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Hilfsprojekte in China für die Schwachen der Gesellschaft

Die Volksrepublik China gilt mit ihren rund 1,4 Milliarden Einwohnern als das bevölkerungsreichste Land der Welt und erlebt seit Jahren einen rasanten wirtschaftlichen Aufschwung. Dieser verändert nicht nur die Situation in Städten, sondern auch die ländlichen Gegenden. Viele Menschen zieht es in die Metropolen, weil dort die Zukunftsperspektiven besser sind. China zählt rund 100 Millionen Buddhisten. Christen stellen dagegen eine deutliche Minderheit dar, Schätzungen gehen von zwölf bis 14 Millionen Katholiken im Land aus. Dennoch können christliche Gemeinden einen Zulauf an Mitgliedern verzeichnen.

  • 2017 förderte missio 13 Hilfsprojekte seiner Partnerinnen und Partner in China mit rund 430.000 Euro. Die Kirche setzt sich in China für Menschen ein, die in der Gesellschaft wenig beachtet und gefördert werden. Dazu zählen beispielsweise Menschen mit Lernschwächen oder Behinderungen. Auch im Gesundheitsbereich hilft die Kirche Menschen, die sonst ausgeschlossen sind. Dazu zählt etwa die Lepra-Hilfe der Kirche.
  • Die römisch-katholische Kirche in China hat eine lange und komplizierte Geschichte. Es gibt eine sogenannte Untergrundkirche und eine staatlich anerkannte Kirche.
  • Mit Ihrer Spende und Hilfe für China können Sie dazu beitragen, die Lage der Armen und Schwachen vor Ort zu verbessern. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft trotz Chinas Wachstum immer weiter auseinander. Teile der Bevölkerung brauchen Entwicklungshilfegelder.
Diese Kinder mit Behinderung sind auf einem Ausflug in der Stadt Foto: Kathrin Harms/missio
Diese Kinder mit Behinderung werden von katholischen Schwestern betreut. Oft werden in China Menschen mit Behinderung ausgegrenzt.

Helfen Sie den Lepra-Kranken in China

Infobox

Der „Human Development Index“ (HDI) ist ein Instrument der Vereinten Nationen. Damit wird der Entwicklungsstand von 188 Ländern angegeben. Die Grafik zeigt die Platzierung des jeweiligen Landes auf diesem sogenannten HDI.

Die Statistik stammt aus dem Jahr 2010. Es ist schwer abzuschätzen, inwieweit neuere Statistiken die Religionszugehörigkeit besser abbilden.

Weltgebetstag für die Kirche in China

Papst Benedikt XVI. rief in seinem Brief vom Mai 2007 an die chinesischen Katholiken zu einem Gebetstag für die Kirche im Reich der Mitte auf, der jeweils am 24. Mai gefeiert wird. Es ist der Gedenktag der Jungfrau Maria, der „Hilfe der Christen“, die auch im Marienheiligtum von Sheshan nahe Schanghai verehrt wird. Dieser Ort ist vor allem im Mai und Oktober das Ziel vieler Chinesen, die sich auch mit staatlicher Gewalt nie von dieser Wallfahrt abbringen ließen. Tausende pilgern dann die verschlungenen Pfade zur Basilika auf dem „Schlangenberg“ hinauf. Betend und singend halten sie an den einzelnen Stationen des Prozessionsweges inne, dem etliche auf Knien folgen. Zum Brief von Papst Benedikt XVI. (2007)    

Impressionen aus China

Studien zur Lage der Religionsfreiheit

Regelmäßig wurde in der Vergangenheit öffentlich über Folterungen von Häftlingen und die exzessive Anwendung der Todesstrafe in der VR China diskutiert. Politische Dissidenten erfahren es immer wieder, dass die Kommunistische Partei Chinas ihr Monopol auf die politische und ideologische Führung im Land, das sie seit der Gründung der Volksrepublik China im Jahre 1949 innehat und das auch in der Verfassung verankert ist, mit niemandem teilen will.