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Aktion Schutzengel gegen Sextourismus und Kinderprostitution

400.000 deutsche Männer fliegen Jahr für Jahr als Sextouristen in den Urlaub. Einige Tausend von ihnen schrecken selbst vor Kindern nicht zurück. Solche Verbrechen machen wütend – aber nicht ohnmächtig.

missio kämpft seit vielen Jahren dagegen an, zum Beispiel mit der Aktion Schutzengel gegen Sextourismus und Kinderprostitution.

„Ich habe es geschafft!”

Pater Shay Cullen und ein Mädchen aus dem Kinderschutz-Zentrum von PREDA halten eine Plakette der Aktion Schutzengel. Foto: Bettina Flitner/missio
Marlyn Richter tröstet ein Mädchen im Kinderschutz-Zentrum von PREDA auf den Philippinen. Foto: Bettina Flitner/missio

Im Jahre 1999 haben wir die Aktion Schutzengel gestartet mit dem Kampagnenschwerpunkt gegen Sextourismus und Kinderprostitution. Für internationale Aufmerksamkeit sorgte dabei ein Fall, den ein missio-Projektpartner an die Öffentlichkeit brachte.

Die beiden philippinischen Straßenkinder Marlyn und ihre Freundin Pia waren in Manila in die Fänge zweier Sextouristen aus Deutschland und den Niederlanden geraten. Der Missbrauchsfall der Mädchen wäre nie an die Öffentlichkeit gelangt, wenn sie nicht Zuflucht bei dem missio-Projektpartner Pater Shay Cullen gefunden hätten. Durch Spenden aus Deutschland konnten sie hier psychologische Hilfe erhalten. Der katholische Priester klagte die flüchtigen Täter an. Durch die Zeugenaussagen der Mädchen konnten die Pädosexuellen verurteilt werden.

Nach erfolgreicher Therapie in dem Kinderschutzzentrum PREDA von Pater Shay Cullen studierte Marlyn an der Universität. Inzwischen gehört sie zu einer der wichtigsten Mitarbeiterinnen von PREDA. Zuständig ist sie für die Schutzengel-Hotline. Minderjährige, die von sexueller Gewalt bedroht sind, können sich an diese Nummer wenden und erhalten Hilfe von Marlyn und dem PREDA-Team.  Bereits mehrfach hat Marlyn gemeinsam mit der Polizei Razzien unterstützt, um Mädchen aus den Bordellen zu befreien.

Ein spezielles Therapieprogramm hilft den Minderjährigen bei der Bewältigung des Traumas. Für die missbrauchten Kinder und Jugendlichen ist die heute 37-Jährige ein Vorbild und der Grund, sich nicht aufzugeben. Mit den Worten „Schau mich an, ich habe es geschafft“ motiviert sie betroffene Kinder während des langwierigen Therapieprozesses und befreit sie von ihrem Trauma.

Unterstützen Sie den Einsatz gegen Sextourismus und Kinderprostitution!

Wenn auch Sie einen wichtigen Beitrag leisten und sich gegen Sextourismus und Kinderprostitution engagieren möchten, freuen wir uns über Ihre Spende. Jeder Euro zählt, damit das Leid der Frauen und Kinder ein Ende nimmt.

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Fotoaktion: 230.000 Menschen zeigten Gesicht gegen Sextourismus und Kinderprostitution

Auch Prominente haben sich bereits an unserer Aktion beteiligt. Besonders freuen wir uns darüber hinaus über das überwältigende Engagement von Gemeinden, Schulklassen und vielen, vielen Privatpersonen, die unsere Aktion unterstützt haben.

Im Jahr 2004 haben wir eine stolze Zwischenbilanz gezogen: 230.000 Menschen hatten sich für die Aktion Schutzengel gegen Sextourismus und Kinderprostitution fotografieren lassen. Sponsoren spendeten für jeden einen Euro. So konnten wir über 230.000 Euro an Spenden für unseren Einsatz gegen Sextourismus sammeln.

Bild eines gelben Shirts mit der Aufschrift "I'm a defender of children's rights". Foto: Bettina Flitner/missio
Dreharbeiten von „Die Drehscheibe” zum Thema „Aktion Schutzengel gegen Sextourismus und Kinderprostitution”. Foto: Achim Pohl

Ihr Kontakt zur Aktion Schutzengel

Sie haben Fragen zur Aktion Schutzengel oder möchten sich über unsere Angebote und Materialien informieren?

Gerne sind Dr. Eva-Maria Hertkens und Alexandra Götzenich für Sie da.

Ihre Ansprechpartnerinnen

Dr. Eva-Maria Hertkens

Tel.: +49 (0)241 / 75 07 - 444
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Alexandra Götzenich

Tel.: +49 (0)241 / 75 07 - 294
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