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Fotoausstellung & Kunstprojekt: Hexenwahn - zwischen damals und heute

05.07.2026 - 02.08.2026, Köln-Kalk
Sa., 13:00 bis 15:00 Uhr
So., 12:00 bis 13:00 Uhr (nach dem Gottesdienst)
KunstRaum St. Theodor
Burgstraße 42, 51103 Köln-Kalk
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Hexenverfolgung ist kein Thema der Vergangenheit. Bis heute laufen Menschen in 46 Ländern der Welt Gefahr, als Hexe stigmatisiert und verfolgt zu werden.

Diese Grafik beschreibt die globale Gefahr von Hexenwahn und Aberglauben in 46 Ländern im Jahr 2025. Es wird eine Weltkarte dokumentiert, die Orte hervorhebt, an denen Frauen, Kinder und Männer als Hexen stigmatisiert, gefoltert und getötet werden könnten. Der Text unterstreicht, dass missio Projekte in Ländern wie Ghana, Benin und Papua-Neuguinea unterstützt, um gefährdete Personen zu schützen. Die Quelle betont, dass Gewalt und Aberglaube weiterhin eine Bedrohung für viele Menschen darstellen.
Hexenwahn anno 2025: Gewalt und Aberglaube in 46 Ländern. Diese Weltkarte dokumentiert Länder, in denen Frauen, Kinder und Männer in Gefahr sind, als Hexen stigmatisiert, gefoltert und getötet zu werden.

Wir denken, Hexenverfolgung ist eine furchtbare Episode im Mittelalter. Leider werden aber auch heute noch in 46 Ländern auf der Erde Frauen als Hexen verfolgt, gefoltert und brutal ermordet. Die Schweizer Ordensschwester Lorena Jenal OSF (76) » engagiert sich seit fast 50 Jahren in Papua-Neuguinea vor allem im Kampf gegen moderne Hexenverfolgung. Mit Hilfe von missio hat sie ein Schutzzentrum für Frauen aufgebaut. Die mutige Ordensfrau konnte mit ihrem Team bisher 352 Frauen aus den Fängen der Folterer retten.

Wir zeigen in der Ausstellung Fotos der Fotografin Bettina Flitner die Schwester Lorena bei ihrer Arbeit begleitet hat.

In unsere Welt übersetzt heißt „Hexenwahn“ auch: Mobbing, Menschenverachtung, bis hin zu spezifischer Frauenverachtung und Femiziden, die auch bei uns zunehmen. Es beginnt schon mit der Sensibilisierung für Sprache (Hexenschuss, Hexenkessel) über Märchen (Hänsel und Gretel) bis hin zu persönlichen und gesellschaftlichen Ängsten und der Suche nach Sündenböcken und Schuldigen.

Was steht dem entgegen? Bildung, Aufklärung, Respekt, Gleichberechtigung und Menschenwürde.

Wir freuen uns, dass diese Themen von Schüler/-innen der Katharina-Henoth-Schule in einem Kunstprojekt bearbeitet werden. Die entstehenden Arbeiten werden parallel zu der Fotoausstellung präsentiert. Außerdem ist ein umfangreiches Begleitprogramm zu der Ausstellung in Vorbereitung.

Die Ausstellung kann jeweils sonntags von 12:00 – 13:00 Uhr (nach dem Gottesdienst), samstags von 13:00 – 15:00 Uhr, sowie besucht werden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.


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Ein lächelnde Frau mit langen, braunen Haaren und rosa Brille. Sie trägt einen blauen Cardigan und ein graues Oberteil mit einem Glitzerkragen. Der Hintergrund ist hellblau bis weiß.

Hanna Vandenbergh

Leiterin der Stabsstelle Veranstaltungsmanagement
+49 (0)241 / 7507 - 205