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Helfen Sie Syrien

Syrien erlebt mit dem andauernden Bürgerkrieg eine der größten politischen, humanitären und sozialen Katastrophen seiner Geschichte. Nicht allein in den umkämpften Gebieten, sondern auch in den von der Regierung kontrollierten Teilen Syriens leiden die Menschen. Mehr als sechs Millonen Syrerinnen und Syrer sind auf der Flucht. Das ist rund ein Drittel der Bevölkerung. Seit 2010 soll sich die Zahl der Christen von rund 2,2 Millionen auf 1,2 Millionen beinahe halbiert haben. Die katholische Kirche und mit ihr uniierte Kirchen haben rund 250.000 Gläubige. Ihre Zukunft ist ungewiss.

  • 2016 förderte missio 14 Hilfsprojekte seiner Partnerinnen und Partner in Syrien mit rund 450.000 Euro. Mehr als 240.000 Euro waren für die Akuthilfe bestimmt. Mit regelmäßigen Spendenaufrufen versucht missio, die Lage der Menschen zu verbessern.
  • Frauen und Kinder sind die verletzlichsten Opfer im syrischen Bürgerkrieg. Ihre Männer sind in vielen Fällen im Krieg gestorben oder gelten als verschollen. Viele Frauen erleben Vergewaltigungen oder Missbrauch. Die „Schwestern vom Guten Hirten“ sind Anlaufstelle für diese Schutz suchenden Frauen in Damaskus. missio möchte die Schwestern weiter unterstützen.
  • Mit Ihrer Spende können auch Sie mithelfen, den in Syrien verbliebenen Menschen eine Perspektive für ihre Zukunft nach dem Bürgerkrieg zu geben.
Foto: Hartmut Schwarzbach/missio
Im Frauenhaus in Damaskus unterstützen Ordensschwestern Frauen, die sich selbst nicht mehr zu helfen wissen.

Helfen Sie den Menschen in Syrien

Infobox

Der „Human Development Index“ (HDI) ist ein Instrument der Vereinten Nationen. Damit wird der Entwicklungsstand von 188 Ländern angegeben. Die Grafik zeigt die Platzierung des jeweiligen Landes auf diesem sogenannten HDI. Die Statistik stammt aus dem Jahr 2011. Dabei kann es zu falschen Angaben kommen.

Impressionen aus Syrien

Syrien: Studien zur Lage der Religionsfreiheit

Die Lage der Menschenrechte und Religionsfreiheit in Syrien ist katastrophal. Neben den systematischen Gräueltaten des Regimes zerstört auch das Vordringen der islamistischen Dschihadisten das Zusammenleben in der jahrtausendealten Kulturregion. Das traditionelle Nebeneinander von Gottesglauben und Kulturen, von Gelehrsamkeit und Dialog, von Bräuchen und Festen steht auf dem Spiel. Fanatismus, Intoleranz und Gewalt im Namen Gottes breiten sich aus – in bisher nie dagewesener Weise brutalisiert durch die Dschihadisten der IS-Terrorarmee.

Den Christen, die jahrhundertelang selbstverständlicher Teil dieser multikulturellen Welt waren, steht eine düstere Zukunft bevor. Der Bericht informiert über die Situation in Syrien und über die Religionsfreiheit, die gerade für religiöse Minderheiten lebenswichtig ist.