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September 2019

Libanon: Perspektiven bieten

In der libanesischen Hauptstadt Beirut gelten die Bewohner von Dbayeh als Menschen zweiter Klasse. Ihr Leben ist von Armut und Hoffnungslosigkeit geprägt. In den heruntergekommenen Häusern läuft oft tagelang kein Wasser, Strom gibt es nur stundenweise. Dbayeh entstand ursprünglich als Flüchtlingslager für christliche Palästinenser. Neben ihnen wohnen hier mittlerweile viele Libanesen und eine wachsende Zahl syrischer Flüchtlingsfamilien.

Hoffnung schenken

Drei Ordensschwestern der Gemeinschaft Petites Soeurs de Nazareth leben seit 30 Jahren im Lager und teilen das einfache Leben der Flüchtlinge. Seitdem hat sich viel verbessert. Neben der Gesundheitsfürsorge organisieren sie den Schulbesuch für die Kinder, bieten Jugendarbeit und Katechese an. Schwester Magdalena Smet versorgt Wunden, organisiert Medikamente, teilt die Sorgen der Menschen und setzt der Hoffnungslosigkeit Optimismus und Gottvertrauen entgegen.

Autor: Dr. Michael Becker

Wir beten für sie:

Barmherziger Gott,
in Zeiten und Situationen
der Hoffnungslosigkeit
bist du der Fels in der Brandung
und unser Licht am Ende des Tunnels.
Wir danken dir für Menschen
wie die Petites Soeurs de Nazareth
im Lager von Dbayeh.
Sie teilen Armut und Heimatlosigkeit
der Vertriebenen,
sie schenken Zeit, Aufmerksamkeit
und konkrete Hilfe.
Beschütze die Kinder und Jugendlichen,
die von den Kleinen Schwestern
betreut werden, damit sie eine Zukunft
in Sicherheit und Zuversicht erhalten.

Amen

Bettina Flitner / missio