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Dezember 2019

Mongolei: In kleinen Schritten

1992 kamen drei Missionare in die Mongolei, um die ersten Missionsstationen aufzubauen. Mittlerweile leben dort rund 1.300 Katholiken. In der Bevölkerung genießt die Kirche ein hohes Ansehen, weil sie Altenheime, Kindergärten, Schulen und Zentren für Straßenkinder aufgebaut hat und sich vor allem um bedürftige Menschen kümmert.

Die Lebensgrundlage verbessern

Auch wenn seit Anfang der 1990er-Jahre in der Mongolei eine stabile Demokratie herrscht, haben viele Menschen in dem rohstoffreichen Land mit Problemen zu kämpfen. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Ein Grund mehr, dass sich christliche Initiativen und Organisationen dafür einsetzen, den Menschen zu helfen, wie etwa in den Bereichen Prävention von familiärer Gewalt oder Jugendarbeit. Die katholische Kirche hat einen Fonds eingerichtet, mit dem sie die verschiedenen Maßnahmen fördert.

Autor: Dr. Michael Becker

Wir beten für sie:

Du großer Gott der kleinen Leute,
dein Reich entsteht durch den ersten Schritt,
durch kleine Gesten und leise Töne.
Wie ein kleines Senfkorn ist die Kirche
in der Gesellschaft der Mongolei entstanden.
Nach nur einer Generation ist sie fest verankert.
Schenke den Christen der Mongolei
Zuversicht und Vertrauen,
dass sie im Angesicht der gewaltigen
Herausforderungen nicht verzagen,
sondern weiterhin dein Reich aufbauen,
Schritt für Schritt.
Schenke uns ebenfalls dieses Vertrauen
in die Möglichkeiten
des gemeinsamen Schaffens.
Darum bitten wir
durch Christus unseren Herrn.
Amen.