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In Gebeten und Fürbitten weltweit verbunden

missio-Gebetskette Perlen des Lichts

Einige tausend Menschen sind Monat für Monat in der Gebetskette Perlen des Lichts miteinander verbunden. Sie teilen dabei die Anliegen unserer Partnerinnen und Partner in Afrika, Asien und Ozeanien, ihre Freuden und Erfolge, ihre Sorgen und Nöte. Umgekehrt sind auch wir in deren Gebet und Fürbitten aufgehoben

Für die monatlichen Gebetskarten gibt es kein festes Ritual. Die einen nehmen sich jeden Tag etwas Zeit dafür, andere kommen nur am Sonntag dazu. Viele beten dazu mit ihren Kindern, in ihrer Ordensgemeinschaft oder im Frauenkreis. Die Mehrzahl aber im stillen Kämmerlein.

Vorgestellt wird dabei immer ein Gebetsanliegen, das die Menschen in einem konkreten missio-Projekt besonders bewegt: Friedensinitiativen im Nahen Osten, ein neues Zuhause für Aids-Waisen, ein Selbsthilfe-Projekt für den Lebensunterhalt von Ordensschwestern.

Zu jedem Anliegen gehört eine bestimmte Perle des bunten Armbandes, das eigens für diesen Zweck in Indonesien geknüpft wurde.

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Pauline-Marie Jaricot


Mit der Initiative Perlen des Lichts, die 2007 ins Leben gerufen wurde, hat missio ein grundliegendes Anliegen von Marie-Pauline Jaricot aufgegriffen. Die Französin hatte 1822 in Lyon einen Missionsverein gegründet und damit eine weltweite Missionsbewegung gestartet. Sie hat nicht nur um Spenden für die Mission gebeten, sondern gleichzeitig um Gebete für die Missionare.

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Mai 2018: Gebetsanliegen für Kinder in Syrien

Das Qalamoun-Gebirge und die Großstadt Homs gehören zu den Kerngebieten des Christentums in Syrien. Als Kämpfer der radikalislamischen Nusra-Front das Gebiet eroberten, flohen viele Christen.Bisher sind etwa 250.000 Menschen umgekommen. Neun Millionen Syrer, also rund ein Drittel der Bevölkerung, sind auf der Flucht, überwiegend  in den Nachbarländern Libanon, Jordanien, Türkei und Irak. 2,5 Millionen halten sich als Binnenflüchtlinge in Syrien auf.

Kinder sollen christliche Wurzeln kennenlernen

Seitdem die Regierung diese Region wieder unter ihrer Kontrolle hat, kommen immer mehr in ihre Heimatorte zurück. Doch die Christen stehen vor dem Nichts: Ihre Häuser sind zerstört, viele Kirchen und kirchliche Einrichtungen wurden zerbombt. Dabei ist es in dieser Situation besonders wichtig, Orte für Gemeinschaft und Geborgenheit zu haben, vor allem den jungen Menschen Halt zu geben und sie in ihrem Glauben zu stärken. Denn besonders Kinder und Jugendliche leiden massiv unter dem, was sie im Krieg erlebt haben. Viele leben täglich mit Gewalt und Angst.

Daher hat die Päpstliche Mission in Beirut mit drei katholischen Diözesen in Syrien, den Besançon-Schwestern in Damaskus und einer christlichen Organisation in Aleppo ein Programm für die Kinder- und Jugendkatechese erarbeitet. Insgesamt sollen 5.500 Kinder und Jugendliche von den Glaubenskursen profitieren und dadurch Kraft für den schwierigen Alltag gewinnen. Langfristig stärkt das auch die Präsenz von Christen in Syrien, einem vorderasiatischen Land, das bis zu seiner Islamisierung im 7. Jahrhundert bereits mehrheitlich christlich war.

Foto: Projektpartner/missio

Wir beten für sie:

Die Frieden stiften, werden Kinder Gottes heißen.

Doch was ist mit denen, deren Leben von klein auf durch Krieg und Leid gezeichnet ist?

Danke für die  Menschen, die ihnen deine Botschaft und Hilfe bringen:

Der Friede sei mit dir.

Was heißt das für mich, Herr?

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