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104. Deutscher Katholikentag

Beim 104. Katholikentag in Würzburg zeigte missio, wie „Nächstenliebe, die bleibt“ weltweit konkret wird. Unter dem Leitwort des Katholikentags „Hab Mut, steh auf!“ lud missio dazu ein, globale Herausforderungen und Hoffnungswege aus weltkirchlicher Perspektive zu entdecken. Im Mittelpunkt standen die Themen Handys » & Elektroschrott », Religionsfreiheit » & Menschenrechte » und Spiritualität ».

Im Bereich Handys & Elektroschrott richtete missio den Blick auf Menschen, die etwa in Ghana mit den Folgen des globalen Elektroschrotts leben müssen. Partnerinnen wie Sr. Mercy Benson SSpS, die in Würzburg zu Gast war, begleitet die betroffenen Kinder und Familien vor Ort. Die missio‑Handysammelaktion bot Besucherinnen und Besuchern zudem die Möglichkeit, alte Handys abzugeben und solidarisch mitzuwirken.

Eindrücke vom Katholikentag 2026

Mit Podien und Austauschformaten machte missio auf die weltweite Situation der Religionsfreiheit aufmerksam. Internationale Partnerinnen und Partner gaben Einblicke in ihre Erfahrungen und zeigten, wo Glaubensfreiheit unter Druck steht und wie wichtig solidarisches Handeln bleibt.

Spirituelle Angebote aus der Weltkirche – von Meditationen über kreative Impulse bis zum weltkirchlichen Gottesdienst – eröffneten Räume, in denen Menschen Kraft schöpfen und Verbundenheit erleben können.

So trug missio dazu bei, dass auf dem Katholikentag Begegnung, Hoffnung und weltkirchliche Perspektiven wuchsen – Ausdruck einer „Nächstenliebe, die bleibt“, weit über Würzburg hinaus.

Wir hoffen, dass wir Sie mit unseren Veranstaltungen, Gesprächsmöglichkeiten und Treffpunkten begeistern konnten und zum Katholikentags-Motto „Hab' Mut, steh auf!“ Akzente setzen konnten.

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Zwei Ordensschwestern, eine mit Brille, die andere mit Sonnenbrille  stehen lächelnd vor einer Bühne. Im Hintergrund ist eine große Leinwand sichtbar. Beide tragen warme Jacken und wirken fröhlich.

Weltkirche hautnah

Schwester Lorena und Schwester Mercy in Würzburg: Mit persönlichen Geschichten bringen die beiden mutige Schwestern Hoffnung, Glauben und ihren Einsatz für Menschen in Gefahr weltweit zum Katholikentag nach Würzburg.

Fotostory anschauen
Ein Holzkreuz liegt auf einer offenen Seite eines Wörterbuchs. Der Text im Hintergrund handelt von dem Begriff „Missbrauch“ und enthält verschiedene Definitionen und Erklärungen.

Würzburg als Ort von Mut und Ehrlichkeit

Der Blogbeitrag schildert persönliche Eindrücke vom Katholikentag Würzburg und beschreibt eine Kirche, die trotz Krisen Räume für Dialog schafft. Im Fokus stehen Gespräche über Vulnerabilität, Gewalt und spirituellen Missbrauch sowie der sichtbare Wille vieler Teilnehmender, Verantwortung zu übernehmen und Veränderungen anzustoßen.

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Eine Gruppe von Menschen versammelt sich im Freien. Eine Ordensschwester mit Brille hält ein großes Bild mit zwei lachenden Frauen, einer Nonne und einer anderen Person. Die anderen Anwesenden schauen gespannt in Richtung der Frau mit dem Bild. Im Hintergrund sind Bäume und ein historisches Gebäude zu sehen.

Schwester Lorena über Hexenwahn

Die Schweizer Ordensfrau wirkt in Papua-Neuguinea. Sie berichtete beim Katholikentag über ihr Engagement für Frauen, die der vermeintlichen „Hexerei“ beschuldigt werden und von der weltweiten Verantwortung der Kirche. Nataliia Datskevych war dabei und hielt ihre Eindrücke fest.

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Eine Nonne mit Brille und einem blauen Habit zeigt auf ein großes Foto, das sie zusammen mit einem kleinen Kind zeigt. Im Hintergrund sind Menschen und eine Straße sichtbar, umgeben von grünen Bäumen.

Schwester Mercy kämpft gegen Kinderarbeit

„Abdullah konnte nicht einmal um Hilfe rufen“: Schwester Mercy Benson bringt ihre Erfahrungen aus Ghana zum Katholikentag 2026 nach Würzburg. Im Mittelpunkt stehen die Folgen von Elektroschrott, nachhaltiges Handeln und die Hoffnung auf mehr globale Verantwortung.

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Wir freuen uns bereits jetzt auf den 105. Katholikentag, der vom 24.-28. Mai 2028 in Paderborn stattfinden wird!

Pressemitteilungen im Kontext des Katholikentages 2026 in Würzburg

Katholikentag: missio und katholische Verbände fordern Handypfand

(15.05.2026) Gemeinsamer Appell mit ghanaischer Umweltaktivistin Sr. Mercy Benson, Kolping, DPSG und kfd. Bundesumweltministerium bleibt Podium zum Thema beim Katholikentag fern.

missio Aachen feiert Jubiläum seiner Handyspenden-Aktion

(05.05.2026) Woche der Goldhandys findet vom 11. bis 17. Mai in Deutschland statt. 6.000 Kilo Gold aus wieder aufgearbeiteten Handys gewinnen.

Walpurgisnacht: missio Aachen weist auf heutige Hexenverfolgung hin

(29.04.2026) Menschen heute noch in 46 Ländern weltweit als angebliche Hexen verdächtigt, ausgegrenzt und gefoltert. Sr. Lorena Jenal klärt auf.

Das interessiert Sie bestimmt auch:

Zwei Personen lächeln in einem freundlichen Raum. Sie halten jeweils ein Smartphone in der Hand und stehen vor einer Sammelbox mit der Aufschrift. Die Atmosphäre ist einladend und motivierend für die Spendenaktion.

Alte Handys spenden

Seit zehn Jahren sammelt missio alte Handys – auch beim Katholikentag. Der Recycling-Erlös fließt in Projekte. Unter den Handy-Spendern verlosen wir ein Fairphone.

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Gruppenvon Personen, die in einem hellen Raum diskutieren. Einige Mitglieder tragen bunte Kleidung. Im Hintergrund stehen gestapelte Kisten mit Beschriftungen. Der Raum hat große Fenster, die Tageslicht hereinlassen.

Theaterprojekt

Unter dem Titel „Die Gedanken sind frei!“ entwickeln Teilnehmende unter Anleitung einer Theaterpädagogin eigene Szenen. Es geht darum, das Bewusstsein für Religionsfreiheit als Menschenrecht zu stärken.

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Ein Lkw mit einer bunten Werbung, die für eine Welt ohne Sklaverei wirbt. Der Schriftzug "Eine Welt. Keine Sklaverei." ist prominent zu sehen. Es gibt Silhouetten von Menschen, die gemeinsam eine Botschaft der Solidarität vermitteln. Ein Zitat von Papst Franziskus fordert auf, die Sklaverei zu beenden.

missio-Truck

In der mobilen Ausstellung zum Thema „Eine Welt – keine Sklaverei“ erwartet Besucher/-innen ein neuer Raum zum Micaabbau in Madagaskar. Das Mineral steckt in Kosmetik, Lacken, Computern und Haushaltsgeräten.

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Das Foto zeigt eine lächelnde Nonne im hellblauen Habit und mit Sonnenbrille. Sie hält ein kleines Kind im Arm. Die Nonne trägt eine silberne Halskette mit einem Kreuz. Das Kind hat ein rosa Oberteil und wird liebevoll von der Nonne gehalten. Im Hintergrund erstreckt sich eine Müllhalde unter einem trüben Himmel. Rauch steigt von einem Brand im Hintergrund auf. Die Szene vermittelt einen Eindruck von Hoffnung und Fürsorge inmitten schwieriger Lebensumstände. Die Kontraste zwischen der strahlenden Nonne, dem unschuldigen Kind und der trostlosen Umgebung machen das Bild sehr aussagekräftig.

Podiumsdiskussionen

Schwester Mercy sprach mit Patrick Marscholl, Senior Manager bei der Deutschen Telekom, über Recycling und über Europas Elektroschrotthalde in Ghana. Das Podium „Religionsfreiheit in Gefahr“ fragte, wie autoritäre Regime Religion verdrängen und vereinnahmen.

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