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Gelebte Hoffnung – wenn Dialog und Solidarität Wirklichkeit werden
Inmitten einer Region, die landschaftlich zu den schönsten Myanmars zählt und zugleich von politischen Unruhen, ethnischen Spannungen und religiöser Gewalt erschüttert wird, begegnen sich zwei Frauen (eine buddhistische Hebamme und ihre muslimische Assistentin) auf einer Ebene, die über Ideologie und Propaganda hinausgeht: im gemeinsamen Einsatz für Gesundheit, Leben und Würde.
Der Film zeigt auf eindrucksvolle Weise die Realität der muslimischen Minderheit der Rohingya, deren Alltag von Diskriminierung, Angst und Hoffnungslosigkeit geprägt ist. Zugleich wird spürbar, wie Solidarität – besonders unter Frauen – Wege öffnet, Brücken baut und das Unmenschliche menschlich macht. Im Anschluss an die Filmvorführung freuen wir uns auf ein Gespräch mit Pater Philip Aung Nge , missio-Gast aus Myanmar.
Pater Philip widmet sich seit vielen Jahren mit beeindruckender Kraft der pastoralen, interreligiösen und humanitären Arbeit in den Flüchtlingscamps des Landes. Sein Blick auf die Situation vor Ort, auf die Kraft des Glaubens und die Bedeutung von Dialog und Nächstenliebe wird den Abend vertiefen und weiten.
Ein Abend, der erschüttert, bewegt und Hoffnung stiftet – durch Bilder, Geschichten und persönliche Begegnung.
Ioan Brstiak
missio-Regionalstellenreferent im Bistum Rottenburg-StuttgartBischof-von-Keppler-Straße 11/1
72108 Rottenburg