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In Gebeten und Fürbitten weltweit verbunden

missio-Gebetskette Perlen des Lichts

Einige tausend Menschen sind Monat für Monat in der Gebetskette Perlen des Lichts miteinander verbunden. Sie teilen dabei die Anliegen unserer Partnerinnen und Partner in Afrika, Asien und Ozeanien, ihre Freuden und Erfolge, ihre Sorgen und Nöte. Umgekehrt sind auch wir in deren Gebet und Fürbitten aufgehoben

Für die monatlichen Gebetskarten gibt es kein festes Ritual. Die einen nehmen sich jeden Tag etwas Zeit dafür, andere kommen nur am Sonntag dazu. Viele beten dazu mit ihren Kindern, in ihrer Ordensgemeinschaft oder im Frauenkreis. Die Mehrzahl aber im stillen Kämmerlein.

Vorgestellt wird dabei immer ein Gebetsanliegen, das die Menschen in einem konkreten missio-Projekt besonders bewegt: Friedensinitiativen im Nahen Osten, ein neues Zuhause für Aids-Waisen, ein Selbsthilfe-Projekt für den Lebensunterhalt von Ordensschwestern.

Zu jedem Anliegen gehört eine bestimmte Perle des bunten Armbandes, das eigens für diesen Zweck in Indonesien geknüpft wurde.

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Pauline-Marie Jaricot


Mit der Initiative Perlen des Lichts, die 2007 ins Leben gerufen wurde, hat missio ein grundliegendes Anliegen von Marie-Pauline Jaricot aufgegriffen. Die Französin hatte 1822 in Lyon einen Missionsverein gegründet und damit eine weltweite Missionsbewegung gestartet. Sie hat nicht nur um Spenden für die Mission gebeten, sondern gleichzeitig um Gebete für die Missionare.

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November 2018: Gebetsanliegen für die Menschen in Burkina Faso

Burkina Faso ist eines der ärmsten und am wenigsten entwickelten Länder der Erde. Von Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern kann keine Rede sein. In dem westafrikanischen Land leisten die „Schwestern der unbefleckten Empfängnis“ einen bedeutenden Beitrag zur ganzheitlichen Entwicklung der Einwohner, insbesondere aber zur Stärkung der Frauen. Die Ordensfrauen arbeiten in der Gemeindekatechese, in den Schulen, im Sozial- und Gesundheitswesen und kümmern sich auch um meist alte Frauen, die als Hexen verfolgt wurden.

Zur Ehe gezwungen und doch dem Zwang entkommen

Mädchen, die vor einer Zwangsehe flohen, stehen ohne Schulbildung auf der Straße, weil sie aus der Gesellschaft und von den eigenen Familien ausgegrenzt werden. Ohne sozialen Halt und mittellos finden sie in der Erzdiözese Koupéla nur Unterschlupf bei den Ordensfrauen oder in den Familien der dortigen Katechisten. Täglich versorgen diese über 100 junge Frauen, obwohl sie selbst kaum genug zum Leben haben. 

Nach der Flucht aus oder vor der Zwangsehe können die Mädchen und jungen Frauen nicht mehr auf die Unterstützung ihrer Familie zählen, haben aber auch nie gelernt, auf eigenen Füßen zu stehen. Viele haben nicht einmal eine Schule besucht. In speziellen Ausbildungsprogrammen, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind, lernen sie nun bei den Schwestern, ihre wirtschaftliche Situation, zum Beispiel durch die Herstellung von Seife oder Lebensmitteln, zu verbessern und eigenes Geld zu verdienen. Gleichzeitig entwickeln sie neues Selbstbewusstsein und haben die Chance, wieder am sozialen Leben teilzunehmen.

Foto: Hartmut Schwarzbach/missio
Mädchen, die vor einer Zwangsehe flohen, stehen ohne Schulbildung auf der Straße, weil sie aus der Gesellschaft und von den eigenen Familien ausgegrenzt werden. Ohne sozialen Halt und mittellos finden sie in der Erzdiözese Koupéla nur Unterschlupf bei den Ordensfrauen oder in den Familien der dortigen Katechisten.

Wir beten für sie:

Du umgibst mich von allen Seiten und hältst deine Hand über mich.

Herr, du machst diese Zusage auch in unserer Zeit: Allen, die sich verstecken oder es immer nur anderen recht machen müssen.

Du hast jedem Menschen Würde und Schönheit geschenkt.

Jedem Menschen.

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