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Äthiopien - Land und Leute

Äthiopien ist das Schwerpunktland der missio-Aktion zum Weltmissionssonntag 2018. Die Wiege der Menschheit, Ursprungsland des Kaffees und die Heimat der Königin von Saba – kaum eine andere afrikanische Nation blickt auf eine so lang zurückreichende Kulturgeschichte zurück wie Äthiopien.

Mit rund 100 Millionen Menschen ist Äthiopien nach Nigeria der bevölkerungsreichste Staat Afrikas. Das Land am Horn von Afrika steht für eine reiche Kultur und Geschichte, für ein Leben zwischen Orient und Afrika, aber auch für fortdauernde Hungerkrisen und politische Konflikte, religiöse und ethnische Spannungen sowie eine dramatisch wachsende Kluft zwischen Arm und Reich.

Mittendrin eine katholische Kirche, die als kleine Minderheit versucht, einen Weg zwischen Tradition und Moderne zu finden, um den entwurzelten Menschen Heimat zu geben.

Christen in Äthiopien

Farbenprächtige Gewänder, exotische Prozessionen und eine uralte Kirchensprache

missio-Redakteurin Bettina Tiburzy berichtet aus einem Land, in dem die Menschen auf ihre 1600 Jahre alte christliche Tradition stolz sind.

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Weltkirche zu Gast in Deutschland

Unsere missio-Gäste zum Weltmissionssonntag

Mehr als drei Wochen lang sind missio-Projektpartnerinnen und -partner aus Äthiopien vom 14. September bis zum 7. Oktober in deutschen Diözesen zu Gast. Sie werden bei Veranstaltungen und in Vorträgen unter anderem von der Situation der Christen in ihrer Heimat berichten. Sie stellen die Situation der katholischen Kirche in Äthiopien vor und erzählen vom Alltag der Menschen, von ihren Sorgen und Nöten.

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Zwischen Afrika und Orient

Äthiopien: Vielfalt und Kontraste

Der Film zum Weltmissionssonntag 2018 führt in das Land zwischen Afrika und Orient ein und zeigt, wie sich die katholische Kirche Äthiopiens durch ihre sozial-pastorale Arbeit für ausgegrenzte und entwurzelte Menschen einsetzt.

Schwester Kidist betreut die Familie eines Kleinbauern im Apostolischen Vikariat Jimma Bonga. Foto: Hartmut Schwarzbach/missio

Hoffnung für ein kleines Volk

Kaffee spielt in Äthiopien eine wichtige wirtschaftliche Rolle. Im Südwesten des Landes lebt das kleine Volk der Menjas. Sie versuchen, vom Kaffeeanbau zu leben - meist vergeblich. Außerdem leiden sie unter sozialer Ausgrenzung. Zwei Ordensfrauen kämpfen dagegen an.

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Flüchtlinge aus dem Südsudan haben in einem Flüchtlingslager in Äthiopien Zuflucht gefunden. Foto: Hartmut Schwarzbach/missio

Ein Stück Heimat im Glauben

Äthiopien ist das zweitgrößte Aufnahmeland für Flüchtlinge in Afrika. Mehr als 900.000 Menschen fanden dort Zuflucht - dabei gehört Äthiopien selbst zu den ärmsten Ländern der Welt. Ein Besuch in einem Flüchtlingslager nahe Gambella, wo mehr als 50.000 Südsudanesen im Camp leben.

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Eine uralte Tradition: Die äthiopische Kaffeezeremonie

Coffee to stay

Der Film „Coffee to stay” erklärt die wichtigsten Elemente der äthiopischen Kaffeezeremonie. Er zeigt, dass es bei der uralten Zeremonie um mehr als „nur um Kaffee trinken” geht.