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Januar 2020

Indien: Zukunft für die Kohlefamilien

Der indische Bundesstaat Meghalaya ist reich an Bodenschätzen wie Kohle und Kalkstein. Tausende Menschen arbeiten in so genannten Rattenloch-Minen: Tief in die Erde gegrabene Schächte, auf deren Grund enge Tunnel horizontal abzweigen. Der unfachmännische, illegale Kohleabbau fordert immer wieder Tote. „Manchmal ersticken Menschen an giftigen Gasen“, berichtet der Minenarbeiter Kumar. „Immer wieder stürzt ein Schacht ein, begräbt Arbeiter lebendig.“ Doch eine andere Arbeit kann er nicht finden. „Für meine Kinder nehme ich das alles in Kauf.“ Armut, Alkoholismus und Analphabetentum sind in den so genannten Kohle-Familien weit verbreitet.

Die Kirche versucht, den Menschen trotz der schwierigen Lage zu helfen. Sie betreibt in entlegenen Regionen Schulen und Kindergärten und setzt sich für eine medizinische Versorgung ein. Sie vermittelt christliche Werte, berät in wirtschaftlicher Not und stärkt den Zusammenhalt in den Familien und in der Gesellschaft.

Autor: Dr. Michael Becker / missio

Wir beten für sie:

Barmherziger Gott,
Du bist der Beschützer
der Bedrängten und Ausgebeuteten.
Die Klagen der Geschundenen dringen zu Dir empor.
Niemand fällt aus deiner Hand.
Du willst, dass alle Menschen ein Leben in Fülle haben,
nicht als Vertröstung, sondern als Ansporn,
gegen Ungerechtigkeit und Elend anzukämpfen.
Segne die Arbeit der Christen im Bistum Jowei
und lass uns von ihrer Zähigkeit und Gottvertrauen lernen.
Amen.

Hartmut Schwarzbach / missio

Gebetskette „Perlen des Lichts”

Einige tausend Menschen sind Monat für Monat in der Gebetskette Perlen des Lichts miteinander verbunden. Sie teilen dabei die Anliegen unserer Partnerinnen und Partner in Afrika, Asien und Ozeanien, ihre Freuden und Erfolge, ihre Sorgen und Nöte. Umgekehrt sind auch wir in deren Gebet und Fürbitten aufgehoben

Für die monatlichen Gebetskarten gibt es kein festes Ritual. Die einen nehmen sich jeden Tag etwas Zeit dafür, andere kommen nur am Sonntag dazu. Viele beten dazu mit ihren Kindern, in ihrer Ordensgemeinschaft oder im Frauenkreis. Die Mehrzahl aber im stillen Kämmerlein.

Gebetsanliegen der missio-Partnerinnen und -Partner

Vorgestellt wird dabei immer ein Gebetsanliegen, das die Menschen in einem konkreten missio-Projekt besonders bewegt: Friedensinitiativen im Nahen Osten, ein neues Zuhause für Aids-Waisen, ein Selbsthilfe-Projekt für den Lebensunterhalt von Ordensschwestern.

Zu jedem Anliegen gehört eine bestimmte Perle des bunten Armbandes, das eigens für diesen Zweck in Indonesien geknüpft wurde.

Pauline-Marie Jaricot


Mit der Initiative Perlen des Lichts, die 2007 ins Leben gerufen wurde, hat missio ein grundliegendes Anliegen von Marie-Pauline Jaricot aufgegriffen. Die Französin hatte 1822 in Lyon einen Missionsverein gegründet und damit eine weltweite Missionsbewegung gestartet. Sie hat nicht nur um Spenden für die Mission gebeten, sondern gleichzeitig um Gebete für die Missionare.

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