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Entwicklungshilfe in Myanmar ist Flüchtlingshilfe

Auch Jahre nach dem Ende der totalitären Militärherrschaft erholt sich Myanmar nur langsam. Das Land mit einer buddhistischen Mehrheitsgesellschaft erfasst ein neuer Nationalismus. Auch die rund 600.000 Christen unter den rund 56,1 Millionen Einwohnern geraten dabei unter Druck. Besonders im Norden und Nordosten des Landes lebt die überwiegend christlich geprägte ethnische Minderheit der Kachin. Deshalb unterstützen wir die Kirche in Myanmar auch im Einsatz für mehr Menschenrechte und Religionsfreiheit.

  • 2019 förderte missio 19 Hilfsprojekte seiner Partnerinnen und Partner in Myanmar mit über einer Million Euro. Unterstützt wurde damit unter anderem die Ausbildung junger christlicher Laien zu Führungskräften und die Ausbildung pastoraler Mitarbeiter. Sie übernehmen eine wirkungsvolle Rolle in Kirche und Gesellschaft und führen Jugendprogramme zur Bewusstseinsbildung zum Thema HIV/Aids, Drogen und Menschenhandel durch.
Diese Mönche beten in der Tempelanlage Yangon. Religionsfreiheit ist in Myanmar nicht selbstverständlich. Foto: Hildegard Hermanns/missio
Diese Mönche beten in der Tempelanlage Yangon. Religionsfreiheit ist in Myanmar nicht selbstverständlich.

missio-Projekte in Myanmar im Überblick

Kontinent
Land
Projekt Kurzbeschreibung
Asien Myanmar Jugendlichen Zukunft schenken Mehr dazu »
Asien Myanmar Auf starken Familien Zukunft bauen Mehr dazu »
Asien Myanmar Entwicklung für die Kirche Myanmars Mehr dazu »
Asien Myanmar Jugend ganzheitlich fördern Mehr dazu »
  1. Kontinent Asien
    Land Myanmar

    Jugendlichen Zukunft schenken
    Mehr dazu »
  2. Kontinent Asien
    Land Myanmar

    Auf starken Familien Zukunft bauen
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  3. Kontinent Asien
    Land Myanmar

    Entwicklung für die Kirche Myanmars
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  4. Kontinent Asien
    Land Myanmar

    Jugend ganzheitlich fördern
    Mehr dazu »

Infobox

Der „Human Development Index“ (HDI) ist ein Instrument der Vereinten Nationen. Damit wird der Entwicklungsstand von 188 Ländern angegeben. Die Grafik zeigt die Platzierung des jeweiligen Landes auf diesem sogenannten HDI.

Impressionen aus Myanmar

Studien zur Lage der Religionsfreiheit

Seit Erreichen der Unabhängigkeit im Jahr 1948 hat es in Birma, das seit 1989 offiziell Republik der Union Myanmar heißt, ständige Kämpfe zwischen der Zentralregierung und den verschiedenen ethnischen Gruppen gegeben, die Unabhängigkeit oder mehr kulturelle und religiöse Autonomie fordern.

In den langen Jahren der Militärregierung ist es der Zentralregierung trotz großer militärischer Anstrengungen nicht gelungen, den inneren Frieden im Land herzustellen. Die Militärregierung musste einsehen, dass eine vollständige Entwaffnung und Befriedung der militärischen Verbände in den einzelnen Ethnien nicht zu erreichen war.

Die gewählte Regierung in Myanmar schaut bis heute weitestgehend weg, wenn Menschenrechte verletzt werden. Entsprechendes Informationsmaterial zur Lage der Menschenrechte sowie der Religionsfreiheit steht Ihnen zum Download zur Verfügung.