Die Gewalt im Nahen Osten eskaliert erneut. Nach militärischen Angriffen der USA und Israels auf Ziele im Iran kommt es zu Vergeltungsschlägen und zunehmender Unsicherheit in vielen Ländern der Region. Millionen Menschen leben in Angst vor weiterer Gewalt, Verlust und Zerstörung.
In solchen Zeiten fehlen oft die Worte. Das Gebet kann ein Zeichen der Hoffnung sein. Es verbindet Menschen über Grenzen hinweg und erinnert daran, dass Frieden möglich ist.
Mit diesem Gebet laden wir Gemeinden, Gruppen und Einzelne ein, für die Menschen im Nahen Osten zu beten. Für alle, die unter Krieg leiden. Für diejenigen, die Verletzte versorgen, Brücken bauen und trotz allem an Versöhnung glauben.
Sie können das Gebet hier lesen oder als PDF herunterladen , um es in Gottesdiensten, Gebetskreisen oder im persönlichen Gebet zu verwenden.
Hoffnung in Zeiten des Krieges
O Jesus,
wenn im Nahen Osten die Hoffnung zerbricht,
wenn Nachbarn zu Feinden werden,
wenn Angst den Alltag bestimmt
und Herzen sich verhärten,
wäre es leichter zu gehen als zu bleiben.
Doch du sagst: Ihr seid das Salz der Erde.
Sei bei allen, die dennoch ausharren -
bei Müttern und Vätern,
bei Kindern, die sich nach Frieden sehnen,
bei denen, die Wunden verbinden
und Brücken bauen zwischen verfeindeten Seiten.
Denn sie wissen: Wir sind das Salz der Erde.
Sei bei den Menschen in Israel und Palästina,
im Libanon, in Syrien, im Iran und in Jordanien,
die unter Hass und Zerstörung leiden.
Lass dein Licht aufgehen über ihren Städten und Dörfern,
wo Trauer wohnt und die Sehnsucht nach Versöhnung.
Denn gemeinsam: Sind sie das Salz der Erde.
Hilf uns zu verstehen, dass Frieden im Kleinen beginnt:
in einem guten Wort, in einer ausgestreckten Hand.
Im Vertrauen auf dich strecken wir gemeinsam unsere Hände aus
und sind bereit für deinen Frieden in der Welt.
Denn: Wir alle sind das Salz der Erde.
Text: Ayline Plachta