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            <title>Missio - Veranstaltungen</title>
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            <language>de-DE</language>
            
            <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 22:34:31 +0200</pubDate>
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                                        <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 15:01:29 +0200</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Mut gegen den Wahn: von Ellwangen bis Papua-Neuguinea“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/mitmachen/veranstaltungskalender/2026-05-12-hexenwahn-ellwangen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Veranstaltungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=ed66d7b46215bcb9b05e47ca4486bd75</link>
                        <description>Wie entsteht Gewalt aus Angst? Warum wiederholen sich Mechanismen der Ausgrenzung über Jahrhunderte hinweg – in unterschiedlichen Kulturen, aber mit erschreckender Ähnlichkeit?</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschichte Ellwangens steht exemplarisch für ein düsteres Kapitel europäischer Vergangenheit: Im Kontext religiöser Deutungssysteme, rechtlicher Legitimation und sozialer Spannungen kulminierten zwischen 1560 und 1650 wiederkehrende Verfolgungswellen. Allein in den Jahren 1588 sowie 1611 bis 1618 wurden rund 450 Menschen im Rahmen von Hexenprozessen verurteilt und hingerichtet. Unter Folter erzwungene Geständnisse erzeugten ein selbstreferenzielles System der Anschuldigung, das sich immer weiter reproduzierte und von Angst, institutioneller Macht und kollektivem Druck getragen wurde.</p>
<p>Auch die Gegenwart kennt vergleichbare Muster. In Papua-Neuguinea führt der Glaube an sogenannte „Sanguma“ bis heute zu Gewaltakten gegen vermeintliche Hexen. Die <a href="/missio/informieren/wofuer-wir-uns-einsetzen/religionsfreiheit-menschenrechte/menschenrechtsstudien/mr-studie-076-hexenwahn-in-papua-neuguinea-de.pdf" class="download-link">Fallstudie Christina&nbsp;<span class="download-link-icon">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></a>, herausgegeben von <i>missio</i>, verdeutlicht dies eindringlich: Ausgehend von Krankheit, Tod und wirtschaftlicher Not verdichten sich Gerüchte, Neid und familiäre Konflikte zu Anschuldigungen. Die daraus resultierende Gewalt wird sozial toleriert oder bleibt straflos. Besonders Frauen geraten in den Fokus und werden strukturell benachteiligt und bleiben schutzlos.</p>
<p>Die Veranstaltung möchte historische Reflexion und gegenwartsbezogene Analyse in einen dialogischen Zusammenhang bringen.</p>
<p>Im Zentrum steht die Begegnung mit Schwester Lorena Jenal, Menschenrechtspreisträgerin der Stadt Weimar. Sie setzt sich seit über 40 Jahre in Papua-Neuguinea für die Rechte und den Schutz Betroffener ein.</p>
<p>Durch die Verbindung von historischer Kontextualisierung, empirischer Fallanalyse, persönlichem Zeugnis und moderierter Diskussion wird sichtbar, dass Hexenverfolgung nicht als isoliertes Phänomen verstanden werden kann. Vielmehr handelt es sich um ein komplexes Zusammenspiel aus Angstbewältigung, sozialer Ordnungssuche und Machtstrukturen.</p>
<p><strong>Mit</strong></p><ul><li><a href="/mitmachen/glauben-teilen/ausstellungen/glaubenszeugen/lorena-jenal/">Sr. Lorena Jenal OSF&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> Mendi/Papua-Neuguinea</li></ul><p><strong>Wir freuen uns über Ihren Besuch!</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                                        <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 15:22:45 +0100</pubDate>
                                    
                            
                        <title>„Hexenwahn zwischen Würzburg und Papua“</title>
                        <link>https://www.missio-hilft.de/mitmachen/veranstaltungskalender/2026-05-15-hexenwahn-katholikentag/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;utm_campaign=Veranstaltungen&amp;utm_medium=rss&amp;utm_source=feed&amp;cHash=ed66d7b46215bcb9b05e47ca4486bd75</link>
                        <description>Politik und Gesellschaft | Führung: Historischer Stadtrundgang</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Historischer Stadtrundgang mit <strong>Schwester Lorena Janal OSF</strong>, die in <strong>Papua-Neuguinea</strong> <strong>gegen Hexenwahn</strong> kämpft und über 200 Frauen aus den Fängen der Folterer gerettet hat - Brückenschlag zu den historischen Menschenrechtsverletzungen in Würzburg, darunter eine hingerichtete Ordensfrau.</p>
<p><strong>„Hab Mut, steh auf“</strong> ist ein Aufruf, sich gegen Unrecht und Verfolgung zu erheben, wie es sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart mutige Menschen tun.</p>
<p><strong>Mit</strong></p><ul><li>Thomas Kröhnert, Stadtführer, Würzburg</li><li><a href="/mitmachen/glauben-teilen/ausstellungen/glaubenszeugen/lorena-jenal/">Sr. Lorena Jenal OSF&nbsp;<span class="internal-link-icon">»</span></a> Mendi/Papua-Neuguinea</li></ul><p><strong>Wir freuen uns über Ihren Besuch!</strong></p>
<p>_____<br>Diese Veranstaltung finden Sie mit weitergehenden lokalen Informationen auch im offiziellen Programm des 104. Katholikentags:</p>
<p><span class="btn-wrap"><a href="https://www.katholikentag.de/programmsuche#session/1040389101/V.PUG-012" target="_blank" class="btn btn-editor" rel="noreferrer">Mehr lesen</a></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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