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„Unter Druck: Religiöse Minderheiten in Pakistan“

Zur Situation religiöser Minderheiten in Pakistan

Eine Gruppe von Menschen versammelt sich zu einer Protestdemonstration mit Transparenten, die gegen Hass, Extremismus und Terrorismus eintreten. Sie fordern die Umsetzung eines nationalen Aktionsplans zur Bekämpfung von Extremismus und zur Förderung von religiöser Toleranz und Pluralismus.
Beispiel Pakistan: Am Ostersonntag 2016 forderte ein Anschlag auf einen Freizeitpark in Lahore mehr als 70 Tote und 300 Verletzte. Unter den Opfern waren Christen und Muslime. Danach forderten in Faisalabad (Bild) Friedensaktivisten die pakistanische Regierung auf, einen Aktionsplan gegen Hass und Gewalt aufzustellen. Die missio-Projektpartner in Pakistan arbeiten dabei auch mit muslimischen Organisationen zusammen. Das hilft verfolgten Christen. Es braucht gegen Extremismus ein breites gesellschaftliches Bündnis.

Pakistan ist ein mehrheitlich muslimisch geprägtes Land. Neben der muslimischen Mehrheitsbevölkerung leben dort auch Christinnen und Christen, Hindus, Sikhs sowie Angehörige der Ahmadiyya-Gemeinschaft und weiterer religiöser Minderheiten. Die Verfassung garantiert zwar grundsätzlich die Religionsfreiheit, zugleich ist der Islam Staatsreligion und insbesondere die Ahmadiyya-Gemeinschaft unterliegt gesetzlichen Einschränkungen. Viele Angehörige religiöser Minderheiten erleben darüber hinaus Diskriminierung, gesellschaftliche Ausgrenzung oder Gewalt. Auch Blasphemiegesetze werden immer wieder genutzt, um Minderheiten einzuschüchtern oder persönliche Konflikte auszutragen.

  • Wie wirkt sich diese Situation auf das tägliche Leben aus?
  • Welche Herausforderungen erleben religiöse Minderheiten in Pakistan – und wie gelingt es ihnen dennoch, ihren Glauben zu leben und sich für ein friedliches Miteinander einzusetzen?

Diesen Fragen widmet sich unsere einstündige Online-Veranstaltung. Als Expertinnen und Experten stehen uns zwei Personen zur Verfügung: Die pakistanische Theologin Sana Iqbal, derzeit Referentin für den Dialog mit dem Islam im Bistum Mainz, sowie Scharjil Ahmad Khalid, Imam & Islamischer Theologe der Ahmadiyya Muslim Jamaat, Berlin. Sie geben Einblicke in ihren Alltag, schildern die Situation ihrer Gemeinschaften und berichten von ihren Hoffnungen und ihrem Engagement für mehr Toleranz, Dialog und Religionsfreiheit.

Im Anschluss an die Impulse haben Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen und mit den Referierenden ins Gespräch zu kommen. Nutzen Sie die Möglichkeit, die Perspektiven zweier religiöser Minderheiten kennenzulernen und mehr über die aktuelle Situation in Pakistan zu erfahren.

Organisatorisches

  • Datum: Di., 15. September 2026
  • Uhrzeit: 18:00 bis 19:00 Uhr
  • Ort: Online via Microsoft Teams; es gelten die Datenschutzbestimmungen für Microsoft Teams    . Die Zugangsdaten senden wir Ihnen rechtzeitig vor der Veranstaltung per E-Mail zu.
  • Teilnahme: kostenfrei

Wir freuen uns auf einen inspirierenden Abend mit Ihnen.

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Porträt eines Mannes mit kurzen, dunklen Haaren und einem leichten Bart. Er trägt ein graues Sakko über einem weißen Hemd und schaut direkt in die Kamera.

Milan Ivić

Regionalstellenreferent Hauptstadtbüro
Erzbischöfliches Ordinariat Berlin
Niederwallstraße 8-9
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