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PredigtPlus ‒ Predigtvorschläge

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Foto: Hartmut Schwarzbach/missio

Oktober 2019

PREDIGTEN ZUM MONAT DER WELTMISSION 2019
27. SONNTAG IM JAHRESKREIS C, LK 17, 5-10
28. SONNTAG IM JAHRESKREIS C, 2 TIM 2,8-13b
29. SONNTAG IM JAHRESKREIS C, LK 18, 1-8
SONNTAG DER WELTMISSION AM 27. OKTOBER 2019

„Wir sind Botschafter an Christi statt.“

Die Predigten zum Außerordentlichen Monat der Weltmission beginnen mit Überlegungen zur Jüngerschaft (27. Sonntag im Jahreskreis). Diese besteht darin, sich in den Dienst des Evangeliums zu stellen, ohne dafür eine Belohnung zu erwarten – vielmehr erlitten viele Apostel, die in verschiedenen Teilen der Welt das Evangelium verkündeten, den Märtyrertod. Dennoch waren und sind viele Menschen zu dieser vorbehaltlosen Nachfolge Jesu bereit. In Nordostindien setzt sich die Kirche nicht nur für die Katechese der wachsenden katholischen Bevölkerung, sondern für ihre ganzheitliche Entwicklung ein und fördert so die soziale Gerechtigkeit.

Am 28. Sonntag im Jahreskreis wird anlässlich der Missionstätigkeit des Paulus nach einem zeitgemäßen Missionsverständnis gefragt. Mit Papst Franziskus wird betont, der Auftrag und die Zu Mutung, „Licht zu bringen, zu segnen, zu beleben, aufzurichten, zu heilen, zu befreien“ (EG 273), ergeht jeden Tag an jeden und jede von uns. Weil wir alle getauft und gesandt sind, können wir nach unseren je spezifischen Charismen und Gaben fragen und auf diese Weise unseren je eigenen Beitrag in dieser Welt leisten.

Die Predigt zum 29. Sonntag im Jahreskreis widmet Seite 2 sich dem Gebet und seiner Erhörung durch Gott, der oft Menschen sendet, um zu helfen. Gebet ist aber nicht nur eine direkte Bitte an Gott aus dem Vertrauen auf ihn oder eine indirekte Bitte in Situationen der Hilflosigkeit und des Schmerzes. Zu anderen Zeiten bedeutet es, den Herrn zu preisen. So zeigen sich im Gebet wie im Tagesevangelium die verschiedenen  Dimensionen einer Beziehung – in der Spannung von überwältigender Dunkelheit bis zum blendenden Licht.

Die Frage nach dem, was die Menschen damals an Jesus fasziniert hat, steht im Zentrum der Predigt zum Sonntag der Weltmission. Ausgehend vom Evangelium vom Pharisäer und vom Zöller, das den Gott verkündigt, der in das Herz der Menschen blickt und sich den Menschen barmherzig zuwendet, über die so genannten „Touring Sisters“, die sich in  entlegenen Dörfern in Nordostindien um  die Menschen kümmern und so ihren Glauben und Gott bezeugen, bis hin zur Berufung jedes Christen und jeder Christin, Mission zu sein – Jesus kann auch heute Menschen fasziniere, wenn sie spüren, dass seine Botschaft mit ihrem Leben zu  tun hat und einen hoffnungsvollen Weg in die Zukunft weist.

Der Weltmissionssonntag am 27. Oktober 2019 ist die größte Solidaritätsaktion der Katholiken weltweit. Mehr als 100 päpstliche Missionswerke auf allen Kontinenten sammeln an diesem Sonntag für die pastorale und soziale Arbeit der Kirche in den 1.100 ärmsten Diözesen. Gläubige weltweit setzen damit ein Zeichen der Hoffnung für die Ärmsten und Bedürftigsten in Afrika und Asien. Schwerpunktregion ist in diesem Jahr Nordostindien. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Aktionsseite ».

Predigtexte von Bischof John Thomas Kattrukudiyil (06. Oktober 2019), Weihbischof Ludger Schepers Bischofsvikar für Weltkirche, Mission, Orden, Geistliche Gemeinschaften im Bistum Essen (13. Oktober 2019), Bischof Thomas Menamparampil (20. Oktober 2019) und Prälat Dr. Klaus Krämer (27. Oktober 2019).

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