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Wie Gesellschaft mit den Toten umgeht

Wie Gesellschaft mit den Toten umgeht, berührt zentrale Fragen der Religions- und Glaubensfreiheit. Wir laden zu einer Online-Veranstaltung ein, die den würdevollen Umgang mit Verstorbenen als Ausdruck von Menschenwürde und Menschenrechten weltweit beleuchtet.

Das Bild zeigt einen Friedhof mit mehreren Grabsteinen und Kreuzen. Der Fokus liegt auf einem verwitterten Steinkreuz im Vordergrund, das deutlich sichtbare Abnutzungserscheinungen aufweist. Im Hintergrund sind weitere Grabsteine verschiedener Art und Größen zu sehen, teilweise durch Blätter eines Baumes verdeckt. Die Gesamtstimmung ist ruhig und melancholisch, die Farben gedämpft. Der Vordergrund ist etwas unscharf, um den Fokus auf das zentrale Kreuz zu lenken. Das Bild vermittelt einen Eindruck von Vergänglichkeit und Stille.
Kreuze auf einem Friedhof

Wie Gesellschaft mit den Toten umgeht, berührt zentrale Fragen der Religions- und Glaubensfreiheit. Wir laden zu einer Online-Veranstaltung ein, die den würdevollen Umgang mit Verstorbenen als Ausdruck von Menschenwürde und Menschenrechten weltweit beleuchtet.

Diese zentralen Aspekte religiösen Lebens werden jedoch weltweit in verschiedenen Kontexten eingeschränkt oder sogar gezielt verletzt: Auf Grund von Hass auf religiöse Minderheiten sowie im Kontext von Krieg und autoritärer Herrschaft werden Gräber und Friedhöfe immer wieder geschändet oder zerstört. Tote werden verschwunden gelassen und misshandelt. Gleichzeitig wird Bestattungsgesetzgebung häufig so ausgestaltet, dass es religiösen Minderheiten nicht möglich ist, Bestattungsrituale nach ihren religiösen Vorstellungen durchzuführen. Im Kontext von Flucht und Migration fehlt oft noch das Bewusstsein für die Bedeutung eines religionssensiblen Umgangs mit den Toten.

Die Online-Konferenz bietet im ersten Teil einen systematischen Überblick über Herausforderungen und Verletzungen der Religions- und Weltanschauungsfreiheit im Zusammenhang mit Tod und der Würdigung der Verstorbenen – anhand konkreter Beispiele aus unterschiedlichen Ländern (Iran, Deutschland, Aserbaidschan, Sri Lanka, Italien). Im Mittelpunkt steht die Frage, welche weitreichenden Folgen diese Verletzungen für trauernde Angehörige, betroffene Gemeinschaften und die Gesellschaft als Ganze haben.

Weitere Details und Anmeldung finden Sie hier ».

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Eine junge Frau mit mittellangen, lockigen Haaren trägt einen grauen Pullover. Sie lächelt freundlich in die Kamera. Der Hintergrund ist hell und einfarbig.

Teresa Dreiß

Leiterin des Teams „Menschenrechte & Religionsfreiheit”
Porträt eines Mannes mit kurzen, dunklen Haaren und einem leichten Bart. Er trägt ein graues Sakko über einem weißen Hemd und schaut direkt in die Kamera.

Milan Ivić

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Erzbischöfliches Ordinariat Berlin
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