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missio-Jugendaktion 2019

Im Oktober feiern Katholiken weltweit jedes Jahr den Monat der Weltmission. Den Oktober 2019 hat Papst Franziskus zum Außerordentlichen Monat der Weltmission ausgerufen. Damit schenkt er einem Thema Aufmerksamkeit, das schwierig und faszinierend zugleich ist: der Mission. missio hat zu diesem Thema verschiedene Angebote für Multiplikatoren zusammengestellt, die sich für die Jugendarbeit in Gemeinden und den Unterricht eignen. Sie finden auf dieser Seite Material für Gruppenstunden, ein Jugendgebet, die Social-Media-Aktion #MyMission sowie Bausteine für Jugendgottesdienste. Der Aufruf, eine eigene Solidaritätsaktion » zu starten, richtet sich direkt an die Jugendlichen.

Postkartenset Was treibt dich an? zur Jugendaktion 2019

Kartenset „Was treibt dich an?“

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Angebote für die Jugendarbeit in Schulen und Gemeinden

Jugendliche in Deutschland, Europa und der ganzen Welt demonstrieren für ihre Anliegen – für ihre Mission. Dabei stellen sich diese jungen Menschen der Frage nach einer
besseren und gerechteren Welt. Aber was bedeutet Gerechtigkeit? Die missio-Jugendaktion 2019 thematisiert diese Frage anhand eines Kartensets. Karikaturen mit provokanten Aussagen fordern Reaktionen heraus. Begleitend dazu bietet missio Module für zwei Gruppenstunden für Kinder und Jugendliche an:

 

Das Postkartenset „Was treibt dich an?“ kann hier kostenlos im missio-Onlineshop     bestellt werden.

Die Social-Media-Aktion #MyMission

Worum geht's bei der Aktion?

#MyMission ist eine weltweite Aktion der Päpstlichen Missionswerke zum Außerordentlichen Monat der Weltmission. Christinnen und Christen rund um den Globus setzen ein Zeichen und teilen ihre Mission mit anderen. Für die einen ist es Mission, eine große Schwester zu sein oder stets ein offenes Ohr für seine Mitmenschen zu haben, für andere, einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen oder sich für Menschenrechte einzusetzen. Was ist meine Mission? Was ist mir wirklich wichtig? Das Video erklärt, worum es bei der Aktion geht und wie man sich an #MyMission beteiligen kann.

Infos und Material zur Aktion #mymission

Bausteine für Jugend- und Schulgottesdienste

Jugendgebet „Versöhnen verbindet“ 

Streit und Versöhnung gibt es auf der ganzen Welt. Mithilfe dieser Bausteine kann ein Jugendgebet zum Thema „Versöhnung“ gestaltet werden, das das konfliktbehaftete Zusammenleben der verschiedenen Volksgruppen in Nordostindien, der Schwerpunktregion des Weltmissionssonntages 2019, zum Ausgangspunkt nimmt. Dabei können sich die Jugendlichen mit einem besonderen Versöhnungsritual bei den Naga auseinandersetzen, nach dessen Beispiel selbst um Vergebung bitten und sich mit einem (neuen) Freund verbinden. Das Gebet kann zu jeder Tageszeit gestaltet werden: Download (PDF) hier »

 

Jugendgottesdienst zu #MyMission

„Jeder Mann und jede Frau ist eine Mission, und das ist der Grund, weshalb der Mensch auf Erden ist“, sagt uns Papst Franziskus. Doch oft ist es gar nicht so leicht, die eigene Mission herauszufinden. Diese Bausteine regen an, auf die Suche nach der eigenen Berufung zu gehen, inspiriert von den Berufungen etwa des Paulus und anderer Jünger Jesu. Im Monat der Weltmission 2019 weiten wir den Blick auf die Menschen in Nordostindien, wo Mission nicht nur bei den Touring Sisters, sondern auch im Leben vieler Jugendlicher eine wichtige Rolle spielt. Eine Ermutigung für uns? Download (PDF) hier »

Rätselheft „Der Fall Paulus“

Das Rätselheft „Der Fall Paulus“ ist Teil der Jugendaktion zum Weltmissionsmonat 2019. Das Heft dreht sich um den Apostel Paulus und sein missionarisches Wirken. Die Schüler schlüpfen in die Rolle junger Anwälte, die den Apostel Paulus vor der Todesstrafe bewahren müssen. Um ihn aus dem Gefängnis zu befreien, müssen sie acht Vorwürfe im Team widerlegen. Gelingt es ihnen, die rätselhaften Beweise richtig zu deuten und somit seine Unschuld zu beweisen? Das Heft ist in Anlehnung an die beliebten Escape-Games gestaltet und richtet sich besonders an die 6. Jahrgangsstufe. Das Material ist ebenso für Jugendgruppen- oder Ministrantenstunden adaptierbar.

Hinweise zum Einsatz des Rätselheftes

  • Jedes Team sollte aus 3 Schülern bestehen, da es sich um ein kooperatives Spiel handelt. Durch Teamwork werden sowohl Tempo als auch die Anzahl der Lösungsstrategien erhöht.
  • Pro Team, bestehend aus drei Schülern, benötigen Sie ein Heft. Bestellen Sie das Rätselheft ganzjährig kostenfrei im Klassensatz:
  • Jede Gruppe benötigt folgendes Material: eine Bibel und eine Schere für jedes Teammitglied. Plus: Buntstifte (rot, blau, grün, orange, lila, gelb), Bleistift, Kugelschreiber, Kleber, Radiergummi.
  • Grundsätzlich sind alle Bibelausgaben, die das NT enthalten, geeignet. Allerdings wird im Vorwurf 2 aus der Einheitsübersetzung 2016 zitiert. Die Schüler müssten dann auf eine mögliche Abweichung hingewiesen werden.
  • Die acht Rätsel können in beliebiger Reihenfolge gelöst werden.
  • Falls ein Rätsel zu schwer ist, können sich die Schüler einen Hinweis geben lassen. Das Hilferegister finden sie im hinteren Teil des Hefts. Pro Rätsel stehen drei bis vier Tipps zur Verfügung, wobei im letzten die Lösung enthalten ist.
  • Ob das Rätsel richtig gelöst wurde, können die Schüler selbst überprüfen. Bei allen Rätseln besteht die Lösung aus einer Bibelstelle. Enthält diese Stelle nicht die Widerlegung des Vorwurfs, ist die Lösung falsch. Achtung: Vorwurf 3 ist nicht ganz zu widerlegen, aber Paulus nennt in der gesuchten Bibelstelle einen Grund für sein Vorgehen.
  • Haben die Spieler in der von Ihnen vorgegebenen Zeit (Empfehlung: 90 Minuten) mindestens 6 Vorwürfe widerlegen können, dürfen sie den roten Umschlag öffnen und haben damit Paulus aus dem Gefängnis befreit. Andersfalls müssen sie den blauen wählen und erfahren, dass sie Paulus nicht vor der Todesstrafe retten konnten.
  • Optional kann anschließend noch eine Gerichtsverhandlung durchgeführt werden. Nach erfolgreichem Abschluss erhält die Klasse ein Zertifikat (siehe PDF Unterrichtsbausteine).
  • Eine Komplettlösung (Lösungsweg plus Bibelstelle inkl. Text) finden Sie in den Unterrichtsbausteinen (siehe PDF rechts im Kasten).

Das Rätselheft können Sie hier im missio-Onlineshop kostenlos bestellen.    

Die Jugend-aktiv-Soliaktion

#MyMission für Nordostindien

Ihr wollt Taten folgen lassen?
Ihr wollt ein Zeichen der Solidarität setzen?
Ihr wollt Eure Mission verwirklichen?

Dann startet #MyMission » und unterstützt gemeinsam mit missio Jugendliche im nordostindischen Bistum Itanagar. Dort startet in Kürze ein umfangreiches Bildungsprogramm, das missio mit Eurer Hilfe unterstützen wird. Mit einer persönlichen Solidaritätsaktion könnt ihr Euch gemeinsam mit Verein oder Gemeinde engagieren und Spenden für das wichtige Projekt sammeln. Egal, ob ihr bei den Nachbarn Rasen mähen geht, einen Solidaritätslauf veranstaltet oder einen Cocktail-Stand organisiert: Mit dem gesammelten Geld werden Mädchen und Jungen darin unterstützt, eine neue Perspektive in ihrem Leben zu finden.

Vielleicht habt ihr schon eine gute Idee, die ihr umsetzen wollt. Wenn nicht, haben wir weiter unten ein paar Beispiele zusammengesucht und geben Hinweise, worauf zu achten ist. Wenn ihr wisst, was ihr umsetzen werdet, dann schaut noch schnell in die „Letzten Hinweise“. Da haben wir noch Informationen für Euch zusammengefasst. Unter anderem findet ihr dort auch wichtiges zu unserer Social-Media-Aktion. Unter dem Hashtag #MyMission » freuen wir uns, auf facebook und Instagram Eure Aktion sehen zu können!

Wichtige Hinweise

  • Stimmt die Aktionen mit Lehrern, Pfarrer oder anderen Personen ab!
  • Schickt uns einen Bericht mit Bildern oder nutzt #MyMission.
  • Überweist die gesammelten Gelder auf unser Spendenkonto.

Spendenkonto

missio Aachen
Konto 122 122
BLZ 370 601 93
Pax-Bank eG

IBAN: DE23 3706 0193 0000 1221 22
BIC: GENODED1PAX

Beispiele für eure Soliaktion

Jugendlichen in Nordostindien gemeinsam helfen

Schüler der St. John Bosco School im nordostindischen Bundesstaat Arunachal Pradesh. Foto: Hartmut Schwarzbach/missio

Ferne Länder, Partys, Abschlussfeiern: Social Media zeigt uns das Leben von seiner besten Seite. Was aber, wenn deine Realität genau das Gegenteil von dem ist, was du jeden Tag online zu sehen bekommst?

Für die Kinder und Jugendlichen in Itanagar, im Nordosten Indiens, sieht die Realität allerdings ganz anders aus als auf Instagram: Wenn sie von ihrem Smartphone aufblicken, sehen sie keine Wolkenkratzer und Strände, sondern dürre Böden, schlechte Wege und weite, raue Flächen. Keine Kinobesuche, Schulabschlüsse, Abschlussfahrten, sondern harte Arbeit auf den Feldern, die kaum Ertrag bringt. Während wir Möglichkeiten sehen, sehen sie, was ihnen verwehrt bleibt.

Auch ein Blick in die Zukunft verspricht keine Besserung. Die meisten Menschen im Dorf können weder lesen noch schreiben. In die Gebirgsregion verirren sich nur wenige Lehrer, deshalb ist es kaum möglich eine vollständige Schulausbildung zu erhalten. Die Kinder und Jugendlichen haben das Vertrauen in die Zukunft verloren. Sie greifen zu Alkohol und Drogen, um ihrem Alltag zu entfliehen, wodurch sie den Sinn für ein soziales, respektvolles Miteinander verlieren.

Hier wollen wir gemeinsam mit Dir helfen!

Zusammen mit „Jesus Youth“, einer christlichen Jugendorganisation, wollen wir den Kindern und Jugendlichen zeigen, dass sie jemand versteht, ihnen eine Perspektive bieten. Eine Berufsberatung zeigt ihnen Möglichkeiten auf, sodass sie auf eine bessere Zukunft hoffen können. Sie lernen den Umgang mit sozialen Medien und finden zurück zu einem respektvollen Miteinander. Mit den erlernten Fertigkeiten können Sie nicht nur Ihre eigene Zukunft aktiv gestalten, sondern durch die Weitergabe ihres Wissens ihr gesamtes Umfeld positiv verändern.

Spenden für die Jugend in Itanagar