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Hilfsprojekte in Nepal unterstützen Wiederaufbau

Durch eine Serie schwerer Erdbeben sind im Frühjahr 2015 zahlreiche Regionen in Nepal stark geschädigt worden. Etwa 9.000 Menschen starben, 23.000 wurden verletzt – und am Ende waren 60.000 Häuser unbewohnbar. Zwar liefen internationale Hilfsprogramme damals zügig an, dennoch besteht die Gefahr, dass die Bedürftigsten nicht nachhaltig von der Nothilfe profitieren. 81 Prozent der Menschen in Nepal sind Hindus, Christen bilden dagegen eine Minderheit. Insgesamt zählt das Land in Asien rund 29 Millionen Einwohner.

  • 2017 förderte missio fünf Hilfsprojekte seiner Partnerinnen und Partner in Nepal mit rund 165.000 Euro.
  • Allein 50.000 Euro wurden dabei für Nothilfe und Rehabilitation der Opfer der Monsunflut im August 2017 bereitgestellt. Einige Gegenden hatten sich noch nicht vollständig von den schweren Erdbeben 2015 erholt und wurden nun erneut von Erdrutschen heimgesucht. Viele Menschen verloren ihre Häuser und sind auf Hilfe hinsichtlich Nahrung, Unterkunft und Gesundheitswesen angewiesen. missio ermöglicht eine Grundversorgung der Betroffenen sowie den Wiederaufbau ihrer Häuser.
  • Der Schwerpunkt unserer Hilfe liegt auf den 30 am stärksten betroffenen Dörfern sowie auf der Hilfe für Frauen, die wegen der gesellschaftlichen Folgen der Erdbeben von Menschenhandel und Prostitution bedroht sind.
  • Bedrohte junge Frauen werden von den Jesuiten psychologisch betreut und beruflich geschult. Das Hausbauprogramm bietet den Familien ein sicheres neues Zuhause, von wo aus sie weitere Schritte für den Wiederaufbau ihres Lebens unternehmen können.
Die junge Frau Sanu Naga Danwar steht mit ihrem Kind vor ihrem vom Erdbeben zerstörten Haus. Foto: Fritz Stark/missio
Die junge Frau Sanu Naga Danwar steht vor ihrem vom Erdbeben zerstörten Haus.

Helfen Sie beim Wiederaufbau in Nepal!

Infobox

Der „Human Development Index“ (HDI) ist ein Instrument der Vereinten Nationen. Damit wird der Entwicklungsstand von 188 Ländern angegeben. Die Grafik zeigt die Platzierung des jeweiligen Landes auf diesem sogenannten HDI.

Impressionen aus Nepal

Studien zur Lage der Religionsfreiheit

Christliche Gemeinden in Nepal konnten in der Vergangenheit ein Wachstum verzeichnen. Eine gezielte Verfolgung von religiösen Minderheiten, wie es in der Vergangenheit immer wieder vorkam, findet derzeit nicht mehr statt. Trotzdem kommt es auch heute noch zu religiös motivierter Diskriminierung, Intoleranz und Gewalt.