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Ökumenisches Friedensgebet 2026 für Madagaskar

Die Initiative ruft seit über 20 Jahren zur Solidarität und Fürbitte für Länder auf, die Gewalt, Unterdrückung und humanitäres Leid erleben.

Vier Mädchen in karierten blauen Kleidern arbeiten auf einem Feld. Zwei von ihnen halten einen kleinen Baum und eine Gießkanne, während sie fröhlich lächeln. Die Szenerie ist von grünen Pflanzen und Bäumen umgeben, unter einem sonnigen Himmel.
Das Ökumenische Friedensgebet 2026 nimmt Madagaskar in den Blick. Die Menschen sind durch Konflikte und Krisen zum Erhalt ihrer Lebensgrundlagen sehr auf Eigeninitiative angewiesen.

Madagaskar steht im Fokus des Ökumenischen Friedensgebets 2026. Gemeinsam geben missio Aachen, missio München und die Evangelische Mission Weltweit (EMW) das Gebet heraus.

Das diesjährige Ökumenische Friedensgebet kommt aus Madagaskar, einem Inselstaat vor der afrikanischen Südostküste. Die Mehrheit der knapp 32 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner lebt von der Landwirtschaft. Allerdings bedrohen die illegale Abholzung der Wälder und der Raubbau an der reichhaltigen Natur die Lebensgrundlagen der Menschen. Zudem belasten wiederkehrende politische Krisen, extreme Armut und die Folgen des Klimawandels die Bevölkerung stark. Kirchliche Hilfswerke engagieren sich für Frieden und Versöhnung, Gesundheitsversorgung und die Bewahrung der Schöpfung, um das Leben der Menschen zu verbessern.

Verfasst wurde das Ökumenische Friedensgebet 2026 von Schwester Marie Odette Baomazava. Die Ordensfrau wurde 1970 in Toamasina in Madagaskar geboren. Seit 1998 gehört sie zur Kongregation der Töchter der Weisheit. Seit 2018 ist sie Leiterin des Kultur- und Sozialzentrums Filles Tanamakoa in Toamasina, einem Zentrum für technische und berufliche Bildung. Ziel des Zentrums ist es, arbeitslose Jugendliche, junge Frauen und Menschen mit Behinderung bei der Arbeitssuche zu unterstützen. Zudem verhilft sie Kindern und Jugendlichen ohne Schulbildung zu einer besseren Zukunft. Darüber hinaus ist Schwester Marie Odette Leiterin der Pfadfinderinnen der Diözese.

Seit dem Jahr 2003 bieten die EMW, missio Aachen und missio München das Ökumenische Friedensgebet für Friedensveranstaltungen oder Gottesdienste von Gemeinden, Verbänden und Initiativen an. Es kann in deutscher Sprache bei missio Aachen in Papierform kostenlos bestellt oder digital heruntergeladen werden » - weitere Informationen auch unter www.oekumenisches-friedensgebet.de/    


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Ein freundlicher Mann mit Brille und kurzen, grau-braunen Haaren lächelt in die Kamera. Er trägt einen grauen Pullover über einem blauen Hemd.

Dr. Michael Becker

missio-Diözesanreferent im Erzbistum Hamburg
Erzbischöfliches Generalvikariat
Am Mariendom 4
20099 Hamburg
+49 (0)40 / 24 877- 355