„Hoffnung ist ein Geschenk, das Gott uns täglich anbietet.“
Papst Franziskus (2013 - 2025)
Mit diesen Worten hat Papst Franziskus Menschen auf der ganzen Welt ermutigt, das Leben mit Vertrauen und offenen Herzen zu gestalten. Im Advent treten wir in diese Hoffnung ein: in das Warten, das nicht leer ist, in das Licht, das in der Dunkelheit wächst, in die Freude, die sich leise entfaltet.
Unsere Hausgebete laden Sie dazu ein, diese Zeit bewusst in Familie und Gemeinschaft zu erleben – im Vertrauen darauf, dass der Herr mitten unter uns ist.
In Erinnerung an Papst Franziskus tragen wir seine Botschaft weiter: eine Botschaft der Hoffnung, des Friedens und der Nähe Gottes – eine Einladung, selbst ein Licht für andere zu werden.
Bereithalten: Adventskranz, Bibel, Gotteslob
Kreuzzeichen und Gebet:
Guter Gott, in dieser adventlichen Zeit öffnen wir unsere Herzen für dein Kommen. Lass dein Licht aufleuchten in unseren Häusern und auf der ganzen Welt. Schenke uns Frieden, Hoffnung und Freude in deiner Nähe. Amen.
Lied: „Es kommt ein Schiff“ (GL 236, 1–3) und 🕯️ Adventskerze anzünden
Lesung:
Mache dich auf, werde Licht; denn es kommt dein Licht und die Herrlichkeit des HERRN geht strahlend auf über dir. Nationen wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz.
Impuls:
Etwas kommt auf uns zu. Ein Licht in der Dunkelheit, ein Schiff mit kostbarer Ladung. Wir erwarten die Geburt von Jesus, Gottes Sohn. Der Prophet Jesaja malt ein Bild, in dem Menschen aus aller Welt aufbrechen, um dieses Licht zu finden. Machst du dich auch auf den Weg? Das Pilgerjahr der Hoffnung erinnert uns: Hoffen heißt nicht still abzuwarten, bis etwas geschieht. Hoffen heißt aufzubrechen und gemeinsam unterwegs zu sein. Und wie Schokolade im Adventskalender ist die Hoffnung das Geschenk, das Gott uns jeden Tag anbietet.
Bitten:
Guter Gott,
wir bitten dich für alle, denen ihr Alltag schwerfällt, schenke ihnen Spuren der Hoffnung, denen sie folgen können.
Wir bitten dich für alle, die ihr Vertrauen in die Zukunft verlieren, sende ihnen Boten der Hoffnung, mit denen sie ihr Leben teilen können.
Wenn ich selbst vergesse, wie fest meine Hoffnung wurzelt in dir, lass mich den Weg zu dir neu finden.
Vaterunser
Segen und Lied: „Gottes Wort ist wie Licht“ (GL 450)
Bereithalten: Adventskranz, Bibel, Gotteslob
Kreuzzeichen und Gebet:
Guter Gott, in dieser adventlichen Zeit öffnen wir unsere Herzen für dein Kommen. Lass dein Licht aufleuchten in unseren Häusern und auf der ganzen Welt. Schenke uns Frieden, Hoffnung und Freude in deiner Nähe. Amen.
Lied: „Macht hoch die Tür“ (GL 218, 1–3) und 🕯️🕯️ Adventskerzen anzünden
Lesung:
Johannes, der Sohn des Zacharias, zog in die Gegend am Jordan und verkündete dort überall die Taufe der Umkehr zur Vergebung der Sünden: Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen! Jede Schlucht soll aufgefüllt und jeder Berg und Hügel abgetragen werden. Was krumm ist, soll gerade, was uneben ist, soll zum ebenen Weg werden. Und alle Menschen werden das Heil Gottes schauen.
Impuls:
Johannes der Täufer ruft die Menschen auf, den Weg für Jesus vorzubereiten, Hindernisse zu beseitigen und Krummes gerade zu machen. Für uns persönlich kann das bedeuten, einen Streit zu klären, einen Fehler zuzugeben oder jemandem Trost zu spenden.
Johannes’ Ruf gilt auch der Kirche: aus dem Weg zu räumen, was Jesu Ankunft erschwert, Platz zu machen für das Kind in der Krippe. Die Türen zu öffnen für alle Kinder, auch wenn sie mal stören, für alle Ausgegrenzten und Schwachen, auch wenn sie fremd sind. Von welcher Kirche träumst du?
Bitten:
Guter Gott,
wir bitten dich für alle, die sich in deiner Kirche engagieren und diese Adventszeit gestalten.
Lass uns alle, da, wo wir sind, in deinem Sinne aktiv mitwirken, mit viel Herzlichkeit und Ruhe, mit Sanftmut und großer Wirkung.
Vaterunser
Segen und Lied: „Gottes Wort ist wie Licht“ (GL 450)
Bereithalten: Adventskranz, Bibel, Gotteslob
Kreuzzeichen und Gebet:
Guter Gott, in dieser adventlichen Zeit öffnen wir unsere Herzen für dein Kommen. Lass dein Licht aufleuchten in unseren Häusern und auf der ganzen Welt. Schenke uns Frieden, Hoffnung und Freude in deiner Nähe. Amen.
Lied: „Wir sagen euch an den lieben Advent“ (GL 223, 1–3) und 🕯️🕯️🕯️ Adventskerzen anzünden
Lesung:
Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Enthaltsamkeit.
Impuls:
„Friede, Freude, Eierkuchen“, so wirkt manchmal die Vorweihnachtszeit. Überall Kerzen und Lichter, Plätzchen und süße Lieder. Doch in Wahrheit sind die Tage oft geprägt von Stress und Terminen. Die Nachrichten bleiben schlecht und bedrückend.
Jesus kommt und will uns Frieden schenken, innere Ruhe und Frieden auf Erden. Wir müssen im Advent nicht das Schlechte in der Welt ignorieren. Doch wir können uns auf das Gute besinnen und um Gottes Geist bitten, der uns hilft, Güte und Versöhnung zu suchen, sanft mit anderen und uns selbst umzugehen und Gottes Liebe in die Welt zu tragen.
Wo sehnst du dich nach Frieden? Wo kannst du heute Liebe zeigen?
Bitten:
Guter Gott,
schenke uns Freude an deiner Botschaft.
Gib uns Kraft, deinen Frieden zu suchen.
Erfülle uns mit deinem Geist, dass wir uns einsetzen können
für eine Nächstenliebe, die bleibt.
Vaterunser
Segen und Lied: „Gottes Wort ist wie Licht“ (GL 450)
Bereithalten: Adventskranz, Bibel, Gotteslob
Kreuzzeichen und Gebet:
Guter Gott, in dieser adventlichen Zeit öffnen wir unsere Herzen für dein Kommen. Lass dein Licht aufleuchten in unseren Häusern und auf der ganzen Welt. Schenke uns Frieden, Hoffnung und Freude in deiner Nähe. Amen.
Lied: „Tochter Zion“ (GL 228, 1–3) und 🕯️🕯️🕯️🕯️ Adventskerzen anzünden
Lesung:
Dann wird der König sagen: Ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen. Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.
Impuls:
Das Volk Israel war lange fern von seiner Heimat. Auch die Heilige Familie, Maria, Josef und Jesus, musste vor König Herodes nach Ägypten fliehen. Die Weihnachtsbotschaft sagt uns, dass mit Jesus ein anderer König geboren ist, ein Friedensfürst. Ihn finden wir nicht in Palästen, sondern an der Krippe. Ihm begegnen wir in den Schwachen und Geringsten. Auf dem Bild sehen wir Rosanna, ein Waisenkind aus Myanmar, das vor dem Bürgerkrieg fliehen musste. Durch die Hilfe mutiger Schwestern ist sie wieder geschützt und kann mit neuer Leichtigkeit spielen.
Wie kannst du anderen ein Gefühl von Heimat schenken?
Bitten:
Guter Gott,
wir bitten dich für alle, die aus ihrem Zuhause fliehen müssen.
Lass sie Zuflucht finden und Sicherheit.
Gib ihnen Frieden und Hoffnung.
Ermutige auch uns, offen für andere Menschen zu bleiben und Heimat zu schenken.
Vaterunser
Segen und Lied: „Gottes Wort ist wie Licht“ (GL 450)