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In Gebeten und Fürbitten weltweit verbunden

missio-Gebetskette Perlen des Lichts

Einige tausend Menschen sind Monat für Monat in der Gebetskette Perlen des Lichts miteinander verbunden. Sie teilen dabei die Anliegen unserer Partnerinnen und Partner in Afrika, Asien und Ozeanien, ihre Freuden und Erfolge, ihre Sorgen und Nöte. Umgekehrt sind auch wir in deren Gebet und Fürbitten aufgehoben

Für die monatlichen Gebetskarten gibt es kein festes Ritual. Die einen nehmen sich jeden Tag etwas Zeit dafür, andere kommen nur am Sonntag dazu. Viele beten dazu mit ihren Kindern, in ihrer Ordensgemeinschaft oder im Frauenkreis. Die Mehrzahl aber im stillen Kämmerlein.

Vorgestellt wird dabei immer ein Gebetsanliegen, das die Menschen in einem konkreten missio-Projekt besonders bewegt: Friedensinitiativen im Nahen Osten, ein neues Zuhause für Aids-Waisen, ein Selbsthilfe-Projekt für den Lebensunterhalt von Ordensschwestern.

Zu jedem Anliegen gehört eine bestimmte Perle des bunten Armbandes, das eigens für diesen Zweck in Indonesien geknüpft wurde.

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Pauline-Marie Jaricot


Mit der Initiative Perlen des Lichts, die 2007 ins Leben gerufen wurde, hat missio ein grundliegendes Anliegen von Marie-Pauline Jaricot aufgegriffen. Die Französin hatte 1822 in Lyon einen Missionsverein gegründet und damit eine weltweite Missionsbewegung gestartet. Sie hat nicht nur um Spenden für die Mission gebeten, sondern gleichzeitig um Gebete für die Missionare.

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August 2018: Gebetsanliegen für die Menschen in Pakistan

Sie leiden unter arrangierten Ehen und häuslicher Gewalt und sie tragen die Hauptlast der Arbeit. Rechte haben sie jedoch kaum: Die Lebenssituation von Mädchen und Frauen in Pakistan ist vor allem auf dem Land bedrückend. Schwester Norris Nawab möchte ihnen eine Perspektive geben.

Die Ordensfrau ist Fürsprecherin für Arme und Ausgegrenzte. Neun Jahre arbeitete sie mit Halbnomaden in Pakistan, seit drei Jahren lebt sie in Josephabad im indischen Bundesstaat Punjab. In dem katholischen Dorf siedeln etwa 400 Familien. 
Insbesondere die Frauen und Mädchen liegen Schwester Norris am Herzen. Arrangierte Ehen, häusliche Gewalt, das ganze Leben ist geprägt von engen traditionellen Vorstellungen.

Häuslicher Gewalt Einhalt gebieten

Die weiblichen Familienmitglieder dürfen schuften, haben aber kaum Rechte. Sie können nicht selbst über ihr Leben und ihren Körper bestimmen. Schwester Norris will das mit einem Projekt der Frauenbildung ändern. Sie sagt: „Ich will, dass Mädchen und Frauen für sich selbst sprechen und eintreten können. Ich will ihnen einen Weg aus der Ungerechtigkeit und der täglichen Bedrängnis zeigen.“ Eigenständigkeit von Frauen möchte Schwester Norris nicht nur in Josephabad stärken, sie setzt sich auch in der Umgebung für bessere Lebensbedingungen ein. Dank ihres Mutes und Durchsetzungsvermögens führt sie selbst auf politischer Ebene mittlerweile Veränderungen herbei.

Schwester Norris hat durch ihren Einsatz sogar international Anerkennung erfahren: In New York und Genf sprach sie schon bei den Vereinten Nationen über Minderheiten und Zwangsarbeit.

Foto: Hartmut Schwarzbach/missio
Die Ordensfrau Norris Nawab ist Fürsprecherin für Arme und Ausgegrenzte. Neun Jahre arbeitete sie mit Halbnomaden in Pakistan, seit drei Jahren lebt sie in Josephabad im indischen Bundesstaat Punjab.

Wir beten für sie:

Kraft und Würde sind ihr Gewand, heißt es über die tüchtige Frau.

Doch Pakistans Frauen schuften – und werden ihr Leben lang missbraucht.

Was kann ich tun, um meine Schwestern in der Fremde zu stärken?

Zeig mir einen Weg, Herr.

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