missio - glauben.leben.geben

Frauen und Kindern auf den Philippinen helfen

Die Philippinen sind das katholischste Land in Asien. Mehr als 80 Millionen der insgesamt mehr als 100 Millionen Einwohner sind katholisch. Muslime, Protestanten und indigene Religionen bilden eine Minderheit. Wirtschaftlich ist das Land gespalten zwischen einer kleinen reichen Oberschicht und der breiten armen Mehrheit der Bevölkerung. Das Land kennt Slums, Kinderarbeit oder auch noch Sklaverei. Der Globalisierungsdruck wirkt sich besonders auf Familien aus, die zu zerbrechen drohen. Präsident Duterte versucht, das Drogenproblem mit Gewalt zu lösen.

  • 2017 förderte missio 18 Hilfsprojekte seiner Partnerinnen und Partner in den Philippinen mit rund 780.000 Euro. Einer der Schwerpunkte ist die Familienpastoral. Kinder und Jugendliche brauchen besonderen Schutz.
  • Auf der philippinischen Insel Cebu werden zahlreiche Kinder und junge Frauen aus armen Familien Opfer sexuellen Missbrauchs. Sie werden dort in einer Art moderner Sklaverei für Internet-Sex missbraucht. missio unterstützt mit Ihren Spenden Initiativen, die dagegen vorgehen.
  • 2016 waren die Philippinen Beispielland für die Kampagne zum Weltmissionssonntag.
Foto: David Sünderhauf/missio
Auf dem Friedhof der Großstadt Cebu City leben Familien mit Kindern, die sich ihren Lebensunterhalt mit der Anfertigung von Kerzen aus alten Wachsresten verdienen müssen.

Schützen Sie Kinder auf den Philippinen vor Cybersex!

Infobox

Der „Human Development Index“ (HDI) ist ein Instrument der Vereinten Nationen. Damit wird der Entwicklungsstand von 188 Ländern angegeben. Die Grafik zeigt die Platzierung des jeweiligen Landes auf diesem sogenannten HDI.

Impressionen von den Philippinen

Philippinen: Studie zur Lage der Menschenrechte

Bereits 2007 gerieten die Philippinen in den Fokus des UN-Sonderberichterstatters für extralegale, summarische und willkürliche Hinrichtungen. Morde sind jedoch nicht das einzige Mittel, mit dem kritische Stimmen auf den Philippinen zum Schweigen gebracht werden. Auch mittels Kriminalisierung, Behördenwillkür oder Stigmatisierung wird versucht, den Aktionsraum von Nichtregierungsorganisationen (NROs) und Bürgerbewegungen zu beschränken.

Die vorliegende Studie nimmt in Form einer Fallstudie den Druck, den NROs in illiberalen Demokratien erleben, unter die Lupe. Sie analysiert, inwiefern sich die Situation in den Philippinen von offenen politischen Systemen unterscheidet, die bürgerliche Freiheiten und politische Rechte fest in ihren Verfassungen und Gesetzen verankert haben.