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Zentralafrikanische Republik leidet Hunger

Die Zentralafrikanische Republik ist nach den Maßstäben der Vereinten Nationen das am wenigsten entwickelte Land sowie eines der ärmsten Länder weltweit. Nach zwei blutigen Regierungsumstürzen 2013 und 2014 herrschen Chaos und Verzweiflung. Das Land ist auf Nothilfe von außen angewiesen. Die Politik kann die Sicherheit im Land nicht gewährleisten. Die Zentralafrikanische Republik steht kurz davor, ein gescheiterter Staat zu sein. Etwa die Hälfte der knapp fünf Millionen Einwohner sind Christen. Rund 1,6 Millionen Menschen sind Katholiken. Im Norden der Zentralafrikanischen Republik ist der sunnitische Islam stärker vertreten. Ursachen für die bürgerkriegsartigen Zustände sind ethnische und politische Konflikte, die mit religiösen Fragen aufgeladen werden.

  • 2017 förderte missio zehn Hilfsprojekte seiner Partnerinnen und Partner in der Zentralafrikanischen Republik mit rund 520.000 Euro. Fast zwei Drittel aller Kinder in der Zentralafrikanischen Republik haben im Bürgerkrieg erlebt, wie sie selbst oder andere bedroht und misshandelt wurden. Eine ganze Generation ist traumatisiert, von einem echten Frieden kann bis heute nicht gesprochen werden. Gemeinsam mit seinen Partnern vor Ort will missio vor allem die Lage der Zivilbevölkerung verbessern.
  • Die katholische Kirche engagiert sich mit Partnern aus den protestantischen Kirchen und dem Islam dafür, dass Politiker Religion nicht für ihre Zwecke missbrauchen. Dafür haben Erzbischof Dieudonné Nzapalainga und Imam Kobine Layam 2015 den Aachener Friedenspreis bekommen.
  • Viele Menschen müssen in Flüchtlingslagern leben, in denen es häufig am Nötigsten mangelt. Mit Ihrer Spende können Sie helfen, die Situation in der Zentralafrikanischen Republik zu verbessern.
Eine Frau im Flüchtlingscamp in der Zentralafrikanischen Republik wäscht Kleidung in Eimern. Foto: Annette Funke/Kindermissionswerk
Viele Menschen in der Zentralafrikanischen Republik müssen in Flüchtlingslagern leben. Der Alltag geht weiter.

Helfen Sie den Menschen in der Zentralafrikanischen Republik

Infobox

Der „Human Development Index“ (HDI) ist ein Instrument der Vereinten Nationen. Damit wird der Entwicklungsstand von 188 Ländern angegeben. Die Grafik zeigt die Platzierung des jeweiligen Landes auf diesem sogenannten HDI.

Die Zahlen der Religionszugehörigkeit im Sudan stammen aus dem "The World Factbook - CIA" 2017, sind aber nicht datiert. Es liegen keine verlässlichen Statistiken vor. Die Zahlen geben das ungefähre Verhältnis der Religionen wider.

Impressionen aus der Zentralafrikanischen Republik