten, um zwischen den Konfliktpartnern zu vermitteln. Besondere Sorge gilt den Christen in der Region. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <b><em>missio </em>Aachen ruft die Bundesregierung zu intensiveren diplomatischen Bemühungen gegenüber der Türkei im Nordsyrien-Konflikt auf.</b> „Ziel muss es sein, dass die Kampfhandlungen sofort eingestellt werden“, sagte Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von <em>missio</em> Aachen. „Die Bundesregierung sollte darauf drängen, dass die <b>fragile ethnische und religiöse demographische Zusammensetzung der Region nicht zerstört</b> wird und auch <b>Minderheiten geschützt</b> bleiben“, so Pfarrer Bingener.</p>
<p>„Die Lage in Nordsyrien ist sehr kompliziert, es sind sehr viele Parteien mit unterschiedlichsten Interessen beteiligt, deshalb braucht es eine aktuelle diplomatische Initiative der Bundesregierung, die zu vermitteln sucht“, fordert Pfarrer Bingener.&nbsp;</p>
<p>In der nordsyrischen Grenzregion zur Türkei siedeln sunnitische Kurden, jesidische Kurden, sunnitische Araber sowie christliche Assyrer, Syro-Aramäer und Armenier. Die Christen hatten sich nach 1915 vor Verfolgungen im damaligen osmanischen Reich in diese Region gerettet, das damals französisches Mandatsgebiet war. Die christlichen Gemeinden dort wuchsen in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts stark an. „Sie haben heute große Angst, dass sie jetzt zwischen alle politischen Fronten geraten. <b>Viele sind nach dem Beginn der türkischen Intervention schon geflohen“</b>, so Pfarrer Bingener weiter.</p><h3 class="rte-headline">missio Aachen bereitet Hilfen für christliche Gemeinden vor</h3><p><em>missio</em> Aachen bereitet derzeit Hilfen für christliche Gemeinden im Nordosten Syriens vor. <b>„Wir brauchen derzeit am drängendsten Unterstützung, um die Kinder weiter unterrichten zu können, medizinische Hilfe und Lebensmittel“, schreibt Antoine Audo, chaldäischer Bischof von Aleppo, der für die umkämpfte Region zuständig ist.</b> „Wir danken <em>missio</em> auch für die Gebete, die für unsere Gläubigen so wichtig sind, damit sie sich von der Welt nicht vergessen fühlen“, so <em>missio</em>-Partner Bischof Audo.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 11 Oct 2019 14:53:59 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Friedensnobelpreis auch Auszeichnung für Kirche in Äthiopien</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/friedensnobelpreis-auch-auszeichnung-fuer-kirche-in-aethiopien/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener begrüßt die Verleihung des Friedensnobelpreises an den äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed. missio Aachen verbindet schon eine langjährige Partnerschaft mit der Kirche in Äthiopien.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Das ist eine gute Entscheidung und gute Nachricht für ganz Afrika“, reagiert Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des katholischen Hilfswerkes missio Aachen, auf die <b>Vergabe des Friedensnobelpreises </b>an den äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed. „Das bedeutet auch eine Anerkennung für die katholische Kirche in Äthiopien, die den Friedens- und Aussöhnungskurs des Präsidenten von Anfang an begleitet und unterstützt hat“, so Pfarrer Bingener weiter. Die katholische Kirche in Äthiopien ist auch in nationalen Gremien vertreten, die die äthiopische Regierung berät, wie in Äthiopien der gesellschaftliche Zusammenhalt und internationale Friedensbemühungen gestärkt werden können.</p>
<p>Auf <b>Vermittlung von missio Aachen war Erzbischof Berhane-Yesus Souraphiel 2018 auch mit Vertretern des Auswärtigen Amtes in Berlin im Gespräch</b>, wie die Bundesrepublik den Bildungsauftrag der katholischen Kirche in Äthiopien unterstützen kann. missio hatte 2018 die Kirche aus Äthiopien zum Monat der Weltmission eingeladen.</p>
<p>missio unterstützt die katholische Kirche in Äthiopien seit Jahrzehnten. 2018 förderte missio 35 Projekte in Äthiopien mit rund 1 Million Euro. <a href="/informieren/wo-wir-helfen/afrika/aethiopien/">Hier können Sie die Kirche in Äthiopien unterstützen.&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 10 Oct 2019 17:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Seien Sie offen, seien Sie neugierig und seien Sie mutig!“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/seien-sie-offen-seien-sie-neugierig-und-seien-sie-mutig/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Amtseinführung von Pfarrer Dirk Bingener als Präsident von Kindermissionswerk und missio Aachen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem Festgottesdienst in der Aachener Pfarrkirche St. Foillan und einem anschließenden Empfang im Stadtmuseum Centre Charlemagne wurde Pfarrer Dirk Bingener am Donnerstag in sein Amt als Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks <i>missio</i> Aachen und des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘ eingeführt. Rund 200 Gäste aus Deutschland und aus der Weltkirche, darunter der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick sowie Ortsbischof Helmut Dieser, kamen dazu in die Kaiserstadt Aachen.</p>
<p><i><strong>„Wir wollen auf attraktive Weise Kirche sein</strong></i><strong>“</strong><br>„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und bedanke mich für das in mich gesetzte Vertrauen. Gott sei Dank bin ich nicht allein“, sagte Pfarrer Bingener. „Gemeinsam mit den Mitarbeitenden der beiden Häuser, den Partnerinnen und Partnern hier in Deutschland und der Weltkirche sind wir aufgerufen, neue Wege zu gehen und so auf attraktive Weise Kirche sein“ , so Pfarrer Bingener weiter.<br><br><strong>Menschenrechte und Menschenwürde im Blick</strong><br>Erzbischof Ludwig Schick betonte anlässlich der Amtseinführung die Bedeutung von Mission und Evangelisierung. „Evangelisieren ist in unserer Zeit, in der wir uns in einer Schwellensituation in Deutschland, in Europa und in der ganzen Welt befinden, eine äußerst wichtige und anspruchsvolle Aufgabe.“ Mission bedeute Auftrag und Sendung, das Evangelium zu verkünden, was alle Dimensionen des Lebens umfasse, sagte Schick, der als Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Bischofskonferenz auch für die kirchlichen Hilfswerke zuständig ist. „Jede einzelne Person soll im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe leben können“ , so der Erzbischof. Die Politik solle die Menschenwürde und die Menschenrechte aller im Blick haben und fördern und weltweit für Gemeinsinn und Gemeinwohl eintreten. Pfarrer Bingener wünschte er Glück und Segen für seine neuen Aufgaben.<br><br><strong>Herausforderung, missionarisch Kirche zu sein</strong><br>Ortsbischof Dr. Helmut Dieser begrüßte Dirk Bingener im Bistum Aachen. „Die kommenden Jahre werden große Veränderungen mit sich bringen – für unsere Bistümer in Deutschland genauso wie für die Hilfswerke. Allein schon die Altersstruktur unserer Gemeinden und ihrer Spender stellt uns gemeinsam vor die Aufgabe, unsere Anliegen gezielt jungen Menschen überzeugend und glaubwürdig nahezubringen.“ Die Herausforderung, „missionarisch Kirche zu sein&nbsp; , wolle man mutig annehmen. „Wir freuen uns dabei auf gute Nachbarschaft, Austausch und Zusammenarbeit mit Ihnen.“<br><br>Schwester Lissamma Antony aus der indischen Diözese Imphal gab als Vertreterin der weltkirchlichen Partner Pfarrer Bingener charmant einen guten Rat. „Bleiben Sie nah an den Menschen. Nichts kann den persönlichen Kontakt, das persönliche Gespräch ersetzen. Nähe und Verständnis, die Teilnahme an den Freuden und Sorgen der Menschen sind viel mehr wert als alles andere auf der Welt. Seien Sie den Menschen zugewandt. Die Begegnung ist es, die den Menschen das Evangelium bringt. Darum seien Sie offen, seien Sie neugierig und seien Sie mutig!“ Und sie sang für Pfarrer Bingener zur Amtseinführung ein Lied.</p>
<p><strong>Ein farbenfrohes Bild von den Sternsingern</strong><br>Neun Sternsinger aus Köln-Longerich hatten für den neuen Präsidenten eine besondere Überraschung. Gemeinsam mit ihrer Schulleiterin Regina Merkl überreichten die Mädchen und Jungen Pfarrer Bingener ein farbenfrohes und großes Sternsingerbild, das sie gemeinsam mit dem Kölner Künstler Hans Christian Rüngeler gestaltet hatten.</p>
<p>„<strong>Sie machen mir heute so viel Mut – danke“</strong><br>Papst Franziskus hat die Christinnen und Christen aufgerufen, jeden kleinen Erfolg im Dienst an den Menschen und der Schöpfung Gottes zu feiern. „In diesem Sinne bedanke ich mich bei allen, die mir und den beiden Hilfswerken heute hier so viel Mut machen“ , freute sich Pfarrer Bingener. „Besonders danken möchte ich den Sternsingern aus Köln-Longerich für ihre gelungene Überraschung“ , so der neue Präsident des Kindermissionswerkes ,Die Sternsinger‘ und <i>missio</i> Aachen.<br><br><strong>Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ – das Hilfswerk an der Seite der Sternsinger</strong><br>Mehr als 1.800 Projekte für Not leidende Kinder weltweit werden jährlich vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ unterstützt. Einnahmen in Höhe von insgesamt rund 78,4 Millionen Euro standen dem Hilfswerk an der Seite der Sternsinger 2018 für seine Arbeit zur Verfügung. Gefördert wurden Projekte in 111 Ländern. Den größten Beitrag leistet jährlich rund um das Fest der Heiligen Drei Könige am 6. Januar die gemeinsam mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) getragene Aktion Dreikönigssingen.<br><br><strong>missio – weltweit vernetzt für Menschen in Not</strong><br>Das Internationale Katholische Missionswerk <i>missio</i> Aachen unterstützt die Seelsorge und Sozialarbeit der katholischen Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien für Menschen in Not. Ihnen eröffnet eine ganzheitliche Pastoral der Kirche vor Ort neue Perspektiven und vermittelt Halt im Alltag. Daneben unterstützt <i>missio</i> kirchliche Partner in Afrika, Asien und Ozeanien, die sich für Religionsfreiheit, soziale Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung einsetzen. 2018 förderte missio Aachen mit rund 46,5 Millionen Euro 1.192 Projekte und Aktionen in 96 Ländern.</p><h3 class="rte-headline">_____Lesen Sie hier mehr zur Einführung von Pfarrer Dirk Bingener als Präsident des Kindermissionswerks und von missio Aachen</h3><ul><li><a href="/missio/ueber-missio/vorstand/bingener-dirk/missio-hilft-lebenslauf-pfarrer-dirk-bingener-praesident-missio-aachen-kmw.pdf" class="download-link">Lebenslauf Pfarrer Dirk Bingener&nbsp;<span class="download-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a></li><li><a href="/missio/ueber-missio/vorstand/bingener-dirk/missio-hilft-grusswort-bischof-dieser-einfuehrung-pfarrer-dirk-bingener.pdf" class="download-link">Grußwort Bischof Dieser&nbsp;<span class="download-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a></li><li><a href="/missio/ueber-missio/vorstand/bingener-dirk/missio-hilft-predigt-erzbischof-schick-zur-einfuehrung-pfarrer-dirk-bingener_01.pdf" class="download-link">Predigt Erzbischof Schick&nbsp;<span class="download-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a></li><li><a href="/missio/informieren/presse/pressemitteilungen/2019/missio-hilft-einfuehrung-pfarrer-bingener-grusswort-schwester-lissama.pdf" class="download-link">Grußwort Schwester Lissama&nbsp;<span class="download-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 09 Oct 2019 13:08:43 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Gemeinsames Engagement der „Kirche im Europa-Park“ und missio</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/gemeinsames-engagement-der-kirche-im-europa-park-und-missio/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Seit vielen Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Europa-Park und dem Internationalen Katholischen Missionswerk missio Aachen. Die christliche Nächstenliebe steht für die Inhaberfamilie Mack dabei im Mittelpunkt, wie Jürgen Mack bei einem Treffen betonte. Seit 2005 bietet die „Kirche im Europa-Park“ mit den beiden Parkseelsorgern Andreas Wilhelm und Martin Lampeitl eine Anlaufstelle und einen Ort der Ruhe inmitten des quirligen Treibens.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<h2 class="rte-headline">„Den Menschen eine Freude machen“</h2><p class="CxSpFirst"><strong>Seit vielen Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Europa-Park und dem Internationalen Katholischen Missionswerk </strong><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen. Die christliche Nächstenliebe steht für die Inhaberfamilie Mack dabei im Mittelpunkt, wie Jürgen Mack bei einem Treffen betonte. Seit 2005 bietet die „Kirche im Europa-Park“ mit den beiden Parkseelsorgern Andreas Wilhelm und Martin Lampeitl eine Anlaufstelle und einen Ort der Ruhe inmitten des quirligen Treibens. Außerdem werden in Deutschlands größtem Freizeitpark jährlich über 100 Taufen und Hochzeiten gefeiert.</strong></p>
<p class="CxSpMiddle">Vor 13 Jahren hat sich die „Kirche im Europa-Park“ entschlossen, eine Taufspendenaktion in Kooperation mit dem global wirkenden Hilfswerk <i>missio</i> ins Leben zu rufen. Bei jeder Taufe, die im Europa-Park gefeiert wird, werden Spenden für <i>missio</i>-Projekte gesammelt. Zurzeit kommen die Spenden der Volksgruppe der Nyangatom im Dreiländereck von Kenia, dem Südsudan und Äthiopien zugute. Um der bedrohlichen Wasserknappheit in dieser Region entgegenzuwirken, wurden seit 2015 durch das Missionswerk bereits acht Brunnen gebaut. Außerdem erhalten die Menschen vor Ort Zugang zu Medikamenten und notwendigen Hilfsmitteln. Die „Kirche im Europa-Park“ setzt sich auch weiterhin für das Engagement des Hilfswerks <i>missio</i> ein, um die Versorgung der Bedürftigen in den Krisengebieten Afrikas zu gewährleisten.</p>
<p class="CxSpMiddle">Bei einem Treffen mit Mitarbeiterinnen von <i>missio</i> Aachen sowie Jürgen und Mauritia Mack bekräftigte der Europa-Park Inhaber den Einsatz für die humanitäre Hilfe. Im Rahmen der <i>missio</i>-Aktion #MyMission, die auch in der Norwegischen Stabkirche von Deutschlands größtem Freizeitpark Halt machte, bietet das Hilfswerk den Menschen die Möglichkeit, Antwort auf die Frage zu geben, was sie in ihrem Leben antreibt. „Den Menschen eine Freude machen“, nannte Jürgen Mack dabei spontan seine ganz eigene Mission.</p>
<p><i>Der Europa-Park ist in der Sommersaison 2019 bis zum 3. November täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet (längere Öffnungszeiten in der Hauptsaison). Infoline: 07822 / 77 66 88. Weitere Informationen auch unter </i><a href="http://www.europapark.de" target="_blank" rel="noreferrer"><i><span class="MsoHyperlink">www.europapark.de</span></i></a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-213</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Sun, 06 Oct 2019 15:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen und Bistum Münster eröffnen größte katholische globale Solidaritätsaktion</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-und-bistum-muenster-eroeffnen-groesste-katholische-globale-solidaritaetsaktion/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Kirche aus Nordostindien bis zum 27. Oktober Gast in Deutschland - missio-Präsident Pfarrer Bingener: „Es gilt mit langem Atem Not und Leid zu lindern”</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das internationale katholische Hilfswerk <i>missio </i>Aachen, das Bistum Münster und Vertreter der Kirche aus Nordostindien haben heute bundesweit die <i>missio</i>-Aktion zum Weltmissionssonntag am 27. Oktober eröffnet. Dann sammeln <i>missio</i>-Werke in rund 100 Ländern Spenden für die Seelsorge, Ausbildung und katholische Sozialarbeit der Kirche in den ärmsten 1.100 Bistümern der Welt. 2018 konnte <i>missio</i> Aachen 3,86 Millionen Euro für diese größte katholische globale Solidaritätsaktion zur Verfügung stellen. Weltweit werden am Weltmissionssonntag jährlich etwa zwischen 85 und 90 Millionen Euro gespendet. Verbunden war die Eröffnung mit einem großen Erntedankfest der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) und der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB).</p>
<p><strong>Leitwort „Wir sind Gesandte an Christi statt”</strong></p>
<p><strong>„</strong>Unser Auftrag als Kirche ist einfach und schwer zugleich. Es gilt mit langem Atem Not und Leid zu lindern, Perspektiven zu eröffnen und so zu zeigen, wie Gott ist<strong>”</strong>, sagte der neue <i>missio</i>-Präsident Pfarrer Dirk Bingener. <strong>„</strong>Dabei ist uns die Kirche von Nordostindien ein guter Partner in der Verbindung von Seelsorge und kirchlicher Sozialarbeit in den entlegensten Regionen Indiens<strong>”</strong>, so Bingener.</p>
<p>Die <i>missio</i>-Aktion zum Weltmissionssonntag 2019 steht unter dem Leitwort <strong>„</strong>Wir sind Gesandte an Christi statt<strong>”</strong> . Dieses Wort stammt von Apostel Paulus.</p>
<p>Was dieses Leitwort des Weltmissionsmonats bedeuten kann, machte Münsters Bischof Dr. Felix Genn deutlich: „Wir alle sind als Christinnen und Christen dazu aufgefordert, zu den Menschen hinzugehen, von Jesus zu erzählen. Die Touring Sisters, die im Nordosten Indiens in die entlegenen Dörfer gehen und dort mit den Menschen eine Weile leben, können uns ein Vorbild sein.“ Und er sagte weiter: „Jeder ist dazu aufgefordert, das Gut unserer Schöpfung zu bewahren. Jeder kann etwas tun, und darauf achten, zum Beispiel beim eigenen Konsum.“</p>
<p><strong>Kirche aus Nordostindien für ihre Friedensarbeit bekannt</strong></p>
<p>In diesem Jahr berichten in Deutschland aus Anlass des Weltmissionssonntags bis zum 27. Oktober elf Ordensschwestern, Priester und Bischöfe der Kirche aus Nordostindien in rund 250 Veranstaltungen über ihre Arbeit. Die Kirche dort ist eine junge Kirche. Das jüngste Bistum&nbsp;wurde 2005 gegründet. Die Region ist politisch instabil und wirtschaftlich wenig entwickelt. Gesellschaftliche Spannungen brechen immer wieder gewalttätig auf. Die kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen der armen Bevölkerung, sorgen für Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, engagieren sich gegen Menschenhandel und Ausbeutung. Bekannt ist die nordostindische Kirche für ihre erfolgreiche Friedensarbeit und innovative Methoden der Konfliktlösung. So ist sie ein gutes Beispiel dafür, wie Christinnen und Christen, die mit Spenden aus dem Weltmissionssonntag unterstützt werden, heute in Afrika, Asien oder Ozeanien für das Gemeinwohl arbeiten.</p>
<p>Beendet wird die <i>missio</i>-Aktion zum Weltmissionssonntag für Deutschland von <i>missio </i>München am 27. Oktober in Bamberg.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 02 Oct 2019 14:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Weltmissionsmonat 2019 wird am 6. Oktober in Münster eröffnet</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-weltmissionsmonat-2019-wird-am-6-oktober-in-muenster-eroeffnet/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Bischof Genn: Weltkirchlicher Erntedank betont gemeinsame Verantwortung - missio-Präsident Bingener: Gesellschaftlichen Zusammenhalt durch ganzheitliche Seelsorge stärken</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>„</b>Wir sind Gesandte an Christi statt.<b>”</b> So lautet das Motto des diesjährigen Monats der Weltmission des Hilfswerk <em>missio</em>, der am Sonntag bundesweit in Münster eröffnet wird. Doch nicht nur das: Unter dem Titel <b>„</b>Mission LEBEN<b>”</b> findet auf dem Domplatz am Sonntag, 6. Oktober, ein weltkirchliches Erntedankfest, gemeinsam mit der Katholischen Landbewegung (KLB) und der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) sowie elf Gästen aus Nordost-Indien, der diesjährigen Partnerregion des Weltmissionsmonats, statt. Worum es dabei geht, stellten Bistum, <em>missio</em> und Landverbände am Mittwoch in Münster vor.<br> <br> <b>„</b>Wir sind Gesandte an Christi statt<b>”</b> – das hat für <b>Münsters Bischof Dr. Felix Genn</b> vor allem die Dimension, dass Christen ausgesandt ist, von der Frohen Botschaft, von Jesus zu erzählen, denn <b>„</b>andere Hände als unsere hat Jesus nicht.<b>”</b> Sinnbild ist für Genn, ein handgeschnitztes Bildnis des gekreuzigten Christus in der Münsteraner Kirche St. Ludgeri, dem seit einem Bombenangriff 1944 beide Arme fehlen, und die die Inschrift ziert: <b>„</b>Ich habe keine anderen Hände als die Euren.<b>”</b> Besonders, betont Genn, lebten diesen Gedanken, die Botschaft Jesu zu den Menschen zu bringen, die <b>„</b>Touring Sisters<b>”</b> im Nordosten-Indiens. <b>„</b>Die Ordensfrauen gehen in die Bergdörfer, teilen das Leben der Menschen und machen so auf beeindruckende Weise deutlich, was es heißt, gesandt zu sein<b>”</b> , sagt der Bischof. <b>„</b>Und wenn wir<b>”</b> , erklärt er weiter, <b>„</b>dieses Beispiel ernst nehmen, dann sind die Taten, die den Worten folgen müssen klar: Als Kirchenvertreter müssen wir wieder sehr viel stärker zu den Menschen hingehen. Wir dürfen nicht länger warten, bis sie zu uns kommen, denn das tun die Allermeisten nicht mehr.<b>”</b> Und wovon könnten Christinnen und Christen berichten, wenn sie aus dieser Begrenztheit ausbrechen? <b>„</b>Zum Beispiel davon, dass wir dazu aufgerufen sind, verantwortungsvoll mit der Schöpfung umzugehen<b>”</b>, wird Genn konkret und fährt fort: <b>„</b>Wir handeln zu oft so, als hätten wir noch eine Welt in Reserve. Doch verantwortungsloses Konsumverhalten hat nicht nur Auswirkungen auf künftige Generationen, sondern schon heute auf die Menschen in den ärmsten Ländern der Welt, auf die missio den Fokus richtet.<b>”</b> Das Thema der Schöpfungsbewahrung habe für Christinnen und Christen allerhöchste Priorität. <b>„</b>Das weltkirchliche Erntedankfest macht deutlich, dass wir alle zusammen verantwortlich sind. Ich freue mich, dass es in Münster stattfindet<b>”</b>, betont er.</p>
<p>Die Kirche im Nordosten Indiens, so <b>missio <em>Aachen</em> Präsident Pfarrer Dirk Bingener</b>, verbinde beispielhaft Seelsorge und kirchliche Sozialarbeit mit dem Einsatz für Frieden und Menschenrechte. <b>„</b>Angesichts von Nationalismus und Populismus weltweit, beweisen unsere Partner, wie durch ganzheitliche seelsorgerische Arbeit der gesellschaftliche Zusammenhalt in instabilen Regionen gestärkt wird<b>”</b>, macht er deutlich. Die Herausforderungen, denen sich die sehr junge Kirche in Nordost-Indien stellt, reichten von illegalem Kohleabbau bis zu Menschenhandel auf Teeplantagen. Landwirtschaft sei nahezu die einzige Erwerbsmöglichkeit. Mission bedeutet für den neuen <em>missio</em>-Präsidenten zu strahlen und andere Menschen damit anzustecken.<br> <br> Der <b>emeritierte Erzbischof von Guwahati, Thomas Menamparampil</b>, legt am Mittwoch den Fokus auf die Friedensarbeit. Seit mehr als 20 Jahren vermitteln der indische Erzbischof und sein ökumenisches Friedensteam erfolgreich zwischen verfeindeten Gruppen in Nordostindien. <b>„</b>Früher habe ich viel mit jungen Menschen gearbeitet, habe sie eingeladen, selbst zu Missionaren zu werden und auf den Spuren Jesu zu wandeln<b>”</b>, berichtet Menamparampil. Konflikte zwischen zwei Ethnien in der Region, bei denen rund 150.000 Menschen ihr Zuhause verloren haben, hätten schließlich dazu geführt, sich dem Thema Frieden zu widmen. <b>„</b>Wir haben uns mit der Frage beschäftigt, wie die Wut im Menschen reduziert werden kann<b>”</b>, sagte der Erzbischof. Die Methode des Friedensteams: nicht verhandeln und überzeugen, sondern zuhören, Mitgefühl zeigen und für Kompromisse werben. Nach sichtbarem Erfolg sei die Methode auch staatlicherseits zur Konfliktlösung anerkannt worden. <b>„</b>Zuhören und einander mit Respekt begegnen, das brauchen wir auch in der heutigen Zeit überall auf der Welt<b>”</b>, betonte der emeritierte Geistliche.</p>
<p>Menamparampil dankt den Deutschen für die Gastfreundschaft und dafür, dass <b>„</b>deutsche Missionare den Katholizismus nach Indien gebracht haben<b>”</b>. <b>„</b>Heute gibt es bei uns eine lebendige Kirche mit rund zwei Millionen Katholiken, dafür sind wir sehr dankbar“, sagt der Erzbischof.<br> <br> Das, internationale Freundschaften und das Bewusstsein für die Bewahrung der Schöpfung seien die Gemeinsamkeiten, die die Landverbände im Bistum Münster mit <em>missio</em> und den Menschen im Nordosten Indiens verbänden, verdeutlicht <b>Pfarrer Bernd Hante, Diözesanpräses von KLB und KLJB</b>. <b>„</b>Ein gemeinsames Grundthema ist, dass junge Menschen Perspektiven brauchen, um im ländlichen Raum zu leben.<b>”</b> <b>„</b>Mission LEBEN<b>”</b>, ist sich Hante sicher, erweitere den Horizont und schärfe Bewusstsein für internationale Herausforderungen.<br> <br> Der Klimawandel und die Ausbeutung von Ressourcen sind es, die <b>Margret Schemmer, Diözesanvorsitzende der KLB im Bistum Münster</b>, beschäftigen. <b>„</b>Der Klimawandel ist greifbar und die schlimmsten Folgen sind schon jetzt in anderen Ländern sicht- und spürbar<b>”</b>, sagt sie und fügt hinzu: <b>„</b>Wir freuen uns auf einen intensiven Austausch mit den Gästen aus Nordost-Indien über die unterschiedlichen Lebenswelten, die doch das gemeinsam haben, dass das Leben auf dem Land und mit einer sich wandelnden Natur von zentraler Bedeutung ist.<b>”</b> Am Samstagabend seien die indischen Gäste in unterschiedlichen Gemeinden im Bistum zu Gast, um den Erntedank mitzufeiern. <b>„</b>Gerade am Erntedankfest wird uns bewusst, dass die Ernte nicht selbstverständlich ist<b>”</b>, knüpft Theresa Mehring, Diözesanvorsitzende der KLJB im Bistum Münster, an. "Es ist es gut, dieses weltkirchliche Erntedankfest zu feiern, um sich bewusst zu machen, dass es nicht allen Menschen auf der Erde so gut geht wie uns in Deutschland.<b>”</b> Im Vorfeld des Weltmissionsmonats hatte die KLJB sich an der <em>missio</em>-Handysammelaktion beteiligt; tausende Altgeräte sind zusammengekommen.<br> <br> Die Gäste aus dem Nordosten Indiens sind im Vorfeld der feierlichen Eröffnung am Sonntag unter anderem in den Regionen des Bistums unterwegs. <b>„</b>Wir möchten zeigen, wie Kirche bei uns im Bistum gelebt wird<b>”</b>, sagt <b>Hans-Georg Hollenhorst, <em>missio</em>-Diözesanbeauftragter des Bistums Münster.</b> Recklinghausen, Lüdinghausen, Borken-Gemen, Greven, Freckenhorst, Münster-Nienberge oder Dülmen-Hiddingsel sind die Stationen. Neben dem Kennenlernen der <b>„</b>Kirche im Bistum Münster<b>”</b> feiern die Gäste Erntedankgottesdienste mit und erleben einen typischen münsterländischen Herdfeuerabend.<br> <br> Außerdem auf dem Besuchsprogramm stehen ein Besuch im Friedenssaal Münster mit Empfang durch Bürgermeisterin Karin Reismann und die Teilnahme am Ordenstag im Mutterhaus der Mauritzer Franziskanerinnen in Münster, bevor es nach dem Fest am Sonntag in die <em>missio</em>-Zentrale nach Aachen und von dort weiter in die deutschen Bistümer geht.<br> <br> Mehr Informationen rund um die Eröffnung, den Weltmissionsmonat an sich, die Partnerregion Nordost-Indien und vieles mehr gibt es im Internet:<br> <a href="https://www.bistum-muenster.de/mission-leben" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">https://www.bistum-muenster.de/mission-leben&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a><br> <a href="https://www.missio-hilft.de/mitmachen/weltmissionssonntag-2019/" target="_blank" class="external-link">https://www.missio-hilft.de/mitmachen/weltmissionssonntag-2019/&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 01 Oct 2019 11:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Patricia Kelly eröffnet missio-Aktion #MyMission</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/patricia-kelly-eroeffnet-missio-aktion-mymission/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>„Was ist Deine Mission? Was treibt Dich an?” – Katholisches Hilfswerk sucht Antworten in den Sozialen Medien – Patricia Kelly singt mit missio-Chor das Lied „Getauft und gesandt”</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>„</b>Meine Mission ist es, Menschen mit meiner Musik glücklich zu machen, damit sie andere mit diesem Glück anstecken können.<b>”</b> So hat die Sängerin Patricia Kelly heute als Schirmherrin die Aktion #MyMission von <em>missio</em> Aachen offiziell eröffnet. Das Hilfswerk will im Netzwerk von rund 100 Päpstlichen Missionswerken weltweit eine Million Menschen bewegen, die Frage<b> „</b>Was ist Deine Mission?<b>”</b> mit einem Post in den Sozialen Medien zu beantworten. #MyMission ist der Beitrag zum Außerordentlichen Monat der Weltmission, den Papst Franziskus, der oberste Chef aller <em>missio</em>-Werke, für diesen Oktober ausgerufen hat.</p>
<p><b>„</b>Wenn ich singe, sollen die Menschen, ob sie nun gläubig sind oder nicht, die Energie spüren, die mir dieses tolle Gefühl gibt, von Gott geliebt zu sein<b>”</b>, erzählte <em>missio</em>-Botschafterin Patricia Kelly im Gespräch mit Pfarrer Dirk Bingener, dem neuen Präsidenten von <em>missio</em> Aachen. Sie sang in Aachen mit dem <em>missio</em>-Chor das offizielle Aktions-Lied <b>„</b>Getauft und gesandt<b>”</b> zum Außerordentlichen Monat der Weltmission&nbsp; – <b>„</b>als einfaches Chormitglied<b>”</b>, wie sie betonte.</p>
<p><b>Pfarrer Bingener: „Was hat Gott mit mir und nur mit mir vor?“</b><br> <br> <b>„</b>Wer Patricia Kelly begegnet und ihre Musik hört, der spürt, wie sehr der Glaube beflügeln und ermutigen kann, um dann dazu beizutragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen<b>”</b>, sagte Pfarrer Bingener. <b>„</b>So strahlt ein missionarischer Mensch und verbindet seinen Glauben mit dem Engagement für andere.<b>”</b></p>
<p><b>„</b>Die eigene Mission zu finden, ist für jeden Menschen ein wichtiger und spannender Prozess. Wofür bin ich auf dieser Welt? Was hat Gott mit mir und nur mit mir vor? Wozu kann ich aus ganzem Herzen Ja sagen? Wir sind gespannt auf das, was uns die Menschen als ihre eigene Mission mitteilen<b>”</b>, freut sich Pfarrer Bingener auf die Posts unter<b> #MyMission</b>.</p>
<p><b>Patricia Kelly: „Mehr Liebe und Toleranz wagen“</b></p>
<p><b>„</b>Jeder Mensch hat etwas, was ihn antreibt, was ihm wichtig ist, für das er brennt, in der Familie, unter Freunden, in der Kirche oder wo auch immer, teilt bitte Eure ganz persönliche Mission mit <em>missio</em><b>”</b>, rief Patricia Kelly ihre Fans auf, bei #MyMission mitzumachen. <b>„</b>Denn ich bin echt stolz, Teil der <em>missio</em>-Familie zu sein<b>”</b>, bekannte die Sängerin. <b>„</b><em>missio</em> unterstützt tolle Ordensschwestern, Priester und Gläubige in Afrika, Asien und Ozeanien, die helfen jeden Tag ganz selbstverständlich allen Menschen, egal welcher Religion sie angehören oder welche Hautfarbe sie haben, damit sie in Würde leben können<b>”</b>, sagte Patricia Kelly. <b>„</b>Wenn wir alle uns noch viel mehr zu unserer ganz persönlichen Mission bekennen und sie leben, dann können wir gemeinsam so viel erreichen, dann können wir mehr Liebe und mehr Toleranz wagen<b>”</b>, sagte die Sängerin.</p>
<p>Mehr zur Aktion #MyMission finden Sie unter <a href="http://www.missio-hilft.de/mymission" target="_blank" class="external-link">www.missio-hilft.de/mymission&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-205</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Thu, 22 Aug 2019 11:24:05 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen steigert Hilfe für bedrängte und verfolgte Christen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-steigert-hilfe-fuer-bedraengte-und-verfolgte-christen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk stellt Jahresbericht 2018 vor – missio-Vizepräsident: „Interreligiösen Dialog stärken&quot;</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen hat 2018 sein gesamtes Projekt- und Kampagnenvolumen um knapp 300.000 Euro auf 46,5 Millionen Euro gesteigert. In 96 Ländern wurde kirchliche Sozialarbeit, Seelsorge, Ausbildung und Akuthilfe mit 1.192 Projekten von <em>missio</em> unterstützt, das sind 30 mehr als 2017. So können die <em>missio</em>-Partner der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien professionell Menschen in Not vor Ort helfen und langfristige Lebensperspektiven für sie schaffen. Dies geht aus dem Jahresbericht 2018 von <em>missio</em> Aachen hervor.</p>
<p><b>„</b>Dass wir unsere Projektzusammenarbeit auf hohem Niveau stabilisieren können, ist für die Menschen in unseren Partnerländern im wahrsten Sinne des Wortes überlebensnotwendig und bleibt für uns höchste Priorität<b>”</b>, sagte Dr. Gregor Freiherr von Fürstenberg, Vize-Präsident von <em>missio</em> Aachen, bei der Vorstellung des Berichtes. <b>„</b>Denn unsere Partner arbeiten in Regionen, in denen die Menschen verstärkt Gewalt, sozialer Ungerechtigkeit und den Folgen des Klimawandels ausgesetzt sind. Für sie sind unsere kirchlichen Partner oft die einzige Hoffnung<b>”</b>, so von Fürstenberg.</p>
<p><b>Hilfe für verfolgte und bedrängte Christen um 825.000 Euro gesteigert</b><br> <br> In acht von zehn Ländern, in denen die Religionsfreiheit weltweit am stärksten verletzt wird, leben und arbeiten Partner von <em>missio</em>. Das Hilfswerk steigerte dort 2018 seine Hilfe für bedrängte und verfolgte Christen um rund 825.000 Euro auf 6,6 Millionen Euro. <b>„</b>Wir können nicht nur das Schicksal verfolgter Christen beklagen, sondern müssen die Kirchen vor Ort langfristig im Alltag unterstützen, damit sie durch eine gute Bildungs- und Sozialarbeit, durch die Fähigkeit zur Konfliktprävention und interreligiösen Dialog gesellschaftliche Anerkennung erfahren und selbst ihre Lage verbessern können<b>”</b>, sagte von Fürstenberg. Zu diesen von Einschränkungen der Religionsfreiheit am meisten betroffenen <em>missio</em>-Partnerländern zählen China, Iran, Indien, Syrien, Irak, Nigeria, Ägypten und Indonesien.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p><b>Den <em>missio</em> - Jahresbericht 2018 finden Sie unter dieser Pressemitteilung zum Nachlesen sowie unter <a href="/ueber-missio/transparenz-und-kontrolle/foerderkriterien-und-rechenschaft/jahresberichte/">www.missio-hilft.de/jahresbericht&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> zum Download. </b></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 22 Jul 2019 13:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Pfarrer Dirk Bingener neuer Präsident vom Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ und missio Aachen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/pfarrer-dirk-bingener-neuer-praesident-vom-kindermissionswerk-die-sternsinger-und-missio-aachen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Er folgt auf Prälat Dr. Klaus Krämer, dessen Amtszeit am 31. Juli endet. Bingener ist Mitglied der Konferenz Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, in der alle weltkirchlichen Akteure der katholischen Kirche zusammengeschlossen sind.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Pfarrer Dirk Bingener (47) wird neuer Präsident vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und dem Internationalen Katholischen Missionswerk <em>missio</em> Aachen. Der gebürtige Siegener wurde für das Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ von der Deutschen Bischofskonferenz und für <em>missio</em> Aachen auf Vorschlag der Deutschen Bischofskonferenz von der Kongregation für die Evangelisierung der Völker in Rom als Präsident der beiden katholischen Hilfswerke ernannt. Er tritt seine Ämter voraussichtlich im Herbst diesen Jahres an. Bingener ist den Sternsingern schon lange bekannt, da er bis jetzt als Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Mitträger der Aktion Dreikönigssingen, tätig war. Er folgt auf Prälat Dr. Klaus Krämer, dessen Amtszeit am 31. Juli endet. Bingener ist Mitglied der Konferenz Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, in der alle weltkirchlichen Akteure der katholischen Kirche zusammengeschlossen sind.</p>
<p>„Ich bin dankbar für diese neue Aufgabe und freue mich sehr auf die Begegnungen und Herausforderungen. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von <em>missio</em> Aachen und dem Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ wird es auch in Zukunft darum gehen, weltkirchliche Solidarität konkret zu leben, um ihr so ein glaubwürdiges, den Menschen zugewandtes Gesicht zu geben", sagt Pfarrer Bingener in einer ersten Stellungnahme.</p>
<p><b>Infos zu den Werken</b></p>
<p>Das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ ist das internationale Kinderhilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland. Mit jährlichen Einnahmen in Höhe von ca. 80 Millionen Euro unterstützt das Werk rund 2.000 Kinderhilfsprojekte in den ärmeren Ländern der Welt.</p>
<p><em>missio</em> Aachen im Verbund mit rund 100 Päpstlichen Missionswerken weltweit fördert die katholische Kirche in Afrika, dem Nahen Osten, Asien und Ozeanien. 2018 stellte missio Aachen rund 46,5 Millionen Euro für Projektarbeit zur Verfügung. Davon wurden 1.192 Projekte der Partner in 96 Ländern in den Bereichen Ausbildung, Pastoral- und Sozialarbeit, Infrastruktur, Akuthilfe und Religionsfreiheit finanziert.</p>
<p><b>Hinweis für Journalistinnen und Journalisten:</b> Für Interviews und Statements steht Pfarrer Dirk Bingener ab dem 28. August zur Verfügung.</p>
<p>Fotos, Lebenslauf und die Stellungnahme (Audio) von Pfarrer Bingener stehen Ihnen nachfolgend zur Verfügung:</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 19 Jul 2019 16:20:37 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Kindermissionswerk ,Die Sternsinger’ und missio entsenden Freiwillige in alle Welt</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/kindermissionswerk-die-sternsinger-und-missio-entsenden-freiwillige-in-alle-welt/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Mit einer Aussendungsfeier in der Kapelle des Kindermissionswerks ,Die Sternsinger’ in Aachen sind am heutigen Freitag, dem 19. Juli, 16 junge Frauen und Männer in ihren Freiwilligendienst (FWD) verabschiedet worden. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anfang August brechen die Freiwilligen für ein Jahr nach Benin, Ecuador, Kambodscha, Malawi, Mexiko, Peru, auf die Philippinen, Südafrika und Uganda auf. Sie kommen aus den (Erz-)Bistümern Aachen, Bamberg, Erfurt, Freiburg, Hildesheim, Köln, Münster und Trier und nehmen am gemeinsamen Freiwilligendienst vom Kindermissionswerk und von missio, dem Internationalen Katholischen Missionswerk in Aachen, teil.</p>
<p><b>Projektpartner vor Ort unterstützen</b></p>
<p>Ein Jahr lang werden die jungen Frauen und Männer die tägliche Arbeit der Projektpartner vor Ort unterstützen. Dabei übernehmen sie pädagogische, pflegerische sowie hauswirtschaftliche Aufgaben und helfen in der Betreuung von Kindern. Zur Vorbereitung auf ihren Freiwilligendienst haben sie Sprachkurse und Seminare besucht. Ziel des Freiwilligendienstes ist es, durch die Mitarbeit in den Projekten voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu unterstützen. Die Freiwilligen werden mit einer für sie neuen Kultur und Lebensweise konfrontiert und erfahren, wie Menschen anderer Länder ihr Leben meistern und ihren Glauben leben.</p>
<p>„Ich freue mich einfach, aus unserem Luxus herauszukommen und eine andere Lebensrealität kennenzulernen“, sagt Malaika Kerime aus Hückelhoven (Bistum Aachen), die sich zu ihrem FWD nach Peru aufmacht. „Ich will mit den Menschen dort reden und ein Stück von meinem Luxus zurückgeben und mir bewusst darüber werden, wie gut es uns hier geht. Ich denke, wenn ich zurückkomme, kann ich all das, was jetzt selbstverständlich für mich ist, wieder mehr wertschätzen“, so die 18-Jährige. Und auch Hannah von Schmettau (18) aus Erfurt (Bistum Erfurt) blickt voller Vorfreude auf ihre Zeit in Uganda: „Ich freue mich auf die Menschen und die vielen Erfahrungen, die auf mich warten<b>. </b>Ich hoffe, ich kann alles umsetzen, was ich mir vorgenommen habe. Ich bin sicher, es wird ein tolles Jahr.“</p>
<p><b>Bewerbung für nächstes Jahr ab sofort möglich</b></p>
<p>Die Bewerbungsphase für den nächsten Freiwilligendienst hat bereits begonnen, Bewerbungsschluss ist der 13. Oktober 2019. Interessierte können sich online für ein Freiwilliges Jahr in Afrika, Asien oder Lateinamerika bewerben. Informationen zum Freiwilligenprogramm vom Kindermissionswerk und missio und den einzelnen Projekten sind leicht und übersichtlich abrufbar. Alle weiteren Informationen und die Kontaktdaten der Ansprechpartner gibt es unter:&nbsp;<span class="MsoHyperlink"><a href="http://www.mein-eine-welt-jahr.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.mein-eine-welt-jahr.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a></span>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-199</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Fri, 12 Jul 2019 13:40:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Prälat Dr. Klaus Krämer als Präsident verabschiedet - Amtszeit endet am 31. Juli</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/praelat-dr-klaus-kraemer-als-praesident-verabschiedet-amtszeit-endet-am-31-juli/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description> „Sie sind an die Ränder der Gesellschaft gegangen, wie Papst Franziskus es gefordert hat. Das hat ihren Einsatz für benachteiligte Menschen weltweit geprägt“, sagte missio-Vizepräsident Dr. Gregor von Fürstenberg zum Abschied.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem Gottesdienst und einer anschließenden Feier hat sich Prälat Dr. Klaus Krämer (55), Präsident von <em>missio</em> Aachen und des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘ am Freitag in Aachen von den Mitarbeitenden beider Häuser verabschiedet. Prälat Krämers Amtszeit endet satzungsgemäß am Monatsende. Krämer leitet das Internationale Katholische Missionswerk <em>missio</em> Aachen seit September 2008. Seit Februar 2010 ist er zudem in Personalunion Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘.</p>
<p>„Bei den vielen Begegnungen mit Menschen in Afrika, Lateinamerika oder Asien haben mich Gastfreundschaft, Lebensfreude, solidarisches Handeln und ein fester Glaube an Gott immer wieder tief beeindruckt“, machte Krämer zu seinem Abschied deutlich. „Wir in Deutschland können viel von diesen Frauen und Männern, Mädchen und Jungen lernen und es zeigt, dass unsere Arbeit als Hilfswerke keine Einbahnstraße ist. Umso wichtiger ist aber auch in Zukunft unsere Hilfe, denn Armut, Kriege, Gewalt und Konflikte werden die Werke auch in den kommenden Jahren fordern. Gemeinsam müssen wir uns dafür einsetzen, dass Menschen überall auf der Welt in Frieden und Würde leben können“. Der Einsatz für verfolgte Christen und der weltweite Schutz von Kindern vor Gewalt und Missbrauch gehörten wie das Engagement für Flüchtlinge zu den Schwerpunkten in Krämers Amtszeit. Unter anderem in Nicaragua, Kolumbien, Peru, Sri Lanka, Indien, Pakistan, Nepal, Äthiopien, Kenia, Tansania, Ghana, Burkina Faso, in den Philippinen und im Nahen Osten besuchte er Projekte der beiden Hilfswerke und machte sich ein Bild von der Lebenssituation der Menschen vor Ort.</p>
<p class="MsoPlainText"><b>An der Seite der Sternsinger – Hinwendung zu den Menschen an den Rändern </b></p>
<p>Dr. Gotthard Kleine, Geschäftsführer und Vorstand des Kindermissionswerks, und Dr. Gregor Freiherr von Fürstenberg, Vizepräsident von <em>missio</em> Aachen, verabschiedeten sich im Namen der Mitarbeitenden von Prälat Krämer. „An der Seite der Sternsinger haben sie sich als Präsident nicht nur für benachteiligte Kinder in der ganzen Welt eingesetzt, sondern ihnen auch in Deutschland eine Stimme gegeben, wobei ihnen das Thema Kindesschutz ganz besonders am Herzen lag“, bedankte sich Dr. Kleine. „Sie sind an die Ränder der Gesellschaft gegangen, wie Papst Franziskus es gefordert hat. Das hat ihren Einsatz für benachteiligte Menschen weltweit geprägt“, machte Dr. von Fürstenberg deutlich.</p>
<p><b>missio Aachen</b></p>
<p>Das Internationale Katholische Missionswerk <em>missio</em> in Deutschland mit seinen Zweigen in Aachen und München gehört zu rund 100 Päpstlichen Missionswerken weltweit. <em>missio</em> Aachen ist eines der großen deutschen Hilfswerke und fördert die katholische Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. 2018 stellte <em>missio</em> Aachen rund 46,5 Millionen Euro für die Projektfinanzierung zur Verfügung. Davon wurden 1.192 Projekte seiner Partner in Afrika, Asien, dem Maghreb und Nahen Osten sowie Ozeanien finanziert. Diese Förderung stärkt die pastorale, soziale und interreligiöse Arbeit, die Infrastruktur sowie die Ausbildung von Laien, Priestern und Ordensleuten der katholischen Kirche in diesen Regionen.</p>
<p><b>Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘</b></p>
<p>Mehr als 1.800 Projekte für benachteiligte Kinder weltweit werden jährlich vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ unterstützt. Einnahmen in Höhe von insgesamt rund 78,4 Millionen Euro standen dem Kinderhilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland 2018 für seine Arbeit zur Verfügung. Gefördert wurden Projekte in 111 Ländern. Neben der Förderung der Kinder-Hilfsprojekte zählen der Einsatz für die Rechte von Kindern weltweit sowie die Bildungsarbeit zu den Aufgaben.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-198</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Tue, 18 Jun 2019 14:45:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Kolpingwerk Deutschland und missio führen gemeinsame Handyaktion fort</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/kolpingwerk-deutschland-und-missio-fuehren-gemeinsame-handyaktion-fort/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Zum Weltflüchtlingstag 2019 am 20. Juni</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 13.000 ausgediente Handys haben Kolpingsfamilien in den vergangenen zwölf Monaten zusammengetragen. Darin enthalten sind rund 300 Gramm Gold, zwei Kilogramm Silber und fast 100 Kilogramm Kupfer. An diesen Erfolg will das Kolpingwerk zusammen mit <em>missio</em> Aachen und <em>missio</em> München anknüpfen und weiterhin gemeinsam Handys sammeln. Das verkündeten die Kooperationspartner am Samstag, den 15. Juni 2019, beim St. Augustiner Klosterfest der Steyler Missionare. Zum Weltflüchtlingstag 2018 hatten das Kolpingwerk Deutschland und das Internationale Katholische Missionswerk <em>missio</em> ihre gemeinsame Handyspendenaktion gestartet.</p>
<p>„Mit unserer Beteiligung an der <b>Handyspendenaktion</b> schaffen wir ein Bewusstsein für die mit der Rohstoffgewinnung für Handys verbundenen Fluchtursachen“, sagt Klaudia Rudersdorf, die stellvertretende Bundesvorsitzende des Kolpingwerkes Deutschland. „Wir werden mit unserem Erlösanteil aus der Handyaktion die Bewusstseinsbildung für die <b>Bekämpfung von Fluchtursachen</b> unterstützen.“</p>
<p>„Die Kolpingsfamilien leisten in ihrem Umfeld einen wesentlichen Beitrag zur Bewusstseinsbildung im Umgang mit den Ressourcen dieser Erde“, betont der Leiter der Abteilung Bildung bei <em>missio</em> München, Dr. Christian Mazenik, mit Blick auf die Kooperation. „Ganz im Sinne der <b>Papst-Enzyklika <em>Laudato si</em></b> tragen die Ortsverbände für unser gemeinsames Haus Sorge. Umso mehr freut es mich, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit weitergeht.“</p>
<p>Vom Recycling beziehungsweise der Wiederverwertung der Altgeräte profitieren die Umwelt sowie <b>Hilfsprojekte</b> in Deutschland und im Kongo. „<em>missio</em> konnte seit dem Start der Handyspendenaktion vielen Menschen in der Bürgerkriegsregion im Ost-Kongo helfen“, erklärt Dr. Eva-Maria Hertkens von <em>missio</em> Aachen. „Mit einem Teil des Erlöses werden zwei Trauma-Zentren im Ost-Kongo unterstützt. Dort erhalten pro Jahr 400 Frauen und Männer seelsorgerische Hilfe, damit sie ein neues Leben beginnen können.“</p>
<p>20.000 Besucher feierten beim größten Klosterfest Deutschlands unter dem Hashtag <b>#buntewelt</b> ein tolerantes, vielfältiges und solidarisches Miteinander. In diesem Rahmen hatten Besucher auch die Gelegenheit, ihr altes Mobiltelefon in die Box am missio-Fluchttruck und dem Kolping-Infomobil abzugeben. Die mobile multimediale Ausstellung macht am Beispiel von <b>Bürgerkriegsflüchtlingen aus dem Kongo</b> die Ängste und Hoffnungen von Menschen erfahrbar, die ihre Heimat verlassen mussten. Im Infomobil des Kolping-Netzwerkes für Geflüchtete konnten sich die Besucher über die Situation von Geflüchteten in Deutschland und die Herausforderungen und Möglichkeiten der Integration informieren.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/handys-spenden/">» www.missio-hilft.de/handyspenden&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-195</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Tue, 28 May 2019 14:12:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Burkina Faso braucht internationale Hilfe</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/burkina-faso-braucht-internationale-hilfe/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Burkina Fasos Christen erleben schwere Zeiten. Mehrere Überfälle kosteten zehn Tote. Dafür gibt es viele Gründe. Das Land braucht internationale Unterstützung. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>„</b>Für die jüngsten Überfälle auf katholische Kirchen mit zehn Toten im Norden und Nordosten Burkina Fasos ist eine politische und humanitäre Krise mit verantwortlich, die von der internationalen Gemeinschaft stärker bekämpft werden muss“, forderte Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes <em>missio</em> Aachen, am heutigen Dienstag in Aachen. Zuletzt waren am vergangenen Sonntag vier Katholiken während einer Sonntagsmesse erschossen worden.&nbsp;</p>
<p><b>„</b>Burkina Faso braucht dringend mehr internationale Unterstützung, um die Folgen der Verschärfung ethnischer Konflikte, islamistischer Terroranschläge, der Belastung durch Flüchtlinge und des Klimawandels bewältigen zu können<b>”</b>, sagte Prälat Krämer. <b>„</b>Wer bedrängten Christen in Burkina Faso nachhaltig helfen will, muss diese Ursachen bekämpfen, und das kann Burkina Faso nicht allein<b>”</b>, so Krämer.</p>
<p>Projektpartner berichteten gegenüber <em>missio, </em>so Prälat Krämer weiter, dass die Konflikte zwischen den Volksgruppen der Mossi-Bauern und der Peulh-Viehzüchter in den vergangenen Jahren im Norden und den nordöstlichen Regionen des Landes eskalierten. Die Viehzüchter ständen unter dem Generalverdacht, mit islamistischen Terrorgruppen zu kooperieren. Das habe immer wieder zu lokalen Gewalttaten zwischen beiden Gruppen geführt. Die Folgen des Klimawandels und zuletzt einer großen Dürre 2017 verschärften diesen Konflikt, da die Menschen um schwindende Lebensressourcen kämpfen müssten.</p>
<p>Zudem muss Burkina Faso laut Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen 136.000 Binnenflüchtlinge versorgen und steht unter dem Druck von weiteren rund 2,7 Millionen Flüchtlingen in den Nachbarstaaten Mali, Niger oder rund um den Tschad-See. Burkina Faso falle es immer schwerer, Flüchtlinge aufzunehmen oder zu versorgen, es drohe eine humanitäre Notlage. <b>„</b>Für islamistische Terrorgruppen ist das alles ein idealer Nährboden, sie schüren die vielfältige Konflikte, nehmen Christen ins Visier, um so insgesamt das bisher politisch stabile, friedliche und multireligiöse Burkina Faso immer mehr zu destabilisieren und politische Macht zu gewinnen<b>”</b>, erklärte Krämer weiter. <b>„</b>So kann der Staat Burkina Faso anscheinend derzeit im Norden und Nordosten des Landes nicht mehr die Sicherheit der Menschen garantieren, das ist sehr gefährlich<b>”</b>, sagte Prälat Krämer.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-194</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Thu, 23 May 2019 15:35:31 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Nach Indien-Wahl: Minderheiten brauchen Schutz</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/nach-indien-wahl-minderheiten-brauchen-schutz/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Narendra Modi und die regierende BJP hat die Parlamentswahlen in Indien gewonnen. missio warnt vor den Folgen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Nach dem Wahlsieg von Ministerpräsident Narendra Modi und seiner Regierungspartei BJP in Indien brauchen die Christen und andere Minderheiten dort internationale politische und diplomatische Unterstützung, damit sich ihre Lage nicht verschlechtert“, warnte Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio Aachen, nach der Bekanntgabe der Wahlergebnisse am Donnerstag.</p>
<p>Modi und die BJP hätten vor allem durch einen hindu-nationalistischen Wahlkampf Wähler mobilisiert. „Die Botschaft, dass ein guter Inder nur sein kann, wer Hindu ist, polarisiert die indische Gesellschaft, gefährdet den säkularen Charakter des Staates und erhöht so den Druck auf Angehörige anderer Religionen wie die Christen“, so Prälat Krämer weiter. Deshalb sei es sehr wichtig, dass jetzt auch die Bundesregierung und die Wirtschaft in Deutschland ihre guten politischen und wirtschaftlichen Beziehungen nutzten, um mäßigend auf Modi und die BJP einzuwirken. „Inwieweit die kommende indische Regierung das Menschenrecht auf Religionsfreiheit tatsächlich für alle Inder garantiert, sollte bei den Gesprächen und Handelsbeziehungen mit Indien immer ein Thema sein“, forderte Prälat Krämer.</p>
<p>Auch die Pogrome gegen Christen im Bundesstaat Odisha vor rund zehn Jahren seien immer noch nicht zufriedenstellend aufgearbeitet, meinte Prälat Krämer weiter.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 23 May 2019 14:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio besorgt um Sicherheit von Christen im Nahen Osten</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-bersorgt-um-sicherheit-von-christen-im-nahen-osten/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Aufgrund der aktuellen Spannungen zwischen den USA und dem Iran befürchtet missio auch eine Gefährdung der Christen im Nahen Osten. Die Europäische Union und Deutschland müssten daher dringend vermitteln, fordert missio-Präsident Prälat Klaus Krämer. 
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die politischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran dürfen nicht zu einer militärischen Eskalation führen, weil dann die Lage der Christen im Nahen Osten und vor allem im Irak sehr gefährdet ist“, warnte Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes <em>missio</em>, in Aachen. „Die Bundesregierung und die Europäische Union müssen alle Anstrengungen unternehmen, dass es zu diplomatischen Lösungen kommt, um auch die Christen in der Region zu schützen“, forderte Prälat Krämer.</p>
<p><br> „Dass die Christen im Nahen Osten in den vergangenen Jahren so unter Bedrängnis geraten sind, ist auch eine Folge der dortigen Stellvertreterkriege zwischen den konkurrierenden Regionalmächten Saudi Arabien, das von den USA unterstützt wird, und dem Iran“, sagte Prälat Krämer weiter. „Die Christen drohen im wahrsten Sinne des Wortes zwischen diesen Fronten zerrieben zu werden“, so Krämer. „Interessierte Kräfte missbrauchen die politischen Konflikte, um die Christen vor Ort mitverantwortlich für westliche Interventionen zu machen, was deren Lage zusätzlich gefährdet“, so Krämer. Diese Gefahr besteht zum Beispiel insbesondere für die Christen in der nord-irakischen Ninive-Ebene, obgleich sie bereits 2014/15 vor islamistischen Terroristen fliehen mussten und jetzt zum Teil wieder zurückgekehrt sind. „Wenn es tatsächlich zu einer militärischen Konfrontation zwischen den USA und dem Iran kommt, ist die gesamte Wiederaufbauarbeit bedroht, die von <em>missio</em> und anderen Organisationen dort unterstützt wird“, meinte Krämer.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 13 May 2019 15:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen sucht bundesweit 400 Menschen, die sich hinter das Grundgesetz stellen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-sucht-bundesweit-400-menschen-die-sich-hinter-das-grundgesetz-stellen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai: Lichtinstallation an der Citykirche Aachen – Solidarität mit Grundrecht Artikel 4 – Kooperation des Hilfswerkes missio Aachen, der ökumenischen Citykirche Aachen und dem Dialog der Religionen der Stadt Aachen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine besondere Gratulation zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai: Das katholische Hilfswerk <i>missio </i>Aachen, der Dialog der Religionen der Stadt Aachen und die ökumenische Citykirche Aachen suchen bundesweit 400 Männer und Frauen, die an diesem Tag mit ihrem Namen öffentlich für Artikel 4 des Grundgesetzes einstehen. Dieses Grundrecht schützt die Freiheit des Glaubens, des Gewissens, der Religion und Weltanschauung. Wer bei „70 Jahre Grundgesetz – Religionsfreiheit verbindet“ mitmachen möchte, kann seinen Namen im Internet unter » <span class="MsoHyperlink">www.missio-hilft.de/grundgesetz</span> eingeben.</p>
<p>Die Grundrechte und Freiheiten der Menschen, die das Grundgesetz in Deutschland schützt, sind nicht selbstverständlich und müssen immer wieder neu mit Leben gefüllt und verteidigt werden. Weltweit leiden so viele Menschen unter den Verletzungen ihrer Würde und ihrer Menschenrechte. Deshalb rufen <i>missio</i> Aachen gemeinsam mit dem Dialog der Religionen und der Citykirche auf, ein Zeichen der Solidarität für das Grundgesetz, die Freiheit des Glaubens, des Gewissens, der Religion und Weltanschauung einzustehen – hier in Deutschland und weltweit.</p>
<p>Dabei werden der Vorname, der Name und der Wohnort jedes Teilnehmenden am 23. Mai ab etwa 20.30 Uhr auf eine überdimensionale Leinwand an der Citykirche in der Aachener Fußgängerzone eingespielt und bis etwa 23 Uhr sichtbar sein. Die Namen umfließen dabei das Emblem <strong>„Artikel 4. Freiheit für Glaube, Gewissen, Religion und Weltanschauung – dafür stehen wir ein!“</strong>. Auch vor Ort selbst können an diesem Tag Interessierte ihren Namen in die Installation eingeben lassen.</p>
<p>Gleichzeitig geben Vertreter verschiedener Religionen und Konfessionen etwa alle 20 Minuten am 23. Mai ab 21 Uhr in der Citykirche einen Impuls zu der Frage: <strong>„Warum ist mir Artikel 4 des Grundgesetzes so wichtig?“</strong> und informieren über die Lage ihrer jeweiligen Glaubensgemeinschaft in Deutschland oder ihren Herkunftsländern. Die Impulse werden von Vertretern der koptisch-orthodoxen Kirche, der Initiative „Religions for Peace“, der jüdischen Gemeinde, der Aleviten, der Baha’i, des Buddhismus und von <i>missio</i> Aachen gestaltet – auch mit Musik. Vor der Kirche können Passanten mit <i>missio</i>-Mitarbeitenden über das Thema Religionsfreiheit ins Gespräch kommen.</p>
<p><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen</strong> unterstützt als katholisches Hilfswerk Christen in Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten, Asien und Ozeanien. Der Einsatz für <strong>Religionsfreiheit</strong> weltweit ist dabei ein wichtiges Anliegen. Der <strong>Aachener Dialog der Religionen</strong> besteht aus 25 Mitgliedern der Stadt und Angehörigen verschiedener Religionen, die gemeinsam das Zusammenleben der Religionen auf lokaler Ebene verbessern wollen. Die <strong>Citykirche Aachen</strong> ist ein ökumenisches Angebot der katholischen und evangelischen Kirche, mitten in der Stadt mit allen Menschen ins Gespräch zu kommen.</p>
<p class="MsoPlainText">Wo kann man bei der Aktion mitmachen? » <span class="MsoHyperlink">www.missio-hilft.de/grundgesetz</span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 09 May 2019 09:50:40 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio erleichtert über Asyl von Asia Bibi</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-erleichtert-ueber-asyl-von-asia-bibi/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die pakistanische Christin Asia Bibi hat in Kanada Asyl erhalten. missio bedankt sich dafür bei der pakistanischen und kanadischen Regierung. missio-Partner berichten gegenüber missio, dass Asia Bibi in guter Verfassung ist. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">„Wir sind erleichtert und dankbar, dass Asia Bibi jetzt in Kanada endgültig Asyl gefunden hat“, begrüßte Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio Aachen, die gestern bestätigte Ausreise der Christin aus Pakistan. Sie war dort 2010 wegen angeblicher Blasphemie zum Tod verurteilt und im vergangenen Oktober in letzter Instanz freigesprochen worden. „Das ist ein Erfolg der kanadischen Regierung und der weltweiten Unterstützung für die verfolgte Christin, der zeigt, dass sich der Einsatz für das Menschenrecht auf Religionsfreiheit lohnt“, so Prälat Krämer weiter. „Wir danken aber auch der pakistanischen Regierung und Justiz, die sich in einer schwierigen Lage im Fall Asia Bibi letztlich nicht dem Druck islamistischer Fanatiker gebeugt haben, und es so ermöglichten, dass Asia Bibi Gerechtigkeit erfahren hat und jetzt in Sicherheit ein neues Leben beginnen kann“, sagte Prälat Krämer. „Das ist auch ein wichtiges Zeichen für die christliche Minderheit in Pakistan, dass dem Missbrauch der Blasphemiegesetze künftig wirksamer begegnet werden kann“, sagte missio-Präsident Prälat Krämer.</p><h4 class="rte-headline">Vertreter der pakistanischen Kirche: Asia Bibi wurde sehr gut geschützt</h4><p class="MsoPlainText">Vertreter der pakistanischen Kirche berichteten gestern gegenüber missio zudem, dass Asia Bibi nach ihrer Freilassung im Oktober während ihrer Wartezeit auf das Asyl sehr gut behandelt, begleitet und vom pakistanischen Militär geschützt worden sei. Asia Bibi selbst sei eine sehr starke Persönlichkeit in dieser Situation gewesen. Die missio-Partner sagten zudem, so Prälat Krämer, dass es weitere positive Signale gebe: So seien etwa Passagen aus Schulbüchern entfernt worden, die geeignet waren, religiöse Vorurteile zu schüren. „Wir werden die Christen und Kirche in Pakistan weiter unterstützen, an einer positiven Entwicklung ihres Heimatlandes mitzuwirken,“ erklärte Prälat Krämer.</p>
<p class="MsoPlainText">Er bedankte sich nicht zuletzt bei Rechtsanwalt Saif ul-Malook, der als Muslim in Pakistan die endgültige Freilassung für Asia Bibi erreicht hatte und sich selbst damit großer Gefahr aussetzte. Dabei sei ihr Anwalt auch von pakistanischen Muslimen, die in Deutschland leben, unterstützt worden. „Sie wollen nicht hinnehmen, dass ihre Religion durch Fanatiker missbraucht wird, auch das ist ein ermutigendes Zeichen“, so Prälat Krämer.</p><h4 class="rte-headline">missio unterstützt Kirche in Pakistan</h4><p class="MsoPlainText">missio Aachen hatte für die Freilassung von Asia Bibi 18.450 Unterschriften einer Petition an die Bundesregierung übergeben. Missio organisierte auch die Möglichkeit, Briefe an Bundeskanzlerin Angela Merkel für Asia Bibi zu schreiben. Auf dem Katholikentag 2018 im Mai lud missio den Botschafter Pakistans in Deutschland, Jauhar Saleem, zu einer Podiumsdiskussion ein und bat ihn um Einsatz für Asia Bibi. In den vergangenen Jahren brachte missio auch immer wieder pakistanische Christen mit deutschen Politikern in Verbindung, damit sie dort über die Nöte der bedrängten Christen in Pakistan berichten und um Solidarität werben konnten.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 03 May 2019 20:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen hilft Opfern des Indien-Zyklons mit 20.000 Euro</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-hilft-opfern-des-indien-zyklons-mit-20-000-euro/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Krisenhelfer der Kirche vor Ort unterstützt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>„</b>Dieser Zyklon ist für die Menschen in Indien eine furchtbare Heimsuchung, jetzt müssen alle verfügbaren Kräfte in dem Land mobilisiert und gestärkt werden, um den Betroffenen helfen zu können", so Prälat Klaus Krämer, Präsident des katholischen Hilfswerkes <em>missio</em> Aachen, in seinem Spendenaufruf für die Krisenhelfer der katholischen Kirche in Indien. <b>„</b>Mit ihren lokalen Netzwerk vor Ort können die kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sofort den Opfern helfen und sie psychologisch begleiten", sagte Prälat Krämer. <b>„</b>Aber auch die kirchliche Infrastruktur selbst wurde vom Zyklon in Mitleidenschaft gezogen: Kirchen, Gemeindezentren und Schulen wurden beschädigt, so dass unsere Partner vor Ort unsere Unterstützung brauchen, um ihre Arbeit fortsetzen zu können", so Prälat Krämer. <em>missio</em> stellt seinen Partnern in Indien für diese 20.000 Euro zur Verfügung, damit die pastorale Arbeit fortgesetzt werden kann.</p>
<p>Die katholische Kirche in der Region Odisha setzt einen ihrer Schwerpunkte – unterstützt von <em>missio</em> Aachen - seit Jahren auf ihr sozial-pastorales Engagement vor allem an der Seite der Armen und gesellschaftlich Benachteiligten, die jetzt besonders von dieser Katastrophe betroffen sind.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 26 Apr 2019 17:36:55 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>&quot;Schätze, Sie sind grandios gescheitert&quot;: Brief einer Ordensfrau an die Terroristen der Anschläge von Sri Lanka</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/schaetze-sie-haben-uns-gestaerkt-eine-ordensfrau-schreibt-an-die-moerder-von-sri-lanka/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Eine Ordensfrau aus Sri Lanka schreibt anonym einen Brief an die islamistischen Terroristen, die an Ostern mehrere Anschläge auf Christen mit rund 250 Toten verübten. Sie bescheinigt ihnen ein &quot;grandioses Scheitern&quot;. Unsere Partner haben uns den Zeitungsartikel geschickt, weil er ihre eigene Stimmung ausdrückt. missio hat den Beitrag übersetzt.  </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß es zu schätzen, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, den Zeitpunkt unserer Ostermesse herauszufinden.</p>
<p>Ich weiß es zu schätzen, dass Sie mehr über unsere Religion gelernt haben, um zu wissen, dass Sonntage die Tage sind, an denen wir in die Kirche gehen, um die Gemeindegebete und die Messe zu halten.</p>
<p>Aber ich schätze, es gab einige Dinge, die Sie leider nicht gelernt haben. Vielleicht wussten Sie nicht, dass das, was Sie getan haben, die Getöteten zu Märtyrern gemacht hat. Und wie Sie im Alleingang das Ansehen unserer Brüder und Schwestern vor den Augen unseres geliebten Jesus mit Ihren Taten erhöht haben. Und wie die Getöteten durch Ihre Handlungen als die rechtschaffensten und frömmsten Christen auferstehen werden.</p>
<p>Vielleicht wussten Sie nicht, dass das, was Sie getan haben, zu der Zeit und an dem Ort, den Sie gewählt haben, für die Getöteten bedeutete, dass die letzten Worte, die sie wahrscheinlich gesprochen haben, Worte des Gedächtnisses und Lobpreises von Jesus waren. Das ist ein würdiges Ende, von dem viele Christen nur träumen können. Vielleicht wissen Sie das nicht, aber das, was Sie getan haben, lässt die Getöteten vermutlich im Paradies erwachen.</p>
<p><b>Ich weiß es zu schätzen, dass Sie der Welt gezeigt haben, wie Christen auch Menschen wie Sie mit offenen Armen in unserer Kirche, die unsere zweite Heimat ist, willkommen heißen. </b></p>
<p>Ich weiß es zu schätzen, dass Sie gezeigt haben, dass unsere Kirchen keine verschlossenen Türen haben und unbewacht sind, weil jeder und jede bei uns willkommen ist.</p>
<p>Ich weiß es zu schätzen, dass Sie es der Weltöffentlichkeit ermöglicht haben, das kraftvolle Bild eines von Ihnen verletzten Mannes zu sehen, der mit hoch erhobenem Zeigefinger auf dem Rücken auf einer Trage liegt und so seinen Glauben und sein tiefstes Vertrauen in Jesus Christus bekennt.</p>
<p>Ich weiß es zu schätzen, wie Sie die Kirchen, die Regierung und die verschiedenen Ethnien und Gruppen in Sri Lanka vereinigt haben, um uns Christen an der Seite zu stehen.</p>
<p><b>Ich weiß es zu schätzen, dass Sie unzählige Bürgerinnen und Bürger Sri Lankas dazu gebracht haben, eine Kirche in ihrer Nachbarschaft mit Blumen und ermutigenden Botschaften von Frieden und Liebe zu besuchen.</b></p>
<p>Sie haben viele, viele Herzen gebrochen und die Welt zum Weinen gebracht. Sie haben einen riesigen Krater der emotionalen Leere in unser Land gerissen. Aber wie zielstrebig Sie ihre Morde auch ausgeführt haben, sie haben uns einander näher gebracht. Und es hat unseren Glauben und unsere Entschlossenheit gestärkt.</p>
<p>In den kommenden Wochen werden mehr Menschen in die Kirche gehen, einen Ort, den Sie so sehr hassen, der aber durch die Stärke in unserem Glauben gefestigt und von unseren gefallenen Brüdern und Schwestern inspiriert wird. Auch Menschen anderen Glaubens werden frische Blumen und gute Wünsche bringen, die gar nicht wussten, wo in ihrem Viertel es überhaupt eine Kirche gibt. Aber jetzt kommen Sie zu uns in die Kirche. Nur wegen Ihnen.</p>
<p><b>Sie haben vielleicht Ihr Ziel der Zerstörung erreicht, aber Sie scheiterten grandios, Hass, Angst und Verzweiflung in uns allen zu schüren. </b></p>
<p>Und obwohl ich verstehe, dass es Ihr Ziel gewesen sein mag, verzeihen Sie mir die Feststellung, dass Sie es nach all der aufwändigen Planung, den perversen und erbärmlichen Bemühungen Ihrerseits nicht geschafft haben, einen Keil zwischen Christen und Nichtchristen in der Welt zu treiben.&nbsp;</p>
<p>Dass mir das Leid täte, das kann ich nun wirklich nicht sagen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 21 Apr 2019 10:41:52 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio trauert: Anschläge auf Kirchen in Sri Lanka</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-trauert-anschlaege-auf-kirchen-in-sri-lanka/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Am Ostersonntag sind in Kirchen und Hotels auf Sri Lanka mehrere Bomben explodiert. Der Anschlag forderte mehr als 350 Tote und 500 Verletzte. missio trauert um die Opfer und ihre Angehörigen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir sind tief erschüttert über die Anschläge auf katholische Kirchen und Hotels auf Sri Lanka. Unser ganzes Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen. Wir sprechen der katholischen Bischofskonferenz und unseren Projektpartnern unser tief empfundenes Beileid aus“, reagierte Prälat Klaus Krämer, Präsident von missio Aachen, am Ostersonntag auf die Bombenattentate auf Sri Lanka, die nach Medienberichten bisher mehr als 100 Tote forderten. „Wir rufen die Menschen in Deutschland auf, gerade jetzt an Ostern, dem Fest der Hoffnung auf Frieden und Versöhnung, für die Opfer und das von früheren Bürgerkriegen tief verletzte Land Sri Lanka zu beten“, so Prälat Krämer weiter.</p>
<p>Die tropische Insel Sri Lanka an der Südspitze Indiens ist zehn Jahre nach dem Bürgerkrieg nur scheinbar zur Ruhe gekommen. Im Inneren des Landes schwelt noch immer der Konflikt zwischen den beiden größten ethnischen Gruppen – den buddhistischen Singhalesen und den hinduistischen Tamilen. Trotzdem beklagen vor allem die im Krieg unterlegenen Tamilen weiterhin schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen durch den Staat. „Nach wie vor fehlt es an Bemühungen, gemeinsam Wege des Friedens und der Versöhnung zu gehen und der gesamten Bevölkerung ein Leben in voller Achtung ihrer persönlichen Würde zu ermöglichen“, erklärte Prälat Krämer.</p>
<p>In der missio-Menschenrechtsstudie 65 „Menschenrechte in Sri Lanka. Große Altlasten und geringe Fortschritte auf dem Weg zum Rechtsstaat“ wird festgehalten, dass die Verbrechen des Bürgerkrieges immer noch nicht aufgearbeitet sind, das Schicksal von zehntausenden Verschwundenen noch nicht aufgeklärt ist und fundamentalistische buddhistische Organisationen immer noch versuchen, ethnische Konflikte religiös aufzuladen. Darunter haben in der Vergangenheit auch Christen und Muslime gelitten.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 18 Apr 2019 08:49:14 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio fordert zu Ostern mehr Friedenseinsatz</title>
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                        <description>missio-Präsident Prälat Klaus Krämer fordert zu Ostern mehr politisch-zivilgesellschaftliches Friedensengagement und interreligiösen Dialog. Derzeit leiden Menschen weltweit unter rund 370 Konflikten, davon etwa 90 Prozent in missio-Partnerländern. 3,5 Millionen Euro investierte missio 2018 in Friedensarbeit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk missio Aachen ruft an Ostern zu verstärkten politischen und zivilgesellschaftlichen Friedens- und Versöhnungsbemühungen weltweit auf. „Eine der wichtigsten Osterbotschaften ist es, dass Gewalt und Tod nicht das letzte Wort haben. Deshalb sollten gerade wir Christen uns glaubhaft in Gesellschaft, Politik und durch unsere pastorale Arbeit für mehr Frieden, Versöhnung, Neuaufbau, Zusammenhalt, Konfliktprävention und militärische Abrüstung einsetzen“, so missio-Präsident Prälat Klaus Krämer. 2018 unterstützte missio seine Partner in den Ortskirchen in Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten, Asien und Ozeanien bei dieser Arbeit mit rund 3,5 Millionen Euro.</p>
<p>„Dazu gehört auch der Einsatz für das unteilbare und universale Menschenrecht auf Religionsfreiheit, weil Religion zu oft als Rechtfertigung für Ausgrenzung, Polarisierung und Gewalt ideologisch und politisch missbraucht wird“, so Prälat Krämer weiter. Dies beobachte missio beispielsweise in Syrien, dem Irak, der Zentralafrikanischen Republik, Nigeria, Pakistan oder Indien. „Dort brauchen die zerrissenen Gesellschaften vor allem den interreligiösen Dialog als einen notwendigen Weg der Gewaltprävention, Friedens- und Versöhnungsarbeit“, erklärte Krämer. „Wo der Gesprächsfaden zwischen den Religionen abreißt, leiden bedrängte und verfolgte Christinnen und Christen am meisten“, so Krämer. „Wer Christen in Not nachhaltig helfen will, braucht den interreligiösen Dialog.“</p><h4 class="rte-headline">Kirche muss sich fragen: Tun wir genug für den Frieden?</h4><p>Auch die Kirche selbst müsse sich immer wieder fragen, ob sie genügend für Frieden und Versöhnung tue. Dafür sei die umstrittene Rolle der Kirche beim Genozid in Ruanda vor 25 Jahren ein Beispiel. Aber auch im aktuell schwelenden Konflikt im Südsudan habe Papst Franziskus die Kirchenführer eindringlich um mehr Friedens- und Versöhnungsbereitschaft gebeten.</p>
<p>Schließlich müssten Politik und Zivilgesellschaft nicht allein den materiellen, sondern auch den moralischen Wiederaufbau von Gesellschaften in den Blick nehmen, sobald Konflikte als offiziell beendet gelten oder Flüchtlinge heimkehren könnten, so Krämer. Hier beteilige sich missio mit der Deutschen Bischofskonferenz und anderen Hilfswerken beim Wiederaufbau der christlichen Gemeinschaft nach ihrer Rückkehr in die Ninive-Ebene im Irak, die von Terroristen des sogenannten „Islamischen Staates“ vertrieben worden waren. „Dass die Christen dort wieder Vertrauen zu ihren muslimischen Nachbarn fassen können, von denen sie sich verraten fühlen, ist eine große Herausforderung für die Kirche. Dabei brauchen sie unsere Solidarität“, sagte Prälat Krämer.&nbsp;</p>
<p>Nach Angaben des „Heidelberg Institute for International Conflict Research“ wurden 2018 weltweit 372 Konflikte registriert, davon 213 gewalttätig ausgefochtene Auseinandersetzungen. 150 Konflikte stünden an der Schwelle zum Ausbruch der Gewalt, die latent aber jetzt schon das Leben der Menschen einschränke. Die Partnerländer von missio Aachen sind von rund 90 Prozent dieser Konflikte betroffen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 03 Apr 2019 16:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„In der Welt zuHAUS&quot; – Eine Welt Camp 2019</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/in-der-welt-zuhaus-eine-welt-camp-2019/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Was bedeutet ein gutes Zuhause heute für die Menschen weltweit? Antworten will vom 29. Mai bis 2. Juni das „Eine Welt Camp&quot; auf dem Jakobsberg in Bingen geben. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Beispielsweise lädt der Menschenrechtsaktivist Peter Steudtner nach seiner mehrmonatigen Haft in der Türkei gemeinsam mit dem Streetart-Künstler Mika Springwald zu einem Workshop ein. Daneben warten auf junge Erwachsene und Familien, die Interesse an Entwicklungspolitik und Weltkirche haben, weitere Workshops, kritische Diskussionen, kreative und spirituelle Angebote.</p>
<p>Fünf Tage beschäftigen sich die Teilnehmenden intensiv unter dem Motto „In der Welt zuHAUS" mit unterschiedlichsten Fragen. Wie wohne ich und wie wohnen andere? Was macht ein Zuhause aus? Wie gestalten wir gutes Zusammenleben? Ziel ist es, sich mit der Vision einer solidarischen und nachhaltigen Welt auseinander zu setzen.</p>
<p>Der Workshop von Peter Steudtner und Mika Springwald ist einer der unkonventionellen Beiträge zum Thema. Nachdem Steudtner im Juli 2017 wegen angeblicher Unterstützung einer terroristischen Vereinigung in Istanbul festgenommen und erst Ende Oktober 2017 wieder freigelassen wurde, möchten er und Springwald mit den Workshop-Teilnehmenden über die innere Enge einer Gefängniszelle und was dies mit Graffiti zu tun hat, reflektieren. Beide wollen eine Reise zur Kraft der Solidarität und der Notwendigkeit von Kreativität beim Durchleben von Menschenrechtsverletzungen begleiten. Die Teilnehmenden sollen mit ihren eigenen Gefühlen von Enge und Begrenztheit in Kontakt kommen und beim Sprayen neue Kraft erfahren. Weitere Referentinnen und Referenten geben den Teilnehmenden Denkanstöße. So stellt Madeleine Genzsch, Gründerin der Aachener Bewegung „Wandelwerk", alternative Wohnmodelle als mögliche Zukunft des Wohnens vor. Inge Gnau aus dem MaZ-Team der Steyler Missionare wird unter dem Leitsatz „Da hängt der Haussegen schief" einen Einstieg in die gewaltfreie Konfliktbearbeitung geben – ein Thema, mit dem sie sich als Trainerin auskennt.</p>
<p>Das „Eine Welt Camp" bettet die inhaltliche Arbeit in eine Zeltlagerstimmung ein. Gemeinsames Feiern und Beten, Lagerfeuer, die Möglichkeit, selbst auf der „Open Stage" aufzutreten und das Programm aktiv mitzugestalten, machen die besondere Atmosphäre des Camps aus.</p>
<p>Interessierte finden unter <a href="http://www.eine-welt-camp.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.eine-welt-camp.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> weitere Informationen zum Camp sowie die Möglichkeit zur Anmeldung.</p>
<p>Das „Eine Welt Camp" findet alle zwei bis drei Jahre statt und gibt neue Impulse zu Themen des Alltags. Ausgerichtet wird es vom Internationalen Katholischen Missionswerk missio, der Arbeitsgemeinschaft MissionarIn auf Zeit, dem MaZ e.V. und den Missionsbenediktinern vom Kloster Jakobsberg.</p>
<p>Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zur Berichterstattung in Wort und Bild eingeladen. Kontaktieren Sie hierzu gerne Herrn Johannes Seibel.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 22 Mar 2019 19:03:36 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Kirche betet für seine Märtyrer</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/kirche-betet-fuer-2018-getoetete-kirchliche-mitarbeitende/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die Kirche betet und fastet am Sonntag, dem 24. März, für die ermordeten kirchlichen Mitarbeiter in der Mission. 2018 kamen laut dem missio-Pressedienst Fides 40 kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit gewaltsam zu Tode.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Tag wird im Gedenken an Erzbischof Oscar Arnulfo Romero von San Salvador begangen, der am 24. März 1980 ermordet wurde. Auch missio Aachen ruft zum Gebet auf.</p>
<p>2018 kamen laut <a href="http://www.fides.org/de/missionaries/65319-VATIKANSTADT_IM_JAHR_2018_ERMORDETE_MISSIONARE" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Fides&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> 35 Priester, ein Priesterseminarist und vier Laien in der Mission gewaltsam zu Tode, die meisten davon in Afrika. Zumeist sind Raubüberfälle oder Entführungen die Todesursache, die aufgrund von Armut und daraus resultierenden gesellschaftlichen Verfalls verübt werden. Zu den Getöteten zählen auch kirchliche Mitarbeiter, die sich politisch engagiert haben. „Dabei sind die Ermordeten nur die Spitze des Eisbergs, da die Liste der unbekannten Pastoralarbeiter und Katholiken, die angegriffen, misshandelt, ausgeraubt und bedroht werden, lang ist. Dies gilt auch für katholische Einrichtungen, die sich in den Dienst der Bevölkerung stellen und Zielscheibe von Anschlägen und Plünderungen werden“, schreibt Fides. Das halte aber weltweit Priester, Ordensleute und Laien nicht ab, den Alltag mit den einfachen Menschen zu teilen und mit dem Zeugnis vom Evangelium ein Zeichen der Hoffnung zu setzen, so Fides weiter. Als solche Zeugen des Evangeliums seien die ermordeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Märtyrer.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 22 Mar 2019 10:02:23 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio in Syrien</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-in-syrien/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Christen in Syrien suchen Perspektiven - darüber informierten sich jetzt Professor Klaus Vellguth und Katja Nikles für missio vor Ort in Homs. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Professor Klaus Vellguth und Katja Nikles von <em>missio</em> haben im März 2019 Syrien besucht. In Damaskus trafen sie unter anderem Patriarch Joseph I. Absi, das Oberhaupt &nbsp;der mit der römisch-katholischen Kirche unierten melkitischen griechisch-katholischen Kirche.</p>
<p>Neben dem Gespräch im Patriarchat besuchten die <em>missio</em>-Vertreter verschiedene kirchliche Projekte in Homs und in&nbsp;Damaskus. Sie trafen dabei auf Christen, die nach den Jahren eines verheerenden – und in einigen Landesteilen immer noch andauernden&nbsp;– Krieges nach Wegen suchen, die Schatten der Vergangenheit hinter sich zulassen und am Aufbau einer friedlichen Gesellschaft mitzuwirken.</p>
<p>Auch wenn Teile von Homs und Damaskus nach den Kriegsjahren in Schutt und Asche liegen, sind die Initiativen der Kirche in Homs und Damaskus ermutigend. In mehreren Gemeinschaftszentren organisieren Christen in Syrien caritative Aktivitäten, die den Angehörigen der verschiedenen Religionsgemeinschaften (Muslime, Alewiten, Drusen, Christen etc.) gleichermaßen zu Gute kommen. Sie bieten Hausaufgabenbetreuung an, initiieren Kunstprojekte, beheimaten Initativen für Menschen mit Behinderungen, fördern Jugendgruppen und laden Kinder und Jugendliche dazu ein, an Ferienprogrammen teilzunehmen. So soll jungen Menschen in Syrien, die verschiedenen Religionsgemeinschaften angehören, die Möglichkeit eines „anderen Syrien“ vermittelt werden. Damit tragen die Christen in Syrien zu einem religionsverbindenden Klima in ihrer Heimat bei, in der unter dem Vorwand religiöser Differenzen eine kriegerische Auseinandersetzung stattgefunden hat, bei der es zunächst um bürgerliche Freiheitsrechte, später um die regionale Hegemonie im Nahen Osten und schließlich um globale Machtinteressen ging.</p>
<p>Sowohl in Gesprächen mit dem Patriarchen als auch im Rahmen zahlreicher weiterer Begegnungen wurde deutlich, dass die Christen in Syrien auf die Unterstützung aus dem Ausland angewiesen sind, um nach den Jahre der Zerstörung und angesichts der Spannungen eine Perspektive in der Region zu haben. Die Reise von Klaus Vellguth und Katja Nikles fand im Rahmen des <em>missio</em>-Engagements für Religionsfreiheit und Versöhnung im Nahen Osten statt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 14 Mar 2019 09:21:58 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Zentralafrikanische Republik: Friedensinitative zu Gast in Berlin</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/zentralafrikanische-republik-friedensinitative-zu-gast-in-berlin/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Christliche und muslimische Religionsführer aus der Zentralafrikanischen Republik werben in dieser Woche vom 13. bis 16. März 2019 in Berlin um Unterstützung für ihre gemeinsame Friedensarbeit. missio-Mitarbeiter Burchard Schlömer begleitet die Delegation.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Muslime, Protestanten und Katholiken haben in Zentralafrika eine interreligiöse Plattform gegründet. Diese Plattform wird auch von <i>missio</i> Aachen und weiteren katholischen Hilfsorganisationen gefördert. In Zusammenarbeit mit dem ebenfalls interreligiös angelegten geplanten Berliner Lehr-und Bethaus „House of One“ soll in der zentralafrikanischen Hauptstadt ein „House of Peace“ entstehen – als Zeichen des toleranten Miteinanders der Religionen und als Ort der Friedenserziehung. Unter anderem sollen deutsche und afrikanische Architekturstudenten gemeinsam Entwürfe erarbeiten.</p>
<p>Von Mittwoch, 13. März 2019, bis Samstag, 16. März 2019, trifft Kardinal Nzapalainga zusammen mit dem Imam Kobine Layama und dem Pastor Philippe Sing-Na in Berlin Politiker und Vertreter kirchlicher Organisationen treffen. Der Kardinal und der Imam wurden für ihr Engagement bereits mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.</p>
<p>Ende 2012 waren in der <a href="/informieren/wo-wir-helfen/afrika/zentralafrikanische-republik/">Zentralafrikanischen Republik&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> Kämpfe zwischen Milizen ausgebrochen, die versuchen, Muslime gegen Christen und umgekehrt auszuspielen. Im Zentrum der Konflikte stehen weniger religiöse Motive als vielmehr die Kontrolle über Weidegebiete und Rohstoffe wie Diamanten, Gold und Uran. Hilfsorganisationen warnen vor einer weiteren Verschärfung der humanitären Krise in dem Bürgerkriegsland.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 24 Feb 2019 18:29:56 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio begrüsst Ergebnisse des Anti-Missbrauchsgipfels in Rom</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-begruesst-ergebnisse-des-anti-missbrauchsgipfel-in-rom/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Prälat Klaus Krämer, Präsident von missio Aachen und dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ sieht nach dem Anti-Missbrauchsgipfel im Vatikan vom 21. bis 24. Februar die Voraussetzungen geschaffen, um künftig den Missbrauch von Kindern in der Kirche wirkungsvoller zu verhindern.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Durch den Anti-Missbrauchsgipfel in Rom und die eindeutigen Worte des Papstes wurde ein kraftvolles Zeichen gegen jede Form des Missbrauchs von Kindern gesetzt“, begrüßt Prälat Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerkes „Die Sternsinger“ und des Internationalen Katholischen Missionswerkes <em>missio</em> Aachen, die Ergebnisse der Konferenz des Vatikans. „Für die Kirche steht das Thema des Kindesschutzes nun ganz oben auf der Tagesordnung. Ein geschärftes Bewusstsein für den Ernst der Lage ist die entscheidende Voraussetzung dafür, dass es nun zu konkreten institutionellen Veränderungen in der Kirche kommen kann, die dazu beitragen, Machtmissbrauch künftig wirkungsvoller zu verhindern“, so Prälat Krämer weiter.</p>
<p>„Wir sehen das auch als Ermutigung, das Thema Kindesschutz gemeinsam mit unseren Projektpartnern weiter in Afrika, Asien, Ozeanien und Lateinamerika voranzutreiben“, so Prälat Krämer. Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, <em>missio</em> Aachen und das Missionswissenschaftliche Institut (MWI) von <em>missio</em> Aachen arbeiten dabei seit 2013 eng mit dem von Pater Hans Zollner SJ gegründeten „Centre for Child Protection“ (CCP) in Rom zusammen.</p><h3 class="rte-headline">Kindesschutz: In vergangenen zwei Jahren 25 Länder in fünf Kontinenten besucht</h3><p>Dass das Thema Kindesschutz für die Aachener Missionswerke besondere Priorität besitze, komme nicht zuletzt dadurch zum Ausdruck, dass Dr. Franz Marcus als Vorstandsmitglied des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ für die Kindesschutzarbeit in der Weltkirche in Zusammenarbeit mit dem CCP freigestellt sei, so Prälat Krämer. Marcus besuchte in den vergangenen zwei Jahren 25 Länder in fünf Kontinenten im gemeinsamen Auftrag von CCP, <em>missio</em> Aachen und Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Dabei traf sich Marcus mit Bischofskonferenzen, Ordensoberenkonferenzen, katholischen Universitäten, Bildungsorganisationen und weiteren Einrichtungen, um die Partner bei der Implementierung von Kindesschutzmaßnahmen und insbesondere Schulungen für kirchliche Mitarbeiter zu beraten.</p>
<p>Das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, <em>missio</em> Aachen und das MWI unterstützen in diesem Rahmen ihre Projektpartner dabei, für den kirchlichen Alltag eigene Richtlinien zur Prävention von Kindesmissbrauch in der jeweiligen Ortskirche, der Aufklärung, dem Umgang mit Tätern und Opfern und der therapeutischen Begleitung der Betroffenen zu formulieren und umzusetzen. Zuletzt wurde beispielsweise in Beirut eine Konferenz zum Thema Kindesschutz für den Nahen und Mittleren Osten organisiert. „Das ist oft kein einfacher Weg, hier müssen wir auch kulturelle Vermittlungs- und Bewusstseinsarbeit leisten, aber wir wollen einen nachhaltigen Weg gehen“, so Krämer.</p>
<p>Nicht zuletzt rückte die Konferenz auch das Schicksal von Ordensfrauen in Blickpunkt, die durch Geistliche missbraucht wurden. „Die Kirche muss Frauen und insbesondere Ordensfrauen weltweit stärken, ihre Ausbildung verbessern und ihre Rolle als die entscheidenden Zukunftstreiber der Kirche vor allem in Afrika und Asien fördern. Das ist ein wichtiger Baustein für die Prävention gegen den Missbrauch“, sagte Prälat Krämer.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 20 Feb 2019 13:09:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Missbrauchsdebatte: missio stärkt Ordensfrauen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missbrauchsdebatte-missio-staerkt-ordensfrauen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>In der Kirche sind Ordensfrauen durch Kleriker missbraucht worden. Das ist jetzt aus Medienberichten bekannt geworden. missio unterstützt deshalb die Forderung von Papst Franziskus, mit allen Kräften den Opfern zu helfen und einen solchen Missbrauch zu verhindern. In der missio-Projektzusammenarbeit ist noch kein solcher konkreter Fall bekannt geworden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Frauen und insbesondere die Ordensfrauen in den Ortskirchen Afrikas, Asiens und Ozeaniens stark machen: Das ist seit langem einer der Förderschwerpunkte in der Projektzusammenarbeit von <i>missio</i> Aachen. Dies ist ein wichtiger Baustein zur Prävention von Missbrauch.</p>
<p>Aus Sicht von <i>missio</i> ist das auch deshalb notwendig, weil das durchschnittliche Ausbildungsniveau von Ordensfrauen in diesen Ortskirchen niedrig ist und sie in vielfältigen Abhängigkeiten leben, die durch eine bessere Aus- und Weiterbildung verringert werden können. Gleichzeitig gehören gut qualifizierte Ordensfrauen mit Führungskompetenzen zu den wichtigsten Projektpartnerinnen von <i>missio</i>, die in der pastoral-sozialen Arbeit oder in pastoralen Großprogrammen äußerst wirkungsvoll arbeiten. Dieses Potential der Ordensfrauen ist unserer Einschätzung nach längst noch nicht ausgeschöpft. Qualifizierte Ordensfrauen können in den Gesellschaften und Ortskirchen Afrikas, Asiens und Ozeanien zu Rollenvorbildern werden und zu einem Bewusstseinswandel hinsichtlich der Rolle der Frau beitragen.</p><h4 class="rte-headline">Geschlechtergerechtigkeit, die Folgen patriarchaler Strukturen und das Thema Sexualität sind Ausbildungsinhalte</h4><p>Deshalb investiert <i>missio</i> in seinen Partnerländern mit Priorität in die qualifizierte Schul-, Aus- und Weiterbildung sowie akademische Qualifikation von Ordensfrauen über das Noviziat hinaus. Bei der Vergabe von Promotionsstipendien des Missionswissenschaftlichen Instituts (<a href="https://www.mwi-aachen.org" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">MWI&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>) von <i>missio</i> Aachen werden Ordensfrauen vorrangig berücksichtigt. In der von <i>missio</i> geförderten Aus- und Weiterbildung für Ordensfrauen werden neben herkömmlichen Ausbildungsthemen immer mehr Inhalte wie zum Beispiel Kommunikation und Selbstwahrnehmung, Konfliktmanagement, Aggression und Mobbing, männliche und weibliche gesellschaftliche Stereotypen, patriarchale Strukturen in Politik, Wirtschaft und Religion, Geschlechtergerechtigkeit in Kirche und Gesellschaft, Sexualität oder Ursachen von sexueller Gewalt und Missbrauch vermittelt. Durch diese Persönlichkeitsbildung sollen Ordensfrauen lernen, bei psychischen und physischen Grenzverletzungen – auch innerhalb kirchlicher Strukturen wie im Fall des Missbrauchs durch Kleriker – sich adäquat zu verhalten und sich abgrenzen zu können. Gleichzeitig fördern diese Programme individuelle Führungskompetenzen.</p><h4 class="rte-headline">missio fördert Begleitung von traumatisierten Ordensfrauen</h4><p>Ergänzend forciert <i>missio</i> seit Jahren Programme im Bereich der psychologischen und therapeutischen Begleitung („Spiritual Counselling“) von Ordensfrauen innerhalb der Ortskirche in Afrika, Asien und Ozeanien. Ordensfrauen leben dort zum Teil in Gesellschaften, die von politischen, wirtschaftlichen, sozialen und religiösen Spannungen bis hin zu sexueller Gewalt oder Terror und Krieg geprägt sind. Das kann die Ordensfrauen bis an die Grenzen ihrer eigenen physischen und psychischen Belastbarkeit führen. Gleichzeitig sind diese Gesellschaften zu großen Teilen durch traditionelle patriarchale Vorstellungswelten geprägt, die auch innerhalb der jeweiligen Ortskirchen wirksam sind und zu Belastungen führen. Deshalb brauchen gerade Ordensfrauen in unseren Partnerländern professionelle psychologische Hilfe und Begleitung, um Traumatisierungserfahrungen verarbeiten zu können. Neben der Begleitung einzelner Ordensfrauen fördert <i>missio</i> Programme für Ausbildungsverantwortliche, die ihnen spirituelle, pastoralpsychologische und pastoraltherapeutische Kompetenzen für das „Spiritual Counselling“ vermitteln. Das „Spiritual Counselling“ ist auch ein Ansatz, um Ordensfrauen zu helfen, die von einem Missbrauch durch Kleriker betroffen sind.</p><h4 class="rte-headline">Beispielhafte Projekte in Nigeria, China, Tansania oder Indien</h4><p>Beispielhaft für die Arbeit von <i>missio</i> in diesen Aufgabenfeldern ist das <a href="http://www.psi-online.org/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link"><i>Psycho-Spiritual Institute</i>&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>&nbsp;in Nigeria, das für das englischsprachige Afrika spirituelle und psychologische Therapeutinnen und Therapeuten ausbildet, die traumatisierte hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ortskirchen – darunter Ordensfrauen – begleiten. In ähnlicher Weise arbeitet auch das <i>China Catholic Shanxi Formation Institute</i>, das mit den Benediktinern von St. Ottilien kooperiert und von <i>missio</i> gefördert wird. Weiterhin fördert <i>missio</i> beispielsweise Angebote des <a href="http://ssc.edu.ph/outreach-and-advocacies/institute-of-womens-studies/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link"><i>St. Scholastica’s Institute of Women Studies Manila</i>&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>&nbsp;in den Philippinen, des <a href="http://amht.co.tz/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link"><i>Arusha Mental Health Trust</i>&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>&nbsp;(AMHT) in Tansania oder das Programm&nbsp;„Empowerment of Women Religious“ in Indien, die Ordensfrauen in der oben beschriebenen Weise stärken. Daneben fördert <i>missio</i> beispielsweise auch regelmäßig Ordensfrauen aus Partnerländern, die am <a href="http://www.ifhim.ca/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link"><i>Institut de Formation Humaine Intégrale</i>&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>&nbsp;(IFHIM) in Montreal ein- bis dreijährige Kurse zur Persönlichkeitsbildung durchlaufen.</p><h4 class="rte-headline">Ordensführungen brauchen mehr Unabhängigkeit von diözesanen Strukturen</h4><p>Daneben fördert <i>missio</i> in den Ortskirchen Afrikas, Asiens und Ozeaniens Ordensoberenkonferenzen der Frauenorden auf nationaler und regionaler Ebene, um ihnen innerkirchlich ein größeres institutionelles Gewicht und Unabhängigkeit zu geben. Dadurch können die Frauenorden – auch unabhängig von Diözesanstrukturen – die Anliegen von Frauen in Kirche und Gesellschaft besser vertreten. Schließlich<i> </i>hat<i> missio</i> Aachen Initiativen in Indien und Papua-Neuguinea unterstützt, Richtlinien der dortigen Bischofskonferenzen zum Umgang mit dem Verdacht auf sexuellen Missbrauch – unter anderem eben auch von Ordensfrauen durch Kleriker – zu erstellen. In Indien sind so eine „Gender Policy of the Catholic Church of India“ (<a href="http://www.cbci.in/downloadmat/gender_policy.pdf" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">PDF&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>), in Papua-Neuguinea die Broschüren „Right Relationships in Ministry“ und „Protocol on Dealing with Cases of Abuse“ erstellt worden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 15 Feb 2019 16:25:13 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Nigeria braucht faire und freie Wahlen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/nigeria-braucht-faire-und-freie-wahlen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Nigeria braucht faire und freie Wahlen - das fordern die missio-Partner zu den Präsidentschaftswahlen am morgigen Samstag, 15. Februar. Das Kölner domradio hat dazu mit missio-Pressesprecher Johannes Seibel ein Interview geführt. Hier können Sie es nachlesen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>DOMRADIO.DE: </strong>Vor der Stimmabgabe an diesem Samstag appellierten die katholischen Bischöfe an die Bürger, sich für freie und faire Wahlen einzusetzen und sich die Stimme keinesfalls abkaufen zu lassen. Der Appell der Bischöfe legt die Vermutung nahe, dass es bei diesen Wahlen nicht immer mit rechten Dingen zugehen könnte. Wie schätzen Sie das ein?</p>
<p><strong>Johannes</strong> <strong>Seibel: </strong>Für die katholische Kirche in Nigeria ist es das oberste Ziel, dass die Wahlen frei und fair ablaufen. Das ist noch wichtiger als das Ergebnis selbst, weil nur freie und faire Wahlen die Demokratie stärken. Das Phänomen des Stimmenkaufs zum Beispiel ist nicht neu, aber es wird in jüngster Zeit verstärkt wahrgenommen. Die Menschen dort "verkaufen" ihre Stimmen nicht wegen eines fehlenden politischen Bewusstseins, sondern weil sie einfach verzweifelt und arm sind. Deshalb ist die Frage der freien und fairen Wahlen für die Kirche ein Lackmustest, wie stark die Demokratie in Nigeria ist.</p>
<p>Die Kirche engagiert sich auch beispielsweise mit Bischof Matthew Kukah im "National Peace Comitee", das eine Absprachen zwischen den wichtigsten Parteien Nigerias vermittelt hat, die Wahlen mit friedlichen Mitteln zu bestreiten. Die Kirche hofft, dass auch nach den Wahlen die Lage ruhig bleibt, weil es durchaus Sorge gibt, dass der amtierende Präsident Buhari - wenn er verliert - diese Niederlage nicht akzeptieren wird.</p>
<p><strong>DOMRADIO.DE: </strong>Insgesamt stehen 73 Kandidaten zur Wahl. Einer von ihnen ist der amtierende Präsident Muhammadu Buhari. Der moderate Moslem war unter anderem mit dem Versprechen angetreten, die islamische Terrormiliz Boko Haram im Norden des Landes zu stoppen. Wie erfolgreich war er in dieser Hinsicht?</p>
<p><strong>Seibel: </strong>Wenn wir mit unseren missio-Partnern in Nigeria sprechen, dann war er bei der Terrorbekämpfung nicht sehr erfolgreich, auch wenn er es versucht hat. Boko Haram ist immer noch sehr aktiv. Kürzlich ist auf den Gouverneur von Borno, einem Bundesstaat im Nordosten Nigerias, bei einer Wahlkampfveranstaltung ein Anschlag verübt worden. Das zeigt, dass Buhari mit der Terrorismusbekämpfung nicht sehr weit gekommen ist. Auch Dörfer werden weiter überfallen.</p>
<p>Ein Grund dafür ist auch das Militär. Denn für das Militär ist Boko Haram und die Bekämpfung des Terrorismus natürlich immer eine Rechtfertigung dafür zu sagen: "Wir brauchen mehr finanzielle Ressourcen". Diese finanziellen Ressourcen fließen dann erfahrungsgemäß durch Korruption auch in Kanäle, die nicht der Terrorismusbekämpfung dienen. So ist das Militär nicht immer daran interessiert, dass Boko Haram verschwindet.</p>
<p><strong>DOMRADIO.DE: </strong>Nun ist Nigeria mit seinen Rohstoffvorkommen ja eigentlich ein reiches Land. Davon profitieren aber nur wenige. Welche Figur hat Buhari denn in Sachen Armutsbekämpfung abgegeben?</p>
<p><strong>Seibel: </strong>Auch da sagen unsere missio-Partner durchweg, dass ihm das nicht gelungen ist. Die Armut ist nicht gesunken. Erzbischof Kaigama spricht manchmal sogar ganz verzweifelt davon, dass in Nigeria die Armut ein Monster ist. Das ist auch die Ursache für viele Probleme in Nigeria. Armut ist auch eine der Ursachen für das Aufkommen von Boko Haram im Norden des Landes.</p>
<p>Die Armut verursacht auch Konflikte, die das Land immer mehr beschäftigen: Zum Beispiel zwischen den Hirten aus dem Norden, die zur Volksgruppe der Fulani gehören und Muslime sind und den Bauern, die meistens christlichen Ethnien angehören. Durch die Armut und durch die Klimakatastrophe werden diese Hirten dazu gezwungen, sich neue Wasserstellen zu suchen und das führt zu Konflikten mit den Bauern. Diese Konflikte werden dann wiederum religiös missbraucht und es wird behauptet, dass sei ein religiöser Konflikt. In Wirklichkeit ist es ein ökonomischer Konflikt aufgrund der Armut, die einfach nicht in Nigeria so bekämpft wird wie es sein müsste.</p>
<p><strong>DOMRADIO.DE: </strong>Atiku Abubakar, so heißt Buharis ernstzunehmenster Konkurrent. Wofür steht er?</p>
<p><strong>Seibel: </strong>Er steht eigentlich für wirtschaftlichen Erfolg. Er hat auch ein großes und erfolgreiches Unternehmens-Konglomerat in den Bereichen Logistik, Öl und Gas aufgebaut. Er hat auch eine Universität, Kindergärten und Schulen gegründet und ist in den Medien aktiv. Insofern ist er für viele auch ein Hoffnungsträger, weil er persönlich erfolgreich ist - unabhängig davon, inwieweit dieser Erfolg auch Korruption zu verdanken ist.</p>
<p>Was für die Kirche und auch für die Christen in Nigeria wichtig ist: Er beschäftigt in seinem Unternehmen Christen und Muslime gleichermaßen. Für ihn spielt Religion insofern keine Rolle und er gilt als liberal.</p>
<p><strong>DOMRADIO.DE: </strong>In Nigeria sind etwa die Hälfte der Bevölkerung Muslime, 45 Prozent dagegen sind Christen. Die beiden Favoriten für das Präsidentenamt sind nun aber beide Muslime. Welche Rolle könnte das spielen? Ist das ein Nachteil für die Christen im Land?</p>
<p><strong>Seibel: </strong>Die katholische Kirche und unsere missio-Partner versuchen immer wieder in der Öffentlichkeit darzustellen, dass es sich bei politischen Wahlen nicht um eine Frage von Leben und Tod handelt, dass es auch keine religiöse Frage ist - gleichgültig ob der Präsident ein Muslim oder ein Christ ist - und dass es um die Verbesserung der Lebensverhältnisse und des politischen Systems geht. Das heißt, die Frage, ob die religiöse Zugehörigkeit eines Präsidenten negative Auswirkungen auf die Christen hat, ist nicht die wichtigste Frage.</p>
<p>Insofern glaube ich nicht, dass das ein Nachteil für die Christen im Land ist, sondern es geht hier tatsächlich um Politik und nicht um Religion. Das versucht auch die katholische Kirche in Nigeria immer wieder den Wählern und Wählerinnen und den eigenen Gläubigen zu sagen: Lasst es nicht zu, dass eure Religion politisch instrumentalisiert wird. Es ist keine Religionsfrage. Es ist eine politische Frage.</p>
<p>Das <a href="https://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2019-02-15/kommender-nachteil-fuer-die-christen-ueber-die-rolle-der-religion-bei-der-praesidentenwahl-nigeria" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Interview&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> führte Moritz Dege.</p>
<p>Anmerkung: Das Interview wurde von Johannes Seibel noch sprachlich nachbearbeitet.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 07 Feb 2019 10:22:31 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Religionsfreiheit profiliert und differenziert in die politische Diskussion einbringen“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/religionsfreiheit-profiliert-und-differenziert-in-die-politische-diskussion-einbringen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, besucht das katholische Hilfswerk missio Aachen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Der jüngste Besuch von Papst Franziskus in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist eine Ermutigung für alle, die den interreligiösen Dialog als Weg zu Frieden und Versöhnung weltweit stärken wollen.“ Dies sagte Prälat Klaus Krämer, Präsident des katholischen Hilfswerkes <em>missio</em> Aachen, bei einem Arbeitstreffen mit Markus Grübel, Beauftragter der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, in Aachen. „Wir wollen das Thema Religionsfreiheit gleichermaßen profiliert und differenziert in die politische Diskussion einbringen, deshalb suchen wir den Austausch mit möglichst vielen Akteuren der Zivilgesellschaft in Deutschland, die sich mit diesem Menschenrecht beschäftigen“, so Markus Grübel.</p>
<p>Der CDU-Politiker informierte sich über die Länderberichte, Menschenrechtsstudien, Kampagnen und Projektzusammenarbeit von <em>missio</em> Aachen, die den Schutz bedrängter und verfolgter Christen, Religionsfreiheit und interreligiösen Dialog fördern. <em>missio</em> Aachen arbeitet dabei eng mit der Kirche in Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten oder Asien zusammen. „Gerne unterstützen wir die Bundesregierung in diesen wichtigen Fragen. Wir verfügen als weltkirchliche Fachstelle über ein internationales Netz an Partnern, die sich vor Ort für ein gutes Zusammenleben der Angehörigen verschiedener Religionen einsetzen und Konflikte entschärfen“, so Prälat Krämer. „Die Welt wird eher durch gute Beispiele und Vorbilder der Zusammenarbeit zwischen den Religionen besser, als ständig nur auf Defizite hinzuweisen“, sagte Grübel.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 03 Feb 2019 10:04:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Papstbesuch in Vereinigten Arabischen Emiraten stärkt interreligiösen Dialog</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/papstbesuch-in-vereinigten-arabischen-emiraten-staerkt-interreligioesen-dialog/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Arbeitsmigranten brauchen bessere Arbeitsbedingungen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Dieser historische Besuch würdigt die Arbeit der Christen in den Vereinigten Arabischen Emirate für die zahlreichen katholischen philippinischen und indischen Arbeitsmigranten und für den Dialog zwischen Christen und Muslimen im arabischen Raum. Das macht Hoffnung auf weitere Fortschritte“, begrüßt Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks <em>missio</em> Aachen, die Reise von Papst Franziskus vom 3. bis 5. Februar in die Vereinigten Arabischen Emirate.</p>
<p>Angesichts der politisch schwierigen Lage im Nahen und Mittleren Osten und dem Versuch, weltweit Christen und Muslime politisch gegeneinander auszuspielen, seien die Treffen von Papst Franziskus mit hochrangigen Vertretern der islamischen Welt in den Vereinigten Arabischen Emirate ein wichtiges Signal. „Die Kirche lässt sich nicht für politische Interessen instrumentalisieren, sondern möchte im Gespräch mit anderen Religionen die Spirale von Hass und Gewalt durchbrechen, um gemeinsam Wege zu Frieden und Versöhnung zu finden. Der erstmalige Besuch eines Papstes auf der arabischen Halbinsel ermutigt auch uns, weiter weltweit den interreligiösen Dialog zu unterstützen“, so Prälat Krämer.</p>
<p>Gleichzeitig hofft Prälat Krämer, dass der Papstbesuch weitere konkrete Verbesserungen für die christlichen Arbeitsmigrantinnen und Migranten auf der arabischen Halbinsel erreichen kann. „Vor allem die ausländischen Hausangestellten brauchen einen besseren Schutz, um Ausbeutung und Missbrauch zu verhindern“, sagte <em>missio</em>-Präsident Prälat Krämer.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 01 Feb 2019 17:55:25 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Unklarheit über Aufenthaltsort von Asia Bibi</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/unklarheit-ueber-aufenthaltsort-von-asia-bibi/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Heute Morgen meldete die &quot;Frankfurter Allgemeine Zeitung&quot;, dass die pakistanische Christin Asia Bibi nach Kanada ausreisen konnte. Ihr tatsächlicher Aufenthaltsort ist aber noch unklar. Update von Freitag, 1. Februar, 18.07 Uhr.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitagmorgen, 1. Februar, meldete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) unter Berufung auf den Rechtsanwalt Saif al-Malook, dass die pakistanische Christin Asia Bibi nach Kanada ausgereist ist. Unter Berufung auf diese Meldung hat <i>missio </i>eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der wir uns erleichtert über diese Entwicklung zeigten. Am Nachmittag des 1. Februar dann meldete die <a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/unklarheit-ueber-aufenthaltsort-von-asia-bibi-16019291.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link"><i>Frankfurter Allgemeine Zeitung</i>&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>, dass der Aufenthaltsort der pakistanischen Christin unklar und es noch nicht sicher sei, ob sie tatsächlich ausgereist ist. Deshalb haben wir unsere Pressemitteilung an dieser Stelle wieder zurückgezogen und hoffen, dass Asia Bibi bald tatsächlich in einem Land ihrer Wahl frei leben kann. Wir informieren weiter, sobald belastbare Meldungen über die Lage bekannt sind.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                                        <pubDate>Tue, 29 Jan 2019 14:22:09 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Pakistan: missio begrüßt Entscheidung zu Asia Bibi</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/pakistan-missio-begruesst-entscheidung-zu-asia-bibi/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Oberster Gerichtshof von Pakistan lässt Revision gegen Aufhebung des Todesurteils nicht zu</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir begrüßen die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes in Pakistan, keine Revision gegen die Aufhebung des Todesurteils für die Christin Asia Bibi zuzulassen. Damit kann sie mit ihrer Familie aus Pakistan ausreisen“, freute sich Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes <em>missio</em> Aachen, über die Entwicklung des Falles. „Wir hoffen, dass jetzt Asia Bibi und ihre Familie in Ruhe und gut begleitet ein neues Leben in einem Land ihrer Wahl beginnen können“, sagte Prälat Krämer. Neben Deutschland und Frankreich ist auch Kanada als Aufnahmeland für Asia Bibi und ihre Familie im Gespräch.</p>
<p>„Der pakistanische Staat befindet sich in einer schwierigen Lage, weil ihn islamistische Fundamentalisten aus politischen Gründen erpressen wollen“, so Prälat Krämer weiter. Deshalb sei die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes im Fall Asia Bibi auch ein Signal, dass Staat und Justiz in der Islamischen Republik Pakistan den Schutz der religiösen Minderheiten wie den Christen tatsächlich garantieren wollten. „Wir hoffen, dass durch den Fall Asia Bibi die gemäßigten Kräfte in Pakistan gestärkt werden, was den Christen und anderen Minderheiten hilft“, so Prälat Krämer weiter. „Pakistan ist religionspolitisch für die gesamte Region eines der entscheidenden Länder. Es braucht die Unterstützung des Westens, damit es innenpolitisch nicht durch Fundamentalisten destabilisiert wird“, sagte Prälat Krämer.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 10 Jan 2019 14:36:59 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Neujahrsempfang und außerordentlicher Monat der Weltmission</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/neujahrsempfang-und-ausserordentlicher-monat-der-weltmission/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine besondere Bedeutung kommt dem Jahr 2019 durch den vom Papst ausgerufenen außerordentlichen Monat der Weltmission zu. Dies betonte Prälat Klaus Krämer, Präsident von <i>missio</i> Aachen, am Donnerstag beim Neujahrsempfang des Internationalen Katholischen Missionswerks. Die von <i>misso</i> initiierte Ausstellung <a href="/mitmachen/glauben-teilen/ausstellungen/du-bist-mission/">„Du bist Mission“&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> stoße bereits auf großes Interesse, so Prälat Krämer. Schwerpunktregion des Monats der Weltmission im Oktober 2019 wird die Region von Nordost-Indien sein. Dazu werden Projektpartner aus diesen Diözesen von <i>missio</i> nach Deutschland eingeladen, um über ihre Arbeit und Hilfsprojekte zu berichten.&nbsp;</p>
<p>Als wichtigen Partner und Gast begrüßte Prälat Klaus Krämer beim Neujahrsempfang den Geschäftsführer der BEGECA, Günter Siebertz. Die Beschaffungsgesellschaft für kirchliche, caritative und soziale Einrichtungen hat wie missio ihren Sitz in der Goethestraße in Aachen. Die <a href="https://www.begeca.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">BEGECA&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> wurde 1968 gegründet und hat seitdem rund 60.000 Projekte mit einer Gesamtsumme von 625 Millionen Euro realisiert.</p>
<p>Den Neujahrssegen überbrachten im Rahmen des Neujahrsempfangs die Sternsinger der katholischen Grundschule Höfchensweg in Aachen. Die Mädchen und Jungen sammelten gleichzeitig Spenden für Kinderhilfsprojekte.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 27 Dec 2018 09:05:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Afrikatag 2019: missio sammelt für mutige Priester in Krisenregionen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/afrikatag-2019-missio-sammelt-fuer-mutige-priester-in-krisenregionen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Älteste Spendenaktion der katholischen Kirche – Kollekte zwischen 1. und 13. Januar</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Katholische Priester bringen in die ärmsten, von Flucht, Gewalt und Krieg betroffenen Regionen Afrikas Hoffnung. Um dort den Menschen zu helfen, brauchen sie eine umfassende Vorbereitung auf diese schwierige Aufgabe“, ruft Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes <i>missio</i> Aachen, zu Spenden für den Afrikatag 2019 auf. Zwischen dem 1. und 13. Januar sammeln Katholiken in ihren Gottesdiensten für die Ausbildung und Arbeit afrikanischer Priester an den Orten, wo die Not am größten ist. „Damit sie das Leben haben”, lautet das Leitwort dieser ältesten gesamtkirchlichen Kollekte der Welt. Die Kollekte erbrachte 2018 knapp 1,2 Millionen Euro.</p>
<p>Als Beispiel für alle afrikanischen Priester im Kriseneinsatz stehen beim Afrikatag 2019 die Kirche Äthiopiens und Pfarrer Tesfaye Petros im Mittelpunkt. Er lebt in der Region Gambella im Südwesten Äthiopiens. Sie gehört zu einer der gefährlichsten und ärmsten Provinzen des Landes. Ganz bewusst hat sich der mutige Gottesmann für den Einsatz in dieser von seiner Heimat weit entfernten Krisenregion entschieden. Er will dort für die Menschen da sein, deren Leben von Flucht, Armut und Gewalt geprägt ist. Dabei kümmert er sich auch aufopferungsvoll um die zehntausende Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Südsudan, die in Gambella Zuflucht gefunden haben.</p>
<p>Das Plakatbild zum Afrikatag 2019 ist in einem Flüchtlingslager in Gambella aufgenommen und zeigt Pfarrer Tesfaye Petros zusammen mit südsudanesischen Flüchtlingen, die in einem Kirchenchor singen.</p><h3 class="rte-headline">Kollektentermine Afrikatag 2019</h3><p>Die Kollekten zum Afrikatag 2019 werden in den jeweiligen Bistümern an folgenden Sonn- und Feiertagen gehalten:</p>
<p><strong>Dienstag, 1. Januar 2018, Hochfest der Gottesmutter Maria / Neujahr</strong></p><ul><li><span>Bistum <strong>Dresden-Meißen</strong></span></li><li><span>Bistum <strong>Essen</strong></span></li><li><span>Bistum <strong>Fulda</strong></span></li><li><span>Bistum <strong>Osnabrück</strong></span></li><li><span>Bistum <strong>Rottenburg-Stuttgart</strong></span></li></ul><p><strong>Sonntag, 6. Januar 2018, Erscheinung des Herrn / Hl. Drei Könige</strong></p><ul><li><span>Bistum <strong>Aachen</strong></span></li><li><span>Erzbistum <strong>Freiburg</strong></span></li><li><span>Bistum <strong>Görlitz</strong></span></li><li><span>Erzbistum <strong>Köln</strong></span></li><li><span>Erzbistum <strong>Paderborn</strong></span></li></ul><p><strong>Sonntag, 13. Januar 2018, 2. Sonntag im Jahreskreis</strong></p><ul><li><span>Erzbistum <strong>Berlin</strong></span></li><li><span>Bistum <strong>Erfurt</strong></span></li><li><span>Erzbistum <strong>Hamburg</strong></span></li><li><span>Bistum <strong>Hildesheim</strong></span></li><li><span>Bistum <strong>Limburg</strong></span></li><li><span>Bistum <strong>Magdeburg</strong></span></li><li><span>Bistum <strong>Mainz</strong></span></li><li><span>Bistum <strong>Münster</strong></span></li><li><span>Bistum <strong>Trier</strong></span></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
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                                        <pubDate>Tue, 18 Dec 2018 11:15:03 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Christen in Pakistan, Indien und Nigeria zu Weihnachten besonders gefährdet</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/christen-in-pakistan-indien-und-nigeria-zu-weihnachten-besonders-gefaehrdet/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Partner des katholischen Hilfswerks berichten von angespannter Stimmung – Materieller Überlebenskampf prägt Weihnachten im Nahen und Mittleren Osten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir sind mit Blick auf das bevorstehende Weihnachtsfest in großer Sorge um die persönliche Sicherheit vieler Christen vor allem in Pakistan, Indien und Nigeria“, warnte Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes <em>missio</em> Aachen, am Dienstag in Aachen.</p>
<p>Nachdem Ende Oktober in <b>Pakistan</b> das Todesurteil gegen die Christin Asia Bibi durch den Obersten Gerichtshof aufgehoben wurde, inszenierten islamistische Extremisten Straßenschlachten. Bis heute ist deswegen die Stimmung vor allem in der Provinz Punjab angespannt. „Unsere Partner rechnen damit, dass fanatische Islamisten an Weihnachten Anschläge auf Kirchen planen. Die Christen in Pakistan müssen in diesem Jahr sehr vorsichtig Weihnachten vorbereiten. Es sollen aber alle Gottesdienste wie geplant stattfinden“, so Prälat Krämer weiter. „In Pakistan sind die Christen in diesem Jahr wesentlich stärker als in den Vorjahren darauf angewiesen, dass die staatlichen Sicherheitskräfte für Sicherheit sorgen“, ergänzte der <em>missio</em>-Präsident.</p>
<p>In <b>Indien</b> stehen im kommenden Jahr Parlamentswahlen an, die jetzt schon die politische Stimmung anheizen. Die regierende Bharatiya Janata Party (BJP) und mit ihr verbundene Hindu-Nationalisten steigern ihre Rhetorik gegenüber Minderheiten wie Christen oder Muslimen. Erst am vergangenen Wochenende wurde in Nordindien im Bundesstaat Assam die Inneneinrichtung einer Kirche zerstört. „Unsere Partner berichten, dass fanatische Hindu-Nationalisten Christen zu Weihnachten mit Demonstrationen, Straßenblockaden, Vandalismus und Gewalt drohen. Die Fanatiker wollen verhindern, dass an öffentlichen Plätzen und Straßen weihnachtliche Symbole an das Fest erinnern, um so die Christen einzuschüchtern“, sagte Prälat Krämer.</p>
<p>Vor allem im indischen Bundesstaat Odisha, in dem vor zehn Jahren Pogrome gegen Christen rund 100 Tote und mehrere zehntausend Vertriebene forderten, ist die Lage prekär. „Unsere Partner rechnen dort mit gewalttätigen Übergriffen und sind in großer Sorge, dass Polizei und Behörden nicht genügend Schutz bieten“, so Krämer. „Wir dürfen das Schicksal der verfolgten Christen in Indien nicht vergessen, nur weil das Land eine aufstrebende Wirtschaftsmacht ist. Politik und Wirtschaft in Deutschland sind offensichtlich an guten Handelsbeziehungen interessiert. Sie erinnern die indische Regierung dabei aber zu wenig an deren Verantwortung, Christen nicht weiter zu diskriminieren und als Bürger zweiter Klasse zu behandeln“, kritisierte Prälat Krämer.</p>
<p><b>Nigeria</b> wählt im kommenden Februar ein neues Parlament und einen neuen Präsidenten. Zudem durchlebt das Land eine Wirtschaftskrise. Insbesondere im Norden Nigerias können diese politischen Spannungen jederzeit in Gewalt umschlagen. „Unsere Partner bereiten sich vor Weihnachten auf Anschläge der Terrorgruppe Boko Haram vor. Aufgrund des Wahlkampfes können sie dabei nicht richtig einschätzen, ob und wie effektiv sie durch Polizei und Armee geschützt werden. Die Politiker stehen in Nigeria vor der Versuchung, durch das Manipulieren religiöser Gefühle Konflikte zu schüren, aus denen sie politisches Kapital schlagen wollen“, erklärt Prälat Krämer. „Darunter leiden dann vor allem Christen.“</p>
<p>„Für viele Christinnen und Christen weltweit wird es 2018 ein trauriges Weihnachten geben. Die Zahl der Länder, in denen die Religionsfreiheit in hohem Maß verletzt wird, nimmt stetig zu. Auch in ehemals kommunistischen Ländern nimmt die ideologische Überwachung und Bedrängnis der Gläubigen wieder zu. Dies beobachten wir insbesondere in <b>Vietnam</b> und <b>China</b>“, führte Prälat Krämer weiter aus.</p>
<p>Für die <b>Christen im Nahen und Mittleren Osten</b> prägen der materielle Überlebenskampf, die politische Instabilität und die Frage der Versöhnung nach Jahren der Gewalt Weihnachten. „Im Norden des Iraks zum Beispiel können die Christen in der Niniveh-Ebene nach ihrer Rückkehr zum zweiten Mal Weihnachten feiern. Das ist ein Erfolg. Aber es herrschen immer noch Angst vor einer Rückkehr des sogenannten Islamischen Staates, vor neuen bürgerkriegsartigen Kämpfen und großem Misstrauen zwischen den Angehörigen der verschiedenen Religionen und Ethnien“, berichtete <em>missio</em>-Präsident Prälat Krämer. „Für die Kirche im <b>Irak</b> ist die Frage, wie die verschiedenen verfeindeten Gruppen künftig wieder friedlich zusammenleben können, eine große Herausforderung.“ Zudem berichten die <em>missio</em>-Partner, dass neben Sicherheit und Frieden „ihr größter Weihnachtswunsch Arbeitsplätze sind, damit sie in der Ursprungsregion des Christentums auch weiterhin leben können“, so Prälat Krämer.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 17 Dec 2018 13:37:22 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Hilfe stoppt nicht vor Grenzen und Kulturen</title>
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                        <description>Weihnachtsbotschaft von Annegret Kramp-Karrenbauer, Armin Laschet und missio Aachen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer und der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet rufen in Weihnachtsbotschaften für das katholische Hilfswerk <em>missio</em> Aachen dazu auf, die Not der Menschen in Deutschland und weltweit nicht zu vergessen. Beide Politiker sind Botschafter der <a href="/online-spenden/stiftung-pro-missio/">Stiftung pro missio&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> und bedankten sich für die Arbeit der Unterstützerinnen und Unterstützer von <em>missio</em> Aachen im Jahr 2018.</p>
<p>Das Leid der Menschen begegne uns nicht allein über Nachrichten und Bilder aus Kriegsgebieten oder von hungernden Kindern, sondern „auch vor unserer Haustür – wenn Obdachlose keinen Platz finden, wenn Kinder in schwierigen Verhältnissen aufwachsen, wenn Menschen vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens stehen“, schreibt Frau Kramp-Karrenbauer. An Weihnachten sei Gott nicht auf „triumphale Weise“, sondern „in eine Notlage hinein“ durch Jesus Christus Mensch geworden. Gott wolle nahe bei den Menschen sein. Das könne auch uns zur Solidarität in der Haltung eines christlichen Optimismus mit Menschen in Not inspirieren. „Die Geburt Christi ist ein Freudenfest, ein Anlass zu feiern und Gelegenheit sich gegenseitig Gutes zu tun“, schreibt Frau Kramp-Karrenbauer in ihrer Botschaft. Die Weihnachtsbotschaft werde „dann wirklich erlebbar, wenn sie unseren Blick öffnet für den anderen“, so die CDU-Bundesvorsitzende.</p>
<p><em>missio</em> Aachen setze sich seit Jahrzehnten für Menschen ein, die in vielen Teilen der Welt in Not geraten sind und unterstütze die lokale Arbeit der Kirche vor Ort, schreibt Ministerpräsident Laschet in seinem Weihnachtsgruß. Das Handeln von <em>missio </em>Aachen mache deutlich, „dass die Hilfe nicht vor Grenzen und Kulturen stoppt, sondern dass der Wunsch nach einem friedlichen und menschenwürdigen Leben uns Menschen verbindet“, so Laschet weiter.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 14 Dec 2018 10:55:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Ökumenisches Friedensgebet 2019 lenkt den Blick auf Nordostindien</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/oekumenisches-friedensgebet-2019-lenkt-den-blick-auf-nordostindien/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Gemeinsame Kampagne von missio Aachen, missio München und Evangelisches Missionswerk in Deutschland (EMW)</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Das Ökumenische Friedensgebet 2019 zum Weltfriedenstag am 1. Januar ist jetzt erschienen. Es lenkt den Blick auf die seit Jahren angespannte politische Lage und die Diskriminierung der indigenen Völker im Nordosten Indiens. Das Gebet ist für Gottesdienste und Veranstaltungen für das gesamte Jahr gedacht. Herausgeber sind die Internationalen Katholischen Missionswerke <i>missio</i> Aachen und <i>missio</i> München sowie das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW).</p>
<p class="MsoPlainText">Autorin des Gebetes ist die protestantische Theologin Imtiwala Imchen. Sie leitet das Zentrum für Friedensforschung und Friedensaktionen (CCPRA) am Clark Theological College in Nagaland im Nordosten Indiens.</p>
<p class="MsoPlainText">Nordostindien umfasst die sieben Bundesstaaten Arunachal Pradesh, Assam, Manipur, Meghalaya, Mizoram, Nagaland und Tripura. Dort leben rund 45 Millionen Menschen an der Grenze zu China, Bangladesch und Myanmar in einer ethnisch und kulturell vielfältigen Region. Viele von ihnen gehören kleinen Volksgruppen mit je verschiedenen Sprachen und Gebräuchen an. Oft werden sie von der indischen Zentralregierung und Mehrheitskultur schikaniert und unterdrückt. So kommt es immer wieder zu Kämpfen für mehr Autonomie von Indien oder zwischen verschiedenen Volksgruppen um lokale Vorherrschaft. Hier sind dann Friedensstifter gefragt.</p>
<p class="MsoPlainText">Der Nordosten Indiens wird 2019 auch Thema der Kampagne zum <a href="/mitmachen/wms-2026/">Monat und Sonntag der Weltmission&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> von <i>missio</i> Aachen und <i>missio</i> München sein.</p>
<p class="MsoPlainText">Der Gebetstext steht zum Herunterladen und E-Mail-Versand unter <a href="http://www.oekumenisches-friedensgebet.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.oekumenisches-friedensgebet.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> bereit. Dort sind auch Adressen hinterlegt für die kostenlose Bestellung des Friedensgebetes in Papierform.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 11 Dec 2018 15:09:51 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Ordensfrau kämpft gegen Hexenverfolgung</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/ordensfrau-kaempft-gegen-hexenverfolgung/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Weimarer Menschenrechtspreis 2018 für missio-Projektpartnerin Schwester Lorena Jenal</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die katholische Ordensfrau Lorena Jenal ist mit dem renommierten Weimarer Menschenrechtspreis 2018 für ihr Engagement gegen Hexenverfolgung in Papua-Neuguinea ausgezeichnet worden. Als eine „mutige Kämpferin gegen Gewalt“ bezeichnete der Laudator und <em>missio</em>-Präsident Prälat Klaus Krämer die 68jährige Schweizerin. „Wir sind überrascht und erschüttert, dass es sich bei den Fällen von Hexenverfolgung in Papua-Neuguinea nicht um Einzelfälle handelt, sondern um ein durchgehendendes Phänomen. Berichte über diese Gewaltverbrechen kommen aus insgesamt 29 Ländern der Welt“, so Prälat Klaus Krämer.</p>
<p>Wie weitgehend unbekannt diese Form der Menschenrechtsverletzungen bislang war, betonte auch Superintendent Henrich Herbst, der im Vergabebeirat des Preises für Schwester Lorena gestimmt hatte. Mit diesem Preis „will der Vergabebeirat auf die unbekannte Situation von Opfern der Hexenverfolgungen aufmerksam machen.“</p>
<p>Die Preisträgerin berichtete über dramatische Situationen in Papua Neuguinea. „Wir konnten in den letzten fünf Monaten sechs Frauen in Sicherheit bringen und vor dem Feuer der Folterung bewahren“, sagte die Ordensfrau, die 1979 in das Land in Ozeanien ging, um den Menschen zu helfen. „Mit Hilfe von <em>missio</em> konnten wir in den letzten zwei Jahren vieles erreichen durch Aufklärung, Bewusstseinsarbeit und Begleitung der traumatisierten Menschen“. Das Preisgeld nehme sie als Grundstein für ein geplantes Haus der Hoffnung an, dass sie in Papua-Neuguinea für die betroffenen Menschen aufbauen wolle.</p>
<p>_______<br> Hinweis: Weitere Informationen zu Sr. Lorena Jenal&nbsp;finden Sie <a href="/online-spenden/projekte-foerdern/ozeanien/papua-neuguinea/hoffnung-fuer-die-menschen-des-versinkenden-tulun-atolls/">hier&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> und <a href="/mitmachen/glauben-teilen/ausstellungen/glaubenszeugen/lorena-jenal/">hier&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 06 Dec 2018 09:10:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Religionsfreiheit wichtigste Herausforderung der internationalen Menschenrechtsarbeit</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/religionsfreiheit-wichtigste-herausforderung-der-internationalen-menschenrechtsarbeit/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>70. Jahrestag der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte – missio-Präsident Krämer warnt vor populistisch-nationalistischem Missbrauch der Religion – missio finanzierte in den vergangenen fünf Jahren 84 Menschenrechtsprojekte mit rund 2,65 Millionen Euro</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Religionsfreiheit gerät weltweit &nbsp;mehr und mehr unter Druck. Dies wahrzunehmen und politisch darauf zu reagieren ist eine der wichtigsten Herausforderungen der künftigen Menschenrechtsarbeit“, sagte Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks <i>missio</i> Aachen, zum 70. Jahrestag der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte am 10. Dezember. „Uns beunruhigt vor allem, dass der politische, ideologische und populistisch-nationalistische Missbrauch von Religion zunimmt. Der führt zu Diskriminierung, Bedrängnis und am Ende oft auch zur Verfolgung“, so Krämer weiter.</p>
<p>„Wir unterstützen unsere Projektpartner der Kirche in Afrika, dem Nahen Osten und Asien dabei, sich durch eigene Menschenrechtsarbeit und interreligiösen Dialog dieser Herausforderung zu stellen“, erklärte Krämer. Insgesamt finanzierte <i>missio</i> in den vergangenen fünf Jahren 84 solcher Projekte mit rund 2,65 Millionen Euro. <i>missio</i> organisiere zudem in den betroffenen Ländern mit Experten vor Ort Netzwerktreffen zu Fragen der Religionsfreiheit. In Deutschland fördere <i>missio</i> durch öffentliche Kampagnen, Menschenrechtsstudien, Länderberichte Religionsfreiheit und politische Lobbyarbeit das Bewusstsein für die Situation vor allem von bedrängten Christen.</p><h3 class="rte-headline">Christen leiden vor allem in Minderheitensituationen</h3><p>Die Zahl der Staaten, in denen staatliche Maßnahmen oder gesellschaftliche Anfeindungen Angehörige der verschiedenen Religionen im „höchsten Grad“ gefährden, sei von 40 Staaten 2007 auf 55 Staaten 2016 gestiegen, so Krämer. Dies gehe aus Studien des renommierten „Pew Research Center“ in den USA hervor. „Christen leiden vor allem dann unter diesen Verletzungen der Religionsfreiheit, wenn sie in einer Minderheitensituation leben“, erklärte er. Im Nahen und Mittleren Osten litten die christlichen Minderheiten wie im Irak oder Syrien unter kriegerischen Auseinandersetzungen, politischer Instabilität und dem ideologischen Missbrauch des Islams. In Asien sei für Christen eher die nationalistische Instrumentalisierung von Religion wie beispielsweise in Indien eine Gefahr. Dort sorgten Hindu-Nationalisten mit der Gleichung, dass nur der Hinduismus die nationale Identität verbürge, für ein Klima der Angst und Einschüchterung. In früheren kommunistisch-atheistisch geprägten Staaten wie Vietnam gerieten Christen ins Visier der Behörden, weil dort Religion immer noch als staatsgefährdend eingeschätzt werde.</p><h3 class="rte-headline">missio verzichtet auf Verfolgungs-Ranglisten</h3><p>Da das Christentum mit über einem Drittel Anteil an der Weltbevölkerung die am weitesten verbreitete Religion sei, sei auch die Zahl der diskriminierten, bedrängten und verfolgten Christen vermutlich höher als die anderer Religionen, sagte Prälat Krämer weiter. <i>missio</i> verzichte allerdings darauf, Verfolgungs-Ranglisten zu erstellen, da eine auf einzelne Länder berechnete, je nach Religionszugehörigkeit getrennte zahlenmäßige Erfassung von Verfolgungsfällen statistisch kaum zu leisten sei. Politische, ethnische, wirtschaftliche und soziale Ursachen überlagerten sich hier. „Wir wollen auch nicht, dass die individuellen Leiderfahrungen der Angehörigen verschiedener Religionen gegeneinander ausgespielt, politisch instrumentalisiert werden. Dadurch würden letztlich nur wechselseitige Ausgrenzungen festgeschrieben und das Problem nicht gelöst, ergänzte Prälat Krämer. <i>missio</i> folge damit der Empfehlung von Professor Heiner Bielefeldt, dem früheren Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für Religionsfreiheit.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 06 Dec 2018 09:05:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title> Tagung „Religionsfreiheit - gefährdetes Menschenrecht”</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/tagung-religionsfreiheit-gefaehrdetes-menschenrecht/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die Tagung „Religionsfreiheit – gefährdetes Menschenrecht?“ am 7. und 8. Dezember in Mainz will zum 70. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte Wege aufzeigen, wie Opfer der Verletzungen der Religionsfreiheit besser geschützt werden können.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich zum 70. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte erwartet der Erbacher Hof in Mainz am 7. und 8. Dezember renommierte Gäste zur internationalen Tagung <b>„Religionsfreiheit – gefährdetes Menschenrecht?“</b> Dazu zählen unter anderen der frühere bayerische Kultusminister Professor Hans Maier, der frühere UN-Sonderberichterstatter Professor Heiner Bielefeldt oder Professor Samir Khalil Samir aus Beirut. Sie verhandeln das christliche und islamische Verständnis von Religionsfreiheit, ihre Lage im Nahen Osten, Kuba und Deutschland sowie auch die Frage, wie wechselhaft das Verhältnis der katholischen Kirche zu den Menschenrechten war. Dabei sollen auch Wege aufgezeigt werden, wie Opfer der Verletzungen von Religionsfreiheit wirkungsvoller geschützt werden können. Die Tagung findet im Rahmen der Jahrestagung des Internationalen Instituts für missionswissenschaftliche Forschungen (IIMF) in Kooperation mit <em>missio</em> Aachen und dem Institut für Weltkirche und Mission (IWM) statt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 05 Dec 2018 10:59:04 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Ordensschwester hilft Kindern am dreckigsten Ort der Welt</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/ordensschwester-hilft-kindern-am-dreckigsten-ort-der-welt/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Fernsehtipp, ZDF, Sa.,  8. Dezember: „Ein Herz für Kinder“ berichtet über missio-Projekt in den Philippinen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Johannes B. Kerner präsentiert am Samstag, den 8. Dezember, ab 20:15 Uhr die ZDF-Sendung „Ein Herz für Kinder“ und ruft mit zahlreichen Prominenten zu Spenden für Kinder in Not auf. Die Schauspielerin und Projektpatin Barbara Wussow wird von der philippinischen Ordensschwester Mary John Mananzan nach Manila begleitet. „Dort gibt es den dreckigsten Ort der Welt“, berichtete Schwester Mary John. „Die Kinder sammeln dort Müll, aber nicht auf der Straße, sondern im schmutzigen Wasser des Hafenbeckens, wo Plastikabfälle angeschwemmt werden“. Die Mädchen und Jungen schwimmen in einem Meer aus Müll und verkaufen die gesammelten Kunststoffe, um sich eine Hand voll Reis kaufen zu können.</p>
<p>„Wir müssen etwas gegen diese menschliche Tragödie unternehmen und diesen Kindern helfen“, appelliert Schwester Mary John, die mit Hilfe von Ein Herz für Kinder und <em>missio</em> ein großes Hilfsprogramm starten will.</p>
<p>Schwester Mary John Mananzan wird zu der Live-Ausstrahlung der ZDF-Sendung am 8. Dezember nach Berlin eingeladen. Die Theologin und Buchautorin gehört dem Orden der Missionsbenediktinerinnen von Tutzing an, sie studierte in Rom sowie Münster. Sie engagiert sich besonders für die Menschenrechte und wurde im Jahr 2011 in den Kreis der 100 einflussreichsten Frauen der Welt aufgenommen. In den Philippinen moderiert sie wöchentlich ihre TV-Talkshow zu brisanten Themen.</p>
<p>_____<br> (Nachtrag) 9. Dezember, 10.30 Uhr: Für das Projekt von Sr. Mary John nehmen wir <b><a href="/online-spenden/projekte-foerdern/asien/philippinen/kinder-aus-den-wasserslums-retten/">hier&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a></b> gerne Ihre Spende entgegen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 23 Nov 2018 13:42:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Krippen bilden Brücken</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/krippen-bilden-bruecken/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Krippen-Ausstellung in Aachen eröffnet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Weltladen „weltweit am Dom“ hat am Freitag, 23. November, die Ausstellung „Krippen der Einen Welt“ eröffnet. Das katholische Hilfswerk <i>missio </i>Aachen, das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und das Bistum Aachen präsentieren die Ausstellung unter dem Motto „Krippen bauen Brücken – von Kolumbien nach Aachen“ bis zum 12. Januar 2019.</p>
<p>„Von einer kleinen Walnussschale bis hin zu lebensgroßen Figuren aus Kolumbien reicht die Auswahl der Krippen“, beschreibt Markus Offner vom Bistum Aachen die Vielfalt der 175 Krippen aus 30 Ländern. Sie stammen aus fairem Handel, einige wurden von Partnern der weltkirchlichen Arbeit von <i>missio</i>, dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bistum gefertigt. Die Weihnachtsgeschichte wird mit verschiedensten Materialen wie Wolle, Altmetall, Glas, Ton, Papier und natürlich Holz in Szene gesetzt. „Krippen sind überall auf der Welt Hoffnungszeichen“, so Offner. „Sie bilden eine Brücke zwischen Ländern und von Mensch zu Mensch und zeigen: Vor der Krippe sind wir alle gleich. Mit dem Kind in der Krippe beginnt etwas Neues.“</p>
<p>Hilde Scheidt, Bürgermeisterin der Stadt Aachen, bedankte sich bei den Machern der Ausstellung. Sie schätze die große Verbundenheit kirchlicher Hilfswerke mit der Stadt Aachen, die eine lange Tradition habe. Die Produkte aus fairem Handel von Partnern der Werke und des Bistums schlügen auch eine Brücke zu den Bürgerinnen und Bürgern in Aachen.</p>
<p>Die Ausstellung bei „weltweit am Dom“, Münsterplatz 28, in Aachen, ist vom 17. November 2018 bis zum 12. Januar 2019 montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr, sowie in der Adventszeit auch sonntags geöffnet. Der Eintritt ist frei. Die Krippen stehen auch zum Verkauf. Weitere Informationen unter Telefon 0241/41 21 19 63 oder unter <a href="http://www.bistum-aachen.de/Weltkirche-im-Bistum-Aachen/Weltweit-am-Dom" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="MsoHyperlink">www.bistum-aachen.de/Weltkirche-im-Bistum-Aachen/Weltweit-am-Dom</span></a>.</p>
<p>Darüber hinaus findet vom 28. November bis zum 9. Dezember 2018 auch auf dem Weihnachtsmarkt auf Schloss Merode eine <i>missio</i>-Sonderausstellung „Krippen der Einen Welt“ statt. Informationen dazu gibt es unter <a href="https://www.weihnachtsmarkt-merode.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.weihnachtsmarkt-merode.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 23 Nov 2018 11:00:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Du bist Mission”</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/du-bist-mission/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen startet eine Ausstellung mit Botschaften von Papst Franziskus - Jeder Mensch hat seine ganz persönliche Mission. Danach fragt eine neue Ausstellung von missio Aachen. Sie startet zum 5. Jahrestag des Schreibens Evangelii Gaudium von Papst Franziskus.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="yiv17599914833">„Was ist deine Mission?”, fragt das Internationale Katholische Missionswerk <i>missio</i> Aachen die Besucher und Besucherinnen in einer neuen Ausstellung ganz persönlich. „Wir möchten Gläubige und weniger Gläubige mit der Begeisterung von Papst Franziskus für eine Kirche in Berührung bringen, die mit allen Freuden, Fehlern, Unsicherheiten, mit allem Mut und ganzer Kreativität die christliche Botschaft lebt”, so <i>missio</i>-Präsident Prälat Krämer bei der Vorstellung der Schau am Freitag in Aachen.</p>
<p class="yiv17599914833">Die Ausstellung „Du bist Mission”&nbsp;ist ein Beitrag zum Außerordentlichen Weltmissionsmonat im Oktober 2019, zu dem Papst Franziskus unter dem Leitwort „Getauft und gesandt”&nbsp;einlädt. Die Schau versammelt Kerngedanken des Papstes aus seinem Schreiben <i>Evangelii Gaudium</i>, das vor fünf Jahren am 24. November veröffentlicht wurde. „Ohne Furcht vor Fehlern”, „Verkündigung ist ein Fest”&nbsp;oder „Mission ist nicht nur für Profis”&nbsp;sind einige dieser Gedanken, mit denen sich die Besucherinnen und Besucher der Schau auseinandersetzen können. Großformatige Gesichter auf den Roll Ups in der Ausstellung verdichten die Botschaften. „Wir wollen Raum schaffen für Menschen, die sich ihrer eigenen, persönlichen Sendung bewusst werden wollen, ihren Glauben hinterfragen, aber auch erneuern wollen”, so Prälat Krämer.</p>
<p><a href="/mitmachen/glauben-teilen/ausstellungen/du-bist-mission/">Die Ausstellung „Du bist Mission”&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>&nbsp;kann von Kirchengemeinden, Akademien, Schulen, Verbänden und anderen interessierten Gruppen ab sofort ausgeliehen werden. Bestellungen sind beim Internationalen Katholischen Missionswerk <i>missio</i> in Aachen unter 0241 / 75 07 – 294 oder per <a href="mailto:alexandra.goetzenich@missio-hilft.de" class="email-link">E-Mail&nbsp;<span class="email-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> möglich.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 22 Nov 2018 14:14:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Dr. Gregor Frhr. von Fürstenberg (53) weitere fünf Jahre Vizepräsident von missio Aachen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/dr-gregor-frhr-von-fuerstenberg-53-weitere-fuenf-jahre-vizepraesident-von-missio-aachen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Verwaltungsrat bestätigte ihn heute in seinem Amt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Gregor Frhr. von Fürstenberg (53) ist für weitere fünf Jahre zum Vizepräsidenten des Internationalen Katholischen Missionswerks <em>missio</em> in Aachen bestellt worden. Das hat am Donnerstag, 22. November 2018, der Verwaltungsrat des katholischen Hilfswerkes beschlossen. Von Fürstenberg, Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken, ist seit 2004 Vizepräsident des Werkes. Der Diplom-Theologe und promovierte Soziologe war Vorsitzender des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Münster gewesen, bevor er 1995 zu <em>missio</em> nach Aachen wechselte.</p>
<p>Von Fürstenberg, der mit seiner Frau und vier Kindern in Geilenkirchen lebt, verantwortet bei <em>missio</em> Aachen unter anderem die Bereiche Fundraising, Budget- und Personalplanung. Er engagiert sich daneben für das Schicksal von bedrängten Christen, für die Bewahrung der Schöpfung und für einen missionarischen Aufbruch der Kirche weltweit.</p>
<p>_____<br> Weitere Informationen über <a href="/ueber-missio/ueberblick/organisationsstruktur/vorstand/gregor-von-fuerstenberg/">Dr. Gregor Freiherr von Fürstenberg&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 21 Nov 2018 14:45:24 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen begrüßt Einreisemöglichkeit von Asia Bibi nach Deutschland</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-begruesst-einreisemoeglichkeit-von-asia-bibi-nach-deutschland/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Bundesregierung hat einen Weg gefunden, Asia Bibi und ihren engsten Familienangehörigen die Einreise nach Deutschland zu ermöglichen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir begrüßen es ausdrücklich, dass die Bundesregierung einen Weg gefunden hat, Asia Bibi und ihren engsten Familienangehörigen die Einreise nach Deutschland zu ermöglichen“, sagte Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio Aachen, am Mittwoch in Aachen, nachdem entsprechende Meldungen bekannt geworden sind. „Wir bedanken uns beim Auswärtigen Amt, Politikern aus dem Bundestag, Asia Bibis Anwalt Saif ul-Malook und den pakistanischen Regierungsstellen, die im Hintergrund fieberhaft an einer Lösung arbeiten und vermitteln“, so Krämer weiter. Neben Deutschland haben auch weitere Länder wie Kanada oder Frankreich eine Aufnahmezusage gegeben. „Jetzt kommt es auf Asia Bibi an, für welches Land sie sich zur Ausreise entscheidet“, so Prälat Krämer.</p>
<p>Seit 6. November haben rund 2.500 Unterstützer und Unterstützerinnen von <i>missio</i> Aachen E-Mails und Briefe an Bundeskanzlerin Angela Merkel, die EU-Außenkommissarin und den pakistanischen Botschafter in Deutschland geschrieben, sich für Asia Bibi einzusetzen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 20 Nov 2018 16:49:57 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio und „Diplomatic Council” organisieren Pressekonferenz mit Anwalt von Asia Bibi</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-und-diplomatic-council-organisieren-pressekonferenz-mit-anwalt-von-asia-bibi/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Der Anwalt von Asia Bibi, Saif-ul-Malook, hat am heutigen Dienstag erstmals in Deutschland eine Pressekonferenz gegeben. Sie wurde gemeinsam von missio Aachen und dem Think-Tank &quot;Diplomatic Council&quot;, der Beraterstatus bei den Vereinten Nationen hat, organisiert.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoPlainText">Der <b>Anwalt von Asia Bibi, Saif-ul-Malook</b>, hat am heutigen Dienstag erstmals in Deutschland eine Pressekonferenz gegeben. Sie wurde gemeinsam von <em>missio</em> Aachen und dem Think-Tank "Diplomatic Council", der Beraterstatuts bei den Vereinten Nationen hat, organisiert. Fazit: Die <b>diplomatischen Verhandlungen, um Asia Bibi und ihren nächsten Angehörigen in Europa - und vielleicht auch in Deutschland - eine neue Zukunft zu ermöglichen, laufen auf Hochtouren</b>. Zu dem Pressegespräch hat auch Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks <em>missio</em> Aachen, ein Statement gegeben, das wir hier dokumentieren:</p>
<p class="MsoPlainText">„Wir hoffen, dass die Gespräche der politischen und diplomatischen Vertreter Pakistans und anderer Staaten europa- und weltweit, darunter zum Beispiel Deutschland und Kanada, zu einer sicheren Zukunft Asia Bibis und ihrer Familie in einem Land ihrer Wahl führen.</p>
<p class="MsoPlainText">Gleichzeitig sorgen wir uns um die Sicherheit der Christinnen und Christen in Pakistan, die aktuell in großer Angst vor politisch motivierter Gewalt radikal-islamistischer Gruppen leben, die den Fall Asia Bibi für ihre Zwecke instrumentalisieren.</p>
<p class="MsoPlainText">Die pakistanischen Behörden müssen alles in ihrer Macht stehende tun, christliche Bürgerinnen und Bürger Pakistans, ihre Kirchen, Einrichtungen, Wohnviertel und Versammlungen vor Extremisten zu schützen und uneingeschränkt die Praxis ihres Glaubens zu ermöglichen. Besonders vor und während des Weihnachtsfestes brauchen die Christinnen und Christen in Pakistan erhöhten Schutz. Mittel- und langfristig müssen der interreligiöse Dialog, die Überwindung gesellschaftlicher Spaltungen und der Abbau gesellschaftlicher Diskriminierung von Minderheiten Ziel der pakistanischen Politik sein. Dazu gehört am dringendsten die Eindämmung des Missbrauchs der sogenannten Blasphemiegesetze. Auch daran erinnert der Fall Asia Bibi eindringlich.</p>
<p>Die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland engagieren sich vorbildlich für Asia Bibi. Wir bitten darum, dass dieses Engagement und dieser Fall nicht für islamfeindliche Ressentiments vereinnahmt werden. In Pakistan erfahren Christinnen und Christen auch heute sehr viel Zuspruch von denjenigen muslimischen Gläubigen, die sich nicht für islamistische politische Zwecke missbrauchen lassen wollen. Für die Christinnen und Christen in Pakistan sind in Europa und Deutschland geäußerte islamfeindliche Ressentiments gefährlich, weil sie für radikal-islamistische Propaganda in Pakistan genutzt werden. Den bedrängten Christinnen und Christen in Pakistan helfen vielmehr, wenn die alltägliche Präsenz, Ausbildung und Infrastruktur ihrer Kirchen dauerhaft gesichert sind. <em>missio</em> Aachen hat seine Partner der katholischen Kirche in Pakistan in den vergangenen fünf Jahren deshalb mit knapp 2,7 Millionen Euro unterstützt.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sat, 17 Nov 2018 11:00:29 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Angriff auf Diözese Alindao in der Zentralafrikanischen Republik</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/angriff-auf-dioezese-alindao-in-der-zentralafrikanischen-republik/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Mehr als 40 Menschen sind bei einem Angriff von Rebellen auf den Bischofssitz der Diözese Alindao in der Zentralafrikanischen Republik ermordet worden. Rund 26.000 Binnenflüchtlinge mussten aus kirchlichen Einrichtungen fliehen. Das berichten missio-Partner.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir sind in großer Sorge, dass die Friedensverhandlungen in der Zentralafrikanischen Republik scheitern und der Bürgerkrieg wieder mit voller Wucht ausbricht“, sagte Prälat Klaus Krämer, Präsident von <i>missio</i> Aachen, am Freitag. Grund sind Berichte von <i>missio</i>-Partnern aus dem Land, dass am Donnerstag bei einem Angriff der Seleka-Rebellen in Alindao auf das Gelände rund um die Bischofskirche der Generalvikar, ein Priester und rund 40 weitere Menschen ermordet worden seien. „Wir trauern mit dem Bistum Alindao um diese Menschen, die Opfer sinnloser Gewalt geworden sind“, so Prälat Krämer. Zugleich seien bei dem Angriff auch 26.000 Binnenflüchtlinge vertrieben worden, die auf dem Bischofsgelände in Alindao seit Mai 2017 Aufnahme gefunden hatten. „Das alarmiert uns sehr, da diese Flüchtlinge bisher durch eine Vereinbarung zwischen den Rebellen und Regierungstruppen geschützt waren und diese Vereinbarung jetzt gebrochen wurde“, sagte Krämer weiter.&nbsp;</p>
<p>Die politischen Verhältnisse in der Zentralafrikanischen Republik sind fragil. Verschiedene Rebellengruppen und Regierungstruppen liefern sich immer wieder Gefechte. Derzeit laufen Verhandlungen, um einen dauerhaften Frieden zu erreichen.<i> missio</i> Aachen unterstützt die katholische Kirche in der Zentralafrikanischen Republik in deren Arbeit für gesellschaftlichen Zusammenhalt über religiöse und ethnische Grenzen hinaus.</p>
<p>_____<br>Bitte helfen Sie den Menschen in der Zentralafrikanischen Republik mit Ihrer Spende! <a href="/informieren/wo-wir-helfen/afrika/zentralafrikanische-republik/">Mehr lesen&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 08 Nov 2018 15:53:33 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Den Schrei der Armen hören“ – Partner vor Ort stärken</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/den-schrei-der-armen-hoeren-partner-vor-ort-staerken/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholische Hilfswerke fordern zum „Welttag der Armen“ Einsatz für Bildung und Gerechtigkeit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die weltweite Armut bleibt eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Auch wenn die Zahl der Armen auf der Welt insgesamt sinkt, steigt doch seit einigen Jahren die Zahl derer wieder an, die an Mangelernährung und Hunger leiden“, betont Monsignore Wolfgang Huber, Präsident von <i>missio</i> München und aktueller Sprecher der katholischen Hilfswerke Misereor, Adveniat, Renovabis, <i>missio</i> Aachen und München, Caritas international und Kindermissionswerk („MARMICK“).</p>
<p>Nach den jüngsten Zahlen der Weltbank hat sich die absolute Zahl der im Jahr 2015 in extremer Armut lebenden Menschen mit 731 Millionen im Vergleich zur Situation vor 25 Jahren, wo 1990 noch 1,89 Milliarden Menschen als extrem arm galten, zwar mehr als halbiert. Nach Auffassung der katholischen Hilfswerke dürfe die Tatsache, dass immer noch zehn Prozent der Weltbevölkerung in derartigen Verhältnissen leben, nicht ruhen lassen: „Wenn wir wirklich an die Wurzeln der Armut gehen wollen, dann müssen wir gegen fehlende Bildungschancen und ungerechte Verteilung von Landbesitz und Lebensmitteln noch mehr unternehmen. Wir müssen uns laut und deutlich gegen Korruption in der Regierungsführung in den Heimatländern unserer Partner wenden und auch unsere eigene Wirtschafts- und Handelspolitik kritisch in den Blick nehmen“, so ihr Sprecher.</p>
<p>Zur wirksamen Bekämpfung der Armut vor Ort sollten lokale Akteure noch stärker einbezogen werden, forderte Huber aufgrund der Erfahrungen der weltkirchlichen Hilfswerke. „Ich denke hierbei besonders an religiöse Oberhäupter und kirchliche Strukturen. Sie kennen die Lage vor Ort genau, genießen das Vertrauen der Bevölkerung und wissen, welche Maßnahmen in der jeweiligen Situation wirklich zum Erfolg führen können.“</p>
<p>Zugleich müsse man im Blick behalten, dass auch in Europa vielfach materielle Not und überbordender Reichtum nebeneinander existierten. „Durch die Gesellschaften gehen harte Risse.“ Es bleibe Auftrag der Regierungen und der europäischen Institutionen, sich um gerechten Ausgleich zu bemühen, so Huber.</p>
<p>Der „Welttag der Armen“ wurde von Papst Franziskus 2016 am Ende des „Jahres der Barmherzigkeit“ ins Leben gerufen und wird in diesem Jahr am 18. November begangen. Die <a href="https://w2.vatican.va/content/francesco/de/messages/poveri/documents/papa-francesco_20180613_messaggio-ii-giornatamondiale-poveri-2018.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Botschaft des Papstes&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> steht 2018 unter dem Leitgedanken: „Der Schrei der Armen dringt zu Gott – und er müsste auch uns in den Ohren gellen.“</p>
<p>_____<br><a href="/mitmachen/glauben-teilen/impulse-durch-das-jahr/welttag-der-armen/"><strong>Unsere Impulse zum „Welttag der Armen”</strong>&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 06 Nov 2018 11:50:59 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen ruft zu einer Briefaktion für Asia Bibi an Bundeskanzlerin Merkel auf</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/brief-fuer-asia-bibi-an-merkel/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk stellt Brief- und E-Mail-Vorlagen zur Verfügung – Deutschland soll Asyl für Asia Bibi und ihre Familie prüfen – Briefvorlagen auch an EU-Außenbeauftragte und pakistanischen Botschafter in Deutschland</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel soll sich bei der pakistanischen Regierung persönlich für die Freiheit, Sicherheit und Ausreisemöglichkeit der pakistanischen Christin Asia Bibi einsetzen. Zu einer E-Mail- und Briefaktion mit diesen Forderungen ruft das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen am Dienstag auf.</p>
<p>Mit den E-Mail- und Briefvorlagen können Bürgerinnen und Bürger die Bundeskanzlerin auffordern, sich dafür einzusetzen, dass die rechtskräftige Entscheidung des Obersten Gerichtshofes Pakistans, das Todesurteil gegen Asia Bibi wegen angeblicher Blasphemie aufzuheben und sie in Freiheit zu entlassen, von der pakistanischen Regierung garantiert bleibt. Weiter solle die Bundeskanzlerin gegenüber dem pakistanischen Ministerpräsidenten Imran Khan darauf drängen, dass die Sicherheit von Asia Bibi, ihrer Familie und ihrer Unterstützerinnen und Unterstützer dauerhaft gewährt ist. Gleichzeitig wird die Bundeskanzlerin gebeten, alles dafür zu tun, dass Asia Bibi und ihre Familie unverzüglich in ein Land ihrer Wahl ausreisen können, die Bundesregierung diese Ausreise gegebenenfalls diplomatisch und logistisch unterstützt oder die Bundesrepublik selbst Asia Bibi und ihrer Familie Asyl gewährt.</p>
<p>Gleichzeitig stellt <i>missio</i> Aachen auch Briefvorlagen mit diesen Forderungen an die Außenbeauftragte der Europäischen Union, Federica Mogherini, und den pakistanischen Botschafter in Deutschland, Jauhar Saleem, bereit.</p>
<p>Die E-Mail- und Briefvorlagen können unter www.missio-hilft.de/asiabibi genutzt und heruntergeladen werden.</p>
<p>_____<br><i>Update 09.05.2019:</i> Mit der Ausreise von Asia Bibi am gestrigen Tag nach Kanada ist unsere Brief- und Onlineaktion beendet.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 05 Nov 2018 07:22:22 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Prälat Dr. Klaus Krämer: „Wir sind in großer Sorge”</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/praelat-dr-klaus-kraemer-wir-sind-in-grosser-sorge/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen fordert, dass die Bundesregierung und die Europäische Union sich in den dramatischen Fall von Asia Bibi einschalten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Bundesregierung und die Europäische Union sollten sich jetzt in den dramatischen Fall Asia Bibi einschalten und auf Aufklärung durch die pakistanische Regierung bestehen.” Dies forderte Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes <i>missio</i> Aachen, am Sonntag. Nachdem die wegen angeblicher Blasphemie zum Tod verurteilte Christin Asia Bibi vom Obersten Gerichtshof in Pakistan freigesprochen wurde, hat die Regierung am jetzigen Wochenende laut Medienberichten nach Demonstrationen islamistischer Fanatiker ein neues Revisionsverfahren gegen den Freispruch zugelassen und versichert, Asia Bibi solange nicht ausreisen zu lassen.</p>
<p>„Es muss verhindert werden, dass Asia Bibi, ihrer Familie und ihren Unterstützern etwas zustößt, die pakistanische Regierung muss für ihre Sicherheit sorgen und die rechtsstaatliche Umsetzung des Freispruchs für Asia Bibi und ihre Reisefreiheit garantieren”, so Krämer. Der pakistanische Staat dürfe auch im eigenen Interesse nicht fundamentalistischen Hardlinern nachgeben. „Die Lage ist unübersichtlich, wir machen uns Sorgen”, so Prälat Krämer abschließend.</p>
<p><i>missio</i> Aachen fördert die katholische Kirche in Pakistan in der Ausbildung, der sozial-pastoralen Arbeit und im interreligiösen Dialog. Das Hilfswerk sammelte zudem 18.425 Unterschriften für die Freiheit Asia Bibis.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 31 Oct 2018 08:04:07 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Asia Bibi ist frei: missio-Petition erfolgreich</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/asia-bibi-ist-frei-missio-petition-erfolgreich/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die pakistanische Christin Asia Bibi ist frei. Der Oberste Gerichtshof in Pakistan hat sie vom Vorwurf der Blasphemie freigesprochen und das Todesurteil aufgehoben. missio bedankt sich bei 18.425 Unterstützerinnen und Unterstützern der Petition für Asia Bibi. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Das ist ein großer Tag für Asia Bibi und ihre Familie, für die Religionsfreiheit und auch für das ganze Land Pakistan.“ So kommentierte Prälat Klaus Krämer, Präsident des katholischen Hilfswerkes <i>missio</i> Aachen, die Aufhebung des Todesurteils für die pakistanische Christin Asia Bibi durch den Obersten Gerichtshof in Pakistan. Die fünffache Mutter war 2010 wegen angeblicher Blasphemie verurteilt worden. <i>missio</i> Aachen hatte 2014 für ihre Freilassung 18.425 Unterschriften gesammelt und an die damalige Bundesregierung übergeben, die die Petition an die verantwortlichen Politiker in Pakistan weiterleitete. „Ich hoffe, Asia Bibi und ihre Familien können sich langsam erholen und wieder gut in den Alltag zurückfinden“, so Prälat Krämer.</p>
<p>Die Aufhebung des Todesurteils und Freilassung von Asia Bibi zeige, dass es sich lohne, öffentlich und international für das unteilbare Menschenrecht auf Religionsfreiheit einzutreten. „Deshalb möchte ich auch allen Unterstützern und Unterstützerinnen der <i>missio</i>-Petition für Asia Bibi danken, die auch mit zur Freilassung der pakistanischen Christin beigetragen haben“, so Prälat Krämer.</p><h4 class="rte-headline">Dank an die pakistanische Justiz</h4><p>„Ich möchte mich ausdrücklich auch bei der pakistanischen Justiz bedanken, die in einer schwierigen Situation die richtige Entscheidung getroffen hat“, sagte Prälat Krämer. Angesichts des öffentlichen Druckes islamistischer Fundamentalisten und der Androhung von Gewalt sei dies auch ein Zeichen dafür, „dass der Rechtsstaat in Pakistan funktioniert“.</p><h4 class="rte-headline">Guter Tag für die Zivilgesellschaft in Pakistan</h4><p>„Aber auch für die Zivilgesellschaft und das ganze Land Pakistan besitzt diese Entscheidung Signalwirkung, dass ein friedliches Zusammenleben der Menschen unterschiedlicher Religionen in der islamischen Republik möglich und gewünscht ist“, so Prälat Krämer. Für die neue Regierung in Pakistan biete sich jetzt die Möglichkeit, das Blasphemiegesetz so zu reformieren, damit künftig jeder Missbrauch des Gesetzes wie im Fall Asia Bibi ausgeschlossen ist, erklärte Krämer.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 25 Oct 2018 15:28:24 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Zeichen der Solidarität mit den ärmsten Menschen“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/zeichen-der-solidaritaet-mit-den-aermsten-menschen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk missio Aachen beteiligt sich an weltgrößter katholischer Solidaritätsaktion in über 100 Ländern – Kollekte in Gottesdiensten zum Weltmissionssonntag am 28. Oktober – 2017 rund 82,7 Millionen Erlös</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„</strong>Wir wollen ein Zeichen der Solidarität mit den ärmsten Menschen in Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten, Asien und Ozeanien setzen, die unter Gewalt, sozialer Ungleichheit und Armut leiden<strong>”</strong>, ruft Prälat Klaus Krämer, Präsident des katholischen Hilfswerkes <i>missio</i> Aachen, zur Kollekte am kommenden Sonntag der Weltmission auf. Dann werden in über 100 Ländern Spenden für die Arbeit der katholischen Kirche in den ärmsten Regionen der Welt gesammelt. Damit ist der Weltmissionssonntag die größte katholische weltweite Solidaritätsaktion. 2017 erbrachte die Kollekte weltweit etwa 82,7 Millionen Euro. <i>missio</i> Aachen sammelte rund 3,89 Millionen Euro.</p>
<p>2018 steht Äthiopien als Beispiel für die Arbeit der katholischen Kirche in den ärmsten Ländern der Welt im Mittelpunkt der Kampagne. Seit Mitte September berichteten Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien aus Äthiopien in Deutschland auf rund 250 Veranstaltungen über ihre kirchliche Arbeit.</p>
<p><i>missio</i> Aachen gehört zu rund 150 Päpstlichen Missionswerken weltweit, die die Arbeit der Ortskirche in Afrika, Asien und Ozeanien für Menschen in Not unterstützen. Dazu zählen die Förderung der pastoralen Arbeit und der Ausbildung oder Hilfen in akuten Notlagen. In Deutschland wird der Weltmissionssonntag von <i>missio</i> Aachen und <i>missio</i> München durchgeführt.</p>
<p>Mehr Infos unter www.missio-hilft.de/wms.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 24 Oct 2018 13:39:29 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Alte Handys für einen guten Zweck</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/alte-handys-fuer-einen-guten-zweck-1/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Recycling: Aufruf zur Handy-Spendenaktion von Bundesminister Gerd Müller, missio und der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands e.V. (KLJB)
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Recycling von Althandys ruft Entwicklungsminister Gerd Müller die Bundesbürger auf. „Um 100 neue Handys herzustellen, brauchen wir so viel Gold wie in einer Tonne Golderz enthalten ist. Dieses Gold wird oft unter großen Umweltzerstörungen abgebaut, so auch in Afrika. Um dies zu ändern, unterstütze ich die „Aktionswoche Gold-Handys“ des Hilfswerkes <i>missio</i> und der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands e.V. (KLJB)“, erklärte der Bundesminister in Berlin. „Wir sollten erst einmal die wertvollen Ressourcen in gebrauchten Handys nutzen. Und davon gibt es viele: In Deutschland existieren mehr Handys als Menschen. Viele Geräte liegen ungenutzt in der Schublade oder landen nach wenigen Jahren im Mülleimer. Diese Schätze können wir nutzen.“</p>
<p>Die Woche der Goldhandys findet bundesweit zwischen dem 4. und 11. November statt. Hintergrund sind die 124 Millionen Altgeräte, die als Elektroschrott in deutschen Haushalten lagern. An mehreren hundert Stellen können alte Smartphones abgegeben und auch per Post an <i>missio</i> geschickt werden.</p>
<p>„Mit der Aktion „Handys recyceln – Gutes tun“ kann doppelt geholfen werden”, erläutert Prälat Klaus Krämer, Präsident von <i>missio</i> in Aachen. „Erstens werden die in den Althandys enthaltenen wertvollen Rohstoffe in Europa aufbereitet und wiederverwertet. Zweitens erhält <i>missio</i> von der Verwertungsfirma Mobile-Box für jedes recycelte Handy einen Teil des Erlöses für Hilfsprojekte im Kongo.”</p>
<p><a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/handys-spenden/handyspenden-aber-wo/">Abgabestellen&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> finden sich an unterschiedlichsten Orten. So nimmt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Berlin und Bonn alte Handys entgegen. Kirchengemeinden, Stadtverwaltungen, Banken, Geschäfte und Schulen beteiligen sich. In mehreren Dörfern nimmt die Katholische Landjugendbewegung Deutschlands e.V. als Kooperationspartner alte Smartphones entgegen. „Unsere KLJB-Gruppen setzen sich sehr gerne für die Handy-Aktion ein, weil sie super zu unseren Themen passt. Der Einsatz für Nachhaltigkeit und für faire Arbeitsbedingungen liegen uns sehr am Herzen”, erklärt Stefanie Rothermel, KLJB-Bundesvorsitzende. „Darüber hinaus sind wir davon begeistert, dass sich für die Aktion so gute Kooperationen ergeben haben, denn wir wissen, dass gemeinsam noch mehr erreicht werden kann!”</p>
<p>Die Aktionswoche findet im Umfeld des 6. November statt, dem Internationalen Tag für die Verhütung der Ausbeutung der Umwelt in Kriegen und bewaffneten Konflikten. Denn viele der Rohstoffe, die für Smartphones und andere elektronische Geräte benötigt werden, kommen auf illegalen Wegen aus Konfliktregionen in der Demokratischen Republik Kongo.</p>
<p>„Wir freuen uns darüber, dass Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller die Handy-Spendenaktion unterstützt, die von der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands e.V. (KLJB) und den Internationalen Katholischen Missionswerken <i>missio</i> München und Aachen getragen wird“, so Monsignore Wolfgang Huber, Präsident <i>missio</i> München. „Er gibt damit ein wichtiges Zeichen, dass wir uns aktiv für eine bessere Welt einsetzen können, in der der technische Fortschritt und hohe Lebensstandard der Nordhalbkugel unserer Erde nicht zwangsläufig ein menschenunwürdiges Dasein in den Ländern des Südens nach sich ziehen.“</p>
<p>Aus gesammelten Handys werden wertvolle Rohstoffe wie Gold wiedergewonnen, nicht recycelbare Stoffe fachgerecht in Europa entsorgt. Der Gesamtwert der Rohstoffe in allen Altgeräten in Deutschland beträgt mehr als 250 Millionen Euro, darunter befinden sich über zwei Tonnen Gold. Für die Durchführung der Handy-Spenden-Aktion stellt <i>missio</i> kostenlose Materialien zur Verfügung, darunter ein Aktionsheft mit Ideen und Anregungen. Unter allen Teilnehmern verlost <i>missio</i> als Hauptpreis ein fair hergestelltes „Shiftphone“, als zweiten Preis ein wiederaufbereitetes Smartphone von „Futurephones“. Weitere Informationen zur „Woche der Goldhandys“ und eine Deutschlandkarte mit den Orten, wo Handys abgegeben werden können, sind zu finden unter <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/handys-spenden/handyspenden-aber-wo/">www.missio-hilft.de/goldhandys&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 22 Oct 2018 14:46:04 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Erster einheimischer Bischof auf den Salomoninseln</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/erster-einheimischer-bischof-auf-den-salomoninseln/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen freut sich mit Bischof Peter Houhou. Er wurde im Oktober 2018 zum ersten einheimischen Bischof auf den Salomon-Inseln in Ozeanien geweiht. Er leitet jetzt die Diözese Auki. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die einheimische Bevölkerung gestaltete den Weihegottesdienst mit lokalen Riten. Die Angehörigen des Bischofs aus Marau, Ost-Areare und Ulawa brachten den neuen Bischof in einem traditionellen Boot an die Schwelle der Kathedrale des Heiligen Augustinus in Auki und übergaben ihn so symbolisch als Geschenk an die Kirche. Das Boot war von einer Taube geschmückt. In und vor der Kirche begleiteten Tänzerinnen und Tänzer den neuen Bischof.</p>
<p>Dem Weihegottesdienst stand der Apostolische Nuntius von Papua Neuguinea und den Salomonen, Erzbischof Kurian Mathew Vayalunkal, vor. Er bedankte sich bei der Familie des neuen Bischofs und den Gläubigen der Diözese Auki <strong>„</strong>für das kostbare Geschenk dieses Sohnes<strong>”</strong>.</p>
<p><i>missio</i> arbeitet eng mit der Ortskirche in Ozeanien zusammen. Ziel ist es, dass diese junge Kirche immer unabhängiger von der Hilfe und der Mission von außen wird. Dafür ist die Ausbildung einheimischen Personals und einheimischer Führungskräfte besonders wichtig. Dass ein einheimischer Bischof jetzt die Geschicke der Kirche in der Diözese Auki lenkt, ist ein weiterer wichtiger Schritt auf diesem Weg.</p>
<p><i>missio</i> unterstützt die Diözese Auki seit vielen Jahren bei der Ausbildung von Katechisten und unterstützt das Priesterseminar in Honoiara, an dem auch der neue Bischof ausgebildet wurde.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 17 Oct 2018 07:40:06 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen ruft mit Solidaritätskissen-Aktion zum Gebet für zum Tod verurteilte Christin Asia Bibi in Gottesdiensten auf</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-ruft-mit-solidaritaetskissen-aktion-zum-gebet-fuer-zum-tod-verurteilte-christin-asia-bib/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Bitte um guten Ausgang der Berufungsverhandlung vor Obersten Gerichtshof in Pakistan gegen Todesurteil – Erzbischof Giovanni Pietro Dal Toso, Präsident aller Päpstlichen Missionswerke weltweit, unterstützt Aktion</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen ruft die Christen in Deutschland auf, in ihren Gottesdiensten für die pakistanische Christin Asia Bibi und einen guten Ausgang der Berufungsverhandlung gegen ihr Todesurteil zu beten. Dazu bietet <i>missio</i> Aachen ein eigens gestaltetes Solidaritätskissen an, mit dem im Gottesdienst ein Platz für die wegen angeblicher Blasphemie verurteilte Christin freigehalten werden kann. Der Oberste Gerichtshof in Pakistan hat angekündigt, noch im Oktober seine Entscheidung der Berufungsverhandlung zu verkünden, ob das Urteil gegen Asia Bibi aufgehoben, die Strafe gemildert oder die Todesstrafe bestätigt wird.</p><h4 class="rte-headline">Asia Bibi symbolisch in die Mitte der Menschen in Deutschland holen</h4><p>„Mit unserer Gebetsaktion wollen wir Asia Bibi symbolisch in unsere Mitte holen, für ihre Freiheit und für ein gutes Urteil beten. Durch unsere Solidarität im Gebet können alle, die mitmachen, Asia Bibi, ihrer Familie und den Christen in Pakistan den Rücken stärken“, sagte Prälat Klaus Krämer, Präsident von <i>missio</i> Aachen.</p>
<p>Unterstützt wird der Gebetsaufruf auch von Erzbischof Giovanni Pietro Dal Toso, Präsident aller rund 150 Päpstlichen Missionswerke weltweit, zu denen auch <i>missio</i> Aachen und das Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ gehören. Erzbischof Dal Toso besucht zurzeit beide Werke in Aachen.</p>
<p><i>missio</i> Aachen hatte 2014 für die Freilassung von Asia Bibi 18.425 Unterschriften gesammelt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 15 Oct 2018 10:35:54 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Website von missio Aachen erhält Auszeichnung beim German Design Award 2019</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/website-von-missio-aachen-erhaelt-auszeichnung-beim-german-design-award-2019/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Jury bewertet www.missio-hilft.de als „modern und angenehm klar“ – missio Aachen, AZ Fundraising und JUNGMUT Communication freuen sich über Auszeichnung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen, die Agenturen AZ Fundraising und JUNGMUT Communication haben eine „Special Mention" („besondere Erwähnung“) für den Relaunch von <a href="http://www.missio-hilft.de/" target="_blank" class="external-link">www.missio-hilft.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> beim renommierten German Design Award 2019 erhalten. Das hat die Jury des Preises am 15. Oktober bekannt gegeben. Die Jury würdigte insbesondere, dass der Auftritt „sich modern, angenehm klar und auf die sich gestellte Aufgabe fokussiert“ präsentiert. Der nutzerzentrierte Ansatz für Design und Content sei in jeder Hinsicht nachvollziehbar, so die Jury weiter.</p>
<p>Die neue Seite des Hilfswerkes <i>missio</i> Aachen ging im März 2018 online. „Wir freuen uns außerordentlich über die Auszeichnung, weil zivilgesellschaftliches Engagement durch gutes Design an Reichweite und Wirksamkeit gewinnt“, sagte Johannes Seibel, Leiter der Abteilung Kommunikation und Presse bei <i>missio</i> Aachen. Tim Hufermann von JUNGMUT ergänzt: „Besonders freut mich, dass die Jury unseren nutzerzentrierten Ansatz würdigt und hervorhebt."</p>
<p>Die Seite ist im Juni auch schon mit dem <a href="/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-mit-dem-deutschen-preis-fuer-online-kommunikation-2018-ausgezeichnet/">Deutschen Preis für Online-Kommunikation 2018&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> in der Kategorie Website ausgezeichnet worden.</p>
<p>Vergeben wird der German Design Award vom Rat für Formgebung. 1953 auf Initiative des Deutschen Bundestages als Stiftung gegründet, unterstützt er nach eigenen Angaben die Wirtschaft dabei, konsequent Markenmehrwert durch Design zu erzielen. Der Rat für Formgebung bezeichnet sich als eines der weltweit führenden Kompetenzzentren für Kommunikation und Markenführung im Bereich Design. Die Stiftungsmitglieder kommen aus Wirtschaftsverbänden und Unternehmen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 09 Oct 2018 10:20:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen: „Hoffentlich wird das Verfahren Asia Bibi jetzt tatsächlich entschieden”</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-hoffentlich-wird-das-verfahren-asia-bibi-jetzt-tatsaechlich-entschieden/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Präsident Prälat Klaus Krämer sieht „gute Zeichen” nach Anhörung – 18.425 Unterschriften für Freilassung der pakistanischen Christin 2014 gesammelt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„</strong>In den Fall Asia Bibi ist jetzt Bewegung gekommen, aber es ist noch nicht absehbar, ob und wann das Todesurteil wegen angeblicher Blasphemie gegen die pakistanische Christin tatsächlich aufgehoben wird.<strong>”</strong> So kommentiert Prälat Klaus Krämer, Präsident des katholischen Hilfswerkes <i>missio</i> Aachen, die Anhörung in der Berufungsverhandlung Asia Bibis vor dem Obersten Gerichtshof Pakistans am gestrigen Montag in Islamabad. <strong>„</strong>Dass der Oberste Richter am Gerichtshof und zwei weitere hochrangige Richter selbst die Anhörung geleitet haben, ist ein gutes Zeichen, denn bisher war seit 2015 noch kein Richter aus Angst vor islamistischer Gewalt für eine Verhandlung gefunden worden<strong>”</strong>, so Prälat Krämer weiter. Die Richter kündigten eine endgültige Entscheidung noch in diesem Monat an. <strong>„</strong>Solche Ankündigungen gibt es seit 2015 schon mehrfach, trotzdem wurde das Verfahren immer wieder verschleppt. Hoffen wir, dass dieses Mal die Berufung tatsächlich entschieden wird und Asia Bibi freikommt<strong>”</strong>, so Prälat Krämer.</p>
<p><strong>Nach pakistanischen Medienberichten Nachrichtensperre</strong></p>
<p>Nach pakistanischen Medienberichten verhängte der Oberste Gerichtshof eine Nachrichtsperre zu dem Fall. Islamistische Extremisten fordern eine sofortige Vollstreckung des Todesurteils und kündigten im Falle der Freisprechung von Asia Bibi oder ihrer Abschiebung in ein anderes Land gewaltsame Aktionen an.</p>
<p>Die pakistanische Christin Asia Bibi wurde 2009 wegen des Vorwurfs der Blasphemie festgenommen und 2010 zum Tod verurteilt. Seitdem sitzt sie in Multan im Gefängnis. Nachdem Berufungsverfahren in unteren Instanzen scheiterten, liegt der Fall seit 2015 vor dem Obersten Gerichtshof in Pakistan. 2014 sammelte <i>missio</i> Aachen 18.425 Unterschriften für ihre Freilassung.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                                        <pubDate>Fri, 05 Oct 2018 15:59:30 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Nobelpreis gegen Vergewaltigung als Kriegswaffe”</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/nobelpreis-gegen-vergewaltigung-als-kriegswaffe/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio begrüßt Friedensnobelpreis für den kongolesischen Arzt Denis Mukwege</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Präsident von <i>missio</i> Aachen, Prälat Klaus Krämer, hat die Verleihung des Friedensnobelpreises an den kongolesischen Arzt Denis Mukwege begrüßt. <strong>„</strong>Die Entscheidung des Nobelpreis-Komitees ist ein wichtiges politisches Signal für das krisengebeutelte Land<strong>”</strong>, erklärte Prälat Klaus Krämer. <strong>„</strong>Der Zeitpunkt der Verleihung könnte nicht günstiger sein, so sollen doch im Dezember zeitgleich die lange verschobenen Wahlen in der Demokratischen Republik Kongo stattfinden<strong>”</strong>. Die kongolesischen Bischöfe haben bereits vor dem Ausbruch eines Krieges im Umfeld der Wahlen gewarnt. Durch die Verleihung des Friedensnobelpreises an Denis Mukwege werde die internationale Aufmerksamkeit stark auf den Kongo gelenkt sein, so der Präsident von <i>missio</i> Aachen.<br><br><strong>„</strong>Die <i>missio</i>-Projektpartner im Kongo arbeiten seit vielen Jahren eng mit dem Arzt zusammen<strong>”</strong>, berichtete Prälat Klaus Krämer. <strong>„</strong>Sie bringen die Opfer sexueller Gewalt aus den entlegenen Regionen in sein Krankenhaus, wo er die medizinische Behandlung übernimmt. Danach erfolgt durch unsere kirchlichen Partner die seelsorgerische Hilfe für die schwer traumatisierten Frauen.<strong>”</strong> Die ZDF-Reportage <strong>„</strong>Goldkinder<strong>”</strong> zeigt die Arbeit von Denis Mukwege und der <i>missio</i>-Projektpartnerin Therese Mema in der kongolesischen Stadt Bukavu (siehe <a href="https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/goldkinder-manfred-karremann-zum-konflikt-um-wertvolle-100.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">ZDF-Mediathek&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>).<br><br>Der Friedensnobelpreis für den kongolesischen Arzt ist nach Einschätzung von Prälat Klaus Krämer so wichtig, weil <strong>„</strong>Denis Mukwege den Einsatz sexueller Gewalt als Kriegswaffe anprangert. Für Frauen gilt der Kongo als eine der gefährlichsten Regionen der Welt, weil hier so viele Menschen Opfer von brutalen Vergewaltigungen werden. Eine der Ursachen des Konflikts im Kongo ist der Kampf um jene Blutmineralien, die für die Herstellung von elektronischen Geräten wie Smartphones benötigt werden.<strong>”</strong> <i>missio</i> hat zu den Hintergründen eine <a href="/missio/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/religionsfreiheit-menschenrechte/menschenrechtsstudien/mr-studie-059-dr-kongo.pdf" class="download-link">Menschenrechtsstudie mit dem Titel „DR Kongo: Der Krieg, die Frauen und unsere Handys” &nbsp;<span class="download-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>herausgegeben. Mit Spenden aus Deutschland unterstützt <i>missio</i> zahlreiche Trauma-Zentren in der Region Bukavu, in denen die Patientinnen von Denis Mukwege nach der Behandlung weiter betreut werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 02 Oct 2018 15:55:12 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Missionswissenschaftliches Institut verstärkt seinen Einsatz im Bereich des Kindesschutzes und der Präventionsarbeit</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missionswissenschaftliches-institut-verstaerkt-seinen-einsatz-im-bereich-des-kindesschutzes-und-der-p/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Das Missionswissenschaftliche Institut (MWI) des katholischen Hilfswerkes missio Aachen verstärkt weiter seinen Einsatz, um kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in seinen Partnerländern für Fragen des Kindesschutzes und sexuellen Missbrauchs zu sensibilisieren. Das MWI bewilligte am Montag knapp 65.000 Euro für einen Kongress im Libanon zum Thema sowie zwei Stipendien zur Aus- und Weiterbildung von kirchlichen Präventionsbeauftragten in Kamerun und Myanmar. Zudem begleitet das MWI den interdisziplinären Magisterstudiengang „Kindesschutz” an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom unter Leitung von Pater Hans Zollner SJ, der am kommenden Freitag, dem 5. Oktober, startet.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das MWI fördert mit 10.000 Euro eine Konferenz an der katholischen Universität St. Joseph in der libanesischen Hauptstadt Beirut am 7. und 8. Februar 2019, bei der zwischen 200 und 300 Teilnehmer und Teilnehmerinnen über Kindesschutz, sexuellen Missbrauch und Gewalt gegen Kinder diskutieren. Die Tagung bereiten Pater Hans Zollner SJ, die Universität St. Joseph und das MWI gemeinsam vor. <strong>„</strong>Wir wollen mit dem Kongress und durch die Zusammenarbeit mit örtlichen zivilgesellschaftlichen Organisationen und kirchlichen Vertretern helfen, dass die Gesellschaft und die Kirchen vor Ort endlich offen über sexuelle Gewalt gegen Kinder sprechen lernen<strong>”</strong>, so Prälat Klaus Krämer, Präsident von <i>missio</i> Aachen. <strong>„</strong>Wenn das gelingt, ist das ein wichtiger Schritt für einen besseren Kindesschutz in der Region<strong>”</strong>, sagt Prälat Krämer.<br><br>Weiter unterstützt das MWI eine Ordensschwester aus Myanmar mit rund 40.000 Euro, die bis 2020 an der Päpstlichen Universität Gregoriana ein Lizenziat in <strong>„</strong>Kindes- und Jugendschutz<strong>”</strong> erwerben will. Sie soll dann sowohl in ihrem Orden Präventionsarbeit leisten, als auch in der Erzdiözese Yangon im Bereich Schutz vor sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen tätig sein.<br><br>Mit 15.000 Euro fördert das MWI die Promotion eines Ordenspriesters aus Kamerun. Er spezialisiert sich im Fach Kirchenrecht zum Thema Kindesschutz und Prävention vor sexuellem Missbrauch Minderjähriger. Im Anschluss an seine Promotion soll der Ordenspriester dann beim Aufbau eines Zentrums für Kindesschutz und Prävention in Kamerun mitwirken.<strong> „</strong>Das Thema Kindesschutz genießt bei der Vergabe unserer Stipendien an Ordensleute, Laien und Priester der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien hohe Priorität<strong>”</strong>, so Prälat Krämer. Bei den jährlichen Treffen der derzeit 122 in Europa studierenden Stipendiaten des MWI (von insgesamt 232 Stipendiaten) werden regelmäßig auch Workshops zum Thema der Prävention gegen Kindesmissbrauch angeboten. <strong>„</strong>Angesichts der Debatte um Kindesmissbrauch auch in der Kirche in den USA, Australien und Europa sehen wir es als unsere Aufgabe an, die künftigen kirchlichen Führungskräfte in Afrika, Asien und Ozeanien fit zu machen, dass sie in ihren Ortskirchen die Strukturen so ändern, dass auch dort der Schutz der Kinder und Jugendlichen deutlich verbessert werden kann<strong>”</strong>, sagt Prälat Krämer</p>
<p>Weitere Informationen zum Thema Kindesschutz bei <i>missio</i> Aachen finden Sie auf unserer <a href="/ueber-missio/transparenz-und-kontrolle/interne-richtlinien/">Website&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 27 Sep 2018 13:59:37 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Zwei Tonnen Gold in alten Handys</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/zwei-tonnen-gold-in-alten-handys/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Aktionswoche vom 4. bis 11. November: Handys recyceln – Gutes tun</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> ruft zwischen dem 4. und 11. November zum Spenden von ausgemusterten Handys für einen guten Zweck auf. Hintergrund sind die 124 Millionen Altgeräte, die als Elektroschrott in Deutschlands Haushalten verstauben. Erstmals fand diese „Woche der Goldhandys“ im Jahr 2017 statt, bei der an rund 600 Orten ausgemusterte Handys abgegeben wurden. In diesem Jahre erwartet <i>missio</i> eine höhere Zahl von teilnehmenden Schulen, Rathäusern, Unternehmen, Geschäften, Gemeinden und Privatpersonen.</p>
<p>„Handy-Recycling schont die Umwelt“, erläutert Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident von <i>missio</i> Aachen. Aus alten Handys werden wertvolle Rohstoffe wie Gold wiedergewonnen, nicht recycelbare Stoffe fachgerecht in Europa entsorgt. Der Gesamtwert der Rohstoffe in allen Altgeräten in Deutschland beträgt mehr als 250 Millionen Euro, darunter befinden sich über zwei Tonnen Gold.</p>
<p>Für jedes recycelte oder wiederverwertete Handy erhält <i>missio</i> von der Firma Mobile-Box, die sich um das Recycling kümmert, einen Anteil des Erlöses für Hilfsprojekte in der Demokratischen Republik Kongo.</p>
<p>Die Aktionswoche findet im Umfeld des 6. November statt, dem Internationalen Tag für die Verhütung der Ausbeutung der Umwelt in Kriegen und bewaffneten Konflikten. Denn viele der Rohstoffe, die für Smartphones und andere elektronische Geräte benötigt werden, kommen aus der Demokratischen Republik Kongo. „Hier führen Rebellen seit Jahren einen grausamen Krieg um die wertvollen Rohstoffe wie Coltan und Gold“, berichtet der Präsident von <i>missio</i> Aachen.</p>
<p>Für die Durchführung der Handy-Spendenaktion stellt <i>missio</i> kostenlose Materialien zur Verfügung, darunter ein Aktionsheft mit Ideen und Anregungen für die Durchführung von Spendenaktionen. Unter allen Teilnehmern der Handy-Spendenaktion verlost <i>missio</i> als Hauptpreis ein fair hergestelltes „Shiftphone“, als zweiten Preis ein wiederaufbereitetes Smartphone von „Futurephones”. Weitere Informationen zur „Woche der Goldhandys“ und eine Deutschlandkarte mit den Orten, wo Handys abgegeben werden können, sind zu finden unter <s>www.missio-hilft.de/goldhandys</s>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 26 Sep 2018 16:25:35 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Mongolei: missio-Glaubenszeuge Bischof Wenceslao Padilla gestorben</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/mongolei-missio-glaubenszeuge-bischof-wenceslao-padilla-gestorben/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Bischof Wenceslao Padilla ist tot: missio trauert um den ersten Bischof der Mongolei. Der missio-Partner und Glaubenszeuge wurde 68 Jahre alt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der philippinische Missionar Wenceslao Padilla ging 1992 mit zwei Mitbrüdern in die Mongolei. Mit ihrer Ankunft begann der Aufbau der katholischen Kirche in der früheren Sowjetrepublik von Null an, denn es gab damals keinerlei kirchliche Strukturen und keinen einzigen einheimischen Katholiken. Heute wirken über 60 Missionare aus 18 Ländern und fünf Kontinenten in dem zentralasiatischen Land mit drei Millionen Einwohnern. Die Kirche unterhält sechs Gemeinden und engagiert sich mit 35 sozial-pastoralen, Bildungs- und Entwicklungsprojekten besonders für die Armen. Mittlerweile konnte die Kirche in der Mongolei auch ihren ersten einheimischen Priester weihen.</p>
<p>„Ein Licht, das die Völker erleuchtet“. Dies war der Wahlspruch, den Bischof Wenceslao Padilla bei seiner Bischofsweihe aus dem Lukasevangelium wählte. Er brachte den Menschen das Evangelium durch das eigene Lebenszeugnis und das eigene Vorbild nahe. „Ich bin jemand, der nicht einfach aufgibt, wenn es schwierig wird“, sagte Bischof Padilla. „Meine Leute denken häufig, dass ich zu viele Risiken auf mich nehme. Doch ich glaube, dass Gott derjenige ist, der das höhere Risiko mit mir eingeht, insbesondere, als er mich auswählte, Hirte seiner Herde in der Mongolei zu sein.“</p>
<p>Jetzt ist Bischof Padilla am 25. September 2018 gestorben. missio trauert um einen außergewöhnlichen Menschen, Seelsorger und Missionar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 16 Sep 2018 11:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Kein Platz für Nationalismus und Rassismus”</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/kein-platz-fuer-nationalismus-und-rassismus/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk missio, Bistum Erfurt und Kirche aus Äthiopien eröffnen bundesweit Monat der Weltmission – Größte katholische Solidaritätsaktion weltweit</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Erfurt/Aachen (16. September). Christen und die Kirche müssen den Menschen angesichts weltweiter Migration Heimat geben: Mit diesem Aufruf haben das Bistum Erfurt, das katholische Hilfswerk<i> missio</i> und Gäste der Kirche aus Äthiopien heute im Rahmen der Bistumswallfahrt die <i>missio</i>-Aktion zum Monat der Weltmission eröffnet. <strong>„</strong>Die Kirche ist eine weltumspannende Organisation, in der für Nationalismus und Rassismus kein Platz ist<strong>”</strong>, sagte Bischof Ulrich Neymeyr im gemeinsamen Gottesdienst auf dem Erfurter Domplatz.</p>
<p>Die Kirche in Äthiopien zeige beispielhaft, wie Christen in Afrika, Asien und Ozeanien durch nachhaltige Bildungsarbeit, Einsatz für Flüchtlinge und soziales Engagement <strong>„</strong>an der Seite der Armen und Benachteiligten<strong>”</strong> stehe, so Prälat Klaus Krämer, Präsident von <i>missio</i> Aachen. <strong>„</strong>Sie bleiben auch dann bei den Menschen, wenn Krieg, Katastrophen und soziale Ungerechtigkeit herrschen und geben so den Hoffnungslosen und Entwurzelten Heimat<strong>”</strong>, sagte Krämer.</p>
<p>Bischof Neymeyr sieht die Kirche in Deutschland durch das Beispiel der Christen aus Äthiopien <strong>„</strong>neu ermutigt, den Glauben anderen anzubieten<strong>”</strong>.</p>
<p><strong>„</strong>Wir sind zuversichtlich, dass die <i>missio</i>-Kampagne die bestehenden engen Beziehungen zwischen der katholischen Kirche in Deutschland und Äthiopien stärken wird<strong>”</strong>, sagte Berhaneyesus Kardinal Souraphiel, Erzbischof von Addis Abeba und Vorsitzender der äthiopischen Bischofskonferenz. Er hoffe, dass das wechselseitige Verständnis für Menschen auf der Flucht wachse.</p>
<p>Zum Monat der Weltmission berichten In den kommenden Wochen 15 Bischöfe, Priester, Ordensleute und kirchliche Laien aus Äthiopien in rund 250 Veranstaltungen bundesweit über ihre Arbeit. Der Monat der Weltmission endet am 28. Oktober mit dem Weltmissionssonntag. Dann sammelt die katholische Kirche in rund 100 Ländern Spenden für die Arbeit der Kirche in den 1.100 ärmsten Regionen der Welt. 2017 sammelte die Kirche weltweit dafür cirka 82,7 Millionen Euro, davon rund 3,9 Millionen Euro von <i>missio </i>Aachen.</p>
<p><i>Was ist der Monat und Sonntag der Weltmission?</i><br><br><strong>Gleichzeitige Spendenaktion in 100 Ländern für die Seelsorge und Sozialarbeit der Kirche in den ärmsten Regionen der Welt</strong><br><br>Das katholische Hilfswerk <i>missio</i> heißt offiziell Internationales Katholisches Missionswerk <i>missio</i>. Es ist Teil eines Netzwerkes von mehr als 100 katholischen Hilfswerken weltweit, die im Auftrag von Papst Franziskus die Kirche in Afrika, Asien, dem Nahen Osten und Ozeanien unterstützen. Diese Päpstlichen Missionswerke richten jährlich am dritten oder vierten Sonntag im Oktober den Weltmissionssonntag aus. Sie sammeln dann in mehr als 100 Ländern am dritten oder vierten Sonntag im Oktober Geld für die Seelsorge und soziale Arbeit der Kirche in den ärmsten Regionen der Welt. 2017 erbrachte die Kollekte zum Weltmissionssonntag weltweit cirka 82,7 Millionen Euro.<br><br>Vor jedem Weltmissionssonntag lädt <i>missio</i> in Deutschland Gäste der Kirche aus Afrika, Asien oder Ozeanien ein. In diesem Jahr kommen sie aus Äthiopien. Sie stellen dann auf rund 250 Veranstaltungen in Deutschland vier bis fünf Wochen lang ihre Arbeit vor – deshalb heißt dieser Zeitraum vor dem Weltmissionssonntag Monat der Weltmission.<br><br>In Deutschland organisiert das Internationale Katholische Missionswerk <i>missio</i> mit den Standorten Aachen und München die Aktion zum Weltmissionssonntag.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 07 Sep 2018 09:08:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Kirche muss für das Recht auf Meinungsfreiheit weltweit eintreten</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/kirche-muss-fuer-das-recht-auf-meinungsfreiheit-weltweit-eintreten/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk warnt vor Polarisierung der Debatte um Migration und Flucht – Berichterstattung über Afrika und Asien stärken</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir müssen den Journalismus stärken, der wahrheitsgetreu, konstruktiv und vielfältig über Afrika, den Nahen Osten und Asien berichtet, um so in Deutschland einer Polarisierung in den Debatten um Migration und Flucht begegnen zu können.“ Dies forderte Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes <i>missio</i> Aachen, zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel der katholischen Kirche am 9. September. „Gleichzeitig müssen wir als Kirche und als Missionswerk auch für das Menschenrecht auf Meinungsfreiheit eintreten, das in vielen unserer Partnerländer ebenso wie die Religionsfreiheit eingeschränkt ist“, sagte Prälat Krämer. Deshalb arbeite <i>missio</i> auch mit Organisationen wie „Reporter ohne Grenzen“ zusammen.</p>
<p>Papst Franziskus hat in seiner Botschaft zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel dazu aufgerufen, „Fake News“ zu bekämpfen und einen „Journalismus für den Frieden“ zu fördern. <i>missio</i> als Partner der Kirche in Afrika, Asien, dem Nahen und Mittleren Osten sowie Ozeanien unterstützt diese Botschaft. <i>missio</i> fördert die Medienarbeit der Kirche in diesen Regionen.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 07 Sep 2018 08:27:01 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Nach dem Schulabschluss für ein Jahr in die Welt</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/nach-dem-schulabschluss-fuer-ein-jahr-in-die-welt/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Freiwilliges Jahr 2019 mit dem Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ und missio</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Luise ist über sich hinausgewachsen, Konstantin will zukünftig mutig und respektvoll handeln, und Lena hat viele Herausforderungen, aber auch Überraschungen erlebt. Alle drei haben diese Erfahrungen aus ihrem Freiwilligen Jahr auf den Philippinen, in Ecuador und in Uganda mitgebracht. Für ein Jahr waren die drei und elf weitere junge Frauen und Männer im Einsatz, zum Beispiel für Aids-Waisen, Straßenkinder oder Kinder mit Behinderungen. Jetzt sollen neue Freiwillige ihre Chance erhalten, sich in der Einen Welt für Kinder zu engagieren und Erfahrungen zu sammeln. Dabei werden sie pädagogische, pflegerische sowie hauswirtschaftliche Aufgaben übernehmen und bei der Betreuung der Kinder helfen. Ziel des Freiwilligendienstes ist es, durch das Mitleben und Mitarbeiten voneinander zu lernen und einander zu unterstützen. Die Freiwilligen werden mit einer fremden Kultur und Lebensweise konfrontiert und erfahren, wie Menschen anderer Länder ihr Leben meistern und ihren Glauben leben.</p><h4 class="rte-headline">Bewerbung ab jetzt im Internet möglich</h4><p>Die Bewerbungsfrist für die Anmeldung zum nächsten Freiwilligen Jahr hat bereits begonnen, Bewerbungsschluss ist der 14. Oktober. Interessierte können sich online für ein solches Jahr in Afrika, Asien oder Lateinamerika bewerben. Informationen zu jedem Projekt sind leicht und übersichtlich abrufbar. Alle weiteren Informationen und die Kontaktdaten der Ansprechpartner gibt es unter:&nbsp;<a href="http://www.mein-eine-welt-jahr.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.mein-eine-welt-jahr.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>. Der Freiwilligendienst wird vom Kindermissionswerk&nbsp;,Die Sternsinger‘ und dem Förderprogramm “weltwärts” des Bundesministeriums für&nbsp;wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 06 Sep 2018 08:41:46 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio-Präsident Krämer: Politik in Deutschland soll stärker Bildungsarbeit der Kirche in Afrika und Asien unterstützen</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-praesident-kraemer-politik-in-deutschland-soll-staerker-bildungsarbeit-der-kirche-in-afrika-und/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk weist zum Weltbildungstag auf Beispiel Äthiopien hin – Bildungsprojekte 2017 mit 14 Millionen Euro gefördert</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die deutsche Außen- und Entwicklungspolitik sollte stärker die Bildungsarbeit der Kirche in Afrika und Asien in den Blick nehmen und unterstützen“, fordert Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des katholischen Hilfswerkes <i>missio</i> Aachen, zum Weltbildungstag der UNESCO am 8. September. Die Kirche in diesen Kontinenten unterhalte auch dort Kindergärten, Schulen oder Universitäten, wo der Staat seinem Bildungsauftrag nicht gerecht werde. So werde das Anliegen des Weltbildungstages der UNESCO, die Alphabetisierung zu stärken, unterstützt und ganzheitlich weitergeführt. Selbst in Minderheitensituationen lege die Kirche in Afrika und Asien großen Wert darauf, in den jeweiligen Ländern für alle Menschen gute Bildungseinrichtungen anbieten zu können. Die katholische Kirche in Äthiopien beispielsweise mache nur etwa 0,7 Prozent der Bevölkerung aus, unterhalte aber über 400 Bildungseinrichtungen. „Hier trägt die kirchliche Bildungsarbeit unmittelbar zur Armutsbekämpfung, Friedensprävention, dem interreligiösen Dialog und der Entwicklung einer Zivilgesellschaft bei, von der alle Menschen ungeachtet ihrer ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit profitieren“, sagte Prälat Krämer. „Wenn sich Deutschland künftig politisch stärker in Afrika und Asien engagieren will, dann kann es dort auch von der Bildungsarbeit der Kirche lernen und mit ihr kooperieren“, so <i>missio</i>-Präsident Krämer. 2017 förderte <i>missio</i> Ausbildungs- und Bildungsprojekte der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien mit knapp 14 Millionen Euro.</p>
<p>Weitere Informationen zur Bildungsarbeit von <i>missio</i> finden Sie hier.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 24 Aug 2018 11:44:43 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Freiwillige kehren zurück aus Einsatzländern weltweit</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/freiwillige-kehren-zurueck-aus-einsatzlaendern-weltweit/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>14 junge Frauen und Männer kehren nach ihrem  Freiwilligendienst in Afrika, Asien und Lateinamerika zurück nach Deutschland. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Jahr waren sie mit dem Freiwilligendienst vom Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ und von <i>missio</i>, dem Internationalen Katholischen Missionswerk, in ihren Einsatzländern: In Mexiko, Bolivien, Nicaragua, Südafrika, Benin, Ecuador, Uganda, Malawi und den Philippinen. Zum Abschluss eines einwöchigen Auswertungsseminars in Aachen feierten die beiden Hilfswerke mit den Freiwilligen am Freitag, 24. August 2018, eine Dankmesse.</p>
<p>Für zwölf Monate unterstützten die 18- bis 21-Jährigen Projekte im Ausland und lernten dabei neue Kulturen kennen. Zwei junge Frauen, die in Nicaragua waren, mussten ihren Einsatz aufgrund politischer Unruhen und der Sicherheitslage im Land abbrechen. Die Freiwilligen schätzen vor allem die Menschen, die sie kennengelernt, und die ihnen so viel Dankbarkeit entgegen gebracht haben.</p>
<p>„Für uns ist es wichtig, dass auch junge Menschen unsere Projekte besuchen, sie kennenlernen und mit den Erfahrungen zurückkehren, die sie dort gemacht haben“, sagt Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident von <i>missio</i> Aachen und dem Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘. „Wir spüren, dass Menschen, die Weltkirche erlebt haben, die erlebt haben, wie Menschen in den Projekten geholfen wird, gute Botschafter für unsere Arbeit hier in Deutschland sind“.</p>
<p>Ihr Einsatz ist auch für die Projektpartner vor Ort von großer Bedeutung. „Mit der Unterstützung, die die Freiwilligen unseren Organisationen bieten, tragen sie zu Prozessen des Wachstums, des sozialen und kulturellen Wandels unserer Gesellschaften bei“, erzählt Maria Teresa Saballos Mondoy, Projektleiterin eines Kinder- und Jugendzentrums.</p>
<p>Der Freiwilligendienst sensibilisiert die jungen Erwachsenen nicht nur für globale Kontexte und Konflikte, sondern ist auch ein wichtiger Schritt für das eigene Leben. „Für mich war der Freiwilligendienst eine ganz wichtige Erfahrung, weil ich mich in einem neuen Umfeld noch einmal persönlich weiterentwickeln konnte“, sagt Jakob, der sein Freiwilliges Jahr in Bolivien absolviert hat.</p>
<p>In einem einwöchigen Auswertungsseminar tauschten sich die Rückkehrerinnen und Rückkehrer sowohl über ihre Erfahrungen aus als auch darüber, wie sie diese bei entwicklungspolitischen Fragen einbringen können. Der gemeinsame Dankgottesdienst mit <i>missio</i> und dem Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ bildet den Abschluss des Seminars.</p><h4 class="rte-headline">Bewerbungsfrist für 2019 läuft</h4><p>Wer Interesse daran hat, 2019/2020 selbst ein Freiwilliges Jahr in Afrika, Asien oder Lateinamerika zu absolvieren, kann sich noch bis zum 14. Oktober 2018 online dafür bewerben. Unter <a href="http://www.mein-eine-welt-jahr.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.mein-eine-welt-jahr.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a> gibt es eine Übersicht der Einsatzländer und Projekte sowie alle Informationen zum Freiwilligendienst vom Kindermissionswerk ,Die Sternsinger‘ und von <i>missio</i>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 20 Aug 2018 09:48:58 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Kerngeschäft der Ausbildung, Pastoralarbeit und Akuthilfe gestärkt“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/jahresbericht-2017/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Jahresbericht 2017: Katholisches Hilfswerk missio Aachen investiert 46,2 Millionen Euro in Projekt- und Kampagnenarbeit – 1.161 Projekte mit der Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien realisiert</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das international tätige katholische Hilfswerk <i>missio</i> Aachen hat 2017 rund 46,2 Millionen Euro in 1.161 Hilfsprojekte und seine Kampagnenarbeit für die Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien investiert. Dies teilte das Päpstliche Missionswerk am 20. August bei der Vorstellung des Jahresberichtes 2017 mit. „Im Kerngeschäft der Ausbildung, Akuthilfe und der pastoral-sozialen Begleitung von Menschen in Not konnten wir unsere Partner noch einmal stärker als bisher fördern“, sagte Prälat Klaus Krämer, Präsident von <i>missio</i> Aachen. Hier sind laut <i>missio</i> die Ausgaben im Vergleich 2016 zu 2017 um rund 1,8 Millionen Euro gestiegen. „Zerfallende staatliche Strukturen in Krisenregionen und die Rekordzahl an Binnenflüchtlingen stellen unsere kirchlichen Partner vor allem in Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten vor große Herausforderungen“, sagte Prälat Krämer weiter. „Hier stehen wir auch in Zukunft verlässlich an der Seite der Bischöfe, Priester, Laien oder den Schwestern und Brüder in den Orden, die ihr Leben mit den Armen und Entwurzelten teilen.“</p>
<p>Laut Rechenschaftsbericht erzielt <i>missio</i> Aachen 2017 bei den Ein- und Ausgaben mit circa 52,3 Millionen Euro ein ausgeglichenes Jahresergebnis. Dabei gingen die Einnahmen aus Kollekten, Spenden, Zuwendungen, Nachlässen und Fördermitgliedsbeiträgen leicht um 1,8 Prozent zurück, konnten aber durch interne Einsparungen weitgehend aufgefangen werden.</p>
<p>„Als kirchliches Hilfswerk spüren wir insbesondere bei den Kollekten die rückläufige Zahl der Katholiken in Deutschland und den stagnierenden Gottesdienstbesuch“, sagte Prälat Krämer. Deshalb arbeite <i>missio</i> derzeit mit Blick auf einen schwieriger werdenden Spendenmarkt, sich schnell verändernde Kommunikationsformen und einen tiefgreifenden Wandel der kirchlichen Öffentlichkeit an neuen Formen gelebter weltkirchlicher Solidarität. „Hier wächst der digitalen Öffentlichkeitsarbeit und Spenderkommunikation über das Internet, Newsletter und Soziale Medien eine immer stärkere Rolle zu“, sagte Prälat Krämer. <i>missio</i> wolle neue wertebewusste Förderer und Spender aus kirchlichen und säkularen Milieus ansprechen, für die globale Solidarität, weltkirchlich inspirierte Spiritualität, der Einsatz für Menschenrechte wie die Religionsfreiheit und das weltweite Engagement der Kirche an der Seite der Armen und Ausgegrenzten wichtig seien.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 08 Aug 2018 18:20:09 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Massaker von Kandhamal: Christen in Indien erinnern an Gewalt vor zehn Jahren</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/massaker-von-kandhamal-christen-in-indien-erinnern-an-gewalt-vor-zehn-jahren/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Vor zehn Jahren erlebte Indien die schwersten Gewaltausbrüche gegen Christen in seiner Geschichte. Kurz vor dem Jahrestag bereiten die Christen im ostindischen Kandhamal Erinnerungsfeiern vor. missio hilft den Opfern, die noch keine Gerechtigkeit erfahren haben. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kurz vor dem 10. Jahrestag der größten tödlichen hindu-nationalistischen Gewaltwelle gegen Christen in der Geschichte Indiens wartet die Mehrzahl der Opfer immer noch auf Wiedergutmachung und juristische Gerechtigkeit. Darum kämpfen gemeinsam mit dem katholischen Hilfswerk <i>missio</i> Aachen indische Projektpartner und Menschenrechts-Aktivisten. Sie betreuen mit einem <i>missio</i>-Projekt die Opfer und richten am 28. und 29. August in Indien öffentliche Gedenkveranstaltungen aus, zu denen in der Stadt Bhubaneshwar über 10.000 Teilnehmer erwartet werden. Bis Ende August läuft die <i>missio</i>-Petition #freeourhusbands für verfolgte Christen in Indien.</p>
<p>Die Stimmung in der Region ist nach Auskunft von <i>missio</i>-Partnern angespannt. Sie sprechen von einer erhöhten Präsenz von Hindu-Nationalisten und befürchten mögliche neue Gewaltausbrüche.</p><h4 class="rte-headline">Indische Justiz verzögert bis heute Aufarbeitung und Wiedergutmachung</h4><p>Rückblick: In der letzten Augustwoche 2008 töteten hindu-nationalistische Fanatiker in der Region Kandhamal im ostindischen Bundesstaat Odisha über 100 Christinnen und Christen. Nach Angaben von <i>missio</i>-Partnern brannten sie 400 Dörfer, 5.600 Häuser und 395 Kirchen nieder. 40 Frauen – darunter auch Ordensschwestern – wurden vergewaltigt. 56.000 Männer, Frauen und Kinder mussten aus ihren Heimatdörfern fliehen und können bis heute nicht zurückkehren. Die Mehrzahl der 3.232 aufgenommen Strafanzeigen gegen die Gewalttäter wurde bis heute nicht bearbeitet. Nur 86 Täter wurden verurteilt, wenige verbüßten tatsächlich ihre Strafe. Nur rund zehn Prozent der Betroffenen erhielt bisher eine Wiedergutmachung vom indischen Staat für zerstörtes Eigentum. Die Opfer sind größtenteils christliche indigene Adivasi und gehören der in Indien gesellschaftlich diskriminierten Kaste der sogenannten Unberührbaren an.</p><h4 class="rte-headline">missio-Petition #freeourhusbands läuft bis Ende August für unschuldig inhaftierte Christen</h4><p>Auslöser der Gewalt war der Mord an einem hindu-nationalistischen Prediger am 23. August 2008. Schnell wurden sieben einfache Christen aus dem Kandhamal verdächtigt und festgenommen. Obwohl sie unschuldig sind und in Ostindien aktive maoistische Rebellen die Verantwortung für den Mord übernommen hatten, wurden sie zu lebenslanger Haft verurteilt. Für ihre Freilassung sammelt <i>missio</i> Aachen bis Ende August mit der Petition #freeourhusbands im Namen ihrer Familien Unterschriften. Aktuell haben die Petition rund 7.800 Menschen unterschrieben. Sie wird Anfang September an die Bundesregierung übergeben, die sich in Indien für die Freilassung der unschuldigen Christen einsetzen soll.</p><h4 class="rte-headline">Team aus Priestern, Psychologen und Juristen arbeitet an Rehabilitation der Opfer</h4><p>Menschenrechts-Aktivisten, Priester, Psychologen und Juristen der indischen Kirche helfen seit Anfang des Jahres in einem <i>missio</i>-Projekt den sieben Familien der unschuldig inhaftierten Christen aus dem Kandhamal. Zuerst versuchen sie juristisch ein Wiederaufnahmeverfahren für ihre inhaftierten Ehemänner und Familienväter zu erreichen. Dann vermitteln sie den Familien praktisches und ökonomisches Basiswissen für kleine Geschäftsgründungen, um ihren Lebensunterhalt selbstständig bestreiten zu können. Vier Familien gründeten eine Ziegenzucht, zwei Familien eine Gemüsezucht und eine Familie eröffnete einen kleinen Laden. Jede Familie erhielt eine Anschubfinanzierung von je rund 630 Euro – das sind etwa sechs indische Monatsdurchschnittsgehälter. Zudem werden zwölf schulpflichtige Kinder aus den Familien finanziell unterstützt, um einen Schulabschluss machen zu können. Nicht zuletzt können Angehörige der Familien Traumatherapien in Anspruch nehmen.</p>
<p>Weiterhin werden in dem <i>missio</i>-Projekt 192 Männer, Frauen und Kinder aus der Region Kandhamal psychologisch betreut, die vor zehn Jahren unmittelbare Zeugen oder Opfer von Morden, Vergewaltigungen und Brandstiftungen geworden waren und dadurch bis heute traumatisiert sind.</p>
<p>Schließlich identifizierten Juristen des <i>missio</i>-Projektes seit Anfang des Jahres 50 Gerichts- und Wiedergutmachungsfälle von Opfern, die jetzt gerichtsfest dokumentiert und dann zur Neuverhandlung gebracht werden. Für ein Opfer einer Sexualstraftat wurde mittlerweile eine Wiedergutmachung erstritten, ein ähnlicher Fall konnte vor einem höheren Gericht eröffnet werden.</p><h4 class="rte-headline">Hindu-Nationalismus in Indien gestärkt</h4><p>Auch zehn Jahre nach den schlimmsten Gewaltausbrüchen gegen Christen in Indien hat sich ihre Lage nicht verbessert. Die hindu-nationalistische Politik des Landes hat sich unter Ministerpräsident Narendra Modi etabliert. Minderheiten wie Christen und Muslime werden weiter und zunehmend diskriminiert. Kritiker Modis befürchten, dass die indische Verfassung nach der Losung „eine Religion, eine Kultur, ein Land“ ihren säkularen, republikanischen und demokratischen Charakter verliert.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 13 Jul 2018 12:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Junge Männer und Frauen nach Afrika, Asien und Lateinamerika entsandt</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/junge-maenner-und-frauen-nach-afrika-asien-und-lateinamerika-entsandt/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>13 junge Männer und Frauen gehen für ein freiwilliges soziales Jahr in Hilfsprojekte nach Asien, Afrika und Lateinamerika. missio Aachen und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger” haben Sie am Freitag, 13. Juli 2018, mit einem Gottesdienst ausgesendet. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Filmrolle, Haustürschlüssel, Vielmachglas oder ein Sternsingerarmbändchen, das sind ein paar der Glücksbringer, die die 13 jungen Frauen und Männer in ihr freiwilliges soziales Jahr mitnehmen. Aus den (Erz-) Bistümern Aachen, Bamberg, Berlin, Eichstätt, Münster, Rottenburg-Stuttgart und Würzburg brechen sie für ein Jahr nach Bolivien, Ecuador, Kambodscha, Malawi, Mexiko, Peru, auf die Philippinen, Südafrika und Uganda auf. Alle 13 nehmen am Freiwilligenprogramm des Kindermissionswerks „Die Sternsinger” und von <i>missio</i>, dem Internationalen Katholischen Missionswerk in Aachen, teil.</p>
<p><strong>Ein Jahr für Kinder und für sich selbst</strong></p>
<p>Für ein Jahr werden die jungen Frauen und Männer die tägliche Arbeit der Projektpartner vor Ort unterstützen. Dabei übernehmen sie pädagogische, pflegerische sowie hauswirtschaftliche Aufgaben und helfen in der Betreuung der Kinder. Zuvor haben sie Sprachkurse besucht und an verschiedenen Vorbereitungsseminaren teilgenommen.</p>
<p>Ziel des Freiwilligendienstes ist es, durch das Mitleben und Mitarbeiten voneinander zu lernen und einander zu unterstützen. Die Freiwilligen werden mit einer fremden Kultur und Lebensweise konfrontiert und erfahren, wie Menschen anderer Länder ihr Leben meistern und ihren Glauben leben. Auch wenn Felizitas Angst vor Würmern in Malawi hat, Georg sich auf einen Kulturschock vorbereitet und Isabel Respekt vor den Kinderschicksalen hat, alle freuen sich auf ihren Freiwilligendienst im Ausland.</p>
<p><strong>Sich selbst weiterentwickeln durch soziales Engagement</strong></p>
<p>„Ganz sicher werden die Freiwilligen nach diesem Jahr mit jeder Menge Erfahrung nach Deutschland zurückkehren. Wir erleben das ja jedes Jahr und immer wieder berührt uns, dass die jungen Frauen und Männer sich durch ihr soziales Engagement für andere auch selbst ein großes Stück weiterentwickeln”, so Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger” und von <i>missio</i>. Den Reisesegen erhielten die Freiwilligen von Prälat Krämer am heutigen Freitag in Aachen bei einem Gottesdienst.</p>
<p><strong>Bewerbung ab jetzt im Internet möglich</strong></p>
<p>Die Bewerbungsfrist für die Anmeldung zum nächsten Freiwilligen Jahr hat bereits begonnen, Bewerbungsschluss ist der 14. Oktober. Interessierte können sich online für ein solches Jahr in Afrika, Asien oder Lateinamerika bewerben. Informationen zu jedem Projekt sind leicht und übersichtlich abrufbar. Alle weiteren Informationen und die Kontaktdaten der Ansprechpartner gibt es unter:&nbsp;<a href="http://www.mein-eine-welt-jahr.de/" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.mein-eine-welt-jahr.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>. Der Freiwilligendienst wird vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger” und dem Förderprogramm „weltwärts” des Bundesministeriums für&nbsp;wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-45</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Thu, 12 Jul 2018 16:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Kampf gegen Hexenverfolgung</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/kampf-gegen-hexenverfolgung/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Menschenrechtspreis für missio-Projektpartnerin Schwester Lorena Jenal</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die katholische Ordensfrau und <em>missio</em>-Projektpartnerin Lorena Jenal wird mit dem renommierten Weimarer Menschenrechtspreis 2018 ausgezeichnet. „Die Schweizer Ordensschwester setzt sich für die Opfer von Hexenverfolgung in Papua-Neuguinea ein”, heißt es in der Begründung der Jury. „Bei ihren Hilfsaktionen für Frauen in Gefahr riskiert sie vielfach ihr Leben.”<br> <br> Vorgeschlagen wurde Schwester Lorena Jenal von dem Katholischen Hilfswerk <em>missio</em> Aachen, das seit vielen Jahren die Arbeit der 68-Jährigen unterstützt. „<em>missio</em> ermöglicht mit Spenden aus Deutschland die entsprechenden Rettungsprogramme und Aufklärungsmaßnahmen”, erklärte Prälat Klaus Krämer, Präsident von <em>missio</em> in Aachen. „Die Vergabe des Weimarer Menschenrechtspreis an Schwester Lorena hat eine Signalwirkung für den Kampf gegen die Hexenverfolgung. Es ist wichtig, ihren mutigen Einsatz gegen diese Menschenrechtsverletzungen zu fördern.”</p>
<p>In Papua-Neuguinea werden besonders brutale Menschenrechtsverletzungen verübt. Alleine seit dem vergangenen Jahr hat sich die Schweizer Ordensfrau um 18 Opfer von Hexenverfolgung gekümmert. Im Februar 2017 befreite sie eine brutal misshandelte Frau aus den Fängen ihrer Folterer und brachte sie in eine Krankenstation. Die Ärzte kämpften um ihr Leben, doch sie erlag den schweren Verletzungen. Die Polizei unternahm nichts in dem Mordfall. Im Gegenteil wird Schwester Lorena inzwischen von einem hochrangigen Polizisten bedroht, weil sie immer wieder die Menschenrechtsverletzungen anprangert und den Behörden Tatenlosigkeit vorwirft. Der Schweizerin liegen von einem anderen Fall sogar Beweisfotos eines sogenannten Hexenprozesses vor. Zwischen hunderten von Schaulustigen sowie einigen Folterern sind mehrere Polizisten zu sehen. Das schwerverletzte Opfer überlebte durch einen glücklichen Zufall und wurde von Ordensschwestern in Sicherheit gebracht und psychologisch betreut.<br> <br> Den Menschenrechtspreis wird Schwester Lorena am 10. Dezember persönlich entgegennehmen.<br> <br> Weitere Informationen zu Schwester Lorena finden Sie auf unserer Seite<a href="https://www.missio-hilft.de/hexen" target="_blank" class="external-link"> www.missio-hilft.de/hexen&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 10 Jul 2018 09:02:01 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio begrüßt Frieden zwischen Äthiopien und Eritrea</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-begruesst-frieden-zwischen-aethiopien-und-eritrea/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Präsident Prälat Klaus Krämer begrüßt das Friedensabkommen zwischen Äthiopien und Eritrea. Er hofft, dass sich auch die Lage der Flüchtlinge an der Grenze zwischen beiden Ländern verbessert.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Das ist für Äthiopien und Eritrea ein wichtiger Schritt in eine bessere Zukunft und stabilisiert die gesamte ostafrikanische Region.“ So begrüßt Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes <i>missio</i> in Aachen, das aktuelle Friedensabkommen der beiden lange Jahre verfeindeten Länder. Der über 20-jährige Kriegszustand ist damit beendet. <i>missio</i> Aachen ist Projektpartner der katholischen Kirche in beiden Ländern. In diesem Jahr wird auf Einladung von <i>missio</i> eine Delegation der katholischen Kirche Äthiopiens Deutschland zur Kampagne des Monats der Weltmission und zum Weltmissionssonntag im Herbst besuchen.</p><h4 class="rte-headline">missio unterstützt Flüchtlingspastoral in Äthiopien</h4><p>Prälat Krämer hofft, „dass sich durch das Friedensabkommen auch die Lage der Flüchtlinge an der äthiopisch-eritreischen Grenze verbessert“. Äthiopien ist nach Uganda das zweitgrößte Aufnahmeland für Flüchtlinge in Afrika. Rund 900.000 Menschen, vor allem aus dem Südsudan, Somalia und Eritrea, fanden bisher hier Zuflucht. Kirchliche Mitarbeiter betreuen die Flüchtlinge. <i>missio</i> unterstützt diese Flüchtlingspastoral.</p>
<p>„Die Kirche in Äthiopien und Eritrea hat das Friedensabkommen positiv begleitet“, sagte Prälat Krämer weiter. Denn trotz der politischen Konflikte und unter schwierigen Bedingungen haben sich Vertreter der katholischen Kirche von Äthiopien und Eritrea in den vergangenen Jahrzehnten weiter getroffen. „Die Kirchen in den beiden Länder haben den Gesprächsfaden nie abreißen lassen“, so Krämer.</p>
<p>Nachtrag: 12.07.2018: Zum Friedensschluss zwischen Äthiopien und Eritrea finden Sie auch ein Interview mit Hans-Peter Hecking (<i>missio</i>-Ostafrika-Referent) bei <a href="https://www.domradio.de/audio/friedensschluss-zwischen-aethiopien-und-eritrea-hans-peter-hecking-ostafrika-referent-beim" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Domradio.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 02 Jul 2018 10:42:27 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Irak: missio ist Teil des Projekts Wiederaufbau Ninive-Ebene</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/irak-missio-ist-teil-des-projekts-wiederaufbau-ninive-ebene/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio Aachen unterstützt das Projekt „Wiederaufbau Ninive Irak” der katholischen Hilfswerke in Deutschland. Christen sollen in ihre Siedlungen in der nordirakischen Ninive-Ebene zurückkehren können, nachdem sie vor Terror fliehen mussten. Dazu hat die Deutsche Bischofskonferenz heute eine Pressemitteilung herausgegeben. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><i><strong>missio</strong></i><strong> Aachen und weitere katholischen Hilfswerke in Deutschland haben das Projekt „Wiederaufbau Ninive Irak” mit insgesamt 1,7 Millionen Euro ausgestattet. Ziel ist die Unterstützung der Rückkehr 2014 im Nordirak gewaltsam vertriebener Familien. Die meisten davon sind Christen und Angehörige anderer Minderheiten. Die Ninive-Ebene ist ein traditionell christliches Siedlungsgebiet. Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat im April 2018 die Region gemeinsam mit Leitern katholischer Hilfswerke, darunter missio-Präsident Prälat Klaus Krämer, besucht. Die DBK hat das Wiederaufbauprojekt aus Anlass einer Gebetsinitiative von Papst Franziskus für die Christen im Nahen Osten am 7. Juli mit einer Pressemitteilung angekündigt. Die Mitteilung hat folgenden Wortlaut:</strong></p>
<p class="Default">Für den 7. Juli 2018 lädt Papst Franziskus zu einem besonderen Gebet für die Christen im Nahen Osten ein. An diesem Tag wird er im italienischen Bari ein ökumenisches Gebet leiten, an dem auch der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., teilnimmt.</p>
<p class="Default">Im Vorfeld dieses ökumenischen Friedensgebets ruft der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg), zur Teilnahme an der Gebetsinitiative auf: „Mit seiner Einladung an die Patriarchen der orthodoxen und orientalisch-orthodoxen Kirchen sowie der katholischen Ostkirchen zu einem ökumenischen Friedensgebet hat Papst Franziskus ein starkes Signal für die Einheit der Christen gesetzt und zugleich die Bedeutung des gemeinsamen Einsatzes der Gläubigen aller Kirchen für den Frieden unterstrichen“, so Erzbischof Schick. Gerade vor dem Hintergrund der Kriege in Syrien und Jemen sowie von Gewalt und Flüchtlingselend in der nahöstlichen Region gehe von dem Friedensgebet eine unmissverständliche Botschaft aus: „Christen lehnen Hass, Terror und Gewalt ab. Gott will, dass wir Friedensstifter sind.“</p>
<p class="Default">Erzbischof Schick weist darauf hin, dass in den vergangenen Jahren zahlreiche Angehörige der Kirchen des Nahen Ostens nach Deutschland gekommen seien. „Ihre Sorge um den Frieden in ihren Heimatländern ist auch unsere Sorge. Ich möchte die deutschen Katholiken ermutigen, sich gemeinsam mit den bei uns lebenden Christen aus dem Orient dem Friedensgebet des Papstes und der Patriarchen am 7. Juli anzuschließen und so unserer Solidarität miteinander und mit allen leidenden Menschen Ausdruck zu verleihen.“</p>
<p>Anlässlich des Friedenstreffens in Bari kündigt Erzbischof Schick auch ein gemeinsames Projekt der deutschen katholischen Hilfswerke für den Wiederaufbau im Nordirak an. „Unsere Schwestern und Brüder im Nahen Osten brauchen unser Gebet. Und sie brauchen auch unsere materielle Unterstützung. Nachdem ich im April mit den Leitern unserer vor Ort tätigen Werke den Irak besucht habe, haben wir die dortige Caritas gebeten, ein Wiederaufbauprojekt in den christlichen Siedlungsräumen der Ninive-Ebene zu konzipieren“, so der Erzbischof. Dieses Projekt solle vor allem Christen und anderen Minderheiten in den ehemals von der IS-Terrormiliz kontrollierten Gebieten Rückkehr- und Bleibeperspektiven eröffnen. Geplant sei der Wiederaufbau zerstörter Wohnhäuser und Bildungseinrichtungen. „Darüber hinaus wollen wir die wirtschaftliche Entwicklung, Arbeitsmöglichkeiten für die Menschen und die Heilung von Traumata fördern. Nur durch Versöhnung kann das Zusammenleben von Menschen verschiedenen Glaubens auch langfristig wieder ermöglicht werden“, erklärt Erzbischof Schick.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 20 Jun 2018 14:30:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Alte Handys für einen guten Zweck</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/alte-handys-fuer-einen-guten-zweck/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Kooperation Kolping und missio</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Kolpingwerk Deutschland und die Katholischen Hilfswerke <i>missio</i> Aachen und <i>missio</i> München haben in Lippstadt ihre gemeinsame Handy-Spendenaktion gestartet. „Als Kooperationspartner unterstützen wir die Aktion „Alte Handys für einen guten Zweck” von <i>missio</i>. Sie ist wichtig und wertvoll, denn damit können wir gemeinsam auf die schlimmsten Menschenrechtsverletzungen im Kongo aufmerksam machen, die viel mit unseren Handys zu tun haben, erklärte Ulrich Vollmer, Bundessekretär des Kolpingwerkes Deutschland, in Lippstadt anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni.</p>
<p>Das Kolpingwerk hat im vergangenen Jahr mit der Veröffentlichung eines Positionspapiers die Bekämpfung von Fluchtursachen gefordert. Dazu sagte Ulrich Vollmer: „Wir gehen jetzt gemeinsam mit <i>missio</i> mit gutem Beispiel voran und handeln. Deshalb rufen wir alle Menschen, die an Nachhaltigkeit und der Vermeidung von Fluchtursachen interessiert sind, und hier besonders unsere Kolpingmitglieder, zum Mitmachen auf.”</p>
<p>Der Vizepräsident von <i>missio</i> Aachen, Gregor von Fürstenberg, betonte den Zusammenhang zwischen den sozial-pastoralen Friedensprojekten in Afrika und den Handlungsmöglichkeiten hier in Deutschland. „Mit der Handy-Spendenaktion kann jeder im Sinne der Bewahrung der Schöpfung etwas gegen Elektroschrott tun. Denn in Deutschland verstauben über 120 Millionen ausgemusterte Smartphones in den Schubladen”. Alleine der Wert der enthaltenen Rohstoffe liege bei über 250 Millionen Euro. Jedes abgegebene Handy, das dem Recycling oder der Weiterverwendung zugeführt wird, schützt Ressourcen und Umwelt. „Darüber hinaus erhalten wir von unserem Recyclingpartner für jedes ausgemusterte Smartphone einen Beitrag für Hilfsprojekte im Kongo”, erklärte Gregor von Fürstenberg. Der Erlösanteil von Kolping wird dabei für die Bewusstseinsbildung zur Bekämpfung von Fluchtursachen verwendet.</p>
<p>„Papst Franziskus ruft uns in seiner Enzyklika <i>Laudato Si</i> dazu auf, die Ressourcen auf der Welt gerecht zu verteilen”, betonte der Leiter der Abteilung Bildung bei <i>missio</i> München, Dr. Christian Mazenik. „Mit unserer Handy-Sammelaktion versuchen wir, einen bescheidenen Teil dazu beizutragen.”</p>
<p>Die Auftaktveranstaltung zur Kooperation zwischen Kolping und <i>missio</i> fand auf dem Gelände des Ostendorf-Gymnasiums in Lippstadt statt. Dort hatten Schülerinnen und Schüler am Weltflüchtlingstag die Gelegenheit, sich in dem <i>missio</i>-Flucht-Truck und dem Infomobil des Kolping-Netzwerkes für Geflüchtete zu informieren. Bei der Gelegenheit übergaben Schüler bereits die ersten gesammelten Smartphones. Für die Handyspenden-Aktion gibt es bundesweit zahlreiche Annahmestellen. In Lippstadt können ausgemusterte Handys im Ostendorf-Gymnasium und bei Kolping in der Kolpingstraße 12-16 zu den jeweiligen Öffnungszeiten oder bei Kolping auch als Briefkasteneinwurf abgegeben werden. Weitere Informationen gibt es unter <s>www.missio-hilft.de/kolping-handys</s>.</p>
<p>Dort sind auch Informationen zu einer Verlosung im Rahmen der Handyspenden-Aktion zu finden, bei denen ein faires Smartphone gewonnen werden kann.</p>
<p>Die Organisationen werden ihre Zusammenarbeit zum Thema Flucht und Migration weiterführen und ausweiten. <i>missio</i> Aachen und <i>missio</i> München informieren in zwei Flucht-Trucks bundesweit am Beispiel der Situation in der Demokratischen Republik Kongo über weltweite Fluchtursachen. Das „Kolping Netzwerk für Geflüchtete” – eine gemeinsame Initiative des Kolpingwerkes Deutschland, des Verbandes der Kolpinghäuser sowie der Kolping-Bildungsunternehmen Deutschland – klärt mit seinem Infomobil bundesweit über die Situation Geflüchteter in Deutschland auf und zeigt Möglichkeiten der Integration auf. Bei größeren Veranstaltungen, wie z.B. dem vergangenen Katholikentag in Münster und „Sternenklar”, dem Event der Kolpingjugend vom 28. bis 30. September 2018 in Frankfurt am Main, verbinden Kolping und <i>missio</i> ihre Kampagnen und laden zum Besuch des Infomobils und des <i>missio</i>-Trucks ein. <i>missio</i> unterstützt darüber hinaus die auch in diesem Jahr wieder stattfindende bundesweite Schuhaktion des Kolpingwerkes Deutschland „</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 19 Jun 2018 09:12:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen fordert breitere theologische Debatte zum Thema Flucht und Migration</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-fordert-breitere-theologische-debatte-zum-thema-flucht-und-migration/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Katholisches Hilfswerk gibt zum Weltflüchtlingstag Buch mit Beiträgen zur Migrationstheologie aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa heraus</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><b>„</b>Das Thema Geflüchtete braucht dringend eine weltkirchliche theologische Reflektion, sonst bleibt die öffentliche Debatte auch in Deutschland nur an der Oberfläche<b>”</b>, sagte heute Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes <em>missio</em> Aachen zum Weltflüchtlingstag. Deshalb veröffentlicht <em>missio</em> Aachen heute den Band <b>„</b>Migration und Flucht. Zwischen Heimatlosigkeit und Gastfreundschaft<b>”</b> aus seiner Reihe <b>„</b>Theologie der Einen Welt<b>”</b>. Darin kommen Theologinnen und Theologen aus Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa zu Wort. Sie beschäftigen sich mit Fluchtursachen in ihrer jeweiligen Heimat, den Auswirkungen der Weltwirtschafsordnung auf Migrationsbewegungen, den theologischen und pastoralen Konzepten zur Arbeit mit Geflüchteten in Afrika, Asien und Lateinamerika vor Ort sowie einer Theologie, die Migration als eine eigene Gotteserfahrung deutet.<br> <br> <b>„</b>Die Beiträge zeigen, dass Migration schon immer untrennbar mit der Geschichte der Menschheit verbunden ist und auch in den Heiligen Schriften aller Religionen und Kulturen Migrationserzählungen grundlegend sind<b>”</b>, sagte Prälat Krämer. <b>„</b>Deshalb können wir als Christen bei allen politischen und ökonomischen Herausforderungen eine positive Grundhaltung gegenüber Geflüchteten und Migrierten einnehmen<b>”</b>, so Prälat Krämer weiter. <b>„</b>Wir dürfen in Deutschland das Thema Flucht und Migration so führen, dass das Potential von Religion zur Lösung und Prävention von Konflikten in den Blick kommt<b>”</b>, meinte Prälat Krämer. <b>„</b>Wir sollten die Migrationstheologie breiter zur Kenntnis nehmen.<b>”</b><br> <br> Dass Flucht, Vertreibung und Migration für die Menschen in Afrika und Asien untrennbar mit religiösen Erfahrungen verbunden sind, <b>„</b>beobachten wir seit Jahren schon in unserer alltäglichen Projektarbeit mit unseren kirchlichen Partnern in diesen Kontinenten<b>”</b>. Deshalb unterstützte <em>missio</em> Aachen 2017 die kirchliche Projektarbeit mit Geflüchteten in Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten sowie Asien mit 1,23 Millionen Euro für 24 Projekte. <b>„</b>Die betroffenen Menschen brauchen eine ganzheitliche Pastoral, hier leisten unsere Partner Bewundernswertes<b>”</b>, sagte Prälat Krämer. <b>„</b>Wir dürfen nicht vergessen: In Europa lebt nur ein Bruchteil der Geflüchteten weltweit.<b>”</b><br> <br> Buchhinweis:<br> Klaus Krämer/Klaus Vellguth (Hg.): Migration und Flucht. Zwischen Heimatlosigkeit und Gastfreundschaft, Theologie der Einen Welt, Band 13, Verlag Herder in Kooperation mit missio Aachen, 326 Seiten, ISBN 978-3-451-37922-2,</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 15 Jun 2018 09:45:57 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen mit dem Deutschen Preis für Online-Kommunikation 2018 ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-mit-dem-deutschen-preis-fuer-online-kommunikation-2018-ausgezeichnet/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Das Internationale Katholische Missionswerk missio Aachen hat gestern in Berlin den Deutschen Preis für Online-Kommunikation 2018 in der Kategorie Website gewonnen. Ausgezeichnet wurden gleichzeitig die Agenturen AZ Fundraising Services und JUNGMUT, die mit missio den Relaunch der Seite www.missio-hilft.de realisierten. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Insgesamt waren 700 Bewerbungen für den Preis in 39 Kategorien eingegangen. <em>missio</em> Aachen war als einzige katholische Organisation in der Endausscheidung vertreten. Dabei setzten sich <em>missio</em> und die begleitenden Agenturen gegen Websites beispielsweise der Wirtschaftsunternehmen Porsche und Zalando durch.</p>
<p>„Diesen Preis haben sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von missio, die an dem Relaunch beteiligt waren, redlich verdient – und insbesondere unsere Onliner”, sagte Projektleiter und <em>missio</em>-Pressesprecher Johannes Seibel. Die Juroren würdigten insbesondere, dass der Relaunch von Anfang an alle Abteilungen des Hauses mit hoher Transparenz einbezogen habe. Dadurch sei die neue Seite eines katholischen Hilfswerks entstanden, in der sich Spendenkommunikation, Bildungsauftrag, Spiritualität und Kampagnenarbeit für Menschenrechte organisch ergänzten.</p>
<p>„Wir haben von Anfang an darauf gesetzt, die Seite strikt am Verhalten und den Bedürfnissen der Nutzer auszurichten, das hat die Juroren auch überzeugt”, ergänzten Tim Hufermann von JUNGMUT und Sabine Wagner-Schäfer von AZ Fundraising Services. „Wie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Abteilungsgrenzen hinweg die wertebasierte Kommunikation von <em>missio</em> und das Denken vom Nutzer her als gemeinsame Aufgabe begriffen haben, hat uns sehr geholfen”, so Hufermann und Wagner-Schäfer weiter.</p>
<p><em>Der Deutsche Preis für Onlinekommunikation ehrt herausragende Leistungen von Organisationen im Bereich der digitalen Kommunikation. Der Award wird vom Magazin „pressesprecher“ und „Quadriga Media Berlin“ veranstaltet.</em></p>
<p>Einige Eindrücke von der Preisverleihung finden Sie <a href="/blog/missio-direkt/deutscher-preis-fuer-online-kommuniaktion/">hier&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 14 Jun 2018 00:48:34 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>&quot;Der Papst lebt, was er predigt&quot;</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/der-papst-lebt-was-er-predigt/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Papst Franziskus. Ein Mann seines Wortes: Dieser Film von Wim Wenders läuft ab dem 15. Juni in den Kinos. Beatrix Gramlich von der missio-Mitgliederzeitschrift kontinente hat den Filmemacher interviewt. Spannende Einsichten in die Welt eines Papstes.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span class="strong">Die Anfrage kam direkt aus dem Vatikan und überraschte selbst Starregisseur Wim Wenders: Ob er nach Rom reisen wolle, um ein Projekt zu besprechen. Aus dem Projekt wurde ein Film - nicht über, sondern mit Papst Franziskus. Wenders bekam keinerlei Vorgaben, stattdessen freien Zugang zu den Archiven der Kurie. Er sichtete eine Fülle von exklusivem Bildmaterial und führte lange Gespräche mit dem Heiligen Vater. "Der Papst lebt, was er predigt", sagt Wenders im Gespräch mit <em>Beatrix Gramlich</em>, stellvertretende Chefredakteurin des missio-Magazins <em><a href="/informieren/missio-magazin-kontinente/">kontinente&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a></em>. </span></p>
<p><b>Herr Wenders, wie haben Sie den Papst erlebt? Was war unerwartet?</b></p>
<p>Zum Beispiel seine ansteckende, positive Energie, die er ständig an den Tag gelegt hat. Oder wie ernst er die Dreharbeiten genommen hat. Er war voll und ganz da, ohne ein Telefon oder jemanden, der auf die Uhr geschaut hätte. Er hat keine Frage gescheut und immer spontan und direkt geantwortet, ohne zu zögern. Und er hat jeden am Set – ob Bühnenarbeiter oder Elektriker – genauso begrüßt wie den Produzenten oder den Regisseur. Für ihn ist die Idee, dass alle Menschen gleich sind, Wirklichkeit, das merkt man. Als wir im Park gedreht haben, hat er sich aus einem Fiat Panda herausgeschält. Kleiner geht’s kaum. Er meint es ernst, wenn er sagt: „Wir könnten alle mit weniger auskommen.“ Er gibt dafür ein Beispiel nach dem anderen.<b> </b></p>
<p><b>Sie haben Reisen einmal eine Metapher für das Leben genannt. In Ihrem Film spielen die Reisen von Papst Franziskus eine große Rolle. Was ist die Botschaft?</b></p>
<p>In diesem Fall ist die Botschaft nicht das Reisen, sondern wer da reist – und wie. Politiker reisen zu Staatsbesuchen, sie sehen sich untereinander, und das war es dann. Der Papst ist der einzige Mensch, der zwar auch Staatsoberhäupter trifft, aber dann in dem Land, das er besucht, auch in Gefängnisse geht, in Krankenhäuser, Flüchtlingslager, in die Slums. Kein anderer macht solche Reisen und geht überall auch dahin, wo es wehtut.</p>
<p><b>Welche Themen und Fragen waren Ihnen wichtig?</b></p>
<p>Ich habe in vier langen Interviews von je gut zwei Stunden insgesamt 55 Fragen stellen können. Da waren so ziemlich alle Themen dabei, die man sich vorstellen kann. Das Schwierige war eher, eine Dramaturgie dafür zu finden. Die Zuschauer sollen den Worten des Papstes ja ohne Anstrengung folgen können und wären mit mehr als 90 Minuten schnell überfordert. Da sind einige Sachen durch den Rost gefallen. In 90 Minuten kann man nicht über alles reden.</p>
<p><b>Meinen Sie, der Film hilft, die Position des Papstes zu stärken?</b></p>
<p>Ich hoffe. Papst Franziskus hat zwar auch Gegenwind im konservativen Teil der Kirche, aber vor allem sehr viele Menschen auf der Welt hinter sich, die große Hoffnungen in ihn setzen. Er ist ein großer Kommunikator und hat eine herzliche, direkte Beziehung zu Menschen. Dass er sich mit diesem Film direkt an die Menschen wenden könne, war für mich die erklärte Funktion des Films. Deswegen schaut er jedem Zuschauer direkt in die Augen. Dieses Privileg wollte ich unbedingt teilen.</p>
<p><b>Ein Element sind Szenen aus dem Leben des heiligen Franziskus. Welche Idee steckt dahinter?</b></p>
<p>Wenn sich jemand Franziskus nennt, und dies zum ersten Mal in der Geschichte der Päpste, hat das Konsequenzen. Das hat sich vor ihm niemand getraut. Der heilige Franz von Assisi war ein Revolutionär, ein Erneuerer, wie es sie in der Geschichte der Kirche und der Menschheit nur ganz wenige gegeben hat. Sein Name steht für radikale Solidarität mit den Armen und Ausgestoßenen, für ein neues Verhältnis zur Natur und für Frieden zwischen den Religionen: Alles notwendiger denn je. Sich zu diesem Namen zu bekennen heißt, dieses Programm in die heutige Zeit zu übertragen.</p>
<p><b>Warum die Umsetzung in historisierenden Schwarz-Weiß-Bildern?</b></p>
<p>Weil wir die Zeit in der Tat 800 Jahre zurückdrehen, um zu zeigen, dass viele Probleme, die wir heute haben, nicht neu sind. Und dass es einmal jemanden gab, der Antworten darauf hatte.</p>
<p><b>Sie stellen den Papst sehr positiv dar. Ist Ihr Film Hofmalerei?</b></p>
<p>Wie viele Menschen kennen Sie auf diesem Planeten, denen die Welt zuhört? Wie viele „World Leader“, denen man noch eine moralische Autorität zubilligen mag? Begriffe wie Wahrheit sind zu einer Farce geworden im Zeitalter von Fake News. Und dann gibt es da einen, der keine Industrie hinter sich hat, keine Partei und kein anderes „Programm“ als das Wohl aller Menschen – und dem man das glaubt. Ich wüsste nicht, wie ich diesen großartigen Mann negativ oder kritisch darstellen könnte. Ich bin kein investigativer Journalist. Ich mache Filme über Menschen, die ich liebe und deren Botschaft oder Kunst ich mit anderen teilen will – siehe „Buena VistaSocial Club“, „Pina“ oder „Das Salz der Erde“. Da lasse ich das mit der Hofmalerei einfach mal als Kompliment stehen.</p>
<p><b>Ist der Papst ein spiritueller oder eher ein politisch starker Mensch?</b></p>
<p>Er trennt das eine nicht vom anderen, und das ist seine Stärke. Er sagt im Film auch: Die Kirche ist nichts anderes als eine NGO <em>(Nichtregierungsorganisation,</em> <em>Anm. der Red.)</em>, wenn sie sich etwas darauf einbildet, Macht oder Reichtum zu besitzen. Dann ist Christus in ihr nicht lebendig.</p>
<p><b>Woran glauben Sie selbst?</b></p>
<p>Ich glaube an einen freundlichen Gott, der uns sieht und der uns so liebt, dass er uns alle Freiheit gegeben hat – sowohl fürchterliche Sachen anzustellen als auch, sie wieder zu berichtigen.</p>
<p><b>Kann man das in Deutschland öffentlich zugeben?</b></p>
<p>Warum nicht? Ich finde es gut, wenn Leute zu dem stehen, was sie glauben. Ich habe 15 Jahre in Amerika gelebt, wo kein Mensch ein Problem damit hat zu sagen, „Ich bin Christ oder Jude oder Moslem“. In Deutschland ist das auf merkwürdige Art verpönt. Eine Partei, die „christlich“ im Namen hat, muss deswegen nichts Christliches mehr im Sinn haben. Das ist in Deutschland alles ein bisschen verdreht.</p>
<p><b>In Ihrem Film geht es auch um die Zeit. Was bedeuten Tod und Vergänglichkeit für Sie?</b></p>
<p>Es ist ja bei vielen Dingen im Leben so, dass man davon nicht reden kann, wenn man davon nichts weiß. Wie will jemand von Nähe zwischen Menschen reden, der nicht in der Lage ist, Einsamkeit auszuhalten? Wie will er Zweisamkeit dann gut leben? Mit dem Tod ist es ähnlich. Wir sterben alle, aber tun so, als wären wir unsterblich. Die Verherrlichung der Jugend hat uns dazu gebracht, den Tod mehr oder weniger zu verleugnen oder zu verdrängen. Ich glaube, jeder Mensch, der mit dem Tod im Reinen ist, kann besser lebendig sein.</p>
<p><b>Hat der Film mit dem Papst Sie katholischer gemacht ?</b></p>
<p>Ich bin katholisch aufgewachsen, mit einer Protestantin verheiratet, war in Amerika in einer presbyterianischen Gemeinde und teile meine Kirchenbesuche heute zwischen katholisch und evangelisch auf. Dieser Film hat mich in vielerlei Hinsicht beflügelt und mir auch Mut gemacht, ökumenischer zu sein.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 08 Jun 2018 10:24:11 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen erleichtert über Freilassung von Nguyen Van Dai</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-erleichtert-ueber-freilassung-von-nguyen-van-dai/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Der vietnamesische Menschenrechtler Nguyen Van Dai ist am 8. Juni 2018 aus der Haft in Vietnam entlassen und nach Deutschland ausgeflogen worden. 750 Unterstützerinnen und Unterstützer von missio hatten sich für ihn bei dem vietnamesischen Premierminister eingesetzt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir sind erleichtert, aber die Lage der Menschenrechte in Vietnam bleibt weiterhin kritisch.“ So kommentierte Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in Aachen, die Freilassung des zu 15 Jahre Haft verurteilten vietnamesischen Menschenrechtlers Nguyen Van Dai, der heute nach Deutschland ausgeflogen wurde. 750 Unterstützerinnen und Unterstützer von <em>missio</em> hatten sich in den vergangenen Monaten an den Premierminister von Vietnam mit der Bitte um Freilassung des Rechtsanwalts gewandt. <em>missio</em> arbeitete dabei eng mit der Bundestagsabgeordneten Marie-Luise Dött und der Organisation Veto! zusammen.</p><h3 class="rte-headline">Weiter Einsatz für Religionsfreiheit in Vietnam notwendig</h3><p>„In Vietnam werden vor allem die Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit eingeschränkt. Die Freilassung von Nguyen Van Dai zeigt, dass sich unser Einsatz für die Betroffenen dieser Menschenrechtsverletzungen lohnt. Wir hoffen, dass Politik, Kirche, Gesellschaft und nicht zuletzt die Wirtschaft ihre Verantwortung erkennen, in Gesprächen mit der vietnamesischen Regierung weiter auf eine Verbesserung der Menschenrechtslage in dem asiatischen Land zu drängen“, so Prälat Krämer weiter.</p>
<p>Nguyen Van Dai saß seit dem 16. Dezember 2015 in Untersuchungshaft. Vor einigen Wochen wurde er zu 15 Jahren Haft verurteilt. Er war angeklagt wegen Paragraph 88 des vietnamesischen Strafgesetzbuches „Propaganda gegen den Staat“. Dieser Vorwurf traf auf Nguyen Van Dai nicht zu. Er saß allein wegen seines friedlichen Engagements für Menschenrechte in Haft. Ngyuen Van Dai hatte auch Christen verteidigt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 06 Jun 2018 13:04:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Religionsfreiheit - Herzstück der Menschenrechte - Würzburger Erklärung</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/religionsfreiheit-herzstueck-der-menschenrechte-wuerzburger-erklaerung/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die Jahrestagung Weltkirche und Mission 2018 der Konferenz Weltkirche hat vom 4. bis 6. Juni in Würzburg zum Thema Religionsfreiheit getagt. Die Teilnehmer/-innen aus den Diözesen, den Orden, den weltkirchlichen Werken wie missio und anderen Organisationen haben dazu eine Erklärung verfasst. Bei der Tagung in Würzburg waren auch Gäste aus Indien, Pakistan, Kirgisistan und China zu Gast. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wir, die Teilnehmer der Jahrestagung Weltkirche und Mission bekennen uns zum Recht auf Religions-, Gedanken und Gewissensfreiheit als ein unveräußerliches Menschenrecht von einzigartiger Bedeutung. Das II. Vatikanische Konzil hat erklärt, dass das Menschenrecht auf Religionsfreiheit in der Würde des einzelnen Menschen gründet. Wir stellen fest, dass der universale Geltungsanspruch dieses Menschenrechts in vielen Teilen der Welt in Frage gestellt, uminterpretiert und ausgehöhlt wird.</p>
<p>Seit 1948 erkennen nahezu alle Staaten mit dem Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte das Recht auf Religionsfreiheit an. Der Pakt über bürgerliche und politische Rechte von 1966 stellt die Religionsfreiheit zudem unter einen völkerrechtlich verbindlichen Schutz. Die Religionsfreiheit ist ein elementares Freiheitsrecht und wird aus guten Gründen als Herzstück der Menschenrechte bezeichnet.</p>
<p>Jeder einzelne Mensch ist Träger dieses Rechts. Verantwortung für den Schutz dieses Menschenrechts trägt in erster Linie der Staat, darüber hinaus aber auch die Gesellschaft sowie jede einzelne Religionsgemeinschaft.</p>
<p>Wir müssen feststellen, dass die rechtlichen Instrumente zum Schutz der Religionsfreiheit nicht ausreichen, um dieses Menschenrecht umfassend abzusichern. Deshalb drängen wir auch in unserer Gesellschaft und in unserer Kirche darauf, für das Recht auf Religionsfreiheit im nationalen und internationalen Dialog mit mehr Nachdruck einzutreten, nicht zuletzt bei den Vereinten Nationen.</p>
<p>Wir wenden uns gegen jegliche Versuche, Religion zu missbrauchen, um Ressentiments zu schüren. Das gilt sowohl mit Blick auf Deutschland und das Christentum als auch mit Blick auf andere Länder und Religionen.</p>
<p>Ebenso verurteilen wir eine Politik autoritärer Staaten, die Religionsausübung um des eigenen Machterhalts Willen reglementiert, aufs Engste begrenzt oder ganz unterbindet. Das Recht des Menschen, seine Religion frei zu wählen und allein oder in Gemeinschaft mit anderen auch öffentlich zu leben, ist immer anzuerkennen und zu schützen.</p>
<p>Als weltweite katholische Kirche verstehen wir uns als Anwältin derer, die aufgrund ihrer Religion unter religiöser Diskriminierung und Bedrängung leiden. Dazu gehören in großer Zahl Christen und viele Gläubige anderer Religionen.</p>
<p>Es liegt an uns als Christen, mit allen Menschen solidarisch zu sein, die ihren Glauben, ihre Weltanschauung nicht frei leben können. Ihr Leid lässt uns nicht unberührt! Wir setzen uns ein für verfolgte und bedrängte Christen und erheben unsere Stimme überall dort, wo Menschen anderen Glaubens in ihrer Religionsfreiheit verletzt werden.</p>
<p>Unser Einsatz für die Religionsfreiheit wird auch durch den interreligiösen Dialog gestärkt. Wir wissen uns aus dem Glauben heraus verpflichtet, mit Andersgläubigen und Nichtgläubigen immer wieder den Dialog zu suchen. Ein gelingender Dialog, der den gegenseitigen Respekt der Angehörigen verschiedener Glaubensgemeinschaften öffentlich bezeugt, trägt dazu bei, eben jenen gesellschaftlichen Rückhalt zu stärken, der für eine umfassende Realisierung von Religionsfreiheit notwendig ist.</p>
<p>Die Erfahrungen der Konferenzteilnehmer aus vielen Teilen der Welt&nbsp;zeigen exemplarisch: Dort, wo die Religionsfreiheit eingeschränkt wird, werden auch andere Menschenrechte wie zum Beispiel Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit beschnitten. Unser Engagement für die Religionsfreiheit ist deshalb nicht von unserem Einsatz für die Menschenrechte zu trennen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Sun, 13 May 2018 09:42:13 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Katholikentag: Rednerin fürchtet um ihr Leben</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/katholikentag-rednerin-fuerchtet-um-ihr-leben/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Experten-Podium in Münster zum Thema „Goldräuber und Kriegstreiber” mit unter anderem Stella Matutina</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die <em>missio</em>-Projektpartnerin Stella Matutina wird nach ihrem Auftritt auf dem Katholikentag vorerst nicht in die Philippinen zurückkehren können, weil sie dort nach eigenen Angaben um ihr Leben fürchtet. Die 50-Jährige Katholikin berichtete auf dem Podium<b> „</b>Goldräuber und Kriegstreiber<b>”</b> über die Menschenrechtsverletzungen in ihrer Heimat im Zusammenhang mit der Ausbeutung von Bodenschätzen. <b>„</b>Vor einigen Tagen ist in den Philippinen ein katholischer Priester nach der Messe umgebracht worden, und ich fürchte mich, wieder nach Hause zu reisen<b>”</b>, erklärte Stella Matutina über den Geistlichen, der sich wie sie für die Menschenrechte engagiert hatte. Stella Matutina hatte erfahren, dass Steckbriefe mit Fotos von ihr mit dem Überschrift <b>„</b>Wanted<b>”</b> in der Stadt Davao und an verschiedenen Checkpoints angebracht seien. Die Gefahr sei groß, erschossen zu werden oder verhaftet zu werden, wie bereits zahlreiche weitere kirchliche Mitarbeiter zuvor. Stella Matutina war im Jahre 2015 mit dem Menschenrechtspreis der Stadt Weimar ausgezeichnet worden.</p>
<p>Über dramatische Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit wertvollen Bodenschätzen berichtete ebenso der Leiter des Katholischen Büros für Gerechtigkeit und Frieden in der Erzdiözese Bukavu im Kongo. Dort würde sexuelle Gewalt als Kriegswaffe eingesetzt, so der katholische Priester Justin Nkunzi. Mit Unterstützung von <em>missio </em>hat seine Organisation Trauma-Zentren über die Opfer aufgebaut. <b>„</b>Für mich sind das mit die eindrucksvollsten Projekte überhaupt, die missio unterstützt, weil dort wirklich Seelsorge im ganz ursprünglichen Sinn des Wortes geleistet wird. Da werden verwundete Seelen geheilt<b>”</b>, sagte Prälat Klaus Krämer, Präsident von <em>missio</em> in Aachen.</p>
<p>Mit Vertretern der Schmuckindustrie wurde auf Katholikentag der Frage nachgegangen, woher das Gold stammt, welches sich in Eheringen, Zahngold und Fußballpokalen befindet. Denn schließlich besitzen deutsche Privathaushalte Gold in einer Gesamtmenge von 8.872 Tonnen.<br> Sandro Erl von dem Schmuckunternehmen Niessing betonte, dass sein Unternehmen einzig Recycling-Gold verwenden würde. Dagegen ist es dem&nbsp; Hamburger Goldschmiedemeister Thomas Becker ein Anliegen, mit fairem und umweltfreundlich gewonnem Gold eine Einkommensmöglichkeit für die einheimischen Schürfer zu schaffen. Er war vor einer Woche aus der Demokratischen Republik Kongo zurückgekehrt und präsentierte ein Kreuz mit Silber aus Lateinamerika und Gold aus einer Kooperative im Kongo. Vertrieben wird das Schmuckstück unter anderen von <em>missio</em>.<br> <br> Zum Schluss der Podiumsdiskussion <b>„</b>Goldgräber und Kriegstreiber<b>”</b> wies Prälat Krämer auf die Verbindung von westlichem Konsumverhalten und der Notsituation in Ländern wie den Philippinen und Kongo hin. <b>„</b>Am Gold in den Handys kann man das sehr anschaulich machen, dass jeder Teil des Problems ist, aber auch etwas tun kann<b>”</b>, sagte der Präsident von <em>missio</em> in Aachen. Rund 140 Millionen ausgemusterte Handys verstauben in deutschen Schubladen, darin befinden sich mehr als 2,4 Tonnen Gold. In Kooperation mit dem Katholikentag wurden mehrere Tausend alte Handys in Münster gesammelt, die nun für einen guten Zweck recycelt werden. Weitere Informationen unter <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/handys-spenden/">www.missio-hilft.de/handysammeln&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>
<p>Fotos des Podiums können bei Christian Schnaubelt, Tel.: 0177 30 77 106, angefordert werden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 11 May 2018 14:07:24 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Katholikentag: Pakistanischer Botschafter erwartet Gerechtigkeit für Asia Bibi</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/katholikentag-pakistanischer-botschafter-erwartet-gerechtigkeit-fuer-asia-bibi/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Volker Kauder kritisiert China auf Religionsfreiheits-Podium von missio</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Ich zweifle nicht daran, dass Asia Bibi schlussendlich Gerechtigkeit widerfahren wird.” Dies sagte Jauhar Saleem, Botschafter der islamischen Republik Pakistan, auf dem 101. Katholikentag in Münster. Er war Gast des Podiums „Religionsfreiheit – ein weltweit verletztes Menschenrecht”, das vom Internationalen&nbsp; Katholischen Missionswerk <em>missio</em> Aachen veranstaltet wurde.</p>
<p>Der weltweit bekannte Fall der wegen angeblicher Blasphemie in Pakistan zum Tod verurteilten Christin Asia Bibi liegt seit zwei Jahren vor dem Obersten Gerichtshof des Landes zur Berufung in letzter Instanz vor, wird aber bisher noch nicht verhandelt. Er vertraue der unabhängigen Justiz seines Heimatlandes, dass sie die Berufung abschließen werde und sich auch vom Druck von Fanatikern nicht beeinflussen lasse, so Jauhar Saleem weiter. Er versicherte, dass Asia Bibi regelmäßig ihre Familie sehen und sprechen könne sowie von einem Arzt betreut werde.</p>
<p>Für die Forderungen, die Blasphemiegesetze in Pakistan abzuschaffen, sah Jauhar Saleem keine Notwendigkeit. Die Gesetze schützten die religiösen Gefühle der Menschen. Auch in anderen Ländern gebe es ähnliche Gesetze. <em>missio</em>-Präsident Prälat Klaus Krämer forderte die Regierung in Pakistan auf, „den Missbrauch der Blasphemiegesetze in Pakistan mit rechtsstaatlichen Mitteln zu stoppen”. Die Regierung müsse sich mit den Verantwortlichen aller Religionen in dieser Frage an einen Tisch setzen.</p>
<p>Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, kritisierte auf dem Podium scharf die Religionspolitik in China. Die Repressionen gegen Christen seien nicht mehr hinzunehmen. „Hier werden wir ernsthafte Gespräche führen müssen”, sagte Kauder.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Tue, 08 May 2018 20:00:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Alte Handys für den Katholikentag</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/alte-handys-fuer-den-katholikentag/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>„Handys recyceln – Gutes tun” lautet das Motto der Mitmachaktion</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit alten Handys kann man viel Gutes bewirken: Deshalb rufen der 101. Deutsche Katholikentag und das katholische Hilfswerk die Teilnehmenden des Katholikentags dazu auf, in den Tagen vom 9. bis 13. Mai ausgemusterte Handys nach Münster mitzubringen. Dort können sie an den vier Servicepunkten des Katholikentags, am <em>missio</em>-Truck und am <em>missio</em>-Stand abgegeben werden.<br> <br> Schätzungen zufolge liegen in Deutschland über 140 Millionen ausgediente Handys ungenutzt in den Schubladen, so das Hilfswerk. Dabei könne eine Handyspende viel Gutes bewirken. „Handy-Recycling schont die Umwelt, und so werden wir als Christinnen und Christen auch unserer Verantwortung für die Schöpfung gerecht”, sagt Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident von <em>missio</em> Aachen. Aus alten Handys werden wertvolle Rohstoffe wie Gold wiedergewonnen, nicht recycelbare Stoffe fachgerecht entsorgt.<br> <br> Als Startschuss übergaben drei Unterstützergruppen rund 2.000 Handys in Münster an <em>missio</em>. Die Gesamtschule Warendorf, der Eine-Welt-Laden Telgte und das Berufskolleg der Hildegardisschule Münster hatten die ausgemusterten Telefone für den guten Zweck gesammelt. Mit bei der Übergabe waren der Münsteraner Bischof Felix Genn und der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Thomas Sternberg, anwesend, die ebenfalls die Handy-Sammelaktion unterstützen. Für jedes recycelte oder wiederverwertete Handy erhält <em>missio</em> von der Firma Mobile-Box, die das Recycling übernimmt, einen Anteil des Erlöses für Hilfsprojekte im Kongo.<br> <br> Angenommen werden die alten Handys an den vier Servicepunkten des Katholikentags in Münster am Hauptbahnhof, auf dem Domplatz, am Schlossplatz, in der MCC Halle Münsterland sowie am <em>missio</em>-Truck vor dem LWL-Landesmuseum und am <em>missio</em>-Stand in der Aegidiistraße.<br> <br> Weitere Informationen zu der Handy-Aktion des Internationalen Katholischen Missionswerks <em>missio</em> gibt es <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/handys-spenden/">hier&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Mon, 07 May 2018 14:34:10 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Solidarisch an der Seite der Christen weltweit</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/solidarisch-an-der-seite-der-christen-weltweit/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Die Missionswerke missio Aachen und missio München werden sich auf vielfältige Weise am Katholikentag 2018 in Münster beteiligen und richten dabei den Blick auf die Weltkirche und insbesondere auf das diesjährige Beispielland Äthiopien. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Während des Katholikentages in Münster besteht die Gelegenheit, <i>missio</i>-Projektpartner hautnah zu erleben, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und mehr aus den Partnerländern, insbesondere aus Äthiopien, dem Beispielland des diesjährigen Monats der Weltmission, zu erfahren”, verdeutlichen Prälat Dr. Klaus Krämer (Präsident <i>missio</i> Aachen) und Msgr. Wolfgang Huber (Präsident <i>missio</i> München). Zum gemeinsamen Engagement beider <i>missio</i>-Werke ergänzen die Präsidenten: „Unsere Aktionen greifen allesamt das Motto des diesjährigen Katholikentages „Suche Frieden” in seiner weltweiten Bedeutung auf”.</p>
<p><strong>Weltkirche hautnah erlebbar</strong></p>
<p>Im „Eine-Welt-Quartier” wird sich <i>missio</i> mit den anderen weltkirchlichen Werken gemeinsam präsentieren. Am <i>missio</i>-Stand auf dem Aegidiimarkt werden dabei das Beispielland Äthiopien sowie das Engagement von <i>missio</i> für den Glauben und die Situation bedrängter Christen weltweit im Mittelpunkt stehen.</p>
<p>Zeitgleich wird beim missio-Truck vor dem LWL-Landesmuseum gegenüber des Aegidiimarktes auf die Situation der Menschen auf der Flucht hingewiesen. Die multimediale Ausstellung verdeutlicht am Beispiel des Ostkongo die Ausnahmesituation Flucht und schlägt dabei auch einen Bogen zu den nach Deutschland geflüchteten Menschen.</p>
<p>Beim Großpodium „Religionsfreiheit – ein weltweit verletztes Menschenrecht” am Donnerstag, 10. Mai um 14:00 Uhr in der MCC Halle Münsterland werden auf Einladung von <i>missio</i> Aachen die irakische Ordensfrau, Schwester Nazik Khalid Matty, der pakistanische Botschafter in Deutschland, S. E. Jauhar Saleem, Volker Kauder, MdB (CDU/CSU Fraktionsvorsitzender im Bundestag), der Bischof von Trier, Stephan Ackermann, <i>missio</i>-Aachen Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer und Professorin Marianne Heimbach-Steins (Universität Münster) der Frage nachgehen, wie sich Religionsfreiheit weltweit besser schützen lässt.</p>
<p>Am Samstag, 12. Mai wird um 14:00 Uhr im LWL-Landesmuseum beim Podium „Goldräuber und Kriegstreiber stoppen” die Frage im Mittelpunkt stehen, wie durch das Engagement gegen Konfliktmineralien in der DR Kongo und dem Einsatz für humane Arbeitsbedingungen in den Philippinen die Situation der Menschen verbessert werden kann. An dieser Diskussion werden Prälat Dr. Klaus Krämer (Präsident <i>missio</i> Aachen), der katholische Priester Justin Nkunzi, die Weimarer Menschenrechts-Preisträgerin Stella Matutina (Philippinen), der Experte für Eco-Faires Gold Thomas Becker und Sandro Erl (Schmuckunternehmen Niessing) teilnehmen.</p>
<p>Zum Länderschwerpunkt DR Kongo zeigen <i>missio</i> und die Filmemacherin Claudia Schmid am Samstag, 12. Mai um 16:30 Uhr in der Kath. Fakultät der Uni Münster den Film „Voices of Violence”, der insbesondere die Situation misshandelter Frauen verdeutlicht.</p>
<p><strong>Weltkirche interaktiv</strong></p>
<p>Erstmals wird <i>missio</i> zwei interaktive Social-Media-Mitmachangebote auf dem Katholikentag durchführen, um die Weltkirche virtuell stärker in den Fokus zu rücken.</p>
<p>Die Aktion #dafürhalteichmeinenkopfhin fordert die Besucherinnen und Besucher des Katholikentages dazu auf, ein persönliches Statement abzugeben, was für sie so wichtig ist, dass sie dafür ihren Kopf hinhalten. Sie haben dazu vom 10. bis 12. Mai die Möglichkeit, ihre Botschaft auf Ballons zu schreiben. Von dieser Aktion werden Fotos in den sozialen Medien verbreitet. Prominente Unterstützung erhält die Aktion durch hochrangige Kirchen- und Politikvertreter, Fotograf Andy Spyra, der mit einer Fotoausstellung „Exilium” in der MCC Halle Münsterland den Blick auf das Verschwinden der Christen im Nahen Osten richtet sowie Musikerin Patricia Kelly, die am 12. Mai ab 19 Uhr ein Konzert für den Frieden auf der „Eine Welt Bühne” am Aegidiimarkt geben wird.</p>
<p>Am Samstag, 12. Mai sind die Besucherinnen und Besucher des Katholikentags zwischen 11:00 und 12:00 Uhr am <i>missio</i>-Stand am Aegidiimarkt zu der Aktion #coffeetostay eingeladen. Dabei kann Äthiopien und seine traditionelle Kaffeezeremonie „buna enteta“ interaktiv kennengelernt werden. Äthiopien ist das Beispielland des Monats der Weltmission 2018.</p>
<p><strong>„Handys recyceln – Gutes tun“</strong></p>
<p>Zudem ruft <i>missio</i> - in Kooperation mit dem Katholikentag - dazu auf, alte Handys zum Katholikentag nach Münster mitzubringen und dort an fünf Standorten zu spenden. Am <i>missio</i>-Truck vor dem LWL-Landesmuseum und an den vier Katholikentags-Infopoints (am Hauptbahnhof, auf dem Domplatz, am Schlossplatz sowie in der MCC Halle Münsterland) können alte Handys und Smartphones in Münster abgegeben werden. Jedes gesammelte Handy wird durch den <i>missio</i>-Kooperationspartner Mobile-Box recycelt und hilft zudem der <i>missio</i>-<a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/">Aktion Schutzengel&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> für Familien in Not weltweit.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-31</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Fri, 27 Apr 2018 12:01:35 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen begrüßt Bericht der Bundesregierung zur Religionsfreiheit</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-begruesst-bericht-der-bundesregierung-zur-religionsfreiheit/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in Aachen, begrüßt die Vorlage des „Berichts der Bundesregierung zur weltweiten Lage der Religions- und Weltanschauungsfreiheit” heute im Bundestag. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Darin wird eindringlich davor gewarnt, Religionen gegeneinander auszuspielen, um daraus politisches Kapital zu schlagen. Das ist für unsere Arbeit sehr wichtig”, so Prälat Krämer. Die Instrumentalisierung von Religion für ideologische und politische Zwecke sei eine der häufigsten Ursachen für die Verfolgung von Christen und Angehörigen anderer Religionen weltweit. Daneben gebe es zahlreiche ethnische, wirtschaftliche und soziale Ursachen für die Entstehung von Gewalt gegen Angehörige einer Religion. „Dieser differenzierte Blick ist notwendig, um bedrängten Christen weltweit wirksam helfen zu können. Das wissen wir aus unserer Zusammenarbeit mit der Kirche in Afrika, dem Nahen Osten und Asien”, so Krämer. „Deshalb dürfen wir auch in Deutschland das Thema Verletzungen von Religionsfreiheit nicht in der innenpolitischen Diskussion dazu missbrauchen, eine Art Gesinnungskrieg um unsere nationale Identität und gegenseitige Ausgrenzungsdebatten zu führen”, sagte Prälat Krämer weiter. <em>missio</em> unterstütze deshalb das Anliegen des Berichtes, den interreligiösen Dialog weltweit zu stärken. „Ohne diesen Dialog sind in Krisenregionen, in denen Konflikte durch interessierte politische Kräfte religiös aufgeladen werden, Frieden und Versöhnung nicht möglich”, so Prälat Krämer.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-32</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Thu, 26 Apr 2018 16:57:00 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Handys recyceln - Gutes tun”</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/handys-recyceln-gutes-tun/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Missionswerk missio und Katholikentag rufen zum Handy-Recycling auf</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit seinem alten Handy kann man viel Gutes bewirken: Deshalb rufen der 101. Deutsche Katholikentag und das katholische Missionswerk <em>missio </em>aus Aachen die Teilnehmenden des Katholikentags dazu auf, in den Tagen vom 9. bis 13. Mai ihre alten, nicht mehr gebrauchten Handys nach Münster mitzubringen. Dort können sie an den vier Servicepunkten des Katholikentags, am <em>missio</em>-Truck und am <em>missio</em>-Stand abgegeben werden. „Wir freuen uns über die Kooperation und bitten Sie herzlich: Spenden Sie Ihre Handys und tun Sie Gutes!”, so Roland Vilsmaier, Geschäftsführer des Katholikentags.<br> <br> Schätzungen zufolge liegen in Deutschland über 100 Millionen ausgediente Handys ungenutzt in den Schubladen, so das Missionswerk. Dabei könne eine Handyspende viel Gutes bewirken. „Handy-Recycling schont die Umwelt, und so werden wir als Christinnen und Christen auch unserer Verantwortung für die Schöpfung gerecht”, sagt Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident von <em>missio</em> Aachen. Aus alten Handys werden wertvolle Rohstoffe wie Gold wiedergewonnen, nicht recycelbare Stoffe fachgerecht entsorgt.<br> <br> „Gleichzeitig hilft die Handyspende den Menschen in der Demokratischen Republik Kongo”, erläutert Prälat Klaus Krämer weiter. „Hier führen Rebellen seit Jahren einen grausamen Krieg um die wertvollen Rohstoffe wie Coltan und Gold, die für die Handyproduktion gebraucht werden. Darunter leidet die Zivilbevölkerung.”&nbsp;Für jedes recycelte oder wiederverwertete Handy erhält <em>missio</em> von der Firma Mobile-Box, die sich um das Recycling kümmert, einen Anteil des Erlöses für Hilfsprojekte, die Familien in Not beispielsweise mit Traumatherapie unterstützen.</p>
<p>Auch für die Handyspenderinnen und -spender bedeutet die Abgabe etwas Gutes: Sie brauchen sich nicht selbst um eine fachgerechte Entsorgung zu kümmern und schaffen gleichzeitig bequem Platz. "Eine Handyspende wirkt somit gleich mehrfach", so der <em>missio</em>-Präsident.<br> <br> Die vier Servicepunkte des Katholikentags sind in Münster am Hauptbahnhof, auf dem Domplatz, am Schlossplatz sowie im MCC Halle Münsterland. Der <em>missio</em>-Truck befindet sich vor dem LWL-Landesmuseum, der <em>missio</em>-Stand ist in der Aegidiistraße zu finden. Die gesammelten Handys werden über den Veranstaltungszeitraum vom Katholikentag zwischengelagert und dann im Anschluss an die Großveranstaltung an <em>missio</em> zum Recycling durch die Firma Mobile-Box übergeben.<br> <br> Weitere Informationen zu dieser Aktion des Internationalen Katholischen Missionswerks <em>missio</em> gibt es hier: <a href="/mitmachen/aktion-schutzengel/handys-spenden/" class="external-link">https://www.missio-hilft.de/handysammeln.&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a><br> <br> Der 101. Deutsche Katholikentag ist eine Großveranstaltung, bei der Themen aus Kirche und Gesellschaft diskutiert werden. Er findet vom 9. bis 13. Mai 2018 in Münster statt. Erwartet werden mehrere Zehntausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet. Katholikentage werden vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) in der Regel alle zwei Jahre an wechselnden Orten veranstaltet. Der 100. Deutsche Katholikentag fand 2016 in Leipzig statt, 2014 trafen sich die katholischen Laien in Regensburg, 2012 in Mannheim.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-24</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Sun, 11 Mar 2018 11:40:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Ein großer Förderer von missio Aachen und Kindermissionswerk „Die Sternsinger”</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/ein-grosser-foerderer-von-missio-aachen-und-kindermissionswerk-die-sternsinger/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Zum Tod von Kardinal Karl Lehmann, der am 11. März 2018 verstorben ist.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Internationale Katholische Missionswerk missio Aachen und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ trauern um Kardinal Karl Lehmann, der heute am 11. März 2018 im Alter von 81 Jahren verstorben ist. „Kardinal Lehmann war als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und als Bischof von Mainz ein großer Förderer von <em>missio</em> und der Sternsingeraktion. Wir sind dankbar für die Unterstützung, die die weltkirchlichen Hilfswerke immer wieder durch ihn erfahren durften“, so Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident von <em>missio</em> Aachen dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. „In großer Trauer nehmen wir Abschied von Kardinal Lehmann. Die Weltkirche verliert einen großen Theologen und Seelsorger“.</p>
<p>„Kardinal Lehmann war immer den Menschen zugewandt, mit Herzlichkeit und Wärme. So war er beharrlich und überzeugend ein herausragender Bischof, der Brücken gebaut hat zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft in Kirche und Gesellschaft“, so Prälat Krämer weiter. „Er hat die deutsche Kirche lange als Vorsitzender der Bischofskonferenz, auch in den politisch spannenden Zeiten der Wiedervereinigung, mit großem Einfühlungsvermögen, mit einem wachen Blick und hohem theologischem Sachverstand für die Zeichen der Zeit gelenkt.“</p>
<p>Der verstorbene Kardinal war <em>missio</em> Aachen sehr verbunden. 2002 begleitete er in Mainz die Eröffnung der <em>missio</em>-Kampagne zum Weltmissionssonntag. Das 175-jährige Bestehen von <em>missio</em> Aachen 2007 würdigte er ausführlich. Die Zusammenarbeit von <em>missio</em> mit den Partnerkirchen in Afrika, Asien und Ozeanien bezeichnete er als „fundamentale Lebensäußerung der Kirche“. Die katholischen Hilfswerke seien auf die „Befreiung des Menschen von Unterdrückung, die Entfaltung seiner Freiheit und die Begegnung mit dem Evangelium Jesu Christi“ ausgerichtet – und sollten dies bleiben. „Diesem Vermächtnis von Kardinal Lehmann fühlen wir uns auch in Zukunft verpflichtet“, sagte Prälat Krämer.</p>
<p>Auch die Bedeutung der Sternsingeraktion hatte der verstorbene Kardinal mehrfach gewürdigt: „Die Sternsinger sind ein gutes Beispiel für das, was möglich ist. Nicht nur, weil sie als Kinder den in Not lebenden Kindern in anderen Weltgegenden helfen. Sondern auch, weil sie uns Erwachsene daran erinnern, dass Solidarität ein unverzichtbarer Schlüssel für den Frieden in unserer zerrissenen Welt ist“, sagte Lehmann bei der Verleihung des Westfälischen Friedenspreises an die Sternsinger in Münster. Mit der Aktion Dreikönigssingen werde „eine beispielhafte religionspädagogische Arbeit geleistet“. Später nahm der frühere Mainzer Bischof darauf Bezug: „Ich kenne wenige Projekte der Kirche, die in diesem Maße Erfolgsgeschichte sind.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-23</guid>
                        
                                
                                        <pubDate>Fri, 02 Mar 2018 09:12:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>20.000 Euro Akuthilfe für Erdbebenopfer in Papua-Neuguinea</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/20000-euro-akuthilfe-fuer-erdbebenopfer-in-papua-neuguinea/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Gebiet so groß wie Rheinland-Pfalz betroffen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem verheerenden Erdbeben in Papua-Neuguinea hat das katholische Hilfswerk&nbsp;<em>missio</em>&nbsp;Aachen 20.000 Euro Soforthilfe für seine kirchlichen Partner bewilligt und eine Zusage für weitere Gelder für den Wiederaufbau gegeben. Besonders betroffen ist die Infrastruktur der katholischen Diözese Mendi in der Region Southern Highlands. „Wir gehen von über 30 Toten aus“, sagte Father Victor Roche (SVD), Generalsekretär der Bischofskonferenz des Pazifikstaates, gegenüber&nbsp;<em>missio</em>&nbsp;Aachen. “Unsere Schulen, Gesundheitszentren, Kirchen und kirchliche Einrichtungen sind nahezu zerstört”, berichtete Donald Francis Lippert (O.F.M. Cap.), Bischof von Mendi, gegenüber&nbsp;<em>missio</em>&nbsp;Aachen. Man könne von Glück sprechen, dass es nicht noch mehr Tote gegeben habe.</p>
<p>Die Diözese Mendi ist in der Fläche etwa so groß wie Rheinland-Pfalz. Da die katholische Kirche in dieser Region der wichtigste Ansprechpartner für die materiellen und seelischen Nöte der Menschen ist, ist von der zerstörten kirchlichen Infrastruktur die gesamte Bevölkerung betroffen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 28 Feb 2018 15:09:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio Aachen fordert neue europäische Friedensbemühungen für Syrien</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-aachen-fordert-neue-europaeische-friedensbemuehungen-fuer-syrien/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Präsident Klaus Krämer trifft sich in Beirut mit syrischen Kirchenvertretern</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Deutschland und Europa müssen neue diplomatische Bemühungen starten und viel stärker politisch in der Region präsent sein, um die Gewalt zu beenden“, fordert Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes <em>missio</em> Aachen, heute in Beirut. Er trifft sich in dieser Woche im Libanon mit Vertretern verschiedener Kirchen aus Syrien. „Die syrischen Christen sehen sich als die großen Verlierer des Krieges und sind enttäuscht, weil sich Europa nicht als Friedensmacht erweist“, so Prälat Krämer weiter.</p>
<p>Vor allem die Flucht der gut ausgebildeten und jungen Menschen, eine grassierende Verarmung und Arbeitslosigkeit schwächten die Lage der Christen in Syrien. „Hier müssen auch wir als katholisches Hilfswerk unseren Partnern helfen, in Syrien durch ihre pastorale und soziale Arbeit den jungen Menschen eine Perspektive geben zu können“, erklärte Krämer.&nbsp;</p><h3 class="rte-headline">Bischof Audo SJ kritisiert: „Vorrangiges Interesse des Westens an eigener Sicherheit“</h3><p>Antoine Audo SJ, chaldäischer Bischof von Aleppo, kritisierte bei den Gesprächen in Beirut, dass das „vorrangige Interesse des reichen Westens wirtschaftlichen sowie geopolitischen Vorteilen, den strategischen internationalen Beziehungen und Aspekten der eigenen Sicherheit“ gelte. Er wünsche sich vom Westen einen „menschlicheren Ansatz“ in der Nahost-Politik. Zur Lage in Aleppo sagte er, dass einige christliche Familien zurückgekehrt seien und relative Ruhe herrsche. Die Menschen hätten auch wieder Strom und Wasser und wollten eine „Rückkehr zur Normalität“. Aleppo brauche aber eine stärkere Unterstützung beim Wiederaufbau.</p>
<p>Die neuen Kämpfe in anderen Regionen Syriens und Damaskus seien zermürbend, so Bischof Audo weiter. „Wir dachten, dass es besser wird, aber jetzt gibt es wieder Bombardements und neue Bündnisse der Kriegsparteien und das fordert wieder nur Opfer unter der Zivilbevölkerung“, sagte er.</p><h3 class="rte-headline">„Es ist ein Krieg aller gegen alle“</h3><p>P. Nawras Sammour SJ, Regionaldirektor des Flüchtlingsdienstes der Jesuiten (JRS) im Nahen Osten, berichtete bei dem <em>missio</em>-Treffen in Beirut von mehreren hunderten Toten in Damaskus in den jüngsten Tagen. „Es ist ein Krieg aller gegen alle und trifft zuerst und vor allem die Zivilbevölkerung“, so der Jesuit.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 23 Feb 2018 12:12:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Eine mögliche Große Koalition wäre Fortschritt für Schutz der Religionsfreiheit</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/eine-moegliche-grosse-koalition-waere-fortschritt-fuer-schutz-der-religionsfreiheit/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Präsident Prälat Krämer: Querschnittsaufgabe der Politik</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Das ist ein klarer Fortschritt für den Schutz der Religionsfreiheit weltweit und die Debatte über dieses Menschenrecht in Deutschland.“ So begrüßt Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes <i>missio</i> in Aachen, die Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD. „Damit kann eine Große Koalition in den kommenden Jahren in der Menschenrechtspolitik Zeichen setzen.“ Die Parteien entscheiden bis zum 2. März, ob sie nach den Koalitionsverhandlungen eine gemeinsame Bundesregierung bilden.</p>
<p>„Mit der Schaffung des Amtes eines Beauftragten der Bundesregierung für Religionsfreiheit in der Welt machen die drei Parteien sehr deutlich, dass sie diesem Grundrecht eine herausragende Bedeutung beimessen“, so Prälat Dr. Krämer weiter. Dass eine mögliche künftige Große Koalition die Berichterstattung über die Lage der Religionsfreiheit weiter ausbauen wolle, sei ebenfalls ein wichtiges Zeichen. „Was die drei Parteien in ihren Wahlprogrammen zum Thema Religionsfreiheit angekündigt hatten, ist in wichtigen Teilen in die Koalitionsverhandlungen eingeflossen, muss nun aber in praktische Politik umgesetzt werden“, forderte Prälat Krämer. Das gelte vor allem für die Wirtschafts- und Außenpolitik beispielsweise gegenüber Staaten, in denen das Menschenrecht auf Religionsfreiheit besonders schwer verletzt werde. „Die in der vorgeschlagenen Koalitionsvereinbarung formulierte Solidarität mit allen benachteiligten religiösen Minderheiten weltweit sollte eine Querschnittsaufgabe für die künftige Bundesregierung werden“, so Krämer.</p>
<p>Durch die klare Positionierung für die Religionsfreiheit sehe sich <i>missio</i> in seinen langjährigen Bemühungen bestätigt. Zusammen mit seinen Projektpartnern engagiert sich <i>missio</i> Aachen intensiv nicht nur für die Rechte verfolgter Christinnen und Christen, sondern auch für die Religionsfreiheit als zentrales Element für ein friedliches Miteinander aller Religionen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 02 Feb 2018 12:34:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Anerkennung des Martyriums der Mönche von Tibhirine ermutigendes Signal“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/anerkennung-des-martyriums-der-moenche-von-tibhirine-ermutigendes-signal/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>missio-Präsident Prälat Klaus Krämer sieht durch Entscheidung von Papst Franziskus interreligiösen Dialog gestärkt – Besuch an Gräbern</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Das ist ein ermutigendes Signal für den interreligiösen Dialog und ein eindringlicher Appell, Religion vor dem Missbrauch durch Politik und Ideologen zu schützen.“ So kommentierte Prälat Klaus Krämer, Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerkes <em>missio</em> in Aachen, die Anerkennung des Martyriums von sieben Trappisten des Klosters Tibhirine und des früheren Bischofs von Oran, Pierre Claverie, durch Papst Franziskus. „Ich habe vor wenigen Wochen in Algerien die Gräber der ermordeten Mönche von Tibhirine besucht. Sie sind beeindruckende Glaubenszeugen, von denen wir heute viel lernen können“, so Prälat Krämer weiter.</p>
<p>Die sieben französischen Trappisten des Klosters Notre-Dame de l’Atlas sind 1996 entführt und ermordet worden. Sie lebten mit ihren muslimischen Nachbarn friedlich zusammen, förderten den Dialog und halfen den Bedürftigen in ihrer Nachbarschaft. Die Umstände konnten nie restlos aufgeklärt werden. Bischof Pierre Claverie wurde durch ein Bombenattentat getötet. 2010 wurde das Leben der Mönche unter dem Titel „Von Menschen und Göttern“ verfilmt.</p>
<p><em>missio</em> fühle sich der Eröffnung des Seligsprechungsprozesses für die sieben Mönche von Tibhirine und Bischof Pierre Claverie verpflichtet. „Wir fördern heute im Nahen und Mittleren Osten Ordensleute, die sich ebenfalls dem christlich-muslimischen Dialog verpflichtet fühlen“, so Prälat Krämer. „Wir dürfen es nicht zulassen, dass der Missbrauch von Religion zu Abgrenzung, Feindschaft und Gewalt führt“, sagte Krämer.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 18 Jan 2018 17:09:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Bischofskonferenz veröffentlicht Pentekostalismus-Studie</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/bischofskonferenz-veroeffentlicht-pentekostalismus-studie/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Zusammenfassung und Einordnung einer Fachtagung | Abuja, 14.-17. November 2016</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In der Publikationsreihe "Forschungsergebnisse" der Wissenschaftlichen Arbeitsgruppe für weltkirchliche Aufgaben der Deutschen Bischoskonferenz ist die von Prof. Dr. mult. Klaus Vellguth verfasste Studie "Die katholische Kirche und der Pentekostalismus. Herausforderungen im nigerianischen Kontext" erschienen.</p>
<p>In der Studie fasst der Abteilungsleiter "Theologische Grundlagen" die wichtigsten Beiträge und Diskussionsergebnisse einer Fachtagung über die Bedeutung des Pentekostalismus in Nigeria und die Konsequenzen für die Pastoral der katholischen Kirche zusammen und ordnet sie in den Zusammenhang der Entwicklung des Pentekostalismus auf dem afrikanischen Kontinent ein.</p>
<p>Die Studie ist bei der Deutschen Bischofskonferenz, <a href="https://www.dbk-shop.de/de/deutsche-bischofskonferenz/publikationen-der-wissenschaftlichen-arbeitsgruppe-fuer-weltkirchliche-aufgaben/forschungsergebnisse/die-katholische-kirche-pentekostalismus-herausforderungen-nigerianischen-kontext.html" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">Artikel-Nr. 1547&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>, kostenlos erhältlich.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 12 Jan 2018 12:34:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>missio-Neujahrsempfang 2018</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/missio-neujahrsempfang-2018/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Weltkirche in die Gemeinden und ins Internet tragen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Internationale Katholische Missionswerk <i>missio</i> Aachen möchte 2018 die Impulse der Weltkirche aus Afrika, Asien und Ozeanien stärker für die katholische Kirche in Deutschland erfahrbar machen. Dies sagte Prälat Klaus Krämer, Präsident von <i>missio</i> Aachen, am Donnerstag beim Neujahrsempfang des Hilfswerkes. So stehe im Oktober die Kirche aus <a href="/informieren/wo-wir-helfen/afrika/aethiopien/">Äthiopien&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> im Mittelpunkt des <a href="/mitmachen/wms-2026/">Monats der Weltmission&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> als Beispiel für die Flüchtlings- und Integrationsarbeit der Kirche in Afrika. Hier würden für Kirchengemeinde und Interessierte die Formate weiterentwickelt. Gleichzeitig wolle <i>missio</i> Aachen mit einer neuen Internetseite und dem weiteren Ausbau der sozialen Medien neue Interessenten für weltkirchliche Themen erreichen.</p>
<p>Gast des Neujahrsempfangs war Dr. Rudolf Solzbacher, Diözesanstellenleiter für Weltkirche und Weltmission im Erzbistum Köln. Er ermutigte die Mitarbeitenden von <i>missio</i> Aachen, die kirchlichen Gemeinden in Deutschland und auch kirchlich fernstehende Menschen stärker mit der Glaubensfreude und dem Engagement der Christen in Afrika, Asien und Ozeanien vertraut zu machen. „Das Engagement von <i>missio</i> für das Konzept der Kleinen Christlichen Gemeinschaften ist für den pastoralen Prozess im Erzbistum Köln bespielhaft“, betonte Dr. Rudolf Solzbacher. Auch Aktionen wie die Handysammelaktion von <i>missio</i> oder die Herausgabe von Publikationen wie „Theologie der Einen Welt“ seien Beispiele für gelungenes weltkirchliches Engagement.</p>
<p>Im Rahmen des Neujahrsempfangs erhielt das päpstliche Missionswerk auch königlichen Besuch. Sternsingerinnen und Sternsinger der katholischen Grundschule Höfchensweg in Aachen überbrachten den Neujahrssegen „20+C+M+B-18“ und sammelten Geld für Kinder in Not.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Thu, 11 Jan 2018 12:35:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Ökumenisches Friedensgebet 2018</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/oekumenisches-friedensgebet-2018/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Für eine Kultur des Friedens zwischen Religionen und Ethnien</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum neuen Jahr stellen die Internationalen Katholischen Missionswerke <i>missio</i> Aachen und <i>missio</i> München sowie das Evangelische Missionswerk in Deutschland (EMW) das Ökumenische Friedensgebet 2018 vor. Autor sowie Malerin des Bildmotivs kommen dieses Mal aus Äthiopien, dem <i>missio</i>-Beispielland zum <a href="/mitmachen/wms-2026/">Sonntag der Weltmission&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> im Oktober 2018. Das Angebot richtet sich an Gemeinden, Religionslehrer oder Betreuer von Jugendgruppen.</p>
<p>Der Verfasser des Friedensgebets, Petros Berga, ist römisch-katholischer Priester. Geboren und aufgewachsen in Äthiopien, beendete er sein Theologiestudium in den Niederlanden, wo er viele Jahre als Pfarrer tätig war. Heute lebt und arbeitet Petros Berga wieder in seiner ostafrikanischen Heimat, deren aktuelle Herausforderungen ihn zu einem Friedensgebet inspiriert haben, das gleichzeitig wertvolle Impulse für die Anforderungen an eine globalisierte Welt liefert.</p>
<p>„Lass uns beitragen zu einer friedfertigen Stimmung in unseren Häusern und auf unseren Plätzen. Mögen wir uns einsetzen für eine Kultur des Friedens zwischen allen Völkern“, bittet Autor Berga in seinem Gebet. Ökumene und interreligiöser Dialog sind dem engagierten Priester ein großes Anliegen, Frieden und Versöhnung für das multiethnische und multireligiöse Äthiopien wesentlich. „Äthiopien steht vor großen Herausforderungen“, betont Petros Berga. Mehr als die Hälfte der Bewohner sind jünger als 25 Jahre. „Wir müssen die jungen Menschen von der Straße holen und sie gut ausbilden. Diese Frauen und Männer brauchen Hoffnung, und sie brauchen eine Arbeit. Die Armut ist unser größter Feind.“</p>
<p>Das Ökumenische Friedensgebet erscheint in einer Auflage von mehr als 200.000 Stück. Es kann heruntergeladen oder als kostenloses Faltblatt per Post angefordert werden. Infos unter <a href="http://www.oekumenisches-friedensgebet.de" target="_blank" rel="noreferrer" class="external-link">www.oekumenisches-friedensgebet.de&nbsp;<span class="external-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Wed, 10 Jan 2018 12:46:00 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>Auf der Suche nach den wirkungsvollsten theologischen Texten der Weltkirche</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/informieren/presse/pressemitteilungen/auf-der-suche-nach-den-wirkungsvollsten-theologischen-texten-der-weltkirche/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Pressemitteilungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=81a017724355c3e09717e1994bfc79f1</link>
                        <description>Missionswissenschaftliches Institut Missio (MWI) und Stadt empfangen Theologen aus Afrika, Asien, dem Orient, Ozeanien und Lateinamerika</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit planen ein Dutzend renommierter Theologinnen und Theologen aus Afrika, Asien, dem Orient, Ozeanien und Lateinamerika am Missionswissenschaftlichen Institut Missio (MWI) in Aachen ein sogenanntes Handbuch "Theologie Süd-Süd". Am Dienstagabend empfing sie Oberbürgermeister Marcel Philipp im Aachener Rathaus. Die Theologen beraten, welche theologischen Texte aus ihren Heimatkontinenten am wirkungsvollsten die Theologie und den kirchlichen Alltag in den vergangenen Jahrzehnten geprägt haben. Diese Texte sollen dann in einem mehrsprachigen Handbuch versammelt werden, um sie so an einem Ort Lehrenden, Studierenden und anderen Interessierten zugänglich zu machen.</p>
<p><b>„Wirkliches Lernen voneinander“ – „Aachen wichtiger geisteswissenschaftlicher Ort“</b></p>
<p>„So kommen die Theologie in Europa und das theologische Denken in Afrika, dem Orient, Asien, Ozeanien und Lateinamerika wechselseitig miteinander ins Gespräch und ein wirkliches Lernen voneinander wird möglich“, sagte Professor Harald Suermann, Leiter des MWI in Aachen. Für Oberbürgermeister Philipp ist die Redaktionskonferenz ein Zeichen dafür, „dass Aachen auch ein wichtiger geisteswissenschaftlicher Ort ist, an dem die Theologie internationale Ausstrahlung besitzt“. Dies sei für Aachen auch in der Tradition Kaiser Karls des Großen sehr wichtig, der entscheidende Grundlagen für die Bildungswelt des Mittelalters gelegt hatte, die auf Philosophie und Theologie bis heute ausstrahlt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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