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Netzwerk Kleine Christliche Gemeinschaften in Afrika

Eine Pastoral mit Vergangenheit für die Zukunft

Lokale Kirchenentwicklung, Partizipation, spirituelle Erneuerung – das sind Errungenschaften Kleiner Christlicher Gemeinschaften. Der pastorale Ansatz bleibt damit auch heute höchst aktuell: Angesichts der wachsenden Zahl von Christinnen und Christen in Afrika bei gleichzeitigem Priestermangel, der Konkurrenz durch evangelikale Bewegungen, der Flucht und Migration von Menschen vor Krieg, Terror und Hunger, ist es wichtig, dass Kirche in kleinen Gemeinschaften gelebt, Glaube geteilt und Solidarität umgesetzt wird.

Entstanden ist der pastorale Ansatz „Kleine Christliche Gemeinschaften” Mitte der siebziger Jahre als eine Umsetzung der Ekklesiologie des Zweiten Vatikanischen Konzils. Zunächst wurden in Zentral- und Ostafrika, dann im südlichen Afrika und schließlich in Asien Kleine Christliche Gemeinschaften gegründet. Sie haben sich parallel zu den kirchlichen Basisgemeinschaften in Lateinamerika entwickelt.

Das Netzwerk Kleine Christliche Gemeinschaften in Afrika lädt ein, Erfahrungen mit dem pastoralen Ansatz auszutauschen und so gemeinsam die Zukunft Kleiner Christlicher Gemeinschaften zu gestalten.

Das Netzwerk wird von missio Aachen gemeinsam mit der „Vereinigung der Bischofskonferenzen in Afrika und Madagaskar” (SECAM) sowie der „Vereinigung der ostafrikanischen Bischofskonferenzen” (AMECEA) organisiert. Es bringt Experten und Verantwortliche, zum Beispiel aus den Pastoralkommissionen der nationalen Bischofskonferenzen, aus den Diözesen und Gemeinden sowie von theologischen Hochschulen aller afrikanischen Länder zusammen.

Logo "network small christian communities"

„Der Prozess hat Vorrang”

Eine Frau aus den Philippinen hält ein Banner mit der Aufschrift „Bridging the GAP between CHURCH and DAILY LIFE”. Foto: Johannes Duwe/missio

„Small Christian Communities are not a movement in the Catholic Church, but the church on the move.”

Fr. Joseph G. Healey, MM

5. Netzwerktreffen in Nairobi, Kenia

Die Netzwerktreffen in Afrika

Seit 2014 finden jährlich Treffen des Netzwerkes in Afrika statt. Hier erhalten Sie Informationen zu den einzelnen Netzwerktreffen:

Das Netzwerktreffen fand vom 13.-16. September 2018 in Nairobi statt.

Thema des Netzwerktreffens war anlässlich der anstehenden Jugendsynode in Rom die Frage nach den jungen Menschen in Kleinen Christlichen Gemeinschaften (Titel: „A New Way of Being Church for the Young People? Small Christian Communities and the Youth“). Am Netzwerktreffen nahmen 25 Experten und Verantwortliche aus 13 afrikanischen Ländern teil (Kenia, Tansania, Uganda, Sambia, Malawi, Eritrea, Äthiopien, DR Kongo, Mali, Ruanda, Burkina Faso, Burundi, Kamerun).

Die gemeinsame Abschlusserklärung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Netzwerktreffens hält Errungenschaften und Herausforderungen Kleiner Christlicher Gemeinschaften fest und formuliert Empfehlungen, wie der pastorale Ansatz in Zukunft auf kontinentaler, nationaler und diözesaner Ebene in Afrika umgesetzt werden sollte.

Das Netzwerktreffen fand vom 21. bis 25. Oktober 2016 in Nairobi statt.

Vom 5. bis 10. August 2015 fand das Netzwerktreffen in Ougadougo in Burkina Faso statt.

Das Netzwerktreffen in Accra fand vom 22. bis 26. November 2014 statt.

4. Netzwerktreffen in Kinshasa, DR Kongo

Weiterführende Informationen

...zu Initiativen, Veranstaltungen und Kooperationspartnern des Netzwerkes finden Sie unter folgenden Links:

Persönlicher Kontakt

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Wir helfen Ihnen gerne weiter. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Mail.

Ihre Ansprechpartnerin

Dr. Miriam Leidinger

Tel.: +49 (0)241 / 75 07 - 332
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