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Wie Gesellschaft mit den Toten umgeht
Online-Konferenz

Der Umgang mit den Toten

Eine Frage der Religions- und Weltanschauungsfreiheit

Ein angemessener Umgang mit den Toten ist untrennbar mit der Achtung der Religions- und Weltanschauungsfreiheit verbunden. Religiöse Gemeinschaften bieten Räume der Trauer und des Gedenkens, gestalten Rituale wie Bestattungen und Gedenkfeiern und zeigen Deutungsmuster auf, die helfen, Tod und Verlust zu verstehen und damit umzugehen.

Diese zentralen Aspekte religiösen Lebens werden jedoch weltweit in verschiedenen Kontexten eingeschränkt oder sogar gezielt verletzt: Aufgrund von Hass auf religiöse Minderheiten sowie im Kontext von Krieg und autoritärer Herrschaft werden Gräber und Friedhöfe immer wieder geschändet oder zerstört. Tote werden verschwunden gelassen und misshandelt. Gleichzeitig wird Bestattungsgesetzgebung häufig so ausgestaltet, dass es religiösen Minderheiten nicht möglich ist, Bestattungsrituale nach ihren religiösen Vorstellungen durchzuführen. Im Kontext von Flucht und Migration fehlt oft noch das Bewusstsein für die Bedeutung eines religionssensiblen Umgangs mit den Toten.

Die Online-Konferenz bietet im ersten Teil einen systematischen Überblick über Herausforderungen und Verletzungen der Religions- und Weltanschauungsfreiheit im Zusammenhang mit Tod und der Würdigung der Verstorbenen – anhand konkreter Beispiele aus unterschiedlichen Ländern (Iran, Aserbaidschan, Sri Lanka, Italien und Deutschland). Im Mittelpunkt steht die Frage, welche weitreichenden Folgen diese Herausforderungen und Verletzungen für trauernde Angehörige, betroffene Gemeinschaften und die Gesellschaft als Ganze haben.

Im zweiten Teil sollen praxisorientierte Lösungsansätze diskutiert werden.

An der Konferenz wirken Expertinnen und Experten sowie politische Entscheidungsträgerinnen und -träger mit, unter anderem:

  • Prof. Dr. Nazila Ghanea, UN-Sonderberichterstatterin für Religions- und Glaubensfreiheit,
  • Thomas Rachel MdB, Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Glaubensfreiheit,
  • Lamya Kaddor MdB, Religionsbeauftragte der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen,
  • und weitere Fachleute sowie Vertreterinnen und Vertreter betroffener Gemeinschaften und zivilgesellschaftlicher Organisationen.

Organisatorisches

📅 Mi., 15. April 2026
⏰ 14:30 bis 17:00 Uhr und 18:00 bis 20:00 Uhr
💻 Die Online-Veranstaltung findet per ZOOM statt; es gilt die Datenschutzerklärung des Anbieters Zoom    .
📹 Mit der Anmeldung erklären Sie dich damit einverstanden, dass die Veranstaltung digital aufgezeichnet wird.
💶 Die Teilnahme ist kostenfrei.
💬 Veranstaltungssprachen sind Deutsch und Englisch. Es erfolgte eine Silmultanverdolmetschung.

Eine Veranstaltung in Kooperation von missio Aachen, Justitia et Pax     und Renovabis    .

Drei Logos von Organisationen: Links das Logo von missio Aachen, in der Mitte das Logo der Deutschen Kommission Justitia et Pax und rechts das Logo von Renovabis. Alle Logos sind in unterschiedlichen Farben und Schriftarten gestaltet.
Anmeldung

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Runde Abbildung der Flagge des Vereinigten Königreichs, auch bekannt als Union Jack. Die Farben Rot, Blau und Weiß sind deutlich sichtbar, wobei das Rot und Blau in einem charakteristischen Muster angeordnet sind.

To enable our international visitors to parti­cipate in the online conference, we also offer this page in English ».

Um unseren internationalen Besucher/-innen die Teilnahme an der Online-Konferenz zu ermöglichen, bieten wir diese Seite auch in englischer Sprache » an.