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600 Postkarten für Entführungsopfer und Friedensaktivist Jacques Mourad

Förderinnen und Förderer von missio unterstützten 2016 den syrisch-katholischen Priester Jacques Mourad mit 600 persönlichen Solidaritäts-Postkarten für seine Mission des christlich-islamischen Dialoges.

  • Jacques Mourad war 2015 fünf Monate lang von Terroristen des sogenannten Islamischen Staates entführt worden. Nach seiner Flucht lebt er die Versöhnung zwischen Christen und Muslimen dennoch weiter.
  • Die missio-Solidaritätskarten wurden ihm am 9. Dezember 2016 in Berlin zum Tag der Menschenrechte von missio-Präsident Prälat Klaus Krämer übergeben.
  • Die Kampagne für Jacques Mourad wurde auch von der Sängerin Patricia Kelly mit einem Solidaritätskonzert am 8. November 2016 in Worms unterstützt.
  • Wir sind heute mit Jacques Mourad und seiner Gemeinschaft weiter in Kontakt.

Hintergrund: Der syrisch-katholische Priester Jacques Mourad war Prior des Klosters Mar Elian im syrischen Qaryatein. missio förderte das Kloster als Projekt. Seine Gemeinschaft Mar Musa pflegt in Syrien und dem Irak mit ihren jeweiligen muslimischen Nachbarn ein gutes Verhältnis. Sie will die Spiritualität der beiden Weltreligionen einander näher bringen. 2015 entführten Terroristen des sogenannten Islamischen Staates Jacques Mourad und rund 250 Bewohner von Qaryatein. Das Kloster Mar Elian wurde zerstört. Fünf Monate lang ist Jacques Mourad in Gefangenschaft. Im Oktober 2015 kann er – auch dank muslimischer Freunde – fliehen. Er ist überzeugt: Gerettet hat ihn seine Liebe zur muslimischen Welt und Kultur. Auch nach seiner Entführung setzt er sich für Frieden, Versöhnung und den Dialog der Kulturen und Religionen ein. Darin bestärkte ihn die missio-Solidaritätsaktion.

Ich bin wirklich von dieser Solidarität, von dieser Initiative, von dieser Idee berührt. Allen Freundinnnen und Freunden, die für mich gebetet und diese Karte geschrieben habe, sage ich, dass es ihre und alle anderen Gebete sind, die mich gerettet haben. Danke.

Jacques Mourad zur missio-Solidaritätsaktion bei seinem Besuch von missio am 22. September 2016

Jacques Mourad hat über die Zeit seiner Gefangenschaft beim sogenannten Islamischen Staat eine Betrachtung über das christliche Märtyrium und Christenverfolgung geschrieben. Diese Gedanken können Sie hier     nachlesen und herunterladen.

Film: Patricia Kelly solidarisiert sich mit Jacques Mourad

Die Sängerin und bekennende Christin Patricia Kelly schreibt Jacques Mourad. Sie bewundert die christliche Haltung des syrischen Priesters, sich nicht durch Hass verhärten zu lassen.

Foto: Marta Wajer/missio
Unterstützerinnen und Unterstützer von missio schreiben Jacques Mourad. Das ist auch ein Bekenntnis zum interreligiösen Dialog in Deutschland.
Foto: Michael Nowak/missio
missio-Präsident Prälat Klaus Krämer (rechts) übergibt zum Tag der Menschenrechte in Berlin alle Solidaritätskarten an Jacques Mourad.
Foto: Michael Nowak/missio
Auf Einladung von Justitia et Pax und missio spricht Jacques Mourad (links) am 9. Dezember 2016 in Berlin. Er wirbt für Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit.

Dem christlich-muslimischen Friedensstifter Jacques Mourad Mut machen

Entführt, aber nicht gebrochen: Der Film zur missio-Kampagne

missio unterstützte 2016 den syrisch-katholische Priester Jacques Mourad mit einer Postkartenaktion in seinem Einsatz für Religionsfreiheit. Auch nachdem ihn der sogenannte "Islamische Staat" entführt hatte, bleibt er seiner Überzeugung treu: Verfolgten Christen hilft allein der interreligiöse Dialog. Die Aktion wurde am 1. Dezember 2016 abgeschlossen.

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Johannes Seibel

Abteilungsleiter Kommunikation & Presse
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