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PRESSEMITTEILUNG

Zentralafrikanische Republik: Friedensinitative zu Gast in Berlin

Aachen/Berlin - Christliche und muslimische Religionsführer aus der Zentralafrikanischen Republik werben in dieser Woche vom 13. bis 16. März 2019 in Berlin um Unterstützung für ihre gemeinsame Friedensarbeit. missio-Mitarbeiter Burchard Schlömer begleitet die Delegation.

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Katholische, evangelische und muslimische Geistliche aus der Zentralafrikanischen Republik treffen vom 13. bis 16. März 2019 in Berlin Vertreter von Politik und Gesellschaft. missio ist an der Vorbereitung beteiligt.
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missio-Referent Burchard Schlömer (links) begleitet eine christlich-muslimische Delegation aus der Zentralafrikanischen Republik in Berlin. Sie trifft Vertreter aus Politik und Gesellschaft

Muslime, Protestanten und Katholiken haben in Zentralafrika eine interreligiöse Plattform » gegründet. Diese Plattform wird auch von missio Aachen und weiteren katholischen Hilfsorganisationen gefördert. In Zusammenarbeit mit dem ebenfalls interreligiös angelegten geplanten Berliner Lehr-und Bethaus „House of One“ soll in der zentralafrikanischen Hauptstadt ein „House of Peace“ entstehen – als Zeichen des toleranten Miteinanders der Religionen und als Ort der Friedenserziehung. Unter anderem sollen deutsche und afrikanische Architekturstudenten gemeinsam Entwürfe erarbeiten.

Von Mittwoch, 13. März 2019, bis Samstag, 16. März 2019, trifft Kardinal Nzapalainga zusammen mit dem Imam Kobine Layama und dem Pastor Philippe Sing-Na in Berlin Politiker und Vertreter kirchlicher Organisationen treffen. Der Kardinal und der Imam wurden für ihr Engagement bereits mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.

Ende 2012 waren in der Zentralafrikanischen Republik » Kämpfe zwischen Milizen ausgebrochen, die versuchen, Muslime gegen Christen und umgekehrt auszuspielen. Im Zentrum der Konflikte stehen weniger religiöse Motive als vielmehr die Kontrolle über Weidegebiete und Rohstoffe wie Diamanten, Gold und Uran. Hilfsorganisationen warnen vor einer weiteren Verschärfung der humanitären Krise in dem Bürgerkriegsland.


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