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PRESSEMITTEILUNG

#strongbymissio: Studierende in Nigeria bei Unruhen zu Tode gekommen

Auch katholische junge Erwachsene unter Opfern - Ausgangssperre in Jos in Zentralnigeria – Katholisches Hilfswerk missio Aachen bittet um Gebetssolidarität

Schwer bewaffneter Polizist in Nigeria. Foto Bettina Tiburzy/missio
Schwer bewaffneter nigerianischer Polizist.

In der Stadt Jos in Zentralnigeria sind vergangene Woche Ausgangssperren verhängt worden. Nach Unruhen waren mehrere Menschen zu Tode gekommen. Dies berichteten katholische Studentinnen und Studenten gegenüber der Aktion #strongbymissio des katholischen Hilfswerkes missio Aachen. #strongbymissio » bietet derzeit mit der nigerianischen katholischen Bildungsagentur SELL in Jos jungen Erwachsenen aus Deutschland und Nigeria eine Plattform, um über Fragen des Glaubens, der Politik oder der Zukunftsgestaltung in ihren Ländern zu diskutieren. Die jungen Erwachsenen aus Nigeria bitten um das Gebet der Menschen in Deutschland für ihre Lage.

Nach Auskunft der nigerianischen Partnerinnen und Partner waren die Unruhen nach Überfällen auf Dörfer rund um Jos ausgebrochen. Zudem seien Studentinnen und Studenten an der Universität in Jos überfallen und ermordet worden, darunter auch katholische Studierende. Danach seien in der Hauptstadt des Bundesstaates Plateau State Demonstrationen vor allem junger Menschen gegen die Regierung organisiert worden, die von den staatlichen Stellen einen stärkeren Einsatz für öffentliche Sicherheit forderten. Die Demonstrationen seien allerdings von der nigerianischen Armee aufgelöst worden, wobei es ebenfalls zu Zusammenstößen gekommen sei. Als Folge verhängten die Behörden eine Ausgangssperre.

Derzeit seien an der Universität Jos alle Prüfungen abgesagt und das Semester ausgesetzt worden. Es herrsche große Unsicherheit, wie sich die Lage entwickelt, so die Partnerinnen und Partner gegenüber #strongbymissio.

Nigeria ist das diesjährige Partnerland von missio zum Weltmissionssonntag ». Im Oktober ist eine Delegation der katholischen Kirche aus Nigeria nach Deutschland eingeladen, um über ihre Arbeit auf rund 300 Veranstaltungen zu berichten. Eröffnet wird die Aktion am 3. Oktober in Essen.


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Johannes Seibel

Leiter der Abteilung Kommunikation & Presse
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