missio - glauben.leben.geben

Mai 2019

Ägypten: Der Glaube kann Licht in ein Leben bringen

250 Kilometer von Kairo entfernt liegt Mania, die ärmste Provinz Ägyptens. Viele Familien leben hier von etwa 25 Euro im Monat. Die überwiegend ländliche Bevölkerung hält an alten Vorstellungen fest, zu denen auch Fehlurteile über Menschen mit geistiger Behinderung gehören. Diese werden in Ägypten vielfach vernachlässigt oder ausgegrenzt. Oft herrscht auch Ratlosigkeit im Umgang mit ihnen.

Respekt lernen

Um die hilfsbedürftigen Menschen zu unterstützen und ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen, engagieren sich viele Gruppen in der Diözese Mania, zu denen auch Foi et Lumière (Glauben und Licht) und die Arche gehören. Beide beschäftigen sich mit den ausgegrenzten Menschen auf unterschiedliche Weise. Es geht um die Integration in die christlichen Gemeinden und um eine geeignete ganztägige Betreuung, in der die Menschen respektvoll und verständnisvoll behandelt werden.

missio unterstützt kirchliche Gruppen in der ägyptischen Provinz Mania, die für Menschen mit geistiger Behinderung da sind.

Wir beten für sie:

Gott,

du starker Arm
für die Schwachen und Vergessenen.
In deinem Sohn, dem Auferstandenen,
hast du uns gezeigt, dass Leiden und Krankheit
nicht die letzten Kapitel des Lebens sind.

Schenke unseren Schwestern und Brüdern
von „Glaube und Leben“ und „Arche“
Kraft und Zuversicht für die Arbeit
zugunsten der ihnen Anvertrauten.

Und lass die geistig Behinderten
aus Mania in Ägypten
immer jemanden begegnen,
der ihnen eine Geste der Zärtlichkeit
und Wertschätzung schenkt.

Amen.

Unterricht für den gehörlose Kinder mit Pfarrer Abhuna Boulos. Foto: Hartmut Schwarzbach/missio