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In Gebeten und Fürbitten weltweit verbunden

Januar 2021

Nigeria: Eine Schule für die Flüchtlingskinder

Für die elfjährige Maryamu ist Bischof Stephen Mamza ein Held: „Seit wir hier sind, bringt er uns Essen und passt auf uns auf.“ Seit 2011 nimmt der Bischof von Yola Familien auf, die vor der Terrormiliz Boko Haram fliehen mussten. Er organisierte Notunterkünfte, besorgte Nahrungsmittel und gab den oft traumatisierten Menschen Hoffnung. Ein wichtiger Meilenstein ist die gerade entstehende Wohnsiedlung für die Flüchtlingsfamilien, die missio finanziert hat.

Doch es blieb die Sorge um die Bildung der Kinder. Im Zentrum der Großstadt konnte Bischof Stephen die Mädchen und Jungen in den umliegenden Schulen unterbringen. Das neue Siedlungsgebiet aber liegt vor den Toren der Stadt und die dortige Schule ist schon jetzt viel zu eng und baufällig. Mit dem Neubau einer Schule soll den Kindern die Möglichkeit gegeben werden, sich zu entwickeln. Das neue Gebäude bietet 640 Kindern die Chance, etwas zu lernen, und fördert gleichzeitig die Integration der Flüchtlingskinder: Schülerinnen und Schüler kommen je zur Hälfte von der einheimischen Bevölkerung und aus dem Kreis der Vertriebenen.

Wir beten für sie:

Befreiender Gott,
Hass und Gewalt können nur zerstören,
während Fürsorge und Annahme
die Grenzen der Gewalt überwinden.
Segne und beschütze Bischof Mamza,
damit er Kindern wie Maryamu
weiterhin Ruhe und Schutz gewähren kann.
Sie sind es wert, eine echte Chance
auf ein selbstbestimmtes und mündiges
Leben zu bekommen.
Schenke uns ein offenes Herz,
damit wir die missio-Partnerinnen
und Partner
unterstützen und
mit ihnen solidarisch sind.

Amen.

Gebetskette „Perlen des Lichts”

Einige tausend Menschen sind Monat für Monat in der Gebetskette Perlen des Lichts miteinander verbunden. Sie teilen dabei die Anliegen unserer Partnerinnen und Partner in Afrika, Asien und Ozeanien, ihre Freuden und Erfolge, ihre Sorgen und Nöte. Umgekehrt sind auch wir in deren Gebet und Fürbitten aufgehoben

Für die monatlichen Gebetskarten gibt es kein festes Ritual. Die einen nehmen sich jeden Tag etwas Zeit dafür, andere kommen nur am Sonntag dazu. Viele beten dazu mit ihren Kindern, in ihrer Ordensgemeinschaft oder im Frauenkreis. Die Mehrzahl aber im stillen Kämmerlein.

Gebetsanliegen der missio-Partnerinnen und -Partner

Vorgestellt wird dabei immer ein Gebetsanliegen, das die Menschen in einem konkreten missio-Projekt besonders bewegt: Friedensinitiativen im Nahen Osten, ein neues Zuhause für Aids-Waisen, ein Selbsthilfe-Projekt für den Lebensunterhalt von Ordensschwestern.

Zu jedem Anliegen gehört eine bestimmte Perle des bunten Armbandes, das eigens für diesen Zweck in Indonesien geknüpft wurde.

Perlen des Lichts bestellen

Pauline-Marie Jaricot


Mit der Initiative Perlen des Lichts, die 2007 ins Leben gerufen wurde, hat missio ein grundliegendes Anliegen von Marie-Pauline Jaricot aufgegriffen. Die Französin hatte 1822 in Lyon einen Missionsverein gegründet und damit eine weltweite Missionsbewegung gestartet. Sie hat nicht nur um Spenden für die Mission gebeten, sondern gleichzeitig um Gebete für die Missionare.

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