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In Gebeten und Fürbitten weltweit verbunden

März 2019

Gebetsanliegen für die Menschen in Tansania

Frauen und Kinder tragen schwere Wasserkanister auf den Köpfen und Schultern. Im Schweiße ihres Angesichts, statt eines kühlenden Bades im Fluss. Ein Brunnen bei ihren Häusern ist jenseits aller Möglichkeiten. Aus der eigenen Quelle zu trinken, ist aussichtslos. Besonders für die Kinder ist ein Brunnen wichtig, denn dadurch sparen sie die Zeit, die sie sonst für das Wasserholen aus weit entfernten Löchern benötigen.

Quelle des Lebens

Es wäre ein Traum:
Sie würden nicht mehr krank durch das unsaubere Wasser werden. Sie und ihre Mütter könnten sogar eigene Gärten bebauen. Sie könnten zur Schule gehen. Sie könnten an der Katechese teilnehmen oder einfach nur miteinander spielen.

missio unterstützt den Traum von der Quelle fließenden Wassers in der Diözese Kondoa/Tansania durch den Bau eines Tiefbrunnens.

Wir beten für sie:

Gott, du Quelle allen Lebens,
nur bei dir finden wir Erholung
von den Herausforderungen der Welt,
nur du führst uns zum Ruheplatz
am Wasser.

Schenke unseren Schwestern in Tansania
den Zugang zu Quellen
fließenden Wassers,
damit sie und ihre Kinder
freier von Krankheit und
Mühsal leben können.

Amen.

Foto: Hartmut Schwarzbach/missio

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Gebetskette „Perlen des Lichts”

Einige tausend Menschen sind Monat für Monat in der Gebetskette Perlen des Lichts miteinander verbunden. Sie teilen dabei die Anliegen unserer Partnerinnen und Partner in Afrika, Asien und Ozeanien, ihre Freuden und Erfolge, ihre Sorgen und Nöte. Umgekehrt sind auch wir in deren Gebet und Fürbitten aufgehoben

Für die monatlichen Gebetskarten gibt es kein festes Ritual. Die einen nehmen sich jeden Tag etwas Zeit dafür, andere kommen nur am Sonntag dazu. Viele beten dazu mit ihren Kindern, in ihrer Ordensgemeinschaft oder im Frauenkreis. Die Mehrzahl aber im stillen Kämmerlein.

Gebetsanliegen der missio-Partnerinnen und -Partner

Vorgestellt wird dabei immer ein Gebetsanliegen, das die Menschen in einem konkreten missio-Projekt besonders bewegt: Friedensinitiativen im Nahen Osten, ein neues Zuhause für Aids-Waisen, ein Selbsthilfe-Projekt für den Lebensunterhalt von Ordensschwestern.

Zu jedem Anliegen gehört eine bestimmte Perle des bunten Armbandes, das eigens für diesen Zweck in Indonesien geknüpft wurde.

Pauline-Marie Jaricot


Mit der Initiative Perlen des Lichts, die 2007 ins Leben gerufen wurde, hat missio ein grundliegendes Anliegen von Marie-Pauline Jaricot aufgegriffen. Die Französin hatte 1822 in Lyon einen Missionsverein gegründet und damit eine weltweite Missionsbewegung gestartet. Sie hat nicht nur um Spenden für die Mission gebeten, sondern gleichzeitig um Gebete für die Missionare.

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