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352 Frauen gerettet

Kampf gegen den Hexenwahn

Bis heute geraten Frauen, Kinder und Männer in Gefahr, Opfer von Hass und Hexenwahn zu werden. So kämpft in Papua-Neuguinea die missio-Projektpartnerin Schwester Lorena gegen diese Gewalt und konnte in den vergangenen Jahren 352 Frauen vor dem Foltertod retten. 

missio unterstützt in Ländern wie Ghana, Benin und Papua-Neuguinea Projekte zum Schutz von Frauen, Kindern und Männern und begeht am 10. August den Internationalen Tag gegen Hexenwahn. 

Vier Personen stehen auf einem grünen Grundstück. Eine Frau in Ordenskleidung umarmt einen Jungen, der in einem gelben T-Shirt gekleidet ist. Neben ihnen stehen zwei Frauen, eine in einem gestreiften Pullover und die andere in einem rot-blumigen Kleid. Alle lächeln freundlich.
Papua-Neuguinea

Mit 10 Euro eine Frau retten

Schwester Lorena hat 352  Frauen aus den Fängen der Folterer retten können. Doch ohne Spenden kann sie ihre Hilfe nicht fortführen. „Mit 10 Euro kann ich eine gerettete Frau in dem Schutzzentrum aufnehmen und die ersten fünf Tage versorgen“, berichtet die Ordensfrau. 

Weltkarte „Gewalt und Aberglaube in 46 Ländern“

Diese Grafik beschreibt die globale Gefahr von Hexenwahn und Aberglauben in 46 Ländern im Jahr 2025. Es wird eine Weltkarte dokumentiert, die Orte hervorhebt, an denen Frauen, Kinder und Männer als Hexen stigmatisiert, gefoltert und getötet werden könnten. Der Text unterstreicht, dass missio Projekte in Ländern wie Ghana, Benin und Papua-Neuguinea unterstützt, um gefährdete Personen zu schützen. Die Quelle betont, dass Gewalt und Aberglaube weiterhin eine Bedrohung für viele Menschen darstellen.

Hexenwahn heute: Die bewegende Geschichte von Christina

Zum Internationalen Tag gegen Hexenwahn teilen wir die bewegende Geschichte von Christina aus Papua-Neuguinea. Christina wurde grausam gefoltert, weil sie zu Unrecht der „Hexerei“ beschuldigt wurde. Nur durch eine mutige List und die Hilfe von Schwester Lorena gelang ihr die Flucht. Mit Hilfe unseres KI-Videos können wir ihre Geschichte erneut erzählen – um auf das Leid vieler Betroffener aufmerksam zu machen und ein starkes Zeichen gegen Hexenwahn und Gewalt zu setzen. 
 

KI-Video erzählt Christinas Geschichte

Veranstaltungen

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Weltkarte, Studien und didaktisches Material zum Download

Weltkarte „Hexenwahn 2025“

Unsere jährlich aktualisierte Weltkarte dokumentiert Länder, in denen Frauen, Kinder und Männer in Gefahr sind, als Hexen stigmatisiert, gefoltert und getötet zu werden. Inzwischen betrifft das Menschen in 46 Ländern in Mittel- und Südamerika, in Afrika, im Nahen Osten und in Asien. Wir beteiligen uns aktiv an der Bekämpfung dieser Gewalt und haben mit unseren Projektpartner/-innen in Ghana, Benin und Papua-Neuguinea bislang 352 Frauen gerettet. Aberglaube und Gewalt stellen weiterhin eine ernsthafte Bedrohung dar. Stand: Juli 2025

Hexenwahn zwischen damals und heute

Eine didaktische Handreichung für Lehrkräfte und Schulklassen zum Thema „Hexenverfolgung“ und zum Besuch der missio-Ausstellung „Hexenwahn in Papua-Neuguinea“. 

Menschenrechte: Hexenwahn in Papua-Neuguinea (Fallbeispiel Christina)

Gibbs, Philip, Hexenwahn in Papua-Neuguinea: Fallstudie Christina, hrsg. vom Internationalen Katholischen Missionswerk missio e.V. (Menschenrechte 76), Aachen 2020.

Fragen und Antworten (FAQ)

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